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Evangelische Kirchengemeinde
Berlin-Mariendorf Süd
– www.Mariendorf-sued.de –
März 2015
Wir laden herzlich ein zu den Gottesdiensten
in der Karwoche und zum Osterfest
Donnerstag, den 2.4.2014
Freitag, den 3.4.2015
Freitag, den 3.4.2015
Samstag, den 4.4.2015
Sonntag, den 5.4.2015
19.00 Uhr
10.00 Uhr
15.00 Uhr
23.00 Uhr
10.00 Uhr
Tischabendmahl
Abendmahlsgottesdienst
Andacht zur Sterbestunde
Feier der Osternacht
Familiengottesdienst
Goldene Hochzeit Ernst und Edda Raasch
Freuet Euch!
Liebe Gemeinde, am 21.12.2014 gab es hierfür viel Grund im Gottesdienst und so möchte
ich an dieser Stelle den Wochenspruch noch einmal in Erinnerung bringen:
„Freuet Euch in dem Herrn alle Wege, und abermals sage ich: Freuet euch!
Der Herr ist nahe!"
(Philipper 4, 4 - 5).
Und diese Freude verbunden mit Bescheidenheit war bei der Feier der Goldenen Hochzeit
von Ernst und Edda Raasch sehr spürbar. Sie wollten keinen große Aufmerksamkeit,
sondern sich an diesem Tag gemeinsam mit Ihrer Familie erfreuen. Die Familie gestaltete
den Gottesdienst durch verschiedene Lesungen und Gebete aktiv mit. Getraut wurden Ernst
und Edda Raasch am 21.12.1964 in der Ev. Lutherischen Dreieinigkeitsgemeinde BerlinNord, die Feier zur Goldenen Hochzeit fand in der Kirchengemeinde Mariendorf-Süd statt.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal die Glückwünsche der Gemeinde und des
Gemeindekirchenrats überbringen, möchte aber auch meinen tiefen Dank aussprechen für
die vielen, manchmal auch sehr stillen Taten und die Unterstützung für die Gemeinde.
Liebes „Goldpaar", Ihr seid bisher nicht nur 50 Jahre einen gemeinsamen Lebensweg
gegangen, sondern habt viel Kraft, Engagement, Kreativität und Zeit der Gemeinde
geschenkt. Manche Gaben werden sichtbar und „vergolden" sich, andere bleiben im Stillen
verborgen. Ihr setzt Worte von Leo Tolstoi um, die lauten: „Gut sein und ein gutes Leben
führen bedeutet, anderen mehr zu geben, als man ihnen nimmt."
Wir wünschen Euch, dass Ihr noch viele
Jahre gemeinsam bei guter Gesundheit
gehen und Euch die gemeinsame
Freude bewahren könnt. Gottes Segen
behüte Euren Weg.
Britta Schröter – (Vorsitzende des GKR)
2
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Passionsandachten
"Im Fokus das Kreuz",
so lautet der Titel des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend 2015. Leid und Tod zu
"fokussieren“ ist ambivalent: Es kann Aufmerksamkeit auf den Leidenden lenken, es kann
ihn zugleich aber auch bloßstellen; es kann zum Verändern und Helfen ermutigen oder zum
Ergötzen verführen. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2015 korreliert dieses Heute
unserer Gesellschaft und des eigenen Lebens mit Kreuzweg und Tod Jesu; denn wirkliche
Begegnung von uns Menschen miteinander kann erst aus dem Mut erwachsen, einander
auf den Kreuzwegen des Lebens dorthin zu begleiten, was uns im Innersten erfüllt: Die
Begegnung mit der Liebe jenes Gottes, der vom Tod zum Leben führt. (Alexander Bothe,
Geschäftsführer des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend)
Auch in diesem Jahr gestaltet der Gemeindekirchenrat die Passionsandachten wieder auf
der Grundlage des ökumenischen Kreuzweges der Jugend und laden Sie/Euch alle herzlich
ein zu den Andachten an
jedem Mittwoch (4.3., 11.3., 18.3. und 25.3.2015) um 19.00 Uhr in die Kirche.
Neben musikalischen Untermalungen werden die Andachten mit Fotografien von Bernd
Arnold unterstrichen. Bernd Arnold (1961 in Köln geboren) arbeitet als Fotokünstler und als
freier Fotograf für deutsche und internationale Printmedien. Ein zentrales Thema ist „Macht
und Ritual". Die Rituale der Macht entdeckt er in der Politik, der katholischen Kirche, der
Wirtschaftswelt, dem Fernsehen und der Halbwelt. Der Zyklus zeigt die Inszenierung von
Führungsanspruch, Meinungs-Kontrolle und Religion wie sie in der modernen
Gegenwartsgesellschaft stattfindet. Die Fotoarbeiten aus „Macht und Ritual" waren bereits
vielfach in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen.
Ihr sollt euch nicht Schätze
sammeln auf Erden, wo sie die
Motten und der Rost fressen und
wo die Diebe einbrechen und stehlen.
nach Mt 6,19
Alles Irdische nicht,
das Himmlische aber
soll sein alles Streben.
Wir aber, gut versichert,
unsere Komfortzone,
Leben, Auto, Hausrat,
tun so, als gäbe es
kein Morgen und
keinen Tag, der
der jüngste sei.
Wer rollt uns
den Stein vom Grab?
von Tobias Petzoldt
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Gedanken zum Monatsspruch
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
MONATSSPRUCH März 2015
Römer 8, 31
Die Fastenzeit hat begonnen. Viele Christen verzichten zwischen Aschermittwoch und
Ostern auf Dinge, an denen ihr Herz hängt. Sie leben in dieser Zeit zum Beispiel ohne
Schokolade, ohne Fernseher, ohne Wein und Bier. Andere hören mit dem Rauchen auf,
manche auch mit Rechthaberei oder dem
endlosen Surfen im Internet.
Das Fasten ist freiwillig. Menschen wollen
Erfahrungen machen mit dem Verzicht und den
dadurch gewonnenen Frei- und Spielräumen.
Sie machen sich wortwörtlich frei. Unter dem
Motto „7 Wochen ohne“ findet der Verzicht
jährlich statt. In diesem Jahr steht die Aktion
unter dem Leitgedanken: „Du bist schön – 7
Wochen ohne Runtermachen“. Eigentlich ein
guter Gedanke, sich selbst mit seinen Macken
zu akzeptieren.
Leicht ist das natürlich nicht, denn gerade an unseren Macken leiden wir ja besonders. Wer
beispielsweise stets hören musste, dass er nichts tauge, nichts könne und aus ihm nichts
werden würde, der wird entsprechende Macken entwickelt haben. Dumme und böse Worte
schleppen wir schließlich wie schwere Lasten mit uns herum. Wenn Sie sich solch einer
inneren Macke stellen, denken Sie doch auch an unseren Monatsspruch. Paulus sagt, dass
mit Gott vieles gelingt, was mit unseren Mitmenschen nicht unbedingt erfolgreich ist. Gott
akzeptiert dich, wie du bist. Das zu glauben ist schon Herausforderung genug. Nicht nur für
die jungen Leute. Auch älteren fehlt oft die Überzeugung, dass es auf die inneren Werte
ankommt und weniger auf das äußere Erscheinungsbild. Ja, die Fastenzeit kann zu einer
echten Herausforderung werden. Sie kann zugleich aus einem inneren Gefängnis befreien.
Auch Jesus fastete. Aber anders als wir. Er wollte sich frei machen für die Menschen, zu
denen er gesandt war. Vierzig Tage und Nächte ging er dazu in der Wüste. Vierzig Tage in
Hitze, Kälte und Einsamkeit. Der Hunger mag ihn geschmerzt und geschwächt haben. Es ist
der Hunger, den Millionen Menschen noch immer erleiden. Es ist der Hunger, der die Leiber
aufbläht, Menschen in den Krieg treibt, sie zu Räubern und Dieben macht oder zu Sklaven
der Brotgeber. Was für eine Ausgangsposition für den großen Auftrag, den er erfüllen sollte!
Der Bringer des Evangeliums, der Liebe und des Friedens stand da als Hungerleider an der
Schwelle zur Welt, in die er hineingehen sollte.
Und der Teufel sprach mit ihm: „Gottes Sohn, dass ich nicht lache! Bist du es, dann sprich
zu diesem Stein, dass er Brot werde!“ Sicher hat der Teufel noch mehr zu ihm gesagt. In der
Bibel steht, er hat Jesus in Versuchung geführt. So etwas kann der Teufel. Er ist ein
Menschenkenner durch und durch. Er schaut bis auf den chaotischen Urgrund der Seele.
