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Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Mit der Zertifikatewoche sind Sie gewappnet für schwierige Marktphasen
Die allgemeine Unsicherheit hat die Märkte weiter fest im Griff. Zweifel an der weltweiten Konjunktur sorgen für eine
hohe Nervosität auf Seiten der Anleger. Vor allem die Wirtschaftsdaten für den Euroraum sorgen für Beunruhigung, es ist
ein deutlicher Rückgang des Wachstums zu verzeichnen. Sorge bereiten dabei vor allem die Zahlen aus Deutschland. Gar
nicht einmal, weil sie miserabel sind. Sie sind schlechter als erhofft, sicherlich, aber Deutschland schlägt sich wirtschaftlich
immer noch besser als beispielsweise Frankreich. Das Problem ist eher ein psychologisches: Deutschland galt bisher als
verlässliche Konjunkturlokomotive für den gesamten Euro-Wirtschaftsraum. Stockt die Lokomotive, kommt der gesamte
Zug zum Stehen.
In solchen Situation halten sich Anleger generell eher zurück, was Aktieninvestitionen angeht. Auf Jahressicht steht der
DAX nun bei rund -7%. Das ist noch kein Crashjahr, wenngleich die aktuell schnellen Kursrückgänge anderes vermuten
lassen. Vielmehr gehe ich davon aus, dass wir uns noch immer in einer lang gestreckten Seitwärtsphase befinden. Solche
Phasen können durchaus Jahre anhalten.
Wie an dieser Stelle schon öfters dargelegt, sind Seitwärtsphasen und auch Bärenmärkte sehr viel schwieriger zu handeln
als Bullenmärkte. Die Zurückhaltung der Anleger führt zu niedrigeren Handelsumsätzen und das wiederum führt dazu,
dass auch kleinere Geschäfte größere Kursschwankungen auslösen können. Das erhöht die Schwierigkeit einer akkuraten
Kursprognose, was auch der Grund ist, warum Seitwärtsbewegungen so unvorhersehbar sind. Und es erklärt auch, warum
die Kurse momentan vor allem im intraday trading so oft rauf und runter gehen - teils um etliche Prozent pro Tag.
Das zeigt auch der Blick auf den Volatilitätsindex VIX, der in dieser Woche auf den höchsten Stand seit Februar stieg. Auch
bekannt als der Angst-Index der Börse, misst der VIX die Volatilität im amerikanischen Index S&P 500 und gilt als Stimmungsbarometer. Nimmt die Volatilität zu, dann steigt der Index und mit ihm auch die Angst vor weiteren Kursverlusten
und extremen Kursschwankungen.
Inhaltsverzeichnis
Es entsteht ein Zirkelschluss: Seitwärtsbewegungen sind deshalb so schwierig zu
handeln, weil Anleger sich aus Furcht vor Kursschwankungen zurückhalten, was
Marktausblick ........................... 02
größere Kursschwankungen erst ermöglicht. Folglich sinken die Handelsumsätze, die Volatilität steigt und mit ihr die Fehlausbrüche und trügerischen Signale.
Marktkolummne ....................... 02
Mit der Zertifikatewoche Vermögensstrategie kriegen Sie deshalb immer wieder
Informationen zu geeigneten Anlageinstrumenten an die Hand, die Ihr Handeln
auch in schwierigen Marktsituationen lukrativ machen. (Foto: Dragon Images / Shutter-
stock.com)
Halvers Marktkommentar ........03
Tradingaktionen ........................08
2 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Marktausblick
Fun d am e nt al
Te c hni s c h
Kursbewegungen unterliegen langfristigen Trends, die sich meist
fundamental begründen lassen. In der unteren blauen Tabelle
finden Sie Einschätzungen zu den Kursen, wie sie Robert Halver,
Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, aktuell zum Jahresende prognostiziert.
