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Konzept für ein Kinder-Eltern-Lesefest für die Schulanfangsphase

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Kinder-Eltern-Lesefest für die Schulanfangsphase1
mit Bezug zur LISUM-Broschüre
„Gemeinsame Sache machen – Eltern als Partner der Leseförderung in der SAPH“
Idee
Kurz nach dem Schulstart sind oft sowohl Kinder als auch Eltern besonders motiviert. Die
Kinder wollen lesen lernen und die Eltern in der Regel ihre Sprösslinge darin unterstützen.
Tatsächlich sind beide Parteien gefragt: Die Kinder, welche erst die Verbindung der
abstrakten Buchstaben zu ihren Lebenswelten herstellen und damit einige Durststrecken
überwinden müssen. Und die Eltern, welche weiterhin als Vorleser selbstverständlich zur
Verfügung stehen sollten, um das Lustbetonte der Welten hinter den Buchstaben nicht als
Grundgefühl und bleibende Motivation zu gefährden, sondern vielmehr zu unterstützen.
Die Konzeption des ca. 1,5 stündigen Lesefestes trägt diesen Überlegungen Rechnung. Die
ersten fragmentarischen Kenntnisse der Buchstaben werden zu Schlüsseln in spannende
Buchwelten. Die Eltern begleiten den Prozess und helfen beim Kinder-Eltern-Lesefest an den
Stationen da, wo es nötig wird, mit ihren Lesekompetenzen aus und übernehmen aktiv die
Rolle der Vorleserinnen und Vorleser – dabei gibt es auch für sie, Neues zu entdecken. Bei
den Kindern gilt es, bereits vorhandene Kompetenzen – wie die Fähigkeit Bilder zu
entschlüsseln und in eine narrative Struktur zu bringen – zu aktivieren. Sie sind ausdrücklich
erwünscht im Leselernprozess.
Nach einem gemeinsamen Einstieg entdecken Kinder und Eltern an Stationen buchstäblich
Bücher. Die Bücher sind jeweils unter einem Tuch „versteckt“, eine kleine Aufgabe - wie
Reimwörter finden, Bilder in die richtige Reihenfolge bringen oder geheimnisvolle Wörter
Gegenständen zuordnen - führen Erwachsene und Kinder zur Geschichte und bereiten das
Entdecken des Buches vor. Nebenbei erhalten die Familien nicht nur Buchtipps, sondern
auch Ideen, wie sie sich mit ihren Kindern rund um Lektüre und Literatur beschäftigen
können.
Bereits in der Planung wird das Lesefest im Idealfall zu einer gemeinsamen Aktion von
Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Kindern – genau das ist das Ziel: Lesen zur
gemeinsamen Sache zu machen. Wichtig ist deshalb der Angebotscharakter. Die Familien
werden eingeladen, sorgen selbst für Speisen und Getränke, eine Beteiligung ist keinesfalls
Pflicht.
Die Kinder-Eltern-Lesefeste werden erfolgreich seit 2004 in Schulen und Bibliotheken
durchgeführt. Entwickelt wurden sie im Rahmen des Berliner PISA-Koffers als ein Modul zur
Elternarbeit. Nach dem ersten PISA-Schock suchte auch das damalige Berliner Landesinstitut
für Schule und Medien verstärkt nach Methoden, in den Prozess des Lesenlernens alle das
Kind umgebende Institutionen und Menschen mit einzubeziehen. Die Lesefeste waren als
Inszenierungen gedacht, Eltern und Kinder nicht über die Bedeutung des Lesens zu
1
von Katja Eder überarbeitete Fassung des Lesefestes 1/2, erstellt von Katja Eder und Silke Fokken im Auftrag
des LISUM Berlin (2004), s. http://bildungsserver.berlinbrandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/unterrichtsentwicklung/Lesecurriculum/Eltern/Lesefest-1-2.pdf
© LISUM 2015
unterrichten, sondern sie vielmehr Lesefreude unmittelbar und gemeinsam erleben zu
lassen.
