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GEMEINDEBRIEF
Der Ev. Kirchengemeinden
Französisch Buchholz und Blankenfelde
Gedanken zur Zeit
Nicht nur Kerzen und Gebete
»Wir waren auf alles v orbereitet. Nur
nicht auf Kerzen und Gebete.« – Der
Kommentar eines Stasi-Generals im
Fernsehf ilm ›Nikolaikirche‹ zum Ende
der DDR. Das Eingeständnis, dass Ideologien doch zu unterwandern und Machtapparate doch zu überrumpeln sind – mit
Kerzen und Gebeten.
wird. Es knüpf t an die Erf ahrungen aus
dem Herbst 1989 an und lenkt unsere
Auf merksamkeit auf die aktuellen Konf likte, die uns in Atem halten und ratlos
werden lassen. Die Junge Gemeinde
wird am 16. Nov ember einen Gottesdienst zum Thema der Friedensdekade
gestalten.
Jedenf alls manchmal. Denn wir kennen
nicht nur glückliche und erf olgreiche gewaltlose Rev olutionen, sondern auch
niedergeschlagene und gescheiterte. So
war es auch 1989 auf dem Platz des
Himmlischen Friedens in Peking (was für
ein Name!) und so kann es den Studenten heute in Hongkong ergehen. Aber
dennoch lohnt es sich, immer wieder
auf zustehen gegen Ungerechtigkeit und
die Verletzung v on Menschenwürde und
Menschenrechten.
„Lernt, Gutes zu tun! Sorgt f ür das
Recht! Helf t den Unterdrückten! Verschaf f t den Waisen Recht, tretet ein für
die Witwen!“ So lautete der Bibelspruch
f ür den Monat Nov ember aus dem
ersten Kapitel des Propheten Jesaja . Er
f ügt sich in das Motto der Friedensdekade gut ein und umgekehrt. Was Jesaja
im Namen Gottes f ordert ist ein sehr
anspruchsv olles Programm.
Kerzen waren im Herbst 1989 ein Zeichen der Hof f nung, dass Angst und
Zukunf tslosigkeit nicht die Oberhand
behalten. Ein Zeichen des Protestes
gegen Mauern und Zäune, gegen Unterdrückung und Unf reiheit. Gebete
waren damals ein Ausdruck der Hof f nung, dass Gott die Mächtigen v om
Thron stürzt und die Niedrigen erhöht.
Alle, die damals mit Kerzen auf die Straßen und Plätze gezogen sind, haben die
Wahrheit eines chinesischen Sprichworts unter Beweis gestellt: »Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die
Dunkelheit zu klagen.« Und alle, die sich
damals zum Gebet traf en, haben ein
Wort Albert Schweitzers bestätigt:
»Gebete ändern die Menschen, und
Menschen ändern die Welt.«
„Bef reit zum Widerstehen“ lautet das
Motto der diesjährigen Friedensdekade,
die v om 9. - 19. Nov ember begangen
2
Ich denke sof ort an die Flüchtlinge in unserem Land und deren eingeschränkte
Rechte. Ich denke an die v erheerenden
Zustände in den überf üllten Flüchtlingslagern im Irak, Jordanien, dem Libanon.
Ich denke an die Heerscharen v on Kindern, die f ür Hungerlöhne in Fabriken
schuf ten um f ür uns billige Produkte
herzustellen
Ich
denke
an die
Alleinerziehenden Mütter (und Väter)
und ihre Mühe zwischen Familie und
Beruf klar zu kommen.
Ich f ühle mich da schnell überf ordert.
Welt retten! Eben ein sehr anspruchsv olles Programm. Aber es ist Gottes
Programm mit und f ür uns. In diesen
Auf f orderungen steckt unausgesprochen
auch die unüberbietbare Zusage Gottes:
Ich werde mit euch gehen.
Ich wünsche uns, daß wir darauf in
diesen so spannungsreichen Nov embertagen v ertrauen können.
Ihr Martin König
Neues aus dem GKR Französisch Buchholz
Am 14. September hat sich der GKR zu
seiner alljährlichen Tagesklausur im Gemeindehaus in Blankenburg getrof f en
und am 6. Oktober zu seiner ordentlichen Sitzung in unserem Gemeindehaus. Wichtige Punkte waren u.a.:
(1) Susanne Schulz in GKR berufen
Der GKR konnte sich v erstärken. Einstimmig wurde Frau Susanne Schulz in
den Gemeindekirchenrat beruf en. Frau
Schulz ist seit mehreren Jahren in der
Gemeinde aktiv .
Insbesondere lag die Organisation und
Koordination der Buchholzer Festtage für
unsere Gemeinde in ihren Händen. Im
Erntedankgottesdienst hat sie das Ältestenv ersprechen abgelegt und den Segen
f ür ihren Dienst empf angen. Der GKR
dankt ihr f ür die Bereitschaf t und f reut
sich auf die (weitere) Zusammenarbeit
mit ihr, nun als Älteste.
(4) Förderantrag abgelehnt
Ungeklärt ist auch noch, die Rückzahlung der Zwischenf inanzierung an den
Kirchenkreis f ür die Turmsanierung.
Of f en sind noch 50.000 € (v gl. den letzten Gemeindebrief ). Der GKR hatte Förderanträge an den kreiskirchlichen
Haushalts- und Bauausschuss über jeweils 25.000 € gestellt.
Der Antrag an den Haushaltsausschuss
ist inzwischen abgelehnt. Der Bauausschuss hat weder ja noch nein gesagt
und unseren Antrag an den Kreiskirchenrat zur Entscheidung v erwiesen.
Nun müssen wir auf dessen Zustimmung hof f en.
(2) Gemeindeversammlung am 18.1.
Der GKR hat die Planung der Gemeindev ersammlung in Angrif f genommen.
Zur Gemeindev ersammlung sind alle
Mitglieder der Gemeinde eingeladen.
Besprochen werden Themen, die den
Gemeindeauf bau und die Gemeindeentwicklung betref f en. Konkreteres können
Sie im nächsten Gemeindebrief erfahren.
Aber der Termin steht schon Mal f est:
Sonntagnachmittag, der 18. Januar.
(5) Situation von Flüchtlingen
Sehr beschäf tigt hat den GKR auf seiner Tagesklausur die Situation der
Flüchtlinge in unserer Stadt. Wir sind
f roh, dass etliche Gemeinden und unsere Landeskirche sich sehr f ür die
Flüchtlinge
engagieren: Finanziell,
rechtlich, politisch oder mit Wohnraum.
Aber es stellt sich auch die Frage, was
können und wollen wir - über gelegentliche Spenden und Fürbitten hinaus tun. Eine Antwort haben wir noch nicht
gef unden, aber die Frage wird uns
weiter beschäf tigen und das Problem,
die Lebensbedingungen v on Flüchtlingen, leider auch.
(3) Finanzierungsdefizit Kitaneubau
Im Sommerbrief (Juni/Juli/ August) hatten wir bereits über das Finanzierungsdef izit f ür den Kitaneubau berichtet. Die
Lücke hat sich inzwischen auf rund
150.000 € erhöht. Das ist bei einem Bauv olumen v on 1,3 Millionen Euro nichts
außergewöhnliches, stellt aber alle beteiligten gleichwohl v or große Probleme.
Der Kitav erband wünscht nach wie v or,
daß wir uns an der Schließung dieser
Lücke beteiligen. Wir wissen aber nicht,
wie das geleistet werden kann.
(6) Herbstsynode - Stellenplan
Hinzuweisen ist auf die Herbstsy node
unseres Kirchenkreises Berlin Nord-Ost.
Sie wird am 8. Nov ember im PaulGerhardt-Stif t im Wedding stattf inden.
Ein Schwerpunkt wird die Diskussion
und Verabschiedung des Stellenplans
f ür die Jahre 2015-2017 sein. Für uns
besonders interessant, weil v on der
Verabschiedung auch die Weiterbeschäf tigung v on Christoph Ostendorf als
Kantor in unserer Gemeinde ab Januar
2015 abhängt
Nachrichten von den KonfirmandInnen
Unser täglich Br ot gib uns heute
S o eine S cheibe Brot ist schon etw as
S chönes. A m allerliebsten ein M ischbrot
mit etw as mehr Roggen- als Weizenmehl. Die Kruste (oder Rinde, w ie in
meiner H eimat gesagt w ird) kräftig, das
Innere feinporig und leicht säuerlich.
