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(Pdf) - ZEITUNG AM SAMSTAG

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HERDERNMAGAZIN
21. März 2015
DAS STADTTEILMAGAZIN DER ZEITUNG AM SAMSTAG
Baupläne an der Habsburgerstraße
Was wird aus
dem „Wirtshaus
zu Amerika“?
Alter Friedhof
Im Lauf der Zeit
– ein Rundgang
Leben in Herdern
Kulturtipps
Kabarett
Kindertheater
Tanz & Akrobatik vom Feinsten
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H E R E I N S PA Z I E R T
„Klein-Nizza“
in Freiburg –
hier hält der Frühling zuerst Einzug
Vom Winzerdorf zum lebendigen Stadtteil. Was fehlt ist ein
„Herdernhaus“ für zwanglose Treffen der Bewohner. Ein Gastbeitrag.
rkundlich wird das Winzerdorf Herdern erstmals im
Jahr 1008 n. Chr. erwähnt und gehört damit zu den
am frühesten besiedelten Orten des heutigen Stadtkreises Freiburg.
U
Auf eine lange Tradition hier im Stadtteil blicken der Löschzug 3 der
Freiwilligen Feuerwehr, der Turnverein und die Lallizunft zurück.
Diese sind übrigens auch dafür verantwortlich, dass unser Hock
seit über 30 Jahren rund um die Kirche stattfindet.
1457 wurde das Dorf an Freiburg verkauft und nun war es der
Stadt möglich, sich auch nach Norden hin auszubreiten. Zahlreiche Gründerzeit- und Jugendstilvillen aus dem ausgehenden 19.
und beginnenden 20. Jahrhundert zeugen noch heute von der intensiven Bautätigkeit zwischen dem ehemaligen Dorfkern und
der Altstadt.
Der Herdermer Bürgerverein, besteht seit 116 Jahren, kann also auf
eine lange Tradition zurück blicken. Er entstand aus der Unzufriedenheit einiger Bürger über so manches, was im Zuge der wachsenden Stadt an Bautätigkeiten in Herdern erfolgte, wie beispielsweise die „Irrenklinik“ und das Gefängnis. Diese Thematik zieht
sich bis heute wie ein roter Faden durch die Sitzungen und Beratungen des Bürgervereins. Viele alte Bauten sind bereits verschwunden und damit geht auch die Geschichte des kleinen Winzerdorfes mehr und mehr verloren. Daher ist es dem Bürgerverein
ein großes Anliegen, alte Bausubstanz zu erhalten.
Daran, dass Herdern über Jahrhunderte hinweg in erster Linie ein
Winzerdorf war, erinnert heute leider fast gar nichts mehr. Denn
auch an den Berghängen, wo bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts
noch ausgedehnte Rebberge und Streuobstwiesen lagen, steht inzwischen Villa an Villa.
Was hat Herdern heute zu bieten?
Es wird immer noch „Klein Nizza“ genannt, denn auch heute noch
scheint der Frühling alljährlich zuerst seinen Einzug in Herdern zu
halten.
Herdern ist nicht nur ein bunter, lebendiger Stadtteil, nein, es
scheint alles zu haben, was gebraucht wird, um sich wohl zu
fühlen. Entlang der Habsburgerstraße und natürlich rund um den
Kirchplatz gibt es Geschäfte aller Art für fast jeden Bedarf. Polizeiposten und Gerichtsbarkeit sind im Stadtteil präsent. Sogar eine
der wichtigsten Institutionen – das Finanzamt – hat seinen Sitz in
Herdern. Der Anschluss an die Innenstadt und die anderen Stadtteile ist durch Bus und Straßenbahn recht gut gewährleistet.
Ein Stadtteil lebt davon, dass sich die Bewohner kennen, dass sie
die Möglichkeit haben, sich zwanglos zu treffen, sich auszutauschen. Seit Jahren bemüht sich der Bürgerverein um ein „Herdernhaus“, das als Treffpunkt dienen und in dem der Vorstand zu seinen
Besprechungen zusammen kommen könnte. Wegen der hohen
Mieten ist dies aber noch unrealistisch.
Im Mai finden beim Bürgerverein Herdern Neuwahlen des Vorstands statt. Wir sind wir auf der Suche nach Kandidatinnen und
Kandidaten, die sich für ihren Stadtteil aktiv einsetzen möchten. Sie
können jederzeit Mitglieder unseres Bürgervereins werden und
sich zur Verfügung stellen, wir freuen uns auf Sie!
Ingrid Winkler
Vorsitzende des Bürgervereins Herdern
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 3
S C H Ö N E AU S S I C H T E N
Inhaltsverzeichnis
Herein Spaziert:
Gastbeitrag von Ingrid Winkler __ Seite 3
Showteam Matrix:
Tanz & Akrobatik vom Feinsten __ Seite 5
Habsburgerstraße:.
Ein Haus voller Geschichte(n) __ Seite 9
Schön Wohnen
und mehr
Zur ersten Ausgabe des neuen Herdern-Magazins
Alter Friedhof:
Jedes Grab erzählt __________ Seite 13
Universitäts-Bauamt:
Umzug nach Herdern ________ Seite 16
Feste feiern:
Der Herdemer Hock ________ Seite 19
Veranstaltungs-Tipps ________ Seite 20
Kultur-Tipps ______________ Seite 22
IMPRESSUM
Stadtteilmagazin
Zeitung am Samstag Verlags GmbH
Benzstraße 22, 79232 March
Tel. 07665-93 458-0
Fax 07665-93 458-286
Geschäftsführer:
Christopher Kunz,
Rüdiger van der Vliet
Chefredakteurin:
Barbara Breitsprecher (visdp)
Tel. 0174-16 37 446
Redaktion:
Michael Zäh, Tel. 0170-73 91 787
e-mail: redaktion@zas-freiburg.de
Titelfoto: Barbara Breitsprecher,
Alex Koch
Verkaufsleitung:
Michael Metzger, Tel. 07665-93 458-21
e-mail: m.metzger@zas-freiburg.de
Grafik, Layout & Herstellung:
dtpwork design, Herbolzheim
Adrian Kempf, Tel. 07643-39 42 65 00
e-mail: layout@dtpwork.de
4 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
Sie halten es in den Händen: Unser erstes Herdern-Magazin. Künftig wollen wir zweimal im
Jahr ein solches Heft, das sich
intensiv dem Stadtteil Herdern
widmet, herausbringen.
Mit Herdern verbindet man eine
ruhige, aber innenstadtnahe Lage,
grünes Wohnen und teure Villen.
Herdern ist aber viel mehr: Der
Stadtteil mit dem wunderbar dörflichen Ortskern, den kleinen Läden und den Festen auf dem
Kirchplatz sowie dem reichen Kulturangebot im Vorderhaus, ist auch einer der kinderreichsten Stadtteile Freiburgs.
Wobei den älteren Jugendlichen hier nach wie vor
der Schulhof als Treffpunkt genügen muss. Es wäre spannend zu wissen, was Herderns Jugend sich
wünscht, was sie gebrauchen könnte, an Freiflächen, Angeboten oder Jugendzentrum.
Mit diesem Magazin und unserer langjährigen Erfahrung als Team der Zeitung am Samstag möchten wir Herdern gerne begleiten, auf einem Weg,
der Veränderungen bringt und Traditionelles erhält. Dazu gehören Porträts und Interviews von
Menschen und Gruppen, die sich für ihren Stadtteil stark machen. Ebenso gehört aber dazu, heiß
diskutierte Themen aufzugreifen – denn auch eine konstruktive Auseinandersetzung, bei der am
Ende eine sachliche, gut begründete Lösung gefunden wird, ist etwas, was einen Stadtteil stark
macht. Und natürlich möchten wir Veranstaltungen und Termine nennen, die für die Bürgerinnen
und Bürger interessant sind.
