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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Hörspiele bei MDR FIGARO: April 2015
Karfreitag, 03.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Sonntag, 12.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Das kalte Herz
Hier im Zimmer
Kinderhörspiel | von Wilhelm Hauff | Rundfunk d.
DDR 1985 | 44'05 | ab 7 Jahren
Kinderhörspiel | von László Hárs | Rundfunk d.
DDR 1980 | 39'30 | ab 5 Jahren
Karfreitag, 03.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Sonntag, 12.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Wer geht zuerst
La vie en vogue
Hörspiel | von Ricarda Bethke | DLR Kultur 2013
| 54'00
Hörspiel | von Elodie Pascal | DLR Kultur 2013 |
54'09
Ostersonntag, 05.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Montag, 13.04.2015 | 22.00-23.00 Uhr
Wie der Hase zum Osterhasen wurde
Zum 100. Geburtstag von Stephan Hermlin:
Kinderhörspiel | von Sven Björnson | MDR 1995 |
48'02 | ab 5 Jahren
Scardanelli
Hörspiel | von Stephan Hermlin | Rundfunk d.
DDR 1970 | 59'15
Ostermontag, 06.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Das Tierhäuschen
In einer Nachdichtung von Johannes Bobrowski
Kinderhörspiel | von Samuil Marschak | Rundfunk
d. DDR 1981 | 21'06 | ab 5 Jahren
Montag, 13.04.2015 | 23.00-23.15 Uhr
Stephan Hermlin über die Veröffentlichung
des Insel-Verlages „Dichter über Hölderlin“
Rundfunk d. DDR 1969 | 14'43
Ostermontag, 06.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Sonntag, 19.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Monsieur Bougran in Pension
Hörspiel | von Joris-Karl Huysmans | DLF 2014 |
48'08
Rumpelstilzchen
Nach dem gleichnamigen Märchen
Kinderhörspiel | von Jacob und Wilhelm Grimm |
Rundfunk d. DDR 1961 | 44'21 | ab 5 Jahren
Ostermontag, 06.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
Der Mann im Heu
Hörspiel | von Dieter Kühn | WDR/MDR 1993 |
74'30
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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Sonntag, 19.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Sonntag, 26.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Zeit zu sterben
Pavel, der Jäger
Hörspiel | von Gabriel García Márquez |
Rundfunk d. DDR 1975 | 45'39
Hörspiel | von Thomas Fritz | hr 1999 | 53'24
Montag, 27.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
Montag, 20.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
Der Garten Eden
ARD Radio Tatort:
Das Grab der kleinen Vögel
Hörspiel | von Ernest Hemingway | WDR 2013|
54'00
Hörspiel | von Elisabeth Herrmann | NDR 2015 |
54'00 | Ursendung
Sonntag, 26.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Windgeflüster
Kinderhörspiel | von Alan Marshall| Rundfunk d.
DDR 1974 | 45'20 | ab 7 Jahren
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2
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Ausführliche Informationen zu den Hörspielen
Karfreitag, 03.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Das kalte Herz
Von Wilhelm Hauff
(ab 7 Jahren)
Der Köhlerjunge Peter Munk ist mit seinem einfachen Leben nicht zufrieden und strebt nach
Reichtum. Ein Waldgeist, das Glasmännlein, auch Schatzhauser genannt, erfüllt ihm widerwillig seine
törichten Wünsche. So unüberlegt und von Gier bestimmt, wie sie waren, bringt ihre Erfüllung nicht
das ersehnte Glück. Verzweifelt wendet er sich nun an den riesigen, gefährlichen Holländer-Michel,
der in Sturmnächten als böser Zauberer sein Unwesen treibt. Der gibt ihm so viel Geld, wie er will,
aber der Preis ist hoch: Sein warmes fühlendes Herz muss Peter dafür hergeben. Er wird so böse und
empfindungslos, dass er eines Tages sogar seine Frau erschlägt. Erst da erkennt er, dass er alles
dafür einsetzen muss, sein Herz zurückzuerlangen.
