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Verbände für landwirtschaftliche Fachbildung
Bamberg und Forchheim
Organisation für Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich
http://www.vlf-bafo.de
Schillerplatz 15  96047 Bamberg
 0951/8 68 70 / Fax: 0951/86 87 17
E-Mail: poststelle@aelf-ba.bayern.de
November 2014
Liebe Fachschulabsolventinnen,
liebe Fachschulabsolventen,
wegen einer nicht nur bei uns, sondern weltweit hohen Getreideernte, sind die Getreidepreise und die für
Raps während der Erntezeit deutlich zurückgegangen. Auch bei den tierischen Produktionen, hauptsächlich Ferkel und Mastschweine, aber auch bei der Milch sind teilweise sehr deutliche Preisrücknahmen zu
verzeichnen. Dafür war das Jahr von den Erntemengen her gesehen äußerst erfreulich, weil auch im Futterbau allen voran beim Mais, mehr als im vergangenen Jahr geerntet werden konnte.
Wir hoffen, dass sie wegen der jüngsten herbstlichen Witterung bei der Herbstaussaat gut vorangekommen
sind, dann können Sie sich wieder vermehrt Zeit nehmen an den „Bildungswinter“ zu denken.
Wie alle Jahre hat der KBA unter Federführung des VLF wieder ein interessantes Fortbildungsprogramm zusammengestellt. Dieses wird Ihnen mit dem aktuellen VLF-Brief zugestellt. Nutzen Sie dieses für uns doch
zeitlich und finanziell aufwendige Fortbildungsplanungsinstrument.
Der VLF Bamberg hat am 25.10.2014 in Hirschaid, Jahnhalle seinen Ball der Landwirtschaft, den ehemaligen Kathreinstanz neu strukturiert.
Zusammen mit dem BBV Bamberg und Maschinenring Bamberg wurde ein neuer Ball in der Jahnhalle in
Hirschaid angeboten. Dabei waren die Besucherzahlen erfreulicherweise deutlich höher.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre VlFs Bamberg und Forchheim
R. Wunder, Geschäftsführer
gez.
K. Hofmann
gez.
gez.
gez.
M. Marsching
R. Reh
J. Porisch
Vors.d.Frauengruppe VlF BA
Vors.d. Frauengruppe VlF FO
1. Vorsitzender VlF BA
1. Vorsitzender VlF FO
-Termine auf einen Blick
 VLF Bamberg:
30.01.2015, 19:30 Uhr Jahreshauptversammlung, in Hirschaid, Gasthaus Kraus
 VLF Forchheim:
10.01.2015, 20:00 Uhr VLF Ball – Ball der Landwirtschaft, in Forchheim, Jahn-Kulturhalle
27.02.2015, 19:30 Uhr Jahreshauptversammlung, in Gosberg, Gasthaus Schuhmann
Seite 2
 Berufsausbildung zum Landwirt – Informationsveranstaltung
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg plant in Zusammenarbeit mit der Berufsschule Bamberg am Montag, den 08.12.2014 um 19.30 Uhr im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Schillerplatz 15, 96047 Bamberg eine
Informationsveranstaltung zur Berufswahl bzw. Berufsausbildung.
Bitte informieren Sie auch Ihnen bekannte, am Beruf „Landwirt“ interessierte Jugendliche, die dieses Rundschreiben nicht erhalten.
Interessierte melden sich bitte bis 24.11.2014 bei Klaus Reininger  09561/769-126;
Email: klaus.reininger@aelf-co.bayern.de.
 Sachkunde-Nachweis im Pflanzenschutz – Beantragung der
Karte
Die Bestimmungen zum Sachkundenachweis wurden neu geregelt. Alle bereits sachkundigen
Personen erhalten auf Antrag und Prüfung beim zuständigen AELF eine Bestätigung über die
Sachkunde im Pflanzenschutz in Form einer Scheckkarte. Diese personenbezogene Karte dient
zukünftig als Nachweis beim Kauf und bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.
Die entsprechenden Anträge erhalten Sie beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Bamberg (AELF) unter www.aelf-ba.bayern.de oder können auch Online unter dem Link
www.pflanzenschutz-skn.de gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 26.05.2015.
 Fortbildung Sachkundenachweis Pflanzenschutz Bayern
Mit dem neuen Pflanzenschutzgesetz ist auch eine Fortbildungsverpflichtung für Inhaber des Sachkundenachweises eingeführt
worden. Diese Fortbildung wird in Bayern im Schwerpunkt von staatlichen Verbundberatungspartnern durchgeführt.
Um diese Fortbildungen in ganz Bayern zu günstigen Preisen vor Ort anbieten zu können, haben sich der Bayerische Bauernverband, das Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe, der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in
Bayern und der Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder entschlossen, diese Fortbildung gemeinsam anzubieten und
zu bewerben.
Termine zur Schulung:
Datum
Uhrzeit
Veranstaltungsort
Referent
Fr, 14.11.14
13:00 – 17:00
(BA) Staffelbach, TSV Sportlerheim
Robert Bohla
Mo, 24.11.14
13:00 – 17:00
(FO) Ebersbach, Dorfgemeinschaftshaus
Reiner Herr
Di, 09.12.14
13:00 – 17:00
(BA) Büchelberg, Gasthof Schmitt
Reiner Herr
Mi, 14.01.15
13:00 – 17:00
(BA) Wiesengiech, Gasthaus Gerner Stöcklein
Reiner Herr
Di, 27.01.15
12:30 – 16:30
(BA) Oberngrub, Gasthaus Bittel
Robert Bohla
Do, 05.02.15
10:00 – 14:00
(FO) Geschwand, Sportheim
Reiner Herr
Sa, 07.02.15
10:00 – 14:00
(BA) Königsfeld, Gasthaus Drei Kronen, Schleuppner Saal
Reiner Herr
Anmeldeformular zu den Kursen: unter www.vlf-bafo.de
Seite 3
Mitteilung der L 1 Förderung
Regelungen zur GAP-Reform 2015
weitgehend beschlossen
Nach der Genehmigung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung durch den Bundesrat sind die wesentlichen Regelungen zur Mehrfachantragstellung ab 2015 beschlossen
Differenziertes Prämiensystem der
Direktzahlungen ab 2015
Ab 2015 besteht die Betriebsprämie aus mehreren Bestandteilen, die je nach betrieblichen Voraussetzungen zum Tragen
kommen:
Basisprämie, Greeningprämie, Umverteilungsprämie und Junglandwirteprämie sowie alternativ zu diesem System die Kleinerzeugerregelung.