Lesefeste wurden durchgeführt mit verschiedenen Klassenstufen, in sogenannten
Brennpunktschulen, in kirchlichen Privatschulen, in Kooperation mit Kitas, mit einer kleinen
Gruppe von 17 Personen, mit Gruppen bis zu 45 Personen. Initiatoren waren neben dem
Landesinstitut, Bibliotheken, Schulen, Elternvertretungen. Mal gab es Kekse und Saft, mal ein
ausladendes internationales Buffet – es war jedes Mal anders, es hat immer funktioniert und
lässt sich mit den Worten eines Vaters und seiner Tochter zusammenfassen: „Ja, wirklich, es
war ein Fest! Wir wussten vorher gar nicht, wie das gehen sollte: „Lesefest“, aber jetzt!“
Manchmal ist es schwierig, Kolleginnen und Kollegen oder Eltern zum Mitgestalten und
Kommen zu motivieren. Zum ersten Fest kommen an einigen Schulen auch manchmal nur
wenige Familien. Wichtig ist, nicht den Mut zu verlieren. Eine Möglichkeit ist es, mit einer
anderen Klasse zusammen zu einem Fest einzuladen. Wichtig ist nicht, wie viele kommen,
sondern dass für alle der Festcharakter spürbar ist. Oft spricht sich dann herum, wie viel
Spaß ein Lesefest macht und die Kinder beginnen, ihre Eltern zum Teilnehmen und
Mitmachen zu motivieren.
Nützliche Hinweise
- Mögliche Kooperationspartner suchen wie z. B. Bibliotheken
- Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen planen
Ablauf
Begrüßung und gemeinsamer Einstieg im Plenum (Dauer ca. 20 – 30 Minuten)
Eltern und Kinder werden an der Tür zum Lesefest begrüßt, Tische stehen
bereit, auf denen die mitgebrachten Speisen drapiert werden. Die Kinder
erhalten einen „Eintritts-Schlüssel“ aus Pappe zum Umhängen, darauf
notieren sie ihren Namen: Den ersten Buchstaben ihres Namens
schreiben sie in den Schlüsselkopf, ihren vollständigen Namen schreiben
sie über den Bart. Die Schlüssel werden in sechs Farben verteilt, über die
sich im weiteren Verlauf die Zuordnung zu den Gruppen regelt.
Der Raum ist so eingerichtet, dass sowohl Platz ist, sich zum gemeinsamen Bilderbuchkino zu
versammeln als auch sechs Stationentische aufgebaut werden können. Von Vorteil sind
mehrere Räume.
Über die Schlüssel und die notierten Anfangsbuchstaben der Kindernamen erfolgt der
Einstieg in das Lesefest. Die Kinder werden als Buchstaben-Experten begrüßt. Die
Spielleiterin erklärt, wie die Schlüssel funktionieren. Der erste Buchstabe des jeweiligen
Namens kann eine Geschichte aufschließen. Zum Beispiel könnte das A von Anna für
Aschenputtel stehen, das P von Paul für Piratengeschichten und das S von Simar für
Sammelsurium.
Der literarische Einstieg erfolgt über den Anfang des Buches von Nikolaus Heidelbach „Ein
Buch für Bruno“:
© LISUM 2015
Ulla ist ein Kind, das sehr viel liest und außerdem gerne mit Bruno befreundet wäre. Bruno
besucht Ulla allerdings nur selten, er fährt viel lieber Skateboard und Bücher findet er
langweilig. Doch eines Tages gelingt es Ulla, Bruno buchstäblich „mitzunehmen“ in die Welt
der Geschichten.... Neugierig macht sie ihn durch ein Pflaster am Hals, was angeblich von
einer Schlange aus einem Buch kommt. Soviel zur Gefährlichkeit von Büchern… Der Anfang
des Buches wird vorgelesen, bis zu der Stelle, an der Ulla und Bruno ein Buch betreten. Ab
diesem Zeitpunkt wird die Geschichte, das Abenteuer im Buch ausschließlich in Bildern
erzählt. Die erste Bildfolge wird über einen Overhead-Projektor oder Beamer an die Wand
projiziert. Die Kinder begleiten Ulla und Bruno ein Stück auf ihrem Weg ins Abenteuer. Dann
werden Ulla und Bruno ihrer eigenen Geschichte überlassen, und die Kinder starten
gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern ihr eigenes Leseabenteuer auf
der Stationenreise.
