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Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete
Winter 2012/13
Entwicklungen, Erkenntnisse und Prognosen
Laurent Vanat
Oktober 2013
Herausgeber
Seilbahnen Schweiz
Dählhölzliweg 12
CH-3000 Bern 6
Tel +41 (0)31 359 23 33
Fax +41 (0)31 359 23 10
info@seilbahnen.org
www.seilbahnen.org
© Seilbahnen Schweiz (SBS)
Oktober 2013
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Inhalt
1Einleitung .............................................................................................................3
1.1 Skier-days: Die Winterersteintritte ................................................................3
1.2 Methodik ...........................................................................................................5
2Saison-Ergebnisse ...............................................................................................6
2.1 Skier-days 2012/13...........................................................................................6
2.2 Die Branchenumsätze .....................................................................................8
2.3 Verlauf der Saison ......................................................................................... 10
2.4 Betriebsdauer der Stationen ......................................................................... 11
2.5 Regionale Trends ........................................................................................... 13
2.6 Kundenkreis ................................................................................................... 13
2.7 Rangliste der Haupt-Wintersportstationen.................................................. 14
3Preisentwicklung ...............................................................................................15
3.1 Preisentwicklung bei Skipässen in der Schweiz .......................................... 15
3.2 Mittlerer Preis pro Skier-day ........................................................................ 15
3.3 Internationaler Vergleich .............................................................................. 16
4 Die Situation im Beherbergungssektor .............................................................18
1
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Laurent Vanat ist ein Allrounder, der sich im Handumdrehen in
einen Spezialisten verwandeln kann. Der diplomierte Wirtschaftswissenschaftler (Universität Genf) besitzt über 25 Jahre Berufserfahrung als Unternehmensberater und als Manager im Verkauf, in leitender Funktion in Finanzabteilungen und
in Geschäftsleitungen diverser Firmen. Zu seinen Beratungskunden gehören Unternehmen und Organisationen aller Sektoren und Branchen.
In seiner derzeitigen Funktion im Hotellerie- und Freizeitbereich verfolgt er seit vielen Jahren intensiv die Entwicklung der
Wintersportorte. Auf der Suche nach Informationen über die Skigebiete wurde Vanat
schon früh auf die Problematik der Skier-days aufmerksam. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Konsolidierung dieser Daten für den Schweizer Markt sah er eine
Gelegenheit, der Branche seine Dienste zur Verfügung zu stellen: mit einer systematischen Erhebung der Besucherzahlen, die er bereits seit der Wintersaison 2004/05
publiziert.
Um die Untersuchung möglichst auf alle wichtigen Wintersportgebiete auszudehnen,
hat Vanat zudem seit 2009 seinen Überblick im Verhältnis zur internationalen Situation konsolidiert. Der Bericht «2013 International Report on Snow & Mountain Tourism» wird mittlerweile weltweit als Referenz anerkannt.
2
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
1Einleitung
1.1 Skier-days: Die Winterersteintritte
Unerlässliche Voraussetzung hierfür ist jedoch ein zuverlässiger Messfaktor für die
Tätigkeit der Skigebiete. Die Zahl der Betriebstage kann von einer Saison zur anderen
je nach Feriendaten, Feiertagen oder Wetterverhältnissen steigen, die Umsätze können je nach Tarifpolitik schwanken und die Frequenzen können abnehmen wenn
­Seilbahnen beispielsweise durch leistungsfähigere neue Anlagen ersetzt werden.
Solche Schwankungen zeigen jedoch nicht immer echte Veränderungen der Frequentierung an; diese lassen sich nur mit einem Messfaktor als Bezugswert ermitteln, der nicht durch andere Faktoren verfälscht wird: die Skier-days. Deshalb ist es
so wichtig, dieses Messkriterium auf sämtliche Unternehmen der Branche anzuwenden, bis hin zu kleinen Schlepplifte, deren Betrieb erheblichen saisonalen Schwankungen unterliegt.
Der Verband möchte deshalb alle seine Mitglieder – allen voran die Kleinbetriebe –
dafür sensibilisieren, ihre Daten bereitzustellen. Im Übrigen besitzen viele Unternehmen bereits die technischen Voraussetzungen, um ohne grossen Aufwand statistische Daten zur Frequentierung und zu den Skier-days zu erheben, doch tun sich
einige noch schwer, ihre technischen Möglichkeiten voll und ganz auszuschöpfen.
Corvatsch
3
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Was hat es mit den Skier-days auf sich?
Wie für viele andere Freizeitzentren ist auch für die Frequentierung der Skistationen der aussagekräftigste Messwert die Besucherzahl.
