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20. Ausgabe März – Juni 2015 zum

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20. Ausgabe
März – Juni 2015
Mehrzweckhaus in Reeßum
Entwurf
Peter Röndigs
Gemeindekurier - Wiestedörfer
Themen/Inhalt dieses Gemeindekuriers:
◊
◊
◊
◊
Geburtstage, familiäre Ereignisse, Neubürger
Mitteilungen des Bürgermeisters
Düt un Dat aus den Dörfern der Gemeinde Reeßum
Termine, Veranstaltungskalender, Impressum
Wir gratulieren nachträglich:
Seite
2
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3
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12
Als Neubürger in der Gemeinde
begrüßen wir herzlich:
in Clüversborstel
Jochen und Karin Kocur
zum 75.
◊ Johann Dodenhof, Schleeßel
◊ Günter Tütken, Taaken
◊ Margret Dähn, Reeßum
◊ Anneliese Bruns, Schleeßel
◊ Luise Röhrs, Reeßum
◊ Christel Brinkhoff, Clüversborstel
◊ Erika Mahnken, Clüversborstel
in Reeßum
Andree und Meike Meyerholz
Gordon Uhlhorn
Jana und Julian Neubauer
in Schleeßel
Bernd Ehlers
zum 80.
◊ Albert Schimann, Reeßum
◊ Irmgard Worthmann, Reeßum
◊ Christa Horn, Reeßum
in Taaken
Peter Schmidt
Tim Mühlich
Natalie Kaempffe
Antje Hartner
Julian und Steffi Rehmet
Olaf Langnäse
zum 85.
◊ Otto Grünewald, Taaken
◊ Hilde Maruhn, Taaken
◊ Horst Holzenleiter
zum 90.
Wir freuen uns mit:
Fam. Gerken, Reeßum
zu Sönke
Fam. Schülermann, Reeßum
zu Lotta
Fam. Matthias, Reeßum
zu Lena-Marie
Fam. Hoops, Schleeßel
zu Marlena
Fam. Otten, Taaken
zu Sophia
◊ Wilhelm Bösen, Clüversborstel
zum 95.
◊ Annamarie Precht, Taaken
zur Goldenen Hochzeit
◊ Karin & Gerhard Zeplin, Reeßum
◊ Annelotte & Heinz Röhrs,
Clüversborstel
zur Diamantenen Hochzeit
◊ Siglinde & Karl-Heinrich Hüsing,
Clüversborstel
2
Gemeindekurier - Wiestedörfer
Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr 2015 ist nun auch schon
wieder ein viertel Jahr alt und dementsprechend hat sich auch bei der
Gemeinde wieder einiges getan.
hatten, sollen die Arbeiten nun nach
Ostern aufgenommen werden. Wir
werden die Anlieger selbstverständlich rechtzeitig informieren, bevor die
Baumaschinen anrollen.
Haushalt 2015
In der letzten Gemeinderatssitzung
haben wir den Haushalt für 2015 beschlossen. Insgesamt haben wir ein
Haushaltsvolumen von 1,42 Mio. €.
Neben erhöhten Kosten durch Kreisund Samtgemeindeumlage machen
sich auch die Auswirkungen des Mindestlohns bemerkbar. Trotz der dafür
nötigen Mehrausgaben haben wir
wieder einen ausgeglichenen Haushalt. Daher können wir wieder investieren. Der Bauhof soll mit einem Mulcher für die Wegeränder ausgestattet
werden und der Kindergarten in Reeßum bekommt einen neuen Geschirrspüler, da hier jetzt ein Mittagstisch
angeboten wird. Auch der Spielplatz
in Taaken „Auf der Elbe“ soll etwas
aufgehübscht werden.
Hundetoiletten in Reeßum
In Reeßum haben wir testweise zwei
sog. Hundetoiletten aufgestellt. Diese
sind mit Tüten und einem Abfallbehälter ausgestattet. Einer steht zurzeit in
der Ortsmitte und einer am Friedhof.