Der vielseitige Erzähler Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Er studierte
zunächst Theologie und Philosophie in Tübingen, arbeitete dann als Hauslehrer und schließlich als
Redakteur von Cottas Morgenblatt. Seinen größten literarischen Erfolg erzielte Hauff mit dem Buch
"Lichtenstein" (1826), mit dem er den historischen Roman in Deutschland begründete. Wirklich
bekannt aber wurde er durch seine Märchen, die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828
erschienen, und durch seine Lieder, die sich zu Volksliedern entwickelten. In seinen Erzählungen
verbindet Hauff romantisch-phantastische Elemente mit realistischen und zeitkritischen sowie
satirischen Zügen. Es ging ihm allerdings nicht nur darum, seine Zeit kritisch zu beleuchten, sondern
er wollte seine Leser auch unterhalten. Der Dichter starb - erst 24-jährig - am 18. November 1827 in
seiner Heimatstadt.
Regie: Manfred Täubert
Bearbeitung: Jochen Wiesigel
Komponist: Herwart Höpfner
Produktion: Rundfunk der DDR 1985
Länge: 44'05‘‘
Sprecher:
Brigitte Lindenberg
Wolfgang Ostberg
Klaus Mertens
Hans-Joachim Hanisch
Lothar Dimke
Juliane Koren
Erik Veldre
Wiebke Fuhrken
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3
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Karfreitag, 03.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Wer geht zuerst
Von Ricarda Bethke
Albrecht und Betty sind ein altes Paar. Fast wäre Betty im Krankenhaus gestorben. Aber Albrecht hat
sie nach Hause geholt. »Wir sitzen alle auf der Abflugstange«, sagt er. Beide wollen doch noch so
vieles klären, bevor es zu spät wird. Wie bringt man sich schonend die Wahrheiten bei, die nach dem
Krieg und später zwischen Ost und West oder einfach in der Liebe offengeblieben sind? Das einzige
Kind lebt in Amerika, so bleibt die Einsamkeit im Hochhaus, eine gealterte Zweisamkeit, die letzte
Zärtlichkeit im Ehebett. Wie schafft man den Abflug?
Das Hörspiel erzählt poetisch von der Prosa des Alterns und dem Ende der Illusionen.
Ricarda Bethke, 1939 in Berlin geboren, war 1962-1988 Lehrerin für Kunst und Deutsch, lebt in Berlin.
Schreibt Essays, Reportagen, Features, Hörspiele: z.B. "Catter" (DLR Berlin 1999), "Meine liebe
Änne" (DLF 2008, Robert-Geisendörfer-Preis). Zuletzt: "Ich bin nicht mal das Volk" (RBB/DLF 2009).
Regie: Steffen Moratz
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 54'00
Sprecher:
Klaus Manchen
Gudrun Ritter
Tonia Maria Zindel
Ostersonntag, 05.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Wie der Hase zum Osterhasen wurde
Von Sven Björnson
(ab 5 Jahren)
Im Lande Paradonien herrscht ein König, der hat eine kleine Armee. Statt der Waffen aber tragen die
Soldaten Musikinstrumente, auf denen sie meisterhaft spielen können. Kein Wunder, dass die
königliche Osterparade jedes Jahr hohe Staatsgäste aus aller Welt anlockt! Eines Tages aber machen
die Soldaten kurz vor Ostern schlapp. Verzweifelt zieht der König seinen Gesundheitsminister zu
Rate: Was könnte helfen, die Musikanten zu kräftigen? Eier vielleicht?! In Paradonien aber gibt es
keine Hühner. Da setzt der König eine königliche Rente für denjenigen aus, der die größte Anzahl Eier
ins Land bringt. Der listige Gesundheitsminister, der die Belohnung für sich haben will, befiehlt seinen
Pferden, die Eier zu beschaffen. Aber auch ein alter Holzfäller und sein Freund, der Hase, erfahren
von dem Unglück und wollen ihrem König helfen. Wie nun die faulen Pferde und der Hofmeister einen
Betrug aushandeln, der kleine Hase fast verzweifelt, der Holzfäller aber Rat weiß, und warum der
Hase seither zu Ostern bunte Eier bringt, davon soll hier nichts verraten sein. Denn das und viel mehr
erzählt diese Geschichte!
Sven Björnson, geb. 1920 in Berlin, Liedtexter, Theaterdramaturg u. a. in Bremen, komponiert
Schlager und Filmmusiken, zuletzt Autor und Produzent der Märchen-CD "Die Zauberhexe"(1993),
lebt als Musikproduzent in Hamburg.
