close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Antonia - 1 - antonia

EinbettenHerunterladen
ISSN 1869-0157
kostenlos
1- 2015 - vierteljährlich
ANTONIA
2015
Einmal im Monat ist Redaktionssitzung bei Radio
Tonkuhle. Die Frauenredaktion Antonia bespricht die
neuen Sendungen. Das Thema kommt auf den Tisch
und wird vertont. Sie könnten dabei sein!
Mit dem Radioprogramm
der Frauenredaktion von
Seite 32
Liebe Hildesheimerinnen und Hildesheimer, liebe Leserinnen und Leser,
Großstadtflair – auch in Hildesheim möglich? So ein Wochenendtrip in eine Weltstadt hinterlässt
manche
Überlegungen, wenn der Hildesheimer/In wieder in die kleine Domstadt zurückkehrt.
Mir ging das Miteinander nicht aus dem Kopf!
Nehmen wir z.B. Berlin, nicht weit von uns und gut zu erreichen. Tolle neue Architektur, riesige Denkmäler und monumentale
Bauten erschlagen den Besucher. „ Hier wird noch Architektur gemacht.“
Dann die vielen Menschen, die sich unentwegt bewegen, kein Stillstad, keine Pause, keine Beschaulichkeit. Häuserfronten mit
vielen Fenstern, hinter denen auch viele Menschen wohnen. Die Straßen werden aber nicht nur von den Bewohnern der Stadt
bevölkert, nein, auch von den vielen Touristen, die sich im Großstadtgetümmel weltmännisch geben, oder verloren gehen beim
U-Bahn-, S-Bahn-, und Busfahren, beim Umsteigen oder bei der Parkplatzsuche. Die Fahrzeuge haben alle Dellen und die Politessen sind ständig unterwegs. In Berlin sind Parkplätze kaum zu finden, aber jeder findet seine Kneipe oder sein Lokal, denn
davon gibt es unzählige. Hier geht man essen , denn es ist erschwinglich. Die Auswahl an Lokalitäten ist groß, man hat die
Möglichkeit polnisch, russisch, italienisch, koscher, indisch, türkisch, französisch … zu essen.
Was mich
positiv beeindruckt hat, war die Freundlichkeit, mit der auch die anderen Nationalitäten auf uns eingegangen sind.
Im türkischen Restaurant z.B. Samstagsbrunch, die Stimmung super! Moslems, Juden, Christen, Frauen mit und ohne Kopftuch, Afrikaner und Chinesen, saßen unkompliziert in einem Raum, wurden freundlich bedient und haben gegessen und getrunken, es sich gut gehen lassen. Wäre das auch bei uns möglich, hier in Hildesheim? Ja? Aber wird das auch gemacht?
Ist es nicht eher so, dass doch jeder immer mit seinem Club, seinem Klan, seinen Nachbarn und seiner Familie zusammensitzt?
Ich vermisse schon etwas dieses „Expo-Gemeinschaftsgefühl“, das wir tatsächlich vor 15 Jahren gespürt haben.
Die Multi-Kulti-Gesellschaft gibt es auch in Hildesheim und sie wird sich noch erweitern. Wie können wir nun zu einem guten
Miteinander kommen, freundlich und fröhlich miteinander leben und voneinander lernen? - Wir müssen aufeinander zu gehen.
Aber nicht nur die Hildesheimer Bürger sind da gefragt, auch die Flüchtlinge, die Migranten/Innen werden sich uns gegenüber
öffnen müssen, damit eine bunte Gemeinschaft entsteht.
Berlin ist schon eine Reise wert, aber auch hier haben wir die Chance durch das Jubiläumsjahr 2015, Hildesheim mit einer
großen, bunten Party für alle, in eine kleine Domstadt mit Großstadtflair zu verzaubern.
herzlichst
2
März
7. März: Frauentagskaraoke
2 - Editorial (R. Thönelt)
3 - Antonias Veranstaltungen
4 - Die Vergangenheit liebt mit (J. Eickmann)
5 - Aprikosenkäsekuchen (Bärbel Behrens, DHB)
6 - Rosenmontag mit den Tonis
7 - Bei Antonia ist was los
8 - Elternsein - Heute (R. Schenk)
9 - Kinder lieben die Natur ( Lorenz Kaufmann)
10 - Der Seniorenbeirat in Hildesheim
11 - Abenteuer Kommunikation (E. Nerger-Bargellini)
12 - Unternehmerfrauen im Handwerk (E. Schulze)
13 - Die Stiftungsprofessorin Rabbe
14 - Blick über den Tellerrand (Barbara Naziri)
15 - Internationale Vielfalt (Yeliz Karateke)
16 - Die Kraft der Farben (Ingrid Warwas)
17 - Die Siener - Therapie (Wibke Adamsky)
18 - Frauenveranstaltungen in Hildesheim
19 - Gleichstellung (A. Geweke - K. Jahns)
20 - Weltfrauentag 2015 (Veranstaltungen)
21 - Betriebe in Hildesheim (Gestern & Heute)
22 - Kommunikation in der Praxis (S. Kaufmann)
23 - Finanzen & Rechtstipp (U. Oelbe- K. Laufenburg)
24 - Sicherheitstipps (E. Paasch)
25 - Mahnwache für den Frieden (S. Kutter)
26 - Der akustische Stadtkalender
27 - Schreibwerkstatt (Christa Bachstein)
28 - Buchtipp & CD -Verlosung (M. Hermeling)
29 - junge Frauen trauen sich was
30 - Radio Tonkuhle - Heike Schmidt
31 - Die Frauenredaktion
Wir feiern rein!
Beginn 19 Uhr
Kostenbeteiligung: 5 €
13. März: Live Interview
Gäste: Karin Jahns und Angela Geweke
Beginn 19 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
14. März: Ostermarkt in der Andreas Passage
Petra Siegel - Schmuckausstellung bei Antonia
20. März: Equal Pay Day
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt lädt ein
„Frauen und Reichtum ein Märchen“
22. März: Sag mir wo die Blumen sind.
Geschichten und Lieder über die Sinnlosigkeit der Kriege
Beginn: 16 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
Osterferien: 30.03.15 – 13.04.15
April
17. April: Live Interview
Gast: Elke Brummer
Beginn 19 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
24. April: Den Ruhestand genießen, aber wie?
Vortrag von Jörg Eikmann
Beginn 18 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
Workshop - Reihe: Bauchtanz
mit Anyana
9., 16., 23., April
näheres Seite 18
Mai
6.5.+13.5.+27.5.
Elternsein - Heute mit Renate Schenk
An diesen drei Abenden geht es um
Hilfestellung für junge Eltern.
Erziehung aus dem Bauch heraus mit Liebe.
Der Workshop nimmt Bezug auf den gleichnamigen
Radiobeitrag bei Radio Tonkuhle, jeden 1. Sonntag im Monat.
Kostenbeteiligung pro Abend 4 € , s. S.18
32 - Tonkuhle - Frauenradioprogramm
Der Verein Antonia e.V.
Andreas Passage 1
31134 Hildesheim
05121 – 93 58 628
Antonia-redaktion@htp-tel.de
www.antonia-hildesheim.de
Jeden Montag um 18 Uhr
singen die TONIS bei Antonia
Männer & Frauen sind herzlich willkommen
Nichtmitglieder 1 € pro Abend.
Wenn nicht anders angekündigt, finden alle
Veranstaltungen in der Andreas Passage 1 statt.
Mitglieder zahlen, wenn nicht anders angekündigt,
für Vorträge die Hälfte.
3
Die Vergangenheit liebt mit
Frühling: die Zeit der Liebe. Der große
Aufbruch. Winterstarre fällt von uns ab,
wir fühlen uns aktiver, fröhlicher, lächeln
häufiger, erscheinen attraktiver. Wir
kleiden uns lockerer und verführerischer. Mrs. und Mr. Right, sie können
kommen! Zwei Drittel der Deutschen
glauben an die Liebe fürs Leben. Und
gut ein Drittel wird enttäuscht werden,
denn etwa 35 Prozent der Ehen werden
geschieden, und auch wer durchhält,
wird nicht immer glücklich.
Eigentlich verrückt: Wir suchen das große Glück und finden oft nur großen
Frust. Ist Mr. Right bloß eine Mogelpackung?
Eine 41-jährige Frau: „Das Herz muss
sprechen. Ich höre genau hin, was Herz
- und Bauchgefühl mir sagen. Offensichtlich übersetze ich aber falsch. Ich
bin wieder auf der Suche und hoffe, nun
endlich den wirklich Richtigen erkennen
zu können.“
Kathrin meint: „Die Beziehung hielt zwei
Jahre mit wachsendem Streit. Ich kam
nicht wirklich in seinem Leben vor, was
mich enorm verunsicherte. Er verhielt
sich dominant, und zunehmend egoistisch. Ich war ihm nicht gewachsen, bin
eher schüchtern und zurückhaltend,
eben bei strengen Eltern aufgewachsen.“
Im Gespräch stellt sich heraus, wie sehr
die 37-Jährige unter ihrem cholerischen
und egoistischen Vater litt. Sie musste
brav sein, parieren, Widerworte wurden
sofort bestraft: „Du hast dich zu fügen.“
„Meine Männer waren oft Abziehbilder
meines Vaters“, hat Kathrin inzwischen
erkannt. Spielt das Elternhaus tatsächlich bei der Partnerwahl mit?
Ich möchte Ihnen dazu ein paar Erfahrungen anbieten. Sie sind als Anregung
für eigene Gedanken und Beobachtungen gedacht: Wie ist das bei mir?
Geraten wir häufig an den falschen Partner, sind wir mit großer Wahrscheinlichkeit Opfer unserer eigenen unbewussten Beziehungsmuster, die wir in der
Kindheit und Jugend gelernt haben. Die
Vergangenheit liebt nämlich mit!
Wir geraten nicht an „falsche Partner“
sondern an für unsere Entwicklung hilfreiche. Aber wir trennen uns lieber, statt
die Chance zur Entwicklung zu packen.
Keine Beziehung kommt der Eltern-Kind
-Beziehung so nahe wie eine Liebesbe-
4
von Jörg Eikmann
ziehung. Als Kind mussten und wollten
wir den Eltern gefallen, um ihre Zuwendung zu erhalten. Bestimmtes Verhalten
wurde bestraft, anderes gern gesehen.
Wir haben uns angepasst. Doch was
wurde aus unseren ureigensten Antrieben? Was, wenn dem stillen Vater die
Lebendigkeit der munteren Tochter zu
viel war? Hat sie weiter aufbegehrt oder
sich lieber angepasst? Kathrin hätte
gern protestiert, fürchtete aber die Konsequenz: Liebesentzug. Sie lernte es,
ihre Bedürfnisse zu unterdrücken.
Kathrin hat sich unbewusst einen starken und selbstbewussten Mann ausgesucht. Mit anderen Worten: Ihre Wünsche nach Stärke hat sie an ihn delegiert. Sie versucht sich ab und an mal
durchzusetzen, doch das ist gleich mit
Angst vor Bestrafung (wie bei ihrem
Vater) gekoppelt. Ihre Angst lähmt sie.
Sie lenkt von sich selbst ab, indem sie
ihm vorwirft, sie zu unterdrücken: „Du
siehst mich nicht, du liebst nur dich.“
Aus psychischer Sicht hat sie dennoch
eine gute Partnerwahl getroffen, sie hat
Mr. Right gefunden. Doch bevor wir mit
der ewigen Liebe belohnt werden, heißt
es Hausaufgaben machen.
Der andere Mensch lebt häufig die Seiten, die ich nicht leben durfte. Er weist
mich auf meine seelische
„Behinderung“, auf meine Ängste vor
diesem früher unerwünschten Verhalten
hin. Doch tief in mir lebt der Wunsch,
dieses blockierte Verhalten endlich zu
leben. Und genau das könnte ich bei
meinem Partner ausprobieren, dafür
habe ich ihn ja gewählt: Du bist stark,
damit ich schauen kann, wie du das
hinkriegst, damit ich es mir abgucken
kann.
Thorsten (34) ist sehr behütet aufgewachsen, die Familie reiste kaum, die
weite Welt schien gefährlich. Als er sich
mit 20 ein eigenes Auto anschaffte, war
seine Mutter in Sorge. Nun stand ihm ja
die Weltoffen! Seine „Reisegene“
(einige Vorfahren waren zur See gefahren oder hatten lange in Afrika gelebt)
hätte er allmählich ausleben können,
wenn da nicht auch Angst gewesen
wäre: Wenn du zu weit weggehst,
machst du deine Eltern traurig.
„Ich lernte eine Frau kennen, die mit 19
Jahren durch England getrampt war.
Boh! Trampen, weit weg, einfach so ...
Eine verführerische Welt wartete plötzlich auf mich. Ich brauchte diese Frau,
um lockerer und mutiger zu werden. Sie
gab mir den psychischen Rückhalt.
Alles lief anfangs gut. Doch sie überforderte mich. Sie wollte nämlich an jedem
Wochenende etwas unternehmen, plante weite Reisen. Ich warf ihr vor, unstet
zu sein, vor Pflichten zu fliehen, zu
abenteuerlustig zu sein. Was war passiert? Meine uralten Ängste meldeten
sich wieder: bloß nicht zu weit weg.
Plötzlich litt ich an Flugangst. Mutig ab-
solvierte ich ein
Anti-Angst Training, doch meine
Angst blieb.
Eigentlich
kein
Wunder: Ein bisserl wollte ich schon weg, aber doch
nicht richtig weit! Bis ich meine Angst
erkannte und einen weiten Flug riskierte, Baldrian im Gepäck. Ich wollte mich
nicht mehr von meiner Angst beherrschen lassen.
Die Moral von der Geschicht´: Das abgeknickte, in mir blockierte Potenzial
wurde langsam zum Leben erweckt. Wir
sind nicht jedes Wochenende unterwegs, aber ohne sie würde ich wohl im
Lehnstuhl versauern. Grönemeyer im
Stadion mache ich mit, aber in den
Schlamm zum Festival nach Wacken das muss sie alleine machen.“
Oft ist es so, dass das Blockierte, das
früher Verbotene beim anderen stört.
Allerdings: Wenn ich mit dem ausgestreckten Finger auf dich zeige, weisen
drei Finger auf mich zurück. Mit anderen
Worten: Das, was ich dir vorwerfe, hat
eine ganze Menge mit mir zu tun.
Und darum liebe ich dich, weil du das
schon besitzt, was ich noch lernen
möchte. Wenn du mich beispielsweise
unterdrückst (aus meiner Sicht), dann
kann ich endlich für meine (früher verbotenen) Interessen und meine Lebendigkeit einstehen und (endlich) für mich
kämpfen, statt zu meckern..
Der schöne Satz „ich brauche dich“ bekommt nun eine andere Bedeutung: Ich
brauche dich, um meine kindlichen Blockaden und inneren Hemmungen überwinden zu können. Liebe ist Raum zum
Ausprobieren. Und darum ziehen sich in
der Liebe Gegensätze an.
Ihre früher gelernten Blockaden (jeder
Mensch hat welche!) können Sie vielleicht erkennen, wenn Sie sich fragen:
- Wie war meine Beziehung zu meinen
Eltern, speziell zu meinem Vater?
- Wie musste ich sein, damit meine Eltern mit mir zufrieden waren?
- Für welches Verhalten wurde ich bestraft, was entsetzte meine Eltern, was
machte sie traurig?
- Bin ich mit jemandem zusammen, der
ausgerechnet solche Eigenschaften und
Verhaltensweisen zeigt, die meine Eltern bei mir nicht haben wollten?
- Habe ich Lust, meinen blockierten Eigenschaften mehr Leben zu schenken?
Was kann ich mir bei meinem Partner
abschauen, was ausprobieren?
Nutzen Sie den Frühling!
Es könnte
der zweite Frühling
für Ihre Liebe
werden.
Jörg Eikmann
Eine Springform ( 26 cm. Durchmesser ) einfetten.
Zutaten für den Knetteig:
200 g Mehl
1Msp. Backpulver
60 g Zucker
1 P. Vanille-Zucker
1 Ei
100 g Butter
1-2 Eßl. kaltes Wasser
erst mit dem Handrührgerät, dann mit den Händen
glatt verkneten.