Nach einer gewissen Zeit werden wir
schauen, ob sie angenommen werden
und ob die Standorte die richtigen
sind. Anregungen hierzu nehmen wir
gerne auf.
Breitband für Schleeßel
Nachdem fast alle Ortsteile mit neuen
Kabelverzweigern (KVZ) für schnelles
Internet ausgestattet sind, soll nun
auch unser „weißer Fleck“ in Schleeßel beseitigt werden. Gemeinsam mit
dem Landkreis werden wir einen weiteren KVZ installieren. Unser Kostenbeitrag hierfür wird rund 28.000,- €
betragen. Er soll laut Landkreis noch
in diesem Jahr aufgestellt werden.
Freie Bauplätze in Reeßum
Wir haben weiterhin freie Bauplätze
im „Oldenland“. Bedingung für den
Erwerb ist ein Wohnsitz in der Gemeinde Reeßum. Die Kosten betragen 37,-€ voll erschlossen.
Patenschaft mit der Bundeswehr
Da sich die Strukturen in der LentKaserne ändern müssen wir unsere
Patenschaft mit der 2. Kompanie auflösen. Hierzu wird es im Sommer eine
letzte große Veranstaltung in Reeßum
geben, die Planungen laufen gerade
an.
Ich wünsche Ihnen und Euch einen
schönen und hoffentlich bunten Frühling!
Julian Loh, stellvertretender Bürgermeister
Endausbau „Oldenland“
Nachdem der Endausbau der Straße
„Oldenland“ bereits im letzten Jahr
durchgeführt werden sollte, wir aber
Probleme mit der ausführenden Firma
3
Gemeindekurier – Wiestedörfer
Seit 2011 hat sich die Arbeit des
Gemeindrats verändert. Julian Loh
als stellvertretender Bürgermeister
stellt sich den Fragen von Johanne
Schloen zur aktuellen Arbeitsweise.
JS: Julian, was hat sich denn 2011 in
der Struktur der Ratsarbeit geändert?
JL: Die gravierende Veränderung:
Seit 2011 haben wir drei Ausschüsse:
den Verwaltungsausschuss (VA), den
Ausschuss für Dorfentwicklung, Planung und Umwelt (DPU) und den
Ausschuss für Soziales, Kultur und
Sport (SKS).
JS: Was macht denn der Verwaltungsausschuss?
JL: Er setzt sich zusammen aus dem
Bürgermeister und seinen beiden
Stellvertretern. Hier kümmern wir uns
um die Dinge der laufenden Verwaltung und können über einen Finanzrahmen bis 6.000 EUR entscheiden.
Das haben wir bei der Erneuerung der
Fußböden in den Umkleidekabinen
der Sporthalle in Taaken gemacht.
JS: Was ist denn mit den Dingen der
laufenden Verwaltung gemeint?
JL: Im Vordergrund steht hier die Behandlung der Bauanträge. Es geht
darum zu prüfen, ob die Erschließung
gesichert ist und ob das Bauvorhaben
dem Flächennutzungsplan entspricht.
JS: Ist das schon alles?
JL: Wir leiten auch notwendige Unterhaltungsmaßnahmen u. a. an Gebäuden und Wegen ein und haben
ein Auge auf die Miet- und Pachtverträge der Gemeinde.
JS: Und was macht dann der Rat?
JL: Der Rat beschließt vor allem den
Haushaltsplan. In dem Rahmen können sich dann der Verwaltungsausschuss und Rat bewegen.
JS: Hast Du dazu ein Beispiel?
JL: Ganz aktuell den Kindergarten in
Reeßum: Der Rat hat entschieden,
dass unser Spielkreis zum Kindergarten wird. Dafür wurden die notwendigen Baumaßnahmen und der Kostenrahmen im Rat beschlossen. Die Umsetzung lag beim Verwaltungsausschuss. Er hat die Aufträge vergeben
und z. B. über die Wandfarbe entschieden.