Vielleicht hat er so gesprochen: „Verwandle die Steine hier in Brot und die Menschen
werden dir nachlaufen wie eine Herde von Schafen. Natürlich immer auch in der Furcht, du
könntest deine Hand abziehen und es hätte dann mit deinen Broten für sie ein Ende!“ º
4
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Gedanken zum Monatsspruch / Kirchenmusik
Fortsetzung von Seite 4
Doch Jesus wollte kein Brotgeber sein. „Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine!“ antwortete
er dem Teufel. Doch der Versucher ließ nicht locker. Er führte Jesus auf eine hohe Zinne.
“Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hier hinunter, denn es steht geschrieben: Gott wird seinen
Engeln befehlen, dass sie dich bewahren!“ Springt er? Nein! Doch was wäre es für eine
Machtdemonstration gewesen, wenn er gesprungen wäre! Ein unversehrter, freundlicher
Mensch wäre unten angekommen, der über das Staunen der Menschen hinweggeht, wie
der Sommerwind über die sich neigenden Gräser.
Wunder, das wusste Jesus, lassen die Herzen der Anhänger stets höher schlagen. Sie
zeigen den gewaltigen Arm des Allerhöchsten. Doch solche Wunder sind nur von kurzer
Dauer. Das größte Wunder ist es, auf Gott zu vertrauen, auch wenn wir ihn nicht sehen,
spüren und hören können. Wenn die Seele in ihm zur Ruhe kommt und all ihre Hoffnung aus
ihm schöpft. Ein größeres Wunder, das wusste Jesus nur zu gut, gibt es nicht. Ist Gott für
uns, wer kann wider uns sein?
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete vorösterliche Zeit.
Ihr Pfarrer Veit Hoffmann
Kirchenmusik bis zum Sommer
Liebe Gemeinde, hier ein paar kirchenmusikalische Termine, die Sie sich schon einmal in
Ihren Kalendern notieren können:
Am Karfreitag (3. April) wird die Andacht zur Sterbestunde um 15 Uhr von der Kantorei und
Sally's Garden musikalisch gestaltet.
Am 3. Mai wird die Kantorei zum Sonntag „Kantate" im Gottesdienst singen, anschließend
wird es im Gemeindegarten ein offenes Frühlingsliedersingen geben, zu dem wir alle
herzlich einladen.
Am 12.7. wird unsere Kantorei gemeinsam mit der von Mariendorf in der Paul-GerhardtKirche in Schöneberg zu Gast sein und dort die Kantate BWV 192 „Nun danket alle Gott"
von Johann Sebastian Bach vortragen, unterstützt von zwei Solisten und einem
Kammerorchester. Im Vorfeld werden wir diese Kantate in instrumententechnisch etwas
reduzierter Form in Mariendorf-Süd und/oder Mariendorf aufführen - sobald dafür Termine
feststehen, werden wir diese bekanntgeben.
An dieser Stelle möchte ich natürlich auch wieder Werbung für das Mitsingen in der Kantorei
machen: Wir proben immer mittwochs ab 19:45 Uhr im Gemeindesaal Grimmingweg, und
wer mitsingen möchte, kann gern einfach vorbeikommen – vor allem Männerstimmen sind
mehr als willkommen!
Auch der Kinderchor freut sich über weitere Mitglieder, die Lust auf Singen, Tanzen, Spielen
und Toben haben – Hauptzielgruppe sind Kinder im Vorschul- bis mittleren Grundschulalter,
aber auch jüngere oder ältere können gern mal vorbeikommen und gucken, ob es ihnen bei
uns gefällt. Wir treffen uns immer dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr.
Lars L. Lange
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Jugendkeller
Jugendkeller
Im letzten Gemeindebrief konnten Sie lesen, dass sich die Spendeneinnahmen für den
Jugendkeller auf 16.774,89 € belaufen. Ich kann meinen Dank hierüber nicht oft genug zum
Ausdruck bringen und möchte auf eine Besonderheit hinweisen, die unsere Gemeinde
auszeichnet. Der Jugendkeller ist keineswegs nur ein Projekt der Jugend, sondern ein über
alle Generationen und Gruppen hinausgehendes. Dieses gemeinsam an einem Ziel
mitarbeiten, egal ob es mir unmittelbaren Nutzen bringt oder nicht, führt dazu, dass das
Schiff, das sich Jugendkeller nennt, vom Stapel laufen kann. Ehe die letzten Taue gelöst
werden können, braucht es noch handwerklichen Einsatz der Jugend, der bereits im vollen
Gange ist und finanzielle Unterstützung. Es wäre schön, wenn wir gemeinsam die
Spendeneinnahmen von 20.000 € erreichen könnten.
Ich kann verstehen, dass es auch die eine oder andere Stimme gibt, die nach den
Aktivitäten der Jugend fragt. Ich kann an dieser Stelle mit gutem Gewissen versichern, dass
diese vorhanden sind: sowohl in Form der Einwerbung von Spenden als auch durch die
jetzt umgesetzten Eigenleistungen. Wie groß die Identifikation mit diesem Projekt und der
gemeindlichen Arbeit ist, wird durch die Tatsache deutlich, dass nach über einem Jahr des
"Stillstands" die Jugendlichen immer noch am Ball sind, sich nicht woanders hin orientiert
haben, sondern Mariendorf-Süd verbunden sind. Dank gilt es an dieser Stelle Rainer
Gutsche zu sagen, der in dem gesamten Prozess nicht locker gelassen hat.
Britta Schröter (GKR-Vorsitzende)
Jugend und Jugendkeller
Pfingsten vergangenes Jahr sind die Bauarbeiter an- und seit Anfang Dez. nun wieder
abgerückt. Unsere Jugendlichen haben die Weihnachtsferien genutzt, um im Keller
notwendige Ein- und Umbauten vorzunehmen und an Wänden und Decke neue Farbe
aufzutragen. Nun wirkt er frisch und fast wie neu. Was noch fehlt ist eine intelligente
Beleuchtung, die sich zwischen Arbeitslicht und Kuschelbeleuchtung variieren lässt. Wenn
alles fertig ist, soll es eine Einweihungsparty geben.
Auch die Ton-Technik haben wir gleich auf Vordermann / Vorderfrau gebracht – unsere vor
zig Jahren gebraucht erstandenen Lautsprecher klangen doch mittlerweile arg ramponiert.
Der avisierte Kostenrahmen des Gesamtprojektes wurde eingehalten, dennoch hat der Spaß
alleine für den Jugendbereich schlappe 100.000 € an Modernisierung gekostet. Ohne
externe Hilfe der Landeskirche und des Kirchenkreises, die über die Hälfte beigesteuert
haben, und ohne die Spendenbereitschaft der Gemeinde wäre dies kaum zu stemmen
gewesen.
Zahlt sich eine solche Investition überhaupt aus? Die Antwort könnte lauten: Kurzfristig nein,
mittelfristig vielleicht. Investition in Jugend ist immer ein Zuschussgeschäft. Eltern kennen
das Dilemma: Man könnte jetzt so schön im Porsche fahren oder eine Eigentumswohnung
in bester Lage sein eigen nennen – aber nein, man hat sich ja schlauerweise in jungen
Jahren für Kinder entschieden.
º
6
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Jugendkeller
Fortsetzung von Seite 6
Kinder sichern nun mal den Fortbestand und in einer Kirchengemeinde ist das nicht anders.
Unsere Kinder leben in einer Stadt, in der noch 31% der Einwohnerschaft ein christliches
Bekenntnis hat (Tendenz fallend), neben 8% Moslems und 61% Konfessionslosen. In der
von 100 Einwohnern 15 minderjährig, aber 20 im Rentenalter sind. Die absolute Zahl der
Minderjährigen ist in den vergangenen 20 Jahren um ca. ¼ zurückgegangen.
Jugend ist also mittlerweile ein
recht seltenes Exemplar geworden, evangelische zumal. Wer
hinter der Gustav-HeinemannOberschule mit 1.300 Schülern
wohnt oder morgens um 7:30 mit
dem Bus zur Arbeit fährt mag
dies subjektiv anders empfinden.
Aber die Zahlen sprechen hier
eine deutliche Sprache.
Um diese abnehmende Zahl von
Jugendlichen konkurrieren neben dem kommerziellen Sektor
allerhand Vereine: Kirchen,
Sportvereine, Naturfreunde, Jugendrotkreuz, Parteien und was
auch immer.
