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Ausstellungsprogramm 2015 KUNST HAUS WIEN

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PRESSEINFORMATION
Ausstellungsprogramm 2015
KUNST HAUS WIEN
Rinko Kawauchi
Illuminance
20. März – 5. Juli 2015
Pressekonferenz: 19. März 2015, 10 Uhr
Eröffnung: 19. März 2015, 19 Uhr
Das KUNST HAUS WIEN eröffnet seinen Schwerpunkt Fotografie mit dem beeindruckenden
Werk der japanischen Künstlerin Rinko Kawauchi (*1972). Die Ausstellung ist die erste umfangreiche Mid-Career-Retrospektive der Fotografin in Europa. In groß angelegten Zyklen
stellt sie ein universelles Gedächtnis und eine archetypische Erinnerung vor, die eine Reflexion über das menschliche Dasein ermöglicht.
Rinko Kawauchi findet weltweite Beachtung für die nuancierte Farbgebung und die schlafwandlerische Meisterschaft ihrer Komposition. Zudem gelingt es ihr durch Achtsamkeit auf
kleine Gesten und zufällige Details ihre alltägliche Umgebung immer wieder aufs Neue zu
verzaubern. Sie fängt mit ihrer Kamera elementare sowie beiläufige Momente mit derselben
konzentrierten Hingabe ein. Kawauchi erforscht das Besondere im Alltäglichen, dies führt sie
schließlich zu den fundamentalen Kreisläufen des Lebens und der scheinbar unabsichtlichen
Ordnung der Natur in formalen Strukturen. Die außergewöhnliche Sensibilität ihres Blickes
auf die Welt, die uns umgibt, verleiht ihren Fotografien eine einzigartige Anziehungskraft.
Die Künstlerin begann ihre internationale Karriere 2001 mit der simultanen Veröffentlichung
von drei erstaunlichen Fotobüchern – Utatane, Hanabi, und Hanako – und sicherte sich damit
ihre Stellung als eine der innovativsten KünstlerInnen der zeitgenössischen Fotografie. In diesen frühen Werkgruppen erfolgt Kawauchis Bildfindung durch einen sehr persönlichen Zugang in der Begegnung mit der Welt und den Dingen in ihr.
Eigens für diese Ausstellung entsteht eine neue Werkgruppe, wofür die Künstlerin im Dezember 2014 eine Reise nach Österreich unternahm. Ihre Suche nach dem Besonderen nach der Essenz der Welt - führte sie dabei unter anderem in eine Goldschmelze und in die
Gletscherwelt des Dachsteins.
Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert
Joel Meyerowitz
Retrospektive
17. Juli – 1. November 2015
Eröffnung: 16. Juli 2015, 19 Uhr
Joel Meyerowitz (*1938 in New York) gehört neben William Eggleston und Stephen Shore zu
den wichtigsten Vertretern der amerikanischen New Colour Photography der 1960/70er
Jahre.
Nach einer ersten Begegnung mit Robert Frank 1962, entschloss sich Meyerowitz seinen Beruf als Art Direktor in New York aufzugeben und sich der Fotografie zu widmen. Insbesondere
seine Aufnahmen von Straßenszenen amerikanischer Metropolen, die er mit seiner 35mm
Kamera als flüchtige Momente festhält, machen ihn zum Vorläufer der street photography
und seine Werke zu Ikonen der zeitgenössischen Fotografie.
Einen ersten Wendepunkt in seiner Fotografie stellt seine einjährige Reise 1966/67 nach Europa dar, die es ihm erlaubt, seine Farbfotografie kritisch zu hinterfragen. Bereits 1968 zeigte
das Museum of Modern Art eine erste Einzelausstellung dieser Arbeiten unter dem Titel
„From a moving car“. Sein erstes Buch „Cape Light“ (1978), in dem er achromatische Variationen des Lichts am Cape Cod untersucht, gilt heute als Meilenstein der Fotografie. Neben seiner Kleinbildkamera, die er immer mit sich trägt, arbeitet Meyerowitz seit Ende der 1970er
Jahre auch mit der 8×10 Plattenkamera, die es ihm erlaubt, in einer für ihn neuen und präziseren Weise das Verhältnis zwischen Objekt, Licht und Zeit einzufangen.