JS: Der Verwaltungsausschuss ist
also das ausführende Organ des Gemeinderats?
JL: So könnte man das sagen.
JS: Wie oft tagt denn der Verwaltungsausschuss?
JL: Alle vier bis sechs Wochen.
JS: Und der Gemeinderat?
JL: Leider nur noch vier Mal im Jahr!
JS: Warum leider?
JL: Weil nicht mehr jeder bei allen
Entscheidungen mit am Tisch sitzt.
Auch wenn wir uns vorher in den
Fraktionssitzungen austauschen, am
Ende stimmen nur drei Leute ab.
JS: Für die Bürger finden die Beratungen dann hinter verschlossenen
Türen statt.
JL: Das gilt aber nur für die Entscheidungen im Verwaltungsausschuss.
JS: Der Verwaltungsausschuss ist ja
in der Kommunalverfassung festgeschrieben.
JL: Genau. Aber in der konstituierenden Ratssitzung kann mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden, dass
kein Verwaltungsausschuss gebildet
wird. Es könnte also frühestens 2016
wieder anders geregelt werden.
JS: Vielen Dank für das Gespräch.
Nächstes Mal unterhalten wir uns
über den Ausschuss für Dorfentwicklung, Planung und Umwelt.
4
Gemeindekurier – Wiestedörfer
waren somit der Pokalsieger/Halle
2015.
Die Pokalverleihung führte der stellvertretende
Samtgemeindebürgermeister Klaus Dreyer aus Hassendorf
vor. Er freute sich besonders, den
Pokal seinen Hassendorfer Jungs
überreichen zu können.
Das Turnier im Sommer 2015 findet
dann auf dem Sportplatz in Taaken
statt.
Bereits in 2014 sollten die Begegnungen in Taaken stattfinden. Aufgrund
der noch nicht vorhandenen Drainage
auf dem neuen Sportplatz, war aber
eine Ausrichtung des Turniers zunächst nicht gewährleistet. Wären vor
oder während der Spiele starke Regenfällen aufgetreten, hätten sie vermutlich nicht durchgeführt werden
können. Daher hatte der SV Taaken
die Durchführung in 2014 noch an
den TuS Hellwege abgetreten.
Nachdem der Taakener Platz nun in
einem hervorragenden Zustand ist
steht der Durchführung dieses großen
Turniers nichts mehr im Wege.
Das Turnier wird vom 08. bis zum 19.
Juli 2015 stattfinden. An jedem Tag
ab 18:00 Uhr gibt es dann zwei Fußballspiele in Taaken zu sehen.
Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Die
Randbereiche und Parkplätze am
Sportplatz sind noch weiter herzurichten. Auch an der Zuwegung wird noch
zu arbeiten sein.
Dieser große Event bedarf enormer
Anstrengungen und Vorbereitungen.
Schon jetzt sind alle Vereinsmitglieder
aufgerufen sich hier einzubringen und
mitzuwirken, damit Taaken sich als
guter Gastgeber zeigen kann.
Hallenfußballturnier 2015 der
Samtgemeinde Sottrum
Der SV Taaken ist Ausrichter des
Samtgemeindepokalturniers 2015.
Am 24. Januar fand das diesjährige
Hallenturnier im Wilhelm-SchröderSportzentrum in Sottrum statt.
Die Gruppenauslosung, die durch die
Mannschaftsverantwortlichen bereits
am 04. Dezember 2014 stattgefunden
hatte, ergab folgende Konstellation:
Gruppe A: TSV Bötersen/Höperhöfen,
TV Hassendorf, SV Horstedt, TV Sottrum und TuS Hellwege.
Gruppe B: TuS Ahausen, TuS Reeßum, TuS Mulmshorn, SV Taaken.
Die teilweise spannenden und guten
Spiele wurden von vielen Zuschauern
verfolgt. Bei solch einer Resonanz
macht es auch den Spielern auf dem
Feld gleich mehr Spaß.
In der Gruppe A setzte sich der TV
Hassendorf souverän durch und
konnte alle seine Spiele gewinnen.
