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Demeterhof Neuwerder

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Demeterhof
Neuwerder
Kastanienweg 10
14278 Gollenberg Neuwerder
Demeterhof Neuwerder
Der Demeterhof Neuwerder wird seit 1993 biologisch-dynamisch
bewirtschaftet. Eigentümer des Hofes ist die Alfred Rexroth
GmbH & Co. KG (Berlin), ein Industriebetrieb im Bereich der Metallbearbeitung. Alfred Rexroth, der Gründer des Unternehmens,
war eng mit der Anthroposophie verbunden. Zeit seines Lebens
war es ihm ein Anliegen neue, ganzheitliche Organisationsstrukturen für sein Unternehmen zu finden. Inspirationen gewann er
u.a. durch die Zusammenarbeit mit Wilhelm Ernst Barkhoff (Mitbegründer der GLS Bank), der die Auffassung vertrat, dass eine
Verbindung von Industrie und Landwirtschaft für die Gesundung
unserer Gesellschaft notwendig sei. Vor diesem Hintergrund wurde der Hof Neuwerder erworben und in den vergangenen Jahren
bewirtschaftet. So ist es bis heute möglich, die Mitarbeiter des
Unternehmens zu einem Teil mit auf dem Demeterhof Neuwerder
erzeugten Lebensmitteln zu versorgen.
Weitere Informationen über den Eigentümer können unter:
http://www.alfred-rexroth.de/ eingesehen werden.
Das Angebot
Der Demeterhof Neuwerder wird ab dem 1. Oktober 2015 neu verpachtet. Für die Zukunft des Hofes werden Menschen gesucht, die
ein tragfähiges Konzept ­etablieren wollen, sodass der Ort weiterentwickelt wird.
Gewünscht ist, dass der Betrieb auch in Zukunft biologisch-­
dynamisch bewirtschaftet wird. Grundsätzlich liegt die Gestaltung
des Hofes bei den Menschen, die vor Ort tätig werden wollen.
Durch die Nähe zur Rexroth GmbH ergeben sich Chancen in Richtung der Vermarktung der Produkte. Die Betriebe in Berlin (175
Mitarbeiter) und im benachbarten Rhinow (75 Mitarbeitern, knapp 7
km entfernt) haben eigene Werkskantinen und sind damit mögliche Abnehmer für Produkte von Hof Neuwerder.
Die Hofstelle bietet Wohnraum für eine große Familie oder eine
entsprechende Hofgemeinschaft.
Lage
Der Betrieb liegt knapp 100 km nordwestlich von Berlin. Neuwerder ist ein einstiges Kolonistendorf,
das seit Mitte des 18. Jahrhunderts von Neusiedlern aus ganz Europa errichtet wurde. Neuwerder
ist heute ein idyllischer und ruhiger Ort. Die Gegend ist ein ehemaliges Erlensumpfgebiet. Der
­Boden wurde über Jahrzehnte durch die Zuzügler bearbeitet, urbar gemacht und wird heute als
„Luch“ bezeichnet.
Unter anderem ist die Künstlergemeinde in der Region sehr aktiv und an der Belebung des Ortes
interessiert. So findet beispielsweise vom 13. Juni – 28. Juni 2015 die Ausstellungsbiennale
LAND(SCHAFFT)KUNST zum fünften Mal in Neuwerder statt, die in der Vergangenheit Publikum
aus dem gesamten Bundesgebiet angezogen hat.
Betriebsspiegel
Der Betrieb umfasst insgesamt eine Fläche von 40 ha. Davon werden derzeit gut 25 ha
als Ackerland und knapp 15 ha als Grünland genutzt. Um arrondierte Flächen bewirtschaften zu können, sind 8 ha über eine bis zum Jahr 2022 laufende Vereinbarung mit
der Agrargenossenschaft Stölln getauscht worden.
Derzeit werden Feldgemüse, Getreide und Kartoffeln auf dem Hof angebaut. Darüber hinaus gibt es eine Mutterkuhherde (Charolais) mit 15 Tieren. Außerdem wird eine Gruppe
Angler-Sattelschweine auf dem Hof gehalten. Die Tiere können übernommen werden.
Der Demeterhof Neuwerder ist am Rand des „Luchgebietes“ gelegen. Der Boden ist
durchweg lehmiger Sand mit Bodenpunkten zwischen 25 und 35.
Scheune (Ansicht vom Innenhof)
Wohnhaus (Ansicht vom Innenhof)
Neben dem Wohnhaus gibt es ein Stallgebäude (140 m²), eine
Scheune (280 m²) (Klinkerbauten) sowie ein teilweise ausgebautes
Gebäude, in dem sich der Hofladen befindet. Das Dach der Scheune
wurde kürzlich erneuert.
