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Best Practice Beispiele BildungsLokale und

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Säule 3: Kein Talent darf verloren gehen – junge Menschen in besonderen Lebenslagen
helfen:
Beispiel guter Praxis
Bedarfsorientierte Budgetierung an weiterführenden städtischen Schulen in München
Kurzpräsentation von:
Frau Anita Henselmann
Referat für Bildung und Sport
Kommunales Bildungsmanagement und Steuerung
Tel. 089-233 83511
E-Mail: anita.henselmann@muenchen.de
Beispiel guter Praxis Nr. 79
Bedarfsorientierte Budgetierung
Mit der Bedarfsorientierten Budgetierung (BOB) an ausgewählten Standorten in München soll dem engen Zusammenhang von Schulerfolg/Schullaufbahn und sozialer Herkunft
der Kinder und Jugendlichen entgegengewirkt und mehr Bildungsgerechtigkeit an städtischen Schulen hergestellt werden. Seit dem Schuljahr 2013/13 erhalten vier weiterführende
städtische Schulen zusätzliche Budgetmittel, um passgenaue Fördermaßnahmen oder sozialpädagogische Angebote durchführen zu können. Zum Schuljahr 2013/14 hat der Stadtrat
eine in Zielsetzung und finanziellem Rahmen nochmals erweiterte Bedarfsorientierte Budgetierung beschlossen. Mit diesem zusätzlichen Budget (rd. 3 Mio. €) wird das schulische Angebot um individuelle Fördermaßnahmen nach einem Stufenplan, der sich am Sozialindex
orientiert, auf alle städt. Realschulen, städt. Gymnasien, städt. Schulen besonderer Art und
städt. Wirtschaftsschulen erweitert.
Dieser Ausbau individueller Förderung wird zum Teil im Rahmen
- zusätzlicher Deutschförderung / sprachlicher Fördermaßnahmen
- zusätzlicher Schulsozialarbeit
- von Lerncoaching (für Schülerinnen und Schüler) oder aber
- über eine Zusatzqualifizierung der Lehrkräfte „Schule der Vielfalt“ umgesetzt.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen, die aus der „Bedarfsorientierte Budgetierung“ finanziert
werden, wird durch das ISB zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich im 1. Quartal 2016 vorliegen.
Säule 5: Herausforderungen des demographischen Wandels annehmen:
Beispiel guter Praxis
BildungsLokale München – ein dezentrales und quartiersorientiertes Infrastrukturangebot
vor Ort
Kurzpräsentation von:
Frau Helga Summer-Juhnke
Referat für Bildung und Sport
Pädagogisches Institut
Leitung Stabstelle „Bildung im Quartier“
Tel. 089 233 83516
E-Mail: helga.summerjuhnke@muenchen.de
Beispiel guter Praxis Nr. 106:
Münchner BildungsLokale
In BildungsLokalen wird eine quartiersorientierte Bildungsentwicklungsstrategie umgesetzt,
durch die Integrations- und Aufwertungsprozesse auf individualbiografischer und
teilräumlicher Ebene initiiert, unterstützt und verstetigt werden. BildungsLokale sind
stadträumlicher Ausdruck eines dezentralen, lokalen Bildungsmanagements, das – im Sinne
eines ganzheitlichen Ansatzes zur Herstellung von mehr Bildungsgerechtigkeit – mit einer
nachbarschaftsorientierten, lokalen Bildungsberatung gekoppelt ist, die
zielgruppenspezifische Methoden zur Schaffung von Bildungszugängen umsetzt.
BildungsLokale sind als offene Lernwerkstätten ausgestattet und ermöglichen einen
niederschwelligen Zugang zu Grundbildungs-, Lernbegleitungs- und sonstigen
Förderangeboten. BildungsLokale schaffen Raum für Begegnung und Beteiligung und
dienen als Plattform zur Förderung nachbarschaftlichen Engagements im Sinne sozialen
Lernens.
Die Gestaltung integrierter, lokaler Lern- und Bildungslandschaften (lokaler
Bildungsregionen) ist Aufgabe des lokalen Bildungsmanagements. So wird der fachliche
Austausch lokaler Bildungsakteure auf intra- und interdisziplinärer Ebene, die
Nachbarschaftsorientierung und Stadtteilöffnung sowie die zuständigkeitsübergreifende
Gestaltung von Bildungsübergängen gefördert und damit der Weg zum Aufbau verbindlicher
und nachhaltiger Kooperationsstrukturen bzw. Verantwortungsgemeinschaften lokaler
Bildungsakteure geebnet.
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