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Geschäftsbericht 2014

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Geschäftsbericht
2014
1
2
Inhalt
1.
Das Wort des Präsidenten
4
2.
Das Wort des Geschäftsführers
6
3.
Was ist Swiss Innovation Park (SIP)?
8
3.1.
4.
Swiss Innovation Park Biel/Bienne
Swiss Innovation Park versus Technologiepark
10
9
5.
Vorteile INNOCAMPUS AG
11
5.1.
Finanzierung
11
5.2.
Zentrale Lage
11
6.
Organisation und Trägerschaft der INNOCAMPUS AG
12
6.1.
Verwaltungsrat
12
6.2.
Geschäftsleitung
13
6.3.
Trägerschaft
13
7.
Innovationsförderung
14
7.1.
BaseCamp4HighTech
15
7.2.
Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
15
7.3.
Stiftung für technologische Innovation (STI)
15
7.4.
innoBE AG
15
8.
Kunden im INNOCAMPUS
16
8.1.
ETEL
16
8.2.
Konduko
16
8.3.
SonoView Acoustic Sensing Technologies LLC
17
8.4.
SwiSS-9 GmbH
17
8.5.
Liquid Works GmbH
18
8.6.
Equipements Et Services De Process Industriels (ESPI)
18
8.7.
IPS Biopharma
18
8.8.
Präzisionscluster
18
8.9.
NanoLogic
18
9.
Über 100 Arbeitsplätze im INNOCAMPUS
19
10.
Forschungsprojekte im INNOCAMPUS
21
10.1.
3D Industrial Technology
21
10.2.
Energy Storage Research Center (ESReC)
23
10.3.
Medtech-Forschungsprojekte
23
11.
Impressionen
24
11.1.
Impressionen der Medienkonferenz vom 17. Juni 2014
24
11.2.
Impressionen der Eröffnung des INNOCAMPUS
25
12.
Ausblick auf 2015
26
12.1.
Bauetappen des INNOCAMPUS
27
12.2.
3D-Rapidprototyping in Kunststoff: Scintilla-Bosch
29
13.
Jahresrechnung
31
14.
Statements
36
3
1. Das Wort des Präsidenten
Guter Start im ersten operativen Jahr
Im Sommer 2013 wurde die INNOCAMPUS AG
als künftige Betreiberin des Netzwerkstandortes
des Swiss Innovation Park (SIP) in Biel/ Bienne
gegründet. Eineinhalb Jahre später können wir
festhalten, dass unser Unternehmen eine erste
Mission bereits erfüllt: In den ersten Räumlichkeiten an der Aarbergstrasse finden seit 2014
Unternehmen, Projektteams und Fachspezialisten aus der Industrie das ideale Ökosystem, um
neue Technologien zur Serienreife zu bringen.
Inhaltlicher Fokus ist die Industrietechnologie.
Mit dem BFH-CSEM Energy Storage Research
Center ist zudem die Berner Fachhochschule
Partnerin der ersten Stunde. Mit ETEL hat ferner
eine renommierte Hightech-Firma entschieden,
ihre Forschungsabteilung im INNOCAMPUS zu
installieren.
«Es kann nicht genug betont
werden: Die Mission der
INNOCAMPUS AG besteht
darin, konkrete Mehrwerte für
die produzierende Industrie
zu schaffen.»
Finanziell schloss das erste Jahr noch erwartungsgemäss negativ, wie auch im Planbudget
vorgesehen. Dies vor allem deshalb, weil unsere
erste Liegenschaft zwar während des ganzen
Jahres Kosten verursachte, aber die Mieterträge
erst gegen Ende 2014 richtig substanziell wurden. Die gute Nachricht ist, dass wir gegen Ende
2014 den Break-even auf der Immobilienseite erreichten und, zusammen mit dem Leistungsauftrag des Kantons Bern, auch für das Gesamtunternehmen schwarze Zahlen schreiben konnten.
So konnten wir die erfolgreichen Kapitalerhöhungen ausdrücklich dem Zweck widmen, echte
Investitionen zu tätigen und nicht nur Betriebskosten zu finanzieren.
Im zweiten Quartal 2014 lief eine erste Runde
des Auswahlverfahrens für Netzwerkstandorte
des künftigen Swiss Innovation Park (SIP), eines
Generationenprojektes auf Bundesebene. Während es unsere Kandidatur noch nicht auf Anhieb schaffte und sich im Frühjahr 2015 erneut
präsentieren wird, hat sich das Unternehmen
aber in der zweiten Jahreshälfte genau in denjenigen Dimensionen weiterentwickelt, die für die
Kandidatur wichtig sind (breite Abstützung in der
Wirtschaft, Forschungsfokus, klare Perspektiven
für das räumliche Wachstum in einem eigenen
Gebäude). Nicht zuletzt darum sind wir zuversichtlich, dass das Unternehmen in der ersten
4
Jahreshälfte 2015 im Rahmen des Nachverfahrens vom Bund noch als SIP-Netzwerkstandort
nachnominiert wird.
Es kann nicht genug betont werden: Die Mission
der INNOCAMPUS AG besteht darin, ­konkrete
Mehrwerte für die produzierende Industrie zu
schaffen. Mit dieser Richtschnur vor Augen
erarbeitete die INNOCAMPUS AG ein Angebot
für den industrietechnologischen Sektor, das auf
der Kombination von Räumen, Kompetenzvermittlung und technischer Infrastruktur beruht.
Zudem sind regelmässige Weiterbildungs- und
Infoveranstaltungen mit technischem Fokus
geplant. Bereits im Pilotbetrieb, der seit Anfang
Juni 2014 läuft, konnte der Innovationspark
seinem Namen gerecht werden, d.h. die Nutzung
von Synergien zwischen Forschung und Industrie
ankurbeln sowie durch einen guten Mix von Startups, etablierten Unternehmen und Forschungspartnern den Austausch von Ressourcen fördern.
Die inhaltliche Ausrichtung kann mit dem Begriff
«Swiss 3D Industrial Technology» umschrieben
werden. Unter diesem Leitaspekt richtet die
INNOCAMPUS AG ihr Angebot und ihre Partnerschaften gezielt auf Fragen der zukünftigen
industriellen Produktion aus, insbesondere auch
auf die Megatrends «Industrie 4.0» und «Aufbauende Produktion». Weitere Schwerpunkte mit
bereits gestarteten Aktivitäten bilden «Medtech»
sowie «Energy Storage & Mobility».
Gegen Ende 2014 konnte der Verwaltungsrat
der INNOCAMPUS AG die Erreichung wichtiger
Meilensteine bekannt geben. Nach der am 15.
Dezember 2014 publizierten Erhöhung des Aktienkapitals auf CHF 1‘090‘000 ist das Unternehmen nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ sehr breit und mit deutlichem Fokus auf den
privaten Sektor bzw. auf die Industrie aufgestellt.
Diese Kongruenz zwischen der strategischen
Mission als Innovationsakteur für die Wirtschaft
des Arc Jurassien einerseits und der Trägerschaft andererseits war von Beginn weg das Ziel
des Unternehmens.
