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- Wing-Tshun-Selbstverteidigung Hamm

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Kampfkunstakademie Hamm - Wing Tshun Selbstverteidigung - Caldenhofer Weg 83, 59063 Hamm Telefon: 02381 28566 www.kampfkunstakademie-hamm.de www.wing-tshun-selbstverteidigung.de
Distanz
Reaktion
Technik
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http://www.wing-tshun-selbstverteidigung.de/
©Uwe Richert
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Grundlagenwissen
Grundsätze
Drei wichtige Faktoren sind entscheidend, um bei einem Messerangriff eine
Chance zu haben:
Reaktionsvermögen, Distanz und Technik!
1. Informationen rund um das Messer
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Schnitte sind meist nicht sofort tödlich (Ausnahme Stellen am Hals oder in der
Femoralis Arterie in der Leistengegend). Sie verletzen nicht tödlich, machen
jedoch kampfunfähig (Schock durch Blutverlust oder durchtrennte Sehne).
Stiche sind überwiegend tödlich. Besonders gefährlich, wenn die Stichwunde
weder sonderlich groß ist noch stark blutet.
Ein Messerkampf ist oftmals ein Schlagabtausch (Stiche, Schnitte) zweier
Kontrahenten. Oftmals werden Verletzungen zu spät wegen hohen
Adrenalinspiegel bemerkt (Blutverlust).
Praktische, theoretische und psychologische Aspekte des Messerabwehrtraining
Motive des Täters
Wer ist besonders gefährdet? Risikogruppen = Beruf, Soziales Umfeld, Lebensumstände (risikobereite Jugendliche, Mangel an Kommunikationsfähigkeit)
Stressfaktoren und ihre Wirkung
Wahrnehmung (Gefahrenradar) und Reaktion
Vorstellung verschiedener Messertypen
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Schnittwaffe
Stichwaffe
Hiebwaffe
Hieb- und Stichwaffe
Arbeitsmesser
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Verletzungsrisiko = Grundsatz „Je länger der Kampf, je größer das Verletzungsrisiko“.
Das Verbluten ist die häufigste Todesursache im Messerkampf. Mit der Abwehr
verbunden sollte der Angreifer kampfunfähig geschlagen werden oder unmittelbar
die Flucht erfolgen.
Typische Messerverletzungen
Mannstopp-Wirkung = Paradox, obwohl tödliche Waffe, kann der Angreifer weitere
Attacken ausüben, auch wenn er getroffen wurde.
Notwehr / Verhältnismäßigkeit
Gefahr der Übung mit dem Übungsmesser (Abstumpfung, Fairness…)
Gute Kampfmesser = Ein gutes Kampfmesser ist ein beidseitig geschliffener spitzer
Dolch. Gute Kampfmesser wurden nach ihren Erfindern z.B. Apple Gate benannt.
Oberstleutnant Rex Applegate war währen des zweiten Weltkriegs Mitglied in einer
Spezialeinheit, Fachautor verschiedener Bücher … Er hat das nach ihm benannte
Messer immer weiter optimiert.
Messergriff (Je nach Griffweise kann auf den Angriff geschlossen werden). Der Guard
(Handschutz) schützt den Träger vor dem abrutschen des gegnerischen Messers in
die eigene Hand.
Dolche die spitz zulaufen nennt man entsprechend Penetrationswaffen (Stichwaffen).
Bajonette sind spitz (an den Seiten nicht scharf). Die sich die Soldaten damit nicht
selbst verletzen.
Dicke Jacken bieten einen guten Schutz gegen Schnittverletzungen an Gliedmaßen
und am Körper. Daher werden in kälteren Gegenden bevorzugt Stichwaffen
eingesetzt.
Halten Sie ihr Messer wie Sie sich am besten damit fühlen!
Der Arm wird, sofern die Außenseite des Armes zum Angreifer zeigt, als Schutzarm
bezeichnet.
Das älteste Schild der Welt ist die Jacke um den Schutzarm oder als Guard um den
waffenführenden Arm gewickelt.
