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Nr
ahrgang / 2 Euro
Nr.. 12 / 62. JJahrgang
Freitag, 20. März 2015
Nettetal: Große Schaager Persönlichkeit wird
100 Jahre alt. Seite 11
Brüggen: Winterschool: Schottische Klänge
im Bürgersaal. Seite 14
Sonnenfinsternis wirft ihre Schatten voraus
Mit ein bisschen Glück außergewöhnliches Naturspektakel erleben
Sport: VVV-Venlo feiert zwei Siege in drei
Tagen. Seite 19
Verwirrung um Zukunft
der Notdienst-Praxen
„Das beste aus der
schlechten Situation machen“
VON BIRGIT EICKENBERG UND HEIKE AHLEN
So könnte die Sonnenfinsternis im Grenzland aussehen.
Foto: Antje Wieland / pixelio.de
Die aktuelle rtv
VON SUSANNE PETERS
Grenzland. Heute ist es
endlich soweit - wir dürfen
am Himmel ein ganz besonderes Naturereignis erleben: Für zwei Stunden verdunkelt sich am hellichten Tag
die Sonne, und zwar genau
zwischen 9.30 und 11.30 Uhr.
Das Höchstmaß der Bedekkung wird genau in der Mitte
dieser Zeit sichtbar sein. Die
letzte Sonnenfinsternis in
Deutschland erlebten wir im
Jahr 2011 mit einer Bedeckung
von 60 Prozent. Eine Sonnenfinsternis mit 100 Prozent Bedeckung, eine so genannte Eklipse, von Deutschland aus
sichtbar, gab es zuletzt im
August 1999.
„Die Bedeckung bei der
heutigen Sonnenfinsternis
beträgt 78 Prozent. So etwas
werden wir in den nächsten
60 Jahren nicht mehr erleben“, erklärt Gert-Joachim
Külkens, 2. Vorsitzender des
VKS (Vereinigung Krefelder
Sternfreunde e.V.). Eine totale
Sonnenfinsternis werde es
gar erst wieder in 100 Jahren
geben. „Unsere Physiker können das exakt voraus berechnen, sie sind auch brillante
Mathematiker“, fügt er
schmunzelnd hinzu.
Was genau passiert bei
einer Sonnenfinsternis? Bei
diesem seltenen Naturereignis stehen Sonne, Mond und
Erde genau in einer Linie.
Schiebt sich dann der Mond,
von einem Punkt auf der
Erde aus betrachtet, vor die
Sonne, kommt es zu einer
Sonnenfinsternis. Dabei
wirft der Mond, wissenschaftlich ausgedrückt, seinen Kernschatten auf die
Erde. So schiebt sich an den
Orten, an denen dieses Ereignis sichtbar ist, buchstäblich eine schwarze Scheibe
vor die Sonne und unterbricht damit das Tageslicht.
Es gibt auch abgeschwächte
Varianten, so genannte partitielle Sonnenfinsternisse.
Dabei tritt die Erde nur in
den Halbschatten des Mondes. Diese Ereignisse bleiben
oftmals von vielen Menschen
unbemerkt.
Schließlich wird für einige
Minuten am Himmel eine
beinahe „schwarze Sonne“
zu sehen sein. Das Ereignis
beginnt circa 700 Kilometer
südlich der grönländischen
Küste und vollzieht sich in
einem Bogen nach Nordosten. Das Ende der Sonnenfinsternis
bahnt
sich
schließlich ungefähr 70 Kilometer vom Nordpol entfernt an. Im totalen Schatten
liegen die Färöer-Inseln und
Spitzbergen. Für rund zwei
Minuten wird die Sonnenfinsternis dort am besten zu
sehen sein.
Was ist zu beachten?
Wichtig ist es, keinesfalls
ungeschützt in die Sonne zu
schauen. Besonders gefährlich, ist es, das Ereignis mit
einer Brille oder Vergrößerungsgläsern oder anderen
optischen Geräten dieser Art
zu betrachten. „Man muss
sich nur mal vorstellen, wie
schnell man mit einer Lupe,
durch das Sonnenlicht fällt,
einen Grashalm entfachen
kann“, warnt Külkens. Um
die Sonnenfinsternis schadlos zu betrachten, ist eine
zertifizierte Schutzbrille
vom Optiker nötig, denn die
Strahlung der Sonne ist extrem gefährlich. Solche
Schutzbrillen mit speziellen
Filterfolien für die Sonnenstrahlen sind bei den Optikern in Nettetal schon seit
Tagen ausverkauft. Improvisierte oder selbst gebastelte Alternativen, wie das
Übereinanderlegen mehrerer CD-Rohlinge lehnt Külkens strikt ab. „Ausschließlich die zertifizierten
Schutzbrillen eignen sich
zum Beobachten des Spektakels. Alles andere kann zu
Entzündungen und Sehschäden bis hin zur Erblindung führen.“
Wenn nun noch das Wetter mitspielt und man eine
entsprechende Schutzbrille
benutzt, dürfte dem Genießen des seltenen Naturereignisses nichts im Wege
stehen. Interessant zu wissen: Wenn sich also heute
der Mond bei wolkenfreiem
Himmel vor die Sonne schieben sollte, lässt die Stromproduktion der Solaranlagen rasch nach. Verschwindet der Mondschatten anschließend wieder, wird sich
die Stromproduktion sogar
noch vehement verstärken.
Denn das Naturschauspiel
endet am Mittag, genau
dann, wenn die Sonne am
kräftigsten auf Deutschland
niederbrennt.
Dadurch
könnte die Stromversorgung von Deutschland von
einer Stunde auf die nächste
um bis zu 15.000 Megawatt
schwanken, was von den
Stromnetzbetreibern nur
mit erheblicher Kraftanstrengung ausbalanciert
werden kann. Bei wolkenverhangenem Himmel hingegen produzieren die Solaranlagen kaum Strom, so
dass die Versorgung weit
weniger schwankt.
Kreis Viersen. Es gab Hoffnung. Hoffnung, dass der
Kampf um den Erhalt der
Nettetaler Notdienst-Praxis
doch noch erfolgreich sein
könnte. Inzwischen ist klar:
Diese Hoffnung trog.
Die Notdienstpraxis in
Lobberich wird zum 1.
April geschlossen. Dann
können die Patienten im
Kreis Viersen nur noch nach
Dülken fahren, wenn sie
außerhalb der Sprechzeiten
in den Hausarzt-Praxen einen Arzt benötigen. Und
auch das ist nur eine Übergangslösung. Denn auch
Dülken soll geschlossen
werden - zugunsten einer
neuen Praxis, die am Allgemeinen Krankenhaus in
Viersen liegen soll. Es gab
sogar das Gerücht, dass dieser Umzug ebenfalls schon
zum nächsten Monat vollzogen werden könnte.
In den sozialen Netzwerken im Internet überschlagen sich seitdem die Kommentare. Es gibt Meckerer,
aber auch Menschen, die
dadurch tatsächlich in Not
geraten. „Wir haben kein
Auto - nach Lobberich kam
man mit öffentlichen Verkehrsmitteln am Wochenende von uns aus noch hin,
nach Viersen ist das unmöglich“, klagt eine Frau.
Die Ratschläge, die sie und
andere erhalten, haben eine
klare Tendenz: „Dann wirst
Du halt öfter den Notarzt
oder sogar einen Rettungswagen rufen müssen.“
Wie geht es nun tatsächlich weiter? Werner Peters,
kaufmännischer Leiter des
Gesundheitsnetzes Viersen,
erklärt, warum die Notdienstpraxis in Dülken
nicht lange von Bestand ist,
aber definitiv nicht zum 1.
April in das Allgemeine
Krankenhaus nach Viersen
umziehen wird. „Wir können den Standort in Dülken
nicht halten, weil dort spätestens zum Ende des Jahres, wenn das Krankenhaus
in Dülken schließt, die Anbindung zu einem Krankenhaus fehlt. Wenn Leute blutend oder mit Knochenbrüchen zu uns kommen, müssen wir sie dann doch weiter nach Viersen schicken“,
befürchtet er.
„Es gibt aber in Viersen
noch keine Räume im Krankenhaus, wo wir einziehen
könnten.“ Zum einen soll
die normale Notdienstpraxis etwa Ende Mai/Anfang
Juni dort hin umziehen,
aber es wird auch versucht,
den kinderärztlichen Notdienst dort zu etablieren.
„Die Entscheidung, ob das
so bleibt, ist noch nicht gefallen. Wir versuchen, dass
wir die Brücke schlagen
und die Kinderärzte dort
mit einbinden können und
dann den Standort in Viersen zu halten, damit niemand bis Mönchengladbach fahren muss.“
Denn auch Mönchengladbach ist für den Kreis als
kinderärztlicher
Notdienst-Standort im Gespräch. „Die Voraussetzung dafür wäre aber eine
Kostenneutralität der Viersener Praxis“, sagt Werner
Peters. „Wir können nur
versuchen, das Beste aus der
schlechten Situation zu
machen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
und die Ärztekammer müssen zustimmen, wir sind da
sozusagen auch nur Befehlsempfänger.“
Die KVNo sieht den kinderärztlichen Notdienst bereits ab dem 1. April in Viersen und äußert sich dazu:
„Der kinderärztliche Notdienst wird bis auf weiteres
auch an dem neuen Standort der Viersener Notfalldienstpraxis bestehen bleiben. Ziel der im Februar gefassten Beschlüsse der Vertreterversammlung der KV
Nordrhein ist es allerdings,
zukünftig auch für den kinderärztlichen Notdienst eigene Notfalldienstpraxen
einzurichten.
Lesen Sie weiter auf Seite 2
Grenzland
Seite 2
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Foto der Woche
Fortsetzung der Titelseite
Verwirrung um Zukunft
der Notdienst-Praxen
Für die Kinderärzte könnte es solche Einrichtungen
beispielsweise in Krefeld und
Mönchengladbach geben.
Wann es zur Einrichtung
dieser zentralen Anlaufpraxen kommt, steht derzeit
noch nicht fest. Entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort werden in den nächsten Wochen
seitens der KV aufgenommen.
Was ebenfalls noch nicht
geklärt ist, ist, wie der Fahrdienst der Ärzte außerhalb
der Sprechstundenzeiten
zukünftig aussehen soll. Das
dann von Viersen aus abzudeckende Gebiet ist riesig
und die Zeit, die für eine Fahrt
zum Patienten aufgewendet
werden muss, steht in keinem Verhältnis zur Behandlungszeit. Es ist zu befürchten, dass künftig deutlich
häufiger ein Notarztwagen
alarmiert wird, was die Kosten explodieren lassen
könnte.
„Die Beschlüsse unserer
Vertreterversammlung sehen vor, dass es zukünftig
eine Trennung von Sitz- und
Fahrdiensten geben wird.
Das heißt, es wird Ärzte in
den Notdienstpraxen geben
und gleichzeitig Ärzte, die
ausschließlich Hausbesuche
durchführen. Die heute noch
in manchen Gegenden übliche Kombination aus beiden
Diensten entfällt. Vorteil der
Trennung: Es ist immer ein
Arzt in der Notdienstpraxis, zeitgleich besuchen andere diensthabende Ärzte
Patienten, die das Haus nicht
verlassen können. Die Wartezeiten auf den Arzt werden somit reduziert. Ein genauer Termin für diese Umstellung steht aktuell aber
noch nicht fest. Im Großraum
Viersen werden im Schnitt
mindestens sechs Fahrdienste, bestehend aus Fahrer
und Arzt, unterwegs sein“,
sagt dazu Christopher
Schneider, KVNO.
Die Abdeckung dieses großen Gebietes soll durch eine
bessere Koordination der
Fahrdienste gewährleistet
werden und neben den Ärz-
ten in den Notfalldienstpraxen wird parallel eine Reihe
von Ärzten ausschließlich
für Hausbesuche bereitgestellt. „In anderen Bundesländern müssen übrigens
noch sehr viel größere Gebiete im Bereitschaftsdienst
abgedeckt werden - bei eher
geringerer Arztdichte als in
Nordrhein“, betont Schneider. „Der ambulante Notfalldienst ist grundsätzlich nicht
für schwere, akute Gesundheitsprobleme zuständig,
sondern auf die Versorgung
leichterer Gesundheitsprobleme ausgerichtet, mit denen Patienten normalerweise den Hausarzt aufsuchen
würden - zum Beispiel eine
Magen-Darm-Grippe oder
der grippale Infekt am Wochenende. Wir appellieren
daher an die Patienten, wenn
möglich selbstständig oder
mit Hilfe eines Familienangehörigen eine der nächstgelegenen Notfalldienstpraxen aufzusuchen. Den Hausbesuchsdienst sollten nur
bettlägerige und nicht-mobile Patienten in Anspruch
nehmen“, hofft Christopher
Schneider. „Grundsätzlich
können wir beobachten, dass
die Kapazitäten im ambulanten ärztlichen Notdienst
nicht direkt mit der Inanspruchnahme von Klinikambulanzen oder dem Rettungsdienst korrelieren sonst müssten dort, wo besonders viele Notdienstpraxen sind, weniger Fälle im
Krankenhaus anfallen. Das
ist aber nicht der Fall.“
Beim Kreis Viersen beobachten die Verantwortlichen
die Entwicklung ganz genau.
Noch liegen nicht genug Fakten vor, um eine Prognose
abzugeben, ob wirklich
mehr Menschen den Rettungsdienst anrufen werden
als bisher. Aber:„ Wir haben
einen leistungsfähigen Rettungsdienst, so dass sich die
Bürgerinnen und Bürger keine Sorgen zu machen brauchen, ganz gleich, wie die
Entscheidung in Sachen Notdienstpraxis ausfällt“, sagt
der Gesundheitsdezernent
Ingo Schabrich.
Die Notdienstpraxis im Lobbericher Krankenhaus schließt
zum 1. April. Archiv-Foto: Frank Hohnen
Grenzland. An dieser
Stelle präsentieren die
Grenzland Nachrichten
das „Foto der Woche“. Jeder
kann dabei mitmachen.
Und so geht es: Ein querformatiges Bild mit einem
schönen Grenzland-Motiv
aussuchen, es in einer Größe zwischen einem und
zwei Megabyte an eine
Email anhängen, diese an
j.vandervelden@rmp.de schikken und kurz dazu schreiben, wo das Bild aufgenommen wurde und warum dieses Bild für sie „typisch Grenzland“ ist. Es
muss sicher gestellt sein,
dass Sie das Bild selbst gemacht haben und - falls
Menschen darauf zu sehen
sind - diese mit einer möglichen Veröffentlichung
einverstanden sind. Unter
allen Bildern, die jeweils bis
Dienstag, 18 Uhr, eingesandt werden, wählt die
Redaktion das „Foto der
Woche“ aus und veröffentlicht es freitags an dieser
Stelle mit Namensnennung.
Das Foto der Woche
stammt diesmal von GNRedakteurin Heike Ahlen. Es
entstand bei WDR 2 für Brüg-
gen am vergangenen Donnerstag. Moderator Jürgen
Mayer (rechts) sieht sich
mit seinem Redaktionsteam die Quizfragen an, um
sie kurz darauf dem Kompetenzteam zu stellen. An
den kritischen Gesichtern
meint man, erkennen zu
können, dass auch Redakteur und Moderator den
Brüggenern einfachere Fragen und damit den Sieg gegönnt hätten.
Mehr zu dem wunderbaren Tag für ganz Brüggen
finden Sie auf unserer Sonderseite, der Seite 25.
Verdienstkreuz für Udo van Neer
Landrat ehrt den sozial engagierten Dülkener
Landrat Peter Ottmann (links) und Viersens Bürgermeister Günter Thönessen gratulierten Udo
van Neer. Foto: privat
Viersen. Landrat Peter
Ottmann hat dem Dülkener
Udo van Neer das Bundesverdienstkreuz am Bande
überreicht. „Sie haben durch
ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich
auszeichnungswürdige
Verdienste erworben“, sagte der Landrat im Rahmen
der Feierstunde im Limburgzimmer, der guten Stube des Viersener Kreishauses. Der 57-jährige Autohändler van Neer hat sich
von Jugend an für die Belange des „Volksbund deutsche
Kriegsgräberfürsorge“
(VDK) eingesetzt. Von 1990
bis 2003 gehörte van Neer
dem Vorstand des VDK in
Dülken an. Von 2003 bis 2013
war er alleiniger Geschäfts-
führer und Leiter des Gesamtortsverbandes Viersen.
Darüber hinaus hat Udo
van Neer den christlich-jüdischen Dialog vorangetrieben. Dank seiner Unterstützung trat die Stadt Viersen
dem Riga-Komitee bei, das
in einem Wald bei Riga im
Jahr 2000 eine Gedenkstätte
für ermordete Juden errichtet hatte. Seit mehr als 20
Jahren setzt sich van Neer
darüber hinaus über den
Deutschen Orden für die Belange von geistig behinderten Menschen im Haus Maria Helferin in Nettetal ein.
Ein politisches Anliegen ist
dem FDP-Mann sowohl als
Viersener Ratsmitglied als
auch als Kreistagsmitglied
der europäische Partner-
schaftsgedanke.
Für die Stadt Viersen hat
van Neer die Partnerschaft
mit der französischen Stadt
Lambersart forciert. Für den
Kreis Viersen kurbelt er den
Austausch mit der englischen Partner-Grafschaft
Cambridge an.
Udo van Neer ist bereits
Träger der Goldenen VDKEhrennadel. Die Stadt Viersen verlieh ihm im Jahr 2004
die Stadtplakette in Bronze,
zuletzt sogar in Silber. Die
Stadt Lambersart zeichnete
den Dülkener 2010 mit der
Stadtplakette aus. Für seinen Beitrag für ein vereintes
Europa erhielt Udo van Neer
2013 die EU-Auszeichnung
„Most effective Ambassador
of the EU“.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Grenzland
20 Jahre Nettetaler Literaturtage
Veröffentlichung einer besonderen Jahresgabe zum Jubiläum
VON SUSANNE PETERS
Breyell. „Normalerweise
sage ich „Guten Abend!“,
heute gibt es mal ein „Guten
Morgen!““, begrüßte Ulrich
Schmitter, Leiter der Stadtbücherei, am Sonntag
schmunzelnd die zahlreich
zur Matinee erschienen Gäste. „Wir bedanken uns heute mit dem elften Band der
Nettetaler Bibliothek sehr
herzlich für Ihre treue Unterstützung.“
Die besondere Jahresgabe
in diesem Jubiläumsjahr ist
das Werk „Das Vergehen des
Paul Wendelin“ des fast vergessenen Leutheider Schriftstellers Victor Meyer-Eckhardt. Das Buch, in dem der
Autor die Schrecken des Ersten Weltkrieges beschreibt,
wurde 1933 von den Nazis
verbrannt. Es wurde seitdem nicht mehr aufgelegt
und war bis zum vergangenen Samstag nur in Einzelexemplaren antiquarisch zu
erhalten.
Journalist Ludger Peters
hat sich intensiv mit dem
Leben und dem Werk des
Schriftstellers beschäftigt.
Das Komplettwerk des Autors umfasst Lyrik, Novellen, Legenden, Romane, Essays, Abhandlungen, Betrachtungen, Rezensionen,
Dramen und dramatische
Fragmente. „Es ist ein extrem
umfangreiches Werk, das
bis heute nicht komplett ver-
Matthias Matussek las aus der diesjährigen Jahresgabe, „Das
Vergehen des Paul Wendelin“, vor. Foto: Susanne Peters
öffentlicht ist. Der komplette
Nachlass befindet sich im
Heinrich Heine Institut. Ich
habe mich auf eine lange
Recherchereise begeben“,
beschrieb Ludger Peters, der
sich schon immer mit der
Zeit der Weimarer Republik
und dem Dritten Reich beschäftigt habe. Durch Zufall
sei er auf den Autoren gestoßen, der vor 125 Jahren geboren worden war. „Ich habe
mich mit „verbrannten Dichtern“ beschäftigt. Es gibt leider auch eine Menge anderer
Werke nicht bekannter Dichter, die verloren gegangen
sind“, bedauerte er und gab
Einsicht in einzelne Lebensstationen Meyer-Eckhardts,
der seine letzten zwölf Lebensjahre (1940 bis 1952) in
Leutherheide verbracht hatte und im Jahr 1952 im Krankenhaus Breyell verstorben
war.
Der Schriftsteller wurde
am 22. September 1889
Neheim-Hüsten geboren.
Sein Vater war Kunstmaler,
seine Mutter kam aus Düsseldorf und fühlte sich offiziell dort zu Hause. „So liegt es
nahe“, sinnierte Peters,
„dass er bereits in seiner
Kindheit mit Kunst und Kultur in Berührung gekommen
ist.“ Im Jahr 1909 machte der
Schriftsteller und Dichter
Abitur, besuchte anschließend die Universitäten in
Bonn, München, Berlin und
Leipzig. „Er war unter anderem geprägt von Goethe und
von der Griechischen Antike. Dies wird in seinen lyrischen Werken deutlich, die
immer sehr stark strukturiert sind.“
Ab 1914 war er beim Militär, hauptsächlich in Flan-
dern stationiert, zuletzt nicht
mehr an vorderster Front,
sondern als Dolmetscher
eingesetzt, und schrieb zu
dieser Zeit viele lyrische
Arbeiten. Auch solche, die
kriegskritische Elemente enthielten, was in der Novelle
„Das Vergehen des Paul
Wendelin“ als Abrechnung
mit dem Versagen nach dem
Ersten Weltkrieg sehr deutlich zum Ausdruck kommt.
In den Tagebüchern des
Lyrikers hatte Ludger Peters
auch viel Eigentümliches
entdeckt, wie zum Beispiel,
dass dieser sehr stolz darauf
war, eine private Audienz
bei Mussolini erhalten zu
haben. „Verstörend an seiner Vita ist vor allem, dass
dieses Buch, im Jahr 1922
erstmalig aufgelegt, im Mai
1933 verbrannt wurde“,
stellte Peters fest. „Dieses
Werk ist ein von pazifistischem Gedankengut durchdrungenes Werk, eine Abrechnung mit dem Ersten
Weltkrieg, deshalb haben
wir es veröffentlicht,“ fasste
er zusammen.
Matthias Matussek las einzelne Passagen aus dem Buch
vor. „Die ersten Seiten erspare ich Ihnen, die sind zu
verstörend“, kündigte er
zuvor an.
Das Buch „Das Vergehen
des Paul Wendelin“ist im
Verlag der Buchhandlung
Matussek und Sohn Nettetal
erschienen.
Debüt-CD von Aeverium erscheint
Die Goth-Metal-Band um Sänger Marcel Roemer ist auf Erfolgskurs
VON BIRGIT EICKENBERG
Grenzland. Wenn man
glaubt, dass Musik-Business
nur in großen Städten stattfindet, der irrt. Die aufstrebende Modern Goth MetalGruppe „Aeverium“ hat mit
Frontmann Marcel „Chubby“ Roemer (38) aus Brüggen und Gitarrist Michael
Karius (41) aus Amern zwei
Musiker aus der Region am
Start. Zur Band gehören
weiterhin Sängerin Aeva
Maurelle, Bassist Lars Dannenberg, Keyboarder Andreas Delvos und Schlagzeuger Klaus Radtke.
Bereits letztes Jahr schaffte die Band es, mit ihrer EP
„The Harvest“ die Aufmerk-
samkeit der Szene auf sich
zu lenken. Durch ihre Teilnahme am „M’Era Luna-Festival“ haben sie den Sprung
geschafft. Großes Lob von
bekannten Bands, Interviews für Szene-Magazine
wie dem „Orkus“ und ein
Plattenlabel, welches an die
Band glaubt. Das renommierte Indie-Label „Out Of
Line“ ist Producer des Debut-Albums „Break Out“,
Erscheinungsdatum ist der
27. März. Schon jetzt begeistern sich Liebhaber des
Goth-Metal-Genres und
schwärmen in höchsten Tönen von der Qualität der CD,
die in dieser Art sonst nur
Musiker abliefern, die Jahre
lang schon im Geschäft sind.
Und so sehen die Musiker im Bühnen-Outfit aus.
Foto: Aeverium
O.k., die Mitglieder der Band
haben ihre Vorgeschichten,
die Musiker waren in anderen Projekten schon über
Jahre eingebunden, in dieser
Konstellation fanden sie sich
aber erst 2013.
Die Grenzland-Nachrichten führten gemeinsam mit
dem bekannten Internetradio www.mfg-radio.de ein
Interview
mit
Marcel
Roemer und Michael Karius,
der mit am Entstehungsprozess des CD-Covers beteiligt
war. „Das Label wollte etwas haben, was aus der
Masse hervorsticht. Mit einem Londoner Künstler haben wir das Cover gemeinsam entwickelt, ein apokalyptisches Endszenario“,
grinst Michael Karius. „Die
Straße steht für eine Richtung, die noch nicht feststeht
und den Hirschen fand das
Plattenlabel toll.“
Marcel Roemer erzählt:
„Wir haben in einem Interview einen Mann getroffen,
der uns als Flexy-Goth-Metal-Band bezeichnet hat, das
war irgendwie cool und trifft
es gut.“ Denn die Band will
nicht in eine Schublade gesteckt werden. „Wir sagen,
wir machen modernes Metal. Ich glaube nicht, dass wir
das Rad neu erfinden, aber
andere Bands finden nicht
wie wir den Weg nach draußen. Ich finde, wir beherrschen die Kunst ganz gut,
uns in die Ohren der Hörer
zu schleichen.“
Vor anderthalb Jahren hat
keiner gedacht, dass die Band
heute da stehen würde, wo
sie steht. „Man krebst normalerweise lokal herum, wir
wollten die Sache richtig anpacken und mehr erreichen“,
sagt Roemer. Und sie haben
es durchgezogen, ausgeklügeltes Marketing und viel, viel
Arbeit steckt hinter dem Erfolg. Mit „Heavens Burning“,
dem ersten Video von Aeverium, haben sie den Vogel
abgeschossen. Diese Qualität
brachte die entsprechende
Resonanz und man darf gespannt sein, welche Überraschungen noch in der kommenden CD stecken.
Egal ob Ballade oder die
„richtig“ rockigen Stücke, es
kommt beim Publikum an.
„Wir sprechen erstaunlicherweise ein breites Publikum an“, freut sich Michael
Karius. Durch das M’Era
Luna-Festival hat sich eine
Fan-Base gebildet, die jetzt
auch einfach mehr hören will.
„Aber wir treten auch wei-
Seite 3
Passionierte RokalT-T-Fahrer unter sich
Reger Erfahrungsaustausch
in der Dorenburg
VON SUSANNE PETERS
Grefrath. Ein paar hundert
Besucher fanden am vergangenen Sonntag ihren Weg in
die Dorenburg, um ausgiebig auf der alljährlichen
Tauschbörse mit Ersatzteile-Verkauf durch die Rokal
TTModelleisenbahnFreunde Lobberich zu stöbern. Jung und Alt bewunderten die Anlagen im Fahrbetrieb auf der elften und
einzigen Börse, die ausschließlich Rokal Table Top
vorstellt. Ausgiebig und mit
viel Herzblut wurde über
die kleinen Schätzchen, die
das Lobbericher Unternehmen Rokal von 1948 bis
1970 (im Vergleich zu anderen recht kurz) produziert hatte, gefachsimpelt.
„Es gibt eine große Anhängerschaft und der Erfahrungsaustausch macht
immer viel Spaß“, freut sich
Friedhelm Heynen. Auch
Hartwig Harms ist, gemeinsam mit seiner Frau,
extra aus Hamburg angereist, um eine seiner Bahnen auszustellen. Er fand
im Jahr 1957 den ersten
Güterzug unterm Weihnachtsbaum und ist bis
heute leidenschaftlicher
Fan der Rokal TT. Seine
Kenntnisse verwertete er in
der Verfassung von Büchern, der „ROKAL TT Modell-Dokumentation“ und
der „Geschichte der ROKAL-TT-Modelleisenbahn“. Beide Werke sind
vergriffen, man kann sie jedoch online einsehen. Ebenso hat er im Jubiläumsjahr
2013 ein 36 Seiten starkes
Sonderheft er verfasst.
Auch andere auswärtige
Ob Jung ob Alt - die Rokal TT
ist ein besonderes Schätzchen,
das immer wieder aufs Neue
beeindruckt und nicht nur
Männerherzen höher schlagen
lässt. Foto: Susanne Peters
Aussteller, unter anderem
aus Bremen, Köln und Bonn
fanden in diesem Jahr erneut mit viel Begeisterung
ihren Weg zur Börse. Wissensaustausch, aber auch
der Erwerb von Substituten
und deren Installation, wie
zum Beispiel der stabile Einsatz von Ersatzrädern, wurde interessiert besprochen.
Ein weiterer interessanter
Termin der Rokal TT Freunde ist der Stammtisch, stattfindend am 26. September
und am 22. November, jeweils ab 17 Uhr im Hotel
Stadt Lobberich.
Weitere Informationen
und Aktivitäten für ROKAL
TT-„Fahrer“ und -Sammler
findet man auf der Seite
www.rokal-tt.lobberich.de.
Michael Karius (l.) und Marcel Roemer (r.) im Interview mit dem
Online-Radio mfg-radio.de. Foto: Birgit Eickenberg
terhin lokal auf“, verspricht
Frontmann Roemer. „Überall da, wo man uns lässt.“
Beide berichten, was im
Hintergrund an Arbeit stattfindet: „Du musst unheimlich
viel netzwerken, mit den Fans
und mit anderen Bands sprechen. Du brauchst Leute, die
Ahnung haben und sich um
das Booking kümmern und
vieles mehr. Das Label will
noch ein Video drehen und du
musst daran denken, dass eine
weitere CD produziert werden soll. Die Hörer hören nur
das Endprodukt, aber da steckt
kontinuierliche Arbeit hinter.“
Dank gilt der Fancommunity, die sich sehr schnell gegründet hat. Im April geht
Aeverium gemeinsam mit der
deutschen Synfonikband
Xandria auf Tournee. Am 25.
April findet die offizielle CDRelease-Party in der Rockschicht, Bahnhofstraße 55, in
Viersen statt. Beim Castle Rock
in Mülheim an der Ruhr sind sie
im Juli anzutreffen, beim Festival FemMe im De Effenaar in
Eindhoven im Oktober. Die CD
kann bestellt über die LabelHomepage www.outofline.de.
Infos zur Band
unter www.aeverium.de
Grenzland
Seite 4
Brüggenale-Abschlusskonzert
ausverkauft
Brüggen. Das Abschlusskonzert „Farfalle furioso“ im
Rahmen der 2. Brüggenale am kommenden Samstag, 21.
März im Kultursaal der Burg Brüggen ist ausverkauft. Es
gibt weder Karten im Vorverkauf, noch an der Abendkasse.
Passionskonzert
in St. Nikolaus
Brüggen. Sonntag, 22. März, 18 Uhr, wird die „Johannespassion für alle Sinne“ in der Pfarrkirche St. Nikolaus aufgeführt. Mit der Lesung der Leidensgeschichte Jesu nach
dem Johannes-Evangelium durch Pfarrer Frank Schürkens,
kreativen Beiträgen der Messdiener sowie Orgelmusik
werden die Besucher auf die Passionszeit eingestimmt. Der
Eintritt ist frei, es wird eine Türkollekte gehalten.
Steinkauz-Wanderung
in Boerholz
Brüggen. Freitag, 27. März, lädt die Biologische Station
Krickenbecker Seen zu einer Steinkauz-Wanderung in den
alten Obstbongerten am Ortsrand von Boerholz ein. Mit
etwas Glück entdeckt oder hört man die Steinkäuze, die
Ende März Balzzeit haben. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am
Raiffeisenmarkt, Boerholz 4. Die Leitung der zweieinhalbstündigen Veranstaltung hat Diplom-Biologe Peter Kolshorn. Bitte Fernglas nicht vergessen. Die Teilnahme ist
kostenfrei.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
AfD lud in den Seerosensaal ein
Wortgewandte Sprecher griffen Themen Familienpolitik und Asylrecht auf
Nettetal (bei). Einen Europa-Abend der Fraktion der
Europäischen Konservativen
und Reformer veranstaltete
die AfD - Alternative für
Deutschland im Seerosensaal
in Lobberich. Der Europaparlament-Abgeordnete Marcus
Pretzell begrüßte dabei die
AfD-Bundessprecherin Dr.
Frauke Petry als Gastrednerin. Mittelstand, TTIP, Familie und Integration standen
dabei im Mittelpunkt des
Abends.
Zunächst hielt Dr. Günter
Keil einen Vortrag gegen die
Installation von Windkraftanlagen in der Nähe von
Wohngebieten. Dabei war
vom Wertverlust der Immobilien, der Vertreibung von
Fledermäusen und der Gefahren für Vögel die Rede. Windkrafträder würden Schneisen
in die Wälder schlagen und
Touristen vertreiben. Mit einem durch Photoshop geänderten Bild, wie es zukünftig
aussehen könnte, wenn etliche Windkrafträder nebenund hintereinander in der
Landschaft stehen, wurde
Stimmung gegen diese regenerative Energieform gemacht.
Marcus Pretzell, Beisitzer
im Bundesvorstand der AfD,
bezeichnete den Kreis Viersen als „wahrscheinlich
schnellst wachsenden Kreisverband der letzten Monate.
Das ist ein sehr starker Verband.“ Zu der Veranstaltung
im Seerosensaal kamen aber
auch Vertreter etlicher anderer Ortsverbände. Der Landesvorstand war ebenfalls
gut vertreten. Pretzell begann
mit dem Thema Familienpolitik. „Das ist etwas, was in
Deutschland und auch Europa in den letzten Jahren gar
nicht betrieben wird“, behauptete er. Gegenüber der
Anzahl der Geburten 1965
gäbe es jetzt nur die Hälfte an
Geburten in Deutschland. „Das
hat Auswirkungen, die heute
noch nicht so deutlich zu bemerken sind.“ Pretzell sprach
vom „Flickenteppich von finanziellen Zuwendungen“
ohne Struktur für Familien.
Pretzell betonte, dass er und
Frauke Petry jeweils vier Kinder hätten und auch andere
Mitglieder eine große Familie
hätten. Anschließend sprach
er von der „Karrikatur eines
gerechten Steuersystems“,
wenn eine alleinerziehende
Mutter mit zwei Kindern im
Verhältnis gesehen mehr
Steuern zahlen müsse, als ein
doppelt verdienendes, kinderloses Ehepaar, das vom Ehegattensplitting profitiere. Er
forderte aber auch einen deutlichen Abstand der „finanziellen Möglichkeiten“ derjenigen, die „etwas leisten, gegenüber denjenigen, die nichts leisten.“ Es müsse ein Anreiz da
sein, dass Arbeitslose auch
arbeiten wollen und nicht, wie
dies derzeit der Fall sei, „genug
Geld in der Tasche“ hätten.
Der AfD-Sprecher forderte
eine Politik in Deutschland,
die das Ziel einer Drei-KindFamilie mit einem Verdienst
ermöglichen könne. „Familienpolitik entscheidet letztendlich über die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft als
Keimzelle der Deutschen“,
sagte Pretzell. Dr. Frauke Petry begann ihren Vortrag mit
den Worten: „Wir müssen
über Asylpolitik und Integration sprechen. Wir stellen fest,
dass die Asylzahlen in den
letzten Jahren häufig mit Völkerpolitik erklärt werden. Das
hat nichts mit Familienpolitik zu tun.“ Sie gestand dem
deutschen Staat zwar das
Asylrecht zu, allerdings nur
für „wirkliche“ Asylsuchende. „Die Antragsteller sind
mitnichten alles Flüchtlinge.
60 bis 70 Prozent kommen
häufig mit Touristenvisum
und Flugzeug nach Deutschland, werden aber nicht in
ihre Heimatländer zurück
geschickt“, behauptete Petry.
NRW würde sich nicht an den
Verteilungsschlüssel halten,
sondern diesen überschreiten. „Das ist ein unhaltbarer
Zustand.“ Mit ausgesuchten
Worten beschrieb sie die missliche Lage, in der sich die
Mitarbeiter der Asylbehörden befinden würden und
schlug vor, Aufnahmelager in
den Heimatländern der
Flüchtlinge zu schaffen, wo
vor Ort geprüft werden könne, ob sie tatsächlich verfolgt
wären und eine Gefahr für sie
bestünde. „Es ist unethisch,
durch Einwanderung unsere
politischen Versäumnisse zu
kompensieren“, meinte Petry
und sprach von „verschenkter
Staatsbürgerschaft“,
wenn unqualifizierte Einwanderer diese in Deutschland erhalten würden. In einer anschließenden Diskussion mit
den Gästen wurden die Themen vertieft.
