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TECHNIK
Nr. 03/2014
www.unicum.de
Anzeige
D A S K A R R I E R E M A G A Z I N F Ü R I N F O R M AT I K E R U N D I N G E N I E U R E
S
E
D
N
E
T
DIE FACETE ENGINEERINGS
SOFT WAR
K ARRIERE BE
I CAPGEMINI
» GAMING-BRANCHE Teamplayer gesucht
» BRANCHENÜBERBLICK Elektrotechnik und IT-Consulting
» GALAKTISCH Robo-Affe übt Weltraumeinsatz
WENDETITEL
Die Antwort ist 42.
Oder Baden-Württemberg.
BW-jetzt.de
facebook.com/BWjetzt
@BWjetzt
13608_AZ_42_210x280.indd 1
18.09.14 10:58
Inhalt
04
News & Termine
Aktuelle Nachrichten und
interessante Meldungen
06
„Frauen stört die Macho-Kultur“
MINT-Experte Thomas Sattelberger
im Interview
08
Karriere bei Capgemini
10Gaming-Branche
Teamplayer statt Pizza-Nerds
04
06
12Bonding
Die nächsten Firmenkontaktmessen
14Brancheninfos
Luft- und Raumfahrt
16Brancheninfos
IT-Consulting
10
18Forschung
Robo-Affe übt Einsatz im All
20Service
Bewerbungsratgeber im Test
21Branchencheck
Elektrotechnik
22Wegweiser
Unternehmen stellen sich vor
14
18
NEWS
Timer
Text » Marie Fleischer
Foto » imago Granata images
Oktober –
November 2014
E-Entrepreneurship
Flying Circus
02.Oktober, Universität zu Köln
06.Oktober, Universität Hamburg
08.Oktober, Hochschule für Wirtschaft
und Recht Berlin
10. Oktober, TU Dresden
14. Oktober, Universität
Erlangen-Nürnberg (FAU)
16. Oktober, Universität Hohenheim
Studenten sollen zur Unternehmensgründung in
den Bereichen Internet, Mobilfunk und Interaktives Fernsehen motiviert werden. Das ist das Ziel
der bundesweiten Bustour von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Hochschule und der
Start-up-Szene. Die Besucher der Tour erhalten
umfassende Informationen über Chancen und
Möglichkeiten in der Digitalwirtschaft.
Samson Berufsinformationstag
11. Oktober, Frankfurt am Main
Die Samson AG, mit 170 Standorten weltweit
in Sachen Mess- und Regelungstechnik tätig,
stellt sich und ihre Möglichkeiten für Praktika, Abschlussarbeiten und Festanstellungen
vor. Die Anmeldung erfolgt online unter
www.samson.de.
4
Doktorandenprogramm am CERN
D
as CERN bietet Doktoranden der angewandten Physik, Ingenieurwissenschaften oder
Informatik die Teilnahme an einem renommierten Forschungsprogramm an. Die Doktoranden werden an der Forschungseinrichtung für physikalische Grundlagenforschung maximal
drei Jahre lang von einem Mitarbeiter betreut und erhalten eine Vergütung von rund 3.050 Euro
pro Monat sowie eine Reisekostenpauschale und eine Krankenversicherung. Bewerbungsschluss
ist der 31. Oktober 2014. Zulassungs- und Bewerbungsinformationen über das „Doctoral Student
Programm am CERN“ gibt es online unter http://jobs.web.cern.ch/join-us/doctoralstudent-programme.
Case Study Event bei Deloitte in Berlin
D
ie Veranstaltung „Calling for Berlin“ richtet sich an Studenten, die vor dem Abschluss eines
wirtschaftswissenschaftlichen oder technischen Studiums stehen und sich für IT-Strategien
zur kosteneffizienten globalen Unternehmenszusammenarbeit interessieren. Das praxisnahe Fallstudien-Event findet vom 27. bis 29. November statt und bietet den Teilnehmern einen direkten
Einblick in den Bereich „Technology Advisory“. Sie haben zudem die Möglichkeit, die selbst
entwickelten Strategien direkt umzusetzen. Bewerbungsschluss ist der 20. Oktober 2014. Infos
unter: www.deloitte.com/de/calling-for-berlin.
Mangel an freiberuflichen IT-Experten
K
urzfristig den geeigneten IT-Experten für ein Projekt zu finden, stellt für deutsche Unternehmen eine große Herausforderung dar. 2013 wurden nur 806 von 2 610 Anfragen erfolgreich beantwortet. Eine aktuelle Marktsegmentstudie der Lünendonk GmbH – Gesellschaft für
Information und Kommunikation – verdeutlicht: Eine engere Zusammenarbeit von Unternehmen einerseits und den Anbietern von Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher
IT-Experten andererseits ist nötig, um die steigende Zahl von Projektanfragen erfolgreich zu
bewältigen.
»
Bonding Firmenkontaktmesse
28.–29. Oktober, Berlin
11.–12. November, Braunschweig
17.–18. November, Hamburg
Die Firmenkontaktmessen richten sich an
Studenten der Wirtschafts- und MINT-Fächer
und bieten ihnen die Möglichkeit, verschiedene
Unternehmen kennenzulernen – vom Global
Player bis zum vielversprechenden Start-up. Da
es nicht nur um Jobs, sondern vor allem auch
um Kontakte, mögliche Praktikumsstellen und
die Zusammenarbeit während einer Abschlussarbeit geht, sind Studenten ab dem 1. Semester
angesprochen.
Absolventenkongress
26.–27. November, Messe Köln
Auf Deutschlands größter Jobmesse warten
300 Arbeitgeber mit 10 000 Jobs, TraineeStellen und Praktika. Angesprochen sind
Studenten, Absolventen und Young Professionals aller Fachrichtungen. Eine Anmeldung
ist unter absolventenkongress.de möglich.
Diese und viele weitere Termine
gibt’s auch im Online-Kalender unter
karriere.unicum.de
WIR GEHEN INS DETAIL.
GEHEN SIE MIT!
Sie sind technikbegeistert und detailverliebt, so wie wir bei FERCHAU?
Dann werden Sie Teil des technologischen Fortschritts und beweisen Sie Ihr
Können in vielfältigen Projekten quer durch alle Disziplinen und Branchen. Folgen Sie Deutschlands Engineering-Dienstleister Nr. 1 mit mehr als
6.000 Mitarbeitern an über 60 Standorten. Bewerben Sie sich jetzt unter der
Kennziffer UN14-086-5552 bei Frau Alexa Wigger.
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WIR ENTWICKELN SIE WEITER
„Frauen stört
die Macho-Kultur“
Interview » Marc Wiegand
Foto » privat
MINT-Experte Thomas Sattelberger prangert die geringe Wertschätzung
von jungen MINTlerinnen in vielen Unternehmen an. Im Gespräch mit
UNICUM Beruf sagt er, was sich gerade in großen Konzernen unbedingt
ändern muss.
H
6
err Sattelberger, mit der ArbeitgeberInitiative „MINT Zukunft schaffen“
wollen Sie bis 2015 eine Frauen-Quote von 40
Prozent in den MINT-Berufen erreichen. Die
tatsächlichen Zahlen liegen aber derzeit noch
deutlich darunter. Wie dramatisch ist diese
Diskrepanz aus Ihrer Sicht?
Ich sehe die Situation durchaus positiv.
Die MINT-Studierendenzahlen insgesamt
sind stark gestiegen. Dabei ist der relative
Anteil der weiblichen Studenten nicht nur
entsprechend mitgestiegen, sondern hat sich
sogar leicht erhöht – was ein riesiger Erfolg
ist. Mich sorgt aktuell vielmehr die unzureichende Wertschätzung von MINTlerinnen in
den technisch geprägten Firmenkulturen.
Sie meinen die ungleiche Bezahlung von
Männern und Frauen?
Das ist nur ein Punkt. Studien zufolge
verlassen gerade die jungen MINTlerinnen
zwischen 30 und 40 Jahren oft die großen
Konzerne. 60 Prozent von ihnen ist die dortige
Macho-Kultur zuwider. 40 Prozent sehen
keine ansprechenden Entwicklungsperspektiven. Sie wechseln also lieber in technische
Beratungen oder in kleinere Unternehmen.
Da haben gerade die großen Konzerne noch
viele Hausaufgaben zu machen.
Was muss sich konkret ändern?
Die deutschen Personalverantwortlichen
denken immer in Handwerkszeugen und Instrumenten. Die 27. Auflage des MentoringProgramms bringt aber auch keine neuen
Effekte mehr. Es ist vielmehr ein kultureller
Wandel in den Unternehmen vonnöten: Kann
der Chef damit leben, dass eine Fach- oder
Führungskraft zwei Tage in der Woche von
zu Hause aus führt oder arbeitet? Herrscht im
Unternehmen eine Mentalität vor, die Frauen
und ihre gegebenenfalls anderen Erwartungen
»
und Anspruchshaltungen wertschätzt? Und
akzeptieren jahrelang in nur einem Stil getriezte
Männer, dass die Karrierewelt auch anders
ticken kann? Das sind doch die Kernfragen.
Sie kritisieren nicht nur die unzureichende
Wertschätzung von Frauen, sondern auch
die gängigen Rekrutierungs-Methoden. Was
genau stößt Ihnen dabei bitter auf?
