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Klub der Slowakischen Schweisshundezüchter
bei dem Slowakischen Jagdverein in Bratislava
ISH V
XV. Jahrgang
vom
Friedrich Konrads Memorial
Zvolen, 15.–19. Oktober 2014
CLUB DER SCHWEIßHUNDEZÜCHTER
bei dem
Slowakischen Jagdverein
möchte Sie hiermit herzlich zum
XV. Friedrich Konrads Memorial
der Internationalen Nachsucheprüfung der Schweißhunde
mit der Teilnahme der ISHV-Mitglieder und mit der Titelvergabe:
CACIT, CACT und Sieger der Slowakei 2014 einladen
Termin: Ort: Zentrum: Mitveranstalter: 15.–19. Oktober 2014
Zvolen
Hotel POĽANA, nám. SNP 64/2
Bezirksjagdkammer Zvolen
Bezirksjagdkammer Detva
Bezirksjagdkammer Krupina
Zweigbetrieb Kriváň
Militärwald und -besitz, Staatsbetrieb Pliešovce
Technische Universität Zvolen
Karpaten Waldgesellschaft
ausgewählte Jagdreviere im Zvolen-, Detvaund Krupinabezirk
Bezirksamt in Zvolen-Wald und Bodenbereich
Die Schirmherrschaft übernehmen:
Internationale Kynologie Föderation – FCI
Slowakische Kynologie Einheit – SKJ
Slowakische Jagdkammer – SPK
Slowakischer Jagdverband – SPZ
Historie deR Stadt Zvolen
Jagdkultur rühmt sich in der Slowakei mit den tiefen Wurzeln und langer Tradition. Unberührte Urwälder unseres Gebietes, sowie auch unzähliges Wildreichtum lockten bereits alle Passionsjäger. In der Zeit des Großmährischen Reiches widmete sich der Jagd jeder, der es nur konnte, aber
mit der Entwicklung der Schichtgesellschaft beginnt langsam aber sicher die
Beschränkung der Jagd. Schon bei der Entstehung der feudalen Gesellschaft,
gleich nach der Eingliederung unseres Staatsgebietes in das neuentstandene
Ungarn, aber vor allem im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft vom Geschlecht der Arpads, wurden die ganzen Waldgebiete und Waldkomplexe für
Jagdzwecke hergerichtet und geschützt. Das Recht in denen zu jagen, gehörte nur dem Herrscher und zu diesem Zweck wurden auch hier die Gatter und
Tiergehegen eingerichtet, infolgedessen die Jagd eigentlich erleichtert wurde.
Zvolen, früher eine königliche Stadt, stellt heutzutage den Bezirkssitz
mit pulsierendem Leben und einer 760 Jahre langen Historie dar. Die Stadt
gehört zu den 3 ältesten Städten in der Slowakei. Privilegien und Sonderrechte wurden der Stadt Zvolen durch den Herrscher Belo IV. erteilt und
bereits im Jahre 1243 wurde Zvolen zu den vorderen Städten in mittelalterlichen Ungarn eingereiht. Einzigartiges, historisches und kulturelles
Denkmal Zvolens ist Burg Pusty, auch als „Altes Zvolen“ genannt. Mit
seiner Fläche von cca 7,6 Ha gehört sie zu den umfangreichsten Burgen
Europas. Burg Pusty war ein wichtiges administratives Zentrum von königlichem Gaugebiet bereits in den Jahren 1172-1196. Strategische Lage der
Burg spielte natürlich auch eine recht wichtige Rolle bei dem Schutz dieses
Gaugebietes, sowie auch bei dem Schutz zweier Kreuzungswege, die an
der Burg Pusty vorbei führten. Weitere sehenswerte Dominante der Stadt
Zvolen stellt das Schloss Zvolen dar. Das Schloss ist das nationale Kulturdenkmal und ein Spitzenwerk eines berühmten, gotischen Architekten.
Dieses Schloss wurde in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts unter der Herrschaft von ungarischem König Ludwigs des Großen von Anjou gebaut und
sollte einem gotischen Jagd-Sitz nach der Art eines italienischen Stadtchateaus gleichen. Oft wurde das Schloss durch den König Mathias Corvinus
und seine Frau Beatrix aufgesucht. In den stürmischen Hussitenzeiten ist
es auch Sitz vom Jan Jiskra aus Brandys gewesen und später gehörte es in
den Besitz vom berühmten Landherren Jan Thurzo. Zurzeit befindet sich in
den Schlossräumen ständige Exposition der Slowakischen Nationalgalerie.