Zusätzlich zur Flächenvermietung wird das
Geschäftsmodell der INNOCAMPUS AG im Jahr
2015 gezielt um Forschungs- und Dienstleistungsangebote erweitert werden. Mit einem internationalen Industriekonsortium, darunter GF Mikron Agie Charmilles AG, und einem
internationalen Marktführer aus der 3D-Printerbranche war bereits im Jahr 2014 ein Forschungsprojekt zu einem Schlüsselthema der
Industrietechnologie in Vorbereitung. Durch
die Integration der Forschungsabteilung des
Technologieunternehmens Scintilla-Bosch aus
Zuchwil stehen den Nutzern des INNOCAMPUS
inskünftig auch technisches Equipment und
Bedienungspersonal in den Bereichen Messen,
Testen und Prototyping zur Verfügung. Die Kapitalerhöhungen des Jahres 2014 dienten denn
auch in erster Linie dazu, diese Investitionen zu
finanzieren.
Zahlreiche Personen und Organisationen haben wichtige Beiträge zum guten Start unseres
Unternehmens geleistet. Das grösste Verdienst
kommt dabei unserem Mitaktionär, VR-Delegierten und CEO Felix Kunz, zu. Seine Fähigkeit,
sowohl das Unternehmen auf strategischer
Ebene und in anspruchsvollen Technologiethemen mitzuprägen als auch gleichzeitig bei ganz
konkreten operativen Details einzugreifen und
die Dinge effizient und pragmatisch anzupacken,
sind beeindruckend. Dank unseren Mitarbeiterinnen Nicole Schaulin und Nicole Zimmermann
erhält der INNOCAMPUS zudem tagaus, tagein
ein freundliches Gesicht und einen sympathischen Empfang für alle Mieter
und Gäste.
Aber weder der Verwaltungsrat, dessen Mitgliedern ich ebenfalls für Ihren Einsatz danken
möchte, noch das operative Team hätten dieses
Jahr viel ausrichten können, wenn wir nicht auf
den im Moment entscheidenden Asset beim
Aufbau des Unternehmens hätten zählen können: Das Vertrauen, das unserem Unternehmen
von allen Seiten entgegengebracht wird – von
den Aktionären, von unseren Mietern, unseren
Kooperationspartnern und von den Behörden
des Kantons und der Stadt Biel. Ohne dieses
Vertrauen wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Das verpflichtet. Ich freue mich sehr auf die
weitere Zusammenarbeit.
Thomas Gfeller
Präsident des Verwaltungsrates
5
2. Das Wort des Geschäftsführers
Forschungsschwerpunkte und Firmen im INNOCAMPUS
Das Geschäftsjahr ist planmässig verlaufen.
Das 1. Quartal wurde durch den Bezug der
ersten gemieteten Räumlichkeiten – begleitet
von den Arbeiten für das Bewerbungsdossier
zum SIP-Standort – geprägt. Im 2. Quartal
konnten erste konkrete Mietverträge abgeschlossen und der offizielle Eröffnungsevent
am 17.06.2014 – im Beisein von Regierungsrat
Andreas Rickenbacher und dem Stadtpräsidenten von Biel, Erich Fehr – durchgeführt
werden. Im 3. Quartal kontaktierten wir einige
international tätige Unternehmen im Bereich
des 3D-Industrial-Manufacturing, um zu hören,
wo der INNOCAMPUS zusammen mit seinen
Forschungspartnern (BFH-TI, UniBE, EMPA,
CSEM) konkrete Forschungsprojekte definieren
kann. Im 4. Quartal war – neben der Definition
von Forschungsprojekten – eine breit angelegte
Aktienkapitalerhöhung der Hauptfokus.
Unterdessen konnten mehrere medizintechnische Projekte im INNOCAMPUS installiert
werden. SwiSS-9 hat die Produktion seiner
Nanoflüssigkeit für medizintechnische Instrumente aufgebaut, SonoView entwickelt ein neuartiges Krebsdiagnosegerät und eine US-Firma
zieht mit der Forschung und Produktion nach
Nidau-Biel in den INNOCAMPUS, um eine
Erfindung für die Krebsbehandlung zu industrialisieren. Mit der Universität Bern stehen wir
bezüglich des Ausbaus eines Hochenergie-Laserlabors und eines Spin-off-Unternehmens in
Kontakt.
6
«Der INNOCAMPUS wird mit
angewandter Forschung und
Innovationsdienstleistungen
und dem Ziel, sich weitgehend
eigenständig zu finanzieren,
einen signifikanten Mehrwert
erbringen.»
Es freut uns, dass wir Dr. Felix Reinert als
Forschungsleiter für das Swiss 3D Industrial
Technology Center verpflichten konnten. Er
verfügt über mehrjährige Erfahrung im Betrieb
von 3D-Druckern für industrielle Metallwerkstücke (aus Titan, Aluminium und Eisen) und
kennt die nationalen sowie einige internationale
Forschungsstellen zu diesem Thema.
Das grosse Interesse seitens der Aktionäre
sowie seitens der Forschungspartner zeugt von
der Relevanz der gewählten drei Fokusthemen
für den Innovationspark Nidau-Biel:
1. 3D Industrial Technology
2. Energy Storage & Mobility
3. Medtech
Der Finanzabschluss für das Jahr 2014 liegt
innerhalb der Planungstoleranzen. Das Budget für das Folgejahr zeigt ein ausgeglichenes
operatives Resultat.
Ich danke dem Verwaltungsrat und der gesamten Belegschaft für den Einsatz und den Aktionären und dem Kanton Bern für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Anfang ist gemacht,
aber es folgt noch ein langer, mehrjähriger
Weg, bis der Innovationspark Biel alle Zielsetzungen erreicht hat.
Das Wichtigste in Kürze
•
Der Fokus im aktuellen Berichtsjahr
lag einerseits auf der Bewerbung
zum SIP-Standort Biel/Bienne
und andererseits im Aufbau einer
operativen Geschäftstätigkeit. Dazu
wurden die ersten Räumlichkeiten an
der Aarbergstrasse in Nidau-Biel per
01.01.2014 angemietet.
•
Auffinden von geeigneten Mietern mit einem guten Mix von Branchen- und Erfahrungsstruktur (von Startups bis zu
gestandenen Unternehmen)
•
Aufstockung des Aktienkapitals von 395
auf 1,09 Mio. CHF durch Ausgabe neuer
Aktien an regionaltätige Unternehmen,
welche in den Innovationspark Biel/Bienne
investiert haben, im Hinblick auf einen
technologischen Mehrwert
•
Identifizieren und Definieren von
geeigneten Forschungsprojekten
innerhalb der Schwerpunktthemen
•
Einrichten des Betriebes, Bistro, EDVInfrastruktur, Möblierung, Eventraum,
Auditorium, Coworking space.
Felix Kunz
CEO und Delegierter des Verwaltungsrates
7
3. Was ist der Swiss Innovation Park
(SIP)?
Swiss Innovation Park (SIP) ist das Konzept von
Bund, Kantonen, Wissenschaft und Wirtschaft, die
Innovationskraft der Schweiz im internationalen
Wettbewerb der Standorte voll auszuschöpfen.
Swiss Innovation Park kann sich eine Organisation
nennen, die international ausgerichteten Unternehmen und Schweizer Universitäten/ Hochschulen
eine national und international vernetzungsfähige
Forschungs- und Entwicklungsplattform bietet, auf
der sie gemeinsam und unter besten Bedingungen innovative Produkte oder Dienstleistungen zur
Marktfähigkeit bringen können.