Wir haben heute eine schwierige Situation:
Auf der einen Seite wird das Talent immer
knapper. Auf der anderen Seite stoßen Unternehmen immer stärker an die Grenzen ihrer
eigenen Geschäftsmodelle und müssten
zwangsläufig innovativ werden. Trotzdem
fahren die meisten Personalabteilungen
einfach ihren alten Kurs weiter. Sie nutzen
Assessment-Center, Kompetenz-Profile nach
traditionellen Manager-Bildern und Kaderprogramme mit Frühselektion und versuchen
damit, Leute zu normieren. Dabei bräuchten
die meisten Unternehmen – seien es Automobilkonzerne, Energie-Unternehmen, Banken
oder auch Mittelständler – in Wirklichkeit
etwas ganz anderes: Sie brauchen viel mehr
Vielfalt ... in den Köpfen.
Warum ist denn Vielfalt so entscheidend?
Die Diversität in der Rekrutierung und
Förderung ist neben Kulturwandel eine der
wichtigsten Stellschrauben für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. Außerdem
sind wie im Film „Der Club der toten Dichter“
Räume notwendig, in denen jenseits der
alten Logiken mit neuen Arbeitswelten und
Geschäftsmodellen experimentiert werden
kann. Wenn diese Zutaten für eine Innovationskultur fehlen, dann kommen mittlere wie
große Unternehmen ans Ende ihres Geschäftssystems: in der Innovations-Literatur vielfach
nachzulesen und in der Praxis an Erfolgen wie
Fehlschlägen nachvollziehbar.
Was raten Sie jungen Absolventen angesichts
der gegenwärtigen Defizite bei den Auswahlverfahren?
Sie sollten sich nicht nur daran orientieren,
was die vordergründig glänzenden Marken
und Arbeitgeber kosmetisch vorgeben. Viele
junge Menschen glauben ja, sie müssten wie
dressierte Affen in den Bewerbungsgesprächen agieren und versuchen, unbedingt dem
zu gefallen, der sie auswählt. Im Bewusstsein
ihrer eigenen Potenziale sollten sie vielmehr
alle Sinne aktivieren und gucken, ob das
Unternehmen Querdenker und Innovationen
wirklich schätzt – und damit meine ich nicht
irgendwelche Personaler-Programme.
Thomas Sattelberger (65) studierte Betriebswirtschaft und stieg danach bei DaimlerBenz in die Direktion Zentrale Bildung ein.
Später kümmerte er sich um die Führungskräfte-Entwicklung bei Lufthansa, war bei
dem Luftfahrtunternehmen anschließend
operativer Geschäftsvorstand und danach
Personalvorstand bei Continental und der Telekom. Heute fungiert Thomas Sattelberger
unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzender
des Automobilzulieferers Faurecia Automotive und ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzender
der Arbeitgeber-Initiative „MINT Zukunft
schaffen“. Zudem ist er Jury-Mitglied beim
Wettbewerb „Professor des Jahres“.
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„OHNE KONTEXT KEIN
ERFOLGREICHES PROJEKT“
Fotos » Capgemini,
Andreas Weise/factum
Daniel Vallés Valls (28) arbeitet beim IT- und Beratungsunternehmen Capgemini als Software Engineer. Beim
expedITion Summit in München staunten die Zuhörer – darunter auch die UNICUM Redaktion – nicht schlecht,
als er einen Vortrag über seine Tätigkeit hielt.
H
8
err Vallés Valls, man hat aus den Reaktionen der Zuhörer bei Ihrem Vortrag
über die Facetten eines Software Engineers
bei Capgemini gemerkt, dass sie überrascht
waren, wie vielfältig das Berufsbild ist. Haben
Sie mit dieser Überraschung gerechnet?
Eigentlich kann man sich an der Uni schon
vorstellen, wie ein Softwareprojekt im Wesentlichen abläuft. Aber im richtigen Leben merkt
man dann, wie viel drum herum noch passiert,
was man so nicht auf dem Schirm hatte.
Man muss also nicht nur das Projekt an sich
betrachten, sondern auch den Kontext, um es
zu verstehen und zum Erfolg zu bringen.
hinter so einem Softwareprojekt steckt und
wie viel Aufmerksamkeit es im Management
genießt. Die Skepsis, wenn es darum geht, ein
Altsystem beim Kunden abzulösen, das er liebgewonnen hat, kannte ich zum Beispiel vorher
auch noch nicht.
Sie haben die Tätigkeit des Software Engineers
in acht Facetten unterteilt. Können Sie zu den
einzelnen Facetten jeweils kurz etwas sagen
und auch, wie die Gewichtung ist, vor allem
für Berufseinsteiger?
Gerne. Allerdings möchte ich kurz anmerken,
dass das Schaubild keinen Anspruch auf
Vollständigkeit erhebt, sondern aus meiner
Erfahrung heraus entstanden ist.
wo seine Probleme sind. Es gibt auch
Teammeetings mit allen Projektmitarbeitern, mit Chefdesignern und dem
Projektleiter. In denen geht es meistens
darum, was an der Schnittstelle zum
Kunden passiert und wie das Projekt
aus externer Sicht dasteht. Aber auch
spannende fachliche und technische
Themen der Teammitglieder werden im
Rahmen der Teammeetings vorgestellt.
Bei der IT-KONZEPTION geht es darum,
Architekturentscheidungen
festzulegen,
Frameworks zu evaluieren. An diesem
Prozess sind manche Kunden sehr tiefgreifend interessiert und haben das
Know-how, mitzusprechen. Das ist bei
Uni-Projekten häufig anders, da spricht
man Anforderungen ab, aber entscheidet die technische Umsetzung
meistens selbst.
IMPLEMENTIERUNG ist typischerweise die
Facette, mit der ein Einsteiger mit Technologie-Hintergrund anfängt, wenn er in die Software-Entwicklung möchte. Wir lernen erst
das Handwerkszeug kennen, bevor
IMPLEMENTIERUNG
wir andere Aufgaben
machen
können.
Wenn wir ein FachANGEBOTSERSTELLUNG
oder IT-Konzept
schreiben, müssen
wir wissen, was das
für die Realisierung
KUNDENMEETINGS
bedeutet.
Daniel Vallés Valls (28), Software Engineer
Was ist aus Ihrer Erfahrung der größte Unterschied zwischen Studium und Beruf, also quasi
zwischen Theorie und Praxis in Ihrem Bereich?
Bei einem echten Softwareprojekt spürt
man, dass da ein anderer Zug dahinter ist.
Vor allem bei erfolgskritischen Projekten ist
der Kunde sehr sensibel, ab Tag 1 muss die
Software fehlerfrei laufen. Die Atmosphäre ist
daher konzentriert und ernsthaft. Im direkten
Kundenkontakt erfährt man, was da „politisch“
»
Das TESTEN geht mit
der
Implementierung Hand in Hand.
Wenn der Kunde
selbst Tests durchführt, unterstützen
wir ihn.
FACHKONZEPTION
TEAMMEETINGS sind für mich ein schönes
Element bei der Projektarbeit. Wir haben
unsere „Daily Stand-ups“, da stellen wir uns
mit fünf bis sieben Leuten kurz zusammen,
jeder erzählt, was er gemacht hat und
TESTEN
TEAMMEETINGS
IT-KONZEPTION
AUFWANDSSCHÄTZUNGEN
AUFWANDSSCHÄTZUNGEN kennt man von
der Uni. Wie schwierig es dann aber ist,
kontinuierlich realistische Schätzungen für
die eigenen Arbeitspakete abzugeben, hat
mich doch überrascht. Besonders wenn auf
Anzeige
diesen Schätzungen die gesamte Projektsteuerung beruht, erkennt man deren
Wichtigkeit. Erfahrung bei Schätzungen
und ständige Selbstkontrolle sind hier der
Schlüssel zum Erfolg.
Bei der FACHKONZEPTION werden die
verschiedenen Stakeholder eines Systems
an einen Tisch gebracht und gemeinsam
mit dem Kunden neue Prozesse und Anforderungen herausgearbeitet und definiert.
Innerhalb der Fachkonzeption werden
beispielsweise auch Altsysteme und vorhandene Nachbarsysteme sowie deren Schnittstellen analysiert.
Bei KUNDENMEETINGS kann man auch
mal als Moderator für Mitarbeiter aus
unterschiedlichen Fachbereichen gefragt
sein. Hier geht es unter anderem um die
Abstimmung von Priorisierungen und um
Aufwandsplausibilisierung.
Eine ganz spannende Projektphase ist die
ANGEBOTSERSTELLUNG. Nun geht es
darum, in sehr kurzer Zeit das Problem
des Kunden zu beleuchten, zu analysieren
und letztendlich zu durchdringen, um ein
Preisschild an das Angebot zu „hängen“.
Aber nicht nur der Preis, sondern auch ein
Projektplan, das vorgesehene Team und
MASTERARBEIT BEI CAPGEMINI
der Leistungsumfang werden hier festgelegt. Bei der Präsentation ist man durchaus
beim höheren Management des Kunden und
muss seine Expertise unter Beweis stellen.
