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CeBIT 2015 Halle 13, Stand A54

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„The Business of
Data Centres“
Bild: Deutsche Messe AG
Wie müssen Rechenzentren angelegt sein, wie
hoch die Verfügbarkeit und wie sieht es mit der
Ausfallsicherheit aus? Wer ist der perfekte Infrastruktur-Partner? Passende Antworten auf diese
Fragen und alle weiteren im Zusammenhang mit
modernen Rechenzentren erhalten Interessierte
auf der Premiere der „DatacenterDynamics at
CeBIT 2015“.
Unter dem Motto „The Business of Data Centres“ will das weltweit größte Experten-Event
erstmals alle Aspekte des Rechenzentrums in einer einmaligen fachlichen Tiefe erlebbar machen.
Dazu hat das Joint-Venture aus CeBIT und Datacenter Dynamics eine Kombination aus hochkarätigem Inhalt mit 100 Fachexperten (Google,
Microsoft, Allianz etc.) aus aller Welt, KonferenzStream und begleitender Technologieausstellung
entlang der gesamten Wertschöpfungskette von
Rechenzentren zusammengestellt.
Das Konferenzprogramm ist in vier verschiedene Themenstränge aufgeteilt. So können sich
Besucher die Expertenvorträge nach ihren eigenen Interessen zusammenstellen:
❚❚ Design + Strategy: Internationale Experten geben Einblicke in die Praxis der Organisationsstrategie und das Design von Rechenzentren.
❚❚ IT + Networks: Dieser Bereich stellt die strategische Verbindung zwischen IT und Networks mit
Blick auf das RZ-design und die Architektur her.
❚❚ Critical Environment: Kernaspekte, die beim
Betreiben eines RZs in Bezug auf Leistung, Effizienz und Widerstandsfähigkeit entstehen.
❚❚ Sourcing Delivery: Unterstützung strategischer
IT-Entscheider in den Bereichen der weltweiten
Planung und des weltweiten Einkaufs von Rechenzentrumsservices.
Oliver Frese,
Vorstand der Deutsche Messe AG: „Die
Besucher der CeBIT finden konkrete
Antworten auf ihre individuellen Fragestellungen, um die Innovations- und
Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmen
auch künftig zu erhalten.“
CRN Club
Produktpräsentation mit
anschließender Verlosung
❚❚ Täglich zur Mittagszeit findet der CRN
Club statt: Eine informative Produktshow
mit anschließender Verlosung von hochwertigen Devices, wie Monitore, Enterprise-SSDs, NAS-Systeme, Headsets, Notebooks oder Tablets. Moderiert von Spezialisten aus der CRN-Redaktion.
Die gesamte Bandbreite
der Digitalisierung
Im vergangenen Jahr änderte sich der Fokus der CeBIT
ganz auf B2B. Die Branche nahm die neue Ausrichtung
ausgesprochen positiv auf und auch in diesem Jahr wird
die Messe nicht nur den Kurs beibehalten, sondern
erstmals wieder wachsen.
❚❚ Das Topthema der CeBIT 2015 „d!conomy“ stellt die Digitalisierung und
damit die rasante Änderung von Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt. Die IT-Messe will die gesamte Bandbreite der Digitalisierung
erlebbar machen, mit allen Chancen und Herausforderungen. „Das Digitale ist nicht mehr nur Soft- oder Hardware. Das Digitale ist strategische
Entscheidung und kulturelle Veränderung, die jedes Unternehmen in jeder
Branche betrifft“, so Oliver Frese, Vorstand der Deutsche Messe AG.
Große Chancen mit dem Internet der Dinge
Das Internet der Dinge soll sich in nahezu allen Bereichen der CeBIT
spiegeln. Dabei liegt der Fokus nicht auf den Endprodukten, sondern auf
der gesamten Wertschöpfungskette – von den Sensoren über die Netzwerke und Analyse-Tools bis hin zu den Rechenzentrum. Der Stellenwert
funkschau 3-4/2015
des Internet-of-Things kann nicht unterschätzt werden, sagt Frese. „Jeder,
der in einem Unternehmen Verantwortung trägt, muss die Chancen und
grundlegenden Veränderungen des Internets der Dinge verstehen, weil es
alle Branchen betrifft.“
Partnerland China
Mit Blick auf das Partnerland betont Frese: „China wird das stärkste
Partnerland aller Zeiten.“ Die Nation setze mit großer Innovationskraft
alles daran, eine Spitzenposition im internationalen IT-Markt einzunehmen. Erwartet werden dieses Jahr mehr als 600 Aussteller aus China.
