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Licht und Schatten - über Pensionsreform: Info

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SaisSpecial : Das
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3–4
1
Nr. 11 · 20. März 2015
Steuerreform:
Licht und Schatten
Nutzen, Kosten und Versäumnisse –
die große Analyse zur großen Reform.
Seiten 4–7, 25 und 29
Dauerbrenner
Trendwende
Klarstellung
Festsetzung
Jubiläum: Die Südsteirische Weinstraße feiert ihren
60er. Ein Rückund Ausblick.
Spanien kommt
langsam wieder in
den Flamenco-Takt:
Es geht bergauf mit
der Wirtschaft.
Energielieferanten
dürfen Kosten des
Effizienzgesetzes
nicht im Voraus auf
Kunden überwälzen.
EU macht dem
Wucher den Garaus:
Gebühren für Kartentransaktionen
werden günstiger.
Seiten 8–12
Seiten 22–23
Seite 21
Seite 24
Foto: Alexander Raths - Fotolia
P.b.b. 02Z032267 M Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113, A-8010 Graz Retouren an „Postfach 555, 1008 Wien“
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Steiermark · 14. Jahrgang
Nr. 11 · 20. März 2015
2 · Steirische Wirtschaft
Magazin
Inhalt
Themen der Woche
Editorial
‣ 4–16
Foto: Illmer
Vereinfachung: Die Novelle des Altstadterhaltungsgesetzes soll stärker auf die Interessen der Wirtschaft Rücksicht nehmen. ‣ 13
Rebenland-Rallye: Zum 4. Mal sorgt die
Rebenland-Rallye an der Südsteirischen
Weinstraße für stimmige Umsätze.‣ 14–15
Service
‣ 17–19
Gleichbehandlung: Am 31. März müssen
große Betriebe im Sinne der Gleichbezahlung
einen Einkommensbericht vorlegen. ‣ 17
Branchen
‣ 24-29
Steuerk(r)ampf
Von Chefredakteur Mario Lugger
Jetzt liegt sie also auf dem Tisch, die
„größte Steuerreform aller Zeiten“, um
die Spitzen unserer Bundesregierung zu
zitieren. Große Erwartungen, die in der
Wirtschaft einer großen Ernüchterung gewichen sind. Denn obwohl es gelungen ist,
direkte Vermögens- und Erbschaftssteuern
aus dem Paket rauszuverhandeln, findet
sich in dieser Steuerreform eine Fülle an
Maßnahmen, die die Wirtschaft über die
Maßen belasten. Im Fall der geplanten
Registrierkassenpflicht werden die Unternehmer sogar pauschal als Steuerhinterzieher dargestellt – ein Generalverdacht,
der aufs Entschiedenste zurückzuweisen
ist. Besonders treffend hat es der ehemalige Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl in
einem Zeitungskommentar auf den Punkt
gebracht: „Registrierkassenpflicht mit
Onlineschaltung zum Finanzamt und Abschaffung des Bankgeheimnisses sind eine
Politik im Stile Fürst Metternich’scher
Überwachungsmechanik statt des versprochenen Bürokratieabbaus.“ Genau dieser
war aber Grundbedingung für die (notwendige) Entlastung, die jetzt auf den Taschen
der potentiellen „Steuer-Gauner“ vulgo
Unternehmer lastet. Also jener, die Leistung bringen, Risiko eingehen und damit
die Grundlage für all das schaffen, was wir
gemeinhin als Wohlstand kennen. Es wäre
schön, wenn das auch die hohe Politik so
zur Kenntnis nehmen würde: Unternehmer
sind nicht die Feinde des Wohlstands, sie
sind dessen einzige Überlebenschance!
Gewerbe: Drei Schwestern aus dem Raab­
tal haben einer 900 Jahren alten Mühle
neues Leben eingehaucht. ‣ 26–27
Verkehr: Luftfahrt und Tourismus fordern
die Abschaffung der Ticketsteuer, die dem
Standort schadet und Jobs kostet.
‣ 28
Unternehmer
‣ 42-45
Johann Seitinger, Elisabeth
Meixner und
Siegfried Nagl
(v.l.) – und im
Hintergrund
viel Jugend.
Stylish: Bernhard Lenz verbindet im „Klanggeber für Smartphones“ digitale Hightech
mit analogem Know-how.
‣ 42–43
Foto: Lenz
Foto: Schiffer
Menschen46–47
Film ab: Bei der Diagonale-Eröffnung
konnte Festival-Leiterin Barbara Pichler
hochkarätige Gäste begrüßen.
‣ 46
Impressum
‣ 21
Weltwassertag: Wenn das kostbare Nass
wieder verstärkt in den Fokus rückt
Der Weltwassertag am 22. März steht heuer
ganz unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Aus diesem Grund
fand am Mittwoch in der Murmetropole ein
Aktionstag statt, bei dem mehr als 250 Schüler den von Willi Gabalier kreierten Weltwassertag-Flashmob zum Besten gaben.
Wie wichtig es ist, dass das Thema Wasser
wieder in den Fokus rückt, unterstrich Wasserlandesrat Hans Seitinger: „Wir müssen
uns täglich bewusst machen, dass Wasser
der wohl wertvollste Rohstoff auf Erden ist.“
Allein in der Steiermark sorgen 40.000 km
Wasserleitungen für gute Versorgung. ■
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Magazin · 3
Zahl der Woche
Fotos: niyazz; pressmaster - Fotolia; Michael Kranewitter;
12.345
Anträge wurden heuer bisher bundesweit für die Neuauflage des Handwerkerbonus gestellt. Das entspricht einem
Förderbarwert von 4,8 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2015 stehen insgesamt 20 Millionen Euro bereit.
Die Woche in 64 Zeilen
‣‣Sehr
viele Tote soll es bei
einem Angriff auf das tunesische
Parlament in der Hauptstadt
Tunis gegeben haben. Mindestens zwei Täter eröffneten vom
benachbarten Nationalmuseum
das Feuer auf das Parlamentsgebäude. Unter den Opfern sind
auch Touristen.
‣‣Sogar die Atomwaffen hätte
Putin im Rahmen der KrimAnnexion im Zweifelsfall in
Alarmbereitschaft versetzt. Das
erzählte der Politiker in einem
Interview im russischen Staatsfernsehen zum Jahrestag der
Krise. Putin fürchtete, dass der
Westen militärisch eingreifen
könnte.
‣‣So schnell kann es gehen. Niederösterreichs Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger
(früher Team Stronach, davor
BZÖ) gestand, beim Immobiliendeal zwischen Kärnten und
dem ÖGB 2007 mehr als 700.000
Euro bekommen und an das BZÖ
weitergeleitet zu haben. Kärnten
hatte Seeimmoblien um 43 Millionen Euro gekauft.
‣‣Sein zweiter Platz in Kranjska
Gora hat gereicht, um für Mar-
cel Hirscher die Kristallkugel
im Risentorlauf-Weltcup zu sichern. Mit einem Traumlauf
im Schlussteil konnte Hirscher
seine Halbzeitposition verteidigen. Insgesamt ist es die vierte
Kristallkugel des Sportlers.
‣‣Sieg für Netanjahu: Bei der Wahl
der 20. Knesset in Israel konnte
sich die Likud-Partei unter Benjamin Netanjahu durchsetzen.
Herausforderer Jitzchak Herzog
wurde Zweiter.
‣‣Sogar das schlechteste Team
der Welt gewinnt einmal. Die
Fußball-Nationalmannschaft
von Bhutan gewann gegen Sri
Lanka auswärts 1:0. Bisher hatte
das Team noch nie einen Punkt
in der Rangliste der FIFA erreicht
und galt als schlechteste Nationalmannschaft der Welt. Sogar
FIFA-Präsident Sepp Blatter gratulierte zum Erfolg.
‣‣Schrecklicher Unfall in Klagenfurt. Ein Kleinflugzeug
stürzte in das Nebengebäude
einer landwirtschaftlichen Fachschule. Die beiden Flugzeuginsassen kamen ums Leben. Weitere Personen wurden bei dem
Unglück aber nicht verletzt.
Foto: Tina Reiter
Im
SuperWahljahr 2015
werden auch in
der Kammer der
Wirtschafts­
treuhänder die
Weichen für die
Zukunft gestellt. Kürzlich wurde
Michaela Christiner mit großer
Mehrheit – immerhin fast 60
Prozent der Stimmen – als Präsidentin bestätigt. Schon bisher
hat sie die Geschicke der Kammer
der Wirtschaftstreuhänder erfolgreich gelenkt – und unterstreicht
die Wichtigkeit der Steuerberater
in steuerlich turbulenten Zeiten. Im Hinblick auf die jüngste
Steuerreform plädiert die Expertin für eine Vereinfachung des
Steuersystems – und stellt der
präsentierten Reform kein gutes
Zeugnis aus: „Eine als steuerliche
Entlastung verkaufte Reform, die
wir gleichzeitig als Steuerzahler
wieder selbst finanzieren, ist diese
Bezeichnung gar nicht wert.“ ■
Foto: flickr
Wirtschaftstreuhänder bestätigen
Christiner als Kammerpräsidentin
Ab sofort geht es vier Mal wöchentlich von Graz nach Istanbul.
„Turkish Airlines“ hebt schon
bald von Graz nach Istanbul ab
Seit Mittwoch ist eine neue Flugverbindung buchbar: Ab 22. Juni
fliegt die „Turkish Airlines“ vier
Mal die Woche von Graz nach
Istanbul. „Der Abschluss ist ein
Meilenstein für die Steiermark“,
so Landesrat Christian Buch-
mann. Für den ICS-Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Roth ist die
Erreichbarkeit essentiell für den
Standort. Auch der Tourismus
profitiere von der Anbindung,
freut sich Flughafen-Geschäftsführer Gerhard Widmann.■
Nr. 11 · 20. März 2015
4 · Steirische Wirtschaft
Thema
Was die
Steuerreform
(nicht) bringt
Die Unternehmer haben wenig Grund zum Jubeln: Das
Geld für die Reform stammt zum Großteil aus ihrem
Säckel – und die Regierung unterstellt ihnen pauschal
Steuerhinterziehung in Höhe von zwei Milliarden Euro.
Thema-Team: Karin Sattler
und Klaus Krainer
Langsam lichten sich die Nebel:
Eine Woche, nachdem die Bundesregierung die Eckpfeiler der Steuerreform präsentiert hat, werden
das Ausmaß der Entlastung vor
allem für niedrige und mittlere
Einkommen einerseits, aber auch
die geplanten Steuererhöhungen
für die Gegenfinanzierung klarer.
Unternehmer haben dabei in vielerlei Hinsicht nichts zu lachen.
Die „Steirische Wirtschaft“ hat das
Paket analysiert.
Beginnen wir mit dem Positiven: Substanzsteuern als solche
konnten abgewendet werden, ein
200 Millionen Euro schweres Investitionspaket – unter anderem
mit steuerlichen Begünstigungen
für Mitarbeiterbeteiligungen und
der Erhöhung der Forschungsprämie von zehn auf zwölf Prozent
– steht ebenfalls auf der HabenSeite. Der Einstiegssteuersatz
wird auf 25 Prozent gesenkt (siehe
Grafik unten), niedrige und mittlere Einkommen (und damit auch
viele Ein-Personen- und kleinere
Unternehmer) profitieren laut Fi-
Lohnsteuerstufen
■ Neu ab 2016
■ bisher
Nach Brutto-Jahreseinkommen in Euro
ab 11.000
ab 18.000
ab 31.000
ab 60.000
ab 90.000
ab 1.000.000
(Vorerst auf fünf Jahre begrenzt)
50 %
25 %
35 %
42 %
48 %
50 %
55 %
43,2 %
36,5 %
Quelle: Bundesregierung
nanzministerium im Schnitt mit
rund 1.000 Euro jährlich. Ein großer Teil dieses Geldes wird unmittelbar in den Konsum fließen, was
einen für ein bis zwei Jahre spürbaren wirtschaftlichen Impuls
bringen soll. Der Haken daran:
Die „kalte Progression“ – also
der Umstand, dass zwar Löhne,
aber nicht Steuerklassengrenzen
jährlich an die Inflation angepasst
werden – wird die Ersparnisse
dieser Reform schon 2018 wieder
aufgefressen haben. Wie massiv
die kalte Progression zuschlägt,
zeigt die Statistik: Allein in den
letzten fünf Jahren hat sich der
Fiskus damit ein Körberlgeld von
kumuliert 8,43 Milliarden Euro
geholt, 2015 werden weitere 3,12
Milliarden Euro dazukommen
(siehe Grafik unten).
Einkommen über einer Million Euro jährlich werden künftig
zudem mit einem Steuersatz von
55 Prozent (bisher: 50) belastet.
Das soll jährlich 50 Millionen
Euro an Mehreinnahmen bringen,
also nicht einmal ein Prozent des
gesamten Reformvolumens von
5,2 Milliarden Euro.
Spitzensteuersatz kostet
Standort viel Reputation
Für diesen relativ geringen
Beitrag schwächt Österreich seinen Wirtschaftsstandort in der
international äußerst wichtigen
Kennzahl des Spitzensteuersatzes
deutlich und klettert in Europa
auf Platz drei – hinter Schweden (56,6 Prozent Spitzensteuer
auf Einkommen) und Dänemark
Kumulierte kalte Progression
seit der letzten Steuertarifanpassung 2009 (in Mrd. Euro)
11,55
8,43
5,72
3,26
1,54
0,41
2010
2011
Quelle: Berechnungen Agenda Austria
2012
2013
2014
2015
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Thema · 5
„Mit der Registrierkassenpflicht und der
Aufhebung des Bankgeheimnisses werden
Unternehmer pauschal als Steuerbetrüger
hingestellt, das können wir nicht zulassen.“
WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk
der Finanz in den Betrieben fast
zwei Milliarden Euro zusätzlich
einnehmen zu können. Dafür soll
eine „Registrierkassenpflicht“ (ab
15.000 Euro Nettoumsatz jährlich) eingeführt und sogar das
Bankgeheimnis für Unternehmer
aufgehoben werden: Die Finanzpolizei soll bei Betriebsprüfungen
Einsicht in sämtliche – auch private
– Konten erhalten (siehe unten).
„Damit unterstellt man den
Unternehmern pauschal, Steuerhinterzieher zu sein. Dieser
Generalverdacht ist absolut
untragbar“, sagt WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.
Betrügern müsse selbstverständlich das Handwerk gelegt
werden, jedoch dürfe man nicht
eine ganze Bevölkerungsgruppe
in der Öffentlichkeit als Verbrecher
brandmarken. Rückendeckung bekommt er dabei von der Präsidentin
der Wirtschafts­
treuhänder in der
Steiermark, Michaela Christiner:
„Diese Zahl ist viel zu hoch. Dann
wäre es ja Wahnsinn, dass man das
bisher zugelassen hat.“ Diese Einschätzung zeigt, dass die Gegenfinanzierung auf äußerst wackeligen
Beinen steht (siehe auch Seiten 6/7).
Fachlich kritisiert Herk an der
Einführung der Registrierkassenpflicht die Kosten für deren Anschaffung, die gerade für kleinere
Unternehmen schwer zu stemmen
seien. Außerdem belaste sie etwa
den Tourismus überproportional,
Interview
… mit Tina
Ehrke-Rabel
Foto: Jungwirth
(55,6 Prozent, EU-Schnitt: 38,3
Prozent). In Summe sind die Reformmaßnahmen damit lediglich
Tarifanpassungen, strukturelle und
nachhaltige Schritte wurden gänzlich ausgespart – was auch Tina
Ehrke-Rabel, Leiterin des Instituts
für Finanzrecht an der Uni Graz,
kritisiert (siehe Interview rechts).
Mit der Erhöhung von Mehrwertsteuersätzen etwa auf Eintrittskarten oder Nächtigungen
bringt die Reform außerdem insbesondere die Tourismusbranche
schwer unter Druck, die sich hier
im internationalen Wettbewerb
durchwegs gegen Länder mit teils
deutlich niedrigeren Steuersätzen
behaupten muss (siehe auch S. 25).
Ebenso viel Geld kosten wird die
Unternehmer die massive Erhöhung der Grunderwerbssteuer, eine
exakte Einschätzung ist aufgrund
der zahlreichen noch unbekannten
Details aber schwierig. Fix kommen
soll die Ausdehnung von Abschreibungszeiträumen etwa für bauliche
Maßnahmen von 30 auf 40 Jahre.
Geplant, aber verfassungsrechtlich
noch ungeklärt ist die Erhöhung der
Kapitalertragssteuer auf Dividenden von 25 auf 27,5 Prozent.
All diese Belastungen lassen den
Unternehmern Schweißperlen auf
der Stirn stehen. Die Zornesröte ins
Gesicht treibt es ihnen aber durch
den Eindruck, den die Regierung
entstehen lässt, wenn sie davon
ausgeht, durch schärfere Kontrollen
Foro: Fischer
der mit einer unsicheren Rechtslage beim Nichtraucherschutz, der
aufwendigen Allergenverordnung
und nun durch Registrierkassenpflicht und Steuererhöhungen besonders gebeutelt werde. Darum
fordern Herk und WKO-Präsident
Christoph Leitl Nachverhandlungen: „Die Registrierkassenpflicht
darf keine bürokratische Schikane
der Betriebe werden – und beim
Bankgeheimnis soll die Kontoöffnung nur bei begründetem Verdacht möglich sein“, sagt Leitl.
Bankgeheimnis: Schlechtes Timing
Künftig soll die Finanz bei Steuerprüfungen Einsicht in die Bankkonten der Unternehmer bekommen,
auch in private. Damit bringt die
Regierung eine Forderung der EU
auf internationalen Bankdatenaustausch, insbesondere zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung,
mit der Steuerreform in Verbindung – und will das Bankgeheimnis
nur für Unternehmer aufweichen.
„Ich denke, niemand ist dagegen,
Roland
Mestel
Foto: Furgler
dass man Terrorismusfinanzierung und Betrug bekämpft. Das
jetzt aber mit der Steuerreform zu
verknüpfen, halte ich für äußerst
unglücklich“, erklärt Roland Mes-
tel vom Institut für Banken und Finanzierung an der Uni Graz. Damit
und auch mit der kolportierten
Summe, die das Finanzministerium lukrieren will (siehe oben),
erzeuge man den Eindruck, dass die
Unternehmer durchwegs Betrüger
seien. „Allein die Zahl an sich, die
man sich von dieser verstärkten
Betrugsbekämpfung erhofft, halte
ich für höchst diskussionswürdig“,
sagt Mestel.■
Die Steuerreform rüttelt
am Bankgeheimnis und
anderen Verfassungsbestimmungen. Ist das aus
Ihrer Sicht realistisch?
Die Lockerung war aus meiner Sicht vorhersehbar. Ich
glaube, dass sich hier auch
eine politische Mehrheit finden wird. Das Bankgeheimnis
wurde ja zuletzt schon aufgeweicht. Schwieriger wird es
da schon bei der KESt.
Welche Szenarien halten
Sie da für realistisch?
Die KESt-Änderung ist mit
der Anhebung des Spitzensteuersatzes gut durchdacht.
Schwierig ist aber die Frage,
ob man die KESt auf Aktien­
erträge anheben kann, nicht
aber auf Sparbücher.
Sind Einzelregelungen im Verfassungsrang
überhaupt sinnvoll?
Ich halte sie für demokratiepolitisch problematisch,
weil sie verfassungsrechtlich
nicht mehr anfechtbar sind.
Was vermissen Sie an der
Steuerreform?
Es fehlen tiefgreifende strukturelle Reformen. Mit einer
Senkung der Verwaltungskosten ließe sich enorm viel
einsparen. So hat man den
Eindruck, die Steuerreform
war nur ein punktuelles
Schraubendrehen.
Tina Ehrke-Rabel ist Leiterin des Instituts für Finanzrecht an der Uni Graz.
Nr. 11 · 20. März 2015
6 · Thema · Steirische Wirtschaft
„Pensionen, Fördersystem
und Spitäler müssen folgen“
Das Wifo sieht einen
Schritt in die richtige
Richtung. Für nachhaltige
Wirkungen müssten aber
weitere Reformen folgen.
Beim Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) ist der Grundtenor
zur Steuerreform positiv, wenn
auch mit Vorbehalten. „Man
kann es noch nicht quantifizieren, es sind ja auch noch nicht
alle Details bekannt und man
kann es noch nicht gesichert
durchrechnen. Aber grundsätzlich sehen wir positive Struktureffekte, wenn Arbeitseinkommen entlastet werden und
die Steuerbetrugsbekämpfung
gestärkt werden soll“, erklärt
Margit Schratzenstaller-Altzinger. Sie betont, dass die aktuelle
Steuerreform den größten Umfang seit den 70er-Jahren habe
und entsprechenden Stellenwert
Margit
SchratzenstallerAltzinger
Foto: Krügl
hätte. Die Entlastung der Einkommen werde kurzfristig dazu
führen, dass den Leuten unterm
Strich mehr Geld bleibe – auch
wenn die Gegenfinanzierungsfaktoren diesbezüglich dämpfende Effekte hätten. Für das Um
und Auf hält die Expertin jedoch
die Ankündigung der Regierung,
dass diese Reform nur der Auftakt sei. „Es braucht ein großes
Paket, und nur, wenn weitere
Reformen folgen – etwa bei den
Pensionen, im Fördersystem, bei
den Spitälern und noch anderen
– schafft das Vertrauen in der Bevölkerung, und nur dann werden
die Menschen nachhaltig wieder
mehr konsumieren.“■
So sehen
Experten
die Reform
Die „Steirische Wirtschaft“ hat bei namhaften Organisationen nachgefragt: Wie schätzen sie die Reform ein?
