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Infozeitung Neuer Markt SPATENSTICH 29.01.2015

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Ingelheim
Spatenstich am Neuen Markt
Baubeginn für den Neuen Markt
Am 28. November 2014 war es endlich
soweit: Nach vielen Jahren der Planung
wurde der erste offizielle Spatenstich
für das Bauvorhaben am Neuen Markt
getätigt. Neben Oberbürgermeister Ralf
Claus und dem Geschäftsführer der
Wohnungsbaugesellschaft
Ingelheim
(WBI) Franz Göbel griffen auch Architekt Peter Schwinde, Bürgermeisterin
Eveline Breyer und Projektleiterin Iris
Bassauer-Han (WBI) zur Schaufel und
markierten damit den Baubeginn für die
Kultur- und Veranstaltungshalle sowie
das Weiterbildungszentrum (WBZ).
„Mit diesem Spatenstich gehen vier
Jahre Planung der Stadtentwicklung in
die weitere Umsetzung. Wir freuen uns
auf ein Angebot, von dem Ingelheim
profitiert, das den Standort stärkt und
für Zuziehende noch attraktiver macht“,
so Oberbürgermeister Ralf Claus.
Die Bauarbeiten kündigten sich bereits
im vergangenen Sommer an, als binnen
vier Monaten das Marktzentrum dem
Boden gleich gemacht wurde. Beton,
Trockenbauwände,
Estriche,
stille
Örtchen oder Heizungsrohre – alles
musste weg und die Ingelheimer konnten
vor Ort oder via Webcam live miterleben,
wie das Gebäude Stück für Stück auseinandergenommen wurde. Nun ist Platz
für das 61-Millionen-Euro-Projekt, das
circa zwei Jahre Bauzeit beanspruchen
wird. Mit der bisherigen Entwicklung
des Bauvorhabens zeigt sich Bauherr
Franz Göbel auf jeden Fall schon einmal
zufrieden: „Das haben wir vor allem auch
den vielen Akteuren der Stadtverwaltung
zu verdanken, die mit ihrer Arbeit einen
reibungslosen Ablauf überhaupt erst
ermöglichen.“
Verläuft auch weiterhin alles reibungslos, kann das WBZ in der zweiten
Jahreshälfte 2016 bezugsfertig sein. Die
Eröffnung für die Kultur- und Veranstaltungshalle ist für Frühjahr 2017 geplant.
Entworfen hat die Gebäude das Architekturbüro Lieb+Lieb Architekten BDA, die
nun vom Büro Schwinde Architekten aus
München realisiert werden. Und die sind
nach dem Spatenstich auch schon mitten
im Baugeschehen, um die Baugrube für
die anstehenden Arbeiten zu sichern und
vorzubereiten.
1,2 Millionen Liter Zement, 3.800m²
Stützwände und 5.000 laufende Meter
Bohranker werden dafür verbaut, damit
nun noch circa 30.000 m³ Erde aus der
Baugrube ausgehoben werden können.
Parallel dazu werden ab Mitte Februar
die ersten Bohrlöcher für die Geothermiesonden gesetzt. Die beiden Häuser sollen
mit Erdwärme betrieben werden. Dafür
sind circa 40 Bohrungen bis zu einer
Tiefe von 90 Metern notwendig. Bis Mai
sollen die Arbeiten in der Baugrube fertig
sein, damit dann im Juni die Grundsteinlegung gefeiert werden kann.
Bildquelle: 21ct|Häfner
v.l.n.r.: David Keppler (Lieb+Lieb), Iris Bassauer-Han (WBI), Peter Schwinde (Schwinde Architekten), Irene
Hilgert, Eveline Breyer, Wolfgang Bärnwick, Ralf Claus, Franz Göbel (WBI), Dr. Florian Pfeil (WBZ).
Inhalt
Der Look fürs Bildungshaus
2
Alles über den Namenswettbewerb
4
Hotel und H&M kommen
7
Infobox: Die Baustelle im Blick!
