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das karntner jahr 1969. - PDF eBooks Online Free | Page 1

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JULI 2014 AUSGABE 1 STÄDTEBAULEITPLANUNG
STÄDTEBAU REPORT 2014/01
ZWEITAUSENDUNDVIERZEHN
FORSCHUNG
LEHRE
PUBLIKATIONEN
MIT NEUER ENERGIE
IN DIE ZUKUNFT ENERGIEWENDE RUHR ALS
VORZEIGEPROJEKT
WINTERSCHULE AACHEN
DIE SELBSTGEMACHTE
STADT UND WIE
STUDIERENDE SIE
ERLEBEN
Ruhrbane
Zwischenorte. Das
Ruhrgebiet als
Gebüsch
INHALT
STÄDTEBAU REPORT 2014/01
PUBLIKATIONEN
AKTUELLES
Neues Graduiertenkolleg
S. 04
Summerschool Japan 2014
S. 04
Winterschool Aachen 2014 S. 05
Gewinner NRW.BANK Preis S. 05
FORSCHUNG
Energiewende RuhrS. 06
Urbanismus Forschung
S. 08
RuhrbanitätS. 10
LEHRE
Studentische Ideenkonkurrenz Bonn
S. 12
Spring School Havanna 2014
S. 14
Städtebau und Denkmalpflege
S. 15
CAD - Modul grafische Analyse
S. 15
Studentische Arbeiten
S. 16
Stadtsanierung in der StadtentwicklungspolitikS. 20
Ruhrbane Zwischenorte. Das Ruhrgebiet als Gebüsch
S. 20
Liste 2013/2014S. 21
VERANSTALTUNGEN
Städtebauliches Kolloquium Sommer
2014 Energiewende Ruhr
S. 22
Städtebauliche Denkmalpflege
Jahrestagung 2014
König Kunde - Handel in der Stadt S. 24
Internationale Konferenz 2015
POLYCENTRIC CITY REGIONS IN
TRANSFORMATIONS. 24
Städtebauliches Kolloquium Ideenstücke RUHR 2014/2015
S. 25
Sonstiges
MITARBEITER
Abgeschlossene Promotionen
S. 26
Neue GesichterS. 18
Promotion: Ahmad El-Atrash
S. 27
Unser TeamS. 19
ENERGIEWENDE RUHR
06
20
Ruhrbane Zwischenorte
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
mit dem STB Report informieren wir Sie über Aktivitäten
und Projekte des Fachgebiets Städtebau, Stadtgestaltung +
Bauleitplanung an der TU Dortmund.
Mit dieser ersten Ausgabe im Sommer 2014 wollen wir eine
Bilanz der Veranstaltungen der letzten Monate ziehen, über den
Stand von wichtigen Projekten berichten, aber auch den Blick auf
anstehende Vorhaben in Lehre und Forschung richten.
Schwerpunkt der Aktivitäten ist die Beschäftigung mit der
Agglomeration Ruhr. So hat das Städtebauliche Kolloquium
im Sommer 2014 unter dem Titel „Energiewende RUHR“ sich
mit den Herausforderungen und Konzepten einer Umsetzung
der Energiewende in der Region beschäftigt. Im kommenden
Winter 2014/2015 stehen die Visionen für die Zukunft der Region
„Ideenstücke RUHR“ im Mittelpunkt dieser Veranstaltungsreihe.
Auch die laufenden Forschungsprojekte „Umsetzung
der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebietes“,
„Urbanismus in der Agglomeration Ruhr im internationalen
Vergleich“, „Raumstrategien Ruhr 2035“ sowie „RUHRBANITÄT
– Forschungslabor zur spezifischen Urbanität im Ruhrgebiet“
konzentrieren sich auf das Ruhrgebiet und schlagen – ausgehend
von der Region - Brücken zum internationalen Kontext.
Das aktuell bewilligte Graduiertenkolleg „Energieeffizienz im
Quartier“ im neuen Förderprogramm „Fortschrittskolleg NRW“, an
dem zehn wissenschaftliche Einrichtungen in der Region sowie
die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH und die Stiftung
Mercator beteiligt sind, ist für uns ein wichtiger Meilenstein in der
Auseinandersetzung mit der Agglomeration Ruhr.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme und informative Lektüre.
Ihre
Prof. Christa Reicher
AKTUELLES
Neues Graduiertenkolleg
„Energieeffizienz im Quartier“
Kontakt
Christa Reicher
christa.reicher@tu-dortmund.de
Andrea Wagner
andrea.wagner@tu-dortmund.de
Unter Federführung der
TU Dortmund konnte ein
interdisziplinär aufgestelltes
Konsortium eines von sechs
Fortschrittskollegs des
Ministeriums für Innovation,
Wissenschaft und Forschung
des Landes Nordrhein Westfalen (MIWF NRW) für
sich gewinnen: Am 12. Mai
wurde das Fortschrittskolleg
„Energieeffizienz im
Quartier – clever versorgen
umbauen.aktivieren“ bewilligt.
Beteiligt sind die Fakultäten
Raumplanung, Elektrotechnik
und Informationstechnik,
sowie die Wirtschafts - und
Sozialwissenschaftliche
Fakultät der TU Dortmund.
Das Fortschrittskolleg ist mit
einem Finanzvolumen von
insgesamt 2,32 Millionen
Euro ausgestattet. Sprecherin
des Fortschrittskollegs ist
Prof. Christa Reicher, die
Koordination übernimmt
Andrea Wagner. Ab Herbst 2014
werden 10 Kandidatinnen und
Kandidaten zu Fragestellungen
promovieren, die sich auf die
Steigerung der Energieeffizienz
im Quartier beziehen.
SUmmerschool japan 2014
Exkursion & Entwurfs-Workshop
In den letzten Jahrzehnten
werden die hochentwickelten
Industriegesellschaften
von Prozessen des
Strukturwandels
erfasst. Wirtschaftliche
Veränderungen und soziale
Differenzierung, regionale
Schwerpunktverlagerungen,
Reurbanisierung und
Neuprofilierung von
Standorten ist genauso
vorzufinden wie Symptome
des demographischen
Wandels mit Überalterung
und Schrumpfung. Japan
ist noch stärker als die
4
westeuropäischen Länder
und Nordamerika von diesem
Wandel betroffen und stellt
sich den daraus resultierenden
Herausforderungen mit
eigenen stadtentwicklungsstrategischen
Schwerpunktsetzungen.
