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Aktuelle Ausgabe Sonntag - Wolfenbütteler Schaufenster

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Wolfenbüttel. Für den heutigen
Sonntag, 29. März, 15 Uhr, lädt
das Museum Schloss Wolfenbüttel zu einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Achtung Hochspannung!“
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Öffnungszeiten
während der Feiertage
Wolfenbüttel. Das Museum
Schloss Wolfenbüttel ist am
Ostersonntag, 05. April und
Ostermontag, 06. April von 10
bis 17 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, 03. April ist das Museum
geschlossen.
Sonntag, 29. März 2015
der Ford-Gewerbe-Partner
und das Transit-Zentrum
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Fotos: Burgdorf
Auch heute wieder von 10 bis 18 Uhr im Schloss:
Ostereier-Markt und
Kunsthandwerk
Wer hat an der
Uhr gedreht?
Sind Sie auch noch müde? Kein
Wunder, denn heute Nacht hatten
Sie eine Stunde weniger Schlaf. Ab
heute ist sie wieder da, die Sommerzeit. Für alle Leserinnen und
Leser ohne Funkuhr heißt es nun
wieder: Uhren stellen – eine
Stunde nach vorn.
*H:ROOW
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Wolfenbüttel. Ostereier in all ihrer attraktive Ideen zum Verschenken kolade, Gebäck und FruchtaufstriVielfalt findet man auch heute wie- und Behalten lassen sich auch im che, Käse und Schinken, Seifen
der auf dem Ostereier-Markt im Innern des Schlosses entdecken. und Düfte, Gesticktes und GenähSchloss. Ergänzt
tes,
Teddybären
wird die Ausstellung
und Lampen findet
durch ein breites
man ein breites
Sortiment an KunstSortiment an Kunsthandwerk – nicht
handwerk.
nur zum Thema
Was natürlich nicht
Ostern und Frühfehlen darf: Osteling. Geöffnet hat
reier! Und die gibt
die
Ausstellung
es in allen Größen
heute von 10 bis 18
und Formen und
Uhr. Der Eintritt
mit vielerlei Technikostet 4 Euro.
ken verziert. Da finSchöne und feine
det man Eier mit
Dinge findet man
Weißstickerei, gebereits im Innenhof
kratzt, gelocht, gedes Schlosses, wo
färbt, mit traditioeinem neugierige
nellen Motiven aus
Gartenvögel aus eianderen Ländern,
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blicken, man Käse
Ostereier, aber auch schöne andere Dinge aus Porzellan und Glas.
und selbst gemachFür die kleinen Befinden bei den Besuchern großes Interesse.
te Liköre entdecken
sucher ist eine Malund verkosten kann oder auch de- Von der Ostertischdecke über Tü- ecke eingerichtet und in der Cafekorative Keramik und schicke Tü- cher und Schals, Glaskunst und teria findet man Kuchen in großer
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Wir freuen uns
über die Geburt unserer Tochter
Was man tief
in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch
den Tod verlieren.
Emma
*13.3.2015 · 3160 g · 51 cm
Der plötzliche Tod meines lieben Mannes, unseres guten Vaters,
Schwiegervaters und fürsorglichen Opas hat eine tiefe Lücke in
unser Leben gerissen und unsere Trauer ist groß.
Eduard & Mandy Segmüller
Gerhard Heinrich
Wir heiraten!
* 8. April 1936
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Janet Berkefeld
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In stiller Trauer:
Deine Ursel
mit Kindern und Enkelkindern
Gevensleben, im März 2015
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sonntags ab 11 Uhr. Telefon 0 53 31 / 93 56 60
Betreuung: Bestattungsinstitut Klinzmann, Gevensleben und Hornhausen
all denen, die sich in stiller Trauer
mit uns verbunden fühlten und
ihre Anteilnahme in so vielfältiger
Weise zum Ausdruck brachten.
Die Notdienste finden
Sie heute auf Seite 5
Trauerfeiern
Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet im engsten
Familienkreis statt.
Danke
Standesamtliche Trauung: 1. April 2015, 11 Uhr, in Schladen
Kirchliche Trauung: 9. Mai 2015, 16 Uhr, in Gielde
Neuer Weg 91 · 38302 Wolfenbüttel
† 23. März 2015
Sonja
Raksch-Pohl
Wir freuen uns über die Anerkennung und Freundschaft, die ihr
entgegengebracht wurde und sie
auf ihrem letzten Weg begleiteten.
Ein herzliches Dankeschön allen, die sich in
stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und
ihre Anteilnahme auf so vielfältige Weise zum
Ausdruck brachten.
Eva
Labudka
Unser besonderer Dank gilt allen, die sie in
der letzten Zeit ihres Lebens begleitet haben.
† 19.2.2015
Im Namen aller Angehörigen:
Unser besonderer Dank gilt den
Arbeitskollegen, den Bewohnern
der evangelischen Stiftung Neuerkerode und dem Bestattungsinstitut Mull.
Lea Pohl
Ursel Raksch
Michael und Arvyda Labudka
Jessika und Bastian Grube
mit Tom
Plötzlich und unerwartet bist Du von uns gegangen.
In unseren Herzen und Gedanken wirst Du immer bei uns sein.
Unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe
WF-Leinde, im März 2015
Ralf Schulze geb. Glufke
* 16. 7.1965
Wenn das Licht erlischt,
bleibt die Trauer.
Wenn die Trauer vergeht,
bleibt die Erinnerung.
Bernward Fach
* 29. 9.1957
Ihr sollt nicht um mich weinen.
Ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen,
der nach Vollendung strebt.
Und legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh‘,
send ich als Stern vom Himmel
Euch meine Grüße zu.
Jörg Kosikat
* 16. 4. 1966
† 19. 3. 2015
Wir sind unendlich traurig und wären so gerne noch ein
weiteres Stück des Weges gemeinsam mit Dir gegangen.
Marion
Mama und Papa
Deine Schwestern Bianka und Regina
mit Familien
Angehörige, Verwandte und Freunde
Traueranschrift: Marion Kosikat, An der Fischerbrücke 8,
38300 Wolfenbüttel
Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 2. April 2015,
13.00 Uhr, auf dem Friedhof in Wendessen statt.
† 21. 3. 2015
In tiefer Trauer:
Thomas Fach
Iris Goedecke
Marianne Hariri
mit Familien
Wir haben in aller Stille Abschied genommen.
† 21.3. 2015
wurde mitten aus dem Leben gerissen.
Wir sind sehr traurig:
Ingeborg und Manfred Hartmann
Christian und Annette Goslar
mit Tim-Florian, Jan-Philipp und Maik-Fabian
Heike Beischall
Birgit Sobirey mit Eve
Renate und Dieter Glufke
Wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied.
Es ist Zeit, dass wir gehen.
Ich, um zu sterben, und ihr,
um weiterzuleben. (Sokrates)
Gisela Korsitzke
Lessingplatz 4 · 38304 Wolfenbüttel
Telefon 0 53 31 - 10 63
Fax 0 53 31 - 10 60
E-Mail: info@medicus-wf.de
Web: www.medicus-wf.de
geb. Büto
* 30.7.1930 † 25.3.2015
Standesamt Wolfenbüttel
Aufgrund der geltenden Datenschutzbestimmungen dürfen nur folgende
Personenstandsfälle veröffentlicht werden.
In Liebe und Dankbarkeit,
im Namen aller Angehörigen:
Bernhard und Ulrike Korsitzke
Geburten:
Anna Hapka, geb. Mostowska
und Christian Hapka, Eichhof
15, Vechelde (Felix Christian);
Vanessa Lehne, geb. Nagel und
Sven Lehne, Frankfurter Str. 30,
Salzgitter (Sophie); Wiebke
Scholz, geb. Heuer und Michael
Scholz, In den Gehren 7, Sickte
(Hanna Sophie).
Am Stadtweg 12, Wolfenbüttel;
Natalie von Lonski, Kriemhildstr.
24, Braunschweig und Waldemar Hujo, Steinfurter Str. 23,
Münster; Julia Homann und Robin Harmening, Herrenbreite 3,
Wolfenbüttel; Joana Cosfeld und
Boris Bündig, Am Okerofer 8,
Wolfenbüttel.
38170 Uehrde, Siedlung 1
Eheschließungen:
Manuela Kunath und Nikolaos
Papdimitriou, Zur Schanze 15,
Wolfenbüttel; Christine Herre,
geb. Bühren und Kai Bartsch,
Sterbefälle:
Eva Haberland, geb. Beckmann,
Zickerickstr. 11a, Wolfenbüttel;
Siegfried Schulz, Siedlung 13,
Wolfenbüttel.
Dein Wille war so stark,
du wolltest die Krankheit bezwingen,
du ahntest nicht, was sie verbarg,
vergeblich war dein Ringen.
Gemeinsam haben wir gekämpft,
gemeinsam auch verloren.
Geblieben sind Erinnerungen deiner Liebe und Güte,
die du ewig in unseren Herzen zurückgelassen hast.
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Wolfgang
Teichmann
† 13. März 2015
Herzlichen Dank allen,
die sich in stiller Trauer mit
uns verbunden fühlten und
ihre liebevolle Anteilnahme
auf so vielfältige Art zum
Ausdruck brachten.
Anneliese Teichmann
und Kinder
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet
am Freitag, dem 10. April 2015, um 14 Uhr von der Kirche zu
Uehrde aus statt.
Von freundlich zugedachten Blumen und Kränzen bitten wir
abzusehen.
Betreuung: Bestattungsinstitut DUBE, Schöppenstedt
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem
lieben Ehemann, guten Papa, Schwiegervater, unserem Opa,
Uropa, Bruder, Schwager und Onkel
Werner Wöhler
* 9. 7. 1933
† 26. 3. 2015
In tiefem Schmerz:
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Birger und Edi
Dennis, Nicole und Paul
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Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 31. März 2015 um
11 Uhr, in der Kirche zu Salzdahlum statt.
Bestattungsinstitut MULL, Wolfenbüttel, Tel. 0 53 31- 9 21 90
Wolfenbüttel und Umgebung
29. März 2015
Seite 3
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The Crazy Beats aus Gifhorn sorgten gestern in der Schloß-Schänke wieder für Stimmung. Mit
Oldies von Chuck Berry über Eric Clapton und weiteren Stars der 50er bis 70er Jahre rockten sie
die Schänke.
Fotos: Seipold
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Wolfenbüttel. Ziemlich genau um Gäste einfach nicht mehr auf den
21 Uhr ging es gestern los in der Sitzen.
Schloß-Schänke. Die „Crazy Be- Mit den Live-Musik-Abenden in
ats“ aus Gifhorn
gaben mal wieder
ihre musikalische
Visitenkarte in der
Lessingstadt ab.
Neben den beiden
Urgesteinen Gerd
Knuth (Bass) sowie
Hans-Dieter Nicoll
(Gitarre)
sorgte
Rolf Hage am
Schlagzeug
für
den nötigen Drive.
Gleich beim ersten
Stück des Abends
begannen einige
der Oldiefans mit
den Füßen zu wippen. Bald danach Die Veranstaltungen in der Schloß-Schänke
hielt es viele der sehr gut besucht.
Zu Ostern und in den Ferien
Abenteuer
Abenteuer Schlangenfarm
Schlangenfarm
seiner Gaststätte hat Wirt Rainer
Müller offensichtlich auf das richtige Pferd gesetzt.
Die Veranstaltungen,
die außer in den
Sommermonaten in
der Schloß-Schänke
stattfinden, sorgen
stets für einen guten
Besuch und tolle
Stimmung.
Bei der musikalischen Auswahl beschränkt sich Müller
auf Oldies und Rock
‘n’ Roll.
Dass er damit offensichtlich richtig liegt,
bewiesen die Crazy
Beats mit den tollen
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Redaktionsschluss vor den Feiertagen
Wolfenbüttel. Wegen der kommenden Feiertage (Karfreitag
am 3. April und Ostern am 5.
und 6. April) bitten wir freundlich
darum, uns redaktionelle Mitteilungen, Berichte und Fotos bis
spätestens Mittwoch, 1. April,
12 Uhr, zu mailen.
Später eingehende Mails können leider nicht mehr berücksichtigt werden! Wir bitten um
Beachtung!
Heute 10.00 bis 18.00 Uhr
Wolfenbüttel und Umgebung
Seite 4
29. März 2015
„Tierisches Stadtgeflüster“:
Geliebte Routine
Kleiner mit großem Herz
Dino ist circa 4,5 Monate alt und hatte in den ersten Monaten fast keinen Menschenkontakt. Er
lernt jetzt in seiner Pflegestelle die Menschen
kennen und mögen. Am Anfang ist er noch etwas
zurückhaltend aber die Neugier siegt immer. Dino sucht Menschen die ihm Zeit geben sich an
das neue Leben zu gewöhnen. Artgenossen findet er super und er tobt gern durch den Garten.
Dino ist gechipt, geimpft, entwurmt und schon
stubenrein. Wer den kleinen Kerl kennenlernen
möchte, meldet sich bei seiner Pflegestelle unter
0176 / 80761883.
Tierschutz im Landkreis Wolfenbüttel e.V.
Tierschutzhof SZ-Immendorf Tel. (0 53 41) 8 36 38 00
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Jägerschaft informiert über Wildnachwuchs in Feld und Flur:
Hunde bitte an die Leine
Wolfenbüttel. Im Frühjahr erwacht
die Natur im wahrsten Sinne des
Wortes zu neuem Leben.
Mit Beginn der Brut- und Setzzeiten der Jungtiere in freier Natur
greift auch wieder das Gesetz über
die Wald- und Landschaftsordnung (NwaldLG), das alle Hundehalter verpflichtet, ihre Vierbeiner
vom 1. April bis 15. Juli angeleint
zu führen.
Die Jägerschaft Wolfenbüttel bittet
daher alle Naturfreunde und Erholungsuchende in den kommenden
Wochen um erhöhte Rücksichtnahme bei Spaziergängen in der
Natur.
Der Wildnachwuchs dankt es den
Besitzern, wenn er nicht durch
streunende oder wildernde Hunde
aufgeschreckt wird, da schon die
geringste Störung der Jungtiere –
sei es Rehkitz, Junghase, Entenoder Rebhuhnküken – tödliche Vom 1. April bis 15. Juli müssen
Folgen haben kann.
Hunde angeleint werden.
Daher die Bitte an alle HundebesitFoto: privat
zer, die Natur aufmerksam zu beobachten. Die Nachwuchspflege
der Wildtiere unterscheidet sich
deutlich von der des Menschen.
Zum Schutz der Jungtiere werden
diese tagsüber häufig allein gelassen. In Verbindung mit der angeborenen „Duck- und Tarn-Strategie“ sind z. B. Rehkitze in den ersten Wochen nahezu geruchlos
und dadurch für ihre Fressfeinde
fast unauffindbar.
Scheinbar verlassene Jungtiere
sollten Spaziergänger auf keinen
Fall anfassen oder gar mitnehmen.
Durch den Menschenkontakt und
-geruch wird das Muttertier abgeschreckt, und die Jungtiere werden somit zu Waisen.
Darum noch einmal die Bitte der
Jägerschaft Wolfenbüttel an alle
die Natur liebenden Mitmenschen,
auf den ausgewiesenen Wegen zu
bleiben und gegebenenfalls Hunde
angeleint zu führen.
Tiere suchen ein Zuhause
Öffnungszeiten des Tierheimes für Besucher:
Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr; Sonnabend und Sonntag, 11 bis 13 Uhr;
feiertags ist das Tierheim geschlossen.
Für Notfälle und Fundtiere ist das Tierheim jeden Tag telefonisch ab 8 Uhr erreichbar.
Kater Charly ist wieder verschwunden
Der 13-jährige Kater Charly aus der Blücherstraße in Wolfenbüttel ist ein unternehmungslustiger Bursche. Immer
wieder verschwindet er mal für mehrere Tage und manchmal sogar Wochen, um irgendwann wohlgenährt nach
Hause zurückzukehren. In der Zeit seiner Abwesenheit
macht sich seine Besitzerin große
Sorgen. Kommt er auch diesmal
wieder nach Hause? Wo ist Charly? Hinweise über den kastrierten
und gechippten Kater bitte an das
Tierheim.
Monty
Der einjährige Monty ist
ein großer, freundlicher
und sanfter Rüde, der
ideal für sportliche und
aktive Menschen ist.
Monty ist altersentsprechend temperamentvoll
und lernfähig. Er verträgt
sich sehr gut mit Artgenossen und würde sich
über eine nette Zweithündin im neuen Zuhause sicherlich
freuen. Wer möchte Monty besuchen?
Heute Osterbasar!
Am heutigen Sonntag findet im Tierheim von
12 bis 17 Uhr (bei jedem Wetter!) unser Osterbasar
statt. Alle Tierfreunde sind herzlich eingeladen!
Kater Bommel
Der etwa 2-jährige Kater hat in der kurzen Zeit seines Aufenthalts im Tierheim schon alle
Herzen erobert. Er ist sehr lieb,
groß, gemütlich und immer für
eine leckere Schale Katzenfutter
zu begeistern. Bommel würde
gern bald in ein eigenes Zuhause, mit Freigang, einziehen.
Finchen und Samson
Das junge Kaninchenmädchen Finchen sucht ein neues Zuhause. Bis vor kurzem war sie mit dem kastrierten Kaninchenböckchen Samson zusammen, aber leider mochten
die beiden sich auf Dauer nicht. Es war besser die beiden
zu trennen. Nun suchen sie jeweils neue Partner bei Kaninchenfreunden. Wer adoptiert Samson oder Finchen?
Tierschutzverein Wolfenbüttel, Am Rehmanger 14, 38304 Wolfenbüttel, Telefon 0 53 31/6 20 22
und Fax 0 53 31/88 72 63; Homepage: www.tierschutzverein-wolfenbuettel.de,
E-Mail: tierschutz-wolfenbuettel@t-online.de; Spendenkonto: Deutsche Bank Wolfenbüttel,
Kontonummer 013 951 900, BLZ 270 725 24.
Wolfenbüttel. Ich habe gelesen,
dass man doch öfter mal seine
Komfortzone verlassen soll, damit
die eigenen Sichtweisen nicht einrosten. Dazu gehört beispielsweise, einen anderen Weg zur Arbeit zu nehmen, um seinen Geist
für neue Erfahrungen zu öffnen
und generell einfach mal alles anders zu gestalten beziehungsweise
zu erleben.
Es hat sich mir schon beim Lesen
nicht logisch erschlossen, habe ich
doch mit Mühe eine Tageseffizienz
erarbeitet, damit ich mit wenig Aufwand möglichst viel schaffe. Aber
man muss es ausprobieren, um
mitreden zu können. Also habe ich
im Zuge einer senilen Bettflucht
meinen Hund zu einer wirklich unchristlichen Zeit liebevoll vom Sofa
gebürstet und ihm erklärt, dass wir
uns jetzt geistig flexibilisieren und
heute alles anders machen. Völlig
entsetzt brach er auf dem Teppich
zusammen, mit einem großen Fragezeichen im Gesicht.
Was genau bedeutet denn nun
Routine für uns und unsere Tiere?
Die meisten Hunde lieben ihre gewohnten Abläufe und Strukturen,
die in gewissem Maße mit Ritualen
zu vergleichen sind. Sie erfahren
dadurch eine große seelische Sicherheit. Tiere übernehmen relativ
schnell unseren Ablauf als den ihren und wissen genau, zu welcher
Zeit was passieren muss. Wir
brauchen uns auch keine Sorgen
machen, dass wir irgendetwas vergessen, wir werden mehr oder weniger sanft an die Reihenfolge erinnert. Zu gegebener Stunde fliegen die Futterschüsseln durchs
Haus oder unser Hund setzt sich
demonstrativ vor den Fernseher,
um sich uns ganz subtil ins Gedächtnis zu rufen.
Neben den gewohnten Abläufen
bedeutet Routine aber auch eine
große Vertrautheit, man kennt sich
in- und auswendig und es gibt
nichts Neues mehr zu entdecken.
Und trotzdem geht uns jeden Tag
das Herz auf. Unser Miteinander
ist so herrlich unaufgeregt und eingefahren, was mir wiederum eine
große Sicherheit gibt. Die meisten
von uns sind froh, wenn die Strapazen des Zusammenwachsens
gemeistert sind und wir uns entspannt zurücklehnen können. Alles
wird berechenbar, jede Abweichung verheißt oft nichts Gutes.
Merkwürdigerweise ist das bei den
Menschen genau der Punkt, an
dem sie sich manchmal verlieren.
Vertrautheit wird zu Langeweile,
Unaufgeregtheit wirkt beängstigend. Das gemeinsame Schweigen ist nicht mehr gehaltvoll, sondern bedrohlich. Wie kann es sein,
dass die Routine in tierischen Verbindungen so erlösend und entspannend und in menschlichen
Verbindungen oft der Anfang vom
Ende ist? Vielleicht liegt es an unserer unterschiedlichen Erwartungshaltung gegenüber der Spezies? Wir lieben unsere Hunde mit
Herz und Seele, ohne wenn und
aber, Tag für Tag. Sie sind einfach
nur da und wir erwarten so gut wie
nichts von ihnen. Menschen hingegen reichen durch ihre bloße Existenz nicht aus, sie werden mit
mehr oder weniger großen Erwar-
tungen ihres Gegenübers konfrontiert, deren Erfüllungen kaum möglich sind und Unzufriedenheit vorprogrammieren. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass
ich mehr Glück erfahre, wenn ich
weniger erwarte. Denn wer nichts
erwartet und alles so nimmt, wie
es kommt, kann nicht enttäuscht
werden, sondern nur gewinnen.
Aber das ist einfacher gesagt als
getan.
Fazit unseres Experiments: Mein
Hund und ich sind erschöpft nach
diesem „Alles ist anders Tag“, wir
lieben unsere wohlige Routine und
sind zwar bereit, zu den gewohnten Uhrzeiten daraus auszubrechen, aber ansonsten bleibt alles,
wie es ist. Die Komfortzone ist eine
wunderbare Sache, die man mit
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und genießen kann.
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Ich beweg mich: Qigong für Ruhe und Bewegung
Die Acht Brokate
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Feldenkrais® – Bewusstheit durch Bewegung
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Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Kurs 8063, Beginn 24.4.2015, Fr 15:45 – 17:15 Uhr (8x)
Achtsamkeitsseminar: Ruhe im Kopf
„Gedanken sind Gedanken und keine Tatsachen“
Kurs 8007, Beginn 25.4.2015,
Sa 9:30 – 16:45 Uhr, So 9:30 – 13:00 Uhr (2x)
Intensivwoche/Bildungsurlaub: Reif für die Insel:
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Landkreis langfristig zu erhöhen,
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Wöchentlich teilt die Straßenverkehrsabteilung die jeweiligen
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März bis 5. April in folgenden Orten mit dem Überprüfen der Geschwindigkeiten gerechnet werden: Wolfenbüttel, Heiningen,
Baddeckenstedt,
Burgdorf,
Cremlingen, Schladen, Uehrde,
Hornburg, Elbe, Kneitlingen,
Schöppenstedt, Winnigstedt,
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Kurs 4215, Termin: 13. + 20.04.2015, Mo 18:00 – 20:15 Uhr (2x)
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29. März 2015
Seite 5
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Wolfenbüttel. Seit den 1930er Jahren wurde sie immer gefragter, bis sie schließlich zur beliebtesten deutschen Torte wurde – die Schwarzwälder Kirschtorte. Ihr Ursprung ist zwar unklar, doch
über den Geschmack lässt sich nicht streiten. Bärbel Niebuhr, Inhaberin von „Omi’s Backstube“
unter den Krambuden, bringt die Sahnetorte zum Osterfest als Torte des Monats April in die Auslage. Mitarbeiterin Sigrid Pochert präsentiert den schokoverzierten Klassiker, der mit aromatischem Kirschwasser daherkommt. Ein Stück der Torte kostet 2,20 Euro, eine ganze Torte 36 Euro.
Natürlich gibt es die Torte des Monats auch im Café der Backstube, im ersten Obergeschoss,
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Wolfenbüttel. Am Mittwoch,
1. April, um 15.30 Uhr kommen
die Damen der Frauenrunde St.
Trinitatis im Gemeindehaus, Alter
Weg 4, zusammen. Frau Ludewig
berichtet über die Christus- und
Johannisskulptur im Bode Museum in Berlin.
Auch am Mittwoch, 1. April, um
19.30 Uhr trifft sich der ökumenische Meditationskreis in der
Kapelle der Trinitatiskirche am
Holzmarkt.
Blinde und
Sehbehinderte
Wolfenbüttel. Die Kreisgruppe
Wolfenbüttel des Blinden- und
Sehbehindertenverbandes
Niedersachsen e.V. lädt für Donnerstag, 2. April, 14.30 Uhr, zur
Mitgliederversammlung in die
Räume der LAB, Kommißstraße
5, 1. OG. ein. Ab 13.30 Uhr steht
man für Beratungsgespräche zur
Verfügung.
Ansprechpartner:
Michaela Barnstorf, Telefon
05331/78198, Roswitha Stiewe,
Telefon 05331/2431.
Wolfenbüttel. „Rolle die Zitrone noch bis zum 12. April 2015 im
mit leichtem Druck auf dem Tisch, Museum Schloss Wolfenbüttel zu
damit Saft und Säure aus den ein- sehen ist. Im Zentrum der Auszelnen Zellen freigesetzt wird.“ stellung steht die Welt der ElektriDiese Zeile stammt nicht aus zität von der Zeit der frühen Elekeinem
Kochbuch, sondern
aus der Anleitung eines Elektrochemie-Versuchs, der zurzeit im Museum
Schloss Wolfenbüttel läuft.
Elf Schülerinnen und Schüler aus der 6c
des TheodorHeuss-Gymnasiums Wolfenbüttel sitzen vor
Wilhelm Noack,
vor ihnen liegen
u.a. Digitalmul- Die Zitronenbatterie
timeter, Kopfhörer, Kabel, Kupfernägel und trizitätsforschung bis hin zur
Zitronen. Gemeinsam versuchen Bedeutung für das heutige
sie im Versuch „Sauer macht Leben. Zahlreiche Experimente
Spannung – Die Zitronenbatterie“ können ausprobiert werden, zum
Strom aus einer Zitrone zu gewin- Beispiel die funkenschlagende
nen. Nachdem sie mehrere Zitro- Elektrisiermaschinen oder alte
nen mit Hilfe der vorliegenden Morseapparate. Konzipiert und
Materialien zusammen geschaltet gestaltet wurde die Präsentation
haben klappt es – die Leuchtdio- vom Museum Rinteln.
de leuchtet!
Für Schulen hat das Museum
Dieses Angebot sowie Vorträge Schloss Wolfenbüttel dieses beund Führungen gehören zum sondere Zusatzangebot. Wilhelm
Begleitprogramm der Ausstellung Noack, Lehrbeauftragter der
„Achtung Hochspannung!“, die Fakultät Elektrotechnik der Ostfa-
lia, betreut Versuche zur Elektrochemie und beantwortet fachmännisch die Fragen der jungen
Besucher. „Es ist schon faszinierend, wie begeisterungsfähig Kinder für diese
Themen sind“,
so Noack, „vielleicht hält die
Begeisterung ja
bei einigen an,
und wir sehen
uns später an
der
Fakultät Neuer Weg 49
Elektrotechnik WF, Tel. 0 53 31/
im Studium wieder.“
Die Versuche
wurden von der
Museumspädagogik des Museums Schloss
Sonntag, 29. März 2015
Wo l f e n b ü t t e l
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zung des AgBundeseinheitliche Rufnumnes-Pockels-SchülerInnenlabors
mer 116 117
der TU Braunschweig entwickelt.
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„Von Grund-, Haupt-, Realschule
bis Gymnasium – das Angebot
wurde gut angenommen“, berichtet Museumspädagogin Cortina
Teichmann, die die Ausstellung in
Wolfenbüttel organisiert hat und
betreut, „wir haben circa 20 Klassen von Klassenstufe 3 bis 8
durch die Ausstellung und die
Versuche geführt, die meisten aus
der Region Wolfenbüttel.“
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Seite 6
29. März 2015
Die Helfer hinter dem Eurotreff:
Die Welt zu Gast in Kissenbrück
Schwiegersohn Dr. Neumeister (Erik Gürtler) und Professor Gollwitz (Ralf Kleefeld) schmieden einen gemeinsamen Plan.
Foto: privat
Frühjahrsstück der „kleinen bühne“:
„Der Raub der
Sabinerinnen“
Wolfenbüttel. Die „kleine bühne“
Wolfenbüttel freut sich auf die
Premiere ihres Frühjahrsstücks
„Der Raub der Sabinerinnen“, einer Komödie von Franz und Paul
Schönthan.
Als Student hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie
über den „Raub der Sabinerinnen“ geschrieben. Eine mittlerweile vergessene Jugendsünde.
Doch der zurzeit in der Stadt gas­
tierende Theaterdirektor Striese kann ihn überreden, ihm das
Stück für eine „grandiose Aufführung“ zu überlassen. Trotz Bedenken siegt die Eitelkeit, und die
Komödie darf unter einem Pseudonym erscheinen.
Als Frau und Tochter jedoch vorzeitig aus der Sommerkur zurück­
kehren, nehmen die tragischen
Verwicklungen ihren Lauf. Das Inkognito von Gollwitz wackelt, die
ganze Familie ist bald völlig zerstritten, und die Aufführung droht
zur Blamage zu werden.
Mit vielen bekannten Schauspielern, mehrfach verfilmt, bietet
Im Herzen von
Wolfenbüttel
diese turbulente „Klamotte“ über
das Leben und das Theater in
der „Provinz“ alles, was es für einen vergnüglichen Theaterabend
braucht. Und am Ende natürlich
mit „Happy End“.
Premiere ist am Freitag, 24.
April, um 19.45 Uhr im Theatersaal Schloss Wolfenbüttel.
Weitere Aufführungen: Samstag,
25. April, 19.45 Uhr; Freitag, 8.
Mai, 19.45 Uhr; Samstag, 9. Mai,
19.45 Uhr; Sonntag, 10. Mai, bereits um 15 Uhr.
Karten im Vorverkauf bei Reisebüro Schmidt, Stadtmarkt 17,
Wolfenbüttel (Tel. 05331/884-0).
Kartenreservierungen unter www.
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Abend- bzw. Tageskasse.
Für Gruppen ab 15 Personen gelten besondere Ermäßigungen bei
den Eintrittspreisen.
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Kissenbrück. Es dauert nicht einmal mehr ein halbes Jahr und nach
langer Wartezeit erklingt endlich
wieder internationale Chormusik
in Wolfenbüttel. Vom 9. bis 13.
September findet der 17. Eurotreff
statt, ein internationales Chorfestival für Kinder und Jugendliche.
In diesem Jahr geht es in den diversen Workshops mit internationalen Spezialisten um die Klänge
der Stadt. Initiator und Veranstalter ist der Arbeitskreis Musik in der
Jugend (AMJ), der seinen Sitz am
Grünen Platz in Wolfenbüttel hat.
Dort kümmern sich unter anderem
Generalsekretärin Marleen Mützlaff und Projektreferentin Angelika
Müller hauptamtlich um die Organisation des Chorfestivals.
Doch es sind viel mehr fleißige
Hände nötig, um die etwa 20 Chöre, die aus ganz Europa anreisen,
vor Ort zu betreuen. Bereits seit
über 10 Jahren können die Organisatoren dabei auf die Hilfe von
Elvira und Wiebke Schlinga zählen. Mutter und Tochter aus Kissenbrück sind immer dabei, wenn
es darum geht, die Chöre unterzubringen. Denn nicht alle Gäste
können im Jugendgästehaus oder
bei Familien untergebracht werden. Wenn es zu viele werden,
kommt die Sporthalle Kissenbrück
ins Spiel. „Meistens übernachten
bei uns die osteuropäischen Chöre, weil das oft die größten sind“,
sagt Elvira Schlinga.
Die 57-Jährige schnupperte bereits 2003 das erste Mal in die
Organisation des Eurotreffs rein.
Damals war noch ihr Vorgänger
Gottlieb Hannel federführend. In
diesem Jahr kümmert sich Schlinga bereits zum fünften Mal verantwortlich um den Chor, der nach
Kissenbrück kommt.
In all den Jahren hat sie viele Menschen kennengelernt, zu denen
der Kontakt teilweise noch bis
Monate nach dem Eurotreff hielt.
„Ich spreche zwar nicht so gut
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Funktionen des Hausnotruf-Systems ausführlich erläutert und offene Fragen beantwortet. Auch ein gemeinsamer Testruf ist Teil
der Vorführung. „Der Hausnotruf und seine Funktionen soll von
unseren Kunden ausgiebig getestet werden – im Notfall ist es
wichtig, das System zu kennen“, sagt René Stammer, Leiter des
Bereichs Hausnotruf beim ASB. Weitere Informationen zum Hausnotruf-System vom Arbeiter-Samariter-Bund RV Braunschweiger
Land gibt es auch unter www.asb-bs.de. Das Hausnotruf-Team
freut sich auf Ihren Anruf.
Foto: ASB
englisch, aber bisher haben wir es
immer geschafft“, sagt die aufgeschlossene Kissenbrückerin. Sie
kümmert sich bereits jetzt darum,
die Sporthalle und das benachbarte Sportheim über den Bürgermeister zu buchen. „Dann stellen
wir wieder den Kontakt zu unseren
beiden Schlachtern, Neldner und
Poggendorf, sowie zur Okermühle
her. Die haben uns in den vergangenen Jahren immer toll unterstützt“, sagt Elvira Schlinga.
Unterstützung bekommt sie zudem von ihrer Tochter Wiebke,
die über die Schule ebenfalls 2005
zum Eurotreff-Team kam. Aktuell
hilft die 25-Jährige ihrer Mutter bei
der Sponsorensuche und den weiteren Vorbereitungen.
Wenn es am 9. September dann
losgeht, übernimmt sie jedoch einen eigenen Chor aus der Stadt
– wie schon in den vergangenen
Jahren. „Welcher Chor das sein
wird, ist zurzeit noch völlig offen.
Vom Gesang erkennt man ohnehin keine Unterschiede. Aber die
Gewohnheiten sind unterschiedlich“, berichtet Wiebke Schlinga.
„Die Portugiesen essen wenig
zum Frühstück, machen sich eher
Lunch-Pakete. Die osteuropäischen Chöre frühstücken dafür
reichhaltig. Und ein weißrussischer
Chor durfte bei einem der vergangenen Eurotreffs kein Eis essen
– ganz anders die Portugiesen“,
erzählt die junge Chorbegleiterin.
Auch die Mentalitäten seien sehr
unterschiedlich, allerdings oft so,
wie der Volksmund vermutet. „Der
italienische Chor war am Anfang
beispielsweise eher etwas später
dran. Die Osteuropäer sind da
viel besser getaktet“, erinnert sich
Wiebke Schlinga. Doch egal wer
da kommt, „man stellt sich auf die
Chöre ein“, sagt die 25-Jährige.
„Das bedeutet, man macht auch
schon mal eine spontane Stadtführung, aber auch Besuche in Reformhäusern oder Baumärkten.“
Dabei steht der Spaß für die
Schlinga-Frauen immer an erster
Stelle. „Das Feeling beim Eröffnungs- oder Abschlusskonzert
ist toll. Bei der Laola der Chöre
bekomme ich immer eine Gänsehaut. Alle sind in den fünf Tagen
zu einer Familie geworden“, sagt
Wiebke Schlinga. Am liebsten würden die beiden Kissenbrückerinnen dieses Gefühl noch ein wenig
länger genießen. „Bis vor einigen
Jahren gab es immer noch eine
Abschlussfete nach dem Konzert.
Das fällt nun weg. Eigentlich sehr
schade“, sagt Elvira Schlinga. lk
Schwangerschaft
und Geburtshilfe
Braunschweig. Die Frauenklinik
Eben-Ezer des Krankenhauses
des Marienstiftes informiert über
Fragen der Schwangerschaft und
der Geburtshilfe. Am Mittwoch,
1. April, 18 Uhr, findet im großen
Saal des Mutterhauses ein Informationsabend für Schwangere
und Partner statt. Eine Oberärztin
der Frauenklinik wird das einleitende Referat halten. Sie selbst
sowie eine Hebamme und eine
Krankenschwester werden zum
Gespräch zur Verfügung stehen.
In der Musik- und
Ballettschule Wolfenbüttel:
TrommelWorkshop
Oster-Aktion beim
Arbeiter-Samariter-Bund
Wiebke und Elvira Schlinga kümmern sich während des Eurotreffs um die Unterbringung eines
Foto: Kutzner
Chors in der Sporthalle Kissenbrück.
Wolfenbüttel. Auf mehrfachen Wunsch hin bietet Ben
Flohr von „My Drumcircle“
jetzt einen abgeschlossenen
Trommel-Workshop für Erwachsene in der Musik- und
Ballettschule Wolfenbüttel an.
An vier Abend-Terminen lernen
die Teilnehmer PercussionInstrumente kennen und spielen. Das Hauptaugenmerk wird
auf der Erarbeitung gemeinsamer Arrangements liegen. Also
mal das völlige Gegenteil von
„In-the-moment“-Drumcircles.
Die erste Workshoprunde beginnt am Dienstag, 21. April,
um 19.15 Uhr. Wer Lust hat,
daran teilzunehmen:
Infos und Anmeldung unter
www.musikundballett.de
Der nächste „Open Community Drumcircle“ in Wolfenbüttels
Innenstadt findet übrigens am
25. April wie gewohnt unter
den Krambuden statt.
Mittwochs-Stammtisch wieder draußen
Wolfenbüttel. Der Frühling macht’s möglich. Der Mittwochs-Stammtisch bei „Alt Wolfenbüttel“
unter den Krambuden kann wieder draußen tagen. Darüber freuen sich die Stammtischler – wie
Foto: privat
man hier sehen kann – sehr. SPD legt Fokus auf den Kommunalwahlkampf
Nachdem auf dem Parteitag der SPD der Unterbezirksvorstand für die nächsten beiden Jahre neu
gewählt worden war, traf sich die zwölfköpfige Gruppe in dieser Woche zu ihrer konstituierenden
Sitzung. Der Fokus in den kommenden Jahren liegt klar auf den Kommunalwahlen 2016, bei der
die SPD ein ähnlich gutes Abschneiden wie zuvor anstrebt. „Wir sind personell flächendeckend
gut aufgestellt und wollen frühzeitig eine Wahlkampfstrategie festlegen“, so Unterbezirksvorsitzender Marcus Bosse. Es wurde beschlossen, in den nächsten Wochen bereits ein Kernteam zu
benennen, das die ersten Vorbereitungen für den Kommunalwahlkampf trifft. Foto: privat
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Aus der Region Wolfenbüttel
29. März 2015
Seite 7
Klaus Stützer (l.) und Gerhard Kanter (r.) haben das Konzert mit Jutta Heinisch aus Wolfenbüttel kennt Joshua bereits aus dem Wohnzimmerkonzert mit dem Songpoeten Joshua.
Joshua organisiert.
Fernsehen und ließ sich die gekauften CDs signieren.
Fotos: Dorothee Steinmann
Konzertbesucher in Halchter waren begeistert:
Joshua auf Stubenhocker-Tournee
Halchter. 45 Besucher waren der
Einladung der CDU Halchter zu
einem exklusiven „Wohnzimmerkonzert“ gefolgt. Vorsitzender
Klaus Stützer hatte vor einem Jahr
eine NDR-3-Fernsehsendung gesehen, in der der Liedermacher
und Songpoet Joshua Carson
sein Konzept vom Wohnzimmerkonzert (Woziko) vorstellte. Stützer war von der Idee sofort begeistert, bewarb sich und schon
nach kurzer Zeit wurde der heutige Termin vereinbart. Stützers besonderer Dank galt Claus-Hagen
Wätjen, der den Saal seines
Wohnhauses zu diesem Konzert
zur Verfügung stellte.
Zu hören waren Joshuas selbst
geschriebenen Texte sowie Titel
deutscher Liedermacher, allen voran Reinhard Mey, dessen Einfluss auch bei den Eigenkompositionen deutlich zu erkennen war.
Er sei seit seiner Kindheit ein Fan
von Reinhard Mey. „Ich würde
gern dort sein, wo ich jetzt bin, gerade hier“, mit diesem Song be-
gann Joshua sein zweistündiges
Wohnzimmerkonzert und zog die
Besucher sogleich in seinen Bann.
