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Mercedes in Peace and War: German Automobile Workers, 1903

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Seelsorgebereich Euskirchen-Bleibach/Hardt
Pfarrbrief Sommer/Herbst 2014
St. Georg
Frauenberg
St. Martin
Stotzheim
St. Medardus Kreuzauffindung Hl. Kreuz
St. Brictius
Wißkirchen
Elsig
Kreuzweingarten Euenheim
mit Billig und Rheder
Liebe Gemeindemitglieder in unserem
Seelsorgebereich Euskirchen-Bleibach/Hardt,
die Urlaubszeit ist vorbei, es wird Herbst. Der Herbst ist aber für viele eher
eine graue und traurige Zeit. Oft ist es in dieser Zeit neblig und trüb. Und
doch feiern wir im Herbst das Erntedankfest. Wir danken Gott, dass er sich um
uns sorgt und uns durch seine Schöpfung das gibt, was wir zum Leben brauchen.
Wir sind dankbar für unseren Wohlstand und für alles, was unser Leben
lebenswert macht. Das Erntedankfest erinnert uns aber auch an unsere
Verantwortung, die wir für die Natur und für die Umwelt tragen.
Im Herbst erleben wir auch die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens. Die
Blätter färben sich und fallen ab, die Blumen verblühen, die Ernte wird
eingefahren und die abgeernteten Felder liegen ziemlich leer da. Vielen
Menschen wird in dieser Zeit bewusst, wie vergänglich alles Irdische ist. Und so
ermahnt uns der Herbst, auch über die Begrenztheit unseres Lebens
nachzudenken.
Der Herbst ist auch die Zeit des Gedenkens an unsere Toten. Wenn wir an
Allerheiligen all der Menschen gedenken, die die Vollendung ihres Lebens
erreicht haben und die nun in Gottes ewiger Herrlichkeit leben, dann
schauen wir voll Hoffnung auf das, was wir auch für uns selbst erwarten:
die Auferstehung
und das Leben
in Fülle. So soll
der Herbst trotz
seiner
grauen
Tage und trotz
all
seiner
Trübheit
doch
auch eine Zeit
der
Hoffnung
und Zuversicht
sein.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen!
Für das Pastoralteam
Pater Rajesh Pare SVD, Kaplan
2
Der Brückenbauer
Ein älterer Wanderer war schon lange unterwegs. Gegen Abend wurde das
Wetter immer schlechter. Dunkle Wolken zogen auf, bald begann es zu regnen.
Nirgends konnte er verweilen und zu allem Unglück versperrte ein Gebirgsbach
seinen Weg.
Der Wanderer besann sich nicht lange, denn der lange Weg bei strömenden
Regen konnte ebenso seinen Tod bedeuten wie ein Sturz in die Tiefe. Er nahm
Anlauf und sprang über den Bach in der Kluft. Auf der gegenüberliegenden Seite,
wo noch Pfosten eines früheren Steges standen, begann er, eine neue Brücke zu
bauen.
Da kam ein anderer Wanderer auf ihn zu: "Was schuftest du hier im Regen
anstatt irgendwo Schutz zu suchen? Du hast doch den Bach überwunden und
wirst nie wieder hier vorbeikommen. Es kann dir doch egal sein, ob hier eine
Brücke ist oder nicht!"
Der Alte erwiderte: " Es stimmt, ich werde die Brücke nie mehr nötig haben.
Aber nach mir werden Menschen kommen. Auch sie sollen nicht in Gefahr
geraten und für sie baue ich die Brücke."
Zum Brückenbauer kann jeder werden.
Dazu gehört oftmals Mut.
Und Mut wünschen wir
zu aufmunternden Blicken,
zu freundlichen Worten,
zur Begleitung bei schwierigen Wegen,
zum Besuch Alleingelassener,
zu einem Gebet, alleine oder mit anderen.
Wer "Brücken" baut, lässt spüren, dass Gottes Liebe wirkt.
IHR PFARRBRIEFTEAM
3
Großer Kreuzweg 2014
Am Freitagabend vor Palmsonntag machten wir - ca. 35-40 Pilger (kontinuierlich
auf wechselnder Strecke- insgesamt aber sicher mehr als 50) - uns auf und
begleiteten das Kreuz von Billig über Euenheim, Wisskirchen und Elsig nach
Frauenberg. Unter dem Motto: „Jener Mensch, Gott“ versuchten wir das
Geheimnis des leidenden Jesus zu meditieren, den Glauben an die Inkarnation
und seine Gegenwart in uns selbst, im Kranken, Entrechteten, Benachteiligten zu
erahnen und Konsequenzen für das eigene Handeln im Alltag zu finden. –
Wir betrachteten das Bild und einzelne Figuren der Kreuzigungsdarstellung des
Isenheimer Altars von Matthias Grünewald, anhand derer die jeweiligen
Ortsgruppen die Beziehungen der Figuren unter-einander und zum Mensch
gewordenen Gott ausleuchteten. Unterwegs auf Feld und Straße gab es bei
gutem Wetter Gelegenheit zu Gesprächen, zum Gebet und zum Nachdenken.
4
Beim Abschluss in St Georg, Frauenberg, konnte jeder für sich seine Ziele für
einen privaten Wegweiser schriftlich festhalten.
Freundliche Helfer hatten anschließend für Brot, Saft, Wein und Ostereier
gesorgt. Danke an alle Helfer, auch an die, die noch spülen und aufräumen
mussten, als wir schon nach Hause fahren konnten!
2015 hat der Kreuzweg Jubiläum. Es ist das zwanzigste Mal.
Sind Sie dann auch mit dabei?
In eigener Sache:
Wir suchen jedes Jahr v.a. jüngere Mitarbeiter für die jeweiligen Ortsgruppen,
die in einem vom Konzept vorgegebenen Rahmen die Station in der Ortskirche
frei gestalten. Die zeitliche Investition ist überschaubar:
Ein Abend zur Vorbesprechung (ca. 1h) im Februar, ein Treffen der Ortsgruppe
dann in der Fastenzeit nach eigenem Gusto und die Ausführung dann am Freitag
vor Palmsonntag.