Das Herz der Stadt Zvolen bildet sein Platz, der zu den größten Stadtplätzen in der ganzen Slowakei gehört. Diesem Platz dominiert die römisch-katholische Kirche der Sankt Elisabeth, die aus dem 14. Jahrhundert
stammt. Ihre Sakristei wurde im 13. Jahrhundert gebaut und stellt gleichzeitig das älteste besterhaltene Objekt in der Stadt dar.
2
Die Stadt Zvolen ist dank seiner Technischen Universität auch ein bedeutendes Zentrum der Jagd- und Forstbildung, sowie auch der Jagd- und
Forstforschung bei dem Nationalen Forstzentrum. Zvolen und seine Umgebung bieten den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zur Kultur, zum Sport
und Relaxen. Hier kann man Theater von J. G. Tajovský besuchen, Forstund Holzmuseum besichtigen oder Stadtheilbad, Schwimmbad, Winterstadion, bzw. Sport- und Relax-Zentrum Kráľova genießen. Nicht weit von der
Stadt liegt der Flughafen Sliač, sowohl als auch zwei bekannte Heilbäder
Sliač und Kováčová. In der angenehmen Atmosphäre werden hier Kreislauferkrankungen und Störungen des Bewegungsapparats geheilt.
Gesamte Fläche von Jagdgebieten im Bezirk Zvolen beträgt 51 985 Ha.
Davon befinden sich 26 261 Ha (50,5%) im landwirtschaftlichen Bodenfond, 23 787 Ha(45,8%) im Waldbodenfond und Gebiete des anderen Bodenfonds bilden 1937 Ha (3,7 %). Rehjagdgebiete beteiligen sich an der
gesamten Bezirksbodenfläche mit 41 337 Ha (79,5%) und Hirschjagdgebiete mit 10 648 Ha (20,5%). Vorkommen der jagdlichen Waldtierarten:
Rehbock, Hirsch, Wildschwein, Dammhirsch, Muffel, Feldhase, europäischer Dachs. Raubtiere findet man hier auch in der zahlreichen Menge und
das vor allem: Braunbär, Wolf, Luchs, Wildkatze, Fuchs, Fischlader.
Fridrich Konrád
wurde am 21.1.1900 in Horné Obdokovce im Bezirk
Topolčany geboren. Sein Forstwirtschaftstudium beendete er nach dem ersten Weltkrieg und seit dem Jahre 1926
bis in die Rentnerzeit arbeitete er in der Forsterei Horňany
als der leitende Forst. Er starb am 22. 07.1982 in Bratislava.
Auf dem Gebiet der Jägerei wirkte er als Mitglied der
Kommission für die Trophäenbewertung und Prüfungskommissar der Jagdkandidaten, weiter als Vorstandsmittglied des Slowakischen Schweißhundezüchter Clubs
(KCHF), sowie als auch Leistungs – und Exterierrichter,
Züchter und Abrichter der Schweißhunde. Herr Konrád züchtete 67 Welpen aus,
erzog und richtete 18 Schweißhunde ab und wurde 3 Mal zum Sieger der Schweihundehauptprüfungen erklärt. Er war einer der loyal - ergebenen Förderer der bayerischen Schweißhunderasse, richtete ab und führte aber auch andere Hunderassen
vor. Seinen Schweißhunden bemühte er sich immer möglichst viel Arbeitsgelegenheit zu geben und deswegen nahm er sie täglich mit sich ins Revier.
Der Schweißhund sollte solcherweise abgerichtet und gehärtet sein, damit sein
Hundeführer bei der Nachsuche, bzw. bei der Prüfung nicht um die Hilfe und
um das Glück bei dem heilligen Hubertus flehen müßte, sondern damit dieser
seinem Hundeführer sogar bei dem Vermeiden der präkeren und unvorsehbaren Situationen helfen könnte.
3
EHRENVORSTAND
Dipl. Ing. Tibor Lebocký Präsident der Slowakischen Jagdkammer und
des Slowakischen Jagdverbands
Ing. Miroslav Kusein
Bürgermeister von der Stadt Zvolen
Präsident der Slowakischen Kynologie Einheit
Ing. Jozef Jursa, CSc.