Als ganz junger Mitarbeiter wurde ich mal
in einem Zehn-Mann-Projekt als fachlicher
Chefdesigner angeboten. Da gab es eine
rege Diskussion, als die Teamfolie angezeigt
wurde. Aber als ich dann fachlich präsentiert
habe, gab es keine Bedenken mehr, ob meine
Erfahrung wohl reicht.
Um mal einen konkreten Einblick in die
Arbeit eines Software Engineers bei
Capgemini zu geben: An welchem Projekt
arbeiten Sie gerade?
Aktuell bin ich in einem kleineren Projekt
bei einem Stuttgarter Automobilhersteller, in
dem ich mich mal als Projektleiter ausprobieren darf. Wir sind vier Leute, außer mir noch
zwei sehr erfahrene Mitarbeiter und eine
Berufseinsteigerin. Zusätzliche Unterstützung bekommen wir von zwei Werkstudenten. Als Ansprechpartner für den Kunden bin
ich vier Tage die Woche in seiner Niederlassung. Inhaltlich geht es um Reports und um
Monitoring von neuen Fahrzeugprojekten, die
gerade entwickelt werden.
Was ist für Sie das Spannende an Ihrer Arbeit
und warum würden Sie den Einstieg bei
zusammen überlegt, was am besten zu
meinen Vorkenntnissen passt. Auch wenn
das Thema im Bereich Software-Konfigurationsmanagement vorgegeben war, hatte ich
Gestaltungsspielräume. Mir war wichtig, dass
es am Ende meine Arbeit ist. Und ich wollte,
dass das Thema Verwendung findet und nicht
irgendwo in der Ecke liegt. Das gesamte halbe
Jahr, in dem ich meine Masterarbeit verfasst
habe, war ich bei Capgemini in Stuttgart. In
der Endphase wurde ich von meinem Personalvorgesetzten angesprochen, ob ich nicht
Lust hätte, zu bleiben und mich offiziell zu
bewerben. Das hat mich sehr gefreut, weil ich
mich die ganze Zeit wohlgefühlt habe.
Eva Pfäffle (27), Software Engineer
„Ich habe an der Universität Ulm Mathe mit
BWL im Nebenfach studiert. Im Grundstudium gab es aber einen Pflichtanteil Informatik, der mir großen Spaß gemacht hat.
Für meine Masterarbeit habe ich eine Initiativbewerbung an Capgemini geschrieben.
Bei einem Gespräch wurden mir verschiedene Themen präsentiert und wir haben
Während der Masterarbeit habe ich ein Tool
implementiert, das bei der Auslieferung von
Software unterstützt. Danach bin ich in ein
Projekt für einen großen Stuttgarter Automobilhersteller gewechselt. Dabei mache
ich Anforderungsanalysen und schreibe
Capgemini empfehlen?
Neben der Technik lernt man sehr viel über
die Fachlichkeit, bei mir also: Wie funktioniert
ein Automobilhersteller? Bei Capgemini gefällt
mir das Miteinander, in unseren Kaffeeküchen
stehen Kicker, und wir haben einen sehr guten
Mix aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern,
von denen man sehr viel lernen kann – auch
in den Kaffeepausen. Vom ersten Tag an hatte
ich das Gefühl, ein wichtiger Teil im Projekt zu
sein. Wenn man seine Präferenzen anspricht
und zeigt, dass man den Aufgaben gewachsen
ist, dann bekommt man seine Chancen und
kann sich so in seiner Laufbahn weiterentwickeln. Der Ansatz gefällt mir sehr.
ZUR PERSON
Daniel Vallés Valls (28) absolvierte zunächst
ein Diplom-Studium Software Engineering
an der Hochschule für Technik, Wirtschaft
und Gestaltung Konstanz. Für den Master
wechselte er an die Uni Augsburg sowie die
TU und LMU München. Von 2009 bis 2011
war er Stipendiat bei Capgemini, machte dort
ein dreimonatiges Praktikum und ist seit Anfang 2012 nun Senior Software Engineer im
Bereich Automotive.
9
Spezifikationen. Ich spezifiziere für ein
Backend-System, das sich mit Stammdatenund Vertragsmanagement auseinandersetzt,
sowie für ein Frontend-System, das den
Automobilhändler beim Sales- und AfterSales-Prozess unterstützt. Im Spezifikationsteam sind wir knapp zehn Kollegen, das
ganze Projekt umfasst etwa 60 Mitarbeiter.
Wenn wir neue Change Requests bekommen,
führen wir die Anforderungsanalysen durch,
versuchen herauszufinden, was der Kunde
mit einer Anforderung will, wozu sie ihm
dient und was mit dem aktuellen System
machbar ist. Wir versuchen dann Lösungsalternativen zu erarbeiten und stellen diese
dem Kunden vor, ändern vielleicht Dinge
ab, bevor wir dann mit einer Spezifikation
anfangen.
Wenn jemand offen ist, Spaß an der IT hat,
gerne mit Leuten kommuniziert, dann ist das
hier das Richtige.“
Ihr wollt Eva und Daniel, ihre Kollegen und IT-Projekte kennenlernen?
www.capgemini-expedITion.de – ab dem Herbstsemester quer durch Deutschland.
«
ng
Text » Birk Grüli
z
rra
Fe
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gu
Mi
Foto »
kleineren Fragen sind die Dienstwege kurz
und die Hierarchien flach. Das gefiel auch
Berger von Beginn an. Er kam für ein sechsmonatiges Praktikum in die Hansestadt, blieb
für die Bachelorarbeit und bekam noch vor
dem Abschluss ein Jobangebot. In der Gamesbranche nichts Ungewöhnliches.
Fachkräfte sind heiSS begehrt
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10
G
rimmig blickt der Papp-Ork in Richtung
der Programmierer, den Hammer auf
die krummen Schultern gelegt. Der Unmut ist
verständlich. Direkt vor seiner grünen Nase,
in einem Großraumbüro am Hamburger
Stadtrand, werden die Waffen der Spieler, seiner
Gegner, entwickelt. Stolze Burgen, gepanzerte
Paladine, mächtige Zauberer. Auf den Bildschirmen ziehen sie als Zahlenkolonnen und
Textbefehle vorbei. „Shadow Kings – Dark Ages“
heißt das neueste Strategie-Browsergame aus
dem Hause Goodgame. In Comic-Optik rüsten
die Spieler ihre Burgen gegen den Ansturm der
Orks. Für neue Waffen und Herausforderungen sorgen ein Dutzend Programmierer. Einer
von ihnen ist Benjamin Berger. „Junior Client
Developer“ steht auf seiner Visitenkarte.
„Ich kümmere mich um die Behebung von
Fehlern und arbeite an der Entwicklung von
neuen Features mit“, erklärt der 21-Jährige.
Eine abwechslungsreiche Arbeit: Vor einigen
Tagen gab es kleinere Darstellungsfehler bei
neuen Gebäuden. Werden sie nicht schnell
behoben, droht der Unmut der wachsenden
Fangemeinde.
Zocker, Hobby-Programmierer,
Spieleentwickler
Wie viele seiner Kollegen ist Berger Überzeugungstäter. Schon vor dem Studium
»
beherrschte der begeisterte Gamer eine
Handvoll Programmiersprachen. „Weitere zu
lernen, ist kein großes Problem. Der Grundwortschatz und die Logik ist ähnlich, nur die
Grammatik immer etwas anders“, erklärt
er. Wissen, mit dem man überall viel Geld
verdienen kann. Für den 21-Jährigen kam
jedoch etwas anderes als die Spielebranche
nie infrage. Nach dem Abi entschied er sich
für den Studiengang „Medieninformatik und
interaktives Entertainment“ im sächsischen
Mittweida. Neben Programmsprachen wie
Flash und ActionScript stehen dort Spieldesign
und -konzeption auf dem Stundenplan. Auch
eigene Gameprojekte entwickeln die Studenten.
„Die breite Ausbildung hilft ungemein. Ich habe
so die Arbeitsweisen von Produktmanagern
und Designern kennengelernt“, erklärt Berger.
Offene Austausch-Kultur
Auch wenn sich die Klischees von eigenbrötlerischen Nerds hartnäckig halten, ist die
Spieleproduktion vor allem Teamwork. Etwas
anderes wäre bei der großen Komplexität der
Spielwelten nicht möglich. Ständig entwickeln
die Produktmanager und Game-Designer neue
Ideen für Herausforderungen oder Gebäude.
Die Grafiker kümmern sich um die Optik
und die Entwickler integrieren die Ideen in
das laufende Spiel. Täglich gibt es Meetings
zum Austausch unter den Abteilungen. Bei
Momentan gibt es bei Goodgame knapp
100 offene Stellen. Ein Studium ist bei der
Bewerbung keine Pflicht. Talent und Leidenschaft sind wichtiger als ein Abschluss oder
eine Nationalität. Längst kommen die Frontend-Entwickler, Programmierer und Community-Manager aus aller Welt. Die Unternehmenssprache ist Englisch, das Betriebsklima
genauso international wie die Fangemeinde.
Weit über 200 Millionen Menschen spielen
Titel wie Goodgame Empire, Big Farm oder
eben Shadow Kings. Selbst im Vatikan gibt es
eine Handvoll sehr aktiver Zocker. Das Erfolgsrezept: Alle Spiele sind kostenlos und einfach
spielbar – im Browser oder per App. Teure
Konsolen braucht niemand, Werbung ist tabu.