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Regie: Walter Niklaus
Komponist: Mario Peters
Produktion: MDR 1995
Länge: 48'02‘‘
Sprecher:
Walter Niklaus - Erzähler
Heinz Schubert - Der König
Walter Niklaus - General
Wolfgang Sörgel - Oberst
Thomas Neumann - Hauptmann
Erik S. Klein - Gesundheitsminister
Gert Gütschow - Verkehrsminister
Carl-H. Choynski - Haushofmeister
Götz Schulte - 1. Pferd
Martin Seifert - 2. Pferd
Horst Bollmann - Holzfäller
Wolfgang Jakob - Hase
Ostermontag, 06.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Das Tierhäuschen
In einer Nachdichtung von Johannes Bobrowski
Von Samuil Marschak
(ab 5 Jahren)
"Terem-teremok" heißt Samuil Marschaks Verserzählung "Das Tierhäuschen" im russischen Original,
was soviel heißt wie "Dachkammer-Türmchen". Auf liebevoll witzige Weise erzählt dieses Märchen
von Frosch und Maus, dem tapferen Igel und dem eitlen Hahn, die das Waldhaus beziehen und gegen
die Bösewichter Fuchs, Wolf und Bär verteidigen müssen. Johannes Bobrowski hat mit viel Humor die
russischen Verse von Samuil Marschak (1887-1964) in eine deutsche Spielfassung übertragen, die
auf der Bühne schon viele Zuschauer begeisterte und die hier von Maritta Hübner mit passender
Musik als Hörspiel inszeniert wurde.
Samuil Marschak, 1887 in Woronesch in eine jüdische Familie geboren, zog mit seinen Eltern 1901
nach Sankt Petersburg, wo der russische Kritiker und Kunstwissenschaftler Wladimir Stassow auf ihn
aufmerksam wurde und ihn förderte und unterstützte. Durch ihn lernte der damals erst 15-jährige
Marschak, der schon erste Gedichte verfasst hatte, solche Berühmtheiten des russischen kulturellen
Lebens wie Maxim Gorki, Ilja Repin und Fjodor Schaljapin kennen.
Später studierte Marschak an einem englischen Technikum und an der Londoner Universität. Zur
Kinderliteratur kam er als Dramaturg des Kindertheaters in Krasnodar und als Direktor des
Leningrader Jugendtheaters. Seit Anfang der 1920er Jahre war er für seine humoristischen
Versgeschichten für Kinder bekannt, schrieb aber auch für Erwachsene. Seine Kinderbücher wie "Das
Katzenhaus" und "Das Tierhäuschen" gelten als Klassiker der Kinderbuchliteratur. Marschak starb
1964 in Moskau.
Regie: Maritta Hübner
Bearbeitung: Johannes Bobrowski
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07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Komponist: Joachim Gruner
Produktion: Rundfunk der DDR 1981
Länge: 21'06
Sprecher:
Franziska Troegner - Maus
Ingeborg Westphal - Frosch
Horst Weinheimer - Wolf
Jörg Panknin - Igel
Rolf Römer - Hahn
Kurt Böwe - Bär
Jürgen Holtz - Fuchs
Dieter Mann - Erzähler
Ostermontag, 06.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Monsieur Bougran in Pension
Von Joris-Karl Huysmans
Die Geschichte des kleinen Beamten Bougran, der vorzeitig wegen "moralischer Invalidität" in den
Ruhestand versetzt wurde, schrieb Huysmans 1888, veröffentlicht wurde sie aber erst 1964, lange
nach seinem Tod.
Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes nicht abfinden. Er begibt sich in
einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die
unerbittlich fortschreitende Zeit. Er will seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug
fortsetzen, richtet zu Hause detailgetreu sein Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann
meist abschlägig beantwortet - ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. Der Schlag trifft
Monsieur gerade in dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst ... am
Schreibtisch, die Feder in der Hand.