Prof. Ing. Rudolf Kropil, CSc.
Ing. Ján Jurica
Ing. Ľubomír Ivan, PhD.
Ing. Stanislav Drahoň
František Kurčík
Ing. Pavol Kráľ
Rektor der Technischen Universität Zvolen
Generaldirektor vom Staatsbetrieb Militärwälder
und -besitz Pliešovce
Direktor vom Schulwaldbetrieb bei der TU Zvolen
Vorsteher des Bezirksamtes Zvolen für Waldund Bodenbereich
Vorsitzender der Bezirksjagdkammer und
des Slowakischen Jagdverbands in Detva
Direktor vom Zweigbetrieb Kriváň
ORGANISATIONSVORSTAND
Direktor
Stellvertreter der Direktors
ökonom
Arbeitsleiter
Veterinärdienst
Ing. Vladimír Brodniansky
Ing. Miroslav Stanovský, CSc., Ing. Lukáš Miščík
Dipl. Ing. Ladislav Druska
Slavomír Jaďuď – künstliche Fährte
Ing. Miroslav Stanovský, CSc. – natürliche Fährte
MVDr. Vojtech Korpáš
ANMELDUNG ZUM FKM 2014
Die Anmeldungen, bitte, zweifach an die unten eingeführte Adresse hinsenden:
Branislav Porubčanský
Štefanová 532, 013 06, Terchová, Slowakei
E-mail: porubcanskyb@vratna.sk
Anmeldeschluß
31. 08. 2014
RICHTERSKOLLEGIUM
Hauptrichter
Tibor Gešvandtner
• Weitere slowakische Richter werden aufgrund der Entscheidung vom
Slowakischen Jagdverband in Bratislava nominiert.
• Ausländische Richter werden von den einzelnen ISHV-Mitgliedsklubs
vorgeschlagen und delegiert (zwei Richter).
UNTERKUNFT
Unterkunft können Sie sich telephonisch oder per E-mail vorbestellen:
hotel POĽANA, nám. SNP 64/2, 960 01 Zvolen
tel.: +421 45 5320 124
fax: +421 45 5320 777
e-mail: polana@hotelpolana.sk
www.hotelpolana.sk
4
PROGRAMM vom FKM 2014
Mittwoch, 15. Oktober 2014
18,00 – Treffen der Teilnehmer im Hotel POLANA
(Einquartierung, Präsentation der Hundeführer)
19,00 – Richterbesprechung
20,00 – Auslosung der Rheinfolge einzelner Nachsuchenteilnehmer
Donnerstag, 16. Oktober 2014
07,00 – Frühstück
08,00 – Feierliche Eröffnung vom FKM
09,00 – Abfahrt auf die Arbeiten in die Jagdreviere
18,00 – Richterbesprechung
19,00 – Abendessen
Freitag, 17. Oktober 2014
07,00 – Frühstück
08,00 – Eröffnung des 2. FKM-Tages
08,30 – Abfahrt in die Jagdreviere
18,00 – Richterbesprechung
19,00 – Abendessen
Samstag, 18. Oktober 2014
07,00 – Frühstück
08,00 – Eröffnung des 3. FKM – Tages
08,30 – Abfahrt auf die Arbeiten in die Jagdreviere
(auf Arbeiten, die bis 10.00 Uhr gemeldet werden)
16,00 – Richterbesprechung
18,00 – Abschlußveranstalltung mit Ergebnissenerklärung und Titelvergabe
19,00 – festliches Abendessen im Zentrum FKM
Sonntag, 19. Oktober 2014
08,00 – Frühstück und Heimfahrt
BEIPROGRAMM
•Samstag – 18. Oktober 2014 ab 09,00 Uhr – Zuchtschau der bayerischen
und hannoverschen Schweißhunde
5
ALLGEMEINE HINWEISE
Der Hundeführer legt bei der Präsentation die Aufnahmebestätigung zum FKM und die
Ahnentafel des Hundes vor.
Der Hundeführer wird verpflichtet: bei den Prüfungen rechtzeitig und jagdmässig angezogen zu erscheinen, eine der Jagd auf Schallenwild angemessene Waffe bei sich tragen, sich
im Besitz eines gültigen Jagdscheines, Waffenfeuerscheines, sowohl als auch einer Ahnentafel
vom Hund befinden.