Besonders zu schätzen w eiß ich so ein
gutes Brot, w enn ich länger darauf v erzichten musste z.B. bei meinen A ufenthalten in G roßbritannien oder bei unseren U rlauben in der Tschechei und S low akei. Wer Brotliebhaber ist, kommt
dort nicht auf seine Kosten. Der ist in
Deutschland besser aufgehoben. Ü ber
300 Brotsorten gibt es hierzulande. P ro
Jahr v erzehrt statistisch jeder 80 kg
Brot. Damit sind w ir im europäischen
V ergleich ganz w eit v orn. U nd es gibt in
Deutschland sogar ein M useum für
Brotkultur. Das befindet sich in U lm und
hat diese A ngaben zur V erfügung gestellt.
Doch Brot ist w eit mehr als ein N ahrungs- und G enussmittel. O der w ie es
einmal auf einer Brottüte stand: „Brot
ist mehr als die S umme seiner Krümel“.
E s ist S y mbol für F rieden, für H eimat
und G eborgenheit. Wir bitten im V aterunser um Brot und meinen damit alles,
w as w ir zum Leben benötigen. „In jedem Brot ist die G nade des allmächtigen
G ottes v erborgen.“ so hat es der katholische H eilige N ikolaus v on F lue einmal
gesagt.
S o sy mbolträchtig w urde in diesem Jahr
das F riedensbrot gebacken. A us Roggen, der auf dem ehemaligen Todesstreifen in der Bernauer S traße w ächst.
U nd aus Roggen, der in 11 w eiteren
ehemaligen O stblockländern und baltischen S taaten auf sy mbolischen F lächen gedeiht. In Rumänien w ächst das
G etreide in einem ehemaligen V erban-
4
nungsort an der südöstlichen G renze. In
Litauen standen auf dem F eld einst ein
Zuchthaus, später ein G efängnis des
KG B, ein Konzentrationslager der Deutschen und schließlich ein G ulag. (Q uelle:
Berliner M orgenpost 17.09.14)
V on all diesen F eldern w urde ein Teil von
dem Roggen zu M ehl gemahlen, w elches
in das F riedenbrot hineinkam. Insgesamt
325 kg Roggenmehl für 450 kg Brot.
G ebacken w urde das Brot v on Bäckermeister Wolfgang Zimmermann aus S taaken.
N ach einer ökumenischen E rntedankfeier
am 01.O ktober in der Kapelle der V ersöhnung mit V ertretern aus allen 12 Ländern
w urde das europäische F riedensbrot angebrochen und gegessen.
M it dem Thema Brot habe ich mich in
den letzten Wochen mit Konfirmanden
aber auch mit S enioren beschäftigt. Wir
haben Brot gekostet, haben uns darüber
unterhalten, w er w elches Brot mag und
w ann w ir Brot essen.
M it den Konfirmanden nehmen w ir an der
A ktion „5000 Brote für die Welt „ Konfis
backen Brote für die Welt“ teil. Diese Ak-
tion findet bundesw eit v on E rntedank
bis zum 1. A dv ent 2014 statt und w ird
getragen v on dem Zentralv erband des
Deutschen Bäckerhandw erks e.V ., der
E KD und Brot für die Welt.
Die Idee ist, dass die Konfirmanden
selbst Brot in einer Backstube backen.
Dabei gew innen sie E inblick in das
Bäckerhandw erk. A ußerdem soll das
Brot v erkauft w erden und der E rlös
einem Kinder- und Jugendbildungsprojekt zugute kommen.
Der Beginn dieser A ktion in unserem
Kirchenkreis w ar die „Werkkirche“ der
E v angelischen Jugend. A uch die V orkonfirmanden unserer G emeinde haben
daran teilgenommen. Zusammen sind
w ir in die Kapernaumkirche in den Wedding gefahren. Dort haben w ir uns in
v erschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Dingen beschäftigt. Wir
konnten v eganen Kuchen backen, Jutebeutel gestalten, M ehl mahlen und uns
im S tockkampf ausprobieren. A ußerdem
w ar eine M üllermeisterin da, die uns
E inblicke in ihren Beruf gab.
Und die V or konfir manden wer den
selbst Br ot backen in der Bäckerstube von Bäcker meister M ar tin Klar.
Die dor t gebackenen Br ote sollen
nach dem Gottesdienst am 1.Advent,
dem 3 0 . November 2 0 1 4 ver kauft
wer den.
Der E rlös der v erkauften Brote geht an
das O pportunities Industrialization C entre
in Kumbasi, G hana. H ier w erden junge
M enschen durch H andw erksmeisterinnen
und –meister fachlich ausgebildet und begleitet. Das Ziel ist es, dass sie mit dem
erlernten Wissen selbst ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Der G ottesdienst w ird v on den Konfirmanden zusammen mit mir gestaltet.
U nd w ir freuen uns sehr, w enn sie zahlreich dazu kommen um mit uns über
unser tägliches Brot nachzudenken. U nd
natürlich dann beim N achhause gehen
ein Brot kaufen, um das Bildungsprojekt
in Kumbasi zu unterstützen.
E s grüßt sie ganz herzlich Ihre M anuela
M ichaelis
Hoppla – das sind die Neuen
Jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr müssen wir im großen Gemeinderaum eng zusammenrücken. Denn dann ist Konf ikurs und 19 junge Menschen stürmen das Gemeindehaus. Geleitet wird der Konf irmandenjahrgang 2014-2016 v on Manuela Michaelis.
Begleitet wird die Gruppe in den zwei Jahren v on Teamerinnen und Teamern aus der
Jungen Gemeinde. Namentlich sind das: Janine, Milena, Julia, Philip, Tobias und
Enrico.
Zusammen werden wir uns in den nächsten zwei Jahren in das Abenteuer „Glaube
und Leben“ stürzen. Wir werden uns den großen christlichen Themen nähern, darüber ins Gespräch kommen und den eigenen Standpunkt ausloten. Dabei kommen
natürlich Spiel und Spaß nicht zu kurz. In jeder Stunde spielen wir auch ein Spiel. Wir
werden zusammen in der Stadt unterwegs sein, f ahren gemeinsam zu Freizeiten (die
erste Freizeit f indet v om 07.-09.Nov ember 2014 statt) und werden ab und an mal
einen Gottesdienst oder eine Andacht gestalten.
Außerdem werden wir auch in der Gemeinde unterwegs sein. Schließlich wollen die
Konf irmanden alles kennen lernen um hier eine Heimat zu f inden. Sicher lauf en wir
uns da mal über den Weg.
Ein Foto f ehlt leider noch. Die Stunden sind immer so schnell v orbei, dass wir es
dann doch wieder v ergessen. Aber nach der Konf irmandenf reizeit f olgt eins, v ersprochen. Ihre Manuela Michaelis
5
Nachrichten von der Jungen Gemeinde
FRIEDENSDEKADE 2014
Mit dem diesjährigen Motto der Friedensdekade „Bef reit zum Widerstehen!“ setzt
sich derzeit die Junge Gemeinde auseinander.
Dazu wird es am 16.11.2011 um 10:00
Uhr eine Andacht mit Friedensgebet in
unserer Kirche
geben, welche die Junge Gemeinde gestalten wird. Wir laden Sie dazu herzlich
ein.
An den Freitagsdemos am Brandenburger Tor (Pariser Platz) mit Friedensgebet um 18:00 Uhr
sind Sie ebenf alls eingeladen teilzunehmen. Jugendliche der Jungen Gemeinde
dabei sind, um f ür den Frieden betend zu
demonstrieren.
SPIELEABEND
Immer wieder mal f reitags trif f t sich die
Junge Gemeinde, um gemeinsam Spiele
zu spielen. Nun soll es einen ganz großen
Spieleabend zusammen mit den Jugendlichen aus Blankenburg geben, die ebenf alls gerne spielen.
Am 14.11.2014 von 17:00 bis 22:00 Uhr
wird im Gemeindehaus in Blankenburg
gespielt: Neben v ielen neuen Spielen, sind
natürlich auch Spiele -Klassiker wie Scrabble, Knif f el oder Mensch-ärger- dich-nicht
dabei. Etwas Selters, Kaf f ee und Tee
haben wir dabei, wer mag kann etwas zum
Knabbern oder Kekse zum allgemeinen
Verzehr mitbringen.
kleinen Gruppe bereits anf angen, das
Krippenspiel selbst zu schreiben und
wer möchte, kann gerne dazukommen
- ganz egal welchen Alters Sie sind.
Wer Interesse daran hat, meldet sich
bitte
bei
andreas.erdmann@ev angelischbuchholz.de.