Ihr Zeitbudget ist zudem beschränkt, 35 Wochenstunden
Schule, nicht selten 1-2 h Schulweg, Hausaufgaben, Klausurenlernen, dann und wann Theatergruppe bis 18:00 Uhr, dazu
Tanzkurs, Führerschein, häusliche Aufgaben. Das Abi muss
mittlerweile in nur 12 Jahren erreicht werden, manchmal Stress
pur. Und: Wenn Du am Ende
keinen guten Notendurchschnitt
vorweist, kannst Du Dein Fach
nicht studieren, bist also erstmal
Neese.
Max und Daniel räumen auf
Wir brauchen die Jugend, weil
wir eine Gemeinde aller Altersgruppen sind. Weil sie frischen Wind und neue Ideen mitbringen, Althergebrachtes infrage
stellen. Und weil unser Konfirmandenunterricht ohne jugendliche Beteiligung so gar nicht
stattfinden könnte. Darauf sind wir stolz, das lassen wir uns was kosten, denn das ist das
Markenzeichen von Mariendorf-Süd.
Rainer Gutsche
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Neues Altartuch
Wie es kommt, dass ein westfälischer Bauer
der Ev. Kirchengemeinde Mariendorf Süd ein Altartuch stiftet?
„Nimm ihn doch, dann ist er von der Straße!“, sagte die todkranke Großmutter auf dem
Bauernhof, als mein Vater 1946 nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft dort in
Barsen nach Arbeit und Unterkunft fragte. Als Lehrer war er für die Landarbeit nicht
ausgebildet, die körperlichen Kräfte waren durch die Kriegsgefangenschaft nicht zum
besten. Doch das sollte sich bald ändern. Dann starb die Großmutter. Allmählich lernten alle
Bewohner des Hofes die Fähigkeiten meines Vaters schätzen, nämlich kleine
Veränderungen im traditionsbewussten Denken des Bauern zu bewirken.
Als mein Vater wieder in Berlin wohnte, blieb der Kontakt zum Bauernhof lose erhalten. Wir
wollten natürlich auch einmal den Bauernhof sehen, von dem mein Vater so oft erzählte.
Mehrere Ferien verbrachten wir dort, ich lernte in dieser Zeit melken, Traktor fahren, Garben
binden und aufstellen, Scheunen bis unters Dach vollpacken, Tauben fangen und vieles
mehr. Stadt- und Landjugend verstanden sich sofort, denn das Lernen vom anderen und
das Kennenlernen der anderen Lebensweise war das verbindende Element.
Auch meine Kinder erlebten tolle Ferien mit den „Bauernkindern“, ganz anders als ich, doch
äußerst intensiv, mit Drehen eines Filmes, Lesen am Teich, Theaterspielen,
Wasserverbrauch bis der Brunnen leer war und vieles mehr.
Zu unserer Silberhochzeit lernten die Leute vom Bauernhof auch unsere Kirche kennen.
Doch diese Feier war das letzte unbeschwerte Treffen in dieser Zusammensetzung. Im
selben Jahr starb mein Vater, im Jahr darauf die Frau des Bauern, meine Freundin, einige
Jahre später der Bruder, der Berater des Bauern. Nur die Mutter lebte noch und vermisste
ihren zweiten Sohn schmerzlich. Zur Erinnerung an all die Traurigkeiten ließ der Bauer auf
seinem Hof ein Hofkreuz errichten, in Westfalen eine verbreitete Sitte. Doch als die Mutter im
102.Lebensjahr verstarb, wurden alle noch nicht geöffneten Kisten und Truhen angeschaut.
Dabei kamen auch mehrere Rollen handgewebtes Leinen zum Vorschein.
Der Bauer zeigte mir die Kissen, Decken und Tücher, die er sich von zwei älteren Damen
hatte arbeiten lassen. Doch es war noch so viel da, denn eine Rolle hatte ca. 15 m. Seine
Schwestern und seine Kinder waren bereits versorgt. Mir kam angesichts dieser langen
Stoffbahnen eine Idee: „Kannst Du Dir vorstellen, dass man aus dem Leinen eine Altardecke
für unsere Kirche herstellen könnte?“
Mit unserer Pfarrerin Lydia Grund besprach ich mein Vorhaben und sie war begeistert. Im
abendlichen Licht maßen wir den Altar aus.
Im Dezember 2014 konnte ich die neue Altardecke im Namen des Stifters Hubert Volkenhoff
während eines Gottesdienstes überreichen. Seine Initialen HV sind in die Decke gestickt,
ebenso die von mir IA (als Anstifterin), ES für Elisabeth Sandhäger und HL für Helga
Linnemann, da diese Decke wahrscheinlich ihre letzte Arbeit sein würde. Die Schwestern
Maria und Elisabeth sollten eigentlich auch dabeistehen, ihnen sei gedankt, dass sie auf
eine Änderung verzichteten.
Wer also beim Abendmahl ganz dicht am Altar steht, kann die Initialen mit der Jahreszahl
2014 an der Seite entdecken. Das Leinen stammt aus der Zeit um 1880 und ist somit älter
als die Kirche. Mit Frau Struck sind bereits Verhandlungen aufgenommen worden wegen
einer Ausgestaltung mit Stickereien.
Allen Beteiligten möchte ich hiermit im Namen der Gemeinde herzlichen Dank sagen und
Gottes Segen für ihre weitere Arbeit wünschen.
Ingrid Akkerman
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“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Verschiedenes
Gitarren statt Gewehre
Kollekten Brot für die Welt
In den Weihnachtsgottesdiensten der Mariendorfer Gemeinden wurde für ein
Ausbildungsprojekt für junge Menschen im Kongo gesammelt. Das Ausbildungszentrum in
Bukavu bietet Ausbildung und Qualifizierung in 19 Berufsfeldern u.a. im Gitarrenbau, der
Ziegelherstellung sowie Informationstechnik. Allen Spenderinnen und Spendern sei für die
Großzügigkeit der Gaben gedankt. In allen drei Mariendorfer Gemeinden wurden insgesamt
13.319,50 € gesammelt, die sich wie folgt aufteilen:
Mariendorf
Mariendorf-Ost
Mariendorf-Süd
5.187,80 €
2.683,03 €
5.448,67 €
Ihre Spenden und Kollekten werden helfen, jungen Menschen eine Perspektive in ihrem
Leben zu geben. Vielen Dank.
Britta Schröter – (Vorsitzende GKR)
Willkommen sein
Hilfe für Flüchtlinge
Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich bisher gemeldet haben und Unterstützungsund Hilfsangebote unterbreitet haben. Manche Angebote werden sofort angenommen
werden können, bei anderen bitte ich Sie um etwas Geduld. Ich vergewissere Ihnen, dass
niemand von Ihnen vergessen wird und bin für weitere Unterstützungsangebote, wie in der
letzten Ausgabe des Gemeindebriefes geschrieben, sehr dankbar. Senden Sie Ihre
Angebote an: britta-schroeter@web.de.
Die Unterstützung in der Kirchengemeinde Mariendorf-Süd konkretisiert sich zur Zeit auch,
so dass wir in naher Zeit zwei Menschen Unterkunft in unserer Gemeinde gewähren
können. Welche Formen von Hilfen hier benötigt werden, möchte ich erst gemeinsam mit
den Flüchtlingen besprechen. Im nächsten Gemeindebrief wird hierzu mehr zu lesen sein.
Ganz gezielte Unterstützung braucht die Freiwilligengruppe "Weltweit" von Asyl in der
Kirche. Die Gruppe gibt derzeit in sechs Flüchtlingsheimen in Berlin Deutschkurse und
benötigt Wörterbücher für Arabisch/Deutsch und Farsi/Deutsch. Die Bücher können bei
nachstehender Anschrift abgegeben werden:
Asyl in der Kirche Berlin e.V.
c/o Evangelische Kirche Heilig Kreuz - Passion
Zossener Str. 65
10961 Berlin (Kreuzberg)
Britta Schröter – (Vorsitzende GKR)
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Kirchenkreis Tempelhof
März 2015
Dienstag, 3. März, 18.00 - 20.00 Uhr
„Die Bestattung hinter den Kulissen“
Vortrag von Herrn Fabian Lenzen/Kluth Bestattung.
Herr Lenzen ist Pressesprecher der Berliner Bestatter-Innung. In einem Film, der auch im
Fernsehen gezeigt wurde, berichtet Herr Lenzen einfühlsam, wie ein toter Mensch für die
Aufbahrung und Beerdigung hergerichtet wird.