Schützenfest im März?
Im Alster Theater ertönte der Präsentiermarsch
Bracht (bs). Da staunten
manche Einheimische: Boerholzer Schützenfest im
März? Doch beim genauen
Hinsehen löste sich das
Rätsel. Dieses Schützenfest
findet im Saal der Gaststätte Optenplatz auf der Bühne des Theatervereines
Alst statt. Nach der Vorlage von Wilhelm Behling
„Schützenfest in Dinkelhausen“ hatten die Alster
Theaterleute kurzerhand
den Titel in „Schützenfest
in Boerholz - Jrals“ geändert. Schon bald merkten
die Zuschauer allerdings,
dass es doch einige Unterschiede zum im Mai stattfindenden Schützenfest
der Schützengesellschaft
Börholz-Alst gab.
Im Theaterstück wollen
Ich könnte Ihnen etwas zu essen machen, Herr Pastor Foto: Bruno Schüttler
die Frauen der Damenschießgruppe (Linda Kremers, Melanie Lippert, Sabine Busch) mit um die Königswürde schießen. Das
bringt den Präsidenten
(Michael Houben) und seinen Schießmeister (Rolf
Hamacher) in eine schwierige Situation, zumal auch
noch der Prüfingenieur
(Marius Momo Schiffer) den
neu erbauten Schießstand
inspizieren möchte. Der
neue Pfarrer (Christian
Mertens) hat auch noch ei-
gene Vorstellungen, die er
dem Vorstand nahe legen
möchte. Schließlich ist es
der Ehrenvorsitzende (Willi Czaja), der etwas Ruhe in
die Turbulenzen bringen
kann. Vereinswirtin Lotti
(Rosi Schmitz) erwirbt
Frühjahrsputz in Garten und Park
Grenzland. Nicht nur der
große Borussia-Park wird
frühlingsfrisch hergerichtet,
sondern auch in vielen kleinen privaten Parks und Gärten ist der Frühjahrsputz im
vollen Gange. Mit großem Ideenreichtum werden die grünen Oasen auf die Sommersaison vorbereitet. Dabei fällt
jede Menge kompostierbarer
Abfall an. Dieser ist einfach zu
wertvoll, um als Restmüll in
die Abfallverbrennung zu
gelangen. Wer keinen eigenen
Komposthaufen oder Schnellkomposter im Garten hat, für
den ist die braune Biotonne
das ideale „Verwertungsgefäß“.
Als Alleskönner in Sachen
Grün eignet sich die Biotonne
für: Küchenabfälle wie Gemüseputzreste,
Obstreste,
Frucht-, Nuss- und Zwiebelschalen, Kaffeesatz, Teefilter,
Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub oder verwelkte
Blumen. Gerade beim ersten
Frühjahrsschnitt reicht das
Volumen der Biotonne aber
oft nicht aus. Sperrige Gartenabfälle wie Strauch- und
Baumschnitt, Baumstämme
(max. 1 m lang und bis 15 cm
Durchmesser) oder Wurzeln
(bis 10 cm Durchmesser) werden bei den Terminen der
Grünschnittsammlung mitgenommen. Von März bis Juni
holen die zuständigen Entsorger in den Kommunen des
Kreises Viersen die gebündelten Abfälle ab. Termine und
weitere Informationen stehen
in den Abfallkalendern. Meist
kann auch direkt über das Internet angemeldet werden. Die
Menge der angemeldeten
Grünabfälle darf 3 Kubikmeter nicht überschreiten. Bei
größeren Mengen bietet sich
ein Grünschnitt-Container an.
Im Rahmen ihrer „Wild-
wuchswochen“ bis Ende
April macht die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein ein besonderes Angebot: den 1 Kubikmeter MiniContainer bis zum 10 Kubikmeter Container gibt es zu
sehr günstigen Preisen und
Gartenhandschuhe gratis
dazu. Anlieferung und Abholung erfolgen kurzfristig, der
Container kann bei Bedarf
auch einige Tage zur Befüllung stehen bleiben.
Geordert wird der praktische Entsorgungs-Helfer unter der Rufnummer 02162/
3764788.
durch Horchen an der Tür
ein Halbwissen und erzählt
der Tochter des Präsidenten (Leona Stockbrink),
dass der Pfarrer alle Schützen verbrennen lassen
möchte. Als Kassierer Bruno (Simon Kremers) als
Schützenkönigin geehrt
wird, ist der Dreiakter an
seinem Finale angekommen.
Begeisterte Zuschauer
waren der Dank für das Ensemble, das mit drei „Neuen“ (Stockbrink, Mertens,
Schiffer) besetzt war. Ing-
rid Flocken, die nach einer
Pause wieder die Aufgaben
der Souffleuse übernahm,
meinte scherzhaft, dass sie
eigentlich nicht gebraucht
würde, so gut beherrsche
man die Texte. Aber auf die
Sicherheit, zur Not die Flüsterstimme aus dem Kasten
zu hören, wollen die Spieler keinesfalls verzichten.
Die noch folgenden Aufführungen sind ausverkauft,
allerdings könnten durch
Rückgaben Einzelkarten
frei werden (02157 7810,
Gaststätte Optenplatz).
Grenzland
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Seite 5
Kreisjägerschaft will Novellierung verhindern
Lokalkonferenz in Oedt mit 300 Jägern und fünf Landespolitikern
VON MANFRED BAUM
Grenzland. Seit Monaten
gärt es in den Kreisjägerschaften in NRW, beim Landesjagdverband NRW. Der
Grund: Die geplante Novellierung des Landesjagdgesetzes NRW durch die rot/
grüne Landesregierung.
Zahlreich fanden sich die
Jäger aus dem Kreis Viersen
und der Stadt Krefeld in der
vergangenen Woche bei der
Lokalkonferenz des Landesjagdverbandes (LJV) ein.
Hans-Jürgen
Thies
(Hamm), Justitiar des Landesjagdverbandes, moderierte. Die Landtagsabgeordneten Martina Maaßen
(Bündnisgrüne), Hans-Willi
Körfges (SPD), Stefan Berger
und Marcus Optendrenk
(CDU) sowie Dietmar Brockes (FDP) mühten sich sehr,
der brisanten Thematik ge-
recht zu werden.
Beifall von Seiten der Jägerschaft gab es am Mittwoch fast ausschließlich für
die Opposition im NRWLandtag, die sich „voll und
ganz“ auf die Seite der Jägerschaft schlug, da sie keine
Notwendigkeit für Gesetzänderungen sehe. Das sehen
Umweltschutz-und Tierschutzverbände jedoch völlig anders, die seit geraumer
Zeit „ ein ökologisches Jagdgesetz“ (BUND), „eine zügige Novellierung und Chancen für Natur-und Artenschutz“ (NABU) und „mehr
Tierschutz ins Gesetz“
(PETA) fordern.
Hans-Jürgen Thies meint:
„Der geplante Eingriff in den
Katalog der jagdbaren Arten und eine Reduzierung
der Jagdzeiten ist ein maßloser und verfassungswidriger Angriff auf die Eigen-
tums-und Handlungsfreiheit. Er missachtet die Hegeleistungen der Jäger.“ Es
gebe
unterschiedliche
Rechtsauffassungen, so stellte Martina Maaßen fest. Der
Katalog sei nach „verschiedenen Kriterien“ erstellt
worden und: „99 Prozent der
Jagdstrecken bleiben doch
erhalten.“
Hans-Willi Körfges machte deutlich, dass der „Tierschutz zu beachten“ sei. Stefan Berger brach eine Lanze
für die Jäger im Kreis Viersen, das geplante neue Gesetz sei eine rot-grüne nicht
haltbare Philosophie. Für
ihn gebe es „keinen ersichtlichen Grund“, die jagdbaren
Tiere zu reduzieren. Thies
gab zu Bedenken: „Von der
Bejagung profitieren gefährdete Tierarten.“
Dietmar Brockes bescheinigte den Jägern, dass ihr
Hobby von „Sach- und Fachverstand geprägt“ sei. Marcus Optendrenk sah die
mögliche Führung eines
jährlichen Schießnachweises als „Misstrauen gegen die
Jägerschaft“ an. Körfges
mahnte, „rechtliche Dinge
nicht zu verdrehen.“ Nach
Ansicht des Landesjagdverbandes belastet das geplante Verbot der Baujagd die
ohnehin gefährdeten Tierarten weiter, gerade, so
Thies, in den Niederwildgebieten wie am Niederrhein.
Die „Baujagd Fuchs“
müsse weiter Gültigkeit
haben, nach Ansicht von
Hans-Jürgen Thies. Martina Maaßen erwiderte: „Der
Tierschutz muss Vorrang
haben.“ Die SPD will „über
die Bejagung von Füchsen
noch einmal nachdenken“,
so Körfges. Und Dietmar
Brockes hielt die Baujagd
für „unerlässlich“. Von einem „heiklen Thema“
sprach Hans-Jürgen Thies,
als es um das „generelle Tötungsverbot für wildernde
Katzen“ ging, ohne das mildere Alternativen eingeführt werden. Körfges sieht
das „Problem in der Population“.
Das geplante Verbot der
Lockjagd auf Rabenkrähen
außerhalb der Einzeljagd
führt nach Ansicht des Landesjagdverbandes zu „erheblichen Schäden in der
Landwirtschaft.“ Ein großer „Knackpunkt“ sei, so
Hans-Jürgen Thies, der ge-
plante Eingriff bei der Jagd
in Schutzgebieten. So seien
„rund 20 Prozent der heutigen Jagdfläche in NRW
gefährdet.“ Martina Maaßen forderte: „Wir müssen
zu einer Kompromisslösung kommen. Wir wollen
weitere Schutzgebiete ausweisen.“ Stefan Berger warf
der Grünenpolitikerin vor,
sie wolle Naturschutz und
Jäger gegeneinander ausspielen, was Maaßen zurück
wies. Auch Hans-Willi Körfges machte deutlich, dass
die SPD eine „Ausweitung
der Naturschutzgebiete“
anstrebe.
WERNER GÖTZKES
REINERSSTR. 15 41334 NETTETAL (Lobberich) TEL.: 02153/2468 FAX: 02153/4283
FENSTER
TÜREN
TORE
TORANTRIEBE
MARKISEN
E-mail: werner.goetzkes@freenet.de • Internet: www.werner-goetzkes.de
Neues Zuhause gesucht
Der Förderverein „Ehemaliger Fliegerhorst Venlo“ braucht neue Räumlichkeiten
Eine Rundbogenhalle in der Venloer Heide. Deren Stahlskelett-Konstruktion wird von Fachleuten
als etwas Besonderes eingestuft. Foto: privat
VON SUSANNE PETERS
Nettetal. Bis vor kurzem
befand sich das Vereinsheim
des Fördervereins „Ehemaliger Fliegerhorst Venlo“ im
Bundeswehrdepot; auch
hatte dort das umfangreiche
Archiv sein Zuhause. Nunmehr wurde das Gebäude
geschlossen und der Verein
konnte seine Ausstellungsräumlichkeiten vorüber gehend in einem Gebäude in
Kaldenkirchen unterbringen. „Dies wird jedoch vermutlich kein Dauerzustand
bleiben“, sagt Ulrich Goerlitz, der dem Verein seit dem
Jahr 2005 angehört. So werde dringend nach einem neuen Heim für den Verein und
seine Sammlung gesucht.
„Es müssten 80 bis 100
Quadratmeter sein. Ideal
wäre eine Küchenzeile, und
auch Toiletten sollten vorhanden sein. Uns wäre aber
auch eine Mitbenutzung
ausreichend“, fasst er zusammen. Es sei dem Verein
möglich, eine Pacht von bis
zu 800 Euro pro Jahr zu zahlen und Spendenquittungen
können bis 2.000 Euro ausgestellt werden. Das neue
Zuhause für den Verein soll
sich in Kaldenkirchen, Leuth
oder Herongen befinden. Es
ist wichtig, dass die umfangreiche Sammlung, die stetig
wächst und auch Dokumente aus Holland erhält, schadlos eingelagert werden kann.
Der 72-Jährige, in Pommern geboren, später wohnhaft in Krefeld und 1980 in
Nettetal „gelandet“, entdeckte seine Leidenschaft für
den Verein und die Pflege
der Historie, als er mit seiner
Frau einen Spaziergang
durch die für ihn noch unbekannte Venloer Heide unternahm. „Was sind das für alte
Gebäude?“, habe er verwundert gefragt. So war seine
Neugier geweckt und er
wollte etwas über deren
Geschichte in Erfahrung
bringen. Dabei stieß er auf
den Fördverein „Ehemaliger
Fliegerhorst Venlo“, gegründet im Jahr 2003. Das Ehepaar Goerlitz nahm an einer
Führung teil und war sofort
Feuer und Flamme.
„Mich fasziniert die Geschichte, deshalb bin ich sehr
schnell in den Verein eingestiegen“, schwärmt er, „und
uns allen liegt es am Herzen,
dass das Wissen um die Geschichte nicht verloren
geht.“ So hat der Verein bereits ein Buch unter dem Titel „Vom Nachtjäger zum
Naturschützer“ veröffent-
lich, geschrieben von Herbert Hubatsch. Demnächst
wird es einen umfangreichen
Bildband mit Fotos zum Thema Venloer Heide geben.
Außerdem plant Manfred
Rehnen (2. Vorsitzender) ein
umfassendes Geschichtsbuch.
Regelmäßig lädt der Verein zu Führungen ein, die
Manfred Rehnen, Wilhelm
Steinke und Ulrich Goerlitz
organisieren. „Unsere Führungen sind fast immer ausgebucht, auch viele Holländer besuchen uns“, freut sich
der ehemalige Kraftfahrer,
der rund 30 Jahre quer durch
Europa fuhr und vor dem
Renteneintritt zehn Jahre
lang als kaufmännischer
Angestellter tätig war. „Ich
habe eine richtige Leidenschaft für das Thema entwickelt“, sagt er lächelnd,
„neben der Koordination
erstelle ich die Abrechnungen und bin sehr zufrieden
mit meinem „Job“. Ich möchte nichts anderes mehr machen.“ Obendrein freue es
ihn sehr, dass sich Menschen
jeden Alters für die Geschichte des Fliegerhorsts
interessierten.
„Immer mehr junge Leute
kommen. Sie entdecken die
Gebäude, die frei begehbar
sind, lesen die Schilder, die
auf Deutsch und Niederländisch Auskunft geben, und
wollen noch mehr erfahren.“
Sehr gestaunt werde stets,
wenn man bei der Führung
auf ein Wachgebäude, in der
Nähe des Tor 9, stoße, das
nunmehr eine Kappelle beherbergt. Dort steht eine
Gedenktafel mit holländischer Aufschrift, die auf
Kriegsopfer verweist. „Die
Leute kriegen erst mal große
Augen, wenn sie die Schießscharten entdecken“, weiß
Goerlitz.
Da es dem Fördervein eine
Herzensangelegenheit ist,
die historischen Bau- und
Bodendenkmale des
ehemaligen Fliegerhorstes
zu bewahren, werden weitere Mitglieder gesucht.
„Denkmale sollen als ein
Mahnmal der Stille die Erinnerung an Krieg und Luftfahrtgeschichte wachhalten“, betont er. „Mithilfe ist
jederzeit herzlich willkommen. Und als Mitglied oder
Förderer hilft man uns wirklich, die historischen Spuren
für die nächste Generation
zu erhalten.“
Die Führungen dauern
ungefähr vier Stunden, dazu
kommt ein einstündiger
Vortrag (Beginn: 11 Uhr).
Treffpunkt ist der Parkplatz
am Tor 9. Eine Voranmeldung, mindestens 4 Tage vor
dem Termin, ist erwünscht.
Anmeldung von Montag bis
Freitag, 10 bis 14 Uhr, unter
den Rufnummern 02157/
8758299 und 01520/9907266.
Preis: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder zwischen 5 und 13 Jahren.
Noch nicht ausgebucht:
Jeweils Sonntag, 19. April
und 3. Mai.
Archivieren, historisches Wissen weitergeben und die Natur
erhalten - Ulrich Goerlitz und den übrigen Mitgliedern des
Fördervereins „Ehemaliger Fliegerhorst Venlo“ liegt ihre Arbeit
sehr am Herzen. Foto: Susanne Peters
Grenzland
Seite 6
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
„Scher Dich nicht um Tod und Teufel“
Tage der Kunst sollen junge Beteiligung bekommen
Schwalmtal. Seit über
zehn Jahren ist das Engagement für die Gegenwartskunst ein essentieller Bestandteil der Tage der Kunst
in der Gemeinde Schwalmtal. Neben zahlreichen etablierten Künstlerinnen und
Künstlern bieten die Tage
der Kunst im Jahr 2015 erstmalig auch eine Chance für
junge Talente. Im Kaiserpark
Waldniel wird es einen neu
erfahrbaren öffentlichen
Raum für Kunst geben. Hier
haben junge Talente erstmals die Möglichkeit ihre
Arbeiten einem breiten Publikum öffentlich zu präsentieren.
Denn jugendliche Kreati-
vität beeindruckt. Viele
Nachwuchskünstler bringen schöne Bilder, bemerkenswerte Texte, beeindrukkende Skulpturen oder modernes Design hervor. „Wir
wünschen uns Kunst und
Kultur auf hohem Niveau von jungen Künstlerinnen
und Künstlern aus unserer
Region geschaffen. Eine tolle
Ergänzung der Tage der
Kunst.
Wir möchten Chancen eröffnen, Talente fördern und
Kreativität entwickeln. Gefördert werden die Tage der
Kunst vom Ministerium für
Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des
Landes NRW, vom LVR
und der Provincie Limburg“,
sagt Björn Kesting, der mit
seinem Unternehmen BKphotographie neben der Gemeinde Schwalmtal das Projekt als Hauptsponsor den
Bereich der jungen Kunst
unterstützt.
Er und die Gemeinde fordern junge Kunstschaffende
auf: „Meldet euch mit euren
besten Arbeiten zum Thema
„Himmelwärts“ bis zum 30.
April an.“
Das Unterthema für die
Tage der Kunst in Schwalmtal lautet: „Szenen der Volksfrömmigkeit“. Das Thema
kann auf verschiedene Weise umgesetzt werden. Ob als
Anlehnung an den kirchli-
chen Jahreskalender mit allen Festen und Heiligen inklusive deren Geschichte
und Legenden - von der Geburt bis zum Tod. Sei dabei
kreativ, mutig und setze es
„anders“ um;
zeige uns deinen persönlichen Blickwinkel zu einem
vielleicht schwierig wirkenden Thema. Du kannst dein
persönliches Leben aus
kirchlichen Organisationen
einbringen oder zeigst uns
in Form von interkulturellen Beziehungen und aus
anderen Glaubensrichtungen deine persönliche Sicht
der Dinge. Stelle Gemeinsamkeiten oder Gegensätze der
Religionen auf -
ehrlich, authentisch, kabarettistisch oder humoristisch. Also Foto, Zeichnungen, Malerei oder was Dir
sonst einfällt.
Es geschieht viel zwischen
Himmel und Hölle. Scher
dich nicht um Tod und Teufel, sondern geh „Himmelwärts“ und präsentiere uns
deine Arbeit(en).
Du bist kreativ, unter 24
Jahre und möchtest eine oder
mehrere Arbeiten zu den
Tagen der Kunst präsentieren? Dann sende uns aussagekräftige Fotos mit Angabe
der Art und Größe
Deines Kunstwerks und
eine kurze Beschreibung an
Bewerbung@TagederKunst.de.
TAGE
DER
KUNS
T
Die Macher der „Tage der
Kunst“ freuen sich in diesem
Jahr auf möglichst viele junge
Künstler. Logo: Björn Kesting
Die besten Arbeiten werden von einer Fachjury
ausgewählt und zu den
Tagen der Kunst vom 26.
bis 28. Juni in der neuen
„Galerie im Kaiserpark“
ausgestellt. Immer aktuelle
Informationen dazu gibt es
auf der Facebook-Seite
www.facebook.de/tagederkunst
„Misery“ nur noch zwei Mal in Schloss
Dilborn
Der Broadway „beschlagnahmt“ die Rechte am Stück
Misery in der Gruselatmosphäre des Schlosskellers - morgen zum vorerst vorletzten Mal.
Foto: Dieter Wiesmann
Brüggen (hei). Stephen
Kings „Misery“ gehört nun
schon zu den Klassikern des
Niederrheintheaters. Die
Gruselatmosphäre
im
Schlosskeller von Dilborn ist
nicht zu überbieten, wenn
Annie Wilkes den Bestseller-Autor Paul Sheldon verletzt findet, ihn in ihr Haus
bringt und dort gefangen
hält, um ihn zu zwingen, sein
letztes Buch neu zu schreiben. Denn dort stirbt Serienheldin „Misery“ - sehr zum
Missfallen des psychopathischen Fans Annie.
Die - vorerst - vorletzte
Aufführung gibt es morgen,
Samstag, 21. März, ab 20 Uhr,
im Schlosskeller. Letzte Karten zum Preis ab 12 Euro gibt
es an der Tageskasse, unter
der Telefonnummer 02163/
889124 oder unter
niederrheintheater.de. Im
Herbst soll es noch eine Abschiedsvorstellung geben,
und zwar am 23. Oktober.
Das Niederrheintheater verabschiedet sich nicht freiwillig von der erfolgreichen Pro-
duktion, allerdings hat der
Broadway nun seine Hand
auf die Rechte an diesem
Stück gelegt.
Weil ab Herbst Bruce Willis in die Rolle des Paul Sheldon schlüpfen wird, darf das
Stück, solange es dort läuft,
an keinem anderen Theater
der Welt gezeigt werden. Für
Willis ist es mit 60 Jahren
sein Debüt am Broadway.
Für die Zuschauer im Grenzland, die gerade keine Reise
nach New York planen, heißt
es nun: Einen der beiden letzten Termine sichern - oder
warten, bis der Broadway
das Stück für den Rest der
Welt wieder freigibt.
Blaulicht
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Seite 7
Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Diebe nehmen
ganze Kasse mit
Mehr Unwetter - mehr Einsätze
Feuerwehr präsentiert Jahresbilanz für 2014
Die Schwalmtaler Wehr im
Einsatz nach Starkregen - hier
in Waldniel im Juni
vergangenen Jahres. Der
Kreisbrandmeister ist sicher,
dass die Zahl solcher Einsätze
auf Dauer weiter steigen wird.
Archiv-Foto: Heike Ahlen
VON HEIKE AHLEN
Schwalmtal. 171 Einsätze
für die Schwalmtaler Feuerwehr im Jahr 2014, das sind
18 mehr als in 2013. Das liegt
im Kreis-Trend. Fast alle
Wehren haben im Jahr 2014
mehr Einsätze zu verzeich-
nen als im Jahr zuvor.
Ein Blick in die Statistik
zeigt, dass es zwar sieben
Brände mehr gegeben hat,
die aber alle kleinerer Art
waren. Unter der Rubrik
„Großbrand“, also ein
Brand, bei dem mindestens
ein B-Rohr zum Einsatz
kommt, steht eine Null. Die
Bevölkerung wird wohl den
größten der Mittelbrände,
einen Dachstuhlbrand am
Bleichwall im Oktober,
durchaus als Großbrand
empfunden haben.
Die Zahl der Wasser- und
Sturmschäden stieg von 13
auf 47. Damit ist noch nicht
der Wert von 74 aus dem
Rekordjahr 2010 erreicht,
aber die Zahl fällt aus dem
Rahmen der übrigen Jahre
deutlich heraus.
Kreisbrandmeister KlausThomas Riedel hob in seiner
Ansprache an die Wehr genau darauf ab. Solche Einsätze seien ein Beweis für die
Änderung des Klimas, sagte
er. Nicht nur im Jahr 2013,
wo vier Schwalmtaler
Wehrleute in Magdeburg
gegen das Hochwasser
kämpften, sondern auch im
vergangenen Jahr war die
Bezirksbereitschaft 3, zu der
die Schwalmtaler Wehr gehört, gefragt: Nach Sturmtief Ela ging es im Juni zu
Aufräumarbeiten ins Ruhrgebiet. „Und das wird nicht
das letzte Mal gewesen sein“,
ist Riedel sicher. Es gebe lange Schönwetterperioden, die
Sonnenanbeter sicher freuen
würden. Aber die Gesamtregenmenge werde nicht weniger, sie entlade sich dann eben
in Starkwetter-Ereignissen,
von denen der Kreis Viersen
im vergangenen Jahr eher
gestreift worden sei, als dass
es ihn wirklich hart getroffen
habe. Es sei gut, dass es die
Bezirksbereitschaften gebe,
kein anderes Bundesland sei
da so ausgeprägt organisiert
wie NRW.
Viel Lob hatte er auch für
die Umsetzung des Programms „Fit for Fire“ in
Schwalmtal parat. Denn
Sport wird in der Schwalmtaler Wehr groß geschrieben.
18 Mitglieder haben am 35.
Dr.- Ernst-van-Aaken-Gedächtnislauf teilgenommen
und dort teils hervorragende
Ergebnisse erzielt. Zehn haben das Deutsche Sportabzeichen erwarben, sechs das
Deutsche Feuerwehr Fitness
Abzeichen und sechs das Rettungsschwimmer Abzeichen.
Darunter sind auch etliche
Mitglieder der Jugendfeuerwehr. „Ohne die Jugendfeuerwehr gäbe es keine Feuerwehr Schwalmtal“, sagt
Wehrführer Dirk Neikes. 90
Prozent der Neuaufnahmen
in die Wehr kommen aus dem
Jugendbereich, sind dort bereits gut vorgebildet und
sportlich fit gemacht worden.
„Feuerwehr ist Lebensinhalt, das schönste Hobby der
Welt“, sagt Kreisbrandmeister Riedel. „Getragen von
Kameradschaft und von
Menschen, die stolz und
dankbar sind.“
Exhibitionist wahrscheinlich geschnappt
Opfer erkennt Mann auf dem Rad in Amern wieder
Schwalmtal. Die Polizei
geht davon aus, dass sie den
mutmaßlichen Exhibitionisten, der mehrfach an der
alten Bahntrasse aufgefallen
war, identifiziert hat. Es handelt sich bei dem Mann um
einen 30-jährigen Schwalmtaler. Der Dilkrather wird
beschuldigt, sich im Februar
mehrfach in schamverletzender Weise verschiedenen
Frauen und auch zwei Kin-
dern gezeigt zu haben. Zudem nahm er vor seinen Opfern sexuelle Handlungen an
sich vor. Nach den Zeitungsberichten hatten sich weitere Zeugen gemeldet. Es gelang jedoch zunächst nicht,
den bislang unbescholtenen
Mann zu identifizieren.
Am 8. März gegen 11.15
Uhr meldete sich dann über
Notruf eine der geschädigten Frauen und teilte mit,
dass sie den Mann zufällig in
Amern gesehen und wiedererkannt habe und den Radfahrer nun verfolgen würde.
Die Frau machte alles richtig:
Sie blieb am Telefon und gab
stetige Standortmeldungen
durch. Beamte der Polizeiwache Viersen stellten den
Tatverdächtigen dann wenige Minuten nach der Meldung
am Krinsend und nahmen
ihn vorläufig fest.
Der Schwalmtaler bestritt
die Vorwürfe in seiner Vernehmung. Im Laufe der nächsten Tage waren die Ermittler des KK 1 damit beschäftigt, die Zeugen und Opfer
des Mannes zu befragen. Bei
der Vorlage verschiedenster
Fotos erkannten einige den
Tatverdächtigen mit Bestimmtheit und andere mit
einiger Sicherheit wieder. Die
Ermittlungen dauern an.
Feuerwehr ehrt verdiente Mitglieder
Schwalmtal
(hei).
Schwalmtal sei die einzige
Gemeinde im Kreis, in der sich
die Mitgliederzahl der Feuerwehr positiv entwickle - das
sagt Wehrführer Dirk Neikes
nicht ohne Stolz. 154 aktive
Wehrleute waren es im Jahr
2014, sieben mehr als im Jahr
davor. Sechs neue Wehrleute
kamen aus der Jugendfeuerwehr, ihre Plätze dort sind mit
acht Neueintritten auch schon
wieder mehr als aufgefüllt.
Der ehemalige Kreisbrandmeister Heinz-Josef
Dreßen wurde für 60-jährige Mitgliedschaft in der Wehr
geehrt. Friedel Cüsters und
Herbert Dieker - der in
Schwalmtal der Vor-Vorgänger von Wehrführer Dirk
Neikes ist - blicken auf 50
Jahre Zugehörigkeit zurück.
Für 35-jährige Treue wurden Werner Bongartz und
Viersen. Bei einem Einbruch in eine Gaststätte an
der Lindenstraße erbeuteten
Unbekannte Bargeld und
eine Registrierkasse. In der
Zeit von Sonntag, 23 Uhr, bis
Montag, 10.55 Uhr, näherten
sich die Tatverdächtigen vom
Heckenweg aus der Rückseite
des Restaurants. Nach Überklettern von mehreren Garagen gelangten sie in den Innenhof zur Rückseite des Objektes. Sie schoben eine Jalousie hoch, hebelten das dahin-
terliegende Toilettenfenster
auf und stiegen ins Innere ein.
Dort hebelten sie einen Aktenschrank auf und entwendeten drei Spardosen mit Bargeld. Anschließend trennten
sie die Registrierkasse vom
Strom und stahlen die gesamte Kasse. Mit ihrer Beute verließen sie die Gaststätte wieder durch das Einstiegsfenster. Das Kriminalkommissariat 2 nimmt sachdienliche
Hinweise unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.
Drei Verletzte
nach Kollision mit Baum
Süchteln. Drei Verletzte
und ein auf dem Dach liegender, völlig beschädigter
Wagen waren die Folge eines Verkehrsunfalls auf der
Tönisvorster Straße am frühen Samstagmorgen.
Ein 26-jähriger Mann aus
Viersen war mit seinem
Auto gegen 2.40 Uhr auf der
Tönisvorster Straße unterwegs. Etwa in Höhe der Einmündung Hafenstraße verlor er vermutlich aufgrund
nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle
über den Wagen und prallte
frontal gegen einen Straßen-
baum.
Nachdem sich der Wagen
überschlagen hatte, blieb er
als Totalschaden auf dem
Dach liegen. Sowohl der Fahrer als auch seine beiden 28
und 27 Jahre alten Beifahrer
aus Viersen konnten sich
selber aus dem Wrack befreien, hatten sich aber so
schwer verletzt, dass zumindest der Fahrer und der
28-jährige Beifahrer mit dem
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden
mussten. Dem Fahrer musste eine Blutprobe entnommen werden.
Handys und Schmuck geklaut
Bracht. Unbekannte Täter warfen am vergangenen Freitag in der Zeit zwischen 14.15 und 20.15 Uhr, ein rückwärtiges Fenster eines Einfamilienhauses in Alst ein. Sie entwendeten Schmuck und zwei Mobiltelefone. Hinweise an
das Kriminalkommissariat 2 werden unter der Rufnummer 02162/377-0 erbeten.
Einbrecher nutzen
die Mittagspause
Kasse in Apotheke ausgeräumt
Gregor Pooten, für 25 Jahre
Arno Adrians geehrt.
Auch Übertritte in die Ehrenabteilung hat die Wehr
zu verzeichnen. Aus dem
aktiven Dienst sind aus Gesundheitsgründen oder wegen des Erreichens der Al-
tersgrenze von 60 Jahren
Horst Herbert Tirtey, Walter Müller, Franz Peter Küppers, Werner Bongartz, Willi Nooten, Heinz-Jakob Gerhards und Karl Tacken ausgeschieden. Aus der Hand
von Bürgermeister Michael
Pesch bekamen zudem Dirk
Neikes, STefan Zangs, Jürgen Seegers und Karsten
Hellner die Fluthelfernadel
des Landes Sachsen-Anhalt
für ihren Einsatz mit der
Bezirksbereitschaft 3 im Juni
2013 in Magdeburg.
Süchteln. Bei einem Einbruch in eine Apotheke an
der Hochstraße erbeuteten
Unbekannte am Montag Bargeld. Sie nutzten die Tatsache, dass die Angestellten die
Apotheke an der Hochstraße
in der Mittagspause verlassen hatten, für einen Einbruch aus. Zwischen 13.45
und 14.25 Uhr hebelten sie
ein seitlich gelegenes Fenster
zu einem Laborraum auf und
gelangten von dort aus
durch das Büro in den Verkaufsraum. Dort zogen sie
die Kassenschublade auf
und entwendeten mehrere
zig Euro Bargeld. Mit ihrer
Beute verschwanden sie -vor
der Rückkehr der Angestell-
ten aus der Mittagspause wieder aus der Apotheke.
Zeugen, die den Einbruch
beobachtet, oder verdächtige Personen im Umfeld der
Apotheke bemerkt haben,
melden sich bitte unter der
Rufnummer
02162/377-0
beim Kriminalkommissariat
2. Die Polizei rät Geschäftsinhabern: Lassen Sie bei Geschäftsschluss und nach Möglichkeit auch, wenn sich kein
Angestellter in den Geschäftsräumen befindet, kein Geld in
der Kasse oder in Schubladen
im Geschäft zurück. Schließen sie zumindest größere
Geldbeträge im Tresor ein und
verschließen Schränke oder
Kassenschubladen.
BlaulichtReport
Seite 8
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Polizei-Nachrichten aus dem Grenzland
Freitag, der 13.
für zwei Einbrecher
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr
Gerätewagen Logistik für technische Hilfe
Der Polizei in die Arme gelaufen
Viersen. Zwei einschlägig
polizeibekannte mutmaßliche Wohnungseinbrecher
sprangen Beamten der Polizeiwache Viersen am vergangenen Freitag quasi in die
Arme. Diese Festnahme verdankt die Polizei einer Zeugin, die alles richtig gemacht
hat.
Die Polizei wurde gegen
8.30 Uhr über Notruf von
dieser Zeugin informiert. Die
Frau teilte mit, dass sie zwei
verdächtige Männer beobachtet habe, die über eine
Balkonbrüstung eines Mehrfamilienhauses an der Junkershütte geklettert seien
und anschließend von dort
aus eine Wohnung im Erdgeschoss betreten hätten. Die
Einsatzkräfte mussten den
ersten Einbrecher, der auf der
Flucht quasi in die Arme des
vor dem Balkon wartenden
Beamten sprang, nur noch
in Empfang nehmen.
Es handelt sich dabei um
einen 31-jährigen Viersener. Er hatte einige Schmuckstücke bei sich, die aus der
Wohnung stammten. Sein
Komplize, ein 25-jähriger
Süchtelner, ließ sich noch auf
dem Balkon der Tatwohnung widerstandslos festnehmen. Auch er hatte Diebesgut bei sich. Die beiden
Männer hatten die Wohnungstür aufgehebelt und
die Räume nach Wertgegenständen durchsucht. Die beiden waren geständig.
Sie waren bereits am 17.
Dezember 2014 bei einem
Wohnungseinbruch in Viersen nach kurzer Verfolgung
gestellt worden. Die Ermittlungen dauern an.
derthalb Jahren Planungsund Bauphase steht jetzt der
GWG-LOG2/TH im Gerätehaus Waldniel. Am 3. Mai,
beim Tag der offenen Tür,
wird das Fahrzeug offiziell
Bürgermeister Michael Pesch (Mitte) übergibt den
Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Dirk Neikes (liks) und den
Waldnieler Löschzugführer Toni Pascher. Foto: Heike Ahlen
eingesegnet.
Die technische Hilfeleistung - zum Beispiel nach
Unfällen, aber auch nach
Starkregen- oder Sturmereignissen - nimmt einen immer größeren Raum in der
Arbeit der Feuerwehr ein.
Zusätzlich entwickelt sich
die Technik im Bereich Automobil immer schneller.
Manches moderne Fahrzeug
ist mit herkömmlichem Gerät wie einfacher Schere und
einfachem Spreizer nicht
mehr zu „knacken“.
Aber das Equipment auf
dem „Neuen“, das kann. Der
Wagen wurde speziell für
Schwalmtal so zusammengestellt. Die Kabine kann bis
zu sechs Wehrleute aufnehmen. Zwei davon können
sich noch auf der Anfahrt
mit Atemschutz-Geräten
ausstatten, die sind fest dort
verbaut. Der feste Kofferaufbau enthält das schwere
Gerät, dazu kann der Wagen
mit sechs Rollcontainern flexibel ausgerüstet werden je nach Einsatz-Stichwort.
Vier Container sollen fest
darauf bleiben, zwei Plätze
sind variabel. Die Rollcontainer mit Beleuchtungsmaterial für das Ausleuchten
unübersichtlicher Einsatzstellen, Pumpen für Starkregen-Einsätze oder Materialien zur Eisrettung stehen im
Gerätehaus und sind schnell
aufgeladen.