Bei der Veterinäruntersuchung legt der Hundeführer den Veterinäraus­weis vor, in dem die
Impfung gegen Tollwut, Staupe, Parvovirose und ansteckender Hepatitis bestätigt wird. Der
Hund darf nicht länger als 1 Jahr und nicht kürzer als 4 Wochen vor dem Veranstalltungsanfang geimpft werden sein.
Kranke Hunde und läufige Hündinen werden aus der Prüfung ausgeschloßen.
Der Veranstallter haftet während der ganzen Prüfungen weder für den Verlust des Hundes
noch für die durch den Hund verursachten Schäden.
Für die Fütterung seines Hundes hat der Hundeführer selbst zu sorgen.
Nachsucheprüfungen finden bei jedem Wetter statt.
Die Anwesenheit der kynologischen Öffentlichkeit wird zwar willkommen geheissen, es
wird jedoch mit Respektierung der Hinweise des Veranstallters und der Richter gerechnet.
Der Transport für die Öffentlichkeit zu den Arbeiten im Gelände wird ja nicht gesichert.
Transport mit eigenen Wagen ist nur bei der Berücksichtigung der Veranstalltershinweise möglich.
Unterkunft und Verpflegung wird in eigener Regie jedes Teilnehmers selbst realisiert.
STATUTEN VOM FRIEDRICH KONRADS MEMORIAL
Der Friedrich Konrads Memorial wird als eine internationale Schweißhundeprüfung organisiert, binnen der die Titel CACIT, CACT und der SIEGER DER SLOWAKEI erteilt werden. An
der Prüfung dürfen 12 Hunde teilnehmen, davon sollen 4 aus der Slowakei und 8 aus Ausland
– aus den anderen ISHV-Mitgliedsvereinen sein. Falls es nicht eine genügende Anzahl von den
ausländischen Hunden angemeldet werden sollte, können auch noch weitere Hunde aus der
Slowakei zu der Prüfung zugelassen werden. Die Anmel­dungsformulare betreffens Memorial
werden vom Slowakischen Klub der Schweiß­hundezüchter (KCHF) eingenommen und bestätigt.
Zum FK-Memorial kann jeder Schweißhund ohne Rücksicht auf das Geschlecht angemeldet
sein, der im Jahre der Veranstalltung das Alter von 4 Jahren erreicht hat und nicht älter als 8 Jahre
ist. Weiter muß er folgende Bedingungen erfüllen:
• er muß in einem der FCI – Zuchtbüchern eingeschrieben werden sein
• er muß bereits die Hautprüfung bestanden haben
• der Hundeführer muß ein Mitglied eines zuständigen Schweißhundevereines
(Mitglied des ISHV-s) werden sein.
Der Schweißhund, der die höchste Punktbewertung im Preis I. erreicht, ge­winnt den Titel
„SIEGER DER SLOWAKEI 2014“ und die Anwartschaft auf den internationalen Arbeitschampion
– CACIT. Der Schweißhund, der den zweiten Rang in dem I. Preis erreicht, gewinnt den Titel Res.
CACIT. Der beste Hund aus jeder Rasse, der den I. Preis erreicht, gewinnt die Anwartschaft auf
den SLOWAKISCHEN ARBEITSCHAMPION CACT. Der Hund, der den zweiten Rang in dem I.
Preis erreicht, gewinnt den Titel „SIEGER DES FK-Memorials 2014“. Friedrich Konrads Memorial
findet unter dem Schutz des Slowakischen Schweißhundezüchterklubs statt.
PRÜFUNGSORDNUNG FÜR FK-MEMORIAL
Prüfungsfächer:
1. Pirschsteig mit Ablegen
2. Finden der Anschußstelle
3. Arbeit auf der kalten künstlich-gelegten 18–22 Std. alten Schweißfährte
4. Finden der Pirschzeichen
5. Nachsuche am Riemen
6. Hetzen
7. Lautes Stellen
8. Fährten- und Arbeitswille
6
Die Folge der Prüfungsfächer wird durch den Hauptrichter aufgrund den Gelegen­heiten an
einer natürlichen Wundfährte des Schalenwildes (Hochwildfährte, Schwarz­wildfährte, Muffelwildfährte und Dammwildfährte) arbeiten zu dürfen, bestimmt und angepasst. An einem Tag
wird in der Regel der Hund bloß einen Teil der Prüfung absolvieren können, entweder die
natürliche Fährte oder die Kunstfährte. Im Falle der genügenden Menge von Arbeiten auf einer
natürlichen Wundfährte und nach der vorläufigen Zustimmung des Hundeführers können beide
Disziplinen geprüft werden. Sollte der Hund einen dieser Prüfungsteile nicht mit dem Erfolg beenden zu schaffen, wird er aus dem weiteren Wettkampfverlauf nicht ausgeschloßen, aber auch
nicht im Preis bewertet. Er wird aber aufgrund der bereits gewonennen Punkten in die gesamte
Rheinfole eingegliedert.