Und vor allem: Was sind die nächsten Schritte?
Das Reformpapier liegt auf dem
Tisch, die Eckpfeiler stehen. Das
letzte Wort ist in vielerlei Hinsicht
aber noch nicht gesprochen – das
bestätigten Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler
Reinhold Mitterlehner auch am
Dienstag nach dem formellen Be-
schluss der Reform im Ministerrat.
Viele Details sind noch zu klären: Verschiedene Teile brauchen
für eine Umsetzung eine ZweiDrittel-Mehrheit im Parlament
(siehe auch Seiten 4/5) – und die
Opposition wird hier nicht ganz
ohne Gegenleistung mitstimmen.
„Große Skepsis, ob wirklich
Geld hereinkommen wird“
„Kein Mut bei Sozialabgaben
und Ausgabenföderalismus“
Das IHS begrüßt die
Bekämpfung des Steuerbetruges, zweifelt aber
daran, dass dadurch mehr
Geld eingenommen wird.
Michael Christl von der
Denkfabrik „Agenda Austria“ analysiert, was sich
die Regierung alles nicht
getraut hat.
Fast zwei Milliarden Euro will die
Regierung durch eine stärkere
Bekämpfung des Steuerbetruges
hereinspielen und damit einen
großen Brocken der Reform gegenfinanzieren. Helmut Hofer,
Leiter der Prognosegruppe beim
Institut für Höhere Studien (IHS),
hält diesen Betrag für „sehr, sehr
schwierig und ambitioniert. Man
wird versuchen, vorwiegend die
großen Betrügereien abzustellen
und aufzudecken, aber das sind
zumindest im MehrwertsteuerBereich internationale Betrügereien, die oft über Schein- und
Briefkastenfirmen laufen“, erklärt
Hofer. Es sei schwierig, hier wirklich Geld hereinzubringen, denn
Helmut
Hofer
selbst wenn man Betrügereien
besser als in der Vergangenheit
aufklären könne, sei zu erwarten,
dass diese Firmen einfach pleite
gehen – was letztlich auch den
Finanzminister durch die Finger
schauen ließe. Hofer: „Vielleicht
kann man mit einem verstärkten
Engagement künftige Betrügereien verhindern, aber vor allem
innerhalb kurzer Zeit kann ich mir
kaum vorstellen, dass hier so hohe
Erträge möglich sind.“ Grundsätzlich sei ein größeres Engagement
in der Steuerbetrugsbekämpfung
natürlich zu begrüßen – ebenso
wie die Entlastung vor allem der
niedrigeren und mittleren Einkommen.■
„Die Entlastung des Faktors Arbeit
war ein wichtiger Schritt, aber
diese Reform wird die gesamte
Abgabenlast nicht verringern, sondern nur umverteilen.“ Das ist der
Grundtenor von Ökonom Michael
Christl von der Denkfabrik „Agenda Aus­tria“. „Die Staatseinnahmen
brechen einen Rekord nach dem
anderen – aber die Ausgaben noch
schneller. Trotzdem hat man die
Ausgaben nicht gesenkt“, sagt
Christl. Hier vermisse man echte
Strukturreformen: So sei hinlänglich bekannt, dass das Pensionssystem an die steigende Lebenserwartung angepasst werden müsse.
Außerdem sei das Verhältnis des
Bundes zu den Ländern neu zu re-
Michael
Christl
Foto: Roßboth
geln. „Österreich hat einen Einnahmenzentralismus, aber einen Ausgabenföderalismus. Das ist die teuerste aller Varianten“, sagt Christl.
Die Länder sollten mehr von dem
Geld, das sie ausgeben, selbst einnehmen müssen. Auch habe es die
Regierung verabsäumt, die hohen
Sozialabgaben anzutasten. „Dabei
stellen Kranken- und Pensionsversicherung vor allem für Geringverdiener eine weit höhere Belastung
dar als die Lohnsteuer. Fast kein anderes EU-Land hat so hohe Sozialabgaben wie Österreich. Hier etwas zu
tun, würde aber den Reformdruck
auf unsere 22 Sozialversicherungsträger erhöhen, die fest im Griff
der Sozialpartner sind.“■
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Thema · 7
„Hoher Spitzensteuersatz
schadet dem Standort“
Foto: BilderBox
IWS-Steuerexperte Peter
Meiregger kritisiert bei
der Steuerreform die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 55 Prozent.
Andererseits gibt es noch etliche
ungeklärte, weil noch nicht im
Detail festgelegte bzw. veröffentlichte Fragen, insbesondere was
die Gegenfinanzierung betrifft. Der
größte Einzelteil – mit rund zwei
Milliarden Euro – entfällt dabei auf
den verstärkten Kampf gegen Steuerhinterziehung. Das Institut für
höhere Studien (IHS) hält diesen
Betrag für „sehr, sehr ambitioniert“
(siehe links unten). Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo)
kann den Ansätzen der Regierung
in den Grundzügen durchaus etwas
abgewinnen, fordert aber jetzt
weitere und ebenso große Schritte
(siehe links). Das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung
(siehe rechts) ortet insbesondere
in der Erhöhung des Spitzensteuersatzes eine schmerzhafte Schwächung des Wirtschaftsstandortes –
und die Denkfabrik Agenda Austria
zählt auf, was sich die Regierung
alles nicht getraut hat.■
In der jüngsten Steuerreform
sieht Peter Meiregger, Steuerexperte beim Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS), nicht den ganz
großen Wurf: „Letztlich ist das
Kernstück eine bloße Tarifreform.“ Diese sei nach der letzten
Reform und den aufgestauten
Effekten der kalten Progression
nötig geworden. Positiv wertet er
die Entscheidung der Regierung,
ein hohes Gesamtvolumen zu
bewegen: „Mit über fünf Milliarden Euro Entlastung ist dies
die größte Steuerreform seit den
1970er Jahren.“ Die Absenkung
des Eingangssteuersatzes sei eine
langjährige Forderung aller In-
Peter
Meiregger
Foto: Melbinger
teressensvertretungen gewesen.
Auf wenig Gegenliebe stößt bei
Meiregger indes die Anhebung
des Spitzensteuersatzes von 50
auf 55 Prozent: „Diese Maßnahme bringt wenig zur Gegenfinanzierung, schadet aber dem
Wirtschaftsstandort Österreich in
internationalen Rankings.“ Apropos Gegenfinanzierung: Die Effekte aus der Betrugsbekämpfung
seien mit 1,9 Milliarden Euro
(zu) hoch veranschlagt: „Zudem
bringen sie ganze Branchen in
den Generalverdacht der Steuerhinterziehung.“ Fest steht für den
Experten, dass ausgabenseitig
effektiver gespart werden könnte
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Nr. 11 · 20. März 2015
8 · Steirische Wirtschaft
Steiermark
In Kürze
Bewusstseinskino in
der Buchhandlung
Steko Metallbau
schlittert in Insolvenz
Mit 2,8 Millionen Euro Überschuldung musste die Steko
Metallbau GmbH aus dem
obersteirischen Amering Insolvenz anmelden. Eine Weiterführung des Betriebs ist
nicht geplant. Insgesamt 33
Mitarbeiter sind von der Pleite
betroffen.
Stadt profitiert von
Industrieabwärme
Durch den Bau einer 3,5
Kilometer langen TransportLeitung profitiert das Fernwärmenetz in Knittelfeld nun von
der industriellen Abwärme von
Zellstoff Pöls. Damit kann der
Gasverbrauch halbiert werden.
4.000 zusätzliche
Betreuungsplätze
Die Steiermark will im Bereich
der Kinderbetreuung nachbessern. Bis 2017 sollen 4.000
zusätzliche Kindergarten- und
Krippenplätze geschaffen werden. Land und Bund wollen
dafür insgesamt 60 Millionen
Euro in die Hand nehmen.
Schon bald nach der Eröffnung herrschte besonders im Herbst Hochbetrieb an der Weinstraße.
Vom Armenhaus zur
Seit 60 Jahren verbindet
die Südsteirische Weinstraße die Weinbaubetriebe an der Grenze zu Slowenien. So konnte sich die
Region entwickeln.
Von Michael Neumayr
michael.neumayr@wkstmk.at
Mit dem Frühling startet jetzt
auch die Buschenschanksaison in
der Südsteiermark. Und dort gibt
es heuer besonders viel zu feiern.
Die Südsteirische Weinstraße wird
nämlich 60 Jahre alt, und mit ihr
wurde immerhin der Grundstein
für den wirtschaftlichen Wohlstand einer ganzen Region gelegt.
Heute bauen Millioneninvestitionen auf diese Straße auf, wo es
voher düster war (siehe S 10/11).
Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, uns die Geschichte der Weinstraße anzusehen. Die
Weinregion galt nämlich als unterentwickeltes Armenhaus. Grund
dafür war auch die Randlage der
Region, die kaum infrastrukturell
erschlossen war. „Es gab aber
bereits Maßnahmen zur
Förderung der Regionen. So siedelte man
Berufsschulen an, und auch der
Hopfenanbau in Leutschach wurde
gefördert“, erzählt der Leutscha-
cher Bürgermeister Erich Plasch.
Doch gerade die Weinbauern
direkt an der Grenze zum damaligen Jugoslawien litten unter der
schlechten Erreichbarkeit. „Es gibt
heutzutage keine Märchen mehr
und auch keine Prinzen, die auf der
Suche nach einem Dornröschenschloss sind“, schrieb zu dieser
Zeit die „Süd-Ost Tagespost“ über
die Abgeschiedenheit der Region.
Deshalb musste eine Straße her,
und weil es nicht anders möglich
war, wurde sie als „neutrale Straße“ teilweise auf jugoslawischem
Gebiet gebaut. Schon damals
wurde das Völkerverbindende der
Weinstraße betont. Heute belegt
ein Grenztisch zwischen Glanz und
Kungota in Slowenien den Stellenwert der guten Beziehungen
zum Nachbarn. „Und als das letzte
Teilstück vor 60 Jahren fertiggestellt wurde, war auch schon klar,
dass vor allem der Tourismus von
diesem Projekt profitieren würde“,
so Plasch. Denn Spielfeld war bereits ein beliebtes Ausflugsziel für
die Grazer. „Wir haben es mit der
Weinstraße geschafft, die Städter
weiter ins Weingebiet zu bringen,
und auch die Weinbauern konnten
ihren Wein besser transportieren“,
zählt Plasch die Vorteile auf.
Alter Schotterweg war
für Autos ungeeignet
Bis zur Eröffnung der neuen
Straße war das nämlich ein sehr
beschwerliches Unterfangen. „Es
gab nicht mehr als
einen geschotterten
Weg. Die Ochsen, die
die Karren gezogen
Foto: Teamarbeit - Fotolia
In der Grazer Buchhandlung
Moser wird am 25. März im
Rahmen des Bewusstseinskinos der Film „Die Schicksalsgesetze“ von Ruediger
Dahlke gezeigt. Anschließend
diskutiert der Erfolgsautor
gemeinsam mit Kirsten Ernst,
Andreas Herz und Martin
Veigl. Einlass ist um 19 Uhr
um freiwillige Spenden wird
gebeten. Anmeldung unter
info@bewusstseinskino.at
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Georg Regele, Obmann des Weinhandels
© Raiffeisen
„Die Südsteirische Weinstraße ist für die Region
sehr wichtig. Mir ihr kommen die Besucher erst
von Betrieb zu Betrieb. Dadurch steht die Region
heute auch wirtschaftlich gut da. “
· Steiermark · 9
VDir. Rainer
Stelzer,
RaiffeisenLandesbank
Steiermark
Foto: Fischer
Fotos: Südsteirische Weinstraße
Zug für Zug zum Erfolg
Das schöne Ambiente hat sich seitdem nicht verändert, auch weil die wertvolle Straße erhalten blieb.
Wohlstandsregion
haben, mussten wie die Pferde
beschlagen werden, und für Autos
war der Weg ohnehin ungeeignet“, erinnert sich Anni Kögl. Ihr
Vater war damals Bürgermeister
von Ratsch und bei der Eröffnung
der Weinstraße mit dabei. Auch
Georg Regele, heute Obmann des
Weinhandels, hat familiäre Verbindungen zur Weinstraße: „Mein
Großvater war zu dieser Zeit im
Bezirk für den Straßenbau zuständig.“ Schon damals hätten die
Weinbauern auf das touristische
Potenzial der Weinstraße gebaut,
so Regele. Der Landespressedienst berichtete zur Eröffnung,
dass die Straße als Güterweg
gebaut wurde. Die „Kleine Zeitung“ bemerkte aber, mit Blick
auf die Ausflugstouristen, dass die
Straße „einwandfrei befahrbar“
sei. Für das letzte, 2,5 Kilometer
lange Straßenstück seien 500.000
Schilling kalkuliert worden. Wie
wichtig den Südsteirern die Wein-
straße war, zeigt, dass ein großer
Teil der Kosten durch Eigenleistungen der Anrainer erbracht
wurde. „Heute steht die Region
aufgrund der Weinstraße und
wegen der schönen Landschaft
gut da. Von einem Armenhaus
kann man heute sicher nicht
mehr sprechen“, bemerkt Regele.
Nähere Informationen zu den
geplanten Festlichkeiten gibt
es auf www.suedsteirischewein­
strasse.at ■
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Gerade in Zeiten flexiblerer Märkte und des technologischen Fortschritts sind wir ein verlässlicher
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bis zur Abrechnung begleiten. Zudem sind wir mit den Förderstellen
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Nr. 11 · 20. März 2015
10 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
ubit
news
Informationsveranstaltung
zum IT- Kollektivvertrag
Der Fachverband UBIT konnte im
Dezember 2014 eine Einigung
zum IT-Kollektivvertrag 2015 erzielen. Diese ist mit 1.1.2015 in
Kraft getreten. Die Mindestgehälter steigen demnach durchschnittlich um 2 %.
Unter www.ubit-stmk.at finden
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Dienstag, dem 24. März 2015
mit Beginn um 17:00 Uhr in
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auch für Mitarbeiter aus dem Bereich Lohnverrechnung!
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Steirer-Wein ist auch
Die weiß-grünen Tropfen munden Kunden rund um den
Globus vorzüglich. Das bestätigt die aktuelle Wein-Export-Bilanz mit dem neunten Rekordergebnis in Folge.
Die „Südsteirische Weinstraße“
feiert ihren 60er (s. Story 8–9).
Grund genug, dieser entlang der
Rebstöcke ein wenig zu folgen (s.
dazu Statements unten), um dem
Geheimnis der edlen Tropfen auf
die Spur zu kommen. Und schnell
wird in der Kurzumfrage klar: Der
198
Tausend Hektoliter Rebensaft wurden
im Vorjahr im Steirerland geerntet.
Österreichweit waren es 2014
knapp zwei Millionen Hektoliter.
50
Millionen Liter österreichischer
Wein wurden 2014 über die Grenzen
in den Export geschickt. Der SteirerAnteil beträgt hier rund 14 Prozent.
Hannes
Dreisiebner,
„Weingut
Dreisiebner
Stammhaus“
Entgeltliche Einschaltung
Wirtschaftskammer Steiermark
Fachgruppe UBIT
office@ubit-stmk.at
www.ubit-stmk.at
steirische Wein ist mehr als nur
hochqualitativ gekelterter Rebensaft. „Schon der erste Schluck
reicht aus, um darin die Steiermark in all dem, was sie so besonders macht, widerzuspiegeln. Man
hat sofort diese wunderschöne
Landschaft vor Augen“, versucht
Manfred Tement,
„Weingut
Tement“
Foto: Baeuml
„Initialzündung“
„Investitionen“
„Der Ausbau der Weinstraße
hat wie eine Initialzündung
für die Region gewirkt und ist
ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Nicht nur für
die vielen tollen Winzer, sondern für zahlreiche weitere
Unternehmen in der Gegend.“
Die Südsteirische Weinstraße
zeichnet eine hohe Dichte an
exzellenten Winzern aus – das
lockt natürlich die Gäste an.
Und für diese wurden von den
Unternehmern in der Region
in den letzten Jahren viele
Millionen Euro investiert.
Erwin Sabathi die Faszination am
weiß-grünen Wein zu erklären.
Doch es sind nicht nur die zigtausenden Besucher der zahlreichen
Weinstraßen (s. S. 11), die den
steirischen Winzern ihren Triubut
zollen, auch jenseits der rot-weißroten Grenzen hält man dem
steirischen Wein die Fahne hoch.
„Die aktuelle Export-Rekordbilanz
zeigt das sehr deutlich“, bestätigt
Weinhandels-Bundesobmann Gerhard Wohlmuth. So konnten im
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Steiermark · 11
international ein Hit
onale Kundschaft aber nicht abhält,
eifrig nach rot-weiß-roter Ware
zu greifen. So ist der Gusto darauf
neben den Hauptmärkten Deutschland, Schweiz und
Liechtenstein vor
allem in den USA
(plus 15 Prozent)
und China (plus 31
Prozent) besonders stark gestiegen. V.P.
Erleichterung bei der
Führung von Arbeitsaufzeichnungen
Foto: Fischer
Und auch für das aktuelle Weinjahr ist mit 198.000 Hektolitern
in den Kellern ausreichend weißgrüner Rebensaft für weitere Exporterfolge vorrätig. „Längst haben
sich österreichische Weine vom
,Billigsdorfer‘-Preissegment hin zu
hoher Qualität entwickelt“, verdeutlicht Wohlmuth den Anstieg in
der Wertschöpfung. Wurden 2003
noch durchschnittlich 0,83 Euro
pro Liter im Export erzielt, sind es
heute 2,93 Euro. – Was die internati-
146
Millionen Euro: Das ist das Umsatzergebnis des österreichischen WeinExports 2014. Es ist das bislang höchste
Ergebnis und der neunte Rekord in Serie.
2,93
Euro pro Liter betrug der ExportDurchschnittspreis im Vorjahr. Zum
Vergleich: 2003 wurden im Schnitt
noch 0,83 Euro/Liter erzielt.
Mit dem Arbeits- und Sozialrechtsänderungsgesetz
2014
(ASRÄG 2014) traten per
01.01.2015 neben anderen Änderungen Erleichterungen im
Zusammenhang mit der Führung
von Arbeitsaufzeichnungen in
Kraft. So dürfen nun Arbeitnehmer, die die Lage ihrer Arbeitszeit und ihren Arbeitsort weitgehend selbst bestimmen können
oder ihre Tätigkeit überwiegend
in ihrer Wohnung ausüben, „Saldenaufzeichnungen“ führen. Dabei handelt es sich um Zeitaufzeichnungen, die nur die Dauer
der jeweiligen Tagesarbeitszeit
enthalten.
Weiters entfällt die Verpflichtung
zur Führung der Arbeitszeitaufzeichnungen bei Arbeitnehmern,
mit denen eine fixe Zeiteinteilung vereinbart wurde. In diesem
Fall ist der Arbeitgeber lediglich
verpflichtet, Abweichungen aufzuzeichnen (z.B. Mehr- und Überstunden). Genauso können bei
Betrieben ohne Betriebsrat mittels Einzelvereinbarung die Ruhepausen schriftlich festgelegt
werden, sodass die detaillierte
Aufschlüsselung der Pausen entfällt.
Ab 2015 haben Arbeitnehmer
auf Verlangen einmal pro Monat
das Recht auf eine Abschrift der
sie betreffenden Arbeitszeitaufzeichnungen. Die Nichtübermittlung führt zur Hemmung der Verfallsfristen.
Ein Tipp
von:
Erwin
Sabathi,
„Weingut Erwin Sabathi“
Foto: Stuhlhofer-Wolf
„Identitätsstiftend“
„International“
Jeder Bewohner und jeder Gast
ist wichtiger Botschafter, der
hilft, unsere handgemachten
Weine regional und international zu vermarkten. Die Südsteirische Weinstraße ist für uns
seit mehr als 60 Jahren identitätsstiftende Institution.“
Der Erfolgslauf des steirischen
Weins startete vor 30 Jahren
nach dem Weinskandal. Seitdem steht Wein aus der Steiermark auch international für
allerhöchste Qualität. Er ist
damit längst zum Botschafter
für das Land geworden.
Mag. Christian Eder
Steuerberater,
geschäftsführender Gesellschafter
Sedounik & Eder Wirtschaftstreuhand
und Steuerberatungs GmbH
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Entgeltliche Einschaltung
Erich Polz,
„Weingut
Erich & Walter Polz“
Foto: Steiermark Tourismus
Vorjahr 146 Millionen Euro mit
österreichischem Wein im Ausland
erwirtschaftet werden – ein absolutes All-Time-High und der neunte
Rekord in Folge. „Daran trägt die
Steiermark mit gut 14 Prozent
einen großen Anteil. Wenn man
bedenkt, dass wir nur zehn Prozent
der österreichischen Anbaufläche
halten, ist das ein umso deutlicheres Zeichen für den überproportionalen heimischen Weinerfolg“,
bekräftigt Wohlmuth.
Nr. 11 · 20. März 2015
12 · Steiermark · Steirische Wirtschaft
Die steirischen Weinstraßen sind Publikumsma­
gnete – tausende Gäste lassen sich hier kulinarisch
und kulturell verwöhnen.
