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Jahresrechnung 2014 Voranschlag 2015

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Politische Gemeinde Schänis
Jahresrechnung 2014
Voranschlag 2015
Einladung zur Bürgerversammlung:
Freitag, 27. März 2015, 20.00 Uhr, im Mehrzweckgebäude Hof
1
Inhaltsverzeichnis
Seite
Traktandenliste
3
Amtsbericht des Gemeinderates
und der Verwaltung
4
Amtsbericht der Schule Schänis
31
Jahresrechnung / Voranschlag
Laufende Rechnung
Investitionsrechnung
Bestandesrechnung
Abschreibungen
Anhang
48
62
64
65
66
Steuerplan 2015
77
Finanzplanung und Steuerprognose
78
Kreditabrechnungen
80
Bericht der Geschäftsprüfungskommission
81
Gutachten und Antrag des Gemeinderates
für die Sanierung von Haus 1 der
gemeindeeigenen Liegenschaft «Eichen»
82
Prüfungs- und Genehmigungsvermerke
88
1
Bürgerversammlung
der Politischen Gemeinde Schänis
Freitag, 27. März 2015, 20.00 Uhr,
Mehrzweckgebäude Hof
Traktanden
1. Jahresrechnung 2014 und Bericht der Geschäftsprüfungskommission
2. Voranschlag und Steuerplan 2015
3. Gutachten und Antrag des Gemeinderates für
die Sanierung von Haus 1 der gemeindeeigenen
Liegenschaft «Eichen»
4. Allgemeine Umfrage
Schänis, 10. Februar 2015
Der Gemeinderat
Beim Eintritt in den Versammlungsraum sind die
Stimmausweise abzugeben. Sollten Sie keinen
Stimmausweis erhalten haben, können Sie ihn
während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bei der Stimmregisterführerin (Büro 101
im Gemeindehaus) beziehen.
3
Amtsbericht
des Gemeinderates und der Verwaltung
Halbzeit der Amtsdauer 2013/2016! Auch im zweiten
Jahr der laufenden Amtsperiode war die Agenda des
Gemeinderates reich befrachtet. Im Bewusstsein,
dass er mit einzelnen Entscheidungen nicht immer
die individuellen Wünsche Direktbetroffener berücksichtigen konnte, darf der Rat feststellen, seine Beschlüsse getreu seinen strategischen Leitsätzen zur
integralen Weiterentwicklung der Politischen Gemeinde Schänis gefasst zu haben.
Mit Pressemitteilungen berichtet der Gemeinderat
regelmässig über seine Tätigkeit und seine wichtigsten Amtsgeschäfte. Es ist darum unumgänglich,
dass nachfolgende Zusammenfassung einiger Geschäfte des Gemeinderates für an der Gemeindepolitik interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger
teilweise Wiederholungen darstellen. Die ausgewählten Themen sollen einen Überblick über die
Breite der vom Gemeinderat zu behandelnden Sachgeschäfte ermöglichen, erheben aber keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit.
Teilzonenplan «Säumergut»
Den Zielen des kommunalen Richtplans folgend, erliess der Gemeinderat für die Parzelle Nr. 1545 im
Säumergut einen Teilzonenplan. Die aktuell mit einer Planungszone belegte Liegenschaft soll der Gewerbe-Industrie-Zone zugeführt werden. Mit der Erarbeitung der kommunalen Richtplanung befasste
sich der Gemeinderat intensiv mit der Entwicklung
im Säumergut-Feld und dabei auch mit der heute als
Kranlager genutzten Parzelle Nr. 1545. Im bisherigen
Zonenplan war diese Liegenschaft als Wohn-Gewerbe-Zone ausgeschieden, was die Realisierung
von Gewerbe-, aber auch von reinen Wohnbauten
möglich gemacht hätte. Der Standort SäumergutFeld ist jedoch dank seiner hervorragenden verkehrstechnischen Lage in unmittelbarer Nähe zur Autobahn als auch zu den Bahnhöfen Schänis und Bilten
prädestiniert für einen kommunalen oder sogar regionalen Industrie- und Gewerbeschwerpunkt. Diesem Umstand wurde im neuen Richtplan der Politischen Gemeinde Schänis Rechnung getragen. Mit
der definitiven Zuführung des Plangebietes in die
Gewerbe-Industrie-Zone will der Gemeinderat die
im August 2011 für drei Jahre verfügte Planungszone
ablösen. Dem absehbaren Konflikt zwischen der beabsichtigten gewerblich-industriellen Nutzung am
Standort Säumergut-Feld und einer allfälligen
4
Wohnnutzung kann damit entgegengewirkt werden. Für die Entwicklung als Wohngebiete sieht der
kommunale Richtplan zudem weitaus attraktivere
Lagen vor. Erlass und Teilzonenplan lagen während
dreissig Tagen, nämlich vom 19. August bis 17. September 2014, öffentlich auf. Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG), St.Gallen, unterstützt die Umzonierung in allen Punkten und begrüsst die Bemühungen des Gemeinderates, seine
Planungsinstrumente zeitgerecht zu überarbeiten
und den aktuellen Entwicklungen anzupassen. Eine
Einsprache der Interkran AG als Landeigentümerin
wurde mittlerweile zurückgezogen, so dass der Teilzonenplan dem fakultativen Referendum unterstellt
werden kann.
Revidiertes eidgenössisches Raumplanungsgesetz
Am 1. Mai 2014 trat das revidierte Raumplanungsgesetz des Bundes in Kraft. Zusammengefasst heisst
das für uns Folgendes:
– Die Kantone haben ihre Richtpläne innert Fünfjahresfrist nach Inkraftsetzung zu überarbeiten und
damit den neuen gesetzlichen Bestimmungen anzupassen.
– In dieser Zeit werden Neueinzonungen nur dann
möglich sein, wenn flächengleich ausgezont wird.
– Ist ein kantonaler Richtplan nach dieser Fünfjahresfrist nicht angepasst, besteht bis zur Anpassung ein Einzonungsstopp.
– Nach der kantonalen Richtplanung folgt die Umsetzung der Nutzungsplanung in den Gemeinden.
Dieser liegt eine Bauzonendimensionierung auf 15
Jahre zugrunde – inklusive Mobilisierung der inneren Reserven. Die kommunalen Planungen sind
künftig überkommunal abzustimmen und auf die
erwünschte kantonale Entwicklung auszurichten.
Die Auswirkungen dieses Prozesses sind nicht zu unterschätzen. Handelt es sich doch um einen eigentlichen Paradigmenwechsel in der Raumplanung. Der
grossen Bedeutung wegen, sind sich die St. Galler
Gemeinden mit dem Baudepartement über die Umsetzung der neuen Bestimmungen nicht in allen
Punkten einig. Gleiches trifft auf die St. Galler Wirtschaftsverbände zu. In der Kritik stehen dabei insbe-
sondere die den kantonalen Planungen zugrunde
liegenden Wachstumsprognosen der Regierung, die
ein mittleres Bevölkerungswachstum vorsehen. Gemeinden und Wirtschaftsverbände möchten jedoch
auch künftig eine prosperierende Entwicklung sicherstellen und die Möglichkeiten des revidierten
Raumplanungsgesetzes mit der Annahme eines höheren Bevölkerungswachstums ausnützen. Dies
nicht zuletzt um für die mögliche Entwicklung über
gleich lange Spiesse zu verfügen wie unsere Nachbarkantone. Dies führte im November 2014 an der
Session des Kantonsrates zu einer dringlichen Motion, welche die Mitgestaltung des Kantonsrates
beim kantonalen Richtplan verlangt. Die Motion
wurde mit dem deutlichen Ergebnis von 75 gegen 29
Stimmen gutgeheissen. Die Regierung hat nun dem
Kantonsrat eine entsprechende Gesetzesänderung
zur Behandlung vorzulegen. Der Gemeinderat begrüsst diese Motion. Ist er doch dezidiert der Meinung, dass das seitens des Kantons angenommene
Szenario eines mittleren Bevölkerungswachstums
bereits infolge der heute bekannten Bauvorhaben
realitätsfremd ist. Im Dialog mit dem Baudepartement hält der Gemeinderat an den Richtplangebieten Sennenboden, Neuhof, Pfarrhöfli und Büchel-Eichenhof als langfristige zusätzliche Siedlungsgebiete vollumfänglich fest.
Teilzonenplan «Faad», Bahnhofswiese
Nicht von den Bestimmungen des revidierten Raumplanungsgesetzes betroffen ist der Teilzonenplan
«Faad». Dies weil es sich dabei nicht um eine Neueinzonung, sondern um die Umzonung einer Teilfläche von 809 m2 der Liegenschaft Nr. 429 («Bahnhofswiese») von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Wohnzone 3 handelt. Der grössere Teil
der Bahnhofswiese, nämlich 6’270 m2, geht dem Entscheid der Bürgerschaft mit Urnenabstimmung vom
30. November 2014 folgend in das Eigentum der Politischen Gemeinde Schänis über und verbleibt in der
Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Damit
kann die strategische Landreserve für öffentliche
Nutzungen im Gebiet Hof gesichert werden. Der zur
Umzonung vorgesehene nordwestliche Teil der
Bahnhofswiese verbleibt im Eigentum von Sebastian Fuchs sen. Die öffentliche Auflage des Teilzonenplanes ist bereits erfolgt. Erfreulicherweise gingen keine Einsprachen ein. Das Referendumsverfahren läuft noch bis 23. März 2015.
Neues Baureglement
Zwei der drei im Rahmen des Auflageverfahrens vom
Frühling 2014 zum neuen Baureglement der Politischen Gemeinde Schänis eingegangenen Einsprachen konnten gütlich erledigt werden. Eine dritte
Einsprache ist noch hängig. Rechtliche Abklärungen
sind im Gange.
Überarbeitung der kommunalen
Schutzverordnung
Die kommunale Schutzverordnung bezweckt den Erhalt, den Schutz und die Pflege der Schutzgegenstände. Als Schutzgegenstände gelten Ortsbildschutzgebiete, archäologische Objekte und Gebiete,
Kulturobjekte, Naturschutzgebiete, Einzelobjekte,
Hecken, Feld- und Ufergehölze, Alleen, Trockenmauern, Lebensraum Kern- und Schongebiet, Lebensraum Gewässer und Geotopschutzgebiete. Die
Schutzgegenstände sind in ihrer äusseren Erscheinungsform und in ihrer inneren Zusammensetzung
zu erhalten. Die geltende Schutzverordnung der Politischen Gemeinde Schänis besteht seit 1996 und
bedarf einer gründlichen Überarbeitung. Der Gemeinderat konstituierte dafür eine Projektgruppe,
die sich wie folgt zusammensetzt:
– Herbert Küng, Gemeindepräsident (Vorsitz)
– Paul Schwitter, Gemeindevizepräsident II, als Ressortverantwortlicher Landwirtschaft, Natur und
Umwelt
– Peter Jud, Gemeinderat, Baupräsident
– David F. Reifler, Gemeinderatsschreiber
– Jost Mächer, Bausekretär
– Marlen Thoma, Sachbearbeiterin Bau- und Landwirtschaftsamt
Die Projektgruppe wird für die Umsetzung der Revision der Schutzverordnung von der Firma tsp Raumplanung, Luzern, fachlich begleitet. Die Bürgerversammlung sprach mit dem Voranschlag pro 2014
den dafür notwendigen Kredit. Als erstes verschaffte
sich die Projektgruppe einen Überblick über den Zustand der bestehenden Schutzobjekte. Um diesbezügliche Unklarheiten zu beseitigen, erfolgt nach einem Abgleich des Ist-Zustandes mit der rechtskräftigen Schutzverordnung zusätzlich ein Ableich mit
zeitgenössischen Luftaufnahmen von 1996/1997 (Er5
lass bzw. Rechtskraft der heutigen Schutzverordnung). Parallel dazu wird der neue Verordnungstext
ausgearbeitet.
Um möglichst viele an richtiger Heckenpflege Interessierte zu erreichen, liegt ein Infoblatt mit Tipps
und Grundsätzen für die Pflege sowie eine Übersicht
der typischen Heckensträucher diesem Bericht bei.
Internes Kontrollsystem (IKS) erfolgreich
eingeführt
In enger Zusammenarbeit mit unserer externen Revisionsstelle (OBT) konnte der Gemeinderat erfolgreich ein IKS einführen. Im Frühling 2015 wird das IKS
bereits einer ersten Situationsanalyse unterzogen.
Dabei sollen die Erkenntnisse aus den Massnahmen
zur Bewältigung der hohen und mittleren Risiken in
die Überarbeitung des Risikoberichtes einfliessen.
IT-Konzept
Das die Gemeindeverwaltung und die Schule Schänis einschliessende IT-Konzept der Politischen Gemeinde Schänis wurde unter Führung von Gemeinderat Peter Jud in Zusammenarbeit mit Schulrat Roland Züger und der Glaronia Informatik AG erstellt.
Im Konzept werden die IT-Bedürfnisse der Politischen Gemeinde Schänis für die kommenden fünf
bis sieben Jahre definiert. Berücksichtigt werden
nachstehende Bereiche:
– Vernetzung
– zentrale Infrastruktur
– Endgeräte
– Organisatorisches
Mit der Genehmigung des IT-Konzeptes konstituierte der Gemeinderat die IT-Kommission wie folgt:
– ressortverantwortlicher Gemeinderat, Vorsitz
(Peter Jud)
– ressortverantwortlicher Schulrat (Roland Züger)
– IT-Koordinatorin der Gemeindeverwaltung
(Manuela Gremli)
– Webmasterin und stv. IT-Koordinatorin der
Gemeindeverwaltung (Karin Brunner)
– Schulleiterin Oberstufe (Susanne Schuler)
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– Schulleiter Unter- und Mittelstufe (Ruedi Eicher)
– externer IT-Partner, ohne Stimmrecht, mit beratender Stimme (Glaronia Informatik AG, Daniel
Hefti)
Der Gemeinderat ist überzeugt davon, mit dieser
ressortübergreifenden Zusammenarbeit die durch
die Einheitsgemeinde möglichen Synergien in diesem Bereich optimal zu nutzen.
Entwicklung und Aufwertung Unterdorf
Eine wohl einmalige Chance bietet sich der Politischen Gemeinde Schänis für die Verschönerung ihres Ortsbildes im historischen Dorfkern. Die Sondernutzungspläne «Teiländerung Überbauungsplan
Ziegelhof» und «Gestaltungsplan Unterdorf» wurden dem Baudepartement zur Vorprüfung eingereicht. Der gesamte Planungsperimeter der beiden
zur Vorprüfung anstehenden Sondernutzungspläne
liegt im Ortsbildschutzgebiet. Die Erstellung der
Planunterlagen und der damit verbundenen Projekte erfolgte daher in enger Zusammenarbeit mit
der kantonalen Denkmalpflege. Aktuell arbeiten die
involvierten Amtsstellen daran, die Interessen der
Denkmalpflege und der Verkehrssicherheit unter einen Hut zu bringen.
Der Gemeinderat lud auf Dienstagabend, 23. September 2014, alle interessierten Einwohnerinnen
und Einwohner zu einer Orientierungsversammlung
zum Projekt zur Entwicklung und Aufwertung des
Unterdorfes Schänis ein. Zur Teilnahme an der Versammlung persönlich eingeladen wurden die
Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer im
Perimeter der beabsichtigten Sondernutzungspläne.
Wie zu erwarten war, waren an der Orientierungsversammlung auch kritische Stimmen zu verzeichnen, die aber weniger mit dem Projekt an sich, sondern vielmehr mit der oft bemängelten Verkehrssituation im Unterdorf zusammenhängen. Für den
Gemeinderat keine Option ist eine Verbreiterung der
Fahrbahn. Denn diese Massnahme würde lediglich
zu höheren Fahrgeschwindigkeiten verleiten. Hingegen setzt sich der Rat für eine bestmögliche Sicherheit der Fussgänger ein.
Halbstundentakt für Schänis
Ein wichtiges Legislaturziel des Gemeinderates ist
erreicht: Schänis verfügt über den Haltstundentakt!
Seit 14. Dezember 2014 halten die Züge am Bahnhof
Schänis jede halbe Stunde.
Mitteilungsblatt
Zusammen mit Nachbargemeinden möchte der Gemeinderat in der zweiten Jahreshälfte ein attraktives
Mitteilungsblatt lancieren. Die Vorbereitungsarbeiten dazu laufen auf Hochtouren. Vorerst wird aber
Mitte 2015 nochmals eine Ausgabe von «Schänis aktuell» erscheinen.
Verbesserungen des Service public und
der Infrastruktur im Solenberg
Hauszustellung
Mit der Einführung einer Hauszustellung für die
Briefpost konnte nicht nur die ausserhalb der Bauzone stehende Briefkastenanlage aufgehoben, abgebrochen und damit der rechtmässige Zustand herbeigeführt, sondern auch der Service public verbessert werden. Der Gemeinderat freut sich über dieses
neue Dienstleistungsangebot der Schweizerischen
Post im Solenberg-Quartier.
Containeranlage
Im Dezember 2014 konnte der Gemeinderat mit Felix
Vaterlaus einen Personaldienstbarkeitsvertrag für
ein Baurecht für die Erstellung einer Containeranlage auf Liegenschaft Nr. 1038 im Solenberg 32 unterzeichnen. Die mit 100’000 Franken veranschlagten
Baukosten sind in der Investitionsrechnung 2015 enthalten. Die Genehmigung der Investition durch die
Bürgerschaft vorausgesetzt, wird die Umsetzung
dieses Projektes zügig an die Hand genommen, so
dass die Containeranlage noch im laufenden Jahr
fertiggestellt werden kann.
Sanierungskonzept
Wie angekündigt, ist der Gemeinderat an der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für die Erschliessung Solenberg, welches konkrete Massnahmen zur
Verbesserung der Verkehrsführung auf der Maseltrangerberg- und der Solenbergstrasse aufzeigen
soll. Dabei sollen vor allem Kreuzungsstellen optimiert oder neu geschaffen werden. Ebenso sind Investitionen für die Strassenentwässerung vorgesehen. Ist das Konzept fertig erarbeitet, wird der Gemeinderat über dessen Inhalt gerne im Detail informieren. Im Zusammenhang mit den hängigen
Rekursverfahren zu zwei Baugesuchen im Solenberg
ist aber bereits heute festzuhalten, dass eine Umsetzung des Sanierungskonzeptes nur dann zielführend
sein kann, wenn diese im Rahmen der Budgetmöglichkeiten gestaffelt erfolgt. Denn sollte mit den rekurrierenden Anwohnern dieser Kompromiss nicht
möglich sein, oder aber eine Gerichtsinstanz tatsächlich zum Schluss kommen, das Wohnquartier Solenberg sei mangelhaft erschlossen, hätte dies ein Strassenbauprojekt mit Kostenumlegungsverfahren zur
Folge. Gemäss Art. 72 Abs. 2 Bst. b Strassengesetz (sGS
732.1) können bei Gemeindestrassen zweiter Klasse
den Grundeigentümern die Baukosten bis hundert
Prozent überwälzt werden. Die in diesem Falle zu erwartende Einsprachenflut würde einen jahrelangen
Stillstand auslösen. Im Solenberg wären während
dieser Zeit jegliche Bauten unmöglich (Bestandesgarantie). Ebenso würden die etappierten Strassensanierungspläne zwangsweise auf Eis gelegt.
Genehmigung Überbauungsplan
«Wohnsiedlung Leimen»
Das Baudepartement genehmigte den vom Gemeinderat anfangs 2014 erlassenen Überbauungsplan
«Wohnsiedlung Leimen». Damit wird im Sinne der
inneren Verdichtung und des haushälterischen Umgangs mit Bauland die Erstellung eines zweiten
Mehrfamilienhauses auf Parzelle Nr. 321 im Leimen
möglich.
Spitex Linth
Für eine regionalisierte Spitex Linth liegen bereits
Entwürfe von Statuten und Leistungsvereinbarungen vor. Vorgesehen ist die Gründung eines gemeinnützigen Vereines mit dem Namen «Spitex Linth» als
Rechtsnachfolger folgender Organisationen:
– Spitex-Verein Uznach-Gommiswald-ErnetschwilRieden
– Spitex Benken-Kaltbrunn
– Familien- und Krankenpflegeverein Schänis
– Spitex-Verein Weesen-Amden
Der Verein setzt sich zum Ziel, den in den beteiligten
Politischen Gemeinden Amden, Weesen, Schänis,
Benken, Kaltbrunn, Gommiswald und Uznach wohnhaften Personen aller Altersstufen bei Krankheit, Unfall, Behinderung sowie Pflege- und Hilfsbedürftigkeit fach- und bedarfsgerechte Hilfe und Pflege zu
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Hause anzubieten. Er erreicht dies insbesondere
durch das Angebot folgender Dienstleistungen:
a. Krankenpflege
b. Hauspflege
c. Haushilfe*
*Wobei hauswirtschaftliche und sozialbetreuerische
Leistungen bei Personen im AHV-Alter vornehmlich
durch die Pro Senectute vorgenommen werden.
Als Mehrwert wird die Regionalisierung eine Erweiterung der Einsatzzeiten mit Nachtdienst in besonderen Situationen sowie Pikettdienst ermöglichen.
Das ambitionierte Vorgehen bedingt, dass sich die
bisherigen Vereine auflösen und einer Fusion zustimmen. Dabei übernimmt die Spitex Linth als
Rechtsnachfolgerin die Aktiven und Passiven sowie
sämtliche Rechte und Pflichten der bisherigen Vereine – auch alle bestehenden Arbeitsverträge.
Konzept gegen das Littering
Unter der Leitung von Gemeinderat Martin Hämmerli wurde ein Konzept gegen das Littering in Schänis erarbeitet.
Für die Umsetzung des Littering-Konzeptes konstituierte die gemeinderätliche Kommission für Infrastrukur folgende Arbeitsgruppe:
– Martin Hämmerli, Gemeinderat (Vorsitz)
– Paul Schwitter, Gemeindevizepräsident II (Ressort
Landwirtschaft)
– Ruedi Eicher, Schulleiter (Kontakt Schule und Verein Schänner Natur)
– Roman Jud, Werkmeister
Kernaussagen
– Der Begriff «Littering» ist das unachtsame, achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen am Ort
wo sie anfallen.
– Populäre Irrtümer zum Littering: «Nur die Jugendlichen littern» – das stimmt so nicht. Littering ist kein
Minderheitsproblem, sondern wird von der gesamten Gesellschaft verursacht.
– Kosten: Die Beseitigung gelitterter Abfälle verursachen gegenüber der Entsorgung von Abfalleimern
überproportionale Kosten.
Ein Grund für die Zunahme des Litterings ist der im öffentlichen Raum vermehrt anfallende Abfall. Diese
Tatsache ist hauptsächlich auf die fliegende Verpflegung mit ihren Verpackungen und die Gratiszeitungen
zurückzuführen. Zigaretten stellen nach Stückzahlen die weitaus grösste Abfallfraktion im öffentlichen
Raum dar, sind nach Masse und Auffälligkeit aber weniger von Bedeutung (50 % ➝ fliegende Verpflegung,
20 % ➝ Zeitungen und Flyers, 5 % ➝ Tragtaschen, restliche 25 % ➝ Verpackungsbruchstücke, Essensreste
und sonstiger Abfall).
Sackgebühren haben keinen nennenswerten Einfluss auf das Littering, gelittert wird auch dort wo keine
Sackgebühren erhoben werden.
(Obige Fakten wurden aus diversen bestehenden Litteringkonzepten/studien abgeleitet.)
Wie alle Gemeinden kämpft auch Schänis gegen das Littering. Augenfällig ist der zunehmende mangelnde Respekt gegenüber Personen, Institutionen und der Natur. Der Gemeinderat ist aufgefordert, diesem Phänomen entgegenzutreten und Massnahmen einzuleiten.
Ziel
Es ist das Ziel der Politischen Gemeinde Schänis, Littering möglichst zu verhindern, die Bürger zu sensibilisieren und vor allem miteinzubeziehen.
Dies soll in mehreren Phasen unter Einbezug der Gemeindeverantwortlichen, aller Einwohner bis hin zu
den Schülern vorangetrieben werden.
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Schänis-App abrufbar
Die Gemeinde Schänis bietet der Bevölkerung und
Wirtschaft einen zusätzlichen Informationskanal:
Die neue Gemeinde-App. Die App wird in einer Version für iPhones und iPads und in einer Version für
Androidgeräte angeboten.
Politik und Ausgeh-Tipps
Mit ihrer App bringt die Gemeinde Schänis ihre Informationen und Services noch näher zu den Menschen. Die App berichtet zum Beispiel laufend aktuell über Geschäfte der Behörden. Die App ermuntert
auch zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben: Sie
bietet ein Vereinsverzeichnis und lädt zu vielseitigen
Aktivitäten der Ortsvereine. Wer ausgehen will, findet in der App einen Veranstaltungskalender, ein Restaurantverzeichnis und ein Verzeichnis besuchenswerter Orte.
Virtueller Gemeindeschalter
Die Schänis-App ist ein virtueller Gemeindeschalter:
Sie informiert über die Verwaltungsabteilungen. Für
iPhone- und iPad-NutzerInnen bietet die App einen
Push-Service für allgemeine Mitteilungen und für
spezielle Abfallsammlungen. Bei vorhandener Internetverbindung bietet die App elektronische Verwaltungsdienste an: Adressänderungen, Formular- oder
Dokumentbestellungen können mit dem OnlineSchalter der Schänis-App abgewickelt werden. Wer
eine Reise plant, kann direkt in der App eine GA-Tageskarte der Gemeinde reservieren.