Stationenreise (Dauer ca. 45 Minuten)
Über die verschiedenen Farben finden sich sechs Gruppen zusammen. Die Eltern begleiten
ihre Kinder. Die Farben der Schlüssel korrespondieren mit denen der Lese-Stationen. Jede
Lesestation ist mit einer farbigen Decke markiert. Außerdem befindet sich an jeder Station
ein farbiger Pfeil aus Pappe, der auf die jeweils folgende Station verweist.
Jedes Kind sucht gemeinsam mit seinem Elternteil die Station auf, die die Farbe seines
Schlüssels hat. Die Station wird gemeinsam von der sich dort eingefundenen Gruppe
erkundet. Wenn die Gruppe fertig ist, geht es zur nächsten Station, die durch die Farbe des
Pfeils angezeigt wird.
Insgesamt wird jedes Kind zusammen mit seiner Gruppe drei Stationen erkunden.
Ein Gong signalisiert den Wechsel von einer Station zur nächsten (nach ca. 15 Minuten). Wer
zwischendurch „aussteigen“ möchte, zieht sich mit seinen Eltern in eine Lese-Ecke zurück, in
der Bücher aus der Stationenreise vorgelesen werden können.
Abschluss im Plenum (Dauer ca. 15 Minuten)
Zum Abschluss kommen noch einmal alle zusammen. Kinder und Eltern erzählen von den
Erfahrungen und Erlebnissen mit den entdeckten Büchern.
Auch das Ende von „Ein Buch für Bruno“ wird den Kindern gezeigt und gemeinsam mit ihnen
erzählt: Was Ulla und Bruno währenddessen erlebt haben, wissen wir nicht, aber wir können
einmal nachsehen, ob sie wieder heil aus dem Buch herausgekommen sind…
Festlicher Abschluss mit Imbiss
Nach der Stationenreise essen und trinken Kinder, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam die
mitgebrachten Leckereien. Wer möchte, kann gerne noch einmal in den Büchern stöbern
oder die Stationen probieren, die er noch nicht durchlaufen hat.
© LISUM 2015
Ausführliche Darstellung der Stationenreise
Stationen/Gruppe A
Die Hälfte der Kinder durchläuft zusammen mit ihren Eltern Station 1 bis 3, (StationenGruppe A) die andere Hälfte Station 4 bis 6 (Stationen-Gruppe B).
In der Stationen-Gruppe A gibt es eine weiße Station zu Märchen, in der mittels
Sprechblasen bekannte oder erfundene märchenhafte Sprüche eingesetzt werden. An der
grünen Station sollen die Kinder dann zu dem Bilderbuch „Der Buchstabenbaum“ von Eric
Carle Wörter legen und einen Satz bilden. Blätter verschiedener Baumarten helfen bei der
Zuordnung. Das Gedicht „Es war einmal ein Mann“ von James Krüss bildet die dritte und
blaue Station. Hier üben sich Große und Kleine im Reimen.
Station 1 (weiß)
Märchen
„Märchencomics“ von Rotraut Susanne Berner
Material: farbiges Tuch, Kopien von Rahmen, kopierte Märchenfiguren (Kopien aus
Märchencomics), Umschläge mit den entsprechenden Märchenfiguren z.B. zu „Froschkönig“,
„Rapunzel“, „Frau Holle“ und „Rotkäppchen, Stifte, Blanko-Sprechblasen (Post-its), grüner
Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
Auf dem Tisch liegen die mit den ausgewählten Märchentiteln beschrifteten Umschläge. In
den Umschlägen befinden sich Kopien einzelner Figuren und Szenen (dabei ist darauf zu
achten, dass die Sprechblasen ausgeschnitten sind) und Blätter mit Bilderrahmen-Motiv.