In diesem Sinne wünsche ich eine anregende
Lektüre.
Barbara Breitsprecher
Chefredakteurin Magazin
S H O W TA N ZG R U P P E
Matrix
Tanz und Akro batik vom Feinsten
©Alex Koch
Vor elf Jahren gründete Tina Plötze das Showteam Matrix. Inzwischen hat die Trainerin und Choreografin
ihr Ensemble, das Modern Dance, Kunstturnen und Akrobatik vereint, an die Spitze geführt.
D
ie Konzentration ist fast mit Händen zu
greifen.Intensive Aufwärmübungen bei treibender Musik. Was danach kommt ist atemberaubend: Tänzerinnen, Turner und Akrobaten des
Showteams Matrix proben gemeinsam in der
Halle des Friedrich-Gymnasiums für ihren nächsten Auftritt und zeigen dabei kraftvoll-geschmeidige Anmut und spektakuläre Einlagen.
Energievolle Kraftakte wechseln sich bei diesem Training mit fröhlichem Lachen ab. Hier ein zupackender
Griff, dort ein Sprung gefolgt von einem kritischen
Blick, dann ein herzliches Schulterklopfen. Ein kräftiger, breitschultriger Turner stemmt eine grazile 16Jährige hoch, als wäre sie eine Feder. Daneben fliegt
gerade einer der Turner durch die Luft, hochgeschnellt über die Rücken anderer, ohne Trampolin,
und aufgefangen von den starken Armen weiterer
Akrobaten. Befreites Lachen, als die Landung
klappt. Währenddessen bewegen die Tänzerin- ©Barbara Breitsprecher
nen im Vordergrund ihre beweglichen Körper mit einer gleichförmigen, schwebenden Leichtigkeit und
verweben zu einer faszinierenden Einheit.
Dazwischen Tina Plötze (Foto). Ein bewegliches Energiebündel, beim Aufwärmtraining – an dem sie selbstverständlich teilgenommen hat – schien ihr Atem
» ALS AKROBAT
BRAUCHT MAN MUT.
TINA PLÖTZE, TRAINERIN MATRIX
kaum schneller zu gehen. Sie ist die Gründerin, Trainerin und Choreografin von Matrix. Das Showteam
lebt von ihrem Einsatz, ihren Ideen und ihrer Energie.
Sie überlegt sich die Schrittabfolgen, denkt sich die
turnerischen Einlagen aus und entscheidet über Ko-
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 5
S H O W TA N ZG R U P P E
©Alex Koch
Zusammen mit Orso
präsentierte Matrix
vergangenes Jahr mit
„Empört Euch!“ eine höchst
beeindruckende Aufführung.
stüme und Requistiten, die den Aufführungen ihren glamourösen Touch geben.
Der nächste Auftritt findet gemeinsam mit Orso statt, am 18.
April um 20 Uhr im Konzerthaus. „Sounds of Cinema“ lautet das
Thema des Abends , bei dem das Orsophilharmonic Orchestra
unter der Leitung von Wolfgang Roese zusammen mit dem
Showteam Matrix bekannte Filmmusik spektakulär interpretieren wird. Seitdem hört Tina Plötze immer und immer wieder die
Klänge des Orchesters und studiert in ihrem Wohnzimmer passende Choreografien ein. Es ist nicht das erste Zusammenwirken von Matrix und Orso – vergangenes Jahr hatten sie zusammen einen Auftritt mit „Empört Euch!“, wobei der akrobatische
Tanz, der Text von Stéphane Hessel und die Musik von Dmitri
Schostakowtisch damals zu einer großartigen Komposition verschmolzen.
„Es ist so eine tolle Gruppe“, schwärmt Tina Plötze von ihrem
Showteam. Angefangen hatte alles vor elf Jahren mit einigen
Mädchen aus der Leistungsriege der Turnerinnen. Sie nahmen
an den Badischen Meisterschaften teil, ihr Stück hieß „Matrix“,
die Gruppe selbst hatte noch keinen Namen. Sie kamen unter
die besten Drei und qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften.Das Programm wurde ihr Name: Matrix. Ein Jahr
später kamen die ersten Männer dazu, allesamt Turner. Dann
vergrößerte und verfeinerte sich die die Gruppe mit
weiteren Mädchen aus dem Modern- und Jazztanz.Was sie alle miteinander bei Matrix
einbringen, bringt Tina Plötze zum
Schwärmen: „Das ist ganz hohes
Niveau“.
Sie selbst hat mit drei Jahren im
Leistungssport angefangen. Zunächst im Ballett, später kam
das Turnen hinzu. Ihre Eltern
entschieden dann jedoch,
sie aus dem Kader herauszunehmen und sie stattdessen in leistungsorientierten Gruppen traiShowteam Matrix
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6 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
Christina Plötze gründete 2004 das Showteam Matrix. Heute trainieren 29 aktive Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 47 Jahren
unter Anleitung der Trainerin und Choreografin. Matrix, das zum
Turnverein Freiburg-Herdern gehört, ist seit 2006 offizielle Showgruppe des Deutschen Turnerbundes und wurde drei mal zur „Freiburger Mannschaft des Jahres“ gewählt. Seit Bestehen des Showteams ist Matrix jedes Jahr für seine sportlichen Erfolge beim Bundesfinale der Showperformance oder bei den Weltmeisterschaften
der Showperformances mit der Goldmedaille der Stadt Freiburg geehrt worden. Internationaler Erfolg hatten sie mit Auftritten in Tokyo,
Fiuggi, Seoul, Busan, Dornbirn, Lausanne, Siauliai und Kapstadt,
dabei gab es zweimal die Goldmedaille bei internationalen Weltmeisterschaften. 2015 geht es nach Helsinki zur Weltgymnastrada.
Modern Dance, Kunstturnen, Akrobatik – Das Showteam Matrix vereint
alle drei Elemente zu faszinierenden
Aufführungen. Hier beim Training.
Foto: Barbara Breitsprecher
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nieren zu lassen. Hier war die Förderung spielerischer. Tina
Plötze stammt gebürtig aus Göttingen, mehrere Umzüge brachten sie unter anderem nach Berlin, später dann nach Freiburg.
Bis sie 16 Jahre alt war, nahm sie am Balletttraining teil, dann
entdeckte sie für sich eine andere große Leidenschaft: den Jazztanz. Vier mal pro Woche nahm sie am Tanztraining teil, hinzu
kam weiterhin drei mal pro Woche das Kunstturnen.
Ob ihr etwas in der Jugend gefehlt habe, vielleicht Freizeit?
Tina Plötze schüttelt lachend den Kopf: „Das war meine
Freizeit. Ich hatte hier meine Freundinnen, wir haben
immer eine Menge Spaß gehabt.“
Bis heute, so hat sie festgestellt, sind die meisten aktiven Turnerinnen auch sehr gut in der Schule, die
vielen Trainingszeiten stellen also dabei keine
zu große Belastung dar. Was war zuerst? Die
Disziplin oder die Begabung? Auch Tina Plötze
kennt die Antwort nicht.
Nach dem Abitur studierte sie in Freiburg Sport,
Deutsch und Geschichte, sie wollte Lehrerin werden.
Heute unterrichtet sie am Gymnasium in Gengenbach und ist darüber sehr glücklich. Im übrigen ist
sie eine der Sportlehrerinnen, die tatsächlich alle
Übungen immer mitmachen. Während des Studiums wechselte sie zeitweise nach München und besuchte dort abends parallel die Iwanson-Schule, eine der größten Institute in Europa für zeitgenössische Tanzausbildung. Damals reifte der Gedanke,
nach dem Abschluss und der Rückkehr nach Freiburg zusammen mit den besten Mädchen dort eine Show-Tanzgruppe zu gründen. Sie selbst tanzte weiterhin bei den Freiburger Jazzetts, unter der
Leitung von Helga Mayer-Ehret.