Er sang von der Freiheit, Abschied
von Kindertagen, Komm, lass uns
Sterne fangen gehen, Wünsch dir
was, Auf und davon und viele Lieder mehr. Die Konzertbesucher
dankten ihm mit anhaltendem Applaus und ließen ihn erst nach
mehreren Zugaben gehen.
Zwischen den einzelnen Liedern
erzählte er immer wieder aus seinem Leben. Er wurde 1970 in Bad
Segeberg geboren. Schon in den
frühen Kindheitsjahren habe ihm
seine ältere Schwester die ersten
Gitarrenakkorde gezeigt und ihre
Begeisterung für Simon & Garfunkel und die Beatles auf ihn übertragen. Nach seiner Ausbildung
zum Programmierer machte er
sein Hobby Musik zum Beruf.
Joshua startete seine Karriere als
Straßenmusiker und war unterwegs in Hamburg, Lüneburg,
Hannover, Kiel und besonders
gern in Lübeck.
„Jeder strebt nach seinem persönlichen Glück. Das ist eine Suche, die niemals endet, aber ich
bin schon ganz nah dran, glaube
ich“, so Joshua, nachdem er mehrere Ausstiegsversuche aus seinem bisherigen Leben unternommen hat. Er habe seine beiden
Leidenschaften – Reisen und Musik – miteinander verbunden, seinen festen Wohnsitz in Bad
Schwartau aufgegeben, lebt seit
2011 ganzjährig in seinem Wohnmobil und tourt von einem Konzert zum anderen durch ganz
Deutschland.
zerte und bis März 2016 ist er bereits ausgebucht. Es sei kein Luxus, ihn zu sich nach Hause
einzuladen.
Der Gastgeber müsse nur die
Gema-Gebühren bezahlen. Er
selbst nähme keine Gage, sondern verdiene seinen Lebens-
unterhalt mit dem Verkauf seiner
CDs.
Weitere Informationen im Internet
unter www.woziko.de.
stei
Seit Oktober 2013 präsentiert
Joshua seine Lieder in Form dieser „Wohnzimmerkonzerte“. Ohne
Technik, hautnah vor 25 bis 60
geladenen Gästen Musik zu machen, mit ihnen zusammen zu sitzen und sich ihren Fragen zu stellen, das ist seine Idee. Inzwischen
hat er sich ein bundesweites Publikum im Wohnzimmer erobert. Im
Jahr 2014 waren es rund 180 Kon- Alle Plätze im Saal des „Roten Hauses“ waren besetzt.
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Wolfenbüttel und Umgebung
Seite 8
29. März 2015
E-Mail erreichte Salzdahlumer Freunde:
Mitgefühl
aus Briouze
Salzdahlum. Folgende E-Mail
aus aus der Partnerstadt Briouze
erreichte das Partnreschaftskomitee Salzdahlum-Briouze:
„Liebe Freunde,
das Ereignis, das gestern passiert
ist, stimmt viele deutsche Familien in Trauer. Die Freundschaft,
die sich zwischen uns entwickelt
hat, macht uns hier sensibler für
solchen Schmerz.
Wir sprechen Ihnen unsere herzliche Anteilnahme aus.
Daniel Gohier
Präsident des Partnerschaftskomitees Briouze-Salzdahlum“
Tagesfahrt zur
SPD-MittFrühjahrs-Modenschau
wochsgespräch
Gartenfachberatung für Siedler Wolfenbüttel. Die Seniorengrup- anschließendem Einkauf in der Wolfenbüttel.
Das nächste Mitt-
Fümmelse. Die Siedlergemeinschaft Fümmelse im Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V.
hatte wie jedes Jahr wieder zu einer Gartenfachberatung eingeladen. Vorsitzender Alfred Bittner
konnte zwölf Teilnehmer dazu begrüßen. Vom Schnitt der Obstbäume bis hin zum Rosenschnitt
wurde den Teilnehmern die richtige Technik vermittelt. Außerdem gab es Tipps zu allgemeinen
Gartenfragen beim Rundgang durch den Garten des Siedlerfreundes Meyer. Die ehrenamtliche
Gartenfachberaterin und Kreisvorsitzende Waldtraut Vosswinkel freute sich über das Interesse der
Teilnehmer und wies darauf hin, dass die Gartenfachberatung neben vielen anderen eine der kostenlosen Angebote des Verbandes Wohneigentum ist. Nachdem alle Teilnehmer etwas durchgefroren waren, hatte die Gemeinschaft zu einem Imbiss mit wärmenden Getränken geladen.
Foto: Privat
AWO Wolfenbüttel zog Jahresbilanz:
pe des Wolfenbütteler Freizeitvereins fährt am 8. April nach
Wolfshagen zur „Modenschau“.
Für 12 Uhr ist ein Mittagessen im
Mode-Café mit Panoramablick
vorgesehen. Einheitliche Auswahl: Linseneintopf. Während des
Aufenthaltes um 13 Uhr im Café
Präsentation der Modenschau mit
Modefabrik. Gegen 15 Uhr geht
die Fahrt weiter zum Kaffeetrinken im Maltermeister Turm in
Goslar. Preisübersicht: Modenschau mit Essen – kostenfrei.
Maltermeister Turm: Kaffeegedeck beinhaltet: Kaffee/Tee satt
mit 1 Stück Kuchen 7,50 Euro p.
P. (vor Ort bezahlen). Etwa um
16.45 Uhr erfolgt die Rückfahrt
nach Wolfenbüttel; Ankunft dort
gegen 17:45 Uhr. Anmeldung im
Reisebüro Schmidt. Kontakt:
Margrit
Zehner,
Telefon:
Jahreshauptversammlung war die 05331/859691. Fahrpreis pro PerSituation der Flüchtlinge in Wol- son: 19,50 Euro. Anmeldefenbüttel und deren Betreuung. schluss: 2. April.
Mustafa Eser (Intergrationsamt
Stadt) hielt dazu einen informativen Vortrag, berichtete über den
„Runden Tisch“ und stand für
Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Auch der AWO-OV-WF
bot seine Unterstützung und koordinierte Mithilfe an.
Die Planungen für 2015 versprechen ein ähnlich abwechslungsreiches Programmpaket mit und
für die AWO-Mitglieder, sodass
eine Mitgliedschaft in dieser Organisation immer persönlich und
gesellschaftlich hilfreich ist.
Schwerpunktthema: Situation der Flüchtlinge
Wolfenbüttel. Zur Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Wolfenbüttel konnten Ortsvereinsvorsitzender Hans-Joachim Kröger und sein Vorstand
über 30 Mitglieder und Freunde
begrüßen und gaben neben den
notwendigen Formalien einen informativen Rückblick auf 2014
sowie interessante Ausblicke für
2015. Sowohl der Lindener Bürgermeister Willigert Ohmes als
auch die in Wolfenbüttel lebende
AWO-Präsidiumsvorsitzende Gabriele Siebert-Paul (beide Mitglied
im AWO-OV-WF) sprachen ein
Grußwort und gingen auf die Aktivitäten der hiesigen AWO-Gliederungen ein. Insbesondere wies
Gaby Siebert-Paul darauf hin,
dass die Anti-Bragida-Demo gegen Rassismus in BS am kommenden Montag, 30. März, unter
Federführung der AWO stattfindet
und sie rief die Anwesenden zur
Teilnahme auf.
Breiten Raum nahmen naturgemäß die Berichte von AWO-Seniorenleiterin Marianne Geffers
über die intensiven Aktivitäten
des AWO-Seniorenkreises und
des AWO-Seniorentreffs inklusive
der Beteiligungen an öffentlichen
Veranstaltungen,
zahlreichen
Busfahrten und diversen Vorträgen ein. Diese beiden Gruppen
treffen sich wöchentlich dienstags bzw. donnerstags nachmittags im „C 83“ (Cranachstraße
83). Weiterhin gibt es die regel-
mäßige AWO-Seniorengymnastik
dort montags, und die AWOSkatrunde trifft sich immer mittwochs im Betreuten Wohnen.
Neu im Angebot ist in Fortsetzung
des Tanzkreises inzwischen die
AWO-Line-Dance-Gruppe, die
sich freitags um 12.30 Uhr im C83
trifft.
Außerdem wurde über den Start
des gemeinsamen Projektes der
AWO-OVs WF + Schöppenstedt
sowie des KV „Über den Tellerrand – Kochen & Beratung für
Flüchtlinge und Asylbewerber“
berichtet, das einmal monatlich in
der Schöppenstedter Begegnungsstätte im Rathaus stattfindet.
Schwerpunktthema der AWO-
wochsgespräch der SPD findet
am Vormittag des 1. April im
SPD-Bürgerbüro am Bahnhof
statt. An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat wird ein
sogenanntes
Mittwochsgespräch mit verschiedenen Vertretern der SPD angeboten. Für
Fragen und Anregungen oder
einfach ein kurzes Gespräch
bei einem Kaffee stehen an diesem Mittwoch von 10 bis 12 Uhr
Hiltrud Bayer (Foto), Stadtratsmitglied, und Paul Arzberger
zur Verfügung. Interessierte
sind herzlich eingeladen. Foto:
privat
Wanderung mit WFV
Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler
Freizeitverein lädt für Montag, 6.
April, Mitglieder und Gäste zu einer Wanderung mit Rucksackverpflegung ein. Die Strecke: Finkenherd – Grenzweg Wülperode –
Finkenherd (14 Kilometer, leicht).
Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem
Parkplatz gegenüber dem Lessingtheater. Kontakt: Hans Pagel,
Telefon: 05331/78434.
Mehr als nur Chorgesang
Wolfenbüttel. Am Mittwoch, 1. April, veranstaltet der Singkreis
Wolfenbüttel eine „Schnupperchorstunde“, um Interessenten
„neue Chormusik“ näher zu bringen. Sie werden Chorgesang auf
ganz neue Art und Weise kennen lernen. Notenkenntnisse sind
nicht erforderlich. Die Mitglieder freuen sich darauf, Sie um 18
Uhr im Gemeindehaus der St.-Johannis-Kirche zu begrüßen. Die
Teilnahme ist natürlich kostenlos. Für weitere Infos steht der
Chorleiter unter 0160-91022091 oder pohl-salzgitter@t-online.de
zur Verfügung.
Ostereierschießen in
Wendessen
Skat- und Kniffelturnier in Leinde
Leinde. Bei guter Beteiligung – 39 Mitglieder waren am Start – hatten die Teilnehmer am traditionellen Skat- und Kniffelturnier der Leinder CDU wieder viel Freude. Nach über drei Stunden spielerischer Höchstleistung standen die Sieger fest. Sieger des Skatturniers wurden die Spieler Busche, Timmreck und Helwig. Sieger des Kniffelturniers wurden die Spieler Roloff, Hollaczek und
Brettschneider. Der Leinder Kinderfeuerwehr werden 40 Euro aus verlorenen Skatspielen übergeben.
Foto: Privat
Mit der Unterstützung von toom-Baumarkt ins Frühjahr starten:
Wendessen. Für den heutigen
Sonntag lädt der Schützenverein
Wendessen zwischen Frühstück
und Gänsebraten, 10 bis 12 Uhr,
zum
Ostereierschießen
am
Schießstand in Wendessen ein.
Geschossen wird mit dem Luftgewehr auf 10 m. Der Verein heißt
alle Interessierten und Vereinsmitglieder herzlich willkommen.
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»Respekt, wer’s selber macht«
Wolfenbüttel. Der Frühling kommt
und macht wieder Lust darauf, in
Haus und Garten aktiv zu werden.
toom Baumarkt in Wolfenbüttel
motiviert seine Kunden zum Selbermachen und bringt ihnen für ihr
Engagement in Haus und Garten
Anerkennung und Wertschätzung
entgegen. Im Rahmen der bundesweiten Werbekampagne können
sich auch Kunden des toom Baumarktes in Wolfenbüttel mit ihren
geplanten Vorhaben bewerben
und mit etwas Glück fachliche
Unterstützung und das komplette
Material für die Umsetzung ihres
eigenen Projekts gewinnen.
Nach der kalten Jahreszeit lassen
sich aufgeschobene Vorhaben in
Haus und Garten wieder mit neuer
Energie angehen. Projekte wie zum
Beispiel die Renovierung des Badezimmers oder der Bau einer
Gartenlaube gehen jetzt wieder
leichter von der Hand und die Motivation steigt mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Als kompetenter Partner im Bereich Selbermachen ist es toom Baumarkt
ein besonderes Anliegen, Kunden
zur Umsetzung ihrer Vorhaben und
zur kreativen Gestaltung zu motivieren und sie bei der Realisierung
ihrer Projekte zu unterstützen. „Die
Herausforderung bei einem Bauoder Renovierungsprojekt liegt in
der Planung, der Materialauswahl
und nicht zuletzt in der Koordination der einzelnen Arbeitsschritte –
da verlieren Hobbyhandwerker
leicht den Überblick“, weiß Marktleiter Frank Schöne vom toom
Baumarkt in Wolfenbüttel.
Zum Start seiner neuen Werbekampagne, die unter dem Motto
„Respekt, wer’s selber macht“
läuft, ruft toom Baumarkt ein großes Do-it-yourself-Gewinnspiel
aus: Dem Gewinner stellt toom
Baumarkt nicht nur die fachliche
Unterstützung, sondern auch das
komplette Material für die Umsetzung seines Bauvorhabens zur
Verfügung. Interessierte können
sich mit einem Foto und Kurzbeschreibung des Projektes online
unter www.toom-baumarkt.de bewerben.
Fachkundige Beratung – von
der Idee bis zur Umsetzung
Fachkundige Beratung – von der
Anregung bis zur gelungenen Umsetzung – finden Kunden mit den
toom Fachservices. Die toom
„Wohnraumberatung“ stellt ihren
Kunden Fachpersonal zur Seite,
das Anregungen und Unterstützung für die Verschönerung des eigenen Zuhauses gibt. Mit dem
„Handwerkerservice“
können
Interessierte die komplette Abwicklung ihres Bau- oder Renovierungsvorhabens aus einer Hand
umsetzen – vom Angebot über die
Ausführung bis hin zur Endabnahme. Zahlreiche weitere Leistungen
wie Farbmischservice, Holzzuschnitte, Lieferservice, Geräteund Transporterverleih unterstreichen die Kompetenz des Marktes
in Wolfenbüttel.
DIY im Garten: Frischegenuss
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Auch Hobbygärtner kommen zum
Saisonauftakt mit dem neuen
Nutzgarten-Sortiment von toom
Baumarkt voll auf ihre Kosten und
werden zu erfolgreichen Bio-Kleinbauern: zum Beispiel mit den
„toom Naturtalent“-Tomaten, -Salaten, -Erdbeeren oder -Kräutern.
Alle Pflanzideen sind kinderleicht
umzusetzen: Garten- oder Balkonbesitzer, die beispielsweise Tomaten und Paprika pflanzen möchten,
wählen einfach die passende torffreie Bio „toom Naturtalent“-Tomaten- und Gemüseerde zusammen
mit dem Bio „toom Naturtalent“Tomaten- und Gemüsedünger. Das
Komplettsystem, bestehend aus
Pflanzen, Kräutern, Dünger und Erden eignet sich damit ideal für
qualitätsbewusste Genießer und
toom Baumarkt zollt seinen Kunden fürs Selbermachen Respekt Hobbygärtner – auch ohne grüne
und schreibt ein Gewinnspiel aus. Foto: toom Baumarkt GmbH Daumen.
Osterfeuer am Kälberanger
Wolfenbüttel. Am Ostersonnabend, 4. April, wird am Kälberanger
wieder ein Osterfeuer entzündet. Ernst Plagge und sein Team haben wieder einen großen Stapel brennbares Material aufgeschichtet und freuen sich auf zahlreichen Besuch. Wie schon seit
zehn Jahren werden die Besucher wieder mit Leckerem vom Grill
und passenden Getränken versorgt. Bei anbrechender Dunkelheit, also gegen 19 Uhr, wird das Osterfeuer entzündet.
Foto: Alpers
Spielenachmittag der Frauenhilfe
Ahlum. Die Frauenhilfe Ahlum-Atzum traf sich zu einem Spielenachmittag im Gemeindezentrum. In geselliger Runde wurden
Karten gemischt und Würfelspiele durchgeführt. Beim nächsten
Treffen am 22. April wird ein Lichtbildervortrag über Tansania und
Sansibar gezeigt.
Foto: Privat
Aus der Region
29. März 2015
Seite 9
Ihr Fachbetrieb für Treppenlifte und
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Geschäfte fordern Parkplätze
auf dem Stadtmarkt
Wolfenbüttel. Geht es nach der
Aktionsgemeinschaft Kornmarkt
und der CDU-Fraktion im Stadtrat,
könnte ab sofort der Stadtmarkt
als Parkfläche für die Innenstadtbesucher herhalten. Denn nun beginnen die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Kornmarktes, durch
die die Parkplätze in diesem Teil
der Innenstadt wegfallen.
Mit einem Brief wandte sich die
Aktionsgemeinschaft, ein Zusammenschluss anliegender Geschäftsleute, an die CDU-Fraktion.
Darin schlägt sie vor, die ohnehin
bereits als Parkplätze gekennzeichneten Flächen im Randbereich des Stadtmarktes außerhalb
der Markttage zum Parken freizugeben. Das wären Montag,
Dienstag, Donnerstag und Freitag,
jeweils etwa von 9 bis 16 Uhr.
Durch die 42 Parkplätze hätten die
Besucher und Kunden trotz der
Bauarbeiten kurze Wege zu den
Geschäften. „In der Regel werden
Die CDU-Ratsfraktion um Prof.
Dr. Christoph Helm möchte das
Parken am Rand des Stadtmarktes ermöglichen.
von Innenstadtkunden in größeren
Städten (...) 300 Meter vom Parkplatz zur Innenstadt als Fußweg
noch akzeptiert; in kleineren Städten (...) nur rund 150 Meter“, heißt
es in dem Schreiben der Ge-
schäftsleute. Zudem könnten die
Parkplätzen etwas hochpreisiger
ausgewiesen werden und so bis zu
120000 Euro in die Stadtkasse
spülen.
Die Ratsfraktion der CDU entsprach der schriftlichen Bitte und
stellte einen Antrag an die Verwaltung, das Parken entsprechend zu
ermöglichen. „Damit soll ein gewisser Ausgleich für Einschränkungen und Beeinträchtigungen
geschaffen werden, die den Einzelhandel und die Käuferschaft in den
betreffenden Bereichen während
der Bauphase treffen“, schreibt
CDU-Fraktionsvorsitzender Prof.
Dr. Christoph Helm in dem Antrag
an den Bürgermeister.
Mit der Maßnahme könnte gleichzeitig etwaigen Verlagerungen von
Käuferströmen entgegengewirkt
werden und die Anziehungskraft
des innerstädtischen Handels und
Gewerbes erhöht werden, so
Helm.
Tanz in den Mai Gepflegt alt werden
im Solferino www.grotjahn-stiftung.de
Wolfenbüttel. Beim DRK kann
wieder in den Mai getanzt werden! Für diese Veranstaltung, die
am 30. April ab 20 Uhr im Solferino, Am Exer 17, stattfindet, sind
noch einige freie Plätze vorhanden. Partywütige können in den
Mai feiern und zu einem Mix aus
Hits der vergangenen Jahrzehnte
und aktuellen Charts nach Livemusik das Tanzbein schwingen.
Interessierte Tänzerinnen und
Tänzer sind herzlich willkommen.
Für Eintritt, Livemusik und Imbiss wird eine Pauschale von 20
Euro erhoben. Eintrittskarten
sind beim DRK, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 8, erhältlich. Der
TranzTreff am 12. April fällt aus,
bereits erworbene Eintrittskarten
behalten ihre Gültigkeit bzw.
können verrechnet werden. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung in der Servicestelle
unter 05331/9750200.
Wolfenbütteler
SCHAUFENSTER
tieren
präsen
Erste-Hilfe-Tipp der Woche
Allergisches Asthma
Erkennungszeichen: Pfeifende Atemgeräusche, Klage über Atemnot,
Angstgefühl.
Maßnahmen: Betroffenen beruhigen, „Kutschersitz“ (Foto) einnehmen lassen, mit zusammengespressten Lippen („Lippenbremse“) ausatmen lassen; falls der Betroffene ein Spray hat: Hilfe beim Verabreichen; falls keine
Besserung eintritt: Notruf 112.
Foto: ASB/P. Nierhoff
Unterstützender Antrag der CDU-Ratsfraktion an die Verwaltung:
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Phone: 05331 8573096 · Mo. bis Fr. 9.30 bis 18.30 Uhr, Sa. 9.30 bis 15 Uhr
Wolfenbüttel. Der Frühling
kommt und mit ihm die passende Mode. Diese Gelegenheit
nutzten Karl-Heinz und Maritta
Stahlmann, um ihren Kunden in
einem besonderen Ambiente die
neuen Kollektionen vorzuführen.
Im Modegeschäft Stahlmann an
der Langen Herzogstraße veranstalteten sie ein MoonlightShopping, bei dem die Kunden
ab 19 Uhr in aller Ruhe durch die
Regale stöbern konnten.
„Wir sind jetzt etwas über ein
Jahr in Wolfenbüttel und der
Umzug aus Halberstadt hat sich
für uns gelohnt“, sagt Karl-Heinz
Stahlmann. Mit dem MoonlightShopping brachte er eine Idee
aus Sachsen-Anhalt mit, die
auch in der Lessingstadt funktioniert. „In so einer Atmosphäre
haben die Leute Lust auf Mode.“
Als besonderes Angebot hatte
Stahlmann Jörn Zeisbrich vom
benachbarten Barrique-Fachgeschäft eingeladen. Der Weinund Spirituosenhändler hatte
Moonlight-Shopping
mit Weinprobe
eine Vielzahl von Rot- und Weißweinen im Gepäck, so dass die
Kunden neben der Frühjahrsmode auch verschiedene Weine
ausprobieren konnten. Natürlich
gab es auch leckeren Fruchtsaft
und kleine Häppchen – ganz
nach Geschmack.
Für das Einkaufserlebnis am
späten Abend hatte Stahlmann
seine Stammkunden extra per
Post eingeladen. „Viele waren
auch schon unter der Woche bei
uns. Das zeigt, dass solche Aktionen ankommen“, sagt der
Modehändler. Überhaupt ist er
mit den Aktionen in Wolfenbüttel
sehr zufrieden. „Vor allem die
Marktsamstage sind für uns
wahnsinnig schön. Wenn in der
Stadt etwas los ist, leben wir von
der Frequenz.“
Viele Kunden kommen aber
auch ohne besondere Aktionen
zu Stahlmann, etwa weil sie
XXL-Mode suchen und in dem
Modegeschäft immer wieder Weinprobe mal anders – zwischen den Hemden, Sakkos und Poloshirts im Modegeschäft Stahlmann stellte Jörn Zeisbrich
fündig werden.
(rechts) vom Barrique-Fachgeschäft gegenüber beim Mitternachts-Shopping zahlreiche Weine vor. Dieter Stahlmann, Eberhard Strauch und Inhaber Karl-Heinz Stahlmann (von links) genossen den Schlummertrunk.
Rosemarie und Wolfgang Heuer schauten sich bei den Hem- Christel Stahlmann, Jutta Winkler und Maritta Stahlmann Uwe und Kirsten Sander drehten am Glücksrad und gewanzeigten die frühlingshafte New-Zealand-Kollektion.
nen ein Basefield-Shirt.
Fotos: Kutzner
den von Camel aktive um.
Aus der Region
Seite 10
29. März 2015
Kreisbrandmeister Tobias Thurau beruft neue Führungskräfte:
Ideale Ergänzung: Frank Myler
und Marcus Kordilla
Glückliche Gewinner bei Wohnungsgenossenschaft
Wolfenbüttel. Zwei Mal jährlich bietet die Gemeinnützige Wohnstätten eG im Zuge Ihrer Mitgliederzeitung ihren Mietern und Mitgliedern die Chance zur Teilnahme an einem Preisrätsel an. „Und
wir freuen uns jedes Mal über die rege Teilnahme unserer Mitglieder“, erzählt Christoph Kowollik,
Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützige Wohnstätten eG. „Auch dieses Mal haben wir wieder
mehrere hundert Einsendungen bekommen.“ Beim letzten Rätsel wurde nach der Sportmannschaft gefragt, die die Gemeinnützige Wohnstätten eG seit August 2014 als Sponsor unterstützt.
Die Buchstaben für das Lösungswort „MTV Herzöge“ waren dabei in den verschiedenen Artikeln
der Mitgliederzeitung versteckt. Per Los wurden schließlich die drei Gewinner ermittelt und jetzt
in die Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft eingeladen, um ihre Preise in Empfang zu
nehmen. V. l.: Fr. Taranczeski, Fr. Biethan, Hr. Grüne, Fr. Voß und Hr. Kowollik.
Foto: privat
Frank Myler ist neuer stellvertre- aus Altersgründen aufgegeben Weiterhin sicherte er ihnen sein
tender Kreisjugendfeuerwehrwart hat.
Vertrauen zu. Der Kreisbrandund Marcus Kordilla ab sofort Kreisbrandmeister Tobias Thurau meister betonte zum Schluss der
neuer Kreispressewart.
hat jetzt im Beisein des Ersten Veranstaltung: „Die NachwuchsDie Mehrheit
arbeit in den
der JugendwarFeuerwehren
te hat Frank
wird
immer
Myler von der
komplexer und
Ortsfeuerwehr
erfordert Zeit
Linden für das
und
BereitAmt des stellschaft,
junge
vertretenden
Menschen anKreisjugendfeuzuleiten und zu
erwehrwartes
unterweisen.
für den BrandWeiterhin benöabschnitt West
tigen wir eine
vorgeschlagen
gute Öffentlichund auch einkeitsarbeit, dastimmig
gemit die Bürger
wählt.
Somit
im Kreisgebiet
tritt Myler die
über die BelanNachfolge von
ge der FreiwilliMarcel Kampgen Feuerwehhenkel an, der Marcus Kordilla (2. v. r.) und Frank Myler freuen sich auf die neu- ren informiert
aus beruflichen en Ämter. Zu den Gratulanten zählen Erster Kreisrat Martin Hor- werden. Mit den
Gründen das tig, Kreisbrandmeister Tobias Thurau und Brandabschnittsleiter beiden KameraAmt nicht wei- Ost Markus Rischbieter.
Foto Landkreis den haben wir
ter wahrnehim
Landkreis
men kann. Ebenfalls vorgeschla- Kreisrates Martin Hortig und des eine ideale Ergänzung gefunden.“
gen und gewählt wurde Marcus Brandabschnittsleiters Ost Mar- Dies bestätigte Martin Hortig mit
Kordilla von der Ortsfeuerwehr kus Rischbieter die Berufungen den Worten: „Es wurde eine gute
Hemkenrode. Er ist ab sofort vorgenommen. Thurau händigte Wahl getroffen, und ich wünsche
Kreispressewart und Nachfolger den neu gewählten Führungskräf- Ihnen eine glückliche Hand bei Ihvon Manfred Garske, der das Amt ten die Ernennungsurkunden aus. rer künftigen Aufgabe.“
Kein
Bücherflohmarkt
Wolfenbüttel. Am Donnerstag,
2. April, findet der Bücherflohmarkt im Kellergewölbe der
Stadtbücherei nicht statt! Die
Bücherei ist aber geöffnet!
Ostersamstag, 4. April, bleibt
die Stadtbücherei geschlossen!
Schüler und Lehrer hatten viel Spaß und lernten eine Menge in Sachen Skifahren.
Foto: privat
Breymann-Gesamt- und Lessing-Realschule gemeinsam auf Skifahrt:
Pisten in Hochfügen auf zwei
Brettern erkundet
Wolfenbüttel. Beste Schneeverhältnisse und eine ordentliche
Portion Motivation machten für
die 44 Schülerinnen und Schüler
die gemeinsame Skifahrt der
Henriette-Breymann-Gesamtschule und der Lessing-Realschule zu einem tollen Erlebnis.
Im Skigebiet Hochfügen in Österreich erlernten die Anfänger das
sichere Fahren auf der Piste und
die Fortgeschrittenen bauten ihre
Fähigkeiten auf den winterlichen
Hängen des Skigebiets aus.
Täglich ging es mit dem Skibus
von der Unterkunft im österreichischen Fügen-Fügenberg ins Ski-
gebiet. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen entsprechend ihrem Können
vormittags zweieinhalb Stunden
Unterricht. Im Anschluss ging es
zum gemeinsamen Mittagessen
ins Bergrestaurant, bevor am
Nachmittag nochmals rund drei
Stunden am Fahrkönnen gefeilt
wurde. „Alle Schüler haben
schnell Fortschritte gemacht“,
freuten sich die beiden organisierenden Lehrkräfte, Anette Niens
und Stefanie Zepezauer, und ergänzten: „Bereits am zweiten Tag
konnten selbst die Anfänger
schon einfache Hänge sicher be-
wältigen.“ Die Nachmittags- und
Abendstunden nutzten die Schüler für einen Spaziergang in den
Ort oder für gemeinschaftliche
Spiele und sportliche Aktivitäten
im Gemeinschaftsraum. „Es hat
uns allen viel Spaß gemacht“,
sagte Luzy Hanebeck, Schülerin
der Klasse 6.3 der HBG. „Am letzten Skitag durften wir sogar in
Dreiergruppen verschiedene Pisten befahren.“ Auch den Lehrkräften hat die Fahrt gefallen.
„Wir waren mit einer tollen Gruppe unterwegs. So macht Skifahren Freude“, fassten Niens und
Zepezauer zusammen.
VdK-Vorstand bleibt
im Amt
Wolfenbüttel. Bei der Jahreshauptversammlung des VdKOrtsverbands Wolfenbüttel im
Parkhotel „Altes Kaffeehaus”
standen neben den Rechenschaftsberichten des Vorstands
und des Kassierers auch Neuwahlen für den Vorstand an.
Von den mehr als 50 Mitgliedern
wurden der Vorstand und der
Kassierer für ihre Arbeit in den
vergangenen vier Jahren ohne
Gegenstimmen entlastet. Bei
den anschließenden Neuwahlen
wurde der bisherige 1. Vorsitzende, Thomas Hornig, einstimmig wiedergewählt, ebenso die
bisherigen Vorstandsmitglieder.
DAK-Experten informieren am 31. März:
Doping im Job:
kostenlose Hotline
Millionen Deutsche dopen sich
für den Job. Immer mehr Arbeitnehmer greifen zu verschreibungspflichtigen Tabletten, um
leistungsfähiger zu sein. Doch
was sind die Risiken und Nebenwirkungen des Hirndopings im
Job? Wann fängt Medikamentenmissbrauch an und welche Alternativen gibt es? Wie lässt sich
Stress am besten abbauen? Diese und weitere Fragen beantworten Experten der DAK-Gesundheit am 31. März am Telefon. Die
kostenlose Beratungshotline gilt
für Versicherte aller Krankenkassen.
„Auch wenn Doping im Job noch
kein Massenphänomen ist, sind
die aktuellen Zahlen ein Alarmsignal. Damit die Beschäftigten auch
bei Leistungsdruck langfristig gesund bleiben, ist Aufklärung und
Beratung zu dem Thema wichtig“,
erläutert Björn Rösner, Chef von
der DAK-Gesundheit in Salzgitter.
Entgegen der landläufigen Meinung würden nicht zuerst TopManager oder Kreative zu Medikamenten greifen, um sich zu
Höchstleistungen zu pushen. Das
Gegenteil sei der Fall. Je unsicherer der Arbeitsplatz und je einfacher die Arbeit selbst, desto höher sei das Risiko für das Hirndoping.
Auslöser für den Griff zur Pille
sind meist Stress und Überlastung. Wichtig ist deshalb, stressbedingte Probleme aktiv anzugehen und vorzubeugen. Auch dazu
geben die speziell geschulten
DAK-Experten am 31. März von 8
bis 20 Uhr unter der kostenlosen
Rufnummer 0800/1111 841 Hinweise. Informationen zum Thema
Doping im Job gibt es auch im
Internet unter www.dak.de.
Eine Region „Braunschweiger Land“ ist Modell für eine chancenreichere Zukunft:
Verwaltungsstrukturen
BSL-Ausstellung erinnert an stehen vor dem Umbruch
Café Winuwuk in Bad Harzburg gehörte früher zum Landkreis Wolfenbüttel:
früheres Geschehen
Wolfenbüttel. „Reformbedarf auf
der kommunalen Ebene ist angesichts der Herausforderungen in
Südostniedersachsen angezeigt,
darin sind sich viele Bürgermeister
einig“, stellte Bürgermeister Pink
als Sprecher Ende Februar bei einem Treffen der Kollegen auf seine
Einladung hin in Wolfenbüttel fest.
Soweit Landkreise allein nicht
mehr leistungsfähig sind, dann gelte es größere Einheiten zu bilden,
um zukunftsfähig zu bleiben. „Für
uns ist eine Einheit aus Oberzentren, den Mittelzentren und regional starken Gemeinden das Modell, das für die Bürger vor Ort die
meisten Chancen bietet. Deshalb
favorisieren wir grundsätzlich eine
‚Region Braunschweiger Land‘“,
stellt Pink dar.
Die Bürgermeister aus Bad Harzburg, Seesen, Wolfenbüttel, Goslar, Helmstedt, Lengede, Vechelde
und Wendeburg sehen in dieser
Konstellation das zukunftsfähigste
Modell. Insbesondere Bürgermeister Ralf Abrahms (Bad Harzburg),
Bürgermeister Erik Homann (Seesen), Oberbürgermeister Dr. Oliver
Junk (Goslar), Bürgermeister Wittich Schobert (Helmstedt) und Bürgermeister Thomas Pink (Wolfenbüttel) sind dabei hinsichtlich des
Ziels einer verfassten Region der
Auffassung, dass dieses nur unter
Bei der Ausstellungseröffnung in der Harzer Volksbank mit dabei (von rechts): Volker Radtke (Harzer gleichzeitiger Abschaffung der
Volksbank), Heimatpfleger Manfred Gruner, Bürgermeister Ralf Abrahms, Harald Schraepler (BSL) Landkreise erfolgen könne. Die
und Dieter Lorenz (Vertreter des Landkreises Wolfenbüttel in der BSL).
Foto: privat Bürgermeister der Städte Königs-
Wolfenbüttel/Bad Harzburg. Die
Zeit „Unser Braunschweiger Land
in der Weimarer Republik 1923 bis
1933“ hat die Arbeitsgruppe der
Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft (BSL) in einer
Ausstellung zusammengestellt. In
diesen Tagen war Ausstellungsort
die Harzer Volksbank in Bad Harzburg.
„Die Ingenieurschule in Wolfenbüttel“, „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten in Wolfenbüttel“ und
„Wolfenbüttel – Stadt der Schulen“
sind Beiträge der Heimatpfleger
aus dem Landkreis Wolfenbüttel.
Als das Café Winuwuk in den Jah-
ren 1922/23 entstand, gehörte Bad
Harzburg zum Landkreis Wolfenbüttel. Erst bei der Gebietsreform
1974 kam der Bereich zum Landkreis Goslar.
Volker Radtke von der Harzer
Volksbank begrüßte die Gäste, unter ihnen Harzburgs Bürgermeister
Ralf Abrahms, Harald Schraepler
von der BSL mit Geschäftsstellenleiterin Heike Hundertmark, Stadtheimatpfleger Manfred Gruner,
weitere Vertreter der Landschaft
und zahlreiche Gäste. Radtke
dankte für die Auszeichnung, die
Ausstellung den Besuchern in Bad
Harzburg zeigen zu dürfen. Harald
Schraepler, Sprecher der Heimatpfleger der BSL, zeigte den Weg,
wie die Ausstellung entstand, und
gab viele Informationen über die
damalige Zeit. Stadtheimatpfleger
Manfred Gruner beschrieb den
Bad Harzburger Teil und gab bekannt, dass er jeweils Donnerstag
ab 16.30 Uhr Erklärungen zu den
23 Tafeln gäbe, die letzte am 9.
April.
Während der Öffnungszeiten der
Bank an der Herzog-Wilhelm-Straße 84 kann jeder die Ausstellung
besuchen. Der Eintritt ist frei. Ein
Besuch der Ausstellung lohnt sich
immer.
lutter und Peine werden eine abschließende Position von der Beratung vor Ort abhängig machen. Ein
Regionsmodell sichere Handlungsspielräume und zugleich leistungsfähige Verwaltungsstrukturen
vor Ort. Somit könnten kulturelle
und soziale Vielfalt sowie Bürgernähe im ländlichen Raum erhalten
werden. Im Zusammenspiel mit
den regional wirtschaftlich prägenden Mittelzentren Bad Harzburg,
Goslar, Helmstedt, Seesen und
Wolfenbüttel sowie der Oberzentren würde ein starker Verbund für
Südostniedersachsen geschaffen
werden. In diesem Zusammenhang werden die Ausführungen
von Herrn Prof. Bogumil in seinem
Gutachten zur Weiterentwicklung
der Region begrüßt. Trotz seiner
eher skeptischen Prognose sollte
jedoch die Schaffung einer
verfassten Region in absehbarer
Zeit in weiteren Prüfungen nicht
außer Acht gelassen werden.
Genaue Analyse von unabhängiger Stelle notwendig
Die Bürgermeister waren sich auf
ihrem Treffen einig, dass am Anfang eines Umstrukturierungsprozesses eine genaue Analyse stehen müsse – zwingend auch der
Aufgabenverteilung. „Welche Aufgaben könnten in den Städten und
Gemeinden erbracht werden, welche müssten auf die Regionsebene übertragen werden, weil sie von
überörtlicher Bedeutung sind? Das
gilt es zu bedenken, will man eine
erfolgreiche, langfristig effiziente
Reform auf die Beine stellen“, betont Pink. Für diese Analyse brauche es unabhängigen Sachverstand, der weder ideologisch noch
parteipolitisch beeinflusst sei.
Folgende zentrale Forderungen
haben die Bürgermeister bei ihrem
Treffen formuliert:
• Die Bürgermeister der Mittelzentren Bad Harzburg, Goslar,
Helmstedt, Seesen und Wolfenbüttel sowie der Grundzentren
Lengede, Vechelde und Wendeburg sprechen sich für die Bildung einer verfassten Region
„Braunschweiger Land“ aus.
• Zwischenschritte, etwa eine Teilregion aus den Landkreisen
Goslar, Helmstedt, Peine und
Wolfenbüttel sowie der Stadt
Braunschweig, wären denkbare
Teillösungen auf dem Weg.
• Ziel ist eine deutliche Stärkung
der gemeindlichen Ebene.
• Im Rahmen einer Funktionalreform ist eine stringente Festlegung von örtlichen und überörtlichen Aufgaben vorzunehmen.
• Für die Umsetzung einer solchen Verwaltungs- und Gebietsreform muss das Land Niedersachsen ausreichende Landesmittel bereitstellen, etwa einen
„Südostniedersachsen-Fonds“.
Aus der Region
29. März 2015
Seite 11
Ihr Ansprechpartner in Sachen:
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bis zu 30 Jahren aus, die sich
ehrenamtlich auf den Gebieten
Kultur, Sport und Allgemeinwohl
verdient gemacht haben.
Vorschlagsberechtigt ist jede
Organisation und jeder Verein
in der Stadt Salzgitter, in Stadt
und Landkreis Wolfenbüttel
sowie dem angrenzenden Vorharzgebiet. Der Preis kann je
nach der Qualität der eingehenden Bewerbungen auch geteilt
werden. 80 Prozent der ausgelobten Summe erhält die vorgeschlagende Organisation, 20
Prozent erhält der/die Preisträger/in.
Die von der Presse stark unterstützte öffentliche Preisverleihung soll nicht nur die Leistung
der Preisträger würdigen, sondern auch ein Beispiel zur Nachahmung geben.
Vorschläge erbittet der RotaryClub bis spätestens Sonnabend, 9. Mai. Neben der Begründung der besonderen Auszeichnungswürdigkeit und der
Beschreibung der geleisteten
Arbeit erbitten die Veranstalter
einen kurzen Lebenslauf der
vorgeschlagenen Person. Vorschläge werden in schriftlicher
Form an den Gemeindeienstbeauftragten des Clubs, Manfred
Mazen, Holunderbusch 7 in
38268 Lengede oder per Email
an
manfred.mazen@googlemail.com erbeten.