Vor 60 Jahren wurde mit der
Eröffnung der Südsteirischen
Weinstraße dieser Teil des Landes aus einem Dornröschenschlaf
geweckt (siehe Seiten 8–11). Denn
zu den von der Agrarwirtschaft
dominierten Orten „verirrten“
sich damals aufgrund der nicht
ausgebauten Wege nur höchst
selten Besucher. Heute, sechs
Jahrzehnte und acht Weinstraßen später, stürmen an sonnigen
Tagen zigtausende Gäste die heimischen Weingebiete, wo neben
köstlichem Rebensaft auch Oldtimer-Ralleys, kulinarische und
kulturelle Events bis hin zu Näch-
Entgeltliche Einschaltung
tigungen zwischen den Reben
den Rubel mittlerweile ordentlich
rollen lassen.
Schilcherweinstraße: Von
Ligist über Stainz nach Eibiswald lockt diese Weinstraße nicht
nur mit Lipizzanern, sondern vor
allem mit dem besonderen Roséwein, der Namensgeber ist.
Sausaler Weinstraße: Sie
startet in Leibnitz und führt
über das Sulmtal nach Kitzeck
zum höchstgelegenen Ort mit
Weinanbau in Mitteleuropa.
Südsteirische Weinstraße – die älteste und bekannteste. Winzerin Emmy Bullmann
setzte sich schon in den 30ern
für die Erschließung der Gegend
ein, da sie die Strecke regelmäßig
für Graz-Fahrten benutzte. In den
50ern wurde die Straße „eröffnet“.
Klapotetzweinstraße: Urspünglich Rebenlandwein-
8
1
Schilcherweinstraße
3
4
Gleisdorf
Ligist
7
1
2
Oststeirische
Römerweinstraße
2
3
4
Sausaler
Weinstraße
Kitzeck
Südsteirische
Weinstraße
Klapotetzweinstraße
6
Fehring
Südoststeirische
St. Anna/
Hügellandweinstraße
Aigen
Ehrenhausen
5
Klöcher
Weinstraße
Klöch
Leutschach
straße genannt. Wer die vielen
Klapotetze hören will, muss
schnell sein – nach der Lese werden diese stillgelegt.
Klöcher Weinstraße: Von
Bad Radkersburg bis Fehring:
Die Klöcher Weinstraße zählt zu
den Publikumsmagneten.
Südoststeirische Hügellandweinstraße: Ein weiterer Klassiker unter den Rebenstraßen führt von Frutten-Gießelsdorf
bis nach Perbersdorf.
5
6
Thermenlandweinstraße
Foto: Fotolia
Alle Wege führen
in die Weinberge
7
Thermenlandweinstraße:
Mehr als nur „heißes Wasser
zum Relaxen“ bietet dieser Teil
des Steirerlandes: Die Thermenlandweinstraße setzt die Klöcher
Weinstraße fort.
Oststeirische Römerweinstraße: Ab Gleisdorf
über Stubenberg und Hartberg
bis Bad Waltersdorf folgt man auf
archäologischen Spuren den Römern. Über 70 Buschenschänken
versorgen hier durstige Kehlen.
8
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Regionen
· Regionen · 13
Die „Steirische
Wirtschaft“ am iPad
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In Kürze
E-Bikes ergänzen
Bahn und Bus
Neues Lagerhaus in
Kaindorf eröffnet
Hartberg-Fürstenfeld.
Das Lagerhaus Wechselgau
eröffnet eine neue Filiale in
Kaindorf. Innerhalb von zwei
Monaten wurde ein bestehendes Gebäude erneuert und auf
den letzten Stand der Technik
gebracht. Insgesamt wurden
zwei Millionen Euro investiert. Sechs Mitarbeiter finden
im neuen 800 Qua­dratmeter
großen Markt einen Arbeitsplatz.
Gemeinden fordern
S-Bahn-Ausbau
Leoben. Das Thema Mobilität spielt im regionalen
Leitbild der Obersteiermark
Ost eine zentrale Rolle. Nun
fordern die Bürgermeister
und Regierungskommissäre
der Region den Ausbau der
S-Bahn. „Der Raum um Graz
ist gut erschlossen, bei uns
in der Obersteiermark ist
aber nichts“, kritisiert Mario
Abl, Bürgermeister von Trofaiach.Auch der Regierungskommissär von Bruck, Hans
Strass­egger, erklärt: „Wir wollen gleich wie die anderen
Regionen behandelt werden.“
Foto: Daniel Loretto - Fotolia
Graz. Um potenziellen Kunden eine Alternative zum
Auto bieten zu können, bietet
die Graz-Köflach-Bahn (GKB)
eine „Grüne Jahreskarte“ an.
Das Besondere: Zusätzlich
zur Jahreskarte kann auch ein
E-Bike samt Versicherung
und Radservice für ein Jahr
gemietet werden. So soll auch
auf dem Weg zum Bahnhof
das Auto zuhause bleiben.
Besonders in der Grazer Innenstadt haben Geschäftsleute Schwierigkeiten, auf sich aufmerksam zu machen.
Altstadterhaltungsgesetz
verspricht Vereinfachung
Die Novelle des Altstadterhaltungsgesetzes für
Graz soll stärker auf die
Interessen der Wirtschaft
Rücksicht nehmen.
Graz. Die Grazer Altstadt und
ihre Wirtschaftsbetriebe sind eine
„never ending story“. Besonders
wenn es um die sogenannte
„Ankündigungsgestaltungs-Verordnung“ geht, also darum, ob
und wie Schilder aufgestellt werden dürfen. Hier sind oft Konflikte vorprogrammiert. Der Grund
dafür: „Im Altstadterhaltungsgesetz sind viele Regeln sehr
kryptisch formuliert“, bedauern
WKO-Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina und Geschäftsführer Viktor Larissegger.
Das soll sich mit der eben im Landtag beschlossenen Novelle des
Gesetzes bessern. So hat der Altstadtanwalt Manfred Rupprecht
ein Merkblatt entwickelt, das
praktische Beispiele liefert, was
als marktschreierisch gilt und
welche Beschilderung das Straßenbild nicht stört. Diese Unterlagen sollen den Unternehmern
als Orientierungshilfe dienen und
werden in Zukunft auch bei der
WKO-Regionalstelle aufliegen.
Denn bisher hätten Unternehmer
oft eine Ablehnung ihrer Schilder
bekommen, ohne konkret zu wissen, was sie falsch gemacht haben,
sagt Larissegger: „Wir hoffen, dass
es hier in Zukunft ein konkreteres Feedback gibt.“ Natürlich sei
die Altstadt schützenswert, doch
gerade die Unternehmer in der In-
nenstadt, die Frequenz und Leben
nach Graz bringen, würden sich
mit immer größeren Problemen
und Konkurrenzsituationen konfrontiert sehen, gibt Larissegger
zu bedenken. Positiv aus Sicht
der Wirtschaft ist auch, dass die
WKO bei den Entscheidungen
der Grazer Altstadt-Sachverständigenkommission nun mit eingebunden wird. Außerdem soll im
Sinne der Verwaltungsvereinfachung die Altstadtanwaltschaft
das Recht haben, gegen Bescheide
Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht zu erheben. Wie
erfolgreich die Maßnahmen sind,
wird sich zeigen. „Wir werden
genau überprüfen, ob die Maßnahmen auch tatsächlich eine
Verbesserung bringen“, kündigt
Wendlinger-Slanina an. ■
Nr. 11 · 20. März 2015
14 · Steirische Wirtschaft
Foto: Barbic
Rennklassiker
Das Jägerbataillon 17 erhält modernere
Panzer.
Leibnitz. Alle 68 PandurRadpanzer in der ErzherzogJohann-Kaserne in Straß werden
modernisiert. 23 Millionen Euro
soll die Investition kosten.
Kern der Modernisierung ist
eine elektrisch fernbedienbare
Waffenstation. „Das ist eine erhebliche Kampfwertsteigerung,
die auch mehr Sicherheit für
die Soldaten bedeutet“, erklärt
Bernhard Köffel, Kommandant
des Jägerbataillons 17. Präsen-
tiert wurden die ersten aufgerüsteten Fahrzeuge in einem
Festakt mit Landtagspräsident
Franz Majcen, Militärkommandant Heinz Zöllner und den Bezirkshauptleuten aus Leibnitz,
Deutschlandsberg und dem Bezirk Südoststeiermark. Doch die
Modernisierung kommt auch
mit einem Wermutstropfen. Bis
2018 muss nämlich die Hälfte
der Panzer an die Garnison Güssing abgegeben werden. ■
Foto: Illmer
Pandur-Radpanzer in der Kaserne
Straß werden nun modernisiert
Die Rebenland-Rallye lockt wieder tausende Gäste nach Leutschach.
Durchbruch in der Gleinalm
Der Ausbau des Gleinalmtunnels ist im Zeitplan.
Nun wurde der Durchbruch
der zweiten Tunnelröhre
mit viel Prominenz gefeiert.
Graz-Umgebung. Seit 15 Monaten wird die zweite Tunnelröhre
am Gleinalmtunnel in den Berg
gesprengt. Traditionsgemäß übernahm die Tunnelpatin Ingrid Voves
den Durchbruch und sprengte die
letzten Felsen aus dem Berg. Jetzt
kann mit dem Innenausbau der 8,3
Kilometer langen Röhre begonnen
werden. Im Sommer 2017 soll sie
für den Verkehr freigegeben werden. Dabei spielt der Tunnel alle
sicherheitstechnischen
Stücke.
Nach der Fertigstellung der neuen
Röhre kann die bestehende saniert
werden. Der Ausbau des Gleinalmtunnels ist Teil einer großen
Investitionsoffensive der Asfinag.
1,5 Milliarden Euro fließen in den
kommenden fünf Jahren in den
Ausbau der Tunnel, 240 Millionen
Euro davon werden in den Gleinalmtunnel investiert. Alle Investitionen werden dabei aus eigenen
Einnahmen getätigt. „Die Asfinag
benötigt für die Offensive keinen
Cent Steuergeld“, versichern die
Vorstände Alois Schedl und Klaus
Schierhackl.■
Verkehrsinformation
neu entwickelt
Hartberg-Fürstenfeld. Für
den City-Bus von Hartberg
wurde ein Echtzeit-Verkehrsinformationssystem entwickelt. Mit einer App (erhältlich
unter http://citybus.hartberg.
at) kann jetzt live nachgeschaut werden, wo die Busse
derzeit sind. Auch an den
Haltestellen scheint die nächste Abfahrtszeit auf. Hartberg
bietet seit 2004 einen kostenlosen City-Bus an.
1.400 Kino-Gäste
in drei Monaten
Tunnelpatin Ingrid Voves und
Landeshauptmann Franz
Voves freuen
sich über den
Baufortschritt.
Murau. Nach drei Monaten
ziehen die Jufa-Hotels und
die Stadtgemeinde Murau in
Sachen Jufa-Kino eine positive
Bilanz. Bereits mehr als 1.400
Besucher konnten seit der Eröffnung im Kinosaal begrüßt
werden. „Nach Jahrzehnten
ohne Kino ist es schön, dass die
Bevölkerung das Angebot annimmt“, erklärt Regierungskommissär Thomas Kalcher.
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Zum vierten Mal sorgt die
Rebenland-Rallye an der
Südsteirischen Weinstraße
für Stimmung. Auch die
Wirtschaft jubelt.
Leibnitz. Wenn am 27. und
28. März sich wieder 74 Rennteams zur Rebenland-Rallye in
Leutschach treffen, dann jubeln
nicht nur echte Rennsportfans.
Besonders die Wirtschaft rund
um die Weinstraße, allen voran
der Tourismus, profitiert von
der Belebung der Nebensaison.
„Gerade jetzt zum Frühlingsstart
ist diese Aufmerksamkeit sehr
wichtig“, sagt WKO-SteiermarkDirektor Karl-Heinz Dernoscheg.
Es seien aber vor allem die langfristige Wertschöpfung und die
Imagepflege, die für die Region
wertvoll seien. Auch die unmittelbaren Effekte könnten sich sehen
lassen, weiß Regionalstellenobmann Johann Lampl: „Immerhin
kommen 18.000 Besucher in der
Nebensaison. Wir rechnen wieder
mit einer zusätzlichen Wertschöpfung von 300.000 Euro.“ Der überwältigende Erfolg zeigt sich auch
in der Nächtigungsstatistik. 2.327
Nächtigungen wurden im März
2013 verbucht. Das waren fast drei
Mal so viele wie 2010, als noch
keine Rennboliden zwischen den
Weingärten rasten.
Sportlich dominiert in Leutschach Rallye-Star ­­Raimund
Baumschlager die Szene. Bisher
konnte er alle drei Auflagen der
Rebenland-Rallye gewinnen, berichtet Veranstalter Gerhard Leeb.
Und auch diesmal hofft Baumschlager, wieder ins Spitzenfeld
zu fahren. „Ich fühle mich in der
Südsteiermark einfach wohl. Hoffentlich bin ich auch heuer wieder
ganz vorne dabei.“ ■
Europapreis geht
ins Zirbenland
Murtal. Der Europapreis des
deutschen Campingclubs ging
heuer an die Steiermark. Nach
dem Alan Rogers Award und dem
Zoover Award wurde der „50plus
Campingpark Fisching“ im Zirbenland bereits zum dritten Mal
mit einem internationalen Preis
ausgezeichnet. Die Unternehmerfamilie Pfandl strahlt. ■
Foto: MESSE ESSEN GmbH,
am Weinberg
· Regionen · 15
Familie Pfandl betreibt einen der
besten Campingplätze Europas.
Hochzeitsshow
im Schloss Piber
Trachten Pachatz lädt zur Hochzeitsausstellung.
Voitsberg. Am 28. und 29. März
lädt Trachten Pachatz gemeinsam mit Partnerunternehmen
zur Hochzeitsausstellung ins
Schloss Piber. Geboten werden von Hochzeitskleidern über
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Nr. 11 · 20. März 2015
16 · Regionen · Steirische Wirtschaft
Große Spatenstichfeier für neues
Logistikzentrum von Poscharnegg
Foto: Marek
Beim Fassdauben-Rennen
zur Bierpräsentation ging es
wild zu.
Graz-Umgebung. Das Transport- und Entsorgungsunternehmen Poscharnegg aus St. Johann
im Saggautal baut in Kalsdorf ein
neues Logistikzentrum. Damit
soll nicht nur der Firmensitz
in Sankt Johann, der seit 1948
besteht, abgesichert werden. In
Kalsdorf soll die Basis für den
Aufbruch zu neuen Ufern ge-
schaffen werden. Insgesamt 3,1
Millionen Euro investiert das
Unternehmen, das von den drei
Schwestern­Sandra, Ulli und Sabine Poscharnegg geführt wird.
Zu den 90 Arbeitsplätzen in St.
Johann sollen zehn weitere Jobs
in Kalsdorf geschaffen werden.
In einem halben Jahr soll eröffnet werden.■
Das Ausseerland hebt nun sein
eigenes Bier aus der Taufe
Liezen. Seit 13. März gibt es
mit dem „Loser Bier“ eine eigene
Brauspezialität aus dem Ausseerland. Zur Einführung des exklusiven Bieres traf sich das „Who
is who“ des steirischen Salzkammergutes im Jagdhof in Altaussee.
Höhepunkt des Wochenendes war
das Fassdauben-Rennen (im Bild)
am Samstag. Die Idee zum Bier
hatte Kulturmanager Hans Fuchs.
Das Loserbier soll die atemberaubende Natur, die vielfältige Kultur
und die besonderen Menschen der
Region repräsentieren. Vertrieben
wird das Bier über die Getränkehandlung Schrottshammer, die so
eine flächendeckende Versorgung
des Ausseerlandes garantiert. Das
bernsteinfarbene Bier zeichnet
sich durch seine Süßigkeit und
seine sanfte Honignote aus.■
Die Geschwister Sandra,
Ulli und Sabine Poscharnegg führen
das Unternehmen.
Foto: Melbinger
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Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
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Dagmar
Köberl
· Service · 17
Was muss ich für die Umwidmung
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Ihre Servicenummer für alle Fragen
im Unternehmen: 0316/601-601
31. März: Tag der Gleichbezahlung
Unternehmen ab 1,000 und
Betriebe mit 250 bis 500
Mitarbeitern müssen laut
Gleichbehandlungsgesetz
am 31. März einen Einkommensbericht abgeben.
Seit 2014 sind alle Unternehmen
mit mehr als 150 Arbeitnehmer
aufgefordert, alle zwei Jahre für
das jeweils vergangene Kalenderjahr einen Einkommensbericht
auszuarbeiten. Dieser ist bis spätestens 31. März dem Betriebsrat
zu übermitteln oder mangels
diesem in einem allgemein zugänglichen Raum im Unternehmen aufzulegen bzw. in einer
Betriebskundmachung auf diesen
hinzuweisen.
In anonymisierter Form sind im
Einkommensbericht die Gehälter
der beschäftigten Arbeitnehmer,
getrennt nach Geschlecht, zu veröffentlichen.
Das Arbeitsentgelt von Teilzeitbeschäftigten ist auf eine
Vollzeitbeschäftigung und das
von unterjährig Beschäftigten auf
eine Jahresbeschäftigung hochzu-
rechnen. Auszuweisen ist darüber
hinaus nicht das Grundgehalt
beziehungsweise der Grundlohn,
sondern das Gesamtarbeitsentgelt
einschließlich allfälliger Zulagen,
Sonderzahlungen und Sachbezüge.
Der Einkommensbericht hat
genau aufzuschlüsseln, wie viele
Männer und wie viele Frauen in
den jeweiligen kollektivvertrag-
Foto: contrastwerkstatt - Fotolia
Gleiche Bezahlung für
gleiche Jobs ist
in Österreich
kein Lippenbekenntnis. Dafür
garantiert das
Gleichbehandlungsgesetz,
lichen Verwendungsgruppen eingereiht sind. Gibt es eine weitere
Unterteilung der Verwendungsgruppen in Verwendungsgruppenjahre, so ist auch diese Untergliederung auszuweisen. Besteht
kein kollektivvertragliches oder
betriebliches Entlohnungsschema, so sind Funktionsgruppen
entsprechend der betrieblichen
Tätigkeitsstruktur zu bilden. Es ist
darauf zu achten, dass ein Rückschluss auf Gehälter einzelner
Arbeitnehmer nicht möglich ist.
Achtung: Kommt der Arbeitgeber seiner Entgeltberichtspflicht
in Form der Erstellung des
Einkommensberichts nicht nach,
kann der Anspruch auf Erstellung
und Übermittlung des Berichts
zur Entgeltanalyse gerichtlich
eingeklagt werden. ■
Wissensdurstige, die sich weiterbilden möchten,
ohne ihren Arbeitsplatz verlassen zu müssen, können
heuer vier kostenlose Webinare buchen. Sie dauern
jeweils von 14.00 bis 14.45 Uhr.
1. „Urlaub, Krankenstand und Pflegefreistellung“:
23. April; 2. „Das Unternehmensserviceportal an einem E-Government-Beispiel erleben“: 18. Juni;
3. „Neue Ideen erfolgreich vermarkten in 19 Schritten“: 24.
September; 4. „Was tun bei Unfall
und Krankheit: Gibt es einen Plan
B?“: 12. November. Alle Infos und
Anmeldungen: www.unternehmerservice.at/webinare■ Seminare im Job via Web
Auch wenn die Gründung eines
Unternehmens der größte Kraftakt ist, die Steuer zu stemmen, fordert auch viel Kondition und Wissen. Was Neo-Unternehmer rund
um Betriebsausgaben, Aufzeichnungspflichten, Steuererklärung
(und mehr) beachten müssen,
das alles steht beim Workshop
„Steuertipps für Gründer“ auf
dem Programm: 7. April, 14.00 bis
16.00 Uhr in der WKO Steiermark,
kostenlos. Anmeldungen: http://
veranstaltungsanmeldung.wkstmk.at/?VANR=1050105. ■
Foto: Andrey Popov
Wenn eine gute Idee alleine für den
Start ins Business nicht reicht
Foto: ldprod - Fotolia
Wenn der Arbeitsplatz
zum Seminarraum wird
Gründen ist auch „Rechensache“.
Nr. 11 · 20. März 2015
18 · Service · Steirische Wirtschaft
Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen
„Job-Austritt“ und
die Regelungen
Was ist ein Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsaustritt?
Dazu Birgit Grabenhofer: Der
Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsaustritt ist eine spezielle Form der Beendigung
eines
Dienstverhältnisses
und daher ein Austritt der
besonderen Art. Arbeitnehmerinnen können nach der
Geburt eines lebenden Kindes innerhalb der Schutzfrist
ohne Kündigungszeiten austreten. Bei Karenz ist der Austritt spätestens drei bzw. zwei
(bei weniger als drei Monate
dauernder Karenz) Monate
vor Ende der (eigenen) Karenz
ebenfalls ohne Kündigungszeit zu erklären. Auch ist eine
früher abgegebene Erklärung
des Ausscheidens mit Ende
der Karenz anzuerkennen.
Bei Vätern steht der Austritt
bei eigener Karenz sinngemäß zu.
Wichtig ist dabei, dass die
Austrittserklärung dem Arbeitgeber rechtzeitig zugeht.
Der Endzeitpunkt des Dienstverhältnisses und damit die
Fälligkeit der Abfertigung
ergibt sich aus der Austrittserklärung. Weiters gebührt
keine Kündigungsentschädigung, wohl aber die Urlaubs­
ersatzleistung.