Es war eine ungeheuer intensive Zeit, jeden
Abend kam Tina Plötze erst gegen 22.30 Uhr
nach Hause. „Aber es hat wahnsinnig Spaß gemacht“, bekräftigt die sympathische 36-Jährige,
die heute Mutter von zwei Kindern ist. „Ich bereue gar nichts.“
Bei Matrix ist der jüngste Turner vor kurzem 16
Jahre alt geworden, der älteste ist 47, aber al-
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 7
Foto: Barbara Breitsprecher
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tersmäßig kaum von den anderen zu unterscheiden. Neben den
Turnern und Turnerinnen gehören Sportstudierende, ehemalige
aktive Turner und die Modern- und Jazz-Tänzerinnen zur Truppe. Männliche Modern Dance-Tänzer zu finden ist hierzulande
kaum möglich, während es in den USA begandete Tänzer gibt.
„Bei uns ist das einfach keine Mode“, bedauert Tina Plötze das.
» MIRHATDASVIELE TRAINING
IMMERWAHNSINNIG SPASS GEMACHT.
ICHBEREUEGAR NICHTS.“
„Offizielle Showgruppe des Deutschen Turnerbundes DTB“
inne. Einer der Höhepunkte von Matrix war 2007 die Reise nach
Japan, wo das Freiburger Showteam drei verschiedene Aufführungen präsentierte. „Wir wurden dort gefeiert wie Stars“, erinnert sich Tina Plötze. Seitdem ist die Gruppe fast jedes Jahr für
Auftritte im Ausland unterwegs.
In diesem Jahr geht es nach Helsinki zur Weltgymnastrada, die
Tänzerinnen, Turnerinnen und Turner haben schon den Urlaub
dafür gebucht. Das große Ziel, das Tina Plötze und Matrix anvisieren, steht dann im Juli 2017 an: Da findet in Oslo die dritte
„Gym for Life Challenge“ statt. Das Freiburger Showteam hat den
Ehrgeiz, dort nicht nur in einer Kategorie, sondern in allen Gruppen Gold zu holen.
Barbara Breitsprecher
TINA PLÖTZE, TRAINERIN MATRIX
Derzeit sind 29 Frauen und Männer bei Matrix aktiv mit
dabei, bei Bedarf kann Tina Plötze sicher sein, dass
einige Auswärtige Sportler für Aufführungen mit dazu stoßen. Zweimal pro Woche trainiert das Showteam miteinander, daneben haben die Turner, Turnerinnen und Tänzerinnen mehrmals in der Woche
noch ihr eigenes Training. Neben der körperlichen Fitness, Stärke und Technik brauchen die
Turner und Turnerinnen von Matrix aber noch
etwas: „Mut braucht man als Akrobat“, weiß
Tina Plötze.
Seit 2006 hat das Showteam Matrix durchgängig den jährlich zu vergebenden Titel
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S TA DTG E S C H I C H T E
©Bild: Stadtarchiv Freiburg
Habsburgerstraße
Auf dieser Bauskizze von 1819 ist der Häuserkomplex Habsburgerstraße/Ecke Wölflinstraße in seiner Gesamtheit gut zu erkennen.
Ein Haus voller Geschichte(n)
Ein historischer Gebäudekomplex und damit auch ein geschichtsträchtiges ehemaliges Wirtshaus ohne
Denkmalschutz stehen vor dem möglichen Abriss. Das Areal Habsburger-/Wölflinstraße soll neu bebaut werden.
B
esonders ansehnlich ist das
Haus an der Ecke Habsburgerstraße/Wölflinstraße nicht.Viele
Jahre lang war hier ein Autohaus ansässig, schicke Jaguar standen hinter großen Fensterscheiben. Später zog ein
Farbengeschäft ein, nun steht das Gebäude seit geraumer Zeit leer und
wirkt fast ein wenig verwahrlost. Dabei
verbirgt sich hinter der Fassade die
überaus interessante Geschichte eines
der ältesten Häuser in Herdern. Das
Haus gehört zu einem Areal, das von
der Firma Gisinger im Auftrag des
Deutschen Caritasverbandes bebaut
werden soll. Ein Teil des Grundstücks –
zu dem auch das alte Eckhaus gehört –
hat Gisinger selbst erworben, hier soll
der neue Firmensitz gebaut werden.
Daneben sollen weitere Büros und Geschäfte sowie Wohnungen entstehen.
Caritas und Gisinger haben die Gebäude
bewertet und sind bislang zu dem Schluss
gekommen, dass sie die Bausubstanz der
vier alten Häuser auf dem knapp 7000
Quadratmeter großen Grundstück für
denkbar schlecht halten und davon ausgehen, dass die Häuser abgerissen werden
müssen. Keines der Gebäude steht unter
Denkmalschutz. Doch das mit dem notwendigen Abriss sehen nicht alle so, es
formiert sich Widerstand in der Bürgerschaft von Herdern und Neuburg.
Ingrid Winkler, die Vorsitzende des Bürgervereins Herdern, wünscht sich, dass
das Haus Habsburger-/Ecke Wölflinstraße
erhalten bleiben und sich nur auf der
Rückseite eine neue Bebauung erschließen soll. Dafür, räumt sie ein, seien allerdings Ideen und Phantasie gefragt. „Für
mich hat Architektur etwas mit Kunst zu
tun“, bekräftigt Ingrid Winkler, die sich
Habsburgerstraße
„Wirtshaus zu Amerika“
Das kulturgeschichtliche interessante
Gebäude Habsburgerstraße 101 an der
Ecke zur Wölflinstraße gehört zu einem
der wenigen in Freiburg noch erhaltenen
Häusern aus der Pionierbebauung und
ist vermutlich eines der ältesten Häuser
der Habsburgerstraße. Diese wiederum
gehört seit dem Mittelalter zu einer alten
Siedlungs- und Verkehrsachse, die Linienführung der Habsburgerstraße entspricht weitgehend bis heute dem mittelalterlichen Verlauf. Im Keller sowie im
Obergeschgoss und unterm Dach des
Hauses sind noch erhebliche Teile der
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 9
S TA DTG E S C H I C H T E
Herdern 1852
» DER ABRISSDES HAUSESWÄREEIN
UNERSETZBARER VERLUST.“
BERNHARD MERK, FORUM NEUBURG
auch vorstellen könnte, dass an diesem Ort, im alten „Wirtshaus
zu Amerika“ eine Art Bürgertreff für den Stadtteil unterkommen
könnte.
Und auch das Forum Neuburg, eine neu gegründete Bürgerinitiative zur Erforschung der Geschichte und zum Erhalt des Stadtbildes, spricht sich vehement für den Erhalt des fraglichen Gebäudes
aus. Als Beispiel, wie ein Haus in seiner Außenansicht erhalten, innen aber anders bebaut und genutzt werden kann, nennen Bernhard Merk, Michael Managó und Atai Keller vom Forum Neuburg
den Freiburger Maria-Hilf-Saal.
Würde das historische Aussehen erhalten bleiben, so wird argumentiert, könnte im rückwärtigen Bereich dennoch der Platz für
neue Gebäude genutzt werden.