Die eidgenössischen Räte haben in der Wintersession 2012 das Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) verabschiedet, das Gesetz
wurde per 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt. Artikel 32
bis 34 FIFG regeln die Schaffung eines Nationalen
Innovationsparks (NIP) und allfällige Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes. Die Rolle des Bundes ist klar subsidiär definiert. Er wird, bezogen auf den Betrieb eines NIP, keine
operative Verantwortung übernehmen. Die beiden
ETH-Standorte wurden bereits durch den Bundesrat als sogenannte Hubstandorte innerhalb des
SIP-Netzwerkes festgelegt.
Der Bund hat die Kantone eingeladen, eine Bewerbung für einen SIP-Standort im März 2014 einzureichen. Die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz (VDK)
hat im Mai 2014 die Resultate aus der Evaluation
publiziert. Der Kanton Bern muss für den Standort Biel einige Punkte nachbessern und erhält die
Gelegenheit, im März 2015 an der Nachqualifikation
teilzunehmen. Die Regierung Bern und die Stadt Biel
sehen gute Chancen für eine definitive Wahl eines
SIP-Standortes. Auch bei einem negativen Bescheid
wird der Innovationspark Biel weiterentwickelt.
3D Industrial
Technology,
Energy Storage &
Mobility, Medtech
Hochenergie
Grundlagen
Forschung
Pharma
Biotech
MARKE
Basel/Jura
Innovaare
INNOCAMPUS Biel
BFH Campus
Neuenburg
UNI
Bern
Grundlagen
Freiburg
Forschung
EMPA
Thun
EPFL-Hub Lausanne
Wallis
Genf
8
SIP
ETH-Hub
Dübendorf
3.1. Swiss Innovation Park versus
Technologiepark
Wodurch hebt sich der Standort des Swiss Innovation
Park von einem reinen Technologiepark ab?
INTERNATIONALE
PARTNER
Industrie
4.0
St. Gallen
(Kandidat)
• Forschung wird mit nationalen und internationalen
Unternehmen betrieben.
• Im Innovationspark Biel besteht ein Mix von gestandenen Unternehmen, Startups und Forschungsinstitutionen, die sich gegenseitig anspornen.
• Fokus auf Themenschwerpunkte der regionalen
Industrie- und Forschungspartner
• Innovations- und Startup-Förderung
• vereinfachter Zugang zu allen Forschungspartnern
innerhalb des gesamten SIP-Netzwerks
• Räumlichkeiten und eingerichtete Labors können
zeitlich flexibel vermietet werden (von der Zeitdauer
von einigen Tagen bis zu mehreren Jahren).
AO Research
Institute
Davos
(Kandidat)
Logistik
Tessin
(Kandidat)
MARKETING
9
4. Swiss Innovation Park Biel/Bienne
Die INNOCAMPUS AG ist die Betriebsgesellschaft für
den Standort Biel/Bienne des Swiss Innovation Park.
Die Forschungsschwerpunkte umfassen:
3D Industrial Technology
Energy Storage & Mobility
Medtech
Ein Viertel der Schweizer Industriearbeitsplätze ist in
der Grossregion Biel angesiedelt und ist in diesen Forschungsbereichen tätig. Zu jedem Schwerpunkt gibt
es Forschungspartner mit ausgeprägter Kompetenz.
Mittels zusätzlicher Dienstleistungen, Coaching und
Unternehmer-Know-how wird die Umsetzungszeit von
der Idee bis zum serienreifen Produkt verkürzt.
Mit gezielten Events und Weiterbildungsangeboten
werden Fachleute aus der Industrie in neuen Technologien weiter- und ausgebildet. Monatlich werden
spezielle Events für Fragestellungen zur Unternehmensgründung (Finanzierung, Gründung, Marketing,
Wachstum) durchgeführt. Den Unternehmern wird
Zugang zum SIP-Netzwerk gewährt und sie können
Coaching-Dienstleistungen (BaseCamp4HighTech, KTI)
in Anspruch nehmen, vorausgesetzt, die Unternehmen
sind technologieorientiert und wachstumsgetrieben.
10
5. Vorteile INNOCAMPUS AG
5.1. Finanzierung
Die INNOCAMPUS AG ist zu 90% durch die Wirtschaft
und zu 10% durch die Öffentlichkeit getragen.
5.2. Zentrale Lage
Die INNOCAMPUS AG befindet sich:
• an zentraler Lage, direkt neben dem Bahnhof Biel
und hat langfristig auch Anschluss an die neue Autobahn. Die INNOCAMPUS AG wird mit mehreren
Standorten neben dem künftigen Campus der Berner Fachhochschule Technik und Informatik
(BFH-TI) angesiedelt.
• in der Umgebung wichtiger Schweizer
Industrieunternehmen mit Ausrichtung
in Präzisionstechnik, Medizintechnik,
Uhrenproduktion, Zuliefererindustrie und
Energieversorger.
• auf der Grenze der französisch- und deutsch-
sprachigen Schweiz.
11
6. Organisation und Trägerschaft der INNOCAMPUS AG
6.1. Verwaltungsrat
V.l.n.r.: Marcel Aeschlimann (Managing Partner Creaholic SA); Prof. Dr. Herbert Binggeli (Rektor Berner Fachhochschule);
Denis Grisel (Chef Standortförderung des Kantons Bern); Felix Kunz (Inhaber sokutec AG), Delegierter des Verwaltungsrates;
Dr. Thomas Gfeller (Wirtschaftsdelegierter Stadt Biel), Präsident des Verwaltungsrates; Christoph Graessner (Leiter
Partnerschaften Grid Solutions BKW)
12
6.2. Geschäftsleitung
6.3. Trägerschaft
Felix Kunz
Felix Kunz ist diplomierter Elektroingenieur
und Unternehmer. Seine Erfahrung sammelte
er mit über 12 Neugründungen weltweit; er
ist Gründer und war 18 Jahre lang CEO und
VR-Präsident der Digital-Logic AG. Erfahrung
bringt er ausserdem in der Entwicklung,
der Produktion und dem Vertrieb von
Embedded Computer Boards mit und hat
Produktionstechnologie in SMT und ReinraumBonding eingesetzt. Zudem wurde er mehrfach
mit Unternehmerpreisen ausgezeichnet
(zuletzt 2009 mit dem Unternehmerpreis
des Kantons Solothurn). Felix Kunz
besitzt Stiftungsratsmandate beim VigierUnternehmerpreis, dem Museum ENTER
und der STI. Andere Mandate belegt er beim
KTI-WTT Support als Head Innovation Mentor,
beim Museum ENTER und bei der HFTM AG
als Verwaltungsratspräsident.
6.3.1
Aktienkapital
Aktienkapital per 31.12.2014 10‘900 Aktien à
nominal CHF 100.–, Unternehmensnummer
HR-Nr. CH-036.3.057.514-7, Zeichnungsberechtigung: jeder Verwaltungsrat mit
Doppelunterschrift, Sitz der AG: Nidau-Biel, Aarbergstrasse 5, gewählte
Revisionsgesellschaft: BDO AG, Biel, Webseite: www.innocampus.ch
6.3. 2.