Basisprämie
Die Basisprämie dient primär als Einkommensstützung für die
Landwirte.
Grundvoraussetzung für ihren Erhalt ist das Vorhandensein von
Zahlungsansprüchen (ZA). Diese werden aufgrund der Angaben im MFA 2015 neu vergeben. Von Umfang und Hektarsatz
ist die Basisprämie für alle Antragsteller gleich. 2015 werden in
Bayern ca. 187 €/ha gezahlt; bis 2019 wird der Satz in mehreren Schritten auf ein bundeseinheitliches Niveau angeglichen,
das bei ca. 175 €/ha liegen wird. Weitere Voraussetzung für
den Erhalt der Basisprämie ist die Einhaltung der Greeningverpflichtungen.
Diese Prämie wurde bereits mit dem MFA 2014 angeboten,
dafür entfiel die bisherige Modulationskürzung für größere Betriebe.
Junglandwirteprämie
Betriebsinhaber, die noch nicht 40 Jahre alt sind, können bis
maximal 5 Jahre nach der ersten Übernahme, Pachtung oder
Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebs einen Zuschlag
von ca. 44 €/ha für die ersten 90 ha beantragen. Grundsätzlich
können auch Junglandwirte, die an einer GbR mit NichtJunglandwirten beteiligt sind, diese Prämie erhalten sofern sie
maßgeblich an der Betriebsführung beteiligt sind. Näheres dazu
wird noch geregelt.
Kleinerzeugerprämie
Vor allem für Inhaber sehr kleiner Betriebe ist die Möglichkeit
gedacht, dass sie sich zum Kleinerzeuger erklären und dann
maximal 1250 € beantragen. Dabei wird ein regulärer Antrag
gestellt und die errechnete Zahlung, sollte sie 1250 € überschreiten, bei diesem Betrag abgeschnitten. Ein großer Vorteil
ist, dass diese Antragsteller von den Verpflichtungen aus Cross
Compliance und Greening befreit sind. Fachrechtsbestimmungen, z.B. zum Umgang mit Pflanzenschutz oder Tierarzneimitteln, gelten jedoch weiterhin uneingeschränkt.
Die Greening - Regelungen im Einzelnen
Anbaudifferenzierung
Greeningprämie
Die Greeningprämie wird gezahlt für die Erfüllung von bestimmten Umweltauflagen, dem sogenannten Greening. Dabei gibt es
drei Auflagenblöcke, die weiter unten im Text näher erläutert
werden: Anbaudiversifizierung (Anbau mehrerer Früchte), Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen und Erhalt von Dauergrünland.
Der Hektarsatz wird 2015 ca. 87 € betragen und bis 2019 auf
ca. 85 € fallen.
Bei folgenden Betriebstypen gelten die Greeningauflagen
grundsätzlich als erfüllt:
 Betriebe die nach der Öko-Richtlinie bewirtschaftet werden
oder nur Dauerkulturen haben
 Betriebe, die sich für die Kleinerzeugerregelung entschieden haben
Umverteilungsprämie
Die Umverteilungsprämie ist eine zusätzliche Zahlung für die
ersten 46 ha, für die die Basisprämie beantragt wird. Der Aufschlag beträgt 50 €/ha für den 1. - 30. ha und 30 €/ha für den
31. – 46. ha.
Betriebe mit 10 – 30 ha Ackerfläche (AF) müssen mindestens
zwei Früchte, Betriebe ab 30 ha AF mindestens drei Früchte
anbauen. Dabei darf die Hauptfrucht jeweils nicht mehr als
75 % der AF betragen und bei drei Kulturen die beiden Hauptfrüchte nicht mehr als 95 %. Dabei gelten (von wenigen Ausnahmen wie Raps u. Kartoffeln abgesehen) alle Arten einer
Gattung zur selben Kultur, jedoch zählen Winter- und Sommerarten, z.B. bei Weizen, jeweils als eigene Kultur.
Bereitstellung Ökologischer Vorrangflächen (ÖVF)
Betriebe mit mehr als 15 ha AF müssen 5 % dieser AF als ÖVF
bewirtschaften. Dabei gelten verschiedene Gewichtungsfaktoren. Ein Faktor von 0,3 bei Zwischenfrucht bedeutet z.B., dass
3,33 ha Zwischenfrüchte angebaut werden müssen um 1 ha
ÖVF anerkannt zu bekommen.
Seite 4
Art und Gewichtung der ÖVF zeigt folgende Tabelle:
Art der Ökologischen Vorrangfläche
Gewichtung
Stilllegung von Ackerflächen
1,0
Landschaftselemente (Hecken, Baumreihen)
2,0
auf AF (LE auf DG kann nicht angerechnet
werden)
Terrassen
1,0
Pufferstreifen (max. 20 m breit) zu Gewäs1,5
sern, Wald etc.
Niederwald mit Kurzumtriebsgehölzen
0,3
Leguminosen (Erbsen, Bohnen, Klee, Luzerne
0,7
etc., aber kein Kleegras)
Winterzwischenfrüchte oder Gründecke
0,3
(für 2015 sind die Zwischenfrüchte anrechenbar, die ab 15.07.2015 ausgesät werden)
Erhaltung von Dauergrünland
Bereits im Julirundschreiben hatten wir darauf hingewiesen,
dass nach den geltenden CC-Bestimmungen seit 06.06.2014
jeder Umbruch von Dauergrünland zu Ackerland oder Dauerkultur vorher genehmigt sein muss und zwingend eine gleich
große Ersatzfläche zur Neuansaat im Antrag benannt sein
muss. Eine Genehmigung ist nur möglich, wenn keine Rechtsnormen (z.B. nach Wasser- oder Naturschutzrecht) oder Förderauflagen entgegenstehen und die Fläche nicht als erosionsgefährdet eingestuft ist.
Ab 2015 ist die Genehmigungspflicht mit Neuansaatverpflichtung für Dauergrünlandumbruch auch Teil der Greening – Auflagen.
Greening-Rechner im November in iBALIS
Anfang November wird in iBALIS ein Greening-Rechner freigeschaltet, mit dem Sie selbst errechnen können, in welchem
Umfang bereits ÖVF vorhanden sind und was Sie noch anlegen
müssen. Weiterhin können Sie damit prüfen, ob Ihr Anbauplan
mit den Vorgaben der Anbaudifferenzierung übereinstimmt.
