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Foto: Werner Krüper
DOSSIER DEMENZ
Das Bedürfnis zählt
Lautstarke Unmutsäußerungen oder rastloses Umherwandern sind
oft verzweifelte Versuche, eigenes Handeln selbst zu bestimmen.
Um Demenzerkrankten das Recht auf Selbstbestimmung zu ermöglichen
sind Sie gefordert, die Motive hinter diesem Verhalten zu erkennen.
Text: Claudia Heim
22 2014 I www.altenpflege-online.net
DOSSIER DEMENZ
>
Sogenanntes herausforderndes Verhalten umschreibt bestimmte Verhaltensweisen, die im
sozialen Gefüge nicht angenommen und negativ bewertet werden. Die Formen können ganz unterschiedlich sein – auf jeden Fall fühlen sich andere
Menschen dadurch häufig gestört, ärgern sich, werden möglicherweise ihrerseits ungehalten.
In Ihrer Arbeit sind Sie gefordert, mit den Bewohnern umzugehen und professionell zu handeln. Dies
ist jedoch nicht einfach, da es kein „Rezept“ für richtiges adäquates Verhalten gibt. So unterschiedlich
die Menschen sind, mit denen Sie es zu tun haben,
so vielschichtig sind die Gründe für ihr Auftreten.
Dies erfordert ein hohes Maß an Toleranz und Einfühlungsvermögen. Als Pflege- und Betreuungskräfte
gefragt wurden, welche Verhaltensweisen am herausforderndsten für sie sind, waren die häufigsten Nennungen:
• das Abwehrverhalten bis hin zu verbalen und
­tätlichen Übergriffen,
• Orientierungsprobleme,
• Wandering und Umhergehen.
Dieses Ergebnis überrascht nicht und ist leicht
nachvollziehbar. Bemerkenswert ist in diesem
Zusammenhang jedoch, dass außergewöhnliches
Verhalten wie depressive Verstimmung, Rückzug
und Apathie überhaupt nicht genannt werden. Bewohner, die solch ein Verhalten zeigen, „stören“
den Arbeitsablauf nicht und lösen auch bei anderen Bewohnern keine Reaktion aus. Wenn hingegen
jemand laut zu rufen beginnt, fordern die Personen in der Umgebung sofort eine Bereinigung der
Situation.
Faktoren für herausforderndes Verhalten
Wie kommt es nun zu herausforderndem Verhalten?
Welche Gründe gibt es, dass Bewohner zu schreien
beginnen, mit Händen und Füßen abwehren, auf
Mitbewohner losgehen oder stundenlang umhergehen, ohne zur Ruhe zu kommen? Dazu gibt es viele
Veröffentlichungen, in denen sich vier wesentliche
Kriterien erkennen lassen:
1. Körperliche Faktoren
Das Wohlbefinden eines Menschen ist ein wesentliches Kriterium, das ausschlaggebend ist, wie er sich
fühlt und auf seine Umwelt reagiert. Wenn Personen mit einer demenziellen Erkrankung beispielsweise Durst oder Hunger haben oder Schmerzen
verspüren, werden sie dies in irgendeiner Form zeigen. Auch Angsterkrankungen oder Nebenwirkun-
gen von Medikamenten führen möglicherweise zu
abweichendem Handeln.
2. Psychische Faktoren
Wenn sich ein Mensch nicht mehr ausdrücken
kann, Wortfindungsstörungen hat oder einem Gespräch zu folgen nicht mehr in der Lage ist, dann
wird er mit Frustration und
Unzufriedenheit reagieren.
Bewohner können fachlich
Er hat mit starken Gefühlen
gebotene Maßnahmen im
wie Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Angst und Verzweiflung
Rahmen ihres Selbstbestimzu tun. Durch die verminmungsrechts ablehnen.
derte oder fehlende Fähigkeit, seinen Bedürfnissen
Ausdruck zu verleihen, erlebt der Betroffene den
Verlust der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Er fühlt sich minderwertig und stark von
anderen abhängig.
3. Soziale Faktoren
Der Bewohner fühlt sich ausgegrenzt, ohne Teilhabe,
wird möglicherweise im gegenseitigen Miteinander
ignoriert und übergangen. Es kommt zu Konflikten mit anderen Personen, die kein Verständnis für
bestimmte Verhaltensweisen und eingeschränkte
Fähigkeiten haben. Situationen sind für den Betroffenen oft kränkend und verletzend.
4. Umgebungsfaktoren
Die Umwelt erscheint hektisch, laut, hell, und der
Bewohner erlebt eine subjektive Reizüberflutung.