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DocMorris-Apotheke
Wolfenbüttel. Die Apotheke von
Dr. Christian Hantelmann ist seit
dem 1. April 2005 fester Bestandteil der Wolfenbütteler
Innenstadt. In einem schönen alten Fachwerkhaus gelegen, vereint sie Gegensätze: außen traditionell, innen modern. Zudem
trägt die Apotheke seit fünf Jahren das Markenzeichen von
DocMorris. Das zehnjährige Bestehen der Apotheke ist für Apothekeninhaber Dr. Christian Hantelmann ein guter Grund zum
Feiern: Zum 1. April laden er,
seine Filialleiterin Birgit Wickinger und ihre Mitarbeiter die Kunden in die Lange Herzogstraße 1
ein.
Dr. Christian Hantelmann ist
Apotheker in der 3. Generation.
Für ihn ist die professionelle Beratung und langjährige Bindung
seiner Kunden das Wichtigste.
„Wir möchten unsere Kunden
bei allen Fragen rund um ihre
Gesundheit bestmöglich betreuen“, sagt Hantelmann. „Dafür
verbinden wir Altbewährtes mit
Neuem. Diese Kombination von
tradiertem Apothekerwissen und
neuen
Beratungskonzepten
lohnt sich auch für unsere Kunden.“ Um eine gute Beratung zu
Die Preisträger der Gruppe A und B (v. l.): Romy Gösche, Leah Trapp, Sandro Linke, Jule Schmidtke, Gina-Marie Calabrese und Lucie
Trapp.
Volksbank gratulierte Preisträgern des 45. Internationalen Jugendwettbewerbs:
223 Kinder nahmen am Wettbewerb teil
Börßum. Die Gewinner des 45.
Internationalen
Jugendwettbewerbs der Volksbank-BörßumHornburg eG stehen nun fest. Das
Thema dafür war „Immer mobil,
immer online, was bewegt dich?“
Das bewegte insgesamt 223 Kinder
und Jugendliche zur Teilnahme an
dem Wettbewerb von „jugend creativ“. Die Preisverleihung fand in der
Hauptstelle der Volksbank BörßumHornburg eG in Börßum statt.
„Wir bedanken uns ganz herzlich
bei allen Kindern und Jugendlichen, die mit ihren kreativen Beiträgen zum diesjährigen Wettbewerbsthema beigetragen haben“,
betonte Christian Müller, Vorstandssprecher der Volksbank
Börßum-Hornburg eG bei der Begrüßung der Teilnehmer.
„Wenn die Arbeiten auf Landesebene überzeugen können, bekommen die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer die Möglichkeit auf den
Bundessieg und können es daraufhin im Bereich Bildgestaltung sogar in die internationale Auswahl
schaffen“, fügte Müller an.
Aufgrund der Qualität der zahlreichen Einreichungen fiel der Jury
die Entscheidung sehr schwer bei
der Wertung und der Vergabe der
Platzierung“, betonte Müller. Den
Gewinnerinnen und Gewinnern
von „jugend creativ“ gratulierte er
im Namen der Bank herzlich und
wünschte viel Glück für den Juryentscheid auf Landesebene.“
Beteiligt waren die Clemens Schu-
Die Juroren waren Angelika Rüstenberg (Schulleiterin der Grundschule Bühne), Gabriele Rapmund-Hoffmann
(Grundschule
Hornburg), Ursula Gresse (Grundschule Osterwieck) sowie Ina
Schmidt (Sekundarschule Thomas
Mann in Dardesheim). Sie ermittel-
Bühne sowie für die Schüler des
Fallstein-Gymnasiums Osterwieck
und der Sekundarschule Thomas
Mann Preise wie Experimentierkästen, Lern- und Sportspiele und
vieles mehr. Die Preise wurden
überreicht durch Vorstandssprecher Christian Müller und Jugendmarktleiterin Mandy Grabenhorst.
In der Kategorie Bildgestaltung
überzeugten Gruppe A (erste und
zweite Klasse): 1. Jule Schmidtke,
Bühne, 2. Leah Trapp, Hornburg,
und 3. Romy Gösche, Bühne.
Gruppe B (dritte bis vierte Klasse):
1. Lucie Trapp, Hornburg, 2. GinaMarie Cacabrese, Hornburg, und
3. Jenna Grimmecke, Sonnenklee.
Den Sonderpreis bekam Sandro
Linke, Sonnenklee.
Gruppe C (fünf bis neun Jahre): 1.
Luis Routschek, 2. Sophie Künne,
3. Elia Seetge und Sonderpreis Julia Jerzembek, alle Osterwieck.
Gruppe D (zehnte bis zwölfte
Klasse): 1. Anna Lea Bendler, 2.
Jeanny Ziegenberg, 3. Jenniffer
Buchholz, Sonderpreis Charline
Machghoul, alle Thomas MannSekundarschule. Die diesjährige
Quizgewinnerin ist Giulia Sander,
Grundschule Börßum.
jr
garantieren und den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, setzt der Apotheker auf
regelmäßige Fortbildung. Die
Tür der DocMorris-Apotheke am
Eine herzliche Begrüßung nahm Christian Müller im Beisein von
Stadtmarkt steht Kunden monMandy Grabenhorst vor.
tags, mittwochs und freitags von
8 bis 18.30 Uhr; dienstags und
le Hornburg, das Fallsteingymna- ten mit großem Engagement die
donnerstags von 8 bis 19 Uhr
sium Osterwieck, Sekundarschule Gewinner der einzelnen Altersund samstags von 8 bis 14 Uhr
Thomas Mann in Dardesheim und gruppen.
sowie in den Bereitschaftszeiten
Grundschule Sonnenklee in Oster- Zu gewinnen gab es für die Mäddes Nacht- und Notdienstes
wieck sowie die Grundschule in chen und Jungen der Grundschuoffen.
len Börßum, Hornburg, Osterwieck,
Bühne.
Das Ziel für die Zukunft hat
Filialleiterin Birgit Wickinger klar
vor Augen: „Viele unserer Kunden sind uns seit langem verbunden. Wir werden sie auch in
den nächsten Jahren bestens
beraten.“
Als kleines Dankeschön für die
vergangenen Jahre lädt das
Apothekenteam für den 1. April
zum Umtrunk ein, überrascht
seine Kunden mit einem kleinen
Präsent und gewährt einen
Sonderbonus von 10 Prozent auf
jeden Einkauf von rezeptfreien
Produkten und Kosmetik.
Zudem können Kunden bei der
Verlosung teilnehmen und mit
Glück einen von drei Gutscheinen im Wert von 25,50 oder 75 Fröhliche Preisträger gab es auch in der Gruppe C und D (v. l. vorn): Charline Machghoul, Jeanny Ziegenberg, Lucia Dietz, Julia Jerzembek, Sophie Künne und Luis Routschek. Hinten v. l.: Mandy Grabenhorst, Anna-Lena Bendler und Christian Müller. Fotos (3): Rosenthal
Euro gewinnen.
Neue Ausstellung im Fenster der Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel e. V. von Dietmar Dolle:
Das traditionsreiche Gärtnerlokal
„Linnes Garten“ in Wolfenbüttel
Wolfenbüttel. Der ununterbrochen in der Ortsgeschichte Wolfenbüttels weiter forschende
Dietmar Dolle von der Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel
e.V. hat ein neues Thema erschlossen. Thema ist das Gärtnerlokal „Linnes Garten“ – einst
auf dem Neuen Weg gelegen.
Dieses war ein fester Bestandteil
im gesellschaftlichen Leben nicht
nur der Gärtner, sondern aller
Wolfenbütteler Bürger und Vereine. Leider ist dieses Lokal 1959
abgerissen worden. Um so
interessanter ist es nun, die Daten
und Begebenheiten zu lesen, die
der ehrenamtlich arbeitende Dietmar Dolle nunmehr zusammen
getragen und niedergeschrieben
hat und mit zahlreichen alten Aufnahmen im Schaufenster der Geschäftsstelle der AG Altstadt im
Kleinen Zimmerhof Nummer 4 für
die nächsten Wochen zeigt.
Mit „Beddigs Garten“ fing es an
vor dem Herzogthore (Thor wurde
damals tatsächlich noch mit th
geschrieben).
Bereits im 19. Jahrhundert betrieb die Familie Beddig vor dem
Herzogthore an der Westseite
des Neuen Weges in Wolfenbüttel
eine Gastwirtschaft, die sie unter
Bezug auf ihren Nachnamen als
Beddigs Garten führte. Nach
Übernahme durch die Familie
Linne wurde daraus Linnes Garten. Die BrandversicherungsNummer (=Assekuranz-Nummer,
kurz Ass.-Nr.), die Straßenbezeichnung und die Haus-Nr. für
das Anwesen wechselten mehrfach, zuletzt war es die Ass.-Nr.
1206 und Anschrift Neuer Weg
82. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts befanden sich ringsherum
Kegelclub um 1900 in Linnes Garten (Vorlage aus Privatbesitz).
unter dem Namen „Linnes Garten“ weithin bekannt. Die Hausbeschriftung beidseitig über dem
Eingangseck wurde entsprechend geändert.
Das zweigeschossige Fachwerkgebäude lag unmittelbar am Neuen Weg, der Eingang über Eck am
Zugang zum kleinen idyllischen
Garten, in dem alte Kastanien
und eine Birke standen. Beim Be-
Werbeanzeige
zahlreiche Gemüsegärtnereien,
deren Betreiber insbesondere in
den nicht so arbeitsintensiven
Wintermonaten zu den Gästen
zählten.
Ein W. Beddig lud für Sonntag,
24. Januar 1864, zu Tanzmusik in
sein Lokal „vor dem Herzogthore“
ein. Es handelt sich dabei offenkundig um den Gastwirt und
Gärtner Wilhelm Beddig am Neuen Weg, der im Wolfenbütteler
Adressbuch von 1872 verzeichnet ist. Die/seine Witwe Louise
Beddig war mindestens von etwa
1880 bis 1895 Wirtin, bevor Otto
Beddig, vermutlich ein Sohn, das
Gasthaus übernahm.
1905 kaufte Albert Linne das
Lokal.
Um 1905 kaufte es Albert Linne
und führte es bis nach dem Ersten Weltkrieg wohl noch unter
dem am Haus aufgemalten Namen „Beddigs Garten“. 1912
wurde der Betrieb mit einem großen Saal, Klubzimmer, einer Kegelbahn, schönem schattigem
Garten, „bestgepflegten“ Bieren
und Weinen sowie „aufmerksamer Bedienung“ beworben. Nach
einer Werbeanzeige von 1924 war
auf dem Grundstück sogar eine
„öffentliche Fernsprechstelle“
vorhanden. Spätestens ab den
1930er Jahren war das Gasthaus
treten des Hauses in die Gaststube ging man erst ein paar Stufen
hinunter. Das lag daran, dass der
Neue Weg bei Ausbauarbeiten etwas höher gelegt worden war. Im
Erdgeschoss befanden sich jeweils mit Fenstern zur Straßenseite hintereinander die Gaststube und zwei Clubzimmer, die
auch für Chorproben des Gärtner-Gesangvereins genutzt wurden.
Sogar eine Kegelbahn war vorhanden.
Den nördlichen Hausabschluss
bildete die Kegelbahn. In quasi
zweiter Reihe gab es hinter dem
Karte mit PSt. 13.07.1935-b 003
Gastraum eine Theke sowie die
Stube der Wirtsleute und hinter
den Clubzimmern ein weiteres
Zimmer, in dem die Männer ihre
Chorproben absolvierten. Westlich dieser Zimmer schlossen sich
ein Flur mit Ausgang zum Biergarten, eine steile Treppe ins
Obergeschoss, die Küche und
(Herren-)Toiletten an. Im Obergeschoss erstreckte sich über die
gesamte Straßenfront der große
Saal mit einer Bühne am Nordende, also über der Kegelbahn.
Ebenfalls in zweiter Reihe lagen
dahinter eine Theke, ein kleiner
Saal, ein Zimmer (neben der Bühne, in dem sich die Laiendarsteller umzogen) und weitere Wohnbeziehungsweise Schlafräume
der Wirtsleute. Insgesamt war es
in vielen Räumen des Lokals etwas dämmrig, niedrig und verwinkelt, aber gemütlich. Übernachtungsmöglichkeiten gab es
nicht.
In Linnes Garten fanden Jahrzehnte lang, unterbrochen vom
Zweiten Weltkrieg, jeweils vom
Spätherbst bis Frühjahr zahlreiche Feiern und Veranstaltungen
insbesondere des (im Februar
1861 im „Forsthaus“ zunächst als
Männergesangverein gegründeten) Gärtner-Gesangvereins Wolfenbüttel statt, so Frühjahrs- und
Herbstbälle, Hagel- und Erntedankfeste, Konzerte, Weihnachtsfeiern und Sylvester-Bälle,
Familienfeiern und so weiter.
Skatspielen nach der Chorprobe.
Im Winterhalbjahr waren an jedem Mittwoch Chorproben, die
meist in gemütlicher Runde und
spät mit Kartenspielen (Skat,
Schafs- oder Doppelkopf) endeten. An den zahlreichen Festen
nahmen die Vereinsmitglieder teil,
Gäste nur, wenn sie von einem
Vereinsmitglied eingeladen worden waren. Bei größeren Gärtnerhochzeiten etwa Ende der 1920er
Jahre gab es oft Zungenragout
als Hochzeitsmahl. Wenn davon
viel übrig geblieben war, konnten
es die Heranwachsenden am
nächsten Tag gratis verzehren.
Starb ein Gärtner, kehrten die Berufskollegen nach dem Begräbnis
in Linnes Garten ein, um sich von
dem Toten gebührend zu verabschieden.
Gärtnerkinder führten bei den
Kinderweihnachtsfeiern am sogenannten dritten Weihnachtstag
Anfang der 1950er-Jahre im großen Saal ein Theaterstück auf.
Nach der Generalprobe am Vormittag stärkten sie sich mit Mettbrötchen und gaben dann nachmittags eine Vorstellung für die
Angehörigen. Die Stücke, zum
Beispiel
„Schwabenstreiche“
oder in einem anderen Jahr „Drei
Säcke voll Lügen“, waren mit
Textbüchern einstudiert. Die Bühnenwände hatte der Kulissenmaler Willi Lukas gestaltet. Der
Weihnachtsbaum war auf einem
kleinen fahrbaren Untersatz montiert und mit einem längeren
Zugseil versehen, in das etliche
Knüppel eingefügt waren. Beid-
den ebenfalls in Linnes Garten
durchgeführt. Noch 1954, wenige
Jahre vor Schließung des Lokals,
wurde die Ausrichtung von
Festveranstaltungen, Vergnügen,
Gartenfesten,
Betriebsfeiern,
Festessen, Tagungen, Versammlungen, Richtfesten, Hochzeiten,
Konfirmationen, Ausstellungen,
Startplatz für Omnibusfahrten,
Ausflügen, und so weiter angeboten.
Albert Linne betrieb den nach seinem Nachnamen (um-) benannten Gasthof beziehungsweise
Garten bis 1935, danach sein
Sohn Gerhard Linne weitere fünf
Jahre. Mit dessen frühem Tod
endete die Ära der Gastwirte Linne, auch wenn das Lokal bis zur
Schließung unter diesem Namen
weiter geführt wurde. Von 1940
bis 1950 war Friedrich Ahrens
Pächter und danach Herbert Domaschke.
1957 wurde das Lokal geschlossen, 1959 abgerissen.
Vermutlich im Frühjahr 1957 wurde Linnes Garten für immer geschlossen. Im Wolfenbütteler
Adressbuch von 1958 ist die
Gaststätte Linnes Garten nicht
mehr verzeichnet und für den
Neuen Weg 82 lediglich Linnes
Erben. Die Gründe der Schließung
sind nicht bekannt, wohl aber,
dass das Gebäude in einem
schlechten baulichen Zustand, altersschwach und möglicherweise
vom Holzwurm befallen gewesen
sein soll. So wurde der Komplex
im Frühjahr 1959 abgerissen, um
einer (weiteren)Tankstelle Platz
auf dem Neuen Weg zu machen.
Der Neue Weg, die nördliche
Haupteinfallstraße von Braunschweig, war erst Reichs- und danach Bundesstraße 4 mit ständig
steigendem Kraftfahrzeugverkehr
geworden, dem wenige Jahre zuvor (1954) bereits die Straßenbahnverbindung von Wolfenbüttel
nach Braunschweig gewichen ist.
Die Tankstelle auf dem einstigen
Lokal-Grundstück wird schon lange nicht mehr betrieben, und der
zuletzt ansässige Gebrauchtwagenhandel hat im Sommer 2014
seinen Betriebssitz verlegt.
Mit dem Abriss 1959 endete das
traditionsreiche Wolfenbütteler
Gärtnerlokal Linnes Garten.
seitig des Seils stellte sich jeweils
ein Kind an den Knüppel, so dass
letztlich viele Kinder den Weihnachtsbaum durch den Saal zogen. Anschließend erfolgte eine
Bescherung, meistens gab es Süßigkeiten in Tüten.
1863 dort den „Gartenbauverein Wolfenbüttel“ gegründet.
Linnes Garten war unter anderem
Vereinslokal für den am 10. Mai
1863 gegründeten „Gartenbauverein Wolfenbüttel“ und den am
9. März 1913 gegründeten „Verein ehemaliger Jäger und Schützen Wolfenbüttels und Umgebung“. Die Gewerbebank Wolfenbüttel führte hier ihre Generalversammlungen durch, so am 29.
März 1920, 13. März 1922 und 7.
Juni 1923, jeweils ab nachmittags. Die Kreisgruppe Wolfenbüttel des 1946 gegründeten Landesverbandes Gartenbau Niedersachsen hielt hier ab 1948 ihre
Versammlungen und Kurse ab.
Die Jahresversammlungen der
örtlichen Tierversicherer (Pferde-, Dietmar Dolle, Wolfenbüttel, im
Schweine- und Kuhkassen) wur- März 2015
Dietmar Dolle hat ein neues
Thema erarbeitet - Linnes
Garten Foto: Dieter Kertscher
Karte etwa 1920er- 1930er-Jahre
Quellen, Fundstellen und Hinweise:
1. Festschrift „100 Jahre Gärtner-Gesangsverein e. V. Wolfenbüttel“ von
1961
2. „Cassa-Buch“ des Gärtner-Gesangvereins Wolfenbüttel von 1903 1957
3.
Vorhandene
Wolfenbütteler
Adressbücher ab 1872 bis 1958
4. Angaben und Unterlagen von Angehörigen Wolfenbütteler Gärtnerfamilien
5. Werbeanzeigen der Gaststätte ab
1912
6. Regionale Zeitungen (Wolfenbütteler Zeitung?) vom 19. und
25.03.1959 (Fotos mit Untertexten
zum Abriss) sowie Wolfenbütteler
Zeitung vom 18.03.1986, Seite 9
(125-jähriges Jubiläum des GärtnerGesangsvereins Wolfenbüttel)
7. Geschäftsberichte der Gewerbebank Wolfenbüttel für die Jahre
1920, 1922 und 1923
8. „Braunschweigische Anzeigen“
Nr. 17 aus Januar 1864
300.000 Besucher pro Jahr besuchen laut Hochrechung der Stadtbetriebe das neugebaute Stadtbad Okeraue. Das sind deutlich mehr als vorher geplant. Für zusätzliches Personal und die
höheren Betriebskosten werden nun Preiserhöhungen nötig.
Neue Preise im Stadtbad Okeraue – Übersichtlichere Struktur
Riesiger Erfolg macht Anpassungen nötig
Wolfenbüttel. Das Stadtbad
Okeraue ist mit seinen aktuell
hochzurechnenden Besucherzahlen von deutlich über
300.000 Gästen pro Jahr ein riesiger Erfolg. Das Konzept des
Allwetterbades trifft die Bedürfnisse sehr vieler Menschen. Mit
der Eröffnung bekamen die
Gäste ein im Vergleich zu ähnlichen Bädern äußerst günstiges Angebot. Im regionalen
Vergleich nahm das Stadtbad
Okeraue damit schnell eine
weithin bekannte Sonderstellung ein. „Wir haben eine gute
Akzeptanz – auch in der Region. Diesen erfolgreichen Kurs
wollen wir weiter fortsetzen“,
sagte Aufsichtsratsvorsitzender
Prof. Dr. Christoph Helm.
Dieser Erfolg hat jedoch auch
eine Schattenseite. Weil das Besucheraufkommen weit über
den Planungen liegt, sind
Mehrkosten im Bereich Personal und auch höhere Betriebskosten zu kompensieren. Unter
anderem stockten die Stadtbetriebe das Badpersonal um fünf
Mitarbeiter auf nun 33 Personen auf. „Dazu kommt, dass
etwa elf Prozent aller Gäste keinen Eintritt zahlen. Das sind
beispielsweise Kinder unter
sechs Jahren, Geburtstagskinder und Begleitpersonen von
Behinderten, die keinen Eintritt
Die neuen Preise
2,5 Stunden-Karte
Erwachsene
Kinder/Jugendliche
ermäßigt
Tageskarte
Erwachsene
Kinder/Jugendliche
ermäßigt
WF-Card-Inhaber Erwachsene
WF-Card-Inhaber Kinder/Jugendliche
Familientageskarte (Bsp. 2 Erw. + 2 Ki.)
Gruppentarif (Bsp. 8 Personen)
Sauna (Zutritt ab 16 Jahren)
Okeraue Geldwertkarte
GW 50 (10 Prozent Rabatt)
GW 100 (12 Prozent Rabatt)
GW 200 (15 Prozent Rabatt)
GW 300 (17 Prozent Rabatt)
4,50 Euro
3,00 Euro
4,00 Euro
6,50 Euro
4,00 Euro
5,50 Euro
4,00 Euro
2,50 Euro
16,80 Euro
41,60 Euro
15,00 Euro
50,00 Euro
100,00 Euro
200,00 Euro
300,00 Euro
zahlen müssen. Das soll auch in
Zukunft so bleiben“, sagte Helm.
Da Bäder dieser Kategorie nicht
kostendeckend zu betreiben
sind, bedeutet dieser Erfolg ein
erheblich steigendes Defizit, das
den städtischen Haushalt nun
über die Planungen hinaus belastet; zumal das Bad seinerzeit
ohne jegliche Fördermittel entstanden ist.
Der Aufsichtsrat der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH hat sich
daher schweren Herzens entschlossen, die Eintrittspreise zu
überarbeiten und zu erhöhen.
„Wir wollen mit moderater Preiserhöhung gegensteuern“, sagte
Helm. Auch die neuen Preise lägen immer noch deutlich unter
den Preisen vergleichbarer Bäder und auch den gesenkten
Preisen eines Wettbewerbers in
der Nachbarstadt Braunschweig.
Insgesamt verglichen die Verantwortlichen 11 Bäder aus der
Region sowie drei baugleiche
aus ganz Deutschland mit
den Wolfenbütteler Preisen. „Im
Schnitt sind wir immer noch 50
bis 90 Cent pro Karte günstiger“,
sagte Geschäftsführer Knut Foraita.
Gleichzeitig wurde die Preisund Tarifstruktur den bisherigen
Erfahrungen entsprechend vereinfacht. So entfallen künftig
etwa die Monatskarten, von denen im gesamten Zeitraum nur
zwei Exemplare verkauft wurden.
Stattdessen wird es im Sommer
eine Sommerferienkarte für 84
Euro geben. „Jeder, der Schulferien hat, kann sie bekommen.
Das bedeutet Freibadvergnügen
für zwei Euro pro Tag“, sagte Foraita, der daher auf einen som-
merlichen August hofft.
Die Staffeln der Geldwertkarten
werden auf GW 50, GW 100, GW
200 und GW 300 reduziert, da
die anderen Karten nur sehr
spärlich verkauft wurden. „Es ist
besser, jetzt einen ordentlichen
Schnitt zu machen und dafür
künftig die Preise über einen
längeren Zeitraum stabil zu halten“, sagte Foraita. Stabil bleiben
schon jetzt die Preise für die WFCard-Inhaber. „Da machen wir
auch keinen Unterschied zwischen Gästen aus der Stadt oder
dem Landkreis“, sagte der Geschäftsführer. Allerdings habe
die Stadt beim Landkreis um
Unterstützung für die Finanzierung gebeten. „Es heißt natürlich
Stadtbad, es hat aber schon immer eine Sogwirkung für die
Dörfer um Wolfenbüttel bis nach
Salzgitter gehabt“, sagte Bürgermeister Thomas Pink. Wegen
dieser überregionalen Bedeutung solle sich der Landkreis
Wolfenbüttel an den Kosten für
die Okeraue beteiligen, meinen
Stadt und Stadtbetriebe.
Es gibt gleichzeitig eine erfreuliche Angebotserweiterung: Die
bisherige Kurzzeitkarte 2-Stunden wurde um 30 Minuten auf
jetzt 2,5 Stunden verlängert und
heißt nunmehr 2,5 Stunden-Karte. Entsprechend fällt die Preiserhöhung prozentual nicht sehr
ins Gewicht. Auch die Eintrittspreise für die Sauna erhöhen
sich auf 15 Euro je Tageskarte.
Hierin ist die gesetzliche Mehrwertsteuererhöhung von 7 auf
19 Prozent bereits enthalten. Der
Aufsichtsrat und die Geschäftsführung sehen auch bei diesen
neuen Preisen eine sehr gute
Preis-Leistungsrelation für das
Stadtbad Okeraue, die vielerorts
nicht selbstverständlich ist.
Die neuen Preise gelten bereits
ab dem 1. April. Bereits verkaufte Karten und ausgegebene
Geldwert- und Kurskarten behalten ihre Gültigkeit.
Das großzügige Außengelände direkt an der Oker lädt zum
Verweilen ein.
Mitarbeiter wie Jan Haase sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre – wenn es sein muss auch mit eiskalten Zutaten.
Das Stadtbad bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten – auch abseits der Schwimmbecken. Bereits bei der Eröffnungsfeier kamen hunderte Gäste ins neue Allwetterbad. Mittlerweile haben
Neben Beachvolleyball sind auch Minigolf und Kanu fahren möglich.
die Besucherzahlen alle Prognosen übertroffen.
Fotos: Archiv
Verlagssonderseite
Hornburg mit allen Sinnen erleben
Saisonauftakt durch das romantische Hornburg:
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Anmeldungen nur noch für den Ostermontag möglich.
All’ unseren Gästen, Freunden und Bekannten
wünschen wir ein frohes Osterfest.
Hornburg. Wie es bereits Tradition
geworden ist, lädt die Stadt Hornburg – von Ostersonnabend an bis
Oktober – jeweils am ersten Sonnabend eines jeden Monats zu einer
interessanten und unterhaltsamen
Führung durch die historische Altstadt ein. Neu im Angebot sind öffentliche Stadtrundgänge an jedem
dritten Sonntag um 14 Uhr. Das erste Treffen findet am Ostersonnabend, 4. April, um 11 Uhr statt.
Treffpunkt ist jeweils das Rathaus
Hornburg.
Der etwa anderthalb Stunden dauernde Rundgang berücksichtigt alle
bedeutenden Sehenswürdigkeiten
des staatlich anerkannten Erholungsortes im Süden des Wolfenbütteler Landes, Geburtsstätte des
deutschen Papstes Clemens II. Entlang der prägenden Fachwerkbauten, die Hornburg den Namen „Rothenburg des Nordens“ einbrachDie Führungen durch die historische Altstadt sind interessant und unterhaltsam.
Foto: F. Struck/Stadtmarketing Hornburg ten, führt die Route durch die voll-
TAXI
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Der Gastraum verfügt über 30 Plätze
und ist rustikal eingerichtet. Es gibt
2 Sorten Bier vom Fass, darunter als
besondere Spezialität „Hornburger
Landbier“. Die Speisekarte erstreckt
sich von gutbürgerlichen bis internationalen Gerichten. Außerdem bieten
wir saisonale Gerichte wie z. B. Spargel
und Matjes an.
Eine Anmeldung zu den Führungen
ist nicht erforderlich. Pro Person
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zahlen keine Gebühr. Gruppen haben wie in jedem Jahr die Möglichkeit, ganzjährig jederzeit nach Voranmeldung beim Stadtmarketing
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den Hornburger Stadtführerinnen
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Foto: F. Struck/Stadtmarketing Hornburg
Stadt Hornburg / Stadtmarketing Hornburg / Amt für Tourismus
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Treffpunkt für die Stadtführungen ist vor dem Rathaus.
Erlebnisführung Adonisröschenblüte:
Vom Blütenzauber des Adonisröschens
Fenster und Türen
aus Holz und Kunststoff
Altbausanierung
Innenausbau
Massivholztreppen
Reparaturen
Str. 17 17
Königsberger Straße
Innentüren
38315 Hornburg
Balkone, Fassaden
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Weichsel
Hornburg. Die Stadt Hornburg
lädt im April zu einer ganz besonderen Erlebnisführung ein. Nachdem die Natur aus dem Winterschlaf erwacht ist, startet das
Stadtmarketing Hornburg an den
Sonntagen mit den beliebten
Frühjahrswanderungen auf dem
Kleinen Fallstein zur Adonisröschenblüte.
Die erste Wanderung findet daher
gleich
nach
dem
Osterwochenende am Sonntag, 19.
April, statt.
Das Frühlingsadonisröschen ist
wohl die bekannteste Kostbarkeit
des Kleinen Fallsteins. Während
seiner Hauptblütezeit bringt das
Adonisröschen mit seinen goldgelben Blüten den Südhang des
Kleinen Fallsteins zum Leuchten,
so, als wären Sonnenstrahlen vom
Himmel gefallen. Auch andere
Frühjahrsblüher wie Schlüsselblumen, Hungerblümchen, Wolfsmilch, Leberblümchen und das
Gelbe Buschwindröschen verleihen dem Fallsteingebiet seinen
einzigartigen Charakter. Auf der
2,5 bis 3 Stunden dauernden
Wanderung gibt es außerdem zur
Erdgeschichte, zu den Bäumen
und Sträuchern, zur Tierwelt und
zu anderen naturkundlichen Besonderheiten interessante Dinge
zu erfahren. Die Wanderung wird
von Ute Kabbe, Waldpädagogin,
durchgeführt.
Termine:
Sonntag, 12. April, um 14 bis 17
Uhr;
Sonntag, 19. April, um 10.30 bis
13.30 Uhr;
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Die geführten Wanderungen zur Blüte der Adonisröschen sind besonders begehrt.
Foto: Ute Kabbe/Stadtmarkting Hornburg
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stellt in ihrer Altstadt mit über 400 Fachwerkhäusern ein einzigartiges
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Sonntag, 26. April, um 14 bis 17
Uhr.
Treffpunkt ist jeweils vor dem Rathaus Hornburg, Pfarrhofstraße 5,
Hornburg. Von dort geht es in
Fahrgemeinschaften nach Hoppenstedt, wo die Wanderung beginnt. Das Tempo der Wanderung
wird an die Teilnehmer angepasst.
Kosten: pro Person 5,00 Euro,
Familien 10,00 Euro.
Telefonische Anmeldung: Stadtmarketing Hornburg, Telefon
0 53 34/9 49 10,
Email: info@hornburg-erleben.
de oder für Kurzentschlossene
direkt bei Ute Kabbe, Telefon
0 53 31/ 8 85 23 85, email: ute.kabbe@t-online.de
Für Gruppen ab zehn Personen
können auch Führungen zu anderen Terminen vereinbart werden.
Foto: Stadt Hornburg
Tel.: 0 53 34 / 9 58 11 90
Sprechzeiten: Mo., Di. + Fr. 8 – 9 und 15 – 18 Uhr,
Mi. 8 – 11 Uhr, Do. 8 – 9 und 15 – 19 Uhr
Vom 10.08.–18.08.13 machen wir Urlaub
Wolfenbüttel und Umgebung
Seite 16
29. März 2015
Treffen der CDU-Senioren:
Albrecht sprach über Flucht aus der DDR
Wolfenbüttel. Bei ihrem monatlichen Treffen hatte die CDU-Senioren-Union im März Regina Albrecht zu Gast. Frau Albrecht berichtete über ihre abenteuerliche
und auch sehr gefährliche Flucht
aus der damaligen DDR, der sowjetisch besetzen Zone Deutschlands. Viele Menschen wollten das
Gebiet verlassen, um frei leben zu
können. Das wurde durch das damals dort herrschende Regime
brutal verhindert. Um die Flucht
dieser Menschen aus dem Arbeiter- und Bauernparadies zu verhindern, wurde eine 1 400 Kilometer
lange Grenze von Süd nach Nord
eingezäunt, mit Mauern und Panzersperren versehen und durch
ständige Bewachung mit bewaffneten Grenzern gegen Flüchtlinge
gesichert. Der zwei Meter hohe
Metallgitterzaun wurde mit Selbstschussanlagen ausgestattet, wodurch ein Überklettern tödlich enden konnte. Es wurde auch auf
Fliehende geschossen. Nach amtlichen Unterlagen wurden insge-
samt 1 347 Menschen an der
Grenze getötet und viele weitere
schwer verletzt. Menschen, die auf
der Flucht gefasst wurden, verschwanden in menschenunwürdigen Gefängnissen. In der ehemaligen DDR lebten etwa 17 Millionen
Menschen in einer kommunistischen Diktatur. Davon gelang etwa
2,7 Millionen die Flucht auf zum
Teil abenteuerliche und gefährliche
Arten. Über ihre eigenen Fluchtversuche auf verschiedenen Wegen,
die Schwierigkeiten, die Fluchthelfer und die ständige Lebensgefahr
berichtete Frau Albrecht in anschaulicher Weise.
Alle Teilnehmer am Treffen der
CDU-Senioren-Union kannten die
Ostzone (ehemalige DDR) noch
aus eigenen Erlebnissen am
Grenzübergang Marienborn in
Richtung Berlin. Viele erschauerten
bei den Erinnerungen. Man war
hilflos der Willkür der Grenzer ausgeliefert. Es wurde übereinstimmend festgestellt, dass die heutige
Jugend sehr wenig über die dama-
ligen Verhältnisse weiß. Aus diesem Grund hält Regina Albrecht
Vorträge über die damaligen Verhältnisse in der DDR vor Schulklassen und anderen interessierten
Gruppen. Außerdem hat sie darüber zwei Bücher geschrieben, insbesondere über ihre Flucht und die
verschiedenen
Fluchtversuche
über in Handarbeit gegrabene Tunnel, umgebaute Autos und andere
Wege.
Jeder Fluchtversuch war ein großes Risiko, dass bei Entdeckung
durch DDR-Grenzer rücksichtslos
bestraft wurde. Trotzdem haben es
immer wieder Menschen versucht,
um der unmenschlichen Diktatur in
der angeblichen Demokratie zu
entkommen. Die Titel der Bücher
sind: „ Nur 180 Meter“ und „Nur
eine Vision“.
Das nächste Treffen der CDU-Senioren-Union findet am Montag,
20. April, 16 Uhr, im Hotel „Kronprinz“ statt. Bernhard Ehlers
spricht über Kriminalität in allen ihren Facetten.
Regina Albrecht (stehend) berichtet über ihre Erlebnisse.
Bündnis 90/Die Grünen zogen Bilanz:
Mehr mit Bürgern
diskutieren
Wolfenbüttel. Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Stadt Wolfenbüttel von
Bündnis 90/Die Grünen wurde ein
neuer Vorstand gewählt. Ihm gehören an: Stefan Brix, Anna Fagan, Sophie Gittermann, Manfred
Kracht (Kassierer) und Sascha
Poser. Nach der Wahl wurde intensiv über die weitere Arbeit des
Stadtverbandes diskutiert. Es
wurde beschlossen, mit den regelmäßigen Sprechstunden und
Stammtischen noch mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen und auch Angebote zur Beteiligung der Mitglieder zu bieten.
Mit Informationsständen – nicht
nur zu Wahlkampfzeiten – soll
verstärkt die Diskussion mit den
Bürgern gesucht werden. Im weiteren Verlauf der Versammlung
berichtete Markus Brix als Fraktionsvorsitzender über die wichtigsten derzeit im Stadtrat diskutierten Themen. Beim Tagesordnungspunkt „Schulentwicklung in
Stadt und Landkreis Wolfenbüttel“ entwickelte sich eine lebhafte
Diskussion, die noch nicht zu einem Ergebnis führte. Auf der
nächsten Mitgliederversammlung
soll noch ausführlicher über dieses in allen Parteien momentan
heiß diskutierte Thema gesprochen werden.
V. l.: Anna Fagan, Manfred Kracht, Sophie Gittermann, Stefan
Brix und Sascha Poser.
Foto: privat
Die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstücks freuen sich über die Ostereier, die der
Osterhase im Garten des FKSB versteckt hat.
Foto: privat
Tagespflegepersonen trafen sich zum Osterfrühstück:
Angebot des Familien- und Kinder-Servicebüros
Wolfenbüttel. Regelmäßige Treffen mit interessanten Themen und
ein abwechslungsreicher Austausch sind wichtig für die Tätigkeit einer Tagespflegeperson. Tagespflegepersonen betreuen vorrangig Kinder in ihrem eigenen
Haushalt. Daher ist es umso wichtiger, einen Ort oder einen Anlass
zu einem Informations- und Tätigkeitsaustausch anzubieten. Das
Team des Familien- und Kinder-
Servicebüros (FKSB) vom Jugendamt des Landkreises Wolfenbüttel
lädt regelmäßig zu solchen Veranstaltungen ein.
In der Woche vor Ostern fand in
den gemütlichen Räumen des
FKSB ein Osterfrühstück für Tagespflegepersonen sowie deren
Kinder und Tageskinder statt.
Während der Osterhase im Garten
fleißig Süßigkeiten und Ostereier
versteckte, hatten die Tagesmütter
Gelegenheit, sich auszutauschen,
Rat einzuholen und über tagespflegespezifische Themen zu diskutieren.
Diese Treffen sind ein wichtiger
Baustein in der Weiterentwicklung
und im Ausbau der Tagespflegequalität. Die Betreuung von Kindern in der Tagespflege ist sehr individuell und benötigt ständig Anregungen und auch Rückmeldungen von allen Beteiligten.
Foto: privat
Noch Mitfahrer
gesucht
Wolfenbüttel. Die Siedlergemeinschaft „An der Weißen Schanze“
bietet für Siedlerinnen und Siedler
und allgemein Interessierte vom
17. bis 21. Juni fünf wunderschöne Tage an der Mosel an. Das
Reiseprogramm führt nach Trier
und Luxemburg mit jeweiligen
Stadtführungen, in die Eifel mit
den schönen Kraterseen und entlang der Panoramastraße der Mosel nach Cochem und Beilstein.
Weitere
Besichtigungspunkte
sind die Edelsteinmetropole IdarOberstein und der historische Ort
Herrstein mit seinen schönen
Fachwerkhäusern sowie die Doktorweinstadt Bernkastel-Kues.
Eine Schifffahrt auf der Mosel
rundet das Programm ab. Die
Unterbringung erfolgt in einem
kleinen, ländlichen Hotel mit
Halbpension und zusätzlich Mittagessen und Kaffeetrinken
außerhalb. An Kosten fallen 335
Euro/Person in einem DZ an, alle
Eintrittsgelder und Besichtigungstouren sind in dem Preis
bereits enthalten. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen
und nähere Informationen beim
Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft, Helmut Hintze, unter
05331/46240
oder
0170/
8846211.
Erster Dienst bei der Kinderfeuerwehr
Leinde. Der erste Dienst der Kinderfeuerwehr Leinde war ein voller Erfolg. Die acht Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren lernten sich dort spielerisch kennen und planten gemeinsam
die nächsten Dienste. Die Kinder werden dort nicht nur die Aufgaben einer Feuerwehr kennenlernen, sondern es steht neben Dienstsport, Basteln und Spielen auch das Vorbereiten auf die zahlreichen Feuerwehr-Veranstaltungen auf dem Programm. Alle Kinder und ihre Eltern, die Interesse
an der Kinderfeuerwehr haben, sind herzlich zum nächsten Dienst am 8. April um 17 Uhr am Feuerwehrhaus Leinde eingeladen.