Für die Teilnehmer wird eine
Förderung des Japanischen
und Deutschen Akademischen
Austauschdienstes (DAAD)
beantragt. Die Veranstaltung
und ihre Ergebnisse können
als unterschiedliche
Studienleistungen anerkannt
werden.
Kontakt
Christa Reicher
christa.reicher@tu-dortmund.de
Jan Polivka
jan.polivka@tu-dortmund.de
Holger Hoffschröer
holger.hoffschrooer@tu-dortmund.de
NEUIGKEITEN
winterschool Aachen 2014
Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft
„Die selbstgemachte Stadt“
Unter diesem Titel hat vom 10.15. März 2014 an der Fakultät
für Architektur der RWTH
Aachen die Winterschool zu
dem Projekt der Nationalen
Stadtentwicklungspolitik
„Fachlicher Nachwuchs
entwirft Zukunft“
stattgefunden. Studierende
von 12 unterschiedlichen
Universitäten - darunter 8
Studierende aus Dortmund,
die am Fachgebiet Städtebau
ihren Masterentwurf
absolviert haben konnten ihre Ergebnisse
von den vorangehenden
Lehrveranstaltungen
präsentiert und haben
gemeinsam Konzepte
für eine selbstgemachte
Stadt vertieft. Es sind
spannende Konzepte des
selber Machens jenseits von
gängigen Planungsmustern
und institutionalisierter
Planung entstanden, die von
den Studierenden auf dem
diesjährigen Hochschultag
am 21. November 2014
in Berlin einer breiteren
Fachöffentlichkeit vorgestellt
werden.
Kontakt
Christa Reicher
christa.reicher@tu-dortmund.de
Päivi Kataikko
paivi.kataikko@tu-dortmund.de
NRW.BANK PREIs
1. PREIS absolvent raumplanung
Kontakt
Kai Stedtler
kai.stedtler@scharc.com
NEUIGKEITEN
Kai Stedtler ist der
diesjährige Gewinner des
Absloventenpreises der
NRW.BANK. In seiner Arbeit
hat er eine beispielhafte
Machbarkeitsstudie im
Rahmen einer städtebaulichen
Projektentwicklung
durchgeführt und das
Zertifizierungssystem der DGNB
in den Entwicklungsprozess
integriert. Das Projekt
„Glasmacher Viertel Düsseldorf“
bietet hierfür gute
Voraussetzungen und dient
deshalb als Fallbeispiel, an
dem eine städtebauliche
Projektentwicklung bis zur
Erstellung eines Konzeptes
nachvollzogen wird. Ziel
der Diplomarbeit ist es,
zu überprüfen ob eine
Umnutzung des ehemaligen
Glashüttenareals zu einem
grundsätzlich durch die
DGNB zertifizierungsfähigen
Wohn- und Arbeitsquartier im
Rahmen einer städtebaulichen
Projektentwicklung, die
städtebaulich sinnvoll und
wirtschaftlich tragbar ist,
möglich ist.
5
forschung
ENERGIEWENDE RUHR
Rahmenprogramm zur Umsetzung der Energiewende
in den Kommunen des Ruhrgebiets
ProjektbeTEILIGTE:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Daniel Bläser
Dipl.-Ing. Andrea Wagner
Die Kommunen des Ruhrgebietes stehen vor der anspruchsvollen
Aufgabe, die Energiewende lokal umzusetzen und dabei
ihren Beitrag zu den Klimaschutzzielen von Bundes- und
Landesregierung zu leisten.
partner:
Wuppertal Institut für Klima,
Umwelt, Energie GmbH
Kulturwissenschaftliches
Institut Essen
Spiekermann & Wegener
Dies geschieht vor dem
Hintergrund tiefgreifender
gesellschaftlicher
Veränderungen in der Region:
Wirtschaft, Altersaufbau
und Sozialgefüge verändern
sich spürbar. Die Kommunen
stehen damit vor besonderen
Herausforderungen. Das
„Rahmenprogramm zur
Umsetzung der Energiewende
in den Kommunen
des Ruhrgebiets“ will
hier wissenschaftliche
Unterstützung leisten. Das
Fachgebiet Städtebau,
Stadtgestaltung und
Bauleitplanung setzt
sich in seinem Teilprojekt
Fördergeber:
Stiftung MERCATOR
6
mit baulich-räumlichen
und sozioökonomischen
Voraussetzungen der
Energiewende auseinander.
In dem Teilprojekt wird das
Fachgebiet eine systematische
Auswertung kommunaler
Strategien und Projekte im
Themenfeld Energieeffizienz
und Klimaschutz im Ruhrgebiet
und darauf aufbauend ein
Mapping in Form einer
Innovationslandkarte
erarbeiten. Die
Innovationslandkarte befasst
sich mit der Kartierung
der infrastrukturellen
Ausgangssituation im
Ruhrgebiet sowohl hinsichtlich
FORSCHUNG
Abbildung 1: Ausstattung der
Kommunen des Ruhrgebiets
mit explizit oder implizit auf
Klimaschutz und Energieeffizienz
ausgerichteten Programmen >> Klimaschutzkonzepte
Haltern am See
Hamminkeln
Dorsten
Schermbeck
Xanten
Wesel
Marl
1
Hünxe
Sonsbeck
Herten
Voerde
Alpen
Dinslaken
Gladbeck
BOTTROP
Rheinberg
Kamp
Lintfort
OBERHAUSEN
1
GELSENKIRCHEN
NeukirchenVluyn
DUISBURG
LEGENDE
Klimaschutzkonzepte
Klimaschutzkonzept
Klimaschutzteilkonzept
gefördert durch BMU
kein Klimaschutzkonzept
Anzahl Klimaschutzmanager
der technischen als auch der
sozialen Rahmenbedingungen.
So wird eine Kartierung
der infrastrukturellen
Ausgangssituation und
sozialen Rahmenbedingungen
von Quartieren im Ruhrgebiet
angestrebt. Mit der
Bestandsaufnahme werden
in bestimmten Quartierstypen
baulich-räumliche,
infrastrukturelle und sozioökonomische Kriterien sowie
die Rahmenbedingungen
für eine energetische
Optimierung festgehalten.