Die Ausstellung im KUNST HAUS WIEN gibt, erstmalig in Österreich, einen umfassenden Einblick in das fotografische Spektrum von 50 Jahren seiner Fotografie. Neben den frühen
schwarz/weiß- und Farbfotografien der 1960er Jahre werden Werke aus allen Werkgruppen
wie Cape Light, Portraits, Between the Dog and the Wolf und Ground Zero präsentiert und erlauben den BesucherInnen einen fotografischen wie kulturellen Bild-Vergleich zwischen Europa und den USA. Darüber hinaus wird der erste Dokumentarfilm über das Leben und Werk
des Fotografen, der über einen Zeitraum von drei Jahren in Frankreich, Italien und den USA
entstand, zur Aufführung kommen.
Die Ausstellung wurde ursprünglich von Ralph Goertz für das NRW-Forum Düsseldorf kuratiert. Für die Präsentation in Wien arbeitet Verena Kaspar-Eisert, Kuratorin am KUNST HAUS
WIEN, gemeinsam mit Joel Meyerowitz an einer neuen Zusammenstellung.
GALERIE
Ab März 2015
Die Galerie im Untergeschoss des KUNST HAUS WIEN wird ab März 2015 mit ausgewählten
Positionen junger Fotografie bespielt.
Aktuelle Tendenzen in der Fotografie werden hier aufgegriffen und unter dem Dach des
KUNST HAUS WIEN einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Ziel ist es, vielfältige Diskurse um
das Medium aufzuarbeiten und weiterzuführen. Der etwa 80 m² große Galerieraum mit Kellergewölbe wird zum Forum, um junge Positionen zu entdecken oder neue Werkgruppen
kennenzulernen.
Kooperationen mit externen KuratorInnen, Universitäten und verschiedenen Medien sollen eine kritische, medienreflexive und experimentelle Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie ermöglichen.
Termine:
20. März – 23. April 2015:
Sentiment mit Volker Renner und Katarina Šoškić, kuratiert von Cornelis van Almsick
30. April – 4. Juni 2015:
corviale mit Otto Hainzl, kuratiert von Verena Kaspar-Eisert
11. Juni – 27. August 2015:
Pas De Deux - curated by EIKON, Gruppenausstellung in Kooperation mit EIKON Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst, und der Schule Friedl Kubelka
für künstlerische Photographie
3. September – 18. Oktober 2015:
Wie wir leben, Gruppenausstellung, kuratiert von Verena Kaspar-Eisert und Charlotte Desaga (Berlin)
GALERIE
Sentiment
20. März – 23. April 2015
Volker Renner und Katarina Šoškić
Volker Renner zeigt Landschaften, urbane wie provinzielle. Porträtiert werden die Überbleibsel einer Hochkultur, das Abseits und das zunächst Unbedeutende. Es sind lebhafte Stillleben
herrenloser Dinge, verlassener Behausungen oder leerstehender öffentlicher Plätze. Man
fragt sich unweigerlich, wie es dazu kam, wie diese Orte wohl belebt ausgesehen haben mögen. Ob das Ende auch ein Anfang sein kann, ob die Eigenheit der Menschheit, sich stetig zu
verändern und erneuern ein essentieller Anteil ebendieser Identität ist.
Katarina Šoškić hingegen fotografiert Personen aus ihrem Umfeld: Künstler, Lebenskünstler,
Müßiggänger. Sehr nah zeigen sich dem Betrachter die Protagonisten, manchmal intim und
doch mit einer gewissen Distanz. In ungewohnten Gesten und Tätigkeiten liegt auf sensible
Art und Weise etwas verborgen - ein Suchen und ein Ausprobieren, eine Art Ziellosigkeit, die
auch inszeniert sein könnte. Manchmal sieht es aus wie ein Versteckspiel zwischen Fotografin, Darstellern und Betrachter, ein Spiel mit der Kunst des Verbergens bei gleichzeitiger Offenlegung intimster Momente. Šoškićs Menschenbilder, die Renners Landschaften bevölkern
könnten. Es sind eben die Rätsel und Geheimnisse in diesen Fotografien, die einen in den
Bann ziehen.
