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81-106_ABl_3-2015:+ Standbogen nur Text.qxp

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INHALTSVERZEICHNIS
ABI. 3/15
Wiesbaden, den 16. März 2015
AMTLICHER TEIL
NICHTAMTLICHER TEIL
RECHTSVORSCHRIFTEN
BEKANNTMACHUNGEN UND MITTEILUNGEN DES
HESS. KULTUSMINISTERIUMS
– Bekanntgabe der islamischen Feiertage in den Schuljahren 2016/2017, 2017/2018 und 2018/2019...............
– Programm Praxis und Schule (PuSch)...........................
– Feriencamps des Projekts „MINT Girls Camps“ in den
hessischen Sommer- und Herbstferien 2015 .................
– Handreichung für Lehrkräfte zum Umgang mit Sozialen
Netzwerken in hessischen Schulen................................
– Projektangebot Lernkompetenz polymedial entwickeln
– individuell fördern ......................................................
– Bildung im hr fernsehen: Wissen und mehr ..................
– Das „Funkkolleg Wirtschaft“ in hr-iNFO .....................
– Hessischer Rundfunk: Radiosendungen für die Schule ...
VERWALTUNGSVORSCHRIFTEN
NACHDRUCKE VON SCHULBEZOGENEN
RECHTSVORSCHRIFTEN AUS DEM GVBl.
U. A. VERKÜNDUNGSBLÄTTERN
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SCHÜLERWETTBEWERBE
– „Essen in Hessen“..........................................................
BESCHLÜSSE DER KMK
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VERANSTALTUNGEN UND HINWEISE
STELLENAUSSCHREIBUNGEN
a) im Internet....................................................................
b) für das schulbezogene Einstellungsverfahren ..............
c) für die pädagogische Ausbildung im Vorbereitungsdienst der Fachlehreranwärterinnen und
Fachlehreranwärter für arbeitstechnische
Fächer...........................................................................
d) für den Auslandsschuldienst ........................................
e) für pädagogische Mitarbeiter/-innen............................
Point Alpha Stiftung ....................................................
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– hr-Medientag: ..................................................................
– Ausschreibung: „Praxisbegleiter/in“ für das Programm
Lions-Quest ......................................................................
– Junges Literaturland Hessen.............................................
– FLUX. Theater in Hessen unterwegs ...............................
– Hessen unterstützt schulische Projekte zum Thema
„Fachwerkbauten in Hessen“ ...........................................
– Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus .....
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BUCHBESPRECHUNGEN
– Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht ............
Beilagenhinweis:
Diese Ausgabe hat eine Beilage der Seibert GmbH, 01328
Dresden.
Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums
Herausgeber:
Hessisches Kultusministerium,
Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden,
Telefon (06 11) 36 80, Telefax (06 11) 3 68 20 99
Verantwortlich für den Inhalt: Ministerialrat Udo Giegerich,
Redaktion: Waltraud Janssen.
Verlag:
A. Bernecker Verlag GmbH
Unter dem Schöneberg 1, 34212 Melsungen
Telefon: (05661) 731-0
Telefax: (05661) 731-400
E-Mail: info@bernecker.de
Internet: www.bernecker.de
Vertreten durch die Geschäftsführung:
Conrad Fischer, Unter dem Schöneberg 1, 34212 Melsungen.
Zugleich auch ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten
Verantwortlichen.
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NEUERSCHEINUNGEN
Druck:
Bernecker MediaWare AG, Unter dem Schöneberg 1, 34212 Melsungen
Vertreten durch den Vorstand:
Conrad Fischer, Unter dem Schöneberg 1, 34212 Melsungen
Verlagsleitung: Conrad Fischer
Anzeigenleitung: Günter Rönnfranz, guenter.roennfranz@bernecker.de
Abonnentenverwaltung/Vertrieb (Print-Version)
Telefon: (056 61) 7 31-4 65, Telefax: (0 56 61) 7 31-4 00
E-Mail: aboverwaltung@bernecker.de
Abonnentenverwaltung (Online-Version)
E-Mail: sigrid.goette-barkhoff@bernecker.de
Telefon (0 56 61) 73 14 65, Telefax (0 56 61) 73 14 00
Jahresbezugspreis: 34,50 EUR (einschl. MwSt.) und Versandkosten. Einzelausgaben kosten bis zu einem Umfang
von 64 Seiten 4,00 EUR. Bei stärkeren Ausgaben erhöht sich der Preis um 3,20 EUR je zusätzlich angefangener
16 Seiten. Die Preise verstehen sich inkl. MwSt. und zuzüglich Porto u. Verpackung.
Erscheinungsweise monatlich, zur Monatsmitte. Bestellungen für Abonnements und Einzelhefte nur an den Verlag. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,
wenn es nicht 6 Wochen vor Ablauf durch Einschreiben gekündigt wird. Zuschriften und
Rezensionsexemplare an die Redaktion. Für unaufgefordert eingesandte Rezensionsexemplare besteht keine Verpflichtung zur Rezension oder Anspruch auf Rücksendung.
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ABl. 3/15
AMTLICHER TEIL
STELLENAUSSCHREIBUNGEN
a) im Internet
Veröffentlichung der Stellenausschreibungen im Internet
Alle im Bereich des Hessischen Kultusministeriums zur Ausschreibung kommenden Stellen werden im Internetauftritt des Kultusministeriums veröffentlicht.
Die Ausschreibungen finden Sie unter www.kultusministerium.hessen.de unter dem Menüpunkt „Über uns“ –
„Stellenangebote“.
Dort werden auch alle Stellenausschreibungen für Beförderungsstellen zu Oberstudienrätinnen/Oberstudienräten
und Funktionsstellen an staatlichen Schulen und Studienseminaren sowie die Stellen der Bildungsverwaltung
veröffentlicht.
Die Stellen, die nicht dem Kultusressort zuzuordnen sind und bisher im Amtsblatt veröffentlicht wurden (z. B. für
pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochschulen oder die des Auslandsschuldienstes) sind von
dieser Regelung nicht betroffen und erscheinen weiterhin im Amtsblatt.
ABl. 3/15
Stellenausschreibungen
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b) für das schulbezogene Einstellungsverfahren
Allgemeine Hinweise:
Die Stellenausschreibungen erfolgen gemäß den Richtlinien des geltenden Einstellungserlasses.
Bewerberinnen und Bewerber müssen die Qualifikationen (in der Regel eine Lehramtsbefähigung) für die ausgeschriebene Stelle nachweisen und werden – sofern sie
Berücksichtigung finden – beim Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe eingestellt. Bewerben soll
sich nur, wer die in den Ausschreibungen geforderten
Voraussetzungen nachweisen kann.
Personen, die ihre Zweite Staatsprüfung nicht in Hessen
abgelegt haben, müssen beim
Landesschulamt und Lehrkräfteakademie
Staatliches Schulamt Darmstadt
Rheinstraße 95
64295 Darmstadt
unter Vorlage beglaubigter Kopien der beiden Staatsprüfungszeugnisse die Gleichstellung oder Anerkennung
ihrer Lehramtsbefähigung beantragen. Der Antrag sollte
möglichst zeitnah zu der Bewerbung gestellt werden.
Lehrkräfte, die bereits in einem anderen Bundesland in
einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis stehen,
können sich unter Beachtung ihrer vertraglich vereinbarten bzw. der gesetzlichen Kündigungsfristen um Einstellung in den hessischen Schuldienst bewerben. Lehrkräfte, die als Beamte im Dienst eines anderen Landes stehen, müssen der Bewerbung um Einstellung in Hessen
eine schriftliche Freigabeerklärung ihres Dienstherrn beifügen.
Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Sofern aufgrund des Frauenförderplanes eine Verpflichtung
zur Erhöhung des Frauenanteils besteht, ist dies aus Einzelhinweisen bei den jeweiligen Ausschreibungen zu
entnehmen.
Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund wird ausdrücklich begrüßt.
Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Vorschriften des SGB IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen –, insbesondere die §§ 81 ff. und 95, werden dabei berücksichtigt.
Die Bewerbungsschreiben sind innerhalb der jeweiligen
Bewerbungsfrist zusammen mit den üblichen Unterlagen
wie Lebenslauf, Lichtbild, beglaubigten Kopien oder
Abschriften der Zeugnisse über die Lehramtsprüfungen
sowie detaillierten Nachweisen über bisherige berufliche Tätigkeiten und weiteren Nachweisen, insbesondere
über die in der Ausschreibung zusätzlich verlangten Anforderungen, in ZWEIFACHER Ausfertigung an das in
der Ausschreibung genannte Staatliche Schulamt zu
richten.
Die schulbezogenen Stellenausschreibungen werden im
Internet unter www.kultusministerium.hessen.de (Menü:
Über uns > Stellenangebote) veröffentlicht. Eine Aktualisierung der Veröffentlichungen erfolgt täglich.
Stellenausschreibungen
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ABl. 3/15
c) für die pädagogische Ausbildung im Vorbereitungsdienst der Fachlehreranwärterinnen
und Fachlehreranwärter für arbeitstechnische Fächer
Allgemeine Hinweise:
Die Stellenausschreibungen erfolgen gemäß der gültigen
Rechtsgrundlagen (Hessisches Lehrerbildungsgesetz in
der Fassung vom 28. September 2011 [GVBl. I S. 590],
zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Juni 2013 [GVBl.
S. 450] und Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes vom 28. September 2011
[GVBl. I S. 615], zuletzt geändert durch Gesetz vom
27. Juni 2013 [GVBl. S. 450]).
Bewerberinnen und Bewerber müssen die Qualifikationen für die ausgeschriebene Stelle nachweisen und werden – sofern sie Berücksichtigung finden – beim Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen für die
Dauer des Vorbereitungsdienstes unter Berufung in das
Beamtenverhältnis auf Widerruf eingestellt.
Bewerben soll sich nur, wer die Mindestvoraussetzungen
und die in den Ausschreibungen geforderten Voraussetzungen nachweisen kann.
für Lehrerinnen und Lehrer der Text- oder Informationsverarbeitung oder
b) ein anderer Abschluss mit entsprechender oder höherer Qualifikation.
Die Ausbildungsbehörde erkennt im Bedarfsfall die
Gleichwertigkeit anderer Prüfungen oder Qualifikationen
an.
Die Altersgrenze von 40 Jahren erhöht sich nach § 38
Abs. 3 in Verbindung mit § 37 Abs. 4 der Verordnung
zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes für Bewerberinnen und Bewerber, welche
1. die Betreuung mindestens eines mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Kindes unter achtzehn
Jahren,
2. die tatsächliche Pflege eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen nahen Angehörigen oder
3. einen Dienst im Sinne des § 32 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4
Voraussetzung für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum Erwerb der Lehrbefähigung in arbeitstechnischen Fächern ist eine Eignungsüberprüfung. Bei der Bewerbung für diese Eignungsüberprüfung sind folgende
Mindestvoraussetzungen nachzuweisen:
1. der Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung
in der entsprechenden Fachrichtung,
2. eine mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung,
3. ein Lebensalter von mindestens 24 und höchstens 40
Jahren zum Zeitpunkt der Einstellung und
4. in allen beruflichen Fachrichtungen außer der beruflichen Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
a) der Abschluss einer einschlägigen mindestens
zweijährigen Fachschule,
b) eine einschlägige Meisterprüfung oder
c) ein anderer Abschluss mit entsprechender oder höherer Qualifikation oder
5. in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung
a) das Bestehen der Staatlichen Prüfung für Lehrerinnen und Lehrer der Bürowirtschaft sowie das
Bestehen einer der beiden Staatlichen Prüfungen
nachweisen, um die tatsächliche Dauer der Betreuung,
der Pflege und des Dienstes. Entsprechende Bescheinigungen sind den Bewerbungsunterlagen beizufügen. Insgesamt darf eine Höchstaltersgrenze von 45 Jahren nicht
überschritten werden.
Die Veröffentlichung der Stellenausschreibungen erfolgt
über das Internet unter:
www.kultusministerium.hessen.de (Menü: Über uns >
Stellenangebote).
Einstellungen von Fachlehreranwärterinnen und Fachlehreranwärtern erfolgen jeweils zum 1. Mai und 1. November eines Jahres. Die zugehörigen Stellenausschreibungen werden in der Regel im März/April und im September/Oktober veröffentlicht.
Stellenausschreibungen
ABl. 3/15
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d) für den Auslandsschuldienst
Die folgenden Stellen für Schulleiterinnen oder
Schulleiter sind zu besetzen
Deutsche Schule Mexiko-Stadt (Xochimilco)
Besetzungsdatum:
Bewerbungsende:
Deutsche Europäische Schule Manila,
Philippinen
Besetzungsdatum:
Bewerbungsende:
01.08.2015
17.04.2015
Deutschsprachige Schule
Klassenstufen: 1–12
Schülerzahl: 116
Deutsches Sprachdiplom der KMK Stufe I
Deutsche mittlere Abschlüsse
Gemischtsprachiges Internationales Baccalaureate (GiB)
01.08.2015
30.04.2015
Gegliederte Begegnungsschule
Klassenstufen: 1–12
Schülerzahl: 890
Deutsches Sprachdiplom I und II
Abitur (Hochschulreifeprüfung)
Landeseig. Sek. Abschluss mit nat. Hochschulzugangsberechtigung
Lehrbefähigung für die Sekundarstufen I und II
Bes. Gr. A 15 / A 16
Spanischkenntnisse sind erforderlich.