Insgesamt zeigt Frese sich sehr zuversichtlich: „Unsere wichtigen Indikatoren zeigen einen positiven Trend. Wir haben starke Reaktionen aus
dem Markt.“
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Live-Interviews
❚❚ Täglich stellen sich die Branchenschwergewichte der ITK-Branche den Fragen
der funkschau. In Halle 13, Stand A54 können Besucher die Gespräche zu den
Topthemen Unified-Communications, Datacenter und Cloud live mitverfolgen.
Alle Interviews finden Sie im Anschluss auch online unter www.funkschau.de/tv
Montag: Thema UC/Peripherie
11 Uhr: Wildix
Frédéric Oster, CountryManager DACH-Region
12 Uhr: Sennheiser
Matthias Lücke, ProductManager Telecommunications
14 Uhr: Snom
Oliver Wittig, Vice-President
Enterprise-Relations
15 Uhr: Eset
Thomas Uhlemann,
Security-Specialist
16 Uhr: Plantronics
Henning Schäfer, CountryManager Deutschland und Schweiz
Oliver Jungklaus, SeniorMarketing-Manager DCH/SE)
14 Uhr: Polycom
Sascha Hirschoff, Director
Systems-Engineers CentralEurope
15 Uhr: Innovaphone
Gerd Hornig, Sales-Director,
Vorstand – Member of the
Executive-Board
16 Uhr: Bintec Elmeg
Bernd Büttner, Director
Strategic-Marketing
14 Uhr. Scalcom
Georg Skala,
Vertriebsleiter
15 Uhr: Fujitsu
Jens-Peter Seick,
Vice-President Product-Management and - Development
16 Uhr: Rittal
Bernd Hanstein,
Hauptabteilungsleiter
Produktmanagement IT
Dienstag: Thema UC/Lösungen
11 Uhr: Mitel
Jürgen Engelhard, BusinessDevelopment-Manager
12 Uhr: Auerswald
Christian Auerswald,
Geschäftsführer
Donnerstag: Thema UC/Datacenter
11 Uhr: OCZ Storage Solutions
Christian Groll, Director
Enterprise-Sales EMEA
12 Uhr: FNT
Eric Brabänder,
Chief-Marketing-Officer
Freitag: Thema Cloud
& CRN @ CeBIT 2015
11 Uhr: Nfon
Jürgen Städing,
Chief-Product-Officer
12 Uhr: 1&1
Alexander Vierschrodt,
Head-of-Commercial-Management VPS
12 Uhr: 1&1
Dietrich Höschele,
Commercial-Product-Management Cloud-Server
❚❚ Premieren gab es unzählige auf der CeBIT. funkschau und
ihre Schwesterzeitschrift CRN tragen nun zur 30. eigenständigen CeBIT erneut eine Premiere bei. Denn beide Publikationen gestalten die Südachse des CeBIT-Areals – sozusagen
den B2B- und Fachhandelsbereich des ITK-Marktes – mit
Fachvorträgen, Diskussionsrunden, TV-Studios, gläserener
Redaktion und vielem mehr. Das aktuelle und bis zur CeBIT
sukzessiv ergänzte Programm
findet sich unter www.funkschau.de/cebit2015-we-connect.
3-4/2015 funkschau
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Montag, 16. März 2015
Dienstag, 17. März 2015
Mittwoch, 18. März 2015
Donnerstag, 19. März 2015
Freitag, 20. März 2015
Forum: Communication & Networks
10.00 Uhr 10.20 Uhr
Succesful Marketing for the
Smart Home - what we learn
from the US Market Mark
Walters, Z-Wave Alliance
Smart Home Alex Green,
Senior Director Information
Technology, IHS-Technology
10.20 Uhr 10.40 Uhr
Smart Home - und wie
verdient man da Geld? Prof.