Aktien
Kurs
Deutschland DAX 30
8.850
Rendite
2014
Fundamentaler
Jahresausblick
-7,35%
9.500
2.944
-5,31%
3.100
USA DJIA 30
16.378
-1,20%
17.400
Europa Eurostoxx 50
China HSCEI
10.234
-5,38%
10.600
Indien DBIX
310,46
33,37%
326
Japan Nikkei 225
14.861
-8,78%
15.600
Auch die Marktpsychologie spielt eine große Rolle für die Bewegungen der Märkte. Thomas May im Team von Harald Weygand,
einem der erfolgreichsten Chartanalysten, stellt in den grünen
Spalten aktuell „Technisch“ kritische Kursmarken auf und gibt
seinen kurzfristigen technischen Ausblick per Richtungspfeil.
Technischer
Ausblick
Technische
Unterstützung
Technischer
Widerstand
ˆ
ˆ

ˆ


8.700
9.424
2.900
3.180
16.050
16.800
10.200
10.800
304
330
14.500
15.500
147,00
152,00
123,00
128,50
Zinsen
Deutschland Leitzins
0,25%
0,20%
0,10%
10-jährige
0,86%
10,20%
0,90%
USA Leitzins
0,25%
0,20%
0,25%
10-jährige
2,22%
8,99%
2,50%
China Leitzins
6,00%
4,80%
6,00%
10-jährige
3,84%
9,23%
4,00%
Indien Leitzins
7,75%
6,20%
8,00%
10-jährige
8,39%
9,66%
9,00%








Rohstoffe
Brent Oil
86,24
-22,24%
89,00
1.238,10
3,36%
1.270
USA EUR/USD
1,2760
7,15%
1,2400
Schweiz EUR/CHF
1,2074
1,61%
1,2400
China EUR/Yuan
7,8147
6,08%
7,7000
Indien EUR/INR
78,422
7,70%
76,000
Gold/Unze
ˆ

82,00
93,00
1.180
1.300
1.2250
1.3000
1,2000
1.2250
7,5000
76,500
8,2000
81,000
Währungen
ˆ

ˆ

Daten vom 17.10.2014
Technischer Ausblick
Rohöl auf 2-Jahres-Tief
Seit dreieinhalb Monaten fällt der Ölpreis. Aktuell kostet ein Fass NordseeÖl der Marke Brent 83,53 US-Dollar, am
19.6. mussten für ein Fass noch 118,21
Dollar bezahlt werden. Dieser Preis wurde zuletzt vor 6 Jahren gesehen, im großen Ausverkauf der zweiten Jahreshälfte
2008, als der Ölpreis um 70% fiel.
Wo sich der Ölpreis diesmal fangen wird,
ist derzeit schwierig zu sagen. Der Kurs
hat Anfang Juli eine zweijährige Aufwärtsbewegung vollendet und brach aus einer
inversen V-Formation, die als Trendumkehrfunktion gilt, nach unten aus.
Der Kurs unterschritt damit die wichtige
Unterstützung bei 110 US-Dollar, die 2013
und 2014 immer wieder als charttechnische Marke bedeutend war, und geht
seitdem steil nach unten. Momentan befindet sich der Ölpreis charttechnisch im
luftleeren Raum. Einzelne Unterstützungen sind zwischen 78,8 und 82,4 US-Dollar auszumachen, danach gilt erst wieder
das 2012-Tief bei 73,21 vom Juni 2012 als
nächste Orientierung.
Schuld am fallenden Kurs ist die sinkende
Nachfrage weltweit bei gleichzeitig steigendem Angebot durch unkonventionelle
Fördermethoden in den USA, das einen
wahren Ölboom ausgelöst hat.
Sinkende Nachfrage muss nicht zwingend
auf eine Rezession hindeuten. Es genügt
bereits, wenn der Produktivitätszuwachs
größer ist als das Wirtschaftswachstum.
Dann könnte die Weltwirtschaft mit weniger Öl mehr produzieren.