Das Haus, um das es den Bürgerinnen und Bürgern vor allem geht,
stammt aus dem Jahr 1776 und wurde als Wohn- und Gasthaus erbaut. Der Grund, warum ein solch altes Haus nicht unter Denkmalschutz steht, ist für viele nicht nachvollziehbar und lässt sich wohl
auch nur durch die vielen Umbauten erklären, die im Laufe der
Jahrhunderte an dem Gebäude vorgenommen wurden. Die spannende Geschichte des Hauses beginnt als „Wirtshaus zu Amerika“
beginnt mit Johann Baptist Messy, der als Soldat eines FranzösischSchweizer-Regiments desertierte und sich über Amsterdam nach
Niederländisch-Guyana absetzte. Als Aufseher einer Zuckerrohrplantage erwarb er ein gewisses Vermögen und kehrte damit 1776
zurück in seine Heimatstadt Freiburg. Er heiratete die Tochter eines
Bierbrauers und baute sich ein Wirtshaus. Sein Gasthaus „Zu Amerika“ wurde gern besucht, auch von durchreisenden Händlern,
denn Messy konnte offensichtlich spannend von seinen Abenteuern
10 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
Habsburgerstraße 101 an der Ecke zur Wölflinstraße: Das ehemalige
„Wirtshaus zu Amerika“ von 1776. Ein Architektenwettbewerb soll
über die Zukunft eines der ältesten Häuser der Habsburgerstraße
entscheiden.
Foto: Gisinger
in der Neuen Welt erzählen. Und er war gesellschaftlich so anerkannt, dass er auch den Posten des Polizeiinspektors inne hatte.
Nach Messys Tod 1795 wechselte das Wirtshaus mehrfach
Besitzer und Namen. 1837 wurde es zu einer Unterkunft für Blinde. Später wurde das Anwesen parzelliert und zu einem kleinen
Gewerbezentrum.
1907 wurde das Eckhaus zur Badeanstalt, die bis 1961 hier bestand. Neben Wannenbädern wurden hier auch „UnterwasserMassagen“ angeboten. 1911 wurde ein Seitengebäude Sitz der
Freiburger Filmproduktionsfirma „Welt-Kinematograph“. Das Unternehmen eröffnete auch in der Kaiser-Joseph-Straße das erste
Freiburger Kino. Der Erste Weltkrieg setzt der Filmbranche und
der Freiburger Firma jedoch zu, Anfang der 20er Jahre muss sie
schließen.
Foto: Gisinger
Unter den wenigen Häusern, die es 1852 in Herdern gab, befand sich
das „Wirtshaus zu Amerika“ in der heutigen Habsburgerstraße.
Bild: Joseph Wilhelm Lerch/Foto: Hans-Peter Vieser, Augustinermuseum Freiburg
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1940 eröffnete Franz Speck in dem Eckgebäude eine Kfz-Werkstatt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum Autohaus Speck wurde
und bis 1992 hier bestand. Dem Autohaus sind die großen Schaufenster geschuldet, ebenso der innere Umbau des Barockbaus, der
vermutlich entscheidend zum amtlichen Verzicht des Denkmalschutzes beigetragen hat. Als letztes hatte hier ein Farben- und Tapetengeschäft seine Ladenfläche. Seit dem Auszug von Gänshirt
Raum & Farbe steht das Gebäude leer.
Im Spätsommer 2014 hat die Unternehmensgruppe Gisinger eine
Teilfläche des Areals zwischen Habsburger- und Wölflinstraße
vom Deutschen Caritasverband gekauft.
Der Caritasverband hatte 2012 ein Investorenauswahlverfahren gestartet und dabei ein
Unternehmen gesucht,
das in enger Kooperation mit Caritas das Gelände neu entwickelt
und bebaut. Auf rund
einem Drittel der Fläche will der Caritasverband Mietwohnungen
entstehen lassen.
HANS-JÖRG MILLIES, CARITAS Nun soll ein Architekturwettbewerb über
das zukünftige Aussehen der Habsburger-/Ecke Wölflinstraße entscheiden. 15 renommierte Architekturbüros, darunter auch Christoph Mäckler, der für den eindrucksvollen Umbau des Augustinermuseums verantwortlich ist, haben Vorschläge erarbeitet, über
die nun entschieden werden soll. Ob das älteste Haus in der Habsburgerstraße, das geschichtsträchtige „Wirtshaus zu Amerika“, bei
diesen Plänen erhalten und mit einbezogen wird, war bis Redaktionsschlusses ungewiss. Die Historie, der bauliche Zustand und
die emotionale Bedeutung des „Wirtshauses zu Amerika“ seien in
dem Auslobungstext, der den beteiligten Architekten vorliege,
ausführlich berücksichtigt und im Kolloquium in Anwesenheit
der teilnehmenden Architekten besprochen worden, versichert
Kerstin Osygus, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
bei der Unternehmensgruppe Gisinger.
Das Preisgericht, das über die eingereichten Beiträge der Architekturbüros entscheiden wird, setzt sich aus Vertretern der Sachund Fachpreisrichter sowie Sachverständigen und Gästen zusammen. In enger Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung und
den Bauherren konnten namhafte Professoren, ein Vertreter des
Freiburger Gestaltungsbeirates, Vertreter der Stadtverwaltung sowie des Gemeinderates, ein Vertreter des Bürgervereins, Nachbarn
und Immobiliensachverständige für diese verantwortungsvolle
Aufgabe gewonnen werden. Am 19. März hat das Preisgericht getagt und wird nun über die Entwürfe auf Grundlage des Auslobungstextes über das Areal Habsburger-/Wölflinstraße und die
Zukunft des Hauses Nr. 101 entscheiden.
Barbara Breitsprecher
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Alter Friedhof
Im Lauf der Zeit
ALLE FOTOS: MICHAEL ZÄH
Der Alte Friedhof in Herdern birgt viele kleine Schätze der Grabmalkunst. Nicht nur christliche
Symbole wurden hier verwendet, sondern auch antike Motive und darstellende Kunst
E
in erster Frühlingstag im März
2015. Die Sonne scheint auf den
Alten Friedhof in Herdern. Viele
Grabmale leuchten im Licht der Sonne.
Es ist umso mehr zu sehen, wie sehr
der Zahn der Zeit bereits an ihnen nagt.
Der Alte Friedhof wurde im Jahr 1683
angelegt. Bis 1872 wurden Freiburger
Bürger beigesetzt. Berühmte Personen
sind hier begraben: Der Architekt Christian Wentzinger am Eingang Stadtstraße rechts. Der Historiker Carl von Rotteck an der Südmauer älterer Teil. Der
liberale Verleger Bartholomä Herder.
Boniface de Mirabeau, der Bruder des
Präsidenten der franz. Nationalversammlung, der 1792 im Freiburger Exil
starb.
Hans Sigmund (Foto) wartet auf einem
der Bänkchen vor der Kapelle. Er ist extra
hier auf den Alten Friedhof gekommen,
um uns zu helfen, einen fotografischen
Rundgang zu machen. Den Mann
kennt man in Herdern, er ist Ehrenvorsitzender des Bürgervereins, im Beirat
der „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofes“ und vieles
mehr. Er begleitet uns mit viel Fachkenntnis auf unserem Weg entlang der Friedhofsmauer. „Wir haben hier auf dem Alten
Friedhof drei Werkstoffe, die verwendet
wurden. Einmal der Stein, vor allem Sandstein, nur ganz wenig Marmor, dann
haben wir die schmiedeeisernen Arbeiten
und schließlich noch die ganz einfachen
Holzkreuze. Das sind eigentlich Dorfkreu-
ze gewesen“, erzählt Hans Sigmund. Es
sind derzeit rund 1000 Gräber, die noch
erhalten sind auf dem Alten Friedhof.
Viele werden von den Familien gepflegt,
» DREI WERKSTOFFE
WURDENVERWENDET:
STEIN, EISENUND HOLZ
HANSSIGMUND
teils mit größerem finanziellen Aufwand.
Die Gesellschaft der Freunde und Förderer
des Alten Friedhofes (siehe auch Seite 15)
kümmert sich generell um den Erhalt der
Grabmale, wie etwa jenen in der Friedhofsmauer, die ganz besonders leiden.