Kurator: Cornelis van Almsick
GALERIE
Otto Hainzl corviale
30. April – 4. Juni 2015
Kilometerlange Gänge, unbegehbare Treppen, grafische Codes, illegal besiedelte Zonen,
Wandmalereien. Corviale ist ein Wohnblock am Stadtrand von Rom, knapp einen Kilometer
lang und mit mehr als 8.000 Einwohner - eine Stadt in einem Gebäude. Es ist ein architektonisch-gesellschaftliches Manifest aufgeladen mit den Spuren des Menschseins.
Der österreichische Fotograf Otto Hainzl hat in dem Gebäude gelebt und seine Eindrücke fotografisch festgehalten. Die Ausstellung erzählt über Plan und Wirklichkeit, über das Gebäude, seine Besonderheiten und dort vorgefundene Lebenswelten. Parallel zur Ausstellung erscheint ein Buch im Kehrer Verlag (Heidelberg). „corviale“ ist ein sehr präziser Gedanke, der
eine Welt hervorbringt die etwas ganz anderes tut.
Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert
GALERIE
Pas De Deux - curated by EIKON
11. Juni – 27. August 2015
Mit Werken von: Irene Andessner, Aljoscha Ambrosch, Ona B., Chiara Bartl-Salvi, Katharina
Beran, Daniele Buetti, Christian Eiselt, Christoph Dahlhausen, Thomas Florschuetz, Carolina
Frank, Marlene Göntgen, Anne-Laure Guichard, Anais Horn, Luisa Hübner, Belinda KazeemKaminski, Anastasia Khoroshilova, Jürgen Klauke, Sebastian Köck, Sigrid Kurz, Paul Albert
Leitner, Mira Loew, Katharina Manojlovic, Malena Martinez, Sissa Micheli, Walter Niedermayr, Anja Nowak, Gabriel Pendl, Andrea Pollach, Leonard Prochazka, Wolfgang Raffesberg, Arnulf Rainer, Aura Rosenberg, Werner Schrödl, Patrick Winkler, Andrea Witzmann,
Leo Zogmayer
Die Ausstellung „Pas de deux“ entsteht aus einer Zusammenarbeit zwischen EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst und der Schule Friedl Kubelka für
künstlerische Photographie in einer Kooperation mit dem KUNST HAUS WIEN. So sind die
TeilnehmerInnen des aktuellen Studienjahrgangs der Fotoschule eingeladen, jeweils ein
Werk aus der Editionsreihe von EIKON auszuwählen, mit jener Arbeit in Dialog zu treten und
sie zum Ausgangspunkt für die Entwicklung einer neuen künstlerischen Arbeit zu nehmen.
Über EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst
Die Zeitschrift EIKON (gegründet 1991 von Carl Aigner, seit 2013 unter der Leitung von Nela
Eggenberger) versteht sich als Plattform für österreichische und internationale KünstlerInnen
aus dem Bereich Fotografie und Medienkunst. EIKON erscheint vierteljährlich und ist bilingual (dt./engl.). Bei den Hauptbeiträgen steht stets eine enge Zusammenarbeit mit den präsentierten KünstlerInnen im Zentrum, die sich auch in den von EIKON veröffentlichten
Kunsteditionen (Edition EIKON) widerspiegelt.
Über Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie, Wien
Die Schule für künstlerische Photographie wurde 1990 von Friedl Kubelka gegründet und
wird seit 2010 von Anja Manfredi geleitet. Das Konzept der Schule konfrontiert die Studierenden in jedem Jahr mit einer Vielzahl von KünstlerInnen und TheoretikerInnen, die aus ihrer eigenen Sichtweise heraus unterrichten, um diverse Zugänge zu eröffnen. Der Unterricht
findet in Form von Workshops, Vortragsreihen, Gastvorträgen, sowie praktischer Arbeit statt. GALERIE
Wie wir leben
3. September – 18. Oktober 2015
Angefragt: Leonie Hampton (London), Siggi Hofer (Wien), Tue Greenfort (Berlin), Andreas
Duscha (Wien), Julia Pfeiffer (Berlin), Amy Balkin (Los Angeles), Andreas Walther (Giessen),
u.a.
Die Ausstellung „Wie wir leben“ versammelt künstlerisch reflektierte Auffassungen von
Lebensraum: wie wird gelebt, was wird als Lebensraum aufgefasst, wie wird er genutzt, wie
ausgebaut, wie geschützt?