Lehrbefähigung für die Sek. I und/ oder II
Bes. Gr. A 14 / A 15
Gute Englischkenntnisse und die Fakultas in einem der
im GIB deutschsprachig zu unterrichtenden Fächer
(Deutsch, Geschichte, Biologie) sind erwünscht.
– Drittbewerbungen sind zulässig –
Botschaftsschule Ankara,
Zweigstelle Izmir, Türkei
Besetzungsdatum:
Bewerbungsende:
01.09.2015
30.04.2015
Deutschsprachige Schule
Klassenstufen: 1–10
Schülerzahl: 74
Prüfungsverbund Sek I mit Ankara
Gemischtsprachiges Internationales Baccalaureate (GIB)
– Abschluss beantragt
Lehrbefähigung für die Sek. I und/ oder II
Bes. Gr. A 14 / A 15
Deutsche Schule – Colegio Andino Bogota,
Kolumbien
Besetzungsdatum:
Bewerbungsende:
01.08.2016
30.04.2015
Gegliederte Begegnungsschule
Klassenstufen: 1–12
Schülerzahl: 1674
Hochschulreifeprüfung
Deutsches Sprachdiplom I und II
Landeseig. Sek. Abschluss mit nat. Hochschulzugangsberechtigung
Lehrbefähigung für die Sekundarstufen I und II
Bes. Gr. A 15 / A 16
Spanischkenntnisse sind erwünscht.
– Drittbewerbungen sind zulässig –
Allgemeine Hinweise zum Bewerbungsverfahren
Erfahrungen im Auslandsschuldienst sind erwünscht.
Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit kulturellen
Einrichtungen im Gastland wird erwartet.
Formulare für die Bewerbung stehen im Internet unter
www.auslandsschulwesen.de zur Verfügung.
Die Bewerbung ist möglichst umgehend zweifach auf
dem Dienstweg über das Staatliche Schulamt und Kultusministerium an das Bundesverwaltungsamt – Zentral-
86
Stellenausschreibungen
stelle für das Auslandsschulwesen – (ZfA) zu richten.
Eine weitere Ausfertigung der Bewerbungsunterlagen ist
gleichzeitig und unmittelbar an das im Kultusministerium / in der Senatsverwaltung des Landes zuständige
Mitglied des Bund-Länder-Ausschusses für schulische
Arbeit im Ausland (BLASchA) zu senden, in diesem
Falle an das Hessische Kultusministerium, Referat III.4,
Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden.
Um direkte Übersendung einer Durchschrift des Bewerbungsschreibens, eines ausgefüllten Fragebogens, eines
Lebenslaufs und der letzten dienstlichen Beurteilung an
die Zentralstelle (als Vorabinformation) wird gebeten.
Nur fristgerecht eingehende Bewerbungen können berücksichtigt werden.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen spätestens 4 Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist auf
dem Dienstweg in der ZfA vorliegen. Die ZfA entscheidet über Förderung der Stelle aus Bundesmitteln (Vermittlung).
Bewerberinnen und Bewerber müssen die in der Ausschreibung angegebene Besoldungsgruppe innehaben.
Soweit Bewerberinnen und Bewerber diese Voraussetzungen noch nicht erfüllen, sind im Ausnahmefall Bewerbungen auch dann möglich, wenn Tätigkeiten längerfristig und erfolgreich wahrgenommen wurden, die im
Inland zur Einweisung in die ausgeschriebene Besoldungsgruppe führen können. Hierzu ist eine ausdrückliche Bestätigung und Empfehlung für die Tätigkeit als
Schulleiterin oder Schulleiter im Ausland durch den
Dienstherrn erforderlich. Sofern sich Bewerberinnen und
Bewerber höherer Besoldungsgruppen auf eine Schulleiterstelle bewerben, ist für eine Vermittlung neben der
Zustimmung des beurlaubenden Landes das Einverständnis der Bewerberin oder des Bewerbers zur Gewährung
der Zuwendungen auf Basis der für die Schulleiterstelle
ausgeschriebenen (niedrigeren) Besoldungsgruppe erforderlich.
ABl. 3/15
ABl. 3/15
Stellenausschreibungen
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e) für pädagogische Mitarbeiter/-innen
Universität Kassel
nung) bei fast ausschließlicher Lehrtätigkeit 9 Lehrveranstaltungsstunden, bei überwiegender Lehrtätigkeit
7 Lehrveranstaltungsstunden.
Folgende Stelle ist zu besetzen:
Im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften
Prof. Dr. Christine Pflüger
zum 01.08.2015
Bei Fragen steht Ihnen Frau Prof. Dr. Christine Pflüger,
(Tel. 05 61 - 804 31 16/christine.pflueger@uni-kassel.de)
zur Verfügung.
Bewerbungsfrist: 13.04.2015
Kennziffer: 25155
Lehrer/-in als pädagogische/-r Mitarbeiter/in (A 13 HBesG) im Rahmen des
Modellversuchs „Praxissemester“
Teilzeit mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollzeitbeschäftigten.
Aufgabenprofil:
Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere:
– Die Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung
der Schulpraktika (mit Schwerpunkt auf dem Modellversuch „Praxissemester“ im Fach Geschichte, im
Rahmen der Projektphase/Probephase für das Praxissemester),
– die Betreuung der Studierenden des Studiengangs L2
Geschichte an Realschulen und Hauptschulen während des Praxissemesters,
– Lehrtätigkeit im Bereich der Fachdidaktik Geschichte
(begleitende Seminare während des Praxissemesters)
sowie
– organisatorische Mitarbeit im Bereich Didaktik der
Geschichte.
Anforderungsprofil:
Erwartet werden ein abgeschlossenes Universitätsstudium im Fach Geschichte, das erste und zweite Staatsexamen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen und eine mindestens dreijährige Schulpraxis nach der zweiten
Staatsprüfung.
Die Abordnung/Teilabordnung als pädagogische/r Mitarbeiter/in aus dem Schuldienst erfolgt außerhalb der im
Geschäftsbereich des Hessischen Kultusministeriums geführten Leerstellen-Kontingente zunächst für ein Probejahr und kann vorbehaltlich der weiteren Finanzierungszusage durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Regellehrverpflichtung beträgt gem. Verordnung über den Umfang der Lehrverpflichtungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den
Hochschulen des Landes (Lehrverpflichtungsverord-
Die Universität Kassel ist im Sinne der Chancengleichheit bestrebt, Frauen und Männern die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und bestehenden Nachteilen entgegenzuwirken. Angestrebt wird eine deutliche
Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Qualifizierte Frauen werden deshalb ausdrücklich
aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/innen erhalten bei gleicher Eignung und Befähigung den Vorzug. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar. Bitte reichen Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen
nur in Kopie (keine Mappen) ein, da diese nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgesandt werden können; sie werden unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Bewerbungen mit
aussagekräftigen Unterlagen sind unter Angabe der
Kennziffer auf dem Dienstweg über die Schulleitung
und das Schulamt mit einem Würdigungsbericht der/des
Dienstvorgesetzten an den Präsidenten der Universität
Kassel, 34109 Kassel zu richten. Zur Beschleunigung
des Verfahrens wird gebeten, vorab eine Kurzbewerbung
(mindestens Bewerbungsschreiben und Lebenslauf) unter Angabe der Kennziffer gern auch in elektronischer
Form an den Präsidenten der Universität Kassel, 34109
Kassel bzw. bewerbungen@uni-kassel.de zu schicken.
Point Alpha Stiftung
Lehrerin als pädagogische Mitarbeiterin/
Lehrer als pädagogischer Mitarbeiter
Abordnung (1,0 Stellen)
Abordnungszeitraum: 01.08.2015-31.07.2020
Die Abordnung erfolgt zunächst für den Zeitraum eines
Jahres. Eine Verlängerung um weitere vier Jahre ist vorgesehen.
Point Alpha Stiftung
Hummelsberg 1
36169 Rasdorf
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Stellenausschreibungen
Die Point Alpha Stiftung ist Trägerin der Gedenkstätte
Point Alpha. Ihr Auftrag ist es, den denkmalgeschützten
ehemaligen US-Beobachtungsposten und das Grenzmuseum im „Haus auf der Grenze“ als Erinnerungsorte zu einer Bildungsstätte auszubauen sowie aktiv zur weiteren
wissenschaftlichen Erforschung der SED-Diktatur und der
Zeit des Kalten Krieges beizutragen. Dazu trägt auch die
2011 gegründete Point Alpha Akademie in Geisa als moderne Einrichtung der Politischen Bildung bei. Das Bildungsangebot der Stiftung wie der Akademie richtet sich
an Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, sowie anderweitig politisch Interessierte. Ziel ist es, die Point Alpha Stiftung unter Herausarbeitung der Alleinstellungsmerkmale
der Gedenkstätte zu einer bundesweit anerkannten, etablierten Stätte der DDR-Aufarbeitung weiterzuentwickeln.
Tätigkeitsprofil
• Planung, Koordinierung und Umsetzung von pädagogischen Projekten der Point Alpha Stiftung
• Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen der Lehrerfortbildung der Point Alpha Akademie
• Weiterentwicklung bestehender didaktischer Angebote
• Konzeptionelle Unterstützung und selbstständige
Durchführung von Projekten für/ mit Schulklassen
und Schülergruppen vor Ort
• Entwicklung und Veröffentlichung von Bildungsangeboten und Lernmaterialien
• Beratung von hessischen Schulen/Fachschaften hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung außerschulischer
Lernorte
• Enge Kooperation mit dem LSA/Staatlichen Schulamt Fulda, Kontaktpflege zu den Schulleitungen/Fachschaften der osthessischen Bildungsregion
• Vernetzung mit anderen Anbietern didaktischer Materialien in den Museen und Gedenkstätten zur DDRAufarbeitung
Anforderungprofil
• Lehrbefähigung Deutsch/Geschichte Sekundarstufe I
oder II
• Kenntnisse in der Gedenkstättenarbeit erwünscht,
Einarbeitung möglich
• Erfahrungen in der Lehrerfortbildung wünschenswert
• Sichere PC-Kenntnisse, insbesondere in der Textverarbeitung
• Organisatorische Fähigkeiten
• Selbstständiges Arbeiten
• Einsatzbereitschaft, initiierendes Wesen, Flexibilität
• Sichere Englischkenntnisse erwünscht
Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an unbefristet beschäftigte Lehrkräfte des Landes Hessen.
Bewerbungen bitte innerhalb von 21 Tagen nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung an:
Direktor Volker Bausch
Schlossplatz 4
36419 Geisa
ABl. 3/15
ABl. 3/15
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NICHTAMTLICHER TEIL
BEKANNTMACHUNGEN UND MITTEILUNGEN
DES HESS. KULTUSMINISTERIUMS
Bekanntgabe der islamischen Feiertage in
den Schuljahren 2016/2017, 2017/2018 und
2018/2019
Programm Praxis und Schule (PuSch)
Um zu verhindern, dass landesweite Vergleichstests,
Wettbewerbe, schulische Veranstaltungen o. ä. mit den
hohen islamischen Feiertagen kollidieren, gebe ich nachstehend die Termine für die nächsten drei Schuljahre bekannt:
Erlass vom 17. Februar 2015
III.4 - 234.000.080-00001
Schuljahr 2016/2017:
PuSch-Klassen können an Schulen mit dem Bildungsgang Hauptschule und an integrierten Gesamtschulen in
Form von PuSch A-Klassen und an Beruflichen Schulen
in Form von PuSch B-Klassen auf Antrag eingerichtet
werden.
Fest des Fastenbrechens (Idul Fitr,
Seker Bayrami, Ramadan Bayrami)
Opferfest (Idul Adha,
Kurban Bayrami)
5. Juli 2016
Ausschreibung für das Schuljahr 2015/2016
Für das Schuljahr 2015/2016 wird im Rahmen der ESFFörderperiode 2014–2020 das Programm „Praxis und
Schule“ (PuSch) im Bundesland Hessen ausgeschrieben.
12. September 2016
Allgemeine rechtliche Grundlagen:
Schuljahr 2017/2018:
Fest des Fastenbrechens (Idul Fitr,
Seker Bayrami, Ramadan Bayrami)
Opferfest (Idul Adha,
Kurban Bayrami)
25. Juni 2017
1. September 2017
Schuljahr 2018/2019:
Fest des Fastenbrechens (Idul Fitr,
Seker Bayrami, Ramadan Bayrami)
Opferfest (Idul Adha,
Kurban Bayrami)
15. Juni 2018
21. August 2018
Aufgrund unterschiedlicher Rechtsschulen des Islam und
der kalendarischen Umrechnung können die Daten der
Feiertage jeweils um einen Tag variieren. Schülerinnen
und Schüler, für die die Bindung an eine solche Rechtsschule geltend gemacht wird, sind stattdessen für diesen
Tag freizustellen.
