close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Dienstag - metzgerei

EinbettenHerunterladen
LÄNDERBERICHT
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
SIMBABWE
VERENA NIEBEL M.A.
Oktober 2014
www.kas.de/simbabwe
Die Felsmalereien Simbabwes
REFLEKTIONEN DER UMWELT UND DES GEMEINSCHAFTSLEBENS
Felsmalereien gehören weltweit zu den
Archäologisch überliefert sind flache Stein-
ältesten
platten, die scheinbar als Farbpalette dien-
künstlerischen
Äußerungen
der Menschheit. Sie bilden einen Teil
ten (Garlake 1995, S.19).
der Kulturausprägung, die heute als
Kennzeichen und erste Blüte des mo-
Beim Auftrag können verschiedene Zeichen-
dernen Menschen angesehen wird. Die
techniken beobachtet werden. Dazu gehö-
Erschaffung einer Welt in Bildern ver-
ren Linientechniken wie reine Strichzeich-
deutlicht dabei den Prozess der Ausei-
nungen als auch flächige Wisch- und Punkt-
nandersetzung mit der eigenen Umwelt
techniken. Häufig werden dabei die Umriss-
und zeigt eine Weiterentwicklung der
linien
geistigen Fähigkeiten des Menschen.
Techniken
Die Darstellungen zeugen von
einer
Steins erforderlich gewesen. Die natürliche
Reflektion
reale
Beschaffenheit des Gesteins integrierten die
wahrgenommene als auch halluzinato-
Maler teilweise sogar in ihre Kompositionen.
der
Umwelt,
wobei
besonders
ist
betont.
eine
keine
der
Vorbehandlung
Für
des
rische Elemente, die einer Art Traumwelt oder Trance zuzuschreiben sind,
In der Regel sind die Anbringungsorte über
verarbeitet
einen längeren Zeitraum und von verschie-
wurden
(Lewis-Williams
denen Künstlern bemalt worden. Dadurch
1988).
entstanden Überlagerungen und ErgänzunSolche Felsmalereien sind mit etwa 30.000
gen der ursprünglichen Motive [Fig. 1].
Anbringungsorten in Simbabwe besonders
Möglicherweise wurden auch ältere Motive
zahlreich vertreten (Taruvinga 2007, S.42).
wieder aufgefrischt. Für ein Bestreben zur
Nur ein Bruchteil dieser Stätten wurde in
Erhaltung einzelner Malereien, könnte auch
Ansätzen dokumentiert. Angebracht sind die
das Auftreten von Kopien einzelner Motive
Malereien an einzelnen Felsen, Felsüber-
sprechen.
hängen oder Höhlen aus Granitgestein. Die
Beschaffenheit
der
Anbringungsorte
ver-
Die
Altersbestimmung
der
Felsmalereien
deutlicht neben den Darstellungen selbst,
stellt derzeit eines der Hauptprobleme der
eine starke Verbundenheit der Urheber mit
Forschung dar. Archäologische Ausgrabun-
ihrer Natur und entfalten heute noch eine
gen in den Höhlen und Felsüberhängen Ma-
besondere Wirkung auf den Besucher.
topos, südlich von Bulawayo, legen eine Datierung der Malereien zwischen 11.000 und
Farblich werden die Malereien von verschie-
3.000 v. Chr. nahe (Walker 1987, S.137-
denen Rot- und Brauntönen dominiert. Ver-
48).
einzelt sind auch weiße Farbspuren erhal-
gen, wie die Radiokohlenstoffmethode mit
ten. Als Rohstoffe dienten vor allem Eisen-
der bei guten Bedingungen das Sterbealter
oxide und -erze, die lokal zu finden sind.
organischer Bestandteile in der verwende-
Weiße Pigmente wurden evtl. aus Quarzen
ten Farbe bestimmt werden kann, wurden
gewonnen (Garlake 1987, S.6). In pulveri-
bisher nur selten eingesetzt. Vorläufig muss
sierter Form konnten die Pigmente mit ei-
daher der grobe Zeitrahmen stehen bleiben.
nem Bindemittel - beispielsweise tierischen
Fetten - zu einer Paste angerührt werden.