Flächenangaben für 2015 aktualisieren
und prüfen
Zum 1. Oktober begannen und endeten eine Vielzahl von
Pachtverhältnissen, wodurch sich in vielen Betrieben Änderungen im Feldstücksbestand sowie im Zuschnitt einzelner Feldstücke ergeben. Die erforderlichen Aktualisierungen sollten bis
spätestens Mitte Januar 2015 in der EDV vorgenommen
werden, damit zu Beginn der neuen Mehrfachantragstellung ein
aktueller Datenbestand vorliegt.
Ab Anfang Dezember soll im Portal iBALIS unter
http://www.ibalis.bayern.de/ der Programmteil zur Aufnahme
und Abgabe von Feldstücken sowie die Funktion zum Ändern
vorhandener Feldstücke freigeschaltet werden. Während die
Aufnahme und Abgabe ganzer Feldstücke online kaum Fehler
auslösen kann, rät das AELF Bamberg bei der Anpassung der
Grenzen vorhandener Feldstücke zur Vorsicht. Da das Flächenbearbeitungsmodul von iBALIS noch keine so hohe Auflösung zulässt wie das Programm des AELF, besteht gerade bei
ungeraden Feldstückgrenzen die Gefahr, die eigene Fläche ins
Nachbarfeldstück auszuweiten was für den Betroffenen und
das AELF in jedem Fall zeitaufwendige Fehlerbehebung notwendig macht.
Zur korrekten Umsetzung einiger Vorgaben der GAP – Reform
ist es zwingend erforderlich, dass ab 2015 für Acker, Dauergrünland und Dauerkulturen getrennte Feldstücke gebildet
werden. Das AELF Bamberg schreibt deshalb seit einigen
Wochen Landwirte an, die noch Feldstücke mit gemischter
Nutzung haben mit der Bitte, die Nutzungsgrenzen mitzuteilen
um für 2015 Teilungen vornehmen zu können. Sollten Sie so
ein Schreiben erhalten haben und noch nicht geantwortet haben, bitten wir um baldige Erledigung.
Im Verlauf von Herbst/Winter werden die aktuellen Luftbilder
aus der Befliegung 2014 eingespielt. Leider war der größte Teil
des Gebiets Bamberg/Forchheim im letzten Befliegungslos und
das schlechte Wetter im August hat die Aufnahmen mehrfach
verzögert, so dass nach der aufwendigen Bearbeitung (z.B.
müssen Verzerrungen durch verschiedene Aufnahmewinkel in
Mitte u. Rändern der Bilder rausgerechnet werden) die letzten
Fotos erst Anfang 2015 bereit gestellt werden können. Ähnlich
wie bei Einspielung der Befliegungsbilder 2011 werden Sie
beim Einstieg in iBALIS darauf aufmerksam gemacht werden,
wenn die EDV-technische automatische Klassifizierung Anhaltspunkte findet, dass Feldstückgrenzen oder Nutzungsangaben unstimmig sein könnten. Überprüfen Sie solche Feldstücke
in iBALIS und markieren Sie sie, sofern kein korrekturbedarf
besteht, als korrekt und setzen sich andernfalls zur Berichtigung mit Ihrem Sachbearbeiter am AELF in Verbindung.
Da auf Basis der Antragstellung 2015 die Zahlungsansprüche (ZA) für die Betriebsprämie neu zugeteilt werden ist es
besonders wichtig, dass die Flächenangaben 2015 korrekt
sind.
Kulturlandschaftsproramm und
Vertragsnaturschutz
KULAP – Nährstoffsaldo (KNS) vorlegen und Winterbegrünung melden
Betriebe, die einen KNS vorlegen müssen und dies bis Anfang
September wegen noch geplanter Aufnahme von betriebsfremdem organischem Dünger (z. B. Gülle, Klärschlamm, Kompost)
nicht tun konnten, konnten bei der ersten Auszahlung kein Geld
erhalten. Um bei der vorgesehenen zweiten Auszahlung zum
Jahresende berücksichtigt werden zu können, werden die Betroffenen gebeten, den KNS bis spätestens 15.12.2014 vorzulegen.
Der gleiche Termin gilt für die Meldung der Winterbegrünungsflächen, die mit KULAP-Maßnahme A32 gefördert werden.
Dabei müssen jährlich mindestens 5 % der Ackerfläche einbe-
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zogen werden. Das AELF Bamberg hat alle betroffenen Antragsteller angeschrieben und ein Flächenmeldeformular geschickt. Wie im letzten Jahr können Sie Ihre Winterbegrünungsflächen selbst im Portal iBALIS online melden. Bis zum 15.12.
können Begrünungsflächen neu erfasst oder bereits erfasste
geändert werden. Die Eingaben werden durch verschiedene
Prüfschritte automatisch plausibilisiert. Dadurch sollen Fehlmeldungen, die bisher in zahlreichen Fällen zu Sanktionen
geführt haben, weitgehend verhindert werden.
Neuantragstellung für Agrarumweltmaßnahmen
Nachfolgend sehen Sie eine Übersicht der neuen KULAPMaßnahmen. Das Paket wurde von der EU zwischenzeitlich
grundsätzlich abgesegnet, allerdings wurden Hunderte Detailfragen gestellt, die gerade abgearbeitet werden, so dass mit
Beginn der Antragstellung derzeit nicht vor Mitte Dezember
gerechnet wird.
Das Landwirtschaftsministerium wird allen Mehrfachantragstellern ein Informationsschreiben mit Maßnahmenübersicht und
Merkblatt zu den neuen Maßnahmen zusenden, damit Sie sich
in Ruhe damit vertraut machen können.
Zur Organisation der Antragstellung ist geplant, dass diese
weitestgehend persönlich am AELF erfolgt und der Sachbearbeiter Ihre Daten sofort in der EDV erfasst und gegebenenfalls
Unklarheiten sofort bereinigt werden können. Nähere Informationen erhalten Sie, wenn das Verfahren endgültig feststeht.