Wichtig ist zu beachten,
dass für Dienstnehmer, die
noch in Abfertigung alt sind,
Sonderregelungen beim Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsaustritt bestehen.
Weitere Infos
Birgit Grabenhofer
WKO-Rechtsservice
Tel. 0316/601-601
Wann Krankheit ein
Der vorzeitige Austritt
eines Mitarbeiters ist das
Gegenstück zur „Fristlosen“. Er wird aber nur
unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt.
Gesetzlich anerkannte Austrittsgründe sind gesundheitliche
Dienstunfähigkeit bzw. Gesundheitsgefährdung. Unfähigkeit zur
Fortsetzung der Dienstleistung
liegt dann vor, wenn es der Gesundheitszustand des Arbeitnehmers diesem nicht erlaubt, seine
Dienstleistung in absehbarer Zeit
zu erbringen. Die Dienstunfähigkeit muss allerdings erst während
des Arbeitsverhältnisses eingetreten sein.
Karin Hörmann, Expertin im
Rechtsservice: „Unfähigkeit setzt
weiters voraus, dass die Krankheit
dauerhaft und nicht vorübergehend ist, es wird derzeit nach der
Rechtsprechung eine Frist von
26 Wochen angenommen.“ Die
Unfähigkeit des Arbeitnehmers
muss sich auf „seine Dienstleistung“ beziehen. Ein Austrittsgrund liegt auch dann vor, wenn
diese ohne Schaden für die Gesundheit nicht mehr fortgesetzt
werden kann. Hörmann mit einer
Einschränkung: „Der Eintritt eines
konkreten Gesundheitsschadens
ist nicht erforderlich. Es genügt,
wenn bei der Fortsetzung der
Dienstleistung ein gesundheitlicher Schaden in absehbarer Zeit
objektiv zu befürchten ist. Die
Gesundheitsgefährdung muss aus
der Arbeitsleistung resultieren.“
Das bedeutet laut Hörmann aber
nicht, dass sie Ursache sein muss.
Auch bei der bloßen Gesundheitsgefährdung wird von der 26-Wochen-Regelung ausgegangen.
Informationspflicht
Hörmann: „Der Arbeitnehmer
muss den Arbeitgeber über die Gesundheitsgefährdung vor einem
eventuellen Austritt informieren
und diesem damit die Chance
geben, ihn dort einzusetzen, wo
seine Gesundheit nicht gefährdet
ist. Ein Nachweis dafür ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht erforderlich (siehe jedoch Beweislast).“
Die Expertin: „Keine Aufklärung ist geboten, wenn dem Arbeitgeber die Beeinträchtigung
ohnedies bekannt ist oder ein geeigneter Ersatzarbeitsplatz nicht
vorhanden ist.“ Eine angebotene
Ersatztätigkeit muss gesundheitlich zumutbar und durch den
Arbeitsvertrag gedeckt sein, sei
es durch einen weit formulierten
Tätigkeitsbereich oder durch Versetzungsmöglichkeiten.
Ist der Arbeitnehmer nicht
im Krankenstand, muss die Ersatzbeschäftigung unverzüglich
angeboten werden. Ist er im Krankenstand, dann hat das Anbieten
innerhalb angemessener Frist zu
erfolgen.
Der Austritt wegen gesundheitlicher Dienstunfähigkeit sowie
wegen Gesundheitsgefährdung
kann grundsätzlich jederzeit, also
etwa auch während eines Krankenstandes, erklärt werden.
Der Arbeitnehmer hat das Vorliegen des Austrittsgrundes zu
beweisen (ärztliche Bestätigung)
Der Arbeitgeber kann kein Attest
eines bestimmten Arztes oder
eines Amtsarztes verlangen.
Beim Ausscheiden ist eine Endabrechnung zu erstellen. Diese
umfasst jedenfalls Gehalt (Lohn)
bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses, Urlaubsersatzleistung,
anteilige Sonderzahlungen und
Abfertigung alt (bei Zutreffen).
Wichtig zu beachten: Ohne
Arbeitgeberverschulden am berechtigten vorzeitigen Austritt
gebührt dem Arbeitnehmer keine
Kündigungsentschädigung.■
SVA-Sprechtage – April 2015
Bezirks-/Servicestelle
Kalsdorf, Gemeindeamt, Hauptplatz 1,
Tel. 03135/525 51
Mürzzuschlag, WK, Schwarzenbergstraße 2, Tel. 0316/601-9860
Mariazell, WK, Grazerstraße 6,
Tel. 0316/601-9870
Hartberg, WK, Ressavarstraße/Ecke
Roseggergasse, Tel. 0316/601-9300
Feldbach, WK, Ottokar-KernstockStraße 10, Tel. 0316/601-9100
Judenburg, WK, Herrengasse 23,
Tel. 0316/601-9500
Neumarkt, Gemeindeamt, Hauptplatz
1, Tel. 03584/21 07
Murau, WK, Schwarzenbergstraße 2,
Tel. 0316/601-9560
Deutschlandsberg, WK, Frauentaler
Straße 53, Tel. 0316/601-9200
Bad Radkersburg, WK, Theatergasse
2, Tel. 0316/601-9460
Leoben, WK, Franz-Josef-Straße 17,
Tel. 0316/601-9900
Zeit
Tag
8.00-11.00
–
8.30-13.00
1
8.30-12.30
2
8.00-13.00
3
8.00-13.00
7
8.30-13.00
7
14.00-15.00
–
8.30-12.30
8
8.00-12.30
9
9.00-12.00
10
8.30-13.00
13
Bezirks-/Servicestelle
Eisenerz, Stadtgemeindeamt, Rathausplatz 1, Tel. 03848/25 11-0
Bad Aussee, WK, Wiedleite 101,
Tel. 0316/601-9690
Gröbming, WK, Hauptstraße 828,
Tel. 0316/601-9660
Liezen, WK, Hauptstraße 33,
Tel. 0316/601-9600
Voitsberg, Conrad-von-HötzendorfStraße 14, Tel. 0316/601-9700
Knittelfeld, WK, Hauptplatz 14,
Tel. 0316/601-9500
Leibnitz, WK, Leopold-Feßler-Gasse 1,
Tel. 0316/601-9400
Fürstenfeld, WK, Klostergasse 30/II,
Tel. 0316/601-9160
Bruck/Mur, WK, An der Postwiese 4,
Tel. 0316/601-9800
Weiz, WK, Gleisdorfer Straße 43,
Tel. 0316/601-9000
Zeit
Tag
14.00-15.00
13
8.30-13.00
14
8.30-13.00
15
8.30-13.00
16
8.00-13.00
17
8.30-12.30
20
8.00-13.00
21
8.30-12.30
22
8.00-13.00
23
8.00-13.00
24
Im WKO-Service­team für Sie da:
Elfriede Majczan
Tel. 0316/601-601
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Austrittsgrund ist
Kommunalsteuer
und die Fälligkeit
„Wer seinen Job
aus Gesundheitsgründen nicht
mehr ausüben
kann, hat ein Austrittsrecht.“
Foto: Picture-Factory - Fotolia
Karin Hörmann
Expertin im Rechtsservice
Kurz erklärt
Erlaubte „Verlinkung“
„Hyperlinks“, besser bekannt als
„Links“, sind wichtige Verknüpfungen und damit ein tragender
Bestandteil des Internets. Das
Setzen von Links ist grundsätzlich zulässig. Wichtig ist auch bei
diesem Thema das Urheberrecht.
Wird auf urheberrechtlich geschützte Werke (z. B. Computerprogramme, Datenbanken, Grafiken, Fotos, Filme, Musik, Texte
und/oder Videos) verlinkt, so ist es
aufgrund des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) unzulässig, die Inhalte
durch einen Link einem neuen
Publikum zugänglich zu machen.
Zulässig sind zum Beispiel
Links auf bereits frei zugängliche
Inhalte (dann liegt kein neues
Publikum vor).
Unzulässig: Links auf durch
technische Maßnahmen geschützte Inhalte (z. B. Inhalte einer entgeltlichen Website, bei der man
sich einloggen muss; hier wird
ein neues Publikum erschlossen).
Unwesentlich aus urheberrechtlicher Sicht ist allerdings
die konkrete Art der Zugänglichmachung, also ob ein Link auf die
Homepage (Einstiegsseite) oder
auf die dahinter liegenden Webpages (sog. „Deep Links“) verweist
oder ob fremde Inhalte mittels
Framing oder Inline Linking (sog
„Embedded Content“) dargestellt
werden. Wichtig: Die Inhaber
der Rechte an den Werken, auf
die verlinkt wird, müssen die
ursprüngliche Wiedergabe im Internet erlaubt haben. Liegt keine
Zustimmung vor, dann ist eine
Verlinkung unzulässig. Entscheidend ist dabei der tatsächliche
Sachverhalt, nicht der Eindruck,
den ein Nutzer hat.
· Service · 19
Wann ist die Kommunalsteuererklärung für das
Jahr 2014 abzugeben,
fragt ein Unternehmer
aus Deutschlandsberg.
Dazu Klemens Waltl: Die
Kommunalsteuer (KommSt),
welche vom Unternehmer
selbst zu berechnen ist, beträgt
drei Prozent der monatlichen
Bruttolohnsumme und ist bis
zum 15. des Folgemonats an
die Gemeinde zu entrichten.
Der Unternehmer hat für
jedes abgelaufene Kalenderjahr eine Steuererklärung
bis Ende März des Folgejahres abzugeben. Die Steuererklärung hat jahresbezogen
die gesamte auf das Unternehmen entfallende Bemessungsgrundlage, aufgeteilt
auf die beteiligten Gemeinden, zu enthalten; eine Aufgliederung nach Monaten ist
nicht erforderlich.
Die Übermittlung der Steuererklärung hat elektronisch
im Wege von FinanzOnline
zu erfolgen. In diesem Fall
hat ein Unternehmer mit
Betriebsstätten in mehreren
Gemeinden nur eine Kommunalsteuererklärung zu übermitteln.
Ist dem Unternehmer die
elektronische Übermittlung
mangels technischer Voraussetzungen ganz und gar
nicht zuzumuten, dann ist
der Gemeinde die Steuerklärung unter Verwendung
eines amtlichen Formulars zu
übermitteln.
Weitere Infos
Klemens Waltl
WKO-Rechtsservice
Tel. 0316/601-601
Nr. 11 · 20. März 2015
20 · Steirische Wirtschaft
Fotos: Guido Vrola - Fotolia; WKÖ
Österreich
Betriebe fahren neuen Exportrekord ein
Das neuerliche „All-timehigh“ bei Ausfuhren bestätigt die große Bedeutung
der Exportwirtschaft als
wichtigste Stütze der österreichischen Konjunktur.
Österreichs Exportunternehmen
konnten trotz weltwirtschaftlich
schwieriger Bedingungen einen
neuen Exportrekord einfahren.
Die vorläufigen Außenhandelszahlen der Statistik Austria zeigen, dass die Exporte im Jahr
2014 um 1,7 Prozent auf 127,9
Milliarden Euro zulegten, während die Importe um 0,8 Prozent
auf 129,7 Milliarden Euro leicht
zurückgingen. Das Handelsbilanzdefizit wurde dadurch von
4,9 Milliarden Euro im Jahr 2013
auf nunmehr 1,8 Milliarden Euro
mehr als halbiert.
„Die gute Exportbilanz kam
auch durch die Unterstützungsmaßnahmen für österreichische
Unternehmen im Rahmen der
Internationalisierungsoffensive
go-international
vom
Wirtschaftsministerium und der Wirtschaftskammer zustande“, ist
WKÖ-Präsident Christoph Leitl
überzeugt. Und: Ebenso wie die
Exporte selbst stieg auch die Zahl
der österreichischen exportierenden Unternehmen von 47.000 im
Jahr 2013 auf mittlerweile 50.000
„Grenzgänger“ an.
Neue Märkte in Übersee
für rot-weiß-roten Export
Die Wirtschaftskammer legt in
ihren laufenden Exportförderprogrammen einen Schwerpunkt auf
Übersee-Destinationen. „Derzeit
gehen rund 80 Prozent unserer
Ausfuhren in den europäischen
Raum. Wir wollen diese Gewichtung in Richtung der prosperierenden Überseeregionen verlagern“, so Leitl. Also dorthin, wo
österreichische Unternehmen mit
ihren Produkten und Dienstleistungen noch bessere Absatzchan-
cen vorfinden. „In Länder, wo es
zur Zeit noch immer ein höheres
Wachstum gibt als augenblicklich
in Europa“, betont der WKÖPräsident.
Besonderes Lob gebühre der
Außenwirtschaft Austria unter
der Leitung von Walter Koren,
so Leitl. „Im vergangenen Jahr
wurde sie zum zweiten Mal von
UNO und WTO als die weltbeste Außenwirtschaftsorganisation
Walter Koren,
Leiter der Außenwirtschaft Austria,
und WKÖ-Präsident
Christoph Leitl (v. l.)
ausgezeichnet. Ein 90-prozentiger Zufriedenheitsgrad mit den
Leistungen unserer Außenwirtschaft zeigt die hohe Anerkennung und Wertschätzung, die
uns entgegengebracht wird“, hält
Leitl fest. „Das stärkt die Kammer
insgesamt als vertrauenswürdiger Dienstleister für die Menschen und Unternehmen unseres
Landes.“ ■
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Keine Kostenüberwälzung im Voraus
Energielieferanten müssen für
0,6 Prozent der im Vorjahr an
ihre inländischen Endkunden gelieferten Energie anrechenbare
Einsparungen vorweisen. Tun
sie das nicht, so müssen sie pro
Kilowattstunde, die ihnen auf ihr
Einsparziel fehlt, 20 Cent an den
Bund abführen („Ausgleichszahlung“) – das bestimmt das neue
Energieeffizienzgesetz (EEffG).
In jüngster Zeit haben sich
viele verunsicherte Unternehmen
an die WKÖ gewendet, weil ihre
Stromlieferanten während des
laufenden Vertrages einseitig die
Preise erhöht haben – mit Verweis
auf deren höheren Kosten durch
die Verpflichtungen des neuen
Gesetzes. Wer die Preiserhöhung
ablehnt, dem wird die Vertrags be-
Foto: BilderBox
Die Energiesparverpflichtungen der Energielieferanten durch das neue
Energieeffizienzgesetz
sorgen für Unsicherheiten.
Effizienzgesetz sorgt für Diskussion
endigung in Aussicht gestellt. Das
hat die Wirtschaftskammer zum
Anlass genommen, um mittels
Rechtsgutachten zu klären, ob und
wenn ja, in welchen Fällen solche
Eingriffe in die Preisgestaltung
legitim sind oder nicht.
Fazit des Gutachtens, das Zivilrechtsexperte Heinz Krejci für die
WKÖ erstellt hat: Stromlieferanten
dürfen Kosten, die ihnen aus den
Verpflichtungen des EEffG ent-
stehen könnten, nicht beliebig an
ihre Bestandskunden überwälzen.
Preisanpassungsklauseln sind nur
gültig, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, die das Gutachten im
Einzelnen beschreibt.
„Einseitige, nur zum Vorteil des
Lieferanten ausgerichtete Preisanpassungsklauseln sind ebenso unzulässig wie gummiartige Generalklauseln“, so Stephan Schwarzer, Leiter der WKÖ-Abteilung für
Umweltpolitik. „In der derzeitigen
Praxis gibt eine ganze Reihe von
Aspekten, die Rechtsstreitigkeiten
verursachen könnten, weil die
Grenzen der Zulässigkeit der Preisänderungsklauseln überschritten
werden“, erläutert Kejci und hält
fest: „Es ist sachlich nicht gerechtfertigt, fiktive Ausgleichsbeträge
im Voraus zu überwälzen, bevor
die Höhe der tatsächlichen Kosten
feststeht. Anrechenbare Sparmaßnahmen, insbesondere jene, die
auf Handelsplattformen erhältlich
sind, müssen berücksichtigt werden.“■
· Österreich · 21
Impressum
Medieninhaber, Herausgeber
(Verleger) und Produzent:
Wirtschaftskammer Steiermark,
8021 Graz, Körblergasse 111–113,
Tel. 0316/601-657, Fax DW 308.
Offenlegung: wko.at/stmk/offenlegung
Chefredakteur Mag. Mario L
­ ugger
Redaktion: Mag. Karin Sattler; redaktionelle Mitarbeiter der
WKO|Inhouse GmbH: Veronika
Pranger, Bakk. phil., Mag. (FH)
Michael Neumayr, Klaus ­Krainer,
Mag. Petra Mravlak.
Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at
Anzeigenverwaltung: TRICOM
OG, Körösistr. 9, A-8010 Graz, Tel.
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Druck: Druck Styria, Graz
Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in
mit „Entgeltliche Einschaltung“
gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener
der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt
beim jeweiligen Auftraggeber.
Verbreitete Auflage Inland (1. Hj. 2014):
62.336
Bezahlte Anzeige
„Fit im Job 2015“
Der steirische Gesundheitspreis ist gestartet
Vor kurzem ist er gefallen – der
Startschuss zu „Fit im Job“, dem
Steirischen
Gesundheitspreis.
Ab sofort bis 12. Juni 2015 können Betriebe aller Branchen und
jeder Größe – ab einem MitarbeiterIn – ihre Gesundheitsförderungsmaßnahmen einreichen.
Nähere Informationen und die
Einreichunterlagen findet man
unter http://wko.at/fitimjob.
Was bringt BGF?
Qualifizierte
MitarbeiterInnen
zählen zum wichtigsten Kapital
eines Unternehmens. Ausfälle
von MitarbeiterInnen und damit
deren Arbeitskraft und KnowHow verursachen hohe Kosten.
Ein BGF-Projekt (Projekt der
Betrieblichen Gesundheitsförderung) bzw. in weiterer Folge die
Implementierung von BGF in das
betriebliche Managementsystem
wirkt sich mittel- bis längerfristig nicht nur finanziell für das
Unternehmen äußerst positiv
aus – aktuelle Studien gehen bei
den Krankheitskosten von einem
Kosten-Nutzen-Verhältnis
von
1:2,3 bis 1:5,9 aus. Bei Fehlzeiten beträgt der Return of Investment von 1:2,5 bis 1:10,1.
Reiseveranstalter „Weltweitwanden“, der Fahrschule „Roadstars“,
der Kabelkonfektion „Deakon Degen GmbH“ oder dem Mobilitätsunternehmen Stiasny (und vielen
anderen) Unternehmen mit weniger als 20 MitarbeiterInnen den
Steirischen Gesundheitspreis gewonnen.
BGF bringt jedoch auch mehr
Motivation der MitarbeiterInnen, mehr Freude an der Arbeit,
mehr Einsatzbereitschaft, mehr
körperliche Fitness und weniger
Krankenstände.
Seien auch Sie dabei – EinreichCoaches unterstützen kostenlos
beim Erstellen der Einreichunterlagen. ■
Info
Gesunde Umsetzung
Nicht nur große Unternehmen,
sondern auch kleine und kleinste
Firmen haben erfolgreich BGFProjekte umgesetzt und sind von
den positiven Effekten begeistert. So haben etwa mit dem
Reichen Sie ein – vielleicht steht die Fit
im Job-Trophäe schon bald in Ihrem Unternehmen!
Alle Informationen dazu unter
http://wko.at/fitimjob
Nr. 11 · 20. März 2015
22 · Steirische Wirtschaft
International
Spaniens Wirtschaft tanzt
Das ehemalige Boomland Spanien ist nach der Krise auf
dem Weg zurück. Wie das gelingen soll, berichtet der
Wirtschaftsdelegierte Michael Spalek im Interview.
Von Michael Neumayr
michael.neumayr@wkstmk.at
Wie konnte man in Spanien
trotz Boom vor der Krise so
dramatisch in den Abgrund
schlittern?
Michael Spalek: Der Boom war in
Spanien auf den Bausektor konzentriert. Davon haben viele Firmen
profitiert. Der Nachteil war aber,
dass die Wirtschaft von diesem
Sektor abhängig wurde. De facto
fand eine Deindustrialisierung
statt, bei der der Industrieanteil
auf 17,8 Prozent sank. Zum Vergleich: 1980 war er fast doppelt
so hoch. Jeder setzte außerdem
auf steigende Immobilienpreise.
Plötzlich mussten aber viele Spanier ihre Wohnungen verkaufen
und die Preise rasselten in den
Keller. So ist damals die Immobilienblase geplatzt, und das war für
den Bausektor fatal. Der hat sich
in der Krise mehr als halbiert und
plötzlich waren dann 15 Prozent
des BIPs weg.
Mit entsprechenden Folgen
für die Beschäftigung?
Spalek: Genau, der Großteil der
Arbeitslosen kommt aus dem
Bausektor. Es gibt aber in Spanien
keine richtige Arbeitsmarktpolitik.
Es wird nicht wirklich weitergebildet oder umgeschult. Heute versucht man ein duales System aufzubauen, aber es will nicht so recht
gelingen. Positive Effekte auf den
Arbeitsmarkt gibt es derzeit, weil
viele Migranten das Land wieder
verlassen. Aber nicht nur Migranten, auch viele Spanier suchen ihr
Glück woanders. Wir haben auch
einige hochqualifizierte Akademiker in die Steiermark geholt.
Was unternimmt man um
aus der Krise zu kommen?