Joris-Karl Huysmans wurde 1848 in Paris im 6. Arrondissement geboren. Dort starb er auch 1907. Als
sein Vater, der holländische Lithograph Godfried Huysmans 1856 starb, heiratete seine Mutter, die
Lehrerin Malvina Badin den Buchbinder Jules Og. Wegen Ressentiments gegen seinen Stiefvater kam
Huysmans in ein Internat, wo er eine wenig glückliche Schulzeit verbrachte. Nach dem Abitur nahm er
einen Posten als mittlerer Angestellter im französischen Innenministerium an. Dort blieb er unterbrochen von etlichen Beurlaubungen - bis 1898. Neben seinem Beruf arbeitete Huysmans als
Autor. Zunächst publizierte er kürzere Texte in Zeitschriften. Seine erste Veröffentlichung war 1874
eine Sammlung von Gedichten unter dem Titel "Le Drageoir aux épices", wobei er erstmals den
flämisch wirkenden Vornamen Joris-Karl verwendete.
Regie: Elisabeth Panknin
Bearbeitung: Elisabeth Panknin
Komponist: zPiano
Produktion: DLF 2014
Länge: 48'08
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6
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FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sprecher:
Michael Rotschopf - Erzähler
Jens Harzer - Monsieur Bougran
Barbara Nüsse - Eulalie
Friedhelm Ptok - Huriot
Wolfgang Rüter - Büroleiter
Matthias Ponnier - Kollege
Ernst-August Schepmann - Kollege
Jean Paul Baeck - Kollege
Louis Friedemann Thiele - Kollege
Ostermontag, 06.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
Der Mann im Heu
Von Dieter Kühn
Der bekannte 28-jährige Schriftsteller und Wissenschaftler Karl Philipp Moritz hat sich 1785 aus Berlin
fortgestohlen und auf einen Heuboden zurückgezogen, um seine "inwendige Krankheit" mit einer
Heublumenkur zu kurieren. Da bekommt er ganz plötzlich Besuch von einem Leipziger
Gymnasiallehrer namens Becker, der behauptet, im Traum den Aufenthaltsort des jungen
Schriftstellers erfahren zu haben. Moritz, Mitherausgeber des "Magazins zur Erfahrungsseelenkunde",
ist tief beeindruckt und sieht in Beckers Traum eine Bestätigung seiner Theorien über außersinnliche
Wahrnehmung. Mehr und mehr fasst Moritz Vertrauen zu Becker, fühlt eine Seelenverwandtschaft
zum geistigen Bruder und befragt ihn insistierend nach der "Ahndung eines Todes". Becker verwehrt
sich erbittert gegen diese Art der Traumdeutung, und es kommt zu einer handfesten
Auseinandersetzung.
Dieter Kühn hat sich nicht nur als Hörspielautor einen Namen gemacht, sondern auch als Übersetzer
mittelhochdeutscher Klassiker. Der Romancier und Lyriker, Autor von Theaterstücken und
Kinderbüchern wurde 1935 geboren und lebt heute in Brühl bei Köln. Neben seinen Hörspielen (2003
gab er die Anthologie "Mit Flügelohren: Mein Hörspielbuch" heraus) machten ihn unter anderem seine
literarischen Biographien zu historischen Persönlichkeiten, besonders auch des Mittelalters, einem
breiten Publikum bekannt. Unter anderem wurde er mit dem Hermann-Hesse-Preis und dem Großen
Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste ausgezeichnet.
Regie: Hans Gerd Krogmann
Produktion: WDR/MDR 1993
Länge: 74'30
Sprecher:
Lutz Herkenrath - Georg Christoph Becker
Wolf Aniol - Karl Philipp Moritz
Ulla Herpers - Klavier
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FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sonntag, 12.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Hier im Zimmer
Von László Hárs
(ab 5 Jahren)
In diesem Hörspiel des ungarischen Autors László Hárs (1911-1978) erzählt der Junge Buci seiner
Mama ein Märchen. Aber nicht einfach so, nein, er beschreibt alles ganz genau und derart lebendig,
als würde es im Zimmer vor ihnen ablaufen und beide wären hautnah dabei.
