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"Fremde Schwestern" im Dialog Tagung vereint Wissenschaftler

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URL: http://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM150320_Deutschdidaktik.pdf
"Fremde Schwestern" im Dialog
Tagung vereint Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zur
Verbesserung der Lehrerausbildung
Was haben der Mathematik- und der Deutschunterricht gemeinsam? Auf den ersten Blick nur
wenig. Während es in der Mathematik meist klar definierte Grenzen zwischen "richtigen" und
"falschen" Lösungen von Aufgaben gibt, lebt der Deutschunterricht gerade von mehreren
möglichen Lösungen etwa bei der Interpretation ein und desselben Textes.
Dabei können Lehrende wie Forschende beider Fächer durchaus voneinander lernen, wenn es um
die Verbesserung des Unterrichts geht. So forschen Mathematikdidaktiker bereits länger,
systematischer und breiter angelegt an Modellen zur Lehreraus- und -weiterbildung. Übertragen
lassen sich solche Modelle - auch aus anderen Wissenschaftsbereichen - aber nur dann auch auf
das Fach Deutsch, wenn die "Fremden Schwestern" in einen Dialog treten.
Solchen bereits bestehenden interdisziplinären Forschungen und deren Möglichkeiten für die
Deutschdidaktik ist die Tagung "'Fremde Schwestern' im Dialog - Interdisziplinäre Forschung in der
Deutschdidaktik" gewidmet, die vom 26. bis 27. März in den Rosensälen (Fürstengraben 27) der
Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfindet.
"Zentrale Forschungsfragen der Deutschdidaktik sind zunehmend nur noch in Kooperation mit
Wissenschaftlern anderer Fächer zu beantworten", sagt die Organisatorin und Lehrstuhlinhaberin
für Deutschdidaktik Prof. Dr. Iris Winkler. So seien bereits zahlreiche renommierte Projekte, die auf
die Förderung fachspezifischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern oder (angehenden)
Lehrpersonen zielen, interdisziplinär angelegt. Das birgt jedoch auch gewisse Herausforderungen:
Etwa gibt es je eigene Fachsprachen und die unterschiedlichen Forschungsmethoden müssen in
Einklang gebracht werden.
"Wissenschaftliches Ziel der Tagung ist es deshalb, Bedingungen herauszuarbeiten, die zum
Gelingen einer gemeinsamen Forschung beitragen", so Prof. Winkler, die auch Vizepräsidentin für
Studium und Lehre der Jenaer Universität ist. Dazu eingeladen sind Experten aus Sprach- und
Literaturdidaktik, Germanistischer Literaturwissenschaft, Mathematikdidaktik, empirischer Lehrund Lernforschung sowie vergleichender Erziehungswissenschaft. In mehreren Themenblöcken
stellen sie den aktuellen Forschungsstand vor und geben einen Rück- sowie einen Ausblick auf
künftige Möglichkeiten in der Zusammenarbeit.
An einem der in Jena vorgestellten Projekte wirkt Prof. Winkler selbst mit: Gemeinsam mit zwei
Kolleginnen an der Universität Oldenburg will sie angehenden Lehrerinnen und Lehrern helfen, ihr
Fach besser zu verstehen. Dafür untersuchen die Wissenschaftlerinnen fächerübergreifendes
Lernen in der Mathematik- und Deutschdidaktik und unterstützen so den Dialog der "Fremden
Schwestern".
"Fremde Schwestern" im Dialog
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Kontakt:
Prof. Dr. Iris Winkler
Vizepräsidentin für Studium und Lehre
Philosophische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 18 (Ritterhaus), 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944250
E-Mail: iris.winkler@uni-jena.de
Meldung vom: 20.03.2015 08:55 Uhr
Tagung vereint Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zurVerbesserung der Lehrerausbildung
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