Spalek: Ganz wichtig ist die Arbeitsmarktreform. Früher war eine
Kündigung von Arbeitnehmern
sehr schwierig und teuer. Das
hat man gelockert, und es wurde
einfacher, Mitarbeiter einzustellen. Außerdem hat man die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, indem
die Löhne sanken und der Export
gefördert wurde. Das führte zum
Wiederaufbau der Industrie. Es
gab aber auch Steuererhöhungen,
etwa bei der Lohnsteuer, und viele
Staatsausgaben wurden gekürzt.
Gab es dabei Widerstand in
der Bevölkerung?
Spalek: Bei der Lohnsteuer eigentlich gar nicht. Verärgert waren die
Spanier aber bei den Kürzungen im
Gesundheits- und Kulturbereich.
Da gab es dann auch Widerstand.
Es formiert sich aber auch eine linkspopulistische Bewegung wie in Griechenland.
Spalek: Ja, sie heißt Podemos. Ich
glaube aber, dass sie den Zenit
schon überschritten hat. Sie hat bei
den Europawahlen auf Anhieb acht
Prozent erreicht. Doch auch bei
ihnen hat es inzwischen Korruptionsskandale gegeben. In den Umfragen liegt Podemos zwar derzeit
noch sehr gut, aber ich glaube, dass
sich das noch noch ändern wird.
Wird der Euro für die Krise
verantwortlich gemacht?
Spalek: Den Leuten ist bewusst,
dass sie über die Verhältnisse gelebt haben. Ein Austritt aus EU und
Euro steht daher nicht zur Debatte
und Deutschland wird eher als
Vorbild wahrgenommen.
Wie geht es der spanischen
Wirtschaft heute?
Spalek: Es schaut sehr gut aus. Im
3. Quartal 2013 gab es erstmals
wieder ein positives Wachstum.
Für 2015 rechnet man mit einem
Wachstum von bis zu drei Prozent.
Das liegt auch daran, dass die
Wertschöpfungskette jetzt eher
im Land bleibt. Besonders die Automobilindustrie profitiert davon.
Spanien ist der zweitgrößte Autoproduzent Europas. Allein Seat hat
seine Produktion 2014 um zwölf
Prozent erhöht. Probleme gibt es
nach wie vor bei der Verschuldung.
Nimmt man staatliche und private
Schulden zusammen, erreicht man
fast 300 Prozent des BIP. Wenn die
Zinsen wieder steigen, ist das ein
Kontakt & Info
‣‣Michael Spalek
‣‣Außenwirtschaftscenter
Madrid, madrid@wko.at
‣‣Internationalisie-
rungscenter Steiermark
(ICS) der Wirtschaftskammer:
www.ic-steiermark.eu,
Tel. 0316/601-400
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
65
· International · 23
Prozent der österreichischen Unternehmen in
Spanien verzeichnen derzeit wachsende Umsätze.
Das zeigt ein aktuelles Stimmungsbarometer
des Außenwirtschaftscenters in Madrid.
Weinimporteure
entdecken La Rioja
bald wieder
großes Problem. Auch die Arbeitslosenquote sinkt nur langsam.
auch. Im Bereich Maschinen stiegen die Exporte um 18 Prozent.
Welches Potenzial sehen Sie
für steirische Unternehmen?
Spalek: Es gibt gute Chancen im
Bereich Holzbau und erneuerbare
Energie. Auch im Anlagenbereich,
wenn es um die Erhöhung der
Wettbewerbsfähigkeit geht, gibt
es große Chancen. Das merkt man
Welchen kulturelle Herausforderungen stellen sich?
Spalek: Sensible Themen – etwa
den Stierkampf – sollte man besser weglassen. Es kommt auch
gut an, wenn man sich im Fußball
auskennt. Der ist im Smalltalk
Dauerthema. ■
So wurde eine eigene Sonderanfertigung mit 1.300 Flaschen
in Auftrag gegeben. Die Kosten
für die Spanien-Reise werden für
erstmalige Teilnehmer von FER
übernommen. Nähere Informationen gibt es unter margit.baier@
ic-steiermark.at. ■
Foto: lecic - Fotolia
Fotos: Josep M
Suria; Fulcanelli Fotolia
Steirische Wein- und Lebensmittelimporteure haben im Rahmen
einer Delegationsreise die einmalige Gelegenheit, die Kulinarik
Spaniens kennenzulernen. Von 3.
bis 4. Juni organisieren die Federation de Epresarios de la Rioja
(FER) und das Enterprise Europe
Network dafür eine Reise nach La
Rioja. Ziel der Wirtschaftsreise ist
es, regionale spanische Hersteller von Wein und Delikatessen
mit internationalen Importeuren
zusammenzubringen. Dafür werden vor Ort B2B-Treffen zwischen
Lieferanten und Abnehmern aus
ganz Europa organisiert. Bereits
im Vorjahr nahmen steirische
Unternehmer mit großem Erfolg
an der Reise teil. So konnte etwa
der Grazer Weinhändler Alexander Andrealis im Rahmen der
Reise die beiden Weingüter Augusti Torello Mata und Castillo
de Mendoza kennenlernen, mit
denen er seitdem eine besondere
Partnerschaft eingegangen ist.
Eine Reise in die kulinarische
Welt Spaniens
Entgeltliche Einschaltung
Seit 2013
wächst die
spanische
Wirtschaft
wieder.
Nr. 11 · 20. März 2015
24 · Handel · Steirische Wirtschaft
Branchen
Die „Steirische
Wirtschaft“ am iPad
Jetzt kostenlos im AppStore downloaden.
In Kürze
Spielwarenhandel
„Giftige Puppen“
Energiehandel
Biogene Stoffe
Das Landesgremium informiert, dass das Mineralölsteuergesetz Begünstigungen bei biogenen Stoffen
vorsieht. Mit 20. Februar
wurde vom Finanzministerium festgelegt, wie die Nachhaltigkeit überprüft wird. Als
Nachhaltigkeitsnachweis für
biogene Stoffe werden ausschließlich solche anerkannt,
die im „elNa“ (elektronischer
Nachhaltigkeitsnachweis)
enthalten sind. Infos und Meldefristen auf wko.at/stmk/
energiehandel.
Mode & Freizeit
Expo Milano 2015
Das Landesgremium des Handels mit Mode- und Freizeitartikeln lädt zur Delegationsreise zur EXPO nach Mailand
(11. bis 13. Mai) ein. Kosten:
1.290 Euro, Anmeldungen
sind noch bis 27. März möglich. Infos unter Tel. 0316/
601-546, daniela.guss@icsteiermark.at.
Foto: Lumina Images - Fotolia
Das Landesgremium informiert, dass trotz Verbots des
Inverkehrbringens Aufsichtsbehörden in Wien giftige
Spielzeugpuppen im Handel
gefunden haben. Es handelt
sich hierbei um „Magic Girl“
und „Violetta“ – die laut AgesGutachten eine Überschreitung von 300-400 Prozent der
erlaubten Höchstwerte von
DEHP aufweisen. Dieser Stoff
wird als krebserregend eingestuft. Alle weiteren Infos dazu
auf wko.at/stmk/310.
Die Senkung der Interbankenentgelte ist positiv für Karten nutzende Kunden sowie die heimischen Händler.
EU deckelt Kartengebühren
Europäisches Parlament
macht dem Wucher den Gar­
aus: Kartentransaktionen
werden billiger – ein Erfolg
für Händler und Kunden.
Von Veronika Pranger
veronika.pranger@wko.at
Eines ist klar: Ein Eingreifen der
EU in den freien Markt zieht unweigerlich einen lauten Aufschrei
nach sich – so geschehen auch
dieser Tage. Jedoch handelt es sich
hierbei nicht um Entrüstungs-,
sondern um Jubelrufe. „Zumindest
von Seiten der Händler und auch
der Konsumenten“, so Iris Thalbauer von der Bundessparte Handel
der WKÖ. „Das Europäische Parlament hat eine Gebührentransparenz durchgesetzt und einheitliche
EU-weite Vorschriften zur Deckelung der Interbankenentgelte bei
Kreditkarten- und Bankomatkartengebühren verabschiedet. Ein
Ziel, für das die Bundessparte seit
vielen Jahren hart gekämpft hat.“
Was das konkret bedeutet? „Das
Geschäft mit Karten ist für Banken
äußerst lukrativ. Bei jeder Zahlung wird kräftig mitgeschnitten.
Und hier waren die Prozentsätze sehr unterschiedlich“, erklärt
Thalbauer. So reichte etwa die
Interchange-fee bei Kreditkarten
bis zu einem Prozent des Transaktionswertes. Jetzt wurde diese
Gebühr auf 0,3 Prozent bei Kre-
ditkarten und auf 0,2 Prozent bei
Debit-, also Bankomatkarten, festgelegt – europaweit einheitlich.
Ein großer Wurf, der den heimischen Händlern eine deutliche
Senkung des Disagio-Satzes bringen, betont Thalbauer, und die generelle Kartenakzeptanz erhöhen
werde. „Im Endeffekt bringt das
merkliche Einsparungen, nicht
nur für alle Unternehmen, die mit
Kartenzahlung arbeiten, sondern
auch beim Verbraucher.“ ■
Informationen
Die Gebührenobergrenzen der einheitlichen EUweiten Vorschrift gelten für grenzübergreifende
sowie inländische Zahlungen. Bei Kreditkartentransaktionen darf die Gebühr höchstens 0,3 Prozent des Transaktionswerts betragen, bei Debitkarten-Zahlungen gilt die Obergrenze von 0,2 Prozent. Weiterführende Infos auf http://tinyurl.com/
mvzbxqa (Bundessparte Handel) sowie auf http://
tinyurl.com/mvefc6z (Europäisches Parlament).
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Tourismus · 25
Protestmarsch und der Wettlauf gegen Stunden
Die Organisatoren bitten um Verständnis für die Kurzfristigkeit der
Protestaktion, die Ereignisse haben ein rasches Handeln erfordert.
Zwischen Präsentation der geplanten Maßnahmen und Ministerrat
blieben nur wenige Stunden zur
Information der Betriebe.
Der Kassasturz vor dem Ministerrat
Die Steuerreform hat das
Fass zum Überlaufen ge­
bracht. Nach mehreren
bürokratischen Prügelat­
tacken folgte der Marsch
nach Wien.
Die Tourismuswirtschaft hat
blitzschnell mobil gemacht und
nur drei Tage nach Bekanntgabe
der Steuerreform 500 Gastronomen und Hoteliers zusammengetrommelt, die ihrem Unmut
am Dienstag vor dem Ministerrat
in Wien lautstark Luft gemacht
haben.
WKO-Präsident Josef
Herk, Franz Perhab, Bundesrat
und Tourismusspartenobmann in
spe, sowie Hotellerie-Obmann
Hans Spreitzhofer ließen es sich
nicht nehmen, die steirische Delegation höchstpersönlich anzuführen. Nach Raucherdiskussion,
Allergenverordnung oder dem
finanziell schmerzhaften Dreh an
der Grunderwerbssteuer haben
vor allem die geplante Mehrwertsteuererhöhung und die Registrierkassenpflicht für Betriebe
mit mehr als 15.000 Euro Umsatz
jährlich das Fass zum Überlaufen
gebracht. Herk, Perhab, Spreitz­
hofer: „Wir lassen uns nicht zu
Prügelknaben der Nation degradieren und schon gar nicht als
Steuerbetrüger abstempeln. Ein
Generalverdacht, den wir entschieden zurückweisen.“
Kosten der Systemum­
stellung völlig offen
Herk pocht auf Nachverhandlungen, denn
die
Gegenfinanzierung dieser Steuerreform stehe auf tönernen
Füßen: „900 Millionen
Euro aus der Einführung
der
Registrierkassenpflicht zu veranschlagen,
halten wir für utopisch.“
Damit werde – neben vielen
Betrieben in Gewerbe und
Handel – vor allem einmal
mehr die Tourismuswirtschaft
außerordentlich belastet.
Die Kosten einer solchen
Systemumstellung seien zudem
noch gar nicht abzuschätzen, „die
von den Politikern angedachten
400 Euro pro Betrieb sind völlig
aus der Luft gegriffen“. Damit
Friedlicher Protest von 400 Gastronomen – abgeschirmt von der Polizei
aber nicht genug. Die Erhöhung
der Mehrwertsteuer von 10 auf
13 Prozent drückt massiv auf die
Deckungsbeiträge der Hoteliers,
weil die Mehrkosten wohl kaum
auf die Gäste abzuwälzen
sind.
Spreitzhofer:
„Wir kämpfen
auf Dumpingmärkten um
jeden
Gast,
eine
Preiserhöhung
müssten wir selbst schlucken.
Und da geht es nicht um ein paar
Tausend Euro, sondern um eine
zusätzliche Steuerbelastung von
mehr als 100 Millionen Euro
jährlich.“
Um den Druck auf die Regierungsmannschaft zu erhöhen,
hat die steirische Delegation
der Bundesregierung im Namen
der 8.000 steirischen Betriebe in
Hotellerie und Gastronomie ein
Memorandum übergeben, in dem
unter anderem die Beibehaltung
der Grunderwerbssteuerbemessung, volle Absetzbarkeit von Geschäftsessen oder die Absenkung
der Abschreibungsdauer von 33
Jahren auf zehn Jahre gefordert
werden.■
Das Video zur
Protestaktion
wko.tv
Herk (li) packt Probleme mit den Betroffenen an, Gastronomen machen plakativ aufmerksam, Spreitzhofer (oben) und Perhab (re) aktiv im Einsatz
Nr. 11 · 20. März 2015
26 · Gewerbe · Steirische Wirtschaft
Neue Ö-Normen für Fliesenleger
Foto: Alterfalter - Fotolia
Beim fünften steirischen Fliesensymposium mit Harald König
und
Innungsmeister-Stellvertreter Andreas Höller wurden
kürzlich zwei neue – für die
Branche sehr wesentliche – Ö-
Genaues Arbeiten ist für Fliesenleger unverzichtbar.
Normen präsentiert: Kernpunkte
der Norm B2207 (Vertragsnorm
für Fliesen-, Platten- und Mosaiklegearbeiten) und der Norm
B3407 (Planung und Ausführung von Fliesen-, Platten- und
Mosaiklegearbeiten) sind u. a.
Feuchtigkeitsisolierung, Fliesen
im Außenbereich sowie großformatige Fliesen. Die neuen
Normen wurden maßgeblich von
den beiden Experten mitgeprägt
und verhandelt.
Nähere Informationen beim
Fliesenverband (Tel. 02742/
256231) oder online beim Normeninstitut: www.austrian-standards.at■
Floristennachwuchs blüht auf
Insgesamt 17 Kandidaten zeigten kürzlich ihr ganzes Können
bei der Lehrabschlussprüfung
der Jungfloristen im neu gestalteten Foyer der WKO Steiermark.
Shirin Triebl (Lehrbetrieb Manfred Jogl) schaffte sogar eine
Auszeichnung, weitere fünf (Valerie Asho, Michaela Berghofer,
Corina Eibl, Claudia Fuchs und
Carmen Kielnhofer) einen guten
Erfolg. Darüber hinaus dürfen
sich elf Kandidaten über eine bestandene Lehrabschlussprüfung
freuen. Johann Obendrauf, Meisterflorist und stv. Innungsmeister, gratulierte und überreichte
die Urkunden.■
Frischer Wind
Drei Schwestern aus dem
Raabtal haben einer 900
Jahre alten Mühle neues
Leben eingehaucht – mit
viel Liebe zum Detail.
Diana, Liane und Isabella – hat
der alten Öl- und Getreidemühle,
die urkundlich erstmals im 12.
Jahrhundert erwähnt wurde und
seit 1845 in Familienbesitz ist,
buchstäblich neues Leben eingehaucht. Aus der klassischen
Mühle wurde eine Abenteuerwelt mit Landwirtschaft, eigenem
Kraftwerk, Spezialitätenladen, Internetshop und vielen anderen
Attraktionen.
„Unser ganzes Herzblut liegt
in der Familienmühle. Es braucht
schon viel Optimismus, Freude
und Einsatz, wenn man so ein
Von Karin Sattler
karin.sattler@wkstmk.at
Foto: Fischer
Höchst erfolgreich zeigt sich
der Berufsnachwuchs der
Floristen.
Eine alte Familienmühle als
Touristenattraktion: Was drei
Schwestern aus dem Raabtal binnen weniger Jahre auf die Beine
gestellt haben, kann sich sehen
lassen. Das Trio aus Fehring –
Neue Lohntafel für
Landschaftsgärtner
Eine Fachjury aus bäuerlichen
und gewerblichen Juroren nahm
kürzlich traditionelles Osterbrot
aus der Steiermark genau unter die
Lupe – und stellte den Produzenten
dabei ein hervorragendes Zeugnis
aus. Bei den gewerblichen Betrieben gab es gleich vier Mal Gold, bewertet nach einem Punktesystem:
Über die Top-Platzierung dürfen
sich Kirsten Klary aus St. Stefan
ob Stainz, die „Mosaik“ Konditorei GmbH aus Deutschlandsberg,
Peter Pirker aus Weißkirchen und
Kurt Kranich aus St. Peter am Ottersbach freuen. ■
Die Lohnverhandlungen mit
der Gewerkschaft zum Kollektivvertrag für Dienstnehmer
in den gewerblichen Gärtner- und Landschaftsgärtnerbetrieben Österreichs wurden
kürzlich abgeschlossen. Die
KV-Löhne werden um 1,9
Prozent erhöht, die Lehrlings­
entschädigungen ebenso um
1,9 Prozent mit Rundung auf
den nächsten Euro-Betrag.
Der neue Kollektivvertrag
tritt rückwirkend mit 1. März
2015 in Kraft. Die gesamte
Lohntafel im Internet: wko.
at/stmk/gf
Foto: Fischer
Auszeichnung für bestes Osterbrot
Kurt Kranich (Mitte) mit Maria Pein (LWK) und Innungsmeister Erich Handl
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Gewerbe · 27
Stylishe Trends bei Fachmessen
Das Wandern
ist des Müllers
Lust, auch im
Raabtal: Mit
Theresa, Julia,
Johannes und
Franz Erwin
(v. l.) wächst
schon die
siebente Generation in der
Mühlen-Dynastie heran.
Foto: Berghofer
in alter Mühle
Projekt auf die Beine stellt“, sagt
Liane Berghofer. Nachsatz: „Auch
wenn sich das Müllerleben im
Laufe der Zeit sehr verändert hat,
sind wir mit der gleichen Leidenschaft am Werk wie einst unser
Urururgroßvater.“ Der Betrieb
wird mittlerweile in der sechsten
Generation geführt, und der Nachwuchs – Theresa, Julia, Johannes
und Franz Erwin – wächst schon
heran.
Ihren gelernten Beruf als Lehrerin hat Liane Berghofer mittlerweile an den Nagel gehängt und
bringt ihre pädagogischen Fähig-
Die Bau-Sozialpartner einigten
sich kürzlich auf einen ZweiJahres-Abschluss: Für die knapp
90.000 Beschäftigten bedeutet
das ein Plus von 2,1 Prozent. Für
2016 wurde der VPI plus 0,4 Prozent vereinbart. Die Erhöhungen
treten mit 1. Mai in Kraft. „Wir
konnten einen Abschluss erzie-
Foto: Erwin Wodicka Fotolia
„Energy Globe Styria Award“ für die
besten Umweltprojekte des Landes
Unter 68 Einreichungen fiel
die Auswahl nicht leicht, doch
das Projekt „Solar Smart City
Gleisdorf“ – eingereicht von
den Feistritzwerken-Steweag –
wurde kürzlich als Gesamt-
Foto: Fischer
Foto: Fischer
len, der wichtige Änderungen
im Rahmenrecht beinhaltet und
ein faires Realeinkommen für die
Bauarbeiter gewährleistet“, so
Fachverbandsobmann Hans-Peter Haselsteiner, Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel
und Gewerkschafts-Chef Josef
Muchitsch unisono.■
Die 90.000
Arbeiter im
Bausektor profitieren von der
Lohnerhöhung.
Steirischer Fotografennachwuchs
setzt sich selbst gekonnt in Szene
Stolze Sieger: Jennifer Spary und
Markus Schreibmaier
Tipps und Tricks für Friseure
gibt’s bei der „Hair“-Fachmesse.
Einigung in Bauarbeiter-Lohnrunde
keiten stattdessen in der Mühle
ein – mit Erlebnisführungen und
eigenen Kindergruppen.
Ihre Schwester Diana kümmert
sich indes um das Kerngeschäft:
Als ausgebildete Müllermeisterin
hat sie ihren „Brotberuf“ zur Berufung gemacht – und betreut den
Einkauf, die Verarbeitung und den
Verkauf der Produkte. Betriebswirtschaftliche Belange wickelt
Schwester Isabella höchst professionell ab – als Steuerberaterin ist
sie Expertin in diesen Fragen.