Kontakt:
Billig: Beate Pohl,
Euenheim: Heinz Altenbeck,
Wisskirchen Frau Hoff,
Elsig: Frau Klein, Frauenberg: Frau Sinzig.
M. Kramann tmkramann@gmx.net
5
Jubelkommunion 2014 in Stotzheim
Am 27. April 2014 feierten 19
Jubilare
in
dankbarer
Erinnerung an ihre erste
heilige Kommunion vor 50, 60
und 70 Jahren, um 9:00 mit Hr.
Pfarrer Anton Lodziana ihre
Jubelkommunion.
Der Festgottesdienst wurde
musikalisch umrahmt vom
Kirchenchor
Cäcilia
Stotzheim.
Im Anschluss trafen sich
die Jubilare mit ihren
Partnern im Pfarrheim zu
einem erweiterten Imbiss.
6
Dabei wurden unter den
Anwesenden
mancherlei
Geschichten aus ihrem Leben
ausgetauscht.
Die meisten von Ihnen
kamen aus Stotzheim und
den
umliegenden
Gemeinden.
Aber auch aus Trier und
sogar aus Passau war man
angereist.
Für die Organisation, Einladung und
Durchführung
der
Jubelkommunion
zeichnete
sich
der
Ortsausschuss
Stotzheim aus.
(Hans-Peter Baum)
7
Ausflug der kfd Euenheim zum Kloster
St. Augustin
Auf große Resonanz stieß das Angebot der kfd Euenheim zu einem Ausflug
nach St. Augustin. So nutzten insgesamt 22 Mitgliederinnen und Gäste aus
den umliegenden Gemeinden die Gelegenheit zu einer Besichtigung des
Klosters.
Zunächst informierte Professor Skrabarina während einer einstündigen
Führung durch das Museum “Haus Völker und Kulturen“ kurzweilig über die
Bedeutung der ausgestellten Exponate für die Naturvölker Afrikas, Asiens
und
Papua
Neuguineas.
Nach einem Besuch
in der Buchhandlung
und einer Stärkung
mit
Kaffee
und
Kuchen lud Pater
Pare
zu
einer
Besichtigung
des
Klosters ein.
Die Besucher wurden
durch viele Räume geführt und bekamen Einblick in die vielfältigen
Aufgaben, die mit dem Klosterleben verbunden sind. In sehr lebendiger
Weise schilderte Pater Pare den Besuchern das multikulturelle
Zusammenleben der Studierenden und Bewohner des Klosters und
informierte über die Ausbildung der Studierenden aus über 10 Nationen mit
dem Ziel, den Missionsgedanken weiterzutragen.
Nach der Besichtigung des Außengeländes, mit der Christusstatue als
Wahrzeichen des Klosters, ging ein sehr gelungener und interessanter
Nachmittag zu Ende.
Besonderer Dank gebührt Pater Pare, der sich bereit erklärte, den Besuch zu
begleiten und somit den Ausflug zu ermöglichen.
(Lilo Klünter)
8
Unser neuer Organist stellt sich vor…
Liebe Schwestern und Brüder im Seelsorgeverband Bleibach / Hardt,
Das Pfarrbriefteam hat angefragt, ob ich bereit wäre, mich in einem kleinen
Artikel vorzustellen.
Wenn ich mich recht erinnere, hat Pfarrer Lodziana das schon vor einigen
Monaten getan, gleichwohl möchte ich einige Gedanken mit ihnen teilen.
Wie einige bereits wissen, habe ich an der bischöflichen Kirchenmusikschule in
Essen studiert und bis vor einigen Jahren als Seelsorgebereichsmusiker im
Erzbistum Köln gearbeitet.
Die Arbeit bei ihnen ist jedoch nicht mehr leitender, sondern unterstützender
Natur. Ich bin jetzt auf einer halben Stelle für die kirchenmusikalische Seite der
Gottesdienste verantwortlich.
Meine Erfahrungen in den verschiedenen Kirchen haben einerseits nichts
wirklich Neues ergeben: zu schnell
etc. etc. sie kennen das bestimmt.
Was ich aber mit der Zeit auch
wahrgenommen habe, waren die
Menschen, die immer noch mit
großem
musikalischem
Engagement Gottesdienst feiern,
mal in kleinerer, mal in größerer
Zahl. Die Menschen, die nicht ihr
Buch schließen, wenn neue
Gesänge aus dem Gotteslob
vorgestellt werden und Liturgie
somit viel differenzierter und
interessanter feierbar machen.
Sie glauben gar nicht, wieviel
"SPASS" das einem wirklich
engagierten Organisten macht,
mit solchen Christen Gottesdienst
zu feiern. Unterstützen sie die
Kirchenmusik, wo immer und wie
immer sie können. Bleiben sie am
Ball.
Gerhard Vüllers
9
Neue Gesänge im Gotteslob
Singen Sie gerne? - Keine Sorge, Sie sollen nicht im Chor
singen! (Obwohl Sie dazu auch sehr herzlich eingeladen sind!)
Diesmal geht es um die neuen Gesänge im Gotteslob, die so
vielfältig sind, dass es sich lohnt, sich etwas intensiver mit
ihnen zu beschäftigen.
Wir laden Sie deshalb ein, die Gelegenheit dazu
wahrzunehmen:
ab Samstag, dem 13.09.14, wird zu den Gottesdiensten am Samstag und
Sonntag jeweils 5 bis 10 Minuten vor Beginn der Messe ein neues Lied
vorgestellt und angesungen, damit dann in der Messe der Gesang genauso
kräftig ist wie bei den altbekannten Liedern.
10
kfd Kreuzweingarten
Die Sammlung für das Müttergenesungswerk in
Kreuzweingarten ergab eine Spendensumme von 357,00 €.
Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Helfern!
Pfarrfest in Kreuzweingarten
Zum Pfarrfest am
14. September sind wieder
alle ganz herzlich eingeladen.