Den zweiten Platz in dieser Gruppe
konnte der SV Horstedt aufgrund des
besseren Torverhältnisses gegenüber
dem TV Sottrum erkämpfen.
In der Gruppe B waren der TuS
Mulmshorn und der SV Taaken
punktgleich. Hier hatte aber Mulmshorn das bessere Torverhältnis und
konnte so um den Turniersieg spielen.
Dadurch ergaben sich die Paarungen
SV Horstedt gegen den SV Taaken
um den Platz drei. In diesem Spiel
konnten sich die Horstedter klar mit
3:0 durchsetzen.
Im Spiel um den Turniersieg standen
sich die Mannschaften aus Mulmshorn und Hassendorf gegenüber. In
diesem spannenden Endspiel konnten
letztlich die Hassendorfer Fußballer
mit 2:1 die Oberhand behalten und
Rolf Wedemeyer
5
Gemeindekurier – Wiestedörfer
künstlerische Arbeit mit einem gesellschaftlichen Anspruch.
Wer ist eigentlich:
Seit 2003 lebt die
Bildhauerin in Clüversborstel.
Die
Künstlerin arbeitet
meist mit Holz und
Metall, immer mit
allen Sinnen und viel
mit der Kettensäge.
Sie erreicht mit ihrer
Nicola Dormagen
Kunst Leute in der
ganzen
Republik.
Ihre Werke brachten sie ins Gespräch
mit unserem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und ExFamilienministerin Christina Schröder.
Aber genauso erfrischend erlebte sie
den männlichen Betrachter, der beharrlich versuchte ihren Umgang mit
der Kettensäge zu korrigieren oder
schlichte Passanten, die ihr in Schöneiche nahe Berlin bei der Gestaltung
der Leuchtturmstation zuschauten.
Wertfrei und vorurteilslos möchte sie
ihre Begegnungen gestalten und sich
so anregen und bereichern lassen.
In Borchel hat sie an dem Ort, wo früher der Milchwagen
die Milch für die Molkerei abholte, ihr Werk
„Standpunkt"
installiert. Aus hiesiger Eiche gearbeitet, offen,
farblich markant mit
gelben
Stirnflächen
am Eingang lässt die
Skulptur Raum zum
Eintreten in ihr Innerstes, bietet Einblicke,
„Standpunkt“ in
Durchblicke und AusBorchel
blicke.
© B.Diercks
Überhaupt waren es Orte, die Nicola
Dormagen über einen längeren Zeitraum beschäftigt haben. Sie erweiterten sich zu Räumen. Schließlich kamen Wege hinzu. All diese Arbeitsthemen bewegten die Künstlerin im
Innersten und drücken sich heute in
ihrem sensiblen Raumgefühl aus, das
bei der Standortauswahl für ihre Werke immer bestimmend dabei ist.
Dabei war der Kunstunterricht keineswegs der Schwerpunkt in ihrer
Schulzeit. Und das bürgerliche Elternhaus fragte besorgt, ob die brotlose Kunst denn wohl für den Unterhalt
ausreichen würde. Ihr Weg in den Beruf begann denn auch tastend in einem ökologischen Dorf im Vogelsberg/Hessen bevor sie ein halbes
Jahr lang an einem Projekt in den Favelas von Sao Paulo mitarbeitete. Ein
befreundeter Bildhauer brachte sie
schließlich mit der Ottersberger Fachhochschule für Künste im Sozialen in
Kontakt. So verbindet sie heute ihre
Und so entstehen ihre Arbeiten: Sie
lässt sich anregen, verinnerlicht, verarbeitet, entwickelt und schafft etwas,
das durch seine Ästhetik gefallen will.
Aber wer möchte, kann genauer hinschauen, sich berühren lassen und
findet immer auch einen Teil der
Künstlerin selbst. Der „Standort“ in
Borchel lädt zur Begegnung mit ihr
ein.