Abwärtstrendverschärfend ist die Zerstrittenheit des OPEC-Kartells. Förderkürzungen, die in der Vergangenheit preisstabilisierend wirkten, scheint das Kartell
nicht durchzusetzen.
3 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Halvers Marktkommentar: Mit der Euro-politischen Verbalerotik muss
Schluss sein, lasst uns endlich Taten sehen!
Die Euro-Krise hat einen neuen Namen:
Euro-Konjunkturkrise. Laut IWF liegt die
Wahrscheinlichkeit für den Rückfall der
Eurozone in die Rezession bei 40 Prozent.
Und deren Enttäuschung über die konjunkturelle Entwicklung - angereichert mit
der Verunsicherung durch zahlreiche geopolitische Konflikte - trüben auch die deutschen Wachstumsaussichten ein.
Euro-Staatsschuldenkrise 2.0 - Nicht mit
der EZB
Nach den Wirtschaftsweisen hat auch die
Bundesregierung ihre Wachstumsprojektionen für 2014 deutlich gesenkt, von 1,8
auf 1,2 Prozent. Kritisch fallen auch die
Konjunkturerwartungen der vom ZEW
befragten - zugegebenermaßen sehr kritischen - Finanzanalysten aus, die zum
zehnten Mal in Folge rückläufig sind und
das erste Mal seit November 2012 wieder
im negativen Bereich liegen. Auch die Bewertung der aktuellen Konjunkturlage in
Deutschland ist deutlich eingebrochen.
Die Euro-Konjunkturkrise zeigt auch bereits Rückkopplungen auf den Staatsanleihenmärkten der Eurozone: Kapital wird
aus z.B. den Staatsanleihenmärkten Italiens und Spaniens abgezogen und im sicheren deutschen Rentenmarkt angelegt, der
neue Renditetiefstände erreicht hat.
Es gibt einen wachsenden Vertrauensverlust internationaler Anleger, ob die reformignorierende Wirtschafts- und Finanzpolitik der Eurozone insgesamt überhaupt
noch in der Lage ist, eine nachhaltige Konjunkturstabilisierung herbeizuführen.
So findet in der Eurozone nach langjähriger Konvergenz wieder eine Renditespreizung bei Staatsanleihen statt. Auch Frankreich ist nicht vor einer Neueinschätzung
seiner bislang anleihetechnischen Nibe-
Robert Halver, Kapitalmarktexperte der
Baader Bank, geht davon aus, dass die
EZB kurz vor dem Ankauf von Staatsanleihen steht. Bislang reichte dem Markt das
Versprechen der EZB, diese Papiere anzukaufen. Doch das Vertrauen auf das Versprechen scheint aufgebraucht zu sein.
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4 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Halvers Marktkommentar: Mit der Euro-politischen Verbalerotik muss
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Schluss sein, lasst uns endlich Taten sehen!
lungentreue zu deutschen Staatspapieren
gefeit. Das bislang verbale Euro-Rettungsversprechen des EZB-Präsidenten Mario
Draghi vom Juli 2012 scheint an Wirkung
einzubüßen.
Diskussionen über einen „Wachstumspakt“ in der Eurozone einleiten, der ihren Haushaltsbudgets der nächsten Jahre
mehr „Flexibilität“ im Sinne von mehr
Staatsverschuldung zubilligt.
Sollte sich diese Renditedivergenz fortsetzen, wird EZB-Chef Draghi sein bedingungsloses Euro-Rettungsversprechen vom Juli
2012 in die Tat umsetzen müssen. Nach
dem Aufkauf kreditbesicherter Wertpapiere würde mit diesem Instrument auch
noch die letzte verbliebene Stabilitätshülle der EZB fallen. Oberste Priorität hat jedoch für die EZB, einerseits eine erneute
Euro-Staatsschuldenkrise zu verhindern
und andererseits die dringend notwendige
staatsschuldengetriebene Konjunkturstabilisierung nicht durch Zinsverteuerungen
zu erschweren.