1. Pirschsteig mit Ablegen
Diese Disziplin wird auf einer Waldstraße, auf einem Pirschsteg, am Rande des Waldes,…
usw. immer in der Gegenrichtung im Bezug auf die dastehende Korona geprüft, damit der Hund
nicht gestört wird. Pirschjagd wird noch vor der Disziplin – Arbeit auf der Kunstährte – geprüft.
Der Hundeführer geht langsam, der Hund sollte ruhig hinter ihm laufen oder ihm an seinem
linken Fuß, am Riemen frei und ungebunden (aber mit der Halsung), folgen und auf den Hundeführer achten. Ungefähr nach 50 Schritten wird der Hund vom Hundeführer leise und unauffällig
abgelegt (falls der Hund auf dem Riemen geführt wird, sollte dieser aus der Schulter abgemacht
werden sein und auf dem Boden liegen bleiben). Abgemachter Führungsriemen beim freien
Führen kann neben dem Hund liegen bleiben. Keine anderen Ausrüstungsteile dürfen auf dem
Platz der Ablage liegen bleiben. Der Hundeführer geht weitere 50 Schritte weg, er versteckt sich,
so daß ihn der Hund nicht sehen kann. Nach 5 Minuten gibt er einen Schuß ab und erst nach
weiteren 5 Minuten kommt er wieder zu dem Hund zurück.
Bewertung: Fehler, die den Abzug der Bewertungspukte bedeuten: das Herum­laufen des
Hundes und des Hundeführers, Abbiegen bzw. Entfernen von der Rich­tung der eigentlichen
Pirsch, laute Befehle, schnelles Laufen, der Hund will sich nicht ablegen lassen, der Hund wartet
nicht auf dem Ablageplatz, indem er ihn verläßt und laut wird (bzw. zu knurren beginnt). Falls
sich der Hund mehr als 25 m vom Ablageplatz entfernt und zu seinem Führer wegläuft, wird er
nur mit der Note 0 bewertet.
2. Finden der Anschußstelle
Anschuß liegt am Anfang der Fährte in einem markierten Viereck 30 × 30 m. Seine Ecken werden mit den Buchstaben A, B, C, D und einer Reihenzahl der Färte bezeichnet. Die Anschußstelle
ist mit einer größeren Menge vom Schweiß, mit Schnitthaaren und mit einem Stück Leder aus
den Wildschalen versorgt,,die mittels eines Pfeiles zu dem Erdboden gefestigt sein sollen. Beim
Einlegen der Fährte müssen die Rotwildschalen, mit denen die Fährte gelegt sein sollte, kurze
Zeit an der Anschußstelle liegen bleiben. Weiteres Schweiß auf der Fährte beginnt erst nach dem
Verlassen der markierten Anschußstelle. Richter, der dann die Fährte zu legen pflegt, zeichnet
auf dem Anschußformular eine orientierungsmäßige Skizze der Anschußstelle und versorgt sie
noch mit einer vereinfachten Beschreibung der Stelle, auch mit einer Reihenzahl der Fährte, sowie
auch mit genauer Uhrzeitangabe, wann eigentlich die Fährte hingelegt worden war. Solcherweise versorgten Formular tut er in einen Umschlag rein, besiegelt ihn und gibt dem Hauptrichter
ab. Das Verlosen der Arbeiten (Umschläge mit der Rheinzahl der Fährtenstrecke) geschieht kurz
vor der eigentlichen Nachsuche. Nach dem Ankommen zu der ausgelosten Fährte beginnt der
Hundeführer erst nach dem Befehl des Richters mit der Suche der Anschußstelle in dem vorher
markiertem Raum. Falls diese im Verlauf von 10 Minuten nicht gefunden werden sollte, öffnet der
Richter den besiegelten Umschlag mit dem Anschußformular und mit Hilfe der Skizze zeigt er dem
Hundeführer die gesuchte Anschußstelle. Sollte der Hundeführer im Rahmen von den erwähnten
10 Minuten die Anschußstelle nicht ohne Hilfe des Richters gefunden haben, wird sich diese Tatsache in der Herabsetzung der erreichten Note in der Disziplin „Arbeit am Riemen“ um eine Stufe
auswirken. Für das Finden der Anschußstelle wird die Zeit gehalten, in der der Hundeführer dem
Richter die Pirschzeichen, die sich auf der Anschußstelle befinden, zeigt.
