close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Layout wm\chr\26 für 26.03.2015

EinbettenHerunterladen
CHRONIK
k u r i e r. a t
Donnerstag I 26. März 2015
18
Widerstand gegen
Privatklinik beim AKH
Projekt.
Rektor der MedUni
wettert gegen den
von zwei
Versicherungen
geplanten Bau.
„Goldene Meile“ nennen
Branchenkenner die Gegend
rund um das AKH. In unmittelbarer Nähe zu Österreichs
größtem Spital haben sich
gleich mehrere Privatspitäler angesiedelt, die bei betuchten Kunden mit luxuriöser Ausstattung werben. Unter den Belegärzten finden
sich auch zahlreiche namhafte AKH-Mediziner, die sich
hier ein Zubrot verdienen.
Schon bald könnte ein
weiteres Nobel-Spital direkt
aufdemAKH-Geländehinzukommen. Und zwar bei der
Lazarettgasse, wo sich derzeit noch die Personalwohntürme befinden. Das Grundstückmitrund5000m²befindet sich im Eigentum der
Stadt. Uniqa und Wiener
StädtischewollenhiereinPrivatspital errichten, samt Hotelzimmern für ausländische
Patienten.
Noch sei keine endgültigeEntscheidunggefallen,betontmanbeibeidenVersiche-
rungen. Dennoch regt sich
schon jetzt massiver Widerstand: „Es handelt sich hier
um eine eklatante Fehlentwicklung“, wettert allen voran Wolfgang Schütz, Rektor
der am AKH angesiedelten
Wiener MedUni. Durch den
Bau würde den Uni-Kliniken
die letzte Möglichkeit geraubt, für den Forschungsbetrieb weitere Gebäude zu errichten. Bedarf dafür gibt es
genug. So müssen etwa die
rund 150 Mitarbeiter des
Krebsforschungsinstituts in
einem völlig desolaten Gebäude arbeiten.
„Zweiklassenmedizin“
Auch der Ärztekammer ist
das geplante Spital ein Dorn
im Auge: „Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely hat sich
immer gegen die Zweiklassenmedizin ausgesprochen“,
sagt Präsident Thomas Szekeres. „Jetzt unterstützt sie
dieses Projekt.“ Viel besser
wäre es, die Sonderklasse im
AKH selbst auszubauen. Die
Einnahmen daraus würden
der Stadt zufallen.
Bei der Uniqa versucht
man, diese Sorgen zu zerstreuen. Hintergrund der aktuellen Überlegungen sei,
dass man die in die Jahre gekommene Privatklinik Confraternität (sie gehört der Uniqa-Tochter
PremiQaMed)
JULIA SCHRENK
neu errichten wolle. Entweder am alten Standort oder
eben auf dem AKH-Grundstück. Für die zweite Variante prüft man derzeit die Möglichkeit eines Grundstückstausches, die Stadt könnte
dann am bisherigen Confraternität-Areal kostengünstige Wohnungen errichten.
„EsgehtalsoreinumeineVerlegung, das neue Haus würdeauchnichtmehrBettenhaben“, betont ein Uniqa-Sprecher. Derzeit verfügt die Confraternität über 96 Betten.
„Es laufen Gespräche
über den Grundstückstausch“, bestätigt man im Büro von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ), „fixiert
ist aber noch nichts“.
SeitensderAKH-Führung
versteht man wiederum die
Aufregung im MedUni-Rektoratnicht:„DasAKHerarbeitet derzeit mit der MedUni einen baulichen Masterplan“,
heißt es in einer Stellungnahme. „Er sieht sogar zwei zusätzliche Gebäude für Forschung und Lehre vor.“
Grundflächen,diefürdenBetrieb des AKH nicht benötigt
werden, stünden der Stadt
zur Projektentwicklung zur
Verfügung. Genau das ist bei
dem betroffenen Teilgrundstück der Fall. „Diese Vorgangsweise ist der MedUni
seit Langem bekannt.“
BEZAHLTE ANZEIGE
STUDIO DANKL
Saubere Gewinne – für Betrieb,
Stadt und Mensch
Lenka Doneva von „Penzo Flora“ kommt mit dem Staubwischen nicht nach: „Es ist ein Wahnsinn“, sagt sie
Abriss der Post wirbelt Staub auf
Wien-Landstraße. Standler am Rochusmarkt üben Kritik am Post-Neubau
WergerneinenKaffeeamRochusmarkt trinkt, sollte sich
dieser Tage nicht allzu viel
Zeit damit lassen. Der Kaffee
könnte nämlich verstauben.