Sowohl Gerüche, für die betreffende Person unangenehme Wärme und Kälte als auch eine wenig persönliche Atmosphäre können zu ihrem Unwohlsein
beitragen. Sie hat keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen, Privatheit und Ruhe sind kaum möglich.
Dies ist schon alleine dadurch bedingt, dass dieser
Mensch nicht in der Lage ist, seine Bedürfnisse zu
äußern und darüber hinaus nicht alleine sein Zimmer oder eine andere Rückzugsmöglichkeit findet.
Info
Weitere Beiträge:
Lesen Sie zur
Verankerung des
Selbstbestimmungsrechts in der
PTVS auch den Text
„77 Fragen zur
Qualität“ von
Claudia Heim in der
Ausgabe 12.2013 der
Zeitschrift
Altenpflege
Recht auf Selbstbestimmung
Die genannten Faktoren schränken den Bewohner
in seiner Selbstständigkeit, seinem Selbstausdruck
und seiner Selbstbestimmung ein. Die Folge ist, dass
andere Personen die Entscheidungen für ihn treffen.
Dies übernehmen in der Regel die Pflegekräfte für
ihn – und hier lauert die Gefahr: Durch die Routine und den alltäglichen Arbeitsaufwand, der bewältigt sein möchte, besteht das Risiko, abzustumpfen.
Entscheidungen werden nicht mehr herbeigeführt,
www.altenpflege-online.net I 2014
23
Foto: Werner Krüper
DOSSIER DEMENZ
sie werden gefällt. Dies führt unweigerlich zu einer
Reaktion durch den Betroffenen.
Nun ist die Selbstbestimmung aber nicht nur ein
Bedürfnis des Menschen, sondern auch sein Recht.
Dies gilt auch für Menschen mit eingeschränkter
Alltagskompetenz, wie es bei einer demenziellen Er-
krankung der Fall ist. Das Selbstbestimmungsrecht
ist zudem in der Pflege-Transparenzvereinbarung stationär (PTVS) eindeutig verankert (siehe auch unter
„Info“ am Ende des Beitrags). So heißt es in den Ausfüllanleitungen für die Prüfer: „Auch Bewohner mit
eingeschränkter Alltagskompetenz haben ein Recht,
bei der Ausgestaltung der Pflege und sozialen Betreuung aktiv mitzuentscheiden, auch wenn sie dies nur
durch ihr Verhalten zum Ausdruck bringen können.
Dies bedeutet auch, dass Bewohner im Rahmen ihres Selbstbestimmungsrechts Maßnahmen ablehnen
können, selbst wenn diese fachlich geboten sind.“
Diese Forderung mag zunächst schwierig erscheinen, ist jedoch in vielen Fällen zu erfüllen und stellt
zugleich eine Maßnahme dar, wie herausforderndes
Verhalten möglicherweise schon im Vorfeld verhindert bzw. unterbrochen werden kann. Wie Sie im
pflegerischen Handeln angemessen und professionell
reagieren können, liegt im Verhalten des Bewohners
begründet. Seine Handlungen sind nicht das Ergebnis einer gezielten Aktion, mögen sie auf Sie auch
noch so provozierend wirken. Es ist der verzweifelte Versuch, Einfluss auf die Umgebung zu nehmen,
selbstbestimmend zu wirken, sich auszudrücken.
Bewältigungsstrategie gegen Angst,
­Verzweiflung und Trauer
Dieser Mensch möchte etwas sagen, er hat eine Mitteilung zu machen. Nachdem ihm die Möglichkeiten fehlen, wählt er die herausfordernde Haltung als
Wie Ihr eigenes Verhalten das Verhalten von Demenzerkrankten beeinflusst
24 Verhaltensweisen, die herausforderndes Verhalten
fördern:
Verhaltensweisen, die herausforderndes Verhalten
verhindern können:
• beim Reden unterbrechen
• ein bestimmtes Tempo abverlangen, z. B. bei der Körperpflege
• der Lächerlichkeit preisgeben, z. B. wenn Bewohner sich über ihn lustig machen
• dem Spott aussetzen, wenn er in bestimmten Situationen nicht geschützt wird
• degradieren, erniedrigen oder herabwürdigen, z. B. bei Fehlhandlungen
• schimpfen, seinem Ärger Luft machen
• zwingen oder nötigen, z. B. zum Trinken
• ausschließen, nicht beachten oder übergehen („er kann sich sowieso nicht entscheiden“)
• wie ein Kind behandeln
• alles auf sich beziehen, persönlich nehmen
• Anerkennung für bestimmte Leistungen
• zusammen lachen, spielen oder feiern
(ohne zu überfordern)
• Gesagtes bestätigen, für gültig erklären
• Würdigung, z. B. beim Ansehen von alten Fotos
• es dem Betroffenen gemütlich machen, ihn verwöhnen
• entspannende Momente integrieren
anregende Tätigkeiten anbieten, gemeinsam etwas schaffen
• Halt geben („ich bin da“), vermitteln, weiterhelfen
• tolerant und zulassend sein
• ausreichend lange auf günstige Gelegenheiten warten
2014 I www.altenpflege-online.net
DOSSIER DEMENZ
Altenpflege
Bewältigungsstrategie gegen Angst, Verzweiflung und
Trauer. Jetzt ist es an Ihnen, dem Bewohner Halt und
Sicherheit zu geben. Es gibt nicht „die eine, gute Methode“, die auf alle Situationen passt. Situatives Handeln ist
gefordert, also eine individuell angepasste Vorgehensweise.