Mehr Infos zum Betrieb:
www.berghofer-muehle.at■
Grund zur Freude für den steirischen
Fotografennachwuchs:
Wie talentiert die Jugend ist,
zeigte sich beim Landesnachwuchswettbewerb, bei dem Jennifer Spary von der Fotowerkstatt
Johannes Seidl in der Kategorie
„Lehrlinge“ vor Sebastian Resinger (F&R Freisinger) und Chris­
toph Fritz (Ringfoto Puntigam)
siegte. Bei den „Jungfotografen“
schaffte es Markus Schreibmaier (St. Johann/Haide) auf Platz
eins, gefolgt von Felix Werinos
(Ortweinschule Graz) und Nicola
Palme (Graz).■
Ort. Auf dem Programm stehen
neben hochkarätigen Fachvorträgen auch Produkttests sowie
intensives Netzwerken. Infos
im Netz: www.trendsofbeauty.at;
www.hair-messe.at ■
Foto: Kzenon - Fotolia
Zeitgleich gehen von 18. bis
19. April in der Halle A der
Messe Graz zwei Fachmessen
in der Beauty-Branche über
die Bühne: Bei der „Hair“– der
Fachmesse für Friseure und
Hairstylisten – im Obergeschoß
ist u. a. Patrick Cameron mit
„Pink – The easy collection“ zu
sehen. Vielversprechend ist auch
das Programm der Kosmetikfachmesse „Trends of Beauty“
im Erdgeschoß: Beim halbjährlichen Branchentreff werden
dem Fachpublikum sämtliche
Neuheiten präsentiert. Mehr als
350 Marken und Aussteller aus
dem Kosmetikbereich sind vor
Grund zur Freude für Gesamtsieger Alexander Schloffer (Mitte)
sieger mit dem „Energy Globe
Styria Award“ ausgezeichnet.
Seit mehr als 30 Jahren geht die
innovative Kleinstadt in puncto Energieeffizienz, erneuerbare
Energie und Wassermanagement
federführend voran. Die weiteren
Preisträger: In der Kategorie
„Forschung“ und „weltweit“ siegte die Montanuniversität Leoben, in der Kategorie „Jugend“
das Projekt „Restl Festl – Graz
isst auf!“ und in der Kategorie
„Anwendung“ das Planungsunternehmen Leitner Planung und
Bauaufsicht GmbH aus Graz.■
Nr. 11 · 20. März 2015
28 · Verkehr · Steirische Wirtschaft
Luftfahrt und Tourismus­
wirtschaft fordern die
Abschaffung der Ticket­
steuer, die den Standorten
schadet und Jobs kostet.
Faktum ist, für jedes verkaufte
Flug-Ticket müssen die Carrier
Bares auf den Tisch des Finanzministers legen. Genau sieben Euro
für ein Kurzstreckenticket, 15
Euro für den Flug auf einer Mittelstrecke, auf Langstreckenflügen
sogar 35 Euro. Das Argument des
Fiskus, die Fluglinien könnten die
Mehrkosten auf die Passagiere abwälzen, wischt Gerhard Widmann,
Direktor des Grazer Flughafens,
vom Tisch. „Die Airlines liefern
sich erbitterte Preiskämpfe, es
Gerhard
Widmann
Foto: Fischer
geht im Verkauf um jeden Cent.
Da kann von Abwälzung gar
keine Rede sein. Schon gar nicht
auf einem Regionalflughafen.“
Widmann fordert daher auch vehement den Fall der Flugabgabe,
weil sie massiv wettbewerbsverzerrend sei, wie er am Beispiel
Holland demonstriert. „Nach nur
einem Jahr kam das Aus, weil die
Fluggäste ins benachbarte Ausland ausgewichen sind.“
Auch ökonomisch ist die Steuer, die 2011 „erfunden“ wurde,
ein Flop, wie eine Hochrechnung
des Oxford Economics Institutes
ergeben hat: Die Abschaffung der
Flugabgabe würde den durchschnittlichen Flugpreis um 4,2
Prozent verringern, was zusätzlich 1,1 Millionen Passagiere bringen und nicht weniger als rund
3.500 zusätzliche Arbeitsplätze
schaffen könnte. Laut Studie ist
mit allen indirekten Effekten von
einem Wertschöpfungszuwachs
von 230 Millionen Euro die Rede.
Dem stehen (magere) 106 Millionen Euro an Flugabgaben für
2014 gegenüber. Österreich und
Deutschland sind übrigens die
einzigen Länder, die noch jedes
Flugticket besteuern. Alle anderen EU-Länder haben Einsicht
gezeigt und aufgegeben.■
Foto: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. - Fotolia
Passagiere, Tickets und Kosten
Rund 900.000 Passagiere frequentieren jährlich
den Flughafen Graz. Die (Abflug-)Tickets von rund
420.000 Fluggästen sind mit der Steuer belastet, die die Carrier an den Fiskus zahlen. Sieben
Euro für Flüge auf Kurz-, 15 Euro auf Mittel- und
35 Euro auf Langstrecken. Die Steuer fliegt dem
­Finanzminister jährlich 106 Millionen Euro ein.
Kongress „bewegt“ die Stadt Graz
Graz steht zwei Tage lang
im Blickpunkt der öffent­
lichen Verkehrsplaner.
Beim Nahverkehrskon­
gress im Hotel Weitzer.
Unter dem Titel „Öffentlicher
Verkehr als Wirtschaftsfaktor“
treffen sich Experten am 23. und
24. April in der steirischen Landeshauptstadt.
Um eine bedarfsgerechte Mobilität auch in den kommenden Jahrzehnten anbieten zu können, muss
in den Ausbau und die Erhaltung
der Infrastruktur des öffentlichen
Verkehrs (OV) investiert werden.
Wachsende Städte, aber auch
strukturschwache Regionen erfordern Lösungen in der Versorgung,
in die volkswirtschaftliche wie
sozialpolitische Betrachtungsweisen miteinzubeziehen sind. Wel-
che Effekte vom ÖV auf die Entwicklung einer Region ausgehen
oder wie sich Tarifmaßnahmen
auf das Gesamtgefüge auswirken,
das sind nur zwei Themen, über
die Fachleute bei diesem Nahverkehrskongress diskutieren. Infos
und Anmeldungen: Interessengemeinschaft
Österreichischer
Verkehrsverbünde. Tel. 01 955 551111. E-Mail igv@vor.at, www.
verkehrsverbund.at ■
Von 15. bis 17. Mai findet wieder das Truck-Race-Highlight
des Jahres am Red-Bull-Ring
statt. Die Truck Race Trophy
zählt zur FIA European Truck
Racing Championship und ist
nach der Formel 1 die populärste Motorsportserie in Europa. Das Spektakel zieht fast
500.000 Zuseher jährlich an.
Wer live erleben möchte, wenn Motorsport der
Spitzenklasse auf die Urgewalt schwerer Nutzfahrzeuge
trifft, sollte rasch Karten besorgen. Der Fachverband hat
für Fachgruppenmitglieder
erstklassige Tickets (-20%
vom regulären Preis) bis
spätestens 3. April reserviert.
Pro Firma können max. zehn
Tickets bestellt werden.
Bestellungen:
befoerderung.gueter@wkstmk.at
Hinweis für Kindertickets:
Diese können nur direkt
bei Koop bestellt werden:
E-Mail w.joeri@koop.at. Die
dazugehörigen Begleitpersonentickets für Erwachsene
müssen dann auch bei Koop
mitbestellt werden. Nur dann
ist garantiert, dass man im
gleichen Sektor nebeneinander sitzen kann. Alle Infos zu
einem gigantischen Event:
www.truckracetrophy.at.
Förderungen werden
leicht gemacht
Ein neues, umfangreiches Informations- und Beratungsangebot macht F&E-Förderungen im Innovationsbereich für alle Betriebe in der
Verkehrswirtschaft einfacher
zugänglich. Von der Projekt­
idee bis zur Einreichung sind
die Tipps praxisnah und verständlich formuliert.
www.verkehrsforschung.at.
Foto: lassedesignen - Fotolia
Keiner fliegt auf diese Steuer
Tickets reservieren:
Truck Race Trophy
Förderungen für mehr Business-Speed in die Zukunft
· Consulting · 29
Foto: WavebreakmediaMicro - Fotolia
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
Der Mehrwertsteuersatz für Bücher bleibt bei zehn Prozent – ein wichtiger Erfolg für die Branche.
Preisschub bei Büchern verhindert
Großer interessenpoliti­
scher Erfolg für die Buchund Medienwirtschaft:
Der Mehrwertsteuersatz
bleibt bei zehn Prozent.
Monatelang hat man sich dagegen
gewehrt, nun ist es gelungen: Die
von der Regierung bei der Steuerreform in Betracht gezogenene
Erhöhung der Mehrwertsteuer auf
Bücher bleibt bei den bisherigen
zehn Prozent. Der Branche bleiben
damit deutliche Preisschübe und
eine weitere Verschlechterung der
Konkurrenzfähigkeit insbesondere
Fritz Hinterschweiger
gegenüber dem Mitbewerb aus
dem benachbarten deutschsprachigen Ausland (mit geringeren Mehrwertsteuersätzen) erspart. Möglich
wurde dieser Erfolg durch eine
Strategie der Hartnäckigkeit: Mit
einem nationalen Schulterschluss
nicht nur in der Buch- und Medienwirtschaft, sondern auch mit Familienverbänden und Elternvereinen
– beide hätten beispielsweise im
Schulbuchbereich deutlich höhere
Kosten zu stemmen gehabt – ist
es gelungen, sich in unzähligen
Gesprächen in den vergangenen
Monaten bei den Entscheidungsträgern Gehör zu verschaffen. Eine
der Speerspitzen der Branche war
der Murauer Fritz Hinterschweiger,
Obmann der Sparte Consulting in
der WKO Steiermark. „Wir haben
hier als Team einen großen Erfolg
eingefahren und konnten unsere
guten Argumente zur Wirkung
bringen. Die Regierung hat letztlich
eingesehen, dass eine Erhöhung der
Mehrwertsteuer auf Bücher kontra-
produktiv gewesen wäre und auch
dem Staat mehr Kosten als Nutzen
verursachen würde.“
Bildung würde unter
teureren Büchern leiden
Neben
existenzbedrohlichen
Szenarien für viele Buchhändler
hätten teurere Bücher insbesondere den Bildungsbereich getroffen:
Nicht nur Schulbücher, sondern
auch die besonders stark nachgefragten Kinderbücher wären
betroffen gewesen – und damit
Umsatzrückgänge auf Kosten der
Bildung vorgezeichnet.■
Ab 23. März können Pro­
jekte für den diesjährigen
„Green Panther“ online
eingereicht werden.
Der Landespreis für kreative Kommunikation, der „Green Panther“,
wird auch heuer wieder in Gold,
Silber und Bronze in elf Kategorien für Arbeiten, die zwischen dem
1. Jänner und 31. Dezember 2014
erstmals veröffentlicht wurden,
vergeben. Die Online-Anmeldung
für den Wettbewerb startet am
23. März: Auf www.greenpanther.at kann man sich und seine
Projekte für den begehrten Preis
anmelden. Gleichzeitig mit der
Online-Anmeldung erfolgt die
Bestellung der Charts, die per
Post oder Botendienst zugestellt
werden. Die Anmeldefrist endet
am 21. April – das ist gleichzeitig
der letztmögliche Termin für die
Chartbestellung.
Das Ende der Einreichfrist für
alle analogen Unterlagen (also
Charts, Handouts und Datenträger) ist der 23. April (Postweg,
Eingang bei der FH Campus 02
am Wifi Steiermark) bzw. der 24.
April (persönliche Abgabe, 10 bis
17 Uhr, FH Campus 02 am Wifi
Steiermark). Auch die Einreichgebühren müssen bis zu diesem
Tag beglichen sein (Zahlungseingang). Am 4. Mai findet dann die
Jurysitzung statt, am 28. Mai der
Nominierungsabend zum Green
Panther (gemeinsam mit der
Young Creatives Panther Party).
Die große Green-Panther-Gala
steigt dann am 18. Juni in der Seifenfabrik in Graz.■
Foto: Sommer
„Green Panther“-Anmeldung startet
Die Preise stehen schon bereit – ab
23. März kann gemeldet werden!
Nr. 11 · 20. März 2015
30 · Steirische Wirtschaft
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Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· 33
Profis am Bau
Foto: Lunghammer
101 Lehrlingsanwärter
stellten in der
BAUAkademie
Übelbach ihr
Können unter
Beweis.
Nachwuchs-Casting der Bauinnung
Künftige Lehrlinge stellten sich in der BAUAkademie Übelbach zahlreichen harten Prüfungen.
Teilnehmer nicht fehlen durfte,
so war es dennoch auch eine
ernste Angelegenheit. Bot dieses
Casting den Jugendlichen doch
eine einmalige Chance, sich der
Bauwirtschaft zu präsentieren
und eine sichere Lehrstelle zu
ergattern. Aber: „Auch für die
Unternehmen war es eine TopGelegenheit, sich ein Bild vom
steirischen Nachwuchs zu machen“, so Landesinnungsmeister
Alexander Pongratz, der sich von
der Veranstaltung einmal mehr
begeistert zeigte.
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Auf dem Programm standen
für die zahlreichen LehrplatzAnwärter verschiedene Tests, um
ihre Fähigkeiten in Sachen Sportmotorik, Allgemeinbildung, Mathematik, Deutsch und Mauern
unter die Lupe zu nehmen. „Die
Anforderungen auf der Baustelle
gehen nämlich weit über das reine
Aufstellen einer Mauer hinaus.
Kopfrechnen und gutes technisches Verständnis sind genauso
wichtig“, erklärt Lehrlingswart
Kurt Graf. „Daher haben wir uns
dafür entschieden, die Teilneh-
mer in fünf Stationen auf Herz
und Nieren zu checken.“ Dieses
Programm kam auch den Anwärtern selbst zugute. Sie konnten
die Gelegenheit nutzen, um zu
sehen, ob diese Berufswahl auch
die richtige ist.
Kontakt und Info
Landesinnung Bau, Körblergasse 111–113, 8010 Graz,
Tel. 0316/601-487, Fax
0316/601-401, E-Mail baugewerbe@wkstmk.at
Entgeltliche Einschaltung
Entgeltliche Einschaltung
101 Anwärter – darunter auch
fünf junge Damen – und fünf
Stationen mit unterschiedlichen
Aufgaben: Im Rahmen des ersten
bundesweiten Bauarbeiter-Lehrlingscastings in der BAUAkademie Übelbach wurden die besten
Nachwuchskräfte gesucht.
Vor zwei Jahren fand in der
Steiermark das erste landesweite
Baulehrlingscasting Österreichs
statt. Nun hielt das steirische
Erfolgsmodell auch in den restlichen Bundesländern Einzug.
Auch wenn der Spaß für die 101
Nr. 11 · 20. März 2015
34 · Profis am Bau · Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
Wie eine
Normenpaket gibt
es gratis für alle
Bauunternehmen
Bau-Innungsmeister
Alexander Pongratz
Foto: Michael Jäger - Fotolia
Die Fassade eines Hauses
Die richtige Isolierung trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern.
Einst wurden Hausfassaden nur
mit Putz und Mörtel versehen.
Mittlerweile haben sie einen
ganz neuen Stellenwert bekommen: „Vollwärmeschutz-Wärmedämmverbundsysteme“ heißt das
Schlagwort. Denn Gebäude sind
ein massiver Eingriff in die
Umwelt, der das ökologische
Gleichgewicht erheblich belastet:
Rund 40% des gesamten Energieverbrauches werden für die Beheizung aufgewendet. Das ist das
Doppelte des „großen Umweltsünders“ Verkehr. Das bedeutet, dass
enorme Mengen an vermeidbarem CO2 die Atmosphäre belasten
und den gefürchteten Treibhauseffekt mitverursachen.
Durch eine ungeschützte Gebäudehülle geht rund ein Drittel
der erzeugten Wärmeenergie verloren. Doch mittlerweile gibt es
erprobte und optimierte Wärmedämmverbundsysteme, die in der
Trockenbau setzt neue Akzente
Sauber, rasch, eben und trocken – so entstehen Wände in Windeseile
Beim Bau moderner Wohn-. Gewerbe- und Industriebauten ist
Trockenbau heute nicht mehr
wegzudenken. „Nahezu jeder ist
wohl schon mit der Trockenbauweise in Berührung gekommen,
dennoch wird der Beruf des
Trockenausbauers und Stuckateurs in der Öffentlichkeit wenig
wahrgenommen“, berichtet Landesinnungsmeister Johann Reisenhofer.
Trockenbau kommt bei modernen Wohnbauten genauso zum
Einsatz wie in einer Arztpraxis.
Und im Wohnbau werden heutzutage überwiegend nur noch
die tragenden Innen- und Außenwände in massiver Bauweise
ausgeführt und der Rest nahezu
ausschließlich mit Trockenbauwänden hergestellt.
„Dies zeigt, wie umfangreich
dieser Beruf und die Aufgaben
sind“, so Reisenhofer. Von Zwischenwänden in Wohnungen über
Strahlenschutz in Röntgenräumen bis hin zu hochwertigem
Johann
Reisenhofer
Foto: Fischer
Brandschutz für Stahl- und Holzkonstruktionen oder dem idealen
Schallschutz von Wand und Decke
reicht die Bandbreite. Damit wird
nahezu jeder Bereich am Bau abgedeckt. „Besonders Schallschutz
ist ein großes Thema, denn den
vielfältigen Anforderungen für
die Raumakustik kann man mit
Trockenbau ideal gerecht werden“, führt Reisenhofer weiter aus.
Der Beruf des
Stuckateurs
und Trockenausbauers
ist ein sehr
­vielfältiger.
Und auch der zweite Bereich des
Doppelberufs ist höchst vielfältig:
der des Stuckateurs. Stuck, den
man vielleicht nur in Schlössern
oder alten Villen vermutet, setzt
heute auch in modernen Häusern unübersehbare Akzente. „Mit
moderner Gestaltung kann man
hochwertige Lösungen in einer
besonderen Art herstellen“, weiß
Reisenhofer.
Alles in allem: „Ein spannender und vielfältiger Beruf mit
einem großen Spektrum und
vielen Gestaltungsmöglichkeiten
für Mensch und Material gewährleistet ein hohes Maß an interessanten Tätigkeiten.“
Foto: Kristina Benter - Fotolia
Foto: Lunghammer
Der Bauinnung ist für ihre
Mitgliedsbetriebe ein wahrer
Meilenstein gelungen: Seit
Jänner gibt es ein kostenloses
Normenpaket für alle Unternehmen der Branche. Das
Paket umfasst je nach Größe
bis zu 200 Normen. Finanziert
wird das umfangreiche Paket
von den Landesinnungen in
Kooperation mit der Bundesinnung Bau. Die Steiermark
hat schon in der Vergangenheit eine Vorreiterrolle beim
Angebot von Normenpaketen
eingenommen. Bereits vor
drei Jahren wurde von der
Landesinnung mit dem früheren Normungsinstitut, dem
Austrian Standards Institute
(ASI), ein kostengünstiges
Paket für die steirischen Bauunternehmen ausverhandelt.
„Mit Top-Konditionen ist uns
schon damals ein bahnbrechender Erfolg gelungen“, berichtet Innungsmeister Ale­
xander Pongratz, der das Normenpaket in der Steiermark
federführend verhandelt hat.
Normen sind sowohl im
technischen als auch im
vertraglichen Bereich wichtige Grundlagen für eine
ordnungsgemäße Geschäftsabwicklung. „Die Kenntnis
und die Umsetzung der maßgeblichen Normen sind für
eine qualitätsvolle Leistungserbringung und für eine geordnete Vertragsabwicklung
notwendig“, weiß Susanne
Grilz, die zuständige Geschäftsführerin der Landesinnung Bau. Nähere Infos im
Internet: www.stmk.bau.or.at,
Mein Normenpaket
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
· Profis am Bau · 35
Fassade Energie einspart
sollte nicht nur schützen und schmücken, sondern vor allem eines: dämmen.
die Frage, welchen ökologischen
Anforderungen sie gerecht werden
soll bzw. ob sie selbstreinigend und
wasserabweisend sein soll.
Letztendlich gilt: Eine gut sanierte bzw. gedämmte Fassade
steigert den Wert des Gebäudes.
Fassadenfachunternehmer bzw.
Stuckateurmeisterbetriebe beraten in all diesen Belangen. Für den
Einsatz von wärmedämmenden
Fassaden gibt es außerdem einschlägige Förderungen.
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sermaßen in ein Plastiksackerl stecke und damit das Gebäude nicht
mehr „atmen“ könne, sei wahrlich
nur ein Märchen, meint Experte und Sachverständiger Dieter
Glaser seitens der Landesinnung.
Vielmehr garantieren gedämmte Fassaden eine gleichbleibende
und angenehme Innenraumtemperatur. Die Behaglichkeit wird
verbessert und möglichem Schimmelbefall wird entgegengewirkt.
Von großer Bedeutung ist aber
nach wie vor auch die Farbgestaltung der Fassade. Denn Farben
haben großen Einfluss auf das
Wohlbefinden des Menschen. Man
spricht in diesem Zusammenhang
von der sogenannten Farbphilosophie: Eine Fassade kann heutzutage in nahezu jedem Farbton
gestaltet werden. Wichtig ist dabei
allerdings, dass der richtige Oberputz auf den jeweiligen Einsatz
abgestimmt wird. Es stellt sich
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Lage sind, den Energieverbrauch
bzw. den Heizaufwand wesentlich
zu reduzieren. So können der Umwelt Schadstoffe erspart werden.
Wärmedämmverbundsysteme
sind somit lohnende Investitionen
in die Zukunft. Und wärmedämmende Fassaden sind sowohl im
Neubau als auch im Altbau gut
einsetzbar. Wichtig dabei ist, dass
derartige Dämmsysteme exakt
geplant und berechnet werden –
Schlagwort „Energieausweis“.