Bezahlt wird für digitale Vorteile wie schnelleres
Bauen und dazu sind viele Spieler bereit. Auch
wenn sich Goodgame mit konkreten Geschäftszahlen zurückhält, ist die Tendenz deutlich.
Man ist auf Expansionskurs, bis Ende des
Jahres sollen 1 200 Mitarbeiter für das Unternehmen arbeiten. Bis 2020 will man sogar einer
der größten Spiele-Anbieter weltweit werden.
Ein ambitioniertes Ziel, zu dem auch Benjamin
Berger seinen Teil beitragen wird.
Gamecity Hamburg
Hamburg ist einer der wichtigsten Standorte
der deutschen Gamesbranche. Besonders viele
Browsergames kommen aus der Hansestadt.
Mit Innogames, Bigpoint und Goodgame sind
drei große, internationale Firmen vertreten.
Fast 4 000 Beschäftigte arbeiten an der Elbe,
Tendenz steigend. Bei fast allen Unternehmen
werden Programmierer, Community-Manager
oder Online-Marketing-Experten gesucht. Informationen zur Hamburger Spielebranche
sowie zu Jobs und dem Berufseinstieg gibt es
unter www.gamecity-hamburg.de
Die neuesten
Gaming-Highlights
Die fünf spannendsten Neuerscheinungen der
Spielebranche gibt es unter www.unicum.de/
topgames
Wenn Du schon immer
eine/r von uns warst
Eine/r von uns – das heißt: inneren Prinzipien folgen und Entscheidungen mit Tragweite treffen. Mit Genauigkeit, Weitblick und
Objektivität mehr Sicherheit und mehr Wert schaffen. Wie Alina (8),
die schon immer geschaut hat, dass alles perfekt läuft und erst
zufrieden war, wenn die Zeit stimmte. Überzeugt und begeistert für
eine höhere Sache – wie weltweit rund 20.000 kluge Köpfe bei
TÜV SÜD. Wenn Sie diese Haltung mit uns teilen, freuen wir uns
auf Ihre Bewerbung.
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weitblickend
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ARBEITGEBER
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FIRMENKONTAKTMESSEN
Text » Marc Wiegand
ERSTE
BERÜHRUNGEN
Auf
bringt
ihren
die
Firmenkontaktmessen
Illustration » Thinkstock/Nikolai Goletz
Hamburg: 17. und 18.
November, von 9.30 Uhr
bis 16.30 Uhr, TU Hamburg Harburg,
Schwarzenberg
bonding-studenteniniti-
ative seit 25 Jahren Studierende
der Wirtschafts- und MINT-Fächer
mit Unternehmensvertretern
zusammen.
Die
besucher
bekommen
Braunschweig: 11. und 12. November,
von 9.30 Uhr bis 16 Uhr,
Messezelt an der Konstantin-Uhde-Straße
Messe-
Aachen, 1. bis 3. Dezember,
von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr,
Bendplatz Aachen
dabei detaillierte Informationen über mögliche
12
Berlin: 28. und 29.
Oktober, von 9.30 Uhr
bis 16.30 Uhr, TU Berlin –
Hauptgebäude
Berufsfelder sowie zahlreiche Tipps und AnregunKaiserslautern, 19. bis 21.
Januar 2015, 9.30 Uhr bis
16.30 Uhr, TU Kaiserslautern
gen rund um das Thema
Bewerbung.
UNICUM
Beruf
gibt euch einen Überblick, wo
und
wann
die
nächsten
Firmen-
kontaktmessen stattfinden.
München, 9. und 10.
Dezember, von 9.30 Uhr
bis 16.30 Uhr, Zenith München
S
chon ab dem ersten Semester kann man
sich bei unseren Veranstaltungen mit
Vertretern aus den Personal- und Fachbereichen der Unternehmen austauschen“, sagt
Stefan Semmler, Vorstand für Firmenkontaktmessen bei der bonding-studenteninitiative. „Auf diesem Weg lässt sich schnell herausfinden, ob einem die Firmenkultur und Mentalität eines Unternehmens wirklich anspricht.“
Die Messen stehen dabei Studierenden aus
allen Phasen des Studiums offen. Und auch
bei den Ausstellern gibt es in puncto Größe
und Branchen-Zugehörigkeit so gut wie keine
»
Einschränkungen. „Wir haben immer einen
ganz bunten Mix. Da präsentiert sich der Global
Player neben dem regionalen Mittelständler
oder dem Internet-Start-up“, so Semmler.
In den Gesprächen geht es für die Studenten
nicht nur darum, mögliche Job-Chancen
auszuloten. Eine ebenso große Rolle spielt
etwa die Vermittlung von PraktikantenStellen sowie die Vergabe von Studien- und
Abschlussarbeiten. „Und selbst wer diesbezüglich nichts mitnimmt, greift aber mit großer
Wahrscheinlichkeit ein paar wertvolle Tipps
in puncto Bewerbung auf“, sagt Semmler.
So bietet die Studenteninitiative auf allen
Firmen-Kontaktmessen Fachvorträge und
kostenlose Checks von Bewerbungsunterlagen an. Die passenden Bewerbungsfotos dazu
werden ebenfalls gleich mitgeknipst.
Neben den Firmenkontakt-Messen bietet die
bonding-studenteninitiative auch Seminare
oder Exkursionen zu interessanten Unternehmen an. Alle Informationen dazu gibt es
unter www.bonding.de
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Ideen in Automobilen von morgen wiederzufinden? Dann sollten wir uns kennenlernen. Erleben
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Be-Lufthansa.com/Technik
Text » Sabine Olschner
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Umfeld arbeiten.
D
ie Trägerrakete Ariane 5, das Großraumflugzeug Airbus A380 oder der
Langstreckenflieger Airbus A350 – aktuell
gibt es in der Branche zahlreiche interessante
Programme mit internationaler Besetzung.
„Für die meisten Projekte in der Luft- und
Raumfahrtindustrie arbeiten viele verschiedene Länder über einen langen Zeitraum
zusammen“, erklärt Cornelia von Ammon,
Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
beim Bundesverband der Deutschen Luft- und
Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI). „Die Zulieferer kommen immer häufiger auch aus dem
nichteuropäischen Raum, so dass die Arbeit
in Zukunft noch internationaler werden wird
und interkulturelle Kompetenz sowie Fremdsprachen immer mehr gefragt sind.“ Der
Branchenprimus Airbus zum Beispiel baut
seine Flugzeuge an 16 verschiedenen Standorten weltweit, davon 14 in Europa. Darüber
hinaus gibt es in Deutschland große Triebwerkshersteller wie MTU Aero Engines und
Rolls-Royce. Deutsche Zulieferunternehmen,
die an weltweiten Projekten beteiligt sind,
sind Liebherr Aerospace und Diehl Aerospace.
Hinzu kommen zahlreiche mittelständische
Unternehmen, die das Gros der Zulieferer
ausmachen, sowie Ingenieurdienstleister,
die die Unternehmen bei der Forschung und
Entwicklung unterstützen.
„An der Entwicklung von innovativen
Bordnetzsystemen für Premiumfahrzeuge bin ich direkt beteiligt und das
ist eine tolle Erfahrung.“
Oliver, Bordnetzentwickler
„Ich schätze neben meinen abwechslungsreichen, internationalen Aufgaben
vor allem die gute Zusammenarbeit mit
den Kollegen.“ Judith, Mitarbeiterin
im Personalcontrolling
„DRÄXLMAIER bietet mir den Freiraum,
mein Aufgabengebiet mitzugestalten.
Ich kann sehr flexibel sein und auch im
Ausland Verantwortung übernehmen.“
Christian, Mitarbeiter in der Prüftechnik
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Welche Themen die Branche beschäftigen,
wird alle zwei Jahre auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA
in Berlin präsentiert. Hier war in diesem
Jahr zum Beispiel zu hören, dass der
Bedarf an neuen Entwicklungsingenieuren
nicht mehr so hoch ist wie in den vergangenen Jahren, weil für bereits begonnene
größere Entwicklungsprogramme schon
zusätzliche Fachleute eingestellt wurden.
Doch die nächsten Programme kommen
bestimmt – denn kaum ein Geschäftsfeld
ist so innovativ wie die Luft- und Raum-
fahrtindustrie. 15 Prozent des Umsatzes
werden wieder in Forschung und Entwicklung investiert. Über alle Branchen hinweg
gesehen stecken deutsche Unternehmen im Schnitt rund drei Prozent in den
Forschungsbereich.