Teilweise müssen die Grabmale aus der
Mauer genommen werden, um dahinter,
wo es feucht ist, zu sanieren. „Eigentlich
ist es ein Kampf, den man auf Dauer verlieren wird“, sagt Hans Sigmund. „Es geht
darum, die Gräber so wie sie sind zu erhalten. Es wird also keine Schrift erneuert,
sondern der Zustand wie er ist, wird fixiert“, erklärt er den alljährlichen Kampf
gegen die Zeit.
Der Alte Friedhof birgt viele kleine Schätze
der Grabmalkunst. Es sind nicht nur die
christlichen Symbole, die auf den Gräbern
dargestellt sind, sondern oft auch antike
Motive oder Darstellende Kunst, auf der
etwa eine trauernde Familie in der damaligen Kluft zu sehen ist, oder ein Arzt, der
Michael Zäh
einer Frau den Puls fühlt.
Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 13
ALLE FOTOS: MICHAEL ZÄH
S TA DTG E S C H I C H T E
Biedermeier-Kunst: Eine Familie, anhand
der Kleidung als wohlhabende Kaufleute
einzustufen, trauert um die Mutter.
Detailgetreue darstellende Kunst: Das
Grabmal des Arztes zeigt ihn, wie er zu Lebzeiten einer Patientin den Puls fühlt.
Monumentale Kunst: Eingearbeitet in eine
Ecke der Friedhofsmauer ein häufiges Motiv
mit Kind
“Ihren Lieben Eltern”, heißt es hier. Da sind
drei Kinder dargestellt, mit Kreuz und mit
dem Baum des Lebens.
Das schlafende Mädchen ist wohl das berühmteste Grab auf dem Alten Friedhof. Es
ist niemals ohne Blumenschmuck.
Nicht nur die Engelsflügel sind hier interessant, sondern auch das unten rechts ganz
klein eingearbeitete Münster.
14 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
S TA DTG E S C H I C H T E
ALLE FOTOS: MICHAEL ZÄH
Freunde & Förderer des Alten Friedhofs
Ständige Sanierung
Antike Symbole, oben der häufig auf dem
Alten Friedhof zu findende Totenkopf und
das Kreuz rechts gehören zusammen.
Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofes wurde im Jahr
2000 gegründet und hat derzeit 360 Mitglieder. Vorsitzende der Gesellschaft ist
Ingrid Kühbacher (3.v.r.), die auch zwei
Bücher über den Alten Friedhof verfasst
hat:„Sie lebten in Freiburg“ (2006) und„In
Freiburg bekannt“ (2009). In den vergangenen beiden Jahren hat die „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofs“ rund 110 000 Euro in die
Sanierung von Grabmalen investiert. Davon bringen die Mitglieder im Jahr zwischen 10 000 und 15 000 Euro auf. Die
jährlich von der Gesellschaft der Freunde
und Förderer aufgebrachte Summe für
Sanierungen wird dann von Denkmalamt und der Stadt Freiburg aufgestockt.
„Wenn wir 55 Prozent eines Sanierungsvorhabens aufbringen, werden die anderen 45 Prozent von der öffentlichen Hand
aufgestockt“, erklärt Hans Sigmund. Neben den Mitgliedsbeiträgen gibt es auch
oft Einzelspenden, die teilweise zweckgebunden sind, etwa um den Alten Friedhof im Frühjahr überall mit Blumen zu
schmücken. Seit Gründung der Gesellschaft wurden bereits über 400 000 Euro
für Sanierungen aufgewendet.
So manches Grab wurde im Laufe der Zeit
beschädigt, wie diese Jesusfigur am Kreuz,
der die Füße fehlen.
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 15
NEU IN HERDERN
Universitäts-Bauamt
Bauprojekte bis ins Jahr 2021
Das Universitäts-Bauamt ist von der Hugstetter Straße nach Herdern, in die Starkenstraße 44 umgezogen.
Das ehemalige Gebäude des Gesundheitsamtes wurde dafür grundlegend umgebaut und modernisiert.
D
as Universitäts-Bauamt ist aus
der Hugstetter Straße ausgezogen und hat nun seit Januar
seinen Sitz in Herdern, in der Starkenstraße 44, im ehemaligen Gebäude des
Gesundheitsamtes. Das Bauwerk aus
den 60er Jahren wurde komplett entkernt und die Raumzuschnitte auf die
neuen Bedürfnisse angepasst.
Das Gebäude, das in Eigenplanung des
Universitäts-Bauamtes umgebaut wurde,
ist nun auch „energetisch auf Top-Standard“, wie Karl-Heinz Bühler, der Leiter
des Universitäts-Bauamtes, betont. Die
gültige Wärmeschutzverordnung wurde
sogar um 30 Prozent unterschritten. Dafür
hat das Haus eine komplett neue Fassade
bekommen, die neuen großen Fenster, die
die gesamte Raumhöhe einnehmen und
viel Licht in die Arbeitsräume lassen, bestehen aus einer Dreifach-Wärmeschutzverglasung.
Die großen, alten Bäume, die um das Gebäude herumstehen, werden im Sommer
mit ihrem dichten Laub das ihre dafür
tun, dass keine große Hitze im Gebäudeinneren entstehen wird.
Neben der neuen Raumstruktur und Isolierung wurden auch Schadstoffe bei den
Altmaterialien entsorgt, die Elektroinstallationen komplett neu verlegt und vor allem
in den Brandschutz investiert. Dazu gehört
beispielsweise auch eine neu gebaute Metall-Außentreppe als Rettungsweg.
Im ehemaligenGebäude des Gesundheitsamtes ist das Universitäts-Bauamt eingezogen – nach
grundlegenden Umbauten.
Foto: Oliver Kern
Nach dem Auszug des Gesundheitsamtes
stand das Gebäude nur kurz leer, wurde
es zwischenzeitlich doch auch kurz für
die Exzellenzforschung der Uni genutzt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Universitäts-Bauamtes mussten sich nach
dem Umzug nach Herdern durchaus umgewöhnen: So wohnt ein Großteil von ihnen außerhalb Freiburgs und kommt mit
dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit.
In dieser Hinsicht war die Hugstetter
leichter zu erreichen. Karl-Heinz Bühler,
der selbst täglich mit der Bahn nach Freiburg fährt, hat inzwischen ein Fahrrad
Universitäts-Bauamt
Foto: Oliver Kern
350 Gebäude betreuen
16 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
Das Universitäts-Bauamt ist eines von 15
Ämtern des Landesbetriebs Vermögen
und Bau Baden-Württemberg. Es ging
1965 aus der Fusion des Wiederaufbaubüros der Universität und des Klinikbaubüros hervor. Seinen Sitz hatte das Amt
zunächst in der Hugstetter Straße 53. Im
Januar 2015 zog das Universitäts-Bauamt
um in die Starkenstraße 44, in das ehemalige Gebäude des Gesundheitsamtes.
Von hier aus werden nun rund 350 Gebäude des Universitätsklinikums und der
Universität betreut.
am Bahnhof stehen, mit dem er nach
Herdern radelt.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
bietet das Universitäts-Bauamt auch 15
Dienstfahrräder an, darunter sogar fünf
E-Bikes. „Die Räder kommen extrem gut
an“, freut sich Karl-Heinz Bühler. Damit
können die Angestellten ins Stadtzentrum, zur Universität fahren, ins Institutsgebiet, ans Uni-Klinikum, an den Flugplatz, zur Pädagogischen Hochschule
oder zu den Uni-Sportanlagen an der
Dreisam – alles Gebiete, in denen das
Universitäts-Bauamt für die Betreuung
des gesamten Gebäudebesitzes zuständig
ist. Insgesamt sind das mehr als 350 Gebäude mit einem Zeitwert von mehr als
zwei Milliarden Euro.