Perfektes Zusammenspiel
Die Schänis-App ist offline lauffähig. Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass sie in der nativen Programmiersprache des Geräts (iOS oder Android) aufgesetzt ist. Deshalb funktioniert das Zusammenspiel
zwischen App und Gerät perfekt: Im Restaurantverzeichnis wird zum Beispiel die mittels GPS berechnete Distanz der Restaurants zum aktuellen Standort des Benutzers angezeigt. Per Fingertipp kann
sich der Benutzer vom GPS-System des Geräts zum
Restaurant führen lassen. Wer einen Verein beobachtet, findet die Anlässe dieses Vereins im Veranstaltungskalender der App zuoberst. Mit einem Fingertipp lassen sich die Anlässe in den Kalender des
Geräts eintragen. Die App reagiert auch auf den Orientierungssinn der Geräte und wechselt beim Drehen des Geräts sogleich die Darstellung vom Hoch-
ins Querformat. Die Schänis-App: Ein Muss für EinwohnerInnen, Gäste und alle weiteren Schänis-Fans!
iOS-App
Die App für alle iOS Geräte kann im App Store heruntergeladen werden (kompatibel mit iPhone, iPod
touch und iPad, erfordert iOS 4.0 oder neuer).
Android-App
Die App für alle Androidgeräte kann im Play Store
heruntergeladen werden (erfordert Android-Version
2.2 oder höher).
Ausbau Dorfbäche Schänis
Zwar sind die Arbeiten zur ersten Etappe der Bächesanierung Schänis mit Ausnahme kleinerer Garantiearbeiten mittlerweile abgeschlossen, jedoch noch
nicht vollumfänglich abgerechnet. Die Schaffung
von Kostentransparenz ist für den Gemeinderat ein
vorrangiges Ziel, an welchem die involvierten Stellen
mit Hochdruck arbeiten. Bundes- und Kantonsbeiträge werden erst nach vollständiger Abrechnung
der ersten Etappe überwiesen. Solange nicht alle
Pendenzen aus der ersten Etappe erledigt sind, ist
mit den Planungsarbeiten für die zweite Etappe zuzuwarten.
Baurechtsvertrag Martin Stüssi mit der
Ortsgemeinde Schänis
Die Ortsgemeinde Schänis wird über eine Änderung
des Baurechtsvertrages mit Martin Stüssi zu befinden haben. Neu ist die Erstellung eines Autohandels
und einer Coop-Tankstelle mit Shop vorgesehen.
Aufgrund der im betroffenen Perimeter vorherrschenden Verkehrsproblematik steht der Gemeinderat dem beabsichtigten Projekt äusserst kritisch gegenüber. Er hofft daher, dass auch die Ortsbürger auf
die schwierige Verkehrssituation an der Biltnerstrasse sensibilisiert sind.
Neuer Grundbuchverwalter
Seit 2002 führen die Politischen Gemeinden Benken,
Kaltbrunn und Schänis ein gemeinsames Grundbuchamt in Kaltbrunn. Die gemeinsame Amtsführung bewährte sich bestens und darf als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Die entsprechende Vereinbarung bedurfte nun einer Anpassung, weil das
Grundbuchamt Amden in den Grundbuchkreis integriert wurde. Da Markus Glaus als langjähriger Lei9
Ihr kompetenter Ansprechpartner für Grundbuchgeschäfte: Matthias Oettli.
ter des Grundbuchamtes den Sprung in die Selbständigkeit wagte, wählte der Gemeinderat Kaltbrunn den 49jährigen Matthias Oettli aus Amden
zum Amtsleiter des Grundbuchkreises. Während den
letzten 16 Jahren war Oettli als Grundbuchverwalter
der Politischen Gemeinde Amden tätig.
Fuchswinkelstrasse
Wie bereits früher informiert, zeigten sich bei einer
Untersuchung der Verkehrssituation der Fuchswinkelstrasse Schänis Sicherheitsdefizite. Grundlage für
die Erarbeitung eines Projektes zur Optimierung der
Verkehrssicherheit waren folgende Ziele:
– Durchgehende Verbindung für Fussgänger erstellen;
– Durchfahrtswiderstand erhöhen;
– Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen;
– eigene Fläche für Velo im Gegenverkehr erhalten
und sicher gestalten;
– Komfort für den Langsamverkehr (Velo, Fussgänger) allgemein erhöhen;
– bestehende Strassenentwässerung erhalten.
Die nun favorisierte Variante ist Tempo-30-tauglich,
will heissen, dass bei einer späteren Einführung von
Tempo 30 keine weiteren baulichen Massnahmen
notwendig wären. Mittels Torwirkung sollen einerseits möglichst viele Autofahrer vom Passieren der
Fuchswinkelstrasse abgehalten werden. Andererseits kann damit der Fussgängerschutz im Einmündungsbereich von der Kantons- in die Fuchswinkelstrasse verbessert werden. Die Torwirkung ist mit
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dazu dienlichen baulichen Massnahmen zu erreichen. Es ist davon auszugehen, dass nach Projektabschluss seitens des Kantons das Kantonsstrassentrottoir im Einmündungsbereich den neuen Normen
angepasst wird. Damit kann eine zusätzliche Visualisierung der für den Transitverkehr gewünschten Verkehrsleitung über die Kantonstrasse erreicht werden. Eine Pflästerung führt zu einer optischen Einengung der Fahrbahn und damit zu einer Reduktion
der Geschwindigkeiten. Zum Schutz der Fussgänger
werden auf den Engstellen an ausgewählten Standorten Poller erstellt. Die beabsichtigten Massnahmen dienen einerseits der Erhöhung der Verkehrssicherheit und andererseits als gestalterische Aufwertung des Strassenraumes. Vorbehalten bleibt das
Teilstrassenplanverfahren. Bevor ein Teilstrassenplan zur Auflage kommt, werden die Anwohnerinnen und Anwohner selbstverständlich über dessen
Inhalt persönlich informiert. In die Investitionsrechnung 2015 werden 250’000 Franken für die Optimierung der Verkehrssicherheit an der Fuchswinkelstrasse Schänis aufgenommen.
Energieholz
von der Ortsgemeinde Schänis
Mit der Ortsgemeinde Schänis konnte ein Liefervertrag für Energieholz zum Betrieb der Holzschnitzelheizung des Mehrzweckgebäudes abgeschlossen
werden. Der Vertrag definiert insbesondere Lieferumfang, Mengenerfassung, Abrechnungsmodus,
Qualität und Preis der Holzschnitzellieferungen. Der
Preis orientiert sich am Preis für Erdgas und ist an
die zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung jeweils
gültige Preisliste der Erdgas Obersee AG gebunden.
Merkblatt Wasseralarm
Der Gemeindeführungsstab erarbeitete ein Merkblatt für die Bevölkerung für das Verhalten bei Überflutungsgefahr durch Stauseen.
* Siehe Beilage.
Der Gemeinderat bittet um sorgfältige Aufbewahrung des Merkblattes.
Verbesserung der Verkehrssicherheit an
der Dörflistrasse Maseltrangen
Einige Birken aus der entlang der Dörflistrasse Maseltrangen führenden Allee waren krank. Um die Sicherheit der die Dörflistrasse nutzenden Personen
zu gewährleisten, waren Fällungen unumgänglich.
Um den prägenden Charakter der Allee zu erhalten,
sind Wiederanpflanzungen vorgesehen. Das Projekt
wird vom Forstrevier Kaltbrunn-Schänis Nord eng
begleitet. Mit den Wiederanpflanzungen wird jedoch zugewartet, bis sich eine Lösung zur Entschärfung der an der Bürgerversammlung vom 4. April
2014 beklagten kritischen Verkehrssituation an der
Dörflistrasse abzeichnet. Denn insbesondere bei Beerdigungen und Hochzeiten verunmöglichen beidseits der Strasse parkierte Autos die Passage grösserer Gefährte wie beispielsweise Tanklöschfahrzeuge
oder Landmaschinen. Die Lösung der Verkehrsproblematik wird daher mit dem Wiederanpflanzungsprojekt koordiniert. Der Gemeinderat erteilte bereits
den Auftrag für die Ausarbeitung eines verkehrsplanerischen Vorprojektes. Dieses Vorprojekt soll im
Hinblick auf einen Planungsperimeter bzw. Teilstrassenplan im Bereich von der Kantonsstrasseneinfahrt bis zur Kirche ausgestaltet werden. Dem Fussgängerschutz wird dabei besondere Beachtung geschenkt. Angedacht ist eine Umsetzung in zwei
Etappen. Wobei mindestens die erste Etappe noch
im laufenden Jahr umgesetzt werden soll.
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Das Landwirtschaftsamt teilt mit:
Erfreuliche Zwischenbilanz
des landwirtschaftlichen Vernetzungsprojekts Schänis-Benken 2012–2017
Seit 2012 engagieren sich 58% aller Landwirte von
Schänis und Benken im landwirtschaftlichen Vernetzungsprojekt Schänis-Benken 2012-2017 gemäss Direktzahlungsverordnung.
Der Projektperimeter umfasst die beiden Gemeindegebiete Schänis und Benken mit insgesamt 2’628 ha
landwirtschaftlicher Nutzfläche (LN). Diese erstreckt
sich über die Talzone, Hügelzone, Bergzone 1 und die
Bergzone 2. 13% der gesamten LN werden als Biodiversitätsförderfläche (BFF) bewirtschaftet.
Von den anfänglich 145 ha extensiv genutzten Wiesen (EW)
wiesen nur gerade 20 ha Qualität II aus. Inzwischen werden im
ganzen Projektperimeter 215 ha
EW bewirtschaftet, wovon 61 ha
Qualität II aufweisen. 165 ha davon sind vernetzt. Resultierend
kann gesagt werden, dass sich
die Qualität der EW verdreifacht
hat und die Landwirte bei 77%
aller EW den direktzahlungsberechtigten Vernetzungsbeitrag
auslösen.
Im Projektperimeter des Vernetzungsprojektes Schänis-Benken
wurden 2011 insgesamt 26 ha
als extensiv genutzte Weiden
(MW) bewirtschaftet. Davon
wiesen nur gerade knapp 6 ha
Qualität II auf. In der Zwischenbilanz per Ende 2014 sind knapp
49 ha als MW angemeldet und
16 ha, resp. 34% davon weisen
Qualität II auf. 15 ha, resp. 31%
sind ökologisch vernetzt.
Ebenso erfuhren die Hecken,
Feld- und Ufergehölze eine sehr
positive Entwicklung. 46% aller
12
Hecken weisen per Zwischenbilanz 2014 Qualität II
aus.
Mehrere Waldrandaufwertungen (abgestufte Waldränder) konnten bereits schon abgeschlossen werden. Einige sind angemeldet und werden nun umgesetzt.
Trotz nur geringer Bestandeszunahme der Hochstammobstbäume wurden zahlreiche HochstammObstbaumgärten gemäss den Anforderungen an die
Qualität II geschaffen, bzw. aufgewertet.
Gesamthaft darf die Vernetzungskommission Schänis-Benken eine sehr erfreuliche Zwischenbilanz
präsentieren und sich bei allen Landwirten für die
aktive Mitwirkung am Projekt bedanken.
13
Abstimmungsresultate
Das Stimmvolk entschied im vergangenen Jahr über insgesamt zwölf eidgenössische Vorlagen, acht kantonale Vorlagen und zwei kommunale Vorlagen. Das Stimm- und Wahlbüro ermittelte die nachstehenden
Resultate:
Datum
Abstimmung
Beteiligung
Ergebnis
ja
nein
Eidgenössische Vorlagen
09.02.14
Bundesbeschluss vom 20. Juni 2013 über die Finanzierung
und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Direkter
Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für
den öffentlichen Verkehr»)
51.6 %
544
798
Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache;
Entlastung der Krankenversicherung durch Streichung
der Kosten des Schwangerschaftsabbruchs aus der
obligatorischen Grundversicherung»
52.1 %
682
675
09.02.14
Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung»
52.5 %
940
428
18.05.14
Bundesbeschluss vom 19. September 2013 über die
medizinische Grundversorgung (direkter Gegenentwurf
zur Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin»)
50.0 %
1051
236
18.05.14
Volksinitiative vom 20. April 2011 «Pädophile sollen nicht
mehr mit Kindern arbeiten dürfen»
50.7 %
870
441
18.05.14
Volksinitiative vom 23. Januar 2012 «Für den Schutz fairer
Löhne (Mindestlohn-Initiative)»
50.9 %
211
1118
18.05.14
Bundesgesetz vom 27. September 2013 über den Fonds
zur Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen
(Gripen-Fonds-Gesetz)
50.3 %
774
534
28.09.14
Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung
des Gastgewerbes!»
35.9 %
303
636
28.09.14
Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse»
36.2 %
298
651
30.11.14
Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für
Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)»
42.7 %
452
656
30.11.14
Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung – zur
Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen»
42.6 %
402
715
30.11.14
Volksinitiative «Rettet unser Schweizer Gold
(Gold-Initiative)»
42.4 %
351
752
37.9 %
248
655
Gegenvorschlag (Variante B):
614
323
Stichfrage (Variante A / Variante B):
227
622
09.02.14
Kantonale Vorlagen
18.05.14
14
Einheitsinitiative «Energiewende - St. Gallen kann es!»
und Gegenvorschlag des Kantonsrates in Form des
V. Nachtrags zum Energiegesetz (Variante A)
Datum
Abstimmung
28.09.14
Kantonsratsbeschluss über Teilabbruch und Erweiterung
der Kantonsschule Sargans
28.09.14
Beteiligung
ja
Ergebnis
nein
32.6 %
627
216
Kantonsratsbeschluss über den Teilabbruch und Ersatzneubau der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen
Zentrum St. Gallen in Salez
32.2 %
598
239
30.11.14
Kantonratsbeschluss über den Neubau der Häuser 07A/07B
des Kantonsspitals St. Gallen
38.6 %
798
193
30.11.14
Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung
des Spitals Altstätten
38.1 %
601
360
30.11.14
Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung
des Spitals Grabs
38.5 %
621
342
30.11.14
Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung
des Spitals Linth (2. Etappe)
39.8 %
886
142
30.11.14
Kantonsratsbeschluss über die Erneuerung und Erweiterung
des Spitals Wattwil
38.4 %
643
320
Erteilung eines Kredites von 2’655’000 Franken für den
Erwerb von 6’270 m2 Bauland in der Zone für öffentliche
Bauten ab Liegenschaft Nr. 429 von Sebastian Fuchs sen.
40.1 %
781
260
Auflösung des Spezialfinanzierungskontos «Betrieb
Altersheim Eichen» für zusätzliche Abschreibungen auf dem
Anschaffungswert von 6’270 m2 Bauland in der Zone für
öffentliche Bauten ab Liegenschaft Nr. 429
39.2 %
758
254
Kommunale Vorlagen
30.11.14
30.11.14
Abstimmungskalender 2015
08.03.15
14.06.15
18.10.15
29.11.15
Eidgenössische Volksabstimmung
Eidgenössische Volksabstimmung
Eidgenössische Volksabstimmung / National- und Ständeratswahlen
Eidgenössische Volksabstimmung
Zur Erinnerung:
Eine briefliche Stimmabgabe ist nur dann gültig, wenn
a) die auf dem Stimmausweis vorgedruckte Erklärung unterzeichnet ist;
b) die Stimmzettel sich in einem separaten Couvert* befinden.
* Den Abstimmungsunterlagen liegt ein neutrales Couvert bei, welches für diesen Zweck verwendet
werden kann.
Bitte beachten Sie die genaue Anleitung auf dem Stimmausweis!
15
Informationen
aus dem Einwohneramt
Per 31.12.2014 zählte Schänis 3695 Einwohner. Dies entspricht einer Zunahme von 32 Personen
gegenüber dem Vorjahr.
Einwohner nach Herkunft
2004
2009
2014
Schweizer
Ausländer
Total
3080
345
3425
3165
333
3498
3288
407
3695
männlich
weiblich
Total
1330
146
179
211
1866
1351
92
193
193
1829
2681
238
372
404
3695
männlich
weiblich
Total
18
17
160
120
41
20
6
104
127
-9
38
23
264
247
32
Einwohner nach Ortskreis
Schänis /Ziegelbrücke
Dorf
Rufi
Maseltrangen
Total
Bestandesbewegung 2014
Geburten
Todesfälle
Zuzüge
Wegzüge
Gesamtzunahme
Schänis-­‐
RüEberg
6%
Ortsbürger
Schänis
Schänis-Maseltrangen
Schänis-Dorf
Schänis-Rufi
Schänis-Rüttiberg
Total
447
288
225
134
71
1165
Schänis-­‐Rufi
12%
Schänis-­‐Dorf
19%
89.0 %
11.0 %
100.0 %
72.6
6.4
10.1
10.9
100.0
%
%
%
%
%
Schänis-­‐
RüEberg
6%
Schänis-­‐Rufi
12%
Schänis
38%
Schänis-­‐Dorf
19%
Schänis-­‐
Schänis-­‐
Maseltrangen
Maseltrangen
25%
Einwohner nach Konfession
röm.-kath.
evang.-ref.
ohne Konfession
muslime
orthodoxe
übrige
16
muslime
4%
2269
521
610
141
65
89
ohne
Konfession
17%
evang.-­‐ref.
14%
Schänis
38%
orthodoxe
2%
muslime
4%
übrige
orthodoxe
2%
2%
25%
übrige
2%
ohne
Konfession
17%
evang.-­‐ref.
14%
röm.-­‐kath.
61%
röm.-­‐kath.
61%
Sektionschef
Orientierungstag und Rekrutierung 2015
Der Orientierungstag für die Schänner (Jahrgang
1997) findet voraussichtlich am Freitag, 14. August
2015 in der Kaserne Walenstadt statt. Der Marschbefehl mit den dazugehörigen Unterlagen wird frühzeitig zugestellt.
Am Orientierungstag wird der Termin für die Rekrutierung bekanntgegeben. Sie dauert 2–3 Tage und
findet in Mels statt.
WK-Daten im Internet
Wer sich den Gang zum Anschlagkasten der Gemeindeverwaltung ersparen will, kann sich auf der
Homepage www.armee.ch/wk über die WK-Daten
erkundigen.
Schiesspflicht im Jahr 2015
Schiesspflichtig sind Subalternoffiziere, Unteroffiziere und Angehörige der Mannschaft (Obergefreite,
Gefreite und Soldaten) bis zum Ende des Jahres vor
der Entlassung aus der Militärdienstpflicht, längstens jedoch bis zum Ende des Jahres, in dem sie das
34. Altersjahr vollenden (im Entlassungsjahr besteht
keine Schiesspflicht mehr).
Die Schiesspflicht muss bis am 31. August erfüllt
sein.
Die Schiessdaten sind im Anschlagkasten der Gemeindeverwaltung sowie im Internet unter www.
militaer.sg.ch ersichtlich.
Weitere Informationen über das Militär finden sie
unter www.militaer.sg.ch oder www.vbs.ch.
Entlassung
aus der Militärdienstpflicht 2015
– Soldaten, Gefreite, Obergefreite und Unteroffiziere
des Jahrgangs 1981;
– Soldaten, Gefreite, Obergefreite und Unteroffiziere
der Jahrgänge 1982 bis 1985; wenn sie ihre Ausbildungsdienstpflicht bis Anfang Jahr vollständig erfüllt haben;
– Höhere Unteroffiziere des Jahrgangs 1979;
– Höhere Unteroffiziere in Stäben des Jahrgangs
1973;
– Hauptleute des Jahrgangs 1973;
– Spezialisten und Stabsoffiziere des Jahrgangs
1965.
Die entsprechenden Angehörigen der Armee werden über den genauen Zeitpunkt der Entlassung
noch informiert.
17
Hundekontrolle
Im Jahr 2014 wurden 328 Hunde gelöst (Vorjahr: 315
gelöste Hunde).
Die Hundetaxen erfahren gegenüber dem Vorjahr
keine Änderung und betragen:
– für den ersten Hund
Fr. 60.–
– für jeden weiteren Hund
im gleichen Haushalt
Fr. 100.–
Die Politische Gemeinde Schänis befreit Hundehalter, welche einen Hundeerziehungskurs besuchen,
im Folgejahr einmalig von der Hundetaxe. Ausgenommen davon sind Hundehalter, die den Kurs
aufgrund des Gesetzes obligatorisch absolvieren
müssen.
Sachkundenachweise (Theorie und Praxis)
Alle Hundehalter werden aufgefordert, folgende Vorgaben des Bundes einzuhalten:
Übernahme eines Hundes
Übernahme eines Hundes
Übernahme eines Hundes
zwischen dem 1.9.2008 und
vor dem 1.9.2008
nach dem 1.9.2010
dem 1.9.2010
Hundehalter
(Personen, die
keine Ausbildung nötig
bereits einen Hund
hatten)
muss das Training absolviert
haben
Nicht-Hundehalter
(Personen, die
noch nie einen
Hund hatten)
muss vor dem Kauf den
Theoriekurs und innerhalb
muss den Theoriekurs und
das Training absolviert haben eines Jahres nach dem Kauf
das Training absolvieren
keine Ausbildung nötig
muss innerhalb eines Jahres
nach dem Kauf das Training
absolvieren
Details zum Sachkundenachweis und zu den Hundekursen und HundetrainerInnen finden sie auf der
Homepage www.tiererichtighalten.ch.
Bitte geben sie die Kursbestätigung nach erfolgtem
Kursbesuch auf der Hundekontrollstelle ab.
Die Hundetaxe wird Mitte März 2015 aufgrund der ANIS-Daten in Rechnung gestellt. Bitte melden Sie
sich bei der Hundekontrollstelle, wenn die Rechnung nicht stimmt oder Sie fälschlicherweise gar keine
erhalten haben.
18
Hundekot �i�e aufnehmen!
Wer in Dörfern, auf öffentlichen Strassen, Wegen
oder Parkanlagen sowie auf Wegen, die durch
landwirtscha�lich genutztes Gebiet führen, einen
Hund mit sich führt, ist verpflichtet, dessen Kot zu
en�ernen und schadlos zu besei�gen.
Hundekot-­‐Säcklein gehören in den Eimer!
Hundekot-­‐Sammeleimer sind Teil eines in der
Schweiz weit verbreiteten Systems zur Besei�gung
von Hundekot. Bei den Eimern werden auch
Säcklein zur Verfügung gestellt, die hygienisch und
denkbar einfach in der Anwendung sind:
1. Ziehen Sie den Beutel aus einem Beutelhalter.
2. Ziehen Sie den Beutel wie einen Handschuh
über Ihre Hand.
3. Ergreifen Sie das «Häufchen» Ihres Hundes.
4. Stülpen Sie den Beutel um.
5. Verknoten Sie den Beutel und werfen Sie diesen
in den Eimer oder einen Abfalleimer in der Nähe.
Das wilde «Deponieren» der Säcklein ist
untersagt.
Die Beutel bei den Hundekot-­‐Sammeleimern sind
kostenlos. Bei jedem Spaziergang mit Ihrem
Vierbeiner gehört ein Säcklein an die Leine! Tipp:
Nehmen Sie einige Beutel als Vorrat mit nach Hause,
falls Ihr Spaziergang mit dem Hund längere Zeit nicht
an einem Hundekot-­‐Sammeleimer vorbei führt.
Schänis 2015
19
Statistisches
aus dem Zivilstandskreis Uznach
Im Zivilstandskreis Uznach sind die Zivilstandsämter
folgender acht Gemeinden zusammengeschlossen:
Amden, Benken, Gommiswald, Kaltbrunn, Schänis,
2014
2013
461
495
232
229
240
255
112
125
0
1
Eheauflösungen (Scheidungen)
144
102
Todesfälle
218
207
Kindesanerkennungen
34
50
Namenserklärungen
27
39
Geburten
davon
– männlich
– weiblich
Eheschliessungen
Eingetragene (gleichgeschlechtliche) Partnerschaften
20
Schmerikon, Uznach und Weesen. Die folgenden
Zahlen beziehen sich auf den ganzen Zivilstandskreis.
Betreibungsamt
Mit der Umstellung auf das neue Betreibungsprogramm Themis sind nicht mehr alle Statistikzahlen
auf die einzelnen Gemeinden des Betreibungskreises zu errechnen. Deshalb wird der Bericht allgemeiner gehalten.
Der Betreibungskreis Benken-Kaltbrunn-Schänis erwirtschaftete im Jahre 2014 mit einem Gebühreneingang von Fr. 451’921.39 (VJ Fr. 481’127.88) einen Ertragsüberschuss von Fr. 48’743.47. Davon entfielen Fr.
15’133.95 auf die Gemeinde Schänis.
Statistik 2014
Zahlungsbefehle:
Betreibungen Gemeinde Schänis inkl. Betreibungen auf Verwertung
von Grund- und Faustpfand
2014
2013
942
846
2021
1965
56
118
Im Betreibungskreis Benken-Kaltbrunn Schänis mussten Total 2’920
Zahlungebefehle ausgestellt werden was eine Zunahme von rund 8 % bedeutet.
Weitere Kennzahlen aus unserem Betreibungskreis
Fortsetzungsbegehren:
Es wurden 2021 Fortsetzungen eingereicht welche zu 1348 Pfändungen
führten. Diese Begehren haben um 2.5 % zugenommen.
Im Pfändungsverfahren wurde zu Gunsten der Gläubiger
über Fr. 701’000.00 eingezogen und den Gläubigern weitergeleitet.
Konkursandrohungen:
Verlustscheine:
Es mussten 1072 Verlustscheine für einen Gesamtbetrag von Fr. 3’100’000.00
(VJ 894 für Fr. 3’500’000.00) ausgestellt werden.
21
AHV-Zweigstelle
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen zahlte im vergangenen Jahr für unsere Gemeinde
folgende Leistungen aus:
Auszahlungen 2014
AHV-Renten
IV-Renten
ordentl. EL
ausserordentl. EL
7’096’103
914’697
1’190’100
12’457
Neuerungen ab 1. Januar 2015
Beiträge
Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige
Die Mindestbeiträge der Selbständigerwerbenden
und der Nichterwerbstätigen für AHV, IV und EO
bleiben unverändert bei CHF 480.00 pro Jahr, der
Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV bleibt
ebenfalls unverändert bei CHF 914.00. Hingegen
steigt die obere Grenze der sinkenden Beitragsskala
für Selbständigerwerbende von CHF 56’200.00 auf
CHF 56’400.00.