Wiesbaden, den 29. Januar 2015
Z.3 - 870.500.000-00041 -
• Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013
mit gemeinsamen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des
ländlichen Raums und den Europäischen Meeres- und
Fischereifonds sowie mit allgemeinen Bestimmungen
über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds und zur Aufhebung der Verordnung
(EG) Nr. 1083/2006 des Rates
• Verordnung (EU) Nr. 1304/2013 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013
über den Europäischen Sozialfonds und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1081/2006 des Rates
• Durchführungsverordnung Nr. 821/2014 der Kommission vom 28. Juli 2014 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der
Einzelheiten betreffend die Übertragung und Verwaltung von Programmbeiträgen, die Berichterstattung
über Finanzinstrumente, die technischen Merkmale
der Informations- und Kommunikationsmaßnahmen
90
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
für Vorhaben und das System zur Aufzeichnung und
Speicherung von Daten
• Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1011/2014 der
Kommission vom 22. September 2014 mit detaillierten Regelungen für die Durchführung der Verordnung
(EU) Nr. 1303/2013 des Europäischen Parlaments
und des Rates im Hinblick auf die Muster für die
Übermittlung bestimmter Informationen an die Kommission und detaillierten Regelungen für den Informationsaustausch zwischen Begünstigten und Verwaltungsbehörden, Bescheinigungsbehörden, Prüfbehörden und zwischengeschalteten Stellen
• Entscheidung der Kommission vom 27. Oktober 2014
zur Genehmigung des Operationellen Programms für
die Intervention der Gemeinschaft unter Beteiligung
des Europäischen Sozialfonds in der Region Hessen
in Deutschland im Rahmen des Ziels Investitionen in
Wachstum und Beschäftigung
• die Rahmenrichtlinie des Hessischen Ministeriums
für Soziales und Integration für die Interventionen des
Europäischen Sozialfonds in Hessen für die Förderperiode 2014 bis 2020 in der jeweils geltenden Fassung
ABl. 3/15
Die Antragstellung erfolgt mit Formvordrucken.
Nähere Angaben zum Programm, insbesondere zum Antragsverfahren und zu den Bewerbungsvoraussetzungen,
sind der Leitlinie zum Programm PuSch zu entnehmen.
Die Leitlinie ist auf dem Hessischen Bildungsserver im
PuSch-Portal hinterlegt: http://pusch.bildung.hessen.de.
Der Antrag ist auf dem Dienstweg zu richten an:
Hessisches Kultusministerium
Referat III.4
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden
Auskünfte erteilen:
Christina Hitzig
Telefon: (06 11) 88 03 - 16 0
Telefax: (06 11) 32 71 51 90 5
E-Mail: Christina.Hitzig@kultus.hessen.de
Yunus Demircan
Telefon: (06 11) 36 8 - 27 33
Telefax: (06 11) 36 8 - 20 99
E-Mail: Yunus.Demircan@kultus.hessen.de
• Hessisches Schulgesetz (Schulgesetz – HSchG –) in
der Fassung vom 14. Juni 2005 (GVBl. I S.441) in
der jeweils geltenden Fassung
• Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungsgänge
und Schulformen der Grundstufe (Primarstufe) und
der Mittelstufe (Sekundarstufe I) und der Abschlussprüfungen in der Mittelstufe (VOBGM) vom 14. Juni
2005 (ABl. S. 438; ber. S. 579) in der jeweils geltenden Fassung
• Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses
(VOGSV) vom 19. August 2011 (ABl. S. 546) in der
jeweils geltenden Fassung
• Verordnung über die Ausbildung und Abschlussprüfungen in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung vom 10. August 2006 (ABl. S. 744) in der jeweils geltenden Fassung
• Hessische Landeshaushaltsordnung (LHO) vom
15. März 1999 (GVBl. I S. 248) in der jeweils geltenden Fassung.
Antragsverfahren:
Die Anträge für das Schuljahr 2015/2016 müssen vor
Projektbeginn gestellt werden
und für PuSch A bis zum 30. April 2015
und für PuSch B bis zum 30. Juni 2015
beim Hessischen Kultusministerium eingegangen sein.
Feriencamps des Projekts „MINT Girls
Camps“ in den hessischen Sommer- und
Herbstferien 2015
Nach vier erfolgreichen Veranstaltungsjahren wird das
Projekt MINT Girls Camps auch im Jahr 2015 fortgesetzt. Ziel des Projekts ist es, Mädchen der Jahrgangsstufen 8 und 9 (Alter ca. 14 bis 16 Jahre), die die einen
Haupt- oder Realschulabschluss anstreben, für Berufe
aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
In der 10. KW 2015 wird an alle hessischen Schulen mit
Haupt- oder Realschulbildungsgang Informationsmaterial (Flyer und Plakate) versandt. Wir bitten die betroffenen Schulleitungen und Lehrkräfte darum, die Weitergabe der Informationen an die Schülerinnen zu gewährleisten.
Das Projekt MINT Girls Camps wurde auf Initiative des
Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMEWVL), der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und
mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums
im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Im Jahr 2015 werden 8
Camps stattfinden, davon drei in den hessischen Sommerferien und vier in den Herbstferien. Durchgeführt
werden die Camps durch die Sportjugend Hessen im
ABl. 3/15
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
Landessportbund Hessen e. V., in Kooperation mit Provadis – Partner für Bildung & Beratung GmbH.
Den Mädchen wird im Rahmen der MINT Girls Camps
die Möglichkeit gegeben, während der Schulferien für
eine Woche MINT-Themen praxisnah zu erleben und dabei eine Berufsorientierung zu erfahren. Dafür gehen sie
an fünf Tagen in Unternehmen, Werkstätten und Labore
und nehmen an fünf unterschiedlichen Workshops zu
den Themen Welt der Labortechnik, - Elektrik, - Informatik, - Mechanik und Berufsvorbereitung teil. Der Berufsvorbereitungsworkshop findet in Zusammenarbeit
mit der Agentur für Arbeit aus der jeweiligen Region
statt. Eingebunden sind diese Praxistage in ein CampKonzept, das den Mädchen ein attraktives und bewegtes
Bildungs- und Freizeitprogramm bietet, z. B. mit sportlichen Highlights wie Klettern, Schwimmen oder Voltigieren, Abenteuerspiele und ein Wellnessabend. Außerdem geht es hierbei darum, den (informellen) Austausch
unter den Teilnehmerinnen zu fördern und die praktischen Erfahrungen der Mädchen in den MINT – Themenblöcken aufzugreifen.
http://www.mint-girls-camps.de/
Handreichung für Lehrkräfte zum
Umgang mit Sozialen Netzwerken in
hessischen Schulen
Die Kommunikation über Soziale Netzwerke (beispielsweise Facebook) ist bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften heutzutage sehr beliebt und ihre Nutzung weit verbreitet.
Es ist wichtig, Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsbewussten, reflexiv-handlungsorientierten
und kritischen Umgang mit Sozialen Netzwerken zu sensibilisieren und über Möglichkeiten einer positiven Nutzung, aber auch über Risiken aufzuklären. Deshalb sollte
das Thema im Unterricht im Rahmen der Stärkung der
Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler behandelt werden.
Darüber hinaus gilt es für Lehrkräfte, bei der Kommunikation über Soziale Netzwerke bestimmte Vorgaben zu
beachten.
Die Nutzung von öffentlichen oder kommerziellen Sozialen Netzwerken im Bereich der schulischen und unterrichtsrelevanten Kommunikation sollte, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt erfolgen. Das Hessische
Kultusministerium empfiehlt vielmehr die Nutzung von
schulinternen Lernplattformen, wie beispielsweise
Schul-Moodle Hessen, damit eine sichere und rechtlich
91
unangreifbare Kommunikation und Datenverarbeitung
gewährleistet werden kann. Die von Schülerinnen und
Schülern immer häufiger genutzten Messenger-Dienste
(z. B. WhatsApp) sollten in der schulischen Kommunikation nicht eingesetzt werden, da sie nur als App für mobile Geräte vorhanden sind. Diese sind datenschutzrechtlich problematisch (z. B. durch Ortungsdienste oder Zugriff auf Adressdaten).
Nachfolgend erhalten Lehrkräfte eine Handreichung für
den angemessenen Umgang mit Sozialen Netzwerken
sowohl in der privaten als auch in der schulischen Kommunikation sowie Hinweise für eine unterrichtliche Behandlung des Themas.
Private Kommunikation in Sozialen Netzwerken
Eine unbestimmbare Zahl von Lehrerinnen und Lehrer
nutzt Soziale Netzwerke für private Zwecke. Dies ist
grundsätzlich zulässig. Die betreffenden Lehrkräfte müssen sich dessen bewusst sein, dass auch Schülerinnen
und Schüler, deren Eltern sowie der Kollegenkreis Zugriff auf eine öffentliche Internetplattform wie z. B. Facebook o. a. haben. Deshalb ist es für die Betroffenen
ratsam, sorgfältig zu prüfen, welche Art von persönlichen bzw. personenbezogenen Daten über eine solche
Plattform kommuniziert werden sollen.
Beim Umgang mit Sozialen Netzwerken sowie deren
Einsatz sind für Lehrkräfte bestimmte rechtliche Vorgaben einschlägig. Besonders zu beachten ist die Regelung
des § 3 Abs. 9 Hessisches Schulgesetz, wonach die
Schule zur Wohlfahrt der Schülerinnen und Schüler und
zum Schutz ihrer seelischen und körperlichen Unversehrtheit, geistigen Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit
verpflichtet ist.
Die Unterrichts- und Erziehungstätigkeit der Lehrkräfte
muss sich zu jeder Zeit an diesem Grundsatz ausrichten.
Dies gilt für verbeamtete wie angestellte Lehrkräfte gleichermaßen. Verstößt eine verbeamtete Lehrkraft dagegen, kann dies ein Dienstvergehen darstellen und zu einer disziplinarrechtlichen Ahndung führen, was bei besonders schweren Dienstvergehen gegebenenfalls zu einer Entfernung aus dem Dienst führen kann. Auch haben
verbeamtete Lehrkräfte nach § 34 Satz 3 Beamtenstatusgesetz eine dahingehende Dienstpflicht, dass ihr Verhalten der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden
muss, die ihr Beruf erfordert. Dies gilt auch für das außerdienstliche, d. h. private Verhalten eines Beamten, etwa in Sozialen Netzwerken. Verstößt eine angestellte
Lehrkraft dagegen, kann darin eine schwerwiegende
Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten liegen, was zur
Abmahnung und fristlosen außerordentlichen Kündigung
führen kann. Eltern müssen sich – ebenso wie ihre Kinder – darauf verlassen können, dass Lehrkräfte weder das
durch die Schulpflicht begründete staatliche Obhuts- und
Näheverhältnis noch die Wehrlosigkeit Minderjähriger
in irgendeiner Form ausnutzen. Dies gilt insbesondere
92
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
auch für den privaten Kontakt zwischen Lehrkraft und
Schülerin oder Schüler in Sozialen Netzwerken. Stets
müssen ein verantwortungsvoller Umgang mit Vertrautheit und Distanz im Netz und damit eine erhöhte Sorgfaltspflicht sichergestellt werden.
Anforderungen zum sicheren Umgang mit Sozialen
Netzwerken bei der Kommunikation mit
Schülerinnen und Schülern:
• Lehrkräften wird ausdrücklich davon abgeraten,
Freundschaftsanfragen an Schülerinnen oder Schüler
der eigenen Schule zu stellen oder jene von Schülerinnen und Schülern anzunehmen. Schülerinnen und
Schüler stehen in einem besonderen Obhutsverhältnis
zu ihren Lehrkräften. Ein verantwortungsvoller
Umgang mit Nähe und Distanz wird schwieriger,
wenn Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern
in Sozialen Netzwerken miteinander befreundet sind.
Lehrkräfte erhalten hier gegebenenfalls Informationen, die sie in Konfliktsituationen bringen können.
• Im Sinne eines transparenten Umgangs sollte das o. g.
Vorgehen den Schülerinnen und Schülern gegenüber
erläutert werden, um zu verhindern, dass die Nichtannahme einer Freundschaftsanfrage möglicherweise
als „persönliche Ablehnung“ missverstanden werden
könnte.
• Privatsphäre-, Datenschutz- sowie Profileinstellungen
sollten sorgfältig und regelmäßig überprüft werden
(Hinweise hierzu siehe Linkliste im Anhang). Lehrkräfte sollten nur in Ausnahmefällen Einblick in ihre
Kontaktdaten und Einträge gewähren und sich bewusst sein, welche Folgen die geteilten Inhalte für die
eigene Reputation – insbesondere für die Lehrerrolle
– haben können.
• Für die Anmeldung bei Facebook und anderen Websites empfiehlt es sich, eine zusätzliche E-MailAdresse einzurichten. So kann Daten- oder E-MailAdressen-Missbrauch vorgebeugt werden. Es ist darauf zu achten, ein sicheres Passwort auszuwählen
(d. h. mindestens 10 Zeichen Länge mit Groß- und
Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen). Auch
sollten für jeden Online-Account unterschiedliche
Passwörter verwendet und diese in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.
• Bei digitalen Postings und Nachrichten ist unter allen
Umständen das Urheberrecht zu beachten.