Wir beginnen um 10.30 Uhr
mit der hl. Messe, die vom
Kirchenchor
Kreuzweingarten/Rheder
mitgestaltet
wird,
anschließend
Feier
des
Pfarrfestes im Pfarrgarten, bei
schlechtem
Wetter
im
Jugendheim. Für Essen und
Trinken zu Mittag, am
Nachmittag dann mit Kaffee
und Kuchen, wird wieder
reichlich gesorgt sein. Für die
Kinder werden wieder für alle
Altersgruppen kleine Spiele
zum
(sich)
Erproben
angeboten, Türme mit Klötzchen können gebaut werden, all dies bei gutem
Wetter in der herrlichen Atmosphäre des Pfarrgartens. Auch auf das
„Treckerfahren“ dürfen sich die Großen und Kleinen wieder freuen. Über
Kuchen- und Salatspenden für das Pfarrfest würden wir uns sehr freuen und
bitten Sie, sich in die in der Kirche ausgelegten Listen einzutragen. Der Erlös des
Pfarrfestes soll für die Krippenfiguren verwendet werden.
11
KfD Stotzheim
Wir sind das am 08.04.2014 neu gewählte Führungsteam der
kfd Stotzheim
Carola Schmitz 71 Jahre
Gisela Schönen 64 Jahre
Rita Schischka 59 Jahre
Annemie Heil 56 Jahre
Tel. 62924
Tel. 64572
Tel. 64772
Tel. 62424
Die neue Mail-Adresse lautet: a.h.heil@t-online.de
Jedes neue Mitglied ist herzlich willkommen. Ab September startet die KFD
deutschlandweit eine Werbekampagne – wir werden uns daran beteiligen.
Die Mitarbeiterinnen der kfd Stotzheim
haben für das Müttergenesungswerk
700,00 € gesammelt.
Wir danken allen Helfern und Spendern!
Fahrt zur LAGA nach Zülpich am 15.09.2014 ab 9.00
Uhr Stotzheim Markt, Rückfahrt 18.00 Uhr ab
Zülpich, Nähere Informationen über Frau Schischka,
Tel. 64772.
Immer am ersten Montag eines Monats treffen wir uns nach
Frauenmesse zum gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim. Die
nächsten Termine sind:
6. Oktober / 3. November / 1. Dezember
12
der
Johannes der Täufer
und andere Brückenbauer
Im Grußwort lasen wir die Geschichte über den Brückenbauer.
Johannes der Täufer ging auch seinen Weg trotz vieler Widrigkeiten. Ihm wollte
niemand glauben, dass die Hoffnung auf den Messias sich erfüllen würde.
Er aber baute die Brücke, die Verbindung zu Jesus, auf der wir auch heute immer
wieder unseren Weg zu Gott finden können – und das vollkommen gefahrlos.
Johannes taufte Jesus im Jordan. Viele ließen sich daraufhin auch taufen.
Johannes sagte: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt,
ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch
mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Mt 3,11).
Durch unsere eigene Taufe gehen wir ein Bündnis mit Gott ein. Dieses Feuer dieses Licht - von dem Johannes der Täufer sprach, wird dann in den
Sakramenten z. B. Kommunion und Firmung weitergegeben und erneuert. Dies
geschieht regelmäßig in unserem Pfarrverband.
Nicht nur bei kirchlichen Hochfesten, in allen Gottesdiensten sowie auch bei
Veranstaltungen und geselligen Treffen, die von ehrenamtlich Tätigen für
Gemeindemitglieder organisiert werden, umgibt SIE dieses “Licht“.
Schön, dass es in unserer Gemeinde viele Menschen gibt, die den Mut haben,
trotz mancher Zurückweisung oder Ablehnung, immer wieder Brücken zu bauen
und das Licht Gottes weiterzugeben.
Lassen Sie sich darauf ein! Nutzen Sie die Brücken, die für Sie gebaut und
aufrechterhalten werden. Immer wieder!
IHR PFARRBRIEFTEAM
13
Glockengeläut zur Einführung des neuen
Erzbischofs von Köln
Der neue Erzbischof Rainer Maria
Kardinal Woelki wird am
Samstag, 20. September, mit
einem festlichen Gottesdienst in
sein Amt als Kölner Erzbischof
eingeführt. Zum Pontifikalamt
um 10.30 Uhr im Hohen Dom
und
zur
anschließenden
Begegnung auf dem Roncalliplatz
sind alle herzlich eingeladen. Der
Dom wird um 9 Uhr geöffnet und
ist frei zugänglich, bietet aber
nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Der Gottesdienst wird außerdem live auf
domradio.de und im WDR-Fernsehen übertragen sowie auf eine Großleinwand
auf dem Roncalliplatz.
In all unseren Gemeinden des Seelsorgebereiches werden an diesem Samstag
um 10.30 Uhr die Glocken läuten und uns auf dieses
Ereignis
hinweisen und uns damit verbinden
Papst Franziskus hat den Berliner Erzbischof Dr. Rainer
Maria Kardinal Woelki zum neuen Erzbischof von Köln
ernannt. Dies wurde am 11. Juli zeitgleich in Rom, Köln
und
Berlin bekannt gegeben. Der gebürtige Kölner war seit
2011 Erzbischof von Berlin. Am 30. März 2003
weihte ihn Joachim Kardinal Meisner zum
Weihbischof in Köln und beauftragte ihn für
den Pastoralbezirk Nord des Bistums. Als
Wahlspruch wählte sich Woelki einen Vers
aus der Apostelgeschichte (5,32): „ Nos
sumus testes“ – „ Wir sind Zeugen“. In
seinem Bischofswappen findet sich ein
Hinweis auf seine Heimatgemeinde „Bruder
Klaus“ in Köln-Mülheim, das Rad des Heiligen
Bruder Nikolaus von der Flüe.
14
Papst Benedikt XVI. ernannte Woelki am
2. Juli 2011 zum Erzbischof von Berlin; die
Amtseinführung war am 28. August 2011.
Im Jahr darauf wurde Erzbischof Woelki
am 18. Februar 2012 vom Papst zum
Kardinal erhoben. Als solcher nahm er im
März 2013 am Konklave zur Wahl von
Papst Franziskus teil. Seit April 2014 gehört
Woelki der Kongregation für den Klerus im
Vatikan an. Bereits vorher war er Mitglied der Kongregation für das Katholische
Bildungswesen und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.