Johanne Schloen
6
Gemeindekurier – Wiestedörfer
Neues aus Clüversborstel
heit unserer Kleinen an dieser Stelle
gewährleistet wird.
Die Theatergruppe Leporello bringt
in diesem Frühjahr ein historisches
Stück zum Streit derer von Clüver und
Bischof Bartold von Landsbergen zu
Verden auf die Bühne: Schweine auf
Burg Clüver! Es geht dabei um Belagerung, verwegene Schläue und
dem Sieg derer von Clüver. Gespielt
wird auf dem romantisch schönen Gelände an der Wieste – das der Geschichte nach der Originalschauplatz
ist. Parallel wird ein zeitgenössischer
Handlungsstrang eingebunden, bei
dem Schweine eine ebenso wichtige
Rolle spielen wie im historischen Part.
Vorverkauf ab Anfang April in der
Buchhandlung van der Pütten für den
Sottrumer Bereich. Premiere am 24.
April, um 20 Uhr. Weitere Termine s.
S. 12.
Hoffnung auf neue Fördermittel aus
Brüssel hat Herbert Cordes. Er verfolgt die Idee mit europäischer Unterstützung am DGH eine Möglichkeit
zum Public Viewing zu schaffen. Die
großen Fußballmeisterschaften könnten so gemeinsam verfolgt werden.
Und: Wir hätten unser eigenes kleines
Dorfkino! Mit dem Rechner, worüber
die Anlage gesteuert wird, können wir
dann auch digitale Daten - online oder
offline – für eine größere Gruppe darstellen. Herbert denkt an einen Infopoint, einen monatlichen Treffpunkt,
wo aktuelle Informationen zeitgemäß
dargestellt und diskutiert werden.
Inzwischen liegen die Messergebnisse zur Lärmbelastung an der A1
im Bereich Bassen vor. Eine entscheidende Grundlage dafür war die
sogenannte Mitwindsituation. Hier
wurden seitens der Straßenbaubehörde offensichtlich gefälschte Daten
eingesetzt. Es geht dann um eine bewusste Täuschung der Bürger. Weitere Infos findet ihr in einer Presseerklärung der Bürgerinitiative in Bassen
http://www.laermschutzunter
bassen.net/main.html?src=%2F. Für
uns wäre der Nachweis wertvoll gewesen, dass die gemessene Lärmbelastung abweicht von den Berechnungen, die dem Planfeststellungsbescheid zu Grunde liegen. Man vermutet inzwischen einen bewusst gesteuerten Zermürbungsprozess. Der Widerstand gegen den unzureichenden
Lärmschutz geht also weiter!
Am Samstag, den 28. März, um 10
Uhr startet der Umwelttag am DGH.
Wie in jedem Jahr ziehen verschiedene Teams durch unsere Gemarkung
und sammeln ein, was Umweltbanausen verstreut haben. Gleichzeitig wird
Buschwerk zum Osterfeuer gefahren.
Hinter dem DGH wird der Sandberg
abgefahren und die geplante Terrasse
verlegt. Alle Helfer werden mit einer
kräftigen Suppe zum Mittag verpflegt.
Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, dass der Fallschutz an
unserem neuen Klettergerät auf
dem Spielplatz nachgebessert wird.
Dafür soll Sand bestellt werden. Leider ist die Lieferung noch nicht eingetroffen. Die Hoffnung bleibt, dass
noch in diesem Frühjahr die Sicher-
Johanne Schloen
7
Gemeindekurier - Wiestedörfer
Dorfchronik für die Orte Schleeßel,
Bittstedt und Platenhof
Schließlich haben wir ja mit Heiko
Kahrs auch einen „Chefarchivar und
Chronisten“, also jemand in unseren
Reihen, der akten- / kartonweise alte
Unterlagen, Kopien, Zahlen und Fakten aus vielen Archiven mit ganz viel
zeitlichem Engagement in der Vergangenheit zusammengetragen hat.