Zutaten für die Füllung:
1 kg Sahnequark
1 P. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
4 Eier
150 g Zucker
1 große Dose Aprikosen-zum Bestreichen: ½ Glas Aprikosenmarmelade
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen,den Zucker hinzugeben und das Ei. Die Butterflöckchen , eine Prise Salz und das
kalte Wasser. Alle Zutaten mit dem Handrührgerät gut durcharbeiten ,dann auf der Arbeitsplatte verkneten und 30 min kühl stellen. Die Springform einfetten und 2/3 des Teiges auf etwas Mehl ausrollen und auf den Boden der Form legen. Den restlichen
Teig zu 40 cm langen dünnen Rollen formen. Diese an den Innenrand legen und 3cm hoch an den Rand drücken. Die Aprikosen
auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Nun den Sahnequark, den Zucker, die Eier und das Päckchen Puddingpulver mit einem
Schneebesen gut verrühren und mit den Aprikosen in die Form füllen.
Im vorgeheizten Backofen ( E- Herd: 175°C Umluft 150°C ) 80-90 min. backen. Bei ausgeschaltetem Ofen und halb geöffneter
Backofentür noch 10 min stehen lassen. Dann mit der erhitzten Aprikosenmarmelade bestreichen und ganz abkühlen lassen.
Es ist ein super leckerer Kuchen zu Ostern und ich wünsche Ihnen gutes Gelingen.
Bärbel Behrens vom DHB-Netzwerk Haushalt, Mitglied des Radio-Team „ Kopfsalat bunt angerichtet“
Jeden 2.Montag im Monat bei Radio Tonkuhle
Blumen sind das
Blumen
sind
das Lächeln
der Erde
Schon
am Eingang
werden die Kunden bei
Ralph Waldo Emerson
Potratz mit frischen Blumen
in großer Auswahl begrüßt!
5
6
Bei Antonia ist auch 2015 was los!
9 Januar - Ulrike Meyer & Rita Thönelt
Gruppenbild mit Ulrike Meyer
Ob beim „ Live Talk“ mit Ulrike Meyer, der Frau des Oberbürgermeisters von Hildesheim, über
Karaoke Abende oder Vorträge, bei denen Frau immer etwas lernen kann, es lohnt sich stets eine Veranstaltung bei
Antonia zu besuchen. Der Austausch mit anderen Frauen
hilft auch bei der Suche nach neuen Wegen.
Das Antonia Netzwerk ist gewachsen und wird sich weiter
entwickeln. Frauen haben hier einen Ort,
wo Sie ungezwungen lachen, lernen, tanzen, singen können. Die Radioarbeit bietet
dabei eine besondere Möglichkeit sich auszuprobieren.
Antonia e.V.
Steuernummer: 30/210/42556
Sparkasse Hildesheim,
IBAN: DE11 2595 0130 0000 1803 31
BIC: NOLADE21HIK
Büro Öffnungszeiten
Montag: 15 - 17Uhr
1. & 3. Dienstag:
10 - 12 Uhr
2. & 4. Dienstag:
15 - 17 Uhr
Mittwoch:
15 - 17 Uhr
Donnerstag:
15 - 17 Uhr
auch nach
Vereinbarung
antonia-redaktion@htp-tel.de
Rita Thönelt 1. Vors. & E. Nerger-Bargellini
S. Kaufmann & R. Hollemann 2. Vors.
5. Februar: Kraft der Sprache
12. Februar: Konkurrenz unter Frauen
7
Elternsein heute: Bewegung als Tor zum Lernen
Renate Schenk, Dipl.Päd.Mediatorin
Krishnamurti, Das Licht in dir
Kaum ist ein Kind auf der Welt – so
strampelt es, bewegt Arme und Beine.
Schon in der 16. bis 20. Schwangerschaftswoche können Mütter ihr Kind
erstmals als ein sich bewegendes Wesen erleben, die Kindsbewegungen
spüren – ein toller Moment!
Im ersten Lebensjahr erfolgen die verschiedensten Meilensteine in der Bewegungsentwicklung des
Kindes – vom Liegen zum Drehen, zum Hinsetzen, zum Krabbeln und dann allmählich zum
Laufen (das freie Gehen mit
10 bis 18 Monaten).
Wenn Ihr Kind einmal läuft,
dann ist es in der Regel kaum
zu stoppen. Alles ist jetzt in
seiner Reichweite, muss erkundet werden. Der Tatendrang steigt, das Kind auch …
zum Beispiel die Treppe hinauf und wir bekommen fast einen Herzinfarkt, wenn es sich im
Hochstuhl hinstellt und begeistert klatscht und sich freut, diese
Möglichkeit für sich errungen zu haben.
Es ist wichtig zu wissen: Bewegung trainiert Herz und Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, steigert die Atemleistung,
verbessert die Ausdauer, kräftigt die
Muskeln, verbessert die Haltung, stärkt
die Knochen, regt das Gleichgewichtssystem an, fördert Bewegungskoordination und Geschicklichkeit, steigert die Reaktionsfähigkeit, schult die Wahrnehmung und fördert die Entwicklung der
Sinnesorgane durch mehr Anregung.
Für Eltern kann das eigentlich nur heißen, schenken Sie Ihren
Kindern in ihrem Leben so viel wie möglich „bewegte Zeit“:
gemeinsames Toben im Bett, eine Kissenschlacht, einen Spaziergang im Regen, ein Wettrennen in die 2. Etage oder in den
Keller, viel Zeit an der frischen Luft.
Lassen sich auf den Bewegungsdrang des Kindes ein – vielleicht sogar noch mehr, unterstützen sie ihn!
Und eins wollen wir doch alle: Kinder, die in unserem
Bildungssystem gut bestehen können, die die Schule mit Erfolg besuchen und dafür ist es gut zu wissen, dass je mehr
Reize aus dem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen,
sich dieses umso besser entwickeln kann.
Außerdem: Schon zehn Minuten Bewegung pro Tag kann
unsere Stimmung positiv beeinflussen. Laune und Befindlichkeit bessern sich proportional zum Ausmaß an Bewegung,
denn dabei werden körpereigene Botenstoffe, so genannte
Neurotransmitter, freigesetzt:
- Serotonin macht gute Laune und reduziert Angstgefühle.
- Noradrenalin stärkt das Selbstbewusstsein und kontrolliert
den Erregungszustand.
8
- Dopamin fungiert als körpereigenes Belohnungssystem und
verursacht Glücksgefühle. Ein gemütlicher Spaziergang reicht
aus, um die Hirndurchblutung um 20 Prozent zu steigern.
Vielleicht können Sie ja jetzt den Bewegungsdrang von Kindern unter einem anderen Aspekt sehen - und Ihren gleich
steigern!
Kinder wollen sich bewegen,
Kindern macht Bewegung Spaß,
Weil sie so die Welt erleben,
Menschen, Tiere, Blumen, Gras.
Kinder wollen laufen, springen,
Kullern, klettern und sich dreh'n,
Wollen tanzen, lärmen, singen,
Mutig mal ganz oben steh'n;
Ihre Körper so entdecken,
Wollen tasten, riechen, schmecken,
Und entdeckend hören,
Schauen, fühlen,
Wach mit allen Sinnen
Innerer Bewegung Glück.
Lasst die Kinder dies gewinnen
Und erleben Stück für Stück.
Karin Haffner
Kontakt unter:
schenk.renate@gmx.de,
www.renate-schenk.de, Mobil: 0176-24946645
Neustädter Markt 44, 31134 Hildesheim
Festnetz: 05121/ 9972550
Lorenz Kaufmann hat zusammen mit seinem
Vater Wolfgang ein Bestimmungsbuch für Pflanzen in der Hildesheimer Börde geschrieben.
Warum und wie das Buch entstanden ist
schrieb er der Redaktion.
Liebe Antonia Redaktion,
An einem ganz normalen Tag ging ich in die Schule.
Als wir in der Schule ein kleines Bestimmungsbüchlein
mit ein paar Pflanzen gemacht haben, hatte ich die
Idee, es zu Hause nachzumachen.
Als ich zu Hause war, hab ich das kleine Buch nach
dem Essen gleich meinem Vater Wolfgang gezeigt.
Der fand es auch gut.
Das Entscheidende ist, dass wir abends, wie immer,
auf dem Stadtweg in Algermissen, einem Feldweg in
der Hildesheimer Börde, spazieren gingen. Ich habe
meinen Vater bei einigen Pflanzen gefragt, was das
für welche sind, aber Papa wusste nicht mehr alle. Da
hatten wir die Idee ein Buch über Pflanzen in der Hildesheimer Börde zu gestalten.
Um es zu machen waren wir immer draußen, um
Pflanzen zu fotografieren und zwar im Mai, Juni,
Juli, August und Anfang September. Später haben wir
die Bilder am Computer bearbeitet, die Texte geschrieben, die Zeichnungen der Blattformen gemacht und
alles Korrektur gelesen. Papa hat dann noch das Layout und alles Andere gemacht.
Im Dezember waren wir mit dem Buch fertig. Es wurde
gedruckt und veröffentlicht. So ist das Buch:
„Pflanzen am Wegrand in der Hildesheimer Börde“
entstanden.
Ich finde es toll
Der Hildesheimer Kindererlebniswald
ist wieder aus dem Winterschlaf erwacht.
Im Jahr 2014 besuchten über 2.000 Kinder den Hildesheimer Kindererlebniswald und jetzt geht es wieder los.
Die Sonne wird wärmer und die Tage werden wieder
länger. Das Aufräumen im KIEWA hat schon stattgefunden und das Tor ist nach Anmeldung wieder geöffnet.
Zur Info steht allen Interessierten wieder ein überarbeiteter Flyer zur Verfügung, den wir auch gern digital zuschicken.
Lorenz Kaufmann, 9 Jahre alt
Das Buch kann bei Amazon bestellt werden und ist bei
Decius erhältlich. Ein Ansichtsexemplar gibt es bei
Ameis Buchecke.
ISBN 978-3-95-645-409-7
Sponsoren:
Eine Summe in Höhe von 500 Euro wurde von dem
Malerfachbetrieb GmbH - Mätschke gespendet.
Der Augenoptikermeister Hartmut Osterwald hat den
Baum des Jahres 2014 , die Traubeneiche, gespendet.
Die Anmeldungen für das Jahr 2015 sind bereits im
vollen Gange. Daher wird empfohlen, sich wieder rechtzeitig anzumelden bei Frau Hedwig Bramlage - Müller,
Telefon 05121 - 6 07 54
Das neue Naturkundebuch, „Pflanzen am Wegrand“ in
der Hildesheimer Börde, s. O. von Dr. Wolfgang Kaufmann und Lorenz Kaufmann wurde spontan dem Kiewa
zur Nutzung und Freude überreicht.
Es gibt auch in diesem Jahr wieder die Angebote der
Waldpädagogen/innen um noch tiefer in die spannende
Welt des Waldes eintauchen zu können.
Allen Spendern gilt unser unser besonderer Dank.
Ein Ferienprogramm in den Sommermonaten wird
vorbereitet. Vorschläge dazu nimmt der Verein gern
entgegen.
Peter Thönelt,
1. Vorsitzender
9
Senioren/Innen der Stadt. Mit einem Anteil von gut 23000 älteren Mitbürger/Innen ist der Seniorenbeirat für die Stadt Hildes-
Der Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim
heim von nicht geringer Bedeutung, zumal die Zahl der über
60-jährigen konstant ansteigen wird.
Der Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim ist Mitglied im Landesseniorenrat Niedersachsen, Bezirk Hannover und kann so
auch die Belange der Generation 60 plus auf landespolitischer
Ebene vertreten. Der SBR hat zur Durchführung seiner Aufgaben im März 2008 einen Förderverein gegründet.
Der Förderverein des Seniorenbeirates der Stadt Hildesheim
Seniorenbeirat 2012 - 2014
e.V. Ziel ist zum einen die Nachwuchsförderung für den Seni-
Der Seniorenbeirat der Stadt Hildesheim wurde 2005 auf Initi-
orenbeirat, da die Mitgliedschaft im Förderverein nicht an das
ative der SPD Arbeitsgemeinschaft "60plus" gegründet. Zur
Eintrittsalter 60 Jahre gebunden ist, so haben jüngere Men-
Auftaktveranstaltung im Juli 2005 trafen sich außer der SPD
schen die Möglichkeit, die Arbeit des Seniorenbeirates ken-
AG 60plus, Vertreter aus der Seniorenunion der CDU, der
nenzulernen. Zum anderen dient der geringe Mitgliedsbeitrag
Gewerkschaft Verdi, freie Wohlfahrtsverbände, Vereine, Kir-
der finanziellen Unterstützung des SBR.
chen, Parteien, der Volkshochschule und Einzelpersonen um
bietet seinen Mitgliedern aber auch Gästen und Freunden
eine überparteiliche Arbeitsgemeinschaft zu gründen.
Am
monatlich gegen ein Entgelt interessante Unternehmungen
26.April 2007 wurde unter der Leitung der damaligen Sozial-
an. Der Förderverein des Seniorenbeirates e.V. begrüßt jede
dezernentin Dr. Annemarie Geiger der erste SBR der Stadt
noch so kleine aktive Mitarbeit und führt einmal im Monat ein
Hildesheim, der ehrenamtlich arbeitet, unabhängig, konfessio-
Seniorenfrühstück durch, bietet Führungen und Fahrten für
nell ungebunden und parteipolitisch neutral ist, gewählt.
Senioren an und betreibt in den Monaten Oktober bis April
Er besteht aus 12 Hildesheimer Bürger/Innen über 60 Jahre
monatlich einen Seniorenstammtisch.
die für eine Wahlperiode von 4 Jahren im Amt sind. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Menschen in unserer Stadt und versteht sich als Ansprechpartner für die Fragen, Wünsche, Beschwerden und Anregungen der Senioren/
Innen. Er trifft sich einmal im Monat zu einer Sitzung, informiert und berät ältere Bürger/Innen in regelmäßigen Sprechstunden, führt INFO Veranstaltungen zu bestimmten Themen
durch, setzt sich für Projekte für ältere Bürger Innen ein und
begleitet diese. Jeweils zwei Beiratsmitglieder sind beratende
Vertreter in folgenden Ausschüssen der Stadt Hildesheim.
Feuerschutz und Recht und Innere Angelegenheiten
Finanzen, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften
Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr
Schule/Bildung, Sport und Integration
Jugend- und Sozialausschuss
Kultur und Demographie
so können Sie den Stadtrat auf die Bedürfnisse und Belange
der älteren Bevölkerung aufmerksam machen und diese öffentlich zur Sprache bringen.
In den monatlichen öffentlichen Sprechstunden ermöglicht
der Seniorenbeirat den persönlichen Kontakt und Erfahrungsaustausch. Der Seniorenbeirat möchte damit die ältere Bevölkerung an den politischen Aktivitäten der Stadt Hildesheim
beteiligen und übernimmt damit auch eine wichtige Brückenfunktion. Hilfreich sind dabei die Ideen und Vorschläge der
10
Der Förderverein
Am 18.März 2015 wird der dritte Seniorenbeirat
der Stadt Hildesheim gewählt.
ABENTEUER KOMMUNIKATION
LINGVA ETERNA: Was hat Selbstachtung und Wertschätzung mit Grammatik zu tun?
Das so übliche "danke" gehört auch zu der Gruppe der Stummelsätze. Der Satz heißt in Wirklichkeit: "Ich danke Ihnen"
oder „Ich danke Dir“. Beim einfachen "danke" fehlen Subjekt
und Objekt, also der Sprecher und auch der Angesprochene.
Der Dank bleibt dadurch in der Schwebe und wirkt wie eine
Floskel. Bei dem "Ich danke Ihnen" wird klar, wer wem dankt.
Der Dank bekommt eine Richtung. Der Angesprochene fühlt
sich gesehen und lächelt. Der Dank kommt an.
Welche der beiden Formulierungen
hören Sie selbst lieber?
Kennen Sie die Kraft der vollständigen Sätze?
Hier gibt es einen wahren Schatz zu entdecken!
Gängige Formulierungen sind:
Komme gleich. Ganz anders klingt: Ich komme gleich.
Ist schon da.
Ganz anders klingt: Frau Müller ist schon da.
Danke.
Ganz anders klingt: Ich danke Ihnen.
Stummelsätze haben eine differenzierte Wirkung auf den
Sprecher und auf Angesprochene. Der Sprecher wirkt hektisch, in Eile oder überfordert. Durch das fehlende Subjekt
(„Ich“) kommt er in seinem eigenen Denken nicht vor! Der
Sprecher schwächt dadurch seine Präsenz. Es ist klar, dass
seine Mitmenschen ihn so weniger wahrnehmen. Meist sind
es gerade Sprecher von Stummelsätzen, die sich im Beruf
und Alltag von ihren Mitmenschen zu wenig geachtet und
gewertschätzt fühlen.