2
Das neue Dienstleistungsgebäude
6
Neue Wege zum Rathaus
8
Ein Geschäftsführer für die Halle
3
Wohnungsprojekte in Ingelheim
7
1
Der Look fürs Bildungshaus steht
Wir wollen eine Marke schaffen
Viele Monate wurde über die Fassade
des Weiterbildungszentrums (WBZ)
in den Planungswerkstätten diskutiert. Vom Naturmaterial Holz kam
man auf eine Lochblechfassade. Sogar
ein Modell zur möglichen Fassadengestaltung konnte viele Wochen auf dem
Neuen Markt besichtigt werden. Doch
die bisherigen Vorschläge kamen nicht
gut an – weder in den entscheidenden
Gremien noch bei den Bürgern. Jetzt hat
man einen erfolgreichen Konsens bei
der optischen Gestaltung des Bildungshauses gefunden: Eine vom Architekturbüro Schwinde vorgestellte Fassade
aus Streckmetall sowie Brüstungsbänder aus Glattblech soll das WBZ verkleiden. Das Streckmetall besteht aus einem
robusten und langlebigen Aluminium,
mit einer strukturierten Optik von kleinen Rauten oder Quadraten.
Als Beigeordneter der Stadt Ingelheim
am Rhein trägt Wolfgang Bärnwick die
politische Verantwortung für das Projekt
Kultur- und Veranstaltungshalle. Wo und
wie er in den kommenden Monaten die
Fäden zieht, und was ihm wichtig ist,
erzählt er im Interview.
2.560m² Fassadenfläche bekommen
dieses metallene Gewand. Davon werden
1.400m² mit Streckmetall und 1.160m² mit
Glattblech verkleidet. Farblich erwartet
uns aber keineswegs ein schnödes Grau.
„Die Oberfläche wird durch Eloxieren
farblich veredelt. Dadurch entsteht eine
lebendige Fassade, die je nach Lichteinfall unterschiedlich wirkt“, erklärt
Architektin Ortrun Busse vom Büro
Schwinde Architekten das Konzept der
Fassade. Das sich zudem farblich auch
an die Kultur- und Veranstaltungshalle
und das Rathaus anpassen soll „um die
Gebäude am Platz als Gesamtensemble
wirken zu lassen.“
Vor übermäßiger Sonneneinstrahlung
schützen Textilmarkisen vor den Fenstern, die sich farblich von der Fassade
abheben und im eingefahrenen Zustand
von Brüstungselementen vollständig
verdeckt und vom Wetter geschützt
sind. Und gegen unliebsame Einblicke
helfen die Streckmetallelemente vor
den Fenstern der Nebenräume, wie der
Küche entlang der Binger Straße.
Streckmetalle sind seit über 100 Jahren
im Bauwesen verbreitet und haben sich
seit mehr als vier Jahrzehnten auch als
Fassadenelemente etabliert. Selbst in
Sachen Nachhaltigkeit kann die Streckmetallfassade punkten: „Metallfassaden
sind pflegeleicht und einfach mit Hochdruckreinigern zu säubern, beschädigte
Elemente können bei Bedarf unkompliziert ausgetauscht werden“, so Ortrun
Busse. Sicher eins von vielen Argumenten, die am Ende die Planungswerkstatt
und die Akteure des WBZ überzeugt
haben.
Bildquelle: Lieb+Lieb
So kann das Ensemble am Neuen Markt aussehen: Die Oberflächen von WBZ, Kultur- und Veranstaltungshalle
und Platz werden farblich aufeinander abgestimmt.
der Bauzeit 2017 über alle Vorgänge auf
der Baustelle informieren.
seite lässt den Blick auf die Entstehung
des Weiterbildungszentrums zu.
Von
der
Wilhelm-Leuschner-Straße
gelangen Sie über die Treppenkonstruktion am Rathaus vorbei ins Innere der 26
Quadratmeter großen Ausstellungsfläche.
Die Frontseite des Containers ist komplett
verglast und Sie schauen direkt in die Baugrube. Ein schmales Fenster an der Nord-
Ansonsten gibt es in der Infobox auch
allerhand zu entdecken: Visualisierungen, Pläne, Bilder, Infos zum Hallenkonzept, die Bestuhlungspläne und Veranstaltungsvarianten der Kultur- und
Veranstaltungshalle oder den Gebäudeteilen des Weiterbildungszentrums sowie
Einzelpläne wichtiger Nutzungsbereiche.
Auch das Infoterminal BISS, das aktuell
noch im Foyer des Rathauses steht, wird
dorthin umziehen.