Diese seit langem in vielen Ländern eingesetzte Methode setzt sich allmählich auch in der Schweiz
durch. Einige Gesellschaften verwenden sie schon seit längerem, andere hingegen haben sich damit
noch nicht anfreunden können oder kennen die Zahl gar nicht.
Die Frequentierung ist einer der wichtigsten Indikatoren für die jährliche Entwicklung der wirtschaftlichen Situation. Die Umsatzzahlen allein sagen noch nicht viel darüber aus, wie ein Betrieb abschneidet,
zumal die Angabe in Franken Schwankungen der Besucherzahlen maskieren kann. Erfasst man lediglich den Umsatz, wird der Unterschied zwischen Preiserhöhungen und veränderter Frequentierung
schnell verwischt. Andererseits ermöglicht auch die in der Schweiz übliche Zählung der transportierten
Personen (oder die Zahl der Berg- und Talfahrten) keine exakte Messung der Auslastung der Anlage, die
den Umsatz generiert. Die dabei ermittelte Zahl eignet sich auch nur bedingt für Vergleiche zwischen
den Stationen, da sie von der Art der Anlage abhängig ist. Einen Schlepplift benutzt ein Skifahrer vielleicht fünfmal, bis er ebenso viele Höhenmeter «konsumiert» hat wie bei einer einzigen Bergfahrt mit
der Seilbahn. Auch die Zahl der verkauften Skipässe stellt kein verlässliches Messinstrument für die
Performance dar, denn es gibt zu viele verschiedene Arten mit unterschiedlichen Laufzeiten. 20 mit
Rabatt verkaufte Halbtageskarten geben nicht dieselbe Auslastung wieder wie 20 zum vollen Preis
verkaufte Wochen-Abonnements.
Um die Frequentierung einer Skistation beurteilen zu können, benötigt man deshalb eine klare, messund vergleichbare Masseinheit: die Skier-days.
Die Definition lautet: ein «Skier-day» (journée-skieur, skier-day) ist der Tagesbesuch einer Person zum
Ski- oder Snowboardfahren (oder einem vergleichbaren Brettsport) in einem Skigebiet, unabhängig
vom bezahlten Tarif (Skier-days umfassen also alle Besuche mit Halbtages- und Tages-Skipass, Kinder- oder Seniorenbillette, Freikarten, Mehrtagespässe oder Saisonpauschalen). Aufstiege zu Fuss
werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Gezählt werden Skier-days im Idealfall anhand des ersten Einlasses durch die Schleuse. Existiert an
der Talstation keine Schleuse, ist auch die Zählung anhand der Kassenabrechnung zulässig.
Ungeachtet einiger Nuancen in der Praxis wirken sich die ermittelten Skier-days in der Regel nicht signifikant auf das Gesamtergebnis aus. Komplexer ist das Problem bei vernetzten Skigebieten, sofern die
Betreiber die Werte separat ermitteln. Bewegen sich die Skifahrer am Berg von einem Liftgebiet zum
anderen, sind Mehrfacherfassungen möglich 1.
4
1 Es ist allerdings anzumerken, dass die Daten der meisten verbundenen Gebiete zusammen übermittelt
werden, um mögliche Doppelzählungen für die Rangliste zu vermeiden.
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
1.2Methodik
Die Schweizer Seilbahn- und Sesselliftbetreiber wurden mittels Fragebogen direkt
nach ihren Skier-days, Betriebstagen und Umsätzen aus Transport- und anderen
Aktivitäten befragt. Weitere Daten, die eine Validierung der Angaben ermöglichen
würden, wurden nicht übermittelt. Ausgehend von den bisherigen Erfahrungen und
den vorliegenden Informationen der letzten Jahre wurden die Zahlen dennoch auf
Plausibilität geprüft und im Zweifelsfall die Betriebe um Erläuterungen bzw. Bestätigung gebeten.
Da die Saisonbilanz nur ein Gesamtbild der Frequentierung und deren Entwicklung
vermitteln soll, wurde auf formale Kontrollen in den Betrieben verzichtet.
Die Analyse basiert auf den Angaben von 129 2 der 192 offenen Stationen, was 87 %
aller Skier-days entspricht, die in dieser Saison anfielen. Während alle grossen Skistationen bis auf ganz wenige Ausnahmen ihre Daten übermittelten, taten dies die
meisten kleinen Stationen nicht. Der Rest, also 13 % der Eintritte, wurde unter Berücksichtigung der individuellen Merkmale der jeweiligen Station durch Hochrechnung sämtlicher verfügbarer Parameter geschätzt 3. Die namentliche Rangliste der
Stationen mit den meisten Skier-days enthält lediglich die Daten der 20 Stationen mit
den meisten Skier-days. Die Hochrechnungen der Frequentierung der übrigen Stationen flossen zwar in die Ermittlung der Gesamtzahlen ein, werden jedoch im vorliegenden Dokument nicht im Einzelnen aufgeführt.