Scheune (Ansicht vom Land)
Gebäude
Der Demeterhof Neuwerder ist ein Dreiseitenhof. Die Gebäude
sind alle intakt und teilweise erneuert. Insgesamt sind aber bei
allen Gebäuden Renovierungsmaßnahmen notwendig.
Die Hofstelle umfasst ein großes Wohngebäude mit einer Wohnfläche von insgesamt 170 m². Das Wohngebäude ist verputzt
und zweistöckig angelegt. Der Keller hat ebenfalls Fenster und ist
somit nutzbar. Das Gebäude steht derzeit leer. Eine der letzten
größeren Renovierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen war
der Einbau einer Ölheizung vor 25 Jahren.
Stall (Ansicht vom Innenhof)
Hofladengebäude
Inventar
Folgende Geräte sind auf dem Hof vorhanden und können bei
Pachtung übernommen werden:
• Traktor New Holland
• Mulcher Typ SG 150 BW
• Drillmaschine Nitsche & Hogrebe
• Anhänger Agados B-BH8240
• Wiesenwalze Saphier Robus ASR
• Traktor Deutz Fahr DX5006
• Radlader Schäffer 220 S mit Dunggabel
• Heumaschine Schwader Stella TS320
• Anhänger Zweiseitenkipper HW60
• Heuwender GFF6301
• Hackstriegel
• Motorsense MS-26c Herms
• Heuwender Class Volto 550H
• Rasenmäher Sabo 54
Im Hofladen sind die folgenden Einrichtungen vorhanden:
• Kundentresen
• Kühlaggregat für Verkaufsware
• Gefriertruhe Liebherr GT2736
• Kühlcontainer
• Fleischwolf
Hofladen (Innenansicht)
Rahmenbedingungen
Der Hof kann ab dem 1. Oktober 2015 gepachtet werden. Das
Inventar sowie die Tiere können zu Schätzwerten übernommen
werden. Das Feldinventar und die Vorräte sind abzulösen.
Der Pachtvertrag wird zunächst für eine Dauer von 12 Jahren
geschlossen, mit Option auf Pachtverlängerung.
Grundsätzlich ist die Alfred Rexroth GmbH als Eigentümer bestrebt, die Weiterentwicklung des Hofes zu unterstützen. In
diesem Sinne könnten beispielsweise Mittel für Landkauf bereitgestellt werden.
Darüber hinaus stellt der Eigentümer Mittel für die Renovierung
des Wohngebäudes in Aussicht. Sanierungen bzw. der Ausbau
der Wirtschaftsgebäude liegen zunächst in der Verantwortung des
Pächters.
Die Pachtzahlungen umfassen in erster Linie die Deckung der
Grundkosten des Hofes. Darüber hinaus ist ein gewisser Betrag
kalkuliert, der in einen Instandhaltungsfonds (ISF) fließt. Auch der
Verpächter zahlt jährlich einen bestimmten Betrag in den Fonds
ein. Über die Verwendung der in den ISF einbezahlten Mittel entscheiden Pächter und Verpächter gemeinsam. Das Kapital im ISF
bleibt bis zur tatsächlichen Verwendung, buchhalterisch, im Besitz
beider Parteien. Durch den ISF ist sichergestellt, dass bei Bedarf
ausreichende finanzielle Mittel zur Instandhaltung der Gebäude
vorhanden sind.
Ansprechpartner
Bei weiterführenden Fragen oder
Wunsch einer Besichtigung
nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Büro Matthias Zaiser
– Betriebsentwicklung
Anna Olschewsky
Wulfsdorfer Weg 29
22949 Ammersbek
Tel. 040 85080966
Fax: 040 897 270 19
ao@matthiaszaiser.de
Wenn Sie interessiert sind, reichen Sie bitte bis zum
1. Juni 2015 eine aussagekräftige Bewerbung ein.
Diese sollte Folgendes beinhalten:
• Kontaktdaten: Name, Adresse, Telefon, Mobil, Fax, E-Mail
• Tabellarischer Lebenslauf
• Kurzer Einblick in berufliche Erfahrung und Stärken
• Schwerpunkte der geplanten Bewirtschaftung
• Motivation für die Pacht
• Vermarktungsstrategie
• Geplante Mitarbeiterzahl
• Mögliches Investitionsvolumen
• Wirtschaftlichkeitsberechnung und Umsatzschätzung
(möglichst als Excel-Datei)
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