Der veränderte Umgang mit
Energie und die räumlichen
Auswirkungen stehen in
dem Forschungsvorhaben
Lünen
Bergkamen
CastropRauxel
1
1
1
HAMM
Bönen
Unna
HERNE
DORTMUND
Holzwickede
2
ESSEN
1
Werne
Kamen
Fröndenberg
2
BOCHUM
MÜLHEIM
AN DER RUHR
FORSCHUNG
Waltrop
Selm
Recklinghausen
1
Moers
2
Oer
Erkenschwick
Datteln
Witten
Schwerte
Herdecke
Hattingen
1
Wetter
(Ruhr)
Sprockhövel
Gevelsberg
HAGEN
Schwelm Ennepetal
Breckerfeld
im Vordergrund. Neben
der Durchführung von
Grundlagenprojekten, die
das systemische Verständnis
fördern sollen, plant
das Projektkonsortium,
Erkenntnisse in der
praktischen Zusammenarbeit
mit ausgewählten Kommunen
anzuwenden. Das Projekt
wird in Zusammenarbeit mit
dem Wuppertal-Institut für
Klima, Umwelt und Energie,
dem Kulturwissenschaftlichen
Institut in Essen, der
Bergischen Universität
Wuppertal und weiteren
Partnern mit Förderung der
Stiftung MERCATOR von 2013
bis 2016 durchgeführt.
Weitere informationen:
www.energiewende-ruhr.de
Jede Umstellung der
Basisenergiequellen
[hat] zu einer
grundlegend anderen
Stadtform geführt.
Thomas Sieverts 2012
7
forschung
urbanismusforschung
in der Agglomeration Ruhr im internationalen Vergleich
ProjektbeTEILIGTE:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Hendrik Jansen
Dipl.-Ing. Jan Polivka
Dipl.-Ing. Katja Schlisio
Fördergeber:
Regionalverband Ruhr (RVR)
Ministerium für Bauen,
Wohnen, Stadtentwicklung
und Verkehr (MBWSV)
8
Die Aufarbeitung der historischen sowie aktuellen räumlichen
Entwicklung des Ruhrgebiets gewinnt im Zusammenhang
mit dem fortschreitenden Strukturwandel und den
Transformationsprozessen an strategischer Bedeutung.
Die Agglomeration
Ruhr nimmt dabei im
Vergleich zu den meisten
anderen Metropolräumen
in Deutschland eine
Sonderstellung ein: sie ist
eine polyzentral organisierte
Stadtregion ohne dominanten
Kern, mit einer Vielzahl lokaler
und regionaler Institutionen.
Sie ist zugleich gekennzeichnet
von vielschichtigen
strukturellen Brüchen und
Widersprüchen in nahezu
allen Schlüsselbereichen,
insbesondere der räumlichen,
wirtschaftlichen und sozialen
Entwicklung. Erneuerung
steht seit Dekaden auf der
Tagesordnung, Vieles wurde
dazu diskutiert, geschrieben, in
Gang gesetzt.
Es ist nicht zu verkennen, dass
die Transformation länger
dauert als erhofft, dass der
Wandel weniger planmäßig
verläuft als angenommen, dass
Erneuerung nicht verordnet
werden kann. Es wurde viel
erreicht, aber womöglich zu
wenig gewonnen.
Der Transformationsprozess
ist jedoch bei weitem noch
nicht abgeschlossen. Der
Problemdruck ist weiterhin
hoch, die Notwendigkeit einer
umfassenden, verstetigten
Erneuerung ist im Grunde
unstrittig. Dazu soll eine
verstärkte Zusammenarbeit
von Wissenschaft und Praxis
verfolgt werden. Diese soll sich
insbesondere eines Blicks
über den Tellerrand bedienen:
in dem eine internationale
Perspektive aus der Region und
in die Region eingenommen
wird. Auch im internationalen
Vergleich existieren keine
Patentrezepte und Blaupausen
FORSCHUNG
dahin gehend, wie man
spät- und postindustrielle
Transformationen am besten
umsetzt. Es gibt mehr oder
weniger gut gelungene
Beispiele, die ihre Akzente
oft höchst unterschiedlich
und auf sehr verschiedenen
Ebenen setzen, nicht
zuletzt unter dem Einfluss
grundsätzlich verschiedener
Rahmenbedingungen. Nur
in wenigen Fällen sind es
große Erzählungen, mächtige
Narrative, mit denen
Transformationen erfolgreich
ins Bild gesetzt werden.
Das Forschungsprojekt,
das sich mit
Transformationsprozessen
und Strategien von
polyzentrischen Stadtregionen
auseinandersetzt, hat sich
folgende Ziele gesetzt:
FORSCHUNG
•
Der Stand des
Wissens zu regionalen
Transformationsprozessen
soll anhand des
internationalen Vergleichs
von Instrumenten,
Strategien und Konzepten
im Umgang mit
polyzentrischen Räumen
gebündelt und erweitert
werden.
•
Die Eignung von
polyzentrischen Regionen
für eine nachhaltige
Entwicklung soll beleuchtet
werden, ebenso wie
mögliche Barrieren und
Konflikte.
•
Die globale Wahrnehmung
der Agglomeration Ruhr soll
gestärkt und ausgebaut
werden.
Eine Region wie das Ruhrgebiet,
in der unterschiedliche
Rahmenbedingungen auf
lokaler Ebene anzutreffen sind,
ist mit der Neuaufstellung
ihres Regionalplans und
einer dialogorientierten
sowie integrierten
Entwicklungsstrategie
prädestiniert, um
einen internationalen
Diskurs über die Zukunft
der polyzentrischen,
postindustriellen Stadtregion
zu führen.
Das Projekt wird in Kooperation
mit zahlreichen internationalen
Partnern aus Europa, den USA
und Japan durchgeführt.
9
forschung
RUHRbanität
Forschungslabor zur Urbanität im Ruhrgebiet
ProjektbeTEILIGTE:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Ilka Mecklenbrauck
Das Ruhrgebiet ist in mehrfacher Hinsicht eine einzigartige Region.
Dies gilt für die gebauten Strukturen und die Freiräume ebenso wie
für das Leben in und zwischen ihnen. Der Begriff der „RUHRBANITÄT“
steht daher für die spezifische Form der Urbanität im Ruhrgebiet.
Kooperation:
Katja Aßmann, Urbane Künste
Ruhr, MAP Markus Ambach
Projekte, Christian Odzuck
(Künstler)
Im Abbild der „RUHRBANITÄT“
überlagern sich die
physische und funktionale
Grundstruktur, die
kleinteiligen Besonderheiten
des räumlichen Gefüges
und diejenigen Teilbereiche,
in denen sich ein erhöhter
Handlungsbedarf zur
nachhaltigen Umgestaltung
und ihren räumlichen und
thematischen Möglichkeiten
stellt.