Ob Flugzeug, Rakete oder Hubschrauber:
In der Branche mit ihren sehr komplexen
Produkten sind hochqualifizierte Ingenieure
gefragt – allen voran Luft- und Raumfahrtingenieure, Elektrotechniker, Maschinenbauer
und Wirtschaftsingenieure. „Aber auch Quereinsteiger aus anderen Branchen haben gute
Chancen, zum Beispiel aus der Automobilindustrie“, betont Cornelia von Ammon. Denn
die Technologien werden teils branchenübergreifend genutzt – zum Beispiel zur Gewichtsverringerung: Sowohl im Flugzeugbau als auch
beim Autobau wird an immer leichteren Materialien geforscht, um den Treibstoffverbrauch
zu reduzieren. „Außerdem können wir von den
komplexen Lieferketten der Automobilindustrie noch was lernen“, meint Cornelia von
Ammon. Auch ehemalige Soldaten arbeiten
vielfach in der Luft- und Raumfahrtbranche, weil sie die Fluggeräte in ihrer aktiven
Dienstzeit intensiv genutzt und kennengelernt
haben. Genug zu tun gibt es auf jeden Fall für
alle: Über die nächsten Jahre ist die Produktion dank voller Auftragsbücher gesichert.
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Die Hightechbranche ist in Deutschland
in den vergangenen zehn Jahren um rund
30 000 Arbeitsplätze gewachsen, davon
knapp 5 000 allein im vergangenen Jahr.
Damit arbeiten nun 105 500 Beschäftigte in
den 220 BDLI-Mitgliedsunternehmen. „Das
ist der höchste Stand seit unseren Aufzeichnungen Anfang der 80er-Jahre“, sagt
Cornelia von Ammon. Wachstumstreiber ist
vor allem die zivile Luftfahrt, die 70 Prozent
des Umsatzes von über 30 Milliarden Euro
ausmacht. An zweiter Stelle steht die militärische Luftfahrt mit 22 Prozent. Hier hat
sich das Verhältnis geändert: Vor 25 Jahren
wurden noch 70 Prozent des Umsatzes mit
Projekten für die Militärluftfahrt gemacht.
Der Grund für den Rückgang ist eine
Verkleinerung der militärischen Flotten.
Lediglich im Bereich der unbemannten
Flugzeuge, der sogenannten Drohnen, setzt
BDLI-Präsident Bernhard Gerwert in naher
Zukunft auf ein neues Entwicklungsprogramm in Europa. Auf Platz drei mit acht
Prozent Umsatzanteil steht schließlich die
Raumfahrt. Dank der Hightech-Strategie der
Bundesregierung, durch die die staatlichen
Aufwendungen für die Raumfahrt deutlich
gesteigert wurden, hat sich Deutschland zu
einer führenden europäischen Raumfahrtnation entwickelt.
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BR
Text » Sabine Olschner
Illustration » Thinkstock
IT-CONSULTING
SICHERHEIT IST
OBERSTES GEBOT
Die IT-Beratung ist der Teil der Consultingbranche, der sich unter anderem mit Aufbau, Einführung, Wartung und Weiterentwicklung von IT-Systemen und -Netzwerken in Unternehmen befasst. Analytisches Denken
ist für IT-Consultants wichtiger als umfangreiche Programmierkenntnisse.
K
16
aum eine Sparte verändert sich so
schnell wie die Informatik. Mit dieser
Geschwindigkeit müssen IT-Consultants
mithalten, um ihre Kunden jederzeit gut
beraten und ihnen optimale Lösungen bieten
zu können. IT-Beratung kann auf zwei Wegen
erfolgen: Entweder gehen die Consultants in
die Unternehmen, um vor Ort die Prozesse
zu optimieren und die internen IT-Experten
zu beraten – oder die gesamte IT-Betreuung
wird an einen externen Dienstleister ausgelagert. Dieses sogenannte Outsourcing nimmt
einen immer größeren Teil der Aufgaben von
IT-Consultants ein. „Wenn IT-Dienstleistungen nach außen vergeben werden, spielen
Sicherheitsaspekte eine ganz besondere
Rolle“, erklärt Christian Leier, IT-Experte
und Mitglied im Bundesverband Deutscher
Unternehmensberater (BDU). „Denn in
der Informatik stecken meist viele sensible
Unternehmensdaten.“ IT-Consulting-Unternehmen müssen dem Kunden transparent
darlegen, was mit seinen Daten passiert und
wie sie vor Missbrauch geschützt werden.
„Dazu gehört eine saubere Vertragsgestaltung“, so Leier. Der Umsatz der Branche lag
im Jahr 2013 bei fünf Milliarden Euro, der
Anteil der IT-Beratungsleistungen an der
gesamten Consultingbranche liegt bei 21,2
Prozent, so die BDU-Studie „Facts & Figures
zum Beratermarkt 2013/2014“.
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IT-Berater sind keine Softwareprogrammierer. Sie müssen die Technik, mit der sie
arbeiten, zwar in der Breite verstehen, aber sie
brauchen keine tiefen Programmierkenntnisse
mitzubringen. Daher arbeiten in der Branche
selten reine Informatiker, sondern vielmehr
Wirtschaftsinformatiker oder Betriebswirte
beziehungsweise Informatiker oder Ingenieure, die sich auch gut mit betriebswirtschaftlichen Themen auskennen. Denn sie müssen
als Projektmanager die Prozesse innerhalb der
Unternehmen verstehen und diese mit den
Anforderungen an die IT verknüpfen können.
„Hochschulabsolventen sollten grundsätzlich
analytisches Denkvermögen mitbringen und
komplexe Zusammenhänge verstehen – für
die Anforderungen in den einzelnen Kundenprojekten werden sie in der Regel beim jeweiligen Arbeitgeber fit gemacht“, weiß Christian
Leier. Viele IT-Consultants spezialisieren sich
nach und nach, zum Beispiel auf Themen wie
Sicherheits- oder SAP-Beratung. Ebenso sind
Spezialisierungen auf einzelne
Branchen möglich, etwa auf die
Automobilindustrie oder auf Banken
und Versicherungen. Auch die Consultingunternehmen selbst konzentrieren
sich oft auf einen Beratungsbereich,
zum Beispiel auf die Strategieberatung, bei der die IT-Strategie beim
Kunden optimiert wird, oder auf
die technische IT-Beratung,
bei der es unter anderem um
die Auswahl der besten Hard- und
Software-Produkte oder Dienstleistungen geht. „Vielfach verschmelzen aber
die einzelnen Beratungsthemen auch miteinander“, so der BDU-IT-Experte.
Der Grund dafür ist unter anderem, dass
die IT-Themen in den Unternehmen immer
komplexer werden. Aktuelle Themen, die
die IT-Consultants beschäftigen, sind zum
Beispiel das Cloud Computing, also die
Ausgliederung der Daten oder der Software
auf externe Server. Hier besteht großer
Beratungsbedarf hinsichtlich der Sicherheit
und der Verwaltungsprozesse.
Mobile Computing ist ebenfalls ein
wichtiger Trend in den Unternehmen
– also die Möglichkeit, dass Mitarbeiter
auch von unterwegs auf Unternehmensdaten zugreifen können, unter anderem von
ihren privaten Geräten aus. Darüber hinaus
rechnet Christian Leier damit, dass es in
Zukunft keine ISDN-Telefonanschlüsse mehr
geben wird, sondern alles über IP-Telefonie
laufen wird. „Die Mobilität wird nicht nur im
privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld
weiter zunehmen“, so der IT-Experte. All diese
Entwicklungen zeigen: Die Arbeit wird den
IT-Consultants so schnell nicht ausgehen.
17
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Robo-Affe übt Einsatz im all
Mondkrater und Marsgebirge sind für fahrende Roboter kaum erreichbar. Am Deutschen Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz arbeiten Daniel Kühn und seine Kollegen deshalb an einer Alternative: dem kletternden Affenroboter Charlie.
Text » Birk Grüling
Foto » Miguel Ferraz
18
L
eblos hängen die überlangen, metallischen Arme herab. Die leeren
Augenhöhlen sind auf den künstlichen Mondkrater im Scheinwerferlicht gerichtet. „Das ist unser Charlie“, sagt Daniel Kühn und tätschelt
den gebeugten Roboterrücken. Der 34-jährige Informatiker hat den
affenähnlichen Roboter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen federführend entwickelt. Drei Jahre
intensive Forschung stecken in dem ersten Prototypen. Körperbau und
Bewegungen sind einem Schimpansen nachempfunden.
„Affen haben einen großen Bewegungsspielraum. Sie können auf
drei Beinen schnell laufen, etwas festhalten und sich auf zwei Beinen
aufrichten“, sagt Kühn. Der Wechsel zwischen zwei- und vierbeinigem
Gang ist Thema seiner Doktorarbeit. 36 Elektromotoren tragen das
komplexe Bewegungssystem. Eine flexible Wirbelsäule lässt schon ein
paar Schritte auf zwei Beinen zu. Noch etwas wacklig, aber immerhin.
Mondbesuch in weiter Ferne
Von seinem Einsatzgebiet ist Charlie ohnehin noch weit entfernt.
Irgendwann einmal könnte der Affe seinen metallischen Fuß auf die
Mondoberfläche setzen, vielleicht auch auf den Mars. Bisher tapst
Charlie „nur“ durch die 288 Quadratmeter große Weltraumexplorationshalle am Bremer Stadtrand. Verkabelt mit einem Rechner,
im Moment eher Grundlagenforschung. Zum ersten Mal wurde eine
bewegliche Wirbelsäule konstruiert, das erste Mal trittsichere Füße
mit Sensoren. Das Forschungsteam dahinter ist interdisziplinär:
Konstrukteure, Bioniker und Maschinenbauer kümmern sich um das
Aussehen und die mechanischen Funktionen der Gliedmaßen. Informatiker wie Kühn programmieren die künstliche Intelligenz. Elektrotechniker sorgen für die Verknüpfung von Gehirn und Körper. Auch
»
wenn die Idee von affenähnlichen Robotern im All etwas skurril klingt,
gebe es durchaus Bedarf. Nicht umsonst kommen Fördergelder vom
Wirtschaftsministerium und dem Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt.