Aktionäre
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Akros AG
Arthur Flury AG
Balluff HyTech AG
Alfred Bärtschi
Berner Fachhochschule
Berner Kantonalbank
BKW Energie AG
Creaholic SA
Cendres+Métaux SA
GF Mikron Agie Charmilles AG
Estoppey–Reber SA
Festo Microtechnology AG
Fraisa Holding AG
Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, Sektion Biel Seeland
innoBE AG
Kanton Bern
Felix Kunz
Laubscher Präzision AG
MPS Micro Precision Systems AG
Multimedia Gassmann AG
Michael Op de Hipt
PB Swiss Tools
Posalux SA
Rollomatic SA
RUAG
Stephan Schindler
Schneeberger Holding AG
Sputnik Engineering AG
Stadt Biel
Michael Storck
SVC Stiftung für das Unternehmertum
Universität Bern
Unitechnologies SA
13
7. Innovationsförderung
In Zusammenarbeit mit BaseCamp4HighTech,
der Stiftung für technologische Innovation (STI),
der innoBE und der Kommission für Technologie
und Innovation (KTI) betreibt der INNOCAMPUS
Innovationsförderung.
Vorteile für Unternehmen im INNOCAMPUS
Zugang zum Netzwerk
Innovationsmentoren vor Ort
Labor und Werkstatt für Prototypenbau vor Ort
Erleichterter Zugang zu BFH-Projekten
Unternehmen im INNOCAMPUS profitieren von Innovationsmentoren vor Ort.
14
7.1.
BaseCamp4HighTech
Die Genossenschaft Basecamp stärkt die Hightech-Branche im
Espace Mittelland und unterstützt Unternehmen mit effizienten und
schnellen Prozessen, herausragenden Services sowie durch eine
kluge Vernetzung. Nebst der kontinuierlichen Begleitung von Unternehmen und der Unterstützung bei der Evaluation von Finanzierungsmöglichkeiten wird bei Basecamp das Coaching grossgeschrieben.
7.2.
Kommission für Technologie und Innovation (KTI)
F&E-Projektförderung
Start-up und Unternehmertum
• A nwendungsorientierte • Ausbildungsprogramme
• Coaching
F&E-Projekte
• Start-up Label
• Innovationschecks
• Zugang zu Investoren
WTT-Support
• Nationale thematische
Netzwerke
• Innovationsmentoren
• Plattformen
Die KTI unterstützt jährlich mehrere hundert Forschungs- und
Entwicklungsprojekte sowie Unternehmen und KMU.
7.3.
Stiftung für technologische Innovation (STI)
In Finanzierungsangelegenheiten für innovative Projekte arbeitet
der INNOCAMPUS eng mit der STI zusammen. Die Stiftung gewährt
GründerInnen von Startups mit technologischen Innovationen und
wirtschaftlichem Potenzial eine finanzielle Unterstützung in Form eines rückzahlbaren, zweckgebundenen und zinslosen Darlehens. Das
Darlehen ist persönlich und wird einem oder mehreren GründerInnen
eines Startups gewährt. Die Dauer des Darlehens beträgt maximal
acht Jahre, wobei ab dem dritten Jahr mit der Rückzahlung begonnen wird, sofern dies die wirtschaftliche Entwicklung erlaubt.
7.4.
innoBE AG
Die innoBE AG wurde 1996 gegründet und ist einer der erfahrensten
Dienstleister in den Bereichen Innovation und Wissens- und Technologietransfer (WTT). Im Auftrag der Standortförderung Kanton Bern und
in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen unterstützt die innoBE
insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und innovative
Startups bei ihren Innovationsaktivitäten.
15
8. Kunden im INNOCAMPUS
8.1.
ETEL
ETEL, gegründet 1974 und im Kanton Neuenburg ansässig, ist ein Zulieferer, welcher sich vollumfänglich
der Technologie des Direktantriebes gewidmet hat. Die
grosse Bandbreite – von Linear- und Drehmomentmotoren, Positions- und Bewegungskontrollern bis hin zu
Spitzenprodukten im Bereich der Bewegungssysteme
– erlaubt es ETEL, beinahe jedes Kundenbedürfnis zu
befriedigen und den Kunden ausserdem die Prozessverbesserung anzubieten, nach der sie gesucht haben.
Da die ETEL SA auf der Suche nach hoch qualifizierten
Ingenieuren ist, hat sie sich dazu entschlossen, eine
zusätzliche F&E-Niederlassung im INNOCAMPUS in Nidau einzurichten. Dieser Standort hat den Vorteil, dass
er nahe bei verschiedenen Hochschulen gelegen ist
und es ausserdem ermöglicht, Teil eines Innovationspark-Netzwerkes zu sein, welches Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit mit anderen Hightech-Unternehmen bietet. Der INNOCAMPUS ist mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln gut erreichbar und ist für Arbeitnehmer aus der Romandie und Deutschschweiz deshalb so
attraktiv, weil er mitten auf der Sprachgrenze liegt.
Luftaufnahme ETEL SA, Hauptsitz Schweiz
8.2.
Konduko
Konduko ist ein rasant wachsendes Unternehmen,
welches den Return on Investment (ROI) von Teilnahmen an Fachmessen erhöht, Prozesse komprimiert und
Effizienz vor, während und nach dem Anlass erhöht.
Konduko ermöglicht das Sammeln, Qualifizieren und
Analysieren von Kundenkontakten in Echtzeit und
versorgt Aussteller so mit beispielloser Genauigkeit
über Chancen und bietet Organisatoren und Besuchern
entscheidende Vorteile. Konduko schafft es, viele der
Herausforderungen, die bei der Einführung neuer Technologien in der Umgebung von Fachmessen – wie z.B.
schwierige GSM- oder WIFI-Verbindungen – auftreten,
zu meistern.
16
Das Geheimnis hinter Konduko: Der «Konduko Reader»
8.3.
SonoView Acoustic Sensing Technologies
LLC
Mock-up des Brust-Scanners
Mehr als 50% aller Frauen haben für die konventionelle Mammographie zu dichtes Brustgewebe. SonoView
hat ein Mess- und Analyseverfahren für die Erkennung
von Brustkrebs in dichtem Brustgewebe entwickelt.
Tumore werden im dichten Brustgewebe im Frühstadium nicht immer entdeckt. Für das regelmässige
Screening von Brustgewebe ist MRI eine Alternative,
jedoch sehr teuer und unhandlich anzuwenden. Dazu
wurden spezielle «Automated Breast Ultrasound Scanners» (Typ ABUS mit 3D-Abbildung) für das Abtasten
von dichtem Brustgewebe entwickelt. Basierend auf
diesem ABUS-Scanner hat SonoView ein Verfahren
entwickelt, das mit zusätzlichen quantitativen Gewebeparametern ausgestattet ist. Das erlaubt eine
weitaus detailliertere 3D-Abbildung des weiblichen
Brustgewebes. Die Technologie hat das Potenzial, die
Gesundheit von Frauen stark zu verbessern, indem
sowohl die Früherkennung von Brustkrebs optimiert,
das Screening bei jüngeren Frauen erleichtert als auch
das Risiko, Brustkrebs zu entwickeln, eingeschätzt
werden.