Ort: Götzstraße 24B
Donnerstag, 5. März, 19.00 - 21.00 Uhr
„Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder“
Dokumentarfilm und Diskussion mit Filmemacherin Claudia Funk
Frau Funk hat Menschen in einem Altersheim in Siebenbürgen/Rumänien besucht und
schöne Lebenssituationen der Bewohnerinnen und Bewohner festgehalten, die über die
Armut hinwegstrahlen.
Ort: Ev. Gemeindehaus, Badener Ring 23
Donnerstag, 26. März, 18.00 - 20.00 Uhr
Museumskoffer „Vergissmeinnicht“,
Vortrag und Diskussion
Der Museumskoffer „Vergissmeinnicht“ ist vom Museum für Sepulkralkultur konzipiert.
Er beinhaltet eine didaktische Einheit zum Thema „Sterben und Tod, Bestatten, Trauer
und Erinnern“ für Kinder von 5 – 12 Jahren.
Herr Stephan Hadraschek von „Berg Bestattungen“, wird uns den Koffer vorstellen.
(besondere Einladung an alle Katecheten)
Ort: Götzstraße 24B
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“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Übernachtungswochenende
Übernachtungswochenende 17.01.-18.01.2015
Wir, die Teamer von Arbeit mit Kindern, haben Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zu
einem Übernachtungswochenende zum Thema „Feen und Piraten" in unsere Gemeinde
eingeladen.
Um 14 Uhr empfingen wir die Kinder als Piraten und Feen verkleidet im Gemeindeheim. Es
kamen insgesamt 15 aufgeweckte und neugierige Kinder, die auch verkleidet kamen.
Vollbepackt mit Isomatten, Schlafsäcken und alles was man zum Übernachten braucht.
Begonnen haben wir mit zwei Spielen, bei denen sich die Kinder und Teamer kennengelernt
haben. Anschließend wurden in Zusammenarbeit mit den Kindern Regeln aufgestellt, an die
sich alle halten mussten. Dann ging es los mit den Bastelaktionen. Wir haben vier Stationen
vorbereitet. Es konnten Traumsäckchen, Feenflügel, Piratenschiffe und Piratenarmbänder
gebastelt werden. Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung mit Obst, Gemüse und
Keksen. Anschließend sind die Kinder mit einigen Teamern an die frische Luft gegangen.
Während dessen wurde im Saal das Abendbrot vorbereitet und zwei Teamer bereiteten die
geplante Schnitzeljagd vor, die über das ganze Gemeindegelände und dessen Gebäude
ging. Nach dem Abendbrot wurden die Kinder in drei gleichgroße Gruppen aufgeteilt um die
Schnitzeljagd zu bestreiten. Am Ende gab es für jedes Kind in der versteckten Schatztruhe
ein kleines Spielzeug und Schokogoldtaler als Gewinn. Nach diesem aufregenden Event
wurden die Betten im Saal vorbereitet und die Kinder bettfertig gemacht, damit dann das
zweite Highlight des Tages gemacht werden konnte. Es wurde nämlich der Disneyfilm Peter
Pan geguckt, welcher zu unserem Thema sehr gut gepasst hat.
Nach einer kurzen Nacht für uns Teamer, kam der nächste Tag, der damit begann, dass die
Kinder mit Unterstützung der Teamer ihre Betten wegräumten und anschließend den Tisch
deckten um zu frühstücken. Nach dem Frühstück sind die Kinder mit einigen Teamern an
die frische Luft gegangen. Danach konnten die Kinder noch ein bisschen basteln, bevor es
zur Feedbackrunde ging. In dieser Runde kam heraus, dass die Kinder sehr zufrieden mit
dem Wochenende und dessen Aktivitäten waren. Und wir konnten neue Ideen sammeln für
die nächsten Übernachtungswochenenden. Nach der Feedbackrunde sind dann alle
zusammen in den Kindergottesdienst gegangen, mit Ausnahme von drei Teamern, die im
Gemeindeheim alles aufgeräumt und sauber gemacht haben.
Wie heißt es so schön?
Nach dem Übernachtungswochenende ist vor dem Übernachtungswochenende. Somit
heißt es für uns Teamer planen, planen, planen, damit die nächsten
Übernachtungswochenenden auch erfolgreich sind.
Tanja Hagelstein
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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12 minus-Projekte
Hallo!
Auf diesen Seiten des Gemeindebriefes wollen wir euch zeigen, was für euch und eure Familien alles
in unserer Gemeinde angeboten wird.
Die nächsten Events:
Monat
März
Event
Übernachtungswochenende
Termin
14.03./15.03.2015
Alter
Für alle Kinder ab acht Jahren!
Kosten
Wir bitten wie immer um Spenden!!!
Sonstiges
Dieses Mal wollen wir nur mit den älteren Kindern etwas machen. Wenn ihr also acht
Jahre oder älter seid, dann meldet euch schnell an und bringt am besten auch noch
eure Freunde mit. - Bitte meldet euch unbedingt im Jugendbüro, in der Küsterei
oder bei mir unter kinder@mariendorf-sued.de an!
Monat
Event
Termin
Alter
Kosten
Sonstiges
März
Schlittschuhlaufen
01.03.2015
Für alle Kinder und ihre Eltern!
Kosten für Eintritt und ggf. Ausleihgebühren!
Wir wollen gerne mit dir und deinen Eltern, Freunden und Geschwistern auf die
Eisbahn gehen. In diesem Jahr wollen wir uns mit euch in Wilmersdorf, im HorstDohm-Eisstadion treffen und zusammen Schlittschuh laufen und viel Spaß haben.
Bitte meldet euch unbedingt bis 22.02. im Jugendbüro, in der Küsterei oder bei
mir unter kinder@mariendorf-sued.de an!
Die nächsten Projekte:
Im Februar findet unser Projekt immer mittwochs statt!!!
Monat
März
Event
Ostern
Termin
Mittwoch, 04.03. | 11.03. | 18.03.2015 – 17 - 18 Uhr
Alter
Alle Kinder ab 3 Jahren sind mit ihren Eltern zusammen herzlich eingeladen mitzumachen.
Kosten
5€
Sonstiges
Wie in jedem Jahr, möchte ich auch in diesem Jahr mit euch wieder über Ostern
sprechen und alles mögliche dazu basteln. Ich freue mich wieder auf euch!
Bitte meldet euch unbedingt im Jugendbüro, in der Küsterei oder bei mir unter
kinder@mariendorf-sued.de an!
Kontinuierliche Angebote für Kinder:
Angebot
Kampfkunst für Kinder
Tag
freitags
Uhrzeit
16.00 - 17.00, 17.00 - 18.00 Uhr
Kosten
Die Kosten sind bitte bei Daniel
Trumbach zu erfragen!
Leitung
Sonstiges
12
Kinderchor
dienstags
16.30 - 17.30 Uhr
Kostenlos,
über Spenden freuen wir uns allerdings
immer!
Daniel Trumbach – 0162 / 9451387
Lars Lange
Daniel Trumbach unterrichtet nicht nur in Wir laden alle Kinder ab dem Vorschulalter
unserer Gemeinde Kampfkunst für
zu unserem Kinderchor ein.
Kinder, sondern auch an einigen
Also, wenn du gerne singst und Lust hast
Berliner Schulen. Im Mittelpunkt der
mit uns und anderen Kindern zusammen zu
Kampfkunst steht die Stärkung des
singen, dann komme doch einfach zum
Selbstbewusstseins der Kinder und die
nächsten Kinderchortemin.
Deeskalation, bzw. die Verteidigung in
Konfliktsituationen.
º
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
12 minus-Projekte
Fortsetzung von Seite 12
Kindergottesdienst:
Der nächste Kindergottesdienst findet am dritten Sonntag im März, also am 15.03.2015 um 11.30 Uhr
in der Kirche statt.
Zu unserem Kindergottesdienst sind alle Kinder mit Ihren Eltern und auch sonst alle anderen herzlich
eingeladen. Er wird von einem Team aus freiwilligen Helfern und mir, geplant und durchgeführt. Neben
einer Geschichte aus der Bibel und einer kurzen Predigt zum jeweiligen Gottesdienstthema, gibt es
auch in jedem Gottesdienst eine Aktion, bei der die Kinder, und gerne auch die Eltern, aktiv werden
können. Und bei diesem Kindergottesdienst erwartet euch etwas ganz besonderes!