Christvesper 2010
Eingeladen sind neben allen anderen
Ehrenamtlichen auch insbesondere
Jugendliche, die nach der Konf irmation
nicht die Zeit auf bringen konnten, jeden
Mittwoch abends kontinuierlich zur Jungen Gemeinde zu kommen, aber Interesse hätten, f ür die begrenzte Dauer
dieses "Projektes" mitzuwirken und natürlich jene, die irgendwann einf ach
schon aus der Jungen Gemeinde herausgewachsen sind und sich insgeheim danach sehnen, trotzdem wieder
beim Krippenspiel mitspielen zu dürfen.
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung
auch gleich Ihren Rollenwunsch mit an,
f alls Sie es eine Rolle gibt, die Sie gerKRIPPENSPIEL
ne spielen würden! Auch Helf er f ür
Wer es in diesem Jahr nicht v erpassen Licht und Technik sowie Statisten sind
möchte, (noch) einmal selbst beim Krip- gerne gesehen.
penspiel am 24. Dezember um 16:30 Uhr Eine genaue Übersicht der Termine
im Rampenlicht zu stehen, ist herzlich (und was die Junge Gemeinde sonst
eingeladen, sich bis zum 15. November so macht), bekommen Sie hier:
verbindlich für die Proben (ab dem http://jg.ev angelisch-buchholz.de
16.11. immer mittwochs von 19:00-21:00
Uhr in der Kirche) anzumelden. Die JG Andreas Erdmann
wird parallel zur Friedensdekade mit einer
6
Neues aus der Kirche
mit Kindern
Fragt man Menschen – große und kleine – wer denn die
wichtigste Person in einer
Kirchengemeinde ist, antworten die meisten: „Na, der
Pf arrer natürlich!“ Das mag
so scheinen, denn Pf arrer und auch
Pf arrerinnen, haben v iel gelernt und können auch sehr v iel. Aber die wichtigsten
Personen sind sie nicht.
Vielleicht die Leute im Gemeindekirchenrat? Immerhin leiten diese Leute alle zusammen die Gemeinde und werden
auch v on der ganzen Gemeinde gewählt!
Aber was ist denn der Gemeindekirchenrat ohne die ganzen anderen in der Gemeinde? Die Leute zum Beispiel, die
ganz besonders gut mit Geld rechnen
können oder sich mit Bauarbeiten auskennen, sind auch ganz wichtig! Oder
diejenigen, die leckeren Kuchen backen
oder eine tolle Suppe kochen können,
wenn wir ein Fest f eiern? Also – wer ist
denn nun der oder die wichtigste?
In manchen Kirchengemeinden – zum
Glück nicht in unserer – gibt es schon
immer Streit darüber.
Einer, der diese Streitigkeiten kannte,
war Paulus. Er ist nach dem Tod und der
Auf erstehung v on Jesus ganz v iel gereist. Durch Israel, durch das Land, das
heute die Türkei ist, durch Griechenland
und durch Italien. Überall hat er Menschen v on Jesus erzählt und so haben
sich die ersten Gemeinden gegründet.
Sie haben die Geschichten v on Jesus
weiter erzählt und nach den Regeln der
Bibel gelebt.
Aber sie haben sich auch gestritten, wer
denn nun der Bestimmer ist in einer solchen Gemeinde.
Paulus hat in einem Brief an die Menschen in Korinth in Griechenland geschrieben, dass man eine Gemeinde mit
einem Körper v ergleichen kann. Guck
Dich mal im Spiegel an. Da siehst Du
Hände und Füße und Arme und Beine
und einen Bauch und einen Kopf . Die
haben ganz unterschiedliche Auf gaben.
Ein Fuß, mit dem Du lauf en kannst zum
Beispiel. Der Fuß muss aber auch wissen, wo es hingeht. Also sind im Kopf
zwei Augen, mit denen du siehst, wo du
hinläuf st. Das alles zusammen bist Du!
Manche Leute können gut rechnen und
sagen anderen, was sie f ür Bauarbeiten
ausgeben können. Die machen dann zum
Beispiel ein neues Dach auf die Kirche.
Andere backen f ür ein Fest, wenn Bauarbeiten f ertig sind und der Pf arrer bereitet
einen Gottesdienst f ür das Fest v or.
Einer, der Orgel spielen kann, begleitet
die Lieder, die die Gemeinde singt. Keiner ist wichtiger, nur können alle etwas
anderes, ganz besonderes. So f ügt sich
eins zum anderen wie ein Puzzle. Das
alles zusammen ist eine Kirchengemeinde.
Und Du? Kannst Du toll singen, komm
zum Kinderchor! Forscht Du gerne über
biblische Geschichten, ist die Kinderkirche ein guter Ort! Für jemand der gerne
auf der Bühne steht, gibt’s das Krippenspiel. Oder liest Du gerne v or? Beim
nächsten Familiengottesdienst kannst Du
mit dabei sein! Vielleicht überlegst Du
selbst nochmal was du gerne machst und
daher besonders gut kannst.
Denn wir brauchen Dich auch f ür unsere
Gemeinde! Euer Tim Schmidt
Termine:
Andacht und Laternenumzug zum
Gedenken an den Heiligen Martin von
Tours:
Dienstag, 11. November um 17 Uhr
in der Dorfkirche zu Französisch
Buchholz mit Laternenumzug zur Kirchengemeinde St. Johannes Ev angelist,
mit Martinsf euer und heißen Getränken
Montag, 10. November um 17 Uhr
in der Dorfkirche zu Blankenfelde mit
Laternenumzug zum Reitplatz, Martinsf euer und heißen Getränken.
Nachrichten aus Französisch Buchholz
Festgottesdienst und Um zug zur Eröffnung der
neuen Kindertagesstätte
Als wir den Termin, Sonntag 19. Oktober 15.00 Uhr, nach einigem hin und her
f estgelegt hatten waren wir auch einigermaßen beunruhigt: Was machen wir,
wenn es stürmt und schneit?
Alles, nein natürlich nicht alles, aber vieles hing am Wetter. Und dann, was f ür
ein Sonnentag! Alles andere war mit viel
Liebe und großem Einsatz v orbereitet
worden. Das Wetter war ein Geschenk.
Mit zweihundert BesucherInnen, Eltern,
Kindern und Großeltern f eierten wir einen f estlichen und f arbigen Gottesdienst: Die Kinder zogen ein, der Kinderchor sang, Familie Eschenburg musizierte, Pf arrerin Michaelis und Pf arrer
König leiteten den Gottesdienst, Wolf gang Reimer las das Ev angelium, das
sogenannte Kinderev angelium in dem
Jesus sagt: „Laßt die Kinder zu mir
kommen; hindert sie nicht daran! Denn
Menschen wie ihnen gehört das Reich
Gottes.“, unser Gemeindepädagoge
Herr Schmidt entf altete die Begegnung
Jesu mit den Kindern mit Bildern f ür die
Kinder.
Während der Predigt gingen die Kinder
hinaus um letzte Vorbereitungen f ür den
Umzug zu tref f en.
Und dann war es soweit: Die Kinder
kamen mit einem bunt geschmückten
Wagen zurück in die Kirche.
Auf ihn wurde die alte Kirchenglocke und
ein Apf elbäumchen geladen. Die Glocke
ist eine Dauerleihgabe der Kirchengemeinde an die Kita. Das Apf elbäumchen
ist ein Ableger des Apf elbaumes im Gemeindegarten, den Frau Fleischer (Ute)
großgezogen hat. Beide sy mbolisieren auf
unterschiedliche Weise die Zusammenge-
rigkeit v on Kirchengemeinde und Kinmit der Fürbitte und dem Segen abgedertagesstätte.
Und dann zog der Zug los hinüber zur schlossen.
neuen Kita in der Gartenstraße. Vorneweg die Kinder mit dem Wagen. Am
Dann erwarteten die Gesellschaf t im
Garten f estlich gedeckte Tische, ein
reichhaltiges Buf et, gef üllt mit Kuchen und
anderen kulinarischen Speisen, Kaf f ee
und Saf t und Sekt. Das kam nun gerade
richtig.
Eingang empf ing uns Frau Hampicke
mit „ihrem“ Posaunenchor.
Im Foy er wurde die Glocke auf gestellt
und ausprobiert und der Gottesdienst
Jetzt war es Zeit geworden, um mit den
Kindern das Apf elbäumchen einzupf lanzen und Grußworte und Wünsche entgegen zu nehmen. Frau Dr. Reukauf richtete
9
die Grüße und guten Wünsche des Kirchenkreises aus. Und dann war da noch
ein besonderer Gast: Pf arrer Dr. h.c.