8.4.
SwiSS-9 GmbH
Erstes Fertigprodukt aus dem INNOCAMPUS:
Caretech Glasveredelung – eine gemeinsame
Entwicklung von SwiSS-9 GmbH, EMPA und
Duscholux.
SwiSS-9 ist ein EMPA-Spin-off-Unternehmen, welches
den Standort Nidau-Biel gewählt hat. Das im Bereich
der Nanotechnik angesiedelte Unternehmen wurde
2011 gegründet und bietet Lösungen für Nanobeschichtungen von Oberflächen an. Das Produkt von
SwiSS-9 verwandelt normale Oberflächen in schmutzund wasserabweisende Oberflächen, die mit Hilfe von
Wind oder auch fliessendem Wasser/ Regen sogar
selbstreinigende Eigenschaften zu Tage fördern, denn
im Gegensatz zu anderen, normalen Oberflächen,
sammeln sich Schmutz und Sand aus der Umwelt
nicht auf diesen speziell behandelten Oberflächen
an, sondern werden abgestossen. Diese teflonartigen
transparenten, anti-reflektierenden und strapazierfähigen Beschichtungen können auf Flächen mit den
verschiedensten Oberflächenstrukturen angewendet
werden, wie z.B. Textilien, Papier, Metall, Keramik,
Glas und Beton.
17
8.5.
Liquid Works GmbH
Liquid Works bietet ein umfassendes Lösungsangebot, wenn es um die Bedienung sämtlicher Marketing-Kanäle geht – dies tun sie systemgesteuert,
prozessorientiert und mit viel Hingabe. Liquid Works
schafft individuell zugeschnittene Lösungswelten.
Ihr Angebot geht von der Beratung über die Analyse
bis hin zur individuellen Programmierung von kundenspezifischen Lösungen – sowie der nachhaltigen
Betreuung und den Support dieser Umsetzungen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Redaktions- und
Content-Verwaltungssystemen bietet Liquid Works eine Vielzahl erweiterter und beschleunigter Möglichkeiten, Inhalte und Layouts wie Text, Bild und
Dokumente für unterschiedlichste Kanäle (Print,
Web, Shop Tablet und Smartphones) individuell und
bedürfnisgerecht aufzubereiten und systemgesteuert
zu verbreiten.
8.6.
Equipements Et Services De Process
Industriels (ESPI)
Die französische Firma ESPI hat ihren Hauptsitz in
Frankreich, in der Nähe von Lyon. ESPI entwickelt
und produziert technische Lösungen für die flexible
und schnelle Messung von mechanischen Teilen. Seit 2014 ist die Tochtergesellschaft ESPI Schweiz
Sàrl im INNOCAMPUS tätig. In einem ersten Schritt
wurde in Biel ein Verkaufsbüro eingerichtet. Ein
wichtiges Projekt von ESPI ist der Scanflash®.
Scanflash® ist ein flexibles Messzentrum, welches
ultraschnell und ultrapräzise misst. Je nach Entwicklung dieses Projektes wird die Filiale im INNOCAMPUS ausgebaut. Synergien zwischen der ESPI Sàrl
und dem INNOCAMPUS, welche vom INNOCAMPUS
vorangetrieben werden, entstehen im Bereich der
«Zukunftsbearbeitung».
8.7.
IPS Biopharma
IPS Biopharma hat sich ganz dem Kampf gegen den
Krebs verschrieben. Die Firma hat ein Impfverfahren
18
entwickelt, welches keiner besonderen Vorbereitung
bedarf und einfach durchzuführen ist. Da herkömmliche Behandlungsmethoden – wie z.B. Chemotherapie und chirurgische Eingriffe – den Patienten
grossen physischen (und psychischen) Belastungen
aussetzen, sehr aufwändig sind und viele Begleiterscheinungen (bspw. Haarausfall aufgrund der hohen
Strahlenbelastung) mit sich bringen, setzt dieses
Unternehmen auf eine sogenannte in-vivo Impfung
gegen Krebs. Die dem Patienten injizierten Zellen
des Mutterkrebses lösen eine spezifische Immunreaktion gegen Krebszellen aus, welche sowohl den
Mutterkrebs als auch Metastasen in ihrer Grösse
signifikant verkleinert und in einer langfristigen Immunität gegen diese Krebszellen resultiert.
8.8.
Präzisionscluster
Der Präzisionscluster bietet eine Plattform für
Unternehmen, Zulieferer, Schulungs- und Forschungsinstitutionen, die auf dem Gebiet der Präzisionsindustrie und Mikrotechnik tätig sind. Mit
gemeinsamen Marketing-Massnahmen und regelmässig durchgeführten Cluster-Veranstaltungen
unterstützt der Verein die Kundenakquisition und
betreibt gezieltes Networking. Die Mitglieder treffen
sich regelmässig zu organisierten Anlässen und zum
konstruktiven Gedankenaustausch.
Der Verein Präzisionscluster ist interdisziplinär tätig.
Wertvolle Kontakte zu verschiedenen Unternehmen
aus verwandten oder ergänzenden Bereichen können dadurch geschaffen werden.
8.9.
NanoLogic
NanoLogic ist ein kompetenter Dienstleister im Bereich der Entwicklung von Embedded Computer und
Realtime Systemen. Das junge Unternehmen mit
Standort in Lohn-Ammannsegg setzt sich aus einem
eingespielten Team von Hard- und Softwareingenieuren mit fundierter Erfahrung im Embedded-Computer-Bereich zusammen. Durch die Realisierung
von Projekten mit Einsatz in der Industrie, im
Fahrzeug- und im Bahnbereich bringt ihr Ingenieurteam beste Voraussetzungen für kundenspezifische
Gesamtlösungen mit.
9. Über 100 Arbeitsplätze im INNOCAMPUS
Kategorie
Firma
Arbeitsplätze
Unternehmen
Coworking space
20
Konduko
4
Swiss Medical Coatings GmbH
2
SwiSS-9 GmbH
2
IPS Biopharma
4
Grossunternehmen
ETEL SA
45
Forschungsprojekte
Swiss Competence Center for Energy
Research (SCCER)
Energy Storage Research Center (ESReC)
12
Human Centered Engineering (HuCE) (nur Teilbereiche)
4
BaseCamp4HighTech
2
innoBE AG
1
Stiftung für technologische Innovation (STI)
1
Cluster
Präzisionscluster
1
INNOCAMPUS
INNOCAMPUS
5
Innovationsförderer
19
20
10. Forschungsprojekte im INNOCAMPUS
10.1.
3D Industrial Technology
Erste Vorabklärungen haben gezeigt, dass in folgenden
Bereichen des 3D-Metallprinting (additives Herstellungsverfahren für metallische Werkstücke) Forschungsbedarf besteht:
• Steigerung der Produktivität und Verbesserung der
Genauigkeit (Auflösung)
• Schmelzen von Rotmetall mittels Zweifarbenlaser
• Weiterentwicklung der Software (CAD), Maschinensoftware, Qualitätssicherung (QS)
• Metallspritzen
Selective-Laser-Melting-Maschine (SLM-Maschine)
Für erste Forschungsprojekte konnte bereits ein
Forschungsvertrag mit einem Industriepartner unterzeichnet werden. Jedes Forschungsprojekt soll aus
den Beiträgen der Industrie- und Technologieförderung (KTI oder ähnliche) finanziert werden.