Analysiert wurden die Zahlen für die Wintersaison 2012/13, mit Ausnahme von Saas
Fee und Zermatt. Da sie als einzige Stationen in der Schweiz auch über Sommerskigebiete verfügen, wurden bei ihnen auch die Skier-days der Sommersaison 2012
berücksichtigt.
Da die hier analysierten Daten zudem aus vielen unterschiedlichen Quellen stammen, kann ihre Homogenität trotz aller Bemühungen um Kohärenz nicht restlos garantiert werden.
Hervorzuheben ist, dass die Daten der Betreiber im Rahmen der vorliegenden Untersuchung selbstverständlich absolut vertraulich behandelt werden 4. Sie können deshalb auch auf Anfrage nicht an Dritte weitergegeben werden.
2 Der Begriff «Station» bezeichnet in diesem Dokument unterschiedslos die Wintersportgebiete, in denen
mehrere Anlagen mit gemeinsamem Ticketverkauf konsolidierte Daten zu dieser Untersuchung beigesteuert haben, und miteinander verknüpfte oder unverbundene Einzelorte, die ihre Daten vorzugsweise
separat vorlegen. Mit Ausnahme der Walliser Betriebe übermitteln die meisten Skigebiete ihre Daten
konsolidiert.
3 Das Rechenmodell erlaubt die Berücksichtigung von Parametern bezüglich der Regionen, der Grösse
und Höhenlage der Stationen.
4 S ämtliche bei den Betreibern erhobenen Daten werden zusammengefasst und tauchen nirgendwo in
diesem Bericht als individuelle Zahlen auf. Eine Ausnahme bildet die beliebte Rangliste der 20 in Bezug
auf Skier-days führenden Stationen. Gegenüber Dritten werden die Daten keinesfalls offengelegt.
5
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
2Saison-Ergebnisse
2.1 Skier-days 2012/13
In der Saison 2012/13 wurden insgesamt 25,4 Mio. Skier-days verzeichnet. Trotz der
Zunahme um 2,6 % im Vergleich zur Vorsaison (24,8 Mio. Skier-days) blieb diese
­Performance hinter dem Fünfjahresmittel zurück (–6,7 %). Nach drei Saisons mit
sinkenden Frequentierungszahlen in Folge war der Aufschwung letztlich zu schwach,
um den kumulierten Rückstand aufzuholen.
Entwicklung der Wintereintritte der Schweizer Skistationen (Skier-days) (in Mio.)
30
25
20
29,7
806
28,7
869
28,3
28,1
820
24,2
720
29,3
885
27,3
848
25,9
827
24,8
741
25,4
756
15
10
5
0
2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13
Die besseren Rahmenbedingungen kamen den Stationen unabhängig von Höhe und
Region in recht unterschiedlichem Umfang zugute, allerdings nicht ausnahmslos
allen. Während sich bestimmte Stationen über eine sehr gute Saison freuen konnten,
sank bei anderen im Gegenteil die Frequentierung im Vergleich zum Vorjahr.
Wie bereits mehrfach festgestellt, reagieren die Stationen in mittleren Höhen von
weniger als 1500 Metern ganz offensichtlich weitaus sensibler auf die spezifischen
Bedingungen der jeweiligen Saison als andere. Das belegt die Streuung im nachfolgenden Diagramm.
6
P
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Abweichungen der Skier-days nach Höhe der Stationen
(Saison 2012/13 im Vergleich zum Fünfjahresmittel)
150 %
100 %
50 %
0%
– 50 %
– 100 %
– 150 %
1000
1500
2000
2500
Kleine Stationen mit weniger als 100 000 Skier-days waren von dieser ungleichen
Verteilung insgesamt unterschiedlicher betroffen als die grössten Anlagen. Die verschiedenen Abweichungen nach oben wie nach unten ergeben nämlich unter dem
Strich einen Rückgang der Frequentierung um 9,0 % bei den kleinen Betrieben, während die mittlere Abweichung bei den grossen Betrieben eine Steigerung um 4,7 %
ausmacht 5. Die kleinen Betriebe erwirtschaften jedoch nur 13,9 % des Umsatzes,
obwohl es sich dabei um 136 der 192 in der letzten Saison geöffneten Stationen handelt. In der Gesamtbilanz gab deshalb die bei den meisten grossen Stationen erfolgte Steigerung den Ausschlag für die Erhöhung um 2,6 %.
Auch nach Glättung des Fünfjahresmittels stagniert die Frequentierung in geringeren Höhen. Das unterstreicht eindeutig die bereits in der Einleitung genannte Herausforderung für die ganze Branche.