Angebote für Kinder und Eltern:
Angebot
Von Mini bis Maxi – die neue Familiengruppe!!!
Tag
Jeden 2. Dienstag im Monat, 10.03.2015
Uhrzeit
16.00 - 18.00 Uhr
Thema
Ostern!
Sonstiges
Wir laden zu unserer neuen Familiengruppe alle herzlich ein, die mit dabei sein wollen!
Egal wie viele ihr seid oder wer von euch kommen möchte, wir freuen uns auf euch! Wer
Interesse hat, melde sich bitte vorher bei mir unter kinder@mariendorf-sued.de an.
Angebot
Tag
Kosten
Leitung
Sonstiges
Angebot
Tag
Kosten
Leitung
Sonstiges
Angebot
Tag
Termin
Kosten
Leitung
Sonstiges
Spiel- und Kontaktgruppe für Babys und Eltern
dienstags
10.30 - 12.00 Uhr
Der Kurs ist ein Angebot der Evangelischen Familienbildung
und kostet für 10 Termine 40,00 €!
Frauke Lobeck
Wir wollen gemeinsam singen, spielen und die Kinder nach dem Vorbild von PEKiP
fördern. Wir treffen uns im Gemeindeheim, Grimmingweg 1, 1. OG!
Anmeldungen und Informationen gibt es über die Evangelische Familienbildung
Tempelhof oder über kinder@mariendorf-sued.de!
Krabbelgruppe für Kinder ab einem Jahr nit Geschwistern
freitags, 16 - 17.30 Uhr
Der Kurs ist ein Angebot der Evangelischen Familienbildung
und kostet für 10 Termine 40,00 €!
Frauke Lobeck
Für alle Eltern mit Kindern ab einem Jahr, mit großen und kleinen Geschwistern. Wir
wollen gemeinsam essen, basteln, spielen und uns austauschen. – Wir treffen uns
im Gemeindeheim, Grimmingweg 1, 1. OG!
Anmeldungen und Informationen gibt es über die Evangelische Familienbildung
Tempelhof oder über kinder@mariendorf-sued!
Patenschaft lebendig gestalten!
Jeden dritten Donnerstag im Monat!
20.00 - 21.30 Uhr
Der Kurs ist ein Angebot der Evangelischen Familienbildung
und kostet für 10 Termine 40,00 €!
Frauke Lobeck
Alle Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels, Patentanten und Patenonkels und alle anderen,
die an einer christlichen Erziehung von Kindern interessiert sind und dazu gerne
altersgerechte Anregungen haben möchten, sind herzlich eingeladen, mit mir christliche
Themen zu erleben. Wir treffen uns im Gemeindeheim, Grimmingweg 1, 1.OG!
Anmeldungen und Informationen können über die Evangelische Familienbildung
Tempelhof oder über kinder@mariendorf-sued.de erfolgen!
Für alle Kurse der Familienbildung ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Liebe Grüße Eure Frauke und das Kinderteam
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
13
Termine
Gottesdienste im Gemeindezentrum
Sonntag
01.03.2015
Reminiszere
Mittwoch
04.03.2015
Sonntag
08.03.2015
Okuli
Mittwoch
11.03.2015
Sonntag
15.03.2015
Lätare
Mittwoch
18.03.2015
Sonntag
22.03.2015
Judika
Mittwoch
25.03.2015
Sonntag
29.03.2015
Palmarum
Donnerstag 02.04.2015
Gründonnerstag
Freitag
03.04.2015
Karfreitag
Samstag
04.04.2015
Sonntag
05.04.2015
Ostersonntag
10:00
Abendmahlsgottesdienst
Pfarrer Pech
19:00
10:00
3. Passionsandacht
Abendmahlsgottesdienst
GKR
Pfarrer Hoffmann
19:00
10:00
4. Passionsandacht
Abendmahlsgottesdienst
GKR
Pfarrer Grammel
19:00
11:00
GKR
Pfarrer Hoffmann
19:00
10:00
5. Passionsandacht
Abendmahlsgottesdienst
mit Konfirmandeneltern
6. Passionsandacht
Abendmahlsgottesdienst
GKR
Pfarrer Hoffmann
19:00
Tischabendmahl
N. N.
10:00
15:00
23:00
10:00
Abendmahlsgottesdienst
Andacht zur Todesstunde
Feier der Osternacht
Familiengottesdienst
Pfarrer Hoffmann
N. N.
N. N.
Pfarrer Köppen
Kindergottesdienst
Sonntag
15.03.2015
11:30
Kindergottesdienst
Dibeliusstift
Gottesdienste im
Sonntag
Reminiszere
Freitag
01.03.2015
10:30
Abendmahlsgottesdienst
Lektorin Wenta
06.03.2015
10:30
Okumenischer Weltgebetstag
Sonntag
08.03.2015
Okuli
Sonntag
15.03.2015
Lätare
Sonntag
22.03.2015
Judika
Sonntag
29.03.2015
Palmarum
Donnerstag 02.04.2015
Gründonnerstag
Freitag
03.04.2015
Karfreitag
10:30
Gottesdienst
Dr. Tscheuschner
+ Team
Pfarrerin Baas
10:30
Abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Weber
10:30
Gottesdienst
Herr Swarzenski
10:30
Konfirmationsjubiläum
im Festsaal
Abendmahlsgottesdienst
Pfarrerin Weber
+ Team
Pfarrerin Weber
Gottesdienst
zur Todesstunde
Pfarrerin Weber /
Lektorin Wenta
17:00
15:00
Rosenhof
Gottesdienste im
Donnerstag
14
Frauke Lobeck+Team
26.03.2015
16:00
Gottesdienst
Pfarrer Hoffmann
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Termine / Freud und Leid
Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Jahreslosung 2015
Römer 15 ,7
Zusammenkünfte: Z = Gemeindezentrum Mariendorfer Damm 342
H = Gemeindeheim Grimmingweg 1a
„Gott 2.0" (Bibelkreis):
Frauenkreis:
Besuchsdienstkreis:
Spieleclub f. Erwachsene:
Familiengruppe:
„Von Mini bis Maxi”
(Neue Familiengruppe):
Werkgruppe:
Töpfergruppe:
Meditationskreis:
Anonyme Alkoholiker:
Konfliktmediation:
Senioren-Hauskreis 75+
Senioren-Hauskreis 75+
Lucky Ladies:
Männergruppe:
Kindergruppen 12 minus:
Aktion 55 plus:
Bücherstube:
Z
Z
H
H
H
Dienstag
Dienstag
Freitag
Dienstag
Samstag
18.30 Uhr 17.03.2015
15.00 Uhr 03.03.| 17.03.2015
16.00 Uhr 06.03.2015
15.00 Uhr 10.03.| 24.03.2015
es liegen bisher keine Angaben vor
Dienstag
16.30 Uhr 10.03.2015
dienstags
16.00 Uhr jetzt Buchsteinweg 14
Z donnerstags 10.00 bis 12.00 Uhr
H Freitag
14.30 Uhr 13.03.2015
Z freitags
19.00 Uhr
H
nach Vereinbarung (siehe Seite 30)
Dienstag
11.00 Uhr 24.03.2015
Donnerstag
11.00 Uhr 19.03.2015
H Sonntag
11.00 Uhr 22.03.2015
Biosphärenreservat Potsdam. Anmeldung bei Sabine Abert
H Infos: ak-muehlenfeld@arcor.de
Projekte siehe Seiten 12 - 13
Angebote siehe auf Seite 16 - 18
Z jeden Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr
Kantorei (offen für alle)
H mittwochs
Kammerchor (Fortgeschrittene) H mittwochs
Kinderchor:
H dienstags
19.45 - 21.15 Uhr
21.15 - 22.00 Uhr
16.30 - 17.30 Uhr
Freud und Leid II:
Es wurden bestattet:
Reiner Klose (83 Jahre)
Wolfgang Zinke (85 Jahre)
Irmgard Güttler (88 Jahre)
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korinther 13, 13
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
15
Aktion 55 plus
Aktivität
Nordic Walking
Spielegruppe
Stadtwandern
Termin
dienstags und
donnerstags, 09:00
Britzer Garten,
Eingang Tauernallee
jeden 2. + 4.