Auf Anfang 2015 haben sich fünf industriefinanzierte
(davon zwei bis drei mit einer geplanten Finanzierung
durch KTI-Fördergelder) F&E-Projekte etabliert. Wir
kooperieren bei drei Projekten mit unseren Forschungspartnern BFH-TI, UniBE, EMPA und CSEM.
10.1.1
3D-Metallprinting: Weltneuheit beim 3D-Druck von Rotmetallen – mixed-mode-Laser
Goldschmuck hergestellt durch 3D-Metallprinting-Verfahren
Ein Forschungsprojekt wird sich mit der Verarbeitung
von Kupfer / Gold / Bronze mittels 3D-Druckern befassen. Diese Materialien absorbieren zu wenig Energie
vom Infrarotlaser, weshalb ein umschaltbarer Grün-/
Infrarotlicht-Leistungslaser (bis 3000 Watt) notwendig
wird. Diese Weltneuheit wird in 3D-Printern eingebaut,
aber auch anderen Laserbearbeitungsmaschinen das
Anwendungsspektrum vergrössern (direkter Nutzen
für die Schweizer Maschinenindustrie). Das Forschungsresultat wird ein Schweizer Unternehmen in
Serie fertigen und global verkaufen.
21
10.1.2. 3D-Metallprinting: Qualitätssicherung
bei der Schnittstelle von CAD-Daten
und dem 3D-Drucker
Ein anderes Forschungsprojekt bearbeitet die
Schnittstelle resp. die Umsetzung der CAD-Daten
(CAD: Computer Aided Design) zum 3D-Printer. Dabei sollen der 3D-Schmelzprozess überwacht
und die Parameter in Echtzeit korrigiert werden,
sodass das Werkstück in nachvollziehbarer und
guter Qualität entsteht. In den Medizin- und Weltraum-Anwendungen ist die Qualitätssicherung
während des Prozesses entscheidend. Die (Middle-)
Software beeinflusst die Präzision, die Geschwindigkeit und die Qualität entscheidend.
Im dritten Forschungsprojekt wird das Metallpulver-Handling optimiert und für den Operateur
abgesichert. Erste Anwendungen werden aktuelle
SLM-Maschinen (SLM: Selective Laser Melting)
und neue mixed-mold-3D-Maschinen sein. Darauf
können Werkstücke additiv mittels 3D-Verfahren
aufgebaut und ohne Umspannung spanabhebend
präzise nachbearbeitet werden. Erst dadurch ist
der Einsatz von Nanopulver in der industriellen
3D-Fertigung möglich, was zur Erreichung höherer
Genauigkeit der Werkstücke notwendig sein wird.
Es wird zudem geprüft, ob Metallcladding oder
Metallspritzen auch hohe Präzision zulassen und
dadurch das Pulverbett wegfallen könnte.
CAD mit 3D-Herstellfunktionen
Maschine mit 3D-additiv-Bearbeitung und mit spanabhebendem Prozess (Fräsen)
22
10.2 Energy Storage Research Center (ESReC)
Die Berner Fachhochschule ist an vier von acht Kooperationen
im Energiebereich beteiligt. Gemeinsam mit dem CSEM führt
sie in diesem Zusammenhang das ESReC im INNOCAMPUS.
oben: Prüfung von Batteriezellen in einem Temperaturschrank
unten: Untersuchung eines Wasserstoff-
speichers in einem Brennstoffzellensystem
Um den von Bundesrat und Parlament beschlossenen
schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2035 umzusetzen, müssen Effizienzpotenziale und Möglichkeiten der
erneuerbaren Energie erschlossen werden. Mit dem Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» stärkt
der Bundesrat in den Jahren 2013-2016 deshalb die Energieforschung. Zentraler Bestandteil ist der Aufbau interuniversitär vernetzter Forschungskompetenzzentren, der Swiss
Competence Centers for Energy Research (SCCER). Die
Kommission für Technologie und Innovation (KTI) finanziert
und steuert den Aufbau und wird durch den Schweizerischen
Nationalfonds (SNF) unterstützt. Von 2013 bis 2016 sind dafür 72 Millionen Franken bestimmt. Zusätzlich erhält die KTI
weitere 46 Millionen Franken für die gezielte Förderung von
Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Energiebereich.
10.3.
Medtech-Forschungsprojekte
Im INNOCAMPUS werden momentan zwei Medtech-
Forschungsprojekte vorangetrieben.
10.3.1.
Zertifizierung von Titanpulver für SLM-Prozess
Dies ist ein industriefinanziertes Projekt im Medtech-Bereich zur Zertifizierung von Titanpulver auf SLM-Anlagen
für die Herstellung von Werkstücken für medizinische
Anwendungen.
10.3.2.
Optimierung der Operationsvorbereitung
anhand von 3D-Organmodellen
Dieses Medtech-Projekt hat das Ziel, die Operationsvorbereitung anhand von 3D-Organmodellen zu optimieren.
Am Patienten wird zu diesem Zweck vorgängig eine Tomographie durchgeführt und danach wird das 3D-Organmodell mittels 3D-Printer in Echtfarben hergestellt. Die
Entwicklung eines Farbdruckers für Kunststoffe stellt die
Herausforderung dar. Aktuelle 3D-Printer (FDM: Fused
Deposition Modeling) arbeiten mit ein oder zwei Farben
und könnten nicht gemischt werden.
23
11. Impressionen
Im Juni 2014 wurde der INNOCAMPUS offiziell eröffnet.
Anlässlich der Medienkonferenz und der Eröffnungsfeier
erhielten rund 200 Personen aus Politik und Wirtschaft einen
ersten Einblick in Gebäude und Tätigkeiten des INNOCAMPUS.
11.1.
Impressionen der Medienkonferenz vom 17. Juni 2014
Regierungsrat Andreas Rickenbacher mit dem Verwaltungsrat und den Aktionären des INNOCAMPUS
sowie den Gründern des Startups Konduko.
24
11.2.
Impressionen der Eröffnung des INNOCAMPUS
25
12. Ausblick auf 2015
Im Frühling, April/ Mai, wird der Bund über die definitive Standortwahl des Swiss Innovation Park mit den
fünf bis sechs Standorten befinden. Das Parlament
wird in der Sommer- und Herbstsession über das konkrete Betriebskonzept des Swiss Innovation Park mit
den fünf bis sechs Standorten beschliessen, womit der
Start am 01.01.2016 erfolgen kann. Im Jahr 2015 sind
die Forschungsprojekte, der Flächenausbau am ersten
Standort (Dachgeschossausbau) und die Planungsarbeiten für den INNOCAMPUS-Neubau (14‘000m2 BGF)
sowie eine weitere Finanzierungsrunde für weitere
Investitionen die Hauptthemen. Wir stehen bereits mit vier weiteren Unternehmen (total ca. 15 Mitarbeitende), welche im Jahr 2015 in den INNOCAMPUS
kommen wollen, in Vertragsverhandlungen.