Als „Caritasbischof“ leitet Kardinal Woelki bei der Deutschen Bischofskonferenz
die „Kommission für caritative Fragen“ und arbeitet in der „Kommission für
geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“.
Lebenslauf
18.08.1956
1978-1983
20.06.1984
14.06.1985
1985-1990
1990-1997
1997-2003
21.11.1999
30.03.2003
11.11.2003
02.07.2011
27.08.2011
18.02.2012
29.06.2012
30.06.2012
11.07.2014
geboren in Köln
Studium in Bonn und Freiburg
Diakonenweihe
Priesterweihe in Köln
verschiedene seelsorgliche Aufgaben, zuletzt Kaplan
an St. Josef, Ratingen
Kaplan und Sekretär von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner
Direktor des Collegium Albertinum, Bonn
Kaplan Seiner Heiligkeit
Bischofsweihe, Titularbischof von Scampa/Albanien
Weihbischof in Köln, zuständig für den Pastoralbezirk Nord
Residierender Domkapitular
Ernennung zum Erzbischof von Berlin
Einführung als Erzbischof von Berlin
Kardinalskreierung in Rom
Titelkirche: San Giovanni Maria Vianney in Rom
Überreichung des Palliums
Inbesitznahme der Titelkirche
San Giovanni Maria Vianney
Bekanntgabe der Ernennung zum Erzbischof von Köln
(Quelle: Erzbistum Köln)
15
Abendgebet an der Erftmadonna in
Kreuzweingarten
Zum Fest „Mariä Namen“ am
Freitag den 12. September 2014
laden wir um 18:00 Uhr wieder an
die Erftmadonna zum gemeinsamen Beten und Singen ein.
Ein schöner Abend für die Ehrenamtlichen
In unserem Seelsorgebereich haben wir viele Menschen,
die irgendetwas permanent in die Gemeindearbeit
ehrenamtlich mit einbringen. Mit einem Ehrenamtstag
soll allen ein „herzliches Vergelt`s Gott“ gesagt werden.
Die uns bekannten ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen
sind persönlich angeschrieben worden. Sollten wir
jemanden aus Unkenntnis vergessen haben, so melden
Sie sich bitte einfach noch formlos im Pastoralbüro in
Stotzheim (Tel. 02251-61621) möglichst bis zum 8.
September zu dem Treffen an.
Wir beginnen am Samstag, dem 20. September 2014
mit einer Dankmesse um 17.00 Uhr in der St. Martin
Kirche in Stotzheim. Anschließend sind alle
Ehrenamtler eingeladen nebenan in den Großen Pfarrsaal wie auch in den
zum Teil überdachten Gemeindegarten. Für das leibliche Wohl wird
bestens gesorgt sein.
(PGR Bleibach/Hardt)
16
Wallfahrten
im Pfarrverband
Nach Barweiler:
Kreuzweingarten
Fuß-und Buswallfahrt nach Barweiler am 6. September 2014
Treffpunkt ist um 7.45 Uhr an der Arloffer Brücke. Zu Fuß geht es bis nach Schuld
und von dort weiter mit dem Pilgerbus nach Barweiler. Für die Buswallfahrer
fährt der Bus um 14.40 Uhr ab Kreuzweingarten Feuerwehrhaus ab. Nach der
Abendmesse fährt der Bus zurück.
Anmeldung und weitere Information unter Tel. 02253 / 3300.
Stotzheim
Die diesjährige Fußwallfahrt nach Barweiler findet am Samstag, dem
20. September 2014 statt. Nähere Informationen können dem Schaukasten vor
der Kirche in Stotzheim entnommen werden. Anmeldung bis zum 17.09.2014 bei
Herrn Werner Fuhs, Tel. 62306.
Am Dienstag, den 30. September 2014 findet die Buswallfahrt nach Barweiler
statt. Abfahrt ist um 13.30 Uhr ab Raiffeisenplatz. Kostenbeitrag 10.- Euro.
Anmeldung bitte bei: Trude Bohnen, Tel. 02251 / 63704
Zum Michelsberg
Am Sonntag, 05.10.2014 findet die Michelsberg-Wallfahrt um 7.00 Uhr ab Kirche
in Euenheim statt. Um ca. 12.00 Uhr ist eine Andacht auf dem Michelsberg mit
sakramentalem Segen. Alle aus unserem Seelsorgebereich, die gut zu Fuß sind,
laden wir hierzu herzlich ein
17
Erstkommunion 2015
Nachdem die Erstkommunionen 2014 mit drei schönen und für die Kinder
und auch die anderen Gottesdienstteilnehmer beeindruckenden Messfeiern
ihren Höhepunkt fanden, nun ein kleiner Ausblick auf die Erstkommunion
2015.
Die Termine für die Erstkommunion 2015 in unserem Seelsorgebereich sind
jeweils um 10:30 Uhr, am 19.04.2015 in St. Brictius, Euenheim, und
am10.05.2015 in St. Martin, Stotzheim.
Wir feiern die Erstkommunion darüber hinaus in den Pfarrgemeinden, in
denen sich acht oder mehr Kinder finden, die zur Erstkommunion gehen, und
in denen ausreichend viele Eltern als Katechetinnen bzw. Katecheten
mitarbeiten möchten.
Der Dankgottesdienst ist jeweils am folgenden Tag.
Vor den Ferien erhalten die Kinder der jetzigen
zweiten Schuljahre der Katholischen Grundschule
Schule an der Hardtburg in Stotzheim und der
Gemeinschaftsgrundschule
Veybachschule
in
Wißkirchen
eine
Einladung
zur
Erstkommunionvorbereitung
mit
detaillierten
Informationen. Wenn Sie wissen, dass ein Kind
nicht in eine der beiden Schulen geht, geben Sie
bitte die Information über die Erstkommunion an
die betroffenen Eltern weiter.
Ein gemeinsamer
Elternabend zur Information
und
zur Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen, findet
für alle Eltern der
Kommunionkinder am Mittwoch, 17.09.14, um
19.30 Uhr im Pfarrheim St. Martin in Stotzheim statt.
Anmeldetermine sind in Stotzheim am Dienstag, 23.09.14, 15.00 – 17.00
Uhr, und in Euenheim am Donnerstag, 25.09.14, 9.30 – 11.30 Uhr
jeweils im Pastoralbüro. Bringen Sie bitte das Familienstammbuch mit der
Taufurkunde mit, einen Unkostenbeitrag von 15,- € und die Anmeldung.