In Stummelsätzen fehlen Hauptbestandteile eines Satzes und
damit wichtige Informationen für den Hörer. Aussagen bekommen häufig eine doppelte Bedeutung. Das stiftet Verwirrung
beim Hörer. Der Angesprochene hat diese Lücken selbststän-
Der individuelle Satzbau findet seine Entsprechung im Leben
der Menschen. Stummelsätze zeigen und bewirken Mangel.
Ganze Sätze sind vollständige Botschaften und zeigen Erfüllung. Sprechen Menschen in ganzen, vollständigen Sätzen,
so gelingt es ihnen leicht, auch Aufgaben und Projekte vollständig zu erfassen. Sie haben einen Blick für das Ganze.
Diese Menschen sehen sich und ihre Mitmenschen und geben sich und den anderen auch auf sprachlicher Ebene
Raum. Sie erweisen Ihnen und sich selbst mit vollständigen
Sätzen Achtung und Wertschätzung.
Mein Sprachtipp für Sie:
Achten Sie für zwei Wochen beim Sprechen auf vollständige
Sätze. Wie empfinden Sie die Wirkung der vollständigen Sätze? Beobachten Sie, was sich in dieser Zeit in Ihrem Leben
bewegt.
Das LINGVA ETERNA-Sprach-und Kommunikationskonzept
lenkt den Blick auf den individuellen und allgemeinen Sprachgebrauch. Dabei betrachtet es den Wortschatz, den Satzbau,
den Gebrauch der Zeiten, die Sprechmelodie und Sprechgeschwindigkeit. Das Sprachtraining basiert auf den drei Säulen:
dig sinnvoll zu füllen und bekommt mehr zu tun. Das erfordert
Präsenz, Klarheit und Wertschätzung.
mehr Aufmerksamkeit und macht die Gesprächsituation stres-
LINGVA ETERNA-Kurse und Einzelberatungen bieten wirkungsvolle Alternativen zu den oft gedankenlosen und
manchmal ungewollt verletzenden Äußerungen an. Bereits
scheinbar kleine Änderungen der gewohnten Ausdrucksweise haben eine nachhaltige Wirkung.
sig und ermüdend. Die Motivation des Angesprochenen, dem
Gesprächsthema zu folgen, sinkt.
Tageskurse am Samstag, 28.02./ 18.04./
17.10./ 05.12.2015 (9.30-17.30h) (einzeln
buchbar)
Kursreihen Beginn ab Di, 05.05./ ab Do,
21.05./ ab Di, 22.09.2015 (19-20.30h) je 5
Abende
Alle LINGVA ETERNA-Kurse sind offiziell anerkannt als Fortund Weiterbildung für Lehrkräfte aller Schulformen in Niedersachsen (siehe VeDaB bei www.nibis.de).
Eva Nerger-Bargellini, LINGVA ETERNA-Fachdozentin
11
UFH - die Unternehmer Frauen im Handwerk: Jasmin Karp: Self Care
Den Start in unser umfangreiches Jahresprogramm 2015 , machte die sympathische Dipl. Pädagogin
Frau Jasmin Karp mit ihrer beruhigenden Ausstrahlung. Und diese passte genau zu ihrem Thema:
„Self Care, Lebensfreude und Wohlbefinden stärken.“
Gerade in stressigen Zeiten ist es für uns Unternehmerfrauen wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Stress ist
wohl eine natürliche Antriebskraft, allerdings vergessen wir leider zu oft, dabei achtsam mit uns umzugehen.
Die Zeit der Erholung und der Regeneration ist äußerst wichtig, denn nur dann können wir wieder Kraft für den
nächsten „Anlauf“ schaffen. Beim Zeitmanagement kommt es primär darauf an , sich erfolgreich und strukturiert zu
organisieren. Die persönlichen Stressverstärker sollten tunlichst vermieden werden.
Also streichen wir mal die Sätze:
Sei immer perfekt!
Sei auf der Hut!
Immer stark bleiben!
Sei stets beliebt!
Das kann ich jetzt aber nicht!
Das muss ich alles schaffen!
Wir geraten durch diesen Druck , den wir uns selbst aufbauen in eine gefährliche Spirale, die Anspannung wird immer höher
und die Stressauswirkungen können zum Teil fatal sein. Die Folgen des chronischen Stresses enden in einem Tunnelblick, kein
eigenes Spüren mehr von sich selbst, keinerlei Eigenbedürfnisse mehr und eine fehlende Empathie.
Es wird Zeit, einmal anzuhalten und eine Balance aufzubauen.
Lassen Sie zu Ihrer Arbeitswelt eine individuelle Gegenwelt entstehen. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, hat schon
Goethe erkannt. Suchen Sie ihren Eingang zu dem gesunden Umgang mit sich selbst. Stöbern Sie einmal in Ihrer Gedankenwelt und erinnern sich an Hobbies, die in den letzten Jahren irgendwie abhanden gekommen sind, oder rufen Sie mal wieder
alte Freunde an und verabreden sich zum Spazierengehen, schließen Sie bewusst Dinge in der Arbeitswelt ab, um dann in Ihre
Freizeitwelt zu gelangen, wechseln Sie Ihre Bürokleidung und schlüpfen in ein bequemes T-Shirt , beginnen Sie gleich am frühen Morgen mit Ihrer Achtsamkeit zu sich selbst: Erleben Sie in aller Ruhe ein Frühstück , eine Kaffee oder lesen Sie ausgiebig
die Zeitung: die Minuten, die Sie dafür benötigen, entscheiden über den Verlauf des ganzen Tages. Besiegen Sie Ihre Hetzkrankheit und freuen Sie sich über die neu geschenkte Zeit und setzen Sie diese als Schlüssel zu Ihrer Zufriedenheit um.
Der Arbeitskreis der UnternehmerFrauen im Handwerk und die IKK lädt im Januar wieder zu einem Vortrag in die Bischofsmühle ein. Am 18. Februar kommt der Apotheker Herr Plaschke aus Schellerten zu uns, um uns das Thema: „Zecken, blutsaugende
Parasiten“ näher zu erörtern.
Besuchen Sie doch einmal als Gasthörer unserer Veranstaltungen und lernen unseren Arbeitskreis
einmal näher kennen.
Wir sind jung, dynamisch , wir lernen von und miteinander,
so wie Handwerkerfrauen nun einmal sind…
Herzlichst Elisabeth Schulze
12
Die Sparkasse Hildesheim hat vor drei Jahren in Hildesheim
lesung. Ich war als wissen-
dem Thema Existenzgründung einen besonderen Stellenwert
schaftliche Mitarbeiterin an der
im Unternehmenskundenbereich gegeben. Zur Verstärkung
Uni Dortmund tätig und musste
und Abrundung dieses Angebots hat die Sparkasse im Jahr
den Chef vertreten. Vorlesung:
2013 dann beschlossen, eine Stiftungsprofessur für Existenz-
Strategisches
gründung und Entrepreneurship an der HAWK zu unterstüt-
400 Leute der Audimax ist voll,
zen und zu finanzieren. Das Ziel: Die Stiftungsprofessur qua-
der Chef ist krank. Wer geht?
lifiziert und stärkt Jungunternehmerinnen und Jungunterneh-
Damals war ich meinen Studen-
mer, die dann zur weiteren Entwicklung unserer Region mit
ten gerade mal ein halbes Jahr
der
können.
Abschluss und ein paar Seiten im Buch voraus. Und ab da
Prof. Dr. Stephanie Rabbe ist Inhaberin der neuen Professur
hab´ ich gedacht, wenn das klappt, dann klappt auch alles
für Entrepreneurship und Unternehmensgründung an der
andere. Es macht viel Spaß mit Studierenden zu arbeiten .“
HAWK. Wer ist die Frau, die für Gründung brennt?
Seit 2004 ist Prof. Dr. Rabbe als Unternehmensberaterin tä-
Geboren ist Stephanie Rabbe zwischen Ruhrgebiet und
tig,
Münsterland. Sie hat noch einen jüngeren Bruder und führt
„Unternehmensgründung zu lehren ist dahingehend sehr
eine Tradition in der Familie weiter, fast alle Familienmitglie-
wichtig, weil an der Stelle ganz viele junge Leute sitzen, die
der sind Lehrer. Sie wollte es nie werden, nein sie wollte
doch noch mehr Ideen haben, als sie bei einer festen Anstel-
Journalistik studieren . Durch das Wartesemester entschied
lung verwirklichen können. Diese Menschen zu entdecken
sie sich allerdings dann für ein BWL-Studium an der TU Dort-
und ihnen bei der Umsetzung zu helfen ist meine Hauptauf-
mund. Sie hat es bis heute nicht bereut. „ Ich bin eher der
gabe.“ Die Voraussetzungen um ein guter Unternehmer/in zu
BWL –er, der lieber schreibt und sich mit kreativen Dingen
werden, liegen auf der Hand. „Aus meiner eigenen Erfahrung
beschäftigt, als rechnet. Aber da hat die BWL auch Bereiche
kann ich sagen, man muss ein gewisses Durchhaltevermö-
wo das gebraucht wird.“ Unternehmensführung, Marketing,
gen besitzen, es sich zutrauen und für seine Idee brennen.
Soziologie waren ihre Vorlieben, alles eher kreative Bereiche,
Für alle Gründer gilt, sich ganz viele Informationen zu holen
aber nichts desto trotz kann sie eine Bilanz lesen. Stephanie
rund um ihr Vorhaben, da bin ich mit neun Lehrveranstaltun-
Rabbe blieb in der Hochschule, sie war studentische Hilfs-
gen gefragt. Ganz wichtig ist der Wille, der Wunsch, die eige-
kraft, hat Tutorien gemacht und sich mit Lehre beschäftigt.
ne Idee wirklich umsetzen zu wollen.“
Wie ergeht es ihr als Dozentin? „Kompetenz und Selbstbe-
Prof. Dr. Stephanie Rabbe wohnt seit 2011 in Hildesheim. Sie
wusstsein brauchen Dozenten, besonders wenn sie noch
hatte Hildesheim am Anfang nicht auf ihrer persönlichen
jung sind. Ich erinnere mich noch genau an meine erste Vor-
Landkarte, aber dann wurde es eine Stadt für sie, in der man
Schaffung
neuer
Arbeitsplätze
beitragen
also
Management,
auch
selbstständig.
Das
ist
ihr
Thema.
schnell ankommen kann. „Es gibt alles, was man zum
täglichen Leben benötigt, und durch den Job und meine erste Wohnung mitten in Stadt fand ich schnell Kontakte auch mit allen relevanten Akteuren für mein Thema und ich bin superglücklich, dass ich auch meinen
Tennisclub, meine Tennismannschaft gefunden habe.
Ich käme nie auf den Gedanken woanders zu wohnen
als hier, wo ich meinen Job habe. Ich finde es immer
ganz nett, wenn ich Besuch aus dem Ruhrgebiet bekomme, der dann sagt, hier kann man auch gut Urlaub
machen.“ Stephanie Rabbe liest gern, reist gerne,
spielt Tennis, kümmert sich um ein Stück Garten , bastelt und handarbeitet gerne Häkeldecken in allen Farben und Größen, weil Frau ja abends was um die Hand
haben muss.
Prof. Dr. Stephanie Rabbe ist eine Frau, die ihren Weg
geht, und das mit Bravour - Gratulation!
RT
13
Antonias Blick über den Tellerrand: Barbara Naziri
Die mutigen Kämpferinnen in Kurdistan und die IS
Im Vorwege: Ich bin keine Verfechterin dafür, dass Frauen
eine Uniform anziehen und als Soldatinnen kämpfen. Doch
zugleich bewundere ich die kurdischen Frauen, die beherzt
zur Waffe greifen, um ihre Männer, Söhne und Väter im Krieg
gegen IS-Kämpfer zu unterstützen, die im Blutrausch mordend, brandschanzend und vergewaltigend durch Syrien und
Irak ziehen und alles zerstören, das sich ihnen widersetzt.
Lange Haare zu einem Zopf zusammen gebunden, ernste
Gesichter – die kurdischen Soldatinnen trainieren genauso
hart für den Kampf gegen die ISIS-Terroristen wie ihre männlichen Kameraden. Mittlerweile kämpfen junge Mädchen und
Frauen zu Hunderten gegen diese Bestien – nicht selten in
rein weiblichen Spezialkommandos, um ihre Kinder und ihre
Heimat zu schützen und sicherlich auch, um sich für deren
Untaten zu revanchieren.
Es ist noch nicht lange her, da erreichten uns grausame Bilder
aus dem Irak. Im Sindschar-Gebirge im Norden des Landes
harrten Zehntausende jesidische Flüchtlinge bei über 40° Celsius tagelang aus. Viele starben an Erschöpfung oder verdursteten, darunter Kinder und alte Menschen. Um die Flüchtlinge
zu retten, schlüpften immer mehr Frauen in Kampfuniform und
rückten schwer bewaffnet gegen die ISIS-Terroristen vor, die
die kurdischen Jesiden gnadenlos abschlachteten, wenn sie
nicht zum Islam konvertierten. Doch auch durch die Unterstützung der Kämpferinnen konnten Tausende Jesiden in einem
Schutz-Korridor aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht
werden.
In einer Welt, wie ISIS sie sieht, hätten die kurdischen Soldatinnen nichts zu sagen. Doch nun stellen sich die Kämpferinnen den sogenannten Gotteskriegern entgegen. Zugleich
schaffen sie für die IS-Terroristen ein doppeltes Problem,
denn die weiblichen Kriegerinnen bedrohen nicht nur ihr Leben – sondern auch das, was danach kommt. Eine fatale Vorstellung: Wer von einer Frau getötet wird, kann nämlich nach
ihrer Ideologie nicht in den Himmel kommen. Also Essig ist es
mit den 72 Jungfrauen, die den Kampfgenossen nach dem
Ableben im Paradies als Belohnung entgegenwinken…
14
Tja, und für die sogenannten „Mehrtürer“ gilt: Muslimische
Frauen müssen sich verhüllen, den Anweisungen ihres Mannes brav folgen und dürfen das Haus nur verlassen, wenn es
absolut notwendig ist. Also zum Einkaufen. Und nichtmuslimische Frauen? Die werden verschleppt, vergewaltigt,
verkauft oder gesteinigt.
Doch dieses Bild
wird jäh zerstört.
Hier stehen ihnen
mutige Amazonen
entgegen, die keinerlei Furcht oder
Respekt
zeigen
und zerstören das
Bild von devotem
Weibchen,
das
sich kaum traut
den Blick zu erheben. Vorbei ist es mit der Herrlichkeit des Machodaseins.
Seit Monaten tobte der Kampf um die nordsyrische Stadt
Kobane. In der letzten Januarwoche meldeten die Kurden
einen wichtigen Erfolg: Der "Islamische Staat" sei vollständig aus der Stadt vertrieben worden. Am Dienstag,
27. Januar 2015, wurde der Sieg in Kobane in der ganzen
Region gefeiert. Tausende gingen in der südtürkischen Stadt Diyarbakir auf die Straße. Auch im Zentrum
von Istanbul kamen einige Dutzend zusammen, tanzten,
sangen und skandierten, die Kurden werden der Sargnagel von ISIS sein.
Die kurdischen Kämpferinnen jubeln. Sie wollen weiterhin
den IS-Kämpfern entgegentreten und teilhaben, das Land zu
befreien und die Terroristen zu vernichten.
Möge Gott sie bei ihrem Vorhaben schützen!
Barbara Naziri
Yeliz Karateke
„Eine Krise hat zwei Seiten“
Spanien gehört wie Griechenland, Kroatien und Italien zu den europäischen
Ländern mit der höchsten Arbeitslosenquote. Seit Ausbruch der Krise sind viele junge Menschen aus diesen Ländern
ausgewandert, um eine neue berufliche
Zukunft zu finden.
Rosae Martín Peña arbeitete sechs
Jahre lang als Journalistin in Spanien.
Danach wurde sie arbeitslos und zog
nach Berlin, wo sie eine neue Stelle
fand. Nebenbei arbeitet sie immer noch
als Journalistin. Im Interview mit Yeliz
Karateke erzählt sie von ihren persönlichen Erfahrungen in Spanien, der Politik
und ihrem Leben in Berlin.
Yeliz: Du bist nach Berlin gekommen,
weil du arbeitslos geworden bist.
Rosae: Ich wollte schon immer in
Deutschland wohnen. Als ich für ein
Erasmusjahr nach Köln kam, das war
zwischen 2007 und 2008, wollte ich hier
bleiben. In Spanien gab es zu der Zeit
die Finanzkrise noch nicht.