Dr.-Ing. Christian Pätz, Z-Wave
Alliance
Smart Home Martin Vesper,
CEO, Digitalstrom
Diskussionsrunde
Breitbandausbau und internationaler Wettbewerb
Teilnehmer: Telekom, WIK,
VATM, BREKO, BUGLAS,
Portal 21
Smart Home Yüksel Sirmasac,
Geschäftsführer, Rockethome
10.40 Uhr 11.00 Uhr
11.00 Uhr 11.20 Uhr
11.20 Uhr 11.40 Uhr
11.40 Uhr 12.00 Uhr
Halle 13
Stand: B41
12.00 Uhr 12.20 Uhr
12.20 Uhr 12.40 Uhr
12.40 Uhr 13.00 Uhr
13.00 Uhr 13.20 Uhr
funkschau-Interviews
Stündlich am funkschau-Stand
Halle 13 A54
Diskussionsrunde
Smart Home mit Anwendungen
erfolgreich: Leben + Wohnen im
Quartier Smart Home Initiative
Deutschland e.V.
Teilnehmer: DomoOne,
DOGEWO, Casenio, Technische Universität Chemnitz,
EnOcean
13.20 Uhr 13.40 Uhr
14.00 Uhr 14.20 Uhr
Smart Home aus Kundensicht - wie unser Zuhause
Schritt für Schritt smarter wird
Stephan Schneider, Senior
Marketing Manager Business
Development Public & Health
ENN, Vodafone D2
14.20 Uhr 14.40 Uhr
Smart Home-Markt
Deutschland 2015 Dr. Bernd
Kotschi, Geschäftsführer Kotschi
Consulting
14.40 Uhr 15.00 Uhr
Smart Home. Holger Knöpke,
Leiter Connected Home,
Deutsche Telekom AG
15.00 Uhr 15.20 Uhr
Smart Home Harald Zapp,
Founder & CEO, Relayr
15.20 Uhr 15.40 Uhr
Breitbandgipfel der Deutschen
Breitbandinitiative
D21 und Bitkom
15.40 Uhr 16.00 Uhr
16.00 Uhr 16.20 Uhr
16.20 Uhr 16.40 Uhr
16.40 Uhr 17.00 Uhr
17.00 Uhr 19.00 Uhr
funkschau 3-4/2015
Smart Home
Bernd Grohmann, Vorstand
Technologie eQ3
Diskussionsrunde
Wie sehen massenmarkttaugliche Smart Home-Produkte und
Services der Zukunft aus?
Teilnehmer: Deloitte Consulting, Rockethome, eQ-3 ,
RWE Effizienz, User Experience Design, Bitkom
M2M versus IoT
Eurotech
13.40 Uhr 14.00 Uhr
Diskussionsrunde
Die Rolle von Plattformen,
Standards und Allianzen im
Smart Home-Markt der Zukunft
Teilnehmer: Digitalstrom,
Sturm & Company, EEBus,
Deutsche Telekom, Relayr
Z-Wave
Smart Home Wolfgang
Hoffmann, RWE-Effizienz
Smart Home Fazit Tobias
Arns, Bereichsleiter Social Media & E-Commerce, Bitkom
Eröffnung/Grußwort
Smart Home
Tobias Arns und
Dr. Andreas Goerdeler
Live-Hacking
Wolkenlöcher: Welche Gefahren
lauern bei UCC-Lösungen aus
der Cloud?
Rainer Giedat, White HatHacker, NSide Attack Logic
Diskussionsrunde
Collaboration: Die Stolpersteine
der Videokonferenzlösungen
Teilnehmer: Nextragen,
Simac, Avaya, Interoute,
Logitech, Polycom
Diskussionsrunde
Systemhäuser im Dialog: Fallen
der Implementierung bei einer
UCC-Lösung
Teilnehmer: ComNet, Stein-IT,
Unified Solution, WTG Technologie, yourIT
Martin Fryba, Chefredakteur
CRN, Claudia Rayling, Redakteurin funkschau
Live-Hacking
Einbrecher: Hacker freuen sich
über Präsenzinformationen und
eine durchgängige Kommunikation – die Gefahren von UC
Rainer Giedat, White HatHacker, NSide Attack Logic
Live-Hacking
Vernetzung total: Das Internet
der Dinge beschert Milliarden
von potenziellen gefährlichen
Devices, die sich über Smartphones und WLANs manipulieren lassen.
Rainer Giedat, White HatHacker, NSide Attack Logic
Diskussionsrunde
Ernüchternd: Was alles bei
einem UC-Projekt schief gehen
kann.