Werner Krätschell. Er war v on 1969 1979 Pf arrer in Buchholz. Er konnte viel
aus der Geschichte der Kita erzählen,
der Zusammenarbeit mit Frau Moch
(Tante Gertraud, die wir sehr v ermißt
haben), dem Neubau des Gemeindesaales in der Hauptstr. 10 auf dem
Gelände des alten Pf arrhauses um die
Kita zu entlasten und v ieles mehr.
Langsam neigte sich das Fest seinem
Ende zu und wieder waren v iele Hände
bereit um abzubauen, abzuwaschen
und die Spuren zu v erwischen. Vorher
und nach her ist Vielen f ür Vieles zu
danken:
Den MitarbeiterInnen und den Eltern der
Kita, der Tref f punktgemeinde f ür ihre
Unterstützung und etlichen Mitgliedern
der Kirchengemeinde. Allen herzlichen
Dank f ür dieses wunderbare Fest!
10
Zu guter letzt ist hier unser Dank zu wiederholen, den Pf r. König im Gottesdienst
ausgedrückt hat.
Er gilt zum einen dem Ev . Kirchenkreisv erband f ür Kindertageseinrichtungen
Berlin Mitte-Nord und seiner Geschäf tsf ührerin Frau Kathrin Janert.
Ohne ihr persönliches Engagement und
ohne den politischen und f inanziellen
Rückhalt durch den Verband, der seine
gesamten Rücklagen in dies Projekt inv estiert hat, würde es die neue Kita nicht
geben.
Er gilt unserem Kirchenkreis Berlin NordOst und namentlich Superintendent Kirchner.
Etwa 8 Jahre lang hat er mit uns an dem
großen Rad Neubau einer Kita gedreht.
Mehrmals erf olglos, aber nie auf gegeben
und schließlich mit dem Kitav erband den
richtigen Partner gef unden
Der KK hat das Grundstück in der Gartenstraße erworben und auch den Neubau f inanziell erheblich unterstützt. Für
die materielle und immaterielle, moralische Unterstützung danken wir dem
Kirchenkreis und Superintendent Kirchner
sehr herzlich.
Und schließlich danken wir den Mitarbeiterinnen der Kita. Ihnen ist dieser Weg am
schwersten gef allen. Sie waren mit der
alten Kita und ihrem Standort Jahrzehnte
lang v erbunden. Es
war eine Herzensangelegenheit.
Sie
mussten innerlich den
größten Sprung v ollziehen und mit dem
eigenen Trennungsschmerz kämpf en.
Wir danken Euch und
Ihnen, dass sie sich auf diesen neuen
Weg eingelassen haben und wünschen
Ihnen nicht nur, dass Sie ihn nie bereuen
müssen, sondern ihn mit Zuv ersicht und
Vertrauen gehen können.
Nachrichten aus Französisch Buchholz
Konfirmationsjubiläen am 26. Oktober
Traditionell werden am letzten Sonntag im Oktober in unserer Gemeinde die Jubiläen
der Konf irmation gef eiert. In diesem Jahr hatten wir zwar leider nur v ier JubilarInnen
aber daf ür gleich drei Jubiläen:
Ihr goldenes Konf irmationsjubiläum f eierte Frau Edith Gratzke, geb. Niedergesäß; ihr
diamantenes Gerhard Pehle und Dr. Manf red Meisel und ihr steinernes Konf irmationsjubiläum f eierte Frau Ursula Baumann. Sie wurden alle v on Pf r. Wetzel konfirmiert.
Und schließlich hatten wir noch ein goldenes Hochzeitspaar zu Gast, das in dem
Gottesdienst gesegnet worden ist: Barbara und Alf red Witte. Allen Jubilarinnen
gratulieren wir noch einmal sehr herzlich.
Nach dem f estlichen Gottesdienst mit dem
Bläserchor der Stephanus-Stif tung haben
wir mit einem Glas Sekt angestoßen und
sind bei Kaf f ee, Kuchen und Broten in lebhaf te Gespräche gekommen.
Herzlichen Dank an Grützmachers, Winklers und Frau König f ür die Vor- und Nachbereitung des Kaf f eetrinkens und Frau
Weiermüller f ür den leckeren Kuchen und
die Schnitten.
11
Theater Nordbahn 007 in der Dorfkirche Französisch Buchholz
Die Theat ergruppe Nordbahn 007 unt er der Leit ung v on Manuela Albani
gast iert in Französisch Buchholz. Aufgeführt w ird das St ück „Karol“, eine Satire
in einem Akt v on Sław omir Mrożek.
Sław omir Mrożek, einer der meist gespielt en polnischen Gegenw art saut oren,
st arb im August v origen Jahres in Nizza. I n seinen mit unt er ins Absurde überst eigert en Sat iren nimmt er die unheilv ollen Folgen einer Liaison v on Macht
und Dummheit aufs Korn.
Die Aufführung ist eine W ürdigung des Aut ors als W anderer zw ischen den
W elt en. Gerade zu Zeit en des Kalt en Krieges w aren seine v on bit t erbösem
Humor geprägt en St ücke für ein w aches Publikum in Ost und W est Ermut igung, sich den jew eiligen Anpassungszw ängen zu w iderset zen.
Der Eint rit t ist frei. U m eine Spende w ird gebet en.
Herzlich willkommen am Freitag 14. 11. 2014 um 19:30 Uhr
Termine &Veranstaltungen
►7.- 09 . NOVEMBER
VORKONFIS FAHREN ZU IHRER 1. FREIZEIT NACH
GRIMNITZ
►09. NOVEMBER
GOTTESDIENST ZUM GEDENKEN AN DEN FALL
DER MAUER VOR 25 JAHREN UND AN DIE NOVEMBERPOGROME VON 1938 AN DEN DEUTSCHEN
JUDEN
Musikalisch werden Thomas Raddau (Orgel) und Hans-Jakob Eschenburg (Cello)
den Gottesdienst gestalten.
►11 . NOVEMBER
MARTINSTAG
Mit einem Martinsspiel, das die Mitarbeiterinnen der KITA gemeinsam mit
Tim Schmidt und dem KiGo -Team v orbereitet haben und mit viel Gesang
beginnen wir um 17.00 Uhr das Martinsf est in unserer Kirche.
Anschließend f olgt der traditionelle Martinsumzug zur Katholischen
Kirche in der Eddastraße. Dort erwartet uns sicher wieder ein schönes
Feuer, an dem sich alle wärmen und f reuen können. Wir erwarten Euch,
Eure Freunde und die ganze Familie.
Beginn: 17:00 Uhr in unserer Kirche
►14 . NOVEMBER
THEATER: „KAROL“ NORDBAHN 007
Die Theatergruppe Nordbahn 007 gastiert mit dem Stück Karol, eine
Satire in einem Akt v on Sławomir Mrożek, Regie Manuela Albani in
Französisch Buchholz.
Beginn: 19:30 Uhr in der Kirche
►16 . NOVEMBER.
12
GOTTESDIENST ZUR ÖKUMENISCHENFRIEDENSDEKADE 2014, THEMA: BEFREIT ZUM WIDERSTEHEN (S. 6)
Diesen Bittgottesdienst gestalten Andreas Erdmann und die Junge Gemeinde. Sie
sind herzlich einladen sich zu beteiligen.
Beginn 10:00 Uhr in der Kirche
►19 . NOVEMBER
GOTTESDIENST ZUM BUß- UND BETTAG
Beginn: 19:00 Uhr in der Kirche
►23 . NOVEMBER
GOTTESDIENST AM EWIGKEITSSONNTAG
In ihm werden wir der im v ergangenen Kirchenjahr Verstorbenen aus unserer
Gemeinde gedenken. Musikalisch wird der Gottesdienst v om Kirchenchor
unter der Leitung v on Christoph Ostendorf gestaltet.
►30 . NOVEMBER
GOTTESDIENST AM ERSTEN ADVENT S. 5
Der Gottesdienst wird v on Frau Michaelis und den Vorkonfirmanden
gestaltet. Bitte denken Sie daran, in ihm werden die v on den
Vorkonf irmanden gebackenen Brote v erkauf t.