Familienausgleichskasse (FAK)
Die Verwaltungskommission der SVA St. Gallen reduziert den FAK-Beitragssatz für Selbständigerwerbende von bisher 1,2 Prozent auf neu 1,0 Prozent. Der
FAK-Beitragssatz für Arbeitnehmende bleibt unverändert bei 1,4 Prozent.
Langzeitkonten. Zulasten von Ferienkonten können
Ferien oder Sabbaticals bezogen werden, während
das Arbeitsverhältnis weiter besteht. Gutschriften
auf Ferienkonten werden dann beitragspflichtig,
wenn Auszeiten bezogen werden und dabei der übliche Lohn fliesst. Für Zeitgutschriften auf Langzeitkonten, die unwiderruflich die vorzeitige Pensionierung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses finanzieren sollen, entsteht die Beitragspflicht im Jahr
der Zeitgutschrift. Solche Zeitgutschriften sind jährlich in Franken umzurechnen und in der Buchhaltung zu erfassen. Weitere Informationen finden Sie
im Merkblatt «Beitragspflicht auf Langzeitkonten».
Arbeitgeber im vereinfachten
Abrechnungsverfahren für Beiträge und Steuern
Die Voraussetzungen zur Teilnahme am vereinfachten Abrechnungsverfahren für Beiträge und Steuern
erfahren kleine Änderungen. Neu darf der Jahreslohn pro Arbeitnehmendem den Betrag von CHF
21’150.00 (bisher CHF 21’060.00) und die gesamte
Lohnsumme des Arbeitgebenden den Betrag von
CHF 56’400.00 (bisher CHF 56’160.00) nicht übersteigen.
Sackgeldjobs
Bisher mussten AHV-Beiträge auf Lohn in Privathaushalten in jedem Fall entrichtet werden. Ab 1. Januar 2015 werden junge Arbeitnehmende bis zum 31.
Dezember des Jahres, in dem sie das 25. Altersjahr
vollenden, von dieser Beitragspflicht ausgenommen,
sofern die Versicherten nicht die Beitragsentrichtung verlangen. Der Lohn muss geringfügig sein und
darf CHF 750.00 pro Jahr und pro Arbeitgeber nicht
übersteigen.
Leistungen
Langzeit- und Ferienkonten
Neu wird die Beitragspflicht für Zeitkonten geregelt.
Die Weisungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen unterscheiden dabei zwischen Ferien- und
AHV/IV-Renten
Die minimalen und maximalen Vollrenten der AHV
und der IV werden für das kommende Jahr erhöht.
Gleichzeitig werden Grenzbeträge der beruflichen
22
Vorsorge, u.a. der Koordinationsabzug, darauf abgestimmt. Angepasst werden auch die steuerbefreiten
Sparbeiträge in der Säule 3a.
Die minimale AHV/IV-Rente steigt von CHF 1’170.00
auf CHF 1’175.00 pro Monat, die Maximalrente von
CHF 2’340.00 auf 2’350.00. Die Renten für zwei Ehepartner werden von maximal CHF 3’510.00 auf CHF
3’525.00 erhöht.
Durchschnittsprämien der obligatorischen
Krankenversicherung
Für die Berechnung der Ergänzungsleistungen werden die Durchschnittsprämien nach Region berücksichtigt. Die Gemeinde Schänis ist der Prämienregion II zugeteilt.
Die Prämien für das Jahr 2015 wurden wie folgt festgelegt:
Rentenerhöhungen
Mindestrente Höchstrente
in CHF pro Monat
Witwen-/Witwerrente
940.00
1’880.00
Waisen- und Kinderrente
470.00
940.00
Referenzprämien
Erwachsene ab 1989
Junge Erwachsene 1990–1996
Kinder bis 1997
Hilflosenentschädigungen
Die Hilflosenentschädigung für AHV- und IV-Rentner
wurden neu festgelegt.
Sämtlichen Heimbewohnern wird vom anrechenbaren Vermögen ein Fünftel als Vermögensverzehr angerechnet (bisher für Altersrentner ein Fünftel und
für IV- sowie Hinterlassenenrentner ein Fünfzehntel).
Hilflosenentschädigung AHV
zu Hause oder im Heim
CHF pro Monat
bei Hilflosigkeit leichten Grades
(nur zu Hause)
235.00
bei Hilflosigkeit mittleren Grades
588.00
bei Hilflosigkeit schweren Grades
940.00
Hilflosenentschädigung IV
zu Hause im Heim
CHF pro Monat
bei Hilflosigkeit leichten Grades
470.00 118.00
bei Hilflosigkeit mittleren Grades 1’175.00 294.00
bei Hilflosigkeit schweren Grades 1’880.00 470.00
Ergänzungsleistungen
Anpassung der Beträge für den allgemeinen Lebensbedarf:
Im Zuge der Rentenerhöhung bei der AHV/IV werden
bei den Ergänzungsleitungen die Beiträge für den
allgemeinen Lebensbedarf angepasst. Dieser beträgt für alleinstehende Personen CHF 19’290.00
(bisher CHF 19’210.00), für Ehepaare CHF 28’935.00
(bisher CHF 28’815.00) und für die ersten zwei rentenberechtigten Waisen und für Kinder, für die ein
Anspruch auf Kinderrente besteht CHF 10’080.00
(bisher CHF 10’035.00). Die persönlichen Auslagen
erhöhen sich für die Pflegestufe 1 bis 4 auf CHF
6’432.00 (bisher CHF 6’408.00) und für die Pflegestufe 5 bis 12 auf CHF 4’824.00 (bisher CHF 4’812.00).
Region II / CHF
4’488.00
4’176.00
1’056.00
Individuelle Prämienverbilligung
Auf das neue Jahr treten verschiedene Änderungen
in der Vergabe von individuellen Prämienverbilligungen (IPV) in Kraft. Betroffen davon sind die Berechnungsgrundlage für die individuelle Prämienverbilligung (IPV), die Antragsfrist für die ordentliche IPV,
die Regelungen zur Anspruchsberechtigung von in
Ausbildung stehenden Personen bis zum vollendeten 25. Altersjahr und die Rückerstattung einer unrechtmässig bezogenen ordentlichen IPV.
Während die meisten Änderungen lediglich Anpassungen an die Rechtsprechung sind, wirkt sich die
neue Einreichefrist bis 31. März 2015 unmittelbar auf
die Kunden und Kundinnen aus. Anmeldungen, die
nach diesem Stichtag eingehen, können nicht mehr
oder nur in Ausnahmefällen berücksichtigt werden.
Ausnahmen bestehen für gesuchstellende Personen
(oder ihre Vertretung), die unverschuldet von der Antragsstellung abgehalten worden sind. Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die ihre Erwerbstätigkeit
im Kanton St. Gallen erst nach dem 1. Januar aufnehmen, und Zuziehende können die IPV bis zum 31. Dezember des Bezugsjahres geltend machen. Die Anspruchsberechtigung beginnt für diese Personen jedoch erst mit dem Monat der Antragstellung.
Der Versand von vorgedruckten Anmeldungen erfolgte bereits Ende Dezember. Ab Anfang Januar
23
2015 ist das Antragsformular über die Internetseite
der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (www.svasg.ch) abrufbar.
Die neuen Referenzprämien und Selbstbehalte werden jeweils im Dezember 2014 durch den Regierungsrat des Kantons St. Gallen festgelegt.
Liste der betriebenen Prämienzahler
Obligatorisch krankenversicherte Personen, die ihrer
Prämienpflicht trotz Betreibung nicht nachkommen,
werden im Kanton St. Gallen neu auf einer Liste erfasst. Die Aufnahme auf die Liste hat zur Folge, dass
der Krankenversicherer die Leistungen aufschiebt.
Diese Leistungssistierung erfasst jene Leistungen,
die während der Dauer dieses Aufschubs erbracht
werden – mit Ausnahme von Notfallbehandlungen.
Die Beurteilung, ob eine Notfallsituation vorliegt,
entscheiden die Leistungserbringer. Keine Leistungssistierung erfolgt für Kinder bis zum vollendeten 18.
Altersjahr und für Bezügerinnen und Bezüger von
Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen.
Berufliche Vorsorge (BVG)
Die Grenzbeträge in der obligatorischen beruflichen
Vorsorge werden angepasst. Die BVG-Versicherungspflicht entsteht ab einem Jahreslohn von CHF
21’150.00 (bisher 21’060.00). Der Koordinationsabzug beträgt CHF 24’675.00 (bisher CHF 24’570.00)
und der mindestens zu versichernde Lohn CHF
3’525.00 (bisher CHF 3’510.00). Die obere Limite des
Jahreslohns beträgt CHF 84’600.00 (bisher CHF
84’240.00).
24
Gemeindebibliothek
Ausleihzahlen
Romane
Sachbücher
Comic E/J/K
Jugend-und Kinderbücher
Total
Durchschnittliche Ausleihen
pro Öffnung
Ausgeliehene Bücher
per 31. Dezember
Höchstbezüge pro Ausleihe
16. Juni 2014
24. Juni 2013
2013
1998
889
1006
3350
7243
2014
1928
985
1007
3531
7451
81
85
645
612
Neuerwerbungen
Ausgeschieden
Die Gemeindebibliothek befindet sich in der alten
Kaplanei.
Öffnungszeiten:
Jeden Montag
Jeden Donnerstag
Bücherbestand per 31. Dezember 2014
Erwachsene Belletristik
Erwachsene Sachbücher
Jugend Belletristik
Jugend Sachbücher
Kinder Belletristik / Bilderbücher
Kinder Sachbücher
Comic Belletristik E/J/K
Comic Sachmedien E/J/K
Total
15:00– 1 7:00 Uhr
18:00–20:00 Uhr
Geschlossen bleibt die Bibliothek während den Sommerferien vom 04.07.–09.08.2015 und an allgemeinen Feiertagen.
228
209
300
262
Die Ausleihe ist gratis!
1864
1 1 35
723
166
832
203
370
6
5299
Jahresvergleich der Ausleihzahlen
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Romane
Sachbücher
Comic E/J/K
Jugend-und Kinderbücher
1864
1015
629
2715
1689
1002
874
2506
1710
919
742
2578
1653
831
626
2766
1782
962
916
3364
1998
889
1006
3350
1928
985
1007
3531
Total
6223
6071
5949
5876
7024
7243
7451
8000
7000
6000
5000
Jugend-­‐und Kinderbücher
4000
Comic E/J/K
Sachbücher
3000
Romane
2000
1000
0
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
25
Steueramt
Steuerkraft / Steueraufkommen
Die Steuerkraft setzt sich aus den Steuern (einfache Steuer 100 %) der natürlichen und der
juristischen Personen zusammen. Dividiert durch die Einwohnerzahl des Vorjahres 2013
(3‘692) ergibt dies die Steuerkraft je Einwohner.
(Einwohnerzahl gem. eidg. Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes)
Steuersoll des laufenden Jahres sowie Nachzahlungen aus Vorjahren (einfache Steuer):
Natürliche Personen
Juristische Personen
Quellensteuern
Gemeinde
%
Fr.
%
88.3
8.2
3.5
85.0
9.9
1.0
5‘738‘244
532‘726
228‘534
Kanton
Fr.
966‘721‘034
113‘147‘441
57‘835‘163
Die nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung der Steuerkraft in den letzten Jahren.
2400
2123
1664
2257
1608
2137
1587
2146
1603
2182
1720
2214
1685
2314
1760
0
2066
1562
600
2060
1610
1200
1983
1517
1800
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Kanton
Schänis
Ablieferungen in Prozenten
Es wurden total Fr. 17‘635‘584.61 an Steuern (inkl. Kirchensteuern, Feuerwehrersatzabgaben und Direkte Bundessteuer) eingenommen.
5.07%
1.99%
Bund
1.13% 7.86%
Kanton
46.91%
37.04%
Gemeinde
Feuerwehr
Röm.-­‐kath. Kirche
Schänis-­‐Maseltrangen
Evang.-­‐ref. Kirche Bilten-­‐
Schänis
26
Steuerausstände
Kantons- und Gemeindesteuern (alle Körperschaften)
provisorische und definitive Steuerausstände:
Jahr
Anzahl
2005 – 2010
8
2011
11
2012
46
2013
185
2014
490
Total
740
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Betrag
-4’974.70
-6’682.65
206'877.55
596’901.55
1'502’004.25
2’294‘126.00
Prozent
-0.22
-0.29
9.02
26.02
65.47
100.00
davon sind
provisorisch
definitiv
Total
518
222
740
Fr.
Fr.
Fr.
1‘423‘852.25
870‘273.75
2‘294‘126.00
62.07
37.93
100.00
Anzahl
167
16
56
59
261
130
51
740
Fr
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Betrag
- 195‘451.15
647.60
17‘419.20
42‘129.90
706‘494.15
934‘081.00
788‘805.30
2‘294‘126.00
Prozent
-8.52
0.03
0.76
1.84
30.80
40.71
34.38
100.00
Saldo nach Betragshöhe
Zahlungsüberschüsse
<
100.00
<
500.00
<
1‘000.00
<
5‘000.00
<
10‘000.00
<
50‘000.00
Steuerausstand Politische Gemeinde und Feuerwehr
Jahr
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Total
Fr.
Fr
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Politische Gemeinde
43.10
-3‘768.65
158.66
151.24
141.15
444.37
-4‘081.78
107‘206.05
296‘261.53
757‘017.57
1‘153‘573.24
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Feuerwehr
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.01
1‘478.50
10‘321.54
24‘998.89
57‘229.99
94‘028.93
Übersicht des Ausstandes in Prozenten
31. Dezember 2014
31. Dezember 2013
Steuern laufendes Jahr
Steuern laufendes Jahr
31. Dezember 2014
31. Dezember 2013
Steuern aller Jahre (inkl. laufendes Jahr)
Steuern aller Jahre (inkl. laufendes Jahr)
9.55 %
8.81 %
12.12 %
12.03 %
27
Übersicht Veranlagungsstand Steuererklärung 2013 und 2012
Steuerperiode 2013
Steuerperiode 2012
Gemeinde
Kanton
91.62 %
99.23 %
85.33 %
98.58 %
eTaxes (elektronisch eingereichte Steuererklärungen)
Schänis
Kanton
2013
2013
Total mögliche
eTaxes Fälle
Total eingereichte
eTaxes Fälle
in Prozent
2‘125
292‘051
1‘091
143‘739
51.34
49.22
Die Vorteile sind vielfältig:
♦
Dank dem Assistenten gehen keine Abzüge vergessen.
♦
Die Wegleitung kann jederzeit aufgerufen werden.
♦
Die Kursliste für die Wertschriften ist integriert.
♦
Die Vorjahresdaten können importiert werden.
♦
Mandantenfähig - es können mehrere Steuererklärungen ausgefüllt werden.
Steuererklärungen 2014
Fristerstreckung
unselbstständige Erwerbstätige
und Nichterwerbstätige
selbstständige Erwerbstätige
ordentliche Einreichefrist
max. Fristverlängerung
31. März 2015
31. Oktober 2015
31. Mai 2015
31. Dezember 2015
Fristerstreckungen können entweder telefonisch oder schriftlich beim Steueramt beantragt,
oder über das ePortal direkt und unkompliziert eingegeben werden.
www.steuern.sg.ch
Eine Fristverlängerung ist nicht möglich, wenn
♦
die provisorische Steuerrechnung 2014 noch nicht bezahlt ist
♦
im Vorjahr eine Ermessensveranlagung erfolgt ist
♦
eine Busse wegen Nichteinreichung der Steuererklärung erhoben worden ist
28
Online Angebot (eServices)
"
eFristverlängerung
• elektronische Fristverlängerungen über App & Internet
"
eTaxes
• elektronische Steuererklärung Privatpersonen
• elektronische Steuererklärung Unternehmen
"
eKonto
• elektronischer Zugang zum Steuerkonto
!
Einzahlungsscheine bestellen
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Zahlungsvereinbarungen abschliessen
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Auszahlungskonto verwalten
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Anpassung vorläufiger Rechnungen
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29
30
Amtsbericht
der Schule Schänis
Bericht des Schulratspräsidenten
Schulrat
Der Schulrat hat im vergangenen Jahr an 12 ordentlichen Sitzungen die Geschäfte beraten. Die Beschlüsse sind so vielfältig wie die Schule selbst. Es
sind Therapien, Klassenzuteilungen, Urlaube zu bewilligen, Stellvertretungen einzurichten, Budget und
Rechnung zu überwachen bis hin zur Organisation
der Zahnrettungsboxen. Die Kommissionsarbeit
wird von den 4 Schulräten in der Freizeit erledigt und
verlangt, infolge der Reduktion des Schulrates von 7
auf 5 Mitglieder, von den Mitgliedern grossen Zeitbedarf und enorme Flexibilität.
Schülerzahlen
Eine zentrale Frage der Schulführung dreht sich um
die Schülerzahlen. Steigt sie oder sinkt sie. Statistiker, Wahrsager oder Experten können da nicht weiterhelfen. Die Geburtenzahlen der Einwohner von
Schänis sind bekannt. Eine aussergewöhnliche Zunahme der Geburten stellten wir vom Juli bis Nov.
2014 fest. In diesen 4 Monaten wurden 24 Kinder geboren. Hochgerechnet ergibt dies 57 Kinder Normale
Jahrgänge haben bei uns 40 bis 50 Kinder, die jeweils
eingeschult werden. Durch Zuzüge infolge der Bautätigkeit im letzten Jahr werden je nach Quelle noch
einige Schulkinder mehr zu beschulen sein. Die
Schule muss sehr flexibel sein. Bei Zuzügen haben
die Kinder Anspruch auf Beschulung, egal wie die
Klassengrössen sind. Die Schule hat auf den Schuljahresbeginn die notwendige Anzahl Lehrkräfte und
Schulräume zu organisieren.
Neue Schulleitung Oberstufe
Als neue Schulleiterin der Oberstufe ist Susanne
Schuler gewählt worden. Sie hat ab August 2014
Theo Helfenberger abgelöst. Seit 2004 war Susanne
Schuler Co-Schulleiterin an der Oberstufe und zuständig für besondere Belange der Realschule sowie
für soziale Bereiche. Sie ist ausgebildete Schulleiterin und seit 2014 auch schulische Heilpädagogin mit
Masterabschluss. Sie hatte bereits Einblick in die
Aufgaben der Schulleitung und gewährt Kontinuität
auf der Oberstufe. Auf sie wartet eine Menge Arbeit
und neue Projekte, wie Lehrplan 21 und der neue Berufsauftrag.
Ernst Morger,
Schulratspräsident
Im Jahr 2000 wurde Theo Helfenberger in einem
Teilzeitpensum als Schulleiter gewählt. Während 14
Jahren hat er die Oberstufe umsichtig geführt. Seit
Schuljahresbeginn widmet er sich zu 100 % dem Unterrichten. Der Schulrat dankt Theo Helfenberger für
seinen Einsatz zugunsten der Schule, der Lehrerschaft, Eltern und vor allem der Schülerinnen und
Schüler.
Neue Homepage
Die Homepage der Schule Schänis ist neu aufgebaut
worden. Dies war notwendig, da einerseits die bestehende Homepage in die Jahre gekommen war
und die neue Homepage einen geringeren Betreuungsaufwand benötigt. Sie wurde mit dem gleichen
Anbieter wie die Schulen und Gemeinden der Region
erstellt. Die Schule ist bestrebt, den Inhalt möglichst
aktuell zu halten, um der Bevölkerung, aber vor allem den Eltern, umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen. Siehe unter www.schuleschaenis.
ch. Neu können Raumreservationen für die gemeindeeigenen Räume online vorgenommen werden.
Der Reservationsstand ist jeweils tagesaktuell einsehbar.
Neue Schulbesuchsregelung
Wir haben auf der Primarschule und im Kindergarten auf das Schuljahr 2014/15 hin die Besuchsregelung geändert. Statt der bisherigen drei Besuchstage
im November mit überfüllten Klassenzimmern können sich die Eltern das ganze Jahr für einen Besuch
anmelden und ihre Kinder im echten Schulalltag erleben. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrpersonen und Elterndelegierten des Elternforums Schänis hat die
31
Ziele eines guten Schulbesuchs und die neue Regelung besprochen und festgelegt.
SLQ
Die SLQ (Systematische lohnwirksame Qualifikation)
wurde vom Erziehungsrat als nicht mehr verbindlich
erklärt. Der Schulrat Schänis hat beschlossen, die
bisherige Regelung in angepasster Form weiterzuführen. Für 2016 wird aufgrund der Erfahrungen auf
Kantonsebene die Regelung überprüft.
Schulbus ist jetzt weiss anstatt gelb
Seit den Herbstferien verkehrt Thomas Jud mit einem neueren Schulbus. Er ist gemäss den heute geltenden Normen ausgerüstet. Für die Fahrten im
Winter sind Spikes und Allrad im Berggebiet enorm
wichtig. Die Kinder sind mit zeitgemässen Kindersitzen mit verstellbaren Dreipunktgurten und Kopfstützen geschützt.
Wir wünschen unseren beiden Schulbusfahrern Thomas Jud und Elmar Jud weiterhin unfallfreie Fahrten.
Personalmutationen
Auf das neue Schuljahr erfolgten mehrere Wechsel
im Lehrkörper der Schule Schänis, zudem wurde auf
der Mittelstufe eine neue 4. Primarklasse eröffnet.
Pensionierungen
Bernd Joksch, Primarlehrer, nach 21 Dienstjahren in
Schänis
Cornelia Tobler, Primarlehrerin seit 2009 in Schänis
Austritte
Andrea Cheridito, Kindergärtnerin, Rufi, seit 2003 an
unserer Schule
Evelyn Engler, 2. Klasse, Maseltrangen
Marion Meier, 4. Klasse, Chastli
Andrea Birchler, Klassenassistenz
Sybille Rubin, Klassenassistenz
Séverine Kourtis, Schulsozialarbeiterin, Stellvertretung für Erika Jäger
32
Neue Lehrkräfte
Esther Laube, Kindergärtnerin, KIGA Rufi
Alexandra Massaro, Teamteaching, KIGA Hof
Michèle Hess und Brigitte Dünner, 3. Klasse, Maseltrangen, Job-Sharing
Sonja Schaufelberger, 4. Klasse, Rufi
Roland Christandl, 5. Klasse, Chastli
Janine Kid, 6. Klasse, Rufi
Der Schulrat wünscht allen neuen Lehrpersonen viel
Erfolg und Freude am neuen Arbeitsplatz. Den Pensionierten und ausgetretenen Personen wünscht
der Schulrat alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.
Anlässlich des Schulschlussessens der Schule Schänis wurden die langjährigen Mitarbeiter geehrt:
Vreni Jud
Alberto Hildebrand
Susanne Bernold
Marina Schirmer
Urs Schirmer
Kurt Zimmermann
Sandra Grämiger
Elmar Jud
Cécile Treyer
Prisca Schäfer
Legasthenie-Therapeutin 40 DJ
Sekundarlehrer 35 DJ
Sekundarlehrerin 25 DJ
Hauswartin 25 DJ
Hauswart 25 DJ
Primarlehrer 25 DJ
Primarlehrerin 20 DJ
Schulbusfahrer 15 DJ
HA/HW 15 DJ
Primarlehrerin 10 DJ
Wir gratulieren den Mitarbeitern zur langjährigen
Treue und wünschen weiterhin viel Freude bei der
täglichen Arbeit mit den Kindern.
Der Schulrat dankt allen Lehrpersonen und Eltern
sowie allen an der Schule Beteiligten für ihr Engagement zugunsten unserer Schulkinder.
Bericht des Schulleiters Primar/KIGA
Ein interessantes Jahr mit viel
Abwechslung
Das vergangene Kalenderjahr brachte Abwechslung
in verschiedenster Hinsicht. Anfang März stand die
wohl schönste an: Die Mittelstufenklassen durften
in einer Musik-Projektwoche je zwei Doppellektionen beim kanadischen Liedermacher Paul O’Brien
geniessen und mit einem Konzert abschliessen. Initiiert wurde dieses Projekt durch die Musikschule,
insbesondere durch Gitarrenlehrer Bernhard Scherrer. Paul – so wollte er auch von den Kindern in dieser
Woche angesprochen werden – ist nicht nur genialer
Gitarrist mit einfühlsamer Stimme und tiefgründigen Texten. Mit seinen Geschichten aus dem Leben
hat er die Kinder begeistert, ihnen Wege aufgezeigt,
schwierige Situationen eigenverantwortlich zu
meistern. Er hat sie motiviert, alleine vor die anderen
zu stehen und zu singen – nicht nur die mutigsten,
auch schüchterne. Die Klassen durften Lieder wählen, die sie singen wollten. In seinem grossen Repertoire mit vielen Eigenkompositionen war auch Fremdes aus der Hitparade, das die Kinder vorschlugen.
Mit zwei Klassen komponierte er ad hoc je ein Lied.
Und es war keineswegs so, dass alles von ihm kam
und die Kinder «nur» zuschauten. Sie zählten auf,
was im Song vorkommen sollte. Paul baute daraus
einen Text und er schlug Melodieteile zur Auswahl
vor. Faszinierend war seine Fähigkeit, Namen zu merken. Sein Ritual mit jeder neuen Klasse war, die Kinder im Sitzkreis nach ihren Namen zu fragen. Das
prägte er sich ein und kannte von diesem Moment
an mit fast hundertprozentiger Trefferquote jedes
Kind. Einer seiner Lebenshinweise war darum auch
der Ratschlag, sich die Namen der Menschen einzuprägen, mit denen man zu tun hat. Damit lebte Paul
etwas vor, was auch wir aus dem Schulalltag kennen:
Erfolgreiches Lernen hat mit Beziehung zu tun. Eine
gute Beziehung zum Kind und die Haltung: «Du
kannst es!» wirken Wunder – viel mehr als eine gute
Note. Auch ich habe schon oft innerlich geschmunzelt und war froh, die Namen zu kennen, wenn ich
zum Beispiel beim Eindunkeln eine Schülergruppe
hinter dem Schulhaus versammelt mit Getränken
und Snacks treffe. Ein fröhliches «Hoi mitenand»
und der Augenkontakt zu einem, der genau weiss,
Ruedi Eicher,
Schulleiter Primar/KIGA
dass ich seinen Namen kenne, wirken mehr als die
Anordnung, nach dem Gelage den Abfall wegzuräumen!