Für die Umsetzung einer wärmedämmenden Fassade ist die
Verwendung des richtigen Dämmstoffes wesentlich. Nicht jeder
kann bei jeder Art von Gebäude
zur Anwendung kommen. Verwendet werden etwa Dämmplatten aus Polystyrolschaum, Mineralwolle, Kork, Mineralschaum
und Phenolharzschaum.
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Das Team der Pock GmbH. Mitt-
lerweile zählt das Familienunternehmen 130 Mitarbeiter. Der
„Meisterwelten“-Betrieb ist neben dem Hauptstandort in Gnas
auch in Feldkirchen bei Graz, Tillmitsch und Leitersdorf vertreten.
„Wir schaffen Vertrauen“ lautet
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Dachdeckerei
Baugewerbe
Zimmerei
POCK GMBH
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In den Bereichen Bau, Zimmerei sowie Dach- und Spenglerarbeiten gibt es einen kompetenten Ansprechpartner für
alles:
Bei Abschluss eines Rohbaus
inklusive Baumeister-, Zimmermeister- und Dachdecker- bzw.
Spenglerarbeiten gibt es den
Einreichplan und den Energieausweis gratis dazu! „Vom Keller bis zum Dach“ - Pock ist Ihr
Partner vom Fach! Mit dem umfassenden
Leistungsspektrum
und insgesamt 130 Mitarbeitern
an mehreren Standorten in der
Steiermark erfüllt Pock Bau Ihren
Wohntraum! Moderne Lösungen
auf dem Energiesektor inklusive!
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
Vielfältiges Know-how
aus einer Hand
Bei der Badsanierung etwa
muss oft auf älteren Gebäudebestand Rücksicht genommen
werden. Das ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, die man
am besten den Experten von den
Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnikern überlässt.
Und auch beim Thema Heizung
gilt es, mit Know-how und Spe-
zialwissen zu punkten: Welche
energiesparende Hochleistungspumpe kommt für meinen speziellen Fall in Frage? Teilsanierung
oder alles neu machen? Das sind
Fragen, die nur ein Fachmann
nach einer umfassenden Evaluierung der bestehenden Heizungsanlage beantworten kann. Die
steirischen Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker haben die
passenden Antworten und bieten
individuelle Lösungen aus einer
Hand: von der Planung bis zur
Umsetzung.
Handwerkerbonus
für jeden Auftrag
Energiesparen, Klimaschutz
und alternative Energien: All
diese Zukunftsthemen spielen im
gesamten Baubereich eine immer
bedeutendere Rolle. Nachhaltige
Lösungen werden verstärkt nachgefragt und Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker sind auch
bei diesen Leitthemen die ersten
Ansprechpartner und kompetenten Fachleute. Klimaschonende
Sanierungslösungen wie Wärme-
pumpen oder Lüftungswärmerückgewinnung werden übrigens
staatlich gefördert, so wie auch
Handwerkerleistungen im Allgemeinen.
Seitdem der Handwerkerbonus
Realität geworden ist, werden
übrigens 20 Prozent der Kosten
von Handwerksdienstleistungen
vom Finanzamt zurückerstattet – bis zu einem Betrag von
maximal 600 Euro. Das Ganze
selbstverständlich bei voller Gewährleistung durch die steirischen Sanitär-, Heizungs- und
Lüftungstechniker.
die baulöwen
Baumarkt Baustoffe
Kontakt und Info
Deutschfeistritz
Landesinnung der Sanitär-,
Heizungs- und Lüftungstechniker, Körblergasse 111–113,
8010 Graz, Tel. 0316/601-439,
Fax 0316/601-304, E-Mail
installateure@wkstmk.at
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Erfolg ist buchbar.
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Eine warme Dusche am Morgen
und ein gemütliches Bad zur
Entspannung am Wochenende
– damit diese alltäglichen Annehmlichkeiten so reibungslos
funktionieren, wie wir es gewohnt sind, ist das Know-how der
steirischen Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker gefragt.
Wo früher „der Installateur“
kam und eine verstopfte Toilette
reparierte, rücken heute für den
gesamten Sanitärbereich bestens
ausgebildete Profi-Teams an –
umfassend geschult und bestens
in den neuesten Technologien
ausgebildet.
· Profis am Bau · 37
Nr. 11 · 20. März 2015
38 · Profis am Bau · Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
Elektrotechnik: So wird elektrische
Sparsam, sicher und auch noch sauber: Strom vollbringt als Energieträger wahre Meisterleistungen.
Photovoltaik (PV) ist das Thema
der Zukunft, wenn es um saubere Energie geht. Das Interesse
der Konsumenten ist ungebrochen, und das aus gutem Grund.
Denn die „Königsdisziplin der
erneuerbaren Energie“ öffnet eine
Vielzahl an Möglichkeiten für private Haushalte. Wer etwa eine PVAnlage mit einer Infrarotheizung
kombiniert, hat eine überaus wirtschaftliche und effiziente Lösung.
Auch der Tausch einer alten Elektrospeicherheizung gegen eine
moderne Infrarotheizung schafft
mehr Behaglichkeit. Wer zusätzlich einen Energiespeicher sein
Eigen nennt, muss überschüssige
Energie nicht mehr ins Netz rückeinspeisen, sondern kann sie für
den Eigenbedarf speichern und
später verbrauchen. Wesentlicher
Vorteil: Man wird vollkommen au-
Warm und gemütlich: Kachelöfen
Der Kachelofen als Speicherofen
ist als umweltfreundliche Heizung international anerkannt. Bei
einer Heizdauer von etwa einer
Stunde werden die keramischen
Speicherflächen aufgeheizt und
geben dann zwölf bis 14 Stunden
lang angenehme Strahlungswärme ab.
Der Hafnermeister entwirft,
plant und baut Kachelöfen und
Heizkamine ganz individuell.
Diese werden dann in Einzelarbeit vor Ort hergestellt. So können
eine hohe Qualität gewährleistet
und der Stand der Technik erreicht
werden. Das Ergebnis: hoher
Wirkungsgrad, niedrige Emission
und Betriebsdichtheit. Besonders
Landes­
innungs­
meis­ter Ing.
Michael
Kohlroser
Foto: Furgler
beliebt sind derzeit auch gesetzte
Küchenherde, die als Kochstelle,
Wärmespeicher und zur Warmwassererzeugung dienen. Die
steirischen Meisterbetriebe begründen ihr Fachwissen auf einer
jahrelangen soliden Ausbildung
auf hohem Niveau. Weiterbildung im technischen Bereich und
Erhaltung der Handwerkskunst
stehen im Vordergrund.
‣‣www.kachelofen.st
Hygienisch und schön: Fliesen
Der beste und nachhaltigste Belag
für Terrassen und Balkone ist
sicherlich die keramische Fliese.
Denn die Beläge für unsere Außenbereiche müssen aufgrund
der unterschiedlichen Wettersituationen enorm viel aushalten.
Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, ist einerseits das
richtige Material zu wählen und
andererseits die richtige Verlegeart anzuwenden. Zu beachten ist,
dass die Fliese bzw. Platte max.
30/30 cm groß und mindestens 1
cm stark (je stärker, desto besser)
sein sollte. Der Abschluss der Balkonflächen muss eine optimale
Entwässerung aufweisen und es
muss ein ausreichendes Gefälle
Kontakt und Info
Landesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker, Körblergasse 111–113,
8010 Graz, Tel. 0316/601-486,
Fax 0316/601-401,
E-Mail hpfk@wkstmk.at
Weitere detaillierte Informationen und Neuigkeiten über die
Branche finden Sie im Internet
unter www.kachelofen.st.
vorhanden sein. Gefragt ist heutzutage immer mehr die moderne
Großformatplatte. Gemäß dem
derzeitigen Stand der Technik ist
diese nur geeignet, wenn die Platten im Zuge eines Entkoppelungssystems verlegt werden. Eine
andere Variante wäre, überstarke
Großformatplatten auf Stelzen zu
verlegen. Hier ist also Fachkompetenz gefragt. Der Fliesenlegermeister steht für eine entsprechende fachkompetente Beratung
in Bezug auf die Auswahl und die
richtige technische Ausführung
zur Verfügung. Bei fachgerechter
Verlegung ist eine leichte Wartung – und damit Freude für jeden
Kunden – garantiert.
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
· Profis am Bau · 39
Energie effizient eingesetzt
in der Urlaubszeit, in der Ihre
Anwesenheit simuliert wird und
das System so tut, als ob Sie ohnehin zu Hause wären. Denkende
Systeme bieten dabei nicht nur
Sicherheit, sondern reduzieren
auch die Energiekosten drastisch.
Allein beim Licht sind Einsparungen von bis zu 50 % möglich.
LED am Vormarsch
Apropos sparen: LED-Leuchten sind die Beleuchtung der
Zukunft, und sie überzeugen
durch zwei Vorteile. Sie erreichen eine Lebensdauer von bis
zu 50.000 Stunden und können
90% der zugeführten Energie
als Licht abgeben. Die höheren
Anschaffungskosten sind dabei
leicht wieder wettgemacht. Hier
ist es besonders wichtig, auf
Qualitätsprodukte zurückzugreifen, die auch wirklich das halten,
was sie versprechen. Übrigens:
Ein behagliches und für den
Wohnraum ideales Licht braucht
zwei Voraussetzungen: Die LED
darf nicht nur nach unten strahlen, wodurch ein „Tunneleffekt“
erzeugt wird, und die Farbtemperatur sollte bei 2.700 Kelvin
liegen. Das entspricht in etwa der
klassischen Glühbirne.
Kontakt und Info
Elektro-, Gebäude-, Alarmund Kommunikationstechniker, Körblergasse 111–113,
8010 Graz, Tel. 0316/601439, Fax 0316/601-304,
E-Mail etrv@wkstmk.at
www.elektrotechniker.at
Foto: Rocco Herrmann - Fotolia
tark, was die eigene Stromversorgung betrifft. Planung, Montage
und Wartung müssen jedoch gut
überlegt sein. Die Elektrotechniker haben das nötige Know-how,
um alle nötigen Arbeitsschritte
professionell durchzuführen.
Dank moderner Haustechnik
lässt sich in den eigenen vier
Wänden besonders bequem Energie sparen. Höchster Komfort bei
geringen Kosten – so lautet das
Motto. Steuern lässt sich alles
ganz bequem von einer einzigen
Steuerzentrale aus. Egal, ob
Heizung, intelligent gesteuerter
Sonnenschutz oder modernste Sicherheitsanlage. Ein InfoDisplay mit Touch Panel sorgt
für einfache Bedienung. Und das
Gute daran: Moderne Systeme
„denken“ mit und sorgen so
zusätzlich für Sicherheit, etwa
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•
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•
•
•
Einfahrtstore
Garagentore
Schiebetore
Schrankenanlagen
Balkone
Geländer
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Überdachungen
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Und die Elektrotechniker wissen, wie das am besten genutzt werden kann.
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Die Firma Alu Hofstätter mit Sitz
in Rohrbach an der Lafnitz ist Ihr
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Geschäftsfassaden sowie Tor- und
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Einfahrtstor noch eine Grundstückseingrenzung z.B. aus Stabgitter be-
nötigen finden Sie bei Alu Hofstätter
auch den richtigen Ansprechpartner
dafür. Gerne stehen Ihnen geschulte
Mitarbeiter für Wartung- und Reparaturarbeiten für sämtliche Torund Türanlagen zur Verfügung! Das
erfahrene Verkaufsteam berät Sie
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Nr. 11 · 20. März 2015
40 · Profis am Bau · Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
Möbeltrend: Zurück zur Natur
Der Trend zur Nachhaltigkeit findet sich auch beim Wohnen wieder. Dafür stehen die Tischler.
Sich die Natur in die eigenen vier
Wände zu holen, ist ein Trend,
der sich auch bei den steirischen Tischlern bemerkbar macht.
Nachdem in den letzten Jahren
Lackoberflächen und das Spiel
mit Materialkombinationen wie
Holz mit Stein, Glas oder Metall
„in“ waren, steigt nun wieder das
Interesse an „Holz pur“.
„Damit sind wir wieder dort
angekommen, wo die Tischler
immer schon am liebsten zuhause
sind: bei den Oberflächenstrukturen der einzelnen Hölzer, die in
Farbe, Maserung und Haptik die
größtmögliche Vielfalt bieten“,
Kontakt und Info
Tischler und Holzgestaltende
Gewerbe, Körblergasse 111–
113, 8010 Graz, Tel. 0316/
601-481, Fax 0316/601-718,
E-Mail tischler@wkstmk.at
Walter
Schadler
Foto: Fischer
berichtet Landesinnungsmeister
Walter Schadler. Die Rückkehr zu
mehr Natürlichkeit ist für viele
Menschen das persönliche Bekenntnis zu einer nachhaltigeren
Lebensweise, die eben auch beim
Wohnen ihren Ausdruck findet.
Tatsächlich ist Nachhaltigkeit
bei den Tischlern, insbesondere
in so holzreichen Regionen wie
der Steiermark, ein Kernpunkt
des Verständnisses des eigenen
Handwerks.
Holz als Werkstoff eignet sich
für rein auf ihre Funktion reduzierte Möbel ebenso wie für kleine
Kunstwerke, die die Individualität
des Kunden ebenso zum Ausdruck
bringen wie die Handwerkskunst
Guide
Personaldienstleister
des Tischlers. Moderne Verarbeitungsmethoden und Werkzeuge haben das Spektrum an
Möglichkeiten, aus denen der
Tischler schöpfen kann, zusätzlich
erweitert.
Schadler berichtet: „Ich kenne
keinen Tischler, der sich nicht aus
Liebe zum Werkstoff Holz für seinen Beruf entschieden hätte. Und
da kein Stück Holz dem anderen
gleicht, sind wir auch alle davon
beseelt, Möbel zu gestalten, die
so individuell wie möglich sind.“
Holz kommt dabei nicht nur
bei Möbeln zum
Einsatz: Auch
Böden, Fenster und Türen,
Wandund
Deckenverkleidungen
sowie
Treppen
werden von den steirischen Tischlern gefertigt. Langlebigkeit und
der positive Einfluss auf das Raumklima sind Faktoren, die neben
Design und Individualität für
Holz rund ums Wohnen sprechen.
„Der Tischler hat zwei
Gesprächspartner:
das Holz und seine
Kunden.
Beiden
muss er zuhören,
um sein Bestes
geben zu können“, davon ist
Schadler überzeugt.
Foto: wohlschlager.at
Gesamtauflage
290.000
Stück
Erscheinungstermin
Steirische Wirtscha: Fr., 15. Mai
Erscheinungstermin
Kronen Zeitung Steiermark: So., 17. Mai
Infos und Inseratenbuchung
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Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft/Bezahlte Anzeige
· Profis am Bau · 41
Das Schalungssystem der Zukunft
VORTEILE
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Extrem leicht (ca. 1/3 von Rahmenschalung)
Glattes und schönes Schalungsbild
Lagerung im Freien
Bis zu 150 Schalungseinsätze
Optimal für enge und kleine Baustellen
(Einfamilienhauskeller, Pool, Sanierung, Schächte,...)
EINSPARUNG
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Keine teuren Kranstunden
Kein LKW für den Transport
Schnelle und leichte Reinigung
Niedrige Anschaffungskosten
Kürzere Schalungszeiten
Die Firma Geoplast ist seit 40 Jahren ein führendes Unternehmnen in der Herstellung
von Spritzgusskunststoffprodukten für die Bauindustrie. Um den Kunden noch näher zu
sein und ein optimales Vorort Service bieten zu können, wurde das Unternehmen NeuPlast
Schalungssysteme als Vertriebspartner mit Sitz in Leibnitz gegründet und somit Ihre
Ansprechadresse für alle Anliegen rund um Geoplast und deren Produkte.
•
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Ein- und Mehrweg Modularschalungen
Befahrbare Rasen- und Kiesgitter
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Die Produktlinien umfassen:
Nr. 11 · 20. März 2015
42 · Steirische Wirtschaft
Unternehmer
Steirisch-stylishe Idee für
Bernhard Lenz verbindet
in seinem „Klanggeber
für Smartphones“
digitale Hightech mit
­analogem Know-how.
Von Veronika Pranger
veronika.pranger@wko.at
Tischlermeister Bernhard Lenz
aus Bad Gleichenberg hat dieser
Tage viel zu tun – schließlich
locken die ersten warmen Frühlingsstrahlen die Menschen
in Scharen auf Balkone
und Terrassen. Doch der
Handwerker
zimmert
nicht etwa am Gartentisch, sondern fräst an
hunderten kleinen
Zirbenholzkästchen.
Warum
er das mancht?
„Das ist unsere
neueste Entwicklung: der
,Klanggeber
für Smartphones‘. Hier fun-
giert die speziell ausgehöhlte
Box als Resonanzkörper, wie
man es von Gitarren kennt.
Oben steckt man nur noch das
Handy rein, und los gehts mit der
Musik“, erklärt der Meister und
krempelt weiter die Ärmel hoch:
„Es ist ein regelrechter Boom –
die gehen weg wie die warmen
Semmeln.“
„Analoge Freiluftanlage“
Wie Lenz, der sich mit der Fertigung akustisch hochwertigster
Musikmöbel bereits international einen Namen gemacht
hat, auf die Idee dieses analogen Zirbenholzverstärkers
fürs Handy gekommen
ist? „Das hat mit meiner ältesten Tochter
zu tun. Sie wollte draußen mit
Freunden Musik
hören,
aber
Lautsprecher
fürs Handy saugen am Akku oder
brauchen externe
Energiequellen“, erzählt er. Also
lag es an ihm, seiner Tochter den
Freibadbesuch mit ihren Freunden zu retten und eine Lösung
zu finden, die einfach, akustisch
ansprechend und natürlich stylish
genug für junge Leute ist. „Klar,
dass das jetzt keine Alternative
für ausgefeilte Soundsysteme ist,
aber es funktioniert ausgezeichnet.
Und im Gegensatz zu den kleinen
Outdoor-Lautsprechern hat es keinen so metallischen, sondern einen
sehr warmen Klang.“ Back to the
roots heißt es jetzt also für den
Phono-Möbel-Experten, wie er mit
einem Augenzwinkern gesteht: „Es
hat schon seinen besonderen Reiz,
nur mit dem Holz alleine so etwas
zu schaffen. Sonst steckt in meinen
Entwicklungen immer präziseste
Technik. Hier ist alles pur und minimalistisch.“
Und vielleicht sei genau das der
Grund für den Run auf die klingenden Kästchen, startet Lenz einen
Erklärungsversuch: „Das Leben ist
bis in alle Phasen digitalisiert und
von Hightech bestimmt. Was dazu
führt, dass immer mehr Menschen
einen starken Wunsch nach Reduktion und Einfachheit verspüren.“ ■
Quergefragt
Musik…
Erholung…
… begeistert, begleitet, motiviert … Als ich jünger war, bin ich mit
und inspiriert mich schon mein meinem alten Puch G bis in die
ganzes Leben lang.
Ukraine gefahren. Heute mache
ich mit meiner Familie in der
Instrument…
Steiermark Urlaub.
… am Klavier schaffe ich nur den
Flohwalzer – ich mache bessere
Weitere Infos auf
Musik mit meinen Möbeln.
www.tischlerei-lenz.at
Magirus Lohr macht ab jetzt auch
ganz Slowenien „feuersicher“
Spannender Blick in die Zukunft
der Roboter vom NASA-Experten
Der Kainbacher Spezialist für
Feuerwehrfahrzeug-Aufbauten
„Magirus Lohr“ expandiert jetzt
auch nach Slowenien. „Der Markt
ist für uns strategisch interessant, da Slowenien nach einer
wirtschaftlich schwierigen Phase
in den letzten Jahren wieder ein konstant steigendes
Wirtschaftswachstum aufweist“,
so Vertriebsdirektor Christian
Reisl. „Für 2015 wurden über
zwei Prozent prognostiziert.“ Mit
„Webo“ habe man nun einen der
größten und renommiertesten
Für die Zukunftskonferenz 2015
wartete die Joanneum Research
(JR) im Messe Congress Graz dieser Tage mit einem ganz besonderen Stargast auf: Zum Vortrag
über die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit holte man mit Brian C.
Williams einen Experten von
Weltrang aufs Podudium. Williams ist Professor für Aeronautik
und Astronautik am MIT (Massachusetts) und war Mitglied
des Flugteams der NASA-Sonde
„Deep Space One“. Nicht minder
spannend für die zahlreichen
Brandschutztechnik aus der Steiermark für Slowenien
Gäste und Partner des Zukunftstages waren auch die verschiedenen „Sessions“, organisiert
von den sechs Instituten der JR.
Infos: www.joanneum.at■
Foto: JR / Bergmann
Brandschutztechnik-Händler Sloweniens als Vertriebspartner gefunden, erklärt das Unternehmen
im Rahmen der Vertragsunterzeichnung vor wenigen Tagen. ■
W. Pribyl, C. Drexler, B. C. Williams
und M. Hofbaur (v. l.)
Foto: Science Park/Pichler
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 43
Venture-Capital-Tafelrunde im Grazer Rathaus
Mit einem Round Table zum Thema „Venture Capital in the US“
lockte der Science Park vor wenigen Tagen 35 Unternehmer zur
Ihr Büro ist,
wo Sie sind.
Diskussion ins Grazer Rathaus.