KULAP 2015 – Geplantes Maßnahmenportfolio
Klimaschutz
Extensive Grünlandnutzung für Raufutterfresser
Emissionsarme
Wirtschaftsdüngerausbringung
Umwandlung von Ackerin Grünland in wasserwirtschaftlich sensiblen
Gebieten (auch auf
Moorstandorten)
Boden- und
Wasserschutz
Extensive Grünlandnutzung in wasserwirtschaftlich sensiblen
Gebieten
Gewässer- und
Erosionsschutzstreifen
Winterbegrünung mit
Zwischenfrüchten
Winterbegrünung mit
Wildsaaten
Mulch-/Streifen-/Direktsaatverfahren bei Reihenkulturen
Verzicht auf Intensivfrüchte
in wasserwirtschaftlich sensiblen Gebieten
Biodiversität Artenvielfalt
Erhalt artenreicher
Grünlandbestände
Extensive Grünlandnutzung an
Waldränder
Vielfältige Fruchtfolge
mit Eiweißpflanzen
(auch großkörnige
Leguminosen)
Jährlich wechselnde
Blühflächen
Blühflächen an Waldrändern und der
Feldflur
Erneuerung und
Pflege von Hecken
und Feldgehölzen
Kulturlandschaft
Sommerweidehaltung
(Weideprämie)
Heumilch – Extensive
Futtergewinnung
Mahd von Steilhangwiesen
Behirtung von
Almen/Alpen
Weinbau in Steil- und
Terrassenlagen
Wiederaufbau von
Steinmauern in
Weinbausteillagen
Streuobst
Extensive Teichwirtschaft
Struktur- und Landschaftselemente
Ökologischer Landbau im Gesamtbetrieb (Umstellung und Beibehaltung)
Mitteilung der L 2 – Betriebsberatung und Bildung
Sachgebiet L 2.1 Ernährung, Haushaltsleistungen
Meisterprüfung in der Hauswirtschaft
Am 17. Oktober 2014 wurden in Ansbach – 99 Meisterinnen und Meistern der Hauswirtschaft aus ganz Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in Ansbach die Meisterbriefe überreicht. Zudem zeichnete der Minister die 38 besten Prüfungsteilnehmerinnen aller hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung aus. „Sie haben
sich ein Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen erworben, das beste Voraussetzungen für das
Berufsleben bietet“, sagte der Minister in seiner Festrede und: „Sie haben sich für ein Berufsfeld entschieden, das wesentlich zum
Wohl der Gesellschaft“ beiträgt.
Seite 6
Wir gratulieren ganz herzlich unseren 3 Meisterinnen aus dem Landkreis Bamberg:
Frau Carmen Felber aus Memmelsdorf
Frau Monika Kemmer aus Hirschaid
Frau Anja Sauer aus Frensdorf
Frau Felber und Frau Sauer wurden zusätzlich mit dem Meisterpreis
ausgezeichnet. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.
v. l.: Anja Sauer, Carmen Felber, Staatsminister
Helmut Brunner, Monika Kemmer
 Eintägige Fortbildung der Referentinnen für Hauswirtschaft und Ernährung
zu Kräutern und Gewürzen
am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg am 19. und 20. November 2014
Kräuter und Gewürze stehen diesmal im Mittelpunkt der Eintagesschulung für die Referentinnen für Hauswirtschaft und Ernährung.
Neben den Grundlagen zu Kräutern und Gewürzen stehen sensorische Geschmackserlebnisse im Mittelpunkt der Schulung.
Außerdem können sich die Fachfrauen selbst mit verschiedenen Rezepten zum Thema befassen und ihre Erzeugnisse danach
verkosten.
Beide Termine sind mit nahezu 20 Teilnehmerinnen pro Tag voll besetzt. Falls eine Teilnehmerin nicht am vorgesehenen Termin
teilnehmen kann wegen Erkrankung etc. so könnte ein Ersatz geschickt werden. Die Kosten betragen 25 EUR für die Fortbildung.
 Werden Sie Regional – machen Sie mit!
Regionales Bayern- jetzt online
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Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
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 z. B. Hofläden, Bauernläden, Direktvermarkter, Bauernmärkte
 z. B. Erzeuger-Gastronomie-Kooperationen
 z. B. Landerlebnisse und Bauernhofgastronomie
Sind Sie Anbieter und möchten gerne ein Profil erstellen? Jetzt registrieren
Direkt unter www.regionales-bayern.de oder per E-Mail an RegionalVermarktung@LfL.bayern.de
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft betreibt dieses Portal im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und in Kooperation mit der alp Bayern.
Hinweis
Die bayerweiten Qualifizierungsmaßnahmen 2014/2015 für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Bayern
sind im Internet zu finden auf der Homepage des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg unter
www.aelf-ba.bayern.de oder unter www.diva.bayern.de
 Qualifizierung zum Gästeführer „Gartenerlebnis Bayern“
Gartenführer erweitern das touristische Angebot Bayerns
Interessierte Menschen durch interessante Gärten führen – das kann in Zukunft für manchen zu einer lukrativen Nebenbeschäftigung werden. Die Bayerische Gartenakademie der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim bietet
wieder ab Februar 2015 eine Qualifizierung zum Gästeführer „Gartenerlebnis Bayern“ an.
Die Maßnahme findet in Veitshöchheim an fünf über das erste Halbjahr verteilten Wochenenden statt. Anmeldungen nimmt
die Bayerische Gartenakademie bis zum 15. Dezember 2014 entgegen.
An vorzeigbarem Grün mangelt es in Bayern nicht. Zu öffentlichen Parks, Schlössern und Burgen gesellen sich Klöster und andere
historische Anlagen. Aber auch Privatgärten öffnen sich immer mehr einem interessierten Publikum. Denn hinter Hecken und Mauern lassen sich oft ungeahnte Schätze entdecken.
„Gärten besitzen für viele Menschen eine starke Anziehungskraft“, erklärt Gartenakademie-Mitarbeiterin Anneliese Hartmann, die
das Projekt betreut. „Wir erleben das täglich bei unseren Führungen durch die Schaugärten und Versuchsanlagen der Bayerischen
Landesanstalt. Es ist oft unerheblich, ob es sich um Gemüsegarten, Rosenbeete, historische Anlagen oder aber moderne, außergewöhnlich gestaltete Privatgärten, Balkone oder Terrassen handelt. Früchte, Blüten, gepflegtes Grün - sie vermögen zu begeistern. Vor allem, wenn der Führer den optischen Eindruck mit einer Fülle an Wissen auch zu Heimatkunde und Kunstgeschichte
paaren kann,“ ist sich Anneliese Hartmann sicher.