5 Im Interesse der Transparenz ist einzuschränken, dass die von Kleinbetrieben gelieferten Daten zwar auf
ihre Plausibilität geprüft werden, ihre Stimmigkeit aber nicht systematisch kontrolliert wird, insbesondere weil sie in den Vorjahren nicht regelmässig Frequentierungsdaten bereitgestellt haben. Ob diese
Abweichung von 9 % repräsentativ ist, ist deshalb unter Vorbehalt zu sehen, denn wie das Diagramm
zeigt, umfasst diese Zahl viele Variationen einer gewissen Spannweite nach oben und unten.
7
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Entwicklung des Fünfjahres-Durchschnitts der Skier-days (in Mio.)
40
35
30
25
20
15
10
5
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
2.2 Die Branchenumsätze
2012/13
2011/12
2010/11
2009/10
2008/09
2007/08
2006/07
2005/06
2004/05
2003/04
2002/03
2001/02
2000/01
1999/00
1998/99
1997/98
1996/97
1995/96
1994/95
1993/94
0
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Die Transporteinnahmen insgesamt beliefen sich in der Wintersaison 2012/13 auf
schätzungsweise CHF 756,5 Mio. und damit auf 2,0 % mehr als in der Vorsaison (CHF
741,5 Mio.). Hinsichtlich dieser Zahlen ist immer wieder festzustellen, dass die Differenz bei den Billet-Einnahmen nicht genau mit derjenigen bei der Frequentierung
übereinstimmt. Es kann zu Abweichungen in die eine wie die andere Richtung kommen; oft gibt es dafür mehr als eine Erklärung. Dass die Einnahmen im letzten Winter
in geringerem Masse stiegen als die Frequentierung, lässt sich allerdings ziemlich
unmittelbar auf den Preisdruck zurückführen, dem die schweizerischen Stationen im
Verhältnis zur Konkurrenz im Ausland unterlagen; ein weiterer Grund war das Tarifgefüge der verkauften Skipässe.
Betrachtet man im Übrigen die historische Entwicklung der Transportumsätze in der
Wintersaison, wird der seit mehreren Jahren auf den schweizerischen Stationen
lastende Preisdruck eindeutig erkennbar. Das Entwicklungsprofil der Einnahmen
entspricht nämlich ziemlich genau dem Entwicklungsverlauf der Skier-days und
zeigt keinerlei Progression aufgrund eines Preiseffekts. Darüber hinaus lag der
mittlere Preis für einen Skier-day in der letzten Saison praktisch auf demselben
Niveau wie im Winter 2007/2008.
8
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Entwicklung der Verkehrserträge Wintersaison (in Mio. Franken)
900
800
700
806
869
820
885
848
827
741
720
756
600
500
400
300
200
100
0
2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13
Für die Gastronomie verlief der Aufschwung offenbar positiver, eindeutig besser als
beim Ticketverkauf. Bei einer Stichprobe der teilnehmenden Betriebe war sogar eine
mittlere Umsatzsteigerung von 10,3 % zu beobachten. Die im Vergleich zum Vorjahr
besseren Witterungsbedingungen kamen den Restaurants in den Höhenlagen ganz
eindeutig zu Gute!
Bei den Einnahmen aus anderen Aktivitäten hatten wir bereits in der letzten Saisonbilanz aufgrund des unterschiedlichen Charakters der angebotenen Leistungen
­Bedenken bezüglich der Vergleichbarkeit zwischen den Saisons geäussert 6. Diese
Einkünfte unterlagen in der Stichprobe starken Schwankungen bei einem durchschnittlichen Anstieg der diversen Einkünfte von 32,9 %. Lässt man die genannten
Vorbehalte beiseite, lässt diese Veränderung eindeutig erkennen, dass die Seilbahnbetriebe um eine Diversifizierung ihrer Aktivitäten bemüht sind.
Die Gesamteinkünfte der Seilbahnbetriebe in der Wintersaison 2012/13 belaufen sich
auf CHF 945,9 Mio., die sich wie im folgenden Diagramm gezeigt aufteilen:
Verteilung des Gesamtumsatzes der Wintersaison 2012/13
14 %
6%
■
Transport
■
Restauration und Beherbergung
■
Andere Aktivitäten
80 %
6 Die genaue Natur dieser Einkünfte wurde bei der Jahresumfrage nicht immer angegeben.
9
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
2.3 Verlauf der Saison
Die frühzeitigen Schneefälle bis hinunter ins Flachland, die Lage der Feiertage mitten in der Woche, das milde Wetter, die starken Schneefälle und die ausgezeichneten
Pistenverhältnisse über Weihnachten und Neujahr sorgten für einen positiven Saisonauftakt. Die Stationen wurden geradezu bestürmt und erreichten an manchen
Tagen bei der Frequentierung Rekordzahlen. Ein grosser Teil der Betriebe verzeichnete in dieser Phase eine starke Zunahme im Vergleich zur Vorsaison. Die Unterkünfte mehrerer Stationen waren ausgebucht. Dieser Traumstart liess auf eine hervorragende Saison hoffen.