Yeliz: Die Finanzkrise und die Arbeitslosigkeit waren für dich letztlich der Anlass nach Deutschland zu kommen?
Rosae: Naja, nicht ganz. Ich wollte auch
einfach nicht mehr in Spanien bleiben,
weil ich diese Mentalität nicht mehr aushielt. Und als Journalistin konnte ich mir
die großen Lügen der Politik in den
Nachrichten nicht mehr anhören. Das
war für mich sehr hart.
Die Situation in Spanien ist schlimm.
Alle meine Freunde wohnen im Ausland
oder sind seit Jahren arbeitslos, und sie
bekommen kein Arbeitslosengeld. Sie
denken, dass sie keine Arbeit mehr in
Spanien finden werden. Es gibt jetzt
einen großen Anteil spanischer Jugend-
licher, die wissen, dass sie keine Zukunft haben. Das Land ist total zerstört.
Viele Journalisten, Architekten und Wissenschaftler haben keine Möglichkeit
mehr etwas in Spanien zu finden.
Yeliz: Ist das deine persönliche Meinung oder deine Sicht als Journalistin?
Rosae: Das ist meine persönliche Meinung und meine Meinung als Journalistin. Wir sind eine Generation, die viel
studiert hat, aber verlassen letzten Endes alle das Land. Und die Regierung
macht gar nichts! In Spanien gibt es
jetzt eine linke Mehrheit, die sich über
die Partei Podemos organisiert. Ich war
bei Podemos in Berlin, um eine Reportage zu schreiben, aber auch um zu
schauen, was sie machen. Es war
schrecklich! Viele dieser Leute wollen
nur Macht und handeln nach dem Motto:
„Ich habe Ideen und die sind super gut
und deine Ideen sind mir egal.“ Das
meine ich mit Mentalität. Wenn du in
Spanien Kritik äußerst, heißt es sofort:
„Du bist böse auf mich“. Spanien ist ein
Land, da gibt es nur schwarz oder weiß,
aber keine Mitte. Das finde ich so
schlimm. In Spanien wird Podemos als
eine sehr gute Lösung dargestellt. Ich
habe aber ehrlich gesagt Zweifel daran.
Yeliz: Wieso bist du nach Berlin gekommen? Wieso bist du nicht in eine andere
Stadt gezogen?
Rosae: Ich wollte eigentlich meine Doktorarbeit in Spanien schreiben. Aber
leider konnte ich nicht, weil ich kein Stipendium bekam. Und dann, im Jahr
2012, lernte ich einen Dozenten aus
Deutschland kennen. Er arbeitete in der
Nähe von Bremen. Er sagte:„Hey Rosae, willst du nicht versuchen dich für
ein Stipendium zu bewerben? Ich helfe
dir dabei“. Ich bewarb mich bei zwei
Stiftungen für ein Stipendium, aber bei
beiden klappte es nicht. 2014 sagte ich
mir dann: „Wo würde ich gerne in
Deutschland leben? Ok: Berlin. Und ich
glaube, in der Kommunikationsbranche
gibt es dort Arbeit“. Ich sagte mir aber
auch: „Egal, was kommt, ich arbeite dort
auch als Au Pair“. Ich wollte nämlich
nicht mehr in Spanien bleiben. Im Juli
2014 kam ich dann hierher, ohne Arbeit.
Ich hatte Hin-und Rückflug gebucht. Hin,
am ersten Juli und zurück nach Madrid
am ersten September. Ich hatte nämlich
nicht so viel Geld und hätte mir einen
längeren Aufenthalt nicht leisten können. Also dachte ich: Entweder finde ich
etwas oder ich gehe zurück nach Spanien.
Yeliz: Und wie fühlst du dich jetzt? Hat
sich das so entwickelt wie du dir das
vorgestellt hattest?
Rosae: Nee, ich
wollte am Anfang
als Spanischlehrerin arbeiten oder als
Au Pair. Oder mich um Kinder kümmern. Nebenher wollte ich nämlich noch
meine Dissertation schreiben. Aber irgendwann suchte ich auch nach anderen Stellen. Ein Bekannter sagte mir
irgendwann: „Vielleicht sollte man in
Berlin zuerst ein Praktikum machen“.
Also dache ich: „Ja, ok. Vielleicht kann
ich mich auch für andere Sachen bewerben“. Und so bewarb ich auch für Praktika, unter anderem bei zwei OnlineMarketing-Firmen. Beide boten mir eine
Stelle an, in einer arbeite ich jetzt. Ich
fing dort zuerst als Praktikantin an und
wurde dann als Trainee übernommen.
Ich bin ganz zufrieden mit dieser Situation, weil ich einen Vertrag für ein Jahr
habe. Manche Leute hier in Deutschland
sagen zwar „man kriegt hier nicht so viel
Geld“, aber für Spanier ist ein Gehalt
von mehr als 1000 Euro Brutto schon
viel. In Spanien ist der Markt gerade
richtig schlecht.
Yeliz: Kannst du dir vorstellen länger in
Berlin zu bleiben?
Rosae: Auf jeden Fall! Ich habe keinen
Grund, nach Spanien zurückzukehren.
Ich meine, Spanien ist ein super Urlaubsland. Aber nicht zum Arbeiten.
Yeliz: Ist die Entscheidung, aus Spanien auszuwandern eine Chance für
diejenigen, die derzeit keine Arbeit haben?
Rosae: Ja, klar. Ich glaube, es ist super!
Zum Beispiel für solche, die keine Englisch-Kenntnisse haben oder sich nicht
für andere Länder interessieren. Auf
Chinesisch sagt man: Eine Krise hat
zwei Seiten. Auf der einen Seite ist es
etwas Gefährliches auf der anderen
Seite ist es eine Chance. Eine Krise
macht die Menschen kreativer. Ich finde,
so eine Krise hat eigentlich etwas Gutes. Es ist auf der anderen Seite auch
sehr traurig, wenn man viele Jahre studiert hat und man dann nur als Kellner
arbeitet. Aber im Leben sollte es nicht
nur darum gehen, eine super gute Arbeit
zu haben. Das Leben ist auch dazu da,
viele Erfahrungen zu sammeln.
Yeliz Karateke hat an der Humboldt
- Universität zu Berlin ihren Abschluss im Master Sozialwissenschaften gemacht. In Berlin ist sie
seither auch geblieben und arbeitet
in der Marketing-Branche. Seit Anfang 2014 schreibt sie für die Zeitschrift Antonia Beiträge zu ihrem
Fachgebiet Migration und Kultur.
15
Die Kraft und die Wirkung der Farben
von Ingrid Warwas
Hallo und guten Tag, liebe Leserinnen und
Leser der „Antonia“
(Bin ich allerdings im Übermaß ist der Mensch
eher etwas phlegmatisch.)
In den vorhergegangenen Ausgaben der Antonia haben Sie
schon sehr viel über die Kräfte der ersten vier sichtbaren Farben des Regenbogens erfahren. Heute geht es weiter mit der
Farbe Blau.
Möchte eine Seele meine Themen leben, gibt
sie dem Körper bei der Entwicklung etwas mehr von meiner
Energie. Dadurch dehnt er sich etwas mehr aus, zeigt mehr
rundliche, weiche Formen und ist nicht so lang wie mit der
roten Energie sondern mittelgroß. Mittelgroß sind auch die
Augen, weich und ruhig, gutmütig schauen sie in die Runde.
BLAU - Das Thema von Blau ist Frieden, Kommunikation,
Ruhe, Weite und Entspannung. Sehnsucht, Romantik, Treue,
Vertrauen, Konzentration, Ordnung, Höflichkeit. Blau wird
auch mit der Unendlichkeit verbunden: "im Blau ist alles möglich". Doch lassen wir das Blau selbst sprechen:
„Guten Tag meine Damen und Herren, ich freue mich, mit
Ihnen Kontakt aufnehmen zu dürfen. Kontaktaufnahme, Kommunikation als verbindendes und vermittelndes Element zwischen den Menschen - und zwischen den Menschen und der
geistigen Welt ist meine Mission. Ich, das Blau symbolisiere
sowohl den Himmel als auch die Erde.
Das Rot ist die Dynamik, ich bin die Ruhe. In mir, im Blau sind
alle Möglichkeiten vorhanden, und wenn sowieso alles möglich ist, warum soll ich mich dann aufregen oder kämpfen.
Ich vermittle euch Weite und Tiefe, die Unbegrenztheit des
Universums, im Außen wie im Innen, Oben wie auch Unten.
Ich gebe euch das Vertrauen in die göttliche Ordnung.
Für mich gibt es weder Zeit noch Raum. Ich lebe und genieße
jeden Augenblick als wär`s der Einzige.
Meine Bewegung ist nicht dynamisch und expansiv wie beim
Rot, sondern konzentrisch. Alle Wege führen ins eigene Zentrum, zur Wesensmitte. So bin ich Sinnbild für die Wendung
nach Innen zur Sammlung, zur inneren Schau. Ich ruhe in mir,
kühle erhitzte Gemüter.
Ich stehe für Ruhe, Frieden, Sicherheit. Ich habe der Mutter
Maria ihr Kleid gegeben. Maria – Sinnbild für die nährende
mütterliche Energie. Die UNO hat sich für ihre Friedenstruppe
Helme in meiner Farbe ausgesucht.
Ich liebe Ruhe und Genuss. Ich liebe meine Familie und brauche einen guten Freundeskreis.
Ich habe gute ökonomische Fähigkeiten. (Wenn die Anderen
hektisch `rumagieren überlege ich kurz, und habe immer die
optimalste Lösung parat.)
Fehle ich, so fehlt euch Menschen das Urvertrauen, das Gottvertrauen, die Fähigkeit zur Ruhe. Es fehlt an Gelassenheit
und Weitblick, es fehlt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
Es fehlt an Konzentrationsfähigkeit, Gedanken und Worte
überschlagen sich. Fehle ich, seid ihr Menschen rast- und
ruhelos, könnt nichts wirklich genießen.
Ja, liebe Menschen, wenn ihr euch, oder andere Personen so
seht, wisst ihr was die Seele leben möchte: Stofflichkeit, Ruhe, Genuss, friedliche Kommunikation, Ökonomie.
In eurem Energiesystem werde ich, das Blau der Kehle und
der Schilddrüse zugeordnet.
Ich kann positiv auf zu hohen Blutdruck wirken. Entzündungen
werden gehemmt. Ich lindere den Juckreiz bei Allergien, Sonnenbrand und Mückenstichen, wirke adstringierend, beruhigend, kühlend und bin daher bei fiebrigen Erkältungskrankheiten hilfreich Beim Betrachten von mir, dem Blau tritt sofort
eine Beruhigung ein. Ich kläre, beruhige auch den Geist wenn
dieser mal wieder von nicht enden wollenden Gedanken gequält wird. Ich helfe leichter ein- und ruhiger durchzuschlafen.
Wenn ihr von meiner Energie etwas haben möchtet, bitte
sehr: Ihr braucht mich nur zu benutzen. Z.B.: Blau in der
Kleidung, zu Haus in der Wohnungseinrichtung oder der
Wohnungsdekoration, in der Nahrung…
Blaue Lebensmittel sind z. B.: Blaue
Pflaumen, Heidelbeeren, Blaubeeren,
Algen,
Wacholderbeeren, blauer Salbei, getrocknetes Obst wie
Dörrpflaumen. Baldrian. Auch Majoran,
Kümmel, Knoblauch und Schafgarbe
haben die Eigenschaften der Farbe
Blau.
Mein Lebensmotto lautet: in der Ruhe liegt die Kraft.“
Ja, liebe Leserinnen und Leser, probieren Sie es aus, benutzen Sie das Blau, meditieren Sie damit, Sie werden erstaunt
über die Wirkung sein. Im nächsten Heft lade ich Sie ein das
spirituelle Violett näher
kennen zu lernen.
Herzlichst
Quellennachweis:
Karin Hunkel:
Das Arbeitsbuch zur richtigen Farbentscheidung Mike Booth, Irene Dalichow: Aura – Soma; Heinrich E.
Benedikt Kabbala;
Ingrid Warwas
Wenser Bergstraße 5,
31174 Wendhausen
Tel.05121-989136, 0171/1436355
ingridwarwas@online.de, www.farbe-formpersönlichkeit.de
16
Naturheilkunde: Mit der Siener-Therapie sanft gegen Schmerzen
(von HP Wibke Adamsky)
Wie geht das nun?
Die in den 1980er Jahren entwickelte Siener-Therapie, auch
als Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie-kurz:
NPSO bekannt, lindert oder löscht Schmerzen über Lichtimpulse auf sanfte Art. Sehr effektiv und ohne Nebenwirkungen.
Der Heilpraktiker Rudolf Siener arbeitete zunächst neuraltherapeutisch, d.h. er unterspritzte schmerzhafte, „aktive“
Reflexpunkte mit einem Lokalanästhetikum. Bei seiner Arbeit
fand er schließlich heraus, dass der Unterschenkel – ähnlich
wie Fuß, Hand oder Ohr – eine komplexe Reflexzone darstellt. Der gesamte Körper wird am Unterschenkel wiedergespiegelt und so lässt sich hier jede Störung auffinden und
behandeln.
Der Körper zeigt uns den Weg:
Das Knie entspricht dem Kopf, der Schwung der Wade entspricht dem Schwung der Wirbelsäule, der gesamte Körper
findet sich hier im Kleinen wieder. Wird beispielsweise eine
Verhärtung am Rücken getastet, so findet man diese Verhärtung auch im entsprechenden Areal am Unterschenkel.
Schmerzhafte Beschwerden des Kiefergelenks kann man
analog im Kniegelenkspalt ertasten. So lassen sich unter anderem Körperstatik-Probleme und daraus resultierende Muskelverspannungen gut mit der Siener-Therapie (vor-)
behandeln.
Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist es, die richtigen Therapiepunkte zu
finden. Die aktiven Punkte weisen klare Eigenschaften auf: sie
sind druckempfindlich und deutlich tastbar. Und sie lassen
sich mit einem Gerät über den verminderten Hautwiderstand
messen.
Diese Punkte werden meistens mit dem Monolux-Combi Gerät oder dem Monolux-Pen aufgespürt und für je 10-60 Sekunden bestrahlt. Für die Bestrahlung der Punkte nutzen wir den
therapeutischen Synergieeffekt aus wechselndem Farblicht,
Magnetenergie und Frequenzen, um einen gezielten Heilimpuls zu setzen.
Die so gesetzten Impulse werden mittels energetischer
Linien, ähnlich wie in der Akupunktur, zu den entsprechenden Organen, Muskeln und Gelenken weitergeleitet.
Ziel ist es, die gestörte Zellkommunikation wieder herzustellen
und dadurch die Selbstheilungskraft des Körpers zu aktivieren. Häufig erlebt der Patient bei der Siener-Therapie das
sogenannte Sekundenphänomen: Die Verbesserung oder
Linderung tritt sofort auf und ist damit direkt nachweisbar.
Auch Organfunktionen lassen sich mittels der Siener-Therapie
verbessern, z.B. Verdauungs-Störungen oder NierenBlasenbeschwerden. Akute Erkältungskrankheiten klingen
durch eine sehr effektive Lymphbehandlung mit dem
Monolux-Pen schneller ab.
Auch ein wichtiger Einsatzbereich ist die Narbenentstörung!
Besonders bei therapieresistenten Beschwerden lohnt
sich der Blick auf große und unscheinbare kleine Narben.
Blockaden im Energiefluss durch Narben können mit der Siener-Therapie nachhaltig und bis tief ins Gewebe beseitigt werden.
Weitere Informationen: www.rudolf-siener-stiftung.de
17
Programm BPW-Hildesheim

Gemeinsam erleben
24.3. Mindmapping,
mit mindmaps mehr Kreativität, Ordnung und Spaß.
Katrin Bringmann, www.kb-neustart.de
28.4. „Voneinander lernen, heißt miteinander
reden“
Petra Kochmann, www.petrakochmann.de
26.5. „Jedes Wort wirkt“
Eva Nerger-Bargellini, ww.nerger-bargellini.de
——————————————————————--

Gemeinsam lernen

Gemeinsam lachen

Füreinander streiten
Ort: van der Valk, Hildesheim, Markt 4,
31134 Hildesheim, Tel. 05121-3000,
Zeit: 19°° Uhr,
Gastbeitrag 10 € Student/Innen & Auszubildende
zahlen keinen Beitrag.
17.04.2015, das Live Interview bei Antonia!
Dieses Mal ist Elke Brummer zu Gast, die Frau des
Hildesheimer Baudezernenten Kai Brummer.