Fördergeber:
Kultur Ruhr GmbH, Urbane
Künste Ruhr, Gelsenkirchen
10
Im Rahmen eines
Forschungsprojektes des
Fachgebietes Städtebau,
Stadtgestaltung &
Bauleitplanung an der TU
Dortmund, gefördert von
Urbane Künste Ruhr, wird eine
systematische Erforschung
dieser Spezifika von Urbanität
anhand von verschiedenen
Querschnitten entlang der
B1IA40 vorgenommen.
FORSCHUNG
Abbildung: Das dichte
Nebeneinander spezifischer
Räume in Bochum-Dückerweg:
Im Norden Kleingartenidylle,
südlich der A 40 anonyme
Großstrukturen.
Wie stellt sich diese
spezifische Urbanität
im Ruhrgebiet in den
einzelnen Quartieren dar?
Welche unterschiedlichen
Schichten wie Bau- und
Freiraumstruktur, Nutzungen
der Gebäude und des
Freiraums, Atmosphären
und Gestalt wirken an
den jeweiligen Orten
zusammen und prägen
die spezifische Urbanität?
Und wie lassen sich diese
spezifischen Merkmale im
Sinne der Identitätsbildung
weiterentwickeln? Mit
diesen Fragen setzt sich
das Forschungsprojekt
auseinander.
FORSCHUNG
Die Erkenntnisse münden
in eine Matrix, die der
Analyse der spezifischen
Urbanität im Ruhrgebiet
dient. Anhand dieser Matrix
werden Eigenarten, physische
Elemente und Atmosphären
in unterschiedlichen Räumen
erhoben, kartographisch
dargestellt und in Bezug
zur gesamten Region
gesetzt. Begleitet wird das
Forschungsprojekt durch
eine interdisziplinäre
Lehrveranstaltung ist,
bei der Studierende der
Fakultäten Raumplanung
und Kulturwissenschaften
konkrete Räume entlang der
A40 erkunden.
Im Sommer 2014 werden die
Ergebnisse aus Forschung
und Lehre im Rahmen des
Ausstellungsprojektes
B1IA40 DIE SCHÖNHEIT
DER GROSSEN STRASSE
der Öffentlichkeit in Form
einer Installation unter
der Schnettkerbrücke in
Dortmund präsentiert und
mit einem Begleitprogramm
diskutiert.
11
LEHRE
Studentische Ideenkonkurrenz BOnn
„Zukünftiges Wohnen in Bonn – Aufwertung und nachhaltig
Entwick-lung des Quartiers „Gymnicher Hof“
BETReuung:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Paäivi Kataiko
Dipl.-Ing. Yasemin Utku
Dipl.-Ing. Mais Jafari
Kooperation:
Stadt Bonn
Stadtplanungsamt
Michael Isselmann
Julia Gädker
Studentischer
Ideenkonkurrenz im
Wintersemester 2013-14
Bonn steht, im Gegensatz
zu vielen anderen
bundesdeutschen Städten,
vor der Herausforderung
einer auch in den
nächsten Jahren deutlich
wachsenden Bevölkerung.
Der Strukturwandel nach
dem Regierungsumzug ist
geglückt, Investitionen in
die wissenschaftliche und
technische Infrastruktur
haben die Wachstumsbasis
Bonns und der Region
gestärkt.
Damit Bonn in den
nächsten Jahren weiterhin
ein attraktiver und
auch konkurrenzfähiger
12
Wohnstandort bleibt, steht die
Stadt von der Herausforderung
einerseits die bestehenden
Entwicklungspotenziale
auszuschöpfen, andererseits
aber auch, die sich inzwischen
deutlich abzeichnenden
Herausforderungen des
demographischen Wandels
und des Klimawandels
anzunehmen und konstruktiv
darauf zu reagieren.
Das Quartier „Gymnicher
Hof“ ist ein Teil des
innenstandnahen
Wohnquartiers „Rheinviertel“.
Es soll aufgewertet und
nachhaltig entwickelt werden.
Besonderer Wert wird darauf
gelegt, dem nach wie vor
ungebrochenem Trend nach
zusätzlichem und gleichzeitig
dem demografischen Wandel
entsprechenden Wohnungsangebot in einem attraktiven
Umfeld Rechnung zu tragen.
Dieses soll durch Anpassung
im Bestand ebenso erreicht
werden, wie durch bauliche
Ergänzungen. Gleichzeitig
soll durch flankierende
Maßnahmen im öffentlichen
wie privaten (Frei-)Raum
die Standortqualität des
Quartiers `Gymnicher Hof´ und
seines Umfelds (Rheinviertel) verbessert werden.
Den Anforderungen zur
LEHRE
Bon(n) vivant
Entwurfsgruppe SuedWest
JULO
Sarah Haag, Dennis Sakowski,
David Simon Madden
Fabian Deckel, Alexander Schell,
Janine Höhne, Berit Ötinger
Julia Klein, Julia Tesch, Julia
Sendal, Anika Wagner, Ecehan
Dogruyol
1. PREIS / Ecehan Dogruyol, Julia
Klein, Julia Sendal, Julia Tesch,
Anika Wagner
ANERKENNUNG / Büscher, Ines
Liebsch, Bettina Kreischer, Sarah
Meyer
2. PREIS / Fabian Deckel, Janine
Höhne, Berit Ötinger, Alexander
Schell
ANERKENNUNG / Sarah Haag,
David Simon Madden, Dennis
Sakowski
3. PREIS / Jan den Brave, Marc
Sebastian Heidfeld, Jennifer
Kerkhoff, Benedikt Schücker
ANERKENNUNG / Katarzyna
Burzynska, Julia Klein, Jannik
Hülsbusch, Franziska Zibell,
Susanne Kruber
Anpassung an die Folgen des
Klimawandels ist erhöhte
Aufmerksamkeit zu widmen.
Die Studierende der Fakultät
Raumplanung haben sich
im Rahmen ihres städebaulichen Entwurfes III im
Wintersemester 2013-14
Ideen für die zukünftige
Entwicklung des Gymnicher
Hofs erarbeitet. Am Anfang
des Sommersemesters 2014
wurden die besten Entwürfe
prämiert. Wir gratulieren die
Preisträger.
LEHRE
3. PREIS / Björn Gerritz, Manuela
Plietsch, Andre Sagawe, Simon
Thönes, Nicola Zana
13
LEHRE
Springschool havanna 2014
Studentischer Workshop in März 2014 in Havanna, Kuba
Echeverría de la Havana
erarbeiteten die studierenden
Lösungsansätze zur
städtebaulichen Entwicklung
des Stadtteils Havanna, Centro.