Und machen Sie sich bitte Gedanken, ob Sie alleine oder mit einer anderen
Mutter oder einem anderen Vater gemeinsam eine Erstkommuniongruppe
in der Vorbereitung als Katechet/in begleiten möchten.
Willi Oberheiden, Pastoralreferent
18
150 Jahre Wiedererhebung
der Pfarre Euenheim
Jubiläumsfeier am 19. Oktober 2014
Die Pfarrgemeinde St. Brictius in Euenheim kann in diesem Jahr das 150jährige
Jubiläum der Wiedererhebung zur selbständigen Pfarre feiern.
Im Jahr 1794 besetzten französische Truppen die linksrheinischen Gebiete des
Deutschen Reiches. Die besetzten Gebiete wurden 1801 endgültig Bestandteil
des französisches Staatsgebietes. Dies brachte umfassende Veränderungen der
gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Strukturen mit sich.
Das Erzbistum Köln wurde für die nun französischen linksrheinischen Gebiete
aufgelöst und durch das neu geschaffene Bistum Aachen ersetzt. Marc Antoine
Berdolet, ein Gefolgsmann Napoleons, wurde 1802 zum ersten Bischof des
neuen Bistums ernannt. Mit Unterstützung seiner Generalvikare Martin Fonck
und Michael Klinkenberg schuf er in seinem Bistum eine völlig neue
Organisations-struktur. Dies hatte u.a. zur Folge, dass zahlreiche Gemeinden
aufgelöst (supprimiert ) und anderen Gemeinden zugeordnet wurden.
Im Jahr 1803 wurde die Pfarrgemeinde Euenheim durch das Dekret des Bischofs
von Aachen supprimiert, d.h. aufgelöst und der Pfarre St. Martin in Euskirchen
unterstellt. Die Pfarrgüter wurden ebenfalls auf die Pfarrei St. Martin
übertragen. Die Kirche in Euenheim war nicht länger Pfarrkirche, sondern erhielt
den Status einer Kapelle, in der nicht mehr alle religiösen Handlungen
stattfinden durften. 1805 wurde die Gemeinde dann wieder von St. Martin
losgelöst und mitsamt der Pfarrgüter der Kirchengemeinde in Wißkirchen
unterstellt.
Die Auflösung ihrer Pfarre wurde von den Menschen in Euenheim als großes
Unrecht empfunden. Jahrzehntelang kämpften Sie mit allen ihnen zur Verfügung
stehenden Mitteln für die Wieder-erlangung der Selbständigkeit. Besonders im
Jahr 1848 kam es zu massiven Auseinandersetzungen mit dem Pfarrer von
Wißkirchen, die darin gipfelten, dass ihm der Zutritt zur Kirche in Euenheim
verweigert wurde und die Bewohner von Euenheim sich förmlich von der
Pfarrkirche in Wißkirchen lossagten und gelobten, diese nie wieder zu betreten.
Mehr als 50 Jahre lang gelang es den Euenheimern nicht, in ihrem Anliegen
etwas zu erreichen.
19
Erst die Anerkennung Euenheims als Rektorat im Jahre 1855 war ein wichtiger
Schritt zur Wiedererrichtung einer selbständigen Pfarre in Euenheim. Als Rektor
wurde Nikolaus Schmitz aus Füssenich berufen, der später auch erste Pfarrer der
wieder selbständigen Pfarrgemeinde Euenheim wurde. Nikolaus Schmitz setzte
sich in den folgenden Jahren sehr für die Wiedererrichtung der Pfarre ein. Neben
Pfarrer Brewer aus Wißkirchen, den er für die Angelegenheit gewinnen konnte,
fand er auch in Peter Joseph Ruhr, dem damaligen Bürgermeister von
Euskirchen und Frauenberg, einen starken Unterstützer.
Im Jahr 1863 führten die langjährigen Bemühungen schließlich zu einem ersten
Erfolg. Der Gemeinde wurde unter bestimmten Voraussetzungen die
Wiedererhebung zur selbständigen Pfarre in Aussicht gestellt. Groß war die
Freude, als Kardinal Johannes von
Geissel am 26. Mai 1864 dann
endlich die unterdrückte Pfarre
wieder in die Selbständigkeit erhob.
Die Wiedererhebung der Pfarre und
die Einführung des bisherigen
Rektors Schmitz zum Pfarrer wurde
am 13. Juli 1864 mit einem großen
Fest gefeiert, an dem auch
zahlreiche
Honoratioren
der
Umgebung
und
geistliche
Würdenträger teilnahmen.
Um an diese Ereignisse zu
erinnern,
feiert
die
Kirchengemeinde St. Brictius in
Euenheim am 19.10.2014 ein
Jubliäumsfest.
An den um 9.00 Uhr stattfindenden
Festgottesdienst
schließt sich ein Vortrag von
Herrn Dr. Josef van Elten vom
Historischen Archiv des Erzbistums Köln an. Anschließend werden im
Pfarrheim bei einem Imbiss alte Fotos und Filme aus dem Euenheimer
Pfarrleben gezeigt. Die Veranstaltung endet mit einem „Offenen Singen“
unter der Leitung der Seelsorgebereichsmusikerin Julia Wunsch.
20
„Der Dienst als Gottesdienstbeauftragter
in seiner Pfarrgemeinde bzw. übergreifend
im Seelsorgebereich“
Erfahrungen seit 01. August 2001
Auf Anregung seitens Pfr. Groß, unseres Seelsorgers im damaligen Seelsorgebereich Euskirchen West, wurden zum 01. August 2001 drei
Gottesdienstbeauftragte nach angemessener Ausbildung die erzbischöfliche
Beauftragung ausgehändigt. Sie waren nun befähigt, eigenständig und
eigenverantwortlich im Auftrag des Pfarrers in den Pfarrgemeinden Frauenberg,
Elsig, Euenheim, Wisskirchen, Billig Wort-Gottes-Feiern und Andachten
vorzubereiten und zu leiten, die der Anwesenheit des Priesters aufgrund
erzbischöflicher Weisungen nicht bedurften.
