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Marktkompass April 2015 (pdf - 88 KB)

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Marktk mpass
April 2015
Frühling in der Eurozone – aber noch kein Herbst in den USA
Aktien
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Regionen
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Schwellenländer
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Branchen
Empfehlungsliste
Anleihen & Liquidität
Anleihen
Immobilien weltweit
China/Indien
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Laufzeit
Staatsanleihen
Unternehmensanleihen
Gute Bonität (Inv.grade)
Empfehlungsliste
Neuaufnahme
Gestrichen
Schwellenlandanleihen – Hartwährung
Absolute-Return-Strategien
US-Dollar-Anleihen
Norwegische-Kronen-Anleihen*
US-Hochzinsanleihen
Anleihen in austral./neuseel./kanad. Dollar
Währungen (ggü. Euro)
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Die Erholung der Eurozone schreitet voran:
Nicht nur die Konjunkturdaten werden besser –
auch die Euro-Schwäche und der Abwärtstrend
der Rohstoffpreise kommen zusammen mit den
geringen Finanzierungskosten der Investmentstory für europäische Aktien weiterhin zugute.
In Kombination mit der quantitativen Lockerung
durch die EZB („QE“) erscheint das Ganze wie
ein „goldenes“ Aktienumfeld, wären da nicht Risiken wie Griechenland und Russland. Dagegen
scheint die Wallstreet angesichts des flaueren
US-Makrotrends und der näher rückenden Leitzinswende durch die Fed zu stagnieren. Wir
bleiben jedoch auch für US-Aktien – genauso
wie für japanische – positiv eingestellt.
Während die meisten Anleihen weiterhin kein
attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis aufweisen,
raten wir, bei auf australische, neuseeländische
und kanadische Dollar lautenden Bonds Gewinne mitzunehmen. Im Gegenzug nehmen wir USHochzinsanleihen (mit Ausnahme des Energiesektors) in die Empfehlungsliste auf – was zu
unserer unverändert neutralen Einstellung gegenüber dem US-Dollar im Vergleich zum Euro
passt.
US-Dollar
Alle Einschätzungen auf Sicht von sechs Monaten.
Jüngste Entwicklungen
Auf den ersten Blick scheinen die seit Wochen
divergierenden Makro- und Börsentrends beidseits des Atlantiks die USA ins Abseits zu drängen. Berücksichtigt man aber den harten Winter
und die absehbaren Verbesserungen vor allem
hinsichtlich des US-Konsums, dann könnte die
Wallstreet sogar gestärkt aus ihrem Winterschlaf
erwachen – und die Fed-Zinswende, die wir am
ehesten für September erwarten und die in der
Folge weniger aggressiv als von den Märkten
befürchtet ausfallen dürfte, eher verkraften.
In Europa sieht es besser aus: Die Stimmung
hellt sich, gestützt durch die Rohstoffpreise und
den extrem schwachen Euro, bei Unternehmen
wie bei Verbrauchern auf. Das gilt insbesondere
für Deutschland. Risiken wie ein „Grexit“ bleiben bestehen, wobei die Zinsunterschiede von
Staatsanleihen zeigen, dass der Markt die Ansteckungsgefahr für andere Peripherieländer als
gering einschätzt. Ein weiterer Risikofaktor
bleibt Russland, gerade hinsichtlich Sanktionen.
Im Gegensatz dazu schwächelt Japan noch – die
Märkte sollten aber vom erweiterten QE-Programm sowie von der anhaltenden Diversifizierung von Pensionsfondsanlagen profitieren. In
China sehen die Makrodaten weiter schwach
aus. Der moderate Inflationstrend macht eine
expansivere Zentralbankpolitik wahrscheinlich.
April 2015
Aktien
Die Kombination aus QE und anhaltenden Kapitalflüssen in die Eurozone beflügelt die Märkte.
Zudem sind weitere, nicht zu unterschätzende
positive Gewinnrevisionen wahrscheinlich. Inklusive der genannten Risiken bleiben wir damit
bei unserem „+“ für europäische Aktien, wobei
die Eurozone besonders attraktiv erscheint.
Trotz der teils wetterbedingten Schwäche vieler
US-Konjunkturdaten bleiben wir für amerikanische Aktien positiv.
Weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt und
niedrige Energiekosten dürften den Konsum ankurbeln. Hinzu kommt, dass die meist nur gering
verschuldeten US-Unternehmen, obwohl sie teilweise unter dem starken Dollar leiden, ihre oft
hohen liquiden Mittel für Dividenden und hohe
Aktienrückkäufe verwenden werden. Japanische
Aktien behalten ihr „+“ aufgrund des durch den
schwachen Yen unterstützten, klar positiven
Margentrends, des anhaltend hohen QE sowie
der Diversifizierung des staatlichen Pensionsfonds in Aktien. Und in den Schwellenländern
bleiben wir bei der insgesamt neutralen
Einstellung, wobei unsere Favoriten China und
Indien bleiben: zwei Länder, die von niedrigeren
Rohstoffpreisen profitieren. In Indien rechnen
wir nach wie vor mit Reformen, während sich
im Reich der Mitte angesichts des schwachen
Makrotrends eine fortgesetzte Lockerung der
Zentralbankpolitik andeutet.
Anleihen und Liquidität
Die Renditen von Euro-Anleihen weisen unserer
Ansicht nach ein asymmetrisches Risiko auf:
Obwohl sie durch die EZB-Käufe noch weiter gedrückt werden könnten, macht das höhere Risiko
eines Anstiegs diese Papiere für uns unattraktiv.
Dennoch halten wir an der Präferenz für Staatsanleihen aus Spanien und Portugal fest. Abgesehen von einer bestätigen wir alle Rentenempfehlungen: Wir raten zum Verkauf von auf australische, neuseeländische und kanadische Dollar
lautenden Anleihen, da wir diese Währungen
nicht mehr stärker gegenüber dem Euro sehen.
Einerseits scheinen die Rohstoffpreise genug gefallen zu sein, wobei uns eine signifikante Erholung unwahrscheinlich erscheint. Andererseits
dürfte ein schon wegen des Konjunkturtrends
stabilerer Euro weitere Gewinne begrenzen. Wir
bestätigen aber unsere Präferenz für US-DollarAnleihen. Als neue Empfehlung nehmen wir USHochzinsanleihen (nicht aus dem Energiesektor)
auf, da sie erstens negative Konsequenzen eines
steigenden Zinstrends nur begrenzt zu spüren
bekommen sollten und weil wir zweitens Potenzial für eine Spreadeinengung sehen.
Währungen
Nach der Rallye des Dollars im Vergleich zum
Euro bleiben wir neutral eingestellt. Die
kürzliche Senkung der Fed-Zinsprognosen war
eine Art erster Warnschuss für die GreenbackBullen. Es scheint uns zu spät, jetzt noch der
Dollarstärke hinterherzujagen, obwohl wir das
vorübergehende Erreichen der Parität zum Euro
nicht ausschließen. Vor dem Hintergrund der
divergierenden Geldpolitik von Fed und EZB
dürfte sich die US-Dollar-Rallye dem Ende
zuneigen. Wir rechnen mit einer Wechselkursspanne von 1,00 bis 1,15.
HINWEIS: Die in diesem Dokument zur Verfügung gestellten Informationen dienen ausschließlich zur Information. Sie stellen unter keinen Umständen eine Aufforderung oder Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Wertpapieren, Terminkontrakten oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Eingehung eines Vermögensverwaltungsmandates oder zur Inanspruchnahme einer sonstigen Finanzdienstleistung dar. Des Weiteren handelt es sich weder um eine Anlageberatung noch um
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