Außerdem Sprechblasen-Post-Its, Stifte und selbstverständlich der Aufgaben-Aufsteller.
WER SAGT WAS ZU WEM?
Märchenhafte Sprüche
1. Sucht euch gemeinsam ein Märchen aus und packt den Umschlag aus.
2. Seht euch die Bilder und Szenen an. Was ist zu sehen? Was passiert dort?
3. Sucht euch Teile aus und legt sie in den Rahmen. Was sagen die Figuren?
4. Schreibt eure Einfälle in eine oder mehrere Sprechblasen und klebt sie mit in den
Rahmen.
5. Schaut unter das Tuch. Hier findet ihr noch mehr Märchen mit SprechblasenSprüchen….
Station 2 (grün)
Spiel mit Buchstaben
„Der Buchstabenbaum“ von Eric Carle
Material: Blätter mit Wortteilen zum Zusammensetzen (immer eine Baumart wird zu einem
Wort, siehe Material-Anhang), blauer Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
© LISUM 2015
Auf dem Tisch liegen die laminierten Blätter mit den Wortteilen zum Zusammensetzen aus.
Aufgaben:
DIE BUCHSTABEN-BLÄTTER
Die Buchstaben-Raupe hat aus Buchstaben Wörter gemacht. Vollendet ihre Arbeit.
1. Ergänzt an den Wörtern die fehlenden Anfangsbuchstaben. Ihr findet sie auf
anderen Blättern. Tipp: Immer die gleichen Blätter bilden ein Wort!
2. Versucht aus den Blätter-Wörtern einen Satz zu machen.
3. Seht unter dem Tuch nach. Dort findet ihr die passende Geschichte.
Station 3 (blau)
Gedichte – Spiel mit Reimen
„Es war einmal ein Mann“ von James Krüss (Text) und Anke Kuhl (Ill.) und ergänzend:
„Es war einmal ein Kind“ (ebenfalls von Krüss/Kuhl)
Material: Reimwörter (auf farbiges Papier entsprechend der Stationen-Farbe kopiert und
laminiert), evtl. zwei Sätze: einen für „Es war einmal ein Kind“, den anderen für „Es war
einmal ein Mann“, Stifte, Blanco-Karten (in Größe der Reimwörter, DIN-A-7), Blätter, weißer
Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
Auf dem Tisch liegen Wörter aus dem Gedicht als laminierte Wortkarten aus. Auf kleinen
Karteikarten sollen passende Reimwörter gefunden werden. Die Kinder erfinden, die Eltern
schreiben. Dass aus diesen Reimwörtern eine ganze Geschichte werden kann, beweist
anschließend das Vorlesen des Buches „Es war einmal ein Mann ...“. Wenn noch Zeit ist,
können die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern eine eigene Reimgeschichte erfinden. Blätter
und Stifte liegen bereit.
Aufgaben:
„ES WAR EINMAL EIN MANN“
Spiel mit Reimen
1. Lest die Wörter auf dem Tisch.
2. Findet Reimwörter dazu und schreibt sie auf die leeren Karten. Zum Beispiel FEE
reimt sich auf TEE.
3. Was für eine Geschichte wird aus diesen Wörtern? Seht unter dem Tuch nach und
lasst euch vorlesen!
JOKER: Dichtet zusammen eine eigene Geschichte mit den Reimwörtern, die ihr gefunden
habt.