An den letzten Kleinigkeiten wird aktuell noch gefeilt,
aber das Fahrzeug könnte
jetzt bereits seinen ersten Einsatz in Schwalmtal fahren.
Mutmaßlicher Uhrendieb gestellt
Hund Henri verfolgt die Spur
Ohne zu gucken
über die Straße
Elfjährige schwer verletzt
Viersen. Ein elfjähriges
Mädchen aus Viersen ist am
Dienstag beim Überqueren
der Gladbacher Straße von
einem Pkw erfasst und
schwer verletzt worden. Um
12.55 Uhr wollte die Viersenerin von der Heyerstraße
aus kommend die Gladbacher Straße in der Nähe der
Kreuzung Gladbacher Straße/Gereonsplatz zu Fuß
überqueren, um zu ihrer auf
der gegenüberliegenden
Straßenseite an einer Bushaltestelle wartenden Mut-
Schwalmtal (hei). Die Feuerwehr Schwalmtal hat ein
neues Fahrzeug. Der Rüstwagen RW 1 aus dem Jahr
1986 musste dringend ersetzt werden, und nach an-
ter zu gelangen. Zur gleichen
Zeit fuhr ein 74-jähriger
Viersener mit seinem BMW
von der Hauptstraße aus
kommend auf die Gladbacher
Straße. Ohne auf das Auto zu
achten und ohne den Fußgängerüberweg in der Nähe zu
benutzen, lief das Kind über
die Straße. Der Pkw erfasste
die Elfjährige. Das Mädchen
zog sich bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen
zu und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus
gebracht werden.
Kaldenkirchen. Die Kripo
Nettetal beschuldigt einen
25-jährigen polizeibekannten Kaldenkirchener, am
vergangenen Donnerstag
gegen 11 Uhr in einem Uhrmachergeschäft an der Bahnhofstraße eine Herrenarmbanduhr gestohlen zu haben. Der bestohlene Ladeninhaber erstattete Strafanzeige. Der Mann war in seinem Geschäft erschienen
und hatte sich in verdächtiger Weise für die Schaufensterauslage interessiert. Als
der Ladenbesitzer aus einem
Nebenraum im Ladenlokal
angekommen war, erbat der
unbekannte Mann eine Reparatur seiner Uhr, die der
Geschäftsinhaber jedoch
nicht ausführen konnte.
Der Mann verließ das Geschäft, und der Ladeninhaber stellte sofort danach den
Diebstahl der Armbanduhr
aus der Auslage fest. Es gelang ihm nicht, den Tatverdächtigen zu stellen. Er konnte der Polizei jedoch eine so
gute und markante Personenbeschreibung geben,
dass es zwei Kriminalbeamten im Rahmen der Fahndung letztendlich gelang, den
Verdächtigen auf der Steyler Straße festzunehmen. Der
Mann hatte vergeblich versucht, sich vor der Polizei zu
verstecken. Diebesgut hatte
er zu diesem Zeitpunkt nicht
dabei. Eine Suche am Festnahmeort verlief negativ.
Der Verdächtige verweigerte die Aussage.
Weitere Ermittlungsergebnisse konnten den Verdacht erhärten, dass er der
Mann sein dürfte, der zuvor
in dem Uhrmachergeschäft
gewesen war. Da zwischen
vermutlicher Tatzeit und
Festnahmezeit etwa 40 Minuten lagen, war es von Interesse, zu erfahren, wo der
mutmaßliche Ladendieb in
der Zwischenzeit gewesen
war. Der deutsche Schäferhund Henri, einer der beiden ausgebildeten Personenspürhunde der Polizei
Viersen, erledigte seine Ar-
beit sehr gut: Er nahm im
Polizeigewahrsam eine Geruchsprobe von den Schuhen des Tatverdächtigen
und führte sein Frauchen
vom Uhrmachergeschäft
aus1,8 Kilometer durch Kaldenkirchen, wo er am Festnahmeort seine Spurverfolgung treffsicher und punktgenau beendete. Dies ist eine
eindrucksvolle Leistung, die
einmal mehr den hohen Einsatzwert der tierischen Polizeibegleiter belegt. Leider
gelang es trotz Henris beeindruckender Leistung
nicht, die Uhr auf dem Weg
des Tatverdächtigen aufzufinden. Die Ermittlungen
dauern an.
Immer wieder Diebstähle aus Autos
Sichtbare Taschen oder Geldbörsen locken Automarder an
Grenzland. Das Auto ist
kein Tresor - das mussten
auch in dieser Woche wieder einige Autobesitzer
schmerzhaft
erfahren.
Landrat Peter Ottmann
hatte bei der Vorstellung
der Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung extra darauf hingewiesen, dass Ei-
Einbrecher in Wettbüro
erfolgreich
Rahser. Bei einem Einbruch in ein Wettbüro erbeuteten
Unbekannte in der Nacht von Sonntag zu Montag mehrere
hundert Euro Bargeld. Zwischen 23.30 Uhr und 8.15 Uhr
hebelten Unbekannte eine rückwärtige Tür zu den Räumen
eines Sportwettenbüros an der Clörather Straße auf. Mittels
eines vorgefundenen Schlüssels konnten sie eine Tür zum
Serverraum öffnen. Aus einem Schrank stahlen sie drei
Kassen mitsamt dem darin enthaltenen Bargeld. Zeugen,
die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht
haben, melden sich bitte unter der Telefonnummer 02162/
377-0 beim Kriminalkommissariat 2.
gentum auch zur Sorgfalt
verpflichte, dass zur erfolgreichen Kriminalitätsbekämpfung auch Vorbeugung und Eigenverantwortung gehören.
Am Montag zwischen
15.45 und 16.20 Uhr schlugen Diebe die Seitenscheibe
eines in Grefrath an der
Wankumer Landstraße in
Höhe der Windkrafträder
geparkten Fahrzeugs ein.
Sie erbeuteten eine zurückgelassene Geldbörse mit einigen Euros, persönlichen
Papieren und Debitkarten.
Die hinter dem Fahrersitz
deponierte Handtasche
mag Automarder am Montag zwischen 17 und 17.30
Uhr dazu veranlasst haben,
die Scheibe zu einem an der
Josef-Kaiser-Allee geparkten Fahrzeug einzuschlagen. Wenig Bargeld aber
viele persönliche Papiere
und Kreditkarten fielen
den Dieben in die Hände,
und der Verlust wird bei
der Bestohlenen nun für einigen Ärger, Kosten und
Zeitaufwand für die Wiederbeschaffung sorgen.
Auch in Ummer genügten
Automardern 30 Minuten,
um aus einem an der Neuwerker Straße an der Autobahnüberführung geparkten Auto die Handtasche zu
stehlen. Zwischen 18.30 und
19 Uhr am Montag schlugen
die Diebe eine Seitenscheibe
ein und stahlen die Handtasche mit Kreditkarten, Ausweisen, Geldbörse und ei-
nem Schlüsselbund, dessen
Diebstahl eine zusätzliche
Gefahr birgt oder zu weiteren kostenträchtigen Aktivitäten wie Schlösseraustausch zwingt.
Nur kurz verließ eine 60jährige Dülkenerin am
Dienstag um 8.45 Uhr ihren
Pkw vor einem Kindergarten an der Brabanter Straße. Als sie um 9 Uhr wieder
zurückkehrte, musste sie
feststellen, dass Automarder inzwischen ihren Wagen aufgebrochen und die
Handtasche nebst Bargeld,
Debitkarte und Handy vom
Beifahrersitz entwendet
hatten.
Einmal mehr appelliert
die Polizei: Tun Sie sich und der Polizei - den Gefal-
len und betrachten Sie Ihr
Fahrzeug nicht als Tresor.
Zeigen Sie Eigenverantwortung, beherzigen Sie unsere
Vorbeugungshinweise und
schieben Sie so Kriminellen
einen Riegel vor!
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Lokales
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Seite 9
Raser gefährden Gehbehinderte
Das Netzwerk für behinderte Menschen zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf
Für Gehbehinderte oft nur schwer zu überqueren: Die Hochstraße. Fotos: Joachim Burghardt
VON JOACHIM BURGHARDT
Nettetal. Von links kommt
ein Auto nach dem anderen.
Und zwar schnell, zu schnell
für die alte Dame: Sie möchte
die Hochstraße überqueren,
bleibt aber zögerlich im Tor
am Ingenhovenpark in Lobberich stehen, gestützt auf
ihren Rollator. Rechts und
links ist zudem alles zugeparkt, kaum freie Sicht. „So
was erleben wir immer wieder, etliche Bewohner haben
sich schon beschwert, weil
sie nicht rüberkommen“,
klagte Kathrin Grulke von
der hinterm Park gelegenen
Curanum Residenz.
Schützenhilfe bekamen die
Senioren jetzt vom Nettetaler Netzwerk für behinderte
Menschen, das sich im Parkstübchen in Hinsbeck unter
anderem mit der prekären
Situation am Ingenhoven-
park befasste. Denn immer
wieder steht es auf der Tagesordnung des Netzwerks,
das Thema Barrierefreiheit
in Nettetal.
Manches hat ein Netzwerk-Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem NetteBetrieb schon erreichen
können im Stadtgebiet: Anlegen von Zebrastreifen zum
Beispiel, Absenken von
Bordsteinen oder Versetzen
von Drängelgittern, die zu
eng standen für Rollstühle
oder Kinderwagen. „Beim
nächsten Mal werden wir
die Prioritätenliste durchsehen, welche neuen Maßnahmen am dringendsten sind“,
kündigte Ina PrümenSchmitz vom Fachbereich
Auffällig am Ingenhovenpark - reger Verkehr und viele geparkte
Autos.
Soziales an. Dabei sei es auch
eine Frage des Geldes, welche Vorhaben die Stadt am
schnellsten und sinnvollsten
umsetzen könne.
Am Geld allein freilich
liegt es nicht, ob eine Maßnahme zur Barrierefreiheit
ihren Sinn erfüllt. So wurde
etwa in der Lobbericher Fußgängerzone ein Blindenleitsystem installiert: Menschen
mit Sehbehinderung können
sich mithilfe von Steinen im
Boden orientieren, die sie mit
dem Blindenstock ertasten theoretisch. „Manche solcher Steine vor Lobbericher
Geschäften bringen nichts,
weil sie durch Warenständer oder durch offen stehende Türen zugestellt werden“,
bemängelte Andreas Zorn
vom DRK Familienzentrum
Lobberich.
Andere Netzwerk-Mitglieder bestätigten Zorns
Kritik: Einige Geschäftsleute
wüssten gar nicht Bescheid
übers Blindenleitsystem vor
ihrer Tür. Hier sei Aufklärungsarbeit vonnöten. Immerhin hätten auch schon
Einzelhändler ihre Ständer versetzt, wenn sie
darauf
angesprochen
wurden.
Nur ein paar Schritte
weiter freilich offenbart
sich ein anderes Problem,
das es ebenfalls nicht geben müsste: Die Überquerung der Hochstraße vom
Ingenhovenpark aus wird
zum Harakiri für Gehbehinderte. „Die Straße ist
durch falsch parkende Autos nur schwer einzusehen, vor allem für Leute im
Rollstuhl“, hieß es im Netzwerk. Bei dem oft regen Verkehr sei so ein schwieriges
Unterfangen, auf die andere
Besonderes Orgelkonzert
in der Alten Kirche
Lobberich (mf). Die Zeit
des „Orgelfastens“ in der
Pfarrkirche St. Sebastian in
Lobberich endet in der
Osternacht. Die große KochLorenz-Orgel ist nach monatelanger Arbeit vom
Schimmelbefall befreit und
kann nach einer gründlichen
Generalreinigung nun endlich wieder genutzt werden.
Alle Musikliebhaber sind
darüber hinaus am Sonntag,
12. April, 18 Uhr, zu einem
ganz besonderen Orgelkonzert eingeladen. Bei dem Studiokonzert „Expedition ins
Königreich der Orgel“ auf der
Orgelempore können die Besucher nicht nur Elmar Lehnen, Organist an der Marienbasilika in Kevelaer, über
die Schulter schauen, sondern sich auch aktiv am Programm beteiligen. Der Eintritt ist frei. Zur Kostendekkung wird eine Kollekte am
Ausgang gehalten.
Straßenseite zu kommen:
„Viele Autos fahren einfach
schneller als die erlaubten
20 Stundenkilometer.“
Das Parkproblem ist im
Rathaus bekannt, wie Roswitha Karallus von der
Stadtverwaltung bestätigte.
„Wir hören oft vom Ordnungsamt, dass da regelmäßig kontrolliert und Knöllchen verteilt werden.“
Dass Klagen über zu
schnelle Autofahrer laut
werden, wundert die Kreispolizei nicht: „Tempo 20 einzuhalten, ist offensichtlich
für mache Fahrer schwierig“, weiß Joachim WaltherSchückes von der Direktion
Verkehr. Das sei „eine Sache
der Disziplin“, gerade das
ungewöhnliche Tempo 20
sollte doch „eigentlich zur
Bremsbereitschaft anregen“.
Fotos: Joachim Burghardt
Eindrucksvolle Stadtrundfahrt mit Insidern als Touristen
VON HEINZ-WILLI SCHMITZ
Nettetal „Nettetal. Seen.
Stadt. Und Me(e)hr.“ Unter
diesem Motto hatte Bürgermeister Christian Wagner zu
einer dreistündigen Rundfahrt durch Nettetal eingeladen. Es galt, ein Modell
vorzustellen. Schon im Jahr
2008 gab es ein Treffen, unter
anderem von Vertretern der
Heimat- und Verkehrsvereine und so waren jetzt auch
einige Kommunalpolitikern
und Verwaltungsangehörige der Einladung gefolgt.
„Setzen Sie sich die Maske
des Touristen einer solchen
Fahrt auf, der sich als Gast
fühlt“, meinte die Historikern Dr. Barbara Grodde, die
über 42 Kilometer eine kun-
dige Führerin war. Selbst für
in Nettetal Geborene gab es
die eine oder andere Stelle,
beispielsweise ein Wegekreuz oder ein Kapellchen,
die ihnen nicht bekannt war.
Ulrike Cronen betonte, es
handele sich bei dieser Fahrt
gewissermaßen um einen
Prototyp, man habe viele
Bausteine zusammengesetzt, Literatur gesichtet.
„Wir können nur einiges
anreißen,“ meinte Barbara
Grodde, die dankbar für
weitere Hinweise war. Einige Beispiele aus dem Programm, das mit der Skulptur „Neuigkeit“ der Hinsbecker Künstlerin Loni Kreuder vor dem 1999 erbauten
Rathaus begann: Nettetal,
eine facettenreiche Natur-
landschaft mit 12 Seen, dazu
noch Fließgewässer, Kieferund Birkenwälder, Moorund Sumpflandschaften,
Wiesen und Weiden.
In Lobberich gab es unter
anderem Erläuterungen zu
Wasserturm (1898), Hagelkreuzkapelle, Burg Ingenhoven, Haus Erlenbruch, Bongartzstift, Rathaus, alte gotische Kirche, neuromanische Backsteinbasilika und
Denkmal für die Opfer des
Holocaust.
In Schaag waren die Kirche und das Pfarrhaus, die
alte Schule, die Wegekreuze
Bruckrath, Speck und Rahe,
das Moubishaus, die alte
Lederfabrik Hoffmanns, die
Kindter Kapelle, der Alte
Braukeller, der Kreuzgarten,
die Alte Post und die Schaager Mühle einige Anlaufstellen.
Die Kirche, der Lambertiturm, die Stadtbücherei,
Weiher Kastell, das Mahnmal für die ehemalige Synagoge waren im „bedeutsamen Handelsplatz“ Breyell
ein paar der interessanten
Punkte. Die beiden Kirchen,
die Mühle, Pastorat, Brigittenkloster und Kriegerdenkmal, Haus Poensgen und
Rokokopavillon, Haus Grüters auf dem Kirchplatz, aber
auch Grenzwald mit Sequoiafarm und Wassergarten gaben in Kaldenkirchen
Anlass zum Aussteigen. In
Leuth wurden das denkmalgeschützte Ensemble Kirche,
Rathaus, Pfarrhaus und
Neyenhof - mit einer Gasse
zur Kirche im einst typischen Kieselsteinpflaster
(„Keiemuete“)-, die alte Schule, der Muitenhof und die
Leuther Mühle mit der noch
erhaltenen Mühlenbautechnik besucht.
Hinsbeck ist eng mit der
Geschichte der Wasserburg
Krickenbeck (12. Jahrhundert) verbunden, Spuren
sind noch vorhanden. Im 14.
Jahrhundert wurde Schloss
Krickenbeck errichtet. Gegenüber befindet sich die
Rochuskapelle. Die Johanneskapelle wurde im 17.
Jahrhundert gebaut. Wie bei
den anderen Kirchen wies
Dr. Barbara Grodde auf die
schönen Kleinode hin.
War es in Breyell der Kie-
pendräger, in Kaldenkirchen
der Zigarrenmacher, in Schaag die Gerberfigur, in Lobberich „deä Wenkbüll“, so
war hier der „Hänsbäcker
Jüüt“ einer Erklärung wert.
Pastorat und alte Schmiede
befinden sich an der Oberstraße. Vom Herz des touristischen Zentrums des Naturparks Schwalm-Nette war
an den Krickenbecker Seen,
unweit der Scheune, die Rede.
„Vielleicht kommen Sie
wieder, um einiges zu vertiefen,“ meinten die Begleiterinnen und Begleiter
schmunzelnd. Diejenigen,
die am Sonntag dabei waren, mussten nicht überzeugt werden, wie schön
Nettetal ist, denn sie wohnen dort.
Nettetal
Seite 10
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
„Hier sind Freundschaften gewachsen“
Zehnjähriges Bestehen der Zwar-Gruppe wird gefeiert
VON JOACHIM BURGHARDT
Lobberich. Am Anfang
überwog die Skepsis: „Ganz
ehrlich, das hätte ich damals
nicht gedacht, dass wir jetzt
unser zehnjähriges Bestehen
feiern“, gibt Jürgen Feist zu.
2005 nämlich gründete sich
die Zwar-Gruppe Lobberich
- und hat nun allen Grund,
ihr kleines Jubiläum am 21.
März gebührend zu feiern.
So lange also treffen sie sich
schon, die Mitglieder einer
Gruppe von Leuten „zwischen Arbeit und Ruhestand“ - daher das Kürzel
Zwar. Die mit Engagement
was auf die Beine stellen. Berufstätige kurz vor der Rente, ältere Ruheständler, gesellige Typen und ruhige Vertreter, die meisten aus Lobberich, gehören zur Gruppe
von knapp 40 „Zwarlern“,
wie sich nennen.
Es war im März 2005, als
sich über 100 Interessenten
in der Aula der damaligen
Hauptschule am Ingenhoven-
park trafen. Bürgermeister
Christian Wagner hatte die
registrierten 2573 Einwohner Lobberich zwischen 50
und 65 Jahren zum InfoAbend über Zwar eingeladen; mit dabei waren neben
Seniorenberater Christian
Fortmann auch Vertreter der
Zwar-Zentralstelle NRW.
Zwar geht auf eine Initiative im Ruhrgebiet zurück:
Ruheständler und Arbeitslose sollen, unterstützt von
den Kommunen, in Gruppen
Zusammenhalt finden, neue
Lebensziele entdecken. Mittlerweile gibt es Zwar-Gruppen überall in NZW
(www.zwar.org), die in Regionen miteinander vernetzt
sind, so auch die Nettetaler
Gruppen in Breyell, Kaldenkirchen und die Themengruppe Wohnen.
„Wenn sich Deutsche zusammentun, wird doch immer gleich ein Verein gegründet, das schreckt viele
ab“, mutmaßte Feist damals.
Doch ein Verein wurde die
wenige Tage später gegründete Zwar-Gruppe Lobberich nicht; spätestens jetzt,
zehn Jahre danach, ist klar:
Die Gemeinschaft funktioniert ganz ohne Mitgliedsbeiträge und Statuten. Und
sie heißt neue Interessenten
gern willkommen, um die
sich der nun 73-jährige Feist
als „Pate“ gern kümmert.
Regelmäßig kommen die
Zwarler in den Doerkesstuben zum Basistreffen zusammen, berichten von Unternehmungen und planen
Aktivitäten. An ComputerRunde, Yoga-Stunde und
Malgruppe, Radtouren und
Ausflügen, Besuchen im Europaparlament oder in Museen, Aktionen gemeinsam
mit anderen Nettetaler
Zwar-Gruppen oder Vorträgen etwa zu altersspezifischen Themen wie Pflegegesetz nehmen die teil, die Zeit
und Lust haben.
Alles wird so geplant, dass
für niemanden hohe Kosten
entstehen“, erklärt Feist. Die
Tauschabende der
Briefmarkenfreunde
Nettetal (hws). Der Verein der Briefmarkenfreunde Nettetal lädt die Sammler, Interessierte und Gäste zu ihren
Tauschabenden in das Vereinslokal „Restaurant Alter Braukeller“, Kindt 17, am Freitag, 10. April und am Freitag, 24.
April jeweils ab 19 Uhr ein. Kontakt: Stephan Heidenfels,
Telefon: 02157/90220 ab 18 Uhr.
Sybilla Heines
feiert rundes Fest
Sybilla Heines wird 90 Jahre alt. Foto: Frank Hohnen
Breyell (hws). In guter körperlicher und geistiger Verfassung vollendet Sybilla
Heines, Felderend 18, am Dienstag, 24. März, ihr 90. Lebensjahr. Gefeiert wird am Samstag, 28. März ab 12 Uhr in der
Nachbarschaft im Haus Jakobs. In Aldekerk geboren kam
sie im Alter von zehn Jahren
nach Lobberich, da ihr bei der
Bahn beschäftigter Vater versetzt wurde. Nach der Schulzeit und dem Absolvieren des
Pflichtjahres arbeitete sie als
Hausgehilfin. Als ihre Schwester verstarb, übernahm sie die
Erziehung der beiden kleinen
Kinder, deren Vater, ihr Schwager, war in Kriegsgefangen-
schaft. Sie wohnten in seinem
Geburtshaus.
Aus der Gefangenschaft
heimgekehrt, meinte er zu
den Kindern, die ihm zunächst fremd waren, er müsse sich wohl um eine neue
Mama kümmern. Die Kinder
machten klar, sie würden auf
jeden Fall bei Tante Billa bleiben. So geschah es, Vater Josef Heines, bei der Firma
Rötzel beschäftigt, heiratete
Sybilla geborene Hermans,
zwei weitere Kinder wurden später geboren. Jetzt
können eine Tochter und
zwei Söhne mit ihren Ehepartnern, sieben Enkeln und
neun Urenkeln mitfeiern.
Seit zehn Jahren eine nette Gemeinschaft: Zwar-Gruppe Lobberich. Foto: Joachim Burghardt
Versammlungen moderiert
Heinz Hoffmann; der 68-Jährige vertritt als derzeit als
jährlich neu zu wählender
Delegierter die Gruppe etwa
bei Zwar-Regionaltreffen.
„Bei uns sind Frauen in der
Überzahl, wie das so ist in
unserer Altersgruppe“, erzählt Hoffmann. 52 Jahre alt ist
der jüngste Zwarler, viel älter
schon ist Kurt Müller: „Ich bin
hier einer der Seniorchefs“,
schmunzelt der 89-Jährige.
Erst 78 ist Marianne Teichmann, seit einem Jahr dabei:
„Als mein Mann starb, suchte ich nach irgendeiner netten Runde, in der man was
Neues unternehmen kann,
und mit Zwar hatte ich richtig Glück, hier sind auch
Freundschaften gewachsen“,
sagt sie und ergänzt: „Fami-
lie und Nachbarn finden es
gut, dass ich hier aktiv bin.“
Spaß, Geselligkeit und Aktivitäten sind es nicht allein,
die Zwar prägen: „Innerhalb
der Gruppe kümmern wir
uns umeinander, wir können uns aufeinander verlassen, machen Krankenbesuche, helfen bei Trauerfällen,
die wir leider auch schon
hatten“, erklärt Feist.
Der Zirkus kommt nach Breyell
Lamberti-Schüler werden zu kleinen Artisten
VON HEIKE AHLEN
Breyell. Daniel (9), Johannes (7), Dominik (8), Cora (6),
Tim (8) und Hannah (10) sind
aufgeregt. Sie alle besuchen
die Lamberti-Schule in
Breyell - und sie werden
Artisten. Am 24. und 25.
April werden sie in der Manege stehen und zeigen, was
sie in den Tagen zuvor gelernt haben.
Gut anderthalb Jahre lang
haben ihre Lehrer und Eltern geplant, jetzt ist der
große Tag zum Greifen nah.
Die kommissarische Schulleiterin Anke Rölleke hatte
die Idee, ein Zirkusprojekt
an die Schule zu holen. Und
sie konnte ihre Kollegen und
die Eltern sofort überzeugen.
Im Mittelpunkt stand lange
Zeit die finanzielle Planung.
Ein Sponsorenlauf im Herbst
und ein Familiennachmittag
mit Tombola im November,
dazu Einnahmen vom St.
Martins-Tag und vom Schulfest - damit steht das Grundgerüst.
„Einige Schüler haben sogar auf dem Christkindlmarkt musiziert und Armbänder verkauft, um für das
Projekt zu sammeln. Ganz
aus eigenem Antrieb und
ohne Absprache mit der
Schule“, sagt Anke Rölleke
ein wenig gerührt.
„Auf der Wiese, wo die
Fahrradständer sind“ werde das Zelt stehen, weiß
Zweitklässler Johannes.
Und was er in diesem Zelt
machen will, ist für ihn auch
schon sonnenklar. „Ich
möchte gern Clown werden“, sagt er mit Überzeugung. „Denn ich bin auch in
der Klasse ganz lustig.“ Die
anderen lachen, es scheint
zu stimmen. Und familiär
„vorbelastet“ ist Johannes
auch: „Mein Papa macht
Karneval.“
Dominik möchte Feuer
spucken. Angst? Fehlanzeige. „Mein Papa ist ja Rettungsassistent, und außerdem bringen uns das ja Profis bei.“ Mit Daniel gibt es
einen kurzen Disput darüber, ob Feuer eher gespuckt
oder eher geschluckt werden muss. Der Viertklässler
möchte nämlich Feuerschlucker werden. Er war
schon beim Zirkusprojekt
der vierten Klassen in Hinsbeck dabei. „Da habe ich
Speere durch eine Kiste gestochen, wo mein Freund
drin saß“, sagt er.
Hannah aus seiner Parallelklasse hat da jongliert,
und sie überlegt noch, ob sie
das gern wieder tun möchte. Tim will auf jeden Fall
zaubern. „Zauberer können
Hasen aus dem Hut holen
und Menschen durchsägen.“ Verraten, wie das
geht, wird er hinterher aber
nicht. „Die Kinder müssen
einen Vertrag unterschreiben, dass sie keine Tricks
verraten“, erzählt Anke Rölleke. Erstklässlerin Cora
freut sich schon darauf,
Kunststücke auf dem Seil
auszuprobieren, jonglieren
kann sie schon sehr geschickt.
Am Sonntag, 19. April,
wird das Zirkuszelt von den
Eltern unter Anleitung der
Mitarbeiter des Circus
ZappZarap aufgebaut. „Die
Begeisterung für Circus ist
damit verbunden, Neues zu
erfahren, seine Grenzen zu
erleben und diese zu über-
Gemeinsam mit Martina Beyer und Norbert Ververs von der
Schulpflegschaft, Katrin Reimann vom Förderverein und der
kommissarischen Schulleiterin Anke Rölleke freuen sich die Kinder
der Lamberti-Schule auf ihr Zirkusprojekt. Foto: Heike Ahlen
winden“ heißt es in der Projektbeschreibung des Unternehmens, das die ZirkusWochen anbietet. Die Erfolge sind vielfältig - die Stärkung des Selbstbewusstseins, Herausforderung,
Spannung, das Einhalten
von Regeln, gegenseitige Hilfe und Achtung - nur so
kann die Vorstellung gelingen.
Wer sich davon überzeugen will, was die Kinder auf
die Beine stellen, der kann
eine der beiden Aufführungen besuchen. Am Freitag,
24. April, wird die Manege
um 18 Uhr freigegeben, am
Samstag, 25. April, um 12
Uhr. Karten kosten 5 Euro
für Erwachsene und drei
Euro für Kinder. Sie sind erhältlich bei der kommissarischen Schulleiterin unter
der Telefonnummer 02153/
71532 sowie bei Elektro Dahlmeyer, Am Kastell, und bei
Getränke Weyers am Lötscher Weg.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Nettetal
Große Schaager Persönlichkeit wird 100 Jahre
Gerhard Gruteser wird 100
Jahre alt. Foto: Frank Hohnen
Schaag (ww). Ein großer
Ehrentag steht am kommenden Freitag, 26. März an.
Dann vollendet eine große
Schaager Persönlichkeit das
100. Lebensjahr. Gerhard
Gruteser, wohnhaft auf der
Versteylstraße, wurde am
26. März 1915 in Schaag geboren. Er besuchte dort auch
die Volksschule und ging
anschließend in den väterlichen Schmiedebetrieb in die
Lehre. Im Jahre 1936 wurde
der Jubilar in den Arbeitsdienst eingezogen und war
bis zum Ausbruch des Krieges in der Gegend Osnabrück
und Detmold tätig. Danach
kam der Krieg und eine anschließende Gefangenschaft
blieb auch ihm nicht erspart.
In dieser Zeit war er in Frankreich, Russland und der
Tschecheslowakei.
Während der Kriegszeit
befand sich Gerhard Gruteser in einem Lehrgang der
Heeres-Lehrschmiede in
München. Als Obergefreiter
machte er seine Prüfung
zum Pferde-Beschlag-Meister. Dies hatte Konsequenzen und zog die Beförderung
zum „Spieß“ nach sich. Am
30. März 1949 kehrte Gerhard Gruteser schließlich
aus der Gefangenschaft zurück.
So konnte sich der Jubilar
wieder auf seinen Beruf konzentrieren. 1952 legte Gerhard Gruteser die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk ab und im Jahre 1954
übernahm er den elterlichen
Betrieb an der Kindter Straße. Hier arbeitete er bis zur
Vollendung des 80. Lebensjahres. Was er heute noch
bedauert sind die verloren
gegangenen Jugendjahre
aufgrund des Krieges. In der
Bruderschaft waren für ihn
die Worte Glaube - Sitte Heimat nicht nur Schlagworte, sondern er lebte sie
auch. So trat er 1955 der Bruderschaft Brüggen-Genholt
bei und wurde dort berittener Major. Aber schon im
Jahre 1957 wurde er General
der Schaager Bruderschaft
und seit dem Jahre 1974 und
auch heute noch ist er General-Feldmarschall a.D. in der
St. Anna- und HubertusBruderschaft.
Im Jahre 1988 erhielt Gerhard Gruteser den hohen
Bruderschaftsorden, dem
sich 1997 das St. Sebastianus-Ehrenkreuz und 2002
sogar das Schulterband zum
St. Sebastianus-Ehrenkreuz
des Präsidiums des Bundes
Historischer Deutscher Bruderschaften anschloss. Im
Schaager St. Martinsverein
ist der Jubilar seit dem Jahr
1959 und bis zum Jahre 1980
ritt er stets als St. Martin
dem Zug voran.
Stolze 80 Jahre ist er bei
der Feuerwehr in Schaag
und ist zur Zeit Nettetals
ältester Feuerwehrmann.
Leider kann er die Sitzungen
der Ehrenabteilung der Feuerwehr nicht mehr besuchen. Das Ehrenzeichen als
Ober-Feuerwehrmann betrachtet er gerne noch.
Die Hobby´s des Jubilars
sind trotz des hohen Alters das Lesen der Zeitung,
die geliebte Gartenarbeit
kann er nicht mehr ausüben. Seine Ehefrau hat
Gerhard Gruteser wenige
Tage nach ihrem 90. Geburtstag verloren. Geistig
rege, aber mit körperlichen
Einschränkungen ist Gerhard Gruteser noch gut
dabei und weiß so manche
Episode aus seinem und
dem Schaager Leben zu
erzählen. So sagt er, dass
es doch manchmal im Körper knackt, es aber immer
noch erträglich ist. Mit seiner Ehefrau hat Gerhard
Gruteser 52 Jahre zusammen
sein dürfen. Heute lebt er im
Curanum in Breyell.
Gratuliert werden kann
allerdings am Donnerstag,
26. März ab 11 Uhr in seinem
Wohnhaus Nettetal-Schaag,
Versteylstraße 20.
Anna Dyck feiert 90. Geburtstag
Schaag (ww). Im Stadtteil
Schaag feiert heute Anna
Dyck, geborene Lenzen, ihren 90. Geburtstag. Die Jubilarin wurde am 20. März
1925 in Bruckrath geboren
und wuchs dort auch auf.
Sie hat noch eine Schwester und einen Bruder.
Nach dem Besuch der
Volksschule in Schaag erlernte sie den Beruf als Zigarrensortiererin beim Zigarrenmacher Ploenes in
Schaag. Nicht immer war
es eine Vollbeschäftigung,
sodass sie zeitweise auch
bei der Firma Reiners in
Breyell arbeitete.
Im Laufe ihrer Jugendjahre war dann eines Tages auch eine Tante aus
Alst im Hause Lenzen zu
Besuch und sagte der jungen Frau „Anni“, so wurde
sie liebevoll genannt, „ich
hätte da einen netten Mann
für Dich, den bringe ich einmal mit“. Gesagt, getan.
Aus der ersten Begegnung
mit Hermann Dyck aus
dem Kreis Marienburg in
Westpreußen, entwickelte
sich direkt eine besondere
Liebe und die Hochzeit war
schnell beschlossene Sache. Am 25. Oktober 1949
wurde dann staatlich geheiratet und die kirchliche
Trauung erfolgte am 25.
November 1949 in der
Pfarrkirche in Boisheim.
Damals galten Ehen zwischen Partnern, die nicht
der gleichen Konfession
angehörten, als „Mischehen“. Ein Jahr nach der
Eheschließung kam Tochter Renate zur Welt und im
Jahre 1961 der sehnlichst
herbeigesehnte Bruder
Herbert. Anna Dyck wohnt
heute noch im 1962 bezogenen Eigenheim, an das
ihre Tochter mit Mann
Norbert vor mehr als 20
Jahren angebaut hat. Von
beiden wird sie versorgt
und verwöhnt. Sohn Herbert wohnt mit seiner Frau
und zwei Töchtern in
Wickrath.
Die junge Familie Dyck
bezog 1951 eine Wohnung
auf dem Hubertusplatz 13.
1962 wurde in Furth 2 neu
gebaut. Leider verstarb ihr
Ehemann bereits im Jahre
1992, seitdem lebt Anna
Dyck in ihrem Haushalt al-
leine. Gerne erinnert sie
sich noch an die Silberhochzeit im Jahre 1974 und
erwähnt, dass ihr Mann
jeden eingeladen hatte, der
im weitesten Sinne noch
eine Verbindung zu der
Familie hatte. Als Hobby
gibt sie gerne die Gartenarbeit an, die jetzt allerdings von Tochter und
Schwiegersohn erledigt
wird. Die tägliche Zeitungslektüre ist Pflicht und
auch das Fernsehen interessiert sie sehr. Gesundheitlich muss sie zweimal wöchentlich an die Dialyse.
Ansonsten aber ist sie
wohlauf, vor allem auch
noch geistig sehr rege.
Beim Rückblick auf ihr
Leben erinnert sich Anna
Dyck gerne an ihre Kindheit und Jugend in Bruckrath und an ihren Großvater Heinrich Reitz, der einer der letzten Heimkorbmacher am Niederrhein
war. Ebenfalls wichtig ist
ihr zu erwähnen, dass sie
und ihre Schwester, trotz
des entsprechenden Alters,
nie im BDM waren, weil
ihr Vater dies wollte.
Arbeitseinsatz
im Kreuzgarten
Schaag (ww). Zu einem Arbeitseinsatz, Säuberung und
Pflege im Kreuzgarten Schaag sind die Mitglieder der St.
Anna- und Hubertus-Bruderschaft zur Teilnahme aufgerufen am Samstag, 21. März ab 10 Uhr. Entsprechendes Arbeitsmaterial ist mitzubringen. Der erste Brudermeister
Stefan Klaßes würde sich natürlich freuen, eine große Anzahl von Arbeitswilligen im Kreuzgarten antreffen zu können.