BETReuung:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Paäivi Kataiko
Dipl.Ing.- Heike KussingerStankovic
Prof. Anne Klasen-Habeney
Als Fortsetzung zu den
in den Jahren 2008 2012 durchgeführten
Veranstaltungen in
Kuba wurde auch im
Wintersemester 2013/14
eine Exkursion, verbunden
mit einem internationalen,
interdisziplinären
Studierendenworkshop, vor Ort
in Havanna durchgeführt.
Nach der Einführung zur
Stadtplanung in Havanna
und der Vorstellung des
Planungsareals durch Prof.
Dr. Jorge Pena Diaz wurden
die TeilnehmerInnen in fünf
interdisziplinäre Gruppen
aufgeteilt. Eine Woche lang
erarbeiteten die Gruppen
Ideen und Konzepte,
welche anschließend der
interessierten Öffentlichkeit
präsentiert wurden. Die
Ansätze, die in Havanna
entstanden sind, werden in
den jeweiligen Universitäten
zu städtebaulichen
Entwürfen, Bachelor-
oder zu Masterarbeiten
weiterentwickelt
Die erfolgreiche
Zusammenarbeit der
Technischen Universität
Dortmund und der Cujae,
Instituto Superior Politécnico
José Antonio Echeverría
de la Havana wird auch
zukünftig fortgesetzt. Die
ersten Vereinbarungen für
gemeinsame Aktivitäten
(Konferenzen, Workshops, u.a.)
ab 2015 sind bereits getroffen
worden und der Vertrag für
weitere Kooperation ist in
Vorbereitung. Eine gemeinsame
Publikation „Finding Havana“,
die ein Teil der bisherigen
Aktivitäten zusammenfasst,
erscheint Ende des Jahres 2014
im asso-Verlag.
Zusammen mit den
Studierenden und Lehrenden
der Hochschule Aachen und
Cujae, Instituto Superior
Politécnico José Antonio
14
LEHRE
in Städtebau und
iet Qualitätssicherung
Dortmund Bahnhof-Ost
Denkmalpflege
Master Modul 3 / Vertiefung Städtebau SomSem 2014
N
BETReuung:
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dipl.-Ing. Heike KussingerStankovic
Die Studierenden analysieren
und bewerten ausgesuchte
Best-Practice-Projekte des
Einfügens von Neubauten in
den Bestand.
Jonas Sonntag
Anja Konschak
Franziska Brinkmann
CAD
MODUL Grafische Analyse- und Darstellungsmethoden
CAD in der Raumplanung
BETReuung:
Dipl.-Ing. Katja Schlisio
Studienleistung zum Modul
Grafische Analyse- und
Darstellungsmethoden CAD in der Raumplanung WiSe 2013/2014
Einzelhäuser
Kai Rutinowski
Max Kumpfer
mund Bahnhof-Ost
Legende
Gebäude
Bestand
Neu
Straßen
Bestand
Neu
N
Grundstücke
Öffentliche Grünflächen
Fußweg
Städtebauliche Kalkulation
KlönneEck aus der Vogelperspektive
Städtebauliche Daten
Tiefgarage
Maßstab 1 : 750
7
8
Doppelhäuser
LEHRE
9
10
11
6
5
29 28
30 31
4
3
27 26
32 33
2
25
Hausnummer Geschosse
2
1
1
24
23
Grundstücks
fläche in qm
328
Wohnfläche
gesamt in qm
160
GRZ*
0,34
GFZ*
0,68
2
2
313
160
0,33
0,65
3
2
355
160
0,33
0,66
4
2
357
160
0,29
0,57
5
2
334
160
0,24
6
2
377
160
0,32
7
2
404
160
0,42
0,85
8
3
3017
642
0,46
1,37
9
3
3017
642
0,46
1,37
15
0,47
0,64
LEHRE
Studentische Arbeiten
Masterarbeiten, Entwürfe, Wettbewerbe
Campus Heidelberg
Titel/Aufgabe: „Verknüpfung
von Hochschule und Stadt Ein räumlich-strategisches
Entwicklungskonzept für
die Wissensquartiere in der
Stadt Heidelberg.“ – Analyse
der unterschiedlichen
Universitätsstandorte
in Heidelberg und
städtebauliche
Weiterentwicklung des Areals
„Neuenheimer Feld“.
Verfasserin: Lea Ruthe,
Masterarbeit
Betreuung: Ilka
Mecklenbrauck
Titel/Aufgabe:
Städtebauliches Konzept für
das Areal des Flughafens
Berlin Tegel
Entwurf Tegel
Lena Kaufung I Martrikelnummer 127937
Dortmund I Fakultät Raumplanung I Modul 3
METHODEN DES STÄDTEBAULICHEN ENTWERFENS
GESTALTUNGSPLAN 1:1000 (im Original)
Verfasser: Lena Kaufung,
Michael Ortmann, Carina
Sievers
Veranstaltung: Methoden des
städtebaulichen Entwerfens,
M.Sc.-Raumplanung
Betreuung: Ilka
Mecklenbrauck, Jan Polivka,
Christa Reicher
N
RAUMSTRUKTUREN
Städtebau
16
Öffentlicher Raum
Verkehr
LEHRE
Studentische Arbeiten
Masterarbeiten, Entwürfe, Wettbewerbe
Klönne quartier - Neue Urbanität
Titel/Aufgabe: „KlönneQuartier – Neue Urbanität“:
Nachnutzungskonzept für das
bisher industriell genutzte
Areal „Thyssen-Klönne“ in
der östlichen Innenstadt
Dortmunds.
Verfasser: Till Blackstein,
Jakob Hamborg, Jan Paul
Möhring, Dominik Schultheiß
Veranstaltung:
Städtebaulicher Entwurf I/II,
B.Sc.-Raumplanung
Betreuung: Ilka
Mecklenbrauck, Jan Polivka,
Peter Empting, sowie das FG
SRP
Titel/Aufgabe:
„Klönne-Viertel“:
Nachnutzungskonzept für das
bisher industriell genutzte
Areal „Thyssen-Klönne“ in
der östlichen Innenstadt
Dortmunds.
Klönne-viertel
Verfasser: Niklas Arnet,
Deborah Baumgarten, Felix
Frick, Tino Hauke
Veranstaltung:
Städtebaulicher Entwurf I/II,
B.Sc.-Raumplanung
Betreuung: Ilka
Mecklenbrauck, Jan Polivka,
Peter Empting, sowie das FG
SRP
LEHRE
17
MITARBEITER
neue Gesichter
Daniel Bläser
WISSENSCHAFTLICHEr MITARBEITER
Daniel Bläser hat das
Studium der Raumplanung
an der Technischen
Universität Dortmund und
der University of Central
England, Birmingham mit
Studienaufenthalten in
Istanbul & Wien absolviert.