Selbst wenn diese Mittel in Infrastrukturverbesserungen fließen, bleiben sie im
Sinne von volkswirtschaftlichen Multiplikatoreffekten relativ fruchtlos, weil in
vielen Ländern der Euro-Peripherie der
unternehmensfreundliche Nährboden in
punkto flexiblem Arbeitsmarkt, freundlicher Unternehmensbesteuerung und
Bürokratieabbau fehlt. Wie bereits in der
Vergangenheit drohen diese Mittel als
Strohfeuer zu verpuffen.
Die Eurozone macht, was sie am besten
kann: Neue Schulden
Denn in Ermangelung anderer wirkungsvoller volkswirtschaftlicher Nachfrageaggregate wie Export, Konsum und vor
allem Unternehmensinvestitionen sind
kräftige Konjunkturpakete unvermeidbar,
um deflationären Rezessionstendenzen
entgegenzuwirken. Die Maastricht-Stabilitätskriterien werden immer mehr zu Relikten aus der idealistischen Gründerzeit der
Eurozone, um die - auch sozialpolitische
- Existenzfrage der Eurozone nicht stellen
zu müssen.
Vor diesem Hintergrund werden Länder
wie Frankreich und Italien beginnend mit
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Wegen der anhaltenden Reformschwäche
werden Unternehmen weiter sehr zurückhaltend in der Eurozone investieren. In Euroland wird schließlich die Verschuldung
kräftig zugenommen haben und die private Wirtschaft weiter darben.
men zu machen. Nach einem dramatischen Einbruch der privaten Investitionen
bis 2009 haben anschließend Unternehmensinvestitionen wieder kräftig Fahrt
aufgenommen und sind zu einem veritablen Wachstumsfaktor geworden.
Die US-Wirtschaftspolitik ist das Vorbild
für die Eurozone
Diese unterschiedliche Politik zeigt sich
auch in einer differenzierten Gewinnqualität beider Regionen. Während sich das Gewinnwachstum in der Eurozone nur mühselig in positives Terrain bewegt, zeigen
die US-Unternehmensgewinne seit 2012
im Trend ansteigende Wachstumsraten.
Seit dem dramatischen Konjunktureinbruch in Folge der Lehman-Pleite 2008
haben auch die USA mit einer massiven
Staatsschuldenorgie einen verheerenden Rückfall in die Rezession verhindert.
Gleichzeitig hat Amerika aber auch angefangen, seine konsumlastige Wirtschaft zu
modernisieren.
Insbesondere wurden massive Anstrengungen unternommen, um Amerika über
Reformen wieder attraktiv für Unterneh-
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Auch im Rahmen der aktuellen Berichtsaison für das III. Quartal 2014 zeichnet
sich kein Gegenwind für die US-Konjunkturerholung ab. Insgesamt setzen die
US-Unternehmensgewinne - gemessen
5 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
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Halvers Marktkommentar: Mit der
Euro-politischen Verbalerotik muss
Schluss sein, lasst uns endlich Taten
sehen!
am Aktienindex MSCI USA - ihren positiven Gewinntrend fort.
Insbesondere Technologie-, Pharma- und Konsumwerte entwickeln sich robust. Und auch die US-Banken finden, obwohl
belastet von rechtlichen Altlasten, langsam aber stetig zu alter
Stärke zurück.
Enttäuschungspotenzial bei den US-Unternehmensgewinnen
ist aufgrund der aktuell schwächeren Fundamentaldaten in der
Eurozone zwar vorhanden. Die schuldenfinanzierte Konjunkturstützung in der Eurozone bietet aber ein Gegengewicht.
Aktuelle Marktlage und Anlegerstimmung
Die Inflation an Krisen (Ebola, IS-Terror, Ukraine-Russland-Konflikt, Konjunkturkrise in der Eurozone) bleibt ein grundsätzlicher
Belastungsfaktor an den Kapitalmärkten. Insbesondere Ebola ist
abseits der eigentlichen Krankheit geeignet, sich im Extremfall
zu einer massiven psychologischen Belastung zu entwickeln.