Naturwissenschaftliche
Untersuchun-
2
Zu den Motiven gehören zahlreiche Tierdar-
zieren können oder die Hilfe von Verstorbe-
stellungen, Szenen des „täglichen Lebens“
nen erbitten. Je nach Kulturkreis wurden
SIMBABWE
und Szenen mythischen Inhalts. Tiere wur-
auch einzelne Gottheiten verehrt. Im Allge-
VERENA NIEBEL M.A.
den einzeln, in kleinen Gruppen oder großen
meinen stand aber die Auseinandersetzung
Herden abgebildet [Fig. 1]. Die Fülle der ge-
mit einer beseelten Natur im Vordergrund.
zeigten Artenvielfalt ist heute nur noch in
Im Gegensatz zu den europäischen Glau-
kleinen
Am
bensvorstellungen galten göttliche Wesen
stärksten vertreten sind diverse Antilopen-
eher als eigensinnige gefährliche Wesen im
arten, darunter Säbel-, Eland-, Impala- oder
Gegensatz zu meist positiv belegten Tier-
die charakteristische Kudu-Antilope. Zebras,
geistern. Die genauen Abläufe der in den
Gnus, Giraffen, Nashörner und Elefanten
Malereien gezeigten Abläufe sind nicht be-
sind ebenfalls häufig zu beobachten. Kleine-
kannt. Ähnliche Rituale wurden aber von der
re Tiere wie Warzenschweine und Affen,
heute ansässigen Bevölkerung noch zu Be-
sowie Raubtiere, z.B. Großkatzen, Hyänen
ginn des Jahrtausends durchgeführt. Be-
und Hunde sind seltener vertreten. Daneben
kannt ist beispielsweise das Abhalten von
kommen auch Reptilien, vor allem Krokodile
Regenzeremonien in der Silozwane Höhle im
und Schlangen, Fische, Vögel und Insekten
Matopos Nationalpark.
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Oktober 2014
www.kas.de/simbabwe
Reservaten
zu
beobachten.
vor.
Mit diesen Ritualen verknüpft scheinen auch
Die Darstellungen des Menschen beinhalten
die Darstellungen halluzinatorischer Motive.
ebenfalls zahlreiche Varianten [Fig. 2]. Am
Zu dieser Gruppe zählen zoomorphe und
markantesten sind Jagd- oder Kriegsszenen.
therianthrope Wesen, sowie Menschen in
Bekannt sind aber auch Darstellungen, die
ungewöhnlichen Kompositionen [Fig. 3]. Der
Herstellungsprozesse, wie die Fertigung von
Interpretationsraum solcher Darstellungen
Pfeilen, familiäre Szenen mit Frauen und
ist
Kindern und sogar Szenen die scheinbar
Zoomorphe Wesen verkörpern in der Regel
schlafende
naturgemäß
besonders
weitläufig.
Ein
verschiedene Tiergeister die in einer Zere-
durchgängiges Merkmal ist dabei die Kenn-
monie eine unterstützende Rolle für die
zeichnung des Geschlechtes durch die An-
Bittsteller einnehmen können.
Gemeinschaften
zeigen.
gabe der spezifischen Organe, die häufig
durch Attribute wie Pfeile und Bogen für
Bei den Therianthropen handelt es sich
Männer oder Sammelkörbe für Frauen er-
meist um anthropomorphe Körper mit Tier-
gänzt werden. Kinder werden in der Regel
köpfen und/oder Flügeln. In diesem Fall
wie kleine Erwachsene dargestellt und sind
könnte es sich um maskierte Schamanen
nur im Kontext zu erkennen. Dennoch ver-
handeln. Einer Deutung als überirdische Ge-
deutlicht ihre Anwesenheit die umfassende
schöpfe ist ebenfalls nichts zu entgegnen.
Reflektion des gemeinschaftlichen Lebens in
Gleiches gilt für anthropomorphe Figuren
einem gesellschaftlichen Verband. Die Figu-
mit Stoßzähnen. Hierbei könnte es sich um
ren werden in der Regel nackt dargestellt.
ein Symbol der Potenz des Trägers handeln
Körperschmuck wie Federn oder Basttrod-
(Garlake 1995, S.144ff).
deln treten aber häufig auf. Vor allem Kopf-,
Oberarm- und Knieschmuck sind gut belegt.
Vereinzelt kommen auch Baströcke vor.