Sonntag um 17:00
im Gemeindeheim
jeden 3. Mittwoch
im Monat
Wandern
Kreativität und montags ab 15:30
Gestalten
(2 Std.)
im Hannah-Raum Gemeindezentrum
Ansprechpartner
Telefon
Sabine Grosse
762 89 339
oder
Ulrike Grosse
741 16 15
(AB)
Reinhard Schulz
741 40 82
eMail
sabine-grosse@
t-online.de
Siegfried Dorn
Ursula & Hartmut
Wieseke
605 26 09
761 04 922
h.wieseke@
t-online.de
oder
u.wieseke@
gmx.de
Christel Jahnke
741 22 47
womo96@
gmail.com
Stadtwandern im März
Streifzug durch die Pankower Geschichte
Termin:
Treffen:
Gehzeit:
Fahrkosten:
Rückkehr:
Mittwoch, 18.03.2015
09.30 Uhr Gemeindezentrum/Schaukasten
etwa 2 Stunden
Berlin AB
gegen 16.00 Uhr
Eine Einkehr ist geplant. – Kleingruppenkarten besorgen wir.
Ursula und Hartmut Wieseke - 761 04 922
Mittwochspaziergang im März 2015
Wir bleiben in Tempelhof
Unser Spaziergang führt durch die „Tempelhofer Gartenstadt”
und das „Fliegerviertel”.
Zwei kleine Abstecher ? ? werden unsere höchstens 5 km bereichern.
Unsere übliche Einkehr zum Abschluss ist fest eingeplant.
Treffen: 04. März 2015 um 09.00 Uhr
am Schaukasten / Gemeindezentrum
Karin Holdorf - Telefon: 761 04 639
16
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Aktion 55 plus
Fortsetzung von Seite 16
Querbeet mit 55plus
Auch Busse verleihen Flügel: Ausflug nach Genshagen
Fasten ist ja heutzutage ganz einfach. Dank Fast Food – gelobt sei die englische Sprache
– kann jeder von uns dieses Burger-Recht wahrnehmen. Und anschließend „Ham“ sagen,
„das hat mal wieder geschmeckt.“ Na gut. Ich hab es nicht so mit dem Fasten. Also sah ich
schon eine lecker duftende, knusprige Gans vor mir auf dem Teller liegen, als ich in
unserem Gemeindebrief unter 55plus auf die Seite mit den für Januar geplanten Ausflügen
stieß. Hätte ich mir bloß meine Brille vorher geputzt! Dann hätte ich die Punkte auf meinen
Brillengläsern nicht für „ä“-Strichelchen gehalten, und obendrein das „e“ nicht für ein „a“.
Genshagen stand da! Von Gänsen keine Spur!
Aber genug des Federviehs! Stellen Sie
sich vor, Sie möchten nach Genshagen
fahren: nicht mit dem Rad, nicht mit dem
Auto. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dann schlägt Ihnen die VBB-Auskunft ab
Buckower Chaussee vor: alle Stunde mit
Bus 710; Fahrzeit 29 Minuten;
Tarifbereich BC, da Genshagen im CBereich liegt. Um all das müssen Sie
sich nicht kümmern, wenn Sie mit 55plus
reisen. Da werden Sie allumfassend
umsorgt. So wie auch wieder an diesem
21. Januar 2015. Insgesamt 20 dem
Wandern Zugeneigte hatten das
Sorglospaket angenommen, trotz
Temperaturen um die Null Grad. Aber es
sollte immerhin trocken bleiben – und dieses Versprechen wurde gehalten. So, nun geht es
gleich los. Aber erst einmal werden wir eingeteilt. Nicht nach Bass und Tenor, oder Alt und
Sopran. Schließlich läuft unser Chorleiter Lars Lange nicht mit. Aber Stimmen könnte der
Chor immer gebrauchen. Und wenn die dann noch bis zum C-Bereich hochführen – dann
wäre das super. Nein, bei uns wird in Zeitkarteninhaber unterteilt und in solche Mitwanderer,
die lieber eine Fahrkarte stempeln möchten, als sich als Schwarzfahrer abstempeln zu
lassen. Jetzt aber ab in den X76, dann umsteigen in den X11. Ab Buckower Chaussee bringt
uns dann der 710er aus der Stadt hinaus, umrundet das riesige Gewerbegebiet von
Großbeeren, führt uns durch den Ortskern von Großbeeren, vorbei am Gedenkturm für die
Schlacht am gleichnamigen Ort (1813), dann raus in die Landschaft – und einige Kilometer
weiter schließlich Stop: Genshagen Dorf ist erreicht. Nun denken Sie aber nicht, dass die
Genshagener hinter ihren Gartenzäumen stehen, um 20 Berliner mit Pauken und Trompeten
zu empfangen. Nichts da! Nicht mal ein Hund bellt! Kein Vöglein zwitschert. Nur eine
Motorsäge irgendwo in der Ferne. Macht nichts, wir bringen ja Leben in den Ort, der sich als
Angerdorf um die Genshagener Dorfstrasse legt. Und landen wohlgelaunt nach Umrundung
der Dorfkirche im hintersten Winkel des Friedhofes. Hier nun liegen einige der uns allen gut
bekannten von Stubenrauchs, und wir verfallen in Schweigen. Nicht aus Ehrfurcht, sondern
weil unser Wanderführer nun aus ca. 170 Jahren Familien- und Ortsgeschichte zu erzählen
beginnt. Von Bürgerlichen, den Schulzes, die sich mit alteingesessenem Adel, den von
Ebersteins, in ehelichem Bündnis vereinen. Und von solchen, die erst kurz zuvor in den º
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
17
Aktion 55 plus
Fortsetzung von Seite 17
Adelsstand erhoben worden waren, den Stubenrauchs, nun mit einem „von“ vorm Familiennamen, die ebenfalls eheliche Bündnisse mit dem Uradel schließen. Kurzum Geschichten,
die auch heute reich bebildert in jedes dem Klatsch gewidmeten Presseerzeugnis bestens
hineinpassen würden. Aber wie war's im Märchen mit dem Fischer und seiner Frau? Es soll
hier nur als Fallbeispiel, nicht der moralischen Bewertung dienen. Es endet zum Schluss
wieder dort, wo sie alle herkamen, bei den Bürgerlichen. Und wie wir gleich sehen werden,
ging auch noch Schloss Genshagen verloren. Um diesen Zeitsprung zu machen, hatten wir
uns mittlerweile zu Fuß zu diesem nur wenige 100 Meter entfernten Gebäude begeben.
Dort, wo einst das Gutshaus stand, wurde 1879 der Grundstein fürs Schloss gelegt. Knapp
der Enteignung nach 1933 entgangen, verloren die von Ebersteins das Schloss endgültig im
Jahr 1945. Erst wurde es von den Sowjets enteignet und von deren Offizieren
genutzt. Später dann zu DDR-Zeiten war
hier eine Landwirtschaftsakademie untergebracht. Da vor 1949 enteignet, wurde das Schloss nicht an die ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben. Es
gehört heute der Stiftung Genshagen
Berlin-Brandenburgisches Institut für
deutsch-französiche Zusammenarbeit in
Europa. So durfte Rauthgundis von
Eberstein, die gegen den Willen ihrer
Eltern einen Bürgerlichen geheiratet hatte – die Ehe lief natürlich auch schief –
hier auch nach 1990 nicht wieder einziehen. Aber man ehrte sie zumindest
anlässlich ihres 100. Geburtstags im Jahr 2001 mit einer Kaffeetafel im Schloss. Ein Jahr
später verließ sie dann diese Welt, um auf dem nahegelegenen Friedhof ihre letzte Ruhe zu
finden. Aber es ging eben nicht nur um Familiengeschichten. Uns sollten auch noch mal die
engen Verbindungen zwischen Berlin und diesem Teil Brandenburgs vor Augen geführt
werden. In Genshagen die von Hakes, die wir von der Hakeburg in Kleinmachnow kennen.
Weiterhin Ernst von Stubenrauch, Landrat des Kreises Teltow, einem Kreis, zu dem damals
große Teile des heutigen südlichen Berlins gehörten. Ernst von Stubenrauch ließ den
Teltowkanal bauen, ebenso den Grunewaldturm. Architekt übrigens Franz Schwechten. Da
könnte ich noch viele Seiten füllen, aber Sie wollen ja wissen, wie es mit uns weiterging.
