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1315_Vortrag Richard Reiß

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17.03.2015
MMAG –
MEHRFAMILIENUNTERNEHMENMILCHAGRARGENOSSENSCHAFT
„HEIDELAND“ E.G. KEMBERG
6. BERLINER MILCHFORUM
„18 TAGE VOR QUOTENENDE – ANKOMMEN IM MARKT!“
Richard Reiß
MMAG - Mehrfamilienunternehmen-Milchagrargenossenschaft „Heideland“
e.G. Kemberg
Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
BETRIEBSSPIEGEL
MMAG
Pflanzenproduktion
Tierproduktion
Bioenergie
Hofladen
Biogas
Milchproduktion
PV-Anlagen
Schweineproduktion
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
MILCHPRODUKTION
Anzahl Milchkühe:
Kühe insgesamt:
Milchquote: lieferbar bis 31.03.2015
Quotenauslastung
Molkerei:
Ø Jahresleistung / Kuh:
Ø Leistung / Kuh und Tag:
Erstkalbealter:
Reprorate:
1.150
1.275
10.701.296
100,3
DMK
10.600
33,5
25
< 34
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
Kühe
Kühe
kg
%
kg
kg
Monate
%
17.03.2015
SCHWEINEPRODUKTION
auf der Basis zugekaufter Läufer mit einem
Gewicht von ca. 25 kg
Schlachtung der Mastschweine ab einem
Gewicht von ca. 110 kg (Schlachtkörper)
Jahresdurchschnittsbestand ca. 250 Stück
Abnehmer: Schlachterei Herziger &
Hofladen MMAG
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
PFLANZENPRODUKTION
Flächenausstattung
Landwirtschaftliche Nutzfläche
2.002,82 ha
Ackerland
1.139,95 ha
Grünland
862,86 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche
60,03 ha
Sonstige Flächen
24,88 ha
Eigentumsfläche
einschließlich Wald
500,00 ha
Pachtfläche
1.630,01 ha
Bodenwertzahl
Klima
~34
25 m über NN; 8,7°C; 485 mm
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
PFLANZENPRODUKTION
Anbau (2014/15)
Fläche
(ha)
Winterweizen
292,6
Roggen
217,9
Wintergerste
32,4
Winterraps
177,6
Silomais
341,9
Dauerwiesen
862,3
Ackergras
3,6%
14,7%
10,9%
43,2%
8,9%
1,6%
17,1%
Winterweizen
Roggen
Wintergerste
70,9
Winterraps
Silomais
Grünland
Ackergras
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
PV-ANLAGE - I
Kennzahlen
Eigentümer
MMAG - Kemberg
Standort
Futterlagerhalle (Schmiedeberger Str.
Kemberg)
Inbetriebnahme
28.12.2005
Leistung
83,16 kWp
Modulfläche
674 m²
Einspeisevergütung
Ø 54 ct /kWh
Energieversorger
Envia Verteilnetz GmbH
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
PV-ANLAGE - II
Kennzahlen
Eigentümer
MMAG - Kemberg
Standort
JV-Stall; Futterlagerhalle (MVA Kemberg)
Inbetriebnahme
28.08.2012
Leistung
476,11 kWp
Modulfläche
JVA 2.340 m² Futterbergeraum 1.432 m²
Einspeisevergütung
Ø 22 ct /kWh
Energieversorger
Envia Verteilnetz GmbH
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
HOFLADEN
monatlich einmal (Freitag und Samstag)
Verkauf von Wurst- und Fleischprodukten sowie
Käsespezialitäten (DMK – Bad Bibra)
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
ARBEITSKRÄFTE
Tierproduktion:
Pflanzenproduktion:
Werkstatt:
Leitung und Verwaltung: 4
Auszubildende
seit 1990 wurden mehr als
ausgebildet
28
9
3
AK
4
170
AK
AK
AK
AK
Lehrlinge
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
INVESTITIONEN DER LETZTEN JAHRE IN DIE
MILCHVIEHHALTUNG BIS 2011
2004/05 & 2005/06
2007/08 & 2008/09
2009/10 & 2010/11
•Liegeboxenaufstallung für 1.000
Tiere
•Umzäunung Milchviehanlage
•Modernisierung Reprostall
•Futtermischwagen
•Milchreferenzmenge
•Neubau Bergeraum
•Stallneubau für Jungrinder
•Neubau Fahrsilos auf 25.0000 t
•Dunglager / Lagerplatte
•Anschleppung REPRO
•Neubau/Sanierung Güllebehälter
25.000 m³
•Neubau Auslauf
•Neubau Kadaverhaus
•Futtermischwagen
•Milchreferenzmenge
•Belüftung vorhandene Stallanlage
weitere Investitionen: Kälberiglus; Kuhbürsten; Desinfektionswannen; Einstreugerät
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
INVESTITIONEN IN NEUE MVA– WARUM?
betriebliche Infrastruktur einschließlich
Flächenausstattung und Futterproduktion (43 %
Grünland)
Anteil der Umsatzerlöse aus der Milchproduktion
durchschnittlich 75-80 % am Gesamtumsatz
qualifizierte und motivierte Mitarbeiter
die vorhandene Gebäudesubstanz und umliegende
Flächen ermöglichen die Baumaßnahmen bei laufender
Produktion.
umfangreiche Lagerkapazitäten für Futtermittel sowie
ein neu errichteter Jungrinderstall und ein Bergeraum
sind vorhanden
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
INVESTITIONEN 2013/2014– WAS?