Ähnlich interpretiert Garlake die Darstellungen korpulenter Menschen (1987, 50f). Der
stark vergrößerte Bauch geht demnach auf
Eine weitere Motivgruppe zeigt Tanz- und
eine ausgeprägte Potenz zurück, deren Sitz
Musikszenen, die im Allgemeinen rituell ge-
in der Vorstellung vieler Naturvölker dort
deutet werden. Dazu gehörten Regen- und
verankert ist. Diese Art der Wiedergabe tritt
Initiationszeremonien wie auch Riten zur
häufig in Kombination mit Tanz- und Mu-
Übel-
deren
sikszenen auf. Dargestellt wird möglicher-
Rahmen diverse Tänze mit musikalischer
weise die Stimulanz der im Körperzentrum
Begleitung aufgeführt wurden. Häufig gip-
verankerten
feln solche Ritualtänze in dem Erlangen ei-
Trance.
oder
Krankheitsabwehr,
in
nes tranceähnlichen Zustands indem die Akteure mit den Geistern der Natur kommuni-
Potenz
beim
Übergang
zur
3
verknüpft
ger- und Sammlergesellschaften, denen die
könnte auch das Auftreten von Nasenbluten
Malereien zugeschrieben werden, dieser An-
SIMBABWE
stehen. Blutende Nasen kommen sowohl bei
blick bekannt war.
VERENA NIEBEL M.A.
der Abbildung von Tieren als auch von Men-
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Oktober 2014
www.kas.de/simbabwe
Eng
mit
dem
Trancezustand
schen vor. Im Gegensatz zum Bluten aus
Es dürfte deutlich geworden sein, dass eine
der Magen- oder Halsregion, das im Zu-
Interpretation der reichhaltigen Motive bis-
sammenhang mit dem Sterben zu sehen ist,
her nur in Ansätzen möglich ist. Die Mehr-
könnte das Bluten der Nase ein Hinweis auf
dimensionalität
die Entrückung des körperlichen im Trance-
wahrscheinlich darüber hinaus einen Sym-
zustand geben. Das Auftreten von Nasen-
bolgehalt, der beim derzeit unzureichenden
bluten bei rituellen Tänzen ist nicht unwahr-
Kenntnisstand nicht entschlüsselt werden
scheinlich und wird durch die körperliche
kann.
der
Malereien
beinhaltet
Anstrengung und/oder durch Einfluss von
Die Erforschung der Felsmalereien Simbab-
Drogen begünstigt.
wes steht immer noch an ihren Anfängen,
Darstellung
obwohl sie bereits seit den Forschungsrei-
zeigt Menschen und Therianthropen, die an
sen des Ethnologen Leo Frobenius zu Beginn
Seilen hängen oder aus denen Linien hin-
des 20. Jahrhundert weltbekannt wurden.
auslaufen. Hierbei handelt es sich möglich-
Während seinen Expeditionen ließ Frobenius
erweise um die Darstellung Verstorbener,
hunderte Felsbilder Simbabwes kopieren,
deren Seelen aus dem Himmel zurück auf
die auch heute noch die größte zusammen-
die Erde gekehrt sind. Der Glaube an das
hängende Sammlung bilden. Die Dokumen-
Weiterleben nach dem Tod, sowie die Mög-
tation der Malereien stellt eine besondere
lichkeit an Seilen in das Himmelreich und
Herausforderung für die Forscher dar. Fund-
zurück zu gelangen ist bei vergleichbaren
stätten beherbergen häufig so viele Einzel-
Kulturen belegt (Garlake 1995, S.107f).
darstellungen, dass eine umfassende zeich-
Eine
weitere
ungewöhnliche
nerische Aufnahme nicht möglich ist. Bisher
Neben den zentralen Motiven kommen ver-
wurden daher immer nur einzelne Bereiche
einzelt auch landschaftliche Elemente vor.
der Malereien kopiert. Die Komposition der
Dazu gehören Bäume, Sträucher, Graß-
Malereien miteinander, sowie der Kontext
Ebenen, Seen und Flüsse. Die vegetativen
der landschaftlichen Einbettung wurde bis-
Darstellungen können in der Regel nicht bo-
lang nicht berücksichtigt.
tanisch bestimmt werden. Im Zusammenhang mit Tranceszenen könnten sie einen
Angeregt durch die Expeditionen von Frobe-
Hinweis auf Halluzinogene liefern, die zu
nius entstand ein wachsendes Interesse an
den entsprechenden Zeremonien verwendet
der afrikanischen Kultur. In der Folgezeit
wurden (Parry 2000, S.97f).
wurden zahlreiche ethnologische und archäologische Untersuchungen durchgeführt. Die
Motivbeschreibung
umfassendsten Bearbeitungen der Malerei-
noch die Darstellung sog. Ovale erwähnt
en, sowie des zeitlichen Kontextes wurden
werden. Es handelt sich dabei um mehrere
von N.J. Walker und P. Garlake vorgelegt.
längliche zu unförmigen Körpern aneinan-
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts scheint
dergereihte Ovale, die meist mit Punkten
dieses Interesse annähernd zu erliegen.