Bewertung: Sollte die Anschußstelle im Dauer von weniger als 5 Minuten gefunden werden,
bekommt das Gespanne die Note 4; bis 7 Minuten die Note 3 und bis 10 Minuten die Note 2.
Sollte die Anschußstelle nicht gefunden werden, wird das Gespanne mit der Note 0 bewertet.
Eigentliche Suchenzeit der Anschußstelle wird mit einer Stoppuhr gemessen und in die Arbeit
auf der künstlichen Fährte nicht eingerechnet.
7
3. Arbeit auf einer künstlich-gelegten Schweißfährte
Diese Disziplin wird auf einer künstlich-gelegten cca 1 000–1 100 m langen Hirsch­fährte, die
mit zwei 50 m langen rechtbogenmäßigen Brüchen, mit 1 Rückfährte und einem Wundbett ausgearbeitet wird, geprüft. Die künstlich-gelegte Fährte muß minimal 18–22 Std. alt sein und sollte
mit Hilfe der Hirschschalen mittels eines Fährtenstockes, bzw. spezieller Holzschuhe eingelegt
werden. (Während der Prüfungen ist aber bloss eine der erwähnten Weise des Fährtenlegens
erlaubt). In die Fährte wird gleichzeitig auch der Schweiß (Rinderblut zusammen mit Mageninhalt eines Rotwildstückes gemischt) getropft. Beim Einlegen der Fährte wird etwa 3 dcl Schweiß
benutzt und womöglich regelmäßich verteilt. Die 3 Pirschzeichen werden einheitlich im ersten
Fährtenbruch, am Gipfel der Rückfährte und im Wundbett, welches sich mindestens 150 m vor
dem eigentlichen Fährtenende befindet, gelegt. Diese 3 Pirschzeichen werden jeweils mit einem
Code ver­sehen und markiert, damit die mögliche Verwechslung ausgeschlossen werden konnte,
und mit einem kleinem Pfeil zu dem Erdboden gefestigt, damit sie während der Prüfung an der
ursprünglichen Stelle liegen bleiben. Am Ende jeder Kunstfährte muß das Rotwildstück vorhanden sein, von dem die Schalen beim Einlegen der Fährte verwendet worden waren. Das Stück
muß ausgeworfen und gut zugenäht sein. Das eigentliche Ende jeder Kunstfährtenstrecke muß
auch nummeriert sein. Einzelne Fährtenstrecken sollen voneinander mindestens 300 m entfernt
liegen.
Der Richter macht den Hundführer mit der Art der Pirschzeichen noch vor dem Beginn der
Arbeit auf der künstlichen Fährte bekannt. Im Moment, in welchem der Hund auf die Fährte
eingesetzt wird, beginnt der Richter die Zeit zu messen. Der Zeitpunkt, wann die eigentliche
Suche an der Anschußstelle begonnen hat, wird auch dem Richter am Ende der Fährtenstrecke gemeldet. Am Ende der Fährtenstrecke, in der genügend großen Entfernung vom hingelegten Wildstück, beobachten die anwesenden Richter das Akommen des Hundegespannes zum
Stück. Die Zeit wird erst dann gestoppt und notiert, als der Hundeführer sowie auch sein Hund
zum gelegten Stück kommen. Empfehlenswert wäre, wenn die Richter und der Hundeführer
während der Suche in Verbindung sein könnten (per Handy, bzw. per Funkgerät), damit sie sich
im Falle, dass der Hund die Fährte verlassen sollte, oder dass es zu einer unvorsehbaren Situation kommen sollte, gegenseitig verständigen könnten, sowohl als auch den Anfang und das Ende
der Fährtenarbeiten melden könnten. Der Führer soll auf der Fährte völlig selbständig, ohne jede
Hilfe oder Begleitung von der Seite des Richters, arbeiten. Die Überschreitung dieser Regel, bzw.
die Feststellung einer fremden Hilfe (per Funkgerät oder per Telefon oder per GPS) bedeutet die
Disqualifizierung und daraus folgendes Ausschliessen aus den ganzen Prüfungen.