Dadurch unterstützen unsere „Gottesdienstbeauftragten“ ihre zukünftig weniger
werdenden Seelsorger beispielhaft und nachahmenswert im Erzbischöflichen
Auftrag: „Denn das Engagement der Laien in der Liturgie wie auch in anderen
Bereichen kirchlichen Lebens ist Ausdruck ihrer vom „II. Vaticanischen Konzil
(1962 bis 1975)“ gewollten sowie in der „Würzburger Synode (1965 – 1975)“
umgesetzten Mitverantwortung aufgrund ihrer Berufung und Sendung als
getaufte und gefirmte Christen. Denn das ehrenamtliche Mitwirken der Laien –
auch im Bereich der Liturgie – in einem Seelsorgebereich ist Ausdruck der
Lebendigkeit und des Mitverantwortlich sein Wollens.
Die Vielfalt gottesdienstlichen Lebens ist ein Zeichen lebendiger Gemeinde.
Andererseits lebt unsere Kirche vom Mittun der Vielen: „Die Vielen sind lauter
einzelne, jede und jeder hat ein eigenes Gesicht, eine unverwechselbare
Handschrift, eine vom Heiligen Geist geschenkte Gabe. Und der Heilige Geist ist
es, der diese vielen Einzelnen zu jener Gemeinschaft im Glauben verbindet, die
die Kirche wahrhaftig Volk Gottes und Leib Christi sein lässt.“
21
Die Aufgaben der / des Gottesdienstbeauftragten in seiner Pfarrgemeinde
stellen sich aufgrund unserer Erfahrungen seit 01. August 2001 und mit
Zustimmung durch den Liturgiereferenten im Erzbischöflichen Generalvikariat
Köln vom 24. September 2008 wie folgt dar:
1. Durch eigenständiges Vorbereiten und Leiten
+ ausgewählter liturgischer Feiern / Andachten im Jahreskreis z.B. zum
Ewigen Gebet, Mai- und Rosenkranzandachten, zum Jahresschluss.
+ einer Bußandacht in der Advents- und österlichen Bußzeit.
+ einer Ölbergstunde / Sakramentsandacht am Gründonnerstag und einer
Kreuzwegandacht am Karfreitag in einer Pfarrgemeinde ohne Karliturgie.
+ einer Andacht / Vesper für Verstorbene z.B. am Nachmittag des
Allerheiligentages mit Gang zum Friedhof und mit Gräbersegnung.
+ von Wort-Gottes-Feiern - ohne Kommunionfeier - für Zielgruppen
z.B. Senioren vor deren monatlichen Begegnungsnachmittagen oder
für die Pfarrgemeinde am Aschermittwoch zum würdigen Beginn der
österlichen Bußzeit mit Austeilung des Aschenkreuzes.
2.
Mitbetreuen von kranken und behinderten Mitmenschen, die zu Hause,
u.U. im Krankenhaus oder Pflegeheim untergebracht sind, als
„Hauskrankenkommunionhelferin / -helfer.
3.
Der ehrenamtliche Dienst unserer drei Gottesdienstbeauftragten wird
durch die Seelsorger geschätzt und die Gläubigen in den Pfarrgemeinden
angenommen.
Die Anmeldung interessierter Jugendlicher, Frauen und Männer für die
Ausbildung zur / zum Gottesdienstbeauftragten veranlasst der zuständige
Leitende Pfarrer beim Liturgiereferenten im Erzbischöflichen Generalvikariat
Köln. Die Ausbildung umfasst ca. 50 Unterrichtsstunden vorzugsweise am
Wochenende. Über weitergehende Einzelheiten unterrichtet „Die
Entscheidungshilfe für Interessierte über den Auftrag, die Aufgaben und
Ausbildung der Gottesdienstbeauftragten – Stand 01. Oktober 2008 – im
Pastoralbüro Stotzheim erhältlich.
Winfried Kallabis
22
Israel – Pilgerreise im Jahre 2011
mit Herrn Pastor Anton Lodziana als
geistlicher Begleiter.
Mit der Pilgerreise nach Israel erfüllte sich mir und auch anderen Mitpilgern ein
Traum einer Reise, die uns die Bibel ein ganzes Stück näher bringt. Es ist
wunderbar zu erspüren, wie besonders bei den Gottesdiensten das Wort aus der
Bibel durch das Erlebte in Israel eine neue Dimension in unseren Herzen
bekommt.
Nach dem Reisesegen von Pastor Lodziana am Frankfurter Flughafen kamen
wir nach ein paar Stunden wohlbehalten in Jerusalem an.
Wir waren im Hotel „Notre Dame“ untergebracht, welches von den „Legionären
Christi“ geführt wird.
Die Bilder an den Wänden der Flure, in den Treppenhäusern und Räumen und
die Marienstatue über dem Eingangsbereich des Hotels zeugten von
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dem „Christlichen Geist“ in diesem wunderbaren Hause. Ebenfalls der große
Kirchenraum, der sich in diesem Gebäude befand, wo wir eine hl. Messe feiern
durften.
Unsere Herzen wurden auf eine besondere Weise berührt.
So war es auch bei der Besichtigung der „Kirche der Heimsuchung“, die hl.
Stätte, wo Maria ihre schwangere Kusine Elisabeth besuchte.
Dann war es die Reise nach Bethlehem, die uns sehr bewegte.
In einer Grotte nahe des „Hirtenfeldes“, wo die Engel den Hirten erschienen,
feierten wir eine hl. Messe.
In dieser Grotte hing hinter dem Altar ein Bild der Mutter Gottes von Schönstatt.
Das freute mich sehr; wohne ich doch in der Nähe von Maria Rast und ich
entdeckte dort ein Stück Vertrautheit aus der Heimat.
In der Nähe der Grotte befinden sich sowohl die Geburtskirche als auch die
Katharinen - Kirche. In Letzterer wird die jährliche Christmette gefeiert, und von
da aus in die ganze Welt ausgestrahlt.