Regie: Günter Bormann
Komponist: Uwe Schreiber
Produktion: Rundfunk der DDR 1980
Länge: 39'30
Sprecher:
Thomas Bärsch - Buci
Astrid Bless - Mama
Werner Godemann - Onkel Bruno
Conny Schneider - Zsuzsi
Walter Niklaus - Walfisch
Ingrid Hille - Maus
Wolfgang Desch - Kater
Hans Joachim Hegewald - Seeräuber
Fred Alexander - König Thöhötöm
Sonntag, 12.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
La vie en vogue
Von Elodie Pascal
Sie sind Models. Sie arbeiten in Berlin, London, New York, Tokio, Wien, schlafen fünf Stunden in der
Nacht, haben 40 Castings in vier Tagen zu bewältigen und wollen alle eines werden: The Face of the
Future. "Am Anfang dachte ich auch: Oh Gott, das ist jetzt genau wie bei 'Topmodel'." "Es ist ein Job
letztlich. Du musst bestehen und in der Sekunde da sein, mit allem was du hast. Und glaube mir, für
jedes Mädchen stehen beim Gong fünf in der Tür. Jünger, größer, genauso hübsch." Die Autorin lässt
Models und Exmodels, aber auch Booker, Designer und Agenten zu Wort kommen und verwebt
Dokument und Fiktion zu einem Hörspiel über Faszination und Schattenseiten einer Glitzerwelt. "Ich
suche gesunde Körper - Heroin Chic mit einer Prise Angst!"
"La vie en vogue" wurde zum Hörspiel des Monats März 2013 gewählt.
Elodie Pascal, 1982 in Orléans geboren, ist Schriftstellerin. Sie wuchs in zwei Sprachen auf (deutschfranzösisch), studierte Philosophie in Frankreich und lebt in Paris. Weitere Hörspiele u.a. "Töten ist
menschlich - Prélude in d-Moll" (ORF/Deustchlandradio Kultur 2009); "Lacan oder Une maladie
d'amour" (RBB/ORF 2011)
Regie: Elisabeth Putz
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Länge: 54'09
Sprecher:
Alice Dwyer - Ava
Emily Cox - Diana
Friederike Kempter - Anouk
Nora Abdel-Maksoud - Pascal
Megan Gay - Bookerin
Harvey Friedman - Castingdirector
Sabrina Schumacher
Michaela Schwarz
Marcos Valenzuela
Pedro Antonio Müller
u.a.
Montag, 13.04.2015 | 22.00-23.30 Uhr
Zum 100. Geburtstag von Stephan Hermlin:
Scardanelli
Von Stephan Hermlin
In seiner zweiten Lebenshälfte wird Friedrich Hölderlin (1770-1843), wegen einer schweren
psychischen Erkrankung als unheilbar eingestuft, in Tübingen bei der Familie des Schreinermeisters
und Hölderlin-Bewunderers Ernst-Friedrich Zimmer in Pflege genommen und bewohnt als Mitglied des
Haushalts und mit familiär-fürsorglicher Unterstützung, zuletzt durch Lotte Zimmer, eine Turmstube
oberhalb des Neckars. Viele der hier entstandenen Gedichte signiert er mit: "Scardanelli". Das
Hörspiel verbindet Fiktives, Biographisches, Historisches und Poetisches miteinander.
Stephan Hermlin, 1915 in Chemnitz in eine großbürgerliche jüdische Familie geboren, gilt als einer der
anerkannten und wichtigen Schriftsteller der DDR. Er trat als Erzähler, Lyriker, Übersetzer,
Herausgeber und prononcierter Kritiker ebenso in Erscheinung wie als Verfasser von Reportagen,
eines Hörspiels und einer Nacherzählung. Einige seiner Erzählungen wurden durch die DEFA verfilmt.
Hermlin engagierte sich in zahlreichen Gremien und Vorständen aktiv auf dem kulturpolitischen Felde
und in der internationalen Friedensbewegung. Er hatte einflussreiche Positionen im Vorstand des
Schriftstellerverbandes der DDR inne, als Sekretär der Sektion Dichtkunst und Sprachpflege in der
Akademie der Künste der DDR und als Vizepräsident des internationalen PEN. Hermlin starb 1997 in
Berlin.
Die Beurteilung und intellektuelle Wertschätzung Stephan Hermlins durch Zeitgenossen und Kenner
seines Werkes ist gespalten und wurde insbesondere im Streit um die Biographie Karl Corinos
deutlich. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Autor und Werk ist bis heute unvollständig,
insbesondere fehlen dezidierte Analysen über Hermlins offizielles wie inoffizielles kulturpolitisches
Wirken.
Regie: Fritz Göhler
Komponist: Ruth Zechlin
Produktion: Rundfunk der DDR 1970
Länge: 59'15
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9
Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sprecher:
Winfried Wagner - Hölderlin
Hilmar Baumann - Waiblinger
Lothar Schellhorn - sein Begleiter
Peter Groeger - sein Begleiter
Monika Lennartz - Suzette Gontard
Erika Pelikowsky - die Gockin
Hans Gora - Schiller
Alfred Driesener-Tressin - Goethe
u.a.