Abschließend
soll
zur
oder Strichen ausgemalt sind. Zu diesen
Objekten wurden bereits unterschiedliche
Gleichzeitig steigt die Gefahr des Verlustes
Theorien verfasst. Am aktuellsten ist die
der Kulturdenkmäler drastisch an. Neben
von Garlake vorgeschlagene These, in den
den wetter- und vegetationsbedingten Ero-
Objekten eine Darstellung der Potenz selbst
sionsschäden spielt die mutwillige Zerstö-
zu sehen. Gleichzeitig könnten sie eine Zone
rung durch den Menschen eine zunehmend
des Übergangs zwischen der irdischen und
größere Rolle.
überirdischen Welt bilden (1995, S.96f.).
Optisch erinnern die Ovale an frühe aus der
Vogelperspektive betrachtete Ackerbauflächen. Es ist aber fraglich, ob den frühen Jä-
4
Dazu gehört neben dem unumsichtigen Be-
te eine detailliertere zeitliche Einordnung
rühren oder der Anbringung von Graffiti
ermöglichen. Neben der Radiokohlenstoff-
SIMBABWE
auch das Herausschneiden einzelner Male-
methode, die bei Höhlenmalereinen häufig
VERENA NIEBEL M.A.
reien zum Vertrieb als Kunstgegenstand o-
problembehaftet ist, kann heute auch die
der grobes Abmeißeln durch religiöse Ext-
Uran-Thorium-Datierung angewendet wer-
Oktober 2014
remisten.
den. Datiert werden dabei nicht die Farben
www.kas.de/simbabwe
Obwohl die Malereien weltweit bekannt sind,
Versinterung, so dass die Malereien völlig
besteht kaum ein Interesse an der Erhal-
unberührt erhalten bleiben. Mittels Pigmen-
tung und Erforschung des reichhaltigen Kul-
tanalysen könnten unterschiedliche Farbre-
turgutes.
es nicht
zepturen differenziert werden und gegebe-
verwunderlich, dass die lokale museale Auf-
nenfalls lokale Traditionen mit den Felsma-
bereitung kuratorisch übersichtlich bleibt.
lereien in Namibia und Südafrika verglichen
An dieser Stelle ergibt sich die Frage nach
werden.
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
selbst, sondern lediglich Proben aus ihrer
Dementsprechend
ist
der Bedeutung der Frühgeschichte für eine
Gesellschaft - bzw. deren Verlust - und wel-
Errungenschaften der Dokumentationstech-
che Auswirkungen dies nach sich zieht.
nik wie die „Structure from Motion Methode
(SfM)“, die von P. Serba kürzlich in einem
Die Erhaltung der Malereien besitzt neben
Testlauf erfolgreich in der Silozwane Höhle
ihrer historischen Bedeutung auch einen
Matopos getestet wurde, bietet vielfältiges
touristischen Aspekt. Neben den konserva-
Potenzial [Fig. 4]. Die Methode gewährleis-
torischen und dokumentarischen Tätigkeiten
tet eine umfassende Aufnahme der Felsma-
kann über die Denkmalpflege auch die Zu-
lereien samt Kontext in kurzer Zeit und so-
gänglichkeit und Illustration des Kulturgutes
mit die Möglichkeit einer grundlegenden
für den Besucher reguliert werden. In Sim-
Dokumentation der zahlreichen Fundstellen.
babwe obliegt diese Tätigkeit der National
Die Erstellung der 3D-Modelle ermöglicht
Museums and Monuments of Simbabwe
eine umfangreiche Nachuntersuchung und
(NMMS). Diese staatliche Einrichtung wurde
die Erstellung einer Datenbank um aufbau-
1972 durch ein neues Denkmalpflegesetz
ende
gegründet und löste damit die kolonialzeitli-
durchzuführen. Die auf dem archäologi-
che Gesetzgebung zur Denkmalpflege ab.