Darunter ist viel Nachkriegsarchitektur
aus den 50er Jahren. Alle Reparaturen,
Ausbesserungen, Änderungen oder Erweiterungen, Umbauten und Neubauten
laufen hier über das Universitäts-Bauamt.
Auch das neue Laborgebäude der Universitätsklinik am Flughafen gehört dazu.
Die bisherige Unterkunft des Universitäts
-Bauamtes, der Flachbau in der Hugstetter Straße, wo das Amt seit seiner Gründung 1970 seinen Sitz hatte, wird in wenigen Wochen abgerissen. Hier soll ein
neues Tumorzentrum der UniversitätsKlinik entstehen, dessen Bau noch mehr
kosten wird als die neue Universitäts-Bi-
NEU IN HERDERN
bliothek: rund 55 Millionen Euro sind bislang dafür veranschlagt.
Ein weiteres anstehendes Projekt ist die
Generalsanierung des KG III der Uni.
„Das wird aber nicht so ein Fall wie die
UB“, ist sich Karl-Heinz Bühler sicher.
Das KG III steht sogar unter Denkmalschutz. Aus Sicht von Karl-Heinz Bühler
mit gutem Grund: „Das sind hochkarätige
Einzelbauten, die für damalige Zeiten eine hohe Qualität im gestalterischen Sinne
aufweisen, mit typischen Details und
Bauweisen“.
Ein anderer solcher Bau unter Denkmalschutz ist das Labor für Physiologie in der
Hermann-Herder-Straße, welches gleichermaßen für eine architektonische
Sicht in der damaligen Zeit steht. Die vor
einiger Zeit notwendig gewordenen Sanierungen sind von außen nicht auszumachen.
Ein Sanierungsgrund, der etliche der älteren Gebäude betrifft, die in den Zuständigkeitsbereich des Universitäts-Bauamtes fallen, ist die aktuelle Vorschriftenlage,
die sich in jüngster Zeit extrem verändert
hat. Vor allem hinsichtlich des Brandschutzes erfüllen einige Gebäude noch
nicht die neuen Vorschriften. Hinzu kommen energetische Aspekte, außerdem ist
meist die komplette Haustechnik veraltet.
Auf dem großen Planungskalender, der
bei Karl-Heinz Bühler im Büro an der
Wand hängt, sind Projekte bis 2021 eingetragen. Insgesamt stehen sie für ein Volumen in Höhe von 600 Millionen Euro.
Alle angepeilten Ausgaben sind aber immer nur ungefähre Zahlen, weiß der Leiter des Universitäts-Bauamtes. Bei jedem
Bauprojekt ist eine Wende möglich, eine
Karl-Heinz Bühler, Leiter des UniversitätsBauamtes, freut sich darüber, dass sein Amt
nun zu Herdern gehört. Foto: Breitsprecher
Die Raumaufteilung ist nun großzügig und hell.
Veränderung, die mit einem Mal die Zahlen hoch schnellen lässt.
Die Erfahrungen mit der UB sprechen da
für sich und haben Karl-Heinz Bühler einige schlaflose Nächte bereitet, wie er
einräumt. „Wir sind ja einen Erfolg schuldig, aber müssen immer mit unglaublich
vielen Mitspielern planen.“
Seit 2003 ist Karl-Heinz Bühler der Leiter
des Universitäts-Bauamtes, davor war er
in der Bauverwaltung des Landesbetriebs Vermögen und Bau BadenWürttemberg in verschiedenen Städten tätig. Er hat an der Hochschule Architektur studiert und war nach dem
Studium auch bei freiberuflichen Architekturbüros tätig gewesen. Eine zusätzliche Ausbildung hat ihm den Weg in den
sogenannten höheren bautechnischen
Verwaltungsdienst gewiesen. Heute ist er
Regierungsbaumeister und Beamter.
Foto: Oliver Kern
Zu seinen Aufgaben gehört neben der
Verwaltung der jährlichen Bauausgaben
in Höhe von rund 60 Millionen Euro auch
die Kommunikation mit vielen Stellen
und Institutionen, wie dem Finanzministerium, Ministern, der Betriebsleitung in
Stuttgart, dem Baurechtsamt, dem Planungs- und dem Landesdenkmalamt.
Er nimmt aber bis heute durchaus nicht
nur funktionell sondern auch gestalte-
» WIRSINDJAEINEN ERFOLG
SCHULDIG, ABERMÜSSENMIT
VIELEN MITSPIELERNPLANEN.“
KARL-HEINZ BÜHLER, UNIVERSITÄTS-BAUAMT
risch Einfluss auf die Arbeiten der freiberuflichen Architekten, die vom Universitäts-Bauamt beauftragt werden, wenn
das Amt die Planungen nicht selbst übernimmt.
75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten für das Universitäts-Bauamt, darunter Architekten, Ingenieure, Zeichner
und Verwaltungsangestellte. Und der Personalbedarf steigt: Es werden weitere Architekten und Ingenieure gesucht, denn
künftig sollen Planungen und Bauleitung
mit eigenem Personal noch weiter ausgebaut werden.
Barbara Breitsprecher
Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 17
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Herdemer Hock
Vier Tage lang feiern
©Hans Sigmund
Seit 35 Jahren gibt es jeden Sommer in Herdern ein geselliges Zusammensein auf dem Kirchplatz und
entlang des Glasbachs: Der Herdemer Hock findet in diesem Jahr vom 10. Juli bis 13. Juli statt.
S
eit Mitte der 1970er-Jahre gibt es
vielerorts eine Rückbesinnung
auf die Wurzeln in den einzelnen
Gemeinwesen, der Mittelpunkt im engeren Lebensumfeld wird wieder gesucht. Überall entstehen in dieser Zeit
Stadtteilfeste und gesellige Zusammenkünfte, sogenannte Hocks. Träger und
Ausrichter der Veranstaltungen sind in
den meisten Fällen örtliche Vereine.
©Hans Sigmund
In Herdern warben im Jahre 1978 die beiden langjährigen Freunde Peter Bilger
und Hermann Jörger, beide Feuerwehr-
männer in Herdern, für die Idee, im alten
Dorfkern einen „Hock“ zu veranstalten.
Sie nahmen Kontakt mit den Vorständen
der Lalli-Zunft (damals Werner Schnurr)
und des Turnvereins (damals Günter Vetter) auf und fanden dort bereitwillig
Gehör für ihr Unterfangen. Gemeinsam
mit den Kameraden des Löschzuges 3
(Kommandant damals Paul Merkle) wurde
begonnen für Mitte Juni 1979 einen dreitägigen Hock auf dem Kirchplatz und entlang des Glasbachs zu planen. OB Eugen
Keidel, der Bürgerverein Herdern und
Stadtpfarrer Franz Kern unterstützten das
Vorhaben. Zusammen mit den
damals in Alt-Herdern ansässigen Metzgereien Heinz Stein
und Hermann Hanser, der
Bäckerei Fritz Weber und dem
Feinkostgeschäft Bernd Boos
wurde ein Essensangebot ausgearbeitet. In die Kastanienbäume des Kirchplatzes wurden elektrische Lichtergirlanden verlegt, deren bunte
Lampen von Sonnenuntergang bis zum mitternächtlichen Hockende für eine
traumhafte Stimmung sorgten.
Am Abend des 22. Juni 1979 stach das
Stadtoberhaupt Eugen Keidel das erste
Fass an und eröffnete damit das Stadtteilfest. Seit nun über 35 Jahren gibt es jedes
Eröffnung 1. Herdemer Hock 1979 mit
Pfarrer Franz Kern (2.v.l.), OB Eugen Keidel
(3.v.l.), Justizminister Heinz Eyrich (4.v.l.)