Damit bin ich beim Thema Respekt, über das ich
vor einem Jahr ausführlich berichtete. Das erfolgreiche Projekt wurde mit einer schönen «Abwechslung» im Mai abgeschlossen: Jede Klasse schenkte
einer Person aus der Gemeinde, die sich für die Sauberkeit unseres Dorfes einsetzte, einen selbst bemalten und bepflanzten Blumentopf. Neben Hauswarten und Gemeindearbeitern wurden Herr Conz,
Ziegelbrückstrasse, und Frau Schirmer, Forren, eingeladen. Beide setzen sich seit Jahren ohne Auftrag für
Sauberkeit im Dorf ein. Ihnen gebührte besonderer
Dank und sie sind Vorbilder für unsere Jugendlichen.
Selbstverständlich bleiben wir an den Themen Respekt und «Sauberes Schänis» bzw. Littering dran,
auch wenn es nicht Jahresthema ist.
Abwechslung in einem anderen Sinn gab es im
August, weil auf Stufe Kindergarten / Primarschule
so viele Wechsel wie selten anstanden. Grundsätzlich haben wir seit Jahren wenige Mutationen im
Team. Aber auf letzten Sommer hin standen im
Schulhaus Rufi zwei Pensionierungen an und im Unterstufen- wie im Mittelstufenteam gab es je eine
Kündigung nach eher kürzerer Tätigkeit an der
Schule Schänis. Beiden Lehrerinnen boten sich einmalige Chancen, die sie gerne nutzen wollten. So ist
halt das Leben und auch ich pflege zu sagen, dass
jeder Wechsel – so schmerzhaft der eine oder andere
auch ist – auch eine Chance ist. Wir konnten alle
Stellen erfolgreich mit engagierten Lehrpersonen
besetzen.
Ein weiterer Wechsel wurde im 2014 eingerichtet,
der in der Öffentlichkeit kaum spürbar ist: Erstmals
33
haben alle Lehrpersonen vom Kindergarten bis zur
Oberstufe die Möglichkeit, auf einen gemeinsamen
Server zuzugreifen. Was so selbstverständlich tönt
und andernorts seit vielen Jahren Standard ist, war
in Schänis mit den vielen Schulhäusern bisher nicht
umsetzbar. Ein Versuch vor mehreren Jahren mit
Kupfer-Mietleitungen war sündhaft teuer und von
der Geschwindigkeit her nicht tragbar. Die neuen
Möglichkeiten sind eben erst eingerichtet und sie
verändern die Schulqualität nicht unmittelbar. Aber
sie ermöglichen die Vertiefung der Zusammenarbeit, die ich auf Ebene Schulleitung beschreiben
möchte. Statt gemeinsam zu bearbeitende Dossiers
mühsam mit Änderungsvorschlägen hin und her zu
mailen, bearbeiten wir sie auf dem Server. Das erleichtert die ohnehin gute Zusammenarbeit zusätzlich. Entwicklungspläne wachsen im gemeinsamen
Gespräch mit Susanne Schuler und sie können – egal
in welchem Büro wir uns besprechen – sofort für
beide erreichbar angepasst werden. Auf Ebene Lehrperson hilft es beispielsweise der Heilpädagogin,
Wochenpläne der Klassenlehrperson für Kinder mit
besonderen Bedürfnissen anzupassen. Gute, selbst
gemachte Arbeitsblätter stehen auch anderen zur
Verfügung. So braucht das Rad nicht ständig neu erfunden zu werden. Gerade in unserer geografisch
gegebenen und in der Bevölkerung verankerten
Schulhauslandschaft ist eine Zusammenarbeitskultur gewachsen, die sehr von diesem elektronischen
Infrastrukturangebot profitiert. Mit den bereits
heute praktizierten kooperativen Lernformen und
verstärktem Trend hin zu eigenverantwortlichem, an
Kompetenzen orientiertem Lernen braucht es entsprechend strukturierte Schulzimmer und demnach
auch genügend Platz für Computer im Klassenzimmer, Lernwerkstätten und Lernnischen für individuelle Angebote. Mit dem neuen, stufen- und schulhausübergreifenden Server ist auch für die Schülerinnen und Schüler die Nutzung eingerichtet. Nach
ersten Erfahrungen auf Ebene Lehrpersonen steht
nun die Umsetzung auf Schülerebene bevor und ich
freue mich, in den nächsten Berichten darüber zu
schreiben.
34
Bericht der Schulleiterin Oberstufe
Nach 10 Jahren als Co-Schulleiterin wende ich mich
mit diesem Amtsbericht zum ersten Mal als Schulleiterin der Oberstufe Schänis an Sie, geschätzte
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Schänis.
Diese Gelegenheit möchte ich nutzen um zum
Wechsel in der Schulleitung und allgemein zur Oberstufe zu berichten. Oberflächlich gesehen hat sich
seit Beginn des neuen Schuljahres nicht viel geändert. Es arbeiten die gleichen Personen im Team der
Oberstufe. Wer jedoch der Schule nahesteht, sieht
trotzdem grosse Veränderungen.
Theo Helfenberger hat sich aus der Schulleitung
zurückgezogen und für sein letztes Jahr in Schänis
die Funktion des Klassenlehrers der 1. Realklasse
übernommen. Das war ein mutiger Schritt, denn
diese Funktion hatte er schon lange Zeit nicht mehr
inne. Und bekanntlich erschwerten sich die Zeiten
bezüglich der Klassenführung aus verschiedenen
Gründen eher.
Ich meinerseits habe mit einem weinenden Auge
Abschied genommen von der Klassenlehrertätigkeit
und widme mich als Schulleiterin zusammen mit
meinem Partner Ruedi Eicher um alle Belange, die in
der Schulleitung anfallen. Man würde meinen, das
sei ein Klacks für mich, weil ich ja schon lange in diesem Bereich arbeite. Für die Einarbeitungsphase
habe ich mir ein Jahr Zeit gegeben. Die bis jetzt an
mich herangetretenen Herausforderungen konnte
ich dank eines eingespielten Teams und der Unterstützung der Behörden gut meistern. Dabei steht
eine gute Kommunikation und Fehlerkultur an erster Stelle. Probleme werden angesprochen und lösungsorientiert angegangen. Und dies ist das lachende Auge ;-).
Projektarbeit in der 3. Oberstufe
Die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen 3.
Oberstufe bilden den ersten Jahrgang, der in einer
selbständigen Projektarbeit die Fähigkeit neues Wissen und/oder die Aneignung von Handlungskompetenzen zu erwerben, unter Beweis stellt. Dabei werden sie von einer zugeteilten Lehrperson unterstützt.
Circa Ende Mai werden die Arbeiten öffentlich präsentiert und beurteilt.
Lehrplan 21
Der neue Lehrplan beschäftigt uns bereits auf Ebene
der Schulleitung intensiv und auch auf Ebene der
Lehrpersonen läuft schon einiges. So werden wir einen der kommenden Arbeitstage Ende der Sommerferien dafür einsetzen. Ganz im Gegensatz zu anderen Kantonen bedeutet für uns die Einführung des
neuen Lehrplans keine Umwälzung auf allen Ebenen
der Schule. Die wichtigste Veränderung stellt die
Kompetenzorientierung zur früheren Lernzielorientierung dar. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass
die Lernenden anwenden können, was sie lernen
und nicht nur Wissen anhäufen. Das tönt verführerisch und macht im ersten Moment glauben, das
Büffeln von Fakten würde wegfallen. Dem ist aber
nicht so. Das Gegenteil ist eher der Fall. Erst nach Aneignung neuen Wissens können Anwendungen generiert werden. Es soll also versucht werden, das zu
lernende Wissen möglichst oft unter den Stern einer
Kompetenz zu stellen. Das passiert an der Schule
Schänis schon oft.
Ein Beispiel soll erklären, was ich damit meine.
Eine Klasse stellt sich zur Verfügung um das Thema
Respekt in der ganzen Oberstufe zu thematisieren.
In einem ersten Schritt müssen sich die Lernenden
selbst mit dem Thema vertraut machen. Nach Sichtung aller möglichen Quellen wird das ganze Thema
unterteilt in sinnvolle Bereiche. In Gruppen werden
Vorträge zu den einzelnen Bereichen vorbereitet und
der Klasse vorgetragen. Danach wird überlegt, wie
nun allen anderen Klassen das Thema nähergebracht werden kann. Die Klasse einigt sich, dass dies
in einzelnen Präsentationen zu geschehen hat. Die
durchgeführten und ausgewerteten Evaluationen
geben den Lernenden wichtige Rückmeldungen zur
Verbesserung der folgenden Präsentationen. Das Organisieren eines Schlussevents an welchem die gesamte Oberstufe Abfall auf dem Gemeindegebiet
zusammengetragen hat, bildet den Abschluss des
Klassenprojektes. Bei der Rückmeldung der Lernenden aus der Klasse bezüglich Lernzuwachs kommt
eine schöne Palette zusammen. Was aus meiner
Sicht aber fast noch wichtiger erscheint, ist der Umstand, dass sie hochmotiviert gearbeitet und mit viel
Herzblut im Projekt mitgearbeitet haben. Natürlich
wird es nicht immer möglich sein in dieser Art und
Weise Kompetenzen aufzubauen, der neue Lehrplan
will jedoch in diese Richtung lenken.
Susanne Schuler,
Schulleiterin OZ Hof
Neue Wahlfächer
Bald geht es darum, das neue Schuljahr aufzugleisen. Es freut mich, dass die diesjährige Ausschreibung mit zwei Neuigkeiten aufwarten kann. Zum einen wird das Fach Ballsport modularisiert. D.h. Lernende werden einzelne Module belegen können wie
zum Beispiel Fussball, Volleyball, Basketball, Baseball, Badminton o.ä. Zum anderen kann eine Lehrperson nach langjährigem Besuch von Kursen in Italienisch und nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der italienischen Sprache in deren Bildungsurlaub das Fach Italienisch anbieten.
Schritt ins Leben
Es freut mich besonders, dass bereits 22 von den 26
Lernenden der 3. Oberstufe ihre Lehrstelle erhalten
haben. Dabei geht sicherlich ein grosser Dank an die
Klassenlehrpersonen, welche den Lernenden das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Stellensuche mitgegeben haben.
Was ich auch noch sagen möchte
Für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit aus
und mit der Elternschaft, welches mir in meiner kurzen Amtszeit entgegengebracht wurde, möchte ich
mich ganz herzlich bedanken.
35
Bericht der Schulleiterin Musikschule
liches Verhalten oft sogar ab. Bei Erwachsenen sind
aber gerade diese Qualitäten für den musikalischen
Prozess sehr hilfreich.
5 Minuten für die Musikschule Schänis
Liebe Eltern, geschätzte Freunde der Musikschule.
Bericht aus der Musikschule
Die (musikalische) Freiheit des Kindes
Auftritte und Anlässe 2014
Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen
werden.
Man muss sie auch gehen lassen.
(Jean Paul)
Instrumentenvorführung vom 17. Mai im Schulhaus
Oberdorf
Begabt oder unbegabt? Das ist die Frage aller Fragen. Das Glücksgefühl, es zu sein, oder das bedrückende Gefühl, nicht dazuzugehören.
Denken Sie einmal zurück an Ihre Kindheit. Sehen
Sie sich als Kind beim Spielen. Damals lebten Sie alle
Ihre Phantasien aus und fragten nicht bei jeder Aktion, was wohl die Erwachsenen davon hielten.
Nehmen wir mal an ein Kind kommt in einen
Raum, in dem ein Klavier steht. Seine Neugier wird
es veranlassen nachzuschauen, was unter dem Deckel verborgen ist. Es wird, ohne zu überlegen, hingehen und wahllos Tasten drücken und sich an den Tönen, die es erzeugt, erfreuen. Es probiert alles Machbare aus. Ein Erwachsener hingegen wird den Raum
betreten und überlegen, ob er wohl Klavier spielen
kann. Wenn nicht, wird er es bleiben lassen.
Dieses Beispiel macht uns deutlich, welche «Vor»Urteile sich in uns breit gemacht haben. Was wir
nicht können oder glauben, nicht gelernt zu haben,
wird auch nicht praktiziert. Das überlassen wir lieber
den Spezialisten. Die Freude am Experimentieren ist
den meisten Menschen aus den verschiedensten
Gründen bis aufs letzte abgewöhnt worden.
In einer Studie mit 91 überdurchschnittlichen kreativen Persönlichkeiten, beschrieben in dem Buch
«Kreativität» von Mihaly Csikszentmihaly, steht u.a.
folgende Erkenntnis: «Lernen Sie von Kindern! Sie
haben weniger Vorurteile, hören besser zu und sind
viel aufgeschlossener gegenüber allem Neuen.»
Das sollte uns zu denken geben. Charakteristische
Merkmale kindlichen Verhaltens sind Spontaneität
und Offenheit. Im Sozialisierungsprozess verlieren
wir diese Eigenschaften meist zugunsten von Kontrolle und Bewertung und am Ende werten wir kind36
Schülerkonzert vom 17. Mai in der Mehrzweckhalle
Zahlreiche Kinder, Mamis und Papis kamen ins Schulhaus Oberdorf, um fürs erste bei den Geigen, Querflöten, Djembe und Co. vorbeizuschauen. Ein erstes
«Probiererli» Musik war also schon gekostet.
Eröffnet wurde das Schülerkonzert in diesem Jahr
von der Jugendmusik Kaltbrunn, bei welcher auch
Schänner Schülerinnen und Schüler mitwirken. Sie
brachten das grosse Publikum so richtig in Stimmung. Danach folgte Hit auf Hit aus dem Repertoire
der Musikschüler. Gesangsgruppen, Drummergruppen, Solisten und ad hoc Orchester bescherten den
Zuhörern musikalische Leckerbissen. Musiklehrer
und Schüler hatten allesamt grosse Freude, das Gelernte zu präsentieren – und das Publikum freute
sich mit ihnen.
Klavierkonzert am 18. Juni in der Aula
Das unverschämte Pianoforte, eine Klaviergeschichte, wurde von den Klavierschülerinnen und
Klavierschülern von Stefan Zindel erzählt, gespielt
und gesungen.
Inhalt der Geschichte: Eines Tages läuft Jana ein
kleines, wildes Pianoforte zu. Die beiden freunden
sich an und Jana möchte es bei sich aufnehmen. «Es
muss erst im Klavierunterricht gezähmt werden!» –
macht die Mutter zur Bedingung. Jana und das Pianoforte erleben gemeinsam Abenteuer rund um das
Klavier-Musizieren, «kämpfen» gegen dicke fette
Flügel und lernen die liebenswürdige Pädagogik der
schrulligen Klavierlehrerin Fräulein Himbeergeist
schätzen. Kurz vor dem Konzert läuft das kleine Pianoforte davon! Wird Jana es rechtzeitig zum Finale
wiederfinden?
Ein riesen Applaus vom Publikum für diese gelungene Darbietung war den Schülerinnen und Schülern und ihrem Lehrer Stefan Zindel sicher.
Gabriella Lokhorst,
Schulleiterin Musikschule
grossen Applaus. Das Gitarrenensemble von Bernhard Scherrer begleitete Balladen, gesungen von engelhaften Stimmen der Schülerinnen.
Blockflötenkonzert
am 20. Juni im Pfarreisaal Schänis
Auch in diesem Jahr durften die Blockflötenschülerinnen und Blockflötenschüler ihr Können unter Beweis stellen. Ein abwechslungsreiches Programm
mit Tanz-, Volks-, Kinderliedern und Kanons, begleitet mit Altblockflöte, Bassflöte und Mandoline gaben die Schüler und Schülerinnen mit ihrer Lehrerin
Gabriella Lokhorst zum Besten. Mit leuchtenden Augen, nahmen die Schüler den Applaus entgegen.
Schlagzeug und Akkordeonkonzert
am 24. September im Pfarreisaal Schänis
Die Drummer-Schüler von René Gadient und die Akkordeon-Schüler von Heidi Jung gaben wiederum
ein vielfältiges Konzert. In cooler Aufmachung und
Gitarrenkonzert am 25. Juni im Pfarreisaal Schänis
Unter dem Motto «Gitarre Total» spielten und sangen junge Gitarrenschülerinnen und Schüler im gut
besetzten Pfarreisaal. Mit Rock, Pop, auch traditionellen Liedern und Stücken aus verschiedenen Ländern erfreuten sie das Publikum und ernteten einen
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Vorausschau 2015
Instrumenten-Besuchswoche 18. – 22. Mai
In dieser Woche besteht die Möglichkeit, den Unterricht der jeweiligen Musiklehrpersonen zu besuchen. Die Eltern sind herzlich dazu eingeladen, mit
ihrem Kind die Instrumente zu entdecken. Nutzen
Sie die Gelegenheit. Ein Unterrichtsplan wird zur gegebenen Zeit erstellt und den Schülerinnen und
Schülern verteilt.
mit gekonnten Latino-Rhythmen brachten sie das
Publikum zum Staunen. Die Akkordeonisten bestachen durch vierstimmige Einlagen und mitreissende
Melodien. Zuletzt liess auch der heisse Cha-Cha-Cha,
im gelungenen Zusammenspiel von Schlagzeug und
Akkordeon die Temperatur im Pfarreisaal nochmals
um einige Grad steigen.
Die Zuhörer bedankten sich mit grossem Applaus
für das besondere Konzert der Musikschülerinnen
und Musikschüler.
Adventskonzert der Musikschule
am 10. Dezember in der Mehrzweckhalle
Auf der weihnachtlich geschmückten Bühne lauschten viele Gäste in der Mehrzweckhalle den Darbietungen der Musikschülerinnen und -schüler. Mit
weihnachtlichen Klängen, schönen Liedern und passenden Geschichten wurde die Adventsstimmung
spürbar.
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Schänis, wie Sie
sehen, ist eine Investition in die Musik immer lohnenswert.
Ob an Konzerten, Vernissagen oder Maiandachten, die Musikschule Schänis engagiert sich das
ganze Jahr mit öffentlichen Anlässen. Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer geben Konzerte in eigener
Regie. Bitte beachten Sie die Werbung für diese Veranstaltungen in den Schulhäusern, öffentlichen Einrichtungen und auf www.schuleschaenis.ch
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Schülerkonzert
Mittwoch, 27. Mai, 18.00 Uhr,
in der Mehrzweckhalle Schänis
Adventskonzert
Mittwoch, 9. Dezember, 19.00 Uhr,
in der Mehrzweckhalle Schänis
An - und Abmeldetermin
Die Schulleitung weist auf die verbindlichen An- und
Abmeldetermine Ende Mai und Ende Dezember hin.
Die Musikschule Schänis dankt den Behörden und
der Bevölkerung für die Unterstützung und das Vertrauen.
Konstituierung Schulrat und
Kommissionen
Schulrat
Morger Ernst, Schulratspräsident
Gubser Patrizia, Vizepräsidentin, Fördermassnahmen
Fritsche Robert, Sport, Gesundheit
Kälin Meinrad, Musik, Stv. Fördermassnahmen
Züger Roland, Infrastruktur, Transporte
Schulverwaltung
Helbling Hildi, Leiterin
Probst Marianne, Mitarbeiterin
Fördernde Massnahmen
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Mittagstisch/familienergänzende Kinderbetreuung
Fritsche Robert, Schulrat
Prävention: Sucht-, Gewalt- und Sexualfragen
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Disziplinarkommission Primar
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Schülerfürsorge / Sonderschulung
Gubser Patrizia, Schulrätin, Vorsitz
Kälin Meinrad, Schulrat, Stellvertreter
Morger Ernst, Schulratspräsident
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Helbling Hildi, Leiterin Schulverwaltung
Schulsport
Fritsche Robert, Schulrat, Vorsitz
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Marty Reto, Primarlehrer MS
Tiefenauer Stefan, Oberstufenlehrer
Zimmermann Kurt, Primarlehrer US
Schulleitungskonvent
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Promotionen – Übertritte
Schuler Susanne, SL Oberstufe, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Klassenlehrkräfte
Helbling Hildi, Leiterin Schulverwaltung
Pädagogische Kommission
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar, Vorsitz
Robert Fritsche, Schulrat
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Bezzola Regina, Schulische Heilpädagogin
Tiefenauer Stefan, Oberstufenlehrer
Walser Doris, Primarlehrerin
Religion – kirchlicher Unterricht
Züger Roland, Schulrat
Integration für Fremdsprachige
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Disziplinarkommission Oberstufe
Schuler Susanne, SL Oberstufe, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Meinrad Kälin, Schulrat
Schulärztliche Dienste
Fritsche Robert, Schulrat, Vorsitz
Morger Ernst, Schulratspräsident
Probst Marianne, Mitarbeiterin Schulverwaltung
Helbling Hildi, Leiterin Schulverwaltung
Begleitgruppe Schulsozialarbeit
Kälin Meinrad, Schulrat, Vorsitz
Fritsche Robert, Schulrat
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Minikus Roger, Gemeinderat
Ackermann Margrith, Sozialamtsleiterin
Jäger Erika, Schulsozialarbeiterin
Ziegler Patricia, Leiterin Soziale Dienste
IKT (Interventions- und Kommunikationsteam)
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Schuler Susanne, SL Oberstufe
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Personelles
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
SLQ Lehrerqualifikation
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Kälin Meinrad, Schulrat
Fritsche Robert, Schulrat
Züger Roland, Schulrat
Schuler Susanne, SL Oberstufe
Eicher Ruedi, SL Kiga/Primar
Wahlkommission
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
zuständiges Schulratsmitglied
zuständige Schulleitung
Teamvertretung
Schulzahnärzte
Dr. med. dent. A. Gajic, Kaltbrunn
Dr. med. dent. A. Graf, Weesen
Med. dent. P. Hassler, Kaltbrunn
Dr. med. dent. R. Heigl, Schänis
Dr. med. H. Jonasch, Uznach
Schulärzte
St. Baumann, Arzt für Allgemeinmed. FMH, Schänis
K. W. Koch, Dr. med., Schänis
Werkjahr Uznach
Gubser Patrizia, VR-Vizepräsidentin
Züger Roland, Schulrat, Delegierter
Logopädischer Dienst Linthgebiet
Kälin Meinrad, Schulrat, Delegierter
Lehrervertretung im Schulrat
Gavoldi Anita, Kindergärtnerin
Belegungen Schulanlagen
Morger Ernst, Schulratspräsident
Probst Marianne, Mitarbeiterin Schulverwaltung
Kommission Infrastruktur
Morger Ernst, Schulratspräsident, Delegierter
Schulbusbetriebe und Transporte
Züger Roland, Schulrat, Vorsitz
Kälin Meinrad, Schulrat
Jud Elmar, Schulbusfahrer
Jud Thomas, Schulbusfahrer
Schulschwimmen Lintharena
Morger Ernst, Schulratspräsident
Jugend / Eltern
Fritsche Robert, Schulrat
Musikschule
Kälin Meinrad, Schulrat, Vorsitz
Lokhorst Gabriella, Musikschulleiterin
Roth Silvia, Musiklehrerin
Fäh Gina, Vertreterin Musikgesellschaft
Finanzen
Morger Ernst, Schulratspräsident, Vorsitz
Gubser Patrizia, Schulrätin
Helbling Hildi, Leiterin Schulverwaltung
40
Präsidentenkonferenz Schänis –
Bühnenkommission
Morger Ernst, Schulratspräsident
Probst Marianne, Mitarbeiterin Schulverwaltung
Lehrpersonen
Stand Januar 2015
Unterrichtsstufe
Lehrperson
Eintritt
Klasse
Schulhaus
Kindergarten
Gavoldi Anita
Feuz Andrea
Hauser Wolf Mirjam
Zürcher Yvonne
Hinder Sara
Laube Esther
1988
1992
2005
2010
2012
2013
Primarstufe
Eicher Ruedi
Walser Doris
Zimmermann Kurt
Gantner Vanessa
Sartori Monika
Hess Michèle
Dünner Brigitte
Kundert Nicole
Grämiger Sandra
Schaufelberger Sonja
Christandl Roland
Marty Reto
Berisha Sabrina
Kid Janine
Egli Tamara
Rüegg Monika
Schaefer Prisca
1985
1993
1989
2013
1991
2014
2014
2001
1994
2014
2014
2009
2011
2014
2010
2012
2011
Schulleiter
1. Primar
1. Primar
2. Primar
2. Primar
Oberdorf
Oberdorf
Oberdorf
Oberdorf
Maseltrangen
3. Primar
Maseltrangen
3. Primar
4. Primar
4. Primar
5. Primar
5. Primar
6. Primar
6. Primar
Teilpensum
Teilpensum
Teilpensum
Oberdorf
Chastli
Rufi
Chastli
Chastli
Chastli
Rufi
verschiedene
verschiedene
verschiedene
Oberstufe
Schuler Susanne
Helfenberger Theo
Nydegger Gabriela
Willi Josef
Tiefenauer Stefan
Bernold Susanne
Steiger Heinz
Züst Reto
Hildebrand Alberto
1999
1977
2006
1986
1987
1989
1997
1995
2004
Schulleiterin
1. Real
2. Real
3. Real
1. Sek
2. Sek
3. Sek
Hof 2
Hof 2
Hof 1
Hof 1
Hof 2
Hof 2
Hof 2
Hof 2
Hof 2
Handarbeit / Hauswirtschaft
Ackermann Emma
Morger Regula
Treyer Cécile
Rüst Julia
1986
1995
1999
2010
Musikalische Grundschule
Lokhorst Gabriella
1992
Kiga Hof
Kiga Hof
Kiga Rufi
Kiga Hof
Kiga Hof
Kiga Rufi
Rufi / Hof 1
Rufi / Hof 1
Hof 1
Hof 1
41
Unterrichtsstufe
Lehrperson
Eintritt
Fördermassnahmen/Teamteaching Jud Vreni
Zuber Lilly
Morger Regula
Schuler Susanne
Kundert Nicole
Brunner Yvonne
Schnyder Manuela
Bezzola Regina
Schaefer Prisca
Wiebe Andrea
Massaro Alexandra
1974
1990
1995
1999
2001
2008
2008
2010
2011
2012
2014
Klassenassistenz
Lokhorst Gabriella
Tenini Kälin Yvonne
2012
2013
Logopädie
Frigg Bettina
Aban Michelle
2008
2014
Personalübersicht per
perJanuar 2015
Lehrkräfte mit Voll- und Teilzeitpensen inkl. Musiklehrkräfte:
59
Schulrat, Schulleitung und Schulverwaltung:
9
42
Musikschule
Lehrkraft
Eintritt
Instrument
Fächerbelegungen
Lokhorst Gabriella, Schulleiterin
1992
Sopranflöte
Altblockflöte
28
2
Fuchs Charly
2006
Keyboard
7
Gadient René
Hohl Diego
1994
2007
Schlagzeug
Djembé
7
5
Schlagzeug
1
Jud David
2013
Klarinette
5
Jung Heidi
1982
Akkordeon
Schwyzerörgeli
4
4
Kalmar Elizabeth
2009
Sologesang
8
Violoncello
Schülerchor
3
23
Kölbli Armin
2012
Jugendmusik
Lorant Erwin
2003
Trompete
3
Roth Silvia
Scherrer Bernhard
1988
1994
Querflöte
Gitarre
8
27
Ukulele
Schorer Christine
Thoma Caroline
2011
1997
7
1
Gitarrenensemble
Akkordeon
9
2
Schwyzerörgeli
1
Violine
Viola
12
1
Streicherensemble
Zindel Stefan
Total
2008
7
Klavier
16
Orgel
1
146
46
43
Schulstatistik Schuljahr 2014/2015
Schulhaus/Klasse
KG
Lehrer/in
m
w
CH
Konfession
andere
kath. evan. mosl.
ohne
and.