Bereits im Markt etablierte Unternehmen, wie Konduko und ETEL, verlagerten die F&E-Abteilung in den
INNOCAMPUS. So werden Mitte 2015 ca. 100 Personen
im INNOCAMPUS arbeiten. Im Sommer 2015 nehmen
wir das 3D-Industrial-Labor in Betrieb und haben dafür die ersten grossen Aufträge in Aussicht gestellt bekommen. Eine Herausforderung wird die Rekrutierung
der Fachkräfte bleiben. Der Standort, das Arbeitsumfeld und die Arbeitsinhalte wirken jedoch attraktiv.
Wichtige Termine:
2015-Q2
Bundesrat entscheidet über Standorte
der SIP-Startkonfiguration per 1.1.2016
2015-Q3
Behandlung der Botschaft durch das Parlament
2016
Start des nationalen Swiss Innovation Park
2016-2018 Realisierung des Neubaus
2018
Inbetriebnahme der 1. Ausbaustufe im Neubau mit 14‘000m2 BGF
2021
Eröffnung des Campus für Technik
und Informatik Biel der BFH
2025-2030 Eröffnung des Autobahnanschlusses
beim Campus / Innovationspark
ca. 2026
Eröffnung der 2. Ausbaustufe des Innovationspark
26
•
Erstellen und Einreichen der
Nachevaluations-Bewerbungs-
unterlagen in Zusammenarbeit mit
dem Kanton mit dem klaren Ziel,
dass die INNOCAMPUS AG in der
Startkonfiguration vom 01.01.2016
des nationalen Innovationsparkes
(SIP) Mitglied ist.
•
Arbeitsaufnahme bei den ersten
Forschungsprojekten, Intensivierung der Zusammenarbeit mit der
Universität Bern.
•
Planungsarbeiten zum Neubau
und der Ausschreibung der Bauarbeiten. Umzug und Transfer des
Scintilla-Bosch-Equipments und
Personals.
12.1. Bauetappen des INNOCAMPUS
Der Aufbau ist in folgenden Etappen geplant
a.
b.
c.
1. Etappe: Aufbau beginnt mit der Gründung im Mai 2013. Betriebsaufnahme am Standort an der Aarbergstrasse.
2. Etappe: Ausbau 2016 + 2017 mit dem Start des nationalen Swiss-Innovation-Park-Netzwerks ab 01.01.2016
3. Etappe: Bezug des neuen Gebäudes mit 18‘000m2
Campus der BFH-TI
Das Campus-Projekt ist gestartet und gemäss Planung
wird der Neubau 2021 bezugsbereit sein. Ab 2021
werden alle Standorte der BFH-TI (Biel, Burgdorf und
weitere) im neuen Campus in Biel zusammenkommen.
Somit werden Ausbildung und Forschung neu an
einem einzigen Standort konzentriert.
Legende:
Rot: INNOCAMPUS AG / Bauetappen 1-3 • Rot-grau-schraffiert: Reserveflächen Campus BFH-TI (räumliche Lokalisierung
folgt aus Architekturprojekt) • Grau: Campus BFH-TI • Orange: Reserveflächen für Ansiedlungen
27
28
12.2.
3D-Rapidprototyping in Kunststoff:
Scintilla-Bosch
Dazu übernimmt die INNOCAMPUS AG 2015 ein erfahrenes Team inkl. aller Maschinen und Hilfsmittel von
der Firma Scintilla-Bosch aus Zuchwil. Mit dabei sind
auch einige Aufträge für die Scintilla-Bosch, welche
durch den INNOCAMPUS realisiert werden.
Der Maschinenpark umfasst vier additive und eine
grössere Anzahl konventioneller (subtraktiver) Maschinen. Der Kaufpreis teilt sich in einen Cash-Beitrag und
die Übernahme eines Aktienpaketes (INNOCAMPUS
AG) auf.
Das Rapidprototyping steht im INNOCAMPUS Unternehmen und Projekten (internen wie auch externen)
zur Beschleunigung der marktreifen Umsetzung zur
Verfügung.
29
30
13.
Jahresrechnung
31
13.1.
Erfolgsrechnung INNOCAMPUS AG
2014
(1.1.-31.12.)
(CHF)
Erlös aus Leistungen, Events, Apéros
%
Vorjahr
(23.6.-31.12)
(CHF)
15‘575.25
0.00
Erlös aus Vermietungen
125‘718.95
0.00
Erlös aus Subventionen
250‘000.00
150‘000.00
12‘000.00
0.00
Übriger Erlös
BETRIEBSERTRAG LIEFERUNGEN/LEISTUNGEN
403‘294.20
100.0
150‘000.00
%
100.0
Aufwand Dienstleistungen Dritter
30‘032.31
DIREKTER AUFWAND
30‘032.31
7.4
0.00
BRUTTOERGEBNIS 1
373‘261.89
92.6
150‘000.00
Personalaufwand Parkbetrieb
316‘582.56
PERSONALAUFWAND
316‘582.56
78.5
171‘961.30
114.6
56‘679.33
14.1
-21‘961.30
-14.6
BRUTTOERGEBNIS 2
Mietaufwand
0.00
171‘961.30
197‘074.40
0.00
Verwaltungsaufwand
18‘524.00
12‘576.00
Werbeaufwand
95‘707.60
54‘886.60
Übriger Betriebsaufwand
38‘314.82
0.00
SONSTIGER BETRIEBSAUFWAND
BETRIEBSERGEBNIS VOR ZINSEN, ABSCHREIBUNGEN
Finanzertrag
349‘620.82
86.7
67‘462.60
45.0
-292‘941.49
-72.6
-89‘423.90
-59.6
8.70
122.65
Finanzaufwand
-757.05
-100.00
FINANZERFOLG
-748.35
-0.2
22 .65
Abschreibungen mobile Sachanlagen
60‘000.00
Abschreibungen mobile Sachanlagen
60‘000.00
14.9
0.00
-353‘689.84
-87.7
-89‘401.25
1‘600.00
0.4
0.00
-355‘289.84
-88.1
-89‘401.25
Jahresverlust vor Steuern
Steuern
JAHRESRESULTAT
32
100.0
0.0
0.00
-59.6
-59.6
13.2.
Bilanz INNOCAMPUS AG
Flüssige Mittel
2014
per 31.12.
(CHF)
%
Vorjahr
per 31.12.
(CHF)
%
243‘888.96
37.5
296‘947.95
97.2
Debitoren
15‘293.70
Forderungen Lieferungen/Leistungen
15‘293.70
2.4
0.00
Umlaufvermögen
259‘182.66
39.9
296‘947.95
Mobile Sachanlagen
391‘017.55
Mobile Sachanlagen
391‘017.55
60.1
8‘650.80
2.8
Anlagevermögen
391‘017.55
60.1
8‘650.80
2.8
AKTIVEN
650‘200.21
100.0
305‘598.75
100.0
2014
per 31.12.
(CHF)
%
Vorjahr
per 31.12.