Von 2009-2013 arbeitete
er als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am an der
Universität Duisburg-Essen
am Institut für Stadtplanung
und Städtebau. Seit 2013
arbeitet er am Fachgebiet
und ist in das Projekt
„Rahmenprogramm zur
Umsetzung der Energiewende
in den Kommunen des
Ruhrgebiets“ eingebunden.
hendrik jansen
WISSENSCHAFTLICHEr MITARBEITER
Hendrik Jansen hat das
Studium der Raum- und
Stadtplanung an der TU
Dortmund und der San
Diego State University mit
Forschungsaufenthalten
in Palästina & Jordanien
absolviert. Von 2011 bis 2014
arbeitete er für das Kölner
Stadtplanungsbüro ASTOC
architects & planners, sowie
das Institut für Stadtplanung
& Städtebau der Universität
Duisburg-Essen im Bereich
Städtebau, Stadtplanung
und Mobilitätskonzepte.
Seit März 2014 ist er am
Fachgebiet beschäftigt und
arbeitet dort am Projekt
„Urbanismusforschung in
der Agglomeration Ruhr im
internationalen Vergleich“.
katja schlisio
WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN
Ebenfalls kann Dipl.-Ing. Katja
Schlisio als wissenschaftliche
Mitarbeiterin seit November
2013 am Fachgebiet
STB begrüßt werden.
Als studierte Architektin
und Städtebauerin mit
Praxiserfahrung übernimmt
Sie primär Aufgaben in der
Lehre. Das Sensibilisieren für
graphischen Analyse- und
Darstellungsmethoden, sowie
18
die Einübung von Designund CAD-Programmen
gehören in ihr Lehrportfolio.
Ebenfalls eingebunden
in das Forschungsprojekt
„Urbanismus in der
Agglomeration Ruhr im
internationalen Vergleich“
unterstützt Sie die aktuellen
Forschungen des Fachgebiets.
MITARBEITER
STB-TEAM
Christa Reicher
Päivi Kataikko
Ilka Mecklenbrauck
Peter Empting
Claudia Becker
Andrea Wagner
Jan Polivka
Jürgen Claßen
studentische hilfskräfte
Heike KussingerStankovic
MITARBEITER
Mais Jafari
Deborah Baumgarten
Henning fort
Karl hamacher
anna humpert
Felix Kutzera
Jan Möhring
elisa mütherig
lea ruthe
lisa schroeder
simon thönes
henrik vervoorts
alexandra zahos
19
PUBLIKATIONEN
stadtsanierung in der stadtentwicklungspolitik
Die Stadtsanierung ist fester Bestandteil der kommunalen Praxis
und nach dem Negativ­image des Sanierungsbegriffs in den
1970er Jahren scheint es in den Fachdiskursen derzeit wieder
einen neuen bzw. „unbelasteten“ Umgang mit dem Instrument der
Sanierung zu ge­ben. Dies war Ausgangspunkt für die Jahrestagung
Städtebauliche Denkmalpflege 2012, die sich mit aktuellen
Fragestellungen rund um die Stadtsanierung aus dem Blickwinkel
der städtebaulichen Denkmalpflege beschäftigte.
Gudrun Escher, Magdalena Leyser-Droste, Walter Ollenik, Christa
Reicher, Yasemin Utku (Hg.)
Beiträge zur städtebaulichen Denkmalpflege, Band 4:
Stadtsanierung in der Stadtentwicklungspolitik
120 Seiten, zahlr. farb. Abb., 29,95 €
ISBN: 978-3-8375-1007-2
Ruhrbane Zwischenorte. Das Ruhrgebiet als Gebüsch
Das Buch dokumentiert die Ausstellung ‘RUHRBAN/ZwischenOrte’
der technischen Universität Dortmund im Rahmen des
New Industries Festival 2013/2014 im Dortmunder U. Die
Ausstellungsbilder wollen das Ruhrgebiet von dort aus zeigen,
wo man sonst nicht hinsieht, wo aber viele, wenn nicht die
meisten Möglichkeiten für Zwischennutzung und kreativen
Umgang möglich sind, bereits gelebt, oder aber auch durch Abriss
zerstört werden: den niedergehenden Kernen und Adern der
Stadtlandschaft, Industriebrachen, Infrastrukturräumen u.v.a.
Ein Trialog aus Karten, Fotografien und Filmen zur spezifischen
Urbanität des Ruhrgebietes mit Beiträgen u.a. von Boris Sieverts
zu Inneren Rändern, Benjamin Davy zur Neunten Stadt und Walter
Grünzweig über die Peripherie. Mit Bildern von Bernd Langmack
und Filmdokumenten von Christoph Hübner.
Bernd Langmack et al. (Hg.)
Konzeption, Kartografie und Text: Christa Reicher, Jan Polívka
Fotografie und Gestaltung: Bernd Langmack
94 Seiten überwiegend farbig, Kreide, Format 30×30 cm,
Hardcover Leinen. Blurb, Eindhoven 2013
20
PUBLIKATIONEN
Städtebauliches Entwerfen
zweite, aktualisierte Auflage
Nach der Herausgabe in 2012 folgt nun knapp ein Jahr später die
zweite und aktualisierte Auflage. Das Lehr- und Grundlagenbuch
„Städtebauliches Entwerfen“ gibt angehenden Architekten, Stadt
und Landschaftsplanern Hilfestellung bei der Bearbeitung von
städtebaulichen Projekten und Entwürfen.
Die dargestellten Inhalte und deren Aufbereitung orientieren
sich an dem Entwurfsprozess in der Praxis und betten diesen in
ein theoretisches Gerüst aus notwendigem Hintergrundwissen
ein. Als Einstieg wird ein Überblick über das Verständnis von
Stadt, von städtischen Strukturen und den hierin herrschenden
Gesetzmäßigkeiten gegeben. Um das vielschichtige Gebilde der
Stadt verständlicher zu machen, wird dieses in unterschiedliche
Layer und Bausteine zerlegt. Im Anhang werden zur Hilfe der
praktischen Anwendung vermittelter Kenntnisse für den Entwurf
grundlegende städtebauliche Größen erörtert.
Die Vorgehensweise beim Städtebaulichen Entwerfen wird anhand
der „Schichten-Methode“ in Form von aufeinander folgenden
Phasen beschrieben. Beispiele von städtebaulichen Projekten und
Wettbewerben illustrieren die einzelnen Entwurfsschritte.