Fotos: Hans Sigmund
Jahr den Herdermer Hock.
Inzwischen auf vier Tage
ausgedehnt (am Montagabend
feiert man den Kehraus mit einem Sürpflertreffen), ist er zu einem beliebten
Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Inzwischen haben bei der Hock-Eröffnung
schon alle Freiburger Bürgermeister den
hölzernen Hammer geschwungen und
das erste Fass angezapft. Vom Mitte JuniTermin ist man in den Juli ausgewichen,
statt den hölzernen Buden beim Glasbach
ist man auf luftige Party-Zelte umgeschwenkt. Mindestens sechs Musikkapellen unterhalten während der vier Tage die
Besucher. Hinzu kommen ein Ökumenischer Gottesdienst in der Urbanskirche
und das Kinderfest am Sonntagnachmittag, organisiert vom Jugendforum und
dem TV-Herdern.
Dieses Jahr wird der Hock von Freitag,
den 10. Juli bis Montag, den 13. Juli veranHans Sigmund
staltet.
1979 – 2015
Der Herdemer Hock
22.06.-24.06.1979
20.06.-23.06.1980
19.06,-22.06.1981
18.06.-21.06.1982
18.06.-21.06.1983
22.06.-25.06.1984
21.06.-24.06.1985
20.06.-23.06.1986
12.06.-15.06.1987
10.06.-13.06.1988
09.06.-12.06.1989
08.06.-12.06.1990
21.06.-24.06.1991
19.06.-23.06.1992
18.06.-21.06.1993
17.06.-20.06.1994
16.06.-19.06.1995
14.06.-17.06.1996
13.06.-16.06.1997
19.06.-22.06.1998
18.06.-21.06.1999
16.06.-19.06.2000
15.06.-18.06.2001
21.06.-24.06.2002
20.06.-23.06.2003
18.06.-21.06.2004
17.06.-20.06.2005
16.06.-19.06.2006
15.06.-18.06.2007
20.06.-23.06.2008
19.06.-22.06.2009
18.06.-21.06.2010
08.07.-11.07.2011
13.07.-16.07.2012
12.07.-15.07.2013
18.07.-21.07.2014
OB Dr. Eugen Keidel; 1 . Hock in kleinem Umfang
Pfarrer Dr. Franz Kern, St. Urban
Dekan Karl-Heinz Ronecker, Ludwigspfarrei
OB Dr. Eugen Keidel
OB Dr. Rolf Böhme, erstmals im Amt als OB
OB Dr. Rolf Böhme
Pfarrer Jochen Kraft, Ludwigspfarrei
Pfarrer Konrad Hauser, St. Urban;
OB Dr. Rolf Böhme
Dekan Karl-Heinz Ronecker, Ludwigspfarrei;
10. Jubiläums-Hock
OB Dr. Rolf Böhme
BGM Hansjörg Seeh
BGM Dr. Peter Heller
BGM Thomas Landsberg
OB Dr. Rolf Böhme
BGM Dr. Sven von Ungern-Sternberg
BGM Otto Neideck
Landtagsabgeordnete Ursula Kuri
BGM Gerda Stuchlik
BGM Otto Neideck; 20. Jubiläums-Hock
OB Dr. Rolf Böhme
BGM Otto Neideck
OB Dr. Rolf Böhme
OB Dr. Rolf Böhm
OB Dr. Dieter Salomon, erstmals als neuer OB
BGM Otto Neideck
BGM Otto Neideck
BGM Otto Neideck
OB Dieter Salomon
Oberbrandrat Ralf-Jörg Holoch; 30. JubiläumsHock, 1000 Jahre Herdern: Besuch aus Herdern in
der Schweiz
BGM Ulrich von Kirchbach
BGM Otto Neideck
BGM Martin Haag; erstmaliger Hock im Juli
OB Dieter Salomon; erstmals Aufbau von Zelten
Pfarrer Frank Prestel
BGM Gerda Stuchlik
Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 19
TIPPS
Comedy
Figurentheater
Kabarett
Stand Up –Offroad
Berührende Kinderstücke
Der Frauenflüsterer
Ein Mann, ein Mikrofon und absolut
null Action: Das bietet Rick Kavanian
bei seiner Vorpremiere seines neuen
Programms „Offroad“.
Mit verschiedenen FigurentheaterStücken werden im Vorderhaus berührende Aufführungen für Kinder
geboten.
Martin Herrmann tritt mit „Keine Frau
sucht Bauer“ als „erster amtlicher Frauenflüsterer“ am 17. April um 20 Uhr im
Urbansaal auf.
Stand-Up Comedy im klassischen Sinne
und vom Feinsten. Rick Kavanian will zurück zu seinen Wurzeln – nur wo sind die?
Armenien, Bukarest, New York oder doch
München? Persönlich wie nie, einer Zerreisprobe nahe, geht Rick der Frage nach:
wer, wann und warum ausgerechnet er?
Jenseits des Mainstreams verwirklicht Rick
endlich seinen Bühnentraum: er wird intim und spricht über die Dinge, über die
er sonst nicht sprechen konnte, weil er
ständig von seinen Eltern, Pep Guardiola
und Spastelruther Katzen unterbrochen
wurde. Diesmal muss Rick endgültig vor
Rick die Hosen runterlassen
Am Samstag, 21. März, um 15 Uhr und am
Sonntag, 22. März, um 11 Uhr wird vom
Marotte Figurentheater „Der kleine Eisbär“
nach den Büchern von Hans de Beer für
Kinder ab drei Jahren gezeigt.
Am Samstag, 28. März, um 15 Uhr und am
Sonntag, 29. März, um 11 Uhr zeigt das Figurentheater Körner das Stück „Weißt du
eigentlich wie lieb ich dich hab?“ nach den
Bilderbüchern von Sam McBratney für
Kinder ab drei Jahren.
Am Sonntag, 5. April, um 11 Uhr lässt die
Freiburger Puppenbühne „Kasper und der
Osterhase“ auftreten. Das Kasperletheater
ist für Kinder ab drei Jahren.
Kabarett für Neoromantiker von und mit
Feingeist Martin Herrmann, der sich mit
Wort und Lied um den Zeitgeist zwischen
Stadt und Land kümmert. Salonkabarett
von und mit Martin Herrmann ist ein rasanter, garantiert unpolitischer Jahresrück-Vorausblick mit dem selbsternannten
ersten amtlichen Frauenflüsterer Deutschlands. Martin Herrmann „Keine Frau sucht
Bauer“ ist mehr als nur eine Persiflage auf
die RTL-Doku-Soap. Es geht um Stadt und
Land, vor allem aber um Mann und Frau,
gespickt mit Sprachwitz und Wortspielen,
poetischen Liedern oder Sprechgesang,
bösem Sarkasmus und bissigem Witz.
n Rick Kavanian, Offroad Vorpremiere, 15.
April, 20 Uhr, Vorderhaus, www.vorderhaus.de
n Gigs für Kids im Vorderhaus: Tel. 0761/
50365-47; Freiburger Puppenbühne: Tel.
0761/52313; www.vorderhaus.de
n Martin Herrmann, „Keine Frau sucht
Bauer“, 17. 4., 20 Uhr, Urbansaal, Hauptstr.
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Theater & Konzerte
Lesung
Kabarett
Geschichte einer Jugend
Bin ich noch Charlie?
Fil ist Berliner, ein echter, aufgewachsen im Märkischen Viertel, dem Nordberliner Pendant zur Sozialhölle Gropiusstadt, und Ex-Punk ist er auch.
Mit einem „Omelette surprise“ und der
Frage „Bin ich noch Charlie?“ wartet
Kabarettist Matthias Deutschmann auf.
Am Flügel: Helmut Löscher.