Immer wieder wurde in der Vergangenheit der Wunsch nach einer Dorfchronik geäußert. Die Orte und die
Menschen hätten historisch doch so
eine interessante und bewegte Vergangenheit, dass müsste zu Papier
gebracht werden.
Sicherlich gibt es auch in einzelnen
Häusern noch alte Unterlagen und
Bilder von früher, die optimal für eine
Dorfchronik geeignet wären.
Gesagt, getan und wenn nicht jetzt
wann dann, sagte sich der Vorstand
des Dörpsvereen BittPlatSch e.V.
Schulklasse in Schleeßel um 1920. Links oben, das könnte der damalige Lehrer Lüdemann sein und die anderen??
Wir werden demnächst alle Interessierten an einer Dorfchronik zu einem Treffen
ins Feuerwehrhaus einladen, um die weiteren Schritte und Details abzustimmen.
Reinhard Hops - Dörpsvereen BittPlatSch e.V.
8
Gemeindekurier – Wiestedörfer
Der Spielkreis Reeßum wurde zum
altersübergreifenden Kindergarten
das einzelne Kind abgestimmte Ablösung von den Eltern.
Im September letzten Jahres wurde
der Spielkreis „Wurzelzwerge“ in einen
Kindergarten
umgewandelt.
Nachdem die Umbaumassnahmen in
der alten Grundschule fertiggestellt
waren, konnten die Kinder und Erzieherinnen direkt nach den Sommerferien Einzug halten. Ein neuer heller
Raum war geschaffen, der jetzt als
Rückzugsort für Groß und Klein dient.
Der neue Wickelbereich mit Krippenstandards wie niedriger Wasserrinne,
„Mini-WC“ und großem Wickeltisch
mit Blick auf die Strasse ist der absolute Hit.
Das Prinzip der offenen Arbeit haben
wir beibehalten. Offene Arbeit heißt,
es gibt zwei Stammgruppen in denen
die Kinder sich morgens zur Begrüßung und zum Morgenkreis einfinden.
Danach gehen alle Türen auf und
bleiben offen, so haben die Kinder
größtmögliche Entfaltungsmöglichkeiten. Sie können überall hingehen und
sich dazu gesellen, nachschauen,
mitmachen und mitentdecken, egal ob
Groß oder Klein. Bei der Gelegenheit
können Kinder wertvolle geschwisterähnliche Erfahrungen sammeln, wie
z.B. Rücksichtnahme und sich zu behaupten.
Aber nicht nur die Räumlichkeiten haben sich verändert, inhaltlich wird und
wurde am pädagogischen Konzept
geschliffen, gefeilt und auf den neuesten Stand gebracht. Wir Fachkräfte
nahmen an Fortbildungen teil, denn
es haben auch bei uns in der Kita die
Kleinsten einen Platz gefunden. Kinder ab einem Jahr können jetzt bei
den Wurzelzwergen aufgenommen
werden. In den ersten Wochen natürlich in Begleitung eines Elternteils, der
als sichere Bezugsperson unabkömmlich ist. Wir arbeiten in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell, das in vielen Kitas seit
Jahren erfolgreich praktiziert wird.
Dabei geht es um die langsame, auf
Unsere Öffnungszeiten sind von Mo.Fr. von 7.30 bis 12.30 Uhr oder 14.00
Uhr.
Für Kinder die bis 14.00 Uhr bleiben
besteht die Möglichkeit in der Kita zu
Mittag zu essen.
Karin Müller
9
Gemeindekurier – Wiestedörfer
Beton nur Sand. „Ich habe gehofft,
dass ich beim Graben noch Münzen
finde“, sagte der Bürgermeister
schmunzelnd. Da sich dies nicht erfüllt, werden die 220 000 Euro, die für
den Umbau und die Schaffung von
zwei Räumen für die Gemeinde im
Haushalt eingestellt wurden, benötigt.
Allerdings wurden 54 000 Euro Zuschüsse zugesagt, die jetzt noch fließen müssen.