Foto: privat
Sitzung des SPD-Stadtverbandsvorstands
Wolfenbüttel. Der neugewählte Vorstand des SPD-Stadtverbandes hat sich jüngst zu seiner konstituierenden Sitzung im „Cordon Rouge“ in Fümmelse getroffen. Neben ersten Planungen für die Kommunalwahl 2016 wurde auch beschlossen, dass das beliebte Sommerprogramm des Stadtverbandes
auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird. „Das Sommerprogramm hat bereits Tradition und wird
auch in diesem Jahr wieder Aktionen für Jung und Alt im Angebot haben“, so der neue Vorsitzende
Jan Schröder. Verteilt wird die Veranstaltungsübersicht erstmals im Rahmen des Rollenden Bürgerbüros in der Wolfenbütteler Innenstadt am 13. Juni.
Foto: privat
Wolfenbüttel im Wandel der Zeit
1910
Foto und Repro von H.-Dieter König
Vorlage: Archiv R. Bremer
2015
SPD bei Ortsputz in Halchter aktiv
Halchter. Anlässlich der Aktion „Sauberes Wolfenbüttel“ waren
Mitglieder des Ortsrates Halchter und dem Ortsverein Heinrichstadt/Juliusstadt und Halchter unterwegs. Obwohl sich die Säcke
mit einigem Müll füllten, bestand Einigkeit darüber, dass die Halchteraner Bürger doch sehr sorgsam mit ihrem Ort umgehen. Einzig
der zahlreiche Hundekot auf den Grünflächen, der natürlich nicht
mit aufgesammelt wurde, gab Anlass zur Besorgnis. Ganz sicher
können die Hundehalter durch die Mitnahme und Nutzung von
Beuteln sowie entsprechender Entsorgung Abhilfe schaffen. Dann
würden sich sicher noch viel mehr Halchteraner über den „besten“
Freund des Menschen freuen. Unterstützend für dieses Handeln
wird sicher die Dog-Station sein, welche schon in absehbarer Zeit
zur Verfügung stehen kann.
Foto: privat
Die beiden Fotos zeigen eine Teilansicht der Straße Rosenwall. Obwohl zwischen den Aufnahmen mehr als 100 Jahre liegen,
hat sich die äußere Ansicht kaum verändert. Die beiden Gebäude (Rosenwall 9 und 10) stammen aus den 80er Jahren des vorletzten Jahrhunderts. Der Straßenzug Rosenwall entstand 1825 nach Abtragung der Befestigungsanlagen. Der Straßenverlauf,
der seit 1840 z.T. von einer beidseitigen Baumreihe begleitet wird, folgt der Kontur der ehemaligen Bastion Joachimsberg. Diese ist nach der Schleifung in eine englische Parkanlage umgestaltet worden. An der nördlichen Straßenseite wurde das bis an
die Oker reichende Gartenland mit Schwerpunkt in den 70er und 80er Jahren des vorletzten Jahrhunderts mit zum Teil villenähnlichen Wohnhäusern bebaut.
STÄDTISCHES KLINIKUM WOLFENBÜTTEL gGmbH
AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN
10. Patientenkolloquium
„Neues Hüft- oder Kniegelenk“
Ärzte nehmen Angst vor der Operation
Sechs Experten standen den Gästen zur Verfügung und beleuchteten das Problem aus verschiedenen Sichtweisen.
Ergebnisse erzielt werden. Wenn es
dann aber doch zu einem Eingriff
komme, werde für jeden Patienten
individuell entschieden, was passieren müsse. Zum Teil reichten
Der Chefarzt der Klinik für orthopä- Teilprothesen, manchmal müssten
dische Chirurgie, Sporttraumatolo- aber eben auch ganze Prothesen
gie und Unfallchirurgie, Dr. Thomas eingesetzt werden.
Hockertz, eröffnete die Runde und
konnte berichten, dass in der Klinik Dr. Rötger Opperbeck, Oberarzt
Wolfenbüttel Operationen immer der Klinik für orthopädische Chirurvom Chefarzt selbst oder von gie, Sporttraumatologie und UnfallFachärzten vorgenommen werde. chirurgie, die Oberärzte Imke
Zudem machte er deutlich, dass Schmerwitz, Dr. Stephan Bartels
nicht jedes Problem mit Hüfte oder und Dr. Lars Hollmann gingen anKnie mit einer Operation behoben schließend noch ein wenig ins Dewerden muss. Auch mit konservati- tail, erklärten, wie die Gelenke
ven Methoden wie Medikation oder funktionieren und welche OperaKrankengymnastik könnten gute tionsmethoden zur Verfügung ste-
hen. Dr. Hollmann hatte zudem einige Informationen zum Schultergelenk mitgebracht. Darüber hinaus erklärte Dr. Tobias Jüttner,
Chefarzt der Klinik für Anästhesie,
genau, wie bei der Anästhesie vorgegangen wird und räumte gleich
einmal mit ein paar Ammenmärchen auf. Ferner stand Wenke Lubosch, Pflegerische Gesamtleitung, zur Verfügung, um individuelle Fragen zu klären.
Nach den Vorträgen nahmen sich
die Experten noch Zeit, Fragen der
Besucher zu beantworten. Zudem
konnten im Foyer einige Prothesen
aus der Nähe betrachtet werden.
EK
Dr. Tobias Jüttner erklärte, wie es
funktioniert mit der Narkose.
Chefarzt Dr. Thomas Hockertz informierte unter anderen darüber, wie
man als Patient ins Klinikum kommt.
Wolfenbüttel. Zum 10. Mal hatte das
Klinikum Wolfenbüttel in der vergangenen Woche Interessierte zu einem Patientenkolloquium ins hauseigene Konferenzzentrum eingeladen. Viele Menschen waren dieser Einladung gefolgt
und wurden umfassend über Ursachen,
Symptome und Behandlungsmöglichkeiten informiert.
Rund 390000 Patienten erhalten jährlich
in Deutschland ein künstliches Hüftoder Kniegelenk. Hauptursache dafür ist
die Arthose, der Verschleiß des Knor- Die Experten (von links): Dr. Tobias Jüttner, Imke Schmerwitz, Dr. Lars Hollmann, Dr. Stephan
Bartels und Dr. Rötger Opperbeck.
pels oder auch ein Bruch.
Die Besucher konnten sich im Foyer
Prothesen einmal ganz aus der Nähe
ansehen. Für moderne Prothesen
werden mittlerweile viele spezielle
Materialien verwendet.
Zahlreiche Interessierte hatten sich zu dem Patientenkolloquium im Konferenzzentrum des Städ- Thorsten Thormählen stellte den Interessenten im Foyer verschiedene Gelenkprothesen
tischen Klinikums eingefunden.
vor.
Fotos: Kräwer
Alle Schüler des Städtischen Klinikums bestanden ihre Prüfungen:
Neue Krankenpfleger starten durch
Wolfenbüttel. Nach drei Jahren
Berufsausbildung in Praxis und
Theorie an der Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
und der dazugehörigen Schule,
traten in diesem Jahr 20 Schüler zur Prüfung für das Staatsexamen an. Um es vorweg zu
nehmen – alle bestanden ihre
Tests.
Bereits Mitte Januar stellten
sich die Schüler der dreiteiligen
schriftlichen Prüfung. Bis Mitte
März mussten sie dann in praktischen Prüfungen ihr Können
unter Beweis stellen. Das
Staatsexamen zum examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger erlangten sie schließlich, nachdem sie in der vergangenen Woche noch drei mündliche Prüfungen absolvierten.
Ihr Ergebnis erhielten sie bereits
von der Landesschulbehörde.
Daher kamen die, nun ehemaligen, Schüler unbeschwert zur
Urkundenübergabe ins Konferenzzentrum des Städtischen
Klinikums am Neuen Weg. Klinik-Geschäftsführer Axel Burghardt und Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister
Thomas Pink gratulierten den
frischgebackenen Absolventen.
Die feierten anschließend ihren
Berufseinstieg.
Bestanden haben: Bennet
Buchholz, Nergis Edremitoglu,
Lara Eßmann, Melissa Fricke,
Svenja Hube, Annabell Kirch-
hoff, Luisa Köppert, Dennis Lasar, Nergjivane Miftari, Jason Giacomo Neumann, Ursula Opiela, Jessica Ottersberg, Isabell
Plewniok, Sarah Schlüter, Eike
Sick, Stephanie Spieles, Pascal
Stermann, Nora Süß, Katja
Wutzler und Nicole Zapart.
Alle 20 Schüler, die am Städtischen Klinikum zu Gesundheits- und Krankenpflegern ausgebildet wurden, haben ihre Prüfungen bestanden und erhielten das Staatsexamen. Kursleiter, die
Klinikleitung und Bürgermeister Thomas Pink gratulierten.
Foto: Kutzner
Seite 18
29. März 2015
DRK rief zu erfolgreicher Spendenaktion für die Tafel auf:
Real-Markt-Kunden kauften Pakete
für Tafelabholer
Horst Rimke (hinten links) und Marita Hansen (rechts) von der Tafel nehmen die Spende der Kinder
(von links) Calle, Juliane, Julian und Mohamed-Ali sowie der Erzieherin Corinna Frobart entgegen.
Foto: DRK
Hortkinder der Kita Am Herzogtore spendeten für die Tafel:
Lieber anderen eine Freude machen
Wolfenbüttel. Hort-Kinder aus
der Kita Am Herzogtore haben
Pralinen verkauft und der Wolfen­
bütteler Tafel den Erlös gespen­
det. Die Einrichtung des Wolfen­
bütteler Kreisverbandes im Deut­
schen Roten Kreuz erhielt 120
Euro von den Kindern, die die Ak­
tion zum großen Teil in Eigenregie
geplant und durchgeführt hatten.
Die Kinder hatten sich als Kondi­
toren erprobt und Pralinen herge­
stellt. „Wir hatten verschiedene
Ideen und haben uns dann für die
Pralinen entschieden“, berichtet
die achtjährige Juliane. Heraus­
gekommen seien verschiedene
Kreationen – manche mit Rosi­
nen, andere mit Mandeln. Das
Geld habe die Gruppe zunächst
der Hort-Kasse spenden wollen.
„Dann haben wir uns gedacht:
Wir wollen damit lieber anderen
helfen“, erzählt der neunjährige
Julian.
Erzieherin Corinna Frobart habe
dann Kontakt zur Tafel aufge­
nommen. „Vielen Dank dafür. Das
Geld können wir selbstverständ­
lich gut gebrauchen“, sagt Horst
Rimke, Tafel-Koordinator. Er er­
klärte den Kindern, dass zur Tafel
auch ein Fuhrpark und Logistik­
bereich gehöre, der hohe Kosten
verursache. Bedürftige, die bei
der Tafel Waren abholen, müss­
ten bei jeder Abholung einen Euro
zahlen, erklärt Rimke weiter. Ver­
schenkt werden die Lebensmittel
dort nicht.
Der Tafel-Leiter machte zudem
darauf aufmerksam, dass sich
der Betrieb nur dank zahlreicher
Ehrenamtlicher aufrecht erhalten
ließe. Die Tafel sucht daher stets
neue Engagierte. Diese könnten
sich jederzeit im Tafel-Laden am
Hohen Tore melden oder tele­
fonisch unter 05331/4908655.
Zudem sei es möglich, beim Ro­
ten Kreuz einen Bundesfreiwilli­
gen-Dienst zu absolvieren. Auch
dieser könnte bei der Tafel ver­
richtet werden. Weitere Informati­
onen dazu gibt es telefonisch bei
Horst Rimke unter 05331/927844.
Wolfenbüttel. Der Real-Markt hat
der Tafel 33 Einkaufstüten voller
Waren übergeben. Zuvor gab es
einen Aktionsaufbau im Markt mit
fertig gepackten Tüten. Real-Kun­
den konnten ein solches Paket
kaufen und an der Kasse gleich
wieder für den guten Zweck zu­
rücklegen lassen. Am Stand gab
es zudem Informationsmaterial zu
den Tafeln in Deutschland.
Michael Reifenstein, Geschäftslei­
ter des Marktes, erklärte, dass es
bundesweit Kooperationen zwi­
schen Real und den Tafeln gebe.
In Wolfenbüttel sei es die erste
Aktion dieser Art. „Die können wir
aber gerne wiederholen“, so Rei­
fenstein. Sein Markt gehöre zudem
zu den regelmäßigen Spendern an
die Tafel, die in Wolfenbüttel vom
Kreisverband des Deutschen Ro­
ten Kreuzes getragen wird.
Horst Rimke, Wolfenbütteler Ta­
fel-Koordinator, nahm jetzt die Ein­
kaufstüten entgegen und bedankte
sich im Namen der Tafel-Abholer
beim Markt und dessen Kunden.
Die gespendeten Waren werden
in den kommenden Tagen an die
Abholer ausgegeben.
Die Wolfenbütteler Tafel greift auf
ein ganzes Spender-Netzwerk von
Supermärkten, Bäckereien und
Lebensmittel-Geschäften in der
Region zurück. Regelmäßig holen
Tafel-Mitarbeiter in Wolfenbüt­
Michael Reifenstein (rechts) übergibt die ersten zwei Einkaufstüten
an den Tafel-Koordinator Horst Rimke. Foto: DRK
tel und Umgebung Lebensmittel
ab. Aktionen wie diese sind ein
willkommener Zusatz und heben
gleichzeitig die öffentliche Auf­
merksamkeit.
Außerdem läuft der Betrieb bei der
Tafel nur dank des Einsatzes zahl­
reicher Ehrenamtlicher, berichtete
Rimke. Die Tafel sucht daher stets
neue Engagierte. Diese könnten
sich jederzeit im Tafel-Laden am
Hohen Tore melden oder telefo­
nisch unter (0 53 31) 4 90 86 55.
Zudem sei es möglich, beim Ro­
ten Kreuz einen Bundesfreiwilli­
gen-Dienst zu absolvieren. Auch
dieser könnte bei der Tafel verrich­
tet werden. Weitere Informationen
dazu gibt es telefonisch bei Horst
Rimke unter (05331) 927844.
Beim Weltladen in Wolfenbüttel:
Taschen aus fairer Produktion
Wolfenbüttel. Die Werkstatt So­ tätig und stehen in engem Kon­ baut.
lidarische Welt e.V. hat im Mai takt mit Werkstätten und Orga­ Eine dieser Organisationen ist Ar­
2014 den Weltladen Wolfenbüt­ nisationen, die ihren Mitarbeitern tisan Well in Indien. Artisan Well
tel in der Okerstraße 10 eröffnet existenzsichernde Löhne zahlen, unterstützt seit 1997 die Produ­
und bietet dort Waren
zentengruppen finanziell
aus fairem Handel an,
und beteiligt sich an der
informiert über die
Anschaffung von Maschi­
Projektpartner und ist
nen und Werkzeugen, um
Ansprechpartner für
den sozial sehr schlecht
die an der Thematik
gestellten Kunsthand­
interessierten Grup­
werkern einen besseren
pen, z.B. Schulklas­
Lebensstandard zu er­
sen. Der Verein möch­
möglichen. Mit den er­
te einen Bezug zu den
wirtschafteten Gewinnen
Menschen hinter den
will die Organisation die
Produkten herstellen,
Kunsthandwerker und
die oft aufwendig in
ihre Familien auch in sozi­
Handarbeit hergestellt
alen Aspekten unterstüt­
werden.
zen. So soll beispielswei­
Rechtzeitig für den
se eine Grundschulausbil­
Frühling sind im Welt­
dung der Kinder gewähr­
laden Wolfenbüttel
leistet werden genauso
Lederhandtaschen,
wie eine medizinische
Stofftaschen und Kör­ Diese Kunsthandwerkerinnen erhalten einen fairen Grundversorgung und
be in frischen Farben Lohn für ihre Arbeit. Foto: privat ein Altersvorsorgesystem.
eingetroffen.
Außerdem sollen die Pro­
Der Weltladen bezieht seine Pro­ Umweltstandards einhalten und duzenten die Möglichkeit haben,
dukte von Händlern wie EL PU­ auch Benachteiligte beschäfti­ günstige Kleinkredite zu bezie­
ENTE, GEPA, GLOBO, DWP oder gen. Fairer Handel ist eine Han­ hen, um an Aus- und Weiterbil­
CONTIGO. Diese Unternehmen delspartnerschaft, die auf Trans­ dungsprogrammen teilnehmen zu
sind einzig im FAIREN HANDEL parenz, Dialog und Respekt auf­ können.
Bild der Woche: Am Herzogtor
Wolfenbüttel. Noch sieht die Bepflanzung ein wenig spärlich aus. Doch bald wird es an vielen
Stellen in Wolfenbüttel grünen und blühen. Es lässt sich nicht mehr verleugnen: Der Frühling ist da!
Foto: H.-Dieter König
Männerkreis traf sich
Salzdahlum. Der Männerkreis der evangelischen Kirchengemeinde Ahlum-Atzum-Wendessen traf
sich zum traditionellen Essen mit Partnern im Salzdahlumer Sportheim. Die Forellen, Schnitzel,
Salate, Bratkartoffeln und das Sauerfleisch schmeckten ausgezeichnet. Das nächste Treffen findet am 21. April im Gemeindezentrum statt. Dann ist ein Gesprächsabend mit Pastor Jens Möhle
vorgesehen.
Foto: privat
Denkmäler und Kunstobjekte – Serie von H.-D. König – heute:
»Stadtmutter«
Künstler: Erich Schmidtbochum
Material: Eichenholz
Standort: Rathaus Wolfenbüttel
Obwohl der Begriff „Stadtmut­
ter“ im deutschen Sprachge­
brauch wenig geläufig ist, nann­
te Erich Schmidtbochum sein,
für das Wolfenbütteler Rathaus
geschaffene Werk so.
Dieses aus Eichenholz geschaf­
fene Holzrelief befindet sich
an einer Flurwand im Oberge­
schoss des Rathauses. Es hat
die Maße von ca. 2,00 Meter
Höhe, 1,00 Meter Breite und 10
Zentimeter Stärke. Dargestellt ist
die „Stadtmutter“, unter deren
Mantel und an deren Hand drei
Kinder voller Vertrauen Schutz
und Geborgenheit suchen. Sinn­
bildlich schützt hier die Stadt
ihre Bürger.
Nach Aussage des Bochumer
Stadtarchivs, das mehrere Holz­
schnitzarbeiten des Künstlers
besitzt, ist diese Arbeit für das
Wolfenbütteler Rathaus im hiesi­
gen Atelier von Schmidtbochum
(Wolfenbüttel, Friedrich-Wil­
helm-Straße 2c) entstanden.
Dieses frühe Werk seines Wol­
fenbütteler Schaffens – Schmidt­
bochum lebte von 1957 bis 1988
in der Lessingstadt – war an sei­
nem Standort im Rathaus lange
Zeit von einem Schrank verdeckt.
Wie in den meisten seiner Arbei­
ten ist es dem Bildhauer gelun­
gen, auch bei diesem Holzrelief
durch Stilisierung und Verknap­
pung der Formenvielfalt zum
Wesen der dargestellten Figu­
rengruppe vorzudringen.
Erich Schmidt trat als 14-jähriger
in seiner Heimatstadt Bochum
bei dem Bildhauer Otto Syrbe in
die Lehre. Mit 16 begann er ei­
nen Abendlehrgang für Bildhau­
er an der Kunstgewerbeschule in
Dortmund. 1934 bestand er die
Staatliche Abschlussprüfung mit
Auszeichnung.
Sein merkwürdiger Name
(Schmidtbochum) ist kein Pseu­
donym, sondern eine Art Ehren­
titel. Die Stadt Bochum bat ihn,
ihren Namen an den seinen zu
hängen. Dazu schenkte sie ihm
ein Grundstück, so dass er sich
ein eigenes Haus mit Atelier ein­
richten konnte.
Quellen: Stadtarchiv Bochum,
Dietmar Dolle (Der Kunstbild­
hauer Erich Schmidtbochum),
Braunschweiger Zeitung vom
30.11.1988.
Die Stadtmutter im Rathaus Wolfenbüttel.
Foto: König
Görge-Märkte sammelten für pro familia, Blindenverband und Kinderkrebsstation:
Große Spenden an drei Institutionen
Braunschweig. Mehrere tausend
Euro kamen im vergangenen Jahr
bei verschiedenen Spendenaktionen in den Görge-Edeka-Märkten zusammen. Nun wurde das
Geld in der Mascheroder Filiale
an die Empfänger übergeben.
Geschäftsführer Otto Görge,
Personalleiter Dirk Hoffmann
und Marco Weiße, Assistent der
Geschäftsführung, übergaben jeweils eine Spende an pro familia,
den Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen sowie
an die Kinderkrebsstation des
Krankenhauses Holwedestraße.
Kristin Schmitz von pro familia
wird die über 4000 Euro aus den
Pfandboxen der Märkte für das
Projekt Teens plus Babys einsetzen. Gisela Wolters sowie Volkert
und Sonja Biester vom Blindenverband nutzen die rund 1000
Euro aus den Pfandboxen unter
anderem für Lehrgänge, in denen
Norman Lies und Holger Bormann präsentieren die Spenden­ Neu-Erblindete Hilfe bekommen.
dose, mit der im Autohaus Gebrüder Bormann für die Brawo­ Prof. Hans-Georg Koch, CheAllianz „1000x1000“ gesammelt wird.
Foto: Kutzner farzt der Kinderklinik in der Holwedestraße, verwendet die 1200
Euro aus den Wechselgeld-Spen- Die Spendenübergabe in Mascherode (von links): Marco Weiße, Kristin Schmitz (pro familia),
BraWo-Aktion „1000x1000“ gegen Kinderarmut:
denboxen an den Kassen für die Gisela Wolters sowie Volkert und Sonja Biester (alle Blindenverband), Geschäftsführer Otto Görge,
Chefarzt Prof. Dr. Hans­Georg Koch und Personalleiter Dirk Hoffmann.
Foto: Kutzner
Kinderkrebshilfe.
Spendendose bei
Bormann
Wolfenbüttel. 1000 Menschen
oder Unternehmen sollen mit jeweils 1000 Euro dazu beitragen,
die Kinderarmut in der Region zu
bekämpfen. So lautet das Konzept der Kampagne „1000x1000“
von United Kids Foundations, dem
Kindernetzwerk der Volksbank
BraWo. Doch einige Firmen wollen
darüber hinaus mehr tun.
Im Autohaus Gebrüder Bormann
und bei der HEM-Tankstelle in
Halchter werden ab sofort die
Kunden über das Projekt informiert
und können sich ebenfalls beteiligen. „Wir haben schnell entschieden, dass wir dabei sind. Als Familie Bormann ist das in diesem Jahr
unser soziales Projekt. Besonders
klasse finde ich, dass das Geld in
der Region bleibt“, sagte Holger
Bormann, Geschäftsführer des
Autohauses im Sommerfeld. „Ich
sehe uns als Region Braunschweiger Land. Wir haben auch Kunden
aus Braunschweig und unterstützen daher auch gerne die Aktion
der Volksbank BraWo.“ Aber auch
Projekte aus dem Landkreis Wolfenbüttel können von dem Projekt
profitieren.
In beiden Bormann-Geschäften in
Halchter steht eine Spendendose,
deren Inhalt komplett den Kindern
zugute kommt. „Die Mitarbeiter
der Volksbank BraWo kümmern
sich ehrenamtlich um das Projekt. Es entstehen keine Verwaltungskosten“, sagte Norman Lies,
Pressesprecher der Volksbank eG
Braunschweig Wolfsburg.
Egal was bei der Übergabe im
November in den Spendendosen
steckt, aus Halchter kommen auf
jeden Fall 1000 Euro von der Familie Bormann.
Mehr als 18500 Kinder und Jugendliche in der Region Braunschweig-Wolfsburg leben in bedürftigen Familien – mehr als im
Bundesdurchschnitt. In der Stadt
Braunschweig sind es sogar 25
Prozent aller Kinder und Jugendlichen. Die Volksbank BraWo
Stiftung möchte am Jahresende
mit United Kids Foundations eine
Million Euro für nachhaltige Hilfe
zur Verfügung stellen. „Egal welche Summe zusammenkommt
– wir verdoppeln sie“, versprach
Lies. So könnten im November gar
zwei Millionen zur Verfügung stehen, um die Bedürfnisse der Kinder zu erfüllen.
Weitere Informationen zur Spendenaktion und zur Kinderarmut in
der Region gibt es im Internet unter united-kids-foundation.de. lk
Sonderbeilage am 12. April
Anzeigenschluss 8. April
Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Firma Perschmann in Wenden:
Bekenntnis zum Standort Braunschweig
Braunschweig. In Braunschwieg-Wenden herrscht derzeit
baulicher Hochbetrieb. Auf dem
Gelände der Perschmann Gruppe
entsteht ein neues Verwaltungsgebäude. Mit der offiziellen Grundsteinlegung treten die seit Januar
aufgenommenen Bauarbeiten in
den nächsten Abschnitt ein. Zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Justus Perschmann versenkten Michael Uphaus,
Geschäftsleiter Einkauf und Logistik der Hch. Perschmann GmbH,
und Andreas Hartmann, Geschäftsführer der htm.a Hartmann Architektur GmbH aus Hannover, bei
dem feierlichen Akt eine Zeitkapsel
im Mauerwerk. „Der Neubau ist ein
klares Zeichen für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres
Familienunternehmens am Standort Braunschweig“, betonte Justus
Perschmann.
Die Unternehmensgruppe investiert rund neun Millionen Euro an
der Hauptstraße 46 d im Stadtteil
Wenden. Dabei handelt es sich
um die bislang größte Aufwendung in der Firmengeschichte.
Perschmann hatte das Grundstück, wo sich bis 2014 noch ein
Hallenbad befand, von der Stadt
Braunschweig erworben. Der damit einhergehende Umzug des
Jugendzentrums Wenden wurde
mit 100.000 Euro unterstützt. Auf
dem rund 8.245 Quadratmeter
großen Areal errichtet der führende Händler für Qualitätswerkzeuge
und technische Produkte nun ein
modernes Bürogebäude unter dem
Titel „Markt und Kunde“.
Der zweigeschossige Neubau beherbergt zukünftig die Arbeitsplätze von rund 105 Mitarbeitern auf
einer Nutzfläche von insgesamt
2.840 Quadratmetern. Die Eröffnung ist für Anfang 2016 geplant,
wenn das Familienunternehmen
sein 150-jähriges Jubiläum begeht.
„Aufgrund des zurückliegenden
Wachstums stoßen wir langsam an
Der geschäftsführende Gesellschafter Justus Perschmann, Architekt Andreas Hartmann und
Logistikleiter Michael Uphaus (von links) versenkten eine Zeitkapsel im Mauerwerk. Fotos: Nickel
unsere Kapazitätsgrenzen. Dank
des zusätzlichen Gebäudes sind
wir auch infrastrukturell für neue
Ziele gewappnet“, erläuterte Michael Uphaus als interner Projektleiter. Der Komplex mit U-förmigem
Grundriss fügt sich harmonisch
in die Bestandsbauten sowie die
natürliche Wald- und Wiesenlandschaft ein, sodass sich eine „grüne
Mitte“ ergibt. „Auf dem gesamten
Firmengelände wird damit eine
Campusatmosphäre geschaffen“,
berichtete Justus Perschmann.
Im künftigen Verwaltungsgebäude
werden zum Beispiel der Empfang,
eine Werkzeugwelt mit Warte- und
Ausstellungsbereich sowie zahlreiche offene und lichtdurchflutete
Arbeitsräume untergebracht. Es
zeichnet sich durch seine flexiblen Bürostrukturen und eine umweltfreundliche Bauweise aus. Alle
Organisationseinheiten sind über
Justus Perschmann nahm viele Glückwünsche entgegen.
kurze Wege erreichbar und erhalten komfortable Arbeitsbedingungen. Andreas Hartmann erklärte:
„Bereits bei der Planung wurde
auf eine hohe Flächeneffizienz und
Umnutzungsfähigkeit geachtet“.
Darüber hinaus wurde das Gebäude nach anspruchsvollen Nachhaltigkeitskriterien konzipiert. So sieht
das Baukonzept unter anderem
die Einbindung von regenerativen
Energieträgern wie einer Wärmepumpe und einer Fotovoltaikanlage
vor. Auch werden möglichst umweltfreundliche und ökologische
Baumaterialien verwendet.
Die Hch. Perschmann GmbH wurde im Jahr 1866 unter anderem als
Handelshaus für Werkzeuge gegründet und befindet sich seither in
Familienhand. Neben dem Hauptsitz in Braunschweig unterhält der
Werkzeugsortimenter zwei Standorte in Berlin und Poznaƒ (Polen).
Insgesamt arbeiten über 300 Mitarbeiter für das Familienunternehmen. Im Jahr 2014 lag der Umsatz
mit Qualitätswerkzeugen bei knapp
95 Millionen Euro.
So soll das neue Verwaltungsgebäude aussehen, in dem sich unter anderem eine Werkzeugwelt und auch der Empfang des Unter­
nehmens befinden werden.
Grafik: Hch. Perschmann GmbH
„eisige welten –
LIVE IN CONCERT“
Braunschweig. Die von Max
Moor so fesselnd wie charmant
und witzig moderierte Braunschweig-Vorstellung von „planet
erde – LIVE IN CONCERT“ sorgte
Anfang März in der ausverkauften
Volkswagen-Halle für Begeisterung pur bei Jung und Alt.
Nach dem deutschlandweiten,
sensationellen Erfolg der Präsentation der preisgekrönten BBCNaturdoku in XXL-Bildern plus orchestral dargebotenem Soundtrack geht das Projekt 2016 in
eine neue Runde. Mit der „eisige
welten – LIVE IN CONCERT“-Tour
2016 werden an vielen Orten hierzulande einmal mehr gigantische,
hypnotisch-hautnahe und technisch brillante Natur- und Tierbilder zu sehen sein, angereichert
mit kongenialer Begleitmusik, die
Die Band präsentiert die Songs der Eagles aus jedem Album und jeder Epoche in bisher nicht genatürlich auch dieses Mal live und
kannter Perfektion.
Foto: privat
auf den Punkt von einem großen
Orchester geliefert wird.
Ultimate Eagles kommen nach Wolfenbüttel:
Darauf darf sich auch die Löwenstadt freuen: 21.02.2016 | Braun-
Eagles-Songs in Perfection
Wolfenbüttel. Ultimate Eagles ist
mehr als eine Hommage. Die Band
präsentiert die Songs der Eagles
aus jedem Album und jeder Epoche in bisher nicht gekannter Perfektion.
Ultimate Eagles verzichten bewusst auf Verkleidungen und andere elektronische Hilfsmittel. Jede
noch so kleine Interpretation und
Nuance wird genau auf den Punkt
gebracht. Vergleichbar mit dem
Royal Philharmonic Orchester das
Beethoven spielt. Es reicht ihnen
nicht, nur die Musik ihrer Idole vorzutragen.
Die Band hat bisher vor mehr als
450 000 Menschen in über 12 Ländern gespielt.
Ihre YouTube Links wurden mehr
als 4,5 Millionen Mal in den letzten
drei Jahren angeklickt. Ultimate
Eagles begeisterten bei der BBC
Show mit Chris Evans „Car Fest
South and North“ über 20 000 Zuhörer.
Die Bandmitglieder sind alle erfahrene Profis, die ihre Bühnenauftritte mit Größen wie Joe Cocker, Paul
Young, Roger Daltrey, Lulu, Bonnie
Tyler, Tom Jones und auch Queen
krönten. Einige Musiker der Band
arbeiteten zusammen mit Barbara
Streisand, Janet Jackson, Status
Quo und Iron Maiden.
Ultimate Eagles hat auch einen
BAFTA gekrönten Musikdirektor an
Bord, der die Weichen für die neue
erfolgreiche X Factor Sendung Tenors of Rock gestellt hat.
Die Band kommt am Freitag, 5.
Juni, um 20 Uhr in die Lindenhalle.
Karten sind an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen und
Konzertkassen erhältlich. Weitere
Informationen und Tickets gibt es
im Internet unter www.paulis.de.
schweig | Volkswagen Halle. Es
erwarten die Fans aller Altersgruppen zwei Stunden beste
Unterhaltung, mit Bildern von der
größten Filmexpedition aller Zeiten, die die BBC-Dokumentarfilmprofis in die eisigen Weiten
der Polarregionen führte. Wer
also Lust hat, sich von Luftaufnahmen des größten Gletschers
der Welt und atemberaubenden
Bildern von kargen Landschaften
und bizarren Eisbergformationen,
von außergewöhnlichen Unterwasser-Szenerien, von jagenden
Walen sowie von berührenden
Momenten mit Pinguinfamilien
und Eisbären entführen zu lassen,
sollte sich so schnell wie möglich
mit entsprechenden Tickets versorgen.
Tickets sind wie üblich über den
undercover-Ticketshop
auf
www.undercover.de, telefonisch
unter 0531/310 55 310 sowie an
allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Kunsthandwerkermarkt
auf Schloss
Bündheim
Bad Harzburg. Traditionell zu
Ostern, also am Sonntag, 5.
April, und Montag, 6. April,
wandelt sich wieder das
Schloss Bündheim zum Schauplatz für Kunst und Kunsthandwerk: Professionelle und ausgewählte Kunsthandwerker aus
der Region und darüber hinaus
präsentieren eine breite Palette
von dekorativen und ungewöhnlichen Exponaten aus vielen verschiedenen Materialien,
wie z. B. Glas, Textil, Holz oder
Metall – zum Anschauen und
auch zum Kaufen. Der Markt im
Ambiente des Schlosses mit
seinem nostalgischen Charme,
bleibt seit 20 Jahren ein Anziehungspunkt für Liebhaber des
gehobenen Kunsthandwerks
und lädt wieder zu einer interessanten
Entdeckungsreise
ein, wo Kleinod und Erlesenes
für jeden Geschmack zu finden
ist. Geöffnet ist am Sonntag
von 11 bis 18 Uhr und am Montag von 11 bis 17 Uhr, der Eintritt beträgt 2,50 Euro pro Person (Kinder bis 14 Jahre frei).
Foto: Veranstalter
Am 21. Februar 2016 in der Volkswagen Halle. Foto: Veranstalter
Das Rolling-Mill-Orchestra und Sängerin Nicole Hotopp begeisterten das Publikum beim JazzFrühschoppen.
Foto: privat
Rolling-Mill-Orchestra spielte im MTV-Sportcenter:
Volles Haus – tolle Musik
Wolfenbüttel. Volles Haus beim
Jazzfrühschoppen im MTVSportcenter! Kein Wunder, denn
das in der Region beliebte und
bekannte Rolling-Mill-Orchestra
(Walzwerk-Orchester) gab sich
die Ehre und spielte bei freiem
Eintritt. Nicht nur das gefiel dem
Publikum, sondern natürlich
auch das, was das Orchester um
Dieter Strack zum Besten gab.
Bekannte und unbekanntere
Melodien begeisterten das Publikum, hier wippte ein Fuß, dort
schnippte ein Finger. Die Stimmung war von Anfang an sehr
gut.
Besonders gut kam bei den Zuhörern auch Sängerin Nicole Hotopp an, deren gut geschulte
Stimme und breit gefächertes
Programm positiv auffielen.
Swing, Latin und Popjazz – all
das war zu hören.
AsF lud zum Equal Pay Day ins Kino
Wolfenbüttel. Der Equal Pay Day markiert den Stichtag, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssen, um den Vorjahresverdienst ihrer männlichen Kollegen zu erreichen. Um auf diese Lohnungleichheit aufmerksam zu machen, lud die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
(AsF) im Unterbezirk Wolfenbüttel jetzt zum traditionellen Filmabend für Frauen – und Männer – in
den Filmpalast Wolfenbüttel ein. Gezeigt wurde in diesem Jahr die deutsche Komödie „Wir sind
die Neuen“ von Ralf Westhoff, die die rund fünfzig Interessierten herzhaft zum Lachen brachte.
Foto: privat
Heidi Browne und David Blair kommen:
Auf German Tour
Braunschweig. Dass Großbritannien gerne mit guter Musik aufwartet ist bekannt – Heidi Browne
stellt dieses einmal mehr unter
Beweis. Mit einer ganz eigenen
Mischung aus Lounge, Soul, Jazz
und Easy Listening swingt sich
die 29-jährige Engländerin in die
Herzen ihrer stetig wachsenden
Fangemeinde. Ihre Musik ist ausgefallen und eingängig zugleich –
witzig und charmant, locker und
verlockend. Als Gewinnerin des
Open Mic UK 2013 hört man ihre
Stimme zunehmend auf den Radiosendern des Vereinigten Königreichs. Erst kürzlich attestierte
ihr die BBC „einen makellosen
Gesang“ während „Amazing Radio“ das schöne, deutsche Wort
„Ohrwurm“ für Heidis Musik in
den englischen Sprachgebrauch
einführte.
Anlässlich der Veröffentlichung
ihres dritten Albums wird die Britin nun erstmals auch in Deutschland live zu sehen sein. Begleitet
wird sie von dem in Berlin lebenden Kanadier David Blair, der, wie
Heidi selbst, für seine mitreißende
Musik und seine ansteckend gute
Laune bekannt ist.
Die beiden Künstler treten am
Freitag, 10. April, um 20 Uhr im
Studiosaal der „Brunsviga“ auf.
Der Eintritt beträgt 18 Euro, ermäßigt 15 Euro.
Infos zu den beiden Künstlern
unter: www.heidibrowne.co.uk,
www.davidblairsongs.com.
Der Auftritt von Heidi Browne und
David Blair in der Brunsviga wird
präsentiert von dem Büro für britische Kultur und Geschichte Heidi Browne tritt mit David Blair in der „Brunsviga“ auf.
(www.tudorandsmith.info).
Foto: privat
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Veranstaltung
über Sylvia Plath
Braunschweig. Am Dienstag, 31.
März, ab 19.30 Uhr, findet die
nächste Veranstaltung in der Reihe
„Vielfacher Schriftsinn“ statt. Unter
dem Titel „Sylvia Plath (1932 bis
1963): ,Ich bin ein neunsilbiges
Rätsel’“ lesen im Raabe-Haus: Literaturzentrum Braunschweig (Leonhardstraße 29a) Colette Drescher, Verena Noll und Hans Gerd
Hahn. Der Eintritt ist frei. Weitere
Informationen und Reservierung
unter
Telefonnummer
7 07 58 34.
05 31/
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Ausstellung
Ostern & Frühling
Bad Harzburg. In einer
Sonderausstellung mit dem Titel „Ostern & Frühling“ im Museum in der Remise in Bad
Harzburg präsentieren Dietlind
Wolf aus Schladen und Heike
Giesecke bemalte Eier sowie
eine Auswahl von Eierbechern.
Zu sehen ist die Ausstellung
vom 3. bis 6. April, Ausstellungseröffnung ist am Karfreitag um 14 Uhr.
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Aufenthalt Meißen
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Australian Pink Floyd Show sorgt für originalgetreues Liveerlebnis
Helene Fischer Dresden
Braunschweig. Die weltweit erfolgreichste Pink Floyd Tribute-Band besteht bereits seit 25 Jahren und kommt in diesem Jahr erneut auf
große Tour, dabei machen die Australier auch Halt in Braunschweig. Ihre neue Show feiert das Erscheinen des legendären Pink FloydAlbums „Wish You Were Here“ mit zeitlosen Klassikern wie „Shine on you crazy Diamond“. Während ihrer zweistündigen Show spielen
die Musiker viele Pink Floyd-Klassiker unterschiedlichster Alben und dabei garantiert die Band mit jedem Ton musikalische Präzision,
die kaum vom Original zu unterscheiden ist. Ein einmaliges Liveerlebnis für alle Pink Floyd-Fans ist garantiert. Die Show findet am
Sonntag, 12. April, in der Stadthalle statt. Einlass ist um 19.15 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es im Ticketshop unter www.undercover.de, beim telefonischen Ticketservice 05 31/31 05 53 10 sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Foto: privat
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Seite 22
29. März 2015
Schlaganfallselbsthilfegruppe traf sich:
Schlichten ist
besser als
richten
Die Gesundheitsfahrt der Löwen-Apotheke führte die Mitarbeiter und Kunden unter anderem nach
Lüneburg.
Foto: Privat
Unterwegs mit der Löwen-Apotheke:
Von Badern, Heilern und Scharlatanen
Wolfenbüttel. Für viele Kunden
der Löwen-Apotheke sind die Gesundheitsfahrten bereits zu einem
Muss geworden. Jetzt hat die
Saison mit einer ersten Tagestour
wieder begonnen.