Edith Kozak wird 90
Breyell (hws). In ihrem
Haus Lötsch 95 feiert Edith
Kozak, geborene Batke am
Samstag, 28. März, die
Vollendung ihres 90. Lebensjahres. Geboren wurde sie in Neumühl, heute
Polen. Schon während der
Schulzeit, intensiver aber
danach, arbeitete sie in der
Landwirtschaft. Im Jahr
1949 heiratete sie Ladislaw
Kozak. Die Familie lebte einige Jahre in der ehemaligen DDR, die betagte Dame
kann viel Unerfreuliches
erzählen. Ihr Vater wurde
nach
Russland
verschleppt. Als sie „unerlaubt“ in Westberlin eingekauft hatten, nahm man
ihnen alles Gekaufte ab.
Im Jahr 1964 verließ die
Familie die DDR und zog in
die Bundesrepublik, war
kurze Zeit in Arnoldsweiler und in Kaldenkirchen
sowie Breyell, baute 1969
das Haus in Lötsch. Beide
arbeiteten bei der Firma
Rokal in Lobberich. Viele
ihrer Familienangehörigen
wohnten damals schon „im
Westen“.
Das Geburtstagskind erfreut sich guter Gesundheit.
Den Haushalt führt sie alleine, arbeitet ein wenig im
Garten und näht für den
Hausbedarf.
Gekegelt wird nicht
mehr. „Es sind zu viele ausgefallen,“ meint sie. Die beiden Kinder mit ihren Ehepartnern, drei Enkel und ein
Urenkel werden unter anderem das runde Geburtstagsfest mitfeiern.
Neues Prinzenpaar
kommt aus Schaag
Anna Dyck feiert runden
Geburtstag. Foto: Frank Hohnen
Mit Stolz berichtet sie
von ihren Kindern, aus denen, wie sie sagte, „was“
geworden ist. Ihr Sohn Herbert ist Prokurist bei einer
großen international agierenden Krankenversicherung und ihre Tochter Renate ist den meisten als
Kommunalpolitikerin bekannt. Wer Anna Dyck zu
ihrem 90-jährigen Geburtstag
gratulieren
möchte, kann dies am
Samstag, 21. März, tun,
dann ist die Tür in Furth 2
ab 11 Uhr geöffnet.
Schaag rockt am Sportplatz
Schaag (ww). Am Freitag,
20. März, ist es wieder soweit. In geselliger Atmosphäre findet im Vereinsheim von „Spiel und Sport
Schaag“ zum 6. Male die „Schaager Rocknacht“ ab 20
Uhr statt. Dieses Konzert
wird von Schaager Geschäftsleuten unterstützt.
Präsentiert wird die Band
Seite 11
„ups“ mit verschiedenen
Spielarten. Die fünf Musiker,
die alle aus Nettetal kommen, spielen wie immer alles live. Da ist eine gute Stimmung auf jeden Fall garantiert. Der Eintritt beträgt 8
Euro. Karten sind am Sportplatz erhältlich sowie bei der
Gothaer Agentur Boisheimer Straße.
Nettetal (hws). Das Karnevalskomitee von Breyell und
Schaag hat in einer Vollversammlung den nächsten
Stadtprinzen bestimmt. Dies
werden Bianca und Stefan
Klaßes aus Schaag werden.
Die beiden hatten sich beim
Geschäftsführer Herbert
Fußangel beworben. Weitere Bewerbungen lagen nicht
vor. Das designierte Prinzenpaar wurde von der Versammlung einstimmig gewählt und wird mit ihrer
Hofdame Anja Engels und
den Prinzenführern Sebastian Stiels und Hans-Hubert
Glock durch die nächste Session geleiten.
Bianca und Stefan Klaßes
sind selbstständige Unternehmer; sie führen eine
Tankreinigungsfirma und
leben in Schaag. Beide sind
Mitglied in der Schaager Karnevalsgesellschaft (SKG), die
auch die Bewerbung der beiden mittrug. Die Prinzenproklamation wird am Samstag,
14. November, im Saal Kreuels in Breyell stattfinden.
„Die Mutigen“ laden ein
zum Oster-Basar
Schaag (ww). Es ist schon Tradition, dass der Behindertenverein „Die Mutigen Nettetal“ zum Osterbasar einlädt.
Dieser findet statt am Sonntag, 22. März, von 11 bis 18 Uhr,
im Pfarrheim von St. Anna, An der Kirche 7. Angeboten
werden handgearbeiteter Osterschmuck und Trödel. Aber
auch eine leckere Suppe und selbstgemachten Kuchen gibt
es an diesem Tag, was sicherlich zu einer angenehmen
Oster-Atmosphäre beitragen wird. „Die Mutigen“ freuen
sich auf einen Besuch aus allen Stadtteilen Nettetals.
SKG richtet Narrencup aus
Schaag (ww). Der erste Vorsitzende der Schaager-Karnevals-Gesellschaft konnte jetzt erfreut mitteilen, dass die
Gesellschaft auch in diesem Jahr wieder das Turnier um den
Nettetaler Narrencup austragen wird. Der Termin wurde
festgelegt für Samstag, 27. Juni. Austragungsort ist das
Sportgelände von Spiel und Sport Schaag. Einladungen und
Austragungsmodus werden rechtzeitig an alle Karnevalsgesellschaften in Nettetal ausgegeben.
Nettetal
Seite 12
Frühwanderung
zu den Spechten
Nettetal (mf). Heimische Spechte erleben kann man auf
einer Frühwanderung am Sonntag, 29. März. Neben dem
Bunt-, Grün- und Schwarzspecht können rund um den
Teufelsstein mit etwas Glück auch der Kleinspecht und der
Mittelspecht entdeckt werden. Treffpunkt ist um 6.30 Uhr
der Wanderparkplatz „Pannenschoppen“ an Haus Waldesruh in Hinsbeck, Heide 7. Die Leitung der circa dreistündigen Wanderung hat Jürgen W. Schwirk. Die Teilnahme ist
kostenfrei.
Jahreshauptversammlung
des VVV Hinsbeck
Hinsbeck (hk). Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Hinsbeck führt am Freitag, 27. März, im Forsthaus
Hombergen um 19.30 Uhr seine diesjährige Hauptversammlung durch. Neben den Berichten sind Wahlen und die
Ehrung verdienter Hinsbecker Bürger vorgesehen. Im Rahmen der Versammlung werden der VVV-Vorsitzende Peter Beyen über die Aktivitäten 2015 in Hinsbeck sowie ein
Vertreter der Stadt Nettetal über das LEADER-Projekt zur
Förderung ländlicher Gemeinden berichten. Hierzu sind
alle Mitglieder und Mitbürger sowie Freunde und Gönner
herzlich eingeladen.
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Leuther CDU mit Ridder
an der Spitze
Leuth (hws). Bei der Mitgliederversammlung der
CDU Leuth im Haus KotherWessig wurde ausdrücklich
die Aufstellung des Bebauungsplanes am Austalsweg
begrüßt. Einhellige Meinung:
Wir brauchen Bebauungsmöglichkeiten, wollen
mit mehr Kindern die Grundschule in Leuth erhalten. Dabei kommt uns die Achse am
Hampoel, Kirche, Austalsweg, Gaststätte Kother und
die Schule sehr gelegen. Ausdrücklich werden die Bemühungen des Leuther Ortsvorstehers Heinz Robert Reiners
unterstützt, gemeinsam mit
der Verwaltung eine Einrichtung eines Etablissements an
der Ecke Hampoel/Bundesstraße zu verhindern.
Die traditionelle Radwanderung findet am Samstag,
30. Mai, statt. Treffpunkt ist
um 10 Uhr vor der Kirche,
Gäste sind willkommen. Es
geht nach Straelen, wo eine
Stadtführung, eine Kirchen-
besichtigung und ein Besuch
im europäischen Übersetzerkollegium angeboten
wird. Einstimmig erfolgten
die Wahlen zum Vorstand:
Erster Vorsitzender ist Willi
Ridder, der ein „offenes Ohr
für die Bürger“ haben will.
Als Aktiver in der Bruderschaft, unter anderem als
zweiter Brudermeister, ehemaliger Vorsitzender der
Landjugend, Mitglied des
Pfarrgemeinderates und Kirchenchores hat er sich für die
neue Aufgabe empfohlen.
Als sein Vertreter wurde
Wolfgang Peters gewählt,
der schon einmal Vorsitzender der CDU Leuth war und
wieder aktiver werden
möchte. Beisitzer sind Ursula Blum, Sandra Timmermanns-Meiners und Dr.
Christian Lange. Der Nettetaler CDU sollen Dr. Christian Lange als Pressesprecher
sowie Ursula Blum und Jochen Meiners als Beisitzer
vorgeschlagen werden.
Hubertusschützen
treffen sich
Hinsbeck (hk). Die Mitglieder der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hinsbeck-Glabbach treffen sich, da das Vereinslokal Waldesruh im Moment ruht, zur Jahreshauptversammlung am 27. März um 20 Uhr in der Bayernstube.
Neben den normalen Regularien wie dem Vortrag der verschiedenen Berichte und von Wahlen geht es insbesondere
um die Absprache der Termine für das eigene Schützenfest
vom 22. bis 25. Mai. Gleichzeitig sollen auch die weiteren
Termine des laufenden Jahres abgestimmt werden. Wegen
der Wichtigkeit dieser Absprachen wird erwartet, dass
sich jedes Schützenmitglied an der Versammlung teilnimmt.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Ein Leben für die Musik
Martin Lindackers wird 90 Jahre
VON HEINZ KOCH
Hinsbeck (hk). Am 22.
März wird der in Hinsbeck
durch seine langjährige Tätigkeit im Musikverein „Cäcilia“ bekannte Martin Lindakkers von der Neustraße 90 Jahre alt. In geistig und körperlich guter Verfassung wird
dieser Geburtstag mit seiner
Lebensgefährtin Gerda Mohr,
Tochter Angela und Schwiegersohn Peter Adamzik, Geschwistern, Verwandten und
Freunde im Landcafé Engels
gefeiert, wobei es sich der Musikverein nicht nehmen lässt,
die Organisation dieses Tages
mit zu übernehmen.
Martin Lindackers wurde
am 22. März 1925 in Hinsbeck-Bruch geboren. Der
Haushalt war groß, da die
Familie acht Kinder hatte.
Seine Gene weisen auf ein
langes Leben hin, denn von
seinen Geschwistern leben
noch drei Schwestern im
Alter von 101 bis 88 Jahre.
Martin ging in Hinsbeck zur
Schule, wobei er sich erin-
nert, „emer en Klompe“ (immer in Holzschuhen). 1939
begann er eine Lehre zum
Weber in der Firma Berger
in Grefrath, doch dann wartete 1943 der Militärdienst,
der ihn nach Dänemark und
zum Schluss nach Frankreich führte. Nach dem Krieg
begann er bei der Firma
ROKAL, wo er zum MetallFacharbeiter ausgebildet
wurde und über 30 Jahre als
Vorarbeiter in der mechanischen Fertigung, später auch
bei Pierburg, tätig war. Dieser Firma blieb er bis zum
Renteneintritt 1988 treu.
Im Jahre 1949 heiratete er
die 1929 in Goch geborene
Anni Harmes, 1951 wurde
die Tochter Angela geboren.
Noch im Jahr der Hochzeit
baute das Paar eine Doppelhaushälfte auf der Neustraße, wo Martin Lindackers
heute noch wohnt. 1999
konnte das Paar seine Goldhochzeit feiern, wobei sein
geliebter Musikverein „Cäcilia“ die Messe gestaltete,
doch bereits 2002 starb sei-
Beichtgelegenheit
vor Ostern
Nettetal (ww). Für alle Gläubigen der GdG Nettetal besteht eine Beichtgelegenheit in der Pfarrkirche St. Sebastian,
Nettetal-Lobberich am Dienstag, 31. März, in der Zeit von
17 bis 19 Uhr. Die Geistlichen aus der GdG Nettetal werden
dann vor Ort sein.
Monatstreff informiert
über Gartenreich
Hinsbeck (hk). Der „Monatstreff“ lädt zur 3. Veranstaltung des Jahres am 24.
März um 20 Uhr ins Parkstübchen Nettetal-Hinsbeck, Parkstraße 13, ein. Gegenstand der Veranstaltung
wird ein Vortrag mit Lichtbildern zu dem Thema
„Landschaftsparks im Gartenreich von Dessau-Wörlitz und in Muskau“ sein. Das
Dessau-Wörlitzer-Gartenreich ist eine europaweit bedeutende Kulturlandschaft
in Sachsen-Anhalt, bestehend aus mehreren Bauten
und Landschaftsparks nach
englischem Vorbild. Es ge-
hört seit 2000 zum UNESCOWelterbe. Als größter Landschaftspark Zentraleuropas
im englischen Stil gilt der
Fürst-Pückler-Park in Bad
Muskau in der Oberlausitz,
er gehört ebenfalls seit 2004
zum UNESCO-Welterbe. Der
Referent, Dipl.-Ing. Wolfgang
Reinke aus Essen, ist ehrenamtlicher Mitarbeiter der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz - Ortskuratorium Essen. Der Vortrag soll
Eindrücke und Kenntnisse
über die sehenswerten Gärten verschaffen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei.
Goldkonfirmanden
sollen sich melden
Kaldenkirchen/Leuth (hws). Die evangelische Kirchengemeinde lädt alle Konfirmanden des Jahrgänge 1962 bis 1965
sowie alle nicht in der Gemeinde Konfirmierten, die keine
Möglichkeit mehr haben, ihre Goldkonfirmation in ihrer
ehemaligen Heimatkirche zu begehen, am Sonntag, 25. Oktober zu Gottesdienst, Mittagessen und Kuchen ein. Die
letzte Goldkonfirmation wurde 2011 gefeiert. Wer bisher
keine schriftliche Einladung erhalten hat, wird gebeten, sich
bis spätestens Ende September an das Gemeindebüro zu
wenden. Auch Adressen ehemaliger Konfirmanden, die
nicht mehr in Kaldenkirchen wohnen, sind willkommen.
Gemeindebüro Friedrichstraße 50, Telefon 02157/6165, email: info@kirche-kaldenkirchen.de.
ne Frau Anni. Seit 2009 hat er
nun in Gerda Mohr aus Lobberich eine neue Lebensgefährtin gefunden.
Im Mittelpunkt seiner Freizeit - oder besser ausschließlich - steht die Musik. Nachdem er zunächst mit der Gitarre seines Bruders begonnen hatte, kaufte er sich nach
dem Krieg ein Tenorhorn
und trat 1953 dem Musikverein „Cäcilia“ bei. Hier
wurde er von Martin Heghmanns, später langjähriger
Dirigent des Vereins, ausgebildet. Der Musikverein wurde seine zweite Heimat, wo er
auch im Vorstand aktiv wurde. Von 1970 bis 1992 war er
2. Vorsitzender, von 1992 bis
2005 Kassierer. Zum Dank für
seine langjährige, unermüdliche Arbeit zum Wohle des
Musikvereins wurde er im
Jahre 2000 zum Ehrenvorsitzenden ernannt, 2013 erhielt
er für 60-jährige Mitgliedschaft eine besondere Ehrung.
Nach dem Renteneintritt
1988 suchte er nach einer
zusätzlichen Freizeitbe-
Martin Lindackers an seiner
Heimorgel. Foto: privat
schäftigung. Diese fand er
über eine Zeitungsanzeige
beim „Orgelkreis der Arbeiterwohlfahrt (AWO)“ in
Viersen. Hier lernte er nun
im Alter von 62 Jahren das
Orgelspiel. Gemeinsam mit
den etwa 12 bis 14 anderen
Spielern dieses Kreises trat er
unentgeltlich bei Konzerten
in Altenheimen und sozialen
Einrichtungen im Kreis Viersen auf. Später erwarb er eine
eigene Orgel, mit der er im
Bekannten- und Freundeskreis die Abende verschönte.
Musik war und ist noch heute sein Lebenselixier.
Paartherapie mit Musik
Lobberich. Am Freitag, 27.
März, steht um 20 Uhr das
nächste Stück aus dem Abonnement 2 auf dem Spielplan
der Werner-Jaeger-Halle, An
den Sportplätzen 7. Mit
„Unbehandelt“ kommt eine
„Paartherapie mit Musik“
nach Nettetal. In den Hauptrollen sind Heike Trinker und
Heiko Sens sowie daneben
Anne Keßler zu sehen, die
kurzfristig für Alice von Lindenau einspringt.
Paartherapien sind nicht
erst seit David Frankels Filmkomödie „Wie beim ersten
Mal“ (USA 2013) mit Meryl
Streep und Tommy Lee Jones groß in Mode. Auch
Amina Gusner ließ sich vom
herrlich-lustlosen Pärchen
Streep/Jones inspirieren und
stellt in ihrem neuesten Liederabend die ewigen Fragen
„Gibt es ein (Liebes-) Leben
nach der Heirat?“ und
„Wann hat die Liebe angefangen aufzuhören?“
In „Unbehandelt“ sind es
gleich zwei Paare, die sich
Hilfe von Paartherapeut und
Muttersöhnchen Rüdiger erwarten: Bei Wolfgang und
Vera, beide Ende 50, ist nicht
erst seit dem Auszug der
Kinder die Luft raus: Sie will
Nähe plus Gefühle, er lieber
seine Ruhe. Ein unlösbares
Dilemma?
Gabi und Frank - Mitte 40,
seit zehn Jahren zusammen,
ein Kind - haben dagegen ein
anderes Problem: Er mag
Sex, sie nicht! Also: Was tun,
wenn die Ehe langsam zum
durchgesessenen BequemSofa wird? Heiter und musikalisch stellen sich zwei Pärchen und ihr Therapeut, zu
den unsterblichen Hits von
zwei Musikern begleitet, dem
größten Menschheitsthema
- der Liebe und ihrem Verfallsdatum.
Karten zum Preis von 11
bis 22 Euro (ermäßigt 7 bis 14
Euro) sind erhältlich bei der
NetteKultur der Stadt Nettetal, Doerkesplatz 3, Nette-
Heimatfreunde Leuth
laden ein
Leuth (hws). Bei der Jahreshauptversammlung der
Heimatfreunde Leuth freute
sich der Vorsitzende Johannes Wolters über den guten
Besuch bei den Veranstaltungen, von den 653 Mitgliedern
sind meistens 70 anwesend.
Christel Nelißen berichtete
von einem erfreulich guten
Kassenbestand. Am Dienstag,
7. April geht es mit dem Eiertipp weiter, hier wird auch ein
Film gezeigt. 50 Personen haben sich zu einer Studienfahrt
vom 28. April bis 2. Mai nach
Mecklenburg-Vorpommern
angemeldet. Zu den Ereignissen der Weltkriegsgeschichte
im hiesigen Bereich gehört der
„Venlo Incident“, bei dem am
9. November 1939 zwei britische Agenten von einem deutschen SS-Kommando am
Grenzübergang Venlo-Herongen entführt und ein niederländischer Geheimdienstmann erschossen wurde. Lokalredakteur Ludger Peters
berichtet darüber am Dienstag. 2. Juni, jeweils um 19.30
Uhr im Saal Dückers.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Nettetal
Hinsbecker Honig bietet Vielfalt
Hinsbeck (hk). Neue Pläne zur Vermarktung seines
Honigs beschreitet in diesem
Jahr der Hinsbecker Imker
Detlef Vaessen. Er möchte die
Besonderheiten der Hinsbekker Natur auch in seinen
Honigsorten widerspiegeln,
die in diesem Jahr erstmals
unter dem Label „Hinsbekker Honig“ gehandelt werden. Seine in drei Gruppen
aufgeteilten zwölf Bienenvölker stellt er gezielt in besonderen Standgebieten auf.
Eine Gruppe steht auf den
Hinsbecker Höhen in der
Nähe der Jugendherberge,
wo er Waldhonig und später im Jahr Akazienhonig
sowie Lindenhonig gewinnen will. Eine Gruppe wird
auf dem Golfplatz „Haus
Bey“ aufgestellt und der
Honig unter diesem Namen
verkauft. Bei Vorgesprächen
zeigte sich die Naturverbundenheit des Golfclubs, der
sofort begeistert und bereit
war, mehr von den für die
Bienen geeigneten Pflanzen
anzubauen. Der Vertrieb erfolgt allein über den Hausverkauf. Zusätzlich bietet er
ihn im Juni bei einer Ausstellung und Beratung im Dorfmuseum Hinsbeck sowie auf
dem Lobbericher Adventsmarkt an.
Im Moment bauen die Bienen nach dem Winter ihren
Staat wieder auf, womit sie
bei Temperaturen von etwa
zehn bis zwölf Grad Celsius
und Sonnenschein beginnen. Für die Brut muss Nahrung herangeschafft werden.
Diese kommt zunächst aus
den Frühblühern, insbesondere der Haselnuss sowie der
Salweide oder volkstümlich
„Weidenkätzchen“. Daher
Imker Detlef Vaessen am Bienenstock.
ner Kollegin Brittza Szesny
und Pierre Halley, Experte für
Versorgung nach Schlaganfällen sowie Orthopädie-Mechaniker und Orthopädie-Techniker Thomas Gottschalk.
Bei Anzeichen eines
Schlaganfalls zählt jede Sekunde und maximal drei
Stunden entscheiden über
den Verlauf. Zum Netzwerk
geben Institutionen wert-
Die ersten Bienen suchen Pollen für die Brut. Fotos: Heinz Koch
stehen diese unter Naturschutz. Wie Vaessen berichtete, wird dies leider immer
wieder übersehen, obwohl
die Salweide eine wichtige
Nahrung für die Bienenbrut
ist. So war es auch an der
Backesbeek hinter der Kopernikusstraße in Hinsbeck,
wo im Auftrag des Netteverbands die Salweiden auf
den Stock gesetzt wurden.
Dies geschah zwar noch in
der zulässigen Zeit Ende Februar, doch sollten Kätzchen
nicht zur Blütezeit geschnitten werden. Nach Auskunft
von Volker Dietl, Geschäftsführer des Netteverbands,
wird man die Bedenken des
Imkers in der Planung für das
nächste Jahr berücksichtigen.
Vaessens Wunsch für seine Bienenvölker ist die Anlegung von Wildblumenwiesen beispielsweise auch an
Straßenrändern, wie es bereits in vielen anderen Städten geschieht. Dies würde
neben den Bienen auch den
Insekten- und Schmetterlingspopulationen helfen.
Beim Gespräch wies er auf
eine Pflanze hin, die sich in
unseren Bereichen immer
weiter ausbreitet und in
Zukunft auch beim Honig
Probleme machen könnte:
das Jakobskreuzkraut. Diese
Giftpflanze ist bei allen Tierliebhabern gefürchtet, viele
Pferde und Kühe sind bereits
daran verendet. Das gelb blühende Kraut ist chemisch
nicht zu bekämpfen, Hilfe
bringt nur das radikale Herausreißen inklusive der weit
laufenden Wurzeln. Bisher ist
es im Honig nicht nachweisbar. Sollte es sich jedoch so
weiter ausbreiten wie bisher,
könnte sich dies, da die Bienen
auch diese Blüten anfliegen, in
Zukunft ändern und so auch
für den Menschen gefährlich
werden. Daher plädierte er
dafür, das Jakobskreuzkraut
wie den Riesen-Bärenklau zu
behandeln und radikal zu entfernen.
volle Unterstützung. Männerkreis-Vorsitzender Wolfgang Gerold bedankte sich.
Die nächsten Zusammenkünfte des Männerkreises
sind am 1. April und 6. Mai
(mittwochs). Alle Männer,
die gerne am Männerkreis
teilnehmen und abgeholt
und zurückgebracht werden möchten, können sich
bis zwei Tage vor dem Män-
November 1969 begann mit
der Übernahme des Amtes
als erster Vorsitzender die
Zeit des „schwarzen Anzugs“. Dieses Amt hatte er
bis 1993 inne und war Ehrenvorsitzender. Er führte
also fast 24 Jahre die Brucher
Schützen durch oftmals
„schweres Wetter“ mit Geschick, Fleiß und Geduld.
Zwischendurch hatte er
sogar Zeit, Minister zu spielen. Insider erinnern sich: Es
drohte, dass sich im Jahr 1971
niemand fand, der den Vogel
schießen würde. Es folgte ein
Austausch von Verantwortlichen im Haus Berger, Wilhelm Stroetges schoss den
Vogel ab, er wurde Minister
mit Johannes Peters, der sich
noch sehr gut erinnert: „Insbesondere seine Frau Maria,
selbst mit Leib und Seele von
den Brucher Schützen über-
zeugt, überredete ihren
Mann dazu, beim Dreigestirn
mitzuwirken. Als Vorsitzender der Brucher Schützen und „alter Brucher“
kümmerte er sich um den
Erhalt des Königskapellchens, den Fahnenschmuck
in den Straßen Kaldenkirchens während des Schützenfestes und insbesondere
darum, dass es stets einen
König gab.
Kaldenkirchen (hws). An Aschermittwoch sollte eigentlich alles vorbei sein. Nicht so für die Tänzerinnen aus
Kaldenkirchen. Bis zu 50 Mädels der drei Garden machten
sich mit mindestens 25 Fans und Betreuern in den letzten
Wochen von Kaldenkirchen aus auf den Weg, um sich in drei
Turnieren in Goch, Eschweiler und Kleve zu stellen. Eine
logistische Meisterleistung. Insgesamt 16 mal wurde angetreten. 13 mal wurde das Podest erreicht, wobei die Mädels
zehnmal sogar als Siegerinnen von den Bühnen gingen. Die
Kaldenkirchnerinnen zeigen Tanz auf höchstem Niveau in
allen Altersklassen. Grundlage für den Erfolg ist die jahrzehntelange Aufbauarbeit. Ganzjährig wird ein- bis zweimal die Woche trainiert. In drei Altersklassen erfolgt der
Aufbau ab sieben Jahren. Eine besondere Leistung zeigte das
Solomariechen Pia Sieburg, die nicht nur alle Wettbewerbe
gewann, sondern auch für die jeweils beste Tagesleistung
zusätzlich drei Wanderpokale einstrich.
Die Ergebnisse:
Turnier in Goch:
Minigarde im Marschtanz: 2. Platz
Pia Sieburg: 1. Platz und Wanderpokal für höchste Wertung.
Juniorengarde im Showtanz: 1. Platz
Juniorengarde im Marschtanz: 3. Platz
Große Garde im Showtanz: 2. Platz
Große Garde im Marschtanz: 1. Platz und Wanderpokal für
höchste Wertung.
Turnier in Eschweiler:
Pia Sieburg: 1. Platz und Wanderpokal für höchste Wertung
Juniorengarde im Showtanz: 1. Platz
Juniorengarde im Marschtanz: 1. Platz
Große Garde im Showtanz: 4. Platz
Große Garde im Marschtanz: 1. Platz und Wanderpokal für
höchste Wertung
Turnier in Kleve-Matterborn:
Pia Sieburg: 1. Platz und Wanderpokal für höchste Wertung
Juniorengarde im Showtanz: 1. Platz
Juniorengarde im Marschtanz: 5. Platz
Große Garde im Showtanz: 4. Platz
Große Garde im Marschtanz: 1. Platz
Jede Woche auf dem Sattel
nerkreisabend bei Wolfgang
Winter, Telefon 02157/
3026302, melden. Am Mittwoch, 3. Juni, steht ein Busausflug nach Duisburg (Hafenrundfahrt), Haan (Mittagessen) sowie Wuppertal
(Fahrt mit dem Kaiserwagen der Schwebebahn mit
Kaffee und Kuchen) an. Erich
Both nimmt Anmeldungen
entgegen.
Trauer um Karl-Heinz Berger
Kaldenkirchen (hws). Im
Alter von 85 Jahren verstarb
nach schwerer Krankheit
Karl-Heinz Berger, Kölner
Straße. In der Landwirtschaft im Bruch groß geworden, war er später unter anderem Pflanzenbeschausachverständiger der Landwirtschaftskammer Rheinland und als Prüfer an den
damaligen
Grenzübergangsstellen tätig. Er trat im
Jahr 1948 den Brucher Schützen bei, war von 1948 bis
1951 Schütze, 1951 bis 1953
schwarzer Husar, 1953 bis
1955 Generaladjutant, 1955
bis 1957 Schütze, 1957 bis
1961 Major, 1961 bis 1967
Schütze, 1967 bis 1969 erster
Königsadjutant bei König
Hans II. Opdensteinen und
von 1969 bis 1970 Majoradjutant. Das war seine „uniformierte“ Phase. Am 18.
Alles det met:
Tänzerinnen räumten ab
Pia Sieburg gewann alle Wettbewerbe
Männerkreis informiert sich
Kaldenkirchen
(hws).
Beim Männerkreis der evangelischen Kirchengemeinde
beleuchtete Michael Weber,
Vorsitzender des von ihm
initiierten Kompetenz-Netzwerks „Schlag auf Schlag“,
die Hintergründe, Symptome und Risikofaktoren des
Schlaganfalls ebenso wie die
Hilfe bei der Nachsorge. Unterstützt wurde er von sei-
Seite 13
Dass dies nicht selbstverständlich ist, müssen die
Schützen in diesem Jahr erfahren denn erstmals in der
Geschichte der Brucher
wurde der Vogel nicht gewischt. Der Verstorbene
hinterlässt Ehefrau, zwei
Töchter mit den Schwiegersöhnen und fünf Enkel. Die
Exequien und die Beisetzung haben am Donnerstag stattgefunden.
Philatelisten im
TSV-Clubheim laden ein
Kaldenkirchen (hws). Der BSV Phila 1968 Kaldenkirchen
organisiert am Donnerstag, 2. April, um 19 Uhr im TSVClubheim Kaldenkirchen, Buschstraße 34, einen Lichtbildervortrag von Jen Gielen zum philatelistischem Thema:
„Niederländisch Indien bis Indonesien“ mit anschließendem Tausch von Briefmarken und Belegen. Kontakt: Peter
Aldenhofen, Telefon: 02153/9529045 ab 18 Uhr.
Kaldenkirchen (hws). Im
Dezember 2004 trafen sich
acht ehemalige Fußballer
und Tennisspieler des TSV
Kaldenkirchen im Clubheim und gründeten eine
Truppe, deren Ziel es war,
wöchentlich eine Fahrradtour zu unternehmen. Die
normalen sportlichen Tätigkeiten, wie das Fussballspielen in der Ü50 oder die
wöchentlichen Tennisrunden sind - so meinten sie für Rentner einfach zu wenig, um sich fit zu halten.
Leider verstarb nach
sechs Monaten das Gründungsmitglied Heinz Gruteser auf einer dieser Fahrradtouren. In den Jahren
2005 und 2006 stießen weitere vier Sportkameraden
dazu. Treffpunkt ist immer donnerstags um 13
Uhr am Sportplatz. Die
Fahrtstrecken betragen 40
bis 50 Kilometer. Natür-
lich wird auch immer eine
Kaffeepause gemacht. In
den
Sommermonaten
werden auch Tagestouren
zwischen 70 und 90 Kilometer durchgeführt. Ende
Juli steht dann jeweils eine
dreitägige Jahrestour mit
Übernachtungen an und es
werden größere Strecken
bewältigt. Heinz Schierkes: „Wir sind jetzt alle
zwischen 70 und 76 Jahre
alt und wollen hoffen, das
wir noch lange unsere
Fahrradtouren durchführen können. In den vergangenen zehn Jahren haben
wir immerhin eine Gesamtstrecke von 20.300
Kilometer zurückgelegt.
Der Abschluss der Touren
ist jeweils das TSV-Clubheim, wo ein Abschiedstrunk genommen wird.
Danach heißt es:
„Bis nächsten Donnerstag
um 13 Uhr!“
Konfirmanden laden ein
Kaldenkirchen (hws). Zum Vorstellungsgottesdienst der
Konfirmanden ist die evangelische Kirchengemeinde eingeladen am Sonntag, 22. März um 10 Uhr. Er wird von den
Jugendlichen derzeit vorbereitet und eigenständig gestaltet. Folgende 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden werden am Sonntag, 3. Mai („Kantate“) konfirmiert: Jana Bock,
Laura Derpmanns, Dominik Hölzel, Daniel Müller, Tim Nelißen, Stas Nesterow, Dennis Peeterman, Robert Pfeifer,
Anika Reinecke, Finja Schmidt, Julius Theelen, Maurice Tölke, Philip Wodka, Jana Ziermann, Stephanie Zimmermann.
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Seite 14
Formen, wie sie die Natur
geschaffen hat
Die Töpfereien öffneten ihre Türen
Petra Wolf in ihrem Atelier Foto: Bruno Schüttler
Bracht (bs). Am vergangenen Wochenende hatten die
Töpfereien im Land zum Tag
der offenen Tür eingeladen.
In Bracht führte Petra Wolf
die Besucher durch ihr Atelier. Bevorzugt verwendet
sie schwarzen oder weißen
Ton, wie er im Sauerland
vorkommt. Vielfältig sind
die Techniken, die Wolf anwendet, um dem Ton das gewünschte Aussehen und
Struktur zu geben. Ihre Arbeiten erinnern an Formen
und Bildungen wie sie in der
Natur vorkommen. „Ich kopiere die Natur nicht, sie inspiriert mich. Manche Formen entdeckt man erst,
wenn man sich dem Mikrokosmos zuwendet!“
Im Atelier der Künstlerin
stehen zwar Töpferscheiben,
aber viele ihrer Skulpturen
entstehen durch andere
Techniken. Als Dozentin tätig, vermittelt sie ihre Kunst
weiter. Die Liste der Ausstellungen, an denen sie teilnahm, liest sich wie das
„who’s who“ der Keramikbranche. Die Töpferin studierte an der Fachhochschule Krefeld im Fachbereich
Design. Sie wählte den
Schwerpunkt Keramikdesign. Seit den 80er-Jahren hat
sie Ateliers in Bracht, erst
auf der Altkevelaerstraße,
jetzt auf dem Zissenweg.
Osterbasar am 21. und 22. März
Schottische Klänge im Bürgersaal
Buntes Konzertprogramm beim Abschluss der neunten Winterschool
VON BIRGIT EICKENBERG
Brüggen. Jedes Frühjahr
treffen sich Dudelsackspieler und Trommler in der Jugendherberge am Eggenberg, um dort mit erstklassigen Lehrern, die zum größten Teil extra aus Schottland
angereist sind, zu lernen.
Dieses Jahr war es die neunte
Piper’s Corner Winterschool, in der rund 80 Musiker unterrichtet wurden.
Vom Anfänger bis zum
fortgeschrittenen Piper oder
Drummer wurde in allen
Level neues Wissen vermittelt, Fehler korrigiert und der
Umgang mit den Instrumenten verbessert. Sogar das
tägliche wecken um kurz
nach sieben Uhr wurde von
Teilnehmern erledigt, die
spielend durch die Gänge der
Jugendherberge zogen. Nach
dem Frühstück gab es bei
der morgendlichen Zusammenkunft Informationen
über die täglich anstehenden, zusätzlichen Workshops, beispielsweise zum
Piobaireachd - einer sehr
emotionalen, traditionellen
Spielweise des Dudelsacks,
zum Canntaireachd - einer
ursprünglichen Methode,
die Dudelsackstücke ohne
Noten und nur mit Gesang
vermittelt oder zur Instrumentenpflege.
Unterricht hatten die Schüler rotierend bei allen Lehrern, immer im Wechsel mit
einer Stunde Zeit, das Erlernte in einer Practice-Stunde
zu vertiefen. Und die Schüler nutzten diese Zeit, an allen freien Plätzen wurde geübt. Der Kaffee floss in Strömen, denn die Nächte zuvor
waren meist kurz, da abends
alle noch zusammen saßen
und weiter Musik machten.
Donnerstags ist traditionell
der Abend in der Workshopwoche für eine Demonstration des Könnens, bei dem
fast alle Teilnehmer mitmachten und auch Gäste
willkommen waren. Für jeden Anfänger ein wichtiger
Einen karitativen Hintergrund hat der kommende Osterbasar
der kfd. Foto: privat
Brüggen. Die letzten Nadeln vom Weihnachtsbaum
waren noch nicht ganz weggekehrt, da begannen die
Mitglieder des Bastelkreises
der kfd St. Nikolaus Brüggen
bereits mit den Arbeiten für
den Osterbasar. Noch wird
mit Hochdruck gewerkelt,
zugeschnitten, genäht, verziert, gesteckt und gemalt.
Schließlich sollen den Besuchern des beliebten Basars
auch diesmal wieder attraktive Neuigkeiten angeboten
werden.
Nach wie vor in sind
kunstvolle Arbeiten aus unbehandeltem Naturholz.