Die Schneeverhältnisse waren in der gesamten Saison überragend gut, sogar noch
über die Betriebsdauer der Stationen hinaus!
Ende Januar wirkte die Saison nach wie vor vielversprechend, obwohl sich der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr allmählich abschwächte.
Leider waren die Schönwetterphasen jedoch relativ kurz. Unter dem Strich fiel die
Bilanz dieser Saison deshalb eher gemischt aus, obwohl die meisten Stationen im
Verhältnis zur letzten Saison eine Zunahme verzeichneten. Da die Vorjahressaison
jedoch ausgesprochen mässig war, hätte sich eine gute Saison stärker davon abheben müssen, zumal die Schnee- und Pistenverhältnisse im Winter 2012/13 fast
durchweg ausgezeichnet waren.
10
Beatenberg-Niederhorn
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
2.4 Betriebsdauer der Stationen
Der Anteil der während der Saison geöffneten Stationen entwickelte sich wie folgt 7:
Anteil geöffneter Stationen Saison 2012/13
100 %
90 %
80 %
70 %
60 %
50 %
VS
40 %
VD
30 %
GR
SG
20 %
BE
10 %
0%
18.05.13
11.05.13
04.05.13
27.04.13
20.04.13
13.04.13
06.04.13
30.03.13
23.03.13
16.03.13
09.03.13
02.03.13
23.02.13
16.02.13
09.02.13
02.02.13
26.01.13
19.01.13
12.01.13
05.01.13
29.12.12
22.12.12
15.12.12
08.12.12
Rest CH
Dieser Start in die Ski-Saison war sehr erfreulich, zumal sich der Trend im Laufe des
Monats Dezember rasch verstärkte.
Die Betriebe in geringer Höhe im Alpenvorland, im Jura und sogar im Mittelland
profitierten von den guten Schneeverhältnissen; zahlreiche dortige Anlagen blieben
länger in Betrieb als der Durchschnitt der Stationen.
Fast alle Stationen blieben bis Anfang März geöffnet; 76 % von ihnen waren sogar
Ende März über Ostern noch in Betrieb, da in diesem Jahr Ostern sehr früh lag. Anfang April wurden die meisten Pisten geschlossen, mit Ausnahme der Stationen im
Wallis, in Graubünden, im Berner Oberland, in der Waadt und St. Gallen, die zwei
Wochen später schlossen. Trotz weiterhin ausgezeichneter Schneeverhältnisse blieben nach Mitte April nur noch einige wenige Stationen geöffnet.
Parallel zur endgültigen Schliessung mehrerer winziger Stationen in den letzten
Jahren sind weitere sieben derzeit offenbar in der Schwebe und blieben in dieser
Saison geschlossen.
Die von den teilnehmenden Stationen im Rahmen der diesjährigen Umfrage mitgeteilten Betriebszeiten verteilten sich wie nachfolgend für die Hauptkantone aufgelistet:
7 Grundlage sind die von Schweiz Tourismus bereitgestellten Daten; im Gegensatz zum Diagramm, das in
den vorangehenden Ausgaben an dieser Stelle abgedruckt war, berücksichtigt diese Grafik lediglich die
Öffnungs- und Schliessungszeiten der Stationen, nicht jedoch allfällige vorübergehende Schliessungen
während der Saison. Obwohl die guten Voraussetzungen in dieser Saison die Vermutung nahe legen, dass
die meisten Stationen ohne Unterbrechung zwischen Öffnungs- und Schliessungsdatum in Betrieb waren, ist bei vergleichenden Schlussfolgerungen Vorsicht geboten.
11
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Betriebstage Winter 2012/13
Kanton
Minimum
Durchschnitt
Maximum
AI
0 5098
AR
294052
BE
26 85156
FR
50 89109
GR
0 110164
JU
515151
LU
21 73116
OW
86 143200
SG
34 94128
SZ
33 87128
TI
61 82104
UR
86 110149
VD
46 99123
VS
90 129365
ZG
375062
ZH
31 3640
Summe
0 82365
Schaut man sich eine konstante Stichprobe der Stationen über die letzten fünf Saisons an, wies der Winter 2012/13 im Schnitt weniger Betriebstage auf als die vorangehenden Saisons mit Ausnahme von 2011/12, dem er einen einzigen Tag voraus hat.
Diesmal war die kurze Skisaison zwar nicht wie letztes Jahr durch Schneemangel
bedingt, doch hatte das frühe Osterdatum zweifellos etwas damit zu tun.