Der Bus fuhr dieses Mal gen Norden bis an die Elbe nach Hoopte/
Winsen. In Grubes Fischerhütte
erwartete alle ein umfangreiches
Fischbüfett mit knusprigen Stinten
am Spieß. Frisch gestärkt blieb
noch Zeit zum Spaziergang hinterm Deich an der Elbe entlang,
bevor die Fahrt zur alten Salzstadt
Lüneburg fortgesetzt wurde. Dort
standen zwei Stadtführerinnen, in
Gestalt mittelalterlicher Hebammen, bereit, um die Reisegruppe
zu empfangen. Sehr unterhaltsam
und humorvoll führten sie ihre
Gäs­te durch die schmalen Gassen
der Altstadt und berichteten aus
der Zeit, als Bader, Heiler, Scharlatane und Henker ihr Unwesen trieben und auch mangelnde Hygiene
zur Verbreitung von Seuchen und
Krankheiten sorgten.
Auch das jüngste monatliche
Treffen der Schlaganfallselbsthilfegruppe Nord-Harz und Umgebung fand wie immer im Wichernhaus Bad Harzburg statt.
Das Thema war „Schlichten ist
besser als richten“. Schiedsmann Jürgen Fähland informierte. Wie die Erfahrung zeige,
würden über die Hälfte der Fälle gütlich – nämlich durch eine
rechtsverbindliche Schlichtung
– beigelegt, so dass die Gerichte nicht mehr bemüht werden
müssten. Um 17 Uhr bedankte
sich die Vorsitzende mit einem
Präsent von Herrn Fähland somit endete der schöne Nachmittag.
Das nächste Treffen
der
Schlaganfallselbsthilfegruppe ist am 16. April, 13.30 Uhr.
Dann kochen die Berufsbildenden Schüler für die Teilnehmer.
Freunde und Bekannte sind
herzlich eingeladen.
Kontakt: Brunhilde Hülsemann, Tel: 05334/6873,
Handy 0175/6301310, oder
bei Waltraud Müller, Tel:
05334/6693.
Bei der Rückfahrt stand als Überraschung zur Kaffeepause für alle
selbst gebackener Kuchen bereit,
den die Apothekenmitarbeiter liebevoll zubereitet hatten.
Selbstverständlich wurde auch
diese Tagestour von den Organisatoren dafür genutzt, pharmazeutisches und medizinisches Wissen
an die Kunden weiterzugeben.
Dieses Mal ging es zum Beispiel
Kinderschutzbund
um Fette und um Allergien. Der
tagt
Auftakt für für das JahresproWolfenbüttel. Die Jahresmitgramm war damit gut gelungen.
gliederversammlung des Kinderschutzbundes Wolfenbüttel findet
am Dienstag, 31. März, 19.30
Uhr, im Kinderhaus am Landeshuter Platz 3 statt. Der Verein
„Refugium“ Flüchtlingshilfe e.V.
Braunschweig spricht über seine Arbeit und über die Situation
von Flüchtlingen in der Region.
Desweiteren wird der Jahresbericht des Kinderschutzbundes
vorgelegt und die 1. Vorsitzende
berichtet über die Arbeit des vergangenen Jahres und gibt einen
Ausblick auf das Jahr 2015. Außerdem finden turnusmäßig Vorstandswahlen statt. Gäste sind
herzlich willkommen.
– Anzeige –
Im Mittelpunkt stehen Anna und ihr bester Freund Thimm, die
unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Eltern machen.
Foto: Jörg Metzner
Kindertheater im Lessingtheater:
Spaghettihochzeit
Wolfenbüttel. Im Mittelpunkt stehen Anna und ihr bester Freund
Thimm, die unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Eltern machen.
Während Thimm die Scheidung
seiner Eltern hinter sich hat und
gut mit der Situation klarkommt,
möchte Anna die drohende Trennung ihrer Familie unbedingt verhindern. Die beiden Kinder finden
eine überraschende Möglichkeit,
auf ihre Eltern einzuwirken, und so
kommt ein Happy End in Sicht.
Starke Kinder und eine Krise als
Entwicklungschance für alle – das
sind die großen Themen dieser
Inszenierung über Familien, Liebe
und Trennung. Theaterleiter Thomas Sutter hat das Buch geschrieben und führt auch selbst Regie.
Mit seiner enormen Erfahrung als
Songschreiber findet er, begleitet
von Musikern an Klavier, Cello,
Schlagzeug, Gitarre und Bass,
immer den richtigen Ton für alle
Gefühlslagen. Die musikalische
Leitung liegt in Händen der renommierten Komponistin Sinem Altan,
die derzeit von Berlin über Amsterdam bis nach Wien von sich reden
macht.
Nominiert für den IKARUS 2014
als herausragende Berliner Theaterinszenierung für Kinder.
Buch und Regie: Thomas Sutter,
musikalische Leitung: Sinem Altan,
Komposition: Sinem Altan, Thomas Sutter, Besetzung: Franziska
Forster, Guylaine Hemmer, Begüm
Tüzemen, Eduard Burza, Nikolaus
Herdieckerhoff, Carsten Klatte,
Simon Mehlich, Jonas Münchgesang, Produktion: Atze Musiktheater Berlin, Spieldauer: 120 Minuten mit einer Pause.
Das Stück „Spaghettihochzeit“
ist für Kinder ab neun Jahren
und wird am Dienstag, 21. April,
9.30 Uhr und 16 Uhr im Großen
Saal des Lessingtheaters aufgeführt. Vorverkauf und Information
an der Theaterkasse, Stadtmarkt
7A, 38300 Wolfenbüttel, Telefon
05331/86-501 und 86-502, Telefax 05331/298112 oder im Internet unter www.lessingtheater.de
| karten@lessingtheater.de. Eine
Karte kostet sieben Euro. Es besteht die Möglichkeit der theaterpädagogischen Begleitung durch
Frau Lienau (05331/86-455).
Raus aus der
Komfortzone
Frühblüher-Exkursion am Karfreitag
Wolfenbüttel. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Kreisgruppe Wolfenbüttel, lädt am
Karfreitag, 3. April, zu einer botanischen Exkursion zu den Frühblühern der Asse ein. Unter der
Führung der Biologin Susanne Kracht geht es rund zwei Stunden lang auf Entdeckungssuche zu den
pflanzlichen Schätzen der Asse. Treffpunkt für die von der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB)
unterstützten Veranstaltung ist um 11 Uhr am Parkplatz bei dem Waldhaus Asse in Wittmar. Wer mit
dem Rad von Wolfenbüttel aus zu der Exkursion möchte, für den leitet Erica Neumann vom ADFC
eine Radtour hin und zurück. Treffpunkt hierfür ist das Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/)
am Stadtmarkt 11 um 10 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Foto: privat
Wolfenbüttel. Ab sofort finden neue Bewegungskursuse in
Wolfenbüttel statt: Wöchentliche
smoveyWALKS inklusive verschiedener Übungen für Bauch,
Beine, Po zur Lösung von Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und zur Kräftigung
des Rückens. Ein smoveyTRAINING ist zudem eine super Unterstützung beim Abnehmen, da der
Nachbrenneffekt noch längere
Zeit anhält als bei anderen Sportarten. Nähere Informationen und
Termindaten unter www.naturheilpraxis-wolfenbuettel.de oder
unter 05331-885333.
Vortrag zum
Kriegsende
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Rolf Hintze, Mark Ahrens (von links) und Andreas Blöß (rechts) bei der Abholung des neuen FahrFoto: Burgdorf
zeugs aus dem Autohaus Piske. Heiko Höcker übergibt den Schlüssel.
Malerfachbetrieb Pink schafft zusätzliches Servicefahrzeug an:
Für noch mehr Kundenservice
Wolfenbüttel. Um für die Privatkunden noch flexibler und schneller im Einsatz sein zu können,
schaffte der Malerfachbetrieb
Pink, Holunderweg 2 in Wolfenbütel, jetzt ein weiteres Servicefahrzeug an. Geschäftsführer Mark Ahrens holte den Ford Transit Courier
jetzt gemeinsam mit der künftigen
Bordbesatzung, seinen Mitarbeitern Andreas Blöß und Rolf Hintze,
im Autohaus Piske ab.
„Mit dem zusätzlichen Servicefahr-
zeug können wir noch schneller
und flexibler auf unsere Privatkunden eingehen“, sagt Ahrens. Das
Fahrzeug ist mit der kompletten
Malerausstattung ausgerüstet, so
dass die Mitarbeiter vor Ort beim
Kunden ihr Handwerkszeug griffbereit zur Verfügung haben und
schnell auf die Bedürfnisse und
Wünsche der Kunden reagieren
können.
Auf Wolfenbüttels Straßen unterwegs, ist das neue Firmenfahr-
zeug gut durch seine besondere
Lackierung zu erkennen. Es trägt
neben dem Firmenschriftzug auch
das neue Markenzeichen der Firma Pink – Farbeimer und Pinsel.
Vielen Kunden ist das neue Motiv
sicherlich schon von der Linienbus-Werbung her bekannt.
Mit dem zusätzlichen Kundenservice, der durch das neue Fahrzeug
gewährleistet ist, trägt der Malerfachbetrieb den Ansprüchen an einen modernen Betrieb Rechnung.
Wolfenbüttel. Der ehemalige
Bundespräsident Richard von
Weizsäcker hat in seiner Rede
vor dem Bundestag am 8. Mai
1985 eine direkte Verbindung
zwischen dem 30. Januar 1933
und dem 8. Mai 1945 gezogen und den Tag auch als Befreiungstag markiert. Auf der
Grundlage dieser Sichtweise
betrachtet der Erinnerer Jürgen
Kumlehn in einem Vortrag zum
Kriegsende unter dem Titel „Victory, Niederlage, Befreiung?“ mit
Meinungen und Zeitzeugenaussagen den Einmarsch amerikanischer Truppen am 11. April 1945
nach Wolfenbüttel. Begleitet
werden die Ausführungen durch
eine Power-Point-Präsentation
mit kurzen Video- und Ton-Ausschnitten. Kumlehn stellt unter
anderem die bisher von Historikern noch nicht erforschte
Frage, ob Wolfenbüttel und die
Region Braunschweig Beiträge
dafür geleistet haben, den Zweiten Weltkrieg überhaupt erst zu
ermöglichen. Die Veranstaltung
findet am Freitag, 10. April, um
19.30 Uhr im Ratssaal des Wolfenbütteler Rathauses am Stadtmarkt statt. Der Eintritt ist frei.
Gebirgsstelze an der Altenau
beobachtet
Schöppenstedt. Auffallend ist das Männchen mit der leuchtend
gelben Brust und schwarzer Kehle. Auch der sehr lange Federschwanz ist ein Erkennungsmerkmal. An der Altenau im Schöppenstedter Stadtgebiet hat sie schon öfter gebrütet. In den Alpen
und Mittelgebirgen kommt sie an Gebirgsbächen vor. Ihr Nest
baut sie unmittelbar in Wassernähe meist zwischen Steinen, in
Baumwurzeln, unter Brücken und Mauern. Das Nest wird mit
Grashalmen, Moosen und mit Laub ausgepolstert Das Gelege
besteht meist aus vier gelblichgrünen Eiern. Sie ist jetzt aus ihren
südlichen Überwinterungsgebieten zu uns zurückgekehrt.
Foto: Jürgens
Schmetterlinge und Insekten
Wolfenbüttel. Für Donnerstag, 9. April, 19.30 Uhr, lädt der Naturschutzbund (NABU) Wolfenbüttel zu seiner Monatsversammlung
ins Hotel „Kronprinz“ an der Bahnhofstraße 12 ein. Heinz Gutt,
bekannter Hobbyfotograf aus Wolfenbüttel, hält einen Vortrag
über Schmetterlinge und Insekten und zeigt Bilder, die er während zahlreicher Reisen durch den Europäischen Raum gemacht
hat. Gäste sind wie immer willkommen, der Eintritt zu diesem
Vortrag ist frei, eine Spende wird gerne gesehen. Weitere Informationen unter www.NABU-wf.de. Fotos: Heinz Gutt
29. März 2015
Wolfenbüttel und Umgebung
Antiviral, antibakteriell, schmerzlindernd:
Seite 23
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Halsschmerzen und Schluckbeschwerden wirksam behandeln
Halsschmerzen gehören zu den sig den Schmerz stillt, ohne aber Über seine direkte Wirkung gegen
unangenehmsten Erkältungsbe- dabei unangenehm zu betäuben. Erreger von Halsschmerzen hischwerden, die Menschen im Der Geschmackssinn bleibt erhal- naus aktiviert Tyrothricin zudem
Laufe ihres Lebens heimsuchen. ten, genau wie das Gefühl im das angeborene Immunsystem
Meistens kommen sie als Vorbo- Mund für heiß und kalt. Eine min- und hilft so der körpereigenen Abten grippaler Infekte und zeigen destens ebenso große Bedeutung wehr dabei, sich auch selbst wiran, dass sich Viren oder Bakterien kommt dem zweiten Wirkstoff kungsvoller gegen den Infekt
im Hals- und
wehren zu könRachenraum
nen. Die Kombreitmachen.
bination
aus
Als besonders
effektiver
wirksam für eine
SchmerzlindeSofort-Therapie
rung,
umfaserweist sich eine
sender Wirkung
Lutschtablette,
gegen Bakterien
deren Wirkstofund Viren und
fe sich gegenlokal immunstiseitig
optimal
mulierenden Eiergänzen und
genschaften bei
die – einer neugleichzeitig guen
wissenter Verträglichschaftlichen
keit gilt als ErStudie zu Folklärung dafür,
ge – neben einer
dass kein andeantibakteriellen
res
Halsauch eine ausschmerzmittel
geprägt antiviin
deutschen
rale
Wirkung Sehr unangenehm: Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.
Apotheken so
aufweist.
häufig empfohBei jedem Atemzug versuchen zu – Tyrothricin. Dieser unter len wird wie Dorithricin. Wohl auch
Viren und Bakterien, sich auf der Fachleuten auch als „Anti-Infek- deshalb wurde dieses spezielle
Schleimhaut der Atemwege ein- tivum“ bezeichnete Naturstoff Mittel erst kürzlich von deutschen
zunisten. Viren sind dabei proble- bremst in jeder Phase einer Hals- Apothekern zum Halsschmerzmitmatisch, denn gegen sie kennen entzündung den Infekt durch Be- tel des Jahres gewählt.
wir nur wenige Gegenmittel. Zu- kämpfung der Erreger aus. Damit
dem besteht die Gefahr von aus
Halsschmerzen
nichts
Folgeerkrankungen, wie der Vor- Schlimmeres entstehen kann.
„Schaufenster“ verlost mehsitzende im Berufsverband Deut- Studie bestätigt antivirale Wirkung rere „Lumumba“-Sets. Luscher Internisten, Dr. Wolfgang In einer neuen Studie konnte jetzt mumba ist ein klassisches MixGrebe, betont: „Durch einen vira- eindrucksvoll belegt werden, dass getränk, bestehend aus heißer
len Angriff wird der Organismus sich die anti-infektive Wirkung Schokolade mit etwas Rum.
geschwächt. In der Folge können nicht nur gegen Bakterien, son- In dem Set kommen dafür
sich Bakterien, die vielleicht an- dern in Kombination mit den an- 2 Schokoladengläser mit Unterdernfalls gar keine Erkrankung deren Wirkstoffen des Präparats setzern, 2 Trinkhalmlöffel,
auslösen, zum Problem entwi- auch gegen gleich mehrere als 2 Tütchen Trinkschokolade,
ckeln.“ Deshalb ist es wichtig, „Erkältungsviren“ bekannte Viren- 2
Schokotäfelchen
und
Halsentzündungen frühzeitig zu stämme richtet. Unter anderem 1 Fläschchen Rum. Wer ein
behandeln. Als schnelle und gut gegen Rhinoviren (häufige Aus- solches Set gewinnen möchte,
verträgliche Sofortlösung hat sich löser von Halsschmerzen) und braucht nur eine Postkarte mit
seit Jahren eine Hals-Medizin mit sogar gegen das Grippevirus A dem Stichwort „Lumumba“
einer einzigartigen Wirkstoff-For- H1N1. Die Verträglichkeit gilt da- ans „Schaufenster“, Großer
mel bewährt (Dorithricin Halstab- bei als ausgezeichnet. Denn wie Zimmerhof 25, 38300 Wolfenletten, rezeptfrei in Apotheken). Studien eindeutig ergeben, wird büttel zu senden. Teilnahme ab
Zur effektiven Schmerzlinderung Tyrothricin im Magen zersetzt, 18 Jahren. Einsendeschluss ist
wird hierbei eine lokal intensiv wir- seine Restbestandteile werden drei Tage nach Erscheinen.
kende Substanz so dosiert einge- problemlos ausgeschieden, Re- Viel Glück!
setzt, dass sie rasch und zuverläs- sistenzen können nicht entstehen.
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20. Ostermarkt in Fümmelse erneut voller Erfolg
Fümmelse. Trotz kühler Temperaturen war der Ostermarkt der CDU-Fümmelse ein voller Erfolg.
Zahlreiche Aussteller aus Fümmelse und der gesamten Region boten ihre schönen handgemachten
Bastelarbeiten und Accessoires an. Ein leckeres Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen und
traditioneller Osterbraten mit grüner Soße hat zum Schlemmen eingeladen. Prominenter Besucher
beim Ostermarkt war auch in diesem Jahr der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg: „Dieser Ostermarkt ist jedes Jahr für mich ein Höhepunkt in der Vorosterzeit. Allein die verschiedenen
Angebote aus dem ländlichen Raum und die musikalische Begleitung durch den Fümmelser Frauenchor sorgen immer für eine besondere Stimmung. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.“ Auf
dem Foto von links nach rechts: Vorsitzender der CDU in Fümmelse Peter Emmerich, Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg am Stand einer Ausstellerin.
Foto: privat
anzeigen@
schaufenster-wf.de
Osterfeuer am
Fümmelsee
Fümmelse. Der Wolfenbütteler
Schwimmverein lädt für Ostersamstag, 4. April, zum Osterfeuer
an den Fümmelsee ein. Unter der
bewährten Regie von Badwart
Manfred Fiebig wurde bereits viel
Brennholz zum Anzünden aufgestapelt. Für das leibliche Wohl
sorgen die „Fümmelsee-Terrassen“. Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt
um 19 Uhr.
Beileidsbekundung
aus Sèvres
Wolfenbüttel.
Nachstehende
Beileidsbekundung hat die Stadt
Wolfenbüttel am Donnerstag
aus der Partnerstadt Sèvres in
Frankreich per E-Mail erreicht:
„Sehr geehrter Herr Kollege, lieber Thomas, nach der schlimmen Flugkatastrophe, die gestern sehr viele Ihrer Mitmenschen
das Leben gekostet hat, möchten wir von französischer Seite
und im Namen der Stadt Sèvres
den Bürgern von Wolfenbüttel
unser herzlichstes Beileid aussprechen. Unsere Gedanken
und unser Mitgefühl sind bei den
betroffenen Familien und all denen, die heute um sie trauern.
Wir bedauern, Ihnen in dieser
Situation nicht persönlich beistehen und Mut zusprechen zu
können.
In großer Freundschaft,
Grégoire de La Roncière
Maire de Sèvres“
Lokalspor t
Seite 24
29. März 2015
Fußball-Landesliga – Anpfiff heute, 15 Uhr, in Wolfenbüttel:
Bezirksliga 2
MTV Wolfenbüttel – TSV Hillerse
Wolfenbüttel. Lange mussten sie
sich gedulden, nun ist es soweit:
Die Landesliga-Fußballer des
MTV Wolfenbüttel treten in ihrem
fünften Spiel nach der Winterpause zum ersten Mal auf der heimischen Meesche an. Zu Gast ist
heute (15 Uhr) der TSV Hillerse.
MTV-Trainer Michael Nietz freut
sich für seine Mannschaft, dass
sie sich nach vier Auswärtsspielen in Folge – drei endeten remis,
eins verlor der MTV – ihren eige-
nen Fans präsentieren kann. Es
sei mitunter nervig, ständig auf
Reisen zu gehen, sagt Nietz. Das
ist heute anders: Keine lange Anreise, gewohnte Abläufe in der eigenen Kabine.
Vor allem das Donnerstag-Nachholspiel in Petershütte hat Kraft
und Nerven gekostet. Das 1:1
(Torschütze: Dominik Rittel) nach
90 intensiven Minuten auf tiefem
und löchrigem Geläuf bei ständigem Regen habe sich seine
Mannschaft redlich verdient, betont Nietz. „Aber es ist schon
grenzwertig, ein Spiel an einem
Donnerstagabend unter diesen
Begleitumständen anzupfeifen.“
Er müsse nun kurzfristig schauen,
ob seine Jungs die von Zweikämpfen geprägte Nachholpartie
körperlich unbeschadet überstanden haben.
Und schon wartet heute die
nächste unangenehm zu spielende Mannschaft, deren Zweikampfführung keinesfalls die
Schonung der Gegenspieler vorsieht. „Wir treffen auf eine robuste
Mannschaft, die sehr lauf- und
kampfstark ist“, weiß Nietz. Die
Gäste aus dem Kreis Gifhorn stehen nach 19 Spielen mit 24 Zählern einen Punkt hinter dem MTV,
sind allerdings gut in Schuss. Vor
Wochenfrist besiegte Hillerse den
TSC Vahdet Braunschweig mit
2:0.
Der Wolfenbütteler Trainer ist
nach dem 1:1 in Petershütte froh,
dass seine Mannschaft ihr AchtPunkte-Polster zu den Abstiegsplätzen gehalten hat. „Und jetzt
wollen wir endlich den ersten
Sieg in diesem Jahr“, sagt Nietz.
Es wäre ein wichtiger Schritt, um
allmählich in das ruhigere FahrIn seinem fünften Spiel nach der Winterpause tritt der MTV Wol- wasser im Tabellenmittelfeld zu
jo
fenbüttel heute erstmals auf der Meesche an. Foto: Olaf Hahn gelangen.
Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel:
Letztes Spiel vor heimischer Kulisse
Braunschweig/Wolfenbüttel. Am
heutigen Sonntag bestreiten die
WNBL Basketballerinnen Girls
Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel ihr letztes Hauptrundenheimspiel in Wolfenbüttel.
Um 12 Uhr tritt das Team von
Coach Hanna Ballhaus in der
Sporthalle der Lessing Realschule,
Ravensberger Straße, gegen die
SG Rhein Berg/Erft aus Bonn an.
Auch wenn für die Mädchen aus
der Region 38 die Teilnahme am
Regional Top 4 im April in Hagen
bereits feststeht, so verspricht es
am Wochenende doch noch mal
spannend zu werden.
Bedingt durch Verletzungen bei
den Rosemeyer-Schwestern Leonie und Nina und einiger ferienbedingter Ausfälle, muss Ballhaus
umplanen und die Taktik entsprechend anpassen.
Glücklicherweise kann die Trainerin auf einen tiefen Kader zurückgreifen und anderen Spielerinnnen
Verantwortung übertragen.
Im letzten Auswärtsspiel mussten
sich die Girls Baskets in einem
sehr spannenden Spiel knapp dem
Herner TC geschlagen geben. Nun
wollen die Spielerinnen unbedingt
wieder zurück auf die Siegerstraße
und setzen sich für die anstehende
Begegnung gegen Bonn einen klaren Sieg als Ziel. Das Hinspiel im
Rheinland gewannen die Baskets
sehr deutlich mit 62:38.
Auch am kommenden Sonntag
hofft das Team wieder auf die gewohnt lautstarke Unterstützung ihrer treuen Fans.
Einige der Spielerinnen werden am
Sonntag zum letzten Mal ihr
MTV Salzdahlum – HSC Leu
Braunschweig (15 Uhr).
Der BV Germania hat zur Zeit einen guten Lauf und will beim SC
Gitter Punkte holen.
Foto: Olaf Hahn
Fußball-Landesliga – Anpfiff heute, 15 Uhr:
BV Germania – SC Gitter
Wolfenbüttel. Unabhängig vom
Wetter wird die Landesliga-Partie
des BV Germania Wolfenbüttel
heute (15 Uhr) beim SC Gitter
stattfinden. Das Team aus dem
Süden Salzgitters verfügt wie die
Blaugelben über einen Kunstrasenplatz.
Germania tritt bei einem Gegner
an, gegen den die Mannschaft in
den vergangenen Jahren keine
gute Bilanz aufweist. BVG-Trainer
Michael Ullrich kümmert sich jedoch nicht um die Vergangenheit.
„Wir haben derzeit einen guten
Lauf und den wollen wir in Gitter
behalten.“
Einen guten Lauf hat aber auch
Gitter. Vor Wochenfrist beeindruckte Gitter mit einem 3:3 beim
starken BSV Ölper. Für die Gastgeber, die erst 17 Punkte auf dem
Konto haben, gilt in ihren verblei-
benden neun Saisonspielen eine
klare Devise: In jeder Partie müssen weitere Punkte her. Gitters
Konkurrenz im Abstiegskampf hat
teilweise noch vier Spiele Rückstand und kann entsprechend
häufiger punkten.
Germanias Trainer weiß um die
Schwere der Aufgabe für seine
Jungs. „Ich erwarte einen harten
Kampf“, sagt Ullrich. Kampfbetont verlief schon das Hinspiel.
Beide Mannschaften schenkten
sich nichts. Germania lag zurück,
drehte das Spiel und kassierte in
der Schlussminute das Tor zum
2:2-Endstand. Personelle Sorgen
haben die Germanen vor dem
wichtigen Auswärtsspiel kaum.
Nur Stefan Dettmer fehlt verletzt.
Norman Kientopp ist nach seiner
Gelbsperre wieder spielberechtigt.
jo
Deutsche Meisterschaften der Senioren:
Bronze für Mike Sperandio
Girls Baskets gegen den TSV Hagen.
WNBL-Trikot vor heimischem Publikum tragen. Altersbedingt werden zum Ende der Saison Theresa
Simon, Lena-Sophie Wolters, Antonia Rennspieß, Antonia Meiswinkel und Merle Roosch aus der
WNBL ausscheiden und in den Erwachsenen-Spielbetrieb wech-
Foto: privat
seln. Dort haben sich diese Spielerinnen bereits als wichtige Stützen
in ihren Teams in der zweiten Regionalliga und beim Wolfpack Wolfenbüttel in der zweiten DBBL beweisen können.
Der Eintritt zum WNBL-Spiel am
Sonntag ist frei.
Starker Kampf – schwaches Ende
Göttingen/Wolfenbüttel. Die Basketballerinnen des Wolfpack Wolfenbüttel (hier gegen Braunschweig) haben das erste von drei Play-Off-Spielen der 2. Bundesliga gegen die BG 74 Veilchen
Göttingen knapp verloren. Die Partie endete 55:50 (9:15, 6:11, 18:11, 22:13) für Göttingen. Für das
Wolfpack punkteten Raelyn Prince (15 Punkte), Carolin Christen (13), Theresa Simon (11) sowie
Klaudia Grudzien (9) und Maileen Baumgardt (2). Das nächste Spiel der Entscheidungsrunde gegen
die Veilchen findet am Sonntag, 5. April, ab 18 Uhr in der Lindenhalle statt. Foto: Agentur Hübner
Wolfenbüttel/Erfurt. Mike Sperandio startete für den MTV Jahn
Schladen bei den deutschen Meisterschaften der Senioren in Erfurt
über 3000 Meter. Die monatelange
Vorbereitung mit intensiven Trainingseinheiten, lockeren Dauerläufen und Krafttraining wurde am
Ende belohnt.
In einem stark besetzten Teilnehmerfeld lief Sperandio ein couragiertes Rennen und landete mit einer Zeit von 9:38 Minuten auf dem
Bronzerang. Vor fast 2 Jahren
noch als Hobbyläufer bei diversen
Volksläufen unterwegs, hat Sperandio beim MTV Jahn Schladen
innerhalb eines Jahres die Qualifikation für die Teilnahme an dieser
Meisterschaft errungen. Auch diverse Rückschläge in der Vorbereitung mit Verletzungen und Erkrankungen konnten den Schladener
nicht davon abbringen, einmal bei
der deutschen Seniorenmeisterschaft zu starten. Mit Mike Sperandio freut sich das gesamte
Laufteam des MTV Jahn Schladen Sperandio freut sich über die
über diesen Erfolg.
Bronzemedaille.
Foto: privat
Beim LSV-Triathlon-Team tut sich was:
Trossens machte
Zusatzqualifikationen
Wolfenbüttel. Im Oktober vergangenen Jahres entschloss sich
Holger Trossens für eine Ausbildung zum Trainer C für die Triathlonsparte, die er jetzt erfolgreich
beendete. Neben zwei Lehrgangsteilen absolvierte Trossens
einen
Ersten-Hilfe-Lehrgang,
schrieb eine Hausarbeit zum Thema Lauf ABC, machte den DLRGRettungsschein und nahm eine
Hospitation bei einem TriathlonLandestrainer wahr.
Holger Trossens übernimmt die
Schwimmsparte der LSV Triathlonabteilung – der Erwachsenen
sowie der stetig anwachsenden
Kinderabteilung. Auch den jüngsten Mitgliedern von sechs Jahren
widmet sich Trossens mit viel Aufmerksamkeit, so dass sie schon
erste Erfolge verzeichnen können.
Zurzeit unterliegt Holger Trossens
auch noch die Laufabteilung – die
er aber aus Zeitgründen künftig
abgeben wird. Das Radtraining
wird wie bisher Norbert Coenders
übernehmen. Mit Norbert Coenders und Holger Trossens ist der
Verein in der exquisiten Lage, ei-
nen Trainer mit der B- sowie mit
der C-Lizenz stellen zu können.
Die genauen Trainingszeiten können im Internet unter www.lsv-triathlon.de eingesehen werden.
Zusätzlich absolvierte Christian
Olle erfolgreich seine Ausbildung
zum Schiedsrichter. Simone
Schöwe wird mit Unterstützung
von Holger Trossens einen Kinderlauf organisieren.
Nichts Neues vom MTV. Die
Personalsorgen sind unverändert groß. Robert Ficek (rote
Karte) fehlt letztmals. Jens
Hueske (5. gelbe Karte), Dennis
Ollendorf (private Gründe), Patrick Behne (Muskelfaserriss),
Julian Lips, Jonas Armbrecht
(beide Urlaub), Huseyin Yüksel
(Arbeit), Björn Struck (verletzt)
und Fabian Gilbert (Trainingsrkckstand) fallen ebenfalls aus.
Trotz aller Personalsorgen
spielt Salzdahlum eine sehr
stabile Saison. Spielertrainer
Jens Hueske bringt Woche für
Woche das Kunststück fertig,
eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Rasen zu schikken. Die Salzdahlumer sind
Fünfter mit 36 Punkten und
empfangen mit dem HSC Leu
ihren punktgleichen Tabellennachbarn. „Mit Leu gab es in
der Vergangenheit immer ganz
enge Auseinandersetzungen“,
sagt Hueske. „Wir treffen auf
einen Gegner mit vielen Spielern, die bereits höherklassig
gespielt haben.“
MTV Schandelah-Gardessen
– TSV Wendezelle (15 Uhr).
Vor Wochenfrist gab es für
Schandelah einen kleinen
Rückschlag. Nach zuvor drei
Spielen ohne Niederlage (sieben Punkte) verlor die Elf von
Trainer Uwe Stucki mit 1:4 in
Schöningen. Der Druck im Abstiegskampf hat sich wieder
erhöht. Schandelahs Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang schmolz auf vier
Punkte. Am Sonntaggast Wendezelle hegen Schandelahs
Fußballer keine guten Erinnerungen. Nachdem sie im Hinspiel Mitte der zweiten Halbzeit zum 2:2 ausgeglichen hatten, kassierten sie in der
Schlussphase noch sechs Gegentore zur 2:8-Niederlage.
„Da hat meine Mannschaft etwas gutzumachen“, sagt
Schandelahs Trainer Uwe
Stucki, der weiter Torhüter Kai
Hinz (Schleimbeutelentzündung) und den am Fuß verletzten Alexander Marheine ersetzen muss. Grippegeschwächt
sind Benny Wachsmann und
Tim Stucki. Gerrit Mutke (Studium in Dresden) steht künftig
nur noch selten zur Verfügung.
Bezirksliga 3
SV Neuwallmoden – TSV
Schöppenstedt (15 Uhr).
Beim TSV hütet erneut Dennis
Wahrmund das Tor, da die
Stammkeeper Marvin Köchy
und Denny Röder weiter ausfallen. Auch mit Angreifer Jörn
Pätz und Mittelfeldmann Sascha Elsner (beide verletzt) ist
vorerst nicht zu rechnen. In
Neuwallmoden ist der TSV heute dennoch haushoher Favorit.
Schlusslicht Neuwallmoden
holte aus 19 Spielen erst zwei
Punkte, der Abstieg der Mannschaft ist rechnerisch fast besiegelt. „Ganz klar, für uns zählt
nur ein Sieg“, sagt Schöppenstedts Interimstrainer Marco
Koch. „Mit dann 33 Punkten
wären wir in ruhigem Fahrwasser und könnten den Rest der
Saison sehr gelassen angehen.“ Derzeit ist der TSV Tabellenachter. In der Endabrechnung dürfte die Mannschaft
zwischen den Rängen drei und
elf landen, die nur sechs Punkte auseinander liegen.
Nordharzliga 1
SG Schladen/Gielde – VfR
Langelsheim (15 Uhr).
Nordharzliga 2
Holger Trossens.
Foto: privat
BV Germania Wolfenbüttel II –
SV Fortuna Lebenstedt II (13
Uhr), MTV Dettum – MTV Wolfenbüttel II, TSV Sickte – FC Arminia Adersheim, KSV Vahdet
Salzgitter II – SSV Remlingen,
TuS Cremlingen – TSV Destedt,
SV Fümmelse – SG Roklum/
Winnigstedt (alle 15 Uhr)
jo
Die Sportereignisse an diesem Wochenende
Lehmann will
drei Spitzen
TIFLIS (sid). Bundestrainer Joachim Löw erwägt
im Rahmen seines Masterplans die Umstellung
von einem auf zwei Stürmer - doch Jens Lehmann
geht noch einen Schritt
weiter.
„Ich würde mit drei
Spitzen spielen“, sagte der
frühere Nationaltorhüter
mit Blick auf das EMQualifikationsspiel in Georgien.
Angesichts von nur
zwei Siegen aus vier Spielen kritisiert Lehmann
auch das bisherige Auftreten und auch die Einstellung der Weltmeister
in der EM-Qualifikation.
„Weder emotional noch
technisch hat die Nationalmannschaft zuletzt das
abgerufen, was sie definitiv kann“, äußerte der
45-Jährige: „Ich würde sie
gerne mit ein wenig mehr
Temperament und Leidenschaft auf dem Platz
erleben.“
Mit Blick auf das EMTicket hegt Lehmann
nur leichte Zweifel. „Die
Qualifikation für die EM
ist kein Selbstläufer, aber
die Jungs wissen genau,
worum es geht und sind
gut genug, um zu liefern,
wenn es darauf ankommt“,
betonte er: „Sollte es wider Erwarten nicht so
kommen, wäre das natürlich eine Katastrophe.“
Bundestrainer erwartet „Hexenkessel“ in Tiflis
EM-Qualifikation: Joachim Löw glaubt nicht, dass es gegen Georgien freundschaftlich zugehen wird
TIFLIS (sid). Spätestens seit
der vielleicht verrücktesten
Pressekonferenz seiner Laufbahn ist Bundestrainer Joachim Löw klar, dass Georgien
dem „Spiel des Jahrzehnts“
entgegenfiebert. Im vollbesetzten Saal des Radisson Blu
von Tiflis schenkte ihm ein
„Journalist und großer Fan“
unter großem Applaus der
Kollegen zwei Bälle, mit denen der Bundestrainer für die
Fotografen posieren musste.
Anschließend berichtete ein
Fan in Uniform, mit georgischer Fahne und Weihnachtsbaumkugel auf dem Kopf, dass
er schon „Seeler, Schnellinger
und Kaiser Franzis“ habe spielen sehen.
Er habe geträumt, berichtete jener ungewohnte Gast,
dessen Visitenkarte ihn auf
einem Foto mit UEFA-Präsident Michel Platini zeigt, dass
das Spiel am heutigen Sonntag (18.00 Uhr) 1:1 enden
werde. „Für mich wäre das ein
Albtraum“, entgegnete Löw, brille gelauscht hatte: „Aber
nachdem er der Übersetzung das wird nicht passieren.“
des Dolmetschers mit der
Schon am Flughafen und
markanten, dunklen Sonnen- vor allem vor dem Hotel wa-
Bei der Pressekonferenz musste Joachim Löw mit zwei Bällen posieren.
das Spiel des Jahrzehnts für
Georgien“, hat Löw ausgemacht. Dass es am Sonntag
im Nationalstadion von Tiflis
noch freundschaftlich zugehen wird, glaubt er allerdings
nicht. Ganz im Gegenteil.
„Uns wird ein Hexenkessel erwarten“, berichtete der
Bundestrainer, dessen Scout
Urs Siegenthaler die Georgier schon beim 2:0 gegen
Malta im Nationalstadion beobachtete: „Jeder Ball nach
vorne wird bejubelt werden,
in der Hoffnung, dass wir einen Fehler machen. Es wird
eine hitzige, gute und positive
Stimmung für Georgien. Dem
müssen wir standhalten.“
Obwohl Georgien nur 126.
der Weltrangliste und damit
nominell das siebtschlechteste
Team Europas ist, sorgen die
Umstände für Ungewissheit
bei den Deutschen. „Es ist
ein bisschen eine Wundertüte“,
sagte Mittelfelsstratege Toni
Foto: Getty Images Kroos.
ren die Weltmeister von zahlreichen euphorischen Fans
empfangen worden. „Es wird
das Spiel des Jahres, vielleicht
Toni Kroos wehrt sich gegen Kritik: „Fühle mich gut“
TIFLIS (sid). Der geneigte
Beobachter musste sich zuletzt ja ein bisschen Sorgen
machen um den Fußballer
Toni Kroos.
Der Weltmeister sei ausgelaugt, war aus Spanien zu
hören, die WM und die Nachwehen des Triumphes von Rio,
mit denen Kroos besser als
jeder andere zurechtzukommen schien, forderten jetzt
angeblich doch ihren Tribut.
Vermeintlicher Beweis: Die
1:2-Pleite von Kroos‘ Klub
Real Madrid beim FC Barcelona.
Müde? Toni Kroos? Wer
den „Nationalspieler des Jahres 2014“ gestern in Tiflis be-
obachtete, bekam einen ganz
anderen Eindruck. Weder die
strapaziöse Saison mit Real,
noch die vier Stunden Flug
am Vortag von Frankfurt in
die georgische Hauptstadt
oder die drei Stunden Zeitverschiebung waren ihm da anzusehen. Kroos plauderte locker
über sich, die Nationalmann-
schaft und das EM-Qualifikationsspiel gegen Georgien.
„Klar waren es viele Spiele,
und ich hatte keine Winterpause - da ist es normal, dass
man die Müdigkeit manchmal spürt. Aber das kann ich
momentan gar nicht sagen,
weil ich mich gut fühle“, sagte er. Dabei hätte Kroos al-
len Grund, erschöpft zu sein.
Hinter ihm liegen eineinhalb anstrengende Jahre mit
96 Pflichtspielen für Bayern
München und Real sowie 22
Einsätzen für den Deutschen
Fußball-Bund (DFB). In der
vergangenen Saison war er
mit Bayern München in sechs
Wettbewerben aktiv.
HSV: Dietmar Beiersdorfer knallhart
HAMBURG (sid). Beim Bundesliga-Dino Hamburger SV
muss Kapitän Rafael van der
Vaart als einer der Ersten von
Bord: Der 32 Jahre alte niederländische Mittelfeldstar hat
ebenso wie Ex-Nationalspieler
Marcell Jansen (29) keine
Chance mehr auf einer Weiterbeschäftigung an der Elbe.
HSV-Vorstandsboss Dietmar
Beiersdorfer gibt beiden Ak-
teuren, die zu den Topverdie- später zum Bundesliga-Dino zu- ren Vergangenheit immer mehr von Real Madrid mit dem Platz schwachen Defensivverhalten
nern in Hamburg zählen, am rückkehren wird. Beiersdorfer: bei den Rothosen. Teilweise auf der Ersatzbank begnügen, es des 109-maligen niederländiSaisonende den Laufpass.