Auch Fensterbilder und Osterkörbchen dürfen nicht fehlen. Eine Verlosung wartet
mit vielen österlichen Preisen auf. Osterpräsente, Ge-
stecke, Osterkränze und vieles mehr werden zu fairen
Preisen angeboten. Der Basar ist am Samstag, 21. März,
von 17 bis 19 Uhr (nur Verkauf) und am Sonntag, 22.
März, von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Mittagszeit gibt es
zur Stärkung eine leckere
Suppe. Am Nachmittag kann
man es sich bei Kaffee und
Kuchen gut gehen lassen.
Wie immer ist der Basar
kein Selbstzweck; vielmehr
unterstützen die vielen Ehrenamtler durch ihr Engagement soziale und karitative Zwecke. So geht der Reinerlös zu gleichen Anteilen an
die Suppenküchen der Dilborner Schwestern, die Bosnienhilfe von Pastor Anto
und die Behindertenarbeit
des DRK Brüggen.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Der schottische Dudelsack-Hersteller und Lehrer Willie McCallum präsentierte den
Workshopteilnehmern sein Können. Foto: Birgit Eickenberg
Moment, vor Publikum zu
spielen, das genau hört, wo
man sich verspielt und welche Stelle in einem Lied noch
nicht so gut „sitzt“. Doch
tapfer stellten sich die Musiker dem Publikum und wurden mit herzlichem Applaus
dafür belohnt.
Das große Konzert zum
Abschluss dieser sehr intensiven Woche im Bürgersaal
in Bracht war für alle etwas
Besonderes. Denn dann wird
die Uniform angelegt und
jeder Workshop-Teilnehmer
steht beim Finale mit auf der
Bühne. Doch zunächst wurden die VIP-Gäste mit dem
Dudelsack zu ihren Plätzen
begleitet. Das bunte Programm bot dem Publikum
viel Abwechslung. Die hochkarätigen Lehrer der Winterschool traten auf und demonstrierten ihr Können.
Aber auch einige Schüler
hatten sich zu einer kleinen
Students-Band formiert.
Durch die Mittelalter-Folkband „Fafnir“ wurde ein
Kontrast zur traditionellen
Spielweise gezeigt und Kian
Johnston (14) präsentierte
die modernere Dudelsackspielweise à la „Red Hot Chilli
Pipers“, die nächstes Jahr
zum 10-jährigen Jubiläum
der Winterschool beim Abschlusskonzert in der Burg-
Auch in den Pausen lernten die Workshop-Teilnehmer fleissig
weiter ihre neuen Stücke. Foto: Birgit Eickenberg
gemeindehalle auftreten
werden.
Die Tänzerinnen der „The
Greenwood School of Irish
Dancing“ hüpften zu irischer Volksmusik gekonnt
über die Bühne und der
schottische Sänger Ted Christopher begeisterte das Publikum mit Gesang und Gitarre. Auch die Trommler,
die meist etwas im Hintergrund der Dudelsackspieler
stehen, kamen an diesem
Abend zu ihren Ehren. Neben dem Drum-Solo durch
den Weltklasse-Lehrer Mark
Wilson zeigten die Schüler,
wie ein fetziges Drum Corp
Salute gespielt wird.
Beim großen Finale sorgten die bekannten und beliebten Stücke „Highland
Cathedral“, „Amazing Grace“ und „Auld lang Syne“
für einen emotionalen und
beeindruckenden Abschluss
des Konzertes. A
lle Konzertteilnehmer zogen danach mit „Scotland
the brave“ und „Muss i
denn“ unter dem Applaus
der Zuschauer von der
Bühne. Die Eintrittskarten
für das Jubiläums-Konzert
im nächsten Jahr sind ab
Mai schon jetzt unter
www.piperscorner.com zu
reservieren.
Von Barock bis Techno
Bracht. Das Akkordeon
Orchester 1960 Bracht lädt
zu einem schwungvollen
Konzert in den Bürgersaal
auf der Marktstraße ein. Vor
dem Konzert bittet der Wirt
ab 16 Uhr zum Kaffee- und
Kuchenbuffet. Von der barocken Feuerwerkmusik
Das Akkordeon Orchester Bracht lädt zu einem schwungvollen Konzert ein. Foto: privat
über Tango, Evergreens von
Peter Alexander, Pophits
von Abba und den Ohrwürmern der letzten Jahre
spannt das Akkordeon-Orchester zwei Stunden lang
den Bogen seines Frühjahrskonzerts. Das Jugendorchester „Tastenflitzer“
unternimmt mit der Suite
„Villa Timecode“ eine Zeitreise zu verschiedenen Musikstilen vom Barock bis
zum Techno.
Das Konzert findet Sonntag, 22. März, 17 Uhr statt.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene acht Euro und für
Jugendliche und Kinder ab
sechs Jahren drei Euro. Informationen und Kartenreservierung unter der Rufnummer 02153/70863.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Transit für soziale Transporte
Abschied als Gruppenführer
In Schwalmtal steht ein weiteres Fahrzeug den Vereinen zur Verfügung
Willi Hölter, symbolisch an
den Bürgermeister der Gemeinde Schwalmtal, Michael Pesch, übergeben, stellvertretend für die vielen Nutzer
aus dem Ort, denen das Fahrzeug jetzt zur Verfügung
steht. Bürgermeister Pesch
bedankte sich herzlich für
das Engagement der Firmen,
die es so möglich machen,
das Leben in Schwalmtal
wieder etwas attraktiver zu
machen.
Wie kann das Fahrzeug
nun „gebucht“ werden?
Anfragen sind an das Autohaus Hölter in SchwalmtalAmern zu richten unter der
Telefon-Nummer 02163/
92340. Die Vergabe erfolgt in
Ein Teil der Sponsoren mit Bürgermeister Michael Pesch (6.v.l.) vor dem neuen Kleinbus bei der der Reihenfolge der AnfraÜbergabe im Autohaus Hölter in Amern. Foto: Franz-Josef Cohnen
gen, also: Wer zuerst kommt,
mahlt zuerst.
Und so haben alle etwas
Schwalmtal (fjc). Ein glück- möglich, die Kosten für War- Führerschein reicht aus.
Am 12. März wurde der davon: Die Institutionen,
licher Moment war es für die tung, Pflege und VersicheSchwalmtaler
Vereine, rung übernimmt das Auto- Schlüssel zum Fahrzeug nun Vereine, Schulen, KindergärGruppen und die sozialen haus Willy Hölter. Die Ausla- in einer kleinen Feier im Au- ten und ähnliche EinrichtunEinrichtungen: Ein Ford gen für den Sprit müssen die tohaus Hölter durch den gen sind ein Stück mobiler,
Transit Custum (Neunsit- Nutzer selbst bezahlen, eben- Vertreter der Firma Mobil und je mehr sie mit dem Bus
zer) im Bruttowert von rund so eine Selbstbeteilung bei Sport- und Öffentlichkeits- durch die Gegend fahren,
36.000 Euro steht ihnen ab eventuellen Beschädigungen. werbung GmbH, Roland umso mehr wird die Wersofort zur Verfügung, denn Die Fahrer müssen 21 Jahre Nau, und den Geschäftsfüh- bung der Sponsoren unters
längst nicht alle Gruppen alt sein, ein normaler Pkw- rer der Firma Hölter, Heinz- Volk gebracht.
können es sich leisten, ein
eigenes Fahrzeug anzuschaffen und zu unterhalten. Damit können jetzt Ausflüge, Besorgungen, Hol- und
Messe und Generalversammlung der St. Gertrudis-Bruderschaft
Bringdienste und sonstige
Fahrten der Vereine getätigt
Gertrudis-Bruderschaft Dil- Geschäftsführers, von zwei
werden. Gilt es, etwa für eikrath ihr Patronatsfest. Man Brudermeistern und des
nen Altennachmittag die
beginnt um 18.30 Uhr mit Bruderschaftsleutnants. DaSenioren abzuholen, Fußeiner heiligen Messe für die nach gibt es Informationen
ballpieler zu einem auswärlebenden und verstorbenen zum bevorstehenden Schüttigen Spiel zu fahren oder die
Mitglieder der Bruderschaft zenfest sowie über Termine
Kleinen vom Kindergarten
mit einem Opfergang in der und Aktivitäten in diesem
zu einer Veranstaltung zu
Kirche. Dort werden auch an- Jahr. Alle Mitglieder sind
bringen, kann man den neuschließend die Ehrungen der sowohl zur Messfeier als
en Kleinbus nutzen.
Altersjubilare vorgenom- auch zur GeneralversammIn Zusammenarbeit der
lung herzlich eingeladen.
men.
Firma Mobil Sport- und ÖfGegen 20 Uhr findet im
Die zu ehrenden Jubilare
fentlichkeitswerbung
Hause Toerschen, Boishei- erhielten bis zum 11. März
GmbH aus Neustadt an der
mer Straße 61, die General- eine persönliche Einladung.
Weinstraße mit dem Autohaus Willy Hölter, Amern Die St. Gertrudisbruderschaft versammlung. statt. Hier Sollten Mitglieder zur Ehkonnten 25 weitere Gewer- Dilkrath lädt zur General- werden zunächst die Berich- rung anstehen und bis date über das verflossene Bru- hin keine Einladung erhalbetreibende in Schwalmtal versammlung.
derschaftsjahr und zur Kas- ten haben, sind diese gebegewonnen werden, das Pro- Foto: Franz-Josef Cohnen
senlage vorgetragen. Im Mit- ten, sich mit dem Geschäftsjekt zu verwirklichen. Durch
Dilkrath (fjc). Am Sams- telpunkt der Versammlung führer Hans-Jürgen Siegers
Werbung auf dem Fahrzeug
wurde die Anschaffung tag, 21. März, feiert die St. stehen die Neuwahlen des in Verbindung zu setzen.
Patronatsfest in Dilkrath
Im September nach Kevelaer
Dilkrather Pilger trafen sich zur Vorbereitung der Jubiläumswallfahrt
Dilkrath (fjc). Große Ereignisse werfen bekanntlich
ihre Schatten voraus. So will
die Jubiläumswallfahrt im
50. Jahr einer Dilkrather
Kevelaerprozession gut vorbereitet werden. Jetzt trafen
sich hierzu am vergangenen
Sonntag die aktiven Wallfahrer und weitere Interessierte
zunächst um 10 Uhr in der St.
Gertrudiskirche zur gemeinsamen Messfeier, wo man
auch der verstorbenen Pilger
gedachte. Father Stanislaus
Kub, der sich schon mehrmals als indischer Priester
während seiner Aushilfstätigkeit in Schwalmtal mit auf
den Weg nach Kevelaer gemacht hat, und Diakon Franz-
Josef Cohnen standen der Feier vor. Diakon Cohnen erläutere in seiner Predigt die Geschichte der Dilkrather Wallfahrt, die 1965 unter Pastor
Heinrich van Booven ihren
Anfang nahm.
Anschließend trafen sich
42 Interessierte im Dilkrather Pfarrheim, um gemeinsam zu frühstücken
und Anregungen für die diesjährige Jubiläumswallfahrt
vom 25. bis 27. September zu
sammeln und Erinnerungen
an die vergangenen Jahre
auszutauschen. Nach jetzigem Stand wird ein ähnlicher Ablauf wie in den letzten Jahren angestrebt: Auszug in Dilkrath am Freitag,
25. September, nach dem
Reisesegen um 22 Uhr. In
Kevelaer sollen dann am
Samstagmorgen die Radund PKW-Pilger am großen
Parkplatz (Rathaus) um 8.30
Uhr die Fußpilger erwarten,
um von dort gemeinsam zur
Kerzenkapelle zu ziehen, wo
um 9 Uhr die Pilgermesse
gefeiert wird. Um 11 Uhr trifft
man sich zum Kreuzweg,
mit dem die gemeinsamen
Veranstaltungen der Dilkrather Pilger enden. Am
Nachmittag möchte man gemeinsam mit den Brachter
Pilgern, die ebenfalls an diesem Wochenende in Kevelaer sind, die Vorabendmesse
in der Marienbasilika feiern.
Seite 15
Am Sonntagabend, 27. September, werden die Fußpilger gegen 18 Uhr in Dilkrath
zurück erwartet, wo dann
mit
dem
feierlichen
Schlusssegen in St. Gertrudis die Wallfahrt enden soll.
Als besonderes Zeichen der
Jubiläumswallfahrt will man
eine schmiedeeiserne Plakette
besorgen, die ihren Platz in der
Kerzenkapelle erhalten soll.
Auch wird man eine entsprechend gestaltete große Kerze
beim Einzug in Kevelaer mitführen. Anregungen und Vorschläge zur weiteren Gestaltung der Wallfahrt nehmen
gerne Adele Schuren oder die
Mitglieder des Dilkrather Gemeindeausschusses entgegen.
Amern (hei). Peter Houben war 31 Jahre lang Gruppenführer bei der Feuerwehr
im Löschzug Amern. Bei der
jüngsten Jahreshauptversammlung ist er von Wehrführer Dirk Neikes (links)
und Löschzugführer Guido
Cüsters aus seinem Amt verabschiedet worden. Seine
Nachfolge tritt Daniel
Leuchtenberg an, der frisch
seine Lehrgänge zum Brandmeister abgelegt hat.
Frühjahrsputz in Lüttelforst
Lüttelforst. Am morgigen
Samstag, 21. März, wird Lüttelforst gesäubert, aufgeräumt und in Ordnung gebracht. Die Vorstände aller
Vereine laden ihre Mitglieder und alle Lüttelforster ein,
sich an den Frühjahrsarbeiten zu beteiligen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene
jeden Alters treffen sich morgens um 9 Uhr im Hof des
Pfarrheims. Sie können wählen, ob sie in den Grünflächen auf dem Sportplatz,
dem Kirchberg, dem Dorfplatz oder entlang der Stra-
ßenränder arbeiten möchten. Zwischendurch wird
eine Brotmahlzeit gereicht,
die Aktion endet gegen 13.30
Uhr mit einem gemeinsamen
Eintopf-Essen.
Eine Voranmeldung ist
nicht notwendig. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Arbeitsgeräte mitzubringen. Die
Frühjahrsaktion findet in diesem Jahr zum neunten Mal
statt. Die Organisatoren hoffen auf eine gleiche positive
Beteiligung vieler Lüttelforster wie in den letzten Jahren.
Jetzt anmelden
zum Emmaus-Gang
Schwalmtal. Die katholische Pfarrei St. Matthias lädt am
Ostermontag, 6. April, zum „Emmaus-Gang“ ein. Treffpunkt ist um 4.20 Uhr ab St. Georg und um 4.30 Uhr ab St.
Anton. Der Ostergottesdienst in der Elmpter Kapelle beginnt um 6 Uhr. Im Anschluss daran wird ein gemeinsames
Osterfrühstück angeboten. Unkostenbeitrag: 7,50 Euro. Eine
vorherige Anmeldung ist erwünscht unter der Telefonnummer 02163/83092 (Bereths).
Mundartnachmittag des
Heimatvereins Waldniel
Waldniel. Der Heimatverein Waldniel lädt zu seinem
Frühjahrs-Mundartnachmittag am Sonntag, 22. März, 15
Uhr, in die Gaststätte „Alt Neel“ am Waldnieler Markt ein.
Die Mundartgruppe des Heimatvereins hat sich in den
Wintermonaten wieder einige schöne Geschichten, die im
feinsten Neller Plott vorgetragen werden, einfallen lassen.
Bei „schtäreke Buenekaffe on lekker Kook“ wird unter
anderem von de „Voostetiid“, „de Schniejlökkskes“ on von
„dor Osterhaas“ berichtet. Der Heimatverein Waldniel freut
sich auf viele Besucher.
Wer putzt den Vogel
in der Renneperstraße?
Renneperstraße (fjc). Die
St. Mauritius-Schützenbruderschaft Amern-Renneperstraße 1909 lädt am Sonntag, 29. März, zur traditionellen Palmsonntagsversammlung ein. Hierzu trifft man sich
um 11 Uhr im Partyraum des
Brudermeisters Volker Clemens, Renneperstraße 46.
Die Tagesordnung sieht
nach den Berichten über die
letzte Versammlung und das
Jahr 2014 den Rechenschaftsbericht zur Kassenlage und den Bericht der
Kassenprüfer vor. Danach
stehen Wahlen auf dem Pro-
gramm: Ein Kassenprüfer ist
neu zu wählen und über den
Posten des Hauptmanns
muss abgestimmt werden.
Es folgen Ehrungen und die
Abstimmung über ein mögliches Vogelputzen. Weitere
Tagesordnungspunkte sind
die Vorbereitung des Sommerfestes (mit Vogelschuss?) sowie die Absprache der Unterstützung bei
den Schützenfesten in Vogelsrath und Dilkrath in diesem Jahr sowie weitere Termine in 2015. Weitere Fragen können unter „Verschiedenes“ erörtert werden.
Brüggen / Schwalmtal / Niederkrüchten
Seite 16
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Tag der Berufe
Immer wieder kommt ein neuer Frühling…
Eltern und Schüler sind zur
Ausbildungsmesse willkommen
… für die Kinder im „Sausewind“ bringt er neue Räume
Niederkrüchten. Im Rahmen ihrer Berufsorientierung können sich an der Realschule Niederkrüchten am
Samstag, 21. März, von 10
bis 13 Uhr, Schülerinnen und
Schüler über Berufsfelder
und Berufswege informieren. Wer vorhat, nach der
10. Klasse eine Ausbildung
zu beginnen, erhält Hilfestellung für die richtige Berufswahl.
Hierzu stellen Vertreter
aus der Region um Niederkrüchten ihre Betriebe vor
und bringen den Jugendlichen ihre betrieblichen Anforderungen nahe. Nicht nur
die Jugendlichen, auch interessierte Eltern haben an diesem Vormittag die Möglichkeit viele verschiedene Informationsquellen zu nutzen, um beispielsweise etwas über verschiedene berufliche Werdegänge in Verwaltung, Handwerk, Industrie, Sozialwesen, Handel
und Bundeswehr, typische
Abläufe eines Arbeitstages
oder Verdienstmöglichkeiten zu erfahren. Es bieten
sich auch Gelegenheiten in
einem persönlichen Gespräch Kontakte zu eventuell zukünftigen Arbeitgebern zu knüpfen.
Alle Jugendlichen, die die
8., 9. und 10. Klassen der umliegenden weiterführenden
Schulen besuchen, sind herzlich eingeladen, an dieser
Veranstaltung teilzunehmen. Die Berufswahlkoordinatoren der Realschule Niederkrüchten freuen sich
auch interessierte Eltern begrüßen zu dürfen. Adresse:
Realschule Niederkrüchten
Oberkrüchtener Weg 39
41372
Niederkrüchten
www.rs-nkruechten.schulon.org
VON HEIKE AHLEN
Brempt. „Man braucht ein
ganzes Dorf, um ein Kind zu
erziehen“, mit diesem afrikanischen Sprichwort eröffnet Bürgermeister Herbert
Winzen seine Rede zur Eröffnung der neuen und umgebauten Räume in der Kindertageseinrichtung Sausewind in Brempt.
Ein Dorf, das sind Menschen, die zusammenleben,
aufeinander achten. Genau
wie in einer Kita. Und der
„Sausewind“ in Brempt erfreut sich seit Jahren großer
Beliebtheit. Auch Eltern mit
Kindern unter drei Jahren
wollen ihren Nachwuchs
dort unterbringen. Nach einem Raumgewinn von 172
Quadratmetern - ein Plus
von 20 Prozent der Fläche ist das jetzt auch problemlos möglich. 55 Plätze hat die
Kita jetzt, davon sind 14 für
unter Dreijährige.
„Wir unterstreichen damit noch einmal, dass Niederkrüchten kinder- und familienfreundlich ist“, sagt
Winzen. Mehr als 40 Prozent der Kinder unter drei
Jahren können nun einen
Kita-Platz bekommen. Rund
700.000 Euro haben die Maß-
nahmen gekostet, einen Zuschuss für die Schaffung der
U3-Plätze gab es nur in Höhe
von 162.000 Euro.
„Für die Kinder war es
spannend“, sagt Kita-Leiterin Elke Reichert. Aber ihre
Schilderungen des Um- und
Anbaus bei laufendem Betrieb lassen auch erahnen, wie
häufig das ErzieherinnenTeam Improvisationskünste
walten lassen musste.
Herzstück ist ein großer
heller Spielflur, in dem die
Kinder der verschiedenen
Altersklassen gemeinschaftlich spielen können. Es gibt
drei Gruppenräume mit entsprechenden Nebenräumen,
dazu einen neuen Differenzierungsraum für Kleingruppen. Da, wo dieser vorher war, ist jetzt die
Schmutzschleuse entstanden, durch die alle Kinder in
den Garten und wieder ins
Haus gehen können, ohne
dass die Gruppen sich mit
Sand und Matsch füllen.
Begeisterung bei den Kleinen löst auch das Kinderrestaurant aus, denn bisher
wurde in den Gruppen gegessen. Statt einer Küche, die
der eines Einfamilienhauses
entsprach, gibt es nun eine
richtige Zubereitungsküche,
„Hokus-Pokus steckt der Krokus seine Nase schon ans Licht“
- die Kinder der Kita Sausewind haben viel Spaß in ihren neuen
Räumen. Foto: Heike Ahlen
in der alles frisch gekocht
wird.
Architekt Klaus Schaffrath erläutert kurz den Ablauf. Von September 2012,
dem Abgabetermin des Förderantrags, habe es bis zum
Baubeginn am 10. Oktober
2013 gut ein Jahr gedauert.
Insgesamt sei zwar „nur“
die Fläche eines großen Einfamilienhauses hinzugekommen, das aber in Form
von zwei Anbauten und einer Verlängerung und zahlreichen Änderungen im bestehenden Gebäude.
Die kleinen Nutzer sind
auf jeden Fall zufrieden. Für
die Besucher der Einweihungsfeier führen einige von
ihnen den Tanz „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ auf - für sie bringt dieser Frühling wirklich viel
Neues.
Erster Dan für Julia Schneider
Naturschutz oder Supermarkt
19-Jährige als erfolgreiche Karateka
Naturschützer informierten
über das Biotop Elmpter Bachquelle
Julia Schneider und Willi Oligschläger zeigen, was Karate
ausmacht. Foto: Heike Ahlen
Elmpt (hei). Dass Größe
oder Masse nicht entscheidend sind, um im Karatesport
erfolgreich zu sein, das beweist
Julia Schneider eindrucksvoll.
Zierliche 1,57 Meter ist die 19Jährige groß, wiegt 43 Kilo. Und
trotzdem könnte sie sich wohl
gegen ziemlich jeden Angreifer wehren.
Vor elfeinhalb Jahren fiel
ihre Entscheidung für Karate. „Mein Vater hat gesagt:
Guck Dir das mal an“, erinnert sie sich. Sie schaute - und
blieb. Inzwischen gehört sie
zum Bundeskader, trainiert
außer in Elmpt auch in Wattenscheid und Bottrop.
„Mit den Wettkämpfen
kamen die Erfolge, und dann
hat es noch mehr Spaß gemacht“, sagt die Elmpterin.
Seit diesem Monat studiert
sie Informatik in Dortmund.
Karate soll sie trotzdem weiter begleiten. 2013 wurde sie
Fünfte bei der Europameisterschaft in Serbien, ist Deutsche
Meisterin. Mit der Mannschaft
belegte sie den dritten Platz.
Seit kurzem trägt sie den
ersten schwarzen Gürtel.
Wer mit Karate beginnt, bekommt zuerst einen weißen
Gurt und arbeitet sich dann
über gelb, orange, grün, zweimal blau und dreimal braun
bis zu den schwarzen Gürteln vor. Bis zur Farbe Braun
sind es Schüler-Grade,
schwarz ist den Meistern
vorbehalten. Auch da kann
man sechs aufeinander aufbauende erwerben. Die Prüfung zum ersten hat Julia
jetzt bestanden. „Für den
vierten Dan muss man mindestens 20 Jahre Training
nachweisen“, erklärt Willi
Oligschläger vom Vorstand
vom Dojo Shikoku Niederkrüchten, Julias Heimverein.
Und wenn es nicht um
Größe oder Masse geht, worum denn dann? „Es ist eine
Mischung aus Technik, Kraft,
Schnelligkeit, Koordination
und Kondition“, zählt Oligschläger auf, während sich
im Elmpter Bürgerhaus
schon die Karatekas aufwärmen. „Es kommt darauf an,
dass jeder alles aus sich herausholt“, sagt der Vorsitzende Wilfried Kaufhold mit
Blick auf die bunt gemischte
Truppe. „Unser ältestes Mitglied ist 71 Jahre alt“, so Kaufhold. „Wir fördern die Jungen, aber auch die Älteren,
die gerne in Bewegung bleiben möchten.“
Julia traininiert - wenn ihre
Zeit es zulässt - drei Mal pro
Woche, außerdem ist sie
auch für den Nachwuchs im
Verein da. Mit sechs oder sieben Jahren kann man mit
Karate beginnen. Das Kindertraining findet montags
von 16.30 bis 17.30 Uhr und
von 17.30 bis 18.30 Uhr im
Elmpter Bürgerhaus und
mittwochs von 16 bis 17 Uhr
in der Doppelturnhalle in
Niederkrüchten statt. Den
Erwachsenen stehen montags von 19.30 bis 21 Uhr im
Bürgerhaus, dienstags von 19
bis 20.30 Uhr in der Halle an
der Lehmkul, mittwochs von
19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus
und freitags von 20 bis 21.30
Uhr in der Doppelturnhalle
Trainingszeiten zur Verfügung. Nach den Sommerferien soll auch wieder ein spezieller Anfängerkurs für Erwachsene angeboten werden. Informationen und Kontakt-Telefonnummern gibt es
im Internet unter shikoku.de.
Elmpt (bs). An der AdamHoux-Straße / Ecke Hauptstraße befindet sich mit dem
Edeka-Markt der einzige
Vollsortimenter im Ortsteil
Elmpt. Wegen des breiteren
Warenangebots gegenüber
Lebensmittel-Discountern,
haben Vollsortimenter eine
besondere Bedeutung für die
Nahversorgung und die
Wohnqualität eines Ortes.
Der Markt weist eine geringe
Verkaufsfläche von 568 Quadratmetern auf. Daher kann
der Markt lediglich ein eingeschränktes Sortiment und
eine beengte Warenpräsentation vorhalten. Letztendlich könnte das bedeuten,
dass der Markt nicht mehr
wirtschaftlich zu führen ist.
Die Suche nach einem zentralen ortsnahen Grundstück für die Errichtung eines größeren Marktes ist
schwierig. Seitens der Verwaltung wurden verschiedene Standorte angedacht.
Einer davon könnte die Freifläche an der Mönchengladbacher Straße sein. Dieser hat
aus Sicht der Marktbetreiber den großen Vorteil, dass
er an der Hauptortsdurchfahrt liegt und für Kunden
gut erreichbar ist. Allerdings
liegt der Standort gemäß
Regionalplan im Randbereich zwischen dem Allgemeinen Siedlungsbereich
und dem Bereich zum Schutz
der Landschaft und landschaftsbezogenen Erholung
(BSLE). Der Landschaftsplan
des Kreises Viersen weist
hier das Landschaftsschutzgebiet Elmpter Bach aus.
In Absprache mit der Regionalplanungsbehörde sowie dem Kreis Viersen kann
dieser Standort nur unter
den Voraussetzungen entwickelt werden, dass der
Baukörper des Marktes
möglichst nah am Siedlungsbereich und möglichst
entfernt vom Elmpter Bach
platziert wird. Sollte es in
diesem sensiblen Bereich zur
Bebauung kommen, sehen Naturschützer eine Gefährdung
der dort vorhandenen Biotope, die eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren beherbergen.
Zu einer Infostunde im Elmpter Bachtal, an der Quelle der
Beek, hatten Naturschützer
und politisch Interessierte eingeladen. Klaus Forßmann und
Beate Siegers informierten
über die Gegebenheiten der
Landschaft und der dort vorkommenden Pflanzen und
Tierarten. Insbesondere gegen
die Versieglung der Landschaft tragen sie Bedenken vor.
Auf der Teilfläche die Wasser
aufnahmen könnte, würden
Gebäude und Parkplatz die
Oberfläche schließen. Im weiteren Verlauf verhindert eine
Tonschicht die Wasseraufnahme. Im Extremfall könnten
Überschwemmungen entstehen, da sich gegenüber ein Hang
befindet.
Im Hintergrund das mögliche Baugebiet für den Edeka-Markt Foto: Bruno Schüttler
Grefrath
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Harmonische SPD-Versammlung
Anmeldung
zum Osterfrühstück
Bürgermeister Manfred Lommetz zog Bilanz
VON MANFRED BAUM
Grefrath. Der Grefrather
Rechtsanwalt
Manfred
Lommetz (63), Sohn des
früheren Grefrather Bürgermeisters Willi Lommetz
(1964-1970) gelang vor sechs
Jahren, was zuvor noch keiner Partei oder einem Einzelbewerber in Grefrath oder
Oedt gelungen war. Er beendete die 60-jährige Bürgermeisterzeit in der Niersgemeinde
von CDU-Mitgliedern.
Den Wahlkampf finanzierte und gestaltete er selbst.
Am vergangenen Freitag
stellte er sich bei der Grefrather SPD vor und blickte
zurück auf das bisher Erreichte. Lommetz zog stolz
Bilanz. So sorgte er dafür,
dass die Grefrather Feuerwehr bestens ausgerüstet
wurde. Es gibt neue Einsatzfahrzeuge und einen Hubwagen. Statt eines lange Zeit
geplanten überdimensionierten Neubaus wurde das
Gerätehaus in Mülhausen
erweitert. Dank des vorbildlichen Einsatzes der Blaurökke in Mülhausen und Vinkrath wurde auch das Gerätehaus in Vinkrath an der
Dorfstraße mit finanzieller
Unterstützung der Gemeinde erweitert.
Manfred Lommetz hat in
Bürgermeister Manfred Lommetz kandidiert erneut.
Foto: Manfred Baum
der Grefrather Schullandschaft ebenso Weichen gestellt, die vielleicht vor Jahren noch undenkbar waren.
So wurde die Katholische
Grundschule in Mülhausen
aufgelöst und es gab eine
Zusammenlegung mit der
Gemeinschaftsgrundschule
Grefrath (GGS Grefrath). Der
nächste Schritt erfolgte, die
Zusammenlegung
der
Grundschulen aus Oedt und
Grefrath zu neuen GGS Grefrath zum neuen Schuljahr
2015/16. Mit bester Unterstützung der Schulleitung
sorgte er dafür, dass die Grefrather
Gemeinschaftshauptschule nicht sterben
musste, sondern zunächst
eine Verbundschule und
dann die Sekundarschule mit
über 400 Schülern wurde.
Manfred Lommetz setzte
sich auch für den Erhalt des
Klosters und der Liebfrauenschule ein. Auch in die
Grundstücksverhandlungen hat er sich mit eingebracht, als es um das neue
Gewerbegebiet Wasserwerk ging, das zuvor viele
Jahre vor sich hergescho-
ben wurde.
Die Sanierung der Albert
Mooren-Halle war schon
längst überfällig, als er vor
knapp sechs Jahren seinen
Dienst antrat. Er hat ebenso
für die Veräußerung der
Grefrather Friedhofskapelle
die notwendigen Schritte in
die Wege geleitet. Der Verkauf ist jedoch noch nicht
getätigt.
Er setzte sich gegen den
Willen der SPD und Bündnisgrünen stets für den
Kunstrasenplatz im Sportpark „Heidefeld“ ein, der in
diesem Jahr Wirklichkeit
werden soll. Manfred Lommetz war mit verantwortlich für das neue Eingangsgebäude am Dorenburgmuseum, zudem fand er mit der
ihm eigenen Energie und
Weitsicht für den Verein
„Älterwerden in Grefrath“
neue Räume in der GGS Oedt.
Die Grefrather SPD unterstützt die Kandidatur von
Manfred Lommetz. Darüber
gab es in der Versammlung
einen Beschluss. Bernd Bedronka leitete die Versammlung in Vertretung für den
erkrankten Parteivorsitzenden Roland Angenvoort. Er
betonte: „Wir begrüßen die
Kandidatur von Lommetz,
auch wenn er nicht unser
Parteibuch besitzt.“
Viel Betrieb bei Second-Hand-Börse
Oedt/Grefrath (maba).
Um Mitternacht war die
Bühne der Albert-MoorenHalle noch die „Spielwiese“ des Schlagersängers
Michael Wendler. Zehn
Stunden später wurde die
Bühne, die Halle und das
Foyer zum „Kinderkleidereinkaufsparadies“ mit verschiedenen „Nebenabteilungen“, denn: Auch Spielzeug, Puppen, Bären, Fahrräder und Kinderwagen
gehörten zum vielfältigen
Angebot am sonnigen vergangenen Sonntag. Längst
ist der Second-Hand-Markt
der Grefrather SPD in der
Niersgemeinde zu einem
Klassiker geworden.
In der 42. Auflage wurde
er von den Grefrather Sozialdemokraten mit Vizebürgermeister Roland Angenvoort an der Spitze am
Sonntag veranstaltet. Ein
Markt, der den Geldbeutel
schont und gleichwohl in
breiter Vielfalt hochwertige
Kinderbekleidung den Besuchern bietet. So wurde der
Besuch zwischen 11 bis14
Uhr zu einem Familieneinkaufstag bei Sonne satt. Rund
500 Besucher nutzten das Angebot, so Roland Angenvoort. Das Standgeld fließt in
den Bürgerpreis der SPD, der
seit einigen Jahren fester Bestandteil des Grefrather Kulturlebens ist.
Die Bühne wurde zum
Kinderwagenparadies,
ebenso waren Kinderstüh-
le, Hochsitze und sehr gut
erhaltene Kinderfahrräder
zu erwerben. Tafeln, Spielzeuglandschaften mit Bob
dem Baumeister, Puppenwagen, Schlittschuhe, Autorennbahnen, Autobahnen aus Holz, Kindersitze
fürs Auto, Laufwagen für
Kleinkinder, Bücher, Spiele
in den verschiedensten
Größen und Formaten, sozusagen. Selbst eine Kinderschaukel fehlte nicht,
wie auch der gute, alte Kaufladen. Das Kleidungsangebot für kleines Geld war
überwältigend. Ob Unterwäsche, ob Schlafanzüge,
Kleider, Pullover, Hosen,
Strümpfe, Stiefel, Schule,
Sportschuhe und Sporttaschen, aber auch Rucksäkke gehörten zum Angebot.
So mancher Vater hatte
auf dem Heimweg von der
Börse richtig viel zu schleppen. Peter Maurer aus Anrath stellte fest: „ Das Angebot hier ist überwältigend und dazu auch noch
sehr gut. Es gibt hier nur
gut gebrauchte Kleidung
und gut erhaltenes und gepflegtes Spielzeug.“ Einige
Kinderherzen schlugen
rasch höher, denn zwischen
dem Christkind im Dezember und dem Osterhasen im
April gab es noch einige
„unverhoffte kleine Frühlingsgeschenke“ für die
Kids, sowie im Foyer der
Mooren-Halle Popcorn satt,
frisch aus der Maschine.
Seite 17
Grefrath (mf). Nach der Auferstehungsfeier am Ostersonntag, 5. April, findet auch in diesem Jahr wieder ein
gemeinsames Osterfrühstück im Cyriakushaus statt. Hierzu sind ganz besonders die Kommunionkinder und Firmlinge eingeladen. Um das Frühstück besser vorbereiten zu
können, wird um eine Anmeldung im Pfarrbüro bis spätestens 31. März gebeten.
Ehrungen bei der CDU
Grefrath (maba). Im Rahmen der Mitgliederversammlung der CDU gab es Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. 50 Jahre gehören der CDU an: Heinz Panzer, Albert
Küsters, Klaus Mäurers, Brunhilde Dickmanns, Lothar Baumanns, Bernhard Krewet, Hans-Joachim Schmitz. 40 Jahre
in der CDU sind Helga Kielow, Heinrich Lennackers, Heinz
Optendrenk und Marie Petersmann.
Kirsten Peters nahm die Ehrungen mit Stefan Berger und
Andreas Coenen vor. Foto: Manfred Baum
Konzert der evangelischen
Kirchengemeinde
Grefrath (maba). Die Grefrather Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde lädt für Palmsonntag, 29. März, um
17 Uhr, zu einem Konzert mit Lesung in die Grefrather
Friedenskirche ein. Pfarrer im Ruhestand Manfred Bautz aus
Krefeld liest die Passionsgeschichte nach Markus. Das Gambenconsort Cantasona unter der Leitung von Herbert Fuhrmann spielt dazu die Lachrimae oder „Seven Tears“ (Sieben
Tränen) von John Dowland (1563 bis 1597). Im Rahmen des
Jubiläumsjahres (60 Jahre Kantorei Grefrath) setzt das Konzert ganz sicher einen besonderen musikalischen Akzent.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Rathäuser geschlossen
Breit gefächertes Angebot bei der SPD Second-Hand-Börse.