Nutzung Sozialer Netzwerke in
der schulischen Kommunikation
• Bei schulinterner und unterrichtsrelevanter Kommunikation muss gewährleistet sein, dass alle betroffenen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern
ausnahmslos erreicht werden. Soziale Netzwerke dür-
ABl. 3/15
fen im schulischen Bereich nur genutzt werden, soweit die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern
damit einverstanden sind. Keinesfalls dürfen einzelne
Schülerinnen und Schüler oder Eltern dazu aufgefordert werden, sich für die schulische Kommunikation
bei einem Sozialen Netzwerk anzumelden. Erst recht
ist es unzulässig, die Verwendung Sozialer Netzwerke anzuordnen.
• Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern dürfen
keine Nachteile erfahren, wenn sie an der Kommunikation über ein Soziales Netzwerk nicht teilnehmen.
Sollten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler in
einem Sozialen Netzwerk an bestimmte Termine oder
Ankündigungen erinnern wollen, müssen diese Informationen bereits im Unterricht oder über einen rechtlich geregelten Kommunikationsweg mitgeteilt worden bzw. dort zu entnehmen sein (beispielsweise über
eine Lernplattform, Schulhomepage oder via E-Mail).
• Aus datenschutzrechtlichen Vorgaben ist es nicht gestattet, Soziale Netzwerke für den Austausch personenbezogener Daten zu verwenden. Personenbezogene Daten und Dokumente (wie Noten, Krankmeldungen,
Adress- und Telefondaten, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, Feedback zu Lernleistung etc.) dürfen
nicht über Soziale Netzwerke mitgeteilt werden.
• Eine Kommunikation mit Schülerinnen oder Schülern, deren Alter den AGB des jeweiligen Sozialen
Netzwerkes nicht entspricht, ist untersagt.
• Wenn Lehrkräfte sich für die Nutzung von Sozialen
Netzwerken im schulischen Bereich entscheiden,
empfiehlt sich das Erstellen einer klassen- und
fachbezogenen Gruppe. In dieser können Lehrkräfte
mit Schülerinnen und Schülern kommunizieren ohne
mit ihnen „befreundet“ zu sein. Die Gruppe sollte als
„geschlossen“ oder „geheim“ eingestellt sein:
a) Die Privatsphäre-Einstellung „geschlossen“ bedeutet, dass jeder die Gruppe, d. h. den Gruppennamen und ihre Mitglieder sehen kann. Beiträge
können jedoch nur von Gruppenmitgliedern gesehen und verfasst werden.
b) Die Einstellungsoption „geheim“ ermöglicht zusätzlich, dass ausschließlich Mitglieder die Gruppe bzw. den Namen der Gruppe und die Beiträge
darin sehen können.
• Lehrerinnen und Lehrer sollen in ihrer Gruppe der
Administrator sein, um gegebenenfalls unerwünschte
Beiträge sofort löschen zu können. Gruppen lassen
sich auch so einstellen, dass der Administrator alle
Beiträge und Kommentare freischalten muss.
• Lehrkräfte sollen mit ihren Schülerinnen und Schülern für die digitale Kommunikation klare Regeln
ABl. 3/15
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
93
formulieren: keine Dokumente mit personenbezogenen Daten einstellen, auf respektvolle Formulierungen achten, für die professionelle pädagogische Distanz und dienstrechtlichen Vorgaben des Lehrers Verständnis schaffen, über datenschutzrechtliche Vorschriften aufklären.
sene Lerngruppen, zu denen nur die entsprechenden
Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler Zutritt haben.
So entstehen geschützte Räume, in denen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem Web 2.0 üben
können. Die Lehrkräfte nehmen dabei ihre ursprüngliche
Aufgabe als Vorbild und Berater war.
• Ein Soziales Netzwerk soll möglichst nur als „Hinweisfunktion“ genutzt werden. So können Lehrkräfte
– nachdem sie eine neue Information auf eine Lernplattform (wie beispielsweise Schul-Moodle Hessen
oder schulinterne Lernplattformen) eingestellt haben
– die „geheime“ oder „geschlossene“ Gruppe durch
das Posten des entsprechenden Links auf die Lernplattform verweisen. Dieser Link informiert die Schülerinnen und Schüler darüber, dass eine entsprechende Notiz (z. B. zu den Hausaufgaben oder Organisatorisches) auf der Lernplattform abzurufen ist.
Zudem haben derartige Lernplattformen datenschutzrechtlich ein angemessenes Niveau und stehen daher mit
den Vorgaben des Hessischen Datenschutzgesetzes in
Einklang. Das Lernen und die persönliche Entwicklung
der Kinder und Jugendlichen bleiben damit dem Zugriff
einer nicht bestimmbaren Öffentlichkeit entzogen.
• Durch die Verlinkung zu Inhalten auf der Lernplattform gelingt es, Schülerinnen und Schüler in „ihrem
Netzwerk“ abzuholen und an die Arbeit auf einer sicheren Lernplattform zu gewöhnen.
• Das Verwenden von Social Plugins, wie beispielsweise des „Gefällt-mir“-Buttons von Facebook, auf
Schulhomepages ist aus datenschutzrechtlichen Gründen unzulässig.
• Informationen, die Lehrkräfte den Schülerseiten zufällig entnehmen, sollten im dienstlichen Kontext keinerlei Verwendung haben, sofern es sich nicht um
dienst- oder strafrechtlich relevante Informationen
handelt.
Lernplattformen als sichere Alternative
Eine sichere Alternative in der schulischen digitalen
Kommunikation bieten pädagogische Lernplattformen,
wie Schul-Moodle Hessen. Deswegen empfiehlt das
Hessische Kultusministerium ausdrücklich deren Nutzung.
Die dort vorhandenen Kommunikationswerkzeuge reichen nicht nur für alle schulischen Belange aus, sondern
bilden auch einen guten Querschnitt durch die Standardanwendungen des modernen Web 2.0. Dazu gehören neben
den
Möglichkeiten
der
Selbstdarstellung
bzw. Profilpflege auch das Schreiben von „Wikis“ und
„Blogs“ sowie die Nutzung von „Foren“ und „ChatRooms“.
Ein besonderes Merkmal der Lernplattformen ist es, dass
alle verwendeten Inhalte und Funktionen in einem eigenen Bereich zusammengefasst sind und Zugangsbeschränkungen unterliegen. Dabei gibt es öffentliche Bereiche, die von allen Nutzern eingesehen werden können,
passwortgeschützte, schulinterne Bereiche, zu denen alle
Schulgemeindemitglieder Zugang haben, und geschlos-
Darüber hinaus bieten Lernplattformen auch noch viele
andere interaktive Instrumente, die speziell für Schule
und Unterricht konzipiert wurden.
Für Informationen zur Schulplattform oder dem SchulMoodle Hessen siehe Links im Anhang.
Soziale Netzwerke im Rahmen der Medienbildung
Der sichere und kritische Umgang mit Sozialen Netzwerken und anderen Formen digitaler Kommunikation
ist als Teil der schulischen Medienbildung zu betrachten.
Schülerinnen und Schüler sind im Sinne einer kritischen
und anwendungsbezogenen Medienbildung über Chancen und Risiken aufzuklären. Im Unterricht, in Projekten
und Arbeitsgemeinschaften sollen Funktionsweise der
Sozialen Netzwerke und Messenger-Dienste, Aspekte
des Datenschutzes, des Urheberrechtes, der Persönlichkeitsrechte sowie Privatsphäre-Einstellungsmöglichkeiten thematisiert werden.
Insbesondere sollen auch Problemfelder, welche digitale
Kommunikation mit sich bringen kann, behandelt werden: Mobbing, Sexting, Selbstentblößung, Verlust persönlicher Daten, kommerzieller Datenmissbrauch etc.
(siehe Material- und Linkempfehlung im Anhang).
Zu fördern sind hierbei Kompetenzen, die sich exemplarisch auf alle digitalen Kommunikationswege übertragen
lassen, beispielsweise:
• (Kritische) Bewertung der Informationen und
Austausch zu einem persönlich relevanten Wissensoder Interessensgebiet.
• Pflege und Filterung der Kontakte im Sozialen
Netzwerk.
• Selektives Präsentieren von Aspekten der eigenen
Person und der Entwicklung des Bewusstseins für
persönliche Daten (Meinung/ Wissen/ Erlebnisse, die
man mit anderen teilen möchte etc.); dabei sollte auch
der Aspekt angesprochen werden, warum Dritte an
persönlichen Daten Interesse haben könnten (Datenmissbrauch/ kommerzielle Zwecke u. a.). Schülerin-
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
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nen und Schüler sollten für Datensparsamkeit und damit für einen verantwortungsbewussten Umgang mit
eigenen und fremden Daten sensibilisiert werden.
Zentrale Handlungsempfehlungen im Überblick
1. Die Nutzung schulinterner Lernplattformen ist der
Kommunikation mit Sozialen Netzwerken vorzuziehen.
2. Von einer privaten Kontaktpflege der Lehrkräfte mit
Schülerinnen und Schülern der eigenen Schule in Sozialen Netzwerken ist ausdrücklich abzuraten. Dies
betrifft insbesondere sogenannte Freundschaften.
3. Personenbezogene Daten und Dokumente dürfen über
Soziale Netzwerke nicht kommuniziert werden.
4. Keine Schülerin und kein Schüler oder deren Eltern
dürfen dazu gezwungen sein, sich in Soziale Netzwerke zu begeben.
5. Der sichere und kritische Umgang mit Sozialen Netzwerken ist als Teil der schulischen Medienbildung zu
betrachten.
Diese Handlungsempfehlungen werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf an aktuelle Erfordernisse und mediale Entwicklungen angepasst.
Fortbildungen und weitere Informationen
Das Hessische Kultusministerium bietet in Kooperation
mit dem Landesschulamt unterschiedliche Möglichkeiten
der Beratung und Fortbildung für Lehrkräfte in Fragen
des Umgangs mit Sozialen Netzwerken an. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Webseite zum Jugendmedienschutz (siehe Anhang).
Ausführlichere und weiterführende Informationen zu Privatsphäre-Einstellungen sind den Materialien und den
Lehr-Videos der EU-Initiative Klicksafe zu entnehmen
sowie den weiteren Link- und Materialempfehlungen im
Anhang.
Anhang
Links und Materialempfehlungen zum Thema
„Soziale Netzwerke“:
• Hessischer Jugendmedienschutz:
http://jugendmedienschutz.bildung.hessen.de
ABl. 3/15
• Klicksafe-Lehrerhandbuch:
http://www.klicksafe.de/service/fuer-lehrende/
lehrerhandbuch/
(daraus u. a. Kapitel 4, s. S. 115ff.: „Wie wir uns präsentieren: Selbstdarstellung im Netz!“)
• Soziale Netzwerke/ 13 Tipps von Klicksafe:
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/
soziale-netzwerke/
• Video-Ratgeber zum Schutz der Privatsphäre
in Sozialen Netzwerken – Facebook:
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/
facebook/video-ratgeber-zum-schutz-derprivatsphaere-in-sozialen-netzwerken-facebook/
• Materialen zum Thema Datenschutz- und Persönlichkeitsrecht:
„Datenschutz in sozialen Netzwerken – meine Daten
gehören mir!“
http://www.klicksafe.de/themen/rechtsfragenim-netz/irights/datenschutz-in-sozialennetzwerken/s/meine/daten/gehören/mir/
http://www.klicksafe.de/themen/rechtsfragenim-netz/irights/
• klicksafe Datenschutz-Dossier:
http://www.klicksafe.de/service/materialien/
broschueren-ratgeber/klicksafedatenschutzdossier/s/datenschutz/dossier/
• Materialien zum Thema Urheberecht:
http://www.klicksafe.de/themen/downloaden/
urheberrecht/
Buchtipp:
Grund, Kettl-Römer; 99 Tipps – Social Media, Cornelsen, Berlin 2013
ISBN 978-3-589-16219-2
Das Buch erklärt die Hintergründe und die Funktionsweise von Social Media. Zusätzlich gibt es zahlreiche
Tipps, wie Lehrkräfte selbst Social Media nutzen und
auch mit ihren Schülern effektiv einsetzen können.
Kontaktdaten
Rolf Schuhmann
Landeskoordinator für den Jugendmedienschutz
• Informationsseite zur Schulplattform:
http://medien.bildung.hessen.de/lernplattform/
bildungsserver
Hessisches Kultusministerium
Projekt Jugendmedienschutz
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden
E-Mail: rolf.schuhmann@kultus.hessen.de
• Informationsseite zum Schulmoodle Hessen:
http://moodle.bildung.hessen.de/
Diese Handreichung ist als PDF-Datei abrufbar unter:
https://kultusministerium.hessen.de/schule/medienbildung
ABl. 3/15
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
Projektangebot
Lernkompetenz polymedial entwickeln –
individuell fördern
95
Klasse, einer Jahrgangsstufe oder in einem Ausbildungsgang eingeführt und erprobt haben. Weiterhin sollte das
Projektteam selbstständig dazu in der Lage sein, die Einführung des Unterrichtskonzepts schulintern zu planen
und umzusetzen.