►02. DEZEMBER
WEIHNACHTSKONZERT MIT DEN BERLINER
PÄDAGOGEN
Der „Konzertchor Berliner Pädagogen“ gastiert nun bereits zum v ierten Mal mit
seinem Adv ents- und Weihnachtskonzert in unserer Kirche. Die gut sechzig
Sängerinnen und Sänger werden deutsche und internationale Lieder zu Gehör
bringen
Beginn: 19:00 Uhr in der Kirche
►06 . DEZEMBER
ADVENTSSINGEN BEIM SV-BUCHHOLZ
Zum zweiten gemeinsamen Adv entssingen lädt der SV Buchholz auf den Fußballplatz ein. Unser Chor und Pf r. König werden daran mitwirken. Wer im v ergangenen
Jahr dabei war weiß, es ist eine besondere Stimmung, wenn 300-400 Menschen
unter f reiem Himmel gemeinsam singen.
Beginn: 16:30 Uhr auf dem Fußballplatz
►08 . DEZEMBER
ADVENTS- UND LICHTERFAHRT
Wohin? Nach Neuruppin. Die Stadt ist allemal einen Besuch wert. Nicht nur wegen
ihrer beiden berühmtesten Söhne Karl Friedrich Schinkel und Theodor Fontane, sondern auch wegen der im letzten Jahrhundert in alle Welt gelief erten Bilderbögen und
nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Klosterkirche am Uf er des Sees. Das alles
und einiges mehr werden wir im weihnachtlich geschmückten Zentrum zu sehen bekommen. Mittag und Kaf f ee inklusiv e. Und zum Abschluss geht es natürlich zur Lichterf ahrt durch Berlin.
Anmeldungen sind ab sofort bei Frau Kernke im Gemeindebüro möglich. Dort
erhalten Sie auch die genaue Abfahrtszeit und den Preis. Er wird ca. 50, - € betragen.
►13 . DEZEMBER
ADVENTS- UND WEIHNACHTSSINGEN
Gemeinsam mit Ihnen wollen der Chor und der Kinderchor der Gemeinde viele
v ertraute Weisen anstimmen. Es wird eine Veranstaltung f ür Eltern und Kinder,
Großeltern und Enkel, kurz, f ür die ganze Familie, werden. Wir f reuen uns,
wenn Sie dabei sind.
Beginn: 16:00 Uhr
13
Gottesdienste Französisch Buchholz
Monatsspruch f ür Nov ember: Lernt, Gutes zu tun. Sorgt für das Recht!. Helft den
Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen! Jes1,17
2. November
20. So. nach Trinitatis
P.: 2Kor 3,3-9
H. Kraf t
10:00 Uhr
09. November
Drittletzter So. des Kirchenjahres
P.: 1Tess 5,1-6(7-11)
.
10:00 Uhr
M. König
16. November
Vorletzter So. im Kirchenjahr
P.: 2Kor 5,1-10
mit
Kindergottesdienst
10:00 Uhr
A. Erdmann/
Friedensdekade Junge Gemeinde
Bittgottesdienst
19. November
Buß- und Bettag
P.: Jes 1,10-17
M. König
19:00 Uhr
23. November
Ewigkeitssonntag
P.: 2Petr 3,(3-7)8-13
M. König
10:00 Uhr
mit Chor
mit Abendmahl
30. November
1. So im Adv ent
P.: Mt 21,1-9
M. Michaelis u.
Konf irmanden
10:00 Uhr
Gottesdienste in Blankenfelde
2. November
20. So. nach Trinitatis
P.: 2Kor 3,3-9
M. Michaelis
10:15 Uhr
T. Schmidt
10:15 Uhr
16. November
Vorletzter So. im Kirchenjahr
P.: 2Kor 5,1-10
Pf r. Hermisson
10:15 Uhr
23. November
Ewigkeitssonntag
P.: 2Petr 3,(3-7)8-13
Pf r. Thieswald
10:15Uhr
30. November
1. So im Adv ent
P.: Mt 21,1-9
L. Burmeister
mit Abendmahl
09. November
Drittletzter So. des Kirchenjahres
P.: 1Tess 5,1-6(7-11)
14
Wir gedenken und bitten
FÜR DIE GETAUFTEN
■ Kathlen Müller, geboren am 12.02.1973, getauf t am 21.09.2014
■ Janik Hartmann, geboren am 16.12.2012, getauf t am 28.09.2014
FÜR DAS HOCHZEITSPAAR
■ Dirk & Karin Man, geb. Korth, getraut am 30.08. 2014.
FÜR DIE SILBERHOCHZEITSPAARE
■ Alessandra & Thomas Luda, die am 13.09. ihre Silberne Hochzeit gef eiert haben.
■ Ev a Maria & Andreas Milke, die am 20.09. ihre Silberne Hochzeit gef eiert haben.
FÜR DIE VERSTORBENEN UND IHRE ANGEHÖRIGEN
■ Herta Briese, geb. Polzin, geboren am 19. Januar 1922 in Berlin, gestorben am 28.
August 2014 in Berlin.
■ Reinhardt Kempf , geboren am 16. April 1943 in Berlin, gestorben am 23.September
2014 in Berlin.
■ Werner Rosin, geboren am 29. Oktober 1922 in Berlin, gestorben am 18. September 2104 in Hennigsdorf .
FÜR ALLE DIE IHREN GEBURTSTAG GEFEIERT HABEN
Wir gratulieren herzlich den Gemeindegliedern, die in den Monaten September und
Oktober Geburtstag hatten. Wir denken insbesondere
an den 65. Geburtstag von:
Herrn Hans-Dieter Remmert
Herrn Wolf gang Tübel
Herrn Bernd Taranczewski
an den 70. Geburtstag von:
Herrn Heinz-Peter Gröne
Frau Karin Böttger
Herrn Klaus-Jürgen Hanke
Herrn Siegf ried Weiermüller
Frau Gisela Bäter
Frau Heidemarie Thurau
an den 75. Geburtstag von:
Frau Bärbel Hohwedel
Herrn Hans Joachim Pauli
Frau Ingrid Kampka
Herrn Karl Heinz Schmelz
Herrn Klaus Seuß
Herrn Dr. Klaus Klinke
Frau Ursula Wichert
an den 80. Geburtstag von:
Frau Gisela Schotte
Herrn Wolf gang Hübner
Herrn Klaus Grützmacher
Frau Lilia Heinz
Herrn Peter Leue
aus Buchholz
aus Buchholz
aus Blankenf elde
aus
aus
aus
aus
aus
aus
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Blankenf elde
Blankenf elde
aus
aus
aus
aus
aus
aus
aus
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
aus
aus
aus
aus
aus
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
15
Frau Käthe Preuß
an den 85. Geburtstag von:
Frau Christa Winkelmann
Frau Gisela Grahl
Frau Inge Nell
Frau Ruth Gotthardt
an den 90. Geburtstag von:
Herrn Paul Grimm
an den 91. Geburtstag von:
Frau Isolde Trummer
an den 92. Geburtstag von:
Frau Ly dia Donke
an den 95. Geburtstag von
Frau Irma Pierdzioch
Herrn Konstantin Gillich
an den 100. Geburtstag von:
Herrn Jack Ty rell
16
aus Blankenf elde
aus
aus
aus
aus
Buchholz
Buchholz
Buchholz
Buchholz
aus Buchholz
aus Buchholz
aus Buchholz
aus Buchholz
aus Buchholz
aus Buchholz
Rückblick
GOTTESDIENST ZUM SCHULJAHRESANFANG AM 7. SEPTEMBER IN UNSERER KIRCHE.
Ziemlich handf est ging es zu im
Der wurde gestaltet v om Kindergottesdienstteam zusammen mit der Gemeindepädagogin Manuela Michaelis und stand unter der Überschrif t „Unsere Hände in Gottes
Hand“.
Zuerst haben wir überlegt, was wir mit unseren Händen alles machen können. Spielen und malen, aber auch streicheln und boxen können wir mit ihnen. Das alles gehört zu unserem Leben dazu.
Und wir haben darüber nachgedacht, was es bedeutet, dass wir unsere Hände in
Gottes Hand legen können. Dass das ein ganz großartiger Gedanke sein kann, der
Segen und Geborgenheit v erspricht. Diesen Segen können Eltern oder Großeltern
ihren Kindern weitergeben und sich so auch dann um sie sorgen, wenn sie selbst
nicht mehr dabei sein können.
Denn unseren Weg müssen wir alle selbst gehen. Auch Gott hält uns ja nicht ständig
in seiner Hand, sondern er will, dass wir unser Leben in eigener Verantwortung leben. Und all das Gute, was er uns schenkt mit unseren Händen weitergeben. Indem
wir z.B. jemanden trösten, der hingef allen ist.