Foto: Manfred Baum
Grefrath. Wegen einer Personalversammlung bleiben die
Rathäuser in Grefrath und Oedt am heutigen Freitag, 20.
März, ab 10.15 Uhr geschlossen. Der Bauhof ist erreichbar.
Die Bürger werden gebeten, notwendige Dienstgeschäfte
davoroder am kommenden Montag zu erledigen.
VdK Grefrath sorgt sich um den Kreisverband
Grefrath (maba). Unter
der Leitung des ersten Vorsitzenden Hans-Peter Pasch
erlebten rund 30 Mitglieder
des VdK-Ortsverbandes
Grefrath am vergangenen
Samstag im Bürgerhof eine
sehr harmonische Versammlung. Seit genau einem
Jahr ist Pasch Vorsitzender.
Am 1. Januar 2014 hatte der
Ortsverband, zu dem auch
Hinsbeck und Vorst gehören, 277 Mitglieder. Stattliche 34 Mitglieder konnten
im vergangenen Jahr dazu
gewonnen werden. 23 Mitglieder verstarben oder traten aus.
Dennoch ist Pasch optimi-
stisch, dass die „magische
Grenze“ 300 in diesem Jahr
erreicht wir, denn einige
Austritte seien möglicherwiese auf ein Fehlverhalten
der Kreisgeschäftsstelle zurück zu führen. Es hat diverse Rücktritte im Kreisverband Viersen (insgesamt
rund 3.300 Mitglieder) gegeben. Die Geschäftsstelle in
Viersen beschäftigt hauptamtliche Kräfte. Im April soll
es nun eine Versammlung
geben, doch bis jetzt hat der
Ortsverband Grefrath keinen Termin, keine Einladung
erhalten. Mit anderen Ortsverbänden möchte Grefrath
den Kreisvorstand neu bil-
den und wieder in ruhigere
Fahrwasser bringen.
Pasch hat seine Kandidatur als Kreisvorsitzender
angemeldet sowie Elke Teloy
als stellvertretende Schriftführerin und Hans Diedzic
als
stellvertretenden
Schatzmeister. Bei der Versammlung am Samstag im
Bürgerhof stellte er fest, dass
die
Kreisversammlung
„längst überfällig“ ist. Im
Rahmen der Mitgliederversammlung wurde mit Paul
Mey ein zusätzlicher stellvertretender Vorsitzender
gewählt.
Rainer Neamzow wurde
stellvertretender Schatz-
meister und Karl-Heinz Tinnes Beisitzer. Im kommenden Jahr wird der Ortsverband Grefrath 65 Jahre alt.
Die jetzige Mitgliederzahl ist
die höchste Mitgliederzahl,
die der Verband je hatte. Für
das laufende Jahr sind geplant: Eine Busfahrt, die
Weihnachtsfeier, eine Veranstaltung zum Thema
„Rente mit 63“, oder „Mütterrente“, wie auch eine Veranstaltung mit der Kreispolizeibehörde zum Thema
„Enkeltrick“, Haustürgeschäfte und Einbruchschutz.
Mit einem gemeinsamen
Suppenessen endete die Versammlung gegen 13 Uhr.
Viersen
Seite 18
Neuer stellvertretender
Bundesschützenmeister
Ein hohes Ehrenamt
für Wolfgang Genenger
Viersen (maba). Am vergangenen Wochenende fand
in Leverkusen die Bundesvertreterversammlung des
Bundes der Historischen
Deutschen Schützenbruderschaften statt. Rund 700 Delegierte aus den sechs Diözesen Aachen, Köln, Essen,
Münster, Trier und Paderborn hatten sich in Leverkusen eingefunden.
Neuer Bundesschützenmeister wurde Emil Vogt aus
Köln. Wolfgang Genenger
aus Viersen (St. NotburgaSchützenbruderschaft), der
Diözesanbundesmeister im
Bistum Aachen, wurde auf
dieser Versammlung zum
neuen stellvertretenden
Bundesschützenmeister für
fünf Jahre gewählt.
Eine hohe Ehre und ein
hohes Ehrenamt. Genenger
ist Schützenbruder mit Leib
und Seele und seit 44 Jahren
Mitglied in der St. Notburga-
schützenbruderschaft im
Rahser. Dort war er vor genau zehn Jahren Jubiläumskönig seiner Bruderschaft. Er
war Bezirksbundesmeister
in Viersen und war von 1984
bis 2005 auch der Präsident
der Notburgschützen. Seit
einigen Jahren ist er Diözesanbundesmeister im Bistum Aachen. Dieses Amt
wird er im Februar des kommenden Jahres aufgeben.
In Leverkusen wurden
zwei Stellvertreter gewählt.
Dafür gab es vier Kandidaten. Genenger gehört jetzt
auch dem Bundesvorstand
im Bund der Historischen
Deutschen Schützenbruderschaften an. Er war sehr
glücklich über die Wahl und
habe sich riesig gefreut. Ein
Ziel des neuen Vorstandes
sei es jetzt, sich „neu auszurichten“, ließ er die Grenzland-Nachrichten nach seiner Wahl wissen.
JHV der CDU-Senioren-Union
Rückblick auf interessante Aktivitäten
Kreis Viersen (maba). „Seniorenpolitik ist Zukunftspolitik“, dies unterstrich
Reinhard Maly, Vorsitzender der Senioren-Union im
Rahmen der Jahreshauptversammlung im Viersener
Forum. Von den derzeit 567
Mitgliedern waren 50 zur
Versammlung erschienen,
die gern Reinhard Malys
Motto folgten: „Alter neu
denken - Städte und Gemeinden altersgerecht weiter entwickeln“.
In Tönisvorst ist dies schon
gelungen, wo dem Ausschuss für Jugend, Soziales
und Sport auch der Bereich
Senioren zugeordnet wurde. Ein Rückblick auf die
Aktivitäten im vergangenen
Jahr zeigte, dass die Senioren sich mit interessanten
Veranstaltungen vielfach
einmischten. So zum Beispiel beim „Dialog der Generationen“ oder beim gut
besuchten Diskussionsabend „Der Islam - Anspruch und Wirklichkeit“,
mit dem Ziel mehr Toleranz
einzufordern.
In der nächsten Zeit will
die Senioren-Union sich in
weiteren Veranstaltungen
mit dem Phänomen Pegida,
Inklusion für alle Generationen, der AfD und wiederum dem Islam auseinander
setzen. Bedingt durch den
Wegfall des Notdienstes der
niedergelassenen Ärzte,
wird sich die Senioren-Union auch mit den Vor- und
Nachteilen dieser Ökonomisierung des Gesundheits-
wesens kritisch befassen.
Viel Beifall erhielt Professor Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der CDU Senioren-Union, der in einem
temperamentvollen Vortrag über den „Zusammenhalt der Generationen“ darlegte, wie bereichernd gerade bei der derzeitigen demografischen Entwicklung
Zuwanderung sein kann.
Insbesondere wenn die
Menschen die Kultur nicht
nur akzeptieren und die
deutsche Sprache lernen,
sondern auch bereit sind,
dafür zu kämpfen. Seine
Partei sähe er gern als eine
Partei der Generationen von
Jung und Alt.
Während der nachfolgenden Vorstandswahl stellte
sich Kreisdirektor Dr. Andreas Coenen, Landratskandidat der CDU, vor und warb
in einer launigen Rede um die
Stimmen der Senioren.
Aus den Wahlen ging Reinhard Maly wieder als Vorsitzender hervor, einstimmig mit einer Enthaltung.
Ihm stehen drei stellvertretende Vorsitzende zur Seite:
Hans Lücker, Dieter Dohmessen, Bärbel Rower. Wieder
gewählt wurden auch die
Geschäftsführerin Karola
Vogel und Schatzmeister
Karl-Heinz Stoffers. Alle vorgeschlagenen Kandidaten für
die Positionen Beisitzer, Delegierte und Ersatzdelegierte
für die Bezirks-, Landes- und
Bundesversammlung wurden ebenfalls mit großer Zustimmung gewählt.
www.grenzlandnachrichten.de
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
FDP und VVD starten Petition gegen die Pkw-Maut
Maut bremst Chancen aus
Viersen/Venlo. Am Trefcenter, einem belebten Einkaufszentrum mit vielen
Geschäften unweit der deutschen Grenze, trafen sich am
vergangenen Freitag erneut
die niederländische VVD
Limburg und die deutschen
Freien Demokraten Viersen,
um gemeinsam gegen die
PKW-Maut zu demonstrieren. Unterstützung erhielten
sie dabei von Politprominenz
aus Den Haag, Maastricht und
Düsseldorf: Nationalparlamentsmitglied Barbara Visser (VVD), dem Wirtschaftsminister der Provinz Limburg Twan Beurskens (VVD)
und dem FDP-Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes.
Der Brüggener Landtagsabgeordnete und Bezirksvorsitzender der FDP-Niederrhein,
Dietmar Brockes, hatte noch
vor kurzem alle SPD und CDU
Bundestagsabgeordneten aus
der Grenzregion angeschrie-
ben und sie aufgefordert, sich
gegen die Maut und damit für
ihre Region stark zu machen.
„Ich bin ehrlich gesagt schwer
enttäuscht, dass wir hier
kaum Unterstützung erhalten haben. Die Maut bremst
schließlich Chancen für die
Grenzregion aus. Sie baut die
Schlagbäume wieder auf, die
wir mit der europäischen Einigung hinter uns gelassen
hatten. Städte und Gemeinden sind wechselseitig voneinander abhängig, sei es bei
Arbeitsplätzen oder bei Tourismus und Einzelhandel. Studien haben bereits errechnet,
dass die Maut zudem mehr
kosten, als einbringen wird.
Dafür wollen wir unsere zusammengewachsenen Grenzregionen nicht aufgeben“, so
Dietmar Brockes.
„Es geht uns Freien Demokraten, ob diesseits oder jenseits der Grenze, um viel mehr
als nur die Verhinderung ei-
ner Zollstation. Das Bürokratiemonster Maut ist ein Rückschritt in längst vergangene
Zeiten. Wenn nicht wir, die
durch den regen Austausch
zwischen dem Kreis Viersen
und der Provinz Limburg die
Idee von Europa täglich leben,
hier aufbegehren, wer dann?“,
gab der stellv. Kreisvorsitzende der FDP Viersen Felix Grams
zu bedenken.
In Venlo unterzeichnete
Brockes deshalb zusammen
mit der Verkehrspolitischen
Sprecherin der VVD in der
zweiten Kammer Barbara
Visser und dem Wirtschaftsminister der Provinz Limburg Twan Beurskens (VVD)
eine niederländisch-deutsche
Petition gegen die Maut. „Wir
hoffen nun, dass wir gemeinsam möglichst viele Deutsche
und Niederländer erreichen
und die Bundesregierung
zum Einlenken bewegen können“, erklärte der Landtags-
„Petition gegen die Maut“: von
links im Vordergrund Dietmar
Brockes, Barbara Visser und
Twan Beurskens. Foto: FDP
abgeordnete.
Auf Seiten der FDP unterzeichneten auch die Fraktionsvorsitzende der FDP im
Kreistag Viersen Irene Wistuba, Fraktionsgeschäftsführerin Birgit Jahrke und der stellv.
Kreisvorsitzende der FDP
Viersen Felix Grams die gemeinsame Petition. Die Petition ist für Deutsche und Niederländer unter der Adresse
Stopduitstolvignet.petities.nl zu
finden.
Vorbildliche Arbeit der Stadt Viersen
Bereits im vergangenen Jahr Unterbringungskapazität erhöht
Viersen (mb). Vor 70 Jahren gab es nach dem Ende
des Zweiten Weltkrieges in
Deutschland eine riesige
Flüchtlingswelle, die zu weitreichenden Veränderungen
führte. Jetzt gibt es erneut
eine Flüchtlingswelle, die die
Politik und viele Menschen
oder Organisationen vor
große Herausforderungen
stellen. Nicht immer sind die
Aufgaben von betroffenen
Kommunen leicht zu bewältigen. Nicht immer steht sofort Wohnraum zur Verfügung. Diesbezüglich darf der
Stadt Viersen bescheinigt
werden, dass sie „ihre Haus-
aufgaben“ vorbildlich gemacht hat.
Bürgermeister Günter
Thönnessen sagt: „ Die
Flüchtlingswelle, die auf
Deutschland zu rollt, trifft
auch unsere Stadt.“ Doch wie
viele Flüchtlinge genau nach
Viersen kommen werden,
kann derzeit keiner genau
sagen. Man werde die Flüchtlinge „Willkommen heißen“,
betont Thönnessen. Seit vielen Monaten arbeitet das
Sozialdezernat mit dem Beigeordneten
Dr.
Paul
Schrömbges an der Spitze
dieser Thematik sozusagen
„auf Hochtouren.“ Hatte
Viersen noch im Jahr 2013
„nur 80 Zuweisungen“ von
Flüchtlingen erhalten, so
waren es im vergangenen
Jahr bereits 189.
In den vier Übergangsheimen in Viersen und in Wohnungen sind derzeit 320 Personen untergebracht. Im
Moment werden der Stadt
wöchentlich zehn bis 15 Personen zugewiesen, so Paul
Schrömbges. Das bedeutet
für Viersen, dass noch weitere rund 200 Plätze eingerichtet werden müssen. Derzeit laufen auf verschiedenen Ebenen Gespräche, um
kurzfristig Wohnraum an-
zumieten. Auch Privatpersonen können nach Aussage
von Schrömbges der Stadt
Wohnungen anbieten und
sich bei der Sozialverwaltung melden. Rufnummer:
02162/101-290, oder 02162/
101-400. Die Stadt muss in
diesem Jahr für die Flüchtlinge rund eine Million Euro
mehr aufbringen. Die Mehrkosten für den Haushalt der
Stadt können noch nicht genau beziffert werden. Günter Thönnessen bringt es auf
den Punkt und sagt: „Die
Menschen, die zu uns kommen, müssen eine Heimat bekommen.“
Ferienspielaktion in Viersen
Sport vielfältig präsent
Action und Abenteuer
in allen Stadtteilen
Waldkampfbahn wurde saniert
VON MANFRED BAUM
Viersen. Lust auf Action
und Abenteuer in Viersen?
Im Sommer geht es für alle
Kids und Teens wieder rund
bei der 42. Ferienspielaktion. Elf Veranstalter sorgen
mit 16 Aktionen während
der Sommerferien vom 29.
Juni bis zum 7. August für
ein abwechslungsreiches
Programm in den Stadtteilen Boisheim, Dülken, Süchteln und Alt-Viersen.
Im Fokus der diesjährigen
Ferienspielaktion stehen
Spiel und grenzenloser Spaß
mit Ausflügen ins Weltall,
Spurensuche bei den Wikingern, die Weltmeisterschaft,
Musik und Theater, die vier
Elemente und der Zauber
von
„Tausendundeiner
Nacht“. Außerdem gibt es
die Möglichkeit, sich bei
Sport und Bewegung richtig auszupowern oder auch
einfach mal zu chillen.
Angesprochen sind alle
interessierten Kinder und
Jugendlichen von sechs bis
einschließlich 17 Jahren, die
in Viersen ihren Wohnsitz
haben. Die Teilnahme kostet
pro Person und Woche 25
Euro, Viersen-Pass-Inhaber
zahlen die Hälfte. Auch behinderte Kinder sind willkommen, ihre Eltern sollten
sich vor der Anmeldung beim
gewünschten Veranstalter
nach Details erkundigen.
Der Flyer mit Anmeldevordruck ist an allen Viersener
Schulen und Kitas, den Jugendzentren und Anbietern der
Ferienspielaktion erhältlich.
Da die Nachfrage meist
größer ist als das Angebot,
sollten sich Eltern möglichst
schnell mit dem jeweiligen
Veranstalter in Verbindung
setzen. Rufnummer: 02162/
9182669, Email
eric.juergensen@viersen.de.
Süchteln. Wer sich auf die
Süchtelner Höhen begibt, der
denkt zunächst an eine Wanderung, an das Wildgehege,
an den Heiligenberg oder
auch an den Kletterwald. Früher auch an Motorrad- oder
Pferderennen. Der Sport ist in
vielfältiger Art und Weise auch
heute noch auf den Höhen präsent. Der Sportpark Süchtelner Höhen ist die Heimat des
größten Sportvereins im Kreis
Viersen, des ASV Süchteln.
Dieser ist nunmehr 30 Jahre alt
und noch längst nicht in die
Jahre gekommen, sondern
dank weiser Voraussicht und
Planung der Stadt ein Vorzeigeobjekt geworden. Hierbei
hat sich der ASV Süchteln vorbildlich und mit eigenen finanziellen Mitteln eingebracht.
Die ehemalige Jugendherberge an der Waldkampfbahn wurde dank des finan-
ziellen Engagements von
Helmuth Trienekens nicht
nur ein tolles Clubheim mit
Bewirtung und Café, sondern bietet auch die Möglichkeit dort zu übernachten. So
sind dort zum Beispiel Trainingslager möglich. Wer die
alte Waldkampfbahn mit den
hohen Stehplatzrängen und
der 300-Meter-Laufbahn noch
vor Augen hat, der kann es
jetzt kaum glauben, was aus
der alten Waldkampfbahn
mit staubigem Aschenplatz
geworden ist - ein Schmuckstück. Auch die Leichtathleten sind froh über neue neue
Kunststoffbahn im Sportpark auf den Höhen. Es gibt
den Hammerwurf-Ring, die
Stabhochsprunganlage und
gute Trainingsmöglichkeiten.
Hinzu kommen im Sportpark
noch ein Tennenplatz (Asche)
und ein weiterer Rasenplatz
- eben alles, was das. Sportlerherz begehrt.
Sport
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
TVL stürmt den Adlerhorst
VVV mit zwei Siegen
in drei Tagen
Lobberich siegt verdient in Königshof
Handball/Oberliga (tz).
DJK Adler Königshof - TV
Lobberich 27:34 (11:16). Die
erste Mannschaft des TV
Lobberich hat den aktuellen
personellen Missständen ein
weiteres Mal getrotzt und mit
lediglich acht Feldspielern einen überlegenen Sieg bei der
DJK Adler Königshof eingefahren. Mit 27:34-Toren wurde
der direkte Tabellennachbar
in die Schranken gewiesen und
dabei geriet dieser Erfolg nur
während einer Schwächephase im ersten Durchgang kurzzeitig in Gefahr.
Dort hatte der TVL nach
gutem Start in die Partie kurz
den Zugriff verloren und
geriet mit zwei Treffern in
Rückstand. Doch in der Folge dominierte das Team, angeführt vom zwölffachen
Torschützen Christopher
Liedtke, wieder das Spielgeschehen. Eine Serie von 1:8Toren in Folge bescherte den
Gästen eine sichere 8:13Führung, die auch bis zum
Jurek Tomasik sah erneut einen starken Auftritt seiner
Mannschaft. Archiv-Foto: Josef Rütten
Halbzeitstand von 11:16Treffern Bestand hatte.
Wenn nun jedoch jemand
mit einem Einbruch im Lobbericher Spiel für den zweiten Durchgang geplant hat-
Seite 19
te, wurde dieser deutlich
enttäuscht. Dank eines stark
parierenden Bastian Nagel im
TVL-Gehäuse, der hinter einer hart arbeitenden Defensive ein sehr gutes Spiel machte
sowie einer effizienten Angriffsleistung vermochten die
Adler den Fünf-Tore-Halbzeitrückstand nie wirklich in
Gefahr zu bringen.
Auch eine doppelte Manndeckung gegen Föhles und
Liedtke brachte keinen Erfolg, da in dieser Phase mit
Kevin Barbee ein Youngster
in die Bresche sprang. Am
Ende standen fünf Treffer für
ihn zu Buche. So brachten
die Gäste die Führung souverän über die Zeit und durften sich, dank der Niederlage der Bergischen Panther in
Essen, über den Sprung auf
Platz vier freuen. Die Zweitvertretung des TuSEM ist der
nächste Gegner Lobberichs.
Tore: C. Liedtke 12, Pasch
8, Föhles 6, Barbee 5, Schatten, Schellekens, Welzel je 1.
Fußball/Venlo (op). Zufrieden mit der Revanche
gegen Jong Ajax erschien
VVV-Trainer Maurice Steijn
am Freitagabend zur Pressekonferenz. Zuvor hatten
5.200 Zuschauer, darunter
1.000 Schülerinnen und
Schüler ein glückliches 1:0
(0:0) der Schwarz-Gelben
gegen die U 23 von Ajax Amsterdam gesehen. Ajax hätte
vor dem Pausentee gut und
gerne 3:0 vorne liegen können. Nur die solide Leistung
von Keeper Määnpäa und
der Pfosten verhinderten
Torerfolge der rot-weißen
Angreifer. Wenig zu sehen
von dem kampfbetonten
und schnellen Spiel, das VVV
seit der Winterpause mehrfach in De Koel gezeigt hatte.
Das Bild änderte sich nach
dem Seitenwechsel. Nijholt
kurbelte jetzt das Offensivspiel der Gastgeber an, es
kam mehr Bewegung über
die Außen und Ajax wurde
immer mehr in die eigene
Hälfte zurùck gedrängt.
„Wir haben zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten
gesehen,“ faßte Steijn die
Partie zusammen. Nach gu
70 Minuten dann der einzige
Treffer des Tages. Nach einem schnellen Angriff über
links und einem Pfostenschuss von Khalouta war es
Melvin Platje, der in Gerd
Müller-Manier abstaubte.
VVV-Präsident Hai Berden
war am Ende mit den drei
Punkten zufrieden. „Wir
haben Anschluss an Platz
fünf. Das ist wichtig für die
Aufstiegsrunde“ so Berden.
Die Ambititionen unterstrich VVV drei Tage später
dann besonders deutlich. Gegen den FC Den Bosch gelang
am Montagabend ein glatter
4:0-Erfolg, an dem Melvin Platje (3., 28.), Abdelaziz Khalouta
(14.) und Vito van Crooy (55.)
mit ihren Treffern beteiligt
waren. Am kommenden
Samstag reist Venlo zum Spiel
bei Fortuna Sittard.
Sonntag kamen die Viersener in Broekhuyse nicht
über ein Remis hinaus. Auch
beim FC beträgt der Abstand auf einen Abstiegsrang nur noch zwei Punkte.
„Wir müssen, so wie die halbe Liga auch, höllisch aufpassen und am besten so
schnell wie möglich die nötigen Punkte einfahren“, so
Kehrberg.
Unzufriedene Trainer
Nettetal, Amern und Viersen können in der Landesliga nicht überzeugen
Straelen alle Punkte von der
Christian-Rötzel-Kampfbahn. „Wir haben überhaupt nicht überzeugen
können. Wenn man in solchen wichtigen Spielen glänzen will, muss man anders
auftreten“, so der Coach. Für
den SC Union geht es am
kommenden Sonntag gegen
einen Gegner aus dem Keller. Nettetal ist beim GSV
Moers zu Gast.
Der 1. FC Vierzehn mit
Trainer Willi Kehrberg
spielt am Sonntag daheim
gegen den VfL Repelen.
Auch für das Team des FC
geht es abermals um wichtige Punkte. Am letzten
Martin Stroetges und der SC Union Netettal verloren am
Sonntag knapp gegen den SV Straelen. Foto: Josef Rütten
Fußball/Landesliga (bd).
Das vergangene Wochenende war für die GrenzlandTeams nur wenig erfolgreich. Die VSF Amern rutschten nach der 1:3-Schlappe
in Tönisberg auf einen Abstiegsplatz ab. Zwar gelang
der Mannschaft von Trainer Rainer Bruse mit einem
Treffer von Baris Akkaya in
der 71. Minute der Anschluss zum 1:2. Kurz vor
Ende legte Tönisberg allerdings den dritten Treffer
nach und fuhr somit alle
Punkte ein. „Wir haben
nicht gut gespielt und am
Ende verdient verloren. Wir
müssen uns steigern und
dürfen die Lage in der Liga
keineswegs unterschätzen“,
so Bruse. Nun versuchen die
Spieler aus Schwalmtal gegen das Tabellenschlusslicht Sportfreunde Broekhuysen wichtige Punkte im
Kampf um die rettenden
Plätze zu erkämpfen. „In der
Liga ist niemand zu unterschätzen, wir müssen jetzt
richtig aufpassen“, kommentiert der Trainer.
Nettetals Coach Alexandre Chiquinho war mit dem
Spiel seiner Mannschaft
ebenfalls nicht zufrieden.
Am Ende entführte der SV
Sport
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Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Hinsbecks später Derbypunkt
Bezirksliga. Dilkrath verliert klar in Straelen
Fußball/Bezirksliga.
Rhenania Hinsbeck - SC
Waldniel 2:2 (0:1). Große
Freude bei den Hausherren,
hängende Köpfe bei den Gästen aus Waldniel. Die führten im Grenzland-Derby
der Bezirksliga bis kurz vor
dem Abpfiff mit 2:1 und es
schien, als ob die drei Punkte nach Schwalmtal entführt würden. Dann aber
gelang Tim Nysen der umjubelte Ausgleich - Hinsbeck feierte einen glücklichen und wichtigen Punkt
im Abstiegskampf.
Zuvor bestimmten die Gäste zumeist das Geschehen
und gingen nach 35 Minuten
durch einen von Julian Rode
verwandelten Foulelfmeter
(Georgiadis an Schürmann)
mit 1:0 in Führung. Zwar
gelang Tim Nysen 20 Minuten vor dem Ende der Ausgleich, Waldniel setzte jedoch weiterhin alles auf
Angriff. Hinsbecks Janosch
Derendorf kassierte einen
Platzverweis (85.), wenig
später erzielte Stefan Hein-
richs das nicht unverdiente Waldnieler 2:1. Dass
Hinsbeck trotzdem jubeln
durfte, war dann dem starken Tim Nysen zu verdanken mit seinem späten Treffer in der Nachspielzeit zu
verdanken. Am kommenden Wochenende muss
Rhenania zum TSV Wachtendonk-Wankum, Waldniel empfängt die zweite
Mannschaft des SV Sonsbeck.
SV Straelen 2 - Fortuna
Dilkrath 5:2 (2:1). Nichts zu
Rhenania Hinsbeck (blaue Trikots) feierte am Sonntag gegen den SC Waldniel den Ausgleich in
der Nachspielzeit. Fotos: Josef Rütten
holen gab es für die Mannschaft von Trainer Danny
Thönes bei der Zweitvertretung des SV Straelen. Bereits
nach einer halben Stunde
führten die Hausherren 2:0,
in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang Tommy
Offermans der Anschlusstreffer. Und auch nach dem
Wechsel lief bei den Gästen
wenig zusammen. Bis zur
77. Minute erhöhte Straelen
auf 5:1, das Tor zum 2:5-End-
Brüggen mit Kantersieg gegen Anadolu
Grefrath und Dülken trennen sich torlos
Fußball/Kreisliga A (ms).
SV Grefrath - Dülkener FC
0:0 (0:0). Die Gastgeber gingen mit viel Selbstbewusstsein in das Spiel gegen den
Dülkener FC. Diese wollten
nach der Niederlage in der
Vorwoche unbedingt einen
Sieg einfahren. Beide Mannschaften begannen druckvoll
in die Partie. Die Gäste machten früh Druck und behinderten den Spielaufbau der
Grefrather. Keinem der beiden Teams gelang es dabei in
der ersten Halbzeit, ein Tor
zu erzielen, Grefrath traf nur
den Pfosten und auch im
zweiten Durchgang blieb es
torlos. Die Dülkener vergaben in der Nachspielzeit die
wohl größte Chance des
Spiels, als sie am leeren Tor
vorbei schossen. „Wir hatten gute Chancen, haben es
aber verpasst das entscheidende Tor zu schießen“, resümierte Grefraths Coach
Peter Jacobs nach dem Spiel.
Stefan Krahnen, Trainer des
Dülkener FC: „ Der Punkt war
auf jeden Fall verdient, in
einem rundum ausgeglichenem Spiel.“ In der kommenden Woche muss der DFC
gegen Anrath antreten. „Ich
denke, es wird ein enges Spiel,
trotzdem wollen wir gewinnen und drei Punkte einfahren“, so Krahnen. Die Grefrather müssen beim SV
Bockum ran, den sie mit einem Sieg überholen und damit auf Rang vier klettern
würden. „Wenn wir unser
Potenzial abrufen, dann haben wir die Möglichkeit,
auch Bockum zu schlagen“,
erklärte Peter Jacobs.
Anadolu Krefeld - TuRa
Brüggen 0:7 (0:2). Nach der
Niederlage zum Rückrundenauftakt schossen die
Brüggener Anadolu gewissermaßen ab. Nach einer
ruhigen Anfangsphase traf
Erik Pöhler in der 42. Minute
zur Führung der Gäste. Nur
zwei Minuten später erhöhte Sandro Meyer auf 2:0. Zwei
Minuten nach dem Seitenwechsel traf Max Haese zum
3:0 und danach spielten sich
die Brüggener in einen
Rausch. Jakob Scheller (54.),
Sondro Meyer (57.), Patrick
Geisbusch (71.) und Max
Haease (79.) machten den 7:0Auswärtssieg perfekt. Vor
allem nach der Halbzeit war
es ein starker Auftritt der
Gäste, die sich mit diesem
Sieg weiteres Selbstvertrauen für das Spiel gegen den
Tabellenletzten St. Hubert
holten. Es sollen so schnell
wie möglich drei weitere
Punkte eingefahren werden,
um den Abstand auf die untere Tabellenhälfte zu vergrößern.
TSV Kaldenkirchen - SSV
Strümp 1:3 (1:2). Nach dem
Sieg im ersten Rückrundenspiel gingen die Gastgeber
optimistisch in das Spiel gegen den SSV Strümp, mussten jedoch bereits nach neun
Minuten das erste Gegentor
hinnehmen. Davon ließen
sich die Hausherren jedoch
nicht beeindrucken und glichen in der 30. Minute durch
Marc Peters aus. Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel gingen die Gäste erneut
in Führung. Im zweiten
Durchgang warf die Heimelf
noch einmal alles nach vorne, fingen sich in der 60. Minute jedoch das 1:3 und mussten so die erste Niederlage
in der Rückrunde hinnehmen. Am kommenden Spieltag müssen die Kaldenkirchener in Fischeln beim derzeitigen Tabellendritten ran.
stand aus Dilkrather Sicht
markierte erneut Tommy
Offermanns (85.). Fortuna
bleibt nach der deutlichen
Niederlage Achter und trifft
am Sonntag auf den direkten
Tabellennachbarn aus Willich.
TSF Bracht - DJK VfL Willich 2:1 (1:0). Markus Steffens und die TSF Bracht freuen sich über drei wichtige
Punkte gegen einen direkten
Konkurrenten um den Klas-
senerhalt. Pascal Wüsten
schoss die Brachter bereits
nach fünf Minuten mit 1:0 in
Front, Nedim Akkus erhöhte für die Hausherren im
zweiten Durchgang auf 2:0.
Der 2:1-Anschlusstreffer der
Gäste aus Willich (73.)
brachte die TSF letztlich
nicht mehr ins Wanken, verdient blieben die drei Punkte
am Alster Kirchweg. Am
Sonntag muss Bracht zum
Vorletzten nach Linn.
Sport
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
14 Tore in Oberkrüchten
Unions Ü45 verliert knapp
Kreisliga C1: Amerns Dritte bezwingt SG Dülken
Fußball/Kreisliga C1 (ms).
TSF Bracht 3 - SW Elmpt 2
0:0 (0:0). Keine der beiden
Mannschaften schafften es
in 90 Minuten, ein Tor zu
erzielen. Trotz zahlreicher
guter Chancen endete die
Partie am Ende torlos.
Rhenania Hinsbeck 3 Sportfreunde Leuth 2 3:1
(3:1). Die Gäste trafen bereits
in der 6. Spielminute zum 1:0
durch Etienne Evers. Drei
Minuten später glich Marius Grauwinkel aus. Rene
Pappenfuß machte mit seinem Doppelpack (15., 23.)
bereits früh alles klar.
TSV Kaldenkirchen 2 TuS St. Hubert 2 7:0 (3:0).
Bereits nach zehn Minuten
führten die Gastgeber mit
3:0. Pascal Gillessen (3.),
Marcel Schultz (5.) und Tim
Batke (9.) stellten die Weichen auf Sieg. Die Hausherren trafen in der zweiten
Hälfte munter weiter und
gewannen am Ende verdient
mit 7:0.
TuRa Brüggen 3 - SV Niederkrüchten 2 1:3 (0:0). Oliver Reich nutzte eine Chance in der 50. Minute zur 1:0Führung der Gäste. Toni
Büscher glich in der 64. Minute aus, doch Max Schrievers (75.) und Skalde Clemens
(86.) ließen den Brüggenern
keine Chance auf einen
Punktgewinn.
Borussia Oedt 2 - Dülkener FC 2 1:1 (0:0). Im ersten
Durchgang war es eine Partie auf Augenhöhe. Die Gastgeber kamen jedoch besser
aus der Kabine und erzeilten
in der 55. Minute das 1:0.
Dülken kämpfte und ackerte
und belohnte sich für den
Einsatz in der 87. Minute, als
Dominik Hermann zum 1:1
ausglich und den Dülkenern
einen Punkt rettete.
VSF Amern 3 - SG Dülken
5:1 (2:0). Die Amerner gewannen verdient mit 5:1 gegen den SG Dülken. Schon
zur Halbzeit stand es 2:0 für
die Gastgeber. Im zweiten
Durchgang legten sie noch
einmal drei Tore nach. Den
Ehrentreffer erzielte Mike
Dengs in der 85. Minute für
die Dülkener.
TVAS Viersen - SuS Schaag 4 2:2 (1:0). Osman Koc
verwandelte einen Strafstoß
sicher und traf damit zum
1:0 der Gastgeber in der 42.
Minute. Christoph Jelonnek
glich acht Minuten nach
Wiederanpfiff aus. In der 74.
Minute gingen die Hausherren durch Bayram Soenmez
erneut in Führung, Christoph Jelonnek glich in der
90. Spielminute aus und sicherte den Schaagern einen
Punkt.
DJK Oberkrüchten - TIV
Nettetal 2 8:6 (4:2). In einem
kuriosen Spiel mit insgesamt
14 Toren führten die Gastgeber zur Halbzeit mit 4:2.
Nach der Halbzeit konnten
die Gäste ausgleichen, kassierten daraufhin aber weitere drei Gegentore. Am Ende
gewannen die Oberkrüchtener mit 8:6 und hielten die
drei Punkte zu Hause.
Fünf Tore reichten nicht
Kreisliga C2: Kaldenkirchen unterliegt Viersen knapp
Fußball/Kreisliga C2 (ms).
SC Waldniel 3 - SV Grefrath
3 1:2 (1:1). Den ersten Treffer
der Partie erzielte Frederik
Freitag in der 13. Spielminute für die Gastgeber. Marco
Nellessen glich mit dem Pausenpfiff aus. In der 64. Minute drehten die Gäste das Spiel
durch den zweiten Treffer
von Marco Nellessen. Die
Gastgeber warfen noch einmal alles nach vorne, konnten jedoch kein weiteres Tor
erzielen und unterlagen den
Grefrathern am Ende knapp
mit 1:2.
SuS Vinkrath 2 - Concordia Lötsch 0:1 (0:0). Die Lötscher übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle
und pressten auf das Tor der
Gastgeber. Es blieb im ersten Durchgang jedoch bei
mehreren guten Chancen
ohne Torerfolg. In der zwei-
ten Halbzeit bot sich das gleiche Spiel. Nach 58 Minuten
gingen die Concorden durch
ein Eigentor von Patrick
Hendrix in Führung, die sie
sicher über die Zeit brachten und so am Ende verdiente drei Punkte mit nach Hause nahmen.
DJK Oberkrüchten 2 - TSV
Boisheim 2 0:5 (0:2). In der
28. Minute traf Kai Ballis zur
Führung der Gäste, die Melvin Risse nur zwei Minuten
später auf 2:0 ausbaute. Im
zweiten Durchgang trafen
Aydogan Karabulut (67.),
Melvin Risse (70.) und Tom
Eichhorn (76.) zum 5:0-Endstand.
TuS St. Hubert 3 - Sportfreunde Leuth 3 4:0 (2:0). In
der ersten Halbzeit traf Ali
Leggo gleich doppelt (5., 22.)
und stellte die Weichen damit auf Sieg. 15 Minuten vor
Ende der Partie erhöhte Yanataio Manuel auf 3:0, ehe
Ali Leggo mit seinem dritten
Tor an diesem Spieltag den
4:0-Endstand markierte.