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Neben dem Schneiden und Stechen sollte nicht vergessen werden, dass der
Schutzarm zuschlagen kann.
Neben dem Schritt aus der Angriffslinie (Offline) ist die bevorzugte Verteidigung
gegen Stiche Richtung Hals oder Kopf die Technik „Schlange köpfen“.
Es kommen mehr Menschen durch Stifte zu Tode wie durch Schwerter!
Trageweise
Hammer Griff = Schneidende, stechende Bewegungen vor dem Körper, oftmals von unten
nach oben geführte Bewegungen.
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Eispickel Griff = von oben zum Kopf, Hals, Schulter, Brustraum geführte Stiche
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Leoparden Griff = versteckt getragene Waffe. Seitwärts geführte Schnitte oder Stiche. Der
Leopardengriff kann schnell zum Eispickelgriff wechseln.
Säbel Griff = Ein historischer Griff, ideal für gerade /waagrechte Stiche sowie für Schnitte.
Nicht geeignet für Scheibendolche.
2. Bewegungsschule
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Handling
 Messerhandling (7 Ebenen Stechen und Schneiden Zyklus)
 Messerzyklus
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3. Waffenlos gegen Messer
Abwehr mit zwei Händen immer verbunden mit einen Konterangriff
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1. Ebene Mitte
 Tan Sao mit Handflächenstoss zu Gesicht oder Brust (hier auch
Ellenbogenstoss, Fok Sao Kniestoss … möglich)
 Tan Sao wird zur Kwat Sao dann Handbeugehebel anwenden
 Doppelpak Sao
 Doppel Jum Sao
2. Ebene Tief
 Kwat Sao
 Tiefe Gaan Sao
3. Ebene Hoch
 Hohe Bong Sao anschließend Lap Sao und innen Fak Sao
 Hohe Bong Sao mit Hebel
4. Ebene Stich geradeaus
 Gekreuzte Gaan Sao
 Gum Sao
4. Abwehr mit einer Hand
 Pak Sao oder hohe Gaan Sao (darauf folgen Lap Sao oder Kao Sao …)
5. Entwaffnung ohne Messer
 Entwaffnung
 Einsatz verschiedener Hebel zur Entwaffnung
6. Reaktionstest
 Der Partner (Angreifer) hält das Messer hinter dem Rücken. Nun greift er
messerziehend links oder rechts an.
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3. Messer gegen Messer
Messerabwehr gegen Messer (Distanzen)
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Zurückweichen und vorgehen
Abwehr und Gegenangriff
Waffe treffen
Waffenführende Hand treffen
Waffenführenden Arm treffen
Vorderes Bein treffen
Körper treffen
Kopf treffen
Abwehr Drill
Abwehr Drill mit Beinwischer
4. Messerabwehr ohne Messer
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©Uwe Richert
Flucht wenn möglich!
Angreifer drängt Opfer an die Wand (Abwehr mit Fußtritt)
Ablenkung durch Gegenstand werfen um zu fliehen
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Weitere Übungen
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©Uwe Richert
Vorgehen und zurückweichen ohne Beinwechsel
Vorgehen und zurückweichen mit Beinwechsel
Vorgehen und zurückweichen mit Seitenwechsel
Wie zuvor jedoch mit Partner
Wechsel der Trageweise (Griff) von Hammergriff in Eispickelgriff und
umgekehrt. Dabei schneidende und stechende Bewegungen anwenden
Waffe trifft Waffe (ggf. auch mit der flachen Seite der Waffe die
Angriffswaffe aus der Hand des Angreifers schlagen)
Erst die Waffe, dann die Hand, den Arm, den Körper treffen
Mit Handtuch oder Jacke um den waffenführenden Arm
Mit Handtuch oder Jacke um den Schutzarm gewickelt
„Schlange köpfen“ mit Ausweichschritt
Verwendung weiterer Alltags-Gegenstände zur Abwehr von
Messerangriffen (Schuh, Zeitung, Pet-Flasche, Schlüssel, Regenschirm…)
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