Teilnehmer: Brightone, IANT,
Logitech, Microsoft, Snom
Vorsicht: Was muss in einer
M2M/IoT-Projektausschreibung
stehen, um beispielsweise
Sicherheitsprobleme oder
Backdoors zu vermeiden?
Prof. Bernhard Stütz, Steinbeis
Transfer Zentrum, Stralsund
Programmaktualisierung
unter www.funkschau.de/
CeBIT2015-we-connect
Wahrheiten: Standardisierung,
Rahmenbedingungen, M2MMythen
Prof. Dr. Jens Böcker, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Diskussionsrunde
Unbequem: Welche Fragen
muss ich meinem künftigen
Cloud-Provider stellen?
Teilnehmer: mm1 Consulting& Management, PAC,
Nfon, QSC, Starface, Swyx
Diskussionsrunde
Abschied: ISDN wird 2018
abgeklemmt. Wie geht es
insbesondere für mittelständische Unternehmen weiter?
Teilnehmer: Bintec, Ferrari,
Telekom
Diskussionsrunde
Konfusion: M2M-Plattform
versus M2M-Plattform. Eine verbindliche, allgemein anerkannte
Definition zum Leistungsumfang
einer M2M-Plattform existiert
aktuell am Markt überhaupt
nicht – kann es womöglich gar
nicht geben?
Teilnehmer: Cisco, Eurotech,
Exceet Secure Solutions, IBM,
MC Technologies, PTC, QSC,
Telefónica
Diskussionsrunde
Aussicht: Perspektiven für eine
smarte Zukunft
Teilnehmer: mm1 Consulting&
Management, Digitalstrom,
eQ3, Qivicon, Vodafone
Aussteller-Happy-Hour am funkschau-Stand Halle 13 A54
Joao Gonzaga, CTO der Swyx
Solutions: „Gerade auch mit Hinblick
auf die zukunftsweisende Umstellung
auf All-IP kann der Zeitpunkt für den
Umstieg in die Cloud eigentlich nicht
früh genug gewählt werden.“
27
Interviews
Flexibel, kostengünstig, beliebig skalierbar
und nahtlos in Geschäftsprozesse integrierbar: Das sind die zentralen Vorteile der TKAnlage der Zukunft, die in der Cloud mit
Voice-over-IP (VoIP) betrieben wird. Denn
die Telefonie der Zukunft heißt „Cloud TK”
beziehungsweise „Hosted PBX” (PrivateBranch-Exchange) oder „IP-Centrex”. Das
Prinzip ist einfach: Alle Funktionen einer üblichen TK-Anlage werden im Rechenzentrum eines spezialisierten Dienstleisters gehostet und über das Internet bereitgestellt.
Dieser übernimmt gleichzeitig die volle Verantwortung für Betrieb, Wartung und Updates. Die Cloud-TK-Anbieter gehen zum
Teil mit aggressivem Marketing auf Kundenakquise; erwarten sie in den kommenden Jahren schließlich ein erhebliches Umsatzwachstum. Allerdings steht die Marktentwicklung noch am Anfang.
Trotz der zahlreichen Vorteile virtueller
Telefonanlagen aus der Cloud zögern
deutsche Unternehmen noch. Zu groß sind
zum Teil Bedenken in Sachen Sicherheit
und Sprachqualität. Umso wichtiger ist es,
bei der Anbieterwahl die Augen offen zu
halten und nichts für selbstverständlich zu
nehmen. In der Forendiskussion auf der
CeBIT geht funkschau daher mit Cloud-Telefonie-Anbietern und Consultants der Frage nach „Unbequem: Welche Fragen
muss ich meinem künftigen Cloud-Telefonie-Provider stellen?“. Diskussionsteilnehmer sind unter anderem Nfon,
QSC, Starface und Swyx Solutions. (DK)
Jürgen Städing, CPO – Product Management & Business Development, Nfon: „Die Entscheidung für den Fortschritt ist zuallererst eine unternehmerische Entscheidung und ist kompromisslos
damit verknüpft, was sich Unternehmen vom Wechsel der Kommunikation in die Cloud versprechen.“
Wann: Mittwoch, 18.03.2015, von
15 bis 16 Uhr
Wo: Forum Communication & Networks
in Halle 13
Bild: Telekom Deutschland
Check für für den CloudTelefonie-Provider
funkschau EXPERTENKOMMENTAR
Digitalisierung:
Die Aufholjagd beginnt
Zum Glück erscheinen Studien heutzutage digital. Sonst bräuchte ich ein neues Regal. Denn
ausgerechnet zur Digitalisierung sind im vergangenen Jahr gleich reihenweise Befragungen erschienen. Zu Recht allerdings! Denn das Thema
kann gar nicht hoch genug gehandelt werden.