Der Inhalt: Einführung, Grundlagen, Städtebauliche Raumtheorie +
Wahrnehmung, Bausteine der Stadt, Städtebauliches Entwerfen,
Städtebauliche Haltungen, Städtebau als Prozess, Ausblick,
Anhang.
Christa Reicher
288 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-8348-1735-8
51 schwarz-weiße und 288 farbige Abbildungen
2., aktualisierte Auflage
Vieweg + Teubner, 2013
PUBLIKATIONEN
21
veranstaltungen
Energiewende RUHR
STAEDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Sommer 2014
Das Städtebauliche
Kolloquium im Sommer
2014 beschäftigte sich mit
den Herausforderungen
der Energiewende in der
Region RUHR. In dieser
ehemals durch Kohle,
Stahl und dem Automobil
geprägten Region sind die
Potenziale und Hemmnisse
der Energiewende sehr
differenziert zu betrachten
und zugleich hohe Erwartung
an diese geknüpft. Vor dem
Hintergrund ambitionierter
Klimaschutzziele auf
Bundes- und Landesebene
wurden in drei Terminen
Fragen im Hinblick auf
strukturelle, technische,
politische und institutionelle
Handlungsansätze diskutiert,
welche eine Transformation
hin zu einer nachhaltigeren
Region Ruhr ermöglichen.
Am 29.04.2014 richtete
sich der Fokus zunächst
auf die verschiedenen
Handlungsebenen der
Energiewende. Unter dem Titel
‚Rahmenbedingungen und
Herausforderungen’ wurde
mit der Auftaktveranstaltung
die Frage diskutiert,
wie die Kommunen des
Ruhrgebietes ihren Beitrag
zu den Klimaschutzzielen der
Landes- und Bundesregierung
leisten, um die Energiewende
lokal umzusetzen. Eine
zentrale Erkenntnis war
dabei, dass die Energiewende
neben technologischen und
Investitionsherausforderung
sich auch erheblichen
Herausforderungen
im Bereich des
gesellschaftlichen Wandels
und der Frage nach den
Stakeholdern und damit den
Akteuren der Energiewende
stellen muss. Dazu wurde
die These formuliert, dass
‚Transformationsprozesse nur
dann erfolgreich sind, wenn
hinreichende technologische
Möglichkeiten bestehen und
STÄDTEBAULICHES KOLLOQIUM SOMMER 2014
29. APRIL 2014
20. MAI 2014
17. JUNI 2014
ENERGIEWENDE RUHR
22
ENERGIEWENDE RUHR
diese in soziale und kulturelle
Kontexte eingebunden
werden’.
Am 20.05.2014 fand an
der TU Dortmund die
zweite Veranstaltung des
Städtebaulichen Kolloquiums
im Sommersemester
2014 mit dem Fokus
‚Energiewende Ruhr’ statt. Im
Rahmen der Veranstaltung
wurde unter anderem die
kulturgesellschaftliche
Dimension des
Energiewendeprozesses
diskutiert. Will man die
Energiewende schaffen,
muss heute damit begonnen
werden. Die Herausforderung
besteht darin, die
Zukunftsvorstellungen in
der Gegenwart umzusetzen.
Eine funktionierende
und nachhaltige
Energiewende kann nur
einer problemorientierten
Bürgerbeteiligung erreicht
werden kann. An diesem
zweiten Termin kommen die
Teilnehmer zum Ergebnis,
dass die Energiewende nur
gelingen kann, wenn sie
von der Zivilgesellschaft
veranstaltungen
umgesetzt wird. Im Ruhrgebiet
besteht bereits eine Vielfalt
an Projekten, die das gleiche
Ziel haben: die Energiewende
zukunftsorientiert mit starker
Bürgerbeteiligung anzugehen.
Die Abschlussveranstaltung
des Städtebaulichen
Kolloquiums im Sommer 2014
fand am 17. Juni statt. Unter
dem Titel ‚KlimaQuartier:
Energieeffizienz im Quartier’
wurde die Quartiersebene als
wichtige Handlungsebene
zur Umsetzung der
energetischen Ertüchtigung
veranstaltungen
der Städte und der Region
zum Anlass genommen,
um Erkenntnisstände aus
der Region zum Umgang
mit Gebäudebestand,
Energieversorgung,
Eigentümerkonstellationen
und Sozialstrukturen zu
referieren und im Anschluss
zu diskutieren. Dabei wurden
institutionelle Bemühungen
wie die für das gesamte
Ruhrgebiet erzeugte
Quartierstypologie des inwis
aber auch die Projekte und
Erfolge der Stadt Herten
vorgestellt.
Die drei Termine haben
klargemacht, dass die
Energiewende in der Region
Ruhr vielschichtig ist und ihr
Gelingen nur dann garantiert
werden kann, wenn sie von
der Zivilgesellschaft getragen
wird. Im Ruhrgebiet besteht
jedoch heute eine Vielfalt an
Projekten, die das gleiche
Ziel haben: die Energiewende
zukunftsorientiert mit starker
Bürgerbeteiligung anzugehen.
23
veranstaltungen
Internationale Konferenz
POLYCENTRIC CITY REGIONS IN TRANSFORMATION - The Ruhr
Agglomeration in International Perspective
11.06.2015 - 13.06.2015 | Zeche Zollverein | Essen
Die internationale Tagung wird sich mit Transformationsprozessen
und Strategien urbaner Erneuerung in polyzentrischen
Stadtregionen auseinandersetzen und zwischen Innen- und
Außensicht eine kritische Reflexion der Entwicklungen in der
Agglomeration Ruhr anstreben.
Das Projekt wird in Kooperation mit zahlreichen internationalen
Partnern aus Europa, USA und Japan durchgeführt.
Städtebauliche Denkmalpflege
Jahrestagung 2014
König Kunde - Handel in der Stadt | 29.10.2014 | TU Dortmund
Rudolf Chaudoire Pavillon | Baroper Straße 297 | 44221 Dortmund
Veranstalter: Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege an der
TU Dortmund
Der Markt, d.h. der Austausch von Waren, Dienstleistungen und
Informationen, ist eine der Grundvoraussetzungen für „Stadt“,
der „Markt-Platz“ eines ihrer konstituierenden Elemente. Die
Art und Weise, wie Handel abläuft, bestimmte immer schon
die Stadtgestalt und prägte eine Vielfalt räumlicher Typen, ob
offener Platz, überdachter Markt, Geschäftsstraße, Passage oder
Kaufhaus. Die aktuelle Entwicklung ist von zwei divergierenden
Tendenzen geprägt. Einkaufszentren und große Einzelgeschäfte
beanspruchen immer mehr innerstädtische Fläche, andererseits
macht der virtuelle Handel im Internet lokale Geschäfte
überflüssig bzw. verändert ihre Funktionen. Insgesamt trägt
Einzelhandel zur Kommerzialisierung von Stadtidentität bei und
nutzt Bau- und Raumqualitäten für seine Zwecke. Die Tagung
richtet den Blick auf die spezifischen Aufgaben, vor die sich
historisch geprägte Stadtquartiere vor diesem Hintergrund gestellt
sehen und diskutiert Lösungsansätze unter dem Gesichtspunkt
der Städtebaulichen Denkmalpflege.