Von der Konzentration auf die eigenen vier Wände bis hin zu globalen Aufsichten auf den
Planet Erde als Ganzes - Die Zusammenstellung von rund 20 künstlerischen Positionen untersucht die Möglich- und Verantwortlichkeiten.
Die Auflösung des Privaten zu Gunsten vermeintlicher Transparenz und Öffentlichkeit spielt
hierbei eine ebenso große Rolle, wie alternative Modelle, Konzepte und Utopien, sowie deren
Begrenzungen. Die Aktivitäten und Möglichkeiten bewegen sich von sehr privat und individuell bis hin zu global und gesamtgesellschaftlich.
Kuratorinnen: Charlotte Desaga (Berlin) und Verena Kaspar-Eisert
GARAGE
Ab März 2015
Angeregt von Friedensreich Hundertwassers großem Interesse an den ökologischen Themen seiner Zeit, ist der inhaltliche Leitfaden im Programm der Garage der Auseinandersetzung mit der Natur und mit aktuellen ökologischen Fragestellungen gewidmet.
Mit Projekten aus den Bereichen Kunst, Architektur und Design werden Themen rund um
Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Urbanität in Ausstellungen, Diskussionen und Vorträgen
behandelt. Als Ausgangspunkt dafür dient Hundertwassers, immer wieder neu formuliertes,
Plädoyer für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Natur, und sein gelebtes Bekenntnis zu einer, die kommenden Generationen einschließenden, Verantwortung jedes Einzelnen.
Es gilt auszuloten, was aktuell alles an Möglichkeiten angedacht und auch gelebt wird –
ganz im Sinne Friedensreich Hundertwassers, der aus der Sicht seiner Generation Unmögliches nicht nur für sich realisiert hat, sondern weit darüber hinaus zu einer global prägenden
Figur des umweltbewussten Denkens wurde. Eine Figur, die auch jenseits seiner ästhetischen Vorstellungen eines vorgelebt hat: Haltung.
Die KUNST HAUS WIEN Garage, ursprünglich die Garage der Firma Thonet, später die Casa
Piccola von Friedensreich Hundertwasser, wird ab März 2015 erstmals als Ausstellungsfläche des KUNST HAUS WIEN bespielt.
Termine:
20. März – 23. April 2015:
Guido van der Werve Nummer Negen, The Day I Didn´t Turn With The World, kuratiert von
Verena Kaspar-Eisert
30. April – 4. Juni 2015:
Sepp Holzer permakultur, kuratiert von Christian Knechtl
11. Juni – 27. August 2015:
Climate changes everything mit Nadira Husain (Paris/Berlin), Christoph Keller (Berlin), Mark
Dion (New York), Marlene Hausegger (Wien), kuratiert von Raimar Stange (Berlin)
3. September – 18. Oktober 2015:
mischer'traxler, kuratiert von Christian Knechtl
GARAGE
Guido van der Werve
Nummer Negen: The Day I Didn’t Turn With The World
20. März – 23. April 2015
Auftakt des Ausstellungsprogramms der Garage, das sich - inspiriert von Friedensreich Hundertwasser – aktuellen ökologischen Fragestellungen und der Beziehung von Mensch und
Natur widmet, bildet das Screening des Films „Nummer Negen: The Day I Didn´t Turn With The
World“ vom 1977 geborenen niederländischen Künstler Guido van der Werve.
Guido van der Werve stellte sich der selbst auferlegten Aufgabe sich innerhalb von 24 Stunden ohne Unterbrechung einmal um die eigene Achse zu drehen – am geografischen Nordpol,
der Achse der Welt. Für einen ganzen Tag hat er sich nicht mit der Welt gedreht. Indem er sich
entgegen die Erdumdrehung bewegt, entzieht sich der Künstler für einen Tag einer absoluten
irdischen Bedingung und nimmt sich so aus dem Rotationszyklus heraus. Seine Bewegung
gleicht einem Stillstand.
Die konzipierte Szenerie ist schmerzlich puristisch: Der Künstler, Protagonist dieses Films,
steht alleine in weiter schneeweißer Landschaft, dort wo die Kälte erbarmungslos und die
menschliche Existenz nur begrenzt möglich ist.