Bemannte Raumfahrt ist eigentlich zu kostspielig und gefährlich. Die
Lösung: Roboter werden zu unseren Augen, Ohren und Armen auf
fremden Planeten. Ihre wichtigste Mission auf der Suche nach Wasser
oder gar Leben ist das Sammeln von Daten. Im Moment erledigt diese
Aufgabe ein fahrender Roboter wie der Marsrover Curiosity. Er rollt über
die Marsoberfläche, macht eifrig Fotos und nimmt Bodenproben. Nur
seine Räder setzten der Mission Grenzen. „Die Krater von Mond und
Mars verraten viel über die geologische Vergangenheit der Planeten. Für
einen Rover sind sie unerreichbar“, sagt Kühn. Nicht für Charlie. An der
künstlichen Kraterwand im Labor schafft er bereits Steigungen von 25
Grad, krabbelnd auf allen Vieren. Rover scheitern meist schon bei 15
Grad. Hinter Charlies Geländegängigkeit stecken ein paar ziemlich gute
Ideen – zum Beispiel die Füße. Sie sind dem menschlichen Fuß ähnlich
und gespickt mit Sensoren. Diese können genau registrieren, wie der Fuß
aufsetzt und welche Beschaffenheit der Boden hat. Im Zusammenspiel
mit der beweglichen Wirbelsäule werden Unebenheiten durch kleine
Bewegungen ausgeglichen. Im Labor funktioniert das schon ganz gut.
Erkundungen auf eigene Faust
Bei dem zweiten Prototyp sollen die Bewegungsabläufe noch sicherer
werden, besonders im aufrechten Gang. Außerdem arbeitet das Team
an feineren Sinnen für Charlie. Kameras als Augen, Software zur
besseren Orientierung. GPS und Straßenschilder gibt es im All noch
nicht: Charlie muss die fremden Planeten also möglichst selbstständig erkunden. „Wir geben nur ungefähre Anweisungen. Er führt sie
autonom aus“, sagt Kühn. Für eine vollständige Steuerung per Joystick
ist die Verzögerung bei der Signalübertragung zu groß. Zum Mond
braucht ein Befehl nur wenige Sekunden, zum Mars schon fast eine
halbe Stunde. Viel zu lange für eine Echtzeit-Reaktion.
Ein weitere Herausforderung: die besonderen Belastungen im All. Auf
dem Mond gibt es keine Atmosphäre und nur niedrige Gravitation. Die
Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht betragen im Durchschnitt 200 Grad Celsius. Im Bremer Labor werden Roboter etwa im
Vakuum und bei hohen Temperaturen getestet. Von solchen Testreihen
ist der Charlie aber noch weit entfernt. „Im Prototypen-Status wäre das
noch zu früh und teuer“, sagt Kühn. Vielleicht ist das auch gar nicht sofort
nötig: Die Arbeit am Charlie dient nämlich nicht nur der Raumfahrt. Viele
seiner Eigenschaften ließen sich auch auf der Erde nutzen. Gerade für
Rettungskräfte im Katastrophenfall wäre ein geländegängiger Roboter zur
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Spätestens mit dem Hochschulabschluss steht die nächste Prüfung an: die Bewerbungsphase. Doch wie sehen
gute Bewerbungsunterlagen aus? Wie funktioniert ein Assessment Center? Oder worauf muss man bei der Körpersprache achten? UNICUM Beruf stellt vier Ratgeber vor, die den Karrierestart erleichtern.
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Bewerbungshandbuch, Campus Verlag,
2014, 587 Seiten, 19,99 Euro.
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Zielgruppe: berufserfahrene Bewerber,
Berufseinsteiger und Auszubildende
Inhalt: Wie der Titel des Buches und die
Seitenzahl es vermuten lassen: Groß heißt
umfangreich. Das Handbuch behandelt
alle relevanten Themen: Bewerbungsvorbereitung, Unterlagen, Foto, Online- und
Initiativbewerbung oder Assessment Center. Nützlich sind auch die
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Unser Urteil: Auch wenn das Handbuch aufgrund der Seitenzahl
nicht als handlich bezeichnet werden kann, weiß es zu überzeugen. Das
liegt an den Checklisten, Übungen, Tests mit Lösungen sowie Musteranschreiben und Lebensläufen im Buch sowie im Download-Portal.
Noch dazu ist es verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet.
Fazit: eine lohnenswerte Anschaffung, die alle Bereiche der Bewerbung
abdeckt.
Zielgruppe: berufstätige, aber auch
Bewerber
Inhalt: Diplom-Psychologin Monika
Matschnig zeigt in den drei Kapiteln
„Erfolg beginnt mit der Körpersprache“, „Körpersprache für ein gelungenes
Miteinander“ und „Mit Körpersprache
motivieren und überzeugen“, wie richtig
eingesetzte Gestik, Mimik und Körperhaltung die Kommunikation
beeinflussen.
Unser Urteil: Die große Anzahl an Ratschlägen, Checklisten und
Anregungen zur Verbesserung der persönlichen Außendarstellung ist
äußerst hilfreich. Zumal zahlreiche Fotos die beschriebenen körpersprachlichen Signale veranschaulichen. Allerdings benötigt es etwas
Übung, um die Körpersprache dauerhaft zu optimieren.
Fazit: hilfreich für Bewerbungsgespräche, Kundenkontakt und Privatleben.
Jürgen Hesse/Hans Schrader: Assessment
Center für Hochschulabsolventen, Stark
Verlagsgesellschaft, 2013, 216 Seiten,
19,95 Euro.
Jennifer Leonhardt: Persönlichkeitskompetenz: Stressmanagement – mit weniger
Druck mehr erreichen, Cornelsen, 2012,
168 Seiten, 15,50 Euro.
Zielgruppe: Bewerber, denen ein Assessment Center bevorsteht
Inhalt: Hesse und Schrader erläutern
ausführlich die verschiedenen Stationen
eines Assessment Centers (AC) und
verraten Tricks, wie man sich etwa in
Rollenspiel, Gruppendiskussion oder Interview verhalten sollte. Der
letzte Teil des Buches enthält einen Übungspart, in dem man alleine
oder mit weiteren Personen diese Situationen eines AC trainieren kann.
Unser Urteil: Auf verständliche und gut strukturierte Art und Weise
bereiten Hesse und Schrader Bewerber auf die spezielle Form des Auswahlverfahrens vor. Sie sprechen sogar die Online-Assessment und Management
Audit an und geben wichtige Tipps dazu. Sehr hilfreich sind die ergänzenden Materialien im Internet und auf der beiliegenden CD-Rom. Negativ sind
hingegen die kleine Schriftart und die geringe Anzahl grafischer Elemente.
Fazit: ein sehr gutes Vorbereitungsbuch für AC.
Zielgruppe: Personen, die beruflich und
privat unter Stress stehen
Inhalt: In sechs Kapiteln stellt Jennifer
Leonhardt ein Trainingsprogramm vor,
das hilft, Stress zu bewältigen. Unter
dieser Anleitung fallen Techniken zum
Erkennen persönlicher Verhaltensmuster sowie Übungen zur Vermeidung und zum Abbau von Stress. Das alles soll zu größerer Gelassenheit
und einer höheren Leistungsfähigkeit führen.
Unser Urteil: Die Struktur des Buches und die Inhalte wirken durchdacht und in sich schlüssig. Deutlich wird, dass schon kleine Veränderungen am eigenen Verhalten eine Verbesserung bewirken können.
Kurzfristig mögen die Vorschläge vielleicht keinen Erfolg bringen, wer
die Tipps jedoch langfristig befolgt, lernt Stress zu vermeiden.
Fazit: auf lange Sicht und für dauerhaft gestresste Personen eine
sinnvolle Anschaffung.
»
ÜBERBLICK FÜR EINSTEIGER
Zusammenstellung » Rita Martens-Baentsch
ELEKTROTECHNIKBRANCHE KOMPAKT
Bei jungen Studienanfängern ist die Elektrotechnik so beliebt wie noch nie. Dennoch werden mehr Elektroingenieure gebraucht, als vorhanden sind. Dem Nachwuchs stehen also alle Türen offen. Zahlen und Fakten zur
Branche im Überblick.
Einstiegsgehälter bei Elektrotechnik-Ingenieuren mit bis zu zwei Jahren
Berufserfahrung liegen im Durchschnitt bei 51.635 EURO
UMFRAGE UNTER PERSONALVERANTWORTLICHEN:
WELCHE UNIVERSITÄTEN BILDEN IHRE STUDENTEN IN
ELEKTROTECHNIK AM BESTEN AUS?