In seinen gefeierten Bühnenshows, seinen
Comics und CDs setzt sich Fil mit dieser
maßvoll rauen Herkunft auseinander. Nun
schreibt er über sich als Kind in der Hochhaussiedlung, als Erziehungsobjekt in einer raumschiffartigen Gesamtschule der
Siebziger, als Punk in feindlicher Umwelt
und als Heranwachsender, der nicht weiß,
wer ihm mehr Rätsel aufgibt: die Eltern,
die Lehrer, die Mädchen oder er sich
selbst. Erschienen ist seine Autobiografie
„Pullern im Stehen“ beim Rowohlt-Verlag.
Die Zeitschrift Titanic schreibt: „Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das
ist lustig? Ich schwöre, das ist es“.
Zu einem „bunten Abend in eigener Sache“ lädt der Kabarettist Matthias Deutschmann aus aktuellem Anlass ins Vorderhaus
ein. Es wird viel Bitterböses zu erwarten
sein, intelligentes Polit-Theater, satirische
Wertarbeit. Seit über 30 Jahren tritt der Kabarettist mit seinem Cello als lyrischem
Kontrapunkt und mit sonorer Stimme auf
und setzt messerscharfe, giftige Pointen,
die seine Bühnenauftritte zu Höhepunkten des politischen Kabaretts machen.
Sein aktuelles „Omelette Surprise“ hat im
Vorderhaus Premiere, weitere Veranstaltungen zum aktuellen Thema sollen folgen.
n Fil, Lesung aus „Pullern im Stehen“, 26.
März, 20 Uhr, Vorderhaus; www.vorderhaus.de; www.fil-berlin.de
n Matthias Deutschmann, „Omelette surprise! Bin ich noch Charlie?“, 29. März, 19
Uhr und 26. April, 19 Uhr, Vorderhaus
Theater im
Friedrich-Gymnasium
Die Theater AG des Friedrich-Gymnasiums führt am 10./11./12./13. Mai, jeweils
19.30 Uhr „Die Dreigroschenoper“ von
Bertolt Brecht auf.
Chormusik in der
Ludwigskirche
Am 3. Mai ,19 Uhr wird in der Ludwigskirche „Regina coeli laetare“, Die Auferstehung in der Chormusik, von der Freiburger Kantorei aufgeführt. Unter anderem sind Werke von Bach, Mozart und
Haydn zu hören. Die Leitung hat Frank
Leenen.
Konzert Purple Chariots
in der Weiherhofschule
Das Jahreskonzert der Purple Chariots
mit dem Titel „The Gift to be Free“ findet
am 28. Juni um 19.30 Uhr in der Aula der
Weiherhof-Schule statt. Die Leitung hat
Helen Ens.
Stilmix Der Reiz liegt im Spiel mit den Gegensätzen –
USM Möbelbausysteme harmonieren mit jeder Lebensart.
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 21
TIPPS
Chronik von Herdern
Vom Jagdgebiet zum Stadtteil Sie laufen wieder
Im Jahre 1008 wurde das einstige Winzerdorf Herdern erstmals urkundlich erwähnt. Damals verlieh der deutsche König Heinrich II. dem Bischof Adalbero
von Basel das Jagdrecht in einem größeren Waldgebiet in der Breisgauer Bucht
(dem Gebiet des heutigen Mooswalds).
Bei den in der Urkunde aufgezählten Orten, die den Jagdbann begrenzten, wird
auch der Ort „harderen“ genannt.
Es gehörte später zum Stammbesitz der
Zähringer und Bischof Rudolf von Lüttich. Ein Sohn Konrad I., starb hier 1191
in „seinem Dorf Herdern“ nach der Rückkehr von einem Kreuzzug mit Kaiser Barbarossa.
Am 4. Juli 1457 kaufte die Stadt Freiburg
den „Dinghof“ und das Dorf von der
22 | Freiburg Herdern Stadtteilmagazin
Z
um zwölften Mal läuft am 29.
März der Freiburg-Marathon
durch den Ortskern von Alt-Herdern. Die ersten Läufer werden auf der
42,195 Kilometer langen Strecke gegen
11.15 Uhr am Kirchplatz erwartet.
Die Lalli-Zunft wird wieder für Essen und
Trinken sorgen und eine Band sorgt für
die musikalische Untermalung.
Da dieser Tag gleichzeitig der Palmsonntag ist, wird bereits um 10 Uhr der Gottesdienst in St. Urban stattfinden. Zuvor gibt
es eine Prozession vom Gemeindehaus
durch die Hauptstraße zur Kirche. Dabei
werden die Kinder wieder viele der bunten Palmstangen tragen, die schon seit
Jahrhunderten zum christlichen Brauchtum gehören.
Buch-Tipp
„1000 Jahre Herdern“
Das Buch von Hans Sigmund,„1000 Jahre
Herdern – Vom ehemaligen Winzerdorf
zum „Klein-Nizza“ von Freiburg“, LavoriVerlag Freiburg 2007, zum Preis von 29,80
Euro, kann über den Buchhandel, den
Bürgerverein Herdern (www.buergerverein-herdern.de) den Autor (hanssigmund@t-online.de) oder direkt über den
Lavori-Verlag (www.lavori-verlag.de) erworben werden.
©Hans Sigmund
D
er heutige Stadtteil Herdern
war einstmals ein kleines Winzerdorf weit vor den Toren der
Stadt Freiburg gelegen. Zum Jahrtausendjubiläum von Herdern hat Hans
Sigmund, Ehrenvorsitzender des Bürgervereins Herdern, zuständig für die
Öffentlichkeitsarbeit Herdemer Hock
und Chronist der Lalli-Zunft-Herdern,
2007 das Buch „1000 Jahre Herdern –
Vom ehemaligen Winzerdorf zum
„Klein-Nizza“ von Freiburg“ veröffentlicht, eine umfassende geschichtliche
Darstellung, die im Freiburger LavoriVerlag erschienen ist.
Deutschordens-Commende. Seit dieser
Zeit gehörte der frühere Vorort und heutige Stadtteil zur damaligen vorderösterreichischen Stadt.
Auf 480 Seiten mit über 300 Schwarzweiß- und 70 Farbfotos hat Hans Sigmund in seinem Buch „1000 Jahre Herdern“ chronologisch die Zeit bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgearbeitet.
Die neuere Zeit seit der Gründerepoche.
unter Oberbürgermeister Otto Winterer
werden anhand der Straßen im nördlichen Stadtteil beschrieben.
Auch die Geschichte der Kirchen, Schulen und Wirtshäuser wird behandelt,
ebenso berichtet Hans Sigmund über die
alten Herdermer Familiengeschlechter.
Den Abschluss des Buches bildet eine
Vorstellung der Vereine und Persönlichkeiten aus dem Freiburger Stadtteil.
Während an den Hängen über Herdern
prächtige Villen stehen und man auf Panoramastraßen eine herrliche Sicht über
die gesamte Freiburger Bucht bis zum
Schönberg, Kaiserstuhl und den Vogesen
genießen kann, ist das Gebäudeensemble
des alten Ortskerns am Glasbach noch
immer vom einstmals bäuerlichen Charakter geprägt.
Viel traditionelles Brauchtum und eine
rege Stadtteilkultur sorgen bis heute für
ein harmonisches Zusammenleben von
Alteingesessenen und Neubürgern – auch
dafür steht das Buch von Hans Sigmund
über die Geschichte des Freiburger Stadtteils Herdern.
Freiburg-Marathon und
Palmsonntag am 29. März
©Hans Sigmund
„1000 Jahre Herdern – Vom ehemaligen Winzerdorf zum „Klein-Nizza“ von
Freiburg“: Hans Sigmund beschreibt die Geschichte Herderns.
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Freiburg Herdern Stadtteilmagazin | 23
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