Im Gegensatz zur aktuellen Schwäche der globalen Aktien- und
Rohstoffmärkte - jeweils in Euro gerechnet - profitiert neben
deutschen Staatsanleihen insbesondere Gold als Top-Performer
von seiner Funktion als sicherer Anlagehafen. Dabei erhält der
in US-Dollar notierte Goldpreis ebenso Rückenwind von der Euro-Schwäche, die von der EZB auch zukünftig zumindest indirekt
vorangetrieben wird.
Bedingung für eine nachhaltige Trendwende an den Aktienmärkten sind klare Anzeichen für eine Eindämmung der Krisenherde. Die Versuche der Aktienmärkte, sich zwischenzeitlich
gegen den Konsolidierungsdruck zu stemmen, zeigen aber, dass
auch die pro-Aktienargumente nicht in Vergessenheit geraten
sind: Es wird keine Neuauflage der Euro-Staatsschuldenkrise
geben und der Euro-Konjunkturkrise wird mit neuen Schulden
entgegengewirkt. Damit ist stimmungsseitiges Erholungspotenzial grundsätzlich gegeben.
Deutschland als einer der weltkonjunkturellen Frontaktienmärkte kommt als Positivargument die stabile US-Konjunkturerholung und die zumindest nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
in den asiatischen Schwellenländern zugute, die über den günstigen Ölpreis - die Citigroup beziffert den weltkonjunkturellen
Wachstumseffekt auf über 1,1 Bill. US-Dollar - noch zusätzlichen
Stimulus erfahren.
Nicht zuletzt denkt die US-Notenbank zur weltkonjunkturellen
Stützung laut darüber nach, ob man die Liquiditätsrückführung
aussetzt und den Beginn der US-Leitzinswende nach hinten verschiebt.
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6 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Halvers Marktkommentar: Mit der Euro-politischen Verbalerotik muss
Schluss sein, lasst uns endlich Taten sehen!
Immerhin hat der deutsche Aktienmarkt
angefangen, seine seit Jahresbeginn zu beobachtende relative Schwäche gegenüber
der Euro-Peripherie - siehe Italien - abzubauen. Auch hier kommt die Erwartung
wirtschaftsstimulierender Maßnahmen
zum Ausdruck.
Dem allgemeinen Krisenmodus an den Aktienmärkten können die Anleger z.B. mit
Teilschutzzertifikaten begegnen.
Charttechnik
Aus charttechnischer Sicht zeigt sich die
Lage im DAX extrem überverkauft, was
zwar für eine Stabilisierung spricht. Aufgrund der inzwischen fallenden 200-TageLinie ist aber eine Fortführung der aktuellen Konsolidierung nicht auszuschließen.
Unterstützung erhält der DAX an der
Marke bei 8.690 Punkten und an der Zone
zwischen 8.500 und 8.457 Punkten. Wird
dieser Haltebereich unterschritten, sind
weitere Verluste bis rund 8.100 und dem
darunter liegenden Unterstützungsbereich um 7.500 Punkte einzukalkulieren.
stätigen. Im Ergebnis von BASF dürfte sich
die Euro-Konjunkturabschwächung widerspiegeln. Angesichts der Krisen werden die
Unternehmensausblicke eine besondere
Beachtung finden.
Im Falle einer Erholung trifft der DAX auf
erste Widerstände zwischen 8.900 und
9.000 Punkten. Schließlich trifft er bei
9.200 Punkten die nächste Hürde.
Und was passiert in der KW 43?
Auf Makroebene deutete in den USA der
Index der Frühindikatoren auf eine anhaltende US-Konjunkturerholung hin. Die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone zeigen sich
dagegen verhalten. Bedeutend ist hierbei
der deutsche Subindex. Der in Deutschland vom GfK veröffentlichte Konsumklimaindex zeigt sich weiter schwach.