Im Anschluss ca. 23:00 Uhr:
Stephan Hermlin über die Veröffentlichung des Insel-Verlages "Dichter über Hölderlin"
Stephan Hermlin zitiert und interpretiert Dichterworte über Hölderlin.
Produktion: Rundfunk der DDR 1969
Länge: 14‘43
Sonntag, 19.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Rumpelstilzchen
Nach dem gleichnamigen Märchen
Von Jacob Grimm; Wilhelm Grimm
(ab 5 Jahren)
Rumpelstilzchen - ein Zwerg - haust tief im Walde. Er ist es leid, alle Arbeit selbst zu tun und will sich
einen Knecht verschaffen: Ein kleines, willfähriges Wesen, das ihm sein Feuer versorgt. Deshalb fasst
er einen Plan: Seine Gabe, Stroh zu Gold zu spinnen, spricht er der Müllerstochter zu und verkuppelt
sie so mit dem König. Als Dank muss die Müllerstochter ihm ihr erstes Kind versprechen. Als sie sich
weigert, ihr Söhnlein herzugeben, lässt er sich erweichen und setzt ihr eine letzte Frist...
7 Tage Nachhörangebot
Regie: Uwe Haacke
Bearbeitung: Margarete Neumann
Komponist: Hans-Joachim Geisthardt
Produktion: Rundfunk der DDR 1961
Länge: 44'21
Sprecher:
Peter Pilz - Rumpelstilzchen
Heidi Mareck - Anne
Peter Domisch - König
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Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Sonntag, 19.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Zeit zu sterben
Von Gabriel Garcia Marquez
Ein Jegliches hat seine Zeit: Lieben, Hassen, Töten, Heilen, Geborenwerden und schließlich auch das
Sterben. Juan Sayago hat achtzehn Jahre seiner Lebenszeit dafür im Gefängnis verbüßt, dass er das
Leben des Raoul Trueba mit einem gezielten Schuß ins Herz beendet hat. Als er nach Ablauf seiner
Strafe wieder in sein Dorf zurückkehrt und in Ruhe seinen Lebensabend verbringen möchte, vereiteln
dies die Söhne des Trueba, die Blutrache für den Mord an ihrem Vater fordern. Sayago weicht ihnen
aus und verweigert ihnen ein Duell. Aber sie lassen nicht von ihm ab, bis die Situation im Dorf
eskaliert.
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, gilt als einer der bedeutendsten und
erfolgreichsten Schriftsteller Lateinamerikas. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für seine
Werke, „in denen sich das Phantastische und das Realistische […] vereinen, die Leben und Konflikt
eines Kontinents widerspiegeln“. Gabriel García Márquez, der sich immer wieder auch politisch
engagierte, hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk hinterlassen. Zu seinen
bekanntesten Romanen zählen "Cien años de soledad" (1967, dt. "Hundert Jahre Einsamkeit") oder
„El amor en los tiempos del cólera“ (1985; dt. "Die Liebe in den Zeiten der Cholera") oder "El otoño del
patriarca" (1975, dt. "Der Herbst des Patriarchen"). Er starb am 17. April 2014 in Mexiko City.
Regie: Wolfgang Schonendorf
Bearbeitung: Ulrich Kunzmann
Komponist: Reiner Bredemeyer
Produktion: Rundfunk der DDR 1975
Länge: 45'39
Sprecher:
Edwin Marian - Don Diego
Kurt Böwe - Juan Sáyago
Gerd Ehlers - Wirt
Ruth Glöss - Mariana
Helmut Geffke - Pedro Trueba
Hans Joachim Hanisch - Julian Trueba
Walter Jupé - Kommissar
Eugen Schaub - Sprecher
Montag, 20.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
ARD Radio Tatort:
Das Grab der kleinen Vögel
Von Elisabeth Herrmann
(Ursendung)
Jac Garthmann privatisiert: In einer Kurklinik, idyllisch am Scharnower See gelegen, muss er nach
einer Knieoperation physiotherapeutische Exerzitien betreiben. Unter den Lüstern des Speisesaals,
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
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Hörspiel am Montag
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FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
umschwärmt von silbergelockten Damen taucht er ein in eine Zauberberg-Welt mitten im
Mecklenburgischen.