© LISUM 2015
Stationen/Gruppe B
In der Stationen-Gruppe B treffen Kinder und Eltern auf die Detektivgeschichte „John
Chatterton“ von Yvan Pommaux (rote Station). Es gilt einen Fall zu lösen, indem Bildfolgen
genau betrachtet und in eine richtige Reihenfolge zu bringen sind. An der gelben Station
finden sich Papierschnipsel, die von Eltern und Kindern zu Witzen erst zusammen geklebt
und dann illustriert werden. An der rosa Station zu dem Buch „Nein, Tomaten ess ich nicht“
von Lauren Child genießen die Kinder Wortneuschöpfungen und eine Familiengeschichte
rund ums Essen.
Station 4 (rot)
Erzählstrukturen in Bildern lesen – Krimi wie im Film
„Detektiv John Chatterton“ von Ivan Pommaux
Material: rotes Tuch, Seiten aus dem Bilderbuch, gelber Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
Auf dem Tisch liegen einige Bilder aus der Bildergeschichte unsortiert aus. Eltern und Kinder
haben gemeinsam die Aufgabe, die richtige Reihenfolge zu finden.
Aufgabe
„DETEKTIV JOHN CHATTERTON“
Ein Kind wurde entführt! Wer findet die richtige Spur?
1. Bringt die Bilder in die richtige Reihenfolge und helft so dem Detektiv.
2. Seht unter dem Tuch nach, ob ihr auf der richtigen Fährte wart.
3. Lasst euch den spannenden Fall von Detektiv Chatterton vorlesen.
Station 5 (gelb)
Witze zusammenpuzzeln
Witzbücher (Auswahl)
Material: Filmdosen oder kleine Pappkisten o. Ä., Kopiervorlage mit Witzen (siehe
Materialvorlagen), rosa Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
Auf dem Tisch sind verschiedene Rätsel und Witze in Dosen verpackt, und zwar in Form von
Wortschnipseln. Wer sie auspackt, muss diese Schnipsel als erstes in die richtige Reihenfolge
bringen. Dann werden die so zusammengepuzzelten Witze oder Rätsel auf lose Blätter
geklebt. Diese gilt es zu illustrieren. Sie können später zu einem Witzbuch
zusammengeheftet werden.
© LISUM 2015
WITZE UND RÄTSEL
Was gehört an welche Stelle?
1. Auf dem Tisch stehen kleine Dosen. Sucht euch eine aus und packt sie zusammen
mit einem Erwachsenen aus.
2. Fügt die Wörterstreifen so zusammen, dass ein Witz oder ein Rätsel entsteht.
3. Klebt den kleinen Text auf ein Blatt und malt etwas Passendes dazu. Wenn ihr fertig
seid, findet ihr unter dem Tuch noch mehr Scherze. Kennt ihr auch Witze, die ihr
den anderen erzählen wollt?
Station 6 (rosa)
Nein, Tomaten ess ich nicht
Familiengeschichte: „Tomaten ess ich nicht“
Material: farbiges Tuch, Erbsen, Fischstäbchen-Packung, Kartoffelbrei-Packung, Wortkarten
als Aufsteller, Tomaten, Möhren, Eier, roter Pfeil aus Pappe, Aufgaben-Aufsteller
Auf dem Tisch gibt es Erbsen (getrocknet in einem Glas o. Ä.), Tomaten, Kartoffeln, Packung
Fischstäbchen (leer), Packung Kartoffelpüree, Eier (hart gekocht oder Spielzeug), Möhren.
Noch nicht zugeordnet gibt es kleine Aufsteller mit den Begriffen aus dem Buch „Ocean-OTwicks“, „Mondflutscher“ etc. (siehe Material-Anhang).
Aufgabe:
„ALLES LECKER!“
Willkommen auf dem Markt!
1. Ihr seht verschiedene Lebensmittel. Wahrscheinlich kennt ihr sie alle. Doch der
Marktstand hat einen neuen Besitzer: Bei ihm heißt alles anders!
2. Ordnet die Schilder den passenden Lebensmitteln zu.
3. Wenn ihr alle Schilder verteilt habt, seht unter dem Tuch nach und lest die
Geschichte.