Neueste Forschungsergebnisse gehen davon aus,
dass bei der Alzheimer-Demenz Störungen in einer bestimmten Gehirnregion (Entorhinaler Kortex) vorhanden sind. Dies hat zur Folge, dass Personen mit dieser
Erkrankung häufig mit Emotionen nicht so umgehen
Vorsprung durch Wissen
Puzzeln und Klönen
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Beschäftigungsangebote, die
auch die Erfahrungswelt alter
Männer einbeziehen, fehlen
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material eine passende Aus­
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lassen sich Männer wie
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Ob gemeinsam in der Gruppe
oder in der Einzelbetreuung:
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zu einem Bild zusammen­
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erlebnisse, stärkt das
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Fähigkeiten.
Als Betreuer finden Sie in den
Begleitheften zu jedem
„Puzzleteil“ die verschie
verschie­
densten Fragen und
Gesprächsanregungen.
Oft sind es nur kleine Gesten,
die es möglich machen,
dass ein Bewohner seine
Entscheidung selbst trifft.
können, wie andere Menschen dies tun. Das bedeutet
im Lebensalltag, dass Freude und Trauer sowie weitere Emotionen im Gesicht des Anderen nicht mehr erkannt werden. Sind die sogenannten Spiegelneuronen
betroffen, wie bei der frontotemporalen Demenz, kann
der Betroffene nicht in passender Art und Weise auf die
Gefühle anderer reagieren. Diese Menschen erscheinen
uns dann als gefühlskalt und emotionslos.
Für Sie als Pflegekraft ist es – je nachdem, wie weit die
Erkrankung des Bewohners fortgeschritten ist – möglicherweise nicht einfach, das Verhalten und das Gefühl,
das damit verbunden ist, einzuordnen. Für den Bewohner selbst scheint es jedoch weitaus schwieriger, da ihm
komplexe Situationen begegnen, die er nicht mehr erkennen kann. Personen mit einer leichten bis mittelschweren Demenz reagieren hingegen noch gut auf
Emotionen.
Wie gut die Pflege gelingt, hängt von drei Faktoren ab:
• Das sind zunächst die Bewohner selbst, deren
Verhalten durch die demenzielle Erkrankung nicht
der Norm entspricht und „herausfordernd“ wirkt.
• Der zweite Faktor ist das Agieren der Pflegenden,
die immer wieder belastenden Situationen ausgesetzt
sind.
• Und als dritter Faktor das Umfeld, das durch organisatorische Gegebenheiten mehr oder weniger Raum
für Bezugspflege und emotionales Miteinander
zulässt.
Wie lassen sich nun konkrete Situationen im Zusammensein mit demenzerkrankten Menschen gestalten?
Wenn wir davon ausgehen, dass der Kontrollverlust und
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DOSSIER DEMENZ
CHECKLISTE
Vincentz Network GmbH & Co KG, Altenpflege 10.2014
So vermeiden Sie Eskalation
21 Tipps zum professionellen Umgang mit Demenzkranken
> Wenn Sie merken, dass der Bewohner
unruhig wird, gehen Sie mit ihm zur
Toilette.
> Reichen Sie ihm ein Getränk und
etwas zu Essen.
> Möglicherweise hat der Bewohner
Schmerzen. Beobachten Sie ihn unter
Einbezug der BESD (Beurteilung der
Schmerzen bei Demenz).
> Wenn Sie vermuten, dass der Bewohner Schmerzen hat, verabreichen Sie
ihm in Absprache mit dem Arzt ein
Schmerzmittel.
> Reduzieren Sie nach Möglichkeit die
Umgebungsreize.
> Sprechen Sie den Bewohner immer
von vorne an.
> Seien Sie einfühlsam und nehmen
Sie sich Zeit, wenn Sie den Bewohner
berühren.
> Korrigieren Sie nicht ständig.
> Bleiben Sie ruhig.