8
5
12
12
10
11
2
1
6
11
1
0
2
0
2
1
1
0
Hof
1. Hinder
7
6
13
13
0
10
1
1
1
0
Rufi
1. Laube/Hauser
7
6
13
12
1
9
1
0
3
0
Hof
2. Feuz/Zürcher
5
3
8
7
1
6
0
0
2
0
Hof
2. Gavoldi
6
3
9
8
1
4
3
0
1
1
Hof
2. Hinder
4
4
8
6
2
5
1
0
1
1
Rufi
2. Laube/Hauser
6
6
12
12
0
7
1
0
3
1
46
41
87
79
8
58
8
3
14
4
8
11
14
9
22
20
19
20
3
0
16
14
2
3
0
1
1
2
3
0
2. Sartori
8
9
17
17
0
8
4
0
5
0
Oberdorf
2. Gantner
5
11
16
16
0
8
4
1
1
2
M'tra
3. Hess/Dünner
8
12
20
19
1
11
3
1
4
1
Oberdorf
3. Kundert
9
8
17
14
3
10
3
4
0
0
Chastli
4. Grämiger
11
9
20
17
3
8
5
2
2
3
Rufi
4. Schaufelberger
10
10
20
20
0
13
4
0
2
1
Chastli
5. Christandl
8
11
19
18
1
8
8
1
2
0
Chastli
5. Marty
10
7
17
15
2
13
0
0
3
1
Chastli
6. Berisha
11
9
20
18
2
11
5
1
2
1
Rufi
6. Kid
5
12
17
16
1
12
2
0
1
2
104
121
225
209
16
132
43
11
25
14
11
5
16
10
6
9
1
2
2
2
Oberdorf
1. Walser
1. Zimmermann
Hof 1
1. Helfenberger
Hof 1
2. Nydegger
8
8
16
14
2
13
2
1
0
0
Hof 1
3. Willi
9
3
12
9
3
4
4
1
0
3
28
16
44
33
11
26
7
4
2
5
9
12
21
17
4
14
1
2
0
4
Total
Hof 2
1. Tiefenauer
Hof 2
2. Bernold
10
10
20
16
4
12
4
0
3
1
Hof 2
3. Steiger
7
7
14
10
4
3
1
1
8
1
26
29
55
43
12
29
6
3
11
6
204
207
411
364
47
245
64
21
52
29
50%
50%
100%
89%
11%
60%
15%
5%
13%
7%
Total
Gesamttotal
Auswärts beschulte Kinder
in Sonderschulen und Heimen
in anderen Schulgemeinden/Talentschulen/Kantonsschulen
Privatschulen
44
Nationalität
4
7
Total
Sek.
Total
1. Feuz/Zürcher
1. Gavoldi
Oberdorf
M'tra
Real
Anzahl
Hof
Hof
Total
PS
(Stichtag 31. Dezember 2014)
12
8
9
Statistisches
Entwicklung der Schülerzahlen
Schuljahr
KIGA
Primar
Real
Sekundar
Total
08/09
76
205
56
90
427
09/10
79
209
61
79
428
10/11
71
202
58
69
400
11/12
70
213
52
65
400
12/13
77
222
49
55
403
13/14
75
215
44
58
392
14/15
87
225
44
55
411
Entwicklung der Schülerzahlen
450
400
350
300
90
79
56
61
205
76
69
65
55
58
58
52
49
44
209
202
213
222
215
79
71
70
77
75
55
44
250
200
150
225
100
50
0
87
08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15
Sekundar
Real
Primar
KIGA
45
46
FERIENPLAN S CHULJAHR 2015 / 2016
Schulanfang: Montag, 10. August 2015
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Sommerferien
erster Ferientag
letzter Ferientag
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
Mo. 19.10.2015
So. 03.01.2016
Mo. 08.02.2016
So. 24.04.2016
So. 14.08.2016
26.09.2015
19.12.2015
30.01.2016
09.04.2016
09.07.2016
3 Wochen
2 Wochen
1 Woche
2 Wochen
5 Wochen
Ausser den gesetzlichen Feiertagen sind ferner schulfrei:
Chilbimontag
Fasnachtsmontag
Lehrerkonvent
Auffahrtswochenende
Mo. 19.10.2015
Mo. 08.02.2016
Mi. 06.04.2016
Fr. 06.05.2016
ganzer Tag
ganzer Tag
Vormittag
ganzer Tag
FERIENPLAN S CHULJAHR 2016 / 2017
Schulanfang: Montag, 15. August 2016
Herbstferien
Weihnachtsferien
Sportferien
Frühlingsferien
Sommerferien
erster Ferientag
letzter Ferientag
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
Sa.
So.
So.
So.
So.
So.
01.10.2016
24.12.2016
04.02.2017
08.04.2017
08.07.2017
23.10.2016
08.01.2017
12.02.2017
23.04.2017
13.08.2017
3 Wochen
2 Wochen
1 Woche
2 Wochen
5 Wochen
Besonderes: Der Chilbimontag fällt in diesem Jahr in die Herbstferien
Ausser den gesetzlichen Feiertagen sind ferner schulfrei:
Brücke 1. November
Fasnachtsmontag
Lehrerkonvent
Auffahrtswochenende
Mo. 31.10.2016
Mo. 27.02.2017
Mi. 05.04.2017
Fr. 26.05.2017
ganzer Tag
ganzer Tag
Vormittag
ganzer Tag
Die Eltern haben das Recht, ihre Kinder pro Schuljahr max. 2 Halbtage (auch an die Ferien angrenzend)
für private Anlässe aus der Schule zu nehmen. Voraussetzung ist eine schriftliche Orientierung der
Klassenlehrperson, mindestens 2 Tage vor der Absenz. Über diese beiden Halbtage hinaus werden
grundsätzlich keine Ferienverlängerungen bewilligt.
47
Laufende Rechnung und Voranschlag
Konto Text
Total
Aufwandüberschuss
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
17'992'790
16'705'090
1'287'700
17'980'612.79
17'858'843.62
121'769.17
19'213'255
18'052'730
1'160'525
2'190'400
430'700
2'169'824.38
520'109.75
2'350'700
408'000
868'320
803'020
877'921.51
878'136.96
892'960
817'760
7'511'300
407'500
7'198'974.10
409'817.70
7'371'350
392'900
100'300
379'267.66
91'023.55
384'950
27'100
10
Total
Verwaltung
11
Öffentliche Sicherheit
12
Bildung
13
Kultur, Freizeit
458'425
14
Gesundheit
630'900
15
Soziale Wohlfahrt
1'894'000
548'500
1'531'167.44
519'301.35
1'750'050
2'000'650 **
16
Verkehr
1'137'850
418'500
1'246'604.89
533'728.00
1'179'150
411'700
17
Umwelt, Raumordnung
1'660'950
992'400
1'927'323.85
1'292'283.00
1'513'500
882'150
18
Volkswirtschaft
177'650
38'800
140'227.80
24'610.35
230'750
56'250
19
Total
1'462'995
12'965'370
1'869'512.06
13'589'832.96
2'908'345
639'789.10
631'500
** Das Spezialfinanzierungskonto "Betrieb Altersheim Eichen" wird für zusätzliche Abschreibungen auf dem
Anschaffungswert von 6'270 m2 Bauland in der Zone für öffentliche Bauten ab Liegenschaft Nr. 429
(Bahnhofwiese) aufgelöst. Die Bürgerschaft hat dieser Auflösung am 30.11.2014 an der Urne zugestimmt.
48
13'056'220 **
Rechnung 2014
Budget 2015
Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss
von lediglich 121’769.17 Franken sehr erfreulich ab; dies gegenüber einem pro 2014 budgetierten Aufwandüberschuss von 1’287’700 Franken – also um 1’165’930.83 besser. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, weil im
Rechnungsjahr 2014 nicht nur 163’100 Franken aus dem
individuellen Sonderlastenausgleich (ISL) 2013 zurückzuzahlen waren, sondern infolge einer systembedingten
Nachkalkulation auch auf 495’100 Franken aus dem ISL
verzichtet werden musste.
Die Finanzlage der Politischen Gemeinde Schänis bleibt
angespannt. Vorausgesetzt, dass zum heutigen Zeitpunkt
nicht absehbare Veränderungen passieren, befinden wir
uns aber auf dem konsequenten Weg zu einer ausgeglichenen Rechnung. Dies bedingt einerseits ein weiterhin
andauerndes moderates Wachstum, was aufgrund der aktuellen Projekte und Planungen als gesichert gelten
dürfte. Andererseits ist eine wohlüberlegte Ausgabenund Investitionsplanung angezeigt. Der Gemeinderat hinterfragt darum jede relevante Budgetposition auf ihre
Notwendigkeit und Nachhaltigkeit. Zumindest dort, wo es
sich nicht um eine gebundene Ausgabe handelt und er
überhaupt diese Freiheit hat. Dieses Vorgehen zwingt zur
Setzung klarer Prioritäten. Grundlagen für die gemeinderätlichen Entscheide bilden die Legislaturplanung und
das neu erstellte Leitbild. Damit möchte der Gemeinderat
sicherstellen, dass sich unsere Gemeinde integral weiterentwickelt. Keine Alternative ist, aufgrund der Kostenbetrachtung die Hände in den Schoss zu legen, alles auf die
lange Bank zu schieben und eine Bugwelle an Investitionen anzuhäufen, die dann von einer nächsten Generation
getragen werden muss. Deshalb versucht der Gemeinderat, Konstanz in den Finanzhaushalt zu bringen. Dies im
Wissen, dass ihm unvorhersehbare Ereignisse wie Unwetter oder dergleichen jederzeit einen Strich durch die Rechnung machen können. Der Gemeinderat wird auch im
Jahre 2015 ein besonderes Augenmerk auf die mittel- und
langfristige Finanzplanung richten. Dies mit dem Ziel,
ohne weitere Steuererhöhungen einen ausgeglichenen
Haushalt zu erlangen.
Dieser günstige Umstand ist nicht zuletzt einer Dreiviertelmillion mehr Steuereinnahmen zu verdanken: Der
Steuerabschluss der Politischen Gemeinde Schänis liegt
mit einem gegenüber dem Budget um 752’073 Franken
höheren Ertrag deutlich über den Erwartungen. Für das
Steuersubstrat von Schänis von besonderer Bedeutung
sind dabei insbesondere die Mehreinnahmen von 326’172
Franken bei den Einkommens- und Vermögenssteuern,
deren Treffnis im Steuerjahr 2014 bei 8’316’172 Franken lag.
Erfreulich ausgefallen sind auch die Gewinn- und Kapitalsteuern, die mit einem Ertrag von 692’543 das im Budget
anvisierte Ziel um 92’543 Franken übertroffen haben.
Ebenfalls zum guten Steuerabschluss trugen mit 399’120
Franken einmal mehr die Grundstückgewinnsteuern und
mit 312’834 Franken die Handänderungssteuern bei.
Es sind aber nicht nur die höheren Steuereinnahmen, die
zum erfreulichen Ergebnis beigetragen haben, sondern
auch eine hohe Ausgabendisziplin des Gemeinderates
und der Verwaltung. Dank diesem Kostenbewusstsein
und einem günstigen Geschäftsverlauf sind in keiner
Sparte ausufernde Kosten zu verzeichnen. Verschiedene
Aufwandpositionen konnten sogar deutlich unter dem
budgetierten Wert abgeschlossen werden.
Das vorliegende Budget beruht auf einem gegenüber
dem Vorjahr unveränderten Steuerfuss von 145 Prozent.
Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Laufende Rechnung, die Investitionsrechnung und die Bestandesrechnung 2014 sowie über das Budget 2015. Das
Zahlenmaterial ist auf das Wesentliche gekürzt.
Detailrechnungen können bei der Finanzverwaltung Schänis (Büro 103, Gemeindehaus) bezogen werden.
49
Konto Text
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
10
Bürgerschaft, Behörden,
Verwaltung
Saldo
2'190'400
430'700
1'759'700
2'169'824.38
1000
Bürgerversammlung,
Abstimmungen, Wahlen
61'100
5'000
49'412.10
1010
Geschäftsprüfungskommission
38'000
26'578.80
38'100
1020
Gemeinderat, Kommissionen
304'000
275'024.70
304'000
1030
Schulrat
153'700
144'391.30
152'300
1040
Allgemeine Verwaltung
325'565.00 1'249'500
274'800
1041
520'109.75 2'350'700
408'000
1'649'714.63
1'942'700
3'446.85
55'800
4'000
1'187'050
306'800
1'153'004.88
Bauverwaltung
189'350
101'200
292'710.75
172'922.85
264'050
111'500
1048
Informatikausgaben
160'800
3'400
148'477.50
3'625.10
173'300
3'400
1070
Gemeindehaus
61'400
14'300
56'754.05
14'549.95
78'650
14'300
1080
Anlässe und Veranstaltungen
35'000
23'470.30
35'000
Rechnung 2014
Budget 2015
1000 Bürgerversammlung, Abstimmungen, Wahlen
Ein geringerer Bedarf an Büromaterial- und Drucksachen
machten Einsparungen möglich.
1010 Geschäftsprüfungskommission
Berücksichtigt ist nun für 2015 eine Revision des Amtes für
Gemeinden.
1010 Geschäftsprüfungskommission
Die für 2014 angekündigte Revision des Amtes für Gemeinden wurde auf 2015 verlegt.
1040 Allgemeine Verwaltung
Die Position beinhaltet unter anderem sowohl eine Ausgabe von «Schänis aktuell» als auch die Kosten für dessen
Nachfolgeprodukt, welches voraussichtlich in der zweiten
Jahreshälfte lanciert werden soll. Ebenso ist die Anschaffung einer neuen Telefonanlage für das Gemeindehaus
vorgesehen. Für die etwa zwanzig Jahre alte, heute im Einsatz stehende Anlage sind keine Ersatzteile mehr lieferbar.
Leider wurden den Gemeinden als Folge des Entlastungsprogrammes des Kantons die Bezugsprovisionen für die
Bundessteuer gestrichen.
1020 Gemeinderat, Kommissionen
Trotz reger Ratstätigkeit waren sowohl bei externen Projektkosten wie auch bei Sitzungsgeldern und Spesen Einsparungen möglich.
1040 Allgemeine Verwaltung
Beim Personal und bei Publikationen konnten die Gesamtkosten flach gehalten werden, teilweise waren sogar Einsparungen möglich. Auf der Ertragsseite erklärt sich der
bessere Abschluss vor allem durch tiefere Debitorenausstände als im Vorjahr.
1041 Bauverwaltung
Die nach wie vor hohe Bautätigkeit führte zu höheren
Kosten bei der Bauverwaltung, was sich ebenso beim Gebührenertrag spiegelt. Der Aufwandüberschuss in der
Kontengruppe begründet sich insbesondere durch die
Aufarbeitung verschiedener Projekte.
1048 Informatikausgaben
Bei der Informatik wurde nicht bei der Qualität, aber bei
den Kosten gespart.
50
1041 Bauverwaltung
Durch den personellen Umbau im Hinblick auf die Ablösung von Bauseketär Jost Mächler fallen Mehrkosten an.
Die Leistungen des Bausekretärs sollen künftig nicht mehr
als Mandat eingekauft, sondern in eigener Regie ausgeführt werden (Insourcing). Im weiteren wurde die Budgetposition im Kontext zu den anstehenden Projekten bestimmt.
1070 Gemeindehaus
Im Gemeindehaus herrscht Platzmangel. Für eine Bereitstellung von Büroräumlichkeiten im Obergeschoss werden daher entsprechende Mittel vorgesehen.
Konto Text
11
Öffentliche Sicherheit
1101
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
868'320
803'020
65'300
877'921.51
215.45
878'136.96
892'960
817'760
75'200
Grundbuchvermessung
31'500
25'500
89'427.25
103'345.35
72'000
49'500
1102
Geographisches Informationssystem
(GIS)
18'000
1103
Grundbuchamt
1108
Übrige Rechtsaufsicht
1120
Rechtssprechung
1140
1149
Feuerwehr
Feuerwehraufwand
Ausgleich Spezialfinanzierung
1150
Militär
1160
Zivilschutz
1165
Ziviler Gemeindeführungsstab
Saldo
184'000
17'388.00
233'500
233'744.10
18'000
309'730.50
184'000
400
420.00
400
2'000
950.80
1'000
478'020
478'020
478'020
478'020
13'000
116'800
24'600
455'793.11
441'521.11
14'272.00
455'793.11
455'793.11
13'000.00
66'000
50'959.80
16'238.45
446'760
446'760
233'500
446'760
446'760
13'000
9'268.00
138'300
88'000
19'500
Rechnung 2014
Budget 2015
1101 Grundbuchvermessung
Die periodische Nachführung der amtlichen Vermessung
verursachte deshalb viel höhere Kosten als angenommen,
weil viele Gebäude- und Kulturänderungen erfasst werden mussten, für die keine Baubewilligung vorlag. Selbstverständlich wurden diese Kosten im Sinne des Verursacherprinzipes objektbezogen weiterverrechnet. Dies ist
aus den ebenfalls deutlich höheren Erträgen ersichtlich.
1101 Grundbuchvermessung
Um die Vorteile der satellitengestützten GPS-Technologie
vollumfänglich nutzen zu können, beschloss der Bund, die
rund hundertjährigen Bezugsrahmen zu erneuern. Gemäss Geoinformationsgesetz des Bundes sind die Kantone verpflichtet, den Bezugsrahmenwechsel sowohl für
Daten der amtlichen Vermessung als auch für die übrigen
Geobasisdaten vorzunehmen. Die Gemeinden haben die
Finanzierung für die entsprechenden Aufwendungen
während der Projektphase bis zur Auszahlung der Bundesund Staatsbeiträge sicherzustellen. Die Kosten werden jedoch vollumfänglich von Bund (60 %) und Kanton (40 %)
getragen. Da wir nach dem Bruttoprinzip zu budgetieren
haben, sind dafür 14’000 Franken in den Voranschlag pro
2015 aufzunehmen, ebenso ein gleich hoher Ertrag aus
Subventionen. Letztere werden allenfalls erst pro 2016 abgerechnet. Für die Umstellung der kommunalen Geobasiskosten plus weiterer Geodaten der Gemeinden und lokaler Werke (bspw. GEP-Datensätze, Zonenplan, Schutzverordnung, GAöL-Flächen, Werkkataster, etc.) verbleiben
der Politischen Gemeinde Schänis zusätzlich nicht subventionierte Kosten von rund 20’000 Franken. Hinzu kommen die üblichen Geometerkosten.
1103 Grundbuchamt
Infolge der Bautätigkeit und durch einen aktiven Liegenschaftshandel war das Grundbuchamt auch im vergangenen Jahr gefordert. Mit höheren Nettoeinnahmen von
76’000 Franken spiegelt sich dieser Umstand in den Rechnungszahlen.
1140 Feuerwehr
Dank Kostendisziplin bei der Feuerwehr und höheren Eingängen von Feuerwehrersatzabgaben wurde eine Einlage
in das Ausgleichskonto der Spezialfinanzierung möglich.
1160 Zivilschutz
Reparaturarbeiten einerseits und subventionierte Anschaffungen andererseits wurden zurückgestellt.
1160 Zivilschutz
Nebst Reparaturarbeiten wird u. a. die Anschaffung einer
Motorspritze zulasten von Ersatzbeiträgen angestrebt.
51
Konto Text
12
Bildung
1211
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
7'511'300
407'500
7'103'800
7'198'974.10
Kindergarten
541'350
6'800
522'442.45
1212
Primarschule
1'871'600
20'300
1213
Oberstufe
1'640'900
1214
Musikschule
1215
Sonderpädagog. Massnahmen
1216
Schulanlässe, Freizeitgestaltung
1217
Schulanlagen
1218
Schulleitung / Schulverwaltung
1219
Übriger Schulbetrieb
52
Saldo
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
409'817.70 7'371'350
392'900
6'789'156.40
6'978'450
6'943.25
519'850
9'600
1'842'752.11
37'153.95 1'881'250
37'700
21'000
1'601'456.42
22'244.50 1'608'350
18'000
315'600
107'000
314'362.70
111'085.15
313'400
109'000
488'900
12'400
505'592.48
12'000.00
543'000
12'000
95'500
13'000
89'519.65
16'350.00
89'000
15'000
1'062'350
191'500
1'028'952.44
172'214.85 1'072'800
174'100
388'600
14'500
395'259.90
11'400.00
404'600
14'500
1'106'500
21'000
898'635.95
20'426.00
939'100
3'000
Rechnung 2014
Budget 2015
Allgemein:
Betrachtet man das Gesamtergebnis der Kontogruppe Bildung, darf auch im Rechnungsjahr 2014 mit rund 4 % Budgetunterschreitung ein sparsamer Umgang mit den finanziellen Mitteln festgestellt werden.
Löhne:
Die Stufenanstiege und Lohnklassenwechsel wurden per
2015 gemäss den gesetzlichen Bestimmungen vorgenommen. Auch in diesem Jahr wurde kein Teuerungsausgleich
gewährt. Auf das Schuljahr 2015/16 tritt der neue Berufsauftrag in Kraft. Der Wechsel vom Lektionenprinzip auf die
Jahresarbeitszeit, die neuen Arbeitsfelder und die mögliche Flexibilisierung verursachen einige Anpassungen bei
den Anstellungsverträgen der Lehrpersonen. Über all den
Änderungen soll jedoch weitmöglichst Kostenneutralität
vorliegen.
Löhne:
Aufgrund eines Verwaltungsgerichtsentscheides vom Dezember 2013 im Zusammenhang mit der im Massnahmenpaket 2004 beschlossenen Übergangsregelung zur
Treueprämie für das Staatspersonal hat der Gemeinderat
auf Empfehlung der Regierung beschlossen, den Lehrpersonen die entsprechenden Treueprämien im Gesamtbetrag von rund Fr. 30‘000.– im Dezember 2014 nachzuzahlen. Dieser Sachverhalt war bei der Budgetierung unbekannt, weshalb sich in diesen Positionen gravierende Abweichungen zeigen.
An der Primarschule wurde per August 2014 aufgrund der
höheren Schülerzahlen eine zusätzliche Stelle eröffnet.
Fördernde Massnahmen:
Durch den Zuzug ausländischer schulpflichtiger Kinder ergaben sich im Bereich Deutsch als Zweitsprache erhebliche Mehrkosten.
Informatik:
Seit Oktober 2014 präsentiert sich die Schule Schänis auf
ihrer neuen Homepage. Auf der Startseite sind unter
News und Anlässe stets Neuigkeiten ersichtlich. Die
Raumreservationen der verschiedenen Räumlichkeiten
können tagesaktuell eingesehen werden. Das Projekt
konnte bezüglich Termin, Kosten und Qualität im vorgegebenen Rahmen abgewickelt werden.
Die neuen Orientierungshilfen des Verbandes St. Galler
Volksschulträger nehmen als Berechnungsbasis für das
Schulleitungspensum die Anzahl Schülerinnen und Schüler der Schuleinheit einer Schulleitung. Bisher wurde
hauptsächlich auf die Anzahl Lehrstellen abgestützt. Der
Schulrat hat mit der Umsetzung zugewartet, bis der
Wechsel in der Schulleitung der Oberstufe vollzogen war.
Anschaffungen:
Im Handarbeitsunterricht der Oberstufenklassen werden
die Overlocknähmaschinen intensiv genutzt. Zum Teil sind
die Geräte schon sehr alt und lädiert. Reparaturen und Revisionen sind relativ teuer. Aus diesem Grund hat der
Schulrat der Anschaffung von drei neuen Overlocknähmaschinen zugestimmt. Das Turnmaterial in der Turnhalle
Hof soll mit zwei 16-cm-Niedersprungmatten ergänzt
werden. Für den Musikunterricht sollen fünf neue Mikrophone beschafft werden. Für die ISF-Lehrpersonen ist die
Beschaffung von zusätzlichem Mobiliar geplant.