Gartenführer erweitern das touristische Angebot ihres Umfeldes um einen wertvollen Aspekt. Vor allem – aber nicht nur! – in den
Urlaubsregionen Bayerns wird das Thema Garten gerne angenommen. „Alleine in Veitshöchheim verzeichnen wir ein jährlich steigendes Interesse an unseren Anlagen und an unserem gärtnerischen Know How. Wir sind uns sicher, das wird den neuen Gästeführern nicht anders gehen,“ meint Hartmann. Bestes Beispiel sei England, wo schon seit Jahren mit Erfolg professionell durch
Gärten und Parks geführt wird.
Die neue Bildungsmaßnahme „Gartenerlebnis Bayern“ vermittelt nicht nur Grundkenntnisse rund um die Gartenbewirtschaftung,
sondern auch zu Rhetorik, Psychologie und Tourismus. Kenntnisse zu Recht, Steuern, Kleingewerbe und vieles mehr werden
ebenfalls vermittelt. Sie endet mit einer Prüfung. Die Kosten betragen rund 450 Euro.
Weitere Informationen zu Terminen und Themen finden Sie im Internet unter http://www.lwg.bayern.de/gartenakademie
Anmeldungen sind bis zum 15. Dezember 2014 zu richten an: Anneliese Hartmann, Bayerische Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, An der Steige 15, 97209 Veitshöchheim oder per E-Mail an
anneliese.hartmann@lwg.bayern.de. Auskünfte erteilt Anneliese Hartmann unter  (09 31) 98 01-156.
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Sachgebiet L 2.2 Landwirtschaft
Aus dem Sachgebiet Bildung und Beratung - AELF Bamberg
 Tag der Milchkuh 2014 - Fachtagung für Milcherzeugerbetriebe
am Donnerstag, den 20. November 2014, von 09:15 – 15:30 Uhr
in Hirschaid, Gasthaus Kraus
Themen:
 Optimale Melkarbeit, Kathrin Lincke, Beraterin für Melktechnik
 Gute Fruchtbarkeit durch systematische Tiergesundheitskontrolle, Dr. Marion Tischer, vet-consult
 Hohe Milchleistung-auch ohne Soja möglich, Doris Messner, BayWa AG München
 Fütterungsmanagement mit Futterzusatzstoffen, Bernd Broich, Diamond V./USA
Teilnahmegebühr: 20 €, Anmeldung beim AELF Bamberg,  0951/8687-0
 Düngesperrfrist-Verschiebung für Grünland
Düngemittel mit wesentlichem Gehalt an verfügbarem Stickstoff (> 1,5 % N i. d. TS) unterliegen einer Sperrfrist. Dazu zählen
Jauche, Gülle, Gärsubstrat (flüssig und fest), Klärschlamm, Geflügelkot, stickstoffhaltige Mineraldünger und auch Gemische
aus organischen und mineralischen Düngern.
Das Fachzentrum Agrarökologie hat auf Antrag des BBV die Sperrfrist für die Ausbringung von Düngemitteln mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff auf Grünland um zwei Wochen auf den Zeitraum 01. Dezember 2014 bis einschließlich 15. Februar 2015
verschoben. Betroffen sind alle Flächen, die im Mehrfachantrag 2014 als Dauergrünland codiert sind.
Oberfrankenweit gelten nun folgende Kernsperrfristen:
Acker (auch Klee, Kleegras, Luzerne,..): 01.11.2014 bis 31.01.2015
Grünland: 01.12.2014 bis 15.02.2015.
Für Flächen, die sich in angrenzenden Regierungsbezirken bzw. Bundesländern befinden, gilt die Sperrfrist des jeweiligen Regierungsbezirkes bzw. Bundeslandes.
Für Festmist, außer Geflügelkot, gibt es wie bisher keine Sperrfristen nach der Düngeverordnung.
Die übrigen Auflagen der Düngeverordnung für alle stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln, wie Mindestabstände zu Oberflächengewässern und Aufnahmefähigkeit des Bodens, d.h. Boden darf nicht überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt sein, behalten selbstverständlich weiterhin ihre Gültigkeit.
Überprüfen Sie auch, ob ausreichend Gülle- oder/und Jauchelagerkapazität vorhanden ist.
Die Verschiebung der Kernsperrfrist gilt nicht für weiterreichende Auflagen in Wasserschutzgebieten.
 Neues vom Pflanzenschutzrecht
Beseitigung von abgelaufenen Pflanzenschutzmitteln
Im neuen Pflanzenschutzgesetz vom 14.02.2012 wurde eine Beseitigungspflicht (§15) für bestimmte, nicht mehr einsetzbare
Pflanzenschutzmittel eingeführt. Die Vorschrift ist CC-relevant.
Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie am besten alle Pflanzenschutzmittel, die keine Zulassung und keine Aufbrauchfrist mehr
haben, ordnungsgemäß beseitigen.
Kontrollieren Sie daher in der kommenden ruhigeren Zeit ihr Lager und entsorgen Sie die Mittel, die nicht mehr angewandt werden
dürfen über Wertstoffhöfe oder Fachfirmen.
Im Internet können beim Bundesamt für Verbraucherschutz www.bvl.bund.de entsprechende Listen von abgelaufenen PS-Mitteln
abgerufen werden.
Seite 9
 Termine Pflanzenbautage 2015

Bamberg:
Donnerstag,
Freitag,
Dienstag,
Freitag,
Montag,
08.01.2015
09.01.2015
13.01.2015
16.01.2015
26.01.2015
ab 09.30 Uhr
ab 09.30 Uhr
ab 09.30 Uhr
ab 09.30 Uhr
ab 19.00 Uhr
Medlitz, Gasthaus Zum Goldenen Stern
Burgebrach, Schützenhaus
Heiligenstadt, Oertl-Scheune
Wiesengiech, Sportheim
Schlüsselfeld, Gasthaus Krone
Forchheim:
Dienstag,
Donnerstag,
Dienstag,
20.01.2015
22.01.2015
27.01.2015
ab 19.00 Uhr
ab 19.00 Uhr
ab 19.00 Uhr
Trailsdorf, Gasthaus Schwarzmann
Igensdorf, Gasthaus Goldener Stern
Kanndorf, Golfclub Fränk. Schweiz
Demo-Versuche in den Landkreisen Bamberg und Forchheim
Das AELF Bamberg und das Fachzentrum Agrarökologie am AELF Coburg haben gemeinsam und mit Unterstützung des VLF an
folgenden Standorten Schauversuche zu Zwischenfrüchten angelegt:
 Hohengüßbach, Betrieb Norbert Hollfelder: Versuche am Ortsrand von Hohengüßbach beim Stall des Betriebes Hollfelder
(hier auch mit 4 unterschiedlichen Bodenbearbeitungsvarianten) und bei Sassendorf an der Betonstraße zum Windrad.