Ausgangslage
Die in der aktuellen Bildungsdiskussion oft zitierte Hattie-Studie liefert eine Vielzahl von Hinweisen darüber,
welche Unterrichtsmethoden zu einer signifikanten Verbesserung der Lernleistungen von Schülerinnen und
Schülern führen kann. Dabei spielen individuelle Lernberatung und Coaching sowie eine effiziente Mischung
aus direkter Instruktion und Phasen des selbstständigen
Lernens eine zentrale Rolle. Wie neue Medien dabei wirkungsvoll unterstützen können und gleichzeitig die Vermittlung von Medienkompetenz gefördert wird, soll im
Projekt umgesetzt werden.
Leistungen der Fortbildung
Abhängig von der Größe der Schule können jeweils drei
bis fünf Lehrer an den Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Die technische und fachliche Infrastruktur des
Projekts steht allen Lehrerinnen und Lehrern der teilnehmenden Schulen zur Verfügung.
Fortbildungsprogramm
Die Fortbildung umfasst zehn Tage, die sich wie folgt
gliedern:
Ziel der Fortbildung
Individualisiertes und selbstgesteuertes Lernen erfordert
neue Unterrichtskonzepte. Eine bereits erfolgreich erprobte Möglichkeit zur Umsetzung solcher Konzepte ist
das systemische, ressourcen- und lösungsbasierte Lerncoaching unterstützt durch Lernplattformen. Es bietet eine wirksame Methode, Stärken und Entwicklungspotentiale bei Schülerinnen und Schülern zu erkennen und gezielt an deren Optimierung zu arbeiten. Dabei stehen vor
allem Stärken, Entwicklungspotentiale, Chancen und
Möglichkeiten der Lernenden im Mittelpunkt.
Das Projekt soll die teilnehmenden Schulen dabei unterstützen und beraten, das selbstgesteuerte Lernen im Rahmen ihrer Unterrichtskonzepte sowie die Individualisierung von Lernprozessen in Verbindung mit der Nutzung
neuer Medien entsprechend ihres Schulprofils weiter zu
entwickeln. Als Basis hierfür dienen gezielte Fortbildungen zur Ausbildung und Stärkung der Beratungskompetenz der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen sowie
eine Vielzahl von Beispielen einer erfolgreichen Unterrichtspraxis. Dabei werden die neuen Medien zielgerichtet zur Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen
und Schülern eingesetzt und als sinnvolle Ergänzung des
Unterrichts genutzt. Die Lernplattform dient der Bereitstellung von didaktisch aufgearbeiteten Lernaufgaben
und Materialien, ein E-Portfoliosystem für die Hand der
Schülerinnen und Schüler dient der Reflexion und Präsentation von Lernergebnissen. Beide Systeme sind ausschließlich als Werkzeuge zur Unterstützung der Lehr-,
Lern- und Beratungsprozesse gedacht.
Die Erweiterung der Lehrerrolle um die Funktion des
Lern-Coaches für die Entwicklung der Selbstlernkompetenz der Schülerinnen und Schüler an der teilnehmenden
Schule ist Ziel der Fortbildung.
Mit Abschluss des Projekts sollen die teilnehmenden
Schulen die neue Unterrichtsform entweder in einer
1. „Unterricht neu denken“
• Der theoretische und schulpraktische Rahmen des
Projekts; ein Tag.
• Der Einsatz des E-Portfoliosystems Mahara als
„Personal Learning Environment“ (PLE) für die
Hand der Schülerinnen und Schüler zur Dokumentation, Begleitung und Reflexion der Lernprozesse;
ein Tag (zweiter Tag optional).
2. Nutzung der Lernplattform Moodle zur Steuerung
von Lernprozessen und der Erstellung von Lerngelegenheiten; ein Tag.
3. Systemisch-lösungsorientierte Lernprozessbegleitung,
u. a. Prof. Max Woodtli (Dozent für Berufspädagogik
und Informations- und Kommunikationstechnik/IKT,
Sekundarstufe II); einmal zwei und einmal drei Tage.
4. Arbeitsvorhaben der Schulentwicklung am Fall des
neuen Unterrichtskonzepts planen und umsetzen;
zwei Tage.
Vier der zehn Fortbildungstage finden an einem Samstag
statt. Die Kosten für Übernachtungen werden übernommen. Es wird erwartet, dass die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen die Inhalte der Fortbildung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zwischen den einzelnen Einheiten im Unterricht erproben. Diese Praxiserfahrungen bilden jeweils ein Teil des Fundaments für die folgenden
Einheiten. Die Inhalte der Fortbildungen sind aufeinander abgestimmt. Aus diesem Grund ist die durchgängige
Teilnahme an der gesamten Reihe eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg in der Praxis.
Unterstützung und Beratung
Die Projektteams der teilnehmenden Schulen haben die
Möglichkeit, für die Einführung und Konzeption auf te-
96
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
lefonische oder schriftliche (E-Mail) Beratung durch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektteams im
Landesschulamt zurückzugreifen. Weiterhin wird ein regelmäßiger Support in Form eines Forums für die Nutzung der Systeme Mahara und Moodle angeboten, im
Notfall auch per E-Mail oder telefonisch.
Technische Infrastruktur
Den teilnehmenden Schulen werden bei Bedarf eine eigene Moodle-Lernplattform sowie der Zugang zum landesweiten Portfoliosystem (Mahara) bereitgestellt. Die
technische Administration wird durch das LSA getragen.
Anmeldebedingungen für interessierte Schulen
1. Das Fortbildungsangebot richtet sich an Schulen, die
sich auf den Weg gemacht haben, kompetenzorientierten Unterricht einzuführen bzw. bereits erste
Schritte bei der Erstellung und Umsetzung eigener
Schulcurricula eingeleitet haben.
2. An der Schule sollte bereits eine Lernplattform im
Einsatz sein, die zeitgemäße Werkzeuge des „Social
Networking“ bereitstellt. Dass die Teilnehmer alle im
Umgang mit dieser Plattform erfahren sind bzw. diese
im Unterricht bereits einsetzen ist nicht erforderlich.
3. Die an der Fortbildung teilnehmenden Lehrerinnen
und Lehrer werden für alle der oben genannten Fortbildungsveranstaltungen durch die Schulen vom Unterricht freigestellt. Die Fortbildungstage gelten als
Dienstveranstaltung und sind über die Schulleitung
bei der Fortbildungsleitung zu entschuldigen.
4. Die Schulteams werden aus erfahrenen Kolleginnen
und Kollegen zusammengesetzt, die sich aus Interesse
an der Sache auf die neue Unterrichtsform einlassen
und bereit sind, an allen Teilen der Fortbildung teilzunehmen.
5. Für jede teilnehmende Lehrkraft wird eine Gebühr
von 100 Euro für die gesamte Fortbildung erhoben.
6. Die Schule bildet unter Beteiligung eines Mitglieds
der Schulleitung eine Arbeitsgruppe, welche die aus
Fortbildungen folgenden Schulentwicklungsvorhaben
auf die Bedürfnisse der Schulen anpasst, sowie die
Vorhaben zur Unterrichtsentwicklung aktiv begleitet
und unterstützt.
7. Ein Mitglied der Schulleitung vertritt die eigene
Schule sowohl bei der Auftaktveranstaltung als auch
beim Projektabschluss zusammen mit dem Projektteam. Der zeitliche Aufwand hierfür beträgt jeweils
einen halben Tag.
Weitere Rahmenbedingungen
Die Schulen erklären sich bereit, die folgenden technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die an
ABl. 3/15
der Fortbildung teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer bzw. Klassen zu schaffen:
1. In Abhängigkeit der pädagogischen Anlässe müssen
die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen mit ihren Klassen kurzfristig Zugang zur Lernplattform
bzw. dem PLE der Schule oder des Projekts haben.
Dabei kann es sich um mobile Endgeräte, Medienund Differenzierungsräume oder herkömmliche Computerräume handeln.
2. Die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen sollten
entweder als Jahrgangsteam oder zusammen in einer
Klasse unterrichten. Auch Gruppen aus einer Fachschaft sind denkbar. Dabei ist das Ziel der Umsetzung
der Schulungsinhalte in einem klar abgegrenzten Bereich (z.B. Fach-Jahrgang oder Klasse mit Kernfächern) sicherzustellen. Dieser Bereich ist mit Beginn
der Schulungen offiziell festzulegen und im folgenden Schuljahr umzusetzen.
3. Die Teilnahme als Projektschule geschieht im Rahmen der Schulentwicklung zur Erprobung der neuen
Unterrichtsform im Schulalltag und wird aktiv durch
die Schulleitung unterstützt.
4. Gremien der einzelnen Schulen unterstützen die Medienbildung deutlich erkennbar.
Zeitplan
Die Bewerbungsfrist für die Schulen läuft bis zum
29. Mai 2015. Nach dem Einreichen der Bewerbung
werden die Schulen bei Bedarf gebeten, einen OnlineFragebogen auszufüllen. Wir bitten die Projektleiter für
Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Die Auswahl wird
bis zum 29. September 2015 abgeschlossen sein. Die
Auftaktveranstaltung findet im November 2015 statt.
Weitere Veranstaltungen folgen im Dezember 2015 sowie im Jahr 2016 in den Monaten Februar, April, Mai
und September. Die Gesamtdauer des Projekts beträgt
ein Jahr. Der genaue Terminplan liegt spätestens bei Ende der Bewerbungsfrist vor.
Kontakt und Bewerbung
Das Anmeldeformular für die Bewerbung und weitere
Details der Ausschreibung entnehmen Sie bitte unserem
Internetangebot:
medien.bildung.hessen.de/lernplattform/projektangebot/
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Wolfgang Budde
Landesschulamt und Lehrkräfteakademie
Sachgebiet Medienbildung
Stuttgarter Straße 18–24
60329 Frankfurt
Tel.:
+49 69 38 98 9 221
E-Mail:
wolfgang.budde@kultus.hessen.de
ABl. 3/15
Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
Ingo Antony
Landesschulamt und Lehrkräfteakademie
Sachgebiet Medienbildung
Stuttgarter Straße 18–24
60329 Frankfurt
Tel.:
+49 69 38 98 9 216 (Mo./Do.)
E-Mail:
ingo.antony@kultus.hessen.de
Bildung im hr fernsehen: Wissen und mehr
Sendungen für die Schule März und April 2015
Sendezeit, Montag bis Freitag, 11:00 bis 11:30 Uhr
Der Hessische Rundfunk sendet von Montag bis Freitag
mit „Wissen und mehr“ eine 30-minütige Sendestrecke,
die nach § 47 Urheberrechtsgesetz für die Vorführung im
Unterricht verwendet werden darf. Genaueres hierzu sowie das ausführliche und kommentierte Programm erhalten Sie auf der Internetseite: www.wissen.hr-online.de.
Leben mit Handicap
• Eine Niere für Maxi (16.03.)
• Wege aus der Stille (17.03.)
• Behindert und doch ein Recht auf Arbeit (18.03.)
• Ich bin doch kein rohes Ei – halbe Sachen mach ich
nicht (18.03.)
• Jeder Zentimeter zählt (19.03.)
• Die Ehre meiner Eltern (20.03.)
Mädchen
• Zwangsheirat (23.03.)
• Gulabi Gang (24.03.)
• Die Loverboy-Mache (24.03.)
• Brown Babys (25.03.)
• Mädchenarrest (26.03.)
• Schwanger mit 16 (27.03.)
Armut und Wohlstand
• Aufwachsen in Armut – Kinder auf der Schattenseite
(30.03.)
• Haste was biste was’ – wenn der Wohlstand bröckelt
(31.03.)
• Cartonera, Kinderarbeit in Argentinien (01.04.)
• Spielen statt Schuften – Kinder haben Rechte (01.04.)
• Philosophie des Geldes – zum Hauptwerk Georg
Simmels (02.04.)
Musik
• Die Klangkiste – ein Orchester stellt sich vor (07.04.)
– Die Streicher
– Die Bläser
– Das Schlagwerk
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• Wie entsteht ein Konzert? (08.04.)
• Orgel- und Harmoniumbauer/-in (08.04.)
• Leidenschaft Neue Musik: Über Vielfalt und Freiheiten im Ensemble Modern (09.04.)
• Ich lebe, wenn ich singe, ein Musikprojekt macht
stark (10.04.)
Grenzenlos!
• Zuflucht gesucht (13.04.)
• Videolexikon: Limes (13.04.)
• Zu Hause in Deutschland (3-teilig, 14.04./15.04.)
• Deutschland. Mein Land? (15.04.)
• Deutschland im Überblick (16.04.)
• Bruno, der Bär ohne Pass (17.04.)
Erschütterte Wahrheiten – neue Werte
Das „Funkkolleg Wirtschaft“ in hr-iNFO
Wirtschaftliche Fragen bestimmen unseren Alltag: Wie
sicher ist meine Altersvorsorge? Soll ich morgens oder
abends mein Auto auftanken? Was sind Bitcoins? Zählt
es als Arbeit, wenn ich mein Kind zum Kindergarten
bringe? Warum gibt es so wenige Medikamente gegen
Drittwelt-Krankheiten? Wie fair sind Fair-Trade-Produkte? Was ist eine Spekulationsblase und wie entsteht sie?