Entwicklung der Anzahl Betriebstage anhand einer konstanten Stichprobe
136
134
132
806
869
820
885
848
827
741
720
756
130
128
126
124
122
120
2008/09
2009/10
2010/11
2011/12
2012/13
Diese geringere Anzahl Betriebstage wirkte sich zweifellos zum Teil auf die vergleichsweise niedrige Zahl der tatsächlichen Skier-days aus.
12
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
2.5 Regionale Trends
Die Hauptakteure der Branche befinden sich durchweg in den Kantonen Wallis, Graubünden und Bern. Sie allein machen knapp 80 % des Tätigkeitsvolumens aller
schweizerischen Skistationen aus.
Verteilung der Skier-days der Saison 2012/13 (25,4 Mio.)
15 %
33 %
4%
5%
16 %
27 %
■
VS
■
GR
■
BE
■
VD
■
SG
Sonstige
■
2.6Kundenkreis
Der Aufwärtstrend bei der Frequentierung beruht offenbar auf der grösseren Zahl
von Feriengästen, vor allem über Weihnachten und Neujahr, denn in dieser Zeit waren viele Herbergen ausgebucht. Auch die Übernachtungen in den Stationen stiegen
im Vergleich zur Vorsaison ganz leicht an.
Da der Anstieg bei den Übernachtungen in den Stationen schwächer ausfiel als bei
den Skier-days, ist anzunehmen, dass er bei letzteren eher den Tagesgästen zu verdanken ist. Die nur für einen Tag anreisenden Wintersportler machten nämlich den
Löwenanteil bei der Zunahme der Frequentierung aus. Das gilt vor allem für Schönwettertage an bestimmte Wochenenden oder während der Ferien, an denen einige
Stationen historische Rekordzahlen verzeichneten. Auch bei den Stationen in mittleren Höhen waren die Tagestouristen offenbar weiterhin der wichtigste Faktor für den
Anstieg der Frequentierung. Angesichts der guten Schneeverhältnisse bevorzugten
die Tagesgäste Stationen in ihrer Nähe, was den Mittelgebirgslagen zu Gute kam.
Erneut belegt diese Entwicklung, wie elementar die lokale Klientel ist. Es sollte deshalb unbedingt alles unternommen werden, um diese Klientel an sich zu binden und
zu vergrössern.
13
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
2.7 Rangliste der Haupt-Wintersportstationen
Das nachfolgende Diagramm listet die 20 Spitzenreiter unter den Schweizer Bergstationen nach ihrer Frequentierung in der letzten Saison auf.
Gemeldete Wintereintritte der wichtigsten Schweizer Stationen
in der Saison 2012/13 (Skier-days) (in Mio.)
1,6
1,4
1,2
1,0
0,8
0,6
0,4
0,2
Scuol
Obertoggenburg
Grimentz-Zinal
Champéry - Les Crosets
Nendaz
Villars-Gryon
Flumserberg
Arosa
Saas Fee
Crans-Montana
Engelberg-Titlis
Laax
Lenzerheide
Gstaad-Region
Verbier
Jungfrauregion
St. Moritz
Adelboden-Lenk
Zermatt
Davos-Klosters
0
Auch in dieser Saison kam es zu den üblichen Verschiebungen zwischen den gewohnten Inhabern der Spitzenplätze der Top 20. Diesmal steigt Verbier dank einer exzellenten Saison um zwei Plätze in der Rangliste auf. Das Gleiche gilt für EngelbergTitlis, das von einer aussergewöhnlich langen Saison profitierte. Nur knapp dahinter
tauschen in diesem Jahr die beiden Hauptakteure im Chablais die Plätze in der Rangliste, während Villars seinen Aufstieg fortsetzt.
14
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
3Preisentwicklung
3.1 Preisentwicklung bei Skipässen in der Schweiz
Basierend auf dem Tagespass für Erwachsene zum Volltarif ergibt sich in der Stichprobe 8 für die letzte Saison ein mittlerer Preisanstieg von CHF 0.67. In den beiden
Vorsaisons fielen die Preiserhöhungen innerhalb des letzten Fünfjahreszeitraums
am geringsten aus. 2012/13 erhöhte die Hälfte der Stationen den Preis für ihren Tagespass (meist um CHF 1.00 pro Tagespass). Einige grenzübergreifende Stationen
hingegen senkten ihre Preise. Der mittlere Preis für einen Tagespass für Erwachsene zum Volltarif betrug in dieser Saison in der berücksichtigten Stichprobe CHF 57.36
(inkl. MWSt).