„Rafael ist einer der besten und musste sich der ehemalige Star gab immer wieder Kritik am schen Internationalen.
bedeutendsten Spieler der jünge„Rafael und Marcell wissen, dass ren HSV-Vergangenheit. Wir
wir mit ihnen keine Gespräche wollen ihm die Möglichkeit geüber eine Vertragsverlängerung ben, nach seiner aktiven Karriere
führen werden“, sagte der 51-jäh- hierher zurückzukehren. Über
rige Beiersdorfer auf der HSV- eine mögliche Position werden
Homepage. Eine Hintertür gibt es wir zu gegebener Zeit mit ihm
aber für van der Vaart: Es ist sprechen.“
nicht ausgeschlossen, dass er „VdV“ polarisierte in der jünge-
Der Vertrag mit HSV-Kapitän Rafael van der Vaart wird nicht verlängert.
Fotos: Getty Images
Sieg für Damen des VfL Wolfsburg
MALMÖ (sid). Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg dürfen weiter vom Titel-Hattrick in
der Champions League träu-
men. Angeführt von der Doppeltorschützin Alexandra Popp
(4./81.) erkämpfte sich der VfL
nach dem 1:1 der Vorwoche im
Viertelfinal-Rückspiel beim
schwedischen FC Rosengard
ein 3:3 (1:2) und steht in der
Vorschlussrunde.
Aus der Region
Seite 26
29. März 2015
Frau Professor Dr. Müller, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Professor Die letzten Vorbereitungen für die Grundsteinlegung werden ge- Auch Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth (2. von
rechts) war bei der Grundsteinlegung dabei.
Fotos: NIckel
troffen und Informationen für die Nachwelt hinterlegt.
Dr. Jürgen Hesselbach und Professor Dr. Arno Kwade.
Grundstein für das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik der TU Braunschweig gelegt:
„Mit dem PVZ entsteht ein weiteres Leuchtturmprojekt im Land“
Braunschweig. Ende 2016 soll er
fertiggestellt sein: der Forschungsbau des Zentrums für Pharmaverfahrenstechnik (PVZ) der Technischen Universität (TU) Braunschweig. Dort sollen künftig kostengünstigere und wirksamere Arzneimittel mit Hilfe von pharmazeutischen und verfahrenstechnischen
Methoden erforscht werden. Die
Grundsteinlegung für den Forschungsbau, der am Campus Ost
(Langer Kamp) entsteht, erfolgte
am Freitag.
Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern aus dem Maschinenbau
und den Lebenswissenschaften
ist deutschlandweit einzigartig.
Das Land Niedersachsen und der
Bund finanzieren die Kosten in
Höhe von 28,7 Millionen Euro im
Rahmen des Forschungsbauförderprogramms.
Auf dem TU-Campus am Langen
Kamp entstehen 120 Arbeitsplätze. Das Gebäude ist mit einer
Hauptnutzfläche von etwa 3 270
Quadratmetern geplant, davon
entfallen etwa 1 350 Quadratmeter
auf Büroflächen sowie zirka 1 500
Quadratmeter auf Labore und 420
Quadratmeter auf Technikräume.
Die Gesamtkosten für das neue
Forschungszentrum lassen sich
aufteilen in die Baukosten von zirka 24,1 Millionen Euro, die Ersteinrichtung im Wert von etwa 2,6 Millionen Euro und die Kosten für
Großgeräte in Höhe von 2 Millionen Euro.
„Der Stein, den wir heute hier am
Langen Kamp in den Grund legen,
ist zugleich ein weiterer Schritt für
den Ausbau der Gesundheitsforschung und die Empfehlung
Braunschweigs als Standort im
Bereich der Life Sciences“, sagte
der Präsident der TU Braunschweig, Professor Dr. Jürgen
Hesselbach, bei seiner Begrüßung.
„Infektionsforschung und Wirkstoffe sind für die TU Braunschweig
strategische Themen, die wir gemeinsam und interdisziplinär vernetzt als bedeutende gesellschaftliche Zukunftsaufgabe angehen.“
„Hier entsteht ein einmaliges Forschungszentrum, dessen Erkenntnisse für uns alle plötzlich lebenswichtig werden können. In der dis-
ziplinübergreifenden Forschung
liegt der Schlüssel zu einer modernen medizinischen Versorgung. Mit
dem PVZ entsteht somit ein weiteres Leuchtturmprojekt im Land“,
sagte Dr. Gabriele Heinen-Kljajic,
Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur bei der
Grundsteinlegung.
„Die Errichtung des Zentrums für
Pharmaverfahrenstechnik in Braunschweig ist ein weiterer Schritt, um
die Wissenschaftsregion Braunschweig als eine der aktivsten und
leistungsfähigsten Forschungsregionen in ganz Europa zu positionieren. Zentral auf dem Campus sowie in direkter Nähe der einbezogenen Fachbereiche gelegen, wird das
Zentrum ein weithin sichtbarer Ort
der Forschung und des Wissensaustausches sein“, sagte der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth. „Wie können in Zukunft Medikamente kostengünstig hergestellt und individuell auf die Patientenbedürfnisse
abgestimmt werden? Auf diese
praktischen, uns alle angehenden
Fragen werden zukünftig hier in
Braunschweig Antworten gesucht.“
Im PVZ, das 2012 offiziell gegründet wurde, arbeiten bereits Wissenschaftler der TU Braunschweig
aus Pharmazie, Verfahrens- und
Mikrotechnik erfolgreich zusammen. Damit ist die TU ein idealer
Standort für Pharmaverfahrenstechnik, denn kein anderer Hochschulstandort in Deutschland verfügt über die Fächerkombination
der drei Disziplinen. Mit dem Forschungsbau erhalten die Forschenden jetzt ideale Arbeitsbedingungen.
„Der Forschungsbau mit seinen
speziellen Technika und Laboren
zur Herstellung von hochwirksamen Wirkstoffen und Arzneimitteln
sowie zur Fertigung von Mikrogeräten bildet eine ideale Basis, um
interdisziplinär unsere drei übergreifenden Forschungsziele vorantreiben zu können: die Entwicklung
und Herstellung von kostengünstigen, wirksamen und individualisierten, personalisierten Arzneimitteln“, sagte Professor Arno Kwade, Sprecher des Zentrums für
Pharmaverfahrenstechnik, in sei-
ner Dankesrede. „Insbesondere
die Formulierung und Herstellung
von individualisierten, das heißt auf
kleine Patientengruppen oder einzelne Patienten zugeschnittene
Arzneimitteln, ist eine faszinierende Zukunftsaufgabe, die uns sicherlich die nächsten zwei Jahrzehnte beschäftigen wird und zu
einer teilweisen Verlagerung der
Arzneimittelherstellung von der Fabrik zurück in die Apotheke führen
dürfte. Zudem sollen Methoden
und Geräte erforscht werden, die
eine schnellere Entwicklung neuer
wirksamer Arzneimittel erlauben.“
Aus dem Vorab der VolkswagenStiftung konnte beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) die Finanzierung für ein auf drei Jahre geplantes Verbundprojekt „SynFoBiA“ eingeworben werden, das
insbesondere auch der stärkeren
Vernetzung der etwa 20 Arbeitsgruppen dient. Der Forschungsbau
stärkt zudem den bereits bestehenden
Forschungsverbund
„mikroPART“ und viele bilaterale
Kooperationen. Zudem konnte das
Promotionsprogramm „Processing
of poorly soluble drugs at small
scale“ mit 15 Stipendien für Promovierende vom MWK eingeworben werden. Zwei weitere Stipendien werden durch Sponsoren finanziert. Das Programm startete
im Oktober 2014 mit dem Schwerpunkt der Prozessierung schwerlöslicher Arzneistoffe in kleinsten
Mengen und fügt sich somit perfekt in die Ziele und Kompetenzen
des PVZ ein.
Erst vor wenigen Tagen konnte das
PVZ-Team einen weiteren großen
Erfolg feiern: Ein von der TU
Braunschweig
koordiniertes
Schwerpunktprogramm mit einem
Antragsvolumen von rund 14 Millionen Euro wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
bewilligt. Es wird in den kommenden sechs Jahren interdisziplinär
und ganzheitlich biologische und
verfahrenstechnische Grundlagen
zur Beanspruchung von Protein
sowie Protein- und Zellverbänden
bei der Produktion von Biopharmazeutika und weiterer Proteinbasierter Produkte erforschen.
In der Kissenbrücker Turnhalle fand kürzlich die Verleihung von 74 Sportabzeichen des MTV Kissenbrück statt.
Foto: privat
Sportabzeichenverleihung des MTV Kissenbrück:
Zur Kreismeisterschaft
Hötzum. Auf der Anlage der Bundeswehr-, Jäger- und Sportschützenvereinigung in Hötzum fand jetzt die Vereinsmeisterschaft im Wurfscheibenschießen statt. Die Teilnahme ist Voraussetzung zur Berechtigung der am 25. April stattfindenden Kreismeisterschaft Wolfenbüttel. Ausgetragen wurde der Wettkampf
in der Disziplin sportlich TRAP. Die ersten drei Plätze belegten
die Mitglieder des PSV Wolfenbüttel, Walter-Uwe Lasar (Platz 1),
Heino-Peter Schulze (Platz 2) und Dr. med. Uwe Pinkert (Platz 3).
Sie nehmen nunmehr an der Kreismeisterschaft teil, die wiederum Vorstufe zur Landesmeisterschaft ist. Durchgeführt und abgenommen wurden die Durchgänge vom Kreisreferenten Flinte,
Uwe Hosse. Von links: Heino-Peter Schulze, Walter-Uwe Lasar,
Dr. med. Uwe Pinkert und Uwe Hosse.
Foto: privat
74 Sportabzeichen wurden verliehen
Kissenbrück. In der Turnhalle fand
kürzlich die Verleihung von 74
Sportabzeichen des MTV Kissenbrück statt. Vorsitzender Bernd
Wiesensee konnte dazu den Vertreter des Kreissportbundes (KSB
Wolfenbüttel), Oliver Grau, begrüßen. Abteilungsleiter Bernhard
Löhr ermutigte die Anwesenden,
weiter zu trainieren und sich im
neuen Jahr wieder der Herausforderung zu stellen. Die Auszeichnungen für die erste erfolgreiche
Teilnahme Jugend in Bronze erhiel-
ten: Lucy Hagerott, Jarle Langner,
Josephine Henning, Paul Hentschel, Pia Hohaus und Christiane
Plumeyer. Silber: Magnus Busemann, Felix Garber, Melissa Grau,
Melina Hauer, Tara Klunter, Malte
Kottowski, Bjarne Kraeft, Hanna
Linke, Paul Neubauer, Amira Jael
Rost und Calvin Schulz. Gold: Malte Hartmann, Marvin Pattberg und
Kyara Henke. Zweite Wiederholung Silber: Sara Beyer, Lukas Bliefert, Nele Eichhorn, Emily Jahn,
Torge Neuendorf, Jakob Sacha
und Enja Wöhler. Gold: Corvin-Linus Bollmann, Tim Grabiak, Denise Plumeyer, Mira Kraft, Jannik
Sperandio, Joelina Tast und Zoe
Wildrich. 3. WH Silber: Lukas
Dremmler, Lilly Larina Poggendorf
und Felix Reuschel; Gold: Carla
Borchers und Niclas Riedel. 4. WH
Silber: Louis Berger; Gold: Phil
Berger, Julia Erich Chantal Reetz,
Yannick Schwonke und Hanna
Szybay. 5. WH Gold: Amelie Fischer, Julia Nussbaum und Katharina Onkes. 6. WH Silber: Jella Ah-
rens. 7. WH Silber: Jonas Fischer.
8. WH Gold: Alexander Onkes. Die
Auszeichnungen der Erwachsenen
in Bronze erhielten: Kerstin Sommer (1) und Rita Löhr (14). Silber:
Thomas Poggendorf (1), Stephan
Stümpel (1), Matthias Schnetzer (3)
und Martina Wach (12). Gold: Sabine Jahn (1), Christian Laeske (1),
Christian Fischer (3), Jörg Bollmann (5), Ilka Fischer (7), Samira
Neddermeyer (8), Jörg Sommer
(18), Andrea Neddermeyer (19) und
Bernhard Löhr (26).
WelfenAkademie-Studenten fuhren nach Berlin:
Höhepunkt war Besuch des Reichstages
Braunschweig/Berlin. Etwa 80
Studenten der WelfenAkademie
haben bei einer zweitägigen
selbstorganisierten Exkursion
Berlin
kennengelernt.
Von
Braunschweig aus fuhren sie mit
einem Bus des Kooperationspartners Schmidt Reisen Wol-
fenbüttel in die Hauptstadt.
„Schöne Exkursion, gute Harmonie unter den Teilnehmern,
die Gruppe ist nach dieser Fahrt
noch enger zusammengerückt“,
bilanzierte
WelfenAkademieStudent Felix Hahnsch nach der
Fahrt.
Als ersten Höhepunkt der Tour
nahmen die Studenten die
Plätze auf der Besuchertribüne
des Plenarsaals im Reichstagsgebäude ein. Ein Referent des
Besucherdienstes erklärte dort
den Ablauf. Im anschließenden
Gespräch mit einem Mitarbeiter
aus dem Büro des Abgeordneten Sigmar Gabriel wurden
Einzelheiten zu dem Tagesablauf
und zu den Aufgaben eines
führenden
Mitgliedes
der
Bundesregierung dargestellt.
Ohne Überraschung haben die
Zuhörer zur Kenntnis genom-
Für ein Gruppenbild hatten sich die Studenten der WelfenAkademie in der Reichstagskuppel versammelt.
men, dass ein 18-Stundentag
die Regel ist.
Auch eine individuelle Stadtrundfahrt stand auf dem Programm, ebenso wie das Erkunden der Gastronomie und des
Nachtlebens. Zudem besuchten
die Welfen das Bundesministe-
rium der Finanzen. Einigen Teilnehmern aus der Gruppe wurde
ein Besuch der Pressekonferenz
mit dem Bundesminister der Finanzen (BMF), Dr. Wolfgang
Schäuble, ermöglicht. Thema:
Bilanz der deutschen Zollverwaltung für das Jahr 2014.
Foto: WelfenAkademie
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29. März 2015
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SoVD hatte Jahreshauptversammlung:
Mitglieder wurden geehrt
Wolfenbüttel. Am 25. März fand in
der „Lindenhalle“ die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes
des SoVD statt. Der Ortsverband
in Wolfenbüttel hat zur Zeit 1 233
Mitglieder.
sammlung genehmigt. Der erste
Vorsitzende Otto Graunke gab den
Tätigkeitsbericht des Vorstandes
bekannt, die Schatzmeisterin
Christine Dombrowski den Kassenbericht. Der Bericht der Revi-
und Verbundenheit zum Sozialverband geehrt. Es hätten 52 Mitglieder geehrt werden sollen, leider
konnten nur sechs an dieser Versammlung teilnehmen. Die Ehrungen wurden vom Kreisvorsitzenden Hermann Wagenführ und dem
Ortsvorsitzenden Otto Graunke
vorgenommen. Sie überreichten
den Jubilaren Ehrenurkunden und
Kfz-Technik Ehrennadeln des Sozialverbandes,
sowie je nach Dauer der ZugeMeisterbetrieb
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hörigkeit zum SoVD Präsentkörbe
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Nach dem Gedenken der Verstor- soren wurde von Claus Brand vor- Münch für je zehn Jahre Mitgliedbenen übermittelten der erste getragen, der die außerordenlich schaft.
Kreisvorsitzende Hermann Wagen- korrekte Kassenführung lobte und
führ und die Kreisfrauensprecherin der Versammlung die Entlastung Ferner wurden einige Mitglieder
Christine Wagenführ Grußworte der Schatzmeisterin und des ge- des Vorstandes für ihre fünf- beziedes Kreisvorstandes. Die Schrift- samten Vorstandes empfahl. Die hungsweise zehnjährige ehrenamtführerin Hiltrud Bayer verlas das Entlastung wurde von der Ver- liche Tätigkeit in Würdigung und
Protokoll der Jahreshauptver- sammlung einstimmig erteilt.
Anerkennung ihrer Arbeit für den
sammlung 2014. Es wurde in der Danach wurden langjährige Mit- SoVD mit einer Ehrenurkunde und
vorliegenden Fassung von der Ver- glieder des SoVD für ihre Treue Ehrennadel ausgezeichnet.
Dankemeier
Betreiberwechsel zum 1. April:
ASSE-Aktivisten übernehmen
ASSE-Infozentrum
Vahlberg. Nach langen und zähen
Verhandlungen erfolgt nun am 1.
April 2015 der Wechsel. Die Vahlberger ASSE-Aktivisten übernehmen die Infostelle und dazu findet
am 1. April, um 16 Uhr eine kleine
Feierstunde statt. Der neue Betreiber hat sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen.
Der Betreiberwechsel wird in den
Räumen der Infostelle (direkt am
Bergwerk Asse II gelegen) gebührlich gefeiert. Ab 16 Uhr wird an-
lässlich des baldigen 29. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe
ein Imbiss mit Delikatessen aus
Belarus mit landestypischen Getränken gereicht. Gäste aus Fukushima haben ihr Kommen angekündigt und werden den Abend
musikalisch gestalten.
Für die Veranstaltung haben sich
neben den Bürgerinitiativen aus
der hiesigen Region auch Unterstützer aus ganz Deutschland angemeldet. Der neue Betreiber lädt
auch alle ASSEbürger herzlich
dazu ein.
Die jetzige Ausstellung wird überarbeitet und auf den neuesten Stand
gebracht. Wichtige Details von den
Bürgerinitiativen werden eingearbeitet. Ebenfalls möchte der neue
Betreiber auch die Wünsche der
betroffenen Bürger berücksichtigen. Wer also etwas zur neuen
Ausstellung beitragen möchte, sollte seine Ideen und Materialien zur
Neueröffnung mitbringen.
Schwarzer Herzog: Zeithistorische Erinnerungen
Wolfenbüttel. Im Rahmen eines Kameradschaftsabends der Traditionsgemeinschaft Wolfenbütteler Reservisten „Schwarzer Herzog“ im Hotel „Forsthaus“ berichtete Friedrich Deichmann über
seine Kontakte zu der Polnischen Reserveoffiziersvereinigung in Koszalin (Köslin). Als Gast nahm
er zum 25. Jubiläum am Gästeschießen auf der Standortschießanlage an den Schießübungen mit
der Pistole Makarov 9 mm, dem Sturmgewehr Kalashnikov AK-47 7,62 mm und dem Handgranatenzielwurf teil. Weiterhin erwähnte er einen Besuch mit dem Vorsitzenden Pullkownik (Oberst)
Marian Marszalek auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Borne Sulinowo (Groß Born) und der
polnisch-sowjetischen Gedenkstätte des gemeinsamen Soldatenfriedhofes für die in deutscher
Kriegsgefangenschaft verstorbenen Offiziere. Zum Schluss präsentierte er den höchsten polnischen Militärorden „VIRTUTI MILITARI“ mit Ordensstern.
Foto: Traditionsgemeinschaft
Aus dem Polizeibericht:
Diebstähle und Unfall
Wolfenbüttel: Diebstahl von Teilen eines Minibaggers
Im Neubaugebiet „Über dem
Okertal“ kam es in der Zeit von
Donnerstag, 14 Uhr, bis Freitag,
7:50 Uhr, zu einem Diebstahl von
Teilen eines dort abgestellten Minibaggers. Von dem Gerät wurden ein Räumschild sowie eine
Hydraulikvorrichtung abmontiert.
Zwei neben dem Bagger abgelegte Tiefschaufeln wurden ebenfalls entwendet. Es wird angenommen, dass zum Abtransport
der Teile ein Fahrzeug benötigt
worden ist. Der Gesamtschaden
wird auf 5.900 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei unter
05331/933-0 entgegen.
Wolfenbüttel: Diebstahl aus
KiTa
Ein unbekannter Täter entwendete aus der Küche der Kindertagesstätte „Am Hopfengarten“ am
Freitag, 27. März, gegen 13.50
Uhr ein Sparschwein mit rund 60
Euro Bargeld. Bei dem Geld handelt es sich um Erlöse des Fördervereins der KiTa aus dem Verkauf von Backwaren. Hinweise:
05331/933-0.
Wolfenbüttel: Einbruch in Gebäude der Jugendhilfe
Bislang unbekannte Täter drangen in der Nacht von Donnerstag
auf Freitag über ein Fenster in die
Räumlichkeiten der Jugendhilfe,
Neuer Weg, ein. Im Inneren des
Gebäudes wurde eine Bürotür
aufgebrochen und zumindest ein
Schrank durchwühlt. Über erlangtes Diebesgut und die Höhe des
Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.
Hinweise: 05331/933-0.
Cremlingen: Verkehrsunfall
Freitag, 27.03.2015, 14:25 Uhr
Ein 37-jähriger Autofahrer aus
Helmstedt missachtete beim Abbiegen von der Autobahnabfahrt
Cremlingen auf die Bundesstraße
1 das für ihn geltende Rotlicht der
Ampel. Dadurch musste er zunächst dem Querverkehr ausweichen und wollte geradeaus in die
Straße Im Moobusche fahren. Im
dortigen Einmündungsbereich
musste er jedoch einem querenden Radfahrer ausweichen und
lenkte seinen Pkw gegen einen
Ampelmasten. Das Fahrzeug
musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Die Ampel blieb unbeschädigt.
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Autohaus Gebrüder Bormann GmbH
Aus der Region
Seite 28
29. März 2015
Private Sternwarte
Wolfenbüttel. Der frühere Apotheker Dr. Karl Gerhard, geboren
am 20. März 1900 in Wolfenbüttel, dem Tag einer partiellen Sonnenfinsternis, besaß im Kalten Tale eine private Sternwarte mit
einem großen drehbaren Fernrohr. Durch das aufklappbare Dach
seines Hauses am Stadtmarkt, der ehemaligen „Alten Apotheke“, beobachtete er außerdem mit einem speziellen Sonnenfernrohr die Sonne und führte Sonnenfleckenzählungen durch, die
international verwertet wurden. Das kleine Foto (oben links) zeigt
Foto: Kräwer eine Sonnenfinsternis im Jahr 1954, die er in Schweden fotografierte.
Fotos: privat
Irmgard und Herbert Ruhe haben viel Freude an den Gartenzwergen.
Außergewöhnliche Hobbys – heute Herbert Ruhe aus Schöppenstedt:
Gartenzwerge sind sein ein und alles
Schöppenstedt. Es gibt Menschen, die sammeln Briefmarken
oder Münzen, Postkarten oder Aufkleber. Dem Schöppenstedter Herbert Ruhe haben es die Gartenzwerge angetan. Mehr als 90 Stück
nennt er inzwischen sein Eigen, der
kleinste misst gerade einmal
sechs, der größte 80 Zentimeter.
„Angefangen hat alles vor zehn
Jahren mit einem Geschenk“, berichtet der 75-Jährige. Es war ein
Förster-Gartenzwerg, der ihm
auch heute noch sein liebster
Zwerg ist. „Da hat es mich irgend-
wie gepackt“, so Ruhe. Als er in
einem Getreidehandel auf Gartenzwerge stieß, überlegt er nicht
lange und legte den Grundstein
für seine Sammlung. „Ich konnte
sogar noch einen guten Preis für
die drei Stück aushandeln“, erinnert er sich. Von da an nahm er
überall wo er fündig wurde, weitere Exemplare mit.
Und diese Sammelleidenschaft
blieb natürlich auch Familie und
Freunden nicht verborgen. „Er
bekommt sehr oft Gartenzwerge
zum Geburtstag geschenkt“, sagt
seine Frau Irmgard. Und auch sie
hat viel Freude daran, ihrem
Mann hin und wieder ein neues
Exemplar mitzubringen.
Den Großteil der Zwerge hat Herbert Ruhe in dem kleinen Hof
untergebracht, der zum Haus gehört. Einige wenige stehen im Flur
des Hauses. „Um die kümmert
sich meine Frau“, erzählt er. Die
vielen anderen fallen aber in seinen Zuständigkeitsbereich. Im
Laufe der Zeit musste er im Hof
Regale anbringen, um alle seine
Schätze unterbringen zu können.
Bevor sie ihren Platz bekommen,
reibt er sie mit Schweinescharte
ab. „Dann glänzen sie schön und
das bleibt auch sehr lange so.“
Über den Winter werden sie vor
der Witterung geschützt und im
Frühling dann von dem Staub befreit. Viel Pflege bräuchten seine
Gartenzwerge nicht, so Ruhe. Nur
ab und zu müsse einmal ein Bart
mit neuer Farbe versehen werden.
Mit dem Sammeln aufhören möchte er noch lange nicht. „Ich habe
mir zum Ziel gesetzt zu sammeln,
bis es 120 Stück sind.“
EK
Geschichten, die das Leben schrieb:
Unterwegs per Bahn
– von Doris Scheider –
Damals, anno 1835, kam mit der
ersten
Eisenbahnstrecke
in
Deutschland viel Fortschritt ins
Land. Plötzlich war es leicht, von
Punkt A zu Punkt B zu gelangen
oder Güter hin und her zu transportieren. Heute ist die Eisenbahn
zwar noch immer ein wichtiges
Verkehrsmittel, aber sie hat längst
Konkurrenz bekommen und das
zu Land, zu Wasser und in der
Luft.
Trotz aller kritischer Stimmen, die
sich gegenwärtig über die Bahn
verbreiten, gibt es dennoch genügend Fürsprecher und Bahnliebhaber.
Ich habe in meinem Leben bis
heute sehr oft die Bahn genutzt
und mein Ziel immer erreicht,
wenn auch nicht ganz ohne unangenehme Überraschungen. Langweilig wurde eine Bahnreise nie,
ganz im Gegenteil, mal war es
amüsant und unterhaltsam, mal
aufregend und nervig.
Ein Bahnerlebnis aus den
achtziger Jahren ist mir besonders im Gedächtnis haften geblieben. Es war zu DDR-Zeiten.
Ich pendelte wöchentlich zwischen meinem Wohnort Rathenow und meinem Studienort
Berlin, besser gesagt Ostberlin.
Normalerweise war das keine all
zu große Entfernung, aber das
westliche Berlin lag dazwischen
und musste erst auf südlicher
oder nördlicher Route umfahren
werden und das verlängerte Weg
und Zeit. An einem Freitagnachmittag hielten wir uns wegen einer Pflichtveranstaltung ungewöhnlich lange in der Uni auf, so
dass unsere Zugverbindungen
nach Hause kaum zu erreichen
waren. Als wir endlich entlassen
wurden, spurteten wir zur S-Bahn
mit dem Gedanken, am Ostbahnhof (heute Hauptbahnhof) noch
einen Zug gen Heimat zu erwischen. Glücklicherweise fand ich
für mich noch eine Verbindung
über Flughafen Schönefeld Richtung Nauen, die ich bis zum Umsteigepunkt Wustermark Rangierbahnhof nutzen konnte. Erleichtert und froh begab ich mich
auf die Fahrt gen Westen mit dem
Gedanken, zwar verspätet, aber
dennoch am Freitagabend zu
Hause eintreffen zu können.
Es kam jedoch anders als gedacht. Inzwischen war es draußen dunkel geworden. Das Zugabteil hatte sich nach und nach
geleert. Ich müsste in wenigen
Minuten ebenfalls mein Zwischenziel erreicht haben und
machte mich zum Aussteigen
bereit. Da hielt der Zug noch ein-
für mich parat hatte, indem er mir
vorschlug, in den gerade einfahrenden Eilzug nach Schwerin
zu steigen und bis Neustadt/Dosse mitzufahren. Dort könnte
ich dann noch einen Zug nach
Rathenow erreichen. Mir fiel ein
Stein vom Herzen, denn ab
Neustadt kannte ich mich wieder
bestens aus. Die Weiterfahrt
klappte wie am Schnürchen, so
dass ich zwar spät und auf
Umwegen, aber dennoch am
Auf einer Bahnreise kann man immer etwas erleben.
mal und stand eine Weile.
Draußen war nichts zu sehen und
auch nichts zu hören.
Eine Ansage gab es nicht. Ich
glaubte, wir hätten keine Einfahrt.
Als der Zug dann seine Fahrt fortsetzte, wurde es draußen plötzlich hell und der beleuchtete
Bahnsteig kam in Sicht. Aber statt
anzuhalten, beschleunigte die
Lok und setzte die Fahrt Richtung
Nauen fort. Da begriff ich, der
Halt vorher muss mein Umsteigebahnhof gewesen sein und ich
hatte das Aussteigen verpasst
und saß jetzt in der Falle. Der letzte Anschlusszug nach Rathenow
würde in wenigen Minuten abfahren, während mein Zug nun
eine andere Richtung nahm. Was
sollte ich tun? Allmählich geriet
ich in Panik. Völlig verzweifelt
stieg ich in Nauen aus dem Zug.
Zum Glück fand ich gleich auf
dem Bahnsteig einen diensthabenden Eisenbahner, der sich
mein Missgeschick anhörte und
in wenigen Minuten eine Lösung
Freitagabend zu Hause eintraf.
Heutzutage wäre mir so ein Missgeschick sicher nicht passiert,
denn Ansagen oder Anzeigen im
Zug vor jedem Halt erleichtern jedem Reisenden die Orientierung
und das zu jeder Tageszeit.
Damals mussten wir ohne diesen
Service auskommen.
Eine andere aufregende Bahnfahrt auf der Strecke BerlinMagdeburg habe ich vor ein paar
Jahren gemeinsam mit einer ehemaligen Kommilitonin erlebt. Wir
hatten es uns im Zug bequem
gemacht und tauschten uns über
alles aus, was uns in den Sinn
kam. Kurz vor Brandenburg wurden unsere Gespräche abrupt unterbrochen und aus war es mit
der Gemütlichkeit, denn eine
Durchsage verkündete uns, dass
alle Reisenden den Zug in Brandenburg verlassen müssen. Also
ging es mit Sack und Pack auf
den Bahnhofsvorplatz. Die Aufregung war groß bei all den vielen
Menschen. Keiner wusste, was
eigentlich los war. Allmählich
sickerte jedoch durch, dass sich
irgendwo auf den Gleisen zwischen Brandenburg und Genthin
ein Lebensmüder befand. Deshalb konnte dieser Streckenabschnitt nicht weiter befahren werden. Nun sollte es für uns mit
Bussen weitergehen.
Es war Sonntagnachmittag und
mit dem Busersatz dauerte es.
Das Warten zog sich hin, Unruhe
verbreitete sich unter den Reisenden. Einige taten sich zusammen und fuhren per Taxi nach
Genthin. Schließlich hatten auch
wir keine Geduld mehr und wurden zu Mitfahrern in einem Großraumtaxi.
In Genthin angekommen, erwartete uns das gleiche Bild. Die Reisenden aus dem Gegenzug standen in einer Traube und warteten
auf einen Bus nach Brandenburg.
Auf beiden Seiten war bei allen
weiterhin viel Geduld gefragt. Als
dann endlich der Bus mit den letzten Reisenden eintraf und alle
wieder im richtigen Zug gelandet
waren, wurde die Fahrt fortgesetzt. Bald hatten wir Magdeburg erreicht und unsere Wege trennten
sich, denn meine Kommilitonin
war am Ziel angekommen. Meine
Ankunft in Braunschweig hatte
sich auf Grund der unfreiwilligen
Fahrtunterbrechung zwar verzögert, aber dennoch ist doch alles
gut gelaufen. Natürlich gab es
Leute, die empört waren wegen
der ganzen Unannehmlichkeiten
und auf die Bahn schimpften. Ich
finde, so dramatisch war das
Geschehen für die Reisenden jedoch nicht. Eher dramatisch verlief es sicher für den Agierenden,
der das Problem ausgelöst hatte
und für alle, die damit unmittelbar
konfrontiert wurden.
Nicht immer läuft eben alles glatt
und planmäßig ab. Ganz gleich,
womit wir unterwegs sind, Verspätungen kann es überall geben.
Wer kennt sie nicht, die Unfälle,
Staus oder Naturereignisse, die
unweigerlich Probleme mit sich
bringen? Das Leben hält eben oft
Überraschungen für uns bereit.
Funkenmariechen mit Ehrhoff
Wolfenbüttel. Rosemarie Blum überließ uns dieses Foto, das sie
als Funkenmariechen (l. vorn) zusammen mit dem damaligen
Bürgermeister Fritz Ehrhoff vor dem Rathauseingang zeigt. Mitte der Fünfziger Jahre gab es regelmäßig Festveranstaltungen
des Karnevalvereins Rot-Weiß in Leistes Festsälen. Foto: privat
Motorradgedenkfahrt am 25. April
Salzgitter. Die 28. Gedenkfahrt für die Unfallopfer unter den
Motorradfahrern der Saison 2014 und der 18. Verkehrssicherheitstag am Samstag, 25. April, sind ein Publikumsmagnet für
Groß und Klein. Die Gäste können sich auf ein abwechslungsreiches Programm und viele Besonderheiten freuen. Der Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter lädt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer (acm) unter
dem Motto „Fahre und lebe“ zu dieser besonderen Großveranstaltung ein. Rund 4.000 Biker erwartet die Stadt Salzgitter, die
dann in einem Konvoi zum Gedenkgottesdienst nach Braunschweig fahren. Gemeinsam wollen die Teilnehmer der neun
Unfalltoten des vergangenen Jahres gedenken. Zwischen 13
und 13.30 Uhr startet am Samstag, 25. April, der erste Konvoi
mit den neun Holzkreuzen. Der zweite Konvoi bricht dann auf
einer gesicherten Strecke ca. 30 Minuten später auf, um am
Gottesdienst in der Martinikirche teilzunehmen, bevor es dann
Foto: privat
wieder nach Salzgitter geht.
Verlagssonderseite
Rhododendrengärten - Farbexplosionen im Frühling
Parks und große Landschaftsgärten sind
ohne Rhododendrensträucher nicht vorstellbar. In jedem Frühjahr ziehen ihre
auffälligen Blüten alle Blicke auf sich. Sie
bestechen vor allem mit violetten und
blauen Farbnuancen, aber es gibt auch
viele Gelb-, Weiß-, Rosa-, Orange- und
Rottöne.
Die Wurzelstruktur der Rhododendren ist sehr
fein. Es ist wichtig, dass das Pflanzloch großzügig ausgehoben wird. Um einem neu gepflanzten Rhododendron optimale Startbedingungen
zu geben, empfiehlt es sich, das Loch mit einer
Mischung aus Torfmull und spezieller Rhododendrenerde aufzufüllen. Gedüngt werden sollte
mit speziellem Rhododendrendünger.
Bei der Auswahl der Rhododendren sollte
man sich rechtzeitig auf ein Farbkonzept festlegen. Landschaftsgärtner empfehlen entweder,
sich für einen einzigen Farbton zu entscheiden
oder Blütenfarben zu wählen, die im starken
Kontrast zueinander stehen.
Durch eine geschickte Arten- und Sortenwahl
kann sich zudem die Blütezeit der RhododendNicht zu viel Sonne: Da Rhododendren ihren natürlichen Standort im Wald haben, ren im Garten von Ende März bis Ende Juni erbevorzugen sie auch im Garten einen halbschattigen Platz.
Werkfoto: BGL strecken.
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Egal ob auf Balkon, Terrasse
oder im Garten – nach dem Winter sehnt man sich besonders
nach einer bunten Blumenpracht,
sattem Rasengrün und üppigen
Sträuchern. Deshalb sollte man
seinen Pflanzen gerade jetzt, zu
Saisonbeginn, die richtige Starthilfe für ein gesundes und kräftiges Wachstum geben.
Mit Kompost schneller und
leichter zum Erfolg
Ein guter, nährstoffreicher Boden
ist das Fundament für gesundes
Pflanzenwachstum.
Aufgrund
der Vielzahl seiner positiven Eigenschaften nimmt der Kompost im Hobbygartenbau eine
herausragende Stellung ein. Mit
Kompost angereicherte Böden
werden dunkel, absorbieren dadurch das Sonnenlicht besser
und beschleunigen somit im
Frühjahr erheblich die Bodenerwärmung. Durch die Zufuhr von
stabiler organischer Substanz
gleicht die Kompostdüngung die
Humusverluste des Gartenbodens aus, fördert das Bodenleben und damit die Bodenfruchtbarkeit. Kompost verbessert die
Durchlüftung des Bodens und
macht schwere tonhaltige Böden
durchlässiger – die Bildung eines stabilen Bodengefüges wird
gefördert und auch die Wasserhaltefähigkeit wird deutlich verbessert. Der Bodenzustand wird
insgesamt verbessert und der
Boden ist somit wesentlich leichter zu bearbeiten.
Rund-um-Versorgung mit
Kompost
Weiterhin bietet Kompost als organisches Düngemittel den Pflanzen eine Rund-um-Versorgung
mit allen wichtigen Nährstoffen
und Spurenelementen. Kompost
bindet Pflanzennährstoffe an
sich, so dass sie nicht über das
Regenwasser ins Grundwasser
ausgewaschen werden können.
Die Pflanzen sind jedoch in der
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Samstag
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und aufzunehmen. Kompost
kann das 2-3-fache seines eigenen Gewichtes an pflanzenverfügbarem Wasser speichern, dadurch werden die Pflanzen auch
in Zeiten ohne Niederschläge
wesentlich länger versorgt. Kompost verbessert die Qualität der
Pflanzen durch seine Wirkstoffe
und erhöht die Resistenz gegen
Schädlinge und Krankheiten.
Eine ergänzende Düngung mit
anderen Nährstoffen oder auch
eine Kalkung des Bodens ist
beim Einsatz von Kompost nicht
mehr nötig. Der konkrete Kompostbedarf richtet sich nach den
im Boden bereits vorhandenen
Mengen an organischer Substanz, Kalk und Pflanzennährstoffen sowie dem Nährstoffbedarf
der jeweiligen Pflanzenkulturen.
Qualität und Beratung stehen
an erster Stelle
Beim Kauf des Kompostes sollte stets darauf geachtet werden,
dass nur professionell hergestellte Komposte mit dem RAL-Gütezeichen eingesetzt werden. Denn
nur diese Komposte unterliegen
einer regelmäßigen Qualitätskontrolle und werden als homogene und hygienisch einwandfreie
Produkte (frei von keimfähigen
Samen und Pflanzenteilen) in den
Kompostwerken Upen und Bornum abgegeben.
Individuelle Beratung durch das
freundliche Fachpersonal sowie
umfassender Service stehen bei
der Gesellschaft für Biokompost
mbH an erster Stelle.
Auf den richtigen Zeitpunkt
und die Menge kommt es an
Die ideale Ausbringungszeit für
feinkörnigen Fertigkompost ist
das Frühjahr und der Sommer.
Zu dieser Zeit sind die Pflanzen
besonders nährstoffhungrig und
können das Nährstoffangebot
des Kompostes ideal nutzen.
Bei Neupflanzungen und zur
allgemeinen Anhebung des Humusgehalts im Boden sind Kompostgaben aber auch durchaus
im Herbst angebracht. Ausführliche Informationen zur Anwendung von Kompost im Haus- und
Kleingarten sowie Düngeempfehlungen erhalten Sie vom geschulten Fachpersonal in unseren Kompostwerken.
Umfassendes Warenprogramm der Gesellschaft für
Biokompost mbH
Das umfangreiche Warenangebot der Gesellschaft für Biokompost mbH umfasst, neben RAL
Qualitäts-Gütekompost in loser
und gesackter Form auch:
• Kieferrinde in Absiebungen von
0/20 und 0/40 mm, lose und
gesackt
• Sägewerkshackschnitzel ohne
Rinde, lose und gesackt
• Pinien-Dekorrinde in Säcken
• Blumenerde, torfreduziert in
Säcken
• Mulchkompost in einer Absiebung von 10/30 mm
• Qualitätsmutterboden/Substrat
• Frischkompost zur Aufbringung
auf landwirtschaftliche Flächen
Frühjahrs-Aktionspreise
vom 1. bis 30. April 2015
Gütekompost –
lose Ware zum halben Preis
Sackware - 50 l für 1,50 E
pro Sack, zuzüglich Pfand
Aus der Region
Seite 30
29. März 2015
Kommers anlässlich des 140. Gründungstags der Freiwilligen Feuerwehr Adersheim:
Rückblick auf eine erfolgreiche Geschichte
Was für ein Gewusel an der Waisenhausbrücke in der Auguststadt. Die Kinder des Kindergartens
St. Johannis haben wieder fleißig den Osterbaum geschmückt.