Schulgelder:
Aufgrund eines Nachtrages zum Volksschulgesetz werden
die Kosten für die fortgesetzte Sonderschulung, also über
die obligatorische Schulzeit hinaus, neu durch den Kanton
übernommen.
Der Schulrat verfügt und finanziert neu die heilpädagogische Früherziehung ab dem Kindergartenalter.
Ab 2015 überweist der Kanton den Gemeinden keine Beiträge mehr an die pädagogisch-therapeutischen Massnahmen.
53
Konto Text
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
100'300
358'125
379'267.66
91'023.55
288'244.11
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
13
Kultur, Freizeit
1300
Kulturförderung
1301
Mehrzweckgebäude Hof
1302
Gemeindemuseum, Bibliothek,
Kultur allgemein
79'300
2'500
60'135.10
3'485.00
76'750
3'000
1303
Liegenschaft Eichen
29'900
31'000
20'558.20
25'643.45
25'950
22'000
1310
Denkmalpflege, Heimatschutz
11'500
5'000
4'130.40
12'000
1330
Parkanlagen, Wanderwege
50'425
1'000
20'259.05
30'550
1'000
1340
Sport
140'000
60'300
138'700.86
60'300.00
103'700
300
1370
Übrige Freizeitgestaltung
11'800
500
9'918.95
1'595.10
12'300
800
Saldo
458'425
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
384'950
22'500
22'360.00
22'500
113'000
103'205.10
101'200
27'100
357'850
Rechnung 2014
Budget 2015
1301 Mehrzweckgebäude Hof
Witterungsbedingt waren Einsparungen bei den Heizkosten möglich.
1301 Mehrzweckgebäude Hof
Für das Mehrzweckgebäude Hof sind für 2015 im wesentlichen folgende Sanierungsarbeiten vorgesehen: Erneuerung von zwei Storen auf der Bühne, Wandsanierung
Dusch- und Toilettenräume, Garderoben und Sanitätsraum, Ersatz Nachtvorhänge im Pfarreisaal, neue Bodenbeläge und Malerarbeiten in der Wohnung.
1302 Gemeindemuseum, Bibliothek, Kultur allgemein
Trotz einem ansprechenden Kulturprogramm musste der
Kostenrahmen nicht ausgeschöpft werden.
1330 Parkanlagen, Wanderwege
Die Sanierung des über unser Gemeindegebiet verlaufenden Abschnittes des Toggenburger Höhenweges wurde
nicht ausgeführt.
1310 Denkmalpflege, Heimatschutz
Die kantonale Denkmalpflege verfügte einen Beitrag an
den Transfer und die Restaurierung der zwei in der Schutzverordnung der Politischen Gemeinde Schänis als Schutzobjekte ausgewiesenen Mühlen von Eduard Imoberdorf
an der Mühlegasse. Die Mühlen sollen nach Tuggen in den
Mühlenbetrieb von Christian Bruhin überführt und restauriert werden. Als Subventionspartner des Kantons hat
die politische Gemeinde einen Denkmalpflegebeitrag in
gleicher Höhe zu leisten.
1340 Sport
Bei den Sportanlagen Hof wird die Kugelstossanlage so
umgebaut, dass das Sandfeld auch für Beach-Volleyball
genutzt werden kann.
54
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Konto Text
14
Gesundheit
1410
Spitäler, Kranken- und Pflegeheime
1420
Ambulante Pflegefinanzierung
1450
Ambulante Krankenpflege,
Geburtshilfe
1471
Saldo
630'900
630'900
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
639'789.10
639'789.10
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
631'500
470'000
482'863.05
470'000
3'000
2'174.40
3'000
141'500
138'332.40
141'500
Schularztdienst
4'600
2'357.95
4'500
1472
Schulzahnpflege
11'300
13'743.25
12'000
1480
Lebensmittelkontrolle
500
318.05
500
631'500
Rechnung 2014
Budget 2015
1410 Spitäler, Kranken- und Pflegeheime
Erstmals hatten die politischen Gemeinden pro 2014 die
Restfinanzierung der stationären Pflege zu hundert
Prozent zu übernehmen. Unser Kostenanteil beträgt
Fr. 471’794.15. Des weiteren wurden Nachzahlungen früherer Beiträge verfügt.
1410 Spitäler, Kranken- und Pflegeheime
Bei den veranschlagten Kosten handelt es sich um den Anteil der Gemeinde an der Pflegefinanzierung.
55
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Konto Text
15
Soziale Wohlfahrt
1501
1530
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
1'894'000
548'500
1'345'500
1'531'167.44
Krankenpflege-Grundversicherung
230'500
196'000
189'063.55
172'369.95
210'500
176'000
Allgemeine Sozialhilfe
257'800
22'500
212'666.55
21'478.40
255'350
27'250
15302 Kindes- und
Erwachsenenschutzrecht (KES)
100'000
15304 Arbeitsmarktliche Projekte der
Sozialhilfe
Saldo
10'000
2'500
210'000
77'177.95
100'000
4'543.00
8'000
194'986.00
220'000
1531
Soziale Dienste
1532
Asylsuchende
50'000
1533
Weggewiesene Asylbewerber
(Nothilfe)
10'000
1537
Flüchtlinge
90'000
90'000
1538
Integrationsmassnahmen
5'000
1539
Übrige Sozialhilfeleistungen an
Asylsuchende und Flüchtlinge
30'000
1540
Kinder und Jugendliche
87'700
1541
Alimentenbevorschussung
1542
Pflegegelder für Pflegekinder
1549
Sozialpädagogische
Familienbegleitung
1550
Invalidität
1560
Sozialer Wohnungsbau
1570
Altersheim, Pflegeheim
158
Finanzielle Sozialhilfe
740'000
165'000
506'095.40
150'000
30'000
519'301.35 1'750'050 2'000'650
1'011'866.09
250'600
116'600.40
109'896.55
50'000
2'500
30'000
5'000
53'261.80
54'963.45
90'000
90'000
5'000
10'000
10'000
5'000
20'000
5'000
80'463.19
35'000
119'816.00
81'200
36'094.00
14'950.80
136'000
20'000
14'000
10'000
22'531.75
300.00
15'000
3'000
2'060.00
3'000
20'000
18'672.00
20'000
2'000
1'533'400 **
124'199.00
620'000
107'000
1581
Ortsbürger
130'000
20'000
105'861.40
5'737.55
130'000
10'000
1582
Kantonsbürger
100'000
10'000
71'797.75
25'641.85
80'000
2'000
1583
Bürger anderer Kantone
400'000
110'000
222'217.85
88'694.25
300'000
80'000
1584
Ausländer
110'000
25'000
106'218.40
4'125.35
110'000
15'000
56
Rechnung 2014
Budget 2015
1501 Krankenpflege-Grundversicherung
Da das Sozialamt weniger Grundversicherungskosten
übernehmen musste, fiel die anteilmässige Rückerstattung der Sozialversicherungsanstalt St. Gallen entsprechend tiefer aus.
1570 Altersheim, Pflegeheim
Das Spezialfinanzierungskonto «Betrieb Altersheim Eichen» wird für zusätzliche Abschreibungen auf dem Anschaffungswert von 6’270 m2 Bauland in der Zone für öffentliche Bauten ab Liegenschaft Nr. 429 (Bahnhofswiese)
aufgelöst. Die Bürgerschaft hat dieser Auflösung am 30.
November 2014 an der Urne zugestimmt.
1530 Allgemeine Sozialhilfe
Für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
wurde uns ein geringerer Kostenbeitrag verrechnet. Zudem fielen für das Frauenhaus St. Gallen im Rechnungsjahr keine Aufenthaltstage an, so dass wir lediglich den
Solidarbeitrag nach Einwohnerzahl überweisen mussten.
158 Finanzielle Sozialhilfe
Die Budgetierung erfolgte aufgrund von Erfahrungswerten.
1532–1539 Asyl- und Flüchtlingswesen
Insgesamt können Minderausgaben von rund 47’000
Franken verzeichnet werden. Für die Höhe der Ausgaben
und die Aufteilung derselben auf die verschiedenen Konti
sind insbesondere Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsstatus massgebend.
1541 Alimentenbevorschussung
Währenddem weniger Alimente bevorschusst werden
mussten, konnten im Vergleich zum Vorjahr prozentual
mehr Rückerstattungen eingefordert werden.
1542 Pflegegelder für Pflegekinder
Neu wird diese Position separat ausgewiesen.
1549 Sozialpädagogische Familienbegleitung
Wird eine sozialpädagogische Familienbegleitung verfügt, hat das Sozialamt subsidiär die Kosten dafür zu
übernehmen.
158 Finanzielle Sozialhilfe
Insgesamt hielten sich die Aufwendungen für die finanzielle Sozialhilfe in Grenzen. Zudem besteht bei diesen
Kontengruppen eine hohe Fallabhängigkeit (Anzahl Einzelpersonen, Anzahl Familien, etc.).
57
Konto Text
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
16
Verkehr
1621
Unterhalt Strassen, Brücken, Plätze
1622
Werkhof
1623
Parkplätze, Ruhender Verkehr
1650
Öffentlicher Verkehr
Saldo
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
1'137'850
418'500
719'350
1'246'604.89
737'150
351'500
858'183.24
27'000
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
533'728.00 1'179'150
712'876.89
411'700
767'450
466'532.00
349'200
34'506.25
775'000
29'500
9'500
1'000
11'903.75
526.00
12'150
500
364'200
66'000
342'011.65
66'670.00
362'500
62'000
Rechnung 2014
Budget 2015
1621 Unterhalt Strassen, Brücken, Plätze
Pro 2014 wurden überdurchschnittlich viele Projekte umgesetzt, welche teilweise aufgrund schwieriger geologischer Verhältnisse kostenintensiv(er) waren. Für einzelne
Bauprojekte konnten Aufwendungen weiterbelastet werden.
1621 Unterhalt Strassen, Brücken, Plätze
Die budgetierten Kosten ergeben sich aus dem Strassenunterhaltsplan. Dieser sieht für 2015 folgende Massnahmen vor:
1650 Öffentlicher Verkehr
Gestützt auf die Verordnung zum Einführungsgesetz zum
eidgenössischen Eisenbahngesetz (sGS 713.11) legt die Regierung alljährlich die Gemeindeanteile am Regionalverkehr fest. Zudem schlagen sich die Kosten für die Publikumsanlagen des Bahnhofs Ziegelbrücke und die entsprechenden Beiträge in dieser Position nieder.
– Dörflistrasse Maseltrangen
Randabschlüsse, Deckbelag
– Chastlistrasse (oberer Abschnitt)
Sanierung mit Kaltmikro
– Quellenstrasse
lokaler Ersatz Randabschlüsse, Belagsflicke
– Solenbergstrasse
Sanierung Meteorwasserleitung, Belagssanierung
– Federistrasse
lokaler Ersatz Randabschlüsse, Belagsflicke
– gemeindeweit
Sanierung Schachtdeckel
– gemeindeweit
Rissverguss
– gemeindeweit
Kleinflicke, Diverses
– Rüttibergstrasse (unterer Abschnitt)
Entwässerung und Schachtsanierungen
58
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Konto Text
17
Umwelt, Raumordnung
171
1711
1718
1719
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
1'660'950
992'400
668'550
1'927'323.85
1'292'283.00 1'513'500
635'040.85
882'150
631'350
Abwasserbeseitigung
Kanalisation
Finanzierungskonto
Ausgleich Spezialfinanzierung
796'900
716'100
80'800
796'900
15'000
745'000
36'900
1'086'635.45
1'006'579.33
80'056.12
1'086'635.45
58'049.51
888'563.65
140'022.29
682'800
626'100
46'500
10'200
682'800
12'800
670'000
172
1720
1729
Abfallbeseitigung
Abfallbeseitigung
Ausgleich Spezialfinanzierung
181'800
181'800
181'800
178'900
2'900
187'354.40
146'121.65
41'232.75
187'354.40
187'354.40
190'650
176'300
14'350
190'650
190'650
1730
Übriger Umweltschutz
40'000
1740
Friedhof, Bestattungen
86'500
1750
Gewässerverbauung
409'350
1770
Raumplanung
102'750
1780
Naturschutz
Saldo
43'650
26'903.20
3'700
86'634.30
32'300
5'220.00
406'046.75
10'000
105'536.70
28'213.05
90'550
3'700
406'250
13'073.15
68'500
5'000
42'450
Rechnung 2014
Budget 2015
171 Abwasserbeseitigung
Bei unserem Kanalisationsnetz konnten viele Projekte aufgearbeitet werden, was sich in den deutlich höheren Kosten niederschlägt. Ebenso wirkten sich die wegen der ungünstigen geologischen Verhältnisse teurer ausgefallenen Leitungsbaukosten im Solenberg kostentreibend aus.
Unabhängig davon fielen als Folge der neuen Wohnbaueinheiten mehr Anschlussbeiträge und Abwassergebühren an.
171 Abwasserbeseitigung
Die anstehenden Unterhaltsprojekte generieren entsprechende Planungskosten.
1770 Raumplanung
Der Beitrag an die Region ZürichseeLinth fällt tiefer aus.
172 Abfallbeseitigung
Deutlich besser als erwartet präsentiert sich die Sonderrechnung zur Abfallbeseitigung. Auch hier wirkten sich
die Grundgebühren positiv aus. Vor allem aber machen
sich Minderausgaben bei der Kompostierung und den
Spezialabfuhren bemerkbar.
1750 Gewässerverbauung
Der Löwenanteil dieser Position machen mit rund 393’000
Franken die Zahlungen an die Linthebene-Melioration
aus.
1780 Naturschutz
Auf den dem Kanton zu entrichtenden Gemeindebeitrag
wirkte sich günstig aus, dass pro 2014 für Flächen entlang
des Linthdamms keine Entschädigungen nach dem Gesetz zur Abgeltung ökologischer Leistungen (GAöL) bezahlt wurden.
59
Konto Text
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
18
Volkswirtschaft
1800
Landwirtschaft
71'800
1801
Regionales Notschlachtlokal
15'600
1802
Tierkörpersammelstelle
1810
Forstwirtschaft
1820
Jagd, Fischerei, Tierschutz
1830
Saldo
177'650
38'800
138'850
15'600
7'000
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
140'227.80
24'610.35
115'617.45
230'750
56'250
174'500
62'446.00
390.00
89'200
400
9'828.80
9'828.80
34'400
34'400
7'188.80
40'657.30
7'000
41'750
2'000
825.00
61'750
500
10'000
Tourismus, Kommunale Werbung
11'000
500
4'359.65
260.00
9'300
250
1840
Industrie, Gewerbe, Handel
20'000
700
13'153.70
600.00
19'100
700
1860
Energie
10'000
10'000
2'593.55
2'593.55
10'000
10'000
10'113.00
500
10'000
Rechnung 2014
Budget 2015
1860 Energie
Der Gemeinderat unterstützt die Installation von Photovoltaik-Anlagen und Sonnenkollektoren; dies pro Gesuch
mit einem Beitrag in der Höhe von fünf Prozent der Investitionssumme, maximal aber mit 3’000 Franken. Finanziert werden diese Beiträge mittels Bezug aus dem Sondervermögen «Energieversorgung Schänis». Im Rechnungsjahr wurde kein Beitragsgesuch gestellt, so dass lediglich interne Verzinsungskosten anfallen.
1800 Landwirtschaft
Zugunsten der Landwirtschaft wird an einem Landschaftsqualitätsprojekt teilgenommen.
60
1801 Regionales Notschlachtlokal
Für die Kühlanlage des Notschlachtlokales steht eine Sanierung an.
1810 Forstwirtschaft
Die Budgetposition beinhaltet einerseits Baumpflanzungen an der Dörflistrasse Maseltrangen (Allee) und andererseits eine weitere Etappe des Waldbewirtschaftungskonzeptes für die gemeindeeigene Liegenschaft Chastli.
Voranschlag 2014
Aufwand
Ertrag
Konto Text
Rechnung 2014
Aufwand
Ertrag
19
Finanzen
1900
Gemeindesteuern
1910
Finanzausgleich 1. Stufe
1'935'300
1911
Finanzausgleich 2. Stufe
495'100
163'100.00
1930
Einnahmenanteile
10'000
1'060'000
11'257.70
1'374'585.05
10'000
1'135'000
1940
Chastli
23'820
23'820
24'335.30
24'335.30
23'820
23'820
1941
Unterdorf 4
83'300
83'300
182'056.70
182'056.70
31'200
31'200
1942
Oberdorf 13
43'050
43'050
47'635.55
47'635.55
35'200
35'200
1944
Rathausplatz 16
84'550
84'550
87'724.90
87'724.90
84'600
84'600
1949
Übrige Liegenschaften
43'300
235'979.00
278'099.65
24'100
1950
Zinsen
188'132.62
404'180.62
174'150
1960
Erträge ohne Zweckbindung
1990
Abschreibungen auf
Verwaltungsvermögen
Saldo
1'462'995 12'965'370
11'502'375
60'000
201'850
8'837'000
401'750
1'869'512.06
11'720'320.90
13'589'832.96
16'161.29
9'249'590.99
Voranschlag 2015
Aufwand
Ertrag
60'000
1'936'800.00
1'500
913'125
2'908'345 13'056'220
10'147'875
2'100'300
98'000
4'824.20
913'129.00
9'156'000
390'600
1'500
2'465'275
**
Rechnung 2014
Budget 2015
1941 Unterdorf 4
Hier ist was die Aufwendungen für das Projekt «Entwicklung und Aufwertung Unterdorf» betrifft das Bruttoprinzip ersichtlich: Die Gemeinde bezahlt die Rechnungen und
verrechnet dem Partner der Einfachen Gesellschaft Unterdorf seinen Kostenanteil weiter. Die Liegenschaft «Unterdorf 4» ist Teil des genannten Projektes.
1944 Rathausplatz 16
Pro 2015 wird eine weitere Tranche von 30’000 Franken
abgeschrieben.
1949 Übrige Liegenschaften
Der Nettoerlös aus dem Verkauf einer Bauparzelle an das
Baukonsortium «Graf-Hunfried-Strasse» wurde sogleich
für Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erschliessung zurückgestellt. Dank Dienstbarkeitsentschädigungen der Axpo für Stromleitungen schliesst dieses Konto
trotzdem mit einem Ertragsüberschuss ab.
1990 Abschreibung auf Verwaltungsvermögen
Infolge Auflösung der Spezialfinanzierung «Betrieb Altersheim Eichen» können für die Investition zum Kauf der
Bahnhofwiese (Zone für öffentliche Bauten) zusätzliche
Mittel für Abschreibungen verwendet werden.
61
Investitionsrechnung
Voranschlag 2014
Ausgaben Einnahmen
Konto Text
1'531'000
Nettoinvestitionen
Rechnung 2014
Ausgaben
Einnahmen
530'000 1'384'764.55
23'055.15
1'001'000
1'361'709.40
1140
56300
Feuerwehr
Beitrag an WV Projekt Rufi-Rüttiberg
1217
5000
Schulanlagen
Kauf Bauland "Bahnhofwiese"
1303
50300
Liegenschaft Eichen
Entfeuchtung Gebäude und Einbau
Sanitäre Anlagen
Sanierung Haus 1
Verwendung Rücklagen
280'000
280'000
Unterhalt Strassen, Plätze
Umstellung Strassenbeleuchtung
auf LED
Verkehrssicherheit Fuchswinkelstrasse
Kostenanteil Fussgängerübergang mit
Mittelinsel bei Chastlistrasse
141'000
76'000
102'816.65
76'000.00
65'000
26'816.65
100'000
100'000
25'189.55
25'189.55
50301
63300
1621
50102
50103
56102
270'000
270'000
g
1720
50100
Abfallbeseitigung
Entsorgungsanlage Solenberg
1750
50102
50103
Gewässerverbauungen
Ausbau Dorfbäche, 1. Etappe
Ausbau Dorfbäche, 2. Etappe:
Projektierung
Behebung Unwetterschäden 2013
Behebung Unwetterschäden 2014
Kostenanteil Hochwasserschutz
Bahnhof Ziegelbrücke
Bundesbeiträge
Kantonsbeiträge
600'000
400'000
100'000
Richtplan/Zonenplan
Überarbeitung
Schutzverordnung und
Gesamtverkehrsplanung
Kantonsbeitrag für Ortsplanung
140'000
140'000
1770
58102
6610
g=gebundene Ausgabe
62
280'000
19'025.15
19'025.15
280'000
Kanalisation
Bearbeitung des Generellen
Entwässerungsplanes (GEP)
66000
66100
5'253'000
1'400'000
3'853'000
205'000
205'000
2'655'000
2'655'000
1711
58100
50104
50105
56000
167'789.00
167'789.00
Voranschlag 2015
Ausgaben Einnahmen
19'025.15
19'025.15
810'000
810'000
400'000
400'000
250'000
250'000
70'000
70'000
100'000
100'000
250'000
30'000
1'011'629.30
735'254.75
56'376.00
1'082'000
970'000
42'000
29'863.90
190'134.65
70'000
1'000'000
70'000
200'000
50'000
750'000
250'000
58'314.90
58'314.90
4'030.00
4'030.00
81'000
81'000
Kommentar zur Investitionsrechnung
2014/2015
1140 Feuerwehr
Beim an die Wasserkorporation Schänis gewährten Beitrag an das Projekt «Ausbau Rufi-Rüttiberg» handelt es
sich um eine weitere Tranche des von der a. o. Bürgerversammlung vom 24. September 2010 beschlossenen Subventionsbetrages von insgesamt 1.1 Mio. Franken. Gleiches
gilt für den pro 2015 in die Investitionsrechnung aufgenommenen Beitrag.
1217 Schulanlagen
Zur Sicherung einer strategischen Landreserve stimmte
die Bürgerschaft der Politischen Gemeinde Schänis an der
Urnenabstimmung vom 30. November 2014 einem Erwerb
von 6’270 m2 Bauland in der Zone für öffentliche Bauten
ab Liegenschaft Nr. 429 von Sebastian Fuchs sen. zu.
1303 Liegenschaft Eichen
Siehe Gutachten des Gemeinderates auf Seite 82.
1621 Unterhalt Strassen, Plätze
Die Umrüstung unserer Strassenbeleuchtung auf zeitgemässe LED-Technik konnte 2014 abgeschlossen werden.
Ebenso rechnete der Kanton das Fussgängerübergangsprojekt mit Mittelinsel bei der Chastlistrasse ab, so dass
der Gemeindeanteil überwiesen wurde. In die Investitionsrechnung 2015 werden 250’000 Franken für die Optimierung der Verkehrssicherheit an der Fuchswinkelstrasse Schänis aufgenommen.
1711 Kanalisation
2015 folgt die zweite Tranche bei der Weiterbearbeitung
des Generellen Entwässerungsplanes (GEP).
1750 Gewässerverbauungen
Ausbau Dorfbäche Schänis
Zwar sind die Arbeiten zur ersten Etappe der Bächesanierung Schänis mittlerweile abgeschlossen, jedoch noch
nicht vollumfänglich abgerechnet. Die Schaffung von Kostentransparenz ist für den Gemeinderat ein vorrangiges
Ziel, an welchem die involvierten Stellen mit Hochdruck
arbeiten. Bundes- und Kantonsbeiträge werden erst nach
vollständiger Abrechnung der ersten Etappe überwiesen.
Solange nicht alle Pendenzen aus der ersten Etappe erledigt sind, ist mit den Planungsarbeiten für die zweite
Etappe zuzuwarten.
Unwetter
Die Unwetterschäden von 2013 und 2014 konnten behoben und abgerechnet werden. Bei den beiden Krediten für
die Behebung der Unwetterschäden handelte es sich um
dringliche Ausgaben.
Hochwasserschutz Bahnhof Ziegelbrücke
Unser Nettokostenanteil an den Arbeiten für den Hochwasserschutz Bahnhof Ziegelbrücke beträgt insgesamt
190’000 Franken, wovon 120’000 Franken bereits 2013 abgerechnet wurden. Die verbleibenden 70’000 Franken
wurden 2014 nicht belastet und fallen nun im laufenden
Jahr an.
1770 Richtplan/Zonenplan
Die Arbeiten für die Überarbeitung der Schutzverordnung
sowie für die Gesamtverkehrsplanung wurden an die
Hand genommen und werden 2015 weitergeführt.
1720 Abfallbeseitigung
Im Wohnquartier Solenberg ist die Erstellung einer Entsorgungsanlage geplant. Der Gemeinderat konnte mit Felix Vaterlaus einen Personaldienstbarkeitsvertrag für ein
Baurecht im Solenberg 32 abschliessen. Beim Investitionsbetrag handelt es sich um die veranschlagten Baukosten.