„Wir sind mit vollem Herzen dabei“
Wurzelzwerge jetzt offiziell Kindergarten
Reeßum. „Es ist geschafft!“ Mit diesen
Worten eröffnete Reeßums Bürgermeister Wilfried Kirchner offiziell die
kleine Feierstunde zur Einweihung
des Kindergartens „Wurzelzwerge“
und der neu entstandenen Räume,
die von der Gemeinde genutzt werden.
Rechtzeitig zu Beginn des Kindergartenjahres konnten die Räume in Betrieb genommen werden. „Wir hatten
gute Partner und ein gutes Team“,
freute sich Wilfried Kirchner. Bei dieser Gelegenheit dankte er den Handwerksbetrieben, den Kindergärtnerinnen und den Eltern, „die den Spielplatz aufgehübscht haben.“
Bis zum Sommer vergangenen Jahres wurde der Nachwuchs im Spielkreis betreut. Da jedoch der gesetzliche Anspruch auf eine Betreuung
auch für Kinder unter drei Jahren besteht, war es schon länger der
Wunsch, den Spielkreis in einen Kindergarten umzuwandeln. Die Erfüllung brachte der Reeßumer Gemeinderat mit dem Ratsbeschluss vom 24.
Juni 2013 auf den Weg. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt die
ehemalige Lehrerwohnung, die sich
ebenfalls im 100 Jahre alten Gebäude
befand, freigeworden. Daher konnten
der Architekt Joachim Krampitz und
zwei Fachplaner die Planungen für
den Umbau, der den für eine Umwandlung nötigen Platz schaffen sollte, in Angriff nehmen.
Für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankte sich
Joachim Krampitz. Statt eines goldenen Schlüssels, der sowieso in keine
Tür passt, hatte der Architekt „Lucy“
als Geschenk mitgebracht. „Sie ist
immer da, wenn jemand fröhlich ist,
wenn jemand traurig ist, oder wenn
jemand Geburtstag hat“, stellte er die
kleine Handpuppe vor. Karin Müller,
Leiterin der „Wurzelzwerge“, zeigte
sich entzückt vom Geschenk.
Acht Gewerke gab es zu vergeben.
Es folgten 26 Baubesprechungen sowie viele weitere Termin mit dem Architekten, dem Bürgermeister und
seinen
Stellvertretern
Hartmut
Worthmann und Julian Loh. „Das Gebäude entstand, als wir noch einen
Kaiser hatte, daher gab es einige
Herausforderungen“, so Kirchner. So
befand sich unter dem Estrich statt
10
Gemeindekurier – Wiestedörfer
Mehrzweckgebäude Reeßum
Aber auch der Umbau und das Engagement aller Beteiligten begeisterte
sie. „Es macht uns Spaß hier, auch
den Hauptakteuren, nämlich den Kindern“, meinte sie. Die Steppkes hatten schon die Gelegenheit, einiges
auszuprobieren. Dazu gehörte die
Wasserrinne im Badezimmer. „Können Hausschuhe schwimmen?“, erzählte Karin Müller lachend und berichtete vom gefluteten Badezimmer.
Besonders stolz ist sie auf ihr engagiertes Team. Dabei wandte sie sich
an die ehemaligen Mitarbeiterinnen,
die auch zur Einweihung eingeladen
waren: „Wir sind mit vollem Herzen
dabei, wie ihr auch schon immer.“
Das Mehrzweckgebäude, das in der
Reeßumer Ortsmitte entstehen soll,
nimmt konkrete Formen an. Bei der
Jahreshauptversammlung des TuS
Reeßum präsentierte Bürgermeister
Wilfried Kirchner den finalen Entwurf
des Gebäudes. Entstehen soll ein
knapp 600 Quadratmeter großer Bau,
das sich direkt an den Kindergarten
anschließt. Im Mehrzweckbereich mit
der Größe von fast 200 Quadratmeter
finden drei Tischtennisplatten Platz.