Frau Brummer freut sich auf die Fragen von
Rita Thönelt. An diesem Tag können die Zuhörer eine
Frau persönlich kennenlernen, die sich sonst sehr im
Hintergrund hält. Warum, das werden wir an diesem
Tag erfahren. Beginn 19 Uhr, Eintritt 4 €
Oriental Dance Art mit Anyana
Equal Pay Day 2015
Transparenz:
bei Antonia e.V., Andreas Passage 1, 05121– 93 58 628
Geschichten von mutigen,
listigen, selbstbewussten
und weisen Frauen
9., 16., 23., April
Beginn: 18 - 19 Uhr
Gebühr: 30 €
Freitag, 20. März um 13 Uhr
Taucht ein in die Welt des Orientalischen Tanzes!
in der Geschäftsstelle von
„Antonia“, Andreas Passage 1.
Schnupperkurs
für Anfängerinnen und Wiedereinsteigerinnen
Nach dem einfachen System der Elementartechnik
werden die Basisbewegungen des orientalischen
Tanzes erlernt und mit Schritten, Drehungen, Drops
& Kicks zu ersten Kombinationen verbunden.
Es spielt keine Rolle ob ihr neu lernen, auffrischen
oder perfektionieren wollt.
Orientalischer Tanz : „ der perfekte Bewegungsmix“
Bärbel Höhne erzählt Geschichten
von Frauen, die mutig, listig und
selbstbewusst ihr Schicksal in die
eigenen Hände genommen haben.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstalterinnen: Antonia e.V., Business and Professional Women
(BPW) Club Hildesheim e.V.,
Gleichstellungsbeauftragte
Stadt und Landkreis Hildesheim.
Let`s Dance and have fun !!
Bringt bitte bequeme Kleidung, sowie ( wenn vorhanden )
ein Tuch für die Hüften mit.
„Bedienungsanleitung für Kinder“
- Säuglinge, Kita-Kinder und Grundschulkinder“ –
Am 24. April 2015
Andreas Passage 1
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 4 €
Jörg Eikmann, Autor, Psychologe und
Eheberater kommt nach Hildesheim.
Bei Antonia e.V. geht es dann um den
Ruhestand.
Wie gehen wir damit um?
Ein Thema für Männer und Frauen.
Wie sollen sich die Frauen verhalten,
deren Männer nun zu Hause sind?
Wie früh fängt Mann/Frau an
den Ruhestand zu planen?
Sind Ehrenämter die richtige Wahl?
Wie viel Zeit gönnt man dem Partner für eine
Orientierung?
18
Wer würde sich nicht manchmal den „Aus - Schalter“, den
Regler für die Lautstärke, die Möglichkeit zum Vorspulen oder einfach den Knopf
für das „harmonische, glückliche Familienprogramm“ bei seinen Kindern wünschen?! Oder wie wäre es mit einer ganz einfachen Anleitung, die immer funktioniert – eine Bedienungsanleitung kurz und klar, jederzeit umsetzbar?
Schreien lassen oder hochheben, hart bleiben oder nachgeben, unterstützen oder
allein machen lassen – wie sollen sich Mütter und Väter verhalten ?
An drei Abenden sollen die unterschiedlichsten Themen in den jeweiligen Altersschwerpunkten „Säuglings- und Kleinkindalter bis 3 Jahren“, „Kindergartenzeit“ und
„Grundschulzeit“ vorgestellt, besprochen, diskutiert und von möglichst vielen Seiten
beleuchtet werden.
Das Ziel: In vielen Erziehungsfragen ein Stück mehr Gelassenheit und Vertrauen in
das eigene „gute Bauchgefühl“ zu gewinnen.
Referentin: Renate Schenk, Dipl. Päd., Mediatorin
Termine: 06.05., 13.05. und 27.05.2015, jeweils 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 € pro Abend
gefördert von: privatem Spender,
Sparkasse Hildesheim,
Bürgerstiftung Hildesheim,
Die Gleichstellungsbeauftragte vom Landkreis

Gleich

Berechtigt

Heute
Angela Geweke
Politik braucht Frauen! – Auftaktveranstaltung des Mentoring- Programms am 13.01.2015 in Hannover
Mehr Frauen für die politische Arbeit zu gewinnen, ist
das Ziel des zum 5. Mal aufgelegten Niedersächsischen
Mentoring-Programms zur Kommunalwahl 2016. Mit
442 Tandems gehen deutlich mehr an den Start als erwartet.
Insgesamt haben sich 442 Tandems aus Mentees und
Mentorinnen bzw. Mentoren gebildet, die Planungen
waren von maximal 300 Tandems ausgegangen. „Das
zeigt, dass Frauen politisch interessiert sind und das
wollen wir unterstützen“, bekräftigte die Ministerin.
Nach der Begrüßung der Teilnehmenden an der Auftaktveranstaltung im Haus der Region durch Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover, hielt Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt die Eröffnungsrede. Dabei stellte
sie deutlich heraus: „Politische Entscheidungen werden
bürgernäher und gerechter, wenn Frauen und Männer
sie gemeinsam treffen“.
Im deutschen Bundestag liegt der Anteil der Frauen
derzeit bei 36,5 Prozent, im Niedersächsischen Landtag
liegt er bei 31,2 Prozent. In den Kommunalparlamenten
sieht es in der Regel so aus, dass der Anteil der Frauen
geringer wird, je kleiner die Kommunen sind. Bereits die
Anzahl der Kandidatinnen liegt weit hinter der Anzahl
der Kandidaten. So haben bei der Kommunalwahl 2011
in ganz Niedersachsen 54.525 Männer aber nur 18.152
Frauen kandidiert. Frauen haben dabei im Schnitt in
den Kreistagen und kreisfreien Städten 26,8 Prozent
der Sitze errungen, in den Räten nur 22,6 Prozent. Das
waren im Vergleich zu den Wahlen 2006 gerade einmal
Steigerungen von 2,4 bzw. 1,7 Prozentpunkten. „Das ist
ausbaufähig“, so Cornelia Rundt.
In Niedersachsen gibt es viele engagierte Frauen, die in
den Räten der Gemeinden und in den Kreistagen tätig
sind. Allerdings sind sie dort nach wie vor stark unterrepräsentiert. Ihre Beteiligung entspricht bei weitem
nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung. Das MentoringProgramm „Politik braucht Frauen“ will das ändern.
„In den Räten und Kreistagen werden Entscheidungen
getroffen, die häufig ganz konkrete Auswirkungen auf
die Lebenssituation von Frauen haben. Dabei geht es
nicht nur um die sogenannten „Frauenthemen“, sondern
auch um Bereiche wie beispielsweise die Stadt- oder
Bauplanung oder die Infrastruktur“ so Ministerin Rundt.
Betreut werden die Tandems niedersachsenweit durch
kommunale Gleichstellungsbeauftragte, die in Ihren jeweiligen Mentoring-Zentren eine Vielzahl von Angeboten vorhalten.
Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für
Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 13.01.2015
EQUAL PAY DAY 2015 WIRBT FÜR MEHR GEHALTSTRANSPARENZ
SPIEL MIT OFFENEN KARTEN: WAS VERDIENEN FRAUEN UND MÄNNER?
Zum achten Mal finden bundesweit Aktionen zur Entgeltgerechtigkeit statt. Der sogenannte Equal Pay Day wurde von den
Business and Professional Women (BPW) Germany initiiert und wird unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Um die immer noch aktuelle Lohnlücke von 22 Prozent zwischen den Geschlechtern zu schließen, sind transparente Bewertungsverfahren und Vergütungsstrukturen in Unternehmen eine zentrale Voraussetzung. Wenn jede Frau weiß, was die Kollegen in vergleichbarer Position verdienen, müssen Arbeitgeber die Gehaltsunterschiede begründen. Zudem können Frauen
und Männer nur dann gleichermaßen die eigenen Gehaltsforderungen überzeugend vertreten und ihren Anspruch auf eine
gerechte Entlohnung durchsetzen. Offen über den eigenen Verdienst zu sprechen ist wenig verbreitet. Doch nur so ist es
möglich die bisher geltenden Spielregeln im Gehaltspoker zu verändern. Die Bundesregierung plant noch in diesem Jahr ein
Entgeltgleichheitsgesetz.
Das vorgeschlagene Entgeltgleichheitsgesetz soll die unter anderem im Grundgesetz
und der Grundrechte-Charta der EU vorgeschriebene Gleichbehandlung
von Frauen und Männern beim Arbeitsentgelt in Deutschland durchsetzen.
Über die Einführung eines vergleichbaren Gesetzes in Österreich berichtet Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung
Frauen-Familie in der Arbeiterkammer Wien, in ihrer Keynote: „Seit 2011 müssen Unternehmen Einkommensberichte vorlegen
und bei Stellenausschreibungen Gehaltsangaben machen. Die Widerstände der Wirtschaft gegen Transparenz bei der Bezahlung waren hartnäckig. Die gesetzlichen Verpflichtungen haben aber das Bewusstsein und die Verantwortung der Betriebe für
geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Bezahlung gestärkt. Und das Tabu, über das Gehalt zu reden, wurde zumindest
aufgebrochen.
19
Einladung zur Autorinnenlesung
Petra Hartmann
Sabine Hartmann
am 06.03.2015 um 18:30 Uhr
anlässlich des internationalen Frauentages in Hartjens Hof in
Giesen
Neben der Lesung haben wir für Sie „Fingerfood“ vorbereiten lassen. Sodass wir es uns bei den Kulinarischen Genüssen gut gehen
lassen können.
Wir erheben hierfür einen Kostenbeitrag in Höhe von 6,00 Euro.
Anmeldungen nimmt entgegen: Iris Siekiera, Tel. 05121-77285
oder unter iris_siekiera@web.de
Anlässlich des Frauentages stellt
Antonia e.V. beim
„Sie sind ein schöner Mann“
am 13. März
Die Gleichstellungsbeauftragten vor.

Karin Jahns,
Stadt Hildesheim

Donnerstag 5.März
Beginn: 20. Uhr, Einlass 19 Uhr
Kino: Gronauer Lichtspiele
Bahnhofstrasse 11
31028 Gronau
Angela Geweke,
Wie immer ist am Weltfrauentag die
Frauenredaktion im Radio zu hören.
Am 8. März um 9.30 Uhr
auf 105,3 Mhz oder 97,85 im Kabel
Petra Siegel & Rita Thönelt
Thema: Gleichstellung
Gestern und Heute.
Die Stiftungsprofessorin
Prof. Dr. Rabbe wird vorgestellt.
Landkreis Hildesheim
Wer diese beiden Frauen und ihre
Aufgaben kennenlernen möchte, bekommt jetzt die Gelegenheit dazu.
Andreas Passage 1
Beginn: 19 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
Kulinarische Köstlichkeiten und
Getränke werden zum Film gereicht.
Der Preis: 25 €,
Der Frauenverein feiert hinein
in den Frauentag mit einer
(inklusive Verzehr und Benefizanteil)
Karaoke - Veranstaltung
Kontakt:
ute.dorita.sinclair@t-online.de
Lesung mit Dr. Luise Pusch
am 6.3.2015 im LitteraNova um 20 Uhr.
Einlass und Bücherstand 19.30 Uhr
Eintritt frei
ab 60-ziger Jahre aufwärts
7. März
Beginn: 19 Uhr
Kostenbeteiligung: 4 €
Veranstalterinnen:
Arbeitskreis GRÜNE
Frauenpolitik
+ Brigitte Pothmer , MdB
Zu einer kurzweiligen Lesung lädt anlässlich des Internationalen Frauentages der Arbeitskreis GRÜNE Frauenpolitik
ein. Mit Raffinesse, Biss und großer Komik entlarvt die Linguistik-Professorin Dr. Luise Pusch in ihren Glossen unsere
Muttersprache als Vatersprache. Diese Glossen verdeutlichen, mit welcher Selbstverständlichkeit die männliche Dominanz in unserer Sprache hingenommen wird.
Biografische Blitzlichter zu Luise Pusch:
1944
geb. in Gütersloh, als 2. von drei Kindern
1963 – 1972 Studium der Anglistik, Latinistik und allgem. Sprachwissenschaft in Hamburg
1972
Promotion (Dr. phil, Anglistik) "Die Substantivierung von Verben mit
Satzkomplementen im Englischen und im Deutschen" an der Uni Hamburg
1985
Ernennung zur apl. Professorin, Univ. Konstanz
1990-1991 Vertretung einer Professur für Frauenforschung an der Universität Münster
seit 1985
freie publizistische Tätigkeit; regelmässige und zahlreiche Buchveröffent
lichungen auf dem Gebiet der feministischen Linguistik und der
-Frauenbiographieforschung (Suhrkamp, Insel und Wallstein Verlag)
http://www.luisepusch.de/luise-pusch-vita-biographie.php
20
Betriebe in Hildesheim: Gestern und heute
Interview mit Frau Jasmin Wunnenberg
(Arbeitgeber-Service vom Jobcenter Hildesheim und der Agentur für Arbeit)
Frau Wunnenberg, zuletzt hat der
Arbeitgeber-Service über 30 Menschen auf einen Schlag in Arbeit
gebracht.
Wie geht das?
Als erstes braucht man natürlich einen
Arbeitgeber, der eine entsprechende
Zahl an Mitarbeitern sucht und uns bei
der Personalsuche einschaltet. Bei bereits regional ansässigen Betrieben profitieren wir von unseren guten Kontakten
und Netzwerken. Im Rahmen von Neuansiedlungen, wie in diesem Fall (Anm.
der Redaktion: Firma Vapiano), sichten
wir die regionale Presse und nehmen
dann Kontakt zum Betrieb auf.
Wie geht es dann weiter?
Erst einmal stellen wir uns und unser
Produktportfolio vor. Dieses wird dann
individuell auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers zugeschnitten. Er kann hierbei aus verschiedenen Bausteinen wählen.
Können Sie Beispiele nennen?
Für auswärtige Arbeitgeber, die sich
neu im Hildesheimer Raum ansiedeln,
besteht zum Beispiel die Möglichkeit,
unsere Räumlichkeiten für Vorstellungs-
Mit Erstaunen hörte ich, dass die Firma Borgward wieder Autos baut. Der Gründerenkel
Christian Borgward will im September auf der
IAA ein erstes Model präsentieren an seiner
Seite hat er den Chinesischen Nutzfahrzeugspezialisten Beiqi Foton.
la, denn der Gründer Carl Friedrich Wilhelm
Borgward liebte die Technik und das Detail ,
aber seine kaufmännischen Kenntnisse
ließen zu wünschen übrig.
Als ich den Namen Borgward hörte, musste
ich sofort an meine Kindheit denken, die
alten Fotos heraussuchen und mich erinnern.
Warum erwähne ich das?
In den 50-ziger Jahren gab es auch in Hildesheim eine Borgward - Autovertretung.
In der Steuerwalderstrasse 101 konnten
diese tollen Autos besichtigt und gekauft
werden.
gespräche oder Gruppenveranstaltungen kostenlos zu nutzen. Ebenso können wir im Vorfeld geeignete Bewerber
sichten und im Sinne des Unternehmens eine Vorauswahl treffen sowie zu
den Vorstellungsgesprächen in unserem
Hause einladen. Die Gespräche begleiten wir selbstverständlich. Bei Interesse
können wir auch über die Homepage
vom Jobcenter Hildesheim auf offene
Bewerbungsrunden oder ähnliche Veranstaltungen in unserem Hause aufmerksam machen. Die Betriebe sparen
so zum Beispiel die Kosten für eine
Stellenanzeige in den Medien und die
Arbeitszeit für die Vorauswahl der Bewerber.
Gibt es darüber hinaus noch weitere
Möglichkeiten?
Natürlich. Nach Absprache begleiten wir
auch gerne den weiteren Prozess. Sollten im Nachgang ein Praktikum oder
Probearbeiten vereinbart werden, so
verschaffen wir uns vor Ort einen Eindruck von den
Stärken der Bewerber. Wir können dann im
Bedarfsfall noch
finanzielle Fördermöglichkeiten
aufzeigen und im
Rahmen
des
Antragsverfahrens unterstützend tätig werden.
Jasmin Wunnenberg
Mein Vater, der Kaufmann Ernst Bitter hatte
eine gute Nase, als er die Vertretung übernahm. Ich kann mich noch gut erinnern, wie
es war, wenn ein neues Model vorgestellt
wurde.
An dem Ausstellungsgebäude in der Steuerwalderstrasse in der Nordstadt flatterten
Fahnen und die Hildesheimer Bürger bewunderten die Autos. Ja, alles war im Aufbau
auch in Hildesheim!