Mittlerer Preis für einen Tages-Skipass für Erwachsene zum Volltarif
Stichprobe von 39 schweizerischen Stationen (in CHF)
60
50
40
51,80
50,31
806 50,81820
52,63
52,05 869
885
54,10
720
55,45
848
56,31
56,69
57,36
827
741
756
30
20
10
0
2003/04 2004/05 2005/06 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13
3.2 Mittlerer Preis pro Skier-day
Aufgrund der Tarifschwankungen und der Zusammensetzung der Tarifgruppen der in
dieser Saison tatsächlich verkauften Pässe gingen die konkreten Einnahmen der
Betriebe pro Skier-day im nationalen Durchschnitt gegenüber der Vorsaison um
0,5 % zurück. Der mittlere Preis pro Skier-day für die Saison 2012/13 betrug CHF
32.18 (inkl. MWSt.) gegenüber CHF 32.35 im Winter davor 9. Wie bereits weiter oben
erwähnt, waren u.a. die Mischung der verkauften Skipässe und der Preisdruck Gründe dafür, dass die Umsätze weniger stark stiegen als die Skier-days. Hier finden wir
den Beweis für dieses Phänomen.
8 Grundlage für diese Analyse ist die Entwicklung in einer Stichprobe aus 39 Schweizer Stationen im
­Jahresvergleich.
9 Mittlerer Preis pro Skier-day: Mittlerer tatsächlich gezahlter Preis für einen Skitag unter Berücksich­
tigung von Ermässigungen, Rabatten, Freikarten, Abonnements und Saisonpauschalen.
15
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Ausgehend vom oben genannten mittleren offiziellen Preis pro Stichprobe sank die
Tarifrendite 10 insofern von 57,1 % (2011/12) auf 56,1 % (2012/13).
3.3 Internationaler Vergleich
Die folgende Tabelle analysiert die offiziellen Preise der Saison 2012/13 für einen
Tages-Skipass für Erwachsene bei den grossen Skistationen in Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz 11.
Tages-Skipass für Erwachsene zum Volltarif in der Saison 2012/13 (in CHF)
in den Top 10-Stationen
Land
Niedrigster Preis
Mittlerer Preis
Höchster Preis
Österreich
49,2054,00 57,60
Frankreich
44,4053,7163,60
Italien
40,8055,6464,80
Schweiz
57,0068,0886,00
Wechselkurs: EUR 1 = CHF 1,20
Der Vergleich basiert auf einem Wechselkurs vom Euro zu CHF 1.20. Durch den Wertverlust des Euro fällt der Vergleich für die Schweizer Stationen ungünstiger aus, und
die Preisunterschiede werden allmählich deutlich spürbar. Während die Preise vor
sechs Jahren in der Höhe absolut vergleichbar waren, hat sich der Abstand nun deutlich vergrössert, wie das nachfolgende Diagramm belegt. Rechnet man die Preise in
Schweizer Franken um, scheint es so, als hätten die übrigen Alpenländer ihre Preise
gesenkt. Dass dies nicht der Fall ist, erkennt man aber unschwer am Diagramm darunter, das die gleichen Preise in Euro umgerechnet zeigt.
16
10 Verhältnis zwischen dem mittleren Preis pro Skier-day und dem Preis für einen Tagespass für
­Erwachsene zum offiziellen Volltarif.
11 Die Preise werden anhand der folgenden Stichprobe ermittelt: Arosa, Champéry, Crans-Montana, Davos-Klosters, Engelberg-Titlis, Jungfrauregion, Laax, Saas Fee, St. Moritz, Verbier, Zermatt, Zermatt
(International), Alpe d‘Huez, Avoriaz, Chamonix-Mont-Blanc, Grand Massif, La Plagne, Les 2 Alpes, Les
3 Vallées, Les Arcs, Megève, Paradiski, Portes du Soleil, Alta Badia (Dolomitti Superski), Breuil-Cervinia
(International), Cortina d‘Ampezzo (Dolomitti Superski), Courmayeur (Mont-Blanc unlimited), Kronplatz
(Dolomitti Superski), Livigno, Madonna di Campiglio, Marmolada (Dolomitti Superski), Sauze d‘Oulx,
Selva-Val Gardena (Gröden), Sestriere (Via Latea International), Hochzillertal, Ischgl, Kaprun, Mayrhofen, Mölltaler Gletscher, Serfaus-Fiss-Ladis, Sölden, St Anton, Stubaier Gletscher, Wilder Kaiser
Brixental (All Star Card), Zillertal 3000.