Fotos: Burgdorf
22. Eierbaum wurde in der Auguststadt aufgestellt:
»Kinder basteln immer neue Eier«
Wolfenbüttel. Ein reges Gewusel für Jahr wieder abgehangen und Ostereier regelmäßig durch und
herrschte am Freitag wieder auf bis zur nächsten Aktion gelagert. ersetzt verloren gegangene
der Grünfläche vor der Waisen- „Es gehen auch immer mal Eier Bändchen.
hausbrücke in der Auguststadt. kaputt, aber es kommen auch je- Von Beginn an wird die Aktion
Zum 22. Mal hatte die Bürvon der Altstadt-Bäckerei
gergemeinschaft AugustRichter begleitet, die jedes
stadt die Kinder des KinKind mit einem süßen, gedergartens St. Johannis
backenen Osterhasen beeingeladen, eine Birke mit
lohnt. Ein kleines Präsent
bunt bemalten und selbst
gibt es außerdem für jedes
gestalteten Ostereiern zu
Kind von der Bürgergedekorieren – und die hatmeinschaft Altstadt. In
ten sichtlich viel Spaß dadiesem Jahr konnten die
bei.
Kinder zwischen Seifen„Im vergangenen Jahr hablasen und einem Klickerben wir gezählt, da hatten
spiel wählen.
wir 685 Ostereier in unseNach getaner Arbeit der
rem Fundus. In diesem
Kinder hängt das Team
Jahr haben die Kinder weider Bürgergemeinschaft
tere selbst gebastelte Eier
die bunten Ostereier noch
mitgebracht. Sie lassen
einmal sicher nach und
sich jedes Jahr etwas neu- Aus dem Vorjahreskarton werden die stellt die Birke auf, die
es Tolles einfallen“, erzählt schönsten Ostereier ausgesucht.
liegt, während sie von den
Sabine von Kiedrowski,
Kleinen geschmückt wird.
Sprecherin der Bürgergemein- des Jahr wieder neue hinzu“, sagt Klein und Groß haben jedes Jahr
schaft Auguststadt. Am Freitag von Kiedrowski. Das Team der viel Spaß an der Aktion, die alle
nach Ostern werden die Eier Jahr Bürgergemeinschaft schaut die auf Ostern einstimmen soll.
sb
Adersheim. 140 Jahre Freiwillige
Feuerwehr Adersheim, dies war
Anlass zu einem Kommers im Feuerwehrhaus.
Ortsbrandmeister
Holger Helwig begrüßte neben den
Kameraden der Einsatzabteilung
auch die Mitglieder der Kinder- und
der Jugendfeuerwehr sowie fördernde Mitglieder und die Kameraden der Altersabteilung. Auch
Stadtbrandmeister Rüdiger Hartmann und Kreisbrandmeister Tobias Thurau waren unter den Gästen.
Im Rahmen des Kommers nahmen
die Führungskräfte zahlreiche Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen vor. Marco Langer wurde
zum Feuerwehrmannanwärter ernannt. Curtis Radmer und Tobias
Sobiech wurden zu Feuerwehrmännern und Carina Rischke zur
Feuerwehrfrau befördert. Marcel
Schnute ist nun Oberfeuerwehrmann. Adersheims stellvertretender Ortsbrandmeister Florian Moder ist nun Löschmeister.
Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaften bekamen Frank
Niebuhr (25 Jahre), Josef Bail (40
Jahre) und Jürgen Sonnenberg (50
Jahre). An Rudolf Bail wird nachträglich noch das Ehrenzeichen für
40-jährige fördernde Mitgliedschaft
überreicht. Frank Ahrend bekam
für langjährige Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der
niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Silber verliehen. Peter Keilholz und Jürgen Sonnenberg wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Neben dem 140-jährigen Bestehen
der Feuerwehr Adersheim, gab es
auch die 25-jährige Partnerschaft
mit der Feuerwehr Wienrode zu
feiern. Besonders begrüßten die
Adersheimer daher die Abordnung
um Wehrleiter Rainer Salvey. Begrüßen konnte Ortsbrandmeister
Helwig auch Adersheims Ortsbürgermeisterin Alexandra Reinhardt,
die Stadtratsmitglieder Hiltrud
Bayer (SPD) und Prof. Dr. Christoph Helm (CDU) sowie den stellvertretenden Landrat Bruno Polzin.
Holger Helwig trug die Chronik der
Feuerwehr vor. Am 23. Februar
1875 wurde die Freiwillige Feuerwehr Adersheim ins Leben gerufen. Als erstes Einsatzmittel stand
eine Handdruckspritze zur Verfügung, die von einem Pferd gezogen wurde. Mit einem Löschgruppenfahrzeug, dem Opel Blitz gab
es 1954 das erste motorisierte
Fahrzeug für die Wehr, welches
Mitte der 60er Jahre im neugebauten Feuerwehrhaus untergebracht
wurde. Im Lauf der Jahre wurde
die Fahrzeugtechnik stetig verbessert – bis ins Jahr 1992, als das
noch heute aktive Löschgruppenfahrzeug 8/6 in Dienst gestellt wurde. Ende der 90er Jahre bezogen
die Adersheimer Kameraden dann
das Feuerwehrhaus an der Leinder
Straße, in dem auch der Kommers
bei netten Gesprächen seinen
Ausklang fand.
Beim Kommers der Freiwilligen Feuerwehr Adersheim ernannte
Ortsbrandmeister Holger Helwig die Kameraden Jürgen Sonnenberg und Peter Keilholz (von links) zu Ehrenmitgliedern.
Kreisbrandmeister Tobias Thurau (links) zeichnete Frank Ahrend
mit der Silbernen Ehrennadel der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr aus.
Fotos: privat
Ostereier-Schießen
Linden. Der Schützenklub Linden
veranstaltet das beliebte OstereierSchießen wieder am Samstag, 4.
April, ab 11 Uhr am Vereinsheim
des Kleingartenvereins Linden. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren können mit dem Luftgewehr
die bunten Eier „erschießen“. Für
alle Kinder unter 12 Jahren steht
ein Lichtpunkt-Gewehr zur Verfügung. Für das leibliche Wohl Bereits seit 25 Jahren verbindet die Ortsfeuerwehr Adersheim
sorgt der KGV Linden. Gäste sind eine Partnerschaft mit der Wehr aus Wienrode. Wehrleiter Rainer Salvey war mit einer Abordnung zum Kommers gekommen.
herzlich willkommen.
Rund ums Thema „Flüchtlingspolitik“:
Rathausgespräch
Die Altstadt-Bäckerei Richter spendiert für jedes Kind zur Belohnung einen süßen Osterhasen.
Oster-Mountainbike-Tour in Umgebung
Wolfenbüttel. Der ADFC Wolfenbüttel bietet am Karfreitag, 3. April,
um 11 Uhr eine sportliche Mountainbiketour durch einen der Wol-
fenbütteler Wälder an. Gefahren
wird auf Wald- und Schotterwegen
mit relativ geringem Anspruch an
die Fahrtechnik. Die Teilnehmer be-
nötigen ein Mountainbike, und das
Tragen eines Helmes wird empfohlen. Die Rückkehr von der 30 Kilometer langen Tour ist gegen 14 Uhr.
Wolfenbüttel. Die niedersächsische Landesregierung hat mit
dem Regierungswechsel 2013
einen Paradigmenwechsel in der
Flüchtlingspolitik versprochen.
Erkennbare
Verbesserungen
sind jedoch noch nicht erreicht
worden. Darüber hinaus bestehen in Teilen der Gesellschaft
noch Vorbehalte, die einer gesellschaftlichen Teilhabe von
Flüchtlingen entgegenstehen.
Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundes- oder
Europaebene sind noch erheblich verbesserungsbedürftig. Sebastian Rose, Mitarbeiter der
Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V., ist als
Referent zu der Veranstaltung
eingeladen und berichtet aus der
Praxis der Flüchtlingsaufnahme
in Niedersachsen. Neben der
Rechtslage wird er auch die
Wirklichkeit von Unterbringung,
Zugang zu Spracherwerb, Arbeitserlaubnis sowie Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden behandeln. Der Referent wird neben der Aufklärungsarbeit ebenfalls aufzeigen, was
jeder Einzelne tun kann, um ein
erwünschtes Willkommen zu ermöglichen.
Das Rathausgespräch findet im
Ratssaal des Rathauses, Stadtmarkt 3-6 in Wolfenbüttel statt
und beginnt um 19 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine
Anmeldung nicht erforderlich.
Am verkaufsoffenen Sonntag:
Tag der offenen Tür
im Rathaus
Bingo-Spende für die Kita Stöckheim
Wolfenbüttel. Die Gäste des Café Elzbeth in Groß Stöckheim erspielten bei einem Bingo-Abend
eine willkommene Spende für den Kindergarten Groß Stöckheim. Besonders haben sich die Firmen Getränke Brockmann, das Eiscafé El Cid und die Firma Busmann hervorgetan. Sie steuerten
Sachspenden bei und stockten die erspielte Summe für den Kindergarten auf 500 Euro auf. Außerdem spendete Marcus Konscholke spontan 50 Euro. Klaus Bachstein und Marina Piraks sowie
Torsten Busmann, Olaf Meyer und Carsten Brockmann (von rechts) übergaben das Geld an drei
Kindergartenkinder und dessen stellvertretende Leiterin Karin Krebs (links).
Foto: Kutzner
Wolfenbüttel. Wenn am 26. April
die teilnehmenden Geschäfte ihre
Pforten zum verkaufsoffenen
Sonntag öffnen, dann finden zeitgleich auf dem Stadtmarkt wieder
die beliebten Automobilen Welten
statt. Wie Bürgermeister Thomas
Pink ankündigt, will sich auch die
Stadt Wolfenbüttel diesem Familientag anschließen und seine Türen zum Tag der offenen Tür öffnen. So werden am 26. April von
13 bis 18 Uhr Info-Tafeln auf den
Ebenen 1 bis 3 die Besucher über
die Arbeit im Rathaus informieren.
Darüber hinaus wird die Tourist-
Information geöffnet haben und
Vertreter der Fraktionen werden in
ihren Büros ebenso für Gespräche
zur Verfügung stehen wie Bürgermeister Pink selbst. Einzelne Abteilungen des Rathauses werden
sich präsentieren und die Auszubildenden der Stadt informieren
über ihre Ausbildung. Zeitgleich
wird ein Bewerbungscheck für
künftige Auszubildende angeboten. Auch das Standesamt wird an
diesem Sonntag seine Pforten öffnen und Einblick in eines der
schönsten Standesämter Niedersachsens gewähren.
WSV-Osterfrühschoppen
Wolfenbüttel. Für Sonntag, 5.
April, 10.30 Uhr, lädt der Wolfenbütteler Schwimmverein von
1921 zum Osterfrühschoppen ins
Vereinsheim „Fümmelsee-Terrassen” ein. Im Mittelpunkt steht die
Saisoneröffnung am 9. Mai. Gäste sind herzlich willkommen.
Wollig und schick
umstrickt
Wolfenbüttel. Auch wenn uns
Menschen in diesen letzten
Märztagen noch ziemlich kalt
ist, so können diesem Regenwasserrohr am Kornmarkt –
gesehen und fotografiert von E.
Suhr – frostige Temperaturen
nichts anhaben. Es ist wollig
und schick umstrickt.
Aus der Region
29. März 2015
Seite 31
Besondere Ehrung (von links): Hennig Meyer, Dagmar Reddeha- Am Rednerpult referiert Wilfried Ritzke vom Niedersächsischen Sportschützenverband. Daneben der Vorstand des Kreisschützense, Bernfried Keye, Werner Sperr und Udo Krutzki.
verbandes Wolfenbüttel.
Fotos: Rosenthal
Kreisschützenverband Wolfenbüttel führte seine Jahreshauptversammlung in Hornburg durch:
Verdienstnadeln des NSSV wurden verliehen
Hornburg. Mit dem Fahneneinmarsch der 15 Vereine begann
gestern die Jahreshauptversammlung des Kreisschützenverbandes Wolfenbüttel (KSV) in
Hornburg. Unter der musikalischen Begleitung durch den
Spielmannszug der Schützenbruderschaft Hornburg zogen die
Fahnenträger zum Kommando
von Kreisschützenadjudant Hartmut Ferber in den Festsaal ein.
Hennig Meyer als Hausherr der
Schützen in Hornburg begrüßte
die über 130 Teilnehmer. Mit einer
Schweigeminute gedachte er der
55 Verstorbenen aus den Verei-
nen des Kreisgebietes im vergangenen Jahr.
Unter den zahlreichen Ehrengästen, die ihre Grußworte überbrachten, war der einstimmige
Tenor: „Wir sind stolz auf die Tradition der Schützenvereine, die
einen Beitrag zur Dorfgemeinschaft leisten.“ Der Schießsport
sei mit den Orten verwurzelt, hieß
es. Grußworte hörten die Anwesenden unter anderem von Hornburgs Bürgermeister Marc Samel,
Jochen Hoffmann, Julian Mertens, vom stellvertretenden Landrat Bruno Polzin, vom Niedersächsischen Sportschützenver-
band durch Wilfried Ritzke und
vielen weiteren.
Bereits im 23. Jahr gab Kreisvorsitzender Bernfried Keye gestern
den Jahresbericht für den KSV
ab. Er sagte, dass der Verband in
2014 um 127 Mitglieder abgenommen habe. „Am 1. Januar
2015 waren es 3 730 Mitglieder“,
sagte er. „Die Personalsituation
hat sich entspannt“, sagte er weiter. Der Deutsche Schützenbund
(DSB) werde nach den Worten
von Keye voraussichtlich 2017
den Beitrag um einen Euro erhöhen.
Zum Schluss richtete er seinen
Dank an alle Vorstandsmitglieder
für die gute Arbeit. „Nur mit einem
guten Team kann Gutes geleistet
werden und das, so glaube ich,
zum Wohle der Schützen im KSV
Wolfenbüttel“, sagte Keye.
Ein besonderer Punkt waren die
Ehrungen durch den Niedersächsischen Sportschützenverband
(NSSV). Bernfried Keye rief die
große Anzahl der zu ehrenden
Schützen aus dem Kreisgebebiet
auf. Die Verdienstnadel in Bronze
bekamen Sabine Pschybilski
(Bornum), Ingrid Runge (Bornum),
Frank Pape (Hornburg), Ilka
Scherler (Groß Vahlberg), Petra
Borchers (Ampleben), Michael
Richtarsky (Sambleben) und Ina
Ruppelt (Groß Vahlberg).
Bei der Vergabe der Verdienstnadel in Silber wurden aufgerufen:
Peter Illner (Hornburg), Dirk Rüstig (Hornburg), Elisabeth Hauenschild (Achim), Michaela Schulz
(Semmenstedt), Christine Willmann (Schöppenstedt), Lutz
Schwenger (Sambleben) und Susanne Narup (KSV Vorstand aus
Hedeper).
Unter Beifall wurde die Verdienstnadel in Gold an Dagmar Reddehase (KSV Vorstand aus Schladen) vergeben. Bei der Ehrung
des Niedersächsischen Sportschützenverbands wurde in Anerkennung der vorbildlich geleisteten Arbeit für den Schießsport der
Schützenbruder Udo Krutzki
(Wittmar) zum Oberschießsportleiter ernannt. Mit dem Meisterschützenabzeichen wurde Henning Meyer ausgezeichnet.
Nach einer Pause konnten die
verschiedenen Berichte und das
Zahlenwerk der Amtsinhaber, die
auch schriftlich den Versammelten vorlagen, diskutiert und abgehandelt werden. Der nächste Delegiertentag soll 2016 in Schöppenstedt stattfinden.
jr
Bei den Ehrungen für Bronze (von links): Wilfried Ritzke, Sabine Pschybilski, Frank Pape, Ingrid Bei den Ehrungen für Silber (von links): Bruno Polzin, Wilfried Ritzke, Susanne Narup, Dirk Rüstig,
Runge, Michael Richtarsky, Ilka Scherler, Henning Meyer, Ina Ruppelt, Bernfried Keye und Petra Peter Illner, Henning Meyer, Michaela Schulz, Elisabeth Hauenschild, Lutz Schwenger und ChrisBorchers.
tine Willmann.
Stefan Graën und Katrin Richter (Mitte) von der Comedy-Company stellten sich für das Publikum
als lebende Drahtbiegepuppen zur Verfügung.
Improvisationstheater im MTV-Sportheim Salzdahlum:
Gemeinsam zum Lachanfall
Salzdahlum. Gemeinsam sind wir
stark – und witzig! Das Ensemble
der Comedy-Company nahm gemeinsam mit dem Publikum im
Sportheim des MTV Salzdahlum
die Herausforderung an, den Sam-
stagabend zu einem vergnüglichen
Miteinander werden zu lassen. Die
Improvisationsschauspieler Stefan
Graën und Katrin Richter gaben
dem Publikum das, was es verlangte. Und zwar im wahrsten Sin-
ne des Wortes. Sie bauten Schlagworte aus dem Publikum in ihre
Improvisationscomedy ein, lästerten ein klein wenig über Atzum und
ließen sich als Drahtbiegepuppen
von Zuschauern steuern. Die Improvisationen wurde untermalt von
Musiker Michael Zalejski, was dem
Treiben im Sportheim durch melodische Dramaturgie einen noch komischeren Anstrich verlieh.
Szene für Szene befeuerte die
Lachspirale, der das Publikum nur
schwer entkommen konnte und
teilweise den Tränen nahe war –
wenn es nicht schon zu spät war.
Denn immer wieder waren die Zuschauer auch selber Teil der Show
und mussten sich die Unterhaltung
erarbeiten. Ob nun aber als passiver Zurufer oder MarionettenspieDer Saal im MTV-Sportheim in Salzdahlum war beim Auftritt der ler am lebenden Objekt – für jeden
lk
Comedy-Company gut gefüllt.
Fotos: Kutzner gab es etwas zu tun.
Seite 32
29. März 2015
Xing-Gruppe Wolfenbüttel:
– Anzeige –
Drittes Whiskytasting
Wolfenbüttel. Xing-Moderator
Axel Reinecke lud zum bereits drit­
ten Whiskytasting in Halchter ein.
In gemütlicher Atmosphäre führte
Jens Bekmann von der Barrique
Wolfenbüttel durch den Abend.
Nach einem Begrüßungsschluck
stärkten sich die Teilnehmer an
dem reichhaltigen Buffet, welches
aus verschiedenen Sandwiches,
Canapés mit Räucherfisch, Schot­
Bürgermeister Karl-Heinz Mühe begrüßte die SPD-Kreistagsfraktion auch im Namen der Samtgemeindebürgermeisterin Regina Boll- tischen Eiern, Dips und einer Pie
Foto: privat passend zu den Whiskys bestand.
meier am Bahnhof Schöppenstedt. Nach dieser Stärkung kredenzte
Jens Bekmann die edlen Tropfen.
SPD-Kreisfraktion besichtigte Bahnhof Schöppenstedt:
Das Thema dieses Tastings war
Geschmacksvielfalt aus gleichen
Destillen beziehungsweise Regio­
Wolfenbüttel/Schöppenstedt. den Verkehrsströmen bei weitem vom geplanten Umbau des Bahn­ Ride-Fahrradabstellanlage für 60 nen. Mit reichlich Information über
Schöppenstedts Bürgermeister nicht mehr gewachsen. Für Fahr­ hofbereiches zu einem Mobilitäts­ Fahrräder.
Karl-Heinz Mühe begrüßte die Mit­ gäste aus dem Bereich des Süd- zentrum vor Ort ein Bild gemacht. Der Vorsitzende der SPD-Kreis­
glieder der SPD-Kreistagsfraktion Elms in Richtung Wolfenbüttel, Unlängst hatte der Kreistag einen tagsfraktion, Falk Hensel, freute
unter Leitung ihres Vorsitzenden Braunschweig und Schöningen ist Zuschuss zur Finanzierung be­ sich, dass mit der Neugestaltung
Falk Hensel sowie den SPD-Land­ Schöppenstedt der zentrale Ver­ willigt. Bürgermeister Karl-Heinz des Bahnhofs eine optimale Aus­
tagsabgeordneten Marcus Bosse kehrsknotenpunkt. In den vergan­ Mühe zeigte den Kreistagsmit­ nutzung des vorhandenen Ge­
am Bahnhof der Eulenspiegelstadt genen Jahren hatte sich insbeson­ gliedern den geplanten Bereich ländes gegeben sein wird. „Hier
und erläuterte sowohl die derzeiti­ dere zu Zeiten der Verknüpfung für den Umsteigepunkt von Bahn gibt es ein attraktives Konzept für
ge Situation als auch die Planun­ mit den Schulbusverkehren die auf Bus, die Park-und-Ride-Anla­ den Mobilitätsstandort Bahnhof
gen für ein dortiges Mobilitätszen­ verkehrliche Situation verschärft. ge mit 50 Pkw-Stellplätzen, eine Schöppenstedt, mit welchem eine
trum.
Im Rahmen einer Klausurtagung Wendeschleife für Busse, die als günstige Zuordnung der Wege
Laut Mühe ist die gegenwärtige der SPD-Kreistagsfraktion im na­ Umfahrung des Bahnhofsgebäu­ erreicht und die Verkehrsgefähr­
Gestaltung des Bahnhofsumfel­ hegelegenen Schloss Schliestedt des vorgesehen ist, die Bushal­ dung minimiert werden kann“, so
des als zentraler Sammelpunkt haben sich die Kommunalpolitiker testellen sowie eine (E-)Bike-and- Hensel.
Optimale Ausnutzung durch Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes
AkkordeonOrchester Braunschweig Udo Menkenhagen gibt Konzerte in der Region:
„Concerto in D“ von Telemann
spielte auch in diversen Musi­
calproduktionen der Landes­
bühne Hannover. Bernd-Uwe
Rams ist seit 2008 Lehrkraft an
der Städtischen Musikschule
der Stadt Braunschweig.
Weitere klassische sowie unter­
haltsame Programmpunkte sind
die Ouvertüre „Alessandro Stra­
della“ von Friedrich von Flotow,
die Filmmusik zu den „Glorrei­
chen Sieben“ von Elmer Bern­
stein und viele weitere.
Das AkkordeonOrchester Braunschweig Udo Menkenhagen gibt am 19. April ein Konzert in der St. Karten, sowie die neu erschie­
Foto: privat nene CD vom Live-Mitschnitt
Paulikirche Braunschweig.
des AkkordeonKonzertes im
Braunschweig/Wolfenbüttel. tis-Kirche Wolfenbüttel.
sein AkkordeonOrchester.
Jahre 2014 in St. Trinitatis Wol­
Das AkkordeonOrchester Braun­ Bei diesen Konzerten präsentiert Als Solist konnte der Trompe­ fenbüttel, sind unter www.Ak­
schweig Udo Menkenhagen ver­ das AkkordeonOrchester ein ganz ter Bernd-Uwe Rams gewon­ kordeonOrchester.de oder un­
anstaltet jeweils ein Konzert in besonderes Highlight: Zur Auffüh­ nen werden. Neben seiner regen ter der Telefonnummer (05331)
Braunschweig und Wolfenbüttel. rung gelangt das „Concerto in D“ Konzerttätigkeit im gesamten 886317 erhältlich. Kartenvorver­
Das erste findet am 19. April in von Georg Philipp Telemann. Im Bundesgebiet war er Mitglied kauf außerdem bei: Musikalien­
der St. Paulikirche in Braun­ Original für Trompete und Strei­ der Internationalen Philharmonie, handlung Bartels, Konzertkasse
schweig statt, ein weiteres am 10. cher geschrieben, bearbeitete Lead­t rompeter verschiedener Braunschweig und Musikhaus
Mai, ab 17 Uhr, in der St.-Trinita­ Udo Menkenhagen das Werk für Hannoveraner Big Bands und Fedrich in Broistedt.
die Herstellung und Lagerung der
Whiskys hatten die Teilnehmer
die Möglichkeit, den Geruch und
den Geschmack direkt zu verglei­
chen und waren verblüfft über die
Vielfalt der Aromen. Ein Whisky
in Fassstärke konnte mit Origi­
nal-Wasser aus Schottland, dem
Highland Spring, auf Trinkstärke
reduziert werden. Nach dem offizi­
ellen Teil des Tastings fachsimpel­
ten die Teilnehmer noch über das
Erfahrene und waren sich einig, ei­
nen wunderschönen informativen
Abend erlebt zu haben.
Bedanken möchte sich die
Xing-Gruppe nochmals bei Jens
Bekmann von der Barrique Wol­
fenbüttel.
Xing-Moderator Axel Reinecke lud zum bereits dritten Whisky­
tasting ein. Foto: privat
Mehr Geld für Kirchengemeinden:
Konjunktur sorgt für Mehreinnahmen
Braunschweig/Wolfenbüttel. Die
385 Kirchengemeinden der Lan­
deskirche Braunschweig erhalten
zusätzlich 5,4 Millionen Euro Kir­
chensteuern. Darüber hat Ober­
landeskirchenrat Dr. Jörg Mayer in
einem aktuellen Schreiben die Ge­
meinden informiert. Im Vergleich
zum Jahr 2013 seien die Einnah­
men in 2014 um sechs Prozent auf
rund 74 Millionen Euro gestiegen,
erklärt der Finanzreferent.
Gründe dafür seien die gute Kon­
junkturentwicklung und die Stabi­
lität des Arbeitsmarktes. Die Kir­
chensteuer beträgt in Niedersach­
sen neun Prozent der Lohn- und
Einkommensteuer. Der Finanz­
referent zeigte sich erfreut, dass
die Zuweisung die Kirche vor Ort
stärken und zu einer lebendigen
Gemeindearbeit beitragen könne.
Gleichzeitig bittet Mayer die Ge­
meinden, sorgsam mit den zusätz­
lichen Mitteln umzugehen und die
Pflichtrücklagen sowie die Bau­
rücklage zu bedenken. Zwar halte
er es für möglich, dass die guten
konjunkturellen Trends noch ein,
zwei Jahre anhalten, mittel- und
langfristig müsse die Kirche aber
mit weniger Einnahmen rechnen.
Das habe vor allem demografi­
sche Gründe. Aber auch die Zahl
der Kirchenaustritte sei besorgnis­
erregend.
„Im Jahr 2014 haben wir so viele
Mitglieder durch Austritt verloren
wie schon seit etwa zwei Jahr­
zehnten nicht mehr“, so Mayer.
Insgesamt waren es 4820 Perso­
nen, nach 3059 Personen im Jahr
2013 und 2608 Personen in 2012:
„Damit verändern sich unsere
strukturellen Rahmenbedingungen
längerfristig sehr ungünstig.“ Ak­
tuell hat die Landeskirche Braunschweig knapp 360000 Mitglieder.
Acht Konzerte in der Braunschweiger Stadthalle:
Philharmonische Meisterkonzerte
Braunschweig. Burkhard Glas­
hoff, Geschäftsführer der Konzert­
direktion Dr. Rudolf Goette, stellte
im Rahmen einer Pressekonfe­
renz der Philharmonischen Meis­
terkonzerte Braunschweig sieben
Konzerte und ein Sonderkonzert
der Saison 2015/2016 vor. In der
kommenden Saison darf sich das
Braunschweiger Publikum auf in­
ternational hochkarätige Solisten,
Orchester und Ensembles im gro­
ßen Saal in der Stadthalle Braun­
schweig freuen.
Den Anfang macht am Sonntag,
13. September, die NDR Radio­
philharmonie mit Beethovens 9.
Sinfonie unter der Leitung ihres
neuen Chefdirigenten Andrew
Manze. Solisten im Schlusssatz
der Neunten sind Simona Saturo­
vá (Sopran), Angelica Voje (Mez­
zosopran), Maximilian Schmitt
(Tenor) und Tareq Nazmi (Bass).
Außerdem erklingt noch Beetho­
vens 2. Sinfonie.
Unkonventionelle Bühnenpräsenz
zeigt die „junge Wilde“ unter den
Geigerinnen, Patricia Kopatchins­
kaja, am Donnerstag, 15. Okto­
ber, in Prokofjews Violinkonzert
und Ravels Tzigane. Begleitet
wird sie von der Camerata Salz­
burg unter der Leitung von Louis
Langrée. Auf dem Programm ste­
hen außerdem Mozarts Sympho­
nie Nr. 34 C-Dur KV 338 und die
Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551
„Jupiter“.
Mit dem legendären Württember­
gischen Kammerorchester unter
der Leitung von Ruben Gazarian
interpretiert am Mittwoch, 25.
November, die weltweit zu den
bedeutendsten Vertreterinnen
des Mezzosopran-Fachs zählen­
de Vesselina Kasarova Arien von
Mozart und Rossini in atembe­
raubender Schönheit. Das Würt­
tembergische Kammerorchester
spielt dazu noch Mozart: Ouver­
türe zu „Mitridate“, Boccherinis
Sinfonie „La casa del diavolo“ (nur
Finale) und Rossinis Ouvertüre „Il
signor Bruschino“.
Nr. 5 B-Dur D 485.
Das vierte Violinkonzert von Henri
Vieuxtemps ist seit 25 Jahren zu
einem Grundpfeiler im Konzert­
repertoire der amerikanischen
Stargeigerin Hilary Hahn gewor­
Sonntag, 20. März 2016, mit ei­
nem Recital in der Stadthalle.
Seine Klavierabende sind sofort
ausverkauft und genießen mittler­
weile Kultcharakter. Da Sokolov
seine Programme grundsätzlich
im Halbjahres-Rhythmus ändert
(jeweils eine Konzerthälfte), wird
auch das Programm für März
2016 erst zu einem späteren Zeit­
punkt bekanntgegeben.
Und am Donnerstag, 14. April
2016, endet die Saison mit dem
Helsingborg Symphony Orchestra
unter Leitung von Stefan Solyom.
Solist in Schumanns Cellokonzert
ist der junge Andreas Brantelid.
Außerdem erklingen Berwalds
Ouvertüre zu Estrella de Soria und
Dvofiáks Symphonie Nr. 7 d-Moll
op. 70.
Ein Sonderkonzert am Montag,
25. Januar 2016, ergänzt die Rei­
he der Philharmonischen Meister­
konzerte im Bereich Kammermu­
sik. Der Cellist Jan Vogler spielt
zusammen mit dem Pianisten
Martin Stadtfeld Bachs Sonate
D-Dur BWV 1028, Mendelssohns
Sonate Nr. 2 D-Dur op. 58 und
Beethovens Variationen über ein
Thema aus Judas Maccabäus
G-Dur WoO 45 und seine Sonate
A-Dur op. 69.
Lydia Daniel und Burkhard Glashoff stellten die Meisterkonzerte Das Publikum der Philharmoni­
der kommenden Saison vor.
Foto: Nickel schen Meisterkonzerte wird ab
Montag, den 22. Juni 2015 Karten
Der erst 19-jährige Kanadier Jan den. Dieses wird sie am Sams­ im Preis von 15 bis 65 Euro kau­
Lisiecki spielt, begleitet vom Zü­ tag, 12. März 2016, mit der NDR fen können. Das ist möglich in der
richer Kammerorchester unter der Radiophilharmonie unter der Lei­ Braunschweiger Konzertdirektion
Leitung von Willi Zimmermann, tung von Eivind Gullberg Jensen Walter E. Schmidt, Telefon (0531)
am Freitag, 26. Februar 2016, zwei aufführen. Auf dem Programm 44115, in Braunschweig an den
Klavierkonzerte von Mozart, näm­ stehen weiterhin noch Webers Standorten der Konzert-Kasse im
lich das Konzert Nr. 20 d-Moll KV Ouvertüre zu „Der Freischütz“ Schild 10 und den Schloss-Arka­
466 und Nr. 21 C-Dur KV 467. Das und Schumanns Symphonie Nr. 4 den, in der Musikalienhandlung
Züricher Kammerorchester spielt d-Moll op.120.
Bartels, Schlosspassage 1, und
darum Mozarts Marsch D-Dur KV Der Grandseigneur des Pianos im Internet unter www.meister­
249 und Schuberts Symphonie Grigory Sokolov gastiert am konzert.de.
Asse-Müll bei 60plus
Wolfenbüttel. Die SPD-Arbeitgemeinschaft 60plus freute sich
über den Besuch von Udo Dettmann. Der Dipl.-Ingenieur informierte über die aktuelle Atom- und Energiepolitik. Im Mittelpunkt
seiner Ausführungen stand die Situation im Bergwerk Asse. Tausende Fässer mit radioaktivem Müll sollen aus dem Bergwerk
geholt werden. Udo Dettmann forderte eine faire Standortsuche
für ein Zwischenlager. Zahlreiche Fragen der Senioren und Seniorinnen rundeten den informativen Nachmittag ab.
Foto: S. Hauptstein
Als Delegierte wiedergewählt
Wolfenbüttel. Zwei Wolfenbütteler Freidemokraten werden im
Mai zum 66. Ordentlichen Bundesparteitag der FDP fahren. Der
Landtagsabgeordnete Björn Försterling und Gunda Reichenbach
sind am vergangenen Wochenende als Delegierte wiedergewählt
worden. „Wir freuen uns, weiter auf Bundesebene liberale Politik mitbestimmen zu können“, sagen beide übereinstimmend.
Schon in den Jahren zuvor haben sie sich bei unterschiedlichen
Themen erfolgreich eingebracht. „Natürlich werden wir darauf
schauen, niedersächsische und bei Bedarf auch speziell Wolfenbütteler Interessen zu vertreten“, sagt Björn Försterling. Der
Bundesparteitag findet vom 15. bis zum 17. Mai in Berlin statt.
Dort wird auch der Bundesvorstand neu gewählt. Foto: privat
Die außergewöhnlichen Hobbys der Wolfenbütteler (7) – heute Michael Bild:
Eyecatcher, die ihresgleichen suchen
Wolfenbüttel. Sie stehen in Setzkästen, vielfach hinter Plexiglas
und sind teilweise bereits an die
100 Jahre alt. Gemeint sind die
Streichholzschachteln, die Michael Bild mit viel Leidenschaft
sammelt. An die 40 000 (!) Stück
dürften es etwa sein, schätzt der
Sammler.
Irgendwann hat er mal eine
Streichholzschachtel bekommen,
bei der er sich dachte: „Die ist eigentlich zu schön, um sie wegzuwerfen.“ Dann kam eine zur anderen und die Sammelleidenschaft
war geweckt. Das war vor über 25
Jahren, erinnert sich Bild.
Sortiert hat er die Schachteln
nach ihren Motiven. Da gibt es die
ganz alten Wolfenbütteler Motive,
die Gaststätten, Cafés, Eiscafés
und Firmen zeigen. Wieder andere
gehören zur Gruppe der Politiker,
Zigarettenmarken und weiterer
Branchen, stammen aus fernen
Ländern oder sind aus Kunststoff
... zu sortieren sind sie alle. Während die kleinste Schachtel so
winzig wie ein Zuckerwürfel ist,
misst die Größte etwa DinA4-For-
mat. Und dann gibt es da Schachteln in ausgefallenen Formen:
rund, halbrund, oval, dreieckig,
pyramidenförmig oder gestaltet
als Grußkarte zu Weihnachten.
„Hinter manch einer Streichholzschachtel vermutet man gar keine
Streichhölzer“, schmunzelt Michael Bild, der auch mehrere
Schachteln aus China, Thailand,
Russland oder der ehemaligen
DDR in seiner Sammlung hat.
Um damit auch anderen eine Freude zu machen, stellt Michael Bild
Teile seiner Sammlung auch immer
wieder aus, unter anderem in der
Buchhandlung Behr, wo die Ausstellung großen Anklang fand. Präsentiert werden die Schachteln in
den Setzkästen hinter Plexiglas.
Neue Ausstellungsorte, auch zu
bestimmten Themenfeldern, sucht
er immer. Und bei Interesse lässt er
sich in diesem Rahmen bei seiner
künstlerischen Arbeit über die
Schulter schauen: dem Kleben von
Streichholzbildern.
Bei 40 000 Schachteln fragte sich
Bild irgendwann: Was passiert mit
den ganzen Streichhölzern? Also
hat er Bilder entstehen lassen –
aus den Hölzern ohne Kopf und
aus den farbigen Köpfen. Entstanden ist dabei beispielsweise das
Ferrari-Emblem, ein knallgelber
Smiley, das Wappen der Red
Knights oder der Eintracht-Löwe
vor blau-gelbem Grund – ansolute
Eyecatcher, die ihresgleichen suchen. Auch der Frosch für die Veranstaltung „Kultur im Zelt“ stammt
aus Michael Bilds Streichholzköpfen. Zu vielen Anlässen sind seine
Bilder eine ausgefallene Geschenkidee. Eine Herausforderung
wäre für ihn einmal der Jägermeister-Hirsch. Die orangefarbenen
Köpfe hat er bereits gesammelt.
Zwei bis vier Wochen arbeitet er
schon mal an einem Bild – je nach
Aufwand und Farbigkeit. „Dafür
braucht es eine ruhige Hand“, beschreibt Bild, der die kleinsten Teile mit der Pinzette bewegt und dabei sehr konzentriert arbeitet. „Das
ist für mich eine beruhigende Arbeit“, sagt Bild. Die Ideen für Motive gehen ihm nicht aus. Und wenn
er dafür bestimmte Farben an
Streichholzköpfen benötigt, dann
Michael Bild ist Sammler und Künstler zugleich. Während er die Streichholzschachteln sammelt,
gestaltet er aus den Hölzern und Köpfen kunstvolle Bilder.
Foto: Burgdorf
kauft er schon mal gleich Zehneroder Hunderterpakete an Streichhölzern.
Ebenso wie seine Bilder erzählen
auch die meisten seiner Streichholzschachteln
Geschichten.
„Einige kommen ja von weit her
und bei anderen stecken fast
spannende Geschichten dahinter,
wem sie einmal gehört haben“,
ist Michael Bild immer wieder
fasziniert.
sb
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Erscheinen. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.
Ausgabe 13
29. März 2015
Workshop für Jugendliche als Zusatzangebot:
»BodyVox« – Varieté und Tanz
Neuer Treffpunkt für die täglichen Stadtführungen ist die TouFoto: Stadt
rist-Info am Stadtmarkt. Die Tourist-Information der Stadt informiert:
Ab Ostersamstag
wieder täglich
Stadtführungen
Wolfenbüttel. Einige Änderun­
gen hält die neue Stadtführungs­
saison, die am Samstag, 4. April,
beginnt und bis zum 3. Oktober
dauert, für Gäste und Bürger der
Stadt Wolfenbüttel bereit.
Die kompetenten und freundli­
chen Wolfenbütteler Stadtfüh­
rerinnen und Stadtführer bieten
die täglichen öffentlichen Stadt­
führungen nun ab einem neuen
Treffpunkt und zu einer anderen
Uhrzeit an:
Ab dem 4. April treffen sich die
Teilnehmer der täglichen Stadt­
führungen um 11 Uhr direkt an
der Tourist-Information auf dem
Stadtmarkt. Eine Anmeldung
dazu ist nicht notwendig.
Weiterhin Gültigkeit haben Dauer
und Kosten der Stadtführung.
Die Wolfenbütteler Stadtführerin­
nen und Stadtführer freuen sich
auf viele Gäste.
Auf einen Blick:
Öffentliche Stadtführungen
Termine: täglich vom 4. April bis
3. Oktober 2015
Treffpunkt: 11 Uhr an der Tou­
rist-Information
Dauer: 1 Stunde, nur Außenbe­
sichtigungen
Kosten: 5,50 Euro pro Erwachse­
ner, Kinder bis 14 Jahren frei.
Wolfenbüttel. BodyVox – das be­
deutet atemberaubende Körper­
lichkeit, außergewöhnliche Bilder
und amüsante Leichtigkeit. Zu er­
leben am Freitag, 17. April, 19.30
Uhr, im Lessingtheater, Großer
Saal.
»BodyVox« unterhält sein Publi­
kum mit atemberaubender Kör­
perlichkeit, außergewöhnlichen
Bildern und zum Lachen bringen­
der Leichtigkeit. Die Tanzcom­
pagnie zeigt kein Handlungsbal­
lett, sondern verschmilzt Varieté
und Tanz zu einer einzigartigen
Bildsprache. Aus Portland (Ore­
gon) kommend, hat »BodyVox«
bis heute drei Opern choreogra­
phiert, sechs eigene Shows ent­
wickelt und begeistert auf seinen
Tourneen weltweit ein großes
Pub­likum.