Nicht nur in Amerika wurde die „Isabella“
zum Zugpferd. Leider ging Borgward 1961
pleite, und das ausgerechnet mit der Isabel-
Das Bild zeigt das Isabella Coupé und voller
Stolz meine Mutter und klein Rita 1955.
R.T
21
Rubrik: Kommunikation in der Praxis - Das Sündenbock-Prinzip
Eine Kundin äußert: „Hauptsache man hat einen Sündenbock! Der geht dann irgendwann und das erleichtert
die Gruppe. Dann wird ein neuer gesucht und gefunden
und der übernimmt dann diese Funktion, bis dieser wieder geht … .“
Die Nutzung eines Sündenbocks sorgt dafür, dass gravierende Probleme innerhalb der Gruppe niemals so
stark hochkochen, dass sie bearbeitet werden müssten
und der Zusammenhalt der Gruppe somit in Gefahr wäre. Die Gruppe wird durch die Installation eines Sündenbocks bewahrt, bestätigt und gestärkt.
Umgangssprachlich wird derjenige als Sündenbock bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge
oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt (Vgl. Wikipedia). Der Begriff ist biblischer Herkunft (Lev. 16,1-28).
Am Tag der Sündenvergebung im Judentum (Jom Kippur) machte der Hohepriester die Sünden des Volkes
Israel bekannt und übertrug sie durch Handauflegen
symbolisch auf einen Ziegenbock. Mit dem Vertreiben
des Bocks in die Wüste wurden diese Sünden mit verjagt.
Nur hat das seinen Preis. Es kostet viel Zeit und Energie, die Probleme in der Gruppe zu verdrängen, es verhindert eine Weiterentwicklung der Gruppe wie einzelner Gruppenmitglieder und die schöpferische und kreative Kraft des als Sündenbock installierten Menschen
wird verschmäht und die Gesundheit desselben riskiert.
Die soziale Rolle des Sündenbocks ist immens. Sind
Menschen frustriert, unglücklich, unzufrieden oder genervt, richten sie ihre Aggressionen oft auf Personen
oder Gruppen, die irgendwie anders, leicht identifizierbar, unbeliebt und oder momentan machtlos sind. Eine
solche Projektion auf einen Sündenbock kann für die
Bevölkerungsmehrheit identitätsstiftende Funktion bekommen. Ist die Gemeinschaft innerlich zerrissen oder
fühlt sie sich von einer Katastrophe bedroht, sucht sie
sich den Sündenbock.
Können wir uns das in einer sich so rasch wandelnden
Umwelt wirklich leisten? Ist es tatsächlich sinnvoll und
nützlich oder sorgt es langfristig eher dafür, dass wir vor
lauter Feindbildern überhaupt nicht mehr über uns
selbst reflektieren können und müssen?
Abwertung hat in der Regel eine Gegenabwertung oder
eine starke Frustration zur Folge. Ein endloses Spiel
wird eingeläutet, bei dem es keine Gewinner gibt. Die
Frage lautet: Was statt dessen?
Als Trainerin unterstütze ich Sie gern dabei die Dynamik Ihrer Teams zu entdecken und erfolgreich zu gestalten.
Ihre Kommunikationstrainerin und zertifizierte
Trainerin für das persolog(R) Teamdynamik-Modell
Die Gemeinschaft kann, in dem eine falsche kausale
Verbindung zwischen Bedrohung und dem ausgewählten Sündenbock hergestellt wird, das Übel bannen und
die Gemeinschaft kann stabilisiert werden (Hypothese
des Religionsphilosoph René Girard über den
„Sündenbockmechanismus“)
Einzelnen die Schuld zuschieben – das hat eine lange
Vorgeschichte und das Fazit lautet, wenn jemand einen
Fehler macht oder in seinem Privatleben tut, was er für
richtig hält bzw. wozu sie Lust hat, schlichtweg unseren
Ansprüchen oder Bedürfnissen nicht entspricht, dann ist
die- bzw. derjenige dumm, unmöglich, verhält sich unangemessen und darf angeschwärzt werden oder wir
ziehen selbstverständlich über sie bzw. ihn her. Abreagiert fühlen sich die Akteure dann schon viel wohler, bis
zum nächsten Mal und das kommt garantiert, eher früher als später.
CASSATA SO NUR BEI DER
ANDREAS PASSAGE 1,31134 HILDESHEIM,TEL.05121 / 1 55 66
22
Sabine Kaufmann
Sabine Kaufmann
Ursula Oelbe
Versicherungs & Finanzmaklerin
Wie sinnvoll ist eine Zahnzusatzversicherung?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Zu den existenziellen Absicherungen gehört eine solche Zusatzversicherung nicht. Dennoch
überlegen viele Menschen eine solche Versicherung für sich (und/
oder ihre Kinder) abzuschließen, weil hochwertiger Zahnersatz
immer teurer wird und die Leistungen aus den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Verhältnis immer geringer ausfallen. Auch die
Kosten für präventive Maßnahmen wie professionelle Zahnreinigung und Zahnerhalt sind seit 2012 deutlich teurer geworden.
Durch ihre (Zahnarzt-)Praxis-Erfahrungen können Sie als Erwachsene ihre Zahnsubstanz gut einschätzen. Falls also ein Bedarf an
Zahnersatz zu erwarten ist, empfehle ich Ihnen sich frühzeitig um
eine entsprechende Versicherung zu kümmern. Wenn Sie bereits
einen Heil- und Kostenplan von Ihrem Zahnarzt bekommen haben,
ist es zu spät: Weil im Antrag danach gefragt wird. Ich empfehle
Ihnen vorsichtig zu sein bei Tarifen, die damit werben auch bei
anstehender Behandlung zu leisten: Das Leistungsspektrum ist
eingeschränkt und die Beiträge sind recht hoch - Bitte lesen Sie
das „Kleingedruckte“ vor Abschluss sorgfältig, um sich Enttäuschungen zu ersparen.
Was sollten Sie beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung
beachten:
Grundsätzlich besteht eine Wartezeit von 8 Monaten für Zahnersatzleistungen. Also muss der Vertrag mindestens 8 Monate laufen, bevor eine Leistung in Anspruch genommen werden kann.
Welcher Zahnersatz ist erstattungsfähig: Was könnte für Sie in
Zukunft evtl. an Zahnersatz in Frage kommen (Implantate, Inlays
etc.), bzw. könnten Zahnerhalt-Maßnahmen notwendig werden?
Bitte achten Sie auf einen leistungsfähigen Tarif, der auch Leistungen übernimmt, die von der GKV überhaupt nicht erstattet werden.
Die jeweilige Höchstleistung des Anbieters ist wichtig: meist gilt
eine so genannte „Zahnstaffel“ in den ersten 2-6 Jahren. Demnach
bekommen Sie nur einen „gedeckelten“ Betrag pro Jahr erstattet
(z.B. 500 € oder 1.000 €). Bei manchen Anbietern gilt dauerhaft ein
„Deckel“.
Am besten sprechen Sie mit Ihrer Zahnärztin/ Ihrem Zahnarzt über
einen möglichen Bedarf, damit Sie sich danach eine adäquate Absicherung auswählen können. Achten Sie auf eine unabhängige
Beratung, denn es gibt nicht „den Einen Versicherer“, der für alle
die richtige Möglichkeit vorhält.
Der Rechtstipp §§§
von Rechtsanwältin Katja Laufenburg
Punkte in Flensburg
Im Straßenverkehr hat es im letzten Jahr viele Neuerungen
gegeben. Hier führen jetzt schon 8 statt bisher 18 Punkte zum
Verlust der Fahrerlaubnis.
Dafür werden Verstöße jetzt mit 1-3 Punkten statt wie früher
mit 1 bis 7 Punkten geahndet.
Die Punkte werden nicht mehr im Verkehrszentralregister eingetragen, sondern im Fahreignungsregister. Ein Eintrag erfolgt,
wenn der Verkehrsverstoß sich auf die Verkehrssicherheit auswirkt. Es muss sich um eine Ordnungswidrigkeit handeln, die in
der Anlage 13 zu § 40 Fahrerlaubnis-Verordnung genannt wird
und es muss eine Geldbuße von mindestens 60 Euro festgesetzt oder ein Fahrverbot verhängt worden sein. Punkte kann
es auch bei Verurteilungen wegen Straftaten geben. Voraussetzung ist, dass die Straftat auch in der oben genannten Verordnung aufgeführt ist. Dies ist zum Beispiel die Trunkenheitsfahrt.
Nicht alle Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem
Straßenverkehr werden mit Punkten sanktioniert. Zuwiderhandlungen, die keinen Einfluss auf die Sicherheit des Straßenverkehrs haben, führen zu keinen Punkten. Dafür wurden die
Geldbußen drastisch erhöht. Ordnungswidrigkeiten, wie das
unerlaubte Befahren einer Umweltzone, führen zu keinem
Punkt, aber zu deutlich höherem Bußgeld als bisher.
Bereits bestehende Punkte werden umgerechnet. Dabei entsprechen 1-3 alte Punkte 1 neuen Punkt, aus 4 bis 5 Punkten
werden dann 2 neue Punkte, 6 bis 7 werden zu 3 Punkten. 1617 alte Punkte werden zu 7 neuen Punkten, um nur einige Beispiele zu nennen. Falls die Punkte von Verstößen herrühren,
die nach neuem Recht nicht mehr eingetragen würden, entfallen diese Punkte.
Viele sind auf ihr Auto angewiesen, um zum Beispiel zu ihrer
Arbeitsstätte zu gelangen. Schnell kann es zu Punkten und
Fahrverboten kommen. Wer eine rote Ampel überfährt die
schon länger als eine Sekunde rot war, dem droht sogar ein
Fahrverbot, eine Geldbuße von 200 Euro und 2 Punkte nach
neuem Recht.
Daher sollte man sich frühzeitig anwaltlich beraten lassen.
Ich berate Sie gern und freue mich auf Ihren Anruf!
23
Harrys Sicherheitstipp
von Erhard Paasch, Kriminaloberrat a.D.
und Moderator der Arbeitsgruppe „55 plus
Sicherheit“ im Präventionsrat Hildesheim
Wie bekomme ich meine Wertgegenstände zurück?
Diebstahl und Einbruch sind für die meisten Menschen eine
Erfahrung, die einen Schock auslöst und als nachhaltiger Eingriff in die Privatsphäre empfunden wird. Neben dem rein materiellen Verlust bedeutet das oft zugleich auch eine erhebliche Beeinträchtigung des „subjektiven Sicherheitsgefühls“.
Beispielhaft habe ich das aktuell erlebt in der Neustadt. Ein
älteres Ehepaar wurde in einem Mehrfamilienhaus von Trickdieben unter dem Vorwand aufgesucht, sich den Grundriss
ihrer Wohnung mal anzuschauen. Sie hätten Interesse an der
im Haus leer stehenden Wohnung unter ihnen. Ein Ansprechpartner für eine Besichtigung sei angeblich derzeit nicht da.
Das gutgläubige und hilfsbereite Ehepaar ließ sich leider darauf ein. Während der osteuropäisch aussehende Mann das
Ehepaar weitgehend durch Gespräche ablenkte, stahl die
Partnerin wertvollen Schmuck im Wert von über 3000 €. Die
Geschädigten merkten es etwas später, riefen aber nicht die
Polizei wegen der „Blamage“. Sie befürchteten zudem eine
Namensnennung in der Zeitung und eine weitere
„Öffentlichkeit“ durch das Erscheinen von „uniformierter Polizei“. Andererseits wollten sie aber auch möglichst ihre Wertsachen wieder haben. Ich selbst erfuhr von diesem Fall erst 24
Stunden später und redete dem Ehepaar zu, eine Anzeige zu
erstatten. Anderenfalls hätten sie ja nie die Chance, ihre Wertgegenstände zurückzubekommen.
Die Fragestellung: „Wie bekomme ich mein Eigentum zurück?“ war nach der Tat mittlerweile auch für das Ehepaar die
Kernfrage, da versicherungstechnisch bei einem Diebstahl im
Gegensatz zum Einbruch fast keine Aussichten auf einen
Schadensausgleich bestehen. Ich konnte den Geschädigten
klar machen, dass eine Wiederbeschaffung nur erfolgen kann,
wenn eine Anzeige erstattet wird und die Polizei eine Chance
bekommt, die Täter zu ermitteln. Erfahrungsgemäß handelt es
sich ja nicht um eine Erst- bzw. Einmaltat oder um Gelegenheitstäter, sondern eher um einen organisierten Bandendiebstahl. Nur wenn die Polizei vom Tatgeschehen möglichst sofort erfährt, hat sie Chancen, die Täter zu ermitteln und das
Diebesgut zurückzubringen. Zugleich leistet der Anzeigeerstatter einen Präventionsbeitrag, denn die Polizei kann aktuell eine Fahndung einleiten und bei Ermittlung der Täter diesen anhand der sichergestellten Wertgegenstände die Taten
zuordnen. So sind die Täter überführt und können juristisch
auch einer Bestrafung entgegensehen. Der Beweis ist dringend notwendig, da man nicht davon ausgehen kann, dass sie
ein Geständnis ablegen.
Im konkreten Fall reichte meine Überzeugungskraft und die
Zusicherung auf diskrete Behandlung aus. Es wurden umgehend auf der Polizeiwache eine Anzeige erstattet sowie eine
gute Beschreibung von den Tätern und den Wertgegenständen abgegeben. Letzteres ist wichtig, da sich im Zusammenhang mit den Wertgegenständen die weitere Kernfrage stellt:
„Wie kann die Polizei überhaupt erkennen, dass es sich
bei sichergestelltem Diebesgut um Ihr Eigentum handelt?“
Es ist nicht immer einfach, sichergestelltes Diebesgut einem
Eigentümer zuzuordnen. Von daher sollten Sie künftig nachfolgende generelle Tipps beherzigen, wenn Sie Interesse
haben, Ihr Hab und Gut zu schützen bzw. im Falle des Verlustes es wiederzubekommen:
24
Kennzeichnen Sie Ihre Geräte und Wertsachen möglichst
individuell, so zum Beispiel mit Ihren Initialen oder anderen
Daten und mit geeigneten Werkzeugen, wie Diamantschreiber
oder Gravierstifte.
Gegenstände mit porösen Oberflächen können mit UVStiften oder auch mit Wassertinte markiert werden.
Im Teppichfachhandel können Sie Ihre neu erworbenen Teppiche unauslöschlich und für den Dieb unsichtbar kennzeichnen.
Gegenstände, die zu wertvoll bzw. zum Gravieren nicht
geeignet sind, sollten Sie farbig und unter Beilegen
eines Maßstabes und evtl. einer Farbskala fotografieren. Expertise (Sachverständigengutachten) beifügen. Die Fotos legen Sie am besten Ihrer persönlichen Wertgegenstandsliste bei.
Katalogisieren Sie Ihre Wertgegenstände. Achten Sie
darauf, möglichst alle Details zu erfassen. Je mehr
Details, desto individueller ist der Gegenstand und
von daher im Falle des Auffindens schneller zuzuordnen. Im Servicebereich von www.polizei-beratung.de
gibt es eine Wertsachenliste und ein Wertgegenstandverwaltungsprogramm zum Herunterladen –
siehe auch eine beispielhafte Übersicht zur Katalogisierung im Kasten -.
Aufnahmen in Ihre Wertsachenlisten finden sollten Fernseh-und Radiogeräte, Recorder, Schmuck und insbesondere wertvolle Gegenstände oder Dinge, die für
Sie auch einen besonderen immateriellen Wert haben.
Die Wertsachenliste sollte sicher vor fremden Blicken
aufbewahrt und natürlich immer mal wieder aktualisiert werden.
Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen,
Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird,
sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben.
Wertgegenstandsliste:
Gegenstand _______________________
Hersteller, Marke, Typ_________________
Unverwechselbare Merkmale______________
Individual Nr., Kennzeichen, Position_________
Händler, Ort, Kaufdatum_______________
Geschätzter Zeitwert__________________
Vorhandene Belege, Dokumente_________
Der Präventionsrat bietet kostenlos jeden ersten Mittwoch im
Monat zwischen 10.00 – 12.00 Uhr im Rathaus, 2. Etage, einen
„runden Tisch“ zu den Fragen Ihrer Sicherheit wie auch zu dem
Thema „Wertsachenschutz“ an.