Und nachdem wir uns so v iele Gedanken gemacht
haben, kam Bewegung in die Kirche und Farbe ins
Spiel. Mit bunten Fingermalf arben ließen sich
kleine und große Gottesdienstbesucher die Hände
bemalen. Um sie dann in eine große Hand, die
Gottes Hand sy mbolisierte, zu legen und dort
einen bunten Handabdruck zu hinterlassen. Und
so wurde daraus ein richtiges Kunstwerk, welches
jetzt unseren kleinen Gemeinderaum schmückt.
Ganz traditionell
empf ingen die Schülerinnen und Schüler anschließend den Segen f ür das neue Schuljahr und der
Zuckertütenbaum durf te abgeerntet werden.
Bei bestem Wetter gab es im Gemeindehof dann
noch Kuchen und eine Tasse Kaf f ee und f ür die
Kinder v iel Platz zum Toben.
Zum Schluss noch ein großes Dankeschön: an das
Kindergottesdienstteam, an alle f leißigen Helfer und
an Familie Knopp f ür den Zuckertütenbaum. Ihre Manuela Michaelis
17
„FARBE“ WAR DAS MOTTO ZUM DIESJÄHRIGEN TAG DES
OFFENEN DENKMALS AM 14. SEPTEMBER
Dr. Thomas Hardieck und Petra König standen den Gästen am Tag des Of f enen
Denkmals Rede und Antwort.
„Farbspiele“ nannte Frau König ihre Ausstellung, die sie den Besuchern unserer
Kirche präsentierte. Details aus dem sakralen Raum, Spuren der Zeit, im Unscheinbaren v erborgene Entdeckungen zeigten ihre f otograf ischen Werke. Durch Verwandlung nahmen die ausgewählten Motiv e eine neue Gestalt an und erschienen dem
Betrachter in einem neuen Licht oder einer neuen Sicht. P.K.
„IM HIMMEL UNTER DER ERDE“ AM 28. AUGUST
Ein Film über den jüdischen Friedhof in Weißensee im Rahmen der Reihe Kirchturmzeit. Ein Rückblick auf einen Rückblick.
Der kleine Gemeinderaum war gut gef üllt mit Besuchern. Dav on kann man bei Veranstaltungen unserer Reihe „Kirchturmzeit“ nicht mehr ausgehen. Das so v iele kamen mag daran gelegen haben, dass der jüdische Friedhof in Weißensee so bekannt
ist. Sicher empf inden ihn die meisten Besucher als einen jener my stisch-magischen
Orte, v on denen es in einer lauten, schrillen Großstadt wie Berlin nicht v iele gibt.
Mancher v on uns hat auch mit dem Stadtbezirk Weißensee eine biografische Schnittmenge. Wie auch immer. Wir saßen sehr berührt und gerührt v or der Dokumentation
v on Britta Wauer, die in ihrem Dokumentationsf ilm v on 2011 die Geschichte dieses
Ortes als einen Ort jüdischer, deutscher und Berliner Geschichte erzählt. Es sind vor
allem die Geschichten der Menschen, die hier ihre letzte Ruhe gef unden haben und
die Erzählungen v on denen, die hierher kommen, die uns berühren. Mancher v on
ihnen sucht nach Verwandten und Freunden. Andere nach berühmten Namen und
18
besonders gelungener Architektur. Und alle, so erzählt es der Film, suchen dabei
auch immer ein Stückchen nach sich selbst. Ganz sicher haben einige v on uns an
diesem Abend im Gemeinderaum auch darüber nachgedacht. Der Friedhof in Weißensee, im Himmel unter der Erde, wäre ein guter Ort f ür den jüdisch-christlichen
Dialog. (C.M.)
KONFIFAHRT VOM 26. BIS 28. SEPTEMBER
Vom 26. - 28. September waren wir, Andreas Erdmann und ich, zur „Halbzeit“ mit
dieser Konf irmandengruppe wieder in Grimnitz/Joachimsthal. Sie sind nun die Hauptkonf irmanden und gehen auf ihre Konf irmation Pf ingsten 2015 zu.
Inhaltlich stand der Schöpf ungsglaube im Mittelpunkt. Vom Staunen über die Wunder
der Natur ging es zu ihrer Bedrohung durch unser Handeln. Noch komplizierter wurde es bei der Frage: Ist unsere Welt und der ganze Kosmos Zuf all oder Absicht? Wie
v erhalten sich biblischer und christlicher Schöpf ungsglaube und naturwissenschaftliche Erkenntnisse zueinander?
Etwas Kopf zerbrechen machte sich breit, als wir gelesen haben, dass die erf orderlichen Anf angsbedingungen f ür die Entstehung unseres Univ ersums nur eine von 10
hoch 10120 Möglichkeiten darstellt (eine Eins mit 10120 Nullen). Wir haben das
Problem leider nicht ganz gelöst.
Wie die Bilder zeigen, waren es
trotzdem zwei f röhliche Tage. Ein
Höhepunkt war zweif ellos das
Geocaching mit einem GPS-Sender.
Ich v erstehe das nicht. Aber wenn
Sie mehr darüber erf ahren wollen
f ragen Sie die Konf irmanden oder
Herrn Erdmann.
19
In der Konf irmandenstunde nach
der Fahrt wurde energisch eine
v ierte Konf irmandenf ahrt gef ordert.
Das hören wir natürlich gerne, aber
dieser Wunsch wird trotzdem nicht
in Erf üllung gehen. Mit den gemeinsamen Fahrten muss es deswegen
aber nicht v orbei sein.
Im Gegenteil, mit der Jungen
Gemeinde, zu der sie dann gehören können, f inden häuf ig Fahrten statt und die sind
v iel weiter und länger (Norwegen, Frankreich, Ostsee usw.). M. König
Auflösung des Luther-Quiz: 1. A / 2. C/ 3. B/ 4. B/ 5. A/6. C
20
Erntedank 2014
Zum Erntedankgottesdienst war der Altarraum wie immer prächtig mit den Gaben der
Natur geschmückt, als die Kindergartenkinder mit ihren kleinen gef üllten Körbchen in
die Kirche einzogen . Überreich sind die Ernten in diesem Jahr ausgef allen und die
Gärten in Buchholz zeigen sich noch jetzt in schönster Blütenpracht. Staunend betrachten wir in jedem Jahr die Verwandlung kleinster Samenkörner in herrliche Pflanzen mit großen essbaren Früchten.
Leider sind wir in der Weltgemeinschaf t f ast die Einzigen, die v or einem mit diversen
Köstlichkeiten gef üllten Teller sitzen. Unsere Tischnachbarn gehen bei den meisten
Mahlzeiten ganz leer aus. Was können wir bloß tun, um das endlich zu ändern?
Dankbar sind wir auch f ür unseren Chor, der inzwischen zu
stattlicher (Stimm-) Größe herangewachsen ist. T. Jakob,
unseren
ersten
Chorleiter,
konnten wir zwar nicht gebührend v erabschieden, weil er im
Krankenhaus in Würzburg Dienst
hatte. Wir f eierten unseren Chor
mit dem neuen Chorleiter Chr.
Ostendorf trotzdem und v erspeisten mit großem Genuss selbstgebackene Kuchen. Vielen Dank an alle, die zum
Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen haben. Ulrike Eschenburg
Am Montag lud
Jürgen Schulz
alle Früchte,
Lebensmittel
und Spenden in
sein Auto und
f uhr sie in die
Suppenküche
der Franziskaner, die einen herzlichen Dank an alle
Spender ausrichteten.
21
CHORFAHRT INS FERIENDORF GROß VÄTER SEE
Wie schon in den Jahren zuv or, hat auch in diesem Jahr der Kirchenchor ein Wochenende im Oktober genutzt, um sich intensiv auf das Konzert am Reformationstag
v orzubereiten.
Bei der Anf ahrt am Freitagnachmittag zeigte sich der Herbst von
seiner schönsten Seite mit prächtig gef ärbten Laubbäumen, sich
hier und da auf den abgeernteten Feldern stärkenden Kranichen
und auch sehr zuf rieden wirkenden Kühen auf den noch grünen
Weiden. Die Stimmung wurde etwas gedämpf t, als wir erf uhren,
dass unser Chorleiter Christoph aus Krankheitsgründen nicht
kommen kann. Aber glücklicherweise haben wir unter uns die
„chorleitungserprobten“ Agnes und Hans-Jakob, die sich unserer
annahmen.
Und zudem hatte sich f ür den Samstag Elke Adrion bereit erklärt,
mit uns zu üben, so dass wir guter Hof f nung sein konnten, den
Lagebesprechung
Hauptzweck unseres Wochenendauf enthalts zu erreichen.