Auf Unternehmensebene läuft die USBerichtsaison für das III. Quartal 2014 auf
Hochtouren und auch deutsche Unternehmen beginnen, Rechenschaft abzulegen. Der IT-Konzern SAP dürfte dank einer
stabilen Auftragslage bei gleichzeitigen
Sparmaßnahmen ein solides Ergebnis präsentieren. Daimler wird seine bereits im
Vorfeld präsentierten, soliden Zahlen be-
Die Eurokrise ist zurück - und niemand hat damit gerechnet. Die EZB wird sich jedoch mit all ihrer Macht gegen eine weitere Verschärfung stemmen - und wohl schon bald mit dem Aufkauf von Staatsanleihen beginnen. (Foto: JMiks / Shutterstock.com)
7 | ZERTIFIKATEWOCHE | NACHHALTIG INVESTIEREN
Ausgabe
Ausgabe11 / 2011
01/2014 | ISSN: 1866-3125
42/2014
ZERTIFIKATEWOCHE – Vermögensstrategie
Die ZW-Anlage-Ideen für bis zu 8% p.a. Rendite
Sie können bei der Wertpapieranlage viel falsch machen. Man handelt emotional, übereilt und kauft zum Schluss, was zu einem eigentlich nicht passt. Setzen Sie auf Kontinuität, investieren Sie in die wichtigsten Anlageklassen und gehen Sie bewusst nur kleine Risiken ein, damit Sie langfristig 6% bis 8% p.a. erreichen können. Wir tragen Zertifikate zusammen, mit denen Sie mit überschaubaren
Risiken Ihr Anlageziel erfüllen können.
AUFNAHMEDATUM
BASISWERT
WKN
ZERTIFIKATE-TYP
KURS BEI
AKTUELLER
AUFNAHME
KURS
GUV
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ZIELRENDITE
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19.05.2014
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-48,2%
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29.07.2014
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94,85%
-10,1%
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05.09.2014
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28,72€
29,04€
+1,1%
+9,1%
6,8%
20.10.2014
DAX Call
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19,66€
19,66€
+0,0%
+0,0%
10,6%
20.10.2014
DAX Call
PA4RMB
Discount-Optionsschein
9,76€
9,76€
+0,0%
+0,0%
7,4%
ZERTIFIKATEWOCHE – Vermögensstrategie – Abgeschlossene Transaktionen
AUFNAHMEDATUM
ABGABEDATUM
BASISWERT
WKN
ZERTIFIKATE-TYP
KURS BEI
AUFNAHME
KURS BEI
ABGABE
GUV
RENDITE
P.A.
27.01.14
09.03.14
DAX Call
PA11PV
Discount-Optionsschein
4,92€
4,99€
+1,42%
+12,20%
09.03.14
28.04.14
DAX Call
BP9ECA
Discount-Optionsschein
4,92€
4,99€
+1,42%
+10,45%
09.03.14
28.04.14
DAX Put
PA11P4
Discount-Optionsschein
4,91€
4,99€
+1,63%
+11,97%
09.03.14
19.05.14
BP
CB1SLB
Capped Bonus
4,99€
5,09€
+2,00%
+10,31%
12.01.14
20.06.14
Fresenius MC
PA1YUK
Capped Bonus
53,28€
55,00€
+3,23%
+7,36%
28.04.14
25.06.14
DAX Call
PA0UM9
Discount-Optionsschein
4,89€
4,99€
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28.04.14
25.06.14
DAX Put
PA11QX
Discount-Optionsschein
4,91€
4,99€
+1,63%
+10,29%
12.01.14
29.07.14
Deutsche Telekom
DT0KWP
Aktienanleihe
1.021,10€
1.061,40€
+3,95%
+7,21%
25.06.14
29.07.14
DAX Put
PA11RW
Discount-Optionsschein
4,92€
4,99€
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+15,06%
29.07.14
25.06.14
13.08.14
17.09.14
DAX Put
DAX Call
PA11RB
CB4V39