 Rattelsdorf, Betrieb Günther Meixner: Versuch an der Verbindungsstraße zwischen Ebing (Kellerweg) und
Zapfendorf/Unterbrunn.
 Gosberg, Betrieb Markus Galster: Versuche u.a. an der Straße zwischen Reuth und Gosberg kurz vor dem Bahnübergang
Die Zwischenfruchtversuche sind ausgeschildert und können jederzeit besichtigt werden. Die Versuchspläne finden Sie im Internet
auf der jeweiligen Homepage der ÄELF Bamberg sowie Coburg.
In Hohengüßbach finden sich weiterhin Demoanlagen zu Raps-, Wintergersten- und Winterweizensorten sowie verschiedene Untersaaten in Körnerraps. Aufgrund der aktuellen Nachfrage (Greening, Eiweißinitiative Bayern) ist auch ein Versuch zu Erbsen und
Ackerbohnen (jeweils Winter- und Sommerform) im Vergleich zu Sojabohnen im Entstehen. Diese Versuche dienen vor allem der
praktischen Ausbildung von Lehrlingen, Bila-Teilnehmern und landwirtschaftlichen Fachschülern. Sie stehen aber auch interessierten Landwirten offen.
Informationen speziell zu den Zwischenfrüchten erhalten Sie von Gesche Petersen (Fachzentrum Agrarökologie,  09573-33221),
ansonsten von Anton Weig (AELF Bamberg,  0951-868723).
 Aktuelles zur Einzelbetrieblichen Investitionsförderung
Die neuen Förderrichtlinien werden wahrscheinlich erst im November/Dezember 2014 erscheinen, da die von Bayern geplanten
Fördermaßnahmen zur Zeit bei der EU zur Genehmigung vorliegen.
Eine Antragstellung gemäß den neuen Förderrichtlinien soll jedoch erst Ende Januar / Anfang Februar 2015 möglich sein.
In der Tierhaltung sollen künftig nur noch Baumaßnahmen gefördert werden, die die Anforderungen an eine besonders tiergerechte
Haltung erfüllen. Die Auflagen in diesem Bereich werden erhöht werden (z. B. Auslauf für einen Teil der Tiere).
Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei Rudolf Hahn,  0951/8687-12.
Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft informieren:
 Risiko raus – Ladung richtig sichern
SVLFG weist auf die Notwendigkeit ordnungsgemäß gesicherter Ladung beim Gütertransport in der Land- und Forstwirtschaft,
sowie im Gartenbau hin und empfiehlt die Teilnahme an Kursen zur Ladungssicherung.
Ein solches Tagesseminar findet am Donnerstag, 07. November 2014, Beginn um 08:30 Uhr bis 16:35 Uhr auf dem Gelände
der Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken in Bayreuth statt.
Dort gibt es wichtige Informationen und Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und auf dem landwirtschaftlichen Betrieb; der
Lehrgang wird als Modul 5 der Berufskraftfahrerweiterbildung anerkannt. „Risiko raus!“ – so die Empfehlung der Sozialversicherung
für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau beim Tagesseminar „Ladung richtig sichern“ der Landwirtschaftlichen Lehranstalten des
Bezirks Oberfranken in Bayreuth. Ein kompetentes Referenten-Team, darunter Sicherheitsberater der SVLFG, bringt den Teilnehmer/innen am 7. November 2014 auf dem Gelände der LLA alles bei, was zählt bei der Ladungssicherung in der Landwirtschaft, der
Forstwirtschaft und im Gartenbau – und zwar in Theorie und Praxis! „Bei der Planung des Seminars war es uns besonders wichtig,
den praktischen Aspekt zu betonen. Theoretisches Wissen ist wichtig, aber die eigenen Erfahrungen kann kein Vortrag ersetzen“,
weiß SVLFG-Sicherheitsberater Robert Höfer. Doch bevor es ans Anpacken geht, gibt es trotz allem zunächst einige Unterrichts-
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einheiten im Lehrsaal. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Informationen zum formschlüssigen Laden und Hinweise zum richtigen Verzurren. „Je nach Ladung kann zum Beispiel die Auswahl des richtigen Zurrmittels, die Berechnung der nötigen Sicherungskräfte und die Anwendung der richtigen Sicherungsmethoden darüber entscheiden, ob die Ladung auf dem Hänger bleibt oder
nicht und ob es in der Folge zu einem Verkehrsunfall kommt“, erklärt Robert Höfer weiter. „Die Erfahrung zeigt zum Beispiel: Unfälle
mit herabfallender Ladung können selbst dann tragisch enden, wenn nur kleine Gegenstände auf die Straße rollen. Jeder kann sich
vorstellen, was erst passieren kann, wenn gar Großballen, Holzstämme oder Kisten und Werkzeuge auf den nachfolgenden Verkehr zukommen. Oft reicht es aber auch schon, wenn die Ladung verrutscht. Das Fahrzeuggespann wird unbeherrschbar und gerät
außer Kontrolle“. Weitere Lehrgangsinhalte sind die Vorstellung innovativer Hilfsmittel zur Ladungssicherung, Ausführungen zum
richtigen Sichern von Schüttgut, Flüssigkeiten, Holz und Großballen, sowie rechtliche Grundlagen der Ladungssicherung und rechtliche Folgen bei mangelnder Ladungssicherung. Am Nachmittag geht es in die Praxis. „Die Seminarteilnehmer/innen üben den
Einsatz von Zurrmitteln, sie nehmen teil an Fahrversuchen und erleben die Auswirkungen unzureichender Ladungssicherung bei
Vorführungen“. Seminarbeitrag: 60 € incl. Mittagessen. Anmeldung: Landwirtschaftliche Lehranstalten, Adolf-Wächter-Straße 39,
95447 Bayreuth, Tel: 0921/7846-1700, Fax: 0921/7846-91700, www.LLA-Bayreuth.de
Aus dem Fachzentrum Rinderhaltung am AELF Münchberg
 Bauseminar am 12.11. und 27.11.14
Das AELF in Bamberg organisiert mit dem Fachzentrum für Rinderhaltung im kommenden Herbst/Winter eine 2-TagesSeminarreihe zum Bauen in landwirtschaftlichen Betrieben. Der Schwerpunkt liegt beim Thema „Milchviehstallbau“.