Auch hinter vielen aktuellen politischen Debatten verbergen sich häufig uralte ökonomische Fragen: Muss die
Wirtschaft ewig wachsen? Was ist ein gerechter Lohn,
und wann ist ein Steuersystem gerecht? Wer beeinflusst
die Börse? Ist Gier der Urtrieb des Wirtschaftens? Würde die Welt auch ohne Geld funktionieren? Aber auch
neue Fragen tun sich auf: Formt die Wirtschaft das Internet oder das Internet die Wirtschaft? Wem nutzt die Biotonne? Wie entstehen die Preise im Gesundheitswesen?
Antworten auf solche Fragen wird das Funkkolleg Wirtschaft des Hessischen Rundfunks geben. Durch die Einordnung als „Schulfunk” können Bildungseinrichtungen
alle Funkkolleg-Sendungen – auch ausschnittsweise –
über einen langen Zeitraum im Unterricht und zur Fortund Weiterbildung nutzen und für eigene Lernbereiche
umsetzen. Das Funkkolleg ist vom Landesschulamt als
Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte anerkannt. Sendestart der ca. 20 Halbstundensendungen, die von zahlreichem, online verfügbarem Zusatzmaterial begleitet
und auch zum Download bereitstehen werden, ist Anfang November 2015. Weitere Hinweise können per
E-Mail angefordert werden unter funkkolleg@hr.de.
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Bekanntmachungen und Mitteilungen des Hess. Kultusministeriums
Punkt, Komma, Strich! Das hr2-Kinderfunkkolleg
Mathematik
Hessischer Rundfunk
Radiosendungen für die
Schule März und April 2015
hr2-kultur, Lauschinsel, samstags 14.45 Uhr
hr-iNFO Wissenswert
– Wissenswert (15 Minuten-Beitrag):
hr-iNFO, samstags und sonntags 20.15 Uhr
– Wissenswert (30 Minuten-Sendung):
hr-iNFO, sonntags 07.35 Uhr,
Wiederholung sonntags 15.35 Uhr
und montags 21.35 Uhr
Kunst
• Kunst für alle – 200 Jahre Städel, die weltweit erste
kulturelle Bürgerstiftung (15.03.)
Naturwissenschaften
• Zum ersten Frühlingswochenende:
(22.03.)
• Alternsforschung (29.03.)
• 25 Jahre Hubble-Teleskop (19.04.)
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(03) Gibt es eine größte Zahl? (21.03.)
(04) Warum würfele ich nie eine Sechs? (04.04.)
Podcast-Angebote „Kinderfunkkolleg“ unter
www.hr2-kultur.de
Weitere Informationen, Sendungen zum
Nachhören, Zusatzmaterialien und Anregungen
für den Einsatz in der Schule:
www.kinderfunkkolleg-mathematik.de
Wissen-hr-online.de
Phänologie
Politik
• Nicht nur Gerede – über Debattenkultur in Deutschland, Europa und den USA (12.04.)
Podcast-Angebote „Wissenswert“ unter
www.hr-inforadio.de
Weitere Informationen, die aktuelle Wochenübersicht und Manuskripte unter
www.wissen.hr-online.de
Sendungen der letzten Jahre „Wissenswert“ zum
Downloaden für Schule und Unterricht beim
„Bildungsserver Hessen” als MP3-Datei unter
http://lernarchiv.bildung.hessen.de/hr/
Für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler als
Audio sofort zugänglich.
hr-iNFO Funkkolleg Philosophie
hr-iNFO montags um 20.30 Uhr,
Wiederholung samstags um 11.30 Uhr, sonntags um
8.30 und 20.30 Uhr
Denken II
(17) Passen wir gut zur Welt, oder machen wir uns die
Welt passend? (16.03.)
(18) Täuscht uns unser Zeitgefühl? (23.03.)
(19) Geben wir den Wörtern zu viel Gewicht? (13.04.)
Podcast-Angebote „Funkkolleg“ unter www.hrinforadio.de
Anmeldung zu akkreditierten Fortbildungen (noch
bis Anfang Februar 2015),
Zusatzmaterialien zu allen Sendungen und weitere
Informationen auf www.funkkolleg-philosophie.de
Zusätzlich zu den Radio- und Fernsehangeboten erhalten
Sie auf wissen.hr-online.de weitere Angebote für den
Bildungsbereich. Dazu zählen u. a.:
• Themenpakete mit Anregungen, u. a. zu den Themen:
Flüchtlinge, Verfassungsschutz, Popmusik
• Archiv der Wissenswert-Sendungen
• Wissen und mehr Video-Dossiers, u. a. zum Thema
„Erinnerung“
• Informationen zu aktuellen Projekten und Fortbildungen
Newsletter wissen2 des Hessischen Rundfunks
Der Newsletter wissen² gibt wöchentlich einen Überblick
über die aktuellen Bildungsangebote, informiert über
Themen aus Hörfunk, Fernsehen und Online. Außerdem
werden Informationen über Medienprojekte und Fortbildungen für den Schulbereich darüber verteilt. Der
Newsletter kann über die Webseite www.wissen.hronline.de abonniert werden.
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SCHÜLERWETTBEWERBE
„Essen in Hessen“ – Ein Kunstwettbewerb
für Kinder und Jugendliche zur Bedeutung
von Essen und Nahrung
Das Projekt „Essen in Hessen“ ist ein interaktiver Kunstwettbewerb, der sich über eine Internet-Plattform an die
hessischen Schulen, Lehrkräfte und Schülerinnen und
Schüler wendet, um durch künstlerische und kreative
Auseinandersetzung die Bedeutung von Essen und Nahrung in den Fokus von Kindern und Jugendlichen zu rücken. Der Kunstwettbewerb soll als direkte Bezugslinie
zwischen Gesundheit und kultureller Bildung auf die
Werte und Haltungen bei Kindern und Jugendlichen im
Umgang mit Ernährung und Speisen aufmerksam machen. Dabei sind alle künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten erlaubt.
Ausrichter des Kunstwettbewerbs ist der Förderverein
für chronisch kranke Kinder e. V. – KroKi
(http://krokiverein.de/). Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs ist Prof. Michael Schulze (Lehrstuhl für Plastik,
RWTH Aachen).
Teilnahme:
Alle Schülerinnen und Schüler der hessischen Grundschulen und weiterführenden Schulen sind eingeladen,
sich aktiv künstlerisch als Einzelperson, Gruppe (ab drei
Personen) oder als ganze Schulklasse an dem Wettbewerb zu beteiligen. Abgabeort der Beiträge ist die digitale Wettbewerbs-Plattform www.essen-in-hessen.com.
Dort werden die Lehrkräfte und Schülerinnen/Schüler
über die Modalitäten und Aufgaben informiert.
Startschuss für den Wettbewerb: Frühjahr 2015
Einsendeschluss der Beiträge: 31.05.15
Preise für die Sieger
(jeweils Grundschule und weiterführende Schule):
In der Kategorie „Einzelperson“: 500 €
In der Kategorie „Gruppe“: 1 000 €
In der Kategorie „Schulklasse“: 1 500 €
Eine Fachjury wird die künstlerischen Beiträge begutachten und die Gewinner ermitteln.
Ausstellung und Preisverleihung:
Die prämierten Kunstwerke werden im Rahmen der 111.
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendmedizin (DGKJ) im Münchner Kongresszentrum
(ICM) vom 3. bis 5. September in digitaler Form der Öffentlichkeit präsentiert. Der Hessische Ministerpräsident
Volker Bouffier ist gemeinsam mit dem Bayerischen Mi-
nisterpräsidenten Horst Seehofer Schirmherr dieser bedeutendsten Tagung für Kindergesundheit in Deutschland (http://www.dgkj2015.de). Die Kunstausstellung repräsentiert einen besonderen inhaltlichen und öffentlichkeitswirksamen Moment, da sich die Jahrestagung mit
dem Schwerpunktthema Ernährung beschäftigt.
Die Preisverleihung findet am 03.09.2015 im Münchner
Kongresszentrum statt. Darüber hinaus ist geplant, die
vielfältigen künstlerischen Beiträge in einer Broschüre
zusammenzufassen.
Rückfragen:
Prof. Michael Schulze
Tel: (02 41) 80 95 06 5
schulze@plastik.arch.rwth-aachen.de
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VERANSTALTUNGEN UND HINWEISE
hr-Medientag
Pädagogische Fachtagung
für die Grundschule
Dienstag, der 26. Mai 2015, 09.00 bis 17.00 Uhr, im
Funkhaus des Hessischen Rundfunk, Frankfurt a. M.
Medien, wie CDs, Hörspiele, Radio, Fernsehen, Internet
und sogar Apps faszinieren Kinder schon früh. In eine
mediatisierte Welt hinein geboren, nutzen sie diese
überwiegend intuitiv. Das eigene Smartphone kommt
immer früher in den Schulranzen und Whats App und
Co. gehören beinahe zur Grundausstattung. Die Auseinandersetzung mit Medien, deren Konsum und die Möglichkeiten einer kreativeren Nutzung wird auch für die
Schule immer wichtiger.
Der hr-Medientag für die Grundschule will diesem gestiegenen Bedürfnis nachkommen: Am 26. Mai 2015 erhalten Sie bei uns Einblicke in die Methoden der Zuhörbildung sowie Anregungen zur produktiven Medienarbeit mit Audios und Videos. Außerdem bieten wir eine
Einführung in die Welt von „Facebook & Co“ für
Grundschullehrer an.
Zur Teilnahme an der Tagung benötigen wir bitte von
Ihnen eine Anmeldung mit Ihrem vollem Namen, Schuladresse, Fächern und Klassenstufe. Als Tagungsgebühr
wird ein Betrag von 15,– Euro erhoben, Verpflegung ist
in dieser Gebühr inbegriffen. Der hr-Medientag ist eine
Fachtagung des Hessische Rundfunks und der Stiftung
Zuhören in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium. Die Tagung ist beim Landesschulamt akkreditiert (Veranstaltungs-Nr.: 0147984902) und es wird ein
Fortbildungstag bescheinigt.
Anmelden können Sie sich über ein Formular auf
www.wissen.hr-online.de (Medientag im hr) oder per
E-Mail an schule@hr.de. Die Überweisungsdaten für die
Tagungsgebühr erhalten Sie nach Eingang Ihrer Anmeldung.
Anmeldeschluss ist der 30. April 2015. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt, die Reihenfolge der Anmeldungen
entscheidet über die Teilnahme.
Ausschreibung:
„Praxisbegleiter/in“ für
das Programm Lions-Quest
In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium setzt das Hilfswerk der Deutschen Lions seit Jahren
erfolgreich das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ (LQ EW) an hessischen Schulen um und bildet
Lehrkräfte entsprechend aus.
Um das erfolgreiche Konzept von LQ EW in hessischen
Schulen nachhaltig zu verankern, suchen wir engagierte
Lehrkräfte, die Erfahrungen mit dem Programm im eigenen Unterricht gesammelt haben und nun Interesse haben, diese im Rahmen einer Tätigkeit als Praxisbegleiterin/Praxisbegleiter weiterzugeben. Dabei unterstützen
Sie im Rahmen der Praxisbegleitung zertifizierte Lehrkräfte bei der Arbeit mit dem Programm LQ EW sowie
der Implementierung in der eigenen Schule.
Voraussetzungen für eine Bewerbung:
Sie sind eine souveräne und motivierte LQ EW-zertifizierte Lehrkraft mit Eigeninitiative und Überzeugungsfähigkeit. Sie sind von dem Konzept des Programms überzeugt und können sich vorstellen, nicht nur Schülerinnen
und Schüler zu qualifizieren, sondern auch Kolleginnen
und Kollegen beratend zu unterstützen? Dann sind Sie
hier richtig. Es ist von Vorteil, wenn Sie…
• zusätzliche pädagogische Kompetenzen und Erfahrungen mit Schulentwicklung besitzen.
• über ein vielfältiges Methodenrepertoire (Kommunikationsmodelle, Konfliktmanagement, Moderation
und Gesprächsführung) verfügen.
• Erfahrungen in der Lehrerfortbildung oder Erfahrung
als Mentor/in mitbringen.
Die Fortbildung: Praxisbegleiter/Praxisbegleiterin
Zur Vorbereitung auf diese Tätigkeit wird eine Qualifizierung angeboten, die vom Hilfswerk der Deutschen Lions durchgeführt und komplett finanziert wird. Die Fortbildung findet an zwei Wochenenden statt, die zum
nächst möglichen Termin absolviert werden müssen.
Umfang der Stellen
Die Tätigkeit beginnt am 01.08.2015 und ist befristet bis
31.07.2017 mit der Option auf Verlängerung. Sie werden
pro Schuljahr sechs dreistündige Veranstaltungen an verschiedenen Veranstaltungsorten in einem Radius von
50 km um Ihren Wohn- oder Arbeitsort anbieten. In Absprache mit der Schulleitung können die praktizierenden
LQ-Lehrkräfte aller Schulformen in Hessen im Rahmen
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Veranstaltungen und Hinweise
ihrer regulären Arbeitszeit an der Praxisbegleitung teilnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt können für die Tätigkeit als Praxisbegleiter/Praxisbegleiterin keine Abordnungsstunden zur Verfügung gestellt werden.