63
Bestandesrechnung
Konto Text
Anfangsbestand
per 01.01.2014
Veränderungen
Zuwachs
Abgang
Endbestand
per 31.12.2014
1
Aktiven
19'381'493.58
1'906'453.28
1'176'269.47
20'111'677.39
10
Finanzvermögen
10'705'054.42
1'483'668.90
1'032'579.77
11'156'143.55
100
101
102
108
Flüssige Mittel
Guthaben
Anlagen
Transitorische Aktiven
4'166'522.02
2'399'462.45
4'061'251.55
77'818.40
1'483'438.40
54'438.87
978'140.90
5'649'960.42
2'345'023.58
3'083'110.65
78'048.90
11
Ordentliches Verwaltungsvermögen
7'616'414.03
399'291.55
143'689.70
7'872'015.88
110
112
113
Sachgüter
Investitionsbeiträge
Übrige aktivierte Ausgaben
7'025'167.03
409'586.25
181'660.75
52'631.65
346'659.90
143'689.70
6'881'477.33
462'217.90
528'320.65
13
Verwaltungsvermögen von
Spezialfinanzierungen
1'060'025.13
23'492.83
0.00
1'083'517.96
130
Sachgüter
1'060'025.13
23'492.83
2
Passiven
19'381'493.58
1'317'463.50
587'279.69
20'111'677.39
20
Fremdkapital
10'216'235.27
1'105'046.07
66'185.85
11'255'095.49
200
201
202
204
208
Laufende Verpflichtungen
Kurzfristige Schulden
Mittel- und langfristige Schulden
Rückstellungen
Transitorische Passiven
2'713'330.67
0.00
6'965'450.00
496'348.95
41'105.65
326'348.27
495'100.00
44'995.20
21'190.65
3'039'678.94
495'100.00
6'920'454.80
779'946.75
19'915.00
28
Sondervermögen
4'438'063.67
186'907.24
4'251'156.43
280
281
282
Zweckbestimmte Zuwendungen
Verpflichtungen für Spezialfinanzierungen
Verpflichtungen für Vorfinanzierungen
653'248.80
2'078'137.04
1'706'677.83
14'945.95
144'517.54
27'443.75
638'302.85
1'933'619.50
1'679'234.08
29
Eigenkapital
4'727'194.64
212'417.43
334'186.60
4'605'425.47
299
2990
Jahresergebnis
Kumulierte Ergebnisse der Vorjahre
-334'186.60
5'061'381.24
212'417.43
334'186.60
-121'769.17
4'727'194.64
64
230.50
283'597.80
0.00
1'083'517.96
21
21
21
Erweiterung Chastli
Schulhaus Oberdorf
Schulhaus Hof 1: Neue Schulküchenanlage
62
62
75
Kostenanteil Fussgängerübergang Chastlistrasse
Kostenanteil Ausbau Geh-/Radweg Linthdamm
Hochwasserschutz Bahnhof Ziegelbrücke
15-35
190'000.00
14-20
324'000.00
1'060'025.13
50'442.65
131'218.10
Tanklöschfahrzeug
Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge
14
331'000.00
10-14
36'676.00
36'676.00
29'678.80
11-30
29'678.80
55'000.00
Aussenrenovation FW-Depot
14
Hochbauten
500'000.00
100'000.00
1'100'000.00
100'000.00
32'309.72
344'166.26
163.35
617'031.00
11-30
14-20
14-34
15-21
15-28
12-17
13-18
505'660.75
120'290.00
35'053.45
85'775.00
184'258.55
104'499.25
529'876.25
62'388.55
1'893'219.23
1'136'586.80
ARA-Anschluss Bilten
Abwasser-Zuflusssteuerung
Generellen Entwässerungsplanes (GEP)
Subventionsbeitrag WV Rufi-Rüttiberg
Entsorgungsanlage Solenberg
2'775'818.15
400'000.00
165'000.00
50'000.00
140'000.00
13-26
13-26
10-29
160'000.00
1'300'000.00
163'000.00
70'000.00
10-23
13-18
02-26
96-20
84'854.00
482'562.00
993'670.33
71
71
71
14
72
90-14
95-19
4'638'424.00
2'382'562.50
4'200'000.00
3'647'219.23
85'000.00
Tiefbauten
Verwaltungsvermögen Spezialfinanzierungen
83
77
Gestaltungskonzept Rathausplatz
Überarbeitung Schutzverordnung/Verkehrsplanung
62
77
Umstellung Strassenbeleuchtung auf LED
Ortsplanung
Übrige aktivierte Ausgaben
62
62
Kostenanteil Fussgängerschutz Unterdorf
Linthsanierung
Investitionsbeiträge
21
21
Turnhalle / MZG
Anbau Hof 1
3'659'610.58
15-28
180'000.00
17.50
5.00
min.
5.00
17.50
5.00
17.50
17.50
17.50
17.50
17.50
5.00
7.50
7.50
5.00
7.50
17.50
5.50
9.00
9.00
17.50
7.50
7.50
36'676.00
36'676.00
3'000.00
3'000.00
32'309.72
25'000.00
17'500.00
55'000.00
129'809.72
169'485.72
8'750.00
28'875.00
70'000.00
107'625.00
5'250.00
12'225.00
65'000.00
12'000.00
94'475.00
14'875.00
145'800.00
162'500.00
100'000.00
84'854.00
508'029.00
20'250.00
0.00
0.00
25'189.55
167'789.00
192'978.55
192'978.55
58'314.90
-4'030.00
76'000.00
130'284.90
26'816.65
26'816.65
190'134.65
0.00
29'863.90
56'376.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
0.00
75
Unwetterschäden 2014
Hochbauten
263'830.40
14-27
270'000.00
0.00
0.00
26'678.80
26'678.80
0.00
319'166.26
7'852.90
729'820.00
1'056'839.16
1'083'517.96
58'314.90
41'692.65
98'313.10
330'000.00
528'320.65
120'290.00
29'803.45
100'366.65
119'258.55
92'499.25
462'217.90
47'513.55
1'747'419.23
974'086.80
382'562.00
0.00
190'134.65
3'151'581.58
273'444.30
57'819.50
75
735'254.75
0.00
0.00
3'000.00
3'000.00
0.00
25'000.00
7'852.90
55'000.00
17'500.00
105'352.90
108'352.90
24'500.00
8'750.00
28'875.00
70'000.00
132'125.00
9'500.00
5'250.00
12'225.00
65'000.00
12'000.00
103'975.00
14'875.00
145'800.00
162'500.00
100'000.00
0.00
13'500.00
423'175.00
20'250.00
0.00
216'500.00
28'500.00
154'250.00
Unwetterschäden 2013
1'443.50
100'000.00
5.00
5.00
3'729'895.75
517'691.70
2'690'805.60
75
14-33
10-29
0.00
931'875.00
Abschreibungen
2015
Dorfbäche, 2. Etappe
570'000.00
3'085'000.00
203'000.00
28'500.00
154'250.00
1'011'629.30
7'872'015.88
Buchwert
31.12.14
62
75
2'921'266.45
546'191.70
2'109'800.85
0.00
0.00
Zusätzliche
Abschreibungen
56'100.00
5.00
1'168'730.85
Netto-Investition
2014
Tiefbauten
20 Tiefgaragenplätze "Alte Schlossi"
Dorfbäche, 1. Etappe
0.00
913'129.00
Abschreibungen
2014
56'100.00
15-35
%Satz
21
7'616'414.03
Buchwert
31.12.13
Land "Bahnhofwiese" öffentliche Zone
2'655'000.00
Investition
gspl
Grundstücke
Verwaltungsvermögen
Projekte
gen
Abschreibungen 2014/Abschreibungsplan 2015
65
Anhang zur Jahresrechnung 2014
Inhalt
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Rechnungslegungsgrundsätze, Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung,
Abschreibungsmethode und -sätze
Geldflussrechnung
Eigenkapitalnachweis
Rückstellungsspiegel
Beteiligungsspiegel
Gewährleistungsspiegel
Anlagespiegel
Zusätzliche Angaben
1. Rechnungslegungsgrundsätze, Grundsätze zur Bilanzierung und
Bewertung, Abschreibungsmethode und -sätze
1.1 Rechnungslegungsgrundsätze
Die Grundsätze zur Rechnungslegung richten sich nach Art. 2 der Verordnung über den
Finanzhaushalt der Gemeinden (sGS 151.53). Massgebend sind:
a)
b)
c)
d)
e)
f)
Bruttodarstellung: Aufwendungen und Erträge, Aktiven und Passiven sowie
Investitionsausgaben und Investitionseinnahmen werden getrennt voneinander, ohne
gegenseitige Verrechnung, in voller Höhe ausgewiesen;
Periodenabgrenzung: Aufwendungen und Erträge werden in der Periode erfasst,
während welcher sie verursacht werden;
Fortführung: Für die Rechnungslegung ist die Fortführung der Tätigkeit der Gemeinden
wegleitend;
Wesentlichkeit, Verständlichkeit und Zuverlässigkeit: Die für eine rasche und
umfassende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage notwendigen
Information werden klar und nachvollziehbar sowie richtig und glaubwürdig offengelegt;
Vergleichbarkeit: Rechnungen von Gemeinde und Verwaltungsstellen sind
untereinander und auf Dauer vergleichbar;
Stetigkeit: Die Rechnungslegung bleibt nach Möglichkeit während eines längeren
Zeitraums unverändert.
1.2 Bilanzierung und Bewertung
Die Bestandesrechnung wird als Stichtagsrechnung geführt. Bilanzstichtag ist der 31.
Dezember.
Konto
Posten der Bestandesrechnung
10
100
101
AKTIVEN
Finanzvermögen
Flüssige Mittel
Guthaben
102
Anlagen
108
Aktive Rechnungsabgrenzungen
66
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
•
•
•
•
•
•
•
•
Nominalwert (Nennwert)
Sollverbuchung (fakturiert)
Bruttomethode
Nominalwert
Einzelbewertungsmethode
Sparkonten zum Nominalwert
Wertschriften zum Anschaffungswert unter Abzug
notwendiger Abschreibungen
Nominalwert
11
Ordentliches Verwaltungsvermögen
•
13
Verwaltungsvermögen von
Spezialfinanzierungen
•
Anlage-/Herstellkosten unter Abzug planmässiger
Abschreibungen
Anlage-/Herstellkosten unter Abzug planmässiger
Abschreibungen
PASSIVEN
20
Fremdkapital
200
Laufende Verpflichtungen
•
•
•
Sollverbuchung
Bruttomethode
Nominalwert (Nennbetrag)
201
Kurzfristige Schulden
•
Nominalwert
202
Mittel- und langfristige Schulden
•
Nominalwert
204
Rückstellungen
•
Nach allgemein anerkannten kaufmännischen
Grundsätzen, insbesondere um ungewisse
Verpflichtungen und drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften zu decken.
angemessene Wertberichtigungen auf Guthaben
(Delkredere)
•
208
Passive Rechnungsabgrenzungen
•
28
Sondervermögen
•
280
Zweckbestimmte Zuwendungen
•
Nominalwert
281
Verpflichtungen für Spezialrechnungen
•
Nominalwert
282
Verpflichtungen für Vorfinanzierungen
•
Nominalwert
29
Eigenkapital
•
299
Bilanzüberschuss/-fehlbetrag
•
Nominalwert
•
Residualwert: Aktiven abzüglich Passiven vor/nach
Gewinnverwendung
1.3 Abschreibungsmethode und -sätze
1.3.1
Finanzvermögen
Das Finanzvermögen der Gemeinde wird nach allgemein anerkannten Grundsätzen bewertet
und verwaltet. Abschreibungen werden demzufolge dann vorgenommen, wenn eine
Wertverminderung gegenüber dem Buchwert eintritt.
1.3.2
Verwaltungsvermögen
Das Verwaltungsvermögen wird planmässig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen
gemäss Abschreibungsreglement nach der linearen Methode. Die Abschreibungsdauer
beträgt höchstens 20 Jahre.
67
Ausnahmen:
Uebergangsbestimmungen gemäss Abschreibungsreglement, in Kraft seit dem 01.01.2009
Die Abschreibungssätze betragen jährlich:
a) auf Projekt Turnhalle-Mehrzweckgebäude
b) auf Projekt Anbau Hof 1
c) auf Projekt Erweiterung Schulhaus Chastli
d) auf Projekt Schulhaus Oberdorf
e) ARA-Anschluss Bilten mindestens 70'000 Franken pro Jahr
17.5 %
9.0 %
9.0 %
5.5 %
Die jährliche Abschreibung erfolgt auf dem Anschaffungswert
a)
b)
c)
68
Vorräte, Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge und Planungsausgaben
Gemeindestrassen
auf dem übrigen Verwaltungsvermögen
17.5 %
7.5 %
5.0 %
2. Geldflussrechnung
Eine Geldflussrechnung ist eine Gegenüberstellung der Zunahme und der Abnahme der
flüssigen Mittel in einer Periode. Sie stellt den Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit,
Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit dar. Der Fonds flüssige Mittel besteht aus den
Konten Kassa, Post und Bank.
Betriebliche Tätigkeit
2014
Aufwandüberschuss (Ergebnis der Erfolgsrechnung)
-121‘769.17
+ Abschreibungen Verwaltungsvermögen und Investitionsbeiträge
planmässige, ausserplanmässige, zusätzliche
1‘082‘614.70
- Zunahme / + Abnahme Forderungen bzw. laufende Verbindlichkeiten
- Zunahme / + Abnahme Vorräte und angefangene Arbeiten
- Zunahme / + Abnahme aktive Rechnungsabgrenzungen
+ Verluste / - Gewinne aus Verkauf FV bzw. Kursverluste / -Gewinne
+ Zunahme / - Abnahme laufende Verpflichtungen (KK, Kreditoren)
+ Zunahme / - Abnahme Rückstellungen
+ Zunahme / - Abnahme passive Rechnungsabgrenzungen
+ Einlagen/ - Entnahmen Verpflichtungen für Spezialfinanzierungen,
Fonds,Vorfinanzierungen
+ = Cash Flow / - = Cash Drain aus betrieblicher Tätigkeit
54‘438.87
-1‘900.30
-230.50
50‘167.50
326‘348.27
283‘597.80
-21‘190.65
-186‘907.24
1‘465‘169.30
Investitionstätigkeit
Ausgaben
-1‘384‘764.55
Davon:
- Sachanlagen
- Eigene Investitionsbeiträge
Einnahmen
-1‘106‘654.45
-278‘110.10
23‘055.15
Davon:
- Abgang Sachanlagen
- Beiträge für eigene Rechnung
+ = Cash Flow / - = Cash Drain aus Investitionstätigkeit
19‘025.15
4‘030.00
-1‘361‘709.40
Finanzierungstätigkeit
+ Zunahme / - Abnahme langfristige Finanzverbindlichkeiten
+ Zunahme / - Abnahme kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
-44‘995.20
495‘100.00
+ Abnahme / - Zunahme Finanz- und Sachanlagen FV (kurzfristige)
8391.40
+ Abnahme / - Zunahme Finanz- und Sachanlagen FV (langfristige)
971‘649.60
- Verluste / + Gewinne aus Verkauf FV bzw. Kursverluste / -gewinne
-50‘167.50
+ = Cash Flow / - = Cash Drain aus Finanzierungstätigkeit
1‘379‘978.50
Veränderung des Fonds „Flüssige Mittel“
1‘483‘438.40
Nachweis
Flüssige Mittel per 01.01.2014
Flüssige Mittel per 31.12.2014
Veränderung Flüssige Mittel
4‘166‘522.02
5‘649‘960.42
1‘483‘438.40
69
Der Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit ist der Saldo aus finanzwirksamen Erträgen und
finanzwirksamen Aufwendungen, welche sich aus der betrieblichen Tätigkeit ergeben. Für
öffentliche Gemeinwesen ist er ein Indikator dafür, wie gut es gelungen ist,
Zahlungsmittelzuschüsse zu erwirtschaften.
Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit ist der Saldo aus Investitionseinnahmen und
Investitionsausgaben, bereinigt um nicht kassawirksame Posten. Bei öffentlichen
Gemeinwesen ist dieser Saldo meistens negativ, da die öffentlichen Investitionen nicht durch
Investitionseinnahmen gedeckt sind. Die Kennzahl gibt an, wie viele Aufwände für
Ressourcen getätigt werden, welche künftige Erträge und Geldflüsse generieren sollen.
Der Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit ist der Saldo aus Finanzeinnahmen (Dividenden,
Zinserträge, usw.) und Finanzausgaben (Zinsaufwand, Darlehenstilgung, usw.). Diese
Kennzahl hilft, zukünftige Ansprüche von Kapitalgebern gegenüber dem öffentlichen
Gemeinwesen abzuschätzen.
3. Eigenkapitalnachweis
Eigenkapitalnachweis per 31.12.2014
Konto
Beträge in Fr.
Jahresgewinn
Bilanzüberschuss / -fehlbetrag
2990
2999
(negatives Vorzeichen)
Bestand per 1.1.
Fr.
-334‘186.60
5‘061‘381.24
Gewinn-/Verlustverwendung:
Verlustdeckung 2014
Fr.
334‘186.60
-334‘186.60
Jahresergebnis (Defizit: negatives
Fr.
-121‘769.17
Bestand per 31.12.
Fr.
-121‘769.17
Total Eigenkapital per 31.12.
Fr.
Vorzeichen, Überschuss: positives
Vorzeichen)
4‘727‘194.64
4‘605‘425.47
Der Gemeinderat beantragt gestützt auf Art. 112 des Gemeindegesetzes den
Aufwandüberschuss wie folgt zu verwenden:
Antrag auf Verwendung des Aufwandüberschusses
Aufwandüberschuss 2014
-121‘769.17
Zuweisung an kumulierten Bilanzüberschuss
-121‘769.17
70
4. Rückstellungsspiegel
Der Rückstellungsspiegel ist eine Aufstellung aller betriebsnotwendigen bestehenden
Rückstellungen für Aufwendungen der Gemeinde.
Rückstellungen per 31.12.2014
Beträge in Fr.
01.01.2014
Deckbelagsarbeiten
85‘104.60
Diverse
Erschliessung Bauland Steinen
Erschliessung Graf Hunfriedstrasse 3
Total
Delkredere per 31.12.2014
Delkredere
Steuern
Delkredere
Debitoren
Total
0.00
185‘528.95
0.00
270‘633.55
31.12.2014 Begründung
Von Dritten eingezogen für
112‘640.35
Belagsflicke (Ausführung später)
57‘630.00 Diverse Positionen
178‘571.05 Pendente Arbeiten
204‘028.45 Pendente Arbeiten
552‘869.85
Beträge in Fr.
01.01.2014
31.12.2014
194‘822.15
206‘198.80
30‘893.25
20‘878.10
225‘715.40
227‘076.90
Begründung
Uneinbringliche und 10 % auf dem restlichen
Steuerausstand
5 % auf dem Debitorenbestand
5. Beteiligungsspiegel
Der Beteiligungsspiegel zeigt alle kapitalmässigen Beteiligungen und diejenigen
Unternehmen auf, welche durch die Gemeinde massgeblich beeinflusst werden.
Beteiligungsspiegel per 31.12.2014
Name der Einheit/Organisation
Rechtsform der Einheit/Organisation
Tätigkeiten, erfüllte öffentliche Aufgaben
Anteil der Gemeinde Schänis
Zahlungsströme im Berichtsjahr zwischen
Gemeinde Schänis und
Einheit/Organisation
EVS Energieversorgung Schänis AG
Aktiengesellschaft
Energieversorgung
Mehrheitsaktionär mit 96.16 % Aktienanteil
Aktienkapital 500'000.00
Art
Nominalwert
Steuerwert
Namenaktien
460'000.00
Namenaktien
20‘260.00
Total
480'260.00
7‘588‘108.00
Die Gemeinde erhält von der EVS Energieversorgung
Schänis AG pro Jahr
Fr. 100'000.00 als Durchleitungsentschädigung.
Im Jahre 2014 wurde eine Dividende von
Fr. 312‘195.00 von Reserven aus Kapitaleinlagen
ausbezahlt.
6. Gewährleistungsspiegel
Im Gewährleistungsspiegel werden jene Tatbestände aufgeführt, aus denen sich in Zukunft
eine wesentliche Verpflichtung des Gemeinwesens ergeben kann (sogenannte
Eventualverpflichtungen).
Zusammenstellung per 31.12.2014
1'500.–
Defizitgarantie Ferienpass Gaster
Fr.
71
7. Anlagen
Wertschriften des Finanzvermögens per 31.12.2014
Beträge in Fr.
Name
Art / Sicherheit
Buchwert
Raiffeisenbank Schänis
Anteilschein
Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG
Namenaktien
-
560.00
Genossenschaft für Alterswohnungen Schänis
Anteilscheine
-
20'000.00
Schweiz. Südostbahn AG, St. Gallen
Namenaktien
Darlehen Genossenschaft f. Alterswohnungen Schänis
Inhaberschuldbrief
200.00
-
Total
Wertschriften des Verwaltungsvermögens per 31.12.2014
Marktwert
200.00
164.00
680‘000.00
680‘000.00
680‘200.00
700‘924.00
Beträge in Fr.
Name
Art
Buchwert
VRSG, Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen
Namenaktien
0.00
30'000.00
Linth-Arena SGU, Näfels
Anteilschein
0.00
0.00
Technologie Zentrum Linth, Ziegelbrücke
Anteilschein
0.00
500.00
0.00
30’500.00
Total
Liegenschaften (ohne Strassen und Gewässer) per 31.12.2014
Objekte und Beschreibung
Finanzvermögen
Chastli 17:
Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung
Garage
Garage
Garage
Schätzungsdatum
20.03.2013
G’st.
Nr.
Beträge in Fr.
Vers.
Nr.
386
1980
1978
1979
05.07.2013
932
274
969
1571
Unterdorf 4:
Wohnhaus „Assey“
Garage
05.09.2013
384
Oberdorf 13, Wohn- und Geschäftshaus
11.11.2011
Rathausplatz 16, Mehrfamilienhaus
27.01.2011
Vorheimen (Fuchswinkel), Bunker, Wiese
72
Zeitwert Verkehrswert
Ertragswert
3‘931‘000
1820
1820
1820
1820
Chastli Wald und Wiese
Chastli Weidstall
Chastli Wald
Marktwert
358‘000
8‘000
8‘000
8‘000
Buchwert
31.12.2014
4‘394‘800 2‘357‘772.10
686‘000
EW
17‘000 EW
EW
100
4‘600
100
143‘000
110‘197.10
327
670
171‘000
9‘000
418
219
967‘000
753‘000
427‘612.90
378
251
2‘385‘000
1‘830‘000
1‘819‘401.70
356
560.40
Schätzungsdatum
G’st.
Nr.
Vers.
Nr.
Verwaltungsvermögen
Oberdorf 16, Gemeindehaus
23.10.2008
408
34195140
1190 1‘442‘000
Dörfli Rufi, altes Feuerwehrdepot
Windegg, Wiese, Wald, Platz (Stollen)
Rüti, Windegg, Wiese, Wald (Stollen)
14.08.2008
14.08.2008
14.08.2008
131
1111
1112
792
896
41
41‘000
41'000
1'800
1'000
08.06.2005
58.1
2084
242‘000
95'000
19.06.2013
04.09.2003
160.1
190.1
1725
1777
294‘000
205‘000
131‘000
103‘000
26.06.2003
880.1
1971 1‘020‘000
300‘000
Rufi, Schulhaus
Rufi, Kindergarten
Dörfli Maseltrangen:
Schulhaus
Garage
Chastli 3, Schulhaus mit Turnhalle
Oberdorf 17:
Schulhaus
Halle
Hof 4, Kindergarten
Hof 1 und 2:
Hof 11, Schulhaus Hof 1
Hof 13, Schulhaus Hof 2
Hof 11, Veloeinstellhalle
18.05.2006
20.01.2010
21.09.2006
129
83
69
790
1400
779‘000
301'000
799‘000
18.05.2006
16.10.2013
305
419
05.11.2009
08.06.2005
436
450
Hofstr. 1 Total 93/100 Anteil
Hofstr. 1 Feuerwehrdepot mit Hofsäli
Hofstr. 1, Mehrzweckgebäude Hof
26.06.2003
880
Rathausplatz 3, Museum und Bibliothek
05.09.2013
986
Gutsbetrieb Eichen, Remise
13.04.2011
1771
Eichen:
Gutsbetrieb Eichen,Wohnhaus mit Landw.
Haus 1
Haus 2
Haus 3
Garage
Garage
Remise
17.09.2014
482
Eichen, Schützenhaus
14.08.2008
Wichelmatt Maseltrangen, Lagerschuppen
Rathausplatz 12, Bauamtsmagazin
Objekte und Beschreibung
Maseltrangen, Sammelschutzanlage ZS
(unselbst. Baurecht)
Chapelistrasse Rufi, Zivilschutzraum
(unselbst. Baurecht)
Rufi, Zivilschutzraum (unselbst.Baurecht)
Hof 1,Zivilschutzanlage
(unselbst.Baurecht)
Zeitwert Verkehrswert
Ertragswert
874‘000
324‘000
1335
986‘000
1591
43‘000
1308 4‘141‘000
221 3‘115‘000
1422
67‘000
1378 1‘000‘000
1403 4‘883‘000
1620 3‘376‘000
1974
83‘000
23‘550‘400 3‘695‘952.08
1'130'000
3'280'000
2‘170‘000
758'000
5‘040‘000
8‘000‘790
5‘673‘000
800‘000
4‘873‘000
257
823‘000
410‘000
170
79‘000
EW 41‘600
173
1891
174
1171
1760
1761
172
302‘000
949‘000
723‘000
236‘000
11‘000
11‘000
40000
493
145
260‘000
129‘000
26.06.2003
1539
1062
37‘000
21‘000
06.01.2011
378
248
140‘000
110‘000
1990
1889
Buchwert
31.12.2014
974‘086.80
1‘747‘419.23
430‘075.55
26‘678.80
0.00
1‘440‘000
73
Objekte und Bezeichnung
SchätzungsDatum
G’st..
Nr.
Vers.
Nr.
Oberdörfli, 20 Tiefgaragenplätze STWE
08.11.2013
83718379
83838393
Gastermatt:
Betriebsgebäude ARA
Giftsammelstelle
01.10.2013
814
Chastli (provisorischer Wert)
1507
2113
Zeitwert Verkehrswert
Buchwert
560‘000
517‘691.70
235‘000
11‘000
159‘000
1769
237‘500
6'000
Chöllen, Wiese, Wald, Naturschutzgebiet
Gwadt, Rietstall
(Wannenbachunternehmen),
Schlipf, Wiese, Wald,
24.11.2004
1549
20.03.2008
20.03.2008
196
206
473
1717
60‘000 EW
EW
6‘900
22‘400
Witöfeli, Weidstall
19.11.2008
588
1264
101‘000 EW
24‘200
Wohnhausen, Notschlachthaus
Anteil 50/100
08.06.2005
90
1180
8. Zusätzliche Angaben
8.1 Kontenrahmen (Stetigkeit)
Der Kontorahmen für das Jahr 2015 bleibt unverändert.