Von der Digitalisierung hängt schließlich die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ab.
Konzerne und Mittelständler erkennen das jetzt
zunehmend. Sie wollen nicht ins Hintertreffen
geraten. Auch ein Ergebnis der Studien: Mehr als
zwei Drittel von ihnen sehen bei der Digitalisierung im eigenen Betrieb Nachholbedarf. Gut so!
Dirk Backofen, Leiter Marketing
Denn der Zeitpunkt zu handeln ist günstig.
Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland
Selten waren deutsche Unternehmen, vor allem
Mittelständler, so erfolgreich. Die Bundesregierung hat die Konjunkturprognose 2015 gerade erst auf 1,5 Prozent erhöht. Vielerorts sind die
Auftragsbücher voll und die Umsätze steigen. Unser Mittelstand und unsere 1.300 Weltmarktführer stehen für höchste Qualität, Verlässlichkeit und Präzision. Diesen Vorsprung sollten Unternehmen nicht einbüßen – zumal sich durch die Digitalisierung neue Geschäftschancen eröffnen.
Wie können Firmen vorgehen? Mit Hilfe der Digitalisierung gestalten Unternehmen ihre Prozesse effektiver. Ein Beispiel: Häufig wollen Mitarbeiter ihre Daten und Anwendungen auch
unterwegs auf dem Smartphone und Tablet dabei haben. Dies zu ermöglichen, könnte ein
Anfang der Digitalisierung im Büro und im Außendienst sein. Damit stehen Kundeninformationen und Auftragsmodalitäten rund um die Uhr überall zur Verfügung. Ähnlich die virtuelle
Telefonanlage: Sie verbessert die Erreichbarkeit und durch sie lassen sich Anfragen schneller
beantworten. Mitarbeiter nehmen Gespräche per Mausklick am Bildschirm an.
Oder Firmen wollen insgesamt flexibler agieren und gleichzeitig stellen ihre Kunden hohe
Anforderungen an die Datensicherheit. Das bindet Ressourcen. Die Lösung kommt aus der
Cloud. Dienstleister übernehmen die Datenverantwortung, wenn Mittelständler ihre Server
dorthin auslagern und so zum Beispiel Lastspitzen des Weihnachtsgeschäfts problemlos auffangen.
Digitalisierung kann aber noch mehr als Prozesse effektiver gestalten. Dafür muss sie sich
durch die Firmenstrategie ziehen wie ein roter Faden. So ergeben sich ganz neue Geschäftschancen: Etwa wenn Mittelständler Produktion, Vertrieb und Services mit digitalem
Know-how verknüpfen.
Beispiel Online-Shop: Klar, der kostet zunächst einmal Geld. Das mag den einen oder anderen abschrecken, aber ein Online-Shop ist doch nicht nur ein zusätzlicher Verkaufskanal. Über
einen Online-Shop tauschen sich Händler mit ihren Kunden aus, womöglich sogar im Beratungsgespräch während des Kaufs. So dient der digitalisierte Vertrieb auch dazu, den eigenen
Anspruch des Mittelstands an mehr Kundennähe zu erfüllen.
Alle diese Beispiele zeigen: Die Digitalisierung ist für den Mittelstand unverzichtbar, weil sie
hilft, ihn erfolgreich zu machen. Sie sichert seine Zukunft. Denn genau die steht auf dem Spiel.
Die deutsche Wirtschaft und ihre Unternehmen stehen am Scheideweg. Ohne Digitalisierung
weniger Fortschritt und kein Wachstum. Wir mögen die erste Hälfte der Digitalisierung an die
USA und Asien verloren haben. Aber wir haben mit den günstigen Rahmenbedingungen der
hiesigen Wirtschaft und dank eines starken Mittelstands jetzt die Chancen, ein neues, ein digitales Wirtschaftswunder zu gestalten. Wir sollten die Gunst der Stunde nutzen. (MK)
3-4/2015 funkschau
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