Der Künstler als wagemutiger Held in einer Extremsituation: Seine Blickrichtung, durchgehend
in Selbstreflexion dem eigenen Schatten zugewandt, trotzt Guido van der Werve der eisigen
Kälte seiner Umgebung und konfrontiert seinen Körper und sein Selbst mit der Welt. Diese
außergewöhnliche physische Ausdauer, die Guido van der Werve hier beweist, ist in seiner
künstlerischen Arbeitsweise immer wieder wesentliches Element und dient seiner Welt- und
Selbsterfahrung.
Diese vergleichende Analyse der eigenen Existenz im Verhältnis zur Welt, die wir hier beobachten, setzt van der Werve mit beachtlichem Pathos in Szene. Die eindringliche Wirkung
dieses Akts wird vom begleitenden Klaviersolo verstärkt, das vom Künstler selbst komponiert
und eingespielt wurde.
Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert
GARAGE
Sepp Holzer Permakultur
30. April – 4. Juni 2015
Sepp Holzer ist Agrarökologe und Naturforscher, der mit seinem System der natürlichen Kreisläufe und der „Holzer´schen Permakultur“ erstaunliche Resultate in landwirtschaftlichen Prozessen erzielt.
Das Lernen und Nachvollziehen natürlicher Vorgänge im Ökosystem ist ein zentraler Punkt
seiner Praxis. Entgegen allen Prognosen und Lehrmeinungen beweist der „Agrar-Rebell“
Sepp Holzer, dass mit seinen naturnahen Pflanzungs- und Wachstumsmethoden neue Vegetationsareale möglich sind, die selbst in Höhenlagen über 1000 Meter wärmebedürftige
Pflanzen wie Kiwis oder Marillen gedeihen lassen. Seine Seminare sind mittlerweile weltweit
gebucht. Seine Projekte wurden in den USA, in GUS-Staaten und in Australien realisiert.
Kurator: Christian Knechtl
GARAGE
Climate Changes Everything
11. Juni – 27. August 2015
Angefragt: Nadira Husain (Paris/Berlin), Christoph Keller (Berlin), Mark Dion (New York), Marlene Hausegger (Wien)
Die künstlerische Arbeit Friedrich Hundertwassers war nicht zuletzt durch Multimedialität charakterisiert. So arbeitete er z. B. als Architekt, Maler, Performancekünstler und
Filme(mit)macher.
Die Ausstellung stellt in diesem Geiste kritische Kunst zum Thema Klimawandel vor, die sich in
drei verschiedenen Medien (Bild, Video und Skulptur) formuliert und zeigt dabei, dass die Spezifika des jeweiligen Mediums weniger wichtig sind, als das engagierte Nutzen dieser.
Kurator: Raimar Stange (Berlin)
GARAGE
mischer'traxler
3. September – 18. Oktober 2015
Katharina Mischer und Thomas Traxler vertreten einen sehr umfassenden, sehr innovativen
und sehr individuellen Designbegriff, der sich zwischen Produktdesign und künstlerischer Installation bewegt und bewusst auch die Nähe zu Media Art sucht. Beide absolvierten ihr Master-Studium an der Design Academy in Eindhoven. Ihre Objekte zeichnet hohe technische
Präzision aus, die zugleich schnelle, intelligente und visuelle Kommentare sind, dabei kostengünstige Lösungen darstellen und nachhaltige Konzepte thematisieren.
Teamarbeit ist zentrales Motiv. Diskussion, Dialog und die Fähigkeit, neue technische Lösungen auch handwerklich selbst bauen zu können sind Basis vieler Innovationen. Industriell/maschinelle Produktionsmethoden mit Kreisläufen der Natur zu neuern, nicht allein zu
vordergründig „ökologischen“ sondern auch zu paradoxen Settings werden zu lassen – die
Arbeiten von mischer'traxler sind international gefragt. Zuletzt erhielten sie den „Designer of
the Future“ Award bei der Design Miami/Basel.
Kurator: Christian Knechtl
Unter folgender URL können Sie die Pressefotos inklusive Bildnachweis downloaden:
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Pressekontakt:
B&T Bader und Team GmbH
Andreas Weigl & Astrid Bader
Wichtelgasse 37/28
1160 Wien
T +43-1-524 05 42-13
E weigl@baderundteam.at
W www.baderundteam.at Das KUNST HAUS WIEN ist ein Unternehmen der Wien Holding.
Mit Unterstützung des Medienpartners Ö1 Club
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