Agnes + Hans-Jakob
Nach dem Abendbrot ging es in den Übungssaal „Wildkirsche“, um die erste Abendprobe unter der Leitung v on Agnes
und Hans-Jakob zu absolv ieren. Zur Überbrückung der Zeit
bis zum Probenbeginn traten noch Laienkünstler auf .
Nach gut zwei Stunden Probe wurde dann der zweite Teil des
Abends der Vertief ung der „inter-chorischen“ Beziehungen
gewidmet, d.h.
Der Mann am Klavier
bei Wein et cetera wurde
über Ernstes und Heiteres geschnackt, bis der Tag sich endgültig neigte.
Der regentrübe Samstag war
ein v oller Probentag, d.h. nach
dem Frühstück war der Beginn;
bis zur Nachmittagsprobe übernahm Elke die
Leitung, die uns gleich zu Beginn mit der Bemerkung
ein wenig beruhigte, dass auch die Kreuz
SängerInnen noch einiges zu tun hätten, um bis zur
„Konzertreif e“ zu kommen. Wir gaben uns bei den
intensiv en Proben der z.T. doch recht schwierigen
Stücke v on Montev erdi, über Schütz und Telemann
zu Mendelssohn jedenf alls redlich (und wohl auch
erf olgreich) Mühe, unserem Ziel näher zu kommen,
am Ref ormationstag zu „reüssieren“.
Jenny rockt
22
Elke Adrion
Noch v or dem Abendessen muss uns Elke v erlassen; zum Abschied gibt es noch ein
Gruppenbild mit Herren:
Und nach der Abendprobe, die etwa um 21.30 Uhr endete, gab es wieder die
gemütliche Runde bei Bier, Wein und Knabberzeugs, diesmal auch mit einigen
literarischen und sängerischen Einlagen, je nach Gusto.
Der Sonntagmorgen war immer noch trübe, aber
es regnete wenigsten nicht mehr. Nach dem
Frühstück hielt Hans-Jakob mit uns in der kleinen Kapelle des Feriendorf s eine Morgenandacht, aus der wir gestärkt in die letzte Probe
dieses Wochenendes gingen.
Nach dem
Mittagessen
und der
Grundreinig
ung unserer
Behausunge
n (soweit
das nicht
schon
v orher
Die Kapelle
besorgt war)
nahmen wir Abschied v on der gastlichen Stätte,
im Bewusstsein, unserem Ziel (s.o.) doch wieder ein Stück näher gekommen zu sein
und machten uns bei immer f reundlicher werden Wetter auf den Heimweg.
Manf red Meisel
23
GLOCKENGELÄUT AM 9. OKTOBER UM 18:35 UHR
Am 9. Oktober haben sich gut dreißig Menschen in unserer Kirche zum Gedenken an
den 9.Oktober 1989 v ersammelt. Es war ein, wenn nicht der Schicksalstag der friedlichen Rev olution v or 25 Jahren. Warum?
Am 9. Oktober 1989 blickte die ganze DDR nach Leipzig. In der Stadt ist die Luft zum
zerreißen gespannt. Tausende Sicherheitskräf te sind im Einsatz. Den ganzen Tag
werden die Menschen auf gef ordert der Innenstadt am Abend f ern zu bleiben. Es wird
mit der gewaltsamen Niederschlagung möglicher Demonstrationen gedroht. Ein
Schießbef ehl ist erteilt.
Am Abend des 9. Oktober demonstrieren dennoch mehrere zehntausend Menschen nach
dem Friedensgebet in
der Nikolaikirche auf
dem Leipziger Innenstadtring. „Wir sind das
Volk“ ist ihre Losung.
Die Sicherheitskräf te
ziehen sich zurück. Der
Schießbef ehl, so erfährt
man später, war um
18.35 Uhr zurück genommen worden. Von
da an erf assen die
Montagsdemonstrationen die ganze DDR. Mit einem Friedensgebet, Kerzen und dem
Glockengeläut um 18.35 Uhr haben wir an dieses denkwürdige Ereignis erinnert.
80. JAHRESTAG DER THEOLOGISCHEN ERKLÄRUNG DER BEKENNTNISSYNODE VON BARMEN
In unserer Reihe Kirchturmzeit haben wir uns am 23. Oktober mit der Barmer Theologischen Erklärung bef asst. Glücklicherweise haben wir in unserer Gemeinde mit Dr.
Planer-Friedrich einen ausgezeichneten Kenner der Erklärung und ihrer Geschichte.
Er hat uns sehr anschaulich und sachkundig die kirchengeschichtlichen Ausgangsbedingungen dargestellt und die sechs Thesen erläutert.
Vom 29. - 31. Mai 1934 traf en sich in Barmen, einem Stadtteil v on Wuppertal, etwa
140 Vertreter der Bekennenden Kirche um den ev angelischen Glauben gegen die
Übergrif f e des nationalsozialistischen Staates in die Kirche und die immer stärker
werdenden Deutschen Christen zu v erteidigen. Die Schwierigkeit lag neben den
politischen Risiken v or allem darin, dass die Versammelten aus den drei v erschiedenen und getrennten ref ormatorischen Kirchen – der Ref ormierten, der Lutherischen und der Unierten Kirche - stammten.
Das Ergebnis war ebenso überraschend wie erstaunlich. In sechs prägnanten Thesen v erständigten sich die sehr unterschiedlichen Theologen auf ihr ev angelisches
Grundv erständnis.
Sie können die Erklärung übrigens auch im Gesangbuch unter der Nummer 810
nachlesen. Wir danken Dr. Planer-Friedrich sehr herzlich f ür diesen anregenden und
inf ormativ en Abend. M.K.
24
Nachrichten aus Blankenfelde
Liebe Gem eindeglieder, liebe Gäste!
1. Zum Erntedankf est waren wieder v iele gute Gaben und Spenden f ür das Haus
Siloah und die Suppenküche v on Ihnen und Euch in die Kirche gebracht worden.
Gleich am nächsten Tag wurden sie f risch in die Häuser gef ahren. Bei Siloah haben
sie sich sehr gef reut, und es wurde gleich mündlich ein herzlicher Dank ausgesprochen. Bei der Suppenküche wurde alles wie in ein „Protokoll“ eingetragen, und es
wird bestimmt noch ein schrif tlicher Dankesgruß wie immer ankommen.
2. Herzlich willkommen Montag, 10. November um 17 Uhr in der Kirche
Zum Gedenken an den Heiligen Martin v on Tours laden wir zu einer Andacht in die
Kirche ein. Anschließend f olgt der traditionelle Laternenumzug zum Reitplatz. Dort
erwartet uns sicher wieder ein großes Martinsf euer und heiße Getränke. Wir erwarten Euch, Eure Freunde und die ganze Familie. Tim Schmidt
3. Wir blicken nun schon auf das Monatsende, den Sonntag 30.11. 10:15 Uhr.
Das ist der Gottesdienst am 1. Advent. Jede und jeder wird gebeten, dazu eine
Kerze mitzubringen. Sie wird im Rahmen des Gottesdienstes angezündet werden.
Auf dem Adv entskranz allerdings wird an diesem Tag nur eine, die erste Kerze,
brennen. Auch ein neues Jahreslied werden wir dann singen, wenn das neue
Kirchenjahr beginnt.
4. Von Siloah war bereits die Rede. Wir wollen aber auch bei unserer jahrzehntelangen weihnachtlichen Verbundenheit mit dem Haus bleiben und die Kinder und
Jugendlichen beschenken. Siloah kann, wie in allen Vorjahren Wunschzettel f ür
jeden jungen Bewohner und jede junge Bewohnerin v orbereiten, damit wir die Wünsche „an die Frau“ und „an den Mann“ bringen können. Schon im Voraus danke ich
f ür alle Bereitschaf t, die Wünsche zu erf üllen.
5. Am Freitag, dem 5.12. einem Tag vor dem Nikolaustag, soll die Adventsfeier
im Gemeinderaum in der Kirche gehalten werden. Sie beginnt um 18:00 Uhr
und dauert etwa bis 21:00 Uhr. Natürlich wird die ganze Kirche schön erwärmt. Auch
wenn sein Gedenktag ja erst der f olgende ist, wird der Bischof v on Myra natürlich am
5.12. kommen. Nach altem Brauch soll er wieder - wie damals in der legendären Zeit
– zusammengetragene kleine Geschenke unter alle v erteilen. Bitte helf en Sie/helft,
mit Päckchen im Wert v on höchstens etwas mehr als einem Euro den Nikolaussack
zu f üllen. Molls werden dies Jahr aus der Ferne zu diesem Tag grüßen, sie sind
schon im „Winterquartier“.