Dann besuchten wir die Hirtenfeldkirche. Wie überwältigt waren wir von den
Fresken an den Wänden dieser Kirche.
Am 3. Tag waren wir in der Grabeskirche; Bei den orthodoxen Christen wird sie
auch Auferstehungskirche genannt. Sie ist das größte Heiligtum des
Christentums.
Mir kam sie als sehr dunkle Kirche vor, wo die Menschenmassen sich drängten.
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Sie liegt im Herzen des christlichen Viertels in der Altstadt. Innerhalb des
Gebäudes befinden sich u. a. die Adamskapelle, die Helenakapelle, die
Kreuzfindungskapelle sowie der Golgothahügel und in der Rotunde das Heilige
Grab.
Die letzten fünf Stationen des Kreuzweges (VIA DOLOROSA) liegen ebenfalls in
der Grabeskirche und es gibt eine große Anzahl von Altären.
In der griechisch – orthodoxen Kapelle, an der 12. Station des Kreuzweges
befindet sich unter dem Altar eine silberne Scheibe, die die Stelle anzeigt, wo das
Kreuz gestanden hat. Durch das Loch in der Scheibenmitte kann man den
Golgothafelsen berühren.
Der Stabat – Mater – Altar, die 13. Station, kennzeichnet die Stelle, an der Maria
den Körper ihres Sohnes nach der Abnahme vom Kreuz entgegennahm (römisch
katholischer Bereich). Danach wurde er auf den „Salbungsstein“ niedergelegt.
Es bewegte mich sehr, diesen Stein zu berühren.
Und das Grab Jesu liegt im Zentrum der Grabeskirche in einer wunderschön
ausgeschmückten Kapelle. Es wird von einer Mamorplatte bedeckt und ist der
heiligste und bedeutendste Ort der Christen.
Mein innigster Wunsch war, auf dieser Israelreise ein Kamel zu sehen. Als uns
die Reise mit dem Bus in die Wüste führte, faszinierten mich die Ansiedlungen
der Beduinen ganz besonders. Man sah Ziegen und Esel und einfache
Behausungen in dieser bergigen und kargen Wüstenlandschaft.
Dann hielt der Bus an.
Alle stiegen aus und ich meine, ich wäre die Letzte gewesen. Dann sah ich vor
mir einen Beduinen mit seinem Kamel.
Für mich war es eine Begegnung der besonderen Art.
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Die Gruppe war schon nicht mehr zu sehen,
doch ich hatte mein Kamel gefunden!
Ich wollte es streicheln, jedoch sah es nicht Vertrauen erweckend aus. Der
Beduine streichelte es über den Kopf und so machte ich es auch.
Die erste Hürde war genommen.
Dann zeigte der Beduine mir, dass ich aufsitzen könnte und so ließ ich mich auf
alles ein, was sich ergab.
Wie glücklich war ich oben auf dem Kamel!
Und dann, vom Kamel abgestiegen, wurden wir zu einem Aussichtspunkt geführt,
von wo aus wir einen herrlichen Blick über die Wüstenlandschaft,
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aber besonders auf das St. Georg-Kloster, hatten.
Ich war überglücklich beim Anblick dieses schönen Klosters im Tal an einem
Bergmassiv und einer Oase gelegen.
Ich war überwältigt von den Ereignissen dieses Tages. Aber noch viele folgten.
Weiter führte unser Weg an den Jordan, wo wir Tauferneuerung feierten. Das ist
die Stelle, wo Jesus von Johannes getauft worden ist.
Dann besuchten wir die Judengedenkstätte Yad Vashem. Wir wurden sehr
ergriffen von allem, was von den jüdischen Menschen während der furchtbaren
Geschehnisse im 3. Reich gezeigt und gesprochen wurde. Und gespenstisch
stand ein Eisenbahn – Waggon erhöht auf einem Stück Brücke mit Gleisen und
zeugte als Mahnmal von der Deportierung der Juden in dieser schrecklichen Zeit.
Ich möchte unseren Ausflug durch einen Teil Negev – Wüste nicht unerwähnt
lassen, führte uns Herr Pastor Lodziana doch in eine traumhafte Landschaft und
am meisten freute mich der Anblick der Gazelle, die sich ganz in der Nähe und im
Schatten einer Tamariske mit einer großen Krone, aufhielt. Sie war gar nicht
scheu und bewegte sich nur langsam zwischen den Gesteinsbrocken weiter.
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Alles war von der Landschaft her das 5. Evangelium, wie Pastor Lodziana es
gesagt hatte.
Der Aufstieg zum Berg Masada war für meine Freundin und mich sehr
beeindruckend, teilten wir uns doch die Anstrengung mit hunderten von Soldaten,
die Marschgepäck auf dem Rücken trugen. Und oben angekommen, nahmen wir
Kontakt zu Ihnen auf und wir setzten uns zu ihnen in den Schatten. Sie waren von
der Anstrengung und dem Schwitzen durchnässt und der Wüstenstaub klebte an
ihren nassen Uniformen, an der unbedeckten Haut und in den Haaren.
Der 7. Tag unserer Pilgerreise war ebenfalls sehr beeindruckend. Wir fuhren mit
einem Boot auf den See Genezareth hinaus. In der Mitte des Sees las uns unser
Herr Pastor die Stelle des Evangeliums vor, wo Jesus über den See wandelt.
Später, wieder an Land, führte er uns zu der Stätte nach Tabgha.
Aber vorher hielt er eine hl. Messe am See Genezareth in Dalmanutha, ganz für
uns, weit ab von allem Rummel. Wie schön war auch diese Stelle, ganz einfach,
auf Baumstämmen sitzend und den Altar bildete ein riesiger Stein.
Wir hatten den herrlichen Blick zum See.
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Und in Tabgha, ganz in der Nähe, fand ich dann das, wovon ich angesprochen
worden war, bevor meine Reise begann. Es war das bekannte Mosaik von der
„wunderbaren Brotvermehrung“. Leider war der Altarraum, wo es sich befand,
abgesperrt. Aber ich konnte es aus einiger Entfernung heraus erkennen und ich
war an der Stätte der Brotvermehrung, das war schön für mich.