Für das Finden jedes einzelnen von den 3 markierten Pirschzeichen bekommt das Hundegespanne 10 Punkte. Die gefundenen Pirschzeichen gibt der Hundeführer am Ende der Fährtenstrecke den Richtern ab. Die Arbeit wird bewertet, wenn der Hund im bestimmten Zeitlimit das
Stück findet, wobei das Kriterium für die Einteilung im Preis ist: die eigentliche Zeit vom Ausarbeiten der Fährtenstrecke sowie auch die Zahl der gefundenen Pirschzeichen. Der Hundeführer
führt seinen Hund am Schweißriemen bis zum Ende der Fährtenstrecke, wo das Wildstück liegt.
Bewertung:
• Note 4 = Arbeit an der Fährte bis 40 Minuten und es wurden mindestens
2 Pirschzeichen gefunden.
• Note 3 = Arbeit an der Fährte bis 50 Minuten und es wurde mindestens
1 Pirschzeichen gefunden.
• Note 2 = Arbeit an der Fährte bis 60 Minuten und es muss kein Pirschzeichen
gefunden werden.
• Note 0 = die Fährte wurde im Zeitrahmen von mehr als 60 Minuten ausge­arbeitet, wobei hier die Zahl der schon gefundenen Pirschzeichen keine Rolle spielt.
4. Arbeit auf der natürlichen Wundfährte:
Die Arbeit auf einer natürlichen Wundfährte, Hetzen, lautes Stellen und Fährtenwille werden laut der Prüfungsordnung, die für die individuelle Hauptprüfungen der Schweißhunde gültig
ist, bewertet, wobei hier aber auch die Nachsuche vom Schwarzwild eingegliedert und erlaubt
wird. Falls die Fährte kürzer als 400 m im Alter von 4 bis 12 Std. sein sollte, wird das Koeffizient
15 bzw. bei einer mehr als 12 Std. alter Fährte Koeffizient 25 benutzt. Der Hund kann lediglich
im III. Preis bewertet werden.
8
XV. FKM-JAHRESTAG
Internationale Schweißhundeprüfungen, in ZVOLEN., 15.–19. Oktober 2014
Name des Hundes
Zuchtbuchnummer:
Hundeführer
III.
1
4
3
3
2
2
1
5
10
2
Finden der Anschußstelle
2
2
–
5
3
Arbeit auf der künstlichen
Schweißfährte
4
3
2
20
2
1
–
10
x
x
4
3
3
2
2
2
15
25
4
3
3
2
2
2
30
45
Auf der Fährte gefundene
4
Pirschzeichen (Stück)
Nachsuche auf dem Riemen
bis 400 m
5a a) 4–12 Std. alte Fährte
b) mehr als 12 Std. alte
Fährte
Nachsuche auf dem Riemen
über 400 m
5b a.) 4–12 Std. alte Fährte
b) mehr als 12 Std. alte
Fährte
6
Hetzen
3
2
–
10
7
Lautes Stellen
3
2
–
10
8
Arbeitswille
4
3
2
10
220
120
Minimale Punktezahl
Ergebnispreis:
320
Bemerkung
II.
Pirsch mit Ablegen
a) auf dem Riemen
b) ohne Riemen (frei)
Punktezahl
I.
Koeffizient
Mindestpunkte
für den Preis
Prüfungsfach
Leistungsnote
RICHTERSTABELLE:
Gesamte Punktezahl:
x/ der Hund darf lediglich nur im III. Preis bewertet werden
Unterschriften:
............................
Hauptrichter .....................................
Direktor der Prüfungen
............................
Hundeführer
Andere Richter:
9
Richtersblatt
1. Pirsch mit Ablegen:
a) auf dem Riemen.............................................................................................
b) frei.................................................................................................................
2. Finden der Anschußstelle in Minuten................................................................
3.Arbeit auf der künstlichen Schweißfährte (in Minuten):
Hundeführer......................................................................................................
...........................................................................................................................