Seit Anfang der Woche
wird in der Maria-Eis-Gasse,
direkt neben dem Rochusmarkt im dritten Bezirk, das
ehemalige Post-Gebäude für
dessen Neubau abgerissen.
Und das wirbelt nicht nur
buchstäblich Staub auf.
„Zehn Mal am Tag müssen wir den Boden wischen“,
sagt Lenka Doneva, die im
Blumengeschäft Penzo Flora
arbeitet.Vondenverstaubten
Blumen ganz abgesehen. Die
Tröge, die normalerweise vor
dem Geschäft stehen, habe
man bereits in einen windgeschützteren Bereich gestellt.
Die Regale, die trotzdem
noch vor dem Shop aufgebaut sind, hat Lenka Doneva
mit Plastikfolie abgeklebt.
„Bei den Bauarbeiten spritzen sie mit einem Schlauch,
der ist nicht größer als ein
JULIA SCHRENK
VON JOSEF GEBHARD
BAUARBEITEN
Bis Mitte April dauern die
Abrissarbeiten noch an
Gartenschlauch“, sagt Doneva. „Ist ja klar, dass alles verstaubt.“ Auch im Café Arrigo
ist man seit Montag vor allem
mit Staubwischen beschäftigt. „Wir wischen quasi ständig“, sagt Kellnerin Magdalena. Dass jemand mit dem
Schlauch auf der Baustelle
spritzt, habe sie überhaupt
ersteinMalgesehen.LautGemüsehändler Roland Schätzl
hat sich die Situation aber bereitsverbessert:„Manhatuns
einmal den ganzen Markt gereinigt, das Entgegenkommen des Bauleiters ist groß.“
Permanente Reinigung
Laut Kathrin Schrammel von
der Post AG, die dort ihre
neue Zentrale baut, wird mit
drei Schläuchen „permanent
gespritzt.Wirzapfenquasialle Hydranten, die in der Nähe
sind, an.“ Zusätzlich werden
die Gehsteige gereinigt.
Bis Mitte April sollen die
Abrissarbeiten noch dauern.
– JULIA SCHRENK
BMVIT – IV/SCH2 (Oberste Eisenbahnbaubehörde (Verfahren im Bereich der Eisenbahnen))
Postanschrift: Postfach 201, 1000 Wien
Büroanschrift: Radetzkystraße 2 , 1030 Wien
E-Mail: sch2@bmvit.gv.at
GZ. BMVIT-820.109/0003-IV/SCH2/2015
Wien, am 20.März 2015
EDIKT
Mit dem ÖkoBusinessPlan sparten Wiener Betriebe bereits über 120 Mio. Euro Betriebskosten
Beratung. Mehr als 1000
Wiener Betriebe haben im
Rahmen des ÖkoBusinessPlans der Stadt Wien bereits nachhaltige Maßnahmen umgesetzt und damit
über 120 Millionen Euro
Betriebskosten
gespart.
Der
ÖkoBusinessPlan
Wien ist das Umwelt-Service-Paket der Stadt für
Wiener
Unternehmen.
1998 von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA
22 ins Leben gerufen, unterstützt der ÖkoBusinessPlan Unternehmen bei der
Umsetzung umweltrelevanter Maßnahmen im Betrieb – vom ökologischen
Einkauf über Projekte für
mehr Energieeffizienz und
soziale Nachhaltigkeit bis
zum Abfallwirtschaftskonzept.
Verantwortung
Das Angebot des Umweltservice-Programms
umfasst professionelle, geförderte Beratung und Hilfe
bei der praktischen Umsetzung von Maßnahmen
durch erfahrene Umweltberaterinnen und -berater.