Bauberater und Landtechnikberater des Fachzentrums informieren zu Themen wie der Standortwahl, rechtlichen Rahmenbedingungen, Finanzierung, baulichen Ausführung, Kälber- und Jungviehstallbau oder auch dem aktuellen Stand bei der Melktechnik.
Ein weiterer Punkt sind die aktuellen Fördermöglichkeiten im Einzelbetrieblichen Förderprogramm (EIF). Dabei haben Sie auch die
Möglichkeit die verschiedenen Betreuer kennenzulernen.
Das 2-tägige Seminar findet am Mittwoch den 12.11.2014 und Donnerstag den 27.11.2014, jeweils von 09.15 – 16.00 Uhr
in Hirschaid im Brauereigasthof Kraus statt.
Eine Baulehrfahrt zu besonders interessanten Baulösungen in der Region rundet das Programm ab.
Weitere themengleiche Seminare finden auch in Trieb (CO) und Himmelkron (KU) statt. Zusätzliche Informationen finden Sie im
Internet unter http://www.aelf-mn.bayern.de/tierhaltung/. Für das Seminar ist ein Unkostenbeitrag von 10 € vor Ort zu entrichten.
Eine Anmeldung am AELF Bamberg  0951/8687-0 wird erbeten.
Für Landwirte, die sich für den Einbau eines automatischen Melksystems (AMS) interessieren sei zusätzlich das AMSEinsteiger-Seminar am Freitag den 16.01.2015 in Himmelkron, Gasthaus Opel empfohlen, Beginn: 09.45Uhr.
Aus dem Fachzentrum Ökologischer Landbau Bamberg
Öko-Akademie Bamberg
Unsere Veranstaltungen im Winterhalbjahr 2014/2015
Anmeldungen zu den Veranstaltungen unter  0951/8687-81 oder  0951/8687-0
 Montag, 10. bis Mittwoch, 12. November 2014, 09:00 Uhr, Biobeerenobst, einschließlich, Erdbeeren und Holunder
Ort: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Versuchsbetrieb Bamberg, Galgenfuhr,
 Montag, 17. November 2014, 10:00 – 15:30 Uhr, Tagesseminar Öko-Karpfenwirtschaft, Teil 1,
Ort: Kulturfabrik Höchstadt, Bahnhofstraße 9, 91315 Höchstadt/Aisch
 Donnerstag, 27. November 2014, 13:00 – 17:00 Uhr, Herbsttagung zur Distelbekämpfung im Ökolandbau
Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt, Ignaz-Schön-Str. 31, 97421 Schweinfurt
 Dienstag, 09.Dezember – Mittwoch, 11. Dezember 2014, 09:00 Uhr, Öko-Gemüsebau, Freiland- und Unterglasanbau
Ort: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Versuchsbetrieb Galgenfuhr, 96047 Bamberg
 Mittwoch, 21. Januar 2015, 09:30 - ca. 15:45 Uhr, Öko-Milchviehtag,
Ort: Gasthof Gabler, Drosendorf , Scheßlitzer Str. 7, 96117 Memmelsdorf,
Themenbereiche: Tiergerechtigkeitsindex, Milchmarkt, Förderung, Grünlandverbesserung u. Feldfutterbau
 Montag, 26. Januar – Donnerstag, 29. Januar 2015, 09: 00 Uhr, Grundlagenseminar Pflanzliche Erzeugung im
Ökolandbau, Ort: Abtei Maria Frieden, Zapfendorf
 Montag, 23. Februar – Donnerstag, 26.Februar 2015, 09: 00 Uhr, Grundlagenseminar Tierische Erzeugung im
Ökolandbau, Ort: Abtei Maria Frieden, Zapfendorf
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Aus dem Bereich Forst
Neumarkt 20, 96110 Scheßlitz,  09542/7733100
Neue Förderung für Waldbesitzer deutlich attraktiver
Seit August gibt es eine neue Richtlinie für Fördermaßnahmen im Wald. Diese bietet Ihnen als Waldbesitzer im Vergleich zur bisherigen Förderung deutlich höhere Fördersätze und neue Fördermöglichkeiten.
Was wird gefördert?
 Kulturbegründung: Wiederaufforstung und Erstaufforstung als Pflanzung oder Saat, Naturverjüngung
 Jungbestandspflege
 Weitere Fördermöglichkeiten: Einbringen und Erhalt seltener Baumarten, Waldrandgestaltung etc.
Was sind die wesentlichen Neuerungen?
Die Fördersätze wurden um bis zu rd. 50 % deutlich angehoben.
Bei der Wieder- und Erstaufforstung werden künftig neben Laubholzbeständen auch Mischbestände aus Laub- und Nadelholz
gefördert. Mischbestände müssen aus mind. 50 % Laubbaumarten und max. 50 % Nadelbaumarten bestehen, davon max. 20 %
Fichte. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Verjüngung „klimatolerant“ ist, d. h. auch mit den zukünftigen klimatischen
Bedingungen zurechtkommen wird. Die Entscheidung hierüber trifft der zuständige Forstrevierleiter in Abstimmung mit dem Waldbesitzer auf der Grundlage der Standortskarte, des Anbaurisikos und der Ausgangslage vor Ort.
Die bisher flächenbezogenen Fördersätze (€/ha) werden auf stückzahlbezogene Fördersätze (€/Pflanze) umgestellt. Der Grundfördersatz beträgt bei Laubholzbeständen 1,10 €/Pflanze und bei Mischbeständen 0,85 €/Pflanze. Zudem können Maßnahmen
künftig auch ohne Bindefrist gefördert werden. Dabei entfällt die Pflicht des Waldbesitzers, die eingebrachten Pflanzen fünf Jahre
lang zu sichern. Der Fördersatz beträgt allerdings nur 0,50 €/Pflanze.