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Tages-Skipass für Erwachsene zum Volltarif (in CHF) in den Top 10-Stationen
70
60
50
40
30
20
10
0
2006/07
2007/08
2008/09
2009/10
2010/11
2011/12
■
Österreich
■
Frankreich
■
Italien
■
Schweiz
2012/13
Auch bei den Preisen in Euro war nämlich eine Preiserhöhung zu verzeichnen:
Tages-Skipass für Erwachsene zum Volltarif (in Euro) in den Top 10-Stationen
60
50
40
30
20
10
0
2006/07
2007/08
2008/09
2009/10
2010/11
2011/12
■
Österreich
■
Frankreich
■
Italien
■
Schweiz
2012/13
17
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
4 Die Situation im Beherbergungssektor
Die Zahl der Übernachtungen stieg in der Wintersaison 2012/13 ganz leicht. Folgende
Daten wurden von den Haupt-Wintersportgebieten für die Monate Dezember bis Mai
übermittelt:
Entwicklung der Übernachtungen pro Feriengebiet in Hotels und Kurhäusern
(Dezember–Mai) 12
Übernachtungen
Übernachtungen
Region
Saison 2011/12
Saison 2012/13
Differenz
Graubünden
2 797 125
2 826 605
1,05 %
Wallis
2 096 451
2 089 610
– 0,33 %
Berner Oberland
1 517 269
1 552 230
2,30 %
Summe
6 410 845
6 468 445
0,90 %
Quelle: BfS
Obwohl die Zahl der Anreisen internationaler Touristen in den Hotels und Kureinrichtungen im Winterhalbjahr um 3,4 % zunahm und die Anreisen von Schweizer Gästen
um 1,05 % stiegen, war der Anstieg bei den Hotelübernachtungen weniger ausgeprägt. Dass auch dieser Zuwachs hinter dem Anstieg der Skier-days zurückbleibt
(0,9 % gegenüber 2,6 %), bestätigt erneut, dass die Aufenthaltsdauer sich deutlich
verkürzt hat.
Im Vorwinter verzeichneten die drei berücksichtigten Feriengebiete die niedrigsten
Übernachtungszahlen. 2012/13 begann nun ein vorsichtiger Wiederaufschwung. In
den letzten Jahren stellte sich die Entwicklung bei den Übernachtungen wie folgt dar:
18
12 Die Hotelkapazität konzentriert sich in allen drei Feriengebieten im Wesentlichen auf die Betriebe in den
Bergstationen, obwohl es auch Häuser im Flachland oder in den Städten gibt.
Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Entwicklung der Übernachtungen in Hotels und Kurhäusern von Dez. bis Mai
nach Feriengebiet (in Mio.)
8
7
6
5
4
3
2
1
0
2005/06
2006/07
2007/08
2008/09
2009/10
2010/11
2011/12
■
Berner Oberland
■
Wallis
■
Graubünden
2012/13
Nach dem Rückgang in beiden Vorwintern stieg die Gesamtzahl der Anreisen ausländischer Gäste im Winter 2012/13 wieder an. Betrachtet man die elf wichtigsten Herkunftsländer, übersteigt dieser Zuwachs sogar denjenigen bei den Skier-days. Das
lässt vermuten, dass die Skistationen nicht vollends vom wiedererwachten Interesse
ausländischer Gäste an der Schweiz profitierten, da diese sich vorwiegend auf die
Städte konzentrierten.
Aletsch Arena
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Saisonbilanz der Schweizer Skigebiete – Winter 2012/13
Entwicklung der Meldungen in Hotels und Kurhäusern von Dezember bis Mai nach
Herkunftsland der Gäste
Saison
Saison
Saison
Herkunft
2010/112011/122012/13
Differenz
Deutschland
931 905
824 998
815 542
– 1,15 %
Frankreich
320 719
318 713
373 006
17,04 %
Vereinigtes Königreich
330 311
306 697
325 740
6,21 %
USA
249 197
246 741
258 754
4,87 %
Italien
237 358
223 821
226 545
1,22 %
China
128 678
181 110
223 408
23,35 %
Niederlande
139 979
123 679
121 220
– 1,99 %
Russland
94 053
103 578
116 481
12,46 %
Belgien
100 326
92 017
94 116
2,28 %
Spanien
86 232
88 829
86 112
– 3,06 %
Österreich
78 256
75 719
77 067
1,78 %
Summe
2 697 014
2 585 902
2 717 991
5,11 %
Differenz
– 2,90 %
– 4,12 %
5,11 %
Quelle: BfS
Interessant sind das wiedererwachte Interesse der französischen Gäste und die anhaltende Vorliebe der russischen Kunden für die schweizerischen Skigebiete.
Auch in diesem Jahr ist eine starke Zunahme des chinesischen Kundenkontingents
zu beobachten. Leider gibt es im Reich der Mitte keine eigenständige Ski-Kultur, sodass es illusorisch wäre, wollte man in dieser Phase hoffen, Gäste aus China könnten
den Rückgang anderer Nationalitäten in den Wintersportstationen ausgleichen.
20
Laurent Vanat Consulting SARL
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