Discount-Optionsschein
Discount-Optionsschein
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8 | ZERTIFIKATEWOCHE
Ausgabe 42/2014 | ISSN: 1866-3125
Freetrade-/Freebuy-/Flatfee-Aktionen
Bank
Aktionen
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Flatfee 3,90 EUR im Live-Trading für ausgewählte Optionsscheine und Zertifikate der BNP Paribas, Commerzbank
und Deutschen Bank ab 1.000 EUR
Freebuy bis zum 30.12.2014 für alle A11QDW, A11QDX, A11QDY, A11QDZ ab 2.000 EUR
Cortal Consors
Freebuy bis zum 31.10.2014 für alle Optionsscheine (inklusive Discount und Turbo) auf Währungen der DZ ab 1.000 EUR
Freetrade bis zum 31.10.2014 für alle Produkte der ING Markets ab 1.000 EUR
Flatfee (nur Kauf) 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für Hebelprodukte, Bonus- und Discountzertifikate sowie Aktienanleihen
der UBS ab 1.000 EUR
Flatfee 2,90 EUR bis zum 30.06.2015 für alle Hebelprodukte auf Aktien, Edelmetalle, Energie und Kupfer der Commerzbank
ab 2.000 EUR
Flatfee 4,95 EUR bis zum 30.12.2014 für alle Hebelprodukte (außer Faktor-Zertifikate) der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
Freebuy bis zum 31.10.2014 für alle Produkte der Vontobel ab 2.500 EUR
DAB bank
Flatfee 4,95 EUR im Star Partner Derivate Trading der Commerzbank, Lang&Schwarz, HVB onemarkets, BNP Paribas
und Vontobel
Freetrade bis zum 31.10.2014 für alle Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen der Commerzbank ab 1.000 EUR
flatex
ING DiBa
Freetrade 30.11.2014 bis zum 31.10.2014 für alle Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen der HVB onemarkets ab
1.000 EUR
Freetrade ab 1.000 EUR für WAVE XXL der Deutschen Bank; Rohstoffderivate und klassische Optionsscheine der BNP Paribas; exotische Optionsscheine der Société Générale; Faktor-Zertifikate, ausgewählte Anlagezertifikate und 2.000 Fonds
der Commerzbank; diverse Turbos und Intraday-Emissionen der HSBC Trinkaus (ab 1.500 Stück/Order); Währungsderivate,
Aktienanleihen, Bonus-, Sprinter- und Alpha-Turbo-Zertifikate der DZ Bank; Sport-Zertifikate der tradegate Exchange
Freebuy von Knock-out-Zertifikaten der ING Markets ab 1.000 EUR
Freetrade bis 31.12.2014 für Discount-Optionsscheine und Optionsscheine der HVB onemarkets ab 1.000 EUR
Freebuy bis 31.12.2014 für Bonus-Zertifikate der Citigroup ab 1.000 EUR
Freetrade bis 31.12.2014 für alle Aktienanleihen der Commerzbank ab 1.000 EUR
Freebuy bis 31.12.2014 für Discount-Zertifikate der Vontobel ab 1.000 EUR
OnVista Bank
Flatfee 5,00 EUR bis 31.12.2014 für alle Zertifikate der RBS ab 2.500 EUR
Flatfee 5,00 EUR bis 31.12.2014 für alle Zertifikate der BNP Paribas ab 2.500 EUR
Freetrade bis 31.12.2014 für alle exotischen Optionsscheine der Societe Generale ab 1.000 EUR
Freebuy bis zum 31.12.2014 für alle A11QDW, A11QDX, A11QDY, A11QDZ ab 1.000 EUR
S Broker
Flatfee 1,97 EUR bis 30.12.2014 für alle Wikifolio-Zertifikate der Lang & Schwarz
Freetrade bis zum 31.10.2014 für alle Produkte von Vontobel ab 1.000 EUR
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