JOKER: Welche Lebensmittel kommen nicht in der Geschichte vor? Findet ihr auch
andere Namen für bekannte Lebensmittel? Zum Beispiel für Bananen oder Gurken?
© LISUM 2015
Material-Anhang
Aufgabenaufsteller zu den Stationen
WER SAGT WAS ZU WEM?
Märchenhafte Sprüche
1. Sucht euch gemeinsam ein Märchen aus und packt den
Umschlag aus.
2. Seht euch die Bilder und Szenen an. Was ist zu sehen? Was
passiert dort?
3. Sucht euch Teile aus und legt sie in den Rahmen. Was sagen
die Figuren?
4. Schreibt eure Einfälle in eine oder mehrere Sprechblasen
und klebt sie mit in den Rahmen.
5. Schaut unter das Tuch. Hier findet ihr noch mehr Märchen
mit Sprechblasen-Sprüchen….
DIE BUCHSTABEN-BLÄTTER
Die Buchstaben-Raupe hat aus Buchstaben Wörter gemacht,
vollendet ihre Arbeit!
1. Ergänzt an den Wörtern die fehlenden Anfangsbuchstaben.
Ihr findet sie auf anderen Blättern.
Tipp: Immer die gleichen Blätter bilden ein Wort!
2. Versucht aus den Blätter-Wörtern einen Satz zu machen.
3. Seht unter dem Tuch nach. Dort findet ihr die passende
Geschichte.
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„ES WAR EINMAL EIN MANN“
Spiel mit Reimen
1. Lest die Wörter auf dem Tisch.
2. Findet Reimwörter dazu und schreibt sie auf die leeren
Karten. Zum Beispiel FEE reimt sich auf TEE.
3. Was für eine Geschichte wird aus diesen Wörtern?
Seht unter dem Tuch nach und lasst euch vorlesen!
JOKER: Dichtet zusammen eine eigene Geschichte mit den
Reimwörtern, die ihr gefunden habt.
„DETEKTIV JOHN CHATTERTON“
Ein Kind wurde entführt! Wer findet die richtige Spur?
1. Bringt die Bilder in die richtige Reihenfolge und helft so dem
Detektiv.
2. Seht unter dem Tuch nach, ob ihr auf der richtigen Fährte
wart.
3. Lasst euch den spannenden Fall von Detektiv Chatterton
vorlesen.
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WITZE UND RÄTSEL
Was gehört an welche Stelle?
1. Auf dem Tisch stehen kleine Dosen. Sucht euch eine aus und
packt sie zusammen mit einem Erwachsenen aus.
2. Fügt die Wörterstreifen so zusammen, dass ein Witz oder ein
Rätsel entsteht.
3. Klebt den kleinen Text auf ein Blatt und malt etwas
Passendes dazu.
4. Wenn ihr fertig seid, findet ihr unter dem Tuch noch mehr
Scherze.
Kennt ihr auch Witze, die ihr den anderen erzählen wollt?
„ALLES LECKER!“
Willkommen auf dem Markt!
1. Ihr seht verschiedene Lebensmittel. Wahrscheinlich kennt ihr
sie alle. Doch der Marktstand hat einen neuen Besitzer: Bei
ihm heißt alles anders!
2. Ordnet die Schilder den passenden Lebensmitteln zu.
3. Wenn ihr alle Schilder verteilt habt, seht unter dem Tuch
nach und lest die Geschichte.
JOKER: Welche Lebensmittel kommen nicht in der Geschichte
vor? Findet ihr auch andere Namen für bekannte Lebensmittel?
Zum Beispiel für Bananen oder Gurken?
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Vorlage Bilderrahmen/weiße Station
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Vorlagen Buchstabenblätter/grüne Station
RIEDE
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F
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AU
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F
E
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RDEN
D
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M
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ENSCHEN
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U
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NTER
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Vorlagen Lebensmittelschilder/rosa Station
Mondflutscher
grüne Drops
orangefarbene
Lakritzstangen
vom Jupiter
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Ocean-O-Twicks
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