24
veranstaltungen
Ideenstücke RUHR
Visionen für die Zukunft der Region
STAEDTEBAULICHES KOLLOQUIUM Winter 2014/2015
Mit dem Ideenwettbewerb „Zukunft Metropole Ruhr“ hat der
Regionalverband Ruhr (RVR) fünf Planungsteams zur Entwicklung
von Zukunftsvisionen für die Ruhr aufgefordert. Der unbefangene
Blick von außen, gepaart mit lokalem Wissen um Eigensinn und
Gesetzmäßigkeiten der Ruhrregion, hat überraschende Konzepte
und beachtenswerte Ansätze für Regional Governance an der Ruhr
zutage gefördert.
Kooperation:
Technische Universität
Dortmund, Fakultät
Raumplanung
Fachgebiet Städtebau,
Stadtgestaltung und
Bauleitplanung,
Lehrstuhl Bodenpolitik,
Bodenmanagement und
kommunales
Fachgebiet Europäische
Planungskulturen
Netzwerk Innenstadt NRW
ILS Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung
gGmbH, Dortmund
Das Städtebauliche Kolloquium richtet den Fokus im Winter
2014/15 auf ausgewählte „Ideenstücke“ des Wettbewerbes,
reflektiert die unterschiedlichen Ansätze und will deren Relevanz
für den Regionalplan diskutieren. Welche unerwarteten Impulse
sind durch die Aufforderung zum Querdenken entstanden?
Können die Ideen die erwartete Katalysatorwirkung entfalten? Wie
können diese Ansätze und Konzepte in die Neuaufstellung des
Regionalplans einfließen?
Dienstag, den 21. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Die Region als kollektive Ressource
Dienstag, den 09. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Zeitliches Verdichten und temporäres Aktivieren
Dienstag, den 13. Januar 2015, 18.00 Uhr
unterstützer:
Regionalverband Ruhr (RVR)
Essen, Fachhochschule
Dortmund, Fachbereich
Architektur, Vereinigung
für Stadt-, Regional- und
Landesplanung e.V.,
Informationskreis für
Raumplanung e.V. Deutsche
Akademie für Städtebau und
Landesplanung DASL NRW
veranstaltungen
Neues Recht für neue Pläne
Veranstaltungsort:
Technische Universität Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon,
Campus Süd, Baroper Straße
25
Sonstiges
DFG Gastwissenschaftlerin
Maram Tawil, Assistant
Professor, Head of
Department of Architecture,
Faculty of Engineering,
Applied Science
University, ist in 2014 für
einen zweimonatigen
Forschungsaufenthalt am
Fachgebiet Städtebau,
Stadtgestaltung und
Bauleitblanung zu
Besuch. Ihr diesjähriger
Forschungsaufenthalt
wird durch die Deutsche
Forschung Gesellschaft (DFG)
gefördert. Sie forscht im
Rahmen des gemeinsamen
Forschungsvorhabens
„Bewertung der Effizienz
von öffentlichem
Raum im Rahmen der
Raumentwicklung in Amman:
Entwicklung für nachhaltige
Zukunftsstrategien“ im
Kontext der deutschen und
arabischen Stadtentwicklung.
Dr. Maram Tawil
Abgeschlossene Promotionen
Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich
abgeschlossenen Promotion!
10/2013 Lars Niemann
„Lokale Bildungslandschaften - Steuerung an der Schnittstelle
von räumlicher und pädagogischer Entwicklung am Beispiel der
Bildungslandschaft Altstadt Nord in Köln“
03/2014 Dang Thanh Phu
„An Assessment of the Potentials for Cultural Heritage Tourism
Development in the Central Part of Vietnam - Case Study: Thua
Thien Hue and Quang Nam Provinces“
06/2014 Ahmad El-Atrash
„Spatial Planning Strategies Towards Sustainability in the GeoPolitical Context of Present Palestine“
26
sonstiges
Ahmad El-Atrash
Spatial Planning
Strategies Towards
Sustainability in
the Geo-Political
Context of Present
Palestine: The Case
of Bethlehem
This doctoral research aims
at identifying the suitable
Spatial Planning Strategies
towards Sustainability
(“SPSSs”) to the context of
Bethlehem city-area (three
twin cities of Bethlehem, Beit
Jala, and Beit Sahour), and
Bethlehem city-region in the
West Bank. The overarching
goal to this doctoral research
is to contribute in the
improvement of the state
of spatial order in present
Palestine, by devising
suitable strategies and
designated policies towards
sustainability. The theoreticaloriented objectives include
additions to the palette
of theoretical discourses
that advocates to realizing
sustainability as a rightbased approach, along to the
hitherto articulated needbased approach especially
in the turmoil geo-political
context that spawns present
Palestine; and encourage
public participation by
proposing an expertconsulting model for decision
support that is theoretically
informed, and practice
relevant within a context
unequivocally perceived
with complexity. As per the
empirical-oriented objectives
of this doctoral research
they include assessing the
present-day situation and the
future impact of the status
quo of spatial development
and planning on the limited
Palestinian natural resources;
and developing scenarios
for sustainable spatial
development and planning
(See figure below).
The intellectual merit of
this doctoral research is
manifested in placing the
critical issue of the geopolitical role of the city and
its spatial planning policies
in the forefront of research
in contemporary cities of
imbalanced power relations,
where planning process must
stay abreast of wrenching
changes on the ground.
Scenario’s Building - Retrospective Outlook for the Spatial Relations of Bethlehem City-area with the
Claimed Palestinian Capital of East Jerusalem
sonstiges
27
Technische Universität Dortmund
Fakultät Raumplanung
FG Städtebau, Stadtgestaltung und
Bauleitplanung
August-Schmidt-Straße 10
44221 Dortmund
Tel.: +49 231-755 2241
stb.rp@tu-dortmund.de
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