(CHF)
%
116.40
0.00
0.00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen
0.00
8‘650.80
Übrige Kreditoren
1‘700.00
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten
1‘700.00
0.3
0.00
Passive Rechnungsabgrenzungen
3‘074.90
0.5
0.00
FREMDKAPITAL
4‘891.30
0.8
0.00
1‘090‘000.00
167.6
395‘000.00
Aktienkapital
GEWINNVORTRAG
97.2
0.00
129.3
-89‘401.25
0.00
Jahresverlust
-355‘289.84
-89‘401.25
Bilanzverlust
-444‘691.09
-68.4
-89‘401.25
-29.3
EIGENKAPITAL
645‘308.91
99.2
305‘598.75
100.0
PASSIVEN
650‘200.21
100.0
305‘598.75
100.0
33
13.3. Revisionsbericht
13.4.
Anhang
31.12.2014 (CHF)
Vorjahr (CHF)
1‘700.00
0.00
Brandversicherungswerte der Sachanlagen
Es wurde im 2014 noch keine Versicherung abgeschlossen.
Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen
Kapitalerhöhungen
Am 13. Dezember 2013 wurde eine Kapitalerhöhung von CHF 330‘000.00 auf CHF 395‘000.00 beschlossen und vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 8. Januar 2014.
Am 3. April 2014 wurde eine Kapitalerhöhung von CHF 395‘000.00 auf CHF 495‘000.00 beschlossen
und vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 9. April 2014.
Am 29. August 2014 wurde eine Kapitalerhöhung von CHF 495‘000.00 auf CHF 740‘000.00 beschlossen
und vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 12. September 2014.
Am 2. Dezember 2014 wurde eine Kapitalerhöhung von CHF 740‘000.00 auf CHF 1‘090‘000.00 beschlossen und vollzogen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 10. Dezember 2014.
Genehmigte Kapitalerhöhung
Anlässlich der Generalversammlung vom 2. Dezember 2014 wurde der Verwaltungsrat ermächtigt,
das Aktienkapital innert einer Frist von zwei Jahren um höchstens CHF 370‘000.00 von 1‘090‘000.00
auf CHF 1‘460‘000.00 zu erhöhen.
Risikobeurteilung des Verwaltungsrates
Der Verwaltungsrat hat periodisch ausreichende Risikobeurteilungen vorgenommen und allfällige
sich daraus ergebende Massnahmen eingeleitet, um zu gewährleisten, dass das Risiko einer wesentlichen Falschaussage in der Rechnungslegung als klein einzustufen ist.
35
14. Statements
«Die Berner Fachhochschule konzentriert
ihre Forschungsgruppen zum Thema
‚elektrochemische Speichertechnologien‘
organisatorisch und örtlich im Gebäude
der INNOCAMPUS AG in Biel. Durch das
neu geschaffene Energy Storage Research
Center (ESReC) verschafft sich die Berner
Fachhochschule damit einen Spitzenplatz
in der nationalen Energieforschung mit
internationaler Ausstrahlung. Das Konzept
dürfte aber auch richtungsweisend für die
zukünftige Forschungsstrategie am Standort
des neuen Campus Biel/ Bienne sein und
nimmt auch die Zusammenarbeit mit dem
geplanten Swiss Innovation Park voraus.
Der INNOCAMPUS ist für das ESReC der
ideale Ort, um gemeinsam mit innovativen
Industriepartnern neue Technologien
schneller und zielgerichteter in marktfähige
Produkte umzusetzen.»
Prof. Dr. Andrea Vezzini
Leiter des BFH-CSEM Energy Storage Research Centers
Professor für Industrieelektronik, BFH-TI
36
«Die BFH wandelt Geld in anwendbares
Wissen und Ausbildung von Ingenieuren.
Der INNOCAMPUS fördert den Transfer von
Wissen und Ausbildung in erfolgreiches
Unternehmertum!»
Prof. Dr. Lukas Rohr
Departementsleitung BFH-TI
«Die ungezwungene Atmosphäre am
INNOCAMPUS führt immer wieder zu
spontanen, spannenden Diskussionen mit
Startups. Erste Projektideen sind entstanden
und erste Forschungsprojekte konnten bereits
konkretisiert werden.»
Prof. Dr. Marcel Jacomet
Leiter Institut für Human Centered Engineering
BFH-TI
«Als Schweizer Technologieunternehmen ist
es für uns zentral, dass wir einen einfachen
Zugang zu neuen Technologien haben
und diese schnell entsprechend unseren
Kundenbedürfnissen in Produkte und
Dienstleistungen einfliessen lassen. Deshalb
haben wir uns an der INNOCAMPUS AG
beteiligt.»
Urs Breitmeier
CEO RUAG Group
37
«Ich engagiere mich gerne und mit voller
Kraft dafür, dass der Kanton Bern bei der
Innovationsleistung weiterhin zur Weltspitze
gehört. Der INNOCAMPUS spielt dabei
eine wichtige Rolle. Es freut mich, dass die
INNOCAMPUS AG weiter an Fahrt gewinnt
und wichtige Projekte realisiert. Das stärkt
unser Vorhaben, dass Biel Netzwerkstandort
des nationalen Innovationsparks wird. Mit
engagierter Innovationsförderung können
wir der Problematik des starken Frankens
entgegentreten. Deshalb ist Innovation – und
damit auch die INNOCAMPUS AG – heute
wichtiger denn je.»
«Ich hätte nicht gedacht, dass sich die
Stadt Biel so schnell von der Gründerin
der INNOCAMPUS AG gemeinsam mit
zwei anderen Partnern zu einer kleinen
Minderheitsaktionärin mit nur noch wenigen
Prozenten Anteil entwickelt. Aber so war
das von Anfang an vorgesehen: Der Bieler
Innovationspark soll ein Projekt von der
Wirtschaft für die Wirtschaft sein. Die
Verstärkung des Aktionariates im Jahr 2014
ist letztlich das Abbild einer guten Strategie
und eines überzeugenden operativen Starts.
Dafür danke ich den Verantwortlichen im
Namen der Stadt Biel ganz herzlich. Ich freue
mich, die Entwicklung des Unternehmens
weiter verfolgen und unterstützen zu können.
Das Land für den Neubau ist schon reserviert
und die Stadt Biel freut sich, es gemeinsam
mit der INNOCAMPUS AG der Innovation
widmen zu können!»
«
Regierungsrat Andreas Rickenbacher
Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern
Erich Fehr
Stadtpräsident Biel
38
«Wir sind davon überzeugt, dass die
Nähe des INNOCAMPUS einen Beitrag zu
erhöhter Dynamik sowie zu den technischen
Kompetenzen in der Region leistet. »
»
Nicola Thibaudeau
CEO MPS Micro Precision Systems SA
«Innovation ist aktive Zukunftssicherung für
den Werkplatz Schweiz. Die INNOCAMPUS
AG und der Swiss Innovation Park bieten
auch mittelständischen Unternehmen eine
perfekte Infrastruktur für Forschung und
Entwicklung.»
Josef Maushart
CEO FRAISA Gruppe
Impressum
INNOCAMPUS AG • Aarbergstrasse 5 • 2560 Nidau-Biel • Tel. 032 530 88 88 • www.innocampus.ch
Texte: Felix Kunz/Anita Jörg • Druck: Gassmann AG, Biel • Gestaltung: www.markbaumgartner.ch
Auflage: 600 Ex. • Ausgabe: 03.2015
39
INNOCAMPUS AG • Aarbergstrasse 5 • 2560 Nidau-Biel • Tel. 032 530 88 88 • www.innocampus.ch
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