Voranbau mit Rotbuchen in Fichtenbestand
Üppige Rotbuchen- und Eichen-Naturverjüngung
Naturverjüngungen mit mind. 30 % Laubholzanteil werden weiterhin mit 1.000 € je Hektar gefördert,
Naturverjüngungen mit mind. 80 % Laubholzanteil sogar mit 1.100 Euro je Hektar.
Die Jungbestandspflege wird bis zu einer Bestandshöhe von 15 Metern wie bisher mit 400 €/ha gefördert.
Bei der Wiederaufforstung, Naturverjüngung und Jungbestandspflege gibt es für Waldbestände mit einem erhöhten Klimarisiko
einen Zuschlag von 20 % auf den Grundfördersatz. Ein erhöhtes Klimarisiko haben Waldbestände, in denen die momentan dominierenden Baumarten, z. B. die Fichte, nicht klimatolerant sind. Ebenfalls einen Zuschlag von 20 % auf den Grundfördersatz gibt es
für Kleinstprivatwaldbesitzer, die weniger als zwei Hektar Wald bewirtschaften. Beide Zuschläge werden auch gleichzeitig
gewährt, sind dann aber auf zusammen 30 % beschränkt.
Neben den Grundfördersätzen gibt es weitere Förderzuschläge für die Verwendung von:
 zertifizierten Pflanzen
 Ballenpflanzen oder Großpflanzen über 80 cm Größe
 Markierungsstäben oder Wuchshilfen
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Was heißt das konkret? (Berechnungsbeispiele)
Wiederaufforstung mit Eiche und Rotbuche im Nebenbestand
(6.500 Pflanzen/ha)
bisher:
5.000 €/ha
künftig:
rd. 9.300 €/ha (inkl. 30 % Zuschlag für Klimarisiko und Kleinstprivatwald)
Wiederaufforstung mit Edellaubhölzern und Rotbuche im Nebenbestand
(3.300 Pflanzen/ha)
bisher
3.200 €/ha
künftig:
rd. 4.700 €/ha (inkl. 30 % Zuschlag für Klimarisiko und Kleinstprivatwald)
Wiederaufforstung mit 50 % Rotbuche, 30 % Douglasie und 20 % Fichte
(4.400 Pflanzen/ha; nur förderfähig, wenn Verjüngung „klimatolerant“ ist)
bisher:
nicht förderfähig; 0,- €/ha
künftig:
rd. 4.500 €/ha (inkl. 20 % Zuschlag für Kleinstprivatwald)
Haben Sie Fragen zur waldbaulichen Förderung oder Interesse an der Umsetzung einer Fördermaßnahme?
Dann vereinbaren Sie mit dem für Ihren Wald zuständigen Forstrevierleiter des AELF Bamberg ein kostenloses
Beratungsgespräch. Zuständigkeiten siehe: http://www.aelf-ba.bayern.de/forstwirtschaft/46137/index.php
Personalnachrichten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg
 Josef Motschenbacher
Nach 47 Dienstjahren trat Landwirtschaftsamtmann Josef Motschenbacher im Alter von 64 Jahren
zum 01.06.2014 in den wohlverdienten Ruhestand.
Josef Motschenbacher ist in Wallersberg, Landkreis Lichtenfels geboren. Nach Schule und Ausbildung zum Landwirtschaftstechniker begann Josef Motschenbacher seine berufliche Laufbahn als Versuchstechniker ab 1969 bei der Bayerischen Landesanstalt für
Bodenkultur und Pflanzenbau in Freising. 1980 zog es ihn wieder in seine fränkische Heimat und er wechselte ans damalige Landwirtschaftsamt Staffelstein, wo er als Techniker für Agrarstruktur tätig war. 1988 begann er mit dem Aufstiegsverfahren in den gehobenen technischen Dienst und wechselte dazu als Pflanzenbauberater ans Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur Bayreuth und
1989 ans damalige Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Bamberg. Nach erfolgreicher Aufstiegsprüfung wurde er 1991 zum
Landwirtschaftsinspektor ernannt und war bis 1993 als Pflanzenbauberater tätig.
Nach der EU-Agrarreform 1993 wechselte er in die Abteilung Agrarstruktur und Förderung und war dort bis zu seiner Pensionierung
als Fördersachbearbeiter tätig. Sein Schwerpunkt waren die Agrarumweltprogramme Kulturlandschaftsprogramm und Vertragsnaturschutz, wo er mit seinem großen Wissens- und Erfahrungsschatz ein hoch geschätzter Experte war und nicht nur vielen Landwirten sondern auch manchen Kollegen bei schwierigen Fällen gerne weiterhalf.
Wir wünschen Herrn Motschenbacher für seinen Ruhestand alles Gute, vor allem Gesundheit und viele erfüllte Jahre bei seinen
vielseitigen Hobbies und dem Reisen.
 Georg Lieb
Am 01.11.2014 beginnt für Landwirtschaftsinspektor Georg Lieb nach 40 Dienstjahren im Alter von
63 Jahren der wohlverdiente Ruhestand.
Georg Lieb ist in Dittersbrunn, Landkreis Lichtenfels geboren. Nach Schule und Ausbildung begann er seine berufliche Laufbahn
am 01.09.1971 bis 31.08.1974 an den Tierzuchtämtern Bayreuth und Bamberg als Ringassistent Ferkelzeugung. Am 01.09.1974
begann Herr Lieb seinen Vorbereitungsdienst zum mittleren Dienst am Tierzuchtamt Bayreuth. April 1975 kam Herr Lieb an das
damalige Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Bamberg, wo er zunächst als Fütterungstechniker in der Abteilung Tierische Erzeugung tätig war. Aufgrund der Umstrukturierung der Landwirtschaftsverwaltung wurde er ab 01.06.1993 als Sachbearbeiter InVeKos mit Schwerpunkt Tierprämien eingesetzt. Obwohl ihm persönlich der Ausstieg aus der Beratungstätigkeit am Anfang nicht
leicht fiel, hatte er sich durch seine hilfsbereite und praxisbezogene, aber stets korrekte Art in der Förderung bei den Landwirten
einen hervorragenden Ruf erarbeitet und zählt mit zu den Urgesteinen der Förderung am Amt. Die Arbeit war seine Herzenssache
und wir bedanken uns für vorbildliche Tüchtigkeit, Charakterfestigkeit und Kollegialität. Wir wünschen Herrn Lieb für seinen Ruhestand alles Gute, vor allem stabile Gesundheit und Gottes Segen.
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