Neubau eines Stallkomplexes aus zwei Milchviehställen mit jeweils 600
Tierplätzen und einem dazwischen liegenden Melkzentrum
60-er Karussell (Außenmelker) der Firma DeLaval
2 Güllebehälter mit ca. 12.000 m³
Biogasanlage (250 kW)
1 Fahrsilo
Hochwasserschutz
ohne Mittel der EU bzw. Landesprogramme
(keine Förderung in Anspruch genommen)
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
ZIELSTELLUNG - ALLGEMEIN
kurze, klare Arbeitsachsen
einfache und übersichtliche Gestaltung der
Abläufe
bessere technologische Ausstattung
einfache Selektions- und
Behandlungsmöglichkeiten
Beachtung:
„Der Mensch steht immer an 1. Stelle.“
Verbesserung Tierwohl
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
PROGRAMM DMK GROUP- MILKMASTER:
Der Kodex von Milcherzeugern für Milcherzeuger
Verantwortungsvolle Milcherzeuger
Kälber und Jungtieraufzucht
2. Tiergesundheit
3. Futteranbau
4. Fütterung
5. Kuhkomfort
6. Milchgewinnung Melkanlagen
7. Umwelt regenerative Energien
8. Welchen Beitrag leistet unsere Molkerei dabei!
Leistung soll auch honoriert werden!
1.
Niemals bei aller Wichtigkeit den Menschen Vergessen ! ! !
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
LAGEPLAN
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
LAGEPLAN (NEUBAU)
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
ANSICHT STALL NR. 2
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
MELKSTAND – DELAVAL PR3100HD
INVESTITIONSKOSTEN MILCHVIEHANLAGE
Milchviehanlage
6.877 T€
Mit Außenanlagen
Mit Bürogebäude
Mit Schulungszentrum
Biogasanlage
967 T€
2 Güllebehälter 438 T€
Trafostation
120 T€
Gesamtkosten Neubau 8.401 T€
Kosten je Kuhplatz = 7.000 Euro
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
ZUSAMMENFASSUNG
Landwirte sind sich ihrer Verantwortung bewusst und investieren in die
Verbesserung des Tierwohls.
Doch Tierwohl ist mehr als Verbesserung der Haltungsbedingungen!
Ziel:
Erhöhung der Lebensleistung
(40.000 Liter / Kuh; Reproduktionsrate < 25 %).
Steigende Anforderungen der Gesellschaft an den Tierkomfort führen zu einer
höheren Kostenbelastung in der Milchproduktion.
Verbraucher muss bereit sein, die von ihm geforderten Standards auch zu bezahlen
– hier widerspricht die gegenwärtige Realität leider den publizierten Aussagen.
Die Umsetzung erhöhter Anforderungen wird vielfach nur mit Stallneubauten
realisierbar sein, d.h. durch ein höheres technologisches Niveau.
Demografie und Landwirtschaft
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
FAZIT: PRO & CONTRA – ENDE DER MILCHQUOTE
QUELLE: TOP AGRAR 03/15
Herr Hans Foldenauer (BDM), Herr Eckhard Heuser (MIV)
Meinung der Wissenschaft dazu
Unser Markt
Warenterminmärkte Molkerei – Erzeuger (Beachtung Gewinner und Verlierer)
Für die Erzeuger ist die Absicherung des Milchpreises von essentieller Bedeutung!
Wer schätzt unsere Produkte und deren Produktion?
Wie wird der Markt betrachtet: aus Sicht der
Erzeuger
Veredler
Käufer
Welche Marktstrukturen werden wir in Deutschland zum Schutz der eigenen Produkte (Lebensmittel)
erhalten?
Freihandelsabkommen
TTIP CETA -
Transatlantische Freihandelsabkommen,
(Transatlantic Trade and Investment Partnership)
Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada
(Comprehensive Economic and Trade Agreement or Canada –
EU Trade Agreement)
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
VISIONEN ZUR BETRIEBLICHEN ENTWICKLUNG
Um den zu erwartenden weiteren Veränderungen der wirtschaftlichen
Bedingungen der Milchproduktion in den nächsten Jahren begegnen zu
können, richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf folgende
Schwerpunkte:
weitere Investitionen
ständiges Controlling und Risikomanagement
Gezielte Einflussnahme auf die Verlängerung der Lebensleistung der
Kühe und Reduzierung des Verlustgeschehens
weitere Schulungen des Personals, sowie der weiteren Verbesserung
der Arbeits- und Lebensbedingungen
unsere Kunden, mit uns als Produzenten, müssen sich aber immer
darüber im Klaren sein, dass Lebensmittel nicht verramscht werden
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
VISIONEN ZUR BETRIEBLICHEN ENTWICKLUNG
Den Weg dazu können wir nur gemeinsam mit unseren
Milchvermarktern gehen.
Aber nicht desto trotz möchte ich optimistisch enden: Wenn uns das
gelingt und wir hier Sachkompetenz und unternehmerische
Eigenverantwortung walten lassen, dann wird mir nicht bange, denn wir
deutschen Milchproduzenten brauchen uns mit unserem ProduktionsKnow-how, mit unseren erreichten Leistungen international vor
niemanden zu verstecken.
Es sollte nicht nur der Grundsatz gelten:
„Teilen ist das neue Haben“,
sondern vielmehr in Anlehnung an einen schwedischen Slogan die
Frage gestellt werden:
„Lieferst Du noch oder verkaufst Du schon Milch?“
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
17.03.2015
VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!
Richard Reiß - MMAG
6. Berliner Milchforum 12./13.03. 2015
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