Stargast war die Unternehmerin
und Investorin Monica Dodi (Bildmitte). Infos: www.sciencepark.at
„Büro2go“ ist die neue BusinessApp der Sparkassengruppe. Diese
innovative Komponente erweitert
das leistungsstarke Paket für alle
Unternehmer und Freiberufer,
bestehend aus dem modernsten
Business Konto Österreichs und
„ProSaldo.net“.
Outdoor-Musikfans
Was bringt diese App?
Stefan Thaumiller: „Büro2go“ ermöglicht das Verwalten von Kundendaten und Produkten, gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit,
Rechnungen und Angebote von
unterwegs zu erstellen. Darüber
hinaus erhalten Sie einen Überblick über die Liquiditätsentwicklung der nächsten Wochen.
Der Klanggeber für Smartphones, ganz ohne weitere Energiequelle. Auf Wunsch werden
die Lautsprecher für Firmen
auch mit Logos versehen.
Wer kann „Büro2go“ nutzen?
Stefan Thaumiller: Die App erleichtert das Abwickeln von Geschäften und kann sowohl von
Kunden der Steiermärkischen
Sparkasse als auch von Kunden
anderer Geldinstitute genutzt
werden.
Wo ist diese App erhältlich?
Stefan Thaumiller: „Büro2go“ ist
Innovative
Geister
Fotos: Lenz
Serie
in den App-Stores von Apple (iOS)
und Google Play für alle Anwender ein Jahr kostenlos erhältlich.
Für die weitere Nutzung ist das
Abschließen eines Kontopaketes
„Modernstes Business Konto Österreichs“ oder ein Upgrade für
ein kostenpfichtiges „ProSaldo.
net“-Paket nötig.
Gesucht: Entrepreneur of the Year
Noch bis zum 3. April haben die
steirischen Unternehmer Zeit, um
am Rennen für den renommierten
EY (Ernst & Young Global Limited)
„Entrepreneur of the Year 2015“
teilzunehmen. Der Preis für herausragende Erfolgsgeschichten
wird bereits zum zehnten Mal
verliehen – und die Steirer zählen
mit 15 Finalisten und fünf Gewinnern zu den großen Abräumern
im Bundesländervergleich. So
hielten die Auszeichnung bereits Waltraud Schinko-Neuroth
(Neuroth AG), Eduard Wünscher
(Knapp AG), Christoph Guger und
Günter Edlinger (Guger Technologies), Georg und Christian
Knill (KNILL Gruppe) sowie Werner und Alexander Tessmar-Pfohl
(Sattler AG)am Siegerstockerl in
ihren Händen. „Die Steiermark hat
ihre Stellung als Top-Wirtschafts-
standort in den letzten zehn Jahren auch beim Entrepreneur of the
Year eindrucksvoll unter Beweis
gestellt. Steirische Unternehmer
schneiden traditionell sehr gut
ab. Wir laden alle steirischen
Unternehmer herzlich ein, beim
Entrepreneur of the Year mitzumachen und diese Erfolgsserie
fortzusetzen“, so Dieter Waldmann, verantwortlicher Partner
für den EY Entrepreneur of the
Year in Österreich.
Alle weiteren Informationen
dazu auf www.ey.com.■
Stefan Thaumiller
Tel. 05 0100 – 34504
stefan.thaumiller@steiermaerkische.at
www.steiermaerkische.at
Entgeltliche Einschaltung
Last Call für die Unternehmerpersönlichkeiten des
Jahres. Noch bis 3. April
ruft der Preis für die besten Erfolgsgeschichten.
Nr. 11 · 20. März 2015
44 · Unternehmer · Steirische Wirtschaft
So gewinnt man aktive
Referenzkunden
„Es ist ein entscheidendes Erfolgskriterium: Wie viel aktive
Referenzkunden hast Du?“ In
einer Zeit, wo jeder jeden und alles
beurteilt und kritisiert – dem Web
sei Dank – und sich jeder Kunde
als Experte versteht: da ist der
begeisterte Kunde der wichtigste
Meinungsbildner.
„Der Kunde will so von den
Socken sein, dass er überall
weiterempfiehlt“, ist Christoph
Rosenberger überzeugt. Was Verkauf und Vertrieb dazu beitragen
können, sollen und müssen, wird
Thema seines nächsten Gastvortrags für das WIFI Steiermark.
Positive Verstärkung
„Der aktive Referenzkunde ist
ein Kunde, der dich, dein Unternehmen, deine Dienstleistung,
alles, was du anbietest, proaktiv
von sich aus weiterempfiehlt“, erläutert Rosenberger im Interview.
Dahinter steht die Geheimwaffe Nr. 1 erfahrener Verkäufer:
„Kommen lassen statt nieder-
quasseln. Nichts überzeugt einen
Menschen mehr als das, worauf
er selbst kommt.“ Der Verkäufer
kennt den Schlüssel zwischenmenschlicher Kommunikation.
Christoph Rosenberger entführt die Zuhörer in die Welt der
modernen Gehirnforschung und
der seriösen Verkaufspsychologie. Dabei geht es vor allem um
„die legalen Manöver im Kopf des
Kunden“. Denn: „Je dünner die
Konjunktur, desto wichtiger ist
der Verkäufer.“
Oder genauer: Die Verkäufer und Vertriebsmitarbeiter
samt ihren Vorgesetzen.
Und für die hat Rosenberger auch ganz gezielte
Entlastungstipps: „Endlich wieder durchschlafen
und stressfrei arbeiten“
ist Inhalt seines Vortrags,
wie auch „Projektplanung und
Lösung“. „Kundenbetreuung und
der Weg zum aktiven Referenzkunden“ wird das zentrale
Thema sein. Und wer Christoph
Rosenberger kennt, früher Investmentbanker, jetzt Berater, Key
Speaker und Trainer, ahnt, was
ihn diesmal erwartet. „Fragen Sie
bei Ihren Bekannten, die das letzte Mal dabei waren!“, empfiehlt
das WIFI-Team, dann kommt der
Wunsch, diesen Vortrag nicht zu
versäumen, wie von selbst.■
Christoph Rosenberger weiß, wie man
einen Saal voller
Profis aktiviert: „Das
Zuhören, Merken und
Lernen erfährt das
Publikum auf spielerische, unterhalt­
same Weise.“
Foto: Foto: WIFI/Loske
Die beste Werbung sind
die zufriedenen Kunden.
Christoph Rosenberger
geht weiter: „Kunden wollen aktiv für Sie als Referenzkunden wirken.“
Veranstaltung
Wie Sie wirklich
jeder Kunde
weiterempfiehlt
‣‣Ein intensiver Abend mit Christoph Rosenberger
‣‣Vom Erstkontakt zum aktiven
Referenzkunden
‣‣15. April 2015, 19.00 bis ca.
20.30 Uhr
‣‣Steiermarkhof, Krottendorfer
Straße 81, Graz
‣‣Seminarbeitrag: 55 Euro pro
Person; 45 Euro bei zwei, 39
Euro ab fünf Personen pro Unternehmen
‣‣Informationen und Anmeldung:
(0316) 602-1234
www.stmk.wifi.at/rosenberger
Foto: Melbinger
Gebäude-Systemtechnik für Profis
Dominik Dörflinger: „Dieser Technik gehört die Zukunft.“
„Die Einsatzmöglichkeiten sind
vielfältig. Wir sind dabei, dieses
Bus-System bei der Licht-, Heizungs- und Jalousiensteuerung
zu verwenden“, erzählt Dominik
Dörflinger. Der Elektroinstallationstechniker arbeitet in der Abteilung Gebäude und Technik der
Karl Franzens-Universität Graz.
„Und da geht es um ein beträchtlich großes Areal.“
Er hat die Ausbildung für den
KNX, den Feldbus für die Gebäudeautomation, am WIFI bereits
mit Erfolg abgeschlossen: „Das ist
die Zukunft!“
KNX kann sowohl als eigenes,
kabelgeführtes Netzwerk als auch
in der „Powerline“, also über die
Stromleitungen eingesetzt werden und steuert über Aktoren die
verschiedensten Anwendungen.
„Wichtig war für mich, auch die
Programmierung zu verstehen,
damit wir später als Problemlöser
rasch eingreifen können“, erzählt
Dominik Dörflinger. „Wobei ich
sagen muss, dass ich die Ausbildung nicht nur wegen meines
Berufs, sondern auch aus persönlichem Interesse besucht habe: Am
WIFI lernt man bei Profis.“■
Infos
EIB/KNX – Europäischer
­Installationsbus
‣‣Fachwissen und praktische
Übung.
‣‣EIB/KNX – Projektierung und
Inbetriebnahme: 13. 4.–17. 4.
2015, WIFI Graz
‣‣Nach erfolgreicher Prüfung:
das EIB/KNX-Zertifikat
‣‣EIB/KNX - Aufbaukurs:
18. 5.–20. 5. 2015, WIFI Graz
‣‣Infos und Anmeldung:
www.stmk.wifi.at/technik
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Unternehmer · 45
Neue Logistik im Reich der Mitte:
SSI Schäfer baut Zentrum in China
Riesencoup in China für SSI
Schäfer. Für die Suning Commerce Group – eines der größten
privaten
Einzelhandelsunternehmen mit 180.000 (!) Mitarbeitern – wird ein Logistikzentrum
ausgerüstet. Das E-Commerce
Picking Center Nanjing wird das
erste von mehreren geplanten
Logistikzentren von Suning für
Die AVL ist das
größte private
Unternehmen
für Prüftechnik
von Antriebssystemen.
Foto: AVL
den stark wachsenden chinesischen E-Commerce-Markt. In
der Endausbaustufe sollen rund
1,5 Millionen Artikel gelagert
und bis zu 1,8 Millionen Positionen pro Tag bearbeitet werden
können. Mit diesem Projekt und
der Niederlassung in Nanjing
baut SSI Schäfer die Marktpräsenz in China weiter aus.■
Mit dem Erwerb des Mehrheitsanteiles des schwedischen Getriebe- und HybridantriebskonzepteUnternehmens „Vicura AB“ hat die
steirische AVL ihre Position im
hohen Norden weiter ausgebaut.
„Mit den vereinten Erfahrungen
und Kompetenzen von AVL und
Vicura können wir Kunden im
skandinavischen Automobilmarkt
noch besser unterstützen und
ihnen fortschrittliche Lösungen
bieten, die auf einem erweiterten
Technologie-Spektrum basieren“,
so AVL-CEO Helmut List. Vicura
wurde vom (bisherigen Mehrheitseigentümer) Fouriertransform gegründet, als SAAB und
General Motors ihre Tätigkeiten
in Schweden einstellten – mit dem
Ziel, die Automobil-Kompetenzen
in Trollhättan zu erhalten.■
Foto: SSI Schäfer
Expansion in Schweden: AVL auf
„Shoppingtour“ im hohen Norden
SSI Schäfer
bringt China
auf Touren.
Entgeltliche Einschaltung
Bezahlte Anzeige
Neuanfang nach Schuldenschnitt
Wie ein verschuldetes Unternehmen wieder flott, oder für die Betriebsübergabe entschuldet wird
„In einer Krise ist nur wichtig, dass Sie
Hilfe annehmen!“
Dreimal in der Woche erhält das
Unternehmen
eingeschriebene
Briefe des Gerichts. Einmal wöchentlich steht der Exekutor vor
der Tür. Die Bank droht die Kreditlinien zu streichen und verlangt
Sicherheiten. Dies führt dazu,
dass sich der Unternehmer nicht
auf seine wesentlichen Aufgaben,
die Führung des Unternehmens,
den Vertrieb und die Mitarbeiterführung kümmern kann, sondern
aufgrund der schlechten finanziellen Situation ausschließlich
damit beschäftigt ist, finanzielle
Löcher zu stopfen, ohne dass dies
zu einem nachhaltigen Ergebnis
führt.
Die oben beschriebene Situation
ist klassisch und kommt in meiner Kanzlei sehr häufig vor. Das
Hauptproblem ist, dass Unternehmer zu lange zuwarten, bis sie
professionelle Hilfe in Anspruch
nehmen. Steckt ein Unternehmen
in einer finanziellen Krise, muss
rasch gehandelt werden. Von mir
wird im Rahmen der Beratung
entschieden, wie die Sanierung
erfolgen kann. Als Werkzeuge
stehen ein außergerichtlicher
Ausgleich, sowie ein gerichtliches
Sanierungsverfahren mit, oder
ohne Eigenverwaltung zur Verfügung. Möglich ist auch, wenn
es zur Einstellung des Betriebes
kommt, den Gläubigern einen
Zahlungsplan anzubieten.
Im Sanierungsverfahren ohne
Eigenverwaltung beträgt die
Mindestquote 20 %, mit Eigenverwaltung 30 %. Im Zahlungsplanverfahren gibt es keine fixierte Mindestquote, sie hängt
vom pfändbaren Einkommen der
nächsten 5 Jahre ab. Schließlich
gibt es, wenn der Zahlungsplanantrag scheitert, die Möglichkeit, ein Abschöpfungsverfahren
durchzuführen. In diesem Verfahren muss eine Quote von 10 %
innerhalb von 7 Jahren erreicht
werden. Wenn Sie also mit Ihrem
Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten stecken, vereinbaren
Sie einen Termin mit meiner
Kanzlei, damit ich ein speziell auf
Ihr Unternehmen zugeschnittenes
Konzept entwickeln kann. Wenn
Sie den unten abgedruckten Gutschein ausschneiden und mitbringen, erhalten Sie einen Bonus von
€ 60,00 bei der Erstberatung.
Ich freue mich auf einen Termin
mit Ihnen. ■
Info
Dr. Franz Krainer
Herrengasse 19/III
8010 Graz
Tel.: +43/316/822082
Mail: office@dr-krainer.at
www.dr-krainer.at
Nr. 11 · 20. März 2015
46 · Steirische Wirtschaft
Katze im Begrüßungskomitee in der List-Halle
(oben), bei der Markovics
eine vielbeachtete Premiere hinlegte.
Stolz auf „ihren“ Preisträger:
Pichler mit Moretti
Eine „tierisch“ gute Diagonale in Graz
Mit der österreichischen Erstaufführung von Karl Markovics’
„Superwelt“ wurde von FestivalLeiterin Barbara Pichler in
Anwesenheit von Kulturminister
Josef Ostermayer die 18. Diagonale in Graz eingeläutet. Neben
dem Regisseur, Hauptdarstellerin
Ulrike Beimpold und Produzent
Dieter Pochlatko waren auch
zahlreiche Mitglieder des Filmteams bei der Premiere anwesend.
Prominenz aus Politik, Wirtschaft,
Kunst und Kultur füllte die Helmut-List-Halle bis auf den letzten
Platz. Sie alle applaudierten Tobi-
as Moretti, der mit dem Großen
Diagonale-Schauspielpreis
für
seine Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet
wurde. Das Festival des österreichischen Films, das am 22. März
zu Ende geht, präsentiert die ganze
Bandbreite österreichischen Film-
schaffens mit mehreren Wettbewerben und einer Vielzahl von
Uraufführungen und ÖsterreichPremieren. Im Rahmen der Diagonale-Preisverleihung im Orpheum Graz wurden Österreichs
höchstdotierte Filmpreise vergeben. www.diagonale.at■
Vom Landwirt zum AufsichtsratsChef der Raiffeisenlandesbank
Hutter, Anne I.,
Kerber, Seitinger, Schummer
und Titschenbacher (v.l.)
Schulterschluss mit Wein besiegelt
Als Hauptsponsor unterstützt die
Steiermärkische Sparkasse zum
16. Mal die Jahrgangspräsentation des steirischen Weins am
8. April in der Grazer Stadthalle.
„Regionale Wurzeln, Engagement
und Leidenschaft verbinden die
Steiermärkische Sparkasse mit
der Traditionsmarke Steirischer
Wein“, betonte Vorstandsvorsitzender-Stv. Franz Kerber, der die
Kooperation mit Franz Hutter,
Gertraud Schummer, (Steirischer Wein), Anne I., LR Johann
Seitinger und Franz Titschenbacher, LandwirtschaftskammerPräsident, bei einem Glas Wein
besiegelte.■
Wilfried Thoma, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen
Landesbank Steiermark und
seit 2014 auch stellvertretender
Generalanwalt des ÖsterreichVerbandes, hat seinen 60er gefeiert. Unter den vielen Gästen
WKO-Präsident Josef Herk,
LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Kleine Zeitung-GF Thomas Spann, Landesrat Johann
Seitinger und viele „Berufskollegen“ aus den eigenen Reihen, die einem „Runden“ mit
einer unglaublichen Karriere
gratulieren. Immerhin hat sich
Thoma vom Landwirt zum TopManager hochgearbeitet. ■
Foto: Fischer
Fotos: Diagonale/Alexi Pelikanos, Klaus Pressberger, Martin Stelzl
Menschen
Herk (li) gratuliert Thoma zum
Runden mit einer Flasche Wein.
Nr. 11 · 20. März 2015
Steirische Wirtschaft
· Menschen · 47
Dieter Rafler übernimmt am 1. April die Filialleitung Privatkunden bei der Hypo Vorarlberg in
Graz als Nachfolger von Andreas Draxler. Der
Betriebswirt und Jurist ist seit Juni 2012 als
Firmenkundenberater im Bankinstitut. Foto: Fischer
Ein Platz hat viele Gesichter
Sie setzen Zeichen. Die 55 Menschenbilder von 45 steirischen
Fotografen, die bis 6. April den
Grazer Mariahilferplatz „besetzen“. „Die Schwellenangst fällt
weg, die Ausstellung schauen
sich auch Leute an, die nie in
eine Galerie gehen würden“,
freut sich Christian
Jungwirth, der die
Gemeinschaftsausstellung 2012
mit Unterstützung der Fotografeninnung initiiert hat. Kuratiert
wird die Ausstellung von Horst
Stasny, einem international anerkannten Fotografen, der die
Qual der Wahl hatte, die besten Fotos auszusuchen. Darunter
auch jenes von
Linsenkünstle-
rin Silvia Sommer-Steffen, die
ihren Sohn Daniel gekonnt auf
die Speicherkarte gebannt hat:
„Der Ziegel soll den Aufbruch in
eine neue Ära nach der Matura bedeuten“, zeigte sich Sommer stolz
bei der Ausstellungseröffnung. ■
Muhr: „Wir haben einen eigenen Medienplan konzipiert“.
Auf allen Linien
hörbar informiert
Fotos: Fischer (2), Sommer
Der Maria­
hilferplatz
als Galerie
Fotografen-LIM Heinz Mitteregger mit Ch. Jungwirth. Stolze Mutter S. Sommer-Steffen mit Sohn Daniel (v. li.)
Bei der Verleihung der „Verkehrsawards 2015“ des Radiosenders „Ö3“ konnten die
Holding Graz Linien siegreich punkten. Und zwar in
der Kategorie „Öffentlicher
Verkehr“. Vorstandsdirektorin Barbara Muhr freute
sich bei der Überreichung
darüber, „dass Information
nicht nur bei den Fahrgästen
gut ankommt, soondern auch
in den Medien“.
Grundners Kulinarium zu Gast im „Gallo d’oro in Graz
(Broccoli, Karfiol, gelbe Rüben,
Karotten).
Zubereitung: Das Filetto di
maiale, also das Schweinsfischerl,
mit Salz, Pfeffer und Rosmarin
würzen und in einer Pfanne rund-
Filetto di maiale
von Moni Nifati
Zutaten (für vier Personen):
1 Schweinslungenbraten, 12
Blatt Prosciutto (am besten Parma
di San Daniele), Salz, Pfeffer, Rosmarin, 150–200 g Gorgonzola, 1/4
l Rahm, 8 EL blanchiertes Gemüse nach Geschmack und Laune
Italienisch: Grundner und Nifati
herum gut anbraten. Es kann ruhig
ein wenig Farbe annehmen.
Prosciutto Parma di San Daniele auf einer Maschine ganz
dünn schneiden, auf einem Teller
auflegen und den angebratenen
Schweinslungenbraten darin einwickeln. In die Pfanne zurückgeben und im Rohr bei 180 Grad
noch etwa acht Minuten nachziehen lassen. Etwas Gorgonzola
gemeinsam mit Rahm vorsichtig
erwärmen (keinesfalls kochen),
den Käse im Rahm weich werden
lassen und verrühren.
Das Filetto di maiale aufschneiden und mit der Gorgonzolasoße
und dem frisch blanchierten Gemüse anrichten.
Bewerben Sie sich!
Wollen auch Sie einmal in der
Sendung „Grundners Kulinarium“
vor TV-Publikum die Hauptrolle
spielen? Kein Problem. Alles,
was Sie dafür benötigen, ist die
Mitgliedschaft in der Fachgruppe
Gastronomie und die
Lust auf einen Fernsehauftritt.
Bewerbungen an reinhart.
grundner@orf.at.
Foto: WKO
„Gallo d’oro“ heißt der neueste
italienische Genussbotschafter in
Graz. Das oberste Prinzip von Küchenchef Moni Nifati lautet: Alles
ist frisch gekocht. Das gilt auch
für ein Filetto di maiale im Prosciuttomantel mit Gorgonzolasoße
und Gemüse.
EN!
JETZT MITMACH
UNTERNEHMER SEIN MUSS WIEDER FREUDE MACHEN!
Deshalb kämpfen wir für Sie gegen die ausufernde Bürokratie. Kämpfen Sie mit, senden Sie uns
Ihr Bürokratie-Erlebnis und unterstützen Sie unsere Bemühungen für die Entlastung der Betriebe.
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