BSV Leutherheide 2 - VfL
Willich 5 1:1 (0:0). Nach torloser erster Hälfte gingen die
Gäste durch ein Eigentor von
Volker Przybilla in Führung
(58.). Nur neun Minuten später glichen die Gastgeber
durch Marc Fiethen aus und
machten es damit noch einmal spannend. Letztlich
IMMER AM
BALL...
Seite 21
blieb es bei der Punkteteilung.
TVAS Viersen 2 - TSV
Kaldenkirchen 3 6:5 (2:2). In
einem kuriosen Spiel gingen
die Viersener schon in der
ersten Minute in Führung.
Anschließend ging es hin und
her, das bessere Ende hatten
schließlich die Hausherren
für sich. Erfolgreichster Torschütze bei den Hausherren
war Fotios Nikolaou, Volker
Schmitz traf drei Mal für
Kaldenkirchen.
Altherren-Fußball/Nettetal. SC Union Ü45 - TSV Kaldenkirchen 2:3. In einem
sehr diszipliniert geführten
Spiel erzielte SC Union durch
Harald Offermanns den Führungstreffer, ehe die Gäste
noch vor der Halbzeit ausglichen. Nach der Pause ging
Kaldenkirchen mit 2:1 in
Führung. Der Ausgleich zum
2:2 fiel nach schöner Einzel-
leistung von Jürgen Mertens,
der mit einem Heber dem
Kaldenkirchener Torwart
keine Chance ließ. Union
drängte nun auf die Führung,
doch mehrere gute Chancen
konnten nicht genutzt werden. Etwas glücklich erzielten die Gäste kurz vor
Schluss nach einem schönen
Konter den Treffer zum 2:3Sieg.
Schiedsrichter treffen sich
zur Belehrung
Grenzland (ww). Die monatlichen Lehrabende für die
Fußball-Schiedsrichter des Kreises Kempen-Krefeld sind
wieder am Freitag, 20. März, 19 Uhr, im Kreisjugendheim
Nettetal-Lobberich, Schulzenburgweg 7 und am Montag,
23. März, 19 Uhr, im Saale Krücken, in Willich. Aufgrund der
Osterferien fallen im Monat April die Belehrungsabende
aus. Für alle Fußball-Schiedsrichter ist die Teilnahme an
den Belehrungen als Pflichtveranstaltung anzusehen.
SC Union holt drei
Kreismeister-Titel
Jugendfußball/Nettetal
(ww).
Stimmung
pur
herrschte am vergangenen
Sonntag in der Rosentalhalle in St. Tönis, als die die FJunioren und die E-Junioren
ihren Hallen-Kreismeister
ermittelten. Dabei erfuhren
die kleinen Fußballkicker
ein Höchstmaß an Unterstützung und Begeisterung
durch die anwesenden Eltern, Omas und Opas. Zudem hatte die Jugendabteilung des Spielvereins St. Tö-
nis hervorragende Arbeit
geleistet und durch Kaffee
und Kuchen dazu beigetragen, dass während des ganzen Tages beste Stimmung
herrschte. Der Vorsitzende
des
Kreis-Jugend-Ausschusses Raul Oreja, Hüls,
war entsprechend begeistert und konnte den Siegerteams die Kreispokale
überreichen, wobei alle
Teams bedacht wurden. Im
Einzelnen gab es folgende
Ergebnisse:
F2-Junioren: 1. SC Union Nettetal, 2. SC Bayer Uerdingen,
3. Spiel und Sport Krefeld, 4. Anadolu Türkspor Krefeld.
F1-Junioren: 1. SC Union Nettetal, 2. SV Oppum, 3. SC
Bayer Uerdingen, 4. Jugendspielgemeinschaft Grefrath.
E2-Junioren: 1. SC Union Nettetal, 2. Linner SV, 3. SV St.
Tönis, 4. KFC 05 Uerdingen,
E1-Junioren: 1.DJK Thomasstadt Kempen, 2. TSV Bockum, 3. OSV Meerbusch, 4. SC Bayer Uerdingen.
Sport
Seite 22
TSV kurz vor der
Überrachung
Dülken verliert deutlich
Handball/Verbandsliga
(tz). TSV Kaldenkirchen VfB Homberg 25:26 (13:13).
Der TSV Kaldenkirchen hatte den Tabellenführer aus
Duisburg am Rande der Niederlage, doch der Spitzenreiter fiel nicht. Homberg
brachte die über die gesamten sechzig Spielminuten offene Partie glücklich mit
25:26-Toren über die Spielzeit und strebt mit weiterhin drei Punkten Vorsprung
dem Aufstieg entgegen. Leider wurde die Partie im
Nachhinein jedoch von einer traurigen Nachricht
überschattet. Mit Kevin Wiedemann musste ein Leistungsträger der Homberger nach einem Kreislaufzusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden, so
dass sich die Gedanken beider Teams weniger um das
Spiel, als um das Wohlbefinden des Homberger Akteurs
drehten.
HSG Wesel - SG Dülken
37:23 (16:13). Die SG Dülken
hat in den letzten Minuten
des Spiels bei der HSG Wesel
ein akzetables Ergebnis vollkommen verpasst und dem
Gegner durch einen finalen
7:0-Lauf die Möglichkeit zu
einem 37:23-Kantersieg gewährt. Dabei hatte das Aufeinandertreffen mit dem
überraschend souveränen
Aufsteiger gar nicht schlecht
begonnen. In den Anfangsminuten präsentierte sich
die SGD von ihrer besten Seite
und behauptete bis zum
Zwischenstand von 6:7-Treffern fast durchgängig eine
Führung. In dieser Phase gelang es den Gästen immer
wieder, effektiv über den
Kreis den Abschluss zu suchen. In der Folge reagierte
die HSG auf diesen Umstand
und versuchte den Mittelblock zu stabilisieren - mit
Erfolg! Dülken fand nun
kaum noch ein Mittel gegen die
besser gestaffelte HSG-Defensive und geriet bis zum Halbzeitpfiff noch mit 16:13-Toren
in Rückstand. In der zweiten
Hälfte schaffte der Tabellenletzte keine Wende mehr.
Wesel setzte sich weiter
bis auf 30:23-Tore ab, ehe die
finale Schlussoffensive für
eine 14-Tore-Niederlage
sorgte. Am kommenden
Spieltag steht jetzt das Lokalduell gegen den TSV Kaldenkirchen an.
Süchtelns Siegesserie
ist gerissen
In der Bezirksliga gewinnen
beide Grefrather Teams
Handball/Landesliga (tz).
ASV Süchteln - ATV Biesel
22:24 (9:13). Die Siegesserie
in der heimischen Realschulhalle ist gerissen. Der ASV
Süchteln unterlag nach drei
aufeinanderfolgenden doppelten Punktgewinnen in
der Heimat gegen den ATV
Biesel mit 22:24-Toren. Damit spitzt sich der Abstiegskampf in der Landesliga
weiter zu. Zwar gewann von
den fünf weiteren gefährdeten Teams einzig der TV Erkelenz sein Heimspiel gegen
den SV Straelen, dennoch
beträgt der Vorsprung auf
Platz 13 lediglich zwei Zähler. Die nächste Partie bestreitet der ASV Süchteln
auswärts beim TV Anrath.
Handball/Bezirksliga (tz).
Turnerschaft Grefrath II - SC
Bayer Uerdingen II 33:20
(20:8). Zwei souveräne
Heimsiege sahen die Zuschauer in der Sporthalle an
der Bruckhauser Straße in
Grefrath. Im ersten Aufeinandertreffen siegte die zwei-
te Mannschaft der Turnerschaft Grefrath nach einer
überragenden ersten Hälfte,
die mit 20:8-Treffern gewonnen wurde, am Ende auch in
der Höhe verdient mit 33:20Toren gegen den SC Bayer
Uerdingen II. Damit verschafft sich die TSG II wieder
ein Polster von fünf Zählern
auf den Vorletzten ASV
Süchteln II.
Turnerschaft Grefrath Turnklub Krefeld 28:16
(15:10). Im zweiten Spiel des
Abends lieferte die erste
Mannschaft der Turnerschaft Grefrath erneut ein
Statement für die Kräfteverhältnisse in der diesjährigen
Bezirksliga. Der Tabellendritte Turnklub Krefeld hatte in seinem Gastspiel beim
Tabellenführer nicht den
Hauch einer Chance und zog
deutlich mit 28:16-Treffern
den Kürzeren. Nächster
Gegner auf dem Weg zur
Meisterschaft ist die Zweitvertretung vom SC Bayer
Uerdingen.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Grefraths Mädels steigen ab
Handball/Bezirksliga (tz).
Sportverein Straelen II Turnerschaft Grefrath II
16:14 (10:7). Die zweite
Mannschaft der Turnerschaft Grefrath hat die letzte
Chance im Kampf um den
Klassenerhalt in der Bezirksliga vertan. Gegen die Zweitvertretung des SV Straelen
unterlag der Aufsteiger mit
16:14-Toren und muss, bei
neun Punkten Rückstand
und nur noch acht zu vergebenen Zählern, den direkten
Weg zurück in die Kreisliga
A antreten. Im Alles oder
Nichts-Spiel setzten sich die
favorisierten Gastgeberinnen bereits bis zum Seitenwechsel auf 10:7-Toren ab.
Diesen Vorsprung brachte
der SVS, trotz großer Grefrather Gegenwehr, am
Ende über die Zeit und feierte seinerseits einen wichtigen Schritt in Richtung
Klassenerhalt. Nun gilt es
für die TSG sich in den letzten Spielen anständig aus
der Bezirksliga zu verabschieden und womöglich
wenigstens noch einen Saisonerfolg einzufahren. Die
wohl größte Chance in den
verbleibenden vier Partien
bietet das kommende Heimspiel gegen den Vorletzten
TV Aldekerk III.
TV Lobberich III - DJK
Olympia Fischeln 27:20
(13:12). Die dritte Mannschaft des TV Lobberich hat
die drei Spiele andauernde
Durststrecke beendet und
gegen die DJK Olympia Fischeln endlich wieder einen Sieg eingefahren. Dabei
steigerten sich die Gastgeberinnen insbesondere in
der zweiten Hälfte, wäh-
rend die Krefelder Gäste bis
zur Pause noch mithalten
konnten. Dort hatte es mit
13:12-Treffern nur knapp
für den TVL gestanden.
Doch danach spielte Lobberich seine spielerische
Überlegenheit gut aus und
siegte verdient mit 27:20Toren. Damit konnte der
vierte Tabellenrang verteidigt und der Kontakt zum
Dritten VT Kempen II gehalten werden. Die nächste
Partie bestreitet der TV Lobberich beim Tabellenzweiten TV Krefeld-Oppum.
Sieg und Remis in englischer Woche
Handball/Oberliga (tz).
TV Lobberich - Neusser HV
31:31 (16:17). In der Oberliga der Frauen stand der einzige Wochenspieltag der
Rückserie an. Dazu empfing
der TV Lobberich den Tabelllenvorletzten Neusser
HV, der sich in den letzten
Wochen erstarkt präsentierte und nach einer
schwarzen Hinrunde mit
lediglich einem Heimsieg
über Kaarst inzwischen bereits fünf weitere Zähler
ergattern konnte. Entsprechend selbstbewusst traten
die Gästespielerinnen beim
TVL auf und erspielten sich
im Verlauf der ersten Hälfte
eine knappe Drei-Tore-Führung. Zwar konnten die
Gastgeberinnen den Rückstand kurz vor der Pause
egalisieren, doch mit dem
Halbzeitpfiff erzielte der
NHV die 16:17-Pausenführung.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich ausgeglichen, jedoch mit leichten Vorteilen
auf Lobbericher Seite. Die
Hüller-Sieben führte in der
Schlussphase sogar mit
31:29-Toren, doch eine dreifache Unterzahlsituation
zum Ende des Spiels nutzten die Gäste aus Neuss, um
doch noch einen Zähler aus
der Werner-Jäger-Sporthalle zu entführen.
Holger Hüller, Trainer der Frauen des TV Lobberich. Archiv-Foto: Josef Rütten
Tore: Rottwinkel 9,
Künstler 7. Krause 6, F. Brüggemann 4, R. Brüggemann,
S. Weisz je 2, R. Weisz 1.
Mettmann Sport - TV
Lobberich 31:40 (15:19). Die
zweite Partie der englischen
Woche mussten die Oberligahandballerinnen des TV
Lobberich beim Team von
Mettmann Sport bestreiten.
Damit trat das Team von
Trainer Holger Hüller zum
zweiten Mal binnen weniger Tage gegen eine schlech-
ter platzierte Mannschaft
an. Und erneut offenbarte
der TVL in der ersten Hälfte
insbesondere in der Defensive einige Schwächen, die
Trainer Hüller frühzeitig zu
einigen
Umstellungen
zwangen. Doch die frühe
8:5-Führung der Gastgeberinnen konnte Lobberich
zügig wieder ausgleichen
und die Gäste legten ihrerseits bis zum Seitenwechsel
zum 15:19-Pausenstand
vor. Die zweite Halbzeit soll-
te dann eine einseitige Angelegenheit werden, bei der
der TVL zügig mit zehn Treffern Differenz führte und am
Ende einen verdienten 31:40Erfolg einfuhr. Die nächste
Partie bestreitet Lobberich
daheim gegen die um einen
Platz besser positionierte
Mannschaft der SG Überruhr.
Tore: R. Brüggemann,
Rottwinkel je 10, Künstler 6,
R. Weisz, S. Weisz je 4, Liedtke, Krause je 3.
ASV- Frauen belohnen sich
Handball/Landesliga (tz).
Turnerschaft Grefrath - ATV
Biesel 22:25 (14:13). Die Turnerschaft Grefrath hat mit
einer völlig unnötigen Heimniederlage gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft des ATV
Biesel die gute Ausgangsposition im Kampf um die Vizemeisterschaft verspielt. Bis zur
Halbzeit hatte die TSG die Partie zwar noch halbwegs unter
Kontrolle, doch im zweiten
Durchgang mangelte es insbesondere an der Chancenverwertung. So kann Biesel nach
dem Erfolg wieder Hoffnung
im Abstiegskampf schöpfen,
während Grefrath wieder vier
Punkte Rückstand auf den TV
Lobberich II aufweist. Der
nächste Gegner lautet Borussia Mönchengladbach.
ASV Süchteln II - TV Korschenbroich 28:21 (15:11). Eine
überzeugende Leistung boten
die Handballerinnen des ASV
Süchteln im Duell mit dem TV
Korschenbroich und wurden
dafür mit einem überraschend deutlichen 28:21-Erfolg belohnt. Dabei dominierten die Gastgeberinnen das
gesamte Spiel über und hatten das Geschehen auf dem
Platz bereits beim Halbzeitstand von 15:11-Treffern gut
im Griff. Durch den Erfolg
verbessert sich der ASV auf
den siebten Tabellenrang
und hat mit nunmehr fünf
Zählern Vorsprung inzwischen auch drei weitere
Teams zwischen sich und die
bedrohte Abstiegszone gebracht. Bei vier ausstehenden Spielen müsste dieser
Vorteil zum Klassenerhalt
reichen. Die nächste Partie
bestreitet Süchteln am kommenden Sonntagvormittag
beim Sportclub Waldniel.
Sport
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Seite 23
TVB: U14 verliert im Kellerduell
Basketball/Breyell.Leichlinger TV - TVB U 14
43:32 (22:11). Das Kellerduell beim Tabellennachbarn
begann sehr verhalten. Der
Fokus beider Teams lag auf
einer stabilen Defense, während im Angriff häufig zu
unkonzentriert abgeschlossen wurde. Nach dem ersten
Viertel lag Leichlingen gerade mal mit 7:5 in Führung.
Im zweiten Viertel erwischten die Gastgeber den besseren Start, während die
Breyeller sich erst ab Mitte
des Viertels stabilisierten
und dank Malte Dommes
und Nils Beckmann punkteten. Mit 22:11 ging es in das
dritte Viertel, in dem endlich die Gäste dominierten.
Mit Treffern von Kai-Leon
Drießen, Paula Orbon und
Kai Voß ging der Duchgang
Dynamischer Antritt von Malte Dommes. Foto: privat
Paula Orbon erzielt einen
Korb. Foto: privat
mit 10:7-Körben an das Nettetaler Team. Die junge
Mannschaft um Trainer Stephan Näß kämpfte sich im
letzten Viertel bis auf sechs
Punkte heran und es wurde
noch einmal spannend, doch
am Ende war die Fehlerquote zu hoch und die Punkte
blieben in Leichlingen.
Punkte: Malte Dommes
(12), Kai Voß (10), Ole Dommes (4), Nils Beckmann,
Kai-Leon Drießen, Paula
Orbon (je 2).
Dorenburgbügler hoffen
auf den Klassenerhalt
Bügeln/Grefrath (maba).
Nach Siegen der ersten und
zweiten Mannschaft des BC
Dorenburg am vergangenen
Wochenende machen sich die
Bügler vier Spieltage vor
dem Ende der Saison 2014/
15 neue Hoffnungen auf den
Klassenerhalt in der zweiten und dritten Klasse des
niederländischen Bügelbundes. Auf dem Strufenhof an
der Grefrather Ostumgehung gelang der ersten Mannschaft am Freitag ein glatter
4:1-Sieg gegen die erste Mannschaft von Ospel. Die Punkte
holten Jörg Harnisch, Thomas Scheuvens, Ralf Beurskens und Norbert Ostermann. Die Mannschaft konnte in der zweiten Klasse den
zehnten Platz von zwölf
Teams halten. Am kommen-
Förderverein von
SuS Schaag tagt
Schaag (ww). Die Mitgliederversammlung des Fördervereins von Spiel und Sport Schaag findet statt am Freitag,
27. März um 19.30 Uhr im Vereinsheim am Sportplatz,
Kindter Straße 28. Anlässlich dieser Mitgliederversammlung wird es auch eine Vorschau über das Vereinsjubiläum
- 100 Jahre Spiel und Sport Schaag - im Jahre 2016 geben.
Ihre Spende hilft kranken, behinderten
und vernachlässigten Kindern in Bethel.
356
Unnötige Niederlage gegen Grevenbroich
Die U12o des TV Breyell. Foto: privat
Jugendbasketball/Breyell:
BSG Grevenbroich - TVB
RLU12o 71:52 (33:21). Bereits
das Hinspiel gegen die BSG
Grevenbroich gestaltete sich
mit 62:51 eng. Die Jungs und
Mädels wollten es deshalb
am letzten Wochenende wieder spannend machen. Das
Spiel startete verhalten, beide Teams wollten keine frühe
Führung zulassen und verteidigten dementsprechend
engagiert, allen voran Lucy
Gendritzki. In den ersten zehn
Minuten sahen die Zuschauer nur acht erfolgreiche Korbwürfe auf beiden Seiten bei
einem Viertelstand von 11:9
für die Heimmannschaft. Im
zweiten Viertel verlor der TV
Breyell den Faden und ließ
viel zu viele einfache Körbe
zu. Der Gegner hingegen
nutzte seinen Größenvorteil
geschickt und baute seine
Führung bis zur Halbzeit auf
33:21 aus.
Noch war alles drin in dieser Partie und die Wende
noch in greifbarer Nähe.
Breyells U12 wollte noch mal
alles geben. Zunächst starteten sie gut in die zweite
Hälfte und konnten den Vorsprung auf die Grevenbroicher sogar verringern.
Während Lydia Sy ihren
Gegenspieler Marzok fast
immer im Griff hatte, ließen
ihre Mitspieler ihren direkten Kontrahenten ab der 24.
Minute wieder zu viel Platz,
so dass sie an Marzoks Stelle
punkteten. Da nützte es auch
nichts, dass Mike Hoang und
Giulia Brandt in der Offense
zahlreiche Breaks liefen. Mit
einem Spielstand von 53:37
ging es ins letzte Viertel.
Immer noch wollte das
Breyeller Team den Sieg und
konnte sich mit zahlreichen
Dreipunkt-Würfen bis zur
37. Minute auf 64:52 an den
Gegner heranschleichen.
Breyells Trainerin nahm
eine Auszeit um alle einzuschwören, hellwach die letzten Minuten zu bestreiten,
denn noch war etwas zu
holen. Leider wurde Breyells
Spielgestalterin Lydia Sy im
nächsten Angriff mit einem
harten Foul aus dem Spiel
genommen, dass die ansonsten souveränen Schiedsrichter nicht ahndeten.
Hierdurch wurde jeglicher Spielfluss aus dem
Breyeller Spiel genommen.
Die Gegner überrannten sie in
den letzten beiden Minuten
mit einem Sieben-PunkteLauf, dem Breyell nichts mehr
entgegen zu setzen hatten.
„Insgesamt war der gegnerische Sieg verdient, fiel
jedoch mit 71:52 zu hoch aus.
Das Spiel wurde in der
Verteidigung verloren und
die Rebound-Chancen wurden nicht zielstrebig genug
genutzt. Positiv die gute
Punkteverteilung. Während
beim Gegner nur drei Spieler punkteten, verteilten sich
die Punkte beim TVB gleichmäßig. Wir haben den schöneren Ball gespielt, aber
Schönheit gewinnt keinen
Preis“, so Trainerin Ina Hutmacher-Zeitz.
Es spielten: Alex Hoang
(8), Mike Hoang (9), Fynn
Nolte (3), Markus Schwab
(5), Henner Pfülb (7), Lydia
Sy (10), Carolin Terporten
(2), Jonas Kohn, Lucy Gendritzki (3), Giulia Brandt (5),
Leo Nickel, Kaleb Abbey
den Freitag kann man dem
Klassenerhalt noch ein Stück
näher rücken, denn auf dem
Strufenhof ist Ospel 2 zu Gast,
zeitgleich Tabellennachbar.
Die zweite Mannschaft
spielte in Kessel und gewann
knapp mit 3:2. Die Punkte
sicherten Hannelore Ostermann, Jupp Scheuvens und
Ralf Krzywda. Mit diesem
Sieg wurde die rote Laterne
an den kommenden Gegner
Stramproy 2 abgegeben. In
Stramproy ist die zweite
Mannschaft in der dritten
Klasse am Freitag zu Gast.
Will man die Klasse halten,
so muss die Partie gewonnen werden. Der Sieg in Kessel beim Tabellensiebten
war der vierte Sieg in der
laufenden Saison für die
zweite Mannschaft.
Folgmann siegt sensationell
in Eindhoven
Taekwondo/Nettetal.
Zum ersten Mal war Madeline Folgmann von der TG
Eui Nettetal vom DamenBundestrainer Carlos Esteves in das Aufgebot der Nationalmannschaft berufen
worden und erkämpfte sich
beim G2-Turnier Dutch
Open 2015 in Eindhoven die
Goldmedaille.
In ihrer Auftaktbegegnung gegen Moldavien tat
sie sich noch etwas schwer,
siegte aber am Ende mit 4:2.
Die zweite Begegnung gegen
Kanada endete mit einem
souveränen 9:0-Sieg. Im Achtelfinale stand sie der an Position vier gesetzten Türkin
Yangin gegenüber. Beide
Athletinnen lieferten sich
einen packenden Kampf mit
einem 10:10-Gleichstand
nach drei Runden. Der Golden Point in der vierten Runde ging an die Nettetalerin,
die damit ins Viertelfinale
einzog. Gegen die Spanierin
Garcia geriet sie zu Beginn
mit 1:0 in Rückstand, drehte
dann jedoch auf und sicherte sich Punkt für Punkt bis
zum 8:2-Sieg. Im Halbfinale
ließ sie der hart kämpfenden
Zypriotin keine Chance, gewann vorzeitig in der dritten Runde mit 13:1 und
stand damit im Finale der
Dutch Open. Gegen die an
Platz drei gesetzte Französin, Vierte der Weltrangli-
ste, war es lange ein spannender Kampf. Folgmann
konnte in der zweiten Runde zwar in Führung gehen,
doch die Französin schaffte
in der letzten Runde den
Ausgleich. In der entscheidenden vierten Runde musste die Brempterin einige
Angriffe parieren, ehe sie den
entscheidenden Golden
Point setzte und damit die
Dutch Open 2015 gewann. Die
junge Athletin aus Nettetal
konnte es gar nicht fassen,
dass sie in sechs Kämpfen
gegen die Besten der Welt am
Ende als Siegerin hervorging.
„Mit diesem Sieg sicherte sich
Madeline gleichzeitig 20
Punkte in der Weltrangliste
und wird wohl unter die Top
25 kommen. Es bleibt spannend im Kampf um das WMTicket“, so Trainer Björn Pistel, der sich ebenfalls sehr
über die Goldmedaille seines
Schützlings freute.
Jens Leewen trat direkt im
ersten Kampf gegen den
Ägypther Eissa, den späteren Turniersieger an und
verlor die Begegnung nach
einem Sturz, kurz vor Ende
der dritten Runde. Ricki
Nöhles, der bereits am Freitag bei der Jugend an den
Start gegangen war, schied
nach einer 0:10-Niederlage
gegen seinen griechischen
Kontrahenten im ersten
Kampf aus.
Madeline Folgmann überglücklich auf dem Siegertreppchen. Foto: privat
Sport
Seite 24
Reiterverein Kaldenkirchen
zieht zufrieden Bilanz
Kaldenkirchen (hws). Die
Jahreshauptversammlung des
Reitervereins Kaldenkirchen
1929 fand erstmals unter der
Leitung der neuen Vorsitzenden, Monika Hellings-Maesmanns, im Vereinslokal „Altes
Brauhaus“ statt. Die Vorsitzende war mit dem guten Besuch zufrieden. Vorstandwahlen standen nicht an. So konnten sich die Mitglieder auf die
Berichte des Geschäftsführers
Hans Oehlen und des Kassierers Herbert Trienekens über
den Ablauf des Geschäftsjahres 2014 konzentrieren.
Der Verein konnte sich in
2014 über eine Steigerung der
Anzahl der Mitglieder auf jetzt
111 Mitglieder freuen, nachdem in den Vorjahren eine sinkende Mitgliederzahl bis auf
94 Mitglieder zu verzeichnen
war. Die Veranstaltungen des
Vereins waren gut besucht,
eine Steigerung insbesondere
bei den vereinsinternen Veranstaltungen wäre jedoch
schön. Die Kassenlage des Vereins ist, trotz hoher Investitionen in den letzten Jahren in die
Sanierung der vereinseigenen
Anlage an der Knorrstraße
und der Anschaffung von Geräten und Material, erfreulich
gut. Das Springreiterturnier
2014 konnte trotz einer geringeren Nennungszahl von Reitern und weniger Zuschauern
an den Veranstaltungstagen mit
einem geringen Überschuss abgeschlossen werden. Für das
Turnier 2015 hat der Verein einen international tätigen Parcouraufbauer aus RheinlandPfalz gewonnen. Die Herbstjagd
2014, die in jedem Jahr auf der
vereinseigenen Anlage startet
und auch beendet wird, war
wieder erfolgreich. Erstmals
begann die Herbstjagd in 2014
mit einem Wortgottesdienst auf
der Anlage, den der Kaldenkirchener Pfarrer Benedilkt
Schnitzler zelebrierte und der
großen Anklang bei den teilnehmenden Reitern fand. Für 2015
sprach der stellvertretende Vorsitzende, Stefan Cappel, Neuerungen bei der Herbstjagd an,
die ein noch größeres Interesse
bei Reitern und Kutschenfahrern bringen sollen.
Folgende Ehrungen wurden
vereinsintern durch den
Sportwart Dominik Broich
vorgenommen: Erfolgreichster Reiter in der vergangenen
Saison war Dylan Broich, Gestüt Seehof, mit zehn Siegen
und einer Vielzahl von Platzierungen im Springreiterbereich bei den E- und A-Springen. Weitere Ehrungen für erfolgreiche Reiterinnen und
Reiter des Vereins: Carolin
Hartwig (E-Springen und Stilspringen), Carla Georgi (ESpringen), Liam Broich (drei
Siege E-Springen und mehrere
Platzierungen E-Springen),
Anne Lisges (Dressur), Ken
Grüneberg (Springen A und
L), Marie Schröders (Springen
A und L), Maximilian Grahn
(Siege in Springen A, L und M,
Platzierungen in Springen S),
Alnia Vogt (Springpferde L).
Auf folgende Veranstaltungen für das laufende Jahr wurde hingewiesen: Frühstück für
Mitglieder und Helfer am 22.
März, Sternritt zum Weissen
Stein am Karfreitag, 3. April,
Fahrradtour für Mitglieder
und Helfer am 15. August,
Springreiterturnier vom 25.
bis 27. September, Herbstjagd
im Oktober, Sternritt zum
Weissen Stein am dritten Adventssonntag, 13. Dezember.
Die Vorsitzende wies zum
Schluss der Versammlung
darauf hin, dass die Veranstaltungen des Vereins nur
dann erfolgreich sein können,
wenn es weiterhin gelingt, viele
Leistungen, insbesondere anlässlich des großen Reitturniers durch eigene, ehrenamtliche Kräfte zu erbringen. Ohne
diese ehrenamtlichen Leistungen ist ein solches Turnier in
der heutigen Zeit nicht mehr
wirtschaftlich durchzuführen. Ihr besonderer Dank galt
daher den vielen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern und
Helfern. Die Jahreshauptversammlung schloss mit einer
Filmvorführung ab.
Schach: Nettetal kämpft
gegen den Abstieg
Schach/Grenzland (wt). Verbandsklasse. Schachgemeinschaft Nettetal - Oberbilker SV
2,5: 5,5. Das erklärte Ziel, den
Klassenerhalt im Aufstiegsjahr
abzusichern, kamen die Seenstädter gegen die Gäste aus der
Landeshauptstadt diesmal
nicht näher. Zwar konnte Alexander Nent, dass mit einem
Fidemeister besetzte erste Brett
der Oberbilker noch neutralisieren, doch der Spielstärkeunterschied an den unteren Brettern war zu groß. Den einzigen
vollen Punktgewinn erzielte Ersatzmann Eckehard Dombrowe am 8. Bett - zwei weitere
Remispartien steuerten Teamchef Jürgen Daniel und Frans
Mertens bei. Gegen Tabellennachbar SK Turm Schiefbahn
und Schlußlicht SC Solingen 24
sollten in den letzten beiden
Kämpfen die nötigen Punkte
geholt werden.
Weiter spielten: Velberter SG
- SF Moers II 3,5: 4,5; SF Düsseldorfer-Süd - SF Brett vor’m
Kopp, Duisburg 3,5: 4,5; SC Erkrath - Schachfüchse Kempen
4: 4; SC Solingen 24 - SK Turm
Schiefbahn 1,5: 6,5.
Tabellenstand nach der 7.
Runde (MP = Mannschaftspunkte, BP = Brettpunkte): 1.
Oberbilker SV (12 MP/40 BP); 2.
SF Brett vor’m Kopp, Duisburg
(12/36); 3. Schachfüchse Kempen (11/34,5); 4. SC Erkrath (9/
30,5); 5. SF Düsseldorf-Süd (8/
31,5); 6. Velberter SG (8/29,5); 7.
SF Moers II (4/22,5); 8. SK Turm
Schiefbahn (4/20); 9. Schachgemeinschaft Nettetal (2/22,5); 10.
SC Solingen 24 (0/13).
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Rhenania ist gut aufgestellt
Ehrungen bei der Rhenania v.l.: Detlef Vanderheiden, Manfred Bermges, Johannes Bommes,
Christian Frenzen. Foto: privat
Hinsbeck (hk). Die Lebendigkeit eines Vereins zeigt
sich insbesondere in der Beteiligung der Mitglieder an
den eigenen Veranstaltungen. Dass diese beim SC
Rhenania Hinsbeck gut ist,
zeigte die gut besuchte Jahreshauptversammlung am
vergangenen Wochenende.
In seiner Begrüßungsrede
dankte der Vorsitzende Detlef Vanderheiden besonders
den ehrenamtlichen Helfern,
die sich regelmäßig rund um
den Verein engagieren. Ob
Umbaumaßnahmen, Pflegearbeiten der Grünanlagen,
Dienste bei Turnieren, Fahrdienste, Trikots waschen immer finden sich emsige
Helfer, ohne die ein funktionierendes
Vereinsleben
nicht möglich wäre.
Sportlich blickte er positiv in die Zukunft. Die erste
Mannschaft durchläuft nach
dem Wiederaufstieg erwartungsgemäß eine schwierige
Bezirksliga-Saison. Doch die
Leistungen geben Hoffnung
auf den Klassenerhalt. Vom
Potential her müsste auch die
zweite Mannschaft die Kreisklasse B halten, hier steht
noch eine schwere Rückrunde bevor. Viele Tore und gute
Stimmung gibt es regelmäßig beim dritten Team zu erleben. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch: Zum
Saisonende hat Tom Neber,
seit 2009 Trainer der ersten
Mannschaft, seinen Rücktritt
angekündigt, die Nachfolgesuche hat bereits begonnen.
Gewohnt launig berichtete Didi Schoop über die AltHerren-Abteilung, die sich
weiterhin großem Zuspruch
und guten sportlichen Erfolgen erfreut. Jugendleiter Oliver Brüster sah weiterhin eine
positive Entwicklung seiner
Abteilung. Er hob hervor, dass
alle Trainer über eine Trainerausbildung verfügen,
Voraussetzung für ein qualitativ gutes Jugend- und Kindertraining. Auch Badmin-
ton-, Breitensport- und
Trimm-Abteilung blickten
zufrieden in die Zukunft.
Einstimmig wurde Detlef
Vanderheiden als Vereinsvorsitzender wiedergewählt.
In ihren Ämtern bestätigt
wurden Geschäftsführer
Frank Wyers und Obmann
Jürgen Cleven, der künftig
auch die Position des Sozialwartes bekleidet. Die Kassenlage ist gut, im letzten Ge-
schäftsjahr konnte ein kleines
Plus erwirtschaftet werden.
Kassierer Johannes Bommes
bat alle Mitglieder dringend
darum, Konto- und Adressänderungen mitzuteilen, damit
unnötige Rücklastschriftgebühren vermieden werden
können. Nach langer Zeit sank
die Mitgliederzahl unter 400,
die 390 Mitglieder verteilen
sich auf 240 Erwachsene und
150 Kinder/Jugendliche.
Leider konnten nur drei
der zu Ehrenden anwesend
sein. Für 25 Jahre Vereinstreue wurden Uli Bellinghausen, Mario Jentzsch, Tim
Weyers und Christian Frenzen geehrt. 40 Jahre Rhenania im Blut haben Reinhard
Paulisch, Peter Kühnen, Dieter van de Ven und Johannes
Bommes, auf 60 Jahre Vereinsleben kann Manfred
Bermges zurückblicken. Ob
als Spieler, Trainer, Betreuer,
Vorstandsmitglied oder als
Mann für alle Fälle: Alle haben ihre Spuren im Verein
hinterlassen. Gut gerüstet für
die anstehenden gesellschaftlichen, finanziellen und sportlichen Herausforderungen
blickt der SC Rhenania in die
Zukunft. Mit dieser lebendigen Mitgliederstruktur sollte dies auch gelingen.
Lady Panthers brauchen Sieg
Eishockey/Grefrath. 2.
Liga Nord Frauen. Grefrather EC 2001 - Langenhagen 2:4. Den zahlreichen
Zuschauern wurde ein pakkendes Spiel geboten. Die
Gäste gingen schnell in Führung, doch schon zwei Minuten später gelang Alice
Maiss der Ausgleich. Nach
zwei weiteren gegnerischen
Toren sorgte Esther Thyßen
für den 2:3-Anschlusstreffer,
bevor Langenhagen für den
2:4-Endstand sorgte. Beide
Mannschaften gaben alles
und zeigten tollen Einsatz.
Am Ende unterlagen die
Lady Panthers in ihrem ersten Finale vielleicht um ein
Tor zu hoch. Doch noch ist
nichts verloren. Am heutigen Freitag kommt es zum
Showdown in Langenhagen.
Spannung in der Sporthalle Lobberich
Grundschulmannschaften haben das Finalturnier im Handball ausgetragen
Schulsport/Lobberich. Die
Gemeinschaftsgrundschule
Lobberich hat das gemischte Finalturnier der
Mannschaften ohne Vereinsspieler im Grundschulhandball für sich entschieden.
Vier Mannschaften
spielten in der Sporthalle
Lobberich in der Süchtelner Straße. Zweitplatzierter war die Erich-KästnerSchule Boisheim, gefolgt
von der Gemeinschaftsgrundschule
Grefrath.