Also eine kleine Runde durch den Schlossgarten gedreht, dann an den Wirtschaftsgebäuden des ehemaligen Gutshofes vorbei – und ab in die Natur, in deren feuchtschwerem
Boden unsere Stiefel tiefe Spuren hinterließen. Umgestürzte, in einander verhakte Bäume,
wildes Gestrüpp, abgeerntete Maisfelder – Hochsitze an jeder Feldbiegung. Jetzt nur nicht
in diesem sumpfigen Gelände hinfallen, sich einsudeln und vom Jäger für ein Wildschwein
gehalten werden! Aber dann. Erst hörten wir sie, dann konnten wir sie schemenhaft erkennen. Da stiegen sie auf, erst als kleine dunkle Wolke in der Ferne. Und nun, da wir uns
näherten, konnten wir sie erkennen, jede für sich. Wie sie ihre Hälse streckten, um dann
wieder in dem für uns so unwirtlichen Grund nach Futter zu suchen. Danach: lautes Geschnatter, alle flogen eine Verdauungsrunde – glücklicherweise nicht über uns – um sich
anschließend wieder auf ihr Futter zu stürzen, was immer es sein mochte. GÄNSE! Hunderte, wir schätzten sogar an die tausend. Sollen sie sich doch weiter ihrer eigenen Haut, º
18
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Aktion 55 plus / Busfahrt
Fortsetzung von Seite 18
ihres eigenen Gefieders erfreuen! Wir haben es ja nicht mehr weit. Gleich sind wir da, im
Reiterstübchen. Das war dann etwas ganz Besonderes. Denn hier konnte man seinen Hunger
stillen, und gleichzeitig durch große Fensterscheiben den Reitern zuschauen, die in der sich
anschließenden Halle auf trockenem Grund ihre Runden drehten. Auf der Speisekarte standen
natürlich weder See- noch andere Pferdchen, sondern Buletten mit Kartoffelsalat,
Bauernfrühstück oder Schnitzel, auch ein Pfannengericht, und einiges mehr. Wer es
anschließend süss mochte, konnte beim Kuchen zulangen. Perfekt. Dass wir dank unseres
Sorglospaketes heil nach Hause kamen, versteht sich von selbst. Eine Anmerkung noch. Auf
unserer Neujahrsfeier wurden wir per Fragebogen gebeten, unsere Wünsche hinsichtlich der
künftigen Verwendung unserer 2 Euro Spende pro Person und Ausflug mitzuteilen. 19 Mal
wurde für den Jugendkeller gestimmt, 19 Mal wurde ein anderer Verwendungszweck
angekreuzt. Mehrheitlich für die Suppenküche Lichtenrade. So wird nun eine Monatssammlung
unserem Jugendkeller zugute kommen, die folgende dann der Suppenküche. Was mich wieder
an meine Gans erinnert. Wie heißt es doch bei uns: „Ne jut jebratne Jans is ne jute Jabe Jottes.“
Und was finde ich bei Wikipedia zur Ortsgeschichte? „Das Dorf Janshagen wurde 1289 erstmals
urkundlich erwähnt.“ Da brat' mir doch einer 'nen Storch!
Gunter Dickes
Tagesfahrt
am Donnerstag, den 26. März 2015
zum Wildessen nach Oberjünne
Heute fahren wir durch eine zauberhafte,
frühlingsfrische Landschaft ins Forstgebiet der Zauche,
dorthin, wo unser beliebtes Gasthaus „Heidekrug"
steht und uns mit einem leckeren Wildschwein- und
Rehbraten mit Rotkohl, Preiselbeeren und
Petersilienkartoffeln sowie einem Dessert verwöhnen möchte. Sollte es das Wetter gut mit
uns meinen, es nicht zu kalt und regnerisch sein, dann unternehmen wir eine Kremserfahrt
durch die schöne Märkische Heide. Falls das wetterbedingt unzweckmäßig ist, fahren wir
zum Kloster Lehnin, wo sich jeder ganz individuell umschauen kann. Und wer das alles
nicht mag, der genießt die Atmosphäre unseres Heidekruges und bleibt einfach in
Oberjünne. Nun heißt es „Aber bitte mit Sahne!" und so schlemmen wir diese bei einem
Stück Obsttorte und gutem Kaffee und werden noch von unserem Hausmusiker mit flotten
Weisen unterhalten.
Leistungen: Busfahrt, Reisebegleitung, Mittagessen, Kremserfahrt
oder Fahrt zum Kloster Lehnin, Musik, Kaffeegedeck
2. Möglichkeit: Mittagsessen: Schnitzel mit Karottengemüse
Reisepreis: 49,00 € pro Person
Abfahrt: 10.15 Uhr Rosenhof (Kruckenbergstr.)
10.30.Uhr Ev. Kirchengemeinde Mariendorf-Süd Mariendorfer Damm/
Ecke Säntisstraße – Bezahlung erfolgt im Bus –
Verbindliche Anmeldung bis 10.3.2015 unter folgender Telefonnummer:
Renate Krause 741 43 29 (mit Anrufbeantworter)
Bei Nichterscheinen trotz verbindlicher Anmeldung muss der Reisepreis entrichtet werden!
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Rückblick Lesung
Eigentum wird überbewertet von Manfred Burgheim
Lesung aus dem neuen Buch von Manfred Burgheim
Wenn Lesungen in unserer Gemeinde immer so interessant sind und man verborgene
Fähigkeiten von Nachbarn kennenlernt, dann komme ich noch öfter!
Wir sind eine richtig "kiezige" Gemeinde. Eine große Zahl literarisch Interessierter lauschten
mit Freude. Manfred Burgheim las sehr unterhaltsam aus seinem zweiten Roman und
garnierte dies als Bonus-Zugabe mit eigenen Liedern zur Gitarre.
Handlungsträger ist eine Familie, bestehend aus lauter „Loosern“ würde man neudeutsch
sagen, weil alles eigentlich schief läuft. Die Familie ist ursprünglich irgendwo mittig in
Deutschland auf dem Dorf angesiedelt und fristet ihr Dasein mit Klauerei.
Hört sich erstmal traurig an, aber die Handlung wird sehr lesbar mit viel sprachlichem Witz
erzählt. Eine Zuhörerin fragte den Schriftsteller, ob die Beschreibung der Dorfverhältnisse
vielleicht autobiografische Elemente enthalten könnte. Was zunächst ausweichend
beantwortet wurde. Beim Nachbohren erfuhren wir, dass beschriebene Orte in seinem Buch
(dieser Garten oder jenes Haus) in unserer Nachbarschaft zu finden sind. Und somit
literarischen Ruhm erlangen.
Ich empfehle das Buch und habe es auch gleich meiner Schwester geschenkt, die selbst
Krimis schreibt.
Frank Heinze
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“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Christus-Friedhof der Gemeinde Mariendorf-Süd
Mariendorfer Damm 225-227
– www.friedhoefe-mariendorf.de –
Unser Christus-Friedhof ist eine grüne Oase, ein wahrer Ort des Friedens, direkt am
Mariendorfer Damm gegenüber der Trabrennbahn verkehrsgünstig gelegen (Bus M76/ 179).
Er hat eine überschaubare und
übersichtliche Größe und lädt mit
seinem alten Baumbestand und vielen
Bänken auch zum Spaziergang ein.
Der Christus-Friedhof bietet alle
Bestattungsformen:
• Erdwahlstellen (zusätzlich
2 Urnenbestattungen möglich)
• Urnenwahlstellen für 2 bis 4 Urnen
• Erdreihenstellen
• Erd- und Urnengemeinschaftsfelder
• Oberirdische Bestattung von Urnen
in Stelen
Die Friedhofsverwaltung
befindet sich in der
Friedensstr.14, 12107 Berlin-Mariendorf
Telefon: 303 63 729 – Fax: 303 63 731
email: verwaltung@friedhoefemariendorf.de
Bürozeiten: MO, DI, DO 10 - 15 Uhr,
FR 10 - 14 Uhr
Hier können Sie auch alle Arbeiten im
Zusammenhang mit Grabpflege und
Grabgestaltung in Auftrag geben und
unverbindlich und individuell beraten werden.
Herr Thiede und seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter stehen Ihnen bei allen Fragen und
Problemen gern zur Verfügung.