Susan Kutter hält Wache für den Frieden
Als persönliche Reaktion auf den sich
anbahnenden Ukraine-Konflikt stellte
sich im letzten April ein junger Mann in
Berlin mit einem kleinen tragbaren Lautsprecher vor das Brandenburger Tor
und begann, mit den vorbei eilenden
Menschen über die Ursachen des Unfriedens zwischen Ost und West zu
sprechen. Vorher nicht politisch aktiv
wurde Lars Mährholz so zum Gesicht
der Friedens-Mahnwachen, die von Woche zu Woche mehr Leute anzogen und
sich im Laufe des Jahres 2014 auf bis
zu über 100 Städte in Deutschland, der
Schweiz und Österreich ausdehnten. In
Anlehnung und Tradition der Proteste in
der ehemaligen DDR finden die Veranstaltungen an jedem Montag statt. Dabei
organisiert sich jede der Mahnwachen
selbst und bestimmt die Inhalte individuell. Bindeglied ist der Gedanke des Friedens, der auch bei stark polarisierenden
Diskussionen immer wieder betont wird.
Im Mittelpunkt der Treffen stehen der
Informationsaustausch und Diskurs über
Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft der letzten Jahrzehnte. Grundsatz ist, dass bei aller Kritik keine Gruppen pauschal verurteilt oder Menschen
persönlich angegriffen werden. Dabei
lernen Alle von Allen – das ist das Ziel.
Thematisch geht es um die momentanen politischen und wirtschaftlichsozialen Verhältnisse und wie man sie
verändern kann. Die Mahnwachen waren es, die bereits im März 2014 darüber diskutierten, ob nicht der Krieg der
NATO gegen die Russische Föderation
über den Hebel
Ukraine ein verdeckter Ressourcen-Krieg sei. Ist
Krieg als solches
als
Wirtschaftsmodel einzuordnen? Sicher ist, dass fast alle Zuhörer
oder Redner der Mahnwachen im Laufe
der Zeit erkannten, dass Veränderungen
in der Welt von ihnen erst einmal selbst
ausgehen müssen. Denn, wenn man
sich der eigenen Ansichten und seiner
Kraft bewusst ist, kann man positiv im
Sinne der Friedens-Mahnwachen auftreten. Dann ist man in der Lage, massiver
Kritik von außen oder Angriffen aus den
eigenen Reihen (die im übrigen die Bewegung von Anfang an begleiteten)
positiv und gelassen entgegen zu treten.
Seit dem Auftreten von stark polarisierenden Gruppen in den letzten 3 Monaten „Hogesa“ (Hooligans gegen Salafisten) gegen „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) schwanden die Teilnehmerzahlen bei den friedlichen Zusammenkünften der Mahnwachen.
Selbstverständlich spielt auch eine gewisse „Übergangs-Müdigkeit“ und die
Kälte des Winters eine Rolle. Nichts
desto trotz hält nach wie vor ein harter
Kern die Stellung(en), um durch Präsenz an jedem Montag in der Öffentlichkeit sichtbar Zeichen für den Frieden zu
setzen. In Hildesheim steht die Organisatorin Steffi unerschütterlich mit ihrem
Friedens-Banner am Huckup und spricht
mit Interessierten über die neuesten
politischen Entwicklungen. Ihr geht es,
wie allen anderen Aktiven auch, um den
unvoreingenommenen und fairen Umgang miteinander, gleich welchen Geschlechts, Nationalität, Bildung oder
Religion.
Als eine der Redakteurinnen des monatlich im Radio ausgestrahlten AntoniaMagazins habe ich mich im letzten Sommer der Mahnwachengruppe in Bad
Salzdetfurth angeschlossen. Wir haben
durch den Ortsbürgermeister, der voll
hinter den Intentionen der Mahnwachen
steht, das Privileg, unsere Veranstaltungen im wunderschönen Kurpark abhalten zu können. Auch noch jetzt in den
Wintermonaten erscheinen in der Regel
um die 10 Leute, um miteinander ein
konkretes, wöchentlich wechselndes
Thema zu beleuchten. Nach dem Einführungstext wird diskutiert. Wie können
wir die anstehenden persönlichen, nationalen, aber auch globalen Probleme
lösen? Wie stehen wir zu den Freihandelsabkommen Tisa, Ceta und TTIP, zu
Fragen rund um neue Wohn-, Wirtschaft
- und Lebensformen, Freie Energie,
Tierrechte, Grundeinkommen und vieles
mehr? Da diese drängenden Fragen so
schnell nicht gelöst sind, wird es weiter
gehen. Und die Tage werden wieder
länger und wärmer – gute Aussichten
für die Friedens-Mahnwachen am Montag, ganz sicher!
S.K.
Wer jetzt Lust bekommen hat, auch
einmal bei einer Mahnwache dabei zu
sein, hat in der näheren Umgebung hier
die Gelegenheit dazu:
Friedens-Mahnwache Hildesheim:
jeden Montag ab 17 Uhr am Huckup,
Ansprechpartnerin: Stefanie Mai
Friedens-Mahnwache Bad Salzdetfurth:
jeden Montag von 19 – 21 Uhr im Kurpark
gegenüber dem Musikpavillion,
Ansprechpartnerin: Johanna Kampendonk
25
Ihre Einladung!
Sensationell & Außergewöhnlich
Jet Peel die Hautverjüngungswaffe der die Stars vertrauen, bekannt aus der Presse und TV.
Patentiert und wissenschaftlich bewiesen durch die Uni Klinik Leipzig Prof. Dr. Paasch.
Am 19 März ab 18:00 präsentiert die Hautexpertin Renate Bode in Ihrer
Lifting Lounge die Lösung zur schönen Haut.
Frau Bode ist die erste Kosmetikerin in ganz Deutschland
die mit dem Jet Peel 3 V ihre Kunden erfolgreich verjüngt.
Ab 18:30 beginnt eine Live Präsentation des Jet Peel.
Ich freue mich auf viele neugierige Interessenten/innen.
Kommen Sie gerne auf einen Prosecco in lockerer Atmosphäre vorbei.
Mit ästhetischen Grüßen
Renate Bode
Ein Medienkompetenzprojekt von Radio Tonkuhle
Die Frauenredaktion Antonia von Radio Tonkuhle beteiligt sich an dem Medienkompetenzprojekt
„Der akustische Stadtkalender“ des Hildesheimer Bürgerradios
Nach dem Radiokurs: „Wie entsteht ein gebauter Beitrag?“ geleitet von Zora Beer (RT), waren die
Redaktionsfrauen fit genug, um diese Beiträge für den Stadtkalender zu produzieren.
Bei einem gebauten Beitrag handelt es sich um ein Hörstück, in dem ein vom Autor geschriebener
Text (Manuskript) mit Originaltönen (O-Tönen), Geräuschen (Atmo) oder anderen akustischen
Quellen gemischt wird.
In regelmäßigen Abständen wird 2015 nun von der Frauenredaktion eine Hildesheimer Frau vorgestellt. Dabei handelt es sich
um Frauen in der Vergangenheit oder Gegenwart. Wichtig ist der Bezug zu Hildesheim. Das Schwierigste dabei ist die Kürze
des Beitrages, denn 3 Minuten sind das höchste der Gefühle. Ich bin davon überzeugt, das die Antonias interessante Beiträge
aus dem Hut zaubern und die Protagonistinnen gekonnt vorstellen.
Schalten Sie Radio Tonkuhle ein, hier zeigen Bürger/Innen, wie Freizeit sinnvoll aussehen kann, oder machen Sie selber mit.
Tel. 05121-2960920
26
Eine Geschichte aus der Schreibwerkstatt `Punktweise´
Punkt für Punkt zum eigenen Text:
Heute: von Christa Bachstein
Einkaufsbummel
Ob es Spaß gemacht hätte?
Und ob ich etwas gefunden hätte?
Verzagt zucke ich mit den Schultern.
Ich wollte mir irgendetwas Schönes kaufen. Meine Stimmung
war auf dem Nullpunkt und ich dachte, ein hübsches neues
Teil würde vielleicht eine neue Frau aus mir machen. Und nun
liegen zwischen dem schmutzigen Geschirr vom Morgen nur
Teelichte und Tintenpatronen.
In Gedanken versuche ich, meinen Einkaufsbummel nachzuvollziehen. Wo war ich denn überall? Ich hatte keinen Parkplatz gefunden und bin eine Weile ziellos durch vollgeparkte
Straßen gefahren und wo habe ich dann mein Auto abgestellt? Jedenfalls bin ich ziemlich schnell gegangen, weil es zu
regnen anfing und da dachte ich, das passt gut zu meiner
Stimmung. Anfang März war die Stadt trotz des ungemütlichen Wetters voll und die Menschen schoben mich mit. Es fiel
mir schwer, mich mehr an die Seite zu drängen, um beim Gehen ab und zu ein Dach über dem Kopf zu haben. Habe ich in
Schaufenster geguckt? Ja, irgendwann waren da die langen
Fronten von C&A und ich habe gestaunt, welche Blusen, Röcke und Hosen man zurzeit gerade trägt. Seltsame Farben,
habe ich gedacht. Möchte ich sowas anziehen? Reingegangen bin ich nicht, wahrscheinlich, weil gerade die ganze Menschenmenge über den Zebrastreifen strömte und mich mitnahm. Ich fing an zu frösteln und da bin ich in den großen
Bücherladen gegangen. Lange habe ich auf die angesagten
Titel geguckt und mir überlegt, ob ich vielleicht schon Ostergeschenke kaufen sollte. Aber dann würden die Bücher draußen
nass werden und deshalb ging ich einfach wieder raus und
beim nächsten Geschäft wieder rein.
Textilhaus Kressmann, warm war es da, nette Stimmung,
Frühlingsdekoration und lauter gut angezogene Verkäuferinnen zwischen den Bergen von Mode. Ja, da könnte ich
doch… Im Vorbeigehen mein Spiegelbild: Tropfende Haare,
rote Nase in blassem Gesicht, hochgezogene Schultern, verkrampfte Haltung. Verzagt bummelte ich durch die Gänge, sah
die Stapel mit T-Shirts, Pullis, Schals und wusste plötzlich
nicht mehr, was ich suchte. Ich mochte mich nicht ausziehen,
so nass wie ich war, ich mochte mir die neuen Sachen nicht
überziehen, ich wollte gar nichts mehr, nur nach Hause, ins
Warme. Einmal durch das Erdgeschoss und durch den Hintereingang wieder auf die Straße. Der Regen hatte aufgehört,
aber der Wind war kalt und ließ mich frösteln. Wohin jetzt?
Irgendwann bin ich doch über den Marktplatz gegangen. Nein,
da war doch der Wochenmarkt aufgebaut und überall roch es
nach Essbarem, nach Wurst, Fisch, Käse, Obst, Gemüse. Mir
wurde ein bisschen schlecht davon und ich drückte mich an
den Ständen vorbei und überlegte,
ob ich schnell zu meinem Auto
gehen sollte, um nach Hause zu
fahren. Aber das wäre so schade gewesen, ich hatte noch gar
nichts gekauft. Und deshalb habe ich dann im Kaufhof die
Tintenpatronen mitgenommen, weil ich so gern mit dem Füller
schreibe und ihn lange nicht benutzt hatte wegen fehlender
Tinte. Beim Bezahlen sah ich das Sonderangebot, also nahm
ich auch noch Teelichter mit, für das Stövchen und Ostern.
Käufer drängten mich durch die Drehtür ins Freie und da kam
wieder dieser Kälteschock und ich wusste, ich muss jetzt ganz
schnell nach Hause und ins Warme. Aber wie bin ich zum
Auto gekommen? Und wie nach Hause gefahren?
Na, jetzt bin ich ja wieder hier und die alten Pullis tun’s auch
noch.
Belle Fleur
Exclusiv Floristik
Osterstrasse 40, 31134 Hildesheim, Tel. 05121 - 99 72 585
Öffnungszeiten:
Die. - Fr. : 09.30 - 13.00 Uhr, + 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag : 09.30 - 14.00 Uhr
27
Antonia verlost in jeder Ausgabe eine Musik-CD
DIANA KRALL CD „WALLFLOWER“
Antonias Buchtipp
Von Monika Hermeling
Dirk Kurbjuweit: Angst
Das ist eines der Bücher, die
mich schon mit ihrer fulminanten Eingangsszene in ihren
Bann gezogen haben. Eine
ungewöhnliche Konstellation:
Randolph Tiefenthaler, Mitte
40, Architekt, besucht seinen
Vater im Gefängnis, der dort
eine Haftstrafe verbüßt.
Warum?
-Er hat einen Mann umgebrachtWarum dieser biedere, alte Mann diese Tat begangen
hat, das erzählt Dirk Kurbjuweit rückblickend.
Die Kanadische Jazzpianistin und Sängerin geht mit
Ihrem neuen Album „Wallflower“ einen neuen Weg.
Auf diesem Album gibt es keinen Jazz!°
Zu hören sind Klassiker der Pop - Ära
der 60-ziger und 70-ziger Jahre.
Vielleicht eine Wiederentdeckung alter Hits
im Diana Krall - Sound?
Wenn Sie diese CD gewinnen möchten,
melden Sie sich unter 05121 - 93 58 628
oder mailen Sie antonia-redaktion@htp-tel.de
Randolph Tiefenthaler lebt mit seiner Frau Rebecca
und ihren zwei Kindern in Berlin-Lichterfelde in einem
denkmalgeschützten Haus, eine Mittelstandsidylle.
Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Herr Tiberius, der Mieter der Souterrainwohnung, ehemaliges
Heimkind, Harz IV Empfänger, offensichtlich psychisch gestört. Versuchen sie anfangs noch, ihn zu
tolerieren, nehmen seine Avancen Rebecca gegenüber jedoch allmählich immer bedrohlichere Ausmaße
an. Aus Liebesbriefen werden Drohbriefe, er beobachtet die Familie auf Schritt und Tritt, wird zum
Stalker. Es folgen unerhörte Beschuldigungen, Anzeigen beim Jugendamt und der Polizei. Randolph und
Rebecca fühlen sich in die Enge getrieben. Ihre Versuche, sich auf legalem Weg zu wehren, scheitern,
denn so lange Herr Tiberius nicht gewalttätig wird,
kann ihnen niemand helfen. Der Terror geht weiter.
Ihr Vertrauen in unser Rechtsstaatssystem beginnt zu
bröckeln. Immer stärker wird die Versuchung der
Selbstjustiz. Dabei ist Randolph ein überzeugter Pazifist. Hier greift der zweite Erzählstrang von Kurbjuweits Roman: die wiederholten Rückblenden in seine
Kindheit. Der Vater ist ein Waffennarr, der kleine Randolph und sein Bruder haben ständig Angst, er könne
sie im Streit erschießen. Ausgerechnet eine Gewalttat
führt nun zu einer Annäherung zwischen Vater und
Sohn. Kurbjuweit beschreibt sehr einfühlsam, was
Bedrohung mit Menschen macht, dabei führt er viele
verschiedene Facetten der "Angst" auf.
Dirk Kurbjuweit geboren 1962 in
Wiesbaden, Journalist und Autor,
war von 1990 bis 1999 Redakteur
bei der “Zeit” und leitet heute das
Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”.
Der Roman basiert auf einer persönlichen Erfahrung. Vor elf Jahren wurden Dirk
Kurbjuweit und seine Familie von einem Stalker verfolgt. „Wir hatten unseren eigenen Herrn Tiberius“.
Selbstjustiz sei ein ständiger Gedanke gewesen, erzählt er: "Es gibt eine Mauer zwischen Zivilität und
Barbarei und wir verlassen uns in unserer Gesellschaft darauf, dass diese Mauer sehr fest steht, dass
sie dick ist und hoch ist. Aber ich glaube, in diesen
existentiellen Situationen erfahren wir, dass diese
Mauer nur ein Vorhang ist. Und das wir beziehungsweise ich in Gedanken relativ schnell Mordphantasien
haben, die mich selbst erschrocken haben und über
die ich immer noch erschrocken bin. Und wenn ich
ihm etwas übel nehme, dann ist es das, dass er uns
in diese barbarische Gedankenwelt geführt hat."
28
Katja Rohde Lule, Dipl. Soz. Päd., ist in Hildesheim geboren
und aufgewachsen. 2008 hat sie sich ihren lang ersehnten
Wunsch erfüllt und ist nach Afrika gereist. Sie war Volontärin
in einem Straßenkinderprojekt. Am Ende des Aufenthalts
stand für sie fest – ich werde meine eigene Organisation gründen. In Deutschland (Hildesheim) hat sie den Verein „Kinder
Raising Voices e.V.“ gegründet. Das ist eine Kinderhilfsorganisation in Uganda, in der Nähe von der Hauptstadt Kampala.
