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Interkommunale Kooperationen in Österreich

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www.kdz.or.at
Interkommunale
Kooperationen in Österreich –
ein Überblick
Kommunalwirtschaftsforum 2015
Workshop, 17. März 2015
Mag. Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 1
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Kooperation
Alles *) ist möglich …?
www.kdz.or.at
*) was sinnvoll ist
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 2
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Themenfelder der Kooperation
Verwaltung
Einzelne Verwaltungsleistungen bis zu Gemeinsame Verwaltungen
Meldeamt, Bauamt, Standesamt, Buchhaltung, Personal, EDV, …
Schulen
Vorhandene Standorte besser auslasten, einheitliche Standards
Kinderbetreuung
Bestehende Gruppen besser auslasten, bessere Vertretungsregeln
Kultur
Gemeinsam Infrastruktur nützen
Bauhöfe/technische Infrastruktur
Gemeinsam Personal, Fahrzeuge, technische Ausstattung,
Räumlichkeiten nutzen
Freizeitinfrastruktur/-betriebe
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 3
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Schwerpunkte in einzelnen
Bundesländern
Oberösterreich
Verwaltungsleistungen (Bauamt, ….)
Systemleistungen (Rechnungswesen, Personal,
Beschaffungswesen)
Bauhöfe
Verwaltungsgemeinschaften = gemeinsame Verwaltungen
Vorarlberg
Verwaltungsleistungen
Systemleistungen
Bauhöfe
Steiermark
Regionext – Kleinregionen, Regionen – zur Fusion
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 4
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Optionen
Kooperation in einzelnen Leistungsfeldern
Z.B. Beschaffungswesen, Personalverrechnung, Bauhof,
Bauamt
Flächendeckende Kooperationen
„5 Gemeinden bilden eine Verwaltung“
Gebietsgemeinde/Region Neu
Gebietsgemeinde mit eigenständigen Ortsgemeinden
Verwaltung, Betriebe, Infrastruktur großteils in
Gebietsgemeinde, teilweise in Ortsgemeinde
Gestraffte politische Struktur
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Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 5
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Umfassende Verwaltungskooperation - Grundsätze
BürgerInnen kommen wie bisher in allen
Anliegen zur eigenen Gemeinde
Erledigung der Aufgaben wird vereinheitlicht
Bürgerservicestellen können sich damit gegenseitig
aushelfen
Regionale Zusammenarbeit in
Fachbereichszentren
Gemeinsame Erledigung von Buchhaltung, Bauamt,
Personenstandswesen, Personalverwaltung, EDV
verschiedene Gemeinden übernehmen ein
Fachbereichszentrum
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 6
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Nutzen einer Kooperation
Beispiel Abgabeneinhebung
Gemeinde / Politik
Einhebung wird auf einen „anonymen“ Dritten verlagert
Gebührengerechtigkeit
Einsparungen können für Qualitätsverbesserung und/oder interne
Konsolidierung genutzt werden
MitarbeiterInnen
In den Gemeinden muss nicht mehr das ganze Know-How verfügbar
und regelmäßig aktualisiert werden
Entlastung der MitarbeiterInnen – mehr Zeit und Ressourcen für andere
Leistungen
Wirtschaftlichkeit
Höheres Abgabenvolumen durch laufende Nacherhebung (z.B.
Mehrflächen/Kanal)
Ständige Professionalisierung der Leistungsprozesse durch höhere
Fallzahlen/Mitarbeiterin
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Reduzierter interner Personal und -Sachaufwand (IT-Systeme,
Peter Biwald
Weiterbildung usw.)
12. März 2015 · Seite 7
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Kooperation Baurecht
Was kann erreicht werden?
9 Gemeinden mit rd. 23.000 EW
Ziele
Entlastung der örtlichen Bauämter
vereinfachte Abwicklung der Bauanträge
fachliche Unterstützung bei Bauvorhaben, bessere
Beratungsqualität
Finanzierung
Direkte Verrechnung von fallbezogenen Personal- und
Sachverständigenkosten
Einwohnerschlüssel für sonstige Kosten
Ergebnisse
Höhere Qualität, weniger Berufungen (1/10 ggü. vorher)
www.kdz.or.at
Raschere Erledigungen – innerhalb von 30 Tagen
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 8
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Beispiel Oberösterreich
Vielfältige Kooperationslandschaft
444 (442) Gemeinden
11 Verwaltungsgemeinschaften mit
insgesamt 27 Gemeinden
12 Kooperationen im Bauhofbereich
9 Kooperationen im Feuerwehrwesen
16 Betriebsansiedlungen/INKOBAS
Kooperationen regionalen/überregionalen
Projekten
Freibäder, Kulturprojekte, gemeinsame Gerätschaften
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 9
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Erfolgsfaktoren
Transparenter Prozess auf Basis klarer Ziele
Kommunikation und Partizipation
Nutzen der Synergiepotenziale
Passende Projektgeschwindigkeit
Projektorganisation
Unterstützende Rahmenbedingungen
Steuerrechtlich und Finanzausgleich
„Win-Win-Situation“ schaffen – Faktoren
Finanzielle Vorteile nutzen/gerecht verteilen
Raumplanerischer Nutzen/Entwicklungsmöglichkeiten
Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung der Partner
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 10
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
KDZ-Kompetenz zum Thema
Betreuung Gemeindekooperationsprojekte in
vielen Bundesländern
Kooperationspotenzialanalyse, Kooperationsleitfäden für
verschiedene Bereiche, Förderung von Kooperationsprojekten
Konzept „5 Gemeinden = 1 Verwaltung“ und
Konkretisierung in Pilotprojekten
Kooperationen in Agglomerationsräumen und im
ländlichen Raum
Wien und angrenzende Bezirke
Twin-Region – Kooperationen im Raum Wien – Bratislava
Kooperationen Obersteiermark, Bucklige Welt, Marchfeld, …
Initiator und Betreiber der Plattform
www.verwaltungskooperation.eu
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 11
Interkommunale Kooperationen - ein Überblick
Ihr Ansprechpartner
Mag. Peter Biwald
01 89 23 492-15
biwald@kdz.or.at
www.kdz.or.at
www.verwaltungskooperation.eu
KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung
1110 Wien, Guglgasse 13
www.kdz.or.at
Peter Biwald
12. März 2015 · Seite 12
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