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Impressum:
Herausgeber:
V.i.S.d.P.:
Gestaltung:
Druck:
Auflage:
Inserate:
Der Gemeindekirchenrat der Ev. Kirchengemeinde Mariendorf-Süd
Pfarrer Veit Hoffmann
Peter Hauf – Tel. 0571 / 798 92 94 – Fax 0571 / 798 92 96 –
e-mail: peter.hauf@teleos-web.de
Gemeindebriefdruckerei ! Martin-Luther-Weg 1 ! 29393 Gr. Oesingen
Tel.: 0800 / 09908990 ! www.GemeindebriefDruckerei.de
3.250 Exemplare
Verantwortlich für die Inserate und Anzeigenannahme: Peter Kothe
– email: pepekothe@t-online.de
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
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Anschriften / Sprechstunden
Unsere Anschrift:
Homepage:
Unser Konto:
Treffpunkte:
Evangelische Kirchengemeinde Mariendorf-Süd
Mariendorfer Damm 342, 12107 Berlin
Telefon: 741 19 96 und 741 27 23
Telefax: 741 93 38
www.mariendorf-sued.de
Kirchliches Verwaltungsamt Mitte-West
Postbank NL Berlin
Konto-Nr. 028013100, BLZ 10010010
IBAN: DE80100100100028013100 – BIC: PBNKDEFF
Verwendungszweck: Mariendorf-Süd, ................
Z = Gemeindezentrum, Mariendorfer Damm 342
H = Gemeindeheim, Grimmingweg 1a
Sprechstunden:
Pfarrerin Lydia Grund-Kolbinger: zur Zeit im Mutterschutz, vertreten durch:
Pfarrer Veit Hoffmann # email: v.hoffmann@kk-tempelhof.de # Tel.: 85 60 55 66
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Küsterei:
Z montags, dienstags10.00 bis 12.00 Uhr
Telefon: 707 22 307
donnerstags
10.00 bis 12.00 Uhr
email: kuesterei@mariendorf-sued.de
16.00 bis 19.00 Uhr
Jugendarbeit (Rainer Gutsche):
Sprechstunden nach Vereinbarung
Telefon: 707 22 310 # email: jugendbuero@mariendorf-sued.de
Arbeit mit Kindern (Frauke Lobeck):
Sprechstunden nach Vereinbarung
email: kinder@mariendorf-sued.de
Konfliktmediation (Angelika Stern):
Telefon: 797 408 59 P 0171 / 37 26 856
Sprechstunden nach Vereinbarung
Kindertagesstättenleiterin (Marlies Bourgett), Grimmingweg 1a:
Telefon: 741 30 10 # email: kita@mariendorf-sued.de
Christlicher Büchertisch (Sabine Tettenborn):
Telefon: 747 19 89 # email: sabine.tett@web.de
Senioren-Hauskreis (Ingrid Akkerman):
Klausenpaß 22, 12107 Berlin # Telefon: 741 67 22
Bücherstube (Hartmut Wieseke): Telefon: 761 04 922
Förderverein Ma-Süd macht Musik (Barbara Sandner): Telefon: 70079038
email: barbara.sandner@freenet.de
Bankverbindung: Bank für Kirche und Diakonie, BLZ 350 601 90, Kontonr. 1567532018
Gemeindebriefgruppe im Auftrag des GKR – Kontakt über die Küsterei –:
– Redaktionsteam: Sabine Abert, Gunter Dickes, Lydia Grund-Kolbinger,
Hendrik Simon, Hartmut Wieseke
– Gestaltung: Peter Hauf, 32457 Porta Westfalica # Tel.: 0571 / 798 92 94
Fax: 0571 / 798 92 96 # email: peter.hauf@teleos-web.de
Diakoniezentrum Mariendorf, Riegerzeile 1, 12105 Berlin
Telefon: 702 00-999 # ambulante Krankenpflege / Hauspflege / Pflegeberatung #
Andrea Braun, email: andrea.braun@evangelisches johannesstift.de
Allgemeine Soziale Beratung im Stadtteilzentrum KoKuMa
Rathausstraße 28, 12105 Berlin, Tel.: 7400 4465, email: techel@dwts.de.
Kirchenkreis Tempelhof, Götzstraße 24 B, 12099 Berlin
Sekretariat: Tel.: 755 1516 10, Bianca Morawietz, Superintendentur
Beratungsstelle für Trauernde im Kirchenkreis Tempelhof,
Götzstraße 24 B, 12099 Berlin (Neu):
montags und mittwochs 14.00 bis 15.00 Uhr, donnerstags 10.00 bis 12.00 Uhr
Telefon 755 15 16 20 # Dr. Karl Griese, Frau Groß
Trauercafé: 1. Sonntag im Monat, 16-18 Uhr, Friedenstraße 20 # Dr. Griese
Telefonseelsorge Berlin: Tag und Nacht: Telefon 0800 / 111 0 111
Kinder- und Jugendtelefon: Rat und Hilfe: Telefon 0800 / 111 0 333
montags bis freitags 15.00 bis 19.00 Uhr
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“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
Konfirmationsjubiläum
Konfirmationsjubiläum
am Sonntag Palmarum, den 29. März 2015
Ihr Konfirmationsjubiläum
möchten wir mit Ihnen feiern,
deshalb melden Sie sich bitte!
In der MartinLutherGedächtniskirche fand 1965 die Konfirmation vieler Jugendlicher
statt. Seitdem ist vieles geschehen, Lebenswege sind aufgeblüht und erfolgreich
beschritten worden, manches Leid musste ertragen werden.
Nach einem halben Jahrhundert verantwortlichen Lebens zurück zu schauen und
zugleich für das Weitere den Segen Gottes zu empfangen, ist der Sinn dieses
Jubiläums.
Deshalb laden wir Sie herzlich ein:
zur
Goldenen Konfirmation am Sonntag Palmarum,
den 29. März 2015 um 10.00 Uhr
in der Martin-Luther-Gedächtniskirche!
Damit der Festgottesdienst auch eine persönliche Note erhält und Ihre
Lebensgeschichte mitaufgenommen werden kann, möchte ich gerne vorher mit
Ihnen reden und lade Sie zu einem Vorgespräch bei Kaffee und Kuchen ein.
Ein Treffen der Jubilarinnen und Jubilare
findet am
Donnerstag, den 19. März um 17.00 Uhr
im „Evangelischen Gemeindezentrum Mariendorf'
in der Friedenstraße 20 in 12169 Berlin statt.
Ganz wichtig ist folgende Bitte:
Melden Sie sich im Gemeindebüro bis zum 12. März 2015
– Tel 7 06 50 05, oder bei Pfr. Köppen, Tel 7 06 50 03, –
und geben Sie Bescheid, ob Sie kommen können.
Auch Silberne und andere Jubiläen können an diesem Tag gefeiert werden!
In gespannter Erwartung auf Ihren Werdegang,
Pfr. Olaf Köppen
“Unsere Gemeinde” Berlin-Mariendorf-Süd O März 2015
27
Begreift ihr meine Liebe?
Weltgebetstag - 6. März 2015 - Bahamas
Frauen aller Konfessionen laden ein
Diese Frage, die Jesus an uns stellt,
bildet für die Frauen der Bahamas
das Zentrum ihres Gottesdienstes
zum Weltgebetstag 2015.
Der Inselstaat Bahamas liegt zwischen den USA, Kuba und Haiti. Die
wunderbare, karibische Schönheit
dieser Inseln mit Traumstränden,
Sonne und menschlicher Wärme ist
ein liebevolles Geschenk Gottes,
das es tatkräftig zu bewahren gilt.
Auch wir Menschen brauchen tatkräftige Liebe - v. a. in Notlagen und
Krankheiten.
Frauen und Mädchen auf den Bahamas sind vor allem von Armut, Gewalt, Teenager-Schwangerschaften,
HIVAids und Brustkrebs betroffen.
Jesus selbst fordert uns auf, einander so zu dienen, wie er uns gedient
hat. In der Geschichte der Fußwaschung aus dem Johannesevangelium (13,1-17) heißt das: in radikaler Liebe füreinander da zu sein, im Bewusstsein,
dass Gottes Liebe für die Welt gerade auch unser Handeln in der Welt braucht, um
erfahrbar zu sein.
Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 erleben wir die Symbolhandlung der
Fußwaschung: Stellvertretend für Menschen in Notlagen, erfahren hier Frauen, wie
sich ihre Lebenssituation und die gesellschaftlichen Verhältnisse verändern – durch
radikale Liebe. Auch Kirche kann immer wieder neu als lebendige und fürsorgende
Gemeinschaft erlebt werden: indem unser soziales und gesellschaftliches Engagement ausstrahlt und uns aufruft, in den Fußspuren Jesu zu gehen.
Begreift ihr meine Liebe?, fragt uns Jesus. Im Gottesdienst zum Weltgebetstag
2015 erleben wir, was diese Liebe für uns und unsere Gemeinschaft bedeutet!
Wir alle sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen.
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag
Freitag, 06.03.2015 um 10 Uhr
Ev. Gemeindezentrum
Friedenstraße 20, 12107 Berlin
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