Die Organisation ist aus der Idee entstanden sozial benachteiligten und heimatlosen Kindern eine bessere Zukunft durch
Bildung zu bieten. 2009 ist Katja Rohde Lule zurück nach
Uganda gereist um dort zu leben.
„Mein jetziger Mann hat mir sehr geholfen die Organisation
aufzubauen. Gestartet haben wir in Kawempe – einem ärmlichen Vorort Kampalas. 5 Kinder konnten durch unsere Unterstützung die Schule besuchen. Wir begannen mit kleinen Projekten, wie Hühnerzucht, Kunsthandwerk und Malen. Mit großer Unterstützung aus Deutschland konnten wir immer mehr
Kinder unterstützen und 2011 haben wir ein Haus gebaut. Nun
leben wir mit 21 Kindern zusammen in unserem Haus in Wattuba – etwa 15 km entfernt von Kampala. Wir verstehen uns
als eine große Familie und uns liegt die Entwicklung jedes
Kindes sehr am Herzen. Wir möchten, dass die Kinder gewaltfrei aufwachsen, Chancengleichheit haben und mit viel Selbstbewusstsein ihren eigenen Lebensweg gehen. Besonders im
Hinblick auf die schwierigen Situationen, die die Kinder bereits
durchgemacht haben, sind der Vertrauensaufbau und Integration in unsere Gemeinschaft ein sehr wichtiger Bestandteil
unserer Arbeit. Unterstützung bekommen wir von Volontären
aus Deutschland. Wir haben eine Schmuckwerkstatt, eine
Nähwerkstatt und eine Holzwerkstatt. Diese soll den Kindern
bzw. Jugendlichen helfen ihre Fähigkeiten zu entdecken und
ihren Berufswunsch zu festigen. Während der Schulzeit stellen meine Kollegen und ich Schmuck, Taschen und Holzarbeiten her, die dann gegen Spenden in Deutschland eingetauscht
werden können. Letztes Jahr haben wir eine kleine Farm aufbauen können, bauen Gemüse selbst an und halten dort Kühe
und Ziegen.“
Katja Rohde Lule
Katja Rohde Lule wird ab jetzt in jeder Antonia Ausgabe über
ihr Projekt berichten, für alle, die jetzt schon mehr wissen
möchten: www.kinder-raising-voices.de
Ein halbes Jahr weg von zuhause? Ein halbes Jahr ohne die
eigenen Freunde? Ein halbes Jahr ohne die Familie? Dies
sind all die Fragen die man sich stellt bevor man ein halbes
Jahr ins Ausland geht.
Ich habe sie mir gestellt und zwar im Sommer 2013. Und es
war die beste Entscheidung sie alle mit ja zu beantworten,
denn so flog ich für ein halbes Jahr nach Mexiko. Und dies war
das beste halbe Jahr in meinem bisherigen Leben.
Ich lebte in Puebla, eine Stadt südlich von Mexiko-Stadt. In
Puebla wurde ich von einer freundlichen Familie aufgenommen. Alle Mexikaner, die ich kennen gelernt habe, waren super nett und offenherzig. Man hat sich sofort aufgenommen
gefühlt. Das gleiche gilt für die Schule. Ich ging auf eine deutsche Schule, das Colegio Humboldt. Zur Klassengemeinschaft
gehörte ich seit dem ersten Tag.
Ich hatte dort eine wunderschöne Zeit, bis auf die eine Woche.
Meine Gastfamilie und ich fuhren für ein verlängertes Wochenende, also Freitag bis Montag, nach Acapulco. Die Fahrt dauerte ungefähr 5 Stunden. Als wir endlich ankamen regnete es.
Und das war der sogenannte Anfang vom Ende. Es regnete
und stürmte ununterbrochen. Am Strand liegen, sich sonnen
und aus einer Kokosnuss trinken? Nein, am Strand liegen, aus
einer Kokosnuss trinken und den vom Sturm zerstörten Strand
und das aufgewühlte Meer betrachten. Riesenschildkröten
wurden an den Strand gespült. Und das war
"harmlos". In der Stadt sind Krokodile angeschwemmt wurden. Da die Straßen überschwemmt waren konnten wir auch nicht
heimkehren. Und so blieben wir eine
ganze Woche im Hotel. Da kein Auto auf
den Straßen fahren konnte, konnte nichts
mehr zum Hotel geliefert werden.
Das Essen wurde immer knapper und
es gab auch kein Wasser im Bad mehr.
Duschen? Nicht möglich. Erst Ende der Woche konnte man
einige Straßen wieder befahren. Daher kauften wir uns große
Wasserkanister, die zum Duschen gedacht waren.
Ich war heil froh als wir nach Hause fahren konnten. Die Rückfahrt war jedoch sehr anstrengend. Sie dauerte ganze elf
Stunden. Noch schlimmer als für mich, war diese Woche für
meine Familie in Deutschland. Sie hörten im Radio nur von
den Katastrophen in Acapulco und konnten keinen Kontakt zu
mir aufnehmen, da wir im Hotel schon bald kein W-LAN mehr
gehabt haben.
Vielleicht haben sie ja selber Kinder und können sich vorstellen wie besonders meine Mutter darunter "litt". Da war es
selbstverständlich, dass beim nächsten Skypen in Puebla
schon mal die Tränen flossen.
Bis zum nächsten mal
Antonia Ahrens
29
„Radio Tonkuhle
Heike Schmidt, Hallo“
So werden Sie in Zukunft begrüßt, wenn Sie bei Radio Tonkuhle anrufen.
Am 1. Februar diesen Jahres habe ich meinen klingelnden Dienst bei Radio Tonkuhle angetreten, nachdem ich zuvor bei der KulturFabrik Löseke
tätig war. Seit 45 Jahren wandele ich in Hildesheimer Gefilden und bin seit
gaaaaaanz langer Zeit in Begleitung eines wahnsinnig charmanten Vierbeiners namens Hesibert anzutreffen. Auch bei der Arbeit…
So bin ich immer noch in der Lage ein Empfangslächeln in mein Gesicht
zu zaubern, während mein Hund begrüßt wird, der sich naturgemäß vordrängelt und erstmal die Eintretenden auf geschmackvolle Futtermittel
überprüft.
Nach dem Abitur 1989 auf dem GoetheGymnasium versuchte ich mich
kurz als StudentIn der Geschichte und Politik, musste allerdings ein Einsehen haben, dass mir die Beschäftigung mit den Ansprüchen an das Leben und seine MitStreiterInnen nur begrenzt Brot und
Obdach beschert. Ich traf die folgenschwere Entscheidung in einem kleinen aber feinen Hildesheimer Familienunternehmen
meine Kenntnisse im Bereich Logistik zu erweitern, gegen Barzahlung versteht sich, und erlernte dort die Kunst möglichst viele
Gegenstände in einem begrenzten Raum platzsparend unterzubringen, Tetris in 3-D sozusagen. …..ja und seit dieser Zeit
schaffe ich es immer wieder mich in Sortier- und Aufräumlandschaften zu verlaufen, aber am Ende des Tages das Gefühl zu
haben doch etwas Sinnvolles getan zu haben. Mit diesen überaus wertvollen Erfahrungswerten hat sich Radio Tonkuhle nach
einer Bewerbung meinerseits für mich und mein wahnsinnig fröhliches Wesen am Empfang und am Telefon entschieden. Ich
freu mich immer noch, - ich hoffe Sie auch....
30
Anja Wilson, Mike Lehmann, Alexander John und Rita Thönelt
Eine neue Herausforderung: die Frauenredaktion live im Studio. Das wollen wir schon
lange lernen und nach 10 Jahren wird es
auch Zeit sich live zu präsentieren. Es kommt
einfach authentischer rüber. Ein paar Versprecher schaden nicht, das kann jedem/er
mal passieren. Aber um eine gute Vorbereitung kommt man nicht herum. Auch im Studio gibt es Regeln, die eingehalten werden
müssen z.B. nicht durcheinander Sprechen.
Das kann mit Handzeichen geregelt werden.
Auch mit der Technik hapert´s noch ein wenig, am 3.Februar hat uns Dominik Pollmann geholfen. Ja das war die erste Livesendung der Reihe: „ Starke Frauen geben
Gas“, die jetzt immer live gesendet wird. Man
kann auch während der Sendung anrufen
unter: 2960-960,
nächste Sendung: Dienstag 03. März
Ich bin
Ricarda Schaare-Schlüterhof
und eine der „Neuen“ bei Antonia.
Ich bin
Elisabeth Schumann gebürtige
Hildesheimerin.
Zuhause fühle ich mich in Ochtersum, bin Bankkauffrau, verheiratet
und habe zwei erwachsene Kinder. Neben meinen Hobbies, Sport
und Lesen, interessiere ich mich
für alle Dinge dieses Lebens und
bin von den vielfältigen Angeboten
bei Antonia begeistert. Insbesondere meinen langjährigen Wunsch,
das Geheimnis der Produktion von
Radiosendungen kennenzulernen
und mitzugestalten, kann ich mir
nun erfüllen. Bei Antonia e.V. findet frau die Möglichkeit, Anliegen
und Meinungen zu vertreten und
Neues zu entdecken. Deshalb bin
ich gern mit dabei.
Ich wohne schon immer auf dem
schönen Moritzberge bzw. seit 35
Jahren im Bockfeld. Als Grundschullehrerin habe ich in Sarstedt,
Algermissen und Hildesheim gearbeitet und bin nach 41 Jahren nun
im Ruhestand. Da dieser Stand
mir plötzlich viel freie Zeit zur Verfügung stellte, nahm ich Rita Thönelts Vorschlag bei der Frauenredaktion mitzuarbeiten gerne an
und ich muss sagen, es macht mir
sehr viel Spaß. Die Vorbereitungen für die einzelnen Sendungen
sind Abwechslungsreich, die Themen immer interessant. Es ist äußerst spannend, was die einzelnen
Redaktionsmitglieder zu einem
Thema zusammentragen, woraus
Rita stets eine tolle Sendung gestaltet. Dazu passt immer die Musik
von Renate Müller. Da ich gern
und viel lese, außerdem einer Leserunde angehöre, habe ich die
Aufgabe übernommen, Bücher in
der Sendung: „die Wilde Hilde“
vorzustellen. In dem monatlichen
Antonia Magazin stelle ich kein
Buch vor, sondern hier richtet sich
mein Beitrag nach dem Monatsthema. Ich freue mich, dass ich
eine sinnvolle Beschäftigung gefunden habe, und so meinen Ruhestand in vollen Zügen genießen
kann.
31
Das allgemeine Radio Tonkuhle - Programm unter www.tonkuhle.de, Live - Stream: www.tonkuhle.de
Das Radio Tonkuhle - Frauenprogramm
Gedichte aus der JVA- Abteilung Hildesheim
März 2015
01.03.15 - 09.00 Uhr Die Wilde Hilde, Fraueninformationen
03.03.15 - 10.00 Uhr Starke Frauen geben Gas, Job & Qualifizierung
07.03.15 - 14.00 Uhr Melodie & Rhythmus, aktuell & zeitlos
08.03.15 - 09.30 Uhr Frauentag bei Tonkuhle, P. Siegel & R. Thönelt
08.03.15 - 13.00 Uhr Zeitreise mit P.S.
09.03.15 - 15.00 Uhr Kopfsalat, vom Netzwerk Haushalt
13.03.15 - 15.00 Uhr Ohrensessel, Musik von H. Albers-Frank Zappa
15.03.15 - 09.30 Uhr Antonias Musikfrühstück, Billy Joel
15.03.15 - 12.00 Uhr Antonia: Krieg und Frieden
22.03.15 - 09.30 Uhr Frauen, die sich trauen
22.03.15 - 20.00 Uhr Gitterton, die Sendung der JVA-Hildesheim
29.03.15 - 16.00 Uhr man (n) Rita, Klaus Bange
Straßen
Die Gassen,
die mich abstoßen
wo fangen sie an
wo enden sie?
Ich gehe fort
April 2015
04.04.15 - 14.00 Uhr Melodie & Rhythmus, aktuell & zeitlos
05.04.15 - 09.00 Uhr Die Wilde Hilde, Fraueninformationen
07.04.15 - 10.00 Uhr Starke Frauen geben Gas, Job & Qualifizierung
10.04.15 - 15.00 Uhr Ohrensessel, Musik von H. Albers-Frank Zappa
12.04.15 - 09.30 Uhr Frauen, die sich trauen, Karin Bury-Grimm
12.04.15 - 13.00 Uhr Zeitreise mit P.S.
13.04.15 - 15.00 Uhr Kopfsalat, vom Netzwerk Haushalt
19.04.15 - 09.30 Uhr Antonias Musikfrühstück, Elektric Light Orchestra
19.04.15 - 12.00 Uhr Antonia: Kitas - Pro + Kontra
26.04.15 - 09.30 Uhr Frauen, die sich trauen
26.04.15 - 20.00 Uhr Gitterton, die Sendung der JVA-Hildesheim
von Christine Zieger
Jeden 4. Sonntag um 20°° Uhr gibt es
bei Radio Tonkuhle „Neues aus dem
Knast“. In der Sendung GITTERTON
berichten inhaftierte Frauen der
JVA-Hildesheim aus ihrem Leben
und über den Knastalltag.
Mai 2015
02.05.14 - 14.00 Uhr Melodie & Rhythmus, aktuell & zeitlos
03.05.14 - 09.00 Uhr Die Wilde Hilde, Fraueninformationen
05.05.14 - 10.00 Uhr Starke Frauen geben Gas, Job & Qualifizierung
08.05.14 - 15.00 Uhr Ohrensessel, Musik von H. Albers-Frank Zappa
10.05.14 - 09.30 Uhr Frauen, die sich trauen, G. Schulze-Tostmann
10.05.14 - 13.00 Uhr Zeitreise mit P.S.
11.05.14 - 15.00 Uhr Kopfsalat, vom Netzwerk Haushalt
17.05.14 - 09.30 Uhr Antonias Musikfrühstück, Alan Parsons
17.05.14 - 12.00 Uhr Antonia: Berlin-Berlin
24.05.14 - 09.30 Uhr Frauen, die sich trauen
24.05.14 - 20.00 Uhr Gitterton, die Sendung der JVA-Hildesheim
31.05.14 - 14.00 Uhr man (n) Rita
————————————————————————
Jeden Montag nach den Weltnachrichten um 10°° Uhr
die Frauenpowerzeit bei Radio Tonkuhle
auf 105,3 Mhz oder Kabel 97,85
Live-Stream:www.tonkuhle.de
————————————————————————-
Die nächste Antonia erscheint im Juni 2015
Redaktionsschluss: 30. April 2015
Radio Tonkuhle ist ein Bürgersender.
Jeder Bürger kann hier eine Sendung machen.
Wie es geht, lernt man in speziellen Kursen.
Die Frauenredaktion ist eine offene Redaktion,
wir freuen uns über neue Mitglieder,
neue Ideen und Aktivitäten.
Melden Sie sich unter: Tel.: 05121-93 58 628
Mail: antonia-redaktion@htp-tel.de
32
Freie Mitarbeit in dieser Ausgabe:
Renate Schenk, Elisabeth Schulze, Barbara
Naziri, Ingrid Warwas, Jörg Eikmann, Sabine
Kaufmann, Ursula Oelbe, Katja Laufenburg,
Erhard Paasch, Monika Hermeling,
Yeliz Karateke, Wipke Adamsky,
Eva Nerger- Bargellini, Antonia Ahrens, Katja
Rohde Lule, Susan Kutter, Christa Bachstein,
Lorenz Kaufmann, Karin Jahns, Angela Geweke, Heike Schmidt, Bärbel Behrens,
Impressum: Antonia ISSN 1869-0157
Erscheinen: Vierteljährlich, Auflage: 2000
Herausgeberin: R. Thönelt ,
Finanzamt Hildesheim: St. Nr.- 30/044/09641
Redaktionelle Beiträge: Antonia Redaktion,
Redaktionelle Verantwortung: Rita Thönelt
Druck: Quensendruck GmbH & Co.KG
Bildnachweis: Die Fotos wenn nicht anders
angegeben, lizensfrei, bzw. Eigen-Produktionen der
Redaktion, & M. Fischer.
Kontakt: R. Thönelt, Louise-Wippern-Ring 5,
31137 Hildesheim
Tel.: 05121-66342
E-Mail: thoeri[a]gmx.de
Anzeigen Rita Thönelt, Renate Müller
Es gilt die Anzeigenpreisliste 2012
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion
Zu lesen auch unter:
www.antonia-hildesheim.de
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
84
Dateigröße
18 502 KB
Tags
1/--Seiten
melden