Quelle: PersonalMarkt
Aachen (RWTH)
BESCHÄFTIGTENZAHL DER ELEKTROINDUSTRIE IN
DEUTSCHLAND BIS 2013
816 000
2010
841 600
2011
2012
37,1%
Karlsruhe (KIT)
29%
841 400
25,8%
838 800
19,4%
2013
17,7%
davon in der Elektrotechnik:
519 000
514 000
Quelle: Statistisches Bundesamt
Im Wintersemester 2012/13 waren 66 115 STUDENTEN für
ein Elektrotechnik-/Elektronikstudium an deutschen Hochschulen eingeschrieben. So viele wie nie zuvor. Somit landet dieser
Studiengang auf Platz 8 der am stärksten besetzten Studienfächer
im WS 2012/13.
Darmstadt (TU)
27,4%
14,5%
12,9%
21
München (TU)
Kaiserslautern (TU)
Berlin (TU)
Dresden (TU)
Stuttgart
9,7%
Dortmund (TU)
8,1%
Braunschweig (TU)
Quelle: Universum Communications;
Kelly Services; 2014; 571 befragte Personalverantwortliche
Quelle: Statistisches Bundesamt
DIE DREI BELIEBTESTEN BRANCHEN DER ELEKTROTECHNIK-ABSOLVENTEN BEIM BERUFSEINSTIEG:
MÄNNER:
Elektroindustrie: 22%
Hochschule/Forschungsinstitut: 16%
Energiewirtschaft: 14%
FRAUEN:
Hochschule/Forschungsinstitut: 23%
Elektroindustrie: 17%
Medizintechnik: 15%
Quelle: VDE
«
Deutsche Elektroindustrie 2013 – Umsatz nach
Segment (in Milliarden Euro)
Automation
46,6
Bauelemente
17,2
Anzahl europäischer Patentanmeldungen in
der Elektrotechnik
im Zeitraum 2001 bis 2005: 168 705
im Zeitraum 2006 bis 2010: 197 564
Das ist ein Wachstum von 17,1%.
Energietechnik
12,2
9,4
Medizintechnik
8,1
Elektrohausgeräte
8
Fahrzeugelektrik
Quelle: Europäische Patentorganisation
Exporte von elektrotechnischen
Erzeugnissen aus Deutschland im Jahr 2013
(in Milliarden Euro)
5,5
Licht
5,2
Elektroinstallationssysteme
5,1
Kabel und isolierte Drähte
83,1
5,1
Schienenfahrzeuge
26,5
4,5 Kommunikationstechnik
13,2
EU
Südostasien (inkl. China und Japan)
USA
4,2
Informationstechnik
4,4 Lateinamerika
3,3
Unterhaltungselektronik
3,3 Afrika
2,2
Batterien
Quelle: ZVEI, Elektroindustrie in Zahlen 2014
1,5 Australien/Ozeanien
Quelle: Statistisches Bundesamt, ZVEI
Wegweiser – so heißt die Rubrik in UNICUM
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Unternehmen vor, erläutern, welche Ein- und
Aufstiegsprogramme sie anbieten und warum es sich
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Großes erschaffen. Studierte deshalb
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und Entwicklung. Heute ist er internationaler
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Im zweiten Teil folgt die anderthalbjährige
Entsendung nach Indien. Projekte, die ich
in den darauf folgenden Phasen betreut
habe, liegen in den genannten Bereichen
und werden mit regelmäßigem Austausch
beider Standorte durchgeführt.
Was hat dich am Traineeprogramm besonders gereizt?
Bereits im Studium konnte ich Erfahrungen im Ausland sammeln und habe
mich nach der Diplomarbeit gezielt auf
das Internationale Traineeprogramm
„Discover India“ mit dem Schwerpunkt
der Festigkeits- und Funktionsversuche
beworben. Besonders gereizt hat mich
daran, dass das Programm die Möglichkeit bietet, in der jeweiligen Fachabteilung Wissen aufzunehmen und dieses
direkt über Projektarbeit anzuwenden und
zu verinnerlichen. Durch die kulturelle und
fachliche Vorbereitung kann dann in der
Entsendung direkt mit der internationalen
Zusammenarbeit begonnen werden.
Gibt es dabei für dich besondere
Herausforderungen?
Die langfristige Zusammenarbeit von
Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen
birgt ein gewisses Potential für Konflikte
und Missverständnisse. Die Herausforderung besteht darin, sich in dem internationalen Team zurechtzufinden, an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und so ein
Produkt zu entwickeln, das den lokalen
Anforderungen gerecht wird.
Wie sieht das Programm im Detail
aus?
Im Rahmen des dreijährigen Programms
pendle ich zwischen den CLAAS Standorten in Deutschland und Indien. Im ersten
Teil des Programms findet der Austausch
halbjährig gestaffelt statt. Dabei habe ich
innerhalb von sechs Monaten neben den
Fachabteilungen Festigkeitsversuch, Funktionserprobung und Messtechnik, in denen
meine Aufgaben stets im Bereich der Validierung lagen, die Unternehmenskultur im
Stammwerk in Harsewinkel kennengelernt.
Warum CLAAS?
Dass CLAAS ein Familienunternehmen
mit 100-jähriger Geschichte ist, spiegelt
sich auch in der Unternehmenskultur
wieder. Es herrscht ein angenehmes
und offenes Arbeitsklima, das selbstständiges und eigenverantwortliches
Handeln fördert. So gibt mir CLAAS die
Möglichkeit an spannenden Entwicklungsprojekten in einem internationalen
Team zu arbeiten. Und eigene Ideen
können oftmals auch kurzfristig in die Tat
umgesetzt werden.
Welche
Tipps
hast
du
für
Bewerber?
Die wichtigsten Eigenschaften, die
Bewerber mitbringen sollten, sind
Interesse und Spaß an der Arbeit im inter-
Branche: Agrartechnik, Maschinen- und
Anlagenbau
Produkte und Dienstleistungen:
Mähdrescher, Feldhäcksler, Traktoren,
Quaderballenpressen, Rundballenpressen,
Teleskoplader, Futterernte, EASY Produkte
Standorte: 26 weltweit
Mitarbeiter: rund 11 000 weltweit
Studienrichtungen: Ingenieurwissenschaften, Elektrotechnik, Mechatronik,
Informationstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und
-wissenschaften, Betriebswirtschaftslehre,
Agrarwissenschaften und -technik
Einstiegsmöglichkeiten: (Auslands-)
Praktikum, Abschlussarbeiten, Gap Year
Program, CLAAS Master Program, Internationale Traineeprogramme, Direkteinstieg
Einsatzbereiche: In allen Unternehmensbereichen möglich: von F&E über
Vertrieb und Produktion bis hin zu allen
kaufmännischen Abteilungen
Gewünschte Bewerberqualifikationen: Wir suchen ehrgeizige Talente, die
Hightech-Maschinen genauso lieben wie
internationale Herausforderungen. Wenn
Sie zusätzlich ein hohes Maß an Kommunikationsfreude mitbringen und Kundenorientierung, Zielstrebigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein zu Ihren besonderen
Eigenschaften zählen, möchten wir Sie
gerne kennenlernen.
Weitere Informationen: www.claas.jobs
Kontakt
für Bewerber:
CLAAS KGaA mbH
Münsterstraße 33
33428 Harsewinkel
Tel.: 05247/12-3823
karriere@claas.com
www.claas.jobs
nationalen Umfeld. Auslandssemester und
Praktika sind eine sehr gute Möglichkeit
vorab auszuloten, ob man für das Leben
und die Arbeit in einer fremden Kultur
geschaffen ist. Natürlich gehört in Indien
eine gewisse Portion Flexibilität und Abenteuerlust auch mit dazu.
Mit Sicherheit zum Traumjob
Schon mit 16 Jahren haben Sie vor jeder
Fahrt Ihren Roller geprüft? Ihre Puppe musste
beim Fahrradausflug einen Helm tragen?
Dann sind Sie bei TÜV SÜD goldrichtig.
Die Experten des Dienstleistungskonzerns
machen Technik sicher – in den unterschiedlichsten Bereichen. Und stehen dafür gerade.
den Aufgaben finde ich besonders interessant“, so Idzikowski.
Innerhalb von Sekunden werden sie in
schwindelerregende Höhe katapultiert, ehe
es im Sturzflug zurück in die Tiefe geht –
atemberaubend schnell. Während manche
laut lachen und kreischen, beißen andere
die Zähne zusammen und klammern sich
an der Haltestange fest. Die Besucher
des Vergnügungsparks sitzen im „FreefallTower“ – manch einer das erste und letzte
Mal in seinem Leben, weil er auf solch
einen Adrenalinkick künftig verzichten kann.
Denn wohlbehalten kommen alle Fahrgäste
wieder auf dem Erdboden an.
Schon lange führt TÜV SÜD weitaus mehr
als die Zertifizierung von Dampfkesseln
und Autos aus. Der Dienstleistungskonzern
steht für die Sicherheit der unterschiedlichsten Produkte – vom Kernkraftwerk und
Aufzug über Tablet-PC und Toaster bis hin
zur Seilbahn. Und das überall auf dem
Globus. Auch Patrycjusz Idzikowski ist mit
TÜV SÜD in der Welt herumgekommen,
etwa nach Italien, Brasilien, Dubai oder
China. In Hong-Kong übernahm er 2010
die Projektverantwortung für den Neubau
von mehreren Fahrgeschäften für einen
Freizeitpark mit Millionen von Besuchern.