schen Material aufbauenden Modelle bieten
Von den etwa 30.000 bekannten Anbrin-
darüber hinaus virtuelle Rekonstruktions-
gungsorten der Felsmalereien gehören laut
möglichkeiten, die neben der Forschung
NMMS nur 26 zu staatlichen Denkmälern.
auch einen vermittelnden Wert aufweisen.
und vergleichende Untersuchungen
Die Ernennung erfolgte zudem zwischen
1937 und 1976, also vorwiegend noch unter
Die oben genannten naturwissenschaftli-
den Bedingungen des kolonialen Denkmal-
chen und technischen Neuerungen bilden
gesetzes (Taruvinga 2007, S.43). Eine der
eine erfolgsversprechende Grundlage für die
größten Konzentrationen befindet sich im
zukünftige Erforschung der Felsmalereien.
Matopos Nationalpark. Der Park wurde 2003
Zur Erhaltung und Erforschung dieses Erbes
aufgrund seiner Felsmalereien zum UNESCO
ist eine kontrollierende administrative In-
Weltkulturerbe ernannt. Zur Erhaltung hat
stanz von Bedeutung. Die dazu benötigte
das allerdings nur wenig beigetragen. Es ist
finanzielle Förderung könnte durch eine
schwer nachvollziehbar wie die Malereien,
mediale Aufbereitung und touristische Ver-
die von der UNESCO zu einem Meisterwerk
marktung bekannter Malereien verbessert
der menschlichen Schöpferkraft deklariert
werden und so zur Erhaltung eines bedeu-
wurden heute derart an Bedeutung verlie-
tenden Kulturgutes für die kommenden Ge-
ren.
nerationen beitragen.
Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung
der Möglichkeiten der Archäologie, die gerade in den letzten Jahren zahlreiche Neuerungen mit sich brachte. Naturwissenschaftliche Datierungsmöglichkeiten könnten heu-
5
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Literatur
SIMBABWE
Garlake, P.:
Verena Niebel M.A. ist Archäologin und
Doktorandin an der Goethe-Universität
Frankfurt/Main — Institut für Archäologische Wissenschaften
VERENA NIEBEL M.A.
1987
The Painted Caves; An Introduction
To The Prehistoric Art of Zimba-
Oktober 2014
bwe. Modus Publikations, Harare.
www.kas.de/simbabwe
1995
The Hunter´s Vision; The Prehistoric Art of Zimbabwe. University of
Washington Press, Seattle.
Lewis-Williams, J.D.:
1988
Reality
and
Non-Reality
in
San
Rock Art. Witwatersrand University
Press, Johannesburg.
Parry, E.:
2000
Legacy On The Rocks; The Prehistoric Hunter-Gatherers of the Matopo
Hills,
Zimbabwe.
Oxbow
Books, Oxford.
Taruvinga, P.:
2007
Community participation and rock
art management in Zimbabwe; in:
African Rock Art: The Future of Africa´s Past. Proceedings of the
2004 International Rock Art Conference, Nairobi. Trust for African
Rock Art, Nairobi.
Walker, N.J.:
1987
The Dating of Zimbawean Rock Art.
Rock Art Research 4, 137-149.
1995
Late
Pleistocene
and
Holocene
Hunter-gatherers of the Matopos,
Societas Archaeologica Upsaliensis,
Uppsala.
6
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
SIMBABWE
VERENA NIEBEL M.A.
Oktober 2014
www.kas.de/simbabwe
Fig. 1. Detaillierte Darstellung einer Netzgiraffe, Silozwane Matopos
Fig. 2. Interaktion zweier männlicher Figuren (Ringer?), Domboshava Harare
Alle Fotos: © Verena Niebel, Philipp Serba
7
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
SIMBABWE
VERENA NIEBEL M.A.
Oktober 2014
www.kas.de/simbabwe
Fig. 3. Zoomorphe Mischwesen, Silozwane Matopos
Impressum
Konrad-Adenauer Stiftung
26 Sandringham Drive
Alexandra Park
Fig. 4. 3D-Modell, Silozwane Matopos
P.O Box 4325
Harare/ Zimbabwe
Tel: +263 4 74 46 02 or
+263 4 74 45 53
Alle Fotos: © Verena Niebel, Philipp Serba
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
5
Dateigröße
523 KB
Tags
1/--Seiten
melden