Besuchen können Sie den Container, der
über einen barrierefreien Eingang verfügt,
jederzeit während der Öffnungszeiten des
Rathauses.
Visualisierung: 21ct
2
Wir haben jetzt vom Stadtrat die Zustimmung erhalten, die Stelle des Geschäftsführers auszuschreiben. Die Stellenausschreibung ist auf dem Weg in die
entsprechende Fachpresse. Meine nächste
Hauptaufgabe ist es nun mit den Kollegen
hier im Haus den Geschäftsführer oder die
Geschäftsführerin auszuwählen.
Müssen Sie über die Einstellung des
Geschäftsführers hinaus jetzt schon 2017 im
Blick haben?
Im Frühjahr 2017 wollen wir die Halle
eröffnen. Und wer mit einem Knaller starten will, muss 12 bis 18 Monate
vorher Verträge mit Künstlern unterschreiben. Deswegen möchten wir mit dem
Geschäftsführer so schnell wie möglich
festlegen, in welche Richtung wir uns
hinsichtlich der Vermarktung der Halle
bewegen wollen. Die neue Halle zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die sie
unverwechselbar und einzigartig macht.
Zum Beispiel die Architektur oder der
tig, die junge Generation an Kunst und
Kultur heranzuführen. Ich will da für alles
offen sein und mich nicht festlegen, ob
das dann Klassik oder Moderne ist. Schön
wäre, wenn wir da neue Wege gehen.
Die Revitalisierung des Winzerkellers – ein
weiteres Projekt, das in Ihrer politischen
Verantwortung liegt - wie geht sie voran?
Wir arbeiten aktuell an den ersten
Entwürfen mit Kostenschätzung. Das
braucht noch etwas Zeit. Ziel ist aber den
Winzerkeller – ein weiterer Meilenstein
unserer Stadtentwicklung - mit der Vinothek bis spätestens Ende 2016 zu eröffnen.
Ich bin überzeugt, dass sich das realisieren
lässt.
Welche Qualitäten muss der zukünftige
Geschäftsführer mitbringen?
Infobox: Baustelle auf einen Blick
Sie wollen wissen, was hinter den
Bauzäunen am Neuen Markt passiert, wie
die Gebäude in die Höhe wachsen, welches Konzept es für die Kultur- und Veranstaltungshalle gibt und wie das Weiterbildungszentrum von Innen aussehen soll?
Ab Februar können Sie sich ständig vor
Ort ein Bild machen. Unmittelbar vor dem
Rathaus wird eine Infobox in Form eines
Containers aufgebaut, und Sie bis Ende
Herr Bärnwick, was sind in den kommenden Wochen Ihre Aufgaben in Bezug auf die
Kultur- und Veranstaltungshalle?
der Geschäftsführer und seine Mitarbeiter
in der Winzerkeller GmbH angestellt sein.
Wir suchen jemanden, der einschlägige
Berufserfahrung hat, von Anfang an ein
Team aufbauen und leiten kann, der
gut im Markt vernetzt ist, und der vor
allen Dingen auch betriebswirtschaftlich
denken und handeln kann. Die Aufgabe
wird nicht nur sein, die Halle zu bespielen,
sondern er soll sich auch um die Vermarktung weiterer Veranstaltungsflächen in
Ingelheim kümmern. Zum Beispiel den
Winzerkeller. Wir wollen denjenigen bis
spätestens zum 1. Oktober an Bord haben,
damit er so schnell, wie möglich, seinen
Input einbringen und mitgestalten kann.
Wie einfach oder wie schwer wird es sein,
einen Geschäftsführer für eine Halle zu
finden, die noch keine Reputation hat?
Schwer zu sagen, es wird auf jeden
Fall spannend. Ich weiß aber auch von
Bekannten, die in der Branche tätig sind,
dass sich bereits rumgesprochen hat: in
Ingelheim tut sich was! Ich bekomme jetzt
schon Anrufe wegen Veranstaltungen
verschiedenster Art oder gezielte Jobanfragen. Deswegen glaube ich, dass eine
ganze Reihe von aussagekräftigen Bewerbungen eingehen.
Bildquelle: 21ct
Wolfgang Bärnwick blickt motiviert und optimistisch in die Zukunft. Kultur- und Veranstaltungshalle und Winzerkeller liegen in seiner Verantwortung.
große Saal mit seiner exzellenten Akustik. Die Akustik wird einmalig sein und
im weiteren räumlichen Umfeld – auch
in Mainz oder Frankfurt – nicht zu finden
sein. Darauf wollen wir aufbauen und eine
Marke kreieren, wie es andere Städte auch
geschafft haben. Gute Beispiele in der
Nachbarschaft sind Bingen mit „Bingen
swingt“ und Idstein mit seinem Jazz-Festival.
TIPP
Am ersten Maiwochenende findet am Winzerkeller wieder das beliebte Winzerfest
statt. Dort haben Sie die Gelegenheit, mehr
über die Umgestaltung des Winzerkellers zu
erfahren.
Wo wird der Geschäftsführer angestellt sein?
Wir haben momentan eine bestehende
GmbH für den Winzerkeller. Diese
Gesellschaft werden wir nutzen, um den
Geschäftsführer dort einzustellen. Ob das
dann in den nächsten Jahren so bleibt,
muss sich zeigen. Aber erst einmal werden
Haben Sie da schon gewisse Vorstellungen?
Vorstellung haben wir, aber noch nichts
Ausgereiftes. Uns ist aber wichtig mit dem
Angebot nicht nur die so genannten „Best
Ager“ anzusprechen, sondern auch junge
Leute, Jugendliche und Kinder. Es ist wich3
Namenswettbewerb
Namen finden und gewinnen
Gib der Halle (D)einen Namen !
is:
Hauptpre
4
Für das polygonale Veranstaltungsgebäude sollte ein Name gefunden werden,
der, wie Konzept und Architektur des
Hauses, modern ist. Er sollte griffig sein,
sich leicht merken lassen und einen hohen
Wiedererkennungswert haben. Der Bezug
zur ausgefallenen Architektur oder zum
vielfältigen Veranstaltungskonzept kann
sich darin widerspiegeln. Dieses besteht
vor allem aus den vier Säulen Kultur,
Konzerte, Kongresse und Tagungen.
Ebenso kann der Ortsname „Ingelheim
am Rhein“ oder ein Teil davon Bestandteil des Namens sein. Ein bereits existierender Begriff als auch eine abstrakte
Abwandlung sind möglich, genauso wie
ein ausdruckstarker englischer Name.
Einziges Ausschlusskriterium: der neue
Hallenname soll keinen Personennamen enthalten. Sie können beliebig viele
Vorschläge einreichen, gerne auch mit
einer Begründung, warum Sie sich für
diesen Namen entschieden haben.
Stadtverwaltung
Ingelheim am Rhein
‚Namenswettbewerb’
Neuer Markt 1
55218 Ingelheim am Rhein
So können Sie Ihren Namensvorschlag
auch einreichen:
Onlineformular
Teilnahmebedingungen und weitere Infos zum
Wettbewerb, wie Tipps zur Namens-
www.stadtmitte-ingelheim.de/wettbewerb
E-Mail: name@stadtmitte-ingelheim.de
Teilnahmekarten:
Das können Sie
gewinnen
Ihr Engagement lohnt sich: Unter allen
Einreichungen wählt eine Jury einen
Namen, der die genannten Kriterien
erfüllt bzw. teilerfüllt und eine Marke
generiert, mit der sich eine Kultur- und
Veranstaltungshalle selbstbewusst am
Markt platzieren kann. Der Gewinner des
Wettbewerbs darf sich über ein Apple iPad
Air freuen. Wird der ausgewählte Name
mehrfach genannt, entscheidet das Los.
Das Los entscheidet auch über die weiteren Preise. Bekanntgegeben werden der
Name der Kultur- und Veranstaltungshalle sowie die Gewinner des Wettbewerbs im Rahmen der Grundsteinlegung
auf dem Neuen Markt Mitte Juni.
Mitmachen und gewinnen !
1. Preis:
ein iPad Air von Apple
Weitere Preise:
eine Ballonfahrt über der Region für zwei Personen
eine Schifffahrt inklusive Buffet für zwei Personen
bei Rhein in Flammen am 4.7.2015
Gutscheine aus der Ingelheimer Geschäftswelt
Namen finden und gewinnen
Gib der Halle (D)einen Namen !
Hauptpre
So machen Sie mit
Trennen Sie die Teilnahmekarte im rechten Teil dieses Artikels aus und tragen
Sie Ihren Namensvorschlag sowie Ihre
persönlichen Daten ein. Den Abschnitt
können Sie in eine der Teilnahmeboxen
im Foyer des Rathauses oder des Weiterbildungszentrums einwerfen. Oder Sie
frankieren die Karte und schicken diese
an die Adresse der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein. Alle Infos zur Teilnahme
finden Sie rechts im blauen Textfeld:
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5
Infoterminal BISS
Infobox
is:
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ein iPAapdpleA
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Teilnahme
s
chluss:
25.03.201
5
Klicken Sie sich rein!
Bild: loomn Architekturvisualisierung
Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Freuden, Kollegen oder Kindern, welcher
Name zur Ingelheimer Halle passt.
Begriffe wie Kultur- und Veranstaltungshalle, Stadthalle, Konzerthalle erfüllen
ihren Zweck, denn sie zeigen ganz eindeutig, was der Besucher zu erwarten hat.
Dass es auch kreativer geht, zeigen einige
Veranstaltungsorte in Deutschland: Das
„Oktogon“ ist zum Beispiel ein ehemaliger achteckiger Kühlturm der Zeche
Zollverein in Essen, der zum Veranstaltungshaus umgebaut wurde. Kurz und
prägnant steht der Name „Das K“ für
ein modernes Kultur- und Kongresszentrum in Kornwestheim. Das Kultur- und
Kongresszentrum in Filderstadt greift
mit „FILharmonie Filderstadt“ seinen
eigenen Städtenamen auf. Genauso wie
eine der prägnantesten Marken hier in
der Region: das „Wormser“.
Kriterien für die
Namenssuche
chluss:
2 5 .0 3 . 2 0 1
i Pa d A i r
vo n A p p l
Die Kultur- und Veranstaltungshalle
wird 2017 ihre Türen öffnen. Unter
welchem Namen sie dann in der Öffentlichkeit auftritt, können Sie heute schon
mitentscheiden. Denn unter dem Motto
„Namen finden und gewinnen!“ sind
Sie, alle Ingelheimer und Interessierten
dazu aufgerufen, einen prägnanten und
treffenden Namen für die Kultur- und
Veranstaltungshalle am Neuen Markt
zu finden. Bis zum 25. März können Sie
uns von Ihrer Idee überzeugen, der Halle
Ihren Namen geben und einen von vielen
tollen Preisen gewinnen.
Teilnahme
s
Wohnungsprojekte für Ingelheim
Das Weiterbildungszentrum, die Kulturund Veranstaltungshalle, ein Hotel,
ein Dienstleistungsgebäude, das EbertCarrée – in Ingelheim finden sich an jeder
Ecke große Bauvorhaben, die das Stadtbild modernisieren und für die Zukunft
rüsten. Dabei vergisst die Stadtverwaltung aber nicht, dass zu einer attraktiven
Stadt auch ein ausreichendes und modernes Wohnangebot gehört. Denn in Ingelheim wohnt man gerne. Laut aktueller
Zahlen der Stadt Ingelheim leben 26.407
Einwohner in Ingelheim. Ein Zuwachs von
über 4.000 Menschen in den vergangenen
20 Jahren. Kein großes Wachstum, aber
ein stabiles. Und parallel zu den Einwohnerzahlen soll auch das Wohnungsangebot in der Stadt ansteigen.
Baustart für das Dienstleistungsgebäude
Bereits im Oktober 2014 war Baubeginn für das Dienstleistungsgebäude an
der Gartenfeldstraße. Bis Frühjahr 2016
soll hier ein viergeschossiger moderner Bürokomplex entstehen, in den
ein Teil der Stadtverwaltung einziehen
wird. Davon ist momentan allerdings
noch nichts zu erahnen. Denn auch
hier muss zu Beginn erst die Baugrube
gesichert und ausgehoben werden. Wie
beim „großen Bruder“ gegenüber wird
dafür mit einem sogenannten Berliner
Verbau gearbeitet, erklärt Architektin
Birgit Schuster, deren Ingelheimer Büro
für die Bauleitung verantwortlich ist:
„Der Name stammt noch aus den 1930er
Jahren, weil er beim Bau der Berliner
U-Bahn erstmalig eingesetzt wurde, und
ist nichts anderes als eine Trägerbohlenverkleidung der Baugrube.“ Damit
soll das Nachrutschen des Erdreichs in
die Baugrube verhindert werden. Auch
eine sogenannte HDI-Unterfangung
musste unter den Nachbargebäuden zum
Baugrundstück eingebracht werden.
Dafür wurde ein Zementgemisch unter
die Fundamente der Gebäude injiziert,
um deren Stabilität während des Aushebens der Baugrube zu sichern.
Bildquelle: Loomn
Bald mehr Raum für städtische Mitarbeiter: Das Gebäude gegenüber des Rathauses.
Deutlich anschaulicher sind dagegen
die Neuigkeiten aus dem Planungsbüro:
Für die Fassade wurde ein heller, strukturierter Travertin ausgewählt. Dieser
wird an den Loggien und Eingängen
mit einem Goldton kombiniert, der
diese Einschnitte sehr stimmungsvoll
hervorhebt. Der Naturstein und der
warme Farbton verleihen der Fassade
somit ein elegantes und modernes
Aussehen – und garantieren dem Ensemble Kultur- und Veranstaltungshalle,
Weiterbildungszentrum sowie Dienstleistungsgebäude einen ausdruckstarken Auftritt.
2017 wird Ingelheims Stadtmitte um eine Attraktion reicher:
In der neu gebauten „Halle für Alle“ sollen Konzerte, Tagungen, Kleinkunst, Kongresse, Workshops
Die Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim
(WBI) bietet als städtischer Vermieter
momentan 500 Wohnungen an und will
in Zukunft diese Zahl aufstocken. „Ingelheim ist auf jeden Fall eine Zuzugsstadt,
weil es zwischen ländlicheren Gebieten und der Großstadt Mainz liegt und
mit dieser Lage und seiner sehr guten
Infrastruktur ein attraktives alternatives Angebot bietet. Daher verstärken wir
unser Angebot und wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren 200 bis 300 neue
Wohnungen bauen“, erklärt Franz Göbel,
Geschäftsführer der WBI.
In der Welfen- und Bahnhofstraße sowie
Im Herstel wurden neulich erst insgesamt 33 neue Wohnungen vermietet.
Und einige weitere Wohnprojekte werden
derzeit realisiert. Auf dem ehemaligen
Gelände der Karlspassage entsteht das
Tassilo Quartier mit 54 Wohneinheiten,
von denen zwei Drittel vermietet werden.
Bereits im Oktober 2015 können dort die
Mieter einziehen. Ein weiteres Wohnobjekt mit 18 Wohnungen entsteht an der
Binger Straße Nähe Brauhaus. Und auch
an der Mainzer Straße soll gebaut werden.
Die Gebäude mit den Hausnummern 37
bis 43 werden in den kommenden Wochen
abgerissen. Läuft die weitere Planung
glatt, kann schon im Herbst mit dem Bau
von drei Wohnhäusern begonnen werden.
28 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern
sollen entstehen.
Alle Wohnungen sind schwellenfrei und
drei Wohnungen barrierefrei. Schwellenfrei heißt, dass Maßnahmen getroffen
werden, die auch ein selbstbestimmtes
Wohnen im Alter ermöglichen. Dazu
zählen unter anderem Fahrstühle von der
Tiefgarage bis zur Wohnungstür, Vorrüstungen für Stützgriffe an WCs, bodengleiche Duschen oder ein bodengleicher
Zugang zwischen Wohnzimmer und
Terrasse. „Schwellenfreiheit ist mittlerweile unser Standard geworden. Denn
das ermöglicht älteren Menschen deutlich länger in ihrer eigenen Wohnung zu
bleiben“, so Stefan Bungert von der WBI.
Das ist notwendig, wie die Zahlen des
Statistischen Landesamtes belegen: Denn
die Altersstruktur der Rheinland-Pfälzer
hat sich in den vergangenen drei Jahren
verändert. Die Zahl der unter 20-Jährigen
ging um 3,5 Prozent zurück. Die Zahl der
Personen im erwerbsfähigen Alter von 20
bis unter 65 Jahren erhöhte sich hingegen
um 0,8 Prozent, die der Personen ab 65
Jahre um 1,4 Prozent. Der demografische
Wandel macht auch vor Ingelheim nicht
halt. Umso wichtiger, Ingelheim darauf
vorzubereiten und Wohnungen anzubieten, in denen sowohl Jung als auch Alt
leben können.
Eine schwellenfreie Ausstattung neuer
Wohnungen ist allerdings nicht die
einzige Verantwortung, die die WBI für
ihre Mieter übernimmt. „Wir achten
bei der Vermietung auf ein gemischtes
Wohnen, das heißt junge Menschen und
Familien leben zusammen mit älteren
Menschen in einem Wohnhaus. Daraus
kann sich gegenseitige Hilfe und eine
Gemeinschaft ergeben“, erzählt Bungert
und weist darauf hin, dass bei der Vermietung der drei neuen Wohnhäuser in der
Bahnhofstraße generationsübergreifendes Miteinanderwohnen mit Unterstützung des Mütter- und FamilienZentrums
Ingelheim e.V. (MütZe) gefördert und
moderiert wird.
Bildquelle: Kramm & Strigl
Blick in die Zukunft der Mainzer Straße.
28 schwellenfreie Wohnungen mit 1- bis 4-Zimmern
entstehen hier.
Machen Sie mit !
Hotel und H&M kommen
Finden Sie einen außergewöhnlichen Namen und gewinnen Sie einen der attraktiven Preise:
eine Ballonfahrt über Rheinhessen für zwei Personen, eine
Schifffahrt
viele Gutscheine
Viel Glück !
Die Projektentwicklung auf dem
ehemaligen
Saalwächter-Anwesen
geht gut voran. Die Projektgesellschaft
Rückert-Straße, eine Tochtergesellschaft
Mein Namensvorschlag
Finden Sie einen prägnanten Namen, der modern ist, sich leicht merken
Begründung (optional)
_________________________________
_________________________________
Mein Name __________________________
Straße _____________________________
PLZ / Stadt __________________________
eMail _____________________________
Bitte senden Sie mir den vierteljährlich erscheinenden Newsletter über die Entwicklungen in Ingelheims
Teilnahmebedingungen, ein Online-Teilnahmeformular und weitere Infos zum Wettbewerb, wie Tipps zur
www.stadtmitte-ingelheim.de
Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein
- Namenswettbewerb Neuer Markt 1
55218 Ingelheim am Rhein
Klicken Sie sich rein!
Bildquelle: Projektgesellschaft Rückert-Straße
der J. Molitor Immobilien GmbH, plant
auf dem Grundstück ein Hotelgebäude
mit Einzelhandel im Erdgeschoss. Das
Konzept knüpft an den Rahmenplan
der Stadt Ingelheim von 2010 an, in dem
ein Hotel in nächster Nähe zur Kulturund Veranstaltungshalle vorgesehen ist.
Voraussichtlich 109 Betten sollen dort
künftig für Besucher der Rotweinstadt zur
Verfügung stehen. „Die zielgerichteten
Gespräche
mit
dem
potenziellen
Hotelbetreiber sind auf einem guten Weg“,
berichtet Tina Badrot, Geschäftsführerin
der J. Molitor Immobilien GmbH. Auch für
die Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss
wurde bereits ein zugkräftiger Mieter
gefunden:
Das
Textilunternehmen
H&M will auf einer Fläche von rund
1.700 m² ansiedeln. Mit der Akquise des
schwedischen Kundenmagneten führt
die J. Molitor Immobilien GmbH die
Entwicklung der Neuen Mitte konsequent
fort. „Ein solcher Hochfrequenzbringer
wird
dem
Einzelhandelsstandort
Ingelheim
einen
weiteren
Schub
verleihen“, ist sich Tina Badrot sicher. Im
Herbst 2016 sollen Hotel und H&M ihre
Pforten eröffnen.
7
Neue Wege zum Rathaus
Die Bauarbeiten am Neuen Markt gehen
an den Straßen und Gehwegen rund um
die Baugrube nicht vorbei. Die Ingelheimer müssen dort bis 2017 mit einigen Einschränkungen rechnen. Bereits
realisiert wurde die neue Zuwegung
zum Rathaus. Die Stadtverwaltung ist
ab sofort über die Wilhelm-Leuschner-Straße erreichbar. Dafür wurde ein
Treppenpodest errichtet, das von der
Wilhelm-Leuschner-Straße zum Haupteingang führt. Einige Meter weiter
südlich befindet sich außerdem ein
barrierefreier Zugang, der ausschließlich für Besucher mit Beeinträchtigung
oder für Mütter und Väter mit Kinderwagen zur Verfügung steht. Diese neuen
Wegeführungen bleiben bis zum Ende
der Bauarbeiten bestehen. Notwendig
wurde dies mit dem Abbruch der Rampe
vor dem Rathaus. Die Rampe diente seit
April 2014 als Zugang zum Ingelheimer
Verwaltungsgebäude. Mit der aktuellen Bauphase ist der Abbruch notwendig
und der Bauzaun wird an dieser Stelle
geschlossen.
Die
Bauzäune
werden
dann
auch
voraussichtlich Anfang oder Mitte
Februar den Bürgersteig an der Binger
Straße auf der Rathausseite blockieren. Fußgänger werden deshalb schon
jetzt auf die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet. Die Aufstellung der
Bauzäune auf dem Gehweg der Binger
Straße betrifft auch die Bushaltestelle
„Neues Rathaus“ mit den Buslinien 611,
612 und 620. Die Haltestelle wird in die
Wilhelm-Leuschner-Straße auf Höhe des
barrierefreien Rathauseingangs verlegt,
dort aber nur von der Linie 611 angefahren. Für die Buslinien 612 und 620 entfällt
die Haltestelle aufgrund der nahen Haltestellen davor und dahinter. Die WilhelmLeuschner-Straße selbst wird während
der Umleitung zur Einbahnstraße.
Voraussichtlich ab Mai 2015 wird die
Gartenfeldstraße auf dem Teilstück
zwischen Binger Straße und der Kreuzung zur Friedrich-Ebert-Straße für fünf
Monate gesperrt. Der Straßenzug Untere
Sohlstraße und Friedrich-Ebert-Straße
ist davon nicht betroffen und bleibt
für den Autoverkehr weiterhin geöffnet. Der Verkehr nach und aus Richtung
Ober-Ingelheim wird dann wieder über
den Kreisel an der Griesmühle umgeleitet. Die Straßensperrung und Umleitung
wird rechtzeitig ausgeschildert werden.
Generell verändert sich der Verkehrsraum Gartenfeld- und Binger Straße
im Rahmen des Bauprojekts. Neben der
Sperrung der Gartenfeldstraße wird es
in den kommenden zwei Jahren auch
Einschränkungen für den Autoverkehr
in der Binger Straße geben. Ziel ist es,
diese Umbaumaßnahmen zum gleichen
Zeitpunkt wie den Neuen Markt fertig zu
stellen.
TIPP
Unter www.stadtmitte-ingelheim.de finden
Sie, auch von unterwegs, aktuellste Bilder
der beiden Webcams am Neuen Markt. Sie
können prüfen, wie das aktuelle Verkehrsaufkommen ist, oder in der Zeit zurück
reisen, und sich zum Beispiel den Abbruch
des Marktzentrums anschauen. Klicken Sie
dazu einfach auf die abgebildete Jahres-,
Monats- und dann Tageszahl, und schauen
Sie, wie es am Neuen Markt zu einem anderen
Zeitpunkt aussah.
Infobox
Rathaus
Infobox
Wilhelm-Leuschner-Straße
Gartenfeldstraße
Binger Straße
Zugang Rathaus und Infobox über
die Stahltreppenanlage. Die Infobox
ist im Februar vor Ort!
Barrierefreier Zugang Rathaus für
beeinträchtigte
Menschen
oder
Mütter und Väter mit Kinderwagen.
Informationen zu der ab Februar
bereitstehenden Ausstellungsarchitektur finden Sie auf Seite 3.
Impressum
Herausgeber: Stadt Ingelheim am Rhein
keine Genehmigung vorliegt, bitten wir um kurze Nachricht, damit der Urheber zur Nutzung befragt werden kann.
Konzept/Redaktion/Gestaltung: 21ct, Ingelheim
8
Projektbeteiligte: WBI Ingelheim.
Druck: cross-effect, Ingelheim
Bildquellenangabe: Sofern Urheber von Bildquellen trotz
sorgfältiger Recherche nicht korrekt benannt sind oder
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