„Mittlerweile habe ich das kulturelle und
kommunikative Fingerspitzengefühl, um dort
etwas zu bewirken. Das ist eine intensive
Erfahrung – und eine schöne.“
Patrycjusz Idzikowski von TÜV SÜD hat
den „Freefall“ erst kürzlich genau unter die
Lupe genommen. Der Sachverständige für
Sonderbauten und Fliegende Bauten prüft in
Vergnügungsparks und auf Volksfesten die
technische Sicherheit von Achterbahnen,
Riesenrädern und Karussells. Zudem führt
der Schweißfachingenieur bei den Herstellern Fertigungs- und Qualitätsinspektionen
durch. Bei Volksfest-Attraktionen wie dem
„Freefall“, die Fahrgästen einen besonderen Nervenkitzel bescheren, hat er zudem
das Gesundheitsrisiko für die „Abenteuerlustigen“ genau im Blick. „Um gesundheitliche
Auswirkungen zu klären, ziehen wir unsere
Mediziner hinzu. Diese disziplinübergreifen-
Ortswechsel: No. 88 Heng Tong Road
lautet die Arbeitsadresse in Shanghai von
Christine Stolz. Auch sie hat ihr Job bei TÜV
SÜD ins Ausland geführt. Für den Bereich
Automotive ist sie weltweit für den Bereich
Komponentenprüfung verantwortlich. Seit
Ende 2012 treibt die Wirtschaftsingenieurin von Shanghai aus die Erschließung des
chinesischen Marktes voran – eine aufregende Aufgabe. Schließlich gilt die Fahrzeugindustrie in Asien weltweit als einer der
bedeutendsten Wachstumsmotoren. Kein
Wunder, dass Stolz Tag für Tag Entscheidungen treffen muss – viele mit weitreichenden Folgen: etwa, ob ein Produkt seine
Zulassung bekommt. „Trotzdem entscheiden
Branche: Technische Dienstleistungen
Produkte und Dienstleistungen:
Beratung, Prüfung und Zertifizierung
Standorte: ca. 800 weltweit
Umsatz: 1,94 Mrd. Euro (2013)
Mitarbeiter: rund 20 000 Mitarbeiter
Personalbedarf im aktuellen Jahr:
ca. 500
Studienrichtungen: Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik
Möglichkeiten
während
des
Studiums: Praktika, Studienabschlussarbeiten, Werkstudententätigkeiten
Einstiegsmöglichkeiten: Die Einsatzmöglichkeiten über den Direkteinstieg sind
vielseitig.
Aktuelle Stellenangebote unter:
www.tuev-sued.de/jobs
Gewünschte Bewerberqualifikationen: Fachkompetenz, hohe Kunden- und
Dienstleistungsorientierung, gute Sprachkenntnisse in mindestens einer Fremdsprache, Kommunikationsfähigkeit, Mobilität,
Entscheidungsstärke und Lösungsorientierung
Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse
Auswahlverfahren: Interview mit
Personal- und Fachabteilung
Weitere Informationen:
www.tuev-sued.de/karriere
wir nicht aus dem Bauch heraus, sondern
gehen geordnet und gewissenhaft vor. Auch
unter Druck.“
Als zuverlässiger und engagierter Partner
in puncto Beratung, Prüfung und Zertifizierung begleitet TÜV SÜD oft die gesamte
Wertschöpfungskette der Kunden. Neue
Produkte und Technologien stellen die Mitarbeiter immer wieder vor spannende Herausforderungen. Rund 20 000 Experten aus
den unterschiedlichsten Bereichen optimieren an 800 Standorten in Europa, Amerika
und Asien Technik, Systeme und Know-how.
Querdenker gesucht!
Was ist Berufseinsteigern wichtig? Und
wie schafft ein Unternehmen optimale
Rahmenbedingungen für innovative Mitarbeiter? Mit diesen Fragestellungen beauftragte die ALTANA AG das renommierte
Markt- und Meinungsforschungsinstitut
Forsa. Die Ergebnisse der Studie („Industrie-Innovationsindex“) liefern Hinweise auf
wichtige Aspekte im Bereich Innovation,
die ALTANA entsprechend berücksichtigt.
„Um zukunftsfähig zu bleiben, d. h. um
auch zukünftig die Märkte zu bedienen
und die Bedarfe unserer Kunden mit den
effizientesten Methoden und Technologien erfüllen zu können, befassen wir uns
intensiv mit neuen Schlüsseltechnologien“,
sagt Dr. Georg Wießmeier, Chief Technology Officer von ALTANA. Wichtig sei
auch, die Bedarfe der Kunden frühzeitig
zu antizipieren und keine hohen Investitionen zu scheuen. Jedes Jahr fließen daher
bei ALTANA etwa sechs Prozent des
Umsatzes in die Forschung und Entwicklung. Das ist etwa doppelt so viel wie der
Branchendurchschnitt.
Freiraum für Querdenker
Der wesentliche Schlüssel zur Innovationskraft eines Unternehmens sind aber
die Mitarbeiter. Sie müssen ihre Kreativität frei entfalten können, so ALTANA.
Gerade die viel beschriebenen Querdenker benötigen ein Höchstmaß an
Akzeptanz. „Um dies sicherzustellen, sind
Wertschätzung, Offenheit, Handlungsspielraum und Vertrauen sowie das darauf
aufbauende Kompetenzmodell die Basis
unserer Führungs- und Innovationskultur –
und somit essentieller Bestandteil unseres
Firmenleitbildes“, betont Wießmeier.
ALTANA-Mitarbeiter aus aller Welt
waren an der Entwicklung des Leitbildes
„We are ALTANA“ beteiligt. Es beschreibt
nicht nur das Selbstverständnis, sondern
repräsentiert auch die Unternehmenskultur bei ALTANA. Gleichzeitig mit dem
Leitbild wurden auch die Führungsleitlinien
überarbeitet. „Führungskräfte bei ALTANA
müssen auch unkonventionelle Vorschläge
würdigen. Denn nur wenn wir offen sind
für neue Blickwinkel haben wir optimale
Chancen, immer wieder spannende Innovationen hervorzubringen“, so Wießmeier.
Das Chemieunternehmen zeichnet
zudem jedes Jahr die beste Innovation mit
dem ALTANA Innovation Award aus und
sorgt mit dem „Talent Evaluation Process“
für eine systematische Weiterentwicklung
seiner Mitarbeiter. Zusätzlich fördert
ein spezielles Personalentwicklungsprogramm, das Cross Divisional Development
Program Innovation, das bereichsübergreifende Denken und Handeln, wodurch
Synergien im Unternehmen noch besser
genutzt werden können.
Gestaltungsspielraum
und Aufstiegschancen
Darauf, dass eine derart ausgeprägte
Innovationskultur die Attraktivität eines
Arbeitgebers erhöht, weist die ALTANAStudie hin. „Um hochqualifizierte Berufseinsteiger zu begeistern, ist aber noch
mehr vonnöten“, weiß Wießmeier. Daher
bietet ALTANA seinen Mitarbeitern nicht
nur eine betriebliche Altersvorsorge
und Erfolgsbeteiligungen, sondern auch
flexible Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsprogramme und Lebensarbeitszeitkonten.
Branche: Spezialchemie
Standorte:
46
Produktionsstätten
und über 50 Service- und Forschungslaborstandorte weltweit
Mitarbeiter: 5 741 und davon 3 198 in
Deutschland (2013)
Einstiegsmöglichkeiten: Der Einstieg
in die ALTANA Gruppe kann sowohl über
einen Direkteinstieg, als auch über ein
Traineeprogramm in der Holding oder
in den lokalen Gesellschaften erfolgen.
Zudem besteht an allen Standorten und
in allen Funktionseinheiten die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren bzw.
eine
Abschlussarbeit
anzufertigen.
Aktuelle Vakanzen sind in der Jobbörse
www.altana.jobs zu finden, aber selbstverständlich ist auch jederzeit eine Initiativbewerbung willkommen.
Gesuchte Fachrichtungen: Als Spezialchemieunternehmen ist ALTANA insbesondere auf der Suche nach gut qualifizierten Studenten und Absolventen aus
den Bereichen Chemie, Lack-, Kunststoff-,
und Chemieingenieurwesen sowie Wirtschaftschemie. Der internationale Konzern
bietet aber auch spannende Einstiegs- und
Karrieremöglichkeiten für Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker etc. an.
Leistungsspektrum: ALTANA ist als
weltweit tätiger Spezialchemiekonzern
im weitesten Sinne spezialisiert auf Oberflächenschutz und –veredelung.
ALTANA AG
HR Corporate Recruiting
Andrea Pfister
Abelstraße 43 · 46483 Wesel
Tel +49 281 670-10354
www.altana.jobs
www.altana.com/innovation
Als internationaler und innovativer Spezialchemiekonzern übernimmt
ALTANA stets Verantwortung für seine
Mitarbeiter. ALTANA bietet ihnen gute
Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten und eine Unternehmenskultur,
die geprägt ist von Wertschätzung,
Offenheit, Handlungsspielraum und
Vertrauen. Damit trägt der Chemiekonzern maßgeblich zur persönlichen und
beruflichen Entwicklung der Menschen
bei ALTANA bei.
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