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Die Beiträge der einzelnen Schulen der ersten Staffel werden bereits auf der Internetseite www.jungesliteraturland.hr.de präsentiert.
Anregungen für Museen/Literaturorte sind u. a.
Aufwandsentschädigung
Für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
der jeweiligen Sitzungen wird eine Entschädigung in
Höhe von 100,00 €, zuzüglich Fahrtkosten bezahlt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns
über Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum
30.04.2015 (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) per
E-Mail (1 PDF-Datei, max. 2 MB) an:
Bildungsstätte Anne-Frank (Frankfurt), Aktives Museum
Spiegelgasse (Wiesbaden), Brüder Grimm-Haus (Steinau
an der Straße), Büchnerhaus (Riedstadt-Goddelau), Goethe-Haus (Frankfurt), Haus der Romantik (Marburg),
Klingspor-Museum (Offenbach), Wortreich (Bad Hersfeld)
Wer kann sich beteiligen?
Lions-Quest Fachbereichsleiterin
Zahra Deilami
Z.Deilami@lions-hilfwerk.de
Telefon: (06 11) 99 15 4 74
Bleichstraße 3
65183 Wiesbaden
Lerngruppen der 5. bis 10. Jahrgangsstufe können sich
für ein Projekt bis zum 31. Mai 2015 bewerben. Unter
den Bewerbern werden fünf Gruppen ausgewählt.
Zeitplan
Projektdauer 1. Schulhalbjahr 2015/2016
Junges Literaturland Hessen
Schüler begegnen Schriftstellerinnen
und Schriftstellern
Ausschreibung eines Education-Projektes
Das Projekt
Fünf Autoren, fünf Schulklassen, fünf Orte: Schülerinnen und Schüler entdecken das Junge Literaturland Hessen mit eigenen Texten, Soundcollagen und Interviews.
Das „Junges Literaturland Hessen“ möchte Schülerinnen
und Schüler die Gelegenheit geben, Schriftstellerinnen
und Schriftsteller und ihre Arbeitsweisen kennenzulernen. Sie arbeiten gemeinsam in Museen, in denen Literatur und Sprache eine Rolle spielt. Aus den Texten, die in
den Schreibworkshops entstehen, sollen akustische Hörstücke für das Radio werden. Hilfe erfahren die Schüler
dabei von zwei Mediencoaches – mit ihnen lernen sie,
ihre Texte selbst aufzunehmen und zu bearbeiten. Daraus
entsteht eine Sendung, die in hr2-kultur ausgestrahlt
wird.
Auf der eigenen Webseite www.junges-literaturland.
hr.de präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse in eigenen Texten, Soundcollagen, Interviews
und Fotos. Die Hörbeiträge werden zudem in einer Sendung in hr2-kultur gesendet.
Auftakt mit den teilnehmenden Lehrkräften
Zum Auftakt des Projektes bieten wir unterstützt vom
Arbeitskreis Rundfunk und Schule einen akkreditierten
Fortbildungstag an.
1. Termin: Kick-off-Veranstaltung mit dem Autor vor
den Herbstferien
Schüler und Autor/Autorin lernen sich kennen, Themenfindung
2. Termin: Workshop mit dem Autor oder der Autorin
vor den Weihnachtsferien
Schreibworkshop zum Thema
3. Termin: für die akustische Umsetzung nach dem
Kick-off
4. Termin: für die akustische Umsetzung nach dem
Workshop
Dazwischen Recherche im Museum, Arbeit am Thema
im Unterricht
evtl. Abschlusspräsentation
Anforderungen
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten
– mit Unterstützung eines Autors oder einer Autorin:
Texte, Gedichte, kleine Recherchen,
– mit Unterstützung der Mediencoaches:
Audiobeiträge (Hörstücke; Interviews, Soundcollagen), die im Rahmen einer Projektpräsentation in hr2kultur gesendet werden.
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Veranstaltungen und Hinweise
Ihre Ergebnisse dokumentieren sie kontinuierlich auf der
Projektseite www.junges-literaturland.hr.de
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Schüler besonders ansprechen. Hierüber werden kontinuierliche Kooperationen von Schulen mit hessischen
Theatern vor allem in ländlichen Regionen und in Schulen mit besonders schwierigen Bedingungen gefördert.
Bewerbung
Bitte übermitteln Sie für die Bewerbung:
– Daten der Lerngruppe, Schule, Schulform, Jahrgangsstufe, Anzahl der Schülerinnen und Schüler, Kontaktdaten der betreuenden Lehrkraft
– eine Projektskizze, die die Motivation zur Teilnahme
und erste Ansätze zum literarischen Thema in Bezug
auf ein Museum/einen literarischen Ort beschreibt.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum
31.Mai 2015 per mail an
literaturland@hr.de
Betreff: Bewerbung Junges Literaturland Hessen, Staffel 3
Für Fragen und weitere Informationen kontaktieren Sie
bitte:
Hessischer Rundfunk
hr2-kultur, Projektbüro „Junges Literaturland Hessen“
Christiane Kreiner/Karoline Sinur
60222 Frankfurt am Main
Tel. (0 69) 155 49 60
E-Mail: literaturland@hr.de
Verfahren/Teilnahmebedingungen
– Schulen können sich bis zum 15.07.2015 um die Teilnahme an FLUX bewerben.
Nachbewerbungen sind jederzeit möglich, soweit
Mittel vorhanden.
Jede ausgewählte Schule kann, sofern sie es wünscht,
mindestens drei Jahre lang geförderte Gastspiele einladen und/oder ein gefördertes Projekt/Labor an der
Schule durchführen. (Der Teilnahmewunsch muss
aus organisatorischen Gründen jedes Jahr erneut mitgeteilt werden)
– FLUX wird von Aktionstagen begleitet. Diese Veranstaltungen sind als Fortbildung beim IQ akkreditiert und als Lehrerweiterbildungen anerkannt.
Beim FLUX-Schaufenster im September 2015 werden die Inszenierungen des Programms 2015/16 und
Kunstvermittlungsprojekte präsentiert. Bei den sogenannten Ortserkundungen in unterschiedlichen Regionen Hessens werden künstlerische Verfahrensweisen
vorgestellt, erprobt und reflektiert.
– Die Bereitschaft zur Teilnahme an einem der Aktionstage ist erwünscht.
Projektträger
Das „Junge Literaturland Hessen“ wird durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ermöglicht. Die
Projektleitung liegt beim Literaturland-Hessen-Büro von
hr2-kultur. Eine enge Kooperation besteht außerdem mit
dem Projektbüro Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums sowie dem Arbeitskreis Rundfunk und
Schule, der als Einrichtung des Hessischen Kultusministeriums die Zusammenarbeit zwischen Schule und dem
Bildungsprogramm des Hessischen Rundfunks fördert.
FLUX. Theater in Hessen unterwegs.
Theater für Schulen.
Ausschreibung 2015–2016
FLUX kommt in Ihre Schule
mit Theater-Gastspiel, Theater-Pädagogik
und Theater-Labor
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst
fördert – unterstützt durch das Hessische Kultusministerium – die Zusammenarbeit von Schulen mit Theatern.
FLUX vermittelt Schulen kuratierte Gastspiele mit theaterpädagogischer Begleitung, die Schülerinnen und
Angebot
FLUX bringt Theater/Tanz und Performances ins Klassenzimmer, in die Aula/Turnhalle und in den öffentlichen Raum. Die Gastspielkosten werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst anteilig
übernommen.
FLUX bietet eine künstlerische Begleitung der Inszenierung durch Vor- und/oder Nachbereitung. Die Kosten
hierfür werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) übernommen.
FLUX erprobt in den FLUX Schulprojekten zeitgenössische Theaterformen und Vermittlungskunstansätze. Die
Kosten hierfür werden anteilig vom HMWK übernommen.
FLUX stellt Materialien zu allen Inszenierungen sowie
Planungshilfen für die Schulgastspiele und Projekte zur
Verfügung.
FLUX bietet Lehrerfortbildungen als Vorbereitung für
künstlerische Vor- und Nachbereitungen und als Möglichkeit Formate des zeitgenössischen Theaters an den
Schnittstellen zum schulischen Lernen kennen zu lernen.
Die FLUX Projektleitung unterstützt die Projektpartner
durch Beratung. FLUX wird von Seiten der Projektlei-
ABl. 3/15
Veranstaltungen und Hinweise
103
tung begleitet, ausgewertet und auf der Webseite
(www.theaterundschule.net) dokumentiert.
li 2015. Auf Wunsch übersenden wir Ihnen auch ein Anmeldeformular per E-Mail.
Kosten
Um die Freude am Theater wirksam zu unterstützen, hat
jede interessierte Schule die Möglichkeit, eine oder ggf.
auch zwei Aufführungen pro Schuljahr zu besuchen.
Benachrichtigung
Die Benachrichtigung der Schulen erfolgt nach den
Sommerferien 2015. Da die Fördermittel begrenzt sind,
besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme am Programm
– Die Kosten für die Theater/Tanz oder PerformanceGastspiele an den Schulen werden (vorbehaltlich der
Bewilligung der Fördermittel durch das Land Hessen)
zur Hälfte vom HMWK übernommen. Die andere
Hälfte trägt die Schule, ggf. der Schulträger. Die
künstlerische Begleitung wird ebenfalls vom
HMWK finanziert. Bei den FLUX Schulprojekten
werden die Kosten ebenfalls vom HMWK anteilig
übernommen.
– Der Eigenanteil der Schule variiert bei den Gastspielen zwischen 100 € bis max. 1 250 €, je nach Inszenierungsaufwand, Anzahl der Aufführungen und Umfang der künstlerischen Begleitung. Bei den FLUXSchulprojekten variiert der Eigenanteil je nach Umfang und Dauer des künstlerischen Projektes/Labors
zwischen 250 € und 750 €.
– Der Schulanteil für die Gastspiele wird im Programmheft und im Internet veröffentlicht.
– Die Preisliste für Projekte erhalten die Schulen nach
Rücksprache per E-Mail
Programm
Das Programm wird im Netz und in einem Flyer vorgestellt. Es ist im Internet unter www.theaterundschule.net
einzusehen. Dort finden Sie alle näheren Angaben zu
den Inszenierungen und Projekten, zur Eignung für bestimmte Altersstufen / ggf. Bildungsgänge. Das neue
Programm erscheint nach den Sommerferien 2015. Die
Partnerschulen erhalten den Flyer auf dem Postweg. Im
laufenden Projektjahr werden die Schulen mit einem
Newsletter über Termine und Aktivitäten informiert.
Bewerbung
Angesprochen sind vor allem Schulen aus kleineren
Städten und in ländlichen Regionen, die bislang noch
keinen intensiven Kontakt zu Theatern aufbauen konnten
sowie Schulen, für die der Kontakt zu Theatern aufgrund
ihrer Bedingungen besonders erschwert ist (beispielsweise Förderschulen, Hauptschulen oder Berufsschulen).
Von der Schule einzureichen sind:
– eine kurze Begründung für den Teilnahmewunsch
– die Namen der Ansprechpartner
Die Bewerbung/Wiederbewerbung erfolgt online über
die Webseite www.theaterundschule.net bis zum 15. Ju-
Weitere Informationen
Ilona Sauer, Projektleitung FLUX. „Verein zur Zusammenarbeit von Theater und Schule in Hessen”, Ostbahnhofstraße 15, 60314 Frankfurt am Main, Telefon: (0 69)
46 994 935 E-Mail: flux-hessen@t-online.de, Webseite:
www.theaterundschule.net
Hessen unterstützt
schulische Projekte zum Thema
„Fachwerkbauten in Hessen: gestern – heute
– morgen“
Schulen können sich vom 18. März 2015 bis zum
18. Mai 2015 bewerben
„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ist das
Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,
mit dem die Stiftung, gemeinsam mit ihren Partnern,
schulische Projekte zu den Themen kulturelles Erbe und
Denkmalschutz fördert.
Für das Schuljahr 2015/2016 findet eine Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium und der
Hessischen Landeskoordination der UNESCO-Projektschulen statt. Beide Partner rufen zur schulischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld „Fachwerkbauten in
Hessen: gestern – heute – morgen“ auf.
Mehr als in anderen Regionen Deutschlands prägt das
Fachwerk in Hessen die Baukultur und damit das Bild
der Städte und Dörfer. Obwohl viele hessische Fachwerkstädte, zumeist nach Bränden zur Zeit der Renaissance und des Barock, umgestaltet worden sind, gibt es
heute etwa 400.000 Fachwerkhäuser in Hessen. Darunter
bedeutende repräsentative - und für ihre Zeit beispielhafte - Bauten.
Mögliche Fragestellungen für interessierte Schulteams
könnten zum Beispiel sein:
• Was zeichnet Fachwerkbauten konstruktiv aus?
• Welche Handwerker waren daran beteiligt, und welche Anforderungen gibt es heute bei der Modernisierung oder Umnutzung zu berücksichtigen?
104
Veranstaltungen und Hinweise
• Wer waren Erbauer und Bewohner von Fachwerkbauten?