Erschüttert wird die Idylle durch den angeblichen Selbstmord einer Patientin. Johanna Regenbacher,
76 Jahre alt, Juwelierswitwe aus Baden-Baden, war eine gut situierte Dame mit erfrischend
unkonventionellen Ansichten, Humor und Lebensmut. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum sie
sich aus dem dritten Stock gestürzt haben sollte. Allerdings schien sie ein Geheimnis zu hüten. So
war sie oft in eine verwunschene Ecke des riesigen Parks entschwunden, wo sich eine merkwürdige
Ansammlung winziger Gräber befindet. Eigentlich hatte Jac Garthmann der Polizeiarbeit
abgeschworen. Aber der von der örtlichen Polizei schnell als Suizid abgetane Tod weckt bei ihm
Gerechtigkeitssinn und Schnüfflerinstinkt. Bei der Wahrheitsfindung kann er auf Bettina Breuers
Unterstützung nicht ganz verzichten.
Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, lebt und arbeitet als freie Autorin in Berlin.
Vielfach preisgekrönt und verfilmt ihre Kriminalromane: u.a. „Das Kindermädchen“, „Zeugin der
Toten“, „Die letzte Instanz“. Sie schreibt zudem Drehbücher, Jugendbücher und Hörspiele. „Das Grab
der kleinen Vögel“ ist ihr fünfter Radio Tatort für den NDR.
Regie: Sven Stricker
Komponist: Jan-Peter Pflug
Produktion: NDR 2015
Länge: 54'00
Sprecher:
Martin Reinke - Jac Garthmann
Sandra Borgmann - Bettina Breuer
Sven Stricker - Polizist Hahn
Christian Kerespezki - Jens Optenthien
Nicole Heesters - Johanna Regenbacher
Ingeborg Kallweit - Renate Bauer
Uta Hallant - Elfriede Schmitz
Julian Greis - Lars Meissner
Peter Kaempfe - Walter Regenbacher
Isabella Grothe - Martha
Jürgen Uter - Dr. Wegener
Siegfried W. Kernen - Sebastian Dohmeyer
Ilka Bartels - Bahndurchsagen
Sonntag, 26.04.2015 | 07:05-08:00 Uhr
Windgeflüster
Hörspiel nach der gleichnamigen Erzählung
Von Alan Marshall
(ab 7 Jahren)
Von wundersamen Begebenheiten ist hier die Rede. Bekannte Sagen- und Märchengestalten treten
auf. Es ist eine Geschichte vom Wind, von einem alten Mann und von dem liebenswerten Jungen
Peter, auf seiner Reise durch die Welt. Kein Weg ist ihm zu weit, keine Gefahr jagt ihm Angst ein.
Voller Lebensfreude, Selbstvertrauen und Aktivität meistert er auch schwierigste Situationen und
erobert sich überall neue Freunde, die ihm bei seiner Suche nach einer Gefährtin behilflich sind.
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Regie: Detlef Kurzweg
Bearbeitung: Gisela Pankratz
Komponist: Hans-Karsten Raecke
Produktion: Rundfunk der DDR 1974
Länge: 45'20
Sprecher:
Axel Gehlmann - Peter
Ingeborg Nass - Frau Graufell
Carmen-Maja Antoni - Hexe
Klaus Manchen - Drache
Herbert Köfer - König
Wolfgang Brunecker - Hofmeister
Fred Ludwig - Schneller Mick
Hans-Georg Thies - Südwind
Horst Preusker - Ostwind
Sonntag, 26.04.2015 | 18:00-19:00 Uhr
Pavel, der Jäger
Von Thomas Fritz
Alles begann kurz nach Pfingsten. Der Oberst teilte Pavel mit, die Königin wünsche ihn zu sprechen.
Ihn, Pavel, den Jäger?
Die Königin kommt gleich zur Sache: „Ich will, dass du mit meiner Stieftochter Elsa in den Wald gehst,
dorthin, wo es am finstersten ist. Und dort wirst du sie töten. Du hast mich doch verstanden, Pavel?“
Pavel erschrickt, zögert, und willigt schließlich ein.