8.2 Zweckverbände
Die Gemeinde Schänis ist Mitglied folgender Zweckverbände:
ZV Kehrichtbeseitigung, KVA Linth, Niederurnen
ZV Logopädischer Dienst Linthgebiet, Jona
ZV Schulschwimmen Gemeinde Glarus Nord
ZV Soziale Dienste Linthgebiet, Jona
ZV Werkjahrschule Linthgebiet, Jona
Abwasserverband Glarnerland
74
41‘350
24‘000
8.3 Verpflichtungskredite
Laufende Kredite per 31.12.2014
Name
Wasserversorgung „Rufi-Rüttiberg“
Bearbeitung des Generellen Entwässerungsplanes
Sanierung Bäche, 1. Etappe: Rappenbach, Mühlebach,
Krüppelbach
Sanierung Bäche, 2. Etappe: Hofbach (Vorprojekt)
Hochwasserschutz Bahnhof Ziegelbrücke
Überarbeitung Schutzverordnung und
Gesamtverkehrsplanung
•
Datum
24.09.2010
05.04.2013
Kredit
Ausgaben
1'100’000.00
784‘820.00
100‘000.00
25‘352.90
Kreditrest
315‘180.00
74‘647.10
17.06.2007
30.03.2012
05.04.2013
8'650'000.00
100‘000.00
190‘000.00
9‘676‘760.30
57‘819.50
120‘290.00
°-1026‘760.30
42‘180.50
69‘710.00
04.04.2014
140‘000.00
58‘314.90
81‘685.10
Die Baukostenabrechnung der Sanierung Bäche, 1 Etappe Rappenbach, Mühlebach,
Krüppelbach wird im 2015 abgeschlossen werden. Nach Vorlage der Abrechnung
werden die Bundesbeiträge (Stand 31.12.13 Auszahlung 80 %) sowie die
Kantonsbeiträge definitiv abgerechnet und dem Projekt gutgeschrieben.
8.4 Neue Ausgaben
Konto Nr.
Funktionale
Gliederung
Artengliederung
1040
3103
45‘000
1041*
1070
12191
1340
1800
1810
3140
3110
3110
3621
3184
60‘000
25‘000
15‘000
15‘500
16‘500
20‘000
Investitionsrechnung
1621
1720
1303*
50103
50100
Voranschlag
2015 Fr.
250‘000
100‘000
810‘000
Details und Begründungen
Drucksachen Mitteilungsblatt / Mehrkosten für die Umstellung von
„schänis aktuell“
Personellen Umbau im Hinblick auf die Ablösung des Bausekretärs /
Umnutzung Dachgeschoss / Platzmangel
UKV-Erweiterung inkl. Kleinserver Chastli
Beachvolleyballfeld
Beitrag an Landschaftsqualitätsprojekt
Baumpflanzungen an der Dörflistr. Maseltrangen (Allee)
Verkehrssicherheit Fuchswinkelstrasse
Entsorgungsanlage Solenberg
Siehe Gutachten des Gemeinderates
75
Kennzahlen
Selbstfinanzierungsgrad
Selbstfinanzierung in Prozent der Nettoinvestitionen
Selbstfinanzierung
Nettoinvestitionen
Formel
Richtwerte
Selbstfinanzierung x 100
Nettoinvestitionen
anzustreben:
vertretbar:
2014
2013
2012
2011
867'909.39
1'361'709.40
%
63.74
852'634.30
1'410'620.75
%
60.44
1'190'833.00
730'406.00
%
163.04
4'681'942.00
1'345'905.00
%
347.87
2014
2013
2012
2011
100%
70 - 80 %
Selbstfinanzierungsanteil
Selbstfinanzierung in Prozent des Finanzertrages
Selbstfinanzierung
Finanzertrag
Formel
Richtwerte
Selbstfinanzierung x 100
Finanzertrag
schwach
mittel
gut bis sehr gut
bis 10%
10 - 20%
über 20%
867'909.39
852'634.30
1'190'833.00
4'681'942.00
17'363'548.93 16'470'793.23 16'478'285.00 19'702'591.00
%
%
%
%
5.00
5.18
7.23
23.76
Zinsbelastungsanteil
Nettozinsen in Prozenten des Finanzertrages
Nettozinsen
Finanzertrag
Formel
Richtwerte
Nettozinsen x 100
Finanzertrag
geringe Verschuldung
mittlere Verschuldung
hohe Verschuldung
zu hohe Verschuldung
2014
bis 2 %
2-5%
über 5 %
über 8 %
2013
2012
2011
-279'547.13
-438'856.92
-47'717.00 -1'839'125.00
17'363'548.93 16'470'793.23 16'478'285.00 19'702'591.00
%
%
%
%
-1.61
-2.66
-0.29
-9.33
Kapitaldienstanteil
Kapitaldienst in Prozenten des Finanzertrages
Kapitaldienst
Finanzertrag
Formel
Richtwerte
Kapitaldienst x 100
Finanzertrag
gut
tragbar
hoch
kritisch
Steuerkraft je Einwohner
Steuerkraft
Einwohner
Formel
Steuerkraft
Einwohner
Nettoschuld je Einwohner
Nettoschuld
Einwohner
Formel
Nettoschuld
Einwohner
Nettoschuld in % der einfachen Steuer
Nettoschuld
Einfache Steuer
Formel
76
Nettoschuld x 100
Einfache Steuer
2014
bis 5 %
5 - 15 %
15 - 20 %
über 20 %
2013
2012
2011
633'581.87
460'343.08
771'382.00
-573'786.00
17'363'548.93 16'470'793.23 16'478'285.00 19'702'591.00
%
%
%
%
3.65
2.79
4.68
-2.91
2014
6'499'505
3'692
Fr.
1'760
2013
6'099'710
3620
Fr.
1'685
2012
6'182'910
3'565
Fr.
1'734
2011
5'660'080
3'530
Fr.
1'603
2014
737'254.79
3'692
Fr.
200
2013
164'429.65
3'620
Fr.
45
2012
-440'936
3'565
Fr.
-124
2011
1'171'385
3'530
Fr.
332
2014
737'254.79
5'738'245
%
13
2013
164'429.65
5'386'039
%
3
2012
-440'936
5'390'420
%
-8
2011
1'171'385
5'047'907
%
23
Steuerplan 2015
Steuerbedarf
Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung
Öffentliche Sicherheit
Bildung
Kultur, Freizeit
Gesundheit
Soziale Wohlfahrt
Verkehr
Umwelt, Raumordnung
Volkswirtschaft
Finanzen
Netto in Fr.
1'942'700
75'200
6'978'450
357'850
631'500
-250'600 **
767'450
631'350
174'500
122'125 **
Nettoaufwand
Total in Fr.
11'430'525
Deckung durch:
Gemeindesteuern
Grundsteuern
0.8 ‰ von 748'125'000
0.2 ‰ von 32'500'000
598'500
6'500
Nach- und Strafsteuern
Handänderungssteuern
Einkommens- und Vermögenssteuern
Mutmasslicher Ertrag der einfachen Steuer
Steuerfuss in % der einfachen Steuer
Einkommens- und Vermögenssteuern
Nachzahlungen Anteil Gemeinde
0
280'000
5'586'000
145%
8'100'000
150'000
8'250'000
9'135'000
Einnahmenanteile
Steuern juristische Personen
Grundstückgewinnsteuern
Quellensteuern total
605'000
600'000
300'000
235'000
Total Steuerertrag
Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung
1'135'000
10'270'000
1'160'525
** Das Spezialfinanzierungskonto "Betrieb Altersheim Eichen" wird für zusätzliche Abschreibungen auf
den Anschaffungswert von 6'270 m2 Bauland in der Zone für öffentliche Bauten ab Liegenschaft Nr. 429
(Bahnhofwiese) aufgelöst. Die Bürgerschaft hat dieser Auflösung am 30.11.2014 an der Urne zugestimmt.
77
Finanzplanung und Steuerprognose
Laufende Rechnung
in 1'000 Fr.
2015
2016
2017
2018
2019
1'942.7
75.2
6'978.5
357.9
631.5
-250.6 **
767.5
631.4
174.5
2'282.4 **
1'900
75
7'000
360
655
1'313
850
635
150
788
1'850
75
7'000
360
681
1'326
850
635
150
788
1'850
75
7'000
360
708
1'339
850
635
150
788
1'850
75
7'000
360
737
1'352
850
635
150
788
13'590.8
13'726
13'715
13'755
13'797
9'156.0
1'125.0
-50.5
1.5
2'198.3
9'290
1'100
-70
2
2'200
9'565
1'100
-70
2
2'200
9'847
1'100
-70
2
2'200
10'138
1'100
-70
2
2'200
12'430.3
12'522
12'797
13'079
13'370
Aufwandüberschuss
1'160.5
1'204
918
676
427
Eigenkapital 31.12.
3'444.9
2'241
1'323
647
220
145%
145%
145%
145%
145%
Aufwand
Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung
Öffentliche Sicherheit
Bildung
Kultur, Freizeit
Gesundheit
Soziale Wohlfahrt
Verkehr
Umwelt, Raumordnung
Volkswirtschaft
Finanzen (ohne allgemeine Mittel)
** Das Spezialfinanzierungskonto "Betrieb Altersheim Ecihen" wird für zusätzliche
Abschreibungen auf den Anschaffungswert von 6'279 m2 Bauland in der Zone
öffentliche Bauten (Bahnhofwiese) aufgelöst. Die Bürgerschaft hat dieser
Auflösung am 30.11.14 an der Urne zugestimmt.
Total Nettoaufwand
Ertrag
Gemeindesteuern
Einnahmenanteile
Vergütungen Vorauszahlungen, Abschreibungen
Erträge ohne Zweckbindung
Finanz- und Lastenausgleich
Total Nettoertrag
Steuerfuss (Berechnungsgrundlage)
78
Investitionsprogramm
in 1'000 Fr.
2015
Bearbeitung des Generellen Entwässerungsplanes
Sanierung Liegenschaft Eichen
Bächesanierung (1. Etappe)
Bächesanierung (2. Etappe)
Verkehrssicherheit Fuchswinkel
Kostenanteil Hochwasserschutz Bahnhof
Ziegelbrücke
Kreisel ECS
Überarbeitung
Schutzverordnung/Gesamtverkehrsplanung
Kauf Grundstück 429 Faad OeBA-Zone
Werkdienst und Entsorgung
70.0
410.0
-30.0
50.0
250.0
Nettoinvestitionen
ohne Spezialfinanzierungen
2016
2017
2018
2019
50
50
150
500
150
500
70.0
500
81.0
2'655.0
1'500
3'556.0
50
550
79
Kreditabrechnungen
Umstellung Strassenbeleuchtung auf LED
Kredit der Bürgerschaft
05.04.13
Fr.
400'000.00
Fr.
Fr.
400'000.00
400'000.00
Fr.
0.00
Fr.
162'750.00
Total
Kosten Total 2011 bis 2014
Fr.
Fr.
162'750.00
124'816.65
Minderkosten
Fr.
37'933.35
Liegenschaft Eichen
Entfeuchtung Gebäude und Einbau Sanitäre Anlagen
Kredit der Bürgerschaft
05.04.13
Fr.
290'000.00
Total
Kosten Total 2013 und 2014
Fr.
Fr.
290'000.00
24'250.10
Minderkosten
Fr.
265'749.90
Fr.
280'000.00
Fr.
30'000.00
Total
Kosten 2013 und 2014
Fr.
Fr.
310'000.00
308'645.80
Minderkosten
Fr.
1'354.20
Fr.
150'000.00
Fr.
30'000.00
Total
Kosten Total 2014
Fr.
Fr.
180'000.00
190'134.65
Mehrkosten
Fr.
10'134.65
Total
Kosten Total 2013 und 2014
Kostenanteil Fussgängerübergang
mit Mittelinsel bei Chastlistrasse
Kredit (fak. Referendum)
02.06.10
* Bezug aus Rücklagen
Unwetterschäden vom 03.06.2013
Dringliche Ausgabe /
Beschluss des Gemeinderates
Kredit der Bürgerschaft
Unwetterschäden 11./12. Juli 2014
Dringliche Ausgabe /
Beschluss des Gemeinderates
Nachtragkredit Gemeinderat
80
04.04.14
15.07.14
01.12.14
*
Bericht der Geschäftsprüfungskommission
81
Gutachten und Antrag des Gemeinderates für
die Sanierung von Haus 1 der gemeindeeigenen
Liegenschaft «Eichen»
Die Liegenschaft «Eichen»
Die im Eigentum der Politischen Gemeinde Schänis
stehende Liegenschaft «Eichen» besteht aus drei
Häusern. Haus 1 war das Herz des ehemaligen Altersheimes und beheimatet einen geräumigen Aufenthaltsraum mit Speisesaal, Küche, Büroräumlichkeiten, einige Zimmer und eine Dachwohnung.
Ebenso waren die Häuser 2 und 3 als Wohnbereich
für mehrere Pensionäre Teil des Heimbetriebes. Haus
2 wird heute teilweise für die Unterbringung von
Asylanten genutzt. In Haus 3 sind Mietwohnungen
untergebracht. Zu Haus 3 gehört als Anbau das
Ansichten heute:
82
ebenfalls vermietete Wohnhaus des ehemaligen
Gutsbetriebes. Das vorliegende Kreditbegehren betrifft das momentan leerstehende, für öffentliche
Zwecke vorgesehene Haus 1.
Zukunftsworkshop
Die Bedenken der Anwohner im Zusammenhang mit
dem letzten Projekt zum Bau von Sportplätzen (Tennis) ernst nehmend, entschied sich der Gemeinderat
in der Folge für die Durchführung eines allen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger offenstehenden Workshops:
Der Workshop zur Zukunft der gemeindeeigenen Liegenschaft im Eichen vom 14. Juni 2014 zeichnete sich
durch einen konstruktiven Geist und engagierte Diskussionen aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
dieses Workshops lieferten für die weitere Arbeit des
Gemeinderates konkrete und wertvolle Inputs, die
sich wie folgt auf den Punkt bringen lassen:
– Die Liegenschaft soll im Besitz der Politischen Gemeinde Schänis und damit der Bürgerinnen und
Bürger bleiben. Kein Verkauf.
– Im Fokus der Nutzung für Jung und Alt soll die Begegnung stehen.
– Möglichkeiten: Bistro im Sinne eines Kulturkaffees,
Ortsmuseum, Kindertagesstätte, Aussenspielplatz. Jedoch kein weiterer Aus- und Aufbau für
Sportaktivitäten.
– Die politische Gemeinde erklärt sich bereit, der JBS
das komplette Dachgeschoss sowie einen Lagerraum im Kellergeschoss zur exklusiven Nutzung
zur Verfügung zu stellen. Der Aussenbereich sowie
die «allgemein nutzbaren Räume» stehen der JBS
entsprechend dem noch zu definierenden Nutzungsreglement bei Bedarf ebenfalls zur Verfügung.
– Die Räume werden im aktuell vorliegenden Zustand abgegeben. Es wird ausdrücklich keine Innensanierung des Dachgeschosses gewünscht.
Der JBS steht es frei, die Räume entsprechend ihren Bedürfnissen einzurichten und/oder farblich
zu gestalten.
– Die Liegenschaft soll durch ein einfaches und flexibles Betriebskonzept bewirtschaftet werden.
– Die Katholische Kirchgemeinde Schänis-Maseltrangen ist an einer langfristen Mitnutzung der
Liegenschaft interessiert und bereit, sich anteilmässig an den Betriebskosten der Liegenschaft zu
beteiligen.
Projektgruppe
Verbunden mit dem Auftrag, die Entwicklung der
Liegenschaft «Eichen» voranzutreiben, konstituierte
der Gemeinderat am 1. Juli 2014 eine Projektgruppe.
Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Ortsmuseum
Im Einklang mit dem Leitbild für die Entwicklung der
Politischen Gemeinde Schänis soll unser geschichtliches und kulturelles Erbe gepflegt werden. Der Gemeinderat orientiert sich dabei an folgendem Leitsatz:
– Martin Hämmerli, Gemeinderat, Vorsteher Ressort
Freizeit (Kultur, Vereine, Brauchtum, Sport), Vorsitz
der Projektgruppe
– Herbert Küng, Gemeindepräsident
– Paul Schwitter, Gemeindevizepräsident II
Einbezug der JBS
Der Katholische Kirchenverwaltungsrat Schänis-Maseltrangen zeigte sich an einer Einquartierung der
Jugendorganisation Jungwacht & Blauring Schänis
(JBS) im Dachgeschoss von Haus 1 interessiert. Der
Gemeinderat freut sich über die Einbindung der JBS
vor allem darum, weil damit die für die Öffentlichkeit bestimmte Liegenschaft im Eichen auch unseren Kindern und Jugendlichen dienen darf. An einer
gemeinsamen Besprechung zwischen Vertretern des
Kirchenverwaltungs- und des Gemeinderates konnten unter Vorbehalt der Kreditsprechung durch die
Bürgerschaft nachstehende Konditionen formuliert
werden:
Das Ortsmuseum bietet einen vertieften Einblick
in die Geschichte des Dorfes. Es erzählt von Persönlichkeiten, Familien und Gewerbe von Schännerinnen und Schännern in früherer Zeit. Es soll
erhalten und weiterentwickelt werden.
Heute befindet sich unser Ortsmuseum im zweiten
Obergeschoss der im Eigentum der politischen Gemeinde stehenden alten Kaplanei. In seiner Konzeption nach wie vor überzeugend, bedürfen Erscheingungsbild und Exponate einer Auffrischung. Um seine
Attraktivität langfristig zu erhalten, verlangt ein Museum nach einer ständigen aufmerksamen Betreuung, aber auch nach der für Spezialausstellungen und
Erweiterungen nötigen Fläche. Seit langem festgestellt werden konnte, dass in der alten Kaplanei nicht
nur das Ortsmuseum, sondern auch die sich ständig
steigender Beliebtheit erfreuende Gemeindebibliothek aus allen Nähten zu platzen drohen. (Die Bibliothek lehnte im vergangenen Jahr insgesamt 7’451 Bücher aus – eine stolze Zahl.) Mit einer Einbindung des
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Ortsmuseums in Haus 1 der Liegenschaft «Eichen»
würde zweierlei erreicht: Die Gemeindebibliothek
könnte vor Ort erweitert und damit attraktiver ausgestaltetet werden und dem Ortsmuseum stünde im Eichen in einem gebührenden Ausmass Platz zur Verfügung. Die Neueinrichtung des Ortsmuseums soll dabei zu einem grossen Teil aus Mitteln verschiedener
Kulturfonds finanziert werden.
Kultur Schänis
Unter der Führung von Fritz Schoch und seinem breit
abgestützten Team befindet sich der Verein «Kultur
Schänis» in Gründung. In enger Zusammenarbeit mit
dem gemeinderätlichen Kulturressort will Kultur Schänis ein der ganzen Bevölkerung offenstehendes Kulturangebot schaffen. Zentrum dafür wäre Haus 1 der Liegenschaft im Eichen. In das Kulturangebot einbezogen
würde das Ortsmuseum, welches im ersten Obergeschoss seine Heimat fände. Ortsmuseum wie auch ein
temporär bewirteter Kulturtreff im Erdgeschoss als
Dreh- und Angelpunkt von Schänis Kultur würde vom
gennanten Verein betrieben. Selbstverständlich stünde
dieser Treff auch anderen Dorfvereinen zur Nutzung
offen. Da leider immer mehr Restaurants ihren Betrieb
einstellen oder einschränken, wird diesem Umstand
künftig vermehrt Bedeutung zukommen.
Bauprojekt
In Zusammenarbeit mit der Projektgruppe erstellte
das Architekturbüro Peter Jud GmbH eine Baukostenschätzung für die Sanierung von Haus 1, deren Zusammenzug sich wie folgt präsentiert:
Gebäudekosten
Umgebung
Baunebenkosten
Ausstattungen
Unvorhergesehenes
Total
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Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
744’500.00
16’500.00
27’000.00
17’000.00
5’000.00
810’000.00
– Im Anhang 1 zum Gutachten finden sich Raumprogramm und Projektbeschrieb.
– Planerisch ist die Sanierung von Haus 1 im Anhang 2 auf einer Doppelseite dargestellt.
Zeitplan
Unter Vorbehalt der Zustimmung der Bürgerschaft
zum Baukredit, sieht der Gemeinderat folgenden
Zeitplan vor:
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– Ausführungsplanung und Submission nach der
Bürgerversammlung
– Baubeginn Mitte 2015
– Fertigstellung Ende 2015/anfangs 2016
Finanzierung
Zur Mitfinanzierung der Sanierung sollen aus den
buchhalterischen Rücklagen für den Gutsbetrieb Eichen 400’000 Franken bezogen werden. Der Kontostand dieser in der Bestandesrechnung der Politischen Gemeinde Schänis ausgewiesenen Rücklage
beläuft sich auf rund 460’000 Franken. Mit der Aufgabe des Gutsbetriebes Eichen fällt der Zweck der
Rücklage grundsätzlich dahin. Ein Restbetrag soll
aber weiterhin zur Verfügung stehen, so dass eine
Reserve für spätere Investitionen besteht, ohne dass
dafür die Laufende Rechnung belastet werden muss.
(Hinweis: Die Rücklage «Gutsbetrieb Eichen» ist
nicht zu verwechseln mit dem mit Urnenabstimmung vom 30. November 2014 zum Kauf der Bahnhofswiese aufgelösten Spezialfinanzierungskonto
«Betrieb Altersheim Eichen».)
Sanierungskosten (Bruttokredit)
Fr. 810’000.00
Bezug aus Rücklage
«Gutsbetrieb Eichen»
./. Fr. 400’000.00
Restbetrag
Fr. 410’000.00
Der Restbetrag wird dem Verwaltungsvermögen belastet und gemäss Reglement über die Abschreibung des Verwaltungsvermögens der Politischen
Gemeinde Schänis vom 6. Oktober 2008, in Vollzug
seit 1. Januar 2009, mit fünf Prozent jährlich abgeschrieben.
Anträge
1. Der Sanierung von Haus 1 der gemeindeeigenen
Liegenschaft «Eichen» sei zuzustimmen und dafür
ein Kredit von 810’000 Franken zu genehmigen.
2. Als Beitrag an die Sanierungskosten sei ein Bezug
aus den Rücklagen «Gutsbetrieb Eichen» von
400’000 Franken zu bewilligen.
Schänis, im Februar 2015
Der Gemeinderat
Anhang 1 zum Gutachten des Gemeinderates
Raumprogramm
Das Projekt sieht folgende Räumlichkeiten vor:
Untergeschoss:
– Lagerräume
– Technikraum
Erdgeschoss:
– Toilettenanlage
– IV Toilette
– Teeküche
– Küche
– Kulturlokal
– Sitzungszimmer
Obergeschoss
– Ausstellungsräume Ortsmuseum
– Toiletten
– Empfang
– Kleines Lager
Dachgeschoss
– Gruppenräume
– Gemeinschaftsräume
– Küche
– Toiletten
– Abstellraum
Damit die brandschutztechnischen Anforderungen
erfüllt werden können und das Ortsmuseum behindertengerecht erschlossen werden kann, werden die
bestehenden Treppenläufe verbreitert und ein Sitztreppenlift bis ins 1. Obergeschoss eingebaut.
Projektbeschrieb
Die Gebäudehülle von Haus 1 wird energetisch saniert. Die Fenster werden wo erforderlich ersetzt.
Im Untergeschoss werden die nicht mehr genutzten
Installationen demontiert. Die nicht mehr benötigte
Kühlzelle und wenige Wände werden abgebrochen.
Im Erdgeschoss wird eine neue Toilettenanlage erstellt und die bestehende Eingangshalle aufgefrischt. Neben der grossen bestehenden Küche wird
eine Teeküche für den regulären Gebrauch eingebaut. Der bestehende Ess-Saal soll als Kulturlokal
multifunktional genutzt werden können.
Im Obergeschoss ist das Ortsmuseum vorgesehen.
Dazu werden die bestehenden Einbauten entfernt
und einige Innenwände abgebrochen um grössere
Ausstellungsräume zu erhalten. Es soll ein Bereich
für Wechselausstellung und ein Bereich für das Ortsmuseum geschaffen werden. Alle Räume bekommen neue Bodenbeläge. Die Wand- und Deckenbeläge werden ergänzt und erneuert.
Die Wohnung im Dachgeschoss ist in einem guten
Zustand und genügt für die vorgesehene Nutzung
der Jungwacht Blauring. Dort sind keine Eingriffe geplant.
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Anhang 2 zum Gutachten des Gemeinderates
Planskizzen
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Prüfungs- und Genehmigungsvermerke
1. Vorstehende Jahresrechnung, der Voranschlag und der Steuerplan wurden vom Gemeinderat Schänis
geprüft und gutgeheissen.
Schänis, 15. Dezember 2014 (Voranschlag und Steuerplan)
2. Februar 2015 (Jahresrechnung)
GEMEINDERAT SCHÄNIS
Der Gemeindepräsident:
Herbert Küng
Der Gemeinderatsschreiber:
David F. Reifler
2. Vorstehende Jahresrechnung, der Voranschlag und der Steuerplan wurden von der Geschäftsprüfungskommission geprüft und für richtig befunden.
Schänis, 19. Februar 2015
GESCHÄFTSPRÜFUNGSKOMMISSION
Thomas Büsser, Präsident
Rita Schürch
Rolf Steiner
Hanspeter De Martin
Roland Oberkalmsteiner
3. Vorstehende Jahresrechnung des Gemeindehaushaltes des Jahres 2014 sowie der Voranschlag und der
Steuerplan für das Jahr 2015 sind von der Bürgerschaft am 27. März 2015 genehmigt worden.
Schänis, 27. März 2015
Der Versammlungsleiter:
Herbert Küng, Gemeindepräsident
Der Protokollführer:
David F. Reifler, Gemeinderatsschreiber
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