Der Raum soll aber nicht nur für Sport
genutzt werden, sondern auch für
Veranstaltungen im Dorf. Im Gebäude
integriert sind außerdem ein Gruppenraum (31 qm), Foyer mit Garderobe
(75 qm), Küche und Vorratsraum (20
qm), zwei Umkleideräume (á 16 qm)
und einen 27 Quadratmeter großen
Umkleideraum und drei Sanitärbereich mit knapp zehn Quadratmetern.
Alle bisher mit dem Gebäude befassten Gremien - ob Gemeinderat, Vorstand des TuS oder die Steuerungsgruppe der Dorferneuerung – stehen
laut Kirchner hinter dem Projekt. Als
nächstes muss ein Beschluss im Gemeinderat gefasst und die Finanzierung auf die Beine gestellt werden.
„Alleine kann die Gemeinde die geschätzten Kosten von 1,2 Millionen
Euro nicht wuppen“, betonte der Bürgermeister. Positive Signale auf Zuschüsse gab es allerdings bereits von
der Gesundregion und aus Brüssel.
Auch der Sportverein, der Zuschüsse
aus Sportfördermitteln beantragen
wird, wird sich beteiligen.
Antje Holsten-Körner
Antje Holsten-Körner
11
Gemeindekurier - Wiestedörfer
Termine/Veranstaltungen und Impressum:
Uhrzeit
Datum
21.03.
9:00
28.03.
10:00
28.03.
9:00
29.03.
4.04.
19:00
4.04.
19:30
4.04.
19:00
4.04.
19:30
24./25./30.04. 20:00
1./8./9.05.
25.04.
21:00
30.04.
1.05.
30.05.
6.06.
16:00
13.06.
16:00
26.06.
15.00
26.06.
21:00
27.-28.06.
12:00
4.07.
8.07.-19.07
Ort
Taaken
Clüversborstel
Taaken
Taaken
Taaken
Platenhof
Reeßum
Clüversborstel
Clüversborstel
Veranstaltung
„Saubere Umwelt“; Aufräumen der Gemarkung
Umwelttag
Aufräumen „Rund um die Sportanlage“
„Frühlingskaffee“ des Schützenvereins
Osterfeuer, Sportplatz Freiwillige Feuerwehr Taaken
Osterfeuer, Freiwillige Feuerwehr Schleeßel
Osterfeuer, Kiesgrube Freiwillige Feuerwehr Reeßum
Osterfeuer, Uhlenkampsweg
Theateraufführung
„Schweine auf Burg Clüver“
Reeßum
Ü 30-Party, Gasthaus Seeger
Clüversborstel Maibaumkranz binden
Clüversborstel Maibaum pflanzen
Clüversborstel Fußballturnier Clüversborstel : BittPlatSch
Taaken
Schützenfest, In der Ohe
Taaken
Schützenfest, In der Ohe
Reeßum
Firmenpokalschießen, Schützenwald
Reeßum
Disco, Schützenwald
Reeßum
Schützenfest, Schützenwald
Taaken
„Volkslauf um die Taakener Ähren“ SV Taaken
Taaken
Fußball-Samtgemeindeturnier
Auflage: 650 Exemplare. Der Gemeindekurier erscheint vier Mal pro Jahr.
Herausgeber: Gemeinde Reeßum (ohne inhaltliche Verantwortung)
Layout: Sven Martens
Redaktionelle Mitarbeiter:
Reinhard Hops
Platenhof
Gerhild Hüsing
Reeßum
Julian Loh
Taaken
Sven Martens
Taaken
Ruth Scharringhausen Bittstedt
Johanne Schloen
Clüversborstel
Rolf Wedemeyer
Taaken
04268/982801
04264/399270
04264/3929308
04264/370690
04264/370088
04264/87220
04264/1870
reinhard.hops@gmx.de
eckhard.huesing@ewetel.net
julianloh@gmx.de
pfennigesven@gmx.de
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rwedemeyer@gmx.net
Berichte für die nächste Ausgabe bitte bis zum 04.06.2015
an das Redaktionsteam!
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