Vierter wurde die BrüderGrimm-Schule Süchteln.
Alle Teilnehmer erhielten
einen Pokal und eine Urkunde, die Spielerinnen
und Spieler der ersten drei
Mannschaften erhielten
zusätzlich Medaillen.
Die Leitung und Organisation der Veranstaltung
übernahm Ingo Heisters
vom Ausschuss für den
Schulsport im Kreis Viersen. „Es war ein spannen-
Siegerfoto nach dem Turnier: Erschöpft aber auch glücklich waren die
Teilnehmer des Finalturniers in Lobberich.
Foto: Ingo Heisters
des Turnier, jeder hat gegeben, was er konnte und
hatte Spaß dabei“, berichtete er.
Das Turnier sponsorte
die Sparkasse Krefeld/
Kreis Viersen. Heisters
sagt auch danke an alle Eltern, Lehrer und Betreuer,
die mitgeholfen haben.
www.kreis-viersen.de/
schulsport
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Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Ein Hoch auf Brüggen
„Sieger der Herzen“ bei WDR 2 für eine Stadt
Seite 25
Brüggen Wir sind wunderbar
VON BRUNO SCHÜTTLER
VON HEIKE AHLEN
Brüggen. Früh scheint die
Sonne und wärmt mit ihren
Strahlen die Menschen auf
dem Brüggener Kreuzherrenplatz. Emsig werden dort
Stände aufgebaut und Körbe und Kisten mit Waren und
Informationsmaterial herangeschleppt. Brüggen bereitet sich auf einen ganz
großen Tag vor. Der weiße
Truck mit der Aufschrift
WDR2 steht parallel zum
Kirchenschiff von St. Nikolaus. Techniker bauen Kameras auf, richten Mikrofone ein. Heute wird sich zeigen, ob Brüggen die Nummer eins im Reigen der zehn
Städte wird, die es bis in die
Finalrunde geschafft haben.
Eine Stadtaufgabe muss
gelöst werden, die bei Erfolg
zehn Punkte bringt. Zusätzlich kann ein Kompetenzteam durch die richtige Beantwortung von Fragen
rund um NRW zusätzliche
Punkte sammeln. Es gilt 19
Punkte zu toppen, die am
Montag von Kleve erreicht
wurden. Kurz vor 10 Uhr
begrüßt WDR2-Moderator
Jürgen Mayer die immer emsiger herbeieilenden Bürger
und stimmt sie auf die Stadtaufgabe ein. Im Vorfeld sind
schon zwei Hinweise in der
Sendung gefallen, die Aussage von René Bongartz, dass
man Rollrasen bevorrate,
wurde eingespielt, und der
Hinweis „Brüggener hoffentlich versteht ihr euch gut
mit euren Nachbarn, die
braucht ihr nämlich!“
Brüggen. Wenn ich jetzt
etwas über diesen fantastischen Donnerstag schreiben
müsste - muss ich zum Glück
nicht, denn ich bin ja parteiisch und damit befangen dann würde ich als Überschrift eine Zeile aus dem
umgedichteten Lied von
Andreas Bourani nehmen:
„…und nächstes Mal sind
wir dann dran“.
Nein, es gibt keine Enttäuschung darüber, dass Brüggen nun nicht mehr im Rennen um das große WDR 2
Sommer-Open-Air ist. Es
war ein wunderbarer Tag
mit einem Sommermärchen
im März, ein Tag, den niemand, der dabei war, so
schnell vergessen wird. Es
war ein tolles Team von
Menschen aus allen Ortsteilen und darüber hinaus, es
waren tolle Zuschauer, die
vom ersten Moment an mit
Feuer und Flamme waren,
die halfen, wo sie konnten,
die ihren niederländischen
Bekanntenkreis aktivierten,
die selbst Fußball-Acces-
Bongartz schließt daraus,
das könnte was mit Fußball,
Holland oder mit Wohnwagen und Camping zu tun
haben. Der Bauhof hat seine
Fahrzeuge in greifbare Nähe
gefahren und die Mitglieder
des Roadrunner-Teams begeben sich mit ihren Klemmbrettern ins Publikum, um
sofort Ideen aufzuschreiben,
die nach der Bekanntgabe der
Stadtaufgabe geäußert werden. Kurz nach 10 Uhr, nach
Nachrichten und Verkehrsdurchsagen erklingt das Jingle „WDR2 für eine Stadt“. Jetzt
wird es spannend. Jürgen
Mayer ergreift das Mikrofon,
die Kameras, die den Livestream senden, richten sich auf
den Radiomoderator.
„Der Star des WDR Openair, Andreas Bourani hat
2014 den Soundtrack zum
deutschen Lied „Ein Hoch auf
uns“ gesungen.“ Die Brüggener sollen nun das Maracana-Stadion in Rio de Janeiro nachbauen und 22 Holländer in Nationaltrikots
bewegen, dort das Lied in
der umgedichteten Form
„Ein Hoch auf euch!“ zu singen. Passende Accessoires
sind erwünscht, es soll eine
tolle Fußballatmosphäre
entstehen.
Kurzes Durchatmen bei
den Mitgliedern des OrgaTeams, diese Aufgabe ist
lösbar. Bereits um 10.37 Uhr
tragen Mitglieder des Bauhofes Tore aus der Burggemeindehalle zum Kreuz-
herrenplatz. Kunstrasen
wird ausgelegt, angelieferte Strohballen bilden das
Geviert und dienen als
Werbetafeln für Spruchbänder und Flaggen. Aus
höhenverstellbaren Büh-
soires von Zuhause holten.
Die Schüler, die im Akkord
Fähnchen bastelten, die Unternehmen, die völlig selbstverständlich das zur Verfügung stellten, was gebraucht
wurde. Die Fähnchen und
Nationalmannschaftsköpfe
druckten, Sand und Palmen
lieferten, Frikandelen verteilten, Cocktails servierten
und, und, und…
Und ich war einmal nicht
als Reporterin dabei, nicht
beobachtend, abwartend,
sondern mitten drin im Getümmel. Dinge an der FlipChart notieren, Sonnen aufblasen, Daten über NRW
auswendig lernen, um vielleicht dem Kompetenz-Team
etwas zurufen zu können,
Holländer ins Standesamt
zur Registrierung bringen großartig.
Liebes Brüggen, ich danke
Dir, dass Du mich für diesen
einen Tag adoptiert hast,
dass ich ein Teil der tollen
Aktion sein durfte. Und
wenn wir 2016 vielleicht einen neuen Anlauf nehmen,
dann möchte ich gerne wieder dabei sein.
Am Rande
nenelementen entstehen
Zuschauerränge.
Eine
Strandbar auf sandigem
Grund bietet kühle Getränke, Palmen umgeben sie. An
den Fenstern des Rathauses werden niederländische, brasilianische und
deutsche Fahnen gezeigt.
Eine Gruppe Niederländer
wird vom Standesbeamten
und Musiker Björn Beeren
auf das Lied vorbereitet.
Aber noch sind zu wenige Niederländer da, bei der
ersten Probe sind es erst
acht Personen. Vorgeschlagen wird, ein Team zu Aldi
und Lidl zu schicken, um
dort die Einkaufstouristen
zu bewegen, zum Kreuzherrenplatz zu kommen. In
der Turnhalle üben Schülerinnen der Gesamtschule
und Tänzerinnen umliegender Vereine die Schrittfolge für ihren Samba-Auftritt. Aufatmen bei den Organisatoren, viel Outfits in
orange sind zu sehen, es
sind reichlich Holländer
„over de Poel“ gekommen.
Kurz nach 15 Uhr ist klar,
das erste Ziel ist erreicht,
Brüggen bekommt die 10
Punkte für die Stadtaufgabe. Mayer spricht den Brüggenern ein großes Lob aus:
„Ich glaube so viele Besucher hatten wir noch nie in
einer Stadt.“ Das Kompetenzteam, bestehend aus
Bürgermeister Frank Gellen, Lehrer Heiko Glade
und Gottfried Optenplatz,
begibt sich auf Bühne.
Konzentration ist für das
Quiz gefordert. Der Sprecher des Teams, Glade,
wählt den Umschlag mit
Fragen aus, die noch durch
lokalen Fragen ergänzt
werde. Rein theoretisch
kann man Punkte ohne
Ende machen, denn gefragt
wird 90 Sekunden lang.
Kurz nach 16 Uhr steht die
Leitung zum Kölner Studio erneut und Jürgen
Mayer stellt die Fragen.
Vierzehn schafft der
schnellsprechende Moderator in der Zeit, die Brüggener können sechs davon
richtig beantworten. Das
reicht nicht, mindestens
19 Punkte hätten es sein
müssen um mit Kleve gleich
zu ziehen und dann noch
eine Chance beim Stechen
zu haben.
Die Brüggener, allen voran Bürgermeister Gellen,
sind trotzdem glücklich:
„Der heutige Tag, das gemeinsame Erlebnis, die vielen begeisterten Macher und
Besucher, das war WDR2 für
unsere Stadt Brüggen!“
Als WDR2-Moderator Jürgen Mayer die Stadtaufgabe
verkündet, kommt es zu einem klassischen Versprecher. Statt vom MaracanaStadion spricht er vom Macarena-Stadion. Im Lauf des
Tages kommt er immer wieder einmal schmunzelnd
darauf zurück, bis er schließlich vom „Macarena Stadion Rio de Brüggen“ spricht.
Bäckermeister Erich Lehnen aus Bracht bringt eine
große Marzipantorte herbei,
die mit passenden Bildern
zum Tagesgeschehen bedruckt ist. Es ist sein Dank an
die Organisatoren und Macher des tollen Events.
Die Kinder der Klasse 1b der
Kreuzherrenschule tragen
handbemalte Fähnchen zum
Platz. Sie werden in die Stadionumrandung gesteckt und
tragen zum bunten Bild bei.
Der Bürgermeister bedankt
sich offiziell bei den Kindern
und ihrer Klassenlehrerin.
Fünfhundert Fähnchen
mit Fußbällen in niederländische und deutscher Fahne
werden im Schnelldurch-
gang Schmitz Druck & Medien produziert und vom
Orga-Team und Zuschauern
an Stiele geklebt. Auch die
Köpfe der niederländischen
Nationalmannschaft hat das
Unternehmen gedruckt.
Lisa hat Geburtstag. Während die Freundinnen der
Sechszehnjährigen ihr ein
Ständchen singen, holt Mayer sie ans Mikrofon und
schenkt ihr unter anderem
eine WDR2-Tasse.
Die Moderatorin aus dem
Kölner Studio meldet sich
und wirft Mayer scherzhaft
vor, er sei nicht unparteiisch, weil er ein orangefarbenes Uhrarmband trage.
Der Chor der Niederländer (22 Personen sollten es
sein) besteht am Ende aus 68
orangefarben gekleideten
Sangesfreunden, unter ihnen
ist auch die Bürgermeisterin
aus Beesel, Petra Dassen.
Aus Kleve kommt am späten Nachmittag ein Glückwunsch für die gelungene
Stadtaufgabe. „Ihr seid die
Sieger der Herzen“, steht in
der Nachricht.
Seite 26
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Fröhlich durch Nettetal radeln
Viele interessante Aktionen für die ganze Familie
VON SUSANNE PETERS
Nettetal. Pünktlich zum
Frühlingsanfang dreht sich
in Nettetal alles rund um das
Thema Fahrrad. So findet am
kommenden Sonntag der
erste Nettetal-Tag, als Nachfolger des Kartensonntag,
statt. Letzterer musste aufgrund des geänderten Ladenschlussgesetzes weichen. Bereits im vergangenen Jahr gab es Gespräche
der Stadt Nettetal mit den
Stadtwerken und dem Werbering sowie der Nettecard,
um etwas Neues zu planen.
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Alles dreht sich am Sonntag rund ums Thema Rad und unser schönes Seengebiet.
Nunmehr dürfen sich die
Nettetaler und auch auswärtige Besucher auf einen abwechslungsreichen und
spannenden Sonntag mit
vielen Aktionen, unter dem
Motto „In Nettetal dreht sich
was - mit dem Rad in den
Frühling“ freuen. So werden
sie in den Stadtteilen Lobberich, Breyell und Kaldenkirchen unterhaltsam und informativ auf die Fahrradsaison in unserem schönen
Seengebiet eingestimmt.
In Lobberich führt die Polizei eine Fahrradcodierung
Freuen sich auf einen gut besuchten Nettetal-Tag (von links): Christoph Cremers, Christian
Wagner, Philipp Hammans, Astrid Stelzer, Ulrike Cronen, Monika Ioannidis, Ralf Stobbe,
Bärbel Vollmer-Mengen.
Auch die Hochzeitsfee wird, wie hier beim Frühlingsfest im vergangenen Jahr, ihre festliche
Mode präsentieren.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
durch, und es wird Infostände zum Thema Reisen geben.
So präsentiert der VVV schöne Fotos der Nettetaler Umgebung sowie der Gebiete
rund um die Seen, um die
Begeisterung für hiesige
Radtouren zu wecken. Außerdem sorgt eine niederländische Juxkappelle, fröhlich
durch die Straßen ziehend,
für beste Laune. Der Fahrradhändler Jürgen van de
Stay, Nachfolger von Norbert Backes, informiert an
einem Stand, und an einer
Cocktailbar wird es spritzige Erfrischungen geben.
In Breyell können unter
anderem Photo-Fun-Aufnahmen gemacht werden
(mit wechselndem Hintergrund), die sofort mitgenommen werden können und es
wird Köstlichkeiten geben.
Auch wird eine Führung im
Lambertiturm angeboten,
man kann sowohl das Trauzimmer besichtigen wie
auch die Glocke, die früher
im Breyeller Krankenhaus
hing, und nun im Turm läuten wird.
In Kaldenkirchen kann
man, von 13 bis 18 Uhr, kostenlos sein Fahrrad in einer
mobilen Fahrradwaschanlage auf Hochglanz bringen
lassen. Falls es am Sonntag
regnen sollte, werden kostenlose Sattelschoner ausgegeben. Außerdem wird
dort ein rund 10 Meter langer Catwalk aufgebaut sein,
auf dem eine professionell
organisierte Modenshow
präsentiert wird. Daneben
wird es weitere attraktive
Aktionen geben.
Außerdem gibt es ein
Glücksrad, dass sich im Laufe des Tages abwechselnd in
Lobberich, Breyell und Kaldenkirchen drehen wird. Zu
gewinnen gibt es unter anderem eine Fahrradkarte des
Kreises Viersen mit dem
neuen Knotenpunktsystem,
Nettecard-Guthaben sowie
Buchgutscheine.
Neben den einzelnen
Stadtteilen sind auch die
Stadtwerke eingebunden. Da
am kommenden Sonntag
auch „Weltwassertag“ ist,
spielen neben dem Thema
Mobilität auch erneuerbare
Energien und Wasser eine
Rolle. So wird in Lobberich
das Wasserwerk zur Besichtigung geöffnet sein und die
Besucher können an Führungen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Außerdem
gibt es in Lobberich, Breyell
und Kaldenkirchen von der
Innenstadt aus geführte
Radtouren. In Lobberich und
Kaldenkirchen werden Geocaching- Radtouren stattfinden, für die ein Smartphone
gebraucht wird. Zusätzlich
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Pop meets Jazz
am Kiependraeger in Breyell
Bei schönem Wetter werden nicht nur die Nettetaler, sondern sicher auch viele Besucher von
auswärts die einzelnen Ortsteile erobern
Sonntag, den 22.03.2015
von 13.00 - 18.00 Uhr
www.hammans.biz
Nettepunkt wird es ein Gewinnspiel geben, bei dem ein Damen- oder Herrnfahrrad verlost wird.
Auch die Bewirtung wird am Nettetaltag nicht zu kurz kommen.
gibt es ein Gewinnspiel des
NettePunkts, bei dem ein Damen- oder Herrenfahrrad im
Wert von 750 Euro zu gewinnen ist. Die Geschäfte haben
von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Fotos: Susanne Peters und
Frank Hohnen
www.am-kiependraeger.de
www.blumen-reimann.de
Seite 28
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Der Frühling ist da!
Fröhlicher Sonnenschein und munteres Vogelkonzert
VON SUSANNE PETERS
Nettetal. Der Frühlingsbeginn kann astronomisch, das
heißt nach Lage der Erde zur
Sonne, fest gelegt werden
oder phänologisch, nach
dem Entwicklungsstadium
der Pflanzen, oder aber meteorologisch (1. März, Tagund Nachtgleiche).
Nun beginnt alles zu grünen und zu blühen, was nicht
nur nett anzusehen ist, sondern wir dürfen uns auch
über so genannte Frühlingsgefühle freuen. Die Ursache
liegt in der steigenden Lichtintensität, die ein vermehrtes Ausschütten von Serotonin (Gute-Laune-Hormon)
und Dopamin bewirkt. Von
der Lichteinwirkung hängt
es auch ab, wie früh im Jahre
grundsätzlich alles beginnt
zu sprießen: Am ersten Januar rechnet man dem helllichten Tag wieder rund acht
Stunden zu. Eine konzentrierte UV-Einstrahlung, genauer, der Umstand, dass
sich die Sonne nicht permanent hinter Wolken versteckt, regt auch die Flora
und Fauna an. Begleitet von
vielstimmigem morgendlichen Vogelgezwitscher begrüßt uns der neue Tag mit
fröhlichem Sonnenschein.
Selbstverständlich kann
es auch jetzt noch mal Frost
geben. Unsere heimischen
Blüten und Pflanzen wie
zum Beispiel Narzissen jedoch, sind recht widerstandsfähig geworden, erklärt Peter Kolshorn von der
biologischen Station Krikkenbeck. Sie haben sich angepasst. Infolge nächtlichen
Frosts wird zwar ihr
Wachstum gehemmt, sie
verenden jedoch nicht. Die
Obstbauern hingegen bedienen sich bei Frost eines natürlichen Tricks: Sie besprengen die Blüten der
Obstbäume mit Wasser, das
adhoc gefriert und somit eine
wärmende Schutzschicht
bildet. Denn unter der so er-
zeugten Eisschicht ist die
Temperatur höher als außerhalb, erläutert der Biologe.
Im Moment jedenfalls ist
es bereits recht mild und die
Sonne scheint. Genießen wir
doch einfach unbeschwert
den wärmenden Sonnenschein und das magische
Erwachen der Flora.
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Wochenenddienste
Seite 29
Gottesdienste
Katholische Pfarren
Apotheken-Bereitschaft
Apotheker Tipp
Amern, St. Anton: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 19 Uhr hl.
Messe.
Amern, St. Georg: Sonntag: 10.30 Uhr hl. Messe.
Boisheim, St. Peter: Samstag: 18.30 Uhr Wortgottesdienst. Sonntag: 9 Uhr
hl. Messe.
Born, St. Peter: Samstag: keine hl. Messe. Sonntag: 9.45 Uhr hl. Messe.
Bracht, im Altenheim: Sonntag: 10.30 Uhr Wortgottesdienst.
Bracht, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag: kein Gottesdienst. Sonntag: 11.15
Uhr hl. Messe.
Breyell, St. Lambertus: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 11 Uhr
Familienmesse.
Brüggen, St. Nikolaus: Samstag: 8.30 Uhr Laudes in der Fastenzeit, 17.30 Uhr
hl. Messe. Sonntag: 11 Uhr Familienkirche, 18 Uhr Passionskonzert.
Dilborn, Kapelle Schloss Dilborn: Samstag: 17 Uhr hl. Messe.
Dilkrath, St. Gertrudis: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10 Uhr
Wortgottesdienst.
Dornbusch, St. Maria Hilfe der Christen: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Dülken, Herz-Jesu: Samstag: keine Messe. Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Dülken, St. Cornelius: Samstag: 11.30 Uhr Angelus Musiken, 18 Uhr hl.
Messe. Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Dülken, St. Cornelius im Altenheim, Heesstraße 2: Samstag: 16.30 Uhr hl.
Messe.
Dülken, Vikarie St. Ulrich: Sonntag: 11 Uhr Familienmesse.
Elmpt, St. Laurentius: Samstag: 16 Uhr Vorabendmesse im Altenheim.
Sonntag: 10.15 Uhr hl. Messe.
Grefrath, St. Laurentius: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10.30
Uhr hl. Messe, 17 Uhr Geistliches Konzert.
Hinsbeck, St. Peter: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl.
Messe, 11 Uhr Kinderwortgottesdienst.
Kaldenkirchen, St. Clemens: Samstag: 18.30 Vorabendmesse. Sonntag:
9.30 Uhr hl. Messe.
Leuth, St. Lambertus: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 11.15 Uhr
hl. Messe.
Leutherheide, St. Peter und Paul: Sonntag: 8.15 Uhr hl. Messe.
Lobberich, St. Sebastian: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 11.15
Uhr hl. Messe.
Lobberich, Alte Kirche: Sonntag: 18 Uhr Fastenpredigt.
Lüttelbracht, St. Maria Helferin: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag:
8.30 Uhr BBB hl. Messe.
Lüttelforst, St. Jakobus: Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Mülhausen, St. Heinrich: Samstag: 18 Uhr Vorabendmesse.
Mülhausen, im Kloster: Sonntag: 8 Uhr hl. Messe.
Niederkrüchten, St. Bartolomäus: Samstag: 18 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 10.15 Uhr hl. Messe, 11.30 Uhr Kleinkindergottesdienst.
Oberkrüchten, St. Martin: Sonntag: 8.30 Uhr hl. Messe.
Oedt, Altenheim: Samstag: 16 Uhr Vorabendmesse.
Oedt, St. Vitus: Samstag: 17.30 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl.
Messe.
Overhetfeld, Kapelle an der Heiden: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse.
Schaag, St. Anna: Samstag: 17.15 Uhr gemeinsame Vorabendmesse. Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Süchteln, Johanniskirche: Sonntag: 9.30 Uhr Gottesdienst.
Süchteln, St. Clemens: Samstag: 18.15 Uhr Vorabendmesse. Sonntag: 8 Uhr
hl. Messe, 10.30 Uhr hl. Messe.
Süchteln-Vorst, St. Franziskus: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Maria Helferin: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Maria Hilf (Altenheim): Samstag: 9 Uhr hl. Messe. Sonntag: 9
Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Notburga: Sonntag: 9.30 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Peter: Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Viersen, St. Josef: Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse.
Viersen, St. Remigius: Sonntag: 11 Uhr hl. Messe.
Viersen-Helenabrunn, St. Helena: Samstag: 17 Uhr Gemeindemesse.
Vinkrath, St. Josef: Samstag: keine Vorabendmesse. Sonntag: 9 Uhr hl. Messe.
Waldniel, Altenheim: Sonntag: 10.30 Uhr Wortgottesdienst.
Waldniel, St. Michael: Samstag: 18.30 Uhr hl. Messe. Sonntag: 9 Uhr hl.
Messe, 11.15 Uhr hl. Messe.
Waldnieler Heide, St. Mariä Himmelfahrt: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse,
22 Uhr Bußgang der Christen nach St. Michael. Sonntag: 10 Uhr hl. Messe.
Nettetal/Brüggen/Niederkrüchten/Schwalmtal dienstbereit jeweils von 9
Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 20. März 2015
Rosen-Apotheke
Hochstr. 36, 41334 Nettetal (Lobberich), 02153/2121
Sonntag, 22. März 2015
Schwanen-Apotheke
Mittelstr. 56, 41372 Niederkrüchten, 02163/47575
Montag, 23. März 2015
Kiependraeger-Apotheke
Lobbericher Str. 3, 41334 Nettetal (Breyell), 02153/971467
Dienstag, 24. März 2015
Elefanten-Apotheke
Hubertusplatz 18, 41334 Nettetal (Schaag), 02153 71040
Mittwoch, 25. März 2015
Glocken-Apotheke
Hauptstr. 14, 41334 Nettetal (Hinsbeck), 02153/2561
Lamberti-Apotheke
Lambertimarkt 12, 41334 Nettetal (Breyell), 02153/7755
Donnerstag, 26. März 2015
Sebastian-Apotheke
Friedenstr. 61, 41334 Nettetal (Lobberich), 02153 915550
Freitag, 27. März 2015
Adler-Apotheke
Steegerstr. 1-3, 41334 Nettetal (Lobberich), 02153/2262
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Süchteln,
Dülken, Viersen, dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Freitag, 20. März 2015
Aesculap-Apotheke
Theodor-Heuss-Platz 10, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/351534
Samstag, 21. März 2015
Remigius-Apotheke
Loehstr. 11-13, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/29060
Montag, 23. März 2015
Rosen-Apotheke
Große Bruchstr. 51-53, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/12498
Dienstag, 24. März 2015
Delphin-Apotheke
Bahnhofstr. 1, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/16861
Mittwoch, 25. März 2015
Schwan-Apotheke
Dülkener Str. 2, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162 21456
Donnerstag, 26. März 2015
Bären-Apotheke
Lindenallee 4a, 41751 Viersen (Dülken), 02162/55393
Freitag, 27. März 2015
Linden-Apotheke
Hauptstr. 15, 41747 Viersen (Stadtmitte), 02162/15079
Notdienstbereite Apotheken in den folgenden PLZ-Bereichen: Grefrath,
Oedt und Kempen, dienstbereit jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr
Samstag, 21. März 2015
Apotheke im Arnoldhaus
Arnoldstr. 13, 47906 Kempen, 02152/1489485
Sonntag, 22. März 2015
Concordien-Apotheke
Concordienplatz 4, 47906 Kempen, 02152/52784
Dienstag, 24. März 2015
Bären-Apotheke am E-Center
Hessenring 25, 47906 Kempen, 02152/897135
Freitag, 27. März 2015
Marien-Apotheke
Hohe Str. 15, 47929 Grefrath, 02158/2346
Powere
Telefonischer Abruf
Weiterhin können auch die bundesweit einheitlichen Notdienstservices der
ABDA genutzt werden: Unter der Nummer 0800 00 22 8 33 sind die
notdiensthabenden Apotheken rund um die Uhr abrufbar. Aus dem Festnetz
ist der Anruf unter Tel. 0800 00 22833 kostenlos, per Mobiltelefon ohne
Vorwahl unter Tel. 22833 kostet jeder Anruf pro Minute sowie jede SMS 69 Cent.
Weitere Informationen finden Sie unter www.abda.de/notdienst.html.
Pille danach rezeptfrei in der Apotheke die wichtigstenFakten auf einen Blick
Versagte die gewohnte Verhütungsmethode oder wurde sie vergessen,
mussten Frauen in Deutschland bislang zunächst zum Arzt gehen, um
sich die »Pille danach« verordnen zu
lassen. Nach dem 16. März bzw. sobald entsprechend deklarierte Pakkungen verfügbar sein werden, kann
die »Pille danach« auch ohne Verordnung in der Apotheke gekauft werden.
In den wohnortnahen Apotheken erhalten Frauen die »Pille danach« umgehend und im Notfall auch im flächendeckenden Nacht- und Notdienst.
Damit haben es Frauen künftig deutlich leichter, die »Pille danach« mit
möglichst wenig Zeitverzögerung einnehmen zu können. Das ist verbunden mit der bekannt guten apothekerlichen Beratungskompetenz.
Für Frauen bis zum 20. Geburtstag ist
die »Pille danach« erstattungsfähig.
Die Krankenkassen übernehmen die
Kosten, sofern die Betroffene ein Rezept vorlegen kann. Wer auf eine Kostenerstattung verzichtet, erhält die
Pille nach Beratung gegen Barzahlung
in der Apotheke. Minderjährige, insbesondere wenn sie unter 14 Jahren
sind, sollten sich vor der Anwendung
immer ärztlich beraten lassen. Sie
bekommen diese Medikamente im
Allgemeinen nicht in der Selbstmedikation.
Konkret handelt es sich bei den Hormonpräparaten um die beiden Wirkstoffe Ulipristalacetat (EllaOne®) und
Levonorgestrel (PiDaNa®). Diese
Mittel hemmen oder verzögern den
Eisprung, indem sie verhindern, dass
die Konzentration des für den Eisprung entscheidenden Hormons LH
(Luteinisierendes Hormon) steil ansteigt. Dieser Anstieg wird nach Einnahme von Ulipristalacetat um etwa
fünf Tage, durch Levonorgestrel um
etwa drei Tage verzögert. Da die Lebensdauer von Spermien drei bis fünf
Tage beträgt, »erwischen« die Spermien die Eizelle nach dem Einsatz der
»Pille danach« mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr, sofern sie so schnell
wie möglich nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird.
Tipps für die Anwendung:
• Binnen zwölf Stunden nachdem man
die Einnahme der üblicherweise verwendeten Pille vergessen hat, lässt
sich deren Einnahme noch nachholen. Eine »Pille danach« ist dann nicht
nötig! Das gilt jedoch nicht für die
»Minipille«. Wer deren Einnahme vergisst, braucht nach ungeschütztem
Verkehr in jedem Fall die »Pille danach«.
•
Das gilt auch, wenn ein Vaginalring mehr als drei Stunden außerhalb der Vagina war, im anwendungsfreien Zeitraum sieben Tage über-
schritten wurden oder der Vaginalring
mehr als vier Wochen nicht gewechselt wurde.
•
Bei Verhütung mit einem
Hormonpflaster ist der Einsatz der
»Pille danach« notwendig, wenn das
Pflaster mehr als 24 Stunden nicht
richtig geklebt hat. Bei weniger als 24
Stunden genügt es, das Pflaster erneut aufzukleben.
•
Hormonelle Verhütungsmittel sollen auch nach Einsatz der »Pille
danach« wie üblich weiter eingenommen werden. Ihre Wirksamkeit ist aber
für den Rest des Zyklus’ nicht mehr
gesichert. Deshalb sollen zusätzlich
zum Beispiel Kondome genutzt werden.
•
Liegt der ungeschützte Geschlechtsverkehr länger als 120 Stunden (5 Tage) zurück, nutzt die »Pille
danach« nichts mehr.
•
Um die »Pille danach« möglichst gut zu vertragen, hilft es, vor der
Einnahme etwas zu Essen, zum Beispiel eine Scheibe Brot.
•
Bei Übelkeit mit Erbrechen
kann die »Pille danach« an Wirksamkeit einbüßen. Auch durch gleichzeitige Einnahme bestimmter Arzneimittel
kann die Wirksamkeit herabgesetzt
sein. Darüber informiert das Apothekenteam.
•
Die »Pille danach« schützt
nicht zu 100 Prozent. Bleibt die nächste Regelblutung länger als sieben
Tage aus, gibt ein Schwangerschaftstest, gekoppelt mit dem Besuch beim
Frauenarzt, Auskunft, ob eine Schwangerschaft vorliegt.
Die Apotheker werden mit ihrer kompetenten Beratung zur rezeptfreien
»Pille danach« die größtmögliche Arzneimittelsicherheit gewährleisten und
Missbrauch verhindern. Dazu kann
auch gehören, dass die Apotheke vor
der Einnahme der »Pille danach« zu
einem Arztbesuch rät. Ebenso werden
Vorratskäufe nicht möglich sein. Ihre
Apotheke steht gerne beratend zur
Verfügung.
Glückwünsche
Ärztlicher privater Notdienst Niederrhein
0180 10 19246 oder
0178 88 19246
www.aerztlicher-privater-notdienst.de
SCHAAG
20. März: Anna Dyck, Furth 2, 90 Jahre
BREYELL
20. März: Hedwig Himmeter, Johann-Peters-Straße 34, 90 Jahre
20. März: Gertrud van Loyen, Lötsch 55, 80 Jahre
20. März: Marianne Wollner, Felderend 21, 85 Jahre
23. März: Karl Bruse, Lobbericher Straße 43, 86 Jahre
24. März: Sibylla Heines, Felderend 18, 90 Jahre
26. März: Albert Geritz, Lötsch 11, 81 Jahre
KALDENKIRCHEN
20. März: Maria Kemmerling, Ringstraße 57, 91 Jahre
25. März: Wilhelm Dohmen, Gartenstraße 3, 83 Jahre
25. März: Johannes Maaßen, Stappstraße 45, 86 Jahre
26. März: Elisabeth Runia, Schindackersweg 26, 80 Jahre
HINSBECK
20. März: Maria Spolders, Am Engel 5, 84 Jahre
22. März: Martin Lindackers, Neustraße 46, 90 Jahre
23. März: Johannes Schmitz, Hombergen 74, 81 Jahre
25. März: Heinrich Funken, Höhenweg 2, 87 Jahre
26. März: Maria Steves, Hendrik-Goltzius-Weg 8, 86 Jahre
LOBBERICH
23. März: Abbas Mohsen, Breyeller Straße 89, 81 Jahre
25. März: Christine Honnes, Breyeller Straße 15, 84 Jahre
Gottesdienste Evangelische Gemeinden
Amern: Sonntag, 11 Uhr Gottesdienst.
Bracht: Sonntag, 10.30 Uhr Abendmahls-Gottesdienst.
Breyell: Sonntag, kein Gottesdienst.
Brüggen: Sonntag, 10.30 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst.
Dülken: Sonntag, 10.45 Uhr Gottesdienst.
Elmpt: Sonntag, 9.15 Uhr Gottesdienst.
Elmpt im Altenheim: kein Gottesdienst.
Grefrath, Friedenskirche: Sonntag, kein Gottesdienst.
Hinsbeck: Sonntag, kein Gottesdienst.
Kaldenkirchen: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Lobberich: Sonntag, 10.30 Uhr Gottesdienst, 12 Uhr Kindergottesdienst.
Niederkrüchten, Sonntag, kein Gottesdienst.
Oedt, Versöhnungskirche: Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Süchteln: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, 11 Uhr Gottesdienst in der Johanniskirche (Rheinische Kliniken).
Viersen, Kreuzkirche: Samstag, keine Marktandacht. Sonntag, 10 Uhr Gottesdienst.
Waldniel: Sonntag, 9.30 Uhr Gottesdienst.
Waldniel, Altenheim (Schillerstr. 28): Samstag, 16.30 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl (Saft).
Seite 30
Foto: Josef Rütten
Trauer
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
Magazin
Mit Nordic Walking in den Frühling
Nettetal Am kommenden Dienstag, 24.03. um
17.15 Uhr startet die
Nordic Walking Gruppe
des Gesundheits- und Behindertensport Nettetal
e.V. (BS Nettetal) ab Parkplatz Leuther Mühle in
Leuth zu ihrem wöchentlichen Ausflug in die heimische Natur. Geführt von
einem
ausgebildeten
Nordic Walking Instruktor geht es auf die etwa 70minütige Wanderung. Interessenten sind herzlich
willkommen. Leihstöcke
für die ersten Gehversu-
che stehen zur Verfügung.
Die Startpunkte der kommenden Wochen finden Sie
unter www.bs-nettetal.de.
Informationen auch unter
02153/1633.
Seite 31
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Erlös der Sternsingeraktion
Lobberich. Die Sternsingeraktion 2015 erbrachte einen
Betrag von 11.541,15 Euro, die Kindern in Not zugute kommen. Ein Dank geht an alle Spender, aber auch an alle
teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.
Norwegen
auf Dias bestaunen
Schaag (ww). Im Generationentreff Kindter Eck wird am
Mittwoch, 25. März, um 15 Uhr, ein Dia-Vortrag über das
Land „Norwegen“ angeboten. Der Viersener Christian
Brüning schildert in der ihm typischen lockeren Art seine
Erlebnisse von seiner Reise von Kiel aus über Spitzbergen
bis hin zum Nordkap. Der Eintritt zu diesem Dia-Vortrag ist
frei. Interessenten, auch nicht ständige Besucher des Kindter Eck, sind herzlich willkommen.
Die GN jetzt auch auf Facebook
www.facebook.com/GrenzlandNachrichten
Seite 32
zeitgeist
Freitag, 20. März 2015 / Nr. 12
St. Gertrud - die
Frühlingsbraut
Die heilige Gertrud von
Nivelles (Fest am 17. März)
wird auch als Frühlingsbraut bezeichnet. Mit ihrem
Namenstag beginnt wieder
die Gartenarbeit. Die häuslichen Arbeiten, wie etwa das
Spinnen, enden. Um dies
deutlich zu machen, soll eine
Maus den spinnenden Klosterschwestern um St. Gertrud den Faden abgebissen
haben. Andere Legenden
berichten von einer durch
gefräßige Mäuse verursachten Hungersnot, die auf die
Fürsprache der heiligen Gertrud endete. Dies begründet
die Abbildung der Heiligen
mit Mäusen.
Hier zeigen wir einige Fotos von Darstellungen aus
Dilkrath, wo sie Patronin der
Kirche und der Bruderschaft
ist. Dabei sehen wir auch überall Mäuse, mal zu ihren Füßen,
mal am Äbtissinnenstab.
Text und Fotos:
Franz-Josef Cohnen
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