Gemeinsam durchqueren Pavel und die elfjährige Elsa den Wald, diese unendliche Tiefe. Bis sie an
einen Fluss gelangen. Pavel trägt Elsa durchs Wasser, setzt sie am anderen Ufer ab und überlässt sie
ihrem Schicksal. Pavel kehrt ins Schloss zurück. Als Held? Obgleich er zum Oberst der Palastwache
ernannt wird, hält er dem inneren Druck nicht stand. Er läuft zurück in den Wald. Und läuft und läuft.
Eines Tages - war die Zeit ganz und gar stehen geblieben? - spürt er Steine unter seinen Füßen, er
steht auf einer Straße...
Thomas Fritz, geboren 1955 in Halle/Saale, arbeitete nach dem Studium der Germanistik an der
Humboldt-Universität Berlin 1980-1984 als Lektor im Verlag Philip Reclam jun. in Leipzig. 1986-1990
war er Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. Seit 1991 ist er Hörspieldramaturg beim
Mitteldeutschen Rundfunk. Er lebt in Leipzig.
Regie: Götz Fritsch
Komponist: Peter Zwetkoff
Produktion: HR 1999
Länge: 53'24
Sprecher:
Kai Scheve - Pavel, der Jäger
Solvei Krause - Elsa
Jutta Hoffmann - Die Königin
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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Hörspiel | Sendeplätze bei MDR FIGARO
Hörspiel am Montag
22:00 - 23:30 Uhr
FIGARINOS Kinderhörspiel am Sonntag
07:05 - 08:00 Uhr
Hörspiel am Sonntag
18:00 - 19:00 Uhr
Hellmut Lange - Der Oberst
Walter Renneisen - Willem
Hermann Treusch - Scott
Heinz Trixner - Matthieu
Christian Redl - Der Ich-Erzähler
Montag, 27.04.2015 | 22.00-23:30 Uhr
Der Garten Eden
Von Ernest Hemingway
In Spanien und an der französischen Riviera verbringen der junge amerikanische Schriftsteller David
Bourne und seine Frau Catherine ausgedehnte Flitterwochen. Doch bald verfällt Catherine einem
gewagten Spiel mit ihrer sexuellen Identität. Sie animiert David zum sexuellen Rollentausch und lockt
ihn in eine ménage à trois mit der schönen Französin Marita. Der Garten Eden verwandelt sich in ein
Minenfeld. Vor allem Catherines Eifersucht auf Davids Schriftstellerei nimmt bedrohliche Ausmaße an.
Der Traum vom Dreiecksglück im irdischen Paradiesgarten scheint ausgeträumt.
„Der Garten Eden“ ist die stark gekürzte Version eines Romanmanuskripts aus Hemingways
Nachlass. Bestimmte biografische Parallelen sind darin nicht zu leugnen. Nach seinem Erscheinen
kam der amerikanische Autor und Hemingway-Kenner Aaron Latham zu dem Schluss, das
Hemingway-Bild müsse überdacht werden, der Roman signalisiere einen Abschied vom
Männlichkeitskult, „a farewell to machismo“.
Ernest Hemingway (1899-1961) war im Ersten Weltkrieg an der italienischen Front, arbeitete danach
vor allem als Reporter, auch im Paris der 1920er-Jahre, wo er mit Persönlichkeiten wie Ezra Pound,
Gertrude Stein und F. Scott Fitzgerald verkehrte. 1927 gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller. Er
ging als Kriegsreporter in den Spanischen Bürgerkrieg, berichtete aus dem Zweiten Weltkrieg und
blieb zeitlebens ein Reisender mit Stationen in Florida, Kuba, Afrika, Asien und Europa. 1954 erhielt er
den Nobelpreis für Literatur.
Regie: Anja Herrenbrück
Bearbeitung: Anja Herrenbrück
Produktion: WDR 2013
Länge: 54'00
Sprecher:
Ole Lagerpusch - David Bourne
Katharina Marie Schubert - Catherine Bourne
Natalia Rudziewicz - Das Mädchen "Marita"
Jef Bayonne - Kellner André
Alexander Radszun - Colonel Boyle
Nicola Fritzen - Barkeeper
Katharina Palm - Madame Aurol
Valentin Goj - David "8"
Irrtümer und Programmänderungen sind vorbehalten.
Mehr Informationen > mdr-figaro.de
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