6. Am Donnerstag, dem 11. Dezember um 18:30 Uhr ist unsere Gemeinde
wieder Gastgeberin für das Schulsingen. Wir laden herzlich dazu in die Kirche ein.
21 Jahre sind es seit dem 1. Mal her. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule
werden singen und auf Instrumenten spielen, wohl auch wieder eine Spielszene
auf f ühren.
Nun wünsche ich allen einen schönen Herbst und dann eine gesegnete Adv entszeit
und grüße Sie und Euch zusammen mit allen, die bei uns Dienste übernommen
haben.
Ludwig Burmeister Pf r. i.R..
25
Kinderseite - ein Quiz zum Reformationstag
Wa s we ißt du übe r M a r t in L ut h e r ?
Zu j eder Fra g e g i bt es n u r ei n e A n two rt
∆ 1. Luther wurde am 10. November
1483 geboren. Warum heißt Luther
mit Vornamen Martin?
A
weil er einen Tag später, am
Gedenktag des heiligen Martin
getauft wurde.
B
weil seine Eltern wollten,
dass er so mutig wie Martin
von Tours wird.
C
weil sein Groß vater Martin hieß .
∆ 2. Als er 22 Jahre alt war, gelobte
er, Mönch in einem Kloster zu werden.
Es war wegen
A
B
C
eines Alptraums
einer Hungersnot
eines schweren Gewitters
∆ 4. Luther schrieb 95 „Thesen“, also
streitbare Aussagen, und schlug sie im
Jahre 1517 als Plakat an die Türe der
Schlosskirche von Wittenberg. Damit
machte er seinen Ärger öffentlich und
der Kampf mit den katholischen
Kircheherren begann. Das war
A
Am 1 1 . November
B
Am 31 . Oktober
C
Am Buß - und Bettag
∆ 5. Der Papst wollte Luther bestrafen und verstieß ihn. Doch
Luther hatte inzwischen viele
Unterstützer. Mit Hilfe eines
mächtigen Freundes konnte sich
Martin Luther auf der Wartburg
verstecken. Dort hieß er
∆ 3. Gottes Liebe ist bedingungslos
und ein Geschenk: Das erkannte Luther.
A
Junker Jörg
B
Baron Bruno
Er protestierte gegen alle,
die Gottes Liebe
C
Graf Gerold
A
B
C
gar nicht kannten
gegen Geld verkauften
nur Priestern erlaubten
∆ 6. Später lebte er wieder in
Wittenberg. Er schreib seine neuen
Ansichten über den Glauben und
die Kirche auf und predigte
Aus Benjamin, Ev. Zeitschrift
für Mädchen und Jungen
26
A
auf Lateinisch
B
auf Altgriechisch
C
auf Deutsch
Falls du nicht weiter weißt, die Auflösung steht auf S. 20
Regelmäßige Veranstaltungen
Der Gemeinde Französisch Buchholz:
KIRCHENMÄUSE: Vorschulkinder
Die nächsten Tref f en sind am 4. und 18. Nov ember jeweils um 14.30 Uhr
im Gemeindehaus mit Ingrid Kraf t. Tel. 030/4746215.
KIRCHE MIT KINDERN:
1. - 3. Klasse:
montags
v on 16:00 bis 17:00 Uhr
4. - 6. Klasse:
mittwochs
v on 16:00 bis 17:30Uhr
Im Gemeindehaus mit Tim Schmidt, Gemeindepädagoge.
KINDERCHOR:
Die Proben sind donnerstags um 16:00 Uhr im Gemeindehaus
mit der Musikpädagogin Kristine Hardieck.
KONFIRMANDENKURSE:
Vorkonf irmanden, 7. Klasse: donnerstags um 17:00 Uhr im Gemeindehaus
mit Pf arrerin Manuela Michaelis
Hauptkonf irmanden, 8. Klasse: mittwochs um 17:30 Uhr im Gemeindehaus
mit Pf arrer Martin König
JUNGE GEMEINDE:
mittwochs um 18.30 Uhr im Gemeindehaus
mit Andreas Erdmann, Leiter der Jungen Gemeinde
ÖFFENTLICHKEITSAUSSCHUSS: Am 12.11. um 19:00 Uhr.
GESPRÄCHSKREIS 65+ :
Am 12. Nov ember um 19:00 Uhr im Gemeindehaus
KIRCHENCHOR
probt dienstags um 19:30 Uhr z.Z. in der Tref f punktgemeinde, Hauptstr. 64.,
Chorleiter: Christoph -D. Ostendorf .
SENIORENKREIS:
mittwochs um 15.00 Uhr in der Begegnungsstätte der AWO, Arnouxstr.10.
GEBETSKREIS:
mittwochs um 19:00 Uhr im Gemeindehaus
BESUCHSKREIS
trif f t sich am 4. Nov ember um 10.00 Uhr im Gemeindehaus.
DAS KINDERGOTTESDIENST VORBEREITUNGSTEAM:
nach Vereinbarung Gemeindehaus, Hauptstr.58.
In der Kirche in Blankenfelde
KIRCHE MIT KINDERN:
1. - 6. Klasse trif f t sich dienstags v on 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr.
BIBELSEMINAR: jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Raum an der Orgel.
DIE FRAUENHILFE trif f t sich einmal im Monat, jeweils an einem Dienstag v on
16.00 –18.00 Uhr.
27
Kontaktadressen / Anschriften
Gemeindebüro: Hauptstraße 58, 13127 Berlin, Tel/Fax: 030/4742850
mail: pf arramt@ev angelisch-buchholz.de,
www.ev angelisch-buchholz.de
Büroöffnungszeiten:
Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 13:00 Uhr
Fr: 15:00 – 18:00 Uhr
Pfarrer Martin König
Sprechzeiten:
Di: 10:00 – 13:00 Uhr
Fr. 15:00 – 18:00 Uhr
MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN IN FRANZÖSISCH BUCHHOLZ
Wolf gang Reimer
stellv . GKR Vorsitzender
Tel. 4741709
Ilona Kernke
Verwaltung
Tel. 4742850
Manuela Michaelis
Gemeindepädagogin
Tel 0177/5778249
manuela.michaelis@evangelisch-buchholz.de
Andreas Erdmann
Leiter der Jungen Gemeinde
Tel. 51632474
andreas.erdmann@evangelisch-buchholz.de
Tim Schmidt
Gemeindepädagoge
Tel. 01749415497
tim.schmidt@evangelisch-buchholz.de
Christoph -D. Ostendorf
Chorleiter
Tel.015116528173
christoph.ostendorf@evangelisch-buchholz.de
Thomas Raddau
Marina Wendelmuth
Petra König
Organist
Kirchwartin
Presse/Öf f entlichkeitsarbeit
Tel. 28096402
Tel. 4758704
Tel. 9253070
petra.koenig@evangelisch-buchholz.de
Ev . Kindergarten
Leiterin Katrin Steffin
Tel. 4742569
Buchholz-kita@evkvbmn.de
MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN IN BLANKENFELDE
Anette Tinius
GKR Vorsitzende
Tel. 9131519
Ludwig Burmeister,
Pf arrer i.R.
Tel. 47488377
Tim Schmidt
Gemeindepädagoge
Tel. 01749415497
Wolf gang Gehlhaar
Organist
Tel. 4766632
Michael Neuendorf
Kirchwart
Tel. 0172/3872606
Bankverbindung zur Überweisung von Kirchgeld und Spenden Buchholz
Empfänger:
Ev . Kirchengemeinde Französisch Buchholz
IBAN
DE 92520604104403995550, BIC GENODEF1EK1
Kreditinstitut:
EVANGELISCHE BANK eG
Verwendungszweck: Spende/Kirchgeld
Bankverbindung zur Überweisung von Kirchgeld und Spenden Blankenfelde:
Empf änger:
Ev . Kirchengemeinde Blankenf elde
IBAN
DE155 20604101803995550, BIC GENODEF1EK1
Kreditinstitut:
EVANGELISCHE BANK eG
Verwendungszweck: Spende/Kirchgeld
Impressum
Herausgeber: Die Gemeindekirchenräte der evangelischen Gemeinden Französisch Buchholz
und Blankenfelde. Redaktion: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, Layout Petra König
Redaktionsschluss:27.10.2014
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Seele and Geist
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