Am 8. Tag fuhren wir nach Nazareth. Dort an der Verkündigungskirche hingen
aus vielen Ländern der Erde Bilder der Mutter Gottes von den unterschiedlichsten
Künstlern gestaltet. Und von Deutschland war ein Relief mit der Mutter Gottes
dargestellt: Im Vordergrund die Mauer als Zonengrenze, die bis 1989 den Westen
vom Osten Deutschlands trennte. Dazu 2 Kinder links und rechts der Mauer, für
die diese unüberwindlich schien. Als dieses Relief 3 Monate im Heiligen Land
hing, ergab es sich, dass die Mauer fiel und nun haben wir ein vereintes
Deutschland.
Dann schenkte mir unser Gott das Wahrnehmen des wunderbaren Duftes des
Pfefferbaumes. Die filigrane Leichtigkeit der vielen kl. Blätter wirkte wie ein
grünes Dach aus Federn, die diesen nachwirkenden Duft ausströmten.
Und es berührte mich, die Kapern – Pflanze kennen gelernt zu haben, aus der
vermutlich die Dornenkrone geformt worden war.
So waren wir an vielen hl. Stätten, die ich nicht alle erwähnen kann und wir haben
viel gesehen und erfahren. Aber eines muss ich noch.
Unsere Abschlussfeier, von den jungen Leuten gestaltet, war die Krönung der
wunderbaren Reise, die alte und junge Menschen zusammenführte, die sich
verstanden und viel Freude miteinander fanden.
Wir haben gelacht und auch geweint.
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Aber wie unser Pastor auch schon sagte:
„Gott hat uns diese Reise geschenkt;
Er wirkt in uns“.
Wie wahr!
Das Goldene Tor
Katharina Spilles
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Wir sind für sie da!
Pastor
Kaplan
Pfarrer i.R.
Diakon
Pastoralreferent
Pastoralbüro Stotzheim
Pfarrbüro Euenheim
Kontaktbüro Frauenberg
Anton Lodziana, Pfr.
An der Klostermühle 4
53881 Euskirchen
Pater Rajesh Pare
Günter Krämer
Wolfgang Allhorn
Willi Oberheiden
Sauerbenden 3
53359 Rheinbach
An der Klostermühle 4
Fr. Michels /Fr. Hutter
Hr. Terhorst
Alte Landstr. 41
Fr. Hutter
Kontaktbüro Kreuzweingarten
Antweiler Str. 4
Fr. Michels
KfD Billig
Elsig
Euenheim
Kreuzweingarten
Stotzheim
Wißkirchen
Seelsorgebereichsmusikerin
Kirchenchor Euenheim
Kirchenchor KWG
Kirchenchor Stotzheim
Pfadfinder Stotzheim
Pfadfinder Euenheim
Wölflinge (ab 7 Jahren)
Euenheim(ab 10 Jahren)
Pfadfinder (ab 13 Jahren)
Rover (ab 16 Jahren)
Kath. Kindergarten Stotzheim
Bücherei Euenheim
Bücherei Stotzheim
Frau Ludes
Frau Sonntag
Frau Altenbeck
Frau Spilles
Frau Schmitz
Frau Hoff
Frau Wunsch
mittwochs 19.45-21.15
donnerstags 20.30-22.00
donnerstags 19.00-20.30
Anna Weber Fr. 17.30-19.00
Jessica Millberg
do.18.00-19.00
Philipp Latzke mi. 18.00-19.00
Kristina Kiefer mo.18.30-19.30
David Weisheit so. 18.00-19.30
Frau Schönborn
Fr. Tiedke-Latzke So.11-12.30
Fr. Heil
Di 14.30-15.30 Do 16.00-17.00
So 10.00-10.30
Tel. 61621
E-Mail: kirchengemeindestotzheim@t-online.de
über Tel. 61621 (Büro Stotzh.)
über Tel. 61621 (Büro Stotzh.)
0151 20335903
Tel. 02226 9090466
E-Mail: w.oberheiden@
t-online.de
Tel. 61621
E-Mail:kirchengemeindestotzheim@t-online.de
Tel. 53225
pfarramt-euenheim@tonline.de
Tel. 61603
pfarramt.kreuzweingarten@tonline.de
Tel. 62317
Tel. 52202
Tel. 4162
Tel. 64335
Tel. 62924
Tel. 125588
Tel. 7938264
Tel. 53266 (B. Brunotte)
Tel. 861056 (A. Gebertz)
Tel. 64772 (R. Schischka)
Tel. 62839
Tel. 0176 24636285
Tel. 1290999
Tel. 0178 5451120
Tel. 0177 4006771
Tel. 64503
Tel. 7747156
Tel. 62424
Redaktionsschluss für den nächsten Pfarrbrief ist der 14. Oktober 2014
Die Beiträge bitte per Mail, sonst schriftlich beim Pastoralbüro einreichen !
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!
…. der Schlussgedanke
Kalkutta, das Feuer und du von
Lerne Kalkutta kennen und Monaco,
den Neckar und den Amazonas,
die Hügel hinter deinem Haus
und den Himalaja
lerne die Grünen kennen und die Schwarzen,
die Putzfrau aus Russland und den Minister,
den Arbeitslosen und den Unternehmer,
den Hausbesitzer und den Asylanten aus Ghana
lerne den Säugling kennen und den Sterbenden,
den Süchtigen und den Starken,
den Lachenden und den Weinenden,
den Fantasievollen
und den langweiligen Besserwisser
lerne Feuer und Wasser kennen,
Wind und Erde,
lerne sie lieben und lerne sie fürchten
lerne deine Kräfte kennen und deine Schwächen,
deinen Mut und deine Ehrfurcht,
deine Freiheit und deine Verantwortung
steh zu dir selbst,
so wie du geschaffen bist,
sei ein Freund deinen Freunden,
ein Bewahrer und Wegbreiter,
ein Wissender und Zweifelnder,
ein Verwundbarer und Heilender
nütze deine Tage,
vertraue deinen Träumen
und achte dich selbst.
Gott will mit dir wachsen.
Er wird immer dein Licht sein!
(A. Hener)
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