Beim Fokus „Soziale Verantwortung“ werden soziale Aspekte in Unternehmen
berücksichtigt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in Strategie und Betriebsabläufe einbezogen
und so nachhaltige Prozesse in Gang gesetzt werden.
Ist Ihr Betrieb dabei?
Geben Sie den Anstoß für
ökologische Maßnahmen
in Ihrem Unternehmen!
So einfach geht’s:
– Information http://unternehmen.oekobusinessplan.wien.at, Tel.: 01/
4000 73573
– ÖkoBusinessCheck – die
unverbindliche
Erstberatung
– Maßgeschneidertes Beratungsangebot Auswahl, Planung und Umsetzung
nachhaltiger Maßnahmen
– Auszeichnung zum ÖkoBusinessPlan-Betrieb
Kundmachung der Zustellung von Schriftstücken im Großverfahren betreffend das Vorhaben „Verbindungsstrecke zwischen West- Süd- und Donauländebahn „Lainzer Tunnel“ – 3. Abschnitt „Verbindungstunnel“
Antrag auf Erteilung der eisenbahnrechtlichen Baugenehmigung
für Änderungen und Ergänzungen zum Baugenehmigungsbescheid
vom 4. Juni 2007, GZ. 820.109/0014-IV/Sch2/2007
Fortgesetztes Verfahren
Mit Edikt vom 31. März 2010, GZ. BMVIT-820.109/0001-IV/SCH2/2010, wurde ein Antrag der ÖBB-Infrastruktur AG
um Erteilung der eisenbahnrechtlichen Baugenehmigung gemäß §§ 31 ff. des Eisenbahngesetzes BGBl. Nr. 60/1957
(EisbG), idgF und auf Erteilung einer so genannten Differenzgenehmigung gemäß § 175 Abs. 16 EisbG betreffend
Änderungen und Ergänzungen des oben angeführten und mit Bescheid vom 4. Juni 2007, GZ. 820.109/0014-IV/
SCH2/2007, rechtskräftig genehmigten Vorhabens verlautbart.
Nach Aufhebung des in diesem Verfahren ergangenen Genehmigungsbescheides vom 19. August 2010 durch den
Verfassungsgerichtshof, wurde das Verfahren mit Edikt vom 10. Dezember 2014 fortgesetzt.
Wir teilen mit, dass die in dieser Angelegenheit im nunmehr fortgesetzten Verfahren ergangene abschließende
Entscheidung (Bescheid) vom 20. März 2015, GZ. BMVIT-820.109/0003-IV/SCH2/2015, im Bundesministerium
für Verkehr, Innovation und Technologie, Radetzkystraße 2, 1031 Wien, Zimmer 7E26 von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
ab sofort bis einschließlich 22. Mai 2015, mindestens aber acht Wochen nach Abschluss der Verlautbarung dieses
Edikts, für jedermann zur öffentlichen Einsicht aufliegt. Das Schriftstück kann auch im Internet (http://www.bmvit.
gv.at/verkehr/eisenbahn/verfahren/index.html) eingesehen werden.
Wir weisen darauf hin, dass dieses Edikt auch durch Veröffentlichung im redaktionellen Teil zweier im Bundesland
Wien weit verbreiteter Tageszeitungen („Kurier“ und „Kronen Zeitung“) sowie im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“
kundgemacht wird.
Wir weisen weiters darauf hin, dass das Schriftstück mit Ablauf von zwei Wochen nach Abschluss der Verlautbarung dieses Edikts als zugestellt gilt. Eine spätere Zusendung bzw. Ausfolgung löst daher keine Zustellwirkung aus.
Als Partei wird Ihnen eine Ausfertigung des Schriftstückes auf Verlangen unverzüglich zugesendet. Als Beteiligte(r)
wird Ihnen eine Ausfertigung des Schriftstückes auf Verlangen bei uns ausgefolgt.
Rechtsgrundlagen: §§ 44a, 44f AVG
Für den Bundesminister:
Mag. Gabriele Fiedler
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
3
Dateigröße
565 KB
Tags
1/--Seiten
melden