> Lassen Sie bestimmte Dinge zu, auch
wenn sie nicht der Norm entsprechen
(mit den Fingern essen, ungewöhnliche Kleidung, einen Gegenstand mit
sich tragen).
> Suchen Sie nach der Emotion
im abweichenden Verhalten.
> Versuchen Sie, den Auslöser für
herausforderndes Verhalten zu finden.
> Lassen Sie den Bewohner im Rahmen
seiner Fähigkeiten Entscheidungen
treffen.
> Richten Sie sich nach den
Bedürfnissen des Bewohners.
> Stellen Sie sofort Kontakt her,
wenn Sie Spannungen wahrnehmen.
Warten Sie nicht ab.
> Lassen Sie dem Bewohner
Ausweichmöglichkeiten (räumlich
sowie als Verhaltensalternative).
> Wenn die Situation zu eskalieren
droht: Bitten Sie als Frau einen
männlichen Kollegen oder als Mann
eine Kollegin um Unterstützung.
> Bieten Sie Rückzugsmöglichkeiten an.
> Seien Sie wertschätzend in Ihrer
Kommunikation.
> Denken Sie daran, dass herausforderndes Verhalten ein Signal für ein
Leid des Bewohners ist.
> Nehmen Sie herausforderndes
Verhalten nicht persönlich.
WICHTIG!
Die Maßnahmen sind Anregungen, die Sie individuell auf die einzelnen Bewohner anwenden können.
26
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DOSSIER DEMENZ
>
das Gesagte zu verstehen und zu entscheiden. Auch
die verlorengegangene Selbstbestimmung Auslöser
wenn sie möglicherweise den Inhalt des Satzes nicht
sein können für ein Entgegenhandeln der betroffeversteht, signalisiert ihr die Hand, dass sie diese fasnen Person, ist hier ein wichtiger Ansatz zu sehen.
sen kann – oder eben nicht.
Oft sind es nur kleine Gesten, die es möglich machen,
Damit Kommunikation in solchen Situationen gedass ein Bewohner seine Entscheidung selbst trifft.
lingt, ist es erforderlich, Ablenkungen zu vermeiden –
Ein Beispiel: Die Pflegerin möchte, dass Frau Sieber
etwa durch Fernsehen oder Radio. Zudem sollten Sie
mit ihr geht. Zu diesem Zweck geht sie auf Frau Siekurze und einfache Sätze
ber zu, schaut sie an, nimmt
sprechen und sich auf „Jadie Hand der Bewohnerin
Manchmal ist es einem an
Nein-Fragen“ beschränken.
in die ihre und sagt freundlich: „Kommen Sie bitte mit,
Demenz Erkrankten wichtig, zu Auch wenn diese Aufforderungen einfach klingen, sie
Frau Sieber, wir wollen gespüren, dass er als Individuum
umzusetzen bedarf einiger
meinsam ins Bad gehen.“
wichtig ist und seine Anliegen
Übung. Und was ist, wenn
Gleichzeitig beginnt die
Frau Sieber doch nicht mit
Pflegerin, langsam zu gehen
ernst genommen werden.
Ihnen geht, selbst wenn Sie
und Frau Sieber sanft mit
alles „richtig“ gemacht hasich zu ziehen. Da die Pfleben? Dann nehmen Sie es nicht persönlich. Manchgerin voran geht, wendet sie sich körperlich von Frau
mal ist es einem an Demenz erkrankten Menschen
Sieber ab. Die ist mit der Situation überfordert und
wichtig, sich zu behaupten – zu spüren, dass er als
reagiert ungehalten. Für sie waren es zu viele InforIndividuum wichtig ist und seine Anliegen ernst gemationen auf einmal, zudem hat sie nicht selbst entnommen werden. Gehen Sie auf sein Bedürfnis ein,
schieden, mitzugehen.
nicht auf sein Verhalten.
Kontakt
info@claudiaheim.de,
www.claudiaheim.de
Auf das Bedürfnis eingehen,
nicht auf das Verhalten
Es ist nur eine kleine, aber wirkungsvolle Veränderung des Vorgehens der Pflegerin nötig. Statt Frau
Sieber an der Hand zu nehmen, sollte sie ihr die offene Hand entgegenstrecken mit den Worten: „Frau
Sieber, kommen Sie mit?“ Dabei blickt sie ihr in die
Augen und wartet auf die Reaktion. Nun hat die Bewohnerin die Möglichkeit, die Hand zu fassen, wenn
sie dies möchte. Zudem gibt ihr die Pflegerin Zeit,
Claudia Heim
ist Altenpflegerin, Coach und
Supervisorin, TQM-Auditorin,
Buchautorin und Autorin zahlreicher
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Seele and Geist
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