• Was zeichnet Fachwerkbauten – zumal Baudenkmale
– ökologisch aus?
• Inwiefern sind Fachwerkbauten prägend für die jeweiligen Orte/Regionen, und welche Bedeutung
kommt ihnen heute für die Entwicklung der Orte/Regionen zu?
• Wie können Wert und Bedeutung von Fachwerkbauten als Zeugnisse von Geschichte und Alltagskultur
besser und breiter vermittelt werden?
Ausgehend von solchen oder anderen von den Schulen
selbst entworfenen oder im Ausschreibungstext genannten Fragestellungen legen die Schulteams Projektziele
fest und erarbeiten Vorschläge für die Umsetzung.
Wer kann sich bewerben? Für die Teilnahme an „denkmal aktiv“ können sich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen der Sekundarstufen I und II sowie Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung bewerben.
Die Teilnahme ist als einzelne Schule (nur bei Erstbewerbung) oder in Form von Verbünden aus 3 bis 6 Schulen möglich.
Wie wird gefördert? Schulen, die durch eine Jury für
die Teilnahme ausgewählt werden, erhalten eine finanzielle Förderung sowie eine fachlich-koordinierende Begleitung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Jedes Schulteam erhält eine finanzielle Förderung in Höhe
von rund 2 000 Euro (pro Schule).
Wie erfolgt die Bewerbung? Das Schulprogramm wird
jährlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung für Projekte
im Schuljahr 2015/2016 beginnt am 18. März 2015 und
endet am 18. Mai 2015. Der Ausschreibungstext und ein
Bewerbungsformular stehen ab dem 18. März 2015 zum
Download bereit, unter:
www.denkmal-aktiv.de
Wer hilft weiter? Bei Fragen zu „denkmal aktiv“ – auch
im Zusammenhang mit der Antragstellung – wenden Sie
sich bitte an:
Dr. Susanne Braun
Tel.: (02 28) 90 91-45 0
E-Mail: susanne.braun@denkmalschutz.de
Hartmut Koch
Tel.: (02 28) 33 88 99-45
E-Mail: koch@scientificconsulting.de
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Gedenkstätten für die
Opfer des Nationalsozialismus
Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung
(HLZ) unterstützt auch im Jahr 2015 Schulen auf vorherigen Antrag hin im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel
finanziell bei der Durchführung von Studienfahrten und
mehrtägigen Seminaren in Gedenkstätten für die Opfer
des Nationalsozialismus. Weitere Informationen und Antragsformulare hierzu finden Sie auf der Homepage der
HLZ (www.hlz.hessen.de) . Informationen und Unterlagen erhalten Sie auch direkt bei Laura Brühl, Tel. (06 11)
32 40 31 bzw. laura.bruehl@hlz.hessen.de bzw. Joachim
Heuer, Tel. (06 11) 32 40 31 bzw. joachim.heuer@hlz.
hessen.de.
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BUCHBESPRECHUNGEN
Kubina, Christian; Gabriele Schreder
(Hrsg.):
Qualitätsentwicklung von Schule
und Unterricht.
Lernen planmäßig gestalten – gemeinsam
am Fach- und Schulcurriculum arbeiten
Köln: Link, 2014. XII, 318 S. , EUR 34.90
(Handlungsfeld: Qualität)
ISBN 978-3-556-06518-1
Auch über ein Jahrzehnt nach Einführung der Bildungsstandards kann nicht davon ausgegangen werden, dass
kompetenzorientierter Unterricht überall im unterrichtlichen Alltag der Schulen angekommen ist. Die mit der
Implementierung der Bildungsstandards einhergehenden
Fragen und Probleme sind nicht nur in Hessen eine Herausforderung für jede allgemeinbildende Schule.
Die vorliegende Publikation versteht sich als Orientierungshilfe und Anregung zur kompetenzorientierten Unterrichts- und Qualitätsentwicklung von Schule.
Das Buch spannt einen umfassenden Bogen von der bildungspolitischen Programmatik über wissenschaftliche
Einschätzungen, konzeptionelle Überlegungen, authentische Praxisberichte bis hin zur konsequenten Umsetzung
in einem kompetenzorientierten Unterricht – was
schließlich das angestrebte Ziel des gesamten bildungspolitischen Vorhabens darstellt.
Im einführenden ersten Kapitel wird ein kurzer Überblick über die bildungspolitischen und wissenschaftlichen Grundlegungen zur kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung gegeben. So zeigt Ralph Hartung, der
im Rahmen seiner mehrjährigen Tätigkeiten am Institut
für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen in Berlin
und am Hessischen Kultusministerium in diesen Diskurs
unmittelbar eingebunden war, in seinem einführenden
Beitrag auf, was mit der Einführung der Bildungsstandards bildungspolitisch intendiert war und wie das Konzept der Kompetenzorientierung entstanden ist. Rainer
Lersch, Professor (i.R.) für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Didaktik an der Universität Marburg, geht
der Frage nach, wie sich dieses Konzept mit grundlegenden didaktischen Betrachtungsweisen und Prinzipien
verbindet und welcher Kompetenzen es von Seiten der
Lehrenden bedarf, um Schülerinnen und Schüler kompetenzfördernd zu unterrichten.
Frank Lipowsky, Professor für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Schul- und Unterrichtsforschung an der Universität in Kassel und seine wissen-
schaftliche Mitarbeiterin Daniela Rzejak beschäftigen
sich mit der Frage, inwieweit es einen direkten Zusammenhang zwischen erfolgreicher Schul- und Unterrichtsentwicklung und der Fortbildung der Lehrkräfte gibt. Berichte über bildungspolitisch initiierte hessische und länderübergreifende Projekte zur Unterstützung der Schulen
schließen sich an.
Im Hauptteil des Buches geht es um die alltagstaugliche
und praktische Umsetzung kompetenzorientierter Unterrichtsentwicklung. In anschaulicher Weise berichten
neun hessische Schulen aus unterschiedlichen Schulformen und Schulstufen, wie sie sich auf den Weg gemacht
haben, Fachcurricula zu erarbeiten und ein Schulcurriculum zu entwickeln.
Alle Berichte sind von den schulischen Akteuren aus einer zurückblickenden Perspektive bzw. aus dem laufenden Prozess heraus selbst verfasst. Sie sind authentisch
und für andere Schulen, die vor ähnlichen Aufgaben stehen, hilfreich und anregend.
Die vorgestellten Beispiele verdeutlichen, dass Schulen
individuelle Gebilde sind, die jeweils eigene Wege zur
kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung einschlagen. Trotz erkennbarer Unterschiedlichkeiten gibt es jedoch immer wieder Übereinstimmungen in den Grundideen und Vorgehensweisen.
Die Berichte zeigen, dass die meisten Schulen in die
kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung mit einer
Bestandsaufnahme ihrer bereits vorhandenen pädagogischen Konzepte und Arbeitsschwerpunkte starten. Bei
manchen Schulen ist dies die Förderung überfachlicher
Kompetenzen, in anderen geht es um das Thema Inklusion oder um individuelle Förderung, andere wiederum
nehmen die Entwicklung neuer Lehr- und Lernformen
oder außerschulische Aktivitäten zum Ausgangspunkt
ihrer Unterrichtsentwicklung. Dabei ist die Überlegung
maßgeblich, wie das bereits Vorhandene mit einer kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung zu verknüpfen
ist.
Nach diesen Klärungen im Vorfeld befassen sich als
Nächstes die Gesamtkonferenzen mit dem Thema und
entscheiden über den Einstieg in die am hessischen
Kerncurriculum orientierte Curriculumentwicklung.
Nach Zustimmung der Gesamtkonferenz ergeht der Auftrag an die Fachschaften, ein Fachcurriculum zu entwickeln. Dabei gibt es Schulen, die mit wenigen ausgewählten Fachschaften oder Lernbereichen starten. Andere hingegen machen sich mit allen Fachschaften gleichzeitig auf den Weg. Dies führt in der Regel zu einer Intensivierung und Stärkung der Fachschaftsarbeit. Die
106
Buchbesprechungen
Fachkonferenzen werden in solchen Schulen zu tragenden Säulen der Schulentwicklung. Bei der Erfüllung ihres Auftrags werden sie durch eine zielgenaue externe
Fortbildung unterstützt. Einzelne Fachschaften werden
über einen längeren Zeitraum von einem Tandem der
staatlichen Lehrerfortbildung betreut. Sie werden dabei
beraten, kompetenzorientierte Lernarrangements zu planen und die gemeinsame Arbeit am Schulcurriculum zu
verstetigen.
Gleichzeitig nehmen auch die Schulleitungen an Qualifizierungsangeboten teil, die entsprechend ihrer Bedürfnisse systemisch ausgerichtet sind und den Entwicklungsprozess als Ganzes im Blick haben.
In der Phase der Realsierung beginnen die Jahrgangsteams und Fachschaften mit der praktischen Arbeit. Sie
planen und entwickeln kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die Bestandteile des Schulcurriculums werden
sollen. Sie legen die verbindlichen Schwerpunkte pro
Jahrgang fest und konkretisieren den Kompetenzaufbau.
Eine wesentliche Rolle bei dieser Innovation übernimmt
von Beginn an die Schulleitung. In ihren Händen liegt
die Verantwortung für den Gesamtprozess. Sie steuert
und setzt die zentralen Impulse. Das kann sie alles natürlich nicht alleine schaffen. Sie sorgt aber im Rahmen ihrer Leitungsaufgabe dafür, dass es geschieht. Sie regelt
die Zuständigkeiten und sorgt für entsprechende Strukturen, ohne die eine verantwortliche Kooperation im Kollegium nicht möglich ist. Die Schulleitung nimmt die erarbeiteten Ergebnisse ernst und befördert ihre Umsetzung. Sie überträgt gezielt Verantwortlichkeiten und ermöglicht die Bereitstellung erforderlicher Ressourcen.
Eine professionelle Steuerung ist Voraussetzung für das
Gelingen des Unterfangens.
Lerntätigkeiten im Prozess des Kompetenzerwerbs vornimmt, der durch entsprechende Lehrtätigkeiten begleitet
wird.
Insgesamt versteht sich die Publikation als Orientierungshilfe und Anregung zur kompetenz-orientierten
Unterrichtsentwicklung und Qualitätsentwicklung von
Schule. Die Beiträge verschweigen aber nicht Schwierigkeiten und Probleme, mit denen sich Schulen auseinandersetzen müssen, die sich auf den Weg gemacht haben.
Sie möchten dazu ermutigen, externe Anregungen und
Erfahrungen aufzugreifen, sich auf prozessbegleitende
Unterstützungsangebote einzulassen, bestehende Bausteine an der eigenen Schule zu verstärken und sie in die
gemeinsame Arbeit am Fach- und Schulcurriculum einfließen zu lassen.
Besonders hilfreich ist die Bereitschaft der sich hier präsentierenden Schulen, ihrer Fachschaften und Schulleitungen, sich zu öffnen und andere an ihren Erfahrungen
teilhaben zu lassen. Aus der Unterschiedlichkeit und Individualität der hier aufgezeigten Wege und aus der Verbindung von Grundsätzlichem und Schulpraktischem resultiert der besondere Charakter dieses Buches.
Eine solch diverse Aspekte behandelnde Publikation gewinnt ihren Wert aus der Kompetenz und dem Engagement der vielen Autoren aus zahlreichen Schulen, aus
der Lehrerbildung und der Bildungsverwaltung, die aus
ihrer jeweiligen Sicht und ihrem spezifischen Können einen Beitrag geleistet haben. Es wird deutlich, dass eine
nachhaltige Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht nur in kollegialer Kooperation und im Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte gelingen kann.
Elmar Diegelmann
Die in diesen Berichten wiedergegebenen Erfahrungen
verdeutlichen exemplarisch, wie die gemeinsame Arbeit
am Fach- und Schulcurriculum Chancen eröffnet, bestehende Aktivitäten an einer Schule zu nutzen, sie miteinander zu vernetzen und zu Bausteinen einer systematischen Qualitätsentwicklung werden zu lassen.
Für Schulen, die noch nicht über eine gefestigte Kultur
kollegialer Unterrichtsentwicklung verfügen, werden im
abschließenden dritten Kapitel des Buches alltagstaugliche und praktikable Anregungen vorgestellt, die aufzeigen, wie Lehr- und Lernprozesse kompetenzorientiert
und planmäßig gestaltet und so als Bausteine für ein zu
entwickelndes Fach- bzw. Schulcurriculum genutzt werden können. Exemplarisch handelt es sich um einzelne
kompetenzorientierte Unterrichtssequenzen aus Grundschule und Sekundarstufe, die sich jeweils auf Standards
und Kompetenzen beziehen und mit Arbeitsmaterialien
ausgestattet sind, die durch das online-Angebot zusätzlich gestützt werden. So können sie erprobt und direkt
für die eigene Unterrichtsentwicklung eingesetzt werden.
Sie orientieren sich an einem Lehr-Lernzyklus (»Kompetenzblume«), der erfolgreiches Lernen in den Mittelpunkt stellt und hierfür eine Sequenzierung einzelner
ABl. 3/15
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