4.Auf der Fährte gefundene Pirschzeichen (Rheinfolgenummer):........................
5. Nachsuche auf dem Riemen:
a) bis 400 m, 4–12 Std. alte Fährte......................................................................
b) bis 400 m, mehr als 4–12 Std. alte Fährte.......................................................
c) mehr als 400 m lange und 4–12 Std. alte Fährte.............................................
d) mehr als 400 m lange und mehr als 4–12 Std. alte Fährte...............................
e) was für Pirschzeichen und wie viel Schweiß wurden auf der Anschußstelle
gefunden........................................................................................................
f) Länge der Arbeit mit dem Hund auf dem Riemen...........................................
g) wie oft wurde die Vorsuche gemacht.............................................................
h) wie oft war der Hund auf die Fährte eingesetzt..............................................
6. Hetzen:
• Länge und Dauer der Hetze (in Metern und in Minuten)................................
7. Lautes Stellen:
• Dauer des Stellens, Lautgeben (in Minuten):..................................................
...........................................................................................................................
Tag und Uhrzeit von:
• Wildanschuß.................................................................................................
• Beginn der Nachsuchearbeit........................................................................
• Beendung der Nachsuchearbeit....................................................................
Art des gefundenen Wildstückes:
• Festgestellte Art des Schußes.........................................................................
8.Arbeitswille:......................................................................................................
...........................................................................................................................
10
Bemerkungen zu der Arbeitsweise des Hundegespannes:
...........................................................................................................................
...........................................................................................................................
...........................................................................................................................
...........................................................................................................................
Bisherige FKM-Sieger
Jahrestag
Jahr Ort
I. FKM-Jahrestag 1985 Duchonka
Name des Hundes
HF Brix Ucháč
Hundeführer
Ján Macek
II. FKM-Jahrestag 1987 Lopušná dolina BF Eros Mahríkov kút
Ing. Daniel Slúka
III. FKM-Jahrestag 1989 Rapotín
Jozef Krška
BF Cár Hluchá dolina
IV. FKM-Jahrestag 1991 Mýto p/ĎumbieromBF Kuro z Junčiarok
Ing. Karol Chvála
V. FKM-Jahrestag 1993 Svarín BF Endy z Ančinho dvorka Jaroslav Jurský
VI. FKM-Jahrestag 1996 Betliar
BF Semtex Mahríkov kút
Luděk Jurajda
VII. FKM-Jahrestag 1998 Pusté pole
BF Gauner vom Wasgau
Reinhard Scherr
VIII. FKM-Jahrestag 2000 Pezinok
BF Aron spod Orlovskej lúčky Alojz Jurčina
IX. FKM-Jahrestag 2002 Liptovský Ján BF Brita Strážov-Zliechov
Marek Sirotný
X. FKM-Jahrestag 2004 Topoľčianky
BF Oľa Fatra
Branislav Porubčanský
XI. FKM-Jahrestag 2006 Bojnice HF Frika von Hahntennjoch Erich Gässner
XII. FKM-Jahrestag 2008 Terchová
BF XERO vom Wolfsborn
Jens Böning
XIII. FKM-Jahrestag 2010 Novoť – Mútne BF CESY z Prameňov Turca Branislav Porubčanský
XIV. FKM-Jahrestag 2012 Tatranské Zruby BF IVENA od Margarétky
Pavol Sirotný
11
SLOWAKISCHER JAGDVERBAND
KLUB DER SCHWEISSHUNDEZÜCHTER
ANMELDUNGSFORMULAR
zum Friedrich Konrads Memorial in ZVOLEN, in dem Zeitraum:
15.–19. Oktober 2014
Name des Hundes
Rasse
Geschlecht
Zuchtbuchnummer
Geburtsdatum
Vater
Zuchtbuchnummer
Mutter
Zuchtbuchnummer
Züchter
Besitzer
Hundeführer
Art der absolvierten Prüfung und erreichte Auszeichnung
In................................., am............. ..........................................
(Unterschrift)
Anmeldeschluss: 31. 08. 2014
Anmeldungsformulare an die folgende Adresse hinzuschicken:
Branislav Porubčanský
Štefanová 532
013 06 Terchová
Slowakei
E-mail: porubcanskyb@vratna.sk
12
Flughafen Sliac
Kaschau
Pressburg
Budapest
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Kunst und Fotos
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