BodyVox-Workshopangebot
Engage, energize und empower,
das sind die Schlagwörter, um die
es in dem Workshop im Lessing­
theater geht. Vermittelt wird die
Freude an Kreativität und Bewe­
gung. Innerhalb kurzer Zeit treten
die Teilnehmer nur mit Hilfe ihrer
Körper in einen Dialog und erle­
ben Tanz als künstlerisches Aus­
drucksmittel.
Für Jugendliche ab 14 Jahren
ohne Tanzerfahrung, Englisch­
grundkenntnisse erforderlich.
Termin: Donnerstag, 16. April,
von 16 bis 17.30 Uhr. Informatio­
nen und Anmeldung bei Katharina
Lienau, Tel 05331/86-455.
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BodyVox: atemberaubende Körperlichkeit, außergewöhnliche Bilder und amüsante Leichtigkeit.
Foto: Baseil Childers
Frühjahrsklausur der SPD-Kreistagsfraktion:
Über Flüchtlingshilfe informiert
Sachkundige Informationen die hierher kommen, lernen, wie „Wir müssen sie da abholen,
zum Thema „Flüchtlingsunter­ man hier zurechtkommt und die wo sie es brauchen“, so Hensel.
stützung“ wünschten sich die deutsche Sprache erlernen wol­ Wichtiger Eck­punkt für eine gute
SPD-Kreistagsmitglieder und be­ len. Dafür bedarf es ggf. neuer und koordinierte Betreuung ist
kamen sie durch Nicola
dabei das Finden von prak­
Pöckler vom AWO-Kreis­
tisch handelnden „Brücken­
verband Salzgitter-Wol­
personen“. Diese sind sehr
fenbüttel.
wichtig, um den Flüchtlin­
Im Rahmen der Früh­
gen den Start in das neue
jahrsklausur
der
Zuhause zu erleichtern.
SPD-Kreistagsfraktion
„Wir brauchen in der Regi­
referierte Nicola Pöckler
on eine Willkommenskultur.
über Thesen zur „Nieder­
In der Bevölkerung gibt es
schwelligen Flüchtlings­
Verständnis und Hilfsbe­
hilfe“ am Beispiel des
reitschaft für Menschen,
AWO-Kreisverbandes
die um ihr Leben bangen
Salzgitter-Wolfenbüttel.
müssen und daher Sicher­
Diese ist abgegrenzt zur
heit in der Fremde suchen“,
rechtlichen Beratung zu
resümierte Falk Hensel und
sehen und fragt nicht
weiter: „Wir sollten uns aber
nach dem Aufenthalts­
auch darüber klar werden,
status. „Wichtig ist es für
dass es Ängste gebe“.
alle Helfer/-innen, sich
nicht nur ein Bild von der SPD-Fraktionsvorsitzender Falk Hensel dankt In der sich anschließenden
Situation eines Flücht­ Nicola Pöckler für ihren engagierten Vortrag Dis­
k ussion nahmen die
lings/ Migranten zu ma­ zur „Niederschwelligen Flüchtlingshilfe“; da- SPD-Fraktionsmitglieder
chen, sondern auch ge­ neben Sabine Resch-Hoppstock.Foto: privat häufig Bezug auf konkrete
nau damit zu helfen, was
Fragestellungen/Fallbei­
der betroffene Mensch braucht“, Lernformen _ gerade für Frauen spiele aus den Kommunen des
so Pöckler in ihrem Vortrag. Die mit Migrationshintergrund.
Landkreises Wolfenbüttel. Ideen
SPD-Mitglieder erfuhren, dass
zur kommunalen Flüchtlingsun­
man immer wieder die eigenen Der Vorsitzende der Kreistags­ terstützung und Möglichkeiten
Annahmen darüber, wie etwas fraktion, Falk Hensel, dankte Ni­ ehrenamtlichen Engagements
abzulaufen und man sich zu ver­ cola Pöckler für ihren engagierten stellen laut Hensel die aktuellen
halten hat, hinterfragen sollte. Vortrag und fasste zusammen, und zukünftigen Herausforderun­
Niederschwellige Flüchtlingshilfe dass Flüchtlinge/Migranten so gen neben der Flüchtlingsunter­
setzt voraus, dass Menschen, unterschiedlich seien wie wir. bringung dar.
Raus ins Grüne…
...und App in den Wald!
Schon einmal gekitet?
Wolfenbüttel. Die Stadtjugendpflege bietet in den Sommerferien vom 8. bis 15. August einen
Kite-Schnupperkurs in Dänemark für Jugendliche ab 15 Jahren an. Mit einem Kleinbus fährt die
Gruppe zum Rinköping Fjord, um ein typisch dänisches Ferienhaus, in der Nähe von Sondervig, zu
beziehen. Morgens nach dem selbstgemachten Frühstück geht’s los, Drachenkunde, Kite-Infos,
rein in den Neoprenanzug, rein ins Wasser und dann ... etwas später auch aufs Brett. Nach dem
Unterricht geht es zum Einkaufen und Essen kochen, dann chillen oder Fußball kicken oder einen
Strandspaziergang machen. Sollte einmal Flaute herrschen, dann gibt es ein Ersatzprogramm.
Wer mag, kann auch die Kite-VDS-Prüfung absolvieren, die in Deutschland anerkannt wird. Kosten der Freizeit 395 Euro aus WF, 425 Euro für Teilnehmer aus anderen Orten. Weitere Infos und
Anmeldung unter www.jugendpfelge-wf.de oder Tel. 05331/7108641.
Wolfenbüttel/Braunschweig. Mit
Frühlingsbeginn schultern viele
Menschen erstmals im Jahr den
Rucksack und starten zu mehr
oder weniger ausgedehnten Tou­
ren durch die Wälder der Nieder­
sächsischen Landesforste (NLF).
Ob als Wanderer, Spaziergänger,
Reiter oder Radfahrer: Insgesamt
250 Millionen Mal nutzen Waldlieb­
haber jedes Jahr die Wälder der
NLF als Erholungsraum, zur sport­
lichen Betätigung oder als „Grünes
Klassenzimmer“.
Für welche der 40 ausgewiesenen
Wandertouren in und um die Wäl­
der der NLF Freizeitsuchende sich
auch entscheiden, eins haben sie
alle gemeinsam: Sie sind „Natur
pur“ und erlauben einen Blick in
die faszinierende Welt der Wälder.
Wer die Qual der Wahl hat, dem
ist mit der Wander-App der NLF
„Raus ins Grüne“ geholfen. Sie
ist als Android- oder iOS-Version
erhältlich und enthält detaillierte
Wegbeschreibungen.
So lässt es sich hervorragend auf
ehemals großherzoglichen Pfaden
im Forstamt Ahlhorn zur ältesten
Douglasie Europas wandern oder
zur Heideblütenzeit ins Forstamt
Sellhorn spazieren. Wer zum Bei­
spiel den Wildpark und das Hoch­
moor im Solling oder die Schönheit
des Lappwalds im Elm erkundet,
erfährt mit der App so interessante
Zusatzinformationen. Aber ob mit
oder ohne App: Die Wandertouren
der NLF haben mit Wald, Wasser,
Wiesen, Höhenzügen, Tälern und
Ausblicken so einiges zu bieten,
was das Herz von Naturfreunden
höher schlagen lässt. Direkt vor
der Haustür und überall in Nieder­
sachsen.
Informationen zur Wander-App
„Raus ins Grüne“ der Niedersäch­
sischen Landesforsten erhalten
Sie unter http://www.landesfors­
ten.de/Apps.2925.0.html.
Mit der Wander-App durch Wald und Wiesen. Foto: NLF
Praktischer Stauraum lässt sich auch in Nischen und unterm Dach schaffen:
Ganz schön schräg
stellen. „Dabei ist es mit vergleichsweise wenig Aufwand möglich, Möbel so individuell anzupassen, dass sie sich genau in den
vorhandenen Raum einfügen“, sagt
Wohnexperte Michael Ritz von TopaTeam - Wohnkultur Meisterhaft.
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die Oberfläche aus vielen hundert
Varianten auszuwählen - oder sie
sogar mit einem eigenen Wunschmotiv bedrucken zu lassen. Bis in
den letzten Winkel können sich die
Einbauten dabei erstrecken.
Einfach Ordnung halten
Hinter den Türen verbergen sich
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gen und Nischen einbauen.
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(djd). Räume unter dem Dach gelIndividuelle Optik
zu halten. Noch großzügiger wirkt
ten gemeinhin als besonders ge(djd). Mit Raumteilern und Schieein begehbarer Kleiderschrank:
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betüren kommen Wohnideen
Gerade unter dem Dach, wo
eine echte Herausforderung dar.
buchstäblich in Bewegung. GeraSchrägen den Raum optisch einenMit Standardgrößen etwa von Kleide bei Nischen oder Schrägen,
gen können, lässt sich auf diese
derschränken eckt man schnell an.
etwa im Dachgeschoss, sind die
Weise ein großzügiges Raumgefühl
Um dennoch keinen kostbaren
Lösungen besonders praktisch,
schaffen. Eine voll- oder halbtransStauraum zu verschenken, sind
denn Profis aus dem Tischlerparente Türfüllung verstärkt diesen
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QUERUM
29. März 2015
Ausgabe 13
Einzigartige Quelle zum Dreißigjährigen Krieg erscheint online:
Das Tagebuch eines Fürsten
Der Vorstand (v. l.) mit Martin Mackeldey, Rudolf Ordon, Anette Huppert, Dr. Hans-Jürgen Wendenburg und Frank Villwock. Foto: privat
Beim Golfclub Rittergut Hedwigsburg:
Große Zufriedenheit
mit dem Vorstand
Offensichtich zufrieden mit ihrem
Vorstand waren die 75 stimmbe­
rechtigten Mitglieder des Golf­
clubs Rittergut Hedwigsburg,
denn sie wählten bei ihrer turnus­
mäßigen Jahreshauptversamm­
lung ihren Vorstand ohne Gegen­
stimmen wieder. Und so werden
Dr. Hans-Jürgen Wendenburg als
Präsident, Anette Huppert als Vi­
zepräsidentin, Martin Mackeldey
als Spielführer, Frank Villwock als
Schatzmeister und Rudolf Ordon
als Schriftführer auch in den kom­
menden drei Jahren die Geschi­
cke des Clubs lenken.
In seinem ausführlichen Rechen­
schaftsbericht ging Präsident Dr.
Wendenburg zunächst einmal auf
die Mitgliederentwicklung ein, die
2014 stabil blieb. Zwar habe es
altersbedingt zahlreiche Austritte
gegeben, doch diese seien durch
66 Neueintritte mehr als kom­
pensiert worden, so dass nun
802 Golfer in die Saison 2015
gestartet seien, von denen aller­
dings nur 248 ein aktives Handi­
cap besäßen. Als Höhepunkt der
vergangenen Saison bezeichnete
Dr. Wendenburg die Jubiläums­
woche im September, in der alle
Spielkreise sehr gut angenomme­
ne Turniere durchgeführt hätten.
Krönender Abschluss sei der mit
160 Personen ausgebuchte Ball
in der Tanzschule Am Park in Wol­
fenbüttel gewesen. Der spontane
Beifall der anwesenden Mitglieder
bestätigte die Einschätzung des
Präsidenten.
Erfreut zeigte sich Dr. Wenden­
burg auch mit der Gründung des
Golfverbundes zwischen Harz
und Heide, dem insgesamt acht
Clubs angehören. Diese bieten
ihren Mitgliedern nun die Mög­
lichkeit, an Wochen-, Sonn- und
Feiertagen für ein einheitliches
Greenfee von 30 Euro die Plätze
des Verbundes kennenzulernen.
Als größere Vorhaben für 2015
hat der Vorstand die Sanierung
der Teiche an den Bahnen 4, 11
und 16 ins Auge gefasst. Mit dem
Betreiben vereinbart wurde schon
die Neugestaltung des Eingangs­
bereiches zum Clubhaus, durch
die der Regenschutz verbes­
sert werden soll. Auch über eine
grundlegende, mittelfristig durch­
zuführende Sanierung der Um­
kleideräume und der Nasszellen
ist mit dem Betreiber schon eine
Einigung erzielt worden.
Leicht rückläufig war nach An­
gaben des Spielführers und der
Spielkreisleiter die Teilnahme an
den wöchentlichen Spielrunden,
hiervon waren aber besonders
stark die Diensttagsdamen be­
troffen. Uwe Sauer als Men‘s
Captain war mit im Durchschnitt
von 40 Spielern der Mittwochs­
männer durchaus zufrieden. Eine
Neuerung wird es bei den Tur­
nieren geben: Die „Jagd nach
dem Handicap“ und der Monats­
becher werden in Zukunft zum
„Oker Cup“ zusammengelegt,
dem ein gemeinsames Frühstück
vorausgehen soll. Bis Handicap
18,4 wird der Cup als Zählspiel
ausgetragen, ab 18,5 wird nach
Stableford und „mittel - hoch –
tief“ gespielt werden.
Da der Club, auch nach Ansicht
der Kassenprüfer, finanziell gut
aufgestellt ist, wurden sowohl
der Soll-Ist-Vergleich für 2014 als
auch der Haushaltsvoranschlag
für 2015 ohne jede Diskussion
einstimmig gebilligt. Ebenso zü­
gig verlief die anschließende Wahl
des Vorstandes, der sich für das
ausgesprochene Vertrauen be­
dankte und versprach, sich wei­
terhin für das Wohl des Clubs zu
engagieren.
Verleihung am 26. August in Hannover:
Theodor-Fuendeling-Plakette
2015 geht an Dr. Georg Ruppelt
Hannover/Wolfenbüttel. Der
Börsenverein des Deutschen
Buchhandels, Landesverband
Niedersachsen-Bremen, verleiht
seit 2013 jährlich den Kulturpreis
Theodor-Fuendeling-Plakette
und ehrt mit dieser Auszeichnung
Personen, die sich in besonderer
Weise Verdienste um die Leseför­
derung erworben und sozial en­
gagiert haben.
Der Preisträger in diesem Jahr ist
der in Wolfenbüttel lebende Dr.
Georg Ruppelt, Direktor der Gott­
fried Wilhelm Leibniz Bibliothek
in Hannover. Die Auszeichnung
wird am Mittwoch, 26. August
2015 – dem „Geburtstag“ des
Landesverbandes – in Hannover
verliehen. Die Laudatio hält Dr.
Elisabeth Niggemann, Generaldi­
rektorin der Deutschen National­
bibliothek.
Dr. Ruppelt erhält den Preis in
Würdigung seiner Verdienste um
die Buchkultur und sein soziales
SoVD Wolfenbüttel und Braunschweig kritisieren:
Engagement. Durch die Gründung
der Akademie für Leseförderung
im Jahr 2004 ist es ihm mit Unter­
stützung der zuständigen nieder­
sächsischen Ministerien und der
Stiftung Lesen gelungen, neue
Akzente in der Leseförderung von
Kindern und Jugendlichen, insbe­
sondere außerhalb der Schule, zu
setzen und die Bedeutung dieser
Arbeit kontinuierlich und mit Lei­
denschaft einer breiten Öffent­
lichkeit zu vermitteln.
Staat plündert die Renten
Die Kreisverbände Wolfenbüttel
und Braunschweig des Sozial­
verbandes Deutschland (SoVD)
üben starke Kritik an der finan­
ziellen Situation der Rentner in
Deutschland. „Das durchschnitt­
liche Rentenniveau sinkt konti­
nuierlich. Gleichzeitig erhöht sich
der Anteil der zu versteuernden
Rente in jedem Jahr. Das klingt
nicht gerade nach einem proba­
ten Mittel gegen die Altersarmut.
Das ändert auch die aktuelle Ren­
tenerhöhung nicht“, kritisiert Kai
Bursie, Regionalleiter des SoVD
in Braunschweig. Und tatsäch­
lich: Im Jahr 2005 wurden die
Renten im Durchschnitt nur zu
einem Bruchteil versteuert. Heute
liegt der zu versteuernde Anteil
bei Renteneintritt bei 70%. Bis
2020 steigt dieser Anteil jährlich
um 2% – 2040 müssen bereits
100% der Rente versteuert wer­
den. Bis 2030 sinkt im Gegenzug
das durchschnittliche Rentenni­
veau auf ca. 43%.
„Das hat zur Folge, dass heute
bereits Renten von ca. 1.200 Euro
besteuert werden. Bei noch be­
rufstätigen Ehepartnern sind so­
gar noch geringere Renten steu­
erpflichtig“, erklärt Bursie. „Au­
ßerdem haben die Rentnerinnen
und Rentner in den vergangenen
Jahren wegen der Nullrunden und
Minianpassungen, der Inflation
und der steigenden Belas­tungen
in der Kranken- und Pflegever­
sicherung massive Kaufkraftver­
luste hinnehmen müssen. Diese
Kai Bursie, SoVD-Regionalleiter
haben sich seit dem Jahr 2004
auf fast zwölf Prozent in den al­
ten und fast acht Prozent in den
neuen Bundesländern summiert.
Die Politik muss Gegenmaßnah­
men ergreifen“, führt Bursie aus.
lung kommt einer
„Die Entwick­
Plünderung der Renten durch
den Staat gleich. Der SoVD hat
seine Vorschläge der Regierung
bereits auf den Tisch gelegt. So
Wolfenbüttel. Die ersten beiden
Monate des Tagebuchs von Fürst
Christian II. von Anhalt-Bernburg
sind in einem gemeinsamen Pro­
jekt der Herzog August Bibliothek
Wolfenbüttel und der Albert-Lud­
wigs-Universität Freiburg nun
erstmals veröffentlicht. Zugleich
geht das Webportal www.tage­
buch-christian-ii-anhalt.de mit
Begleitmaterialien und Hinter­
grundinformationen zu Christian
II. und zum Projekt online.
Der Regent des Teilfürs­tentums
Anhalt-Bernburg Christian II.
(1599–1656) hinterließ ein 17.400
handgeschriebene Seiten um­
fassendes Tagebuch, das mit
den Jahren 1621 bis 1656 den
größten Teil des Dreißigjährigen
Kriegs abdeckt. Das von seinem
Verfasser nicht für die Augen ei­
ner breiteren Öffentlichkeit be­
stimmte Werk liegt bis heute un­
gedruckt im Landeshauptarchiv
Sachsen-Anhalt in Dessau-Roß­
lau.
Das Tagebuch ist nicht nur eine
einzigartige Quelle zur Geschich­
te des Dreißigjährigen Kriegs,
sondern es bietet darüber hinaus
einen faszinierenden Einblick in
die Selbst- und Weltwahrneh­
mung eines Reichsfürsten im 17.
Jahrhundert. Christian II. ver­
zeichnet ungewöhnlich offen Ge­
fühle und protokolliert sogar ge­
wissenhaft seine Träume. Beim
Schreiben wechselt er mit großer
Selbstverständlichkeit zwischen
Deutsch und anderen Sprachen,
vor allem Französisch, Italienisch
und Latein. Hauptthemen des
Tagebuchs sind die Verheerun­
gen des Krieges, unter denen
das Fürstentum Anhalt-Bernburg
besonders zu leiden hatte, und
der angestrengte Versuch, den
eigenen Status auf Reichsebene
und innerhalb der hochadligen
Gesellschaft Europas zu erhalten.
Die Edition erfolgt in einem auf
12 Jahre angelegten DFG-Lang­
zeitprojekt in Kooperation zwi­
schen der Herzog August Biblio­
thek Wolfenbüttel und Ronald G.
Asch, Inhaber des Lehrstuhls für
Geschichte der Frühen Neuzeit
der Universität Freiburg. Das Pro­
der durch Markierungen für ver­
schiedene Medien, wie online
oder Druck, verwendet werden
kann. Hinzu kommt ein Faksimi­
le des Originaldokuments, das
parallel zum Editionstext be­
trachtet werden kann.
Porträt von Fürst Christian II. von Anhalt-Bernburg, spätes 18.
Foto: HAB
Jh., Museum Schloss Bernburg. jektteam besteht aus den beiden
Bearbeitern Arndt Schreiber (Frei­
burg) und Antoine Odier (Wolfen­
büttel) sowie Marcus Baumgar­
ten (Wolfenbüttel) als Verantwort­
lichem für die Programmierung.
Ediert wird ausschließlich online
und die Ergebnisse werden nach
dem Prinzip des Open Access
zur freien Benutzung im Internet
angeboten. Technisch besteht
die Edition aus einem Grundtext,
Gegenwärtig läuft die Pilotphase
des Projekts, in der die 1.500 Sei­
ten umfassende Periode von Ja­
nuar 1635 bis August 1637 ediert
wird. Ferner wurde ein Webportal
erstellt, das Informationen zu den
Editionsprinzipien, eine Kurzbio­
graphie Christians II., Genealogi­
en der Askanier – heute auch als
Haus Anhalt bezeichnet –, eine
Zeitleiste, Bildmaterial und ein Li­
teraturverzeichnis enthält.
WelfenAkademie begründet neue Tradition:
Austausch zwischen Unternehmen
und Studenten fördern
Braunschweig. Die Welfen­
Akademie schickt sich an, eine
neue Tradition in ihrem Haus zu
begründen, die den Austausch
zwischen den Studenten und den
Partnerunternehmen fördern soll.
Bei der ersten Auflage des Unter­
nehmertages stand das Thema
Fachkräftegewinnung im Fokus.
„Wir möchten, dass unsere Stu­
denten daran mitwirken und den
Austausch zu den Unternehmen
unserer Region befördern“, sag­
te Dr. Jens Böscher, Geschäfts­
führer der Akademie. Nach dem
hervorragenden Abschneiden im
vergangenen Hochschulranking
der Zeit – die WelfenAkademie
belegte bundesweit Platz zwei im
Fach BWL (Dual) – habe die Ein­
richtung eine Befragung unter an­
derem der beteiligten Unterneh­
men gestartet. Ein Ergebnis da­
raus: Die Unternehmen wünschen
sich einen stärkeren Austausch.
„Daher haben wir jetzt diese
Plattform ins Leben gerufen“, so
Bölscher. Dr. Martin Hahmann,
Organisator des Unternehmerta­
ges, hat „bei der Auswahl der Re­
ferenten auf eine bunte Mischung
gesetzt.“ Ein Wirtschaftswissen­
schaftler, eine ehemaliger Welfen
Akademie-Student und ein Per­
sonalleiter eines börsennotierten
Unternehmens kamen zu Wort.
Prof. Dr. Axel Plünnecke vom Ins­
titut der deutschen Wirtschaft in
Köln ging in seinem Vortrag auf
den Fachkräftemangel und die
Fachkräftesicherung ein. Der Be­
darf an qualifiziertem Personal
lasse sich nicht für alle Berufe
gleich prognostizieren. Fest steht
allerdings: In vielen Berufen setzt
eine Akademisierung ein. Zudem
werde die Digitalisierung künftig
viele Arbeitsplätze grundsätzlich
verändern. Die Fachkräftesiche­
rung erfolge in Deutschland ins­
besondere über Zuwanderung
und dadurch, dass über 65-Jäh­
rige weiter arbeiten.
Akademisierung sei ein wichtiges
Thema. „Wir haben steigende
Zahlen von Erstsemestern in na­
hezu allen Studienfächern“, sagt
Plünnecke. In dem Maße sei aber
nicht gleichzeitig die Qualität der
Schulabgänger gestiegen. Zudem
fördere dieses Phänomen die
Engpässe auf dem Arbeitsmarkt
bei Ausbildungsberufen. Plünne­
cke empfiehlt Unternehmen auf
der Suche nach Fachkräften,
Potenziale zu heben. Menschen
ohne Schulabschluss beispiels­
weise könnten mit der entspre­
chenden Weiterqualifizierung zu
wertvollen Fachkräften werden.
Dass das Duale Studium sowohl
den Führungsnachwuchs für den
Arbeitsmarkt als auch durch­
aus akademischen Nachwuchs
produziert – dafür steht Lucas
Schubert. Der ehemalige Welfen
Akademie-Student berichtete von
seinem Werdegang. Derzeit ar­
beitet er an seiner Doktorarbeit
an der TU Clausthal. „Dafür habe
ich als Student an der Welfen­
Akademie bereits den richtigen
Grundstock gelegt“, so Schubert,
betont aber auch, dass er als Ba­
chelor-Student eigentlich nicht an
eine wissenschaftliche Karriere
gedacht habe. „Dual-Studenten
genießen eine gute Ausbildung.
Sie lernen wissenschaftliches Ar­
beiten und kennen sich stets in
der Praxis aus“, fasst Schubert
sein Studium zusammen.
De Blick des Personalers auf das
Duale Studium offenbarte Peter
Friedrich. Er ist bei der Nordzu­
cker AG für das Rekrutieren von
Fachkräften zuständig. „Dabei
lade ich nicht immer diejenigen
mit den besten Noten ein“, verrät
Friedrich. Gute Erfahrungen habe
er zudem mit den Dualen Stu­
denten der WelfenAkademie ge­
macht. Diese hätten bei Nordzu­
cker stets schnell Verantwortung
übernehmen können. „Außerdem
können sie Brücken schlagen
zwischen Theorie und Praxis so­
wie den einzelnen Abteilungen“,
so Friedrich.
fordern wir unter anderem höhe­
re Rentenanpassungen, um das
Rentenniveau insgesamt anzuhe­
ben“, erklärt Bursie kämpferisch.
Beide Kreisverbände haben
Überschneidungen bei den Mit­
gliedern. „In Wolfenbüttel gibt
es viele Mitglieder aus Braun­
schweig und in Braunschweig
auch Mitglieder aus der Nach­
barstadt. Je nachdem, wohin
gependelt wird“, teilt Bursie, der
selber in Wolfenbüttel wohnt, mit.
Neben der durch den TÜV und
unabhängige Berater zertifizierten
sozialen Rechtsberatung setzt
sich der SoVD bundesweit für so­
zial Benachteiligte gegenüber der
Politik und Gesellschaft ein.
Nähere Informationen zum SoVD
in gibt es im Internet unter www.
sovd-wolfenbuettel.de oder www.
sovd-braunschweig.de – das Be­
ratungszentrum in Wolfenbüttel,
Lange Straße 7a, ist Montag bis
Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet
und unter 05331-1278 telefonisch
zu erreichen. In Braunschweig,
Bäckerklint 8 (Innenstadt), bietet
der SoVD Montag bis Donners­
tag von 9 bis 16 Uhr und Freitag
von 9 bis 12 Uhr die Beratung an.
Telefon: 0531/480760. Der Mit­
gliedsbeitrag bei dem Verband V. l.: Martin Hahmann, Axel Plünnecke, Lucas Schubert, Jens Bölscher und Peter Friedrich diskubeträgt höchstens 5 Euro pro tierten beim Unternehmertag der WelfenAkademie zum Thema Fachkräfte.
Foto: WelfenAkademie
Person im Monat.
l Sehen l Hören l Fühlen
Veranstaltungen
im April in Wolfenbüttel
Am 11. April, 20 Uhr, in der Kommisse:
Paul O-Brien auf
Spring-Tour
Professor Gollwitz (Ralf Kleefeld) verschweigt seiner Frau Friederike (Claudia Borchert) die Aufführung seines Theaterstückes.
Foto: privat
„Raub der Sabinerinnen“:
„kleine bühne“ mit
neuem Stück ins
Frühjahr
Wolfenbüttel. Die „kleine bühne“
Wolfenbüttel freut sich auf die
Premiere ihres Frühjahrsstücks
„Der Raub der Sabinerinnen“, einer Komödie von Franz und Paul
Schönthan.
Als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie über den „Raub der Sabinerinnen“ geschrieben. Eine
mittlerweile vergessene Jugendsünde. Doch der zurzeit in der
Stadt gastierende Theaterdirektor
Striese kann ihn überreden, ihm
das Stück für eine „grandiose
Aufführung“ zu überlassen. Trotz
Bedenken siegt die Eitelkeit, und
die Komödie darf unter einem
Pseudonym erscheinen.
Als Frau und Tochter jedoch vorzeitig aus der Sommerkur zurückkehren, nehmen die tragischen
Verwicklungen ihren Lauf. Das Inkognito von Gollwitz wackelt, die
ganze Familie ist bald völlig zerstritten, und die Aufführung droht
zur Blamage zu werden.
Mit vielen bekannten Schauspielern, mehrfach verfilmt, bietet
diese turbulente „Klamotte“ über
das Leben und das Theater in
der „Provinz“ alles, was es für einen vergnüglichen Theaterabend
braucht. Und am Ende natürlich
mit „Happy End“.
Premiere ist am Freitag, 24. April, um 19.45 Uhr im Theatersaal
Schloss Wolfenbüttel.
Weitere Aufführungen: Samstag,
25. April, 19.45 Uhr; Freitag, 8.
Mai, 19.45 Uhr; Samstag, 9. Mai,
19.45 Uhr; Sonntag, 10. Mai, bereits um 15 Uhr.
Karten im Vorverkauf bei Reisebüro Schmidt, Stadtmarkt 17,
Wolfenbüttel (Tel. 05331/884-0).
Kartenreservierungen unter www.
kleine-buehne-wf.de und an der
Abend- bzw. Tageskasse.
Für Gruppen ab 15 Personen gelten besondere Ermäßigungen bei
den Eintrittspreisen.
Die Ermäßigungen sind ausschließlich über die Geschäftsstelle „kleine bühne Wolfenbüttel
e.V.“ unter 05331/855221 erhältlich.
Wolfenbüttel. Der in Kanada O’Brien ist ein Songwriter mit tielebende Sänger, Gitarrist und fen Wurzeln und weitem Horizont.
Songschreiber mit irischen Wur- In der langen Tradition der Folkzeln Paul O’Brien macht auf sei- musiker zollt er seinen musikaliner „Spring-Tour 2015“ Halt in der schen Wurzeln Respekt, indem
Kommisse. An
er Gitarre, Mandiesem Abend
doline und Bodwerden er und
hran, die tradiseine beiden
tionelle irische
Mitstreiter ein
Trommel, unFeuerwerk der
terrichtet. Aber
Musik auf der
auch zahlreiche
„bluenote“-Bühandere Stilrichne entzünden.
tungen haben
Paul O’Brien
seine Musik
ist ein Sänger,
von Beginn an
Songwriter und
beeinflusst. Die
Instrumentalist,
Kombination
der die Gabe
aus seinen Erbesitzt, direkt
fahrungen als
in das Herz der
Immigrant, MuGeschichte vor- Paul O-Brien Foto: Veranstalter siker und Lehzudringen und
rer, aus seinem
seine Zuhörer dorthin mitzuneh- Instinkt für Humor und für das Ermen. In Irland geboren, aber in zählen von Geschichten und aus
England irisch katholisch erzo- seiner Empathie für Außenseiter
gen, verbrachte er die ersten 20 macht ihn zu einem einfühlsamen
Jahre seiner Musikerlaufbahn in und gleichzeitig sehr unterhaltPubs, auf Festivals und Privatfei- samen Künstler. Seine Konzepte
ern, und brachte seine traditionel- sind dynamisch, und die Verle keltische Musik nach England, bindung zu seinem Publikum ist
in die USA und den mittleren Os- greifbar. Kein Raum ist zu groß
ten. In seinen sensiblen Songs oder zu klein für ihn. Innerhalb
klingen die Erinnerungen an seine eines Songs schafft er Stimmunkeltische Heimat nach. 2004 zog gen von Begeisterung bis hin zur
er mit seiner Familie in den Nord- regungslosen Stille zurückgehalwesten Kanadas, um als Lehrer tener Tränen. Seine ehrlichen,
in Victoria, British Columbia, neu fassbaren Songs beschreiben
anzufangen.
den ständigen Tanz von VerganO’Briens Vollzeitjob wurde bald genheit, Gegenwart und Zukunft.
zum Teilzeitjob, bis er ihn ganz Er tritt bei seinen Deutschlandaufgab, um sich wieder komplett tourneen mit den Hamburger
seiner Musikerkarriere zu wid- Musikern Lars Hansen - Bass,
men.
und Heinz Lichius - Schlagzeug
Auf der Spring-Tour 2015 präsen- & Percussion auf. Ihre Erfahrung,
tiert er eine ganz besondere Mi- Vielseitigkeit und ihr Gespür für
schung: Zum einen seine eigenen Sounds und Groove machen sie
Songs, meist autobiografische zu perfekten Sidemen für Paul
Geschichten, die durch eine ge- O’Brien. ww.paulobrien.ca.
konnte Mischung aus traditionel- Weitere Infos gibt es bei blueler irischer Musik und Elementen note e.V., Telefon 05331/45384,
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und Lebendigkeit erhalten, die oder auf der homepage http://
bei all seinen Konzerten spürbar www.bluenote-wf.de. Karten gibt
ist; zum anderen seine Lieblings- es zum Preis von 13 Euro zzgl.
songs kanadischer Songwriter Gebühren im Vorverkauf in allen
wie Neil Young, Joni Mitchell, bekannten Vorverkaufsstellen, in
Gordon Lightfoot oder Leonard der Wolfenbütteler Touristinfo, im
Cohen, die er auf seiner aktuel- Internet bei „reservix“ oder direkt
len CD veröffentlicht hat. O’Brien bei bluenote e.V. Restkarten könversteht es immer, seine Zuhörer nen, soweit noch vorhanden, an
in jede seiner Stimmungen mitzu- der Abendkasse zum Preis von
nehmen.
16 Euro gekauft werden.
Am 4. April für Groß und Klein:
Osternest mit
10. Entenrennen
Wolfenbüttel. Für Ostersamstag
lädt die Stadt traditionell wieder
zu einem bunten Osterprogramm
in die Wolfenbütteler Innenstadt
ein:
Vormittags können Familien und
Besucher das größte Osternest
der Region bestaunen. Aus 170
Strohballen wird in der Fußgängerzone das „Wolfenbütteler
Osternest“ aufgebaut und mit
menschengroßen Hasenfiguren,
Frühlingsblumen, Süßigkeiten
und Ostereiern liebevoll dekoriert.
Auch der Osterhase hat seinen
Besuch zur Mittagszeit bereits
angekündigt.
Am frühen Nachmittag findet anschließend das beliebte Wolfenbütteler Entenrennen auf der Oker
statt. Der Start ist um 14 Uhr vor
der „Spanischen Krone“ in der
Kommißstraße. Anschließend
werden unter allen Enten, die das
Ziel innerhalb der vorgegebenen
Zeit erreicht haben, attraktive
Sachpreise aus dem Einzelhandel
der Innenstadt verlost.
Der Wochenmarkt und Stände
mit Kunsthandwerk runden die
Veranstaltung ab.
Festkonzert am 26. April zum 20-jährigen Bestehen des Förderkreises Kirchenmusik an BMV:
Bachs Osteroratorium, Händels Halleluja und mehr
Wolfenbüttel. Der Verein zur Förderung der Kirchenmusik an der
Hauptkirche BMV feiert in diesem
Jahr sein 20-jähriges Bestehen.
Am 15. Februar 1995 fand die
Gründungsversammlung statt.
Anlass für die Gründung des Vereins war der Wunsch, für möglichst viele Menschen geistliche,
aber auch andere Musik zur
inneren Einkehr in der Hauptkirche erlebbar zu machen, wozu
der prächtige Kirchenbau und
die wunderbare Orgel einen geeigneten Rahmen geben. Seit
1986 besteht ein Kirchenchor,
der sich musikalisch stetig weiterentwickelt, seit 1991 unter
der Leitung von Propsteikantorin Almuth Bretschneider. Durch
die Stelle der A-Kantorin und die
Kantorei sind gute Voraussetzungen geschaffen, große Werke der
Kirchenmusik zum Lobe Gottes
aufzuführen. Die meisten Stücke
erfordern aber auch den Einsatz
von professionellen Musikern
und ihren Instrumenten und von
Gesangssolisten, wozu oft die
finanziellen Mittel fehlen. Allein
durch Eintrittsgelder ist eine Finanzierung nicht möglich, wenn
sie in einem vertretbaren Rahmen
bleiben soll.
So entstand der Gedanke, einen Förderverein zu gründen,
der durch Mitgliedsbeiträge und
Spenden Mittel zur Verfügung
stellt, die die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten, die
Durchführung von Konzerten und
die allgemeine Förderung der Kirchenmusik und der Kantorei ermöglichen.
Bereits im Sommer 1994 wurden
von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes Dr. Ulf Kapahnke und
Helmut Mayer sowie Propsteikantorin Almuth Bretschneider und
Dr. Hartmut Klonk Ideen für die
Ziele und die Arbeit des Vereins
entworfen, und schließlich wurden
Ende 1994 an ca. 80 Persönlichkeiten in Wolfenbüttel Einladungen zur Gründungsversammlung
versandt. Am 15. Februar war es
dann so weit: Die Satzung wurde
verabschiedet und der Vorstand
gewählt. Seither konnten mit
Unterstützung des Vereins viele
Projekte der Kantorei verwirklicht
werden, u.a. die Gestaltung von
Kantatengottesdiensten, die Aufführung der Johannespassion und
der H-Moll-Messe von Johann
Sebastian Bach, des Messias von
Georg Friedrich Händel, des Elias
von Felix Mendelssohn Bartholdy
und ganz besonders hervorzuheben ist die alljährliche Gestaltung
des Gottesdienstes am zweiten
Weihnachtsfeiertag mit jeweils
einer Kantate des Weihnachtso-
ratoriums von Johann Sebastian
Bach. Außerdem unterstützte der
Verein die kirchenmusikalische
Arbeit organisatorisch und z.B.
auch die Sanierung der Orgel,
indem er eine CD mit auf dieser
Orgel eingespielter Musik heraus
brachte, die gegen eine Spende
abgegeben wurde.
Der jährliche Beitrag der Vereinsmitglieder schafft eine finanzielle
Basis, die ergänzt wird durch oft
großzügige Einzelspenden und
die Unterstützung durch Sponsoren. Im Jahr 2012 konnte der
Verein aufgrund einer privaten
zweck gebundenen Spende einen neuen Flügel finanzieren,
der eine große Bereicherung für
die Probenarbeit der Kantorei ist.
Um weiterhin die Durchführung
vielfältiger kirchenmusikalischer
Veranstaltungen gewährleisten zu
können, braucht der Verein immer
wieder neue Mitglieder, die durch
ihre Jahresbeiträge, Spenden und
aktive Mitarbeit die Ziele des Vereins unterstützen.
Im Jahr 2005 wurde das zehnjährige Bestehen des Vereins mit
einem Konzert und einem Festgottesdienst gefeiert. Nun kann
der Verein auf weitere zehn Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Gemeinsam mit Kantorin
Bretschneider wurde ein Programm für ein Festkonzert am
Sonntag, 26. April, in der Hauptkirche zusammengestellt: Es wird
das Osteroratorium von Johann
Sebastian Bach zu hören sein,
Bachs Kantate 102 „Herr, deine
Augen sehen nach dem Glauben“
und das Halleluja aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.
Die Kantorei singt unter Mitwirkung des Barockorchesters L’Arco, Hannover. Als Gesangssolisten konnten Veronika Winter (So-
pran), Irina Höhn (Alt), Eric Stoklossa (Tenor), und Dirk Schmidt
(Bass) verpflichtet werden. Im Anschluss an das Konzert wird es in
der Kirche einen Empfang geben,
bei dem sich Interessierte über
die Arbeit des Vereins informieren
können. Der Verein lädt alle, die
sich an Musik in der Kirche erfreuen, zu diesem Festkonzert ein
und freut sich, wenn möglichst
viele Besucher ihm durch Eintritt
in den Verein oder durch eine
Spende helfen, auch in Zukunft
vielfältige kirchenmusikalische
Veranstaltungen zu ermöglichen.
Eintrittskarten zum Konzert gibt
es an der Abendkasse in der
Hauptkirche zum Preis von 20
Euro, Emporenplätze 10 Euro, Ermäßigung für Schwerbehinderte
15 Euro (Kirchenschiff). Das Konzert beginnt am 26. April um 17
Uhr.
Die Kantorei an St. Marien singt beim Festkonzert zum Jubiläum des Vereins zur Förderung der